12 Winter
12 Winter (2009), DE Laufzeit 89 Minuten, FSK 12, Kriminalfilm
2 Bewertungen
Skala 0 bis 10
187 Bewertungen
10 Kommentare
Keine
von Thomas Stiller, mit Axel Prahl und Jürgen Vogel
Im Gefängnis träumen sie den Traum vom perfekten Verbrechen: Roth und Starck. Nach ihrer Entlassung planen Sie ihre Banküberfälle immer in der dunklen Jahreszeit, “12 Winter” lang. Ihr Markenzeichen: Hohes Tempo, keine unnötige Gewalt, keine Toten oder Verletzten! Absolute Professionalität und Beschränkung auf wenige, dafür gut geplante Überfälle. So dauert es Jahre, bis die Polizei das System dahinter bemerkt. Zwischen der SoKo “Winter” und den beiden entwickelt sich allmählich ein Katz-und-Maus-Spiel. Starck lebt weiterhin das Leben eines unauffälligen Kleinbürgers, Roth hingegen genießt das Leben mit Partys, schönen Frauen und schnellen Autos. Deswegen ist er jedes Jahr im Herbst auch wieder Pleite, und sie müssen neue Überfälle planen. Aber die beiden SoKo-Beamten Prothmann und Geugis kommen den Bankräubern immer näher. Neue Untersuchungs- und Fandungsmethoden wie DNS Analysen erleichtern ihnen die Arbeit und bringen sie letztendlich auf die richtige Spur.
Emmas Glück
Kammerflimmern
Im Juli
Solino
Nordwand

















Kritiken (1) — Film: 12 Winter
Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenStiller inszeniert das Ganze wie einen lakonischen Spätwestern, noch so ein Genre, das im deutschen Film ein Fremdkörper bleibt. Eine Ballade, ein Abgesang um zwei Outlaws als letzte ihrer Art. Die noch nach alter Manier mit Waffen die Bank stürmen und doch den Wandel der Zeit nicht aufhalten können. Als sie eines Abends eine Bank überfallen wollen, die sie Monate lang ausspioniert haben, finden sie nur noch einen einzigen, einsamen Bankautomaten im Foyer. Hier wird die Dienstleistung wegrationalisiert, da werden die Sicherheitsmaßnahmen drastisch erweitert - und Coups wie die ihren haben keine Zukunft mehr.
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Cappuccino9876 Thu, 10 Jun 2010 16:22:41 -0000
Antwort löschenHabe mir den Film auch angesehen. Wenn man die echte Geschichte nicht kennt, sollte man
meinen das man sich in die Bankräuber rein denken kann. Leider haben sich die Schauspieler
nicht im Geringsten mit den Charakteren auseinander gesetzt. Authentisch ist auch was anderes. Vieles was im Film vorkommt ist nie passiert. Gut ist halt nur Fernsehunterhaltung
und keine Dokumentation. Aber wenn man die Geschichte näher an der Wahrheit gedreht
hätte, wäre der Film ein echter Knaller gewesen. Wenn es jemand gibt, der die Geschichte
in einem Buch umsetzen könnte, wäre das echt klasse.www.12winter.de
Kommentare (9) — Film: 12 Winter
zmpfl Tue, 14 May 2013 08:44:02 -0000
Kommentar löschenZiemlich ZDFiger Krimi (außer KFZ-Flug am Schluss, der war Cobra11-esque ;)) der allein durch die Hauptdarsteller getragen wird.
Außer für Jürgen-Vogel-Fans eigentlich ein NIF-Film (NichtsImFernsehen, besser als Zappen)
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VisitorQ Tue, 28 Feb 2012 23:03:42 -0000
Kommentar löschensolide deutsche TV Produktion
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Andy Dufresne Sat, 25 Feb 2012 17:47:09 -0000
Kommentar löschenSehr gut gemachter Fernsehfilm um zwei Bankräuber, nach wahren Begebenheiten.
Jürgen Vogel stark als feinfühliger, prassender aber eigentlich zurückhaltender Bankräuber.
Axel Prahl für mich noch stärker als Vogels bulliger,harter und kompromissloser Partner, der vor nichts zurückschreckt.
Toll auch (der immer gute) Wotan Wilke Möhring und Matthias Koeberlein als Polizisten Duo das den beiden auf der Spur ist.
Der Film ist von Anfang an spannend, er bezieht sich stark auf seine Charaktere und ihre Handlungsweisen.
Er ist sehr schlüssig, er erklärt sehr gut wie die (12) Jahre die Protagonisten und die Gegebenheiten sich verändern und warum geschieht was eben geschieht bzw. geschehen muss.
Eine atemlose Jagd mit exzellentem Cast und grimmiger Hochspannung.
Viel mehr kann ein Fernsehfilm nicht hermachen !
