1 Mord für 2
Sleuth (2007), GB/US Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Thriller, Drama, Kinostart 20.12.2007
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von Kenneth Branagh, mit Jude Law und Michael Caine
Der Millionär und Krimiautor Andrew Wyke (Caine) empfängt den weitaus jüngeren, attraktiven aber erfolglosen Schauspieler Milo Tindle (Law) in seiner modernen Designervilla. Tindle ist mit Wykes Frau durchgebrannt und fordert nun von dem älteren Herren, sich scheiden zu lassen. Der Gastgeber scheint einverstanden und gibt vor, Tindle einen lukrativen aber kriminellen Deal vorzuschlagen. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf, bei dem nie ganz klar ist, welcher der beiden Rivalen gerade wirklich die Fäden in der Hand hält. Eine Attacke folgt der anderen in einem Gefecht um Überlegenheit und Demütigung. In diesem Remake von “Mord mit kleinen Fehlern” tritt Jude Law in die Fußstapfen von Michael Caine, der im Original einen Friseur spielte, der einem berühmten Schriftsteller die Frau wegschnappt.
HandlungMilo Tindle (Jude Law) fährt zum gregorianischen Anwesen von Andrew Wyke (Michael Caine), da er eine Affäre mit dessen Frau hat, die nun die Scheidung von Wyke wünscht. Doch der alte Herr lässt sich schwerlich bitten und konstruiert einen mentalen Machtkampf zweier sich balzender Männer um den Besitz einer schönen Frau, die allerdings anonym bleibt. Nachdem etliche Demütigungen ausgetauscht wurden, schlägt Wyke dem schönen Jüngling einen Handel vor: Er darf mit seiner Frau Maggie zusammenbleiben, wenn er in das hoch modernisierte Anwesen einbricht und Juwelen im Wert von einer Millionen Pfund aus dem Safe stiehlt. Das Geld der verhehlten Juwelen bräuchte der arbeitslose Schauspieler, um die habgierige Maggie an sich zu ketten.
Erster AktWyke führt Tindle so zunächst vor, wie er den Einbruch vollziehen soll, zumal nur ein einziges Fenster nicht videoüberwacht ist. Unter Strapazen klettert Tindle hinauf und stürzt fast, kann sich aber gerade noch retten. Anschließend manipuliert ihn Wyke so, dass Tindle ihn bedrohen soll, das Schlafzimmer verwüstet und aus ihm den Code für den Safe herauspresst. Doch…
Der Millionär und Krimiautor Andrew Wyke (Caine) empfängt den weitaus jüngeren, attraktiven aber erfolglosen Schauspieler Milo Tindle (Law) in seiner modernen Designervilla. Tindle ist mit Wykes Frau durchgebrannt und fordert nun von dem älteren Herren, sich scheiden zu lassen. Der Gastgeber scheint einverstanden und gibt vor, Tindle einen lukrativen aber kriminellen Deal vorzuschlagen. Ein gefährliches Katz-und-Maus-Spiel nimmt seinen Lauf, bei dem nie ganz klar ist, welcher der beiden Rivalen gerade wirklich die Fäden in der Hand hält. Eine Attacke folgt der anderen in einem Gefecht um Überlegenheit und Demütigung. In diesem Remake von “Mord mit kleinen Fehlern” tritt Jude Law in die Fußstapfen von Michael Caine, der im Original einen Friseur spielte, der einem berühmten Schriftsteller die Frau wegschnappt.
HandlungMilo Tindle (Jude Law) fährt zum gregorianischen Anwesen von Andrew Wyke (Michael Caine), da er eine Affäre mit dessen Frau hat, die nun die Scheidung von Wyke wünscht. Doch der alte Herr lässt sich schwerlich bitten und konstruiert einen mentalen Machtkampf zweier sich balzender Männer um den Besitz einer schönen Frau, die allerdings anonym bleibt. Nachdem etliche Demütigungen ausgetauscht wurden, schlägt Wyke dem schönen Jüngling einen Handel vor: Er darf mit seiner Frau Maggie zusammenbleiben, wenn er in das hoch modernisierte Anwesen einbricht und Juwelen im Wert von einer Millionen Pfund aus dem Safe stiehlt. Das Geld der verhehlten Juwelen bräuchte der arbeitslose Schauspieler, um die habgierige Maggie an sich zu ketten.
