13 Assassins

Jûsan-nin no shikaku (2010), GB/JP Laufzeit 120 Minuten, FSK 16, Eastern, Actionfilm


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6.9
Kritiker
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7.0
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1141 Bewertungen
60 Kommentare
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von Takashi Miike, mit Kôji Yakusho und Takayuki Yamada

13 Assassins ist ein Samurai-Film von Takashi Miike über den Widerstand von 13 Kriegern gegen die Armee eines sadistischen Politikers.

Lord Naritsugu (Gorô Inagaki) ist ein perverser Sadist! Aus reinem Vergnügen tötet, foltert und vergewaltigt er unschuldige Untertanen. Leider ist der dekadente Adelige der Halbbruder des Shogun, was ihn unantastbar macht und ihm eine Stimme im Rat verschaffen wird. Sir Doi (Mikijiro Hira), der weise und loyale Ratgeber des Shogun, nimmt es auf sich, das “Problem” zu lösen. Lord Naritsugu muss sterben! Doi beauftragt den ehrenwerten Samurai Shinzaemon (Kôji Yakusho) damit, den von einer zahlreichen Leibgarde beschützten Lord zu töten. Shinzaemon sammelt eine kleine Gruppe von tapferen, zu allem entschlossenen Samurai um sich. Die 13 Attentäter wissen sehr wohl, dass sie auf dieser Mission den Tod finden werden. Doch das Leben eines Samurai bemisst sich nicht nach Jahren!

Hintergrund & Infos zu 13 Assassins
Der Film vom kontroversen Filmemacher Takashi Miike (Ichi the Killer) ist ein Remake von 13 Assassins aus dem Jahre 1963. Wie in den meisten seiner Filme schreckte Takashi Miike auch bei 13 Assassins vor expliziter Gewaltdarstellung nicht zurück.

Bei den Asian Film Awards wurde 13 Assassins sechs mal nominiert und konnte eine Trophäe einheimsen. Seine Premiere feierte der Film 2009 in Cannes.

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Mehr Bilder (20) und Videos (3) zu 13 Assassins


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails 13 Assassins
Genre
Samuraifilm, Actionfilm
Zeit
Vergangenheit
Ort
Japan
Handlung
Auftragsmord, Bodyguard, Böse, Ehre, Ehrenkodex, Falle, Gut und Böse, Hinterhalt, Japaner, Japanisches Militär, Kampf, Kampf auf Leben und Tod, Katana, König, Mordkomplott, Profikiller, Rache, Samurai, Schwertkampf, Schwertkämpfer, Vergeltung, Vergewaltigung, Vergewaltigungsversuch, Verteidigung
Stimmung
Ernst, Hart, Verstörend
Tag
Remake
Produktionsfirma
Dentsu, Recorded Picture Company, Sedic International Inc., Shogakukan, TV Asahi, Toho Company, Yahoo Japan

Kommentare (58) — Film: 13 Assassins


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Foxedge

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Bewertung2.5Ärgerlich

Grauenvoll. Einfach nur grauenvoll. Alle sehen gleich aus, niemand hat einen eigenen persönlichen Charakter. Jeder die gleiche Frisur, die gleiche Kleidung, selbst bei den Feinden, in anderen Dörfern, einfach überall.

Nichtmal 'n Bart, eine Narbe, ein Glasauge, irgendetwas was einem Charakter visuellen Wiedererkennungswert geben würde. In der Charakterzeichnung das Gleiche: Woher die Charaktere stammen? Was sie ausmacht? Ihre Stärken und Schwächen, ihre Geschichte, ihre Motivation für ihr tun? Keine Ahnung, wird nicht erzählt.

Stattdessen 70 Minuten inhaltloses Gelaber in sterilen Räumen dessen einziger Inhalt ab- und an, aber nicht immer, einzig Stühle und Tische sind. In 70 Minuten wird dir 70 Mal erzählt, dass der aufstrebende Fürst ein ganz böser ist und man was gegen ihn unternehmen muss. Zwischendurch wirre Namen von Personen und Orten. Hundert mal die Ideologie der Samurai: Gehorche deinem Herren ohne wenn und aber. So lieblos und schlecht in Szene gesetzt. Von keinem Charakter dank fehlender Charakterzeichnung getragen. 70 Minuten Planung. Irgendwann der selbstironische Dialog, der sich eher wie an den Zuschauer gerichtet fühlt: "Ich weiß du musstest viel leiden. Hab geduld, ich werde kommen". War das da etwa die Action, die zu mir spricht? Ich will aber nicht mehr leiden.