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Der Franzose Sat, 04 Feb 2012 21:24:01 -0000
Kommentar löschenBankräuber Filme sind vorab erstmal ein gutes Genre, diesmal sogar mit Freude aus Deutschland. Mit Jürgen Vogel und Axel Prahl war das Duo perfekt .
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Scipio Tue, 29 Jun 2010 14:36:47 -0000
Kommentar löschenFür einen deutschen Krimi sehenswert. Vor allem die Geschichte ist gut, die hat man nicht schon hundertmal gesehen.
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WaldderChiller Sat, 12 Jun 2010 21:05:59 -0000
Kommentar löschenWürde man nur den Kriminalteil betrachten, würde man durch eine interessante Darstellung zweier total unterschiedlicher Bankräuber, die zusammen ein gutes Team bilden und das finanziel gesehen unter Beweis stellen, hätte "12 Winter" klare sieben Punkte. Vor allem da der Plot man eine herrliche Entwicklung macht, was das Aussterben des Verbrechers angeht. Die Sicherheitssysteme werden besser und der Bankräuber scheint unterzugehen wie wie eine aussterbende Tierart. Dies alles ist sehr authentisch umgesetzt in die 80er und 90er Jahre.
Der Cop-Teil dagegen verdient durch an den Haaren herbeigezogene Dialoge, Logiklöcher in fast allen Bereichen der Polizeiarbeit und deutliches Over-Acting vor allem des "Polizeihauptdarstellers" Wotan Wilke Möhring (Lammbock, Hardcover..) max. 1 Punkt.
Bei einer Verteilung 2/3 Bankräuber- und 1/3 "Pseudo"-Polizeipräsenz macht das im Ganzen 5 Punkte!
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bootsmann13 Sat, 09 May 2009 15:53:42 -0000
Kommentar löschenSchöne, ruhige Bilder. In den führenden Rollen, naja, eigentlich sind es nur Vogel und Prahl, aber sie's drum, gute Schauspieler und ein Plot der mehr als ok ist. Aber irgendwie, ich weiß nicht. Ich war ja jetzt leider nie auf eine Filmhochschule, aber lernt man da nicht, das Drehbuch irgendwie zu timen? Denn der Schluß: ogottogott!!! Keine deutsche Polizeitruppe würde derartig einen Einsatz an den Baum fahren. Dann geht alles so schnell, dann sind sie wieder im Knast (zumindest Vogel wird dort mal wieder hudriwudrihoppsasa verlassen, wo ist Prahl?) und dann ist Schluß. Ähhh, hallo? War das die Kategorie: jetzt aber Gas, wir müssen innerhalb von 90 Minuten fertig werden? Da merkte man ganz deutlich, dass es ein Mehrteiler hätte werden sollen...
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dbeutner Fri, 08 May 2009 09:35:45 -0000
Kommentar löschen"Durch die Bank gut gespielt"? "Lebt von seinen Schauspielern"? Stirbt wohl eher an selbigen. Wenn man Jürgen Vogel verpflichtet, dann sollte man in den zweiten Reihen nicht auf Extremamateure zurückgreifen.
Insbesondere zeigt Wotan Wilke Möhring einmal mehr, dass er es einfach nicht kann; wenn er die Aufgabe hat, mal böse zu werden, stolpert er schon über die Textzeilen wie ein Schulschaupieler - furchtbar anzusehen; im Gegensatz dazu ist sein "zweiter Mann" (Matthias Koeberlin) schon wieder gut, immerhin, wenn auch die Rolle letztlich blass bleibt. Warum ein blondes Mädchen als Polizistin noch ab und zu einen Satz einwerfen muss, für den sie (umsonst) drei Stunden vor dem Spiegel geübt hat - gibt es /keine/ "kleinen" SchauspielerInnen in Deutschland, die nicht gleich mit dem Erscheinen vor der Kamera Fremdschämen verursachen? Oder ist der Regisseur, Thomas Stiller, einfach nicht in der Lage, SchauspielerInnen zu führen?
Selbst Axel Prahl wirkt neben Jürgen Vogel fast deplatziert.
Ach, und die Story - naja, fad. Lag also vielleicht doch alles am Regisseur (nein, tat es nicht - Möhring hat noch nie geglänzt).
Die Bewertung daher fast allein für Jürgen Vogel, der halt auch die drittklassigste Produktion noch rausreißt...
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jollyroger Sun, 03 Jan 2010 00:38:33 -0000
Antwort löschenDanke, dein Kommentar trifft es perfekt.
Das mit den Polizistinnen, die - warum auch immer - noch irgendwie eingeschoben wurden, hat mich zum Lachen gebracht.
Und Wotan Möhring dann wieder zu Weinen.
derblonde Sun, 03 May 2009 12:51:15 -0000
Kommentar löschenGelungene Verfilmung einer wahren Räuberpistole. Durch die Bank gut gespielt. Erinnert ein wenig an ein Heist-Movie.
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