Erster AktWyke führt Tindle so zunächst vor, wie er den Einbruch vollziehen soll, zumal nur ein einziges Fenster nicht videoüberwacht ist. Unter Strapazen klettert Tindle hinauf und stürzt fast, kann sich aber gerade noch retten. Anschließend manipuliert ihn Wyke so, dass Tindle ihn bedrohen soll, das Schlafzimmer verwüstet und aus ihm den Code für den Safe herauspresst. Doch als Tindle die Juwelen mit sich nehmen will, feuert Wyke zwei Schüsse ab und zielt schließlich auf den jungen Rivalen, der daraufhin in Ohnmacht fällt. Was Tindle nicht weiß: Die dritte Patrone war eine Platzpatrone.
Zweiter AktAm nächsten Tag klingelt ein Kriminalinspektor bei Wyke. Als der zunächst abstreitet, etwas über das Verschwinden Tindles zu wissen, wird er aggressiv und zwingt Wyke hinauf ins Schlafzimmer, wo sie Blut finden sowie die blutbeschmierten Kleider Tindles. Wyke ist so schockiert, dass er sich in Ausreden windet – seinem Wissen nach befand sich ja nur eine Platzpatrone in der Schusswaffe! Als er völlig in die Enge getrieben scheint, offenbart sich der Polizist als Schauspieler Tindle, der sich mittels Gesichtsmasken und Perücke unkenntlich gemacht hatte.
Dritter AktSchließlich bietet Wyke dem jungen Mann einen neuen Deal an: Er soll bei dem alten Mann einziehen und darf im Gegenzug ein luxuriöses Leben mit vielen Reisen genießen. Tindle scheint zunächst angetan von der Idee, doch als Wyke ihm eindeutige Avancen macht, wendet er sich angewidert ab. In diesem Moment ruft Maggie auf dem Handy an und teilt Tindle mit, sie werde zu Wyke zurückkehren. Tindle scheint davon unberührt, will sich jedoch an dem Lustmolch Wyke noch rächen und flirtet zunächst mit ihm, um ihn dann eiskalt abblitzen zu lassen. Daraufhin erschießt ihn Wyke. Maggies Auto trifft in diesem Moment auf dme Parkplatz des Anwesens ein.
Wissenswertes
Im Original Mord mit kleinen Fehlern aus dem Jahre 1972 spielt Michael Caine den Part, den Jude Law im Remake übernimmt.
Schon in Alfie spielte Law 2004 die Hauptrolle eines Remakes, für dessen Original Der Verführer läßt schön grüßen Caine 1966 die Hauptrolle spielte.
Das Wort Sleuth bedeutet im Deutschen “Detektiv” oder “Spürhund”.
Die Dreharbeiten fanden im Januar und Februar 2007 in der Grafschaft Bedfordshire und in den Twickenham Studios bei London statt.
Jude Law findet sich für 1 Mord für 2 zum zweiten Mal nach Sky Captain and the World of Tomorrow zum zweiten Mal in der Rolle des Produzenten wieder.
Weiterführende Informationen
Mehr zu Jude Law
Mehr zu Michael Caine
Mehr zu Regisseur Kenneth Branagh
Weitere Informationen im Internet
Zusammenstellung von Links auf filmz.de
Quellen
Cast & Crew
-
Kenneth Branagh
-
Jude Law
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Milo Tindle
-
Michael Caine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Andrew Wyke
-
Harold Pinter
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Mann im Fernsehen
Regie
Schauspieler
-
Harold Pinter
- Genre
- Thriller, Psychodrama
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- England
- Handlung
- Affäre, Anwesen, Demütigung, Dreiecksbeziehung, Ehebruch, Geliebte, Juwelen, Juwelenraub, Millionär, Männer, Rache, Schauspieler, Schriftsteller, Versicherungsbetrug
- Stimmung
- Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails 1 Mord für 2
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Kritiken (11) — Film: 1 Mord für 2
Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschenDer Film, dieser filmgewordene Kampf der Egos, bei dem fraglich ist, ob es überhaupt einen Sieger geben kann, wird getragen von zwei gnadenlos gut agierenden Hauptdarstellern (Michael Caine ist gewohnt souverän, und Jude Law liefert die vielleicht beste Leistung seiner jungen Schauspielerlaufbahn ab) und von Kenneth Branagh und seinem Kameramann Haris Zambarloukos mit solcher Kraft auf die Leinwand transportiert, dass man nach Verklingen des letzten Tons des minimalistisch-genialen Soundtracks aus der Feder von Patrick Doyle nicht umhinkommt, den imaginären Hut für diese ausnahmslos tolle Leistung zu ziehen. Dieser Film ist definitiv weit mehr als „nur“ ein Remake; er ist trotz derselben Grundidee ein eigener, individueller Film geworden. Mal spannend, mal überraschend lustig, aber immer mitreißend, kurzum: Kino, wie es sein sollte!