Doch ich gebe nicht auf. Vielleicht hilft ein Bier - tat es nicht. Irgendwann dann 1,5 Stunden das Finale, die große Schlacht, das .. extrem langweilige, kaum choreographierte geplänkel, gestreckt durch - wer hätte es gedacht - langweilige Dialoge.

Wow. Ich hab ausgemacht bevor der Film zuende war. Das tat ich bisher nur bei einem einzigen Film. Nun sind es zwei. Man war ich erleichtert, als ich den Film beendet habe.

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Sleepingapple

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Bewertung5.0Geht so

Der Showdown am Ende ist brachial gut, handgemacht, brutal und heroisch. Für den geb ich gerne 10 Punkte... aber ich kann diesem Film nicht verzeihen, dass die erste Stunde praktisch nichts passiert. Diese Leute schaffen es eine Story, die man in einen Satz fassen kann über eine Stunde reinen Dialoges zu strecken. Dabei wird ein unbekannter Name nach dem nächsten durch die Gegend geworfen. Die Charaktere sind austauschbar und langweilig, deshalb hat dieser film keine hohe Punktzahl verdient. Schlecht ist er allerdings durch das tolle Ende nicht.

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RiSiNGxSuN

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Bewertung9.0Herausragend

Akira Kurosawa wäre begeistert.
Mein lieblings Samurai Film. Starke Bilder, spannende gefechte, gute Atmosphäre und ein 50min Showdown den man erstmal nachmachen muss !!!

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Brenda von Tarth

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Bewertung6.0Ganz gut

Viel Blut, Dreck und große Worte. Ein Gemetzel unter Samurais. Filmzitat: "Ein Samurai zu sein, ist manchmal eine ziemliche Last"... Oh ja.

Meiner Meinung nach nur ein durchschnittlicher Samuraifilm. die Handlung ist sehr einfach: sadistischer Bösewicht mit einer Armee von Leibwächtern gegen 13 aufrechte, furchtlose Samurais.
Man bekommt, was man erwartet und zum Schluss liegt alles in Schutt und Asche.

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Gabster

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Bewertung7.5Sehenswert

Man stelle sich einen Tyrannen vor. Dann ein paar Typen, die ihn nicht leiden können und die Rio Bravo-mäßig einen Trupp Außenseiter zusammenstellen, um ihn zu töten. Die beiden Seiten treffen sich in einem kleinen Dorf und dann wirds blutig.
Das ist im weitesten Sinne die Oberfläche, auf die Miike hier seine Actionballade stellt. Von Miikes "Audition" war ich ja hin und weg, so etwas Beklemmendes und zugleich Wunderschönes habe ich noch nie zuvor gesehen, er hat mich geschockt, begeistert und beeindruckt. Aber ich schweife ab. "13 Assassins" geht in eine ganz andere Richtung, was einerseits schade ist, weil "Audition" -wie gesagt- der Oberhammer ist, andererseits natürlich großartig, weil immer dasselbe wäre ja auch irgendwann öde.
Ich hatte hier und da das Gefühl, Miike würde aus seiner Samuraigeschichte mehr machen wollen als sie ist, so eine Art Epos über den Wandel in der Zeit wie in Yimou mit "Hero" zum Beispiel gedreht hat. Das kam bei mir aber nicht ganz so an. Es ist eben die klassische Heldengeschichte von einer kleiner, unterlegenen Gruppe, die die überfordernde Aufgabe annimmt, für das Recht einzutreten und dafür ihr Leben aufs Spiel setzt. So was ist ja in der Regel immer wirkungsvoll und ich bedanke mich bei Herrn Miike, dass er nie in einen Mel Gibson-Pathos (*Schauder*) abdriftet. Und es ist einfach herrlich zu sehen, wie er den zivilen Ungehorsam und den Widerstand feiert, hier ist nichts von wegen bravem Pazifismus (denkt doch an die Kinder etc.), hier kriegt der Antagonist nach allen Regeln der Kunst Dresche. Ist also ein Film für den inneren Schweinehund und für den Gerechtigkeitsliebhaber. Ein Abgesang auf den Samurai ist das leider dann aber doch nicht geworden, zumindest nicht in meinen Augen, eher ein cooler Actionfilm, der etwas deeper und etwas schöner ist als der Normalfall. Und er hat mir auf alle Fälle Spaß gemacht, die finale Schlacht ist wahnsinnig gut inszeniert (hat auch eine gewisse Bitterkeit) und ist einfach unterhaltsam. Vielleicht wