100.000 Dollar in der Sonne

Cent mille dollars au soleil (1964), IT/FR
Laufzeit 108 Minuten, FSK 16, Komödie, Actionfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 04.09.1964

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von Henri Verneuil, mit Jean-Paul Belmondo und Reginald Kernan

Gangster Rocco klaut zusammen mit seiner Freundin Pepa einen LKW samt geschmuggelter Waffen im Wert von 100.000 Dollar. Doch der geprellte Fernfahrer Steiner und Roccos alter Kumpel Marec kleben dem Pärchen dicht auf den Fersen – eine bleihaltige Verfolgungsjagd durch die unwegsame Sahara beginnt.


Cast & Crew


Kommentare (2) — Film: 100.000 Dollar in der Sonne

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Filmkenner77

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Bewertung6.5Ganz gut

Drei der besten europäischen Schauspieler der 60er Jahre, Belmondo, Ventura und Fröbe, vereint in einem Abenteuerfilm, der nicht von ungefähr ein wenig an den unverwüstlichen Klassiker "Lohn der Angst" aus dem Jahre 1952 erinnert. Dies dürfte jedem Freund alter Filme schon einen Blick wert sein. Fraglos erreicht "100000 Dollar in der Sonne" niemals die Tiefe und Klasse des großen Vorbilds "Lohn der Angst" . Dafür ist die Story, die mit einer Prise Humor angereichert ist, zu einfach gestrickt. Die gute Musikuntermalung tut allerdings ihr Übriges, um zumindest zwei Stunden mitzufiebern, wenngleich eine Straffung um 20 Minuten dem Film gut getan hätte. Wer auf solide, handgemachte Action aus den 60er Jahren steht, wird hier gut bedient. Leider enttäuscht das Ende dieses sorgsam inszenierten und aufgebauten Films etwas. Zudem hätte man sich mehr Szenen mit dem wieder einmal hervorragend aufgelegten Gert Fröbe in einer Paraderolle als despotischem und cholerischem Spediteur gewünscht. Insgesamt überwiegt aber der positive Eindruck des Werkes von Regisseur Henri Verneuil, dem vielleicht nicht der ganz große Wurf gelungen ist, aber dessen Film dennoch in weiten Teilen zu überzeugen weiss.

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spanky

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Bewertung5.0Geht so

Angestaubter Schinken, der hinsichtlich seines Menschenbildes heute eher zweifelhaft ist und der im modernen Kontext nur noch aufgrund seiner Besetzung punkten kann. Im ersten Teil übernimmt das vor allem ein wunderbar mauliger Gerd Fröbe, der schwitzend sein zwielichtiges Gewerbe betreibt und seine halbseidenen Angestellten im Kommandoton anherrscht. Der Rest ist eine überlange und dröge Sonnenbrillenwerbung mit Lino Ventura und Jean-Paul Belmondo.

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