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Julio Sacchi: Das Manifest
Kommentar löschenDie Vorlage wirkt auf 85 Minuten zusammengerafft, wodurch ein paar der besten Dialoge und auch einer der besten Spielzüge Tindles im alten Film auf der Strecke bleiben. Gegen Ende wird dann alles anders, ich war überrascht, und Law und Caine können richtig glänzen. Dennoch: Der alte Film hatte mehr fiesen Witz und mehr Tempo. Unerträglich die repetetive Musik von Patrick Doyle, der sowieso nicht gerade für Subtilität bekannt ist.
Hab es aber nicht bereut; wer den alten Film (oder das Theaterstück) nicht kennt, sollte in der Videothek mal zugreifen.
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Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders
Kommentar löschen"1 Mord für 2" ist ein meisterlich inszenierten Kammerspiel, dass man sich unter keinen Umständen entgehen lassen sollte. Mit Michael Caine und Jude Law treten hier zwei perfekt harmonisierende Darsteller in einem perfiden Verwirrspiel gegeneinander an, dass von Kenneth Branagh perfekt in Szene gesetzt wurde.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] “1 Mord für 2″ wartet gelungen mit einer ganz eigenen Atmosphäre auf, die Kürzungen der Vorlage schaden aber der Glaubwürdigkeit und reduzieren die Raffinesse. Dennoch bleibt dieses Remake ein bitterböses Kammerspiel in coolem Look, mit schön fiesen Ideen, ein außergewöhnliches wie unterhaltsames Werk. Wem die Grundidee gefällt und wer etwas Sitzfleisch mitbringt, dem sei aber vor allem die Version aus den 70ern wärmstens ans Herz gelegt.
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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenDer britische Dramatiker Harold Pinter hat das Drehbuch umgeschrieben und im wahrsten Sinne des Wortes vergiftet: Kein Satz ist da ohne Hintersinn, nichts erscheint sicher. Da ist der Scotch schon eingeschenkt, ehe der Wunsch danach geäußert wurde, da fallen Sätze wie: "Der kürzeste Weg zum Herzen eines Mannes ist die Erniedrigung." Michael Caine genügt ein hingeworfenes Wort, um Aufruhr zu erzeugen, und Jude Law stellt sich zwar allzu genussvoll zur Schau, doch weil das zur Rolle eines vor Spannkraft strotzenden Liebhabers passt, der glaubt, einen alten Hasen austricksen zu können, ist auch er eine gute Wahl.
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Hausmeister: Nerdtalk.de
Kommentar löschenRegisseur Kenneth Branagh gilt in Filmkreisen als einer der besten Shakespeare-Darsteller, der auch schon Werken wie „Hamlet“ mit seiner Arbeit hinter der Kamera viel neues Leben eingehaucht hat. Offensichtlich, dass dieses mörderische Spiel fernab vom üblichen Popcorn-Kino stattfinden würde. „1 Mord für 2“ ist meiner Meinung nach eher ein wahres Lehrstück für echte Filmkunst – ein wahrer Genuss. Ein Film, der bis ins letzte Detail so stimmig ist, dass ich ihn am liebsten bis in eben jenes letzte Detail auseinandernehmen möchte.
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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...
Kommentar löschenMichael Caine und Jude Law sind als Kontrahenten nie ganz dagegen gefeit, ein paar Register zu viel zu ziehen. Auch Kenneth Branagh darf sich als Regisseur hier ganz in seinem Element fühlen. Die gelegentliche Akrobatik seiner inszenatorischen Gesten verriet schon in seinen Shakespeare-Adaptionen eine zweifache Sorge: seinen Darstellern einen prächtigen Spielraum zu geben und sich ihnen dabei als Regisseur stets ebenbürtig zu zeigen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBrillant gespieltes Psychospiel zweier Top-Schauspieler. Brannagh kostet die klaustrophobische Kammerspielathmosphäre genüßlich aus und setzt das ganze mit mal mehr mal weniger sinnvollen Kameraspielereien in Szene. Caine, der schon in der Erstverfilmung von "Sleuth" spielte, damals in der Jude Law-Rolle, hat sichtlich Freude daran auch mal wieder seine düstere Seite auszuspielen. Law ist ihm in jeder Hinsicht ein würdiger Gegner. Das gegenüber dem Original modernisierte Ende und die aufs wesentliche reduzierten Handlungsorte, die pointierten Dialoge Pinters können letztlich auch über kleine Schwächen und Unlogeleien hinwegtrösten.
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Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter Philipp Bühler: Berliner Zeitung, fluter
Kommentar löschenAls gehobenes Schauspielerkino ist "1 Mord für 2" ein Genuss. [...] Wie sich die beiden Stars mit subtilen Bosheiten in die Enge treiben, macht Spaß. Den meisten Spaß hatte aber eindeutig Regisseur Kenneth Branagh. Sogar ein bisschen zu viel davon. Seine Kameratricks zur möglichst effektvollen Inszenierung von Andrews Hi-Tech-Haus – eine absurde Designhölle mit ferngesteuerten Schiebetüren, Aufzügen und fluoreszierenden Wänden – wirken auf die Dauer einigermaßen verkünstelt.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenBemerkenswert wie überflüssig das SLEUTH-Remake ausgefallen ist. Rettet sich zwar durch wirklich exzellente Darsteller, davon wird das Drehbuch aber auch nicht weniger staubig. Insgesamt so egal das man schon wenige Tage danach nicht mehr weiß was da eigentlich vor sich ging.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenDie aktuelle Regiearbeit von Schauspieler-Regisseur Kenneth Branagh ist in erster Linie ein Lehrfilm – und das auf verschiedenen Ebenen: Der ambitionierte Nachwuchskameramann kann hier lernen, wie man ein vermeintlich dröges Kammerspiel in einen Augenschmaus verwandelt. Wem das zu speziell ist, der zieht sich eine Lektion in männlichem Imponiergehabe rein: Vom vorsichtigen gegenseitigen Beschnuppern über gezielte Attacken bis zum offen ausgetragenen Kampf zweier Alphamännchen. Wem das wiederum zu testosteronüberladen klingt, der sieht einfach nur zwei erstklassigen Schauspielern bei der Arbeit zu. Kenneth Branagh verwandelt diese Vorlage von Literaturnobelpreisträger Harold Pinter in ein Generationen-Duell zweier selbstgerechter Gockel, ausgetragen in einer unterkühlt durchdesignten Villa mit Waffen aller Gattungen. Das wirkt zwar manchmal etwas durchschaubar und konstruiert, wird aber durch die exquisiten Leistungen der beiden Schauspieler mehr als wettgemacht.
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Kommentare (37) — Film: 1 Mord für 2
Kommentar schreibeneskimon 2012/01/07 03:08:38
Kommentar löschenDer dritte Akt war mir zu abgedreht. Aber ganz schön nochmal einen Dialoglastigen Film zu sehen der nicht langweilig wird.
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minate 2011/12/11 02:41:34
Kommentar löschenBerauschendes Schauspiel.
Umhauendes Intelligenzspiel.
Wird unterschätzt, da kein entspanntes Popcorn-Kino zum Gehirnausschalten, sondern im Gegenteil - macht schlauer und aus diesem Grund einer der Filme, die im Kopf bleiben und einen noch Monate später über die Handlung und dessen Ausgang staunen lassen.
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Tom Blues 2011/11/15 14:29:17
Kommentar löschenUeberfluessiges Remake des Films "Mord mit kleinen Fehlern" von 1972.
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hatch 2011/09/23 01:01:21
Kommentar löschenEin meiner Meinung nach ungewöhnlicher Film, wobei das hier im positiven Sinne zu verstehen ist. 2 Akteure, 1 Kulisse, wenig Handlung und viel Dialog. Hört sich anfangs langweilig an, war es aber meines Empfindens nach nicht eine Minute. Die Story war sehr außergewöhnlich und voller Wendungen. Man ist sich nie sicher wer von den beidem zum momentanen Zeitpunkt der Puppenspieler und wer die Marionette ist. Positiv herauszuheben sind auch die vielen abwechslungsreichen Kameraperspektiven, die aber auch nötig waren, da sich der Ort des Geschehens nie ändert.
