10.5 - Apokalypse

10.5: Apocalypse (2006), US
Laufzeit 165 Minuten, Katastrophenfilm, Drama, Actionfilm

- Kritiker
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von John Lafia, mit Frank Langella und Melissa Sue Anderson

Dass die Erde an der Westküste Amerikas hin und wieder bebt, ist nichts ungewöhnliches. Doch Experten warnen seit Jahren vor dem Big One – dem schlimmsten Beben aller Zeiten. Akribisch wird daher jede Erdbewegung an der Westküste von Seismologen und Erdbebenforscher verfolgt, um die Bewohner im Falle eines Falles rechtzeitig zu evakuieren. Doch einzig die Erdbebenexpertin Dr. Samantha Hill hat erkannt, dass die vielen einzelnen Bruchlinien eines Tages aufeinander treffen könnten – was zur schlimmsten Katastrophe aller Zeiten führen würde. Als zuerst in Washington State und kurz danach in Südkalifornien Beben gemeldet werden, glaubt noch keiner an Hills Theorie. Doch dann häufen sich die gewaltigen Erdbewegungen. Von Alaska bis San Diego verwüsten Beben ganze Städte – und die Beben werden immer stärker. Als dann auch noch die Westküste vom Rest des Kontinents wegbricht und eine Riesenflutwelle die Küstenregionen zu überrollen droht, greift Präsident Hollister zu einer drastischen Maßnahme.


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Kommentar — Film: 10.5 - Apokalypse

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Bewertung6.0Ganz gut

"10.5 Apokalypse" kommt nicht an den wirklich guten Vorgängerfilm "10.5 - Die Erde bebt" heran. Für fast drei Stunden Spielfilmzeit passiert dort einfach zu wenig. Das spannendste und entscheidenste passiert in den ersten und in den letzten 45 Minuten.
Zwischendurch wird fast eine(!) Stunde lang erzählt wie der Vater (Dr. Earl Hill) der Protagonistin Samantha Hill aus den Trümmern von Las Vegas befreit wird, was nach der Zeit wirklich sehr langwierig wirkt.

Die Effekte lassen auch zu Wünschen übrig und kommen ebenfalls nicht an die "10.5 - Die Erde bebt" Effekte heran. Wie ganz am Anfang das Schiff unter einer Flutwelle versinkt, ist genauso wie der ausbrechende Vulkan (aus dem scheinbar nur Asche fliegt) wirklich mies dargestellt.
TV Digital schrieb: "Und die Tricks? Erinnern daran, wie Onkel Erwin auf einer Grillparty in den 70ern den Zoom an seiner Super-8-Kamera entdeckte."
Das kann ich nur bestätigen. Fast jedesmal wenn ein Darsteller spricht oder im Bild ist wird zweimal vorgezoomt, einmal zurück und dann einmal wieder vorgezommt.
Die, die diesen Film bereits gesehen haben können mir das bestätigen.

Der Schluss wird nochmal sehr spannend. Gerade das sehr überraschende und für das Genre nicht unbedingt typische Ende erstaunt nochmal.
Da ich aber absoluter Genrefan bin und der Film in sämtlichen Kritiken schlechter gemacht wird als er in Wirklichkeit ist bekommt er 6 von 10 Punkten.

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