Was mir negativ auffiel war die viel zu gekünstelten und fast schon schwülstige Art der beiden Hauptdarsteller. Die Dialoge klangen einstudiert und kamen nicht spontan rüber. Auch hab ich den zweiten Teil viel zu schnell durchschaut, wodurch viel Spannung verloren ging. Insgesamt ein solider Film, der auch aufgrund seiner kürze gut für zwischendurch geeignet ist.
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HaKaRa 2011/09/12 15:18:55
Kommentar löschenSuper Dialoge, Super Schauspieler, Super Handlung.
Vor allem die Leistung der Schauspieler trägt den Film, die eine ideale Besetzung hat.
Die andauernden Wendungen im Film machen diesen sehr spannend. Zudem weiß man nie wirklich, wer jetzt die Oberhand hat.
Wer auf intelleginte Filme mit guter Handlung steht, sollte sich diesen Film anschauen.
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servo80 2011/09/10 21:33:18
Kommentar löschenEin intensives Psychoduell zweier Klasseschauspieler, das zwar einige Überraschungen bereithält, aber etwas an der Überzeichnung der Figuren leidet. Aber wie sich Michael Caine und Jude Law gegenseitig belauern und demütigen, kann man sich schon mal anschauen.
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ewigkeit 2011/08/05 16:44:18
Kommentar löschenEin britisches Kammerspiel über drei Akte mit einem tollen Michael Caine und einem okayen Jude Law (warum bekomm ich bei seiner Schauspielperformance nie die erste Rolle aus dem Kopf, bei der ich ihn bewusst wahrgenommen hab, in der er einen Roboter spielt - A.I. - künstliche Intelligenz). Leider, leider hab ich für meinen Geschmack Akt II zu schnell durchschauen können, aber letzten Endes bleibt es bei einem guten Endergebnis mit einigen tollen Wendungen.
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Moe Szyslak 2011/07/17 17:15:28
Kommentar löschenNur zwei Darsteller. Nur ein Handlungsort. Und fertig ist das theaterstückgleiche Kammerspiel voller perfider Irrungen, Wirrungen und Psychospielchen, in der das Zepter der Oberhand so oft die Hand wechselt, das man es nicht mehr zählen kann. Michael Caine und Jude Law spielen großartig. Nein, sie spielen herausragend. Und die grotesken Kameraperspektiven waren auch richtig klasse und trugen wunderbar zur beklemmenden Atmosphäre bei. Das Haus an sich war für meinen Geschmack etwas zu abnorm, aber zum narzisstischen Ego von Caines Charakter hat es absolut gepasst. Also die Voraussetzungen war gut soweit und die Inszenierung von Kenneth "Shakespeare" Brannagh war auch gut, allerdings habe ich keinen Schimmer, wie ich den Film denn nun fand. So kurz die Filmlänge war, so langgezogen war der Film. So brillant die Dialoge geschrieben waren, so nervig und unfreiwillig komisch fand ich sie teilweise. Und so unberechenbar der Handlungsverlauf war, so berechenbar war er auch. Ganz merkwürdiges Erlebnis voller Szenen und Dialoge, die ich fast schon im Minutentakt abwechselnd genial und absonderlich fand. Ich weiß nicht, was ich davon halten soll. Oberflächlich gesehen war ich größtenteils sehr gelangweilt, weil der Film aufgrund der hohen Dialoglast auch schwer anzusehen war. Tiefgründig gesehen war ich aber durchaus fasziniert, wie es wohl weitergehen und wie verdreht das Ganze noch werden wird. Und das verstörende Ende hat mir dann den Rest gegeben.
Mehr als schwer zu beurteilen, ich habe echt keine Ahnung, was ich dem Film geben soll. Verworrene 6/10...........?
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Filmsuechtiger 2011/07/17 18:08:02
Antwort löschenDas Original (auch mit Michael Caine, aber da in der Rolle von McGregor) ist übrigens besser.
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Moe Szyslak 2011/07/17 18:38:34
Antwort löschenDanke für den Tipp!
Aber du meinst gewiss Jude Law und nicht McGregor ;-)
Filmsuechtiger 2011/07/17 19:00:33
Antwort löschenSehr verwirrend was ich da geschrieben habe, du hast natürlich recht. :-)
hoffman587 2011/06/15 17:20:54
Kommentar löschenSleuth
"Ein Mord für 2" ist ein spannender, intelligenter, eleganter, perfekt ausgeklügelter und stilvoller Thriller von Kenneth Branagh aus dem Jahre 2007, das ein Remake von dem Film "Ein Mord mit kleinen Fehlern" aus dem Jahre 1972 mit Michael Caine und Laurence Olivier in den Hauptrollen ist, das Original basiert wiederum auf dem Theaterstück "Revanche"(oder "Sleuth") von Anthony Shaffer.
Zur Story: Der Krimiautor Wyke lädt den Liebhaber seiner Frau, den Schauspieler Milo, in sein hochtechnologisiertes Haus ein und unterbreitet ihm ein merkwürdiges Angebot. Dieses entpuppt sich als Falle und schließlich kommt es zu einem Spiel auf Leben und Tod.
"Hören sie, ich werde Ihnen nun einen Vorschlag machen, ich habe ihr vor Jahren ein paar Juwelen geschenkt, unglaublich teuer. Okay, geschenkt habe ich sie ihr nicht, sie sind auf meinen Namen versichert, aber sie durfte sie bei besonderen Anlässen tragen. Und ihr Wert 1.000.000 Pfund. Zeitweilig in der Bank, zeitweilig hier im Haus, im Safe. Im Moment sind sie hier im Safe. Ich möchte, dass Sie sie stehlen."
"Stehlen?"
Als erstes besitzt der Film zwei brillante Stars in den Hauptrollen, einerseits Michael Caine als trickreicher Autor Wyle, andererseits Jude Law (den ich stellenweise trotzdem als nervig empfand) als der Nebenbuhlen seiner Frau, Milo. Die beiden Stars liefern sich hier einen Machtkampf der Extraklasse.
Interessant, wie auch clever, wurde die Regie von Branagh gehandhabt, sodass zum Beispiel anfangs die Gesichter der Akteure nicht zu sehen sind, auch wenn das an manchen Stellen etwas zu überladen mit verschiedenen Blickwinkeln und exquisiten Kamerafahrten ist, die Kamera verpackt den Film in schöne Bilder.
Zudem wurde das Werk mit einem herausragenden Drehbuch von Harold Pinter ausgestattet, das zum Beispiel, undurchsichtig gestrickte und ausgefeilte Charaktere und geniale, wie auch clevere Dialoge enthält, die großartige Wortgefechte heraufbeschwören.
Teilweise wurde der Score gut eingesetzt, doch teilweise fand ich ihn, manchmal, auch etwas unpassend.
Weiterhin sollte erwähnt werden, dass der Film allein durch seine Spannung, die größtenteils durch das Kammerspiel seiner Hauptdarsteller erzeugt wird, lebt.
Außerdem gibt es wenige Veränderungen, in Bezug auf das Original.
Unterm Strich kann man aber sagen, dass "Ein Mord für 2" ein raffiniertes, kleines, böses Werk ist, das ein ebenbürtiges Duell zweier exzellenter Darsteller bietet. Also ein gelungenes Remake mit einem teilweise banalen Schlussteil.
9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 10 Antworten
Tyler.Fincher 2011/06/15 18:47:20
Antwort löschenDas Original fand ich super. Vor dem Remake grauts mir noch^^
hoffman587 2011/06/15 20:08:12
Antwort löschenDas ist ganz okay, aber mich störte besonders das Ende und somst ist er auch wenig verändert.
Isolation 2011/06/15 21:38:21
Antwort löschenHmm, ob der wohl was für mich ist? Tja, weiß auch nicht wirklich ...
hoffman587 2011/06/15 21:39:56
Antwort löschenMagst du homoerotische Szenen?;D
Isolation 2011/06/15 21:48:49
Antwort löschenJa, da fühl' ich mich bestätigt.
hoffman587 2011/06/15 21:51:55
Antwort löschenDann ist der was für dich. Da gibts ein paar heiße Szenen zwischen Law und Caine...;D, aber nur ein bisschen...
Isolation 2011/06/15 21:53:43
Antwort löschenRawr ... bin jetzt schon heiß drauf!
hoffman587 2011/06/15 21:55:17
Antwort löschenDas Original ist auch nicht schlecht, da gibts aber so was zwischen Caine und Olivier nicht;(
Alle 10 Antworten zeigen
Isolation 2011/06/15 22:06:43
Antwort löschenNein, muss schon schwul genug sein...
hoffman587 2011/06/15 22:08:27
Antwort löschenDann schau dir das Remake an, ich war davon hin und weg...
3rdBluesBrother 2011/06/15 01:48:38
Kommentar löschenZwei hervorragende Schauspieler in einem außergewöhnlichem Spiel und ein Film, der ohne unnötiges darum herum zu fesseln vermag.
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Chris12zero 2011/05/06 01:45:45
Kommentar löschenMan nehme mit Kenneth Branagh (Thor) einen Regisseur als Koch, der bekannt für seine dramatische Shakespeare-Affinität ist, als Vorspeise eine Location mit einer Innenarchitektur, die wohl reinste Geschmackssache bleibt, einen Hauptgang mit nur 2 Darstellern, die mit Michael Caine und Jude Law absolut perfekt besetzt sind und würzt das Ganze mit geschliffenen Dialogen und Wortgefechten ... Et Voila !! Fertig ist das perfide Kammerspiel "1 Mord für 2" !! Nachspeise fällt aus ... Film hat keine Überlänge !! ;) ^^
Fazit: Sehenswertes Remake von "Mord mit kleinen Fehlern" im Theater-Stil !!
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hannnni 2010/08/08 22:18:03
Kommentar löschenNun, ich finde meine Filme in der Videothek meines Vertrauens. Dort sind die Filme unter Rubriken eingeteilt. Komödien, Thriller, Horror, Dramen, Action usw. Es sollte noch eine Rubrik mehr geben: "Filme die absolut keinen Sinn ergeben".
Und dort sollte "1 Mord für 2" Stehen.
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Sanylein 2010/01/13 13:21:46
Kommentar löschenGanz gut aber nicht unbedingt sehenswert...
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BigH 2010/01/08 22:16:39
Kommentar löschenDer Film ist eine Adaption eines Theaterstücks, und das merkt man ihm leider permanent an. Auf der Bühne mag das Spiel der beiden Charaktere durchaus seinen Reiz haben, aber auf der Leinwand wirkt das Ganze abgesehen von einzelnen durchaus gelungenen Szenen dann doch etwas dröge und teilweise etwas langatmig (und das bei knapp über 80 Minuten Laufzeit). Davon abgesehen leidet der Film etwas darunter, daß Jude Law Michael Caine schauspielerisch einfach nicht das Wasser reichen kann.
Da habe ich schon bessere Adaptionen von Theaterstücken gesehen.
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KoljaH 2009/12/29 17:15:05
Kommentar löschencool um ihn einmal zu sehen. spannende wendungen
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bibi_kiddo 2009/11/12 03:31:31
Kommentar löschenMichael Caine u. Jude Law, in diesem Film wie für einander geschaffen.
Ein tolles Spiel, das diese Beiden miteinander treiben. Untermalt durch schauspielerische Höchstleistung, Witz, Charme und Wortgefechte, die es in sich haben.
Von vorne bis hinten durchdacht. Wird ganz oft aus meinem Dvdregal gekramt :)
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Strikerth 2009/11/09 17:58:27
Kommentar löschen1 Mord für 2 ist das klassische Theaterstück auf Zelluloid. Zwei Schauspieler die ineinander aufgehen und die Bühne zu ihrem zu Hause machen, sie komplett einnehmen und alles überstrahlen.
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MadsMikkelsen 2009/09/25 11:12:06
Kommentar löschenNaja...
Im Theater hätte ich mir das ganz gern angeschaut, anhand der schauspielerischen Leistung.
Tolles Kammerspiel mit guter Kulisse, jedoch nicht packend genug.
Halt eher was für die Bühne.
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Metallmühle 2009/07/15 12:09:39
Kommentar löschenIch habe 4 Anläufe gebraucht, um den Film zuende zu sehen. 2 mal bin ich eingeschlafen, nachdem er "erschossen" wurde.
Kurzzeitig dachte ich, es könnte doch noch interessant werden. Daraufhin ist es aber komplett abgeflacht.
Ich fand den Dialog zu geschwollen, theatralisch.
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Nemsis 2009/03/28 19:58:23
Kommentar löschenVon den Film halte ich nicht viel, aber die Schauspieler haben hier eine ausgezeichnet Leistung hingelegt. Dafür nur die gute Note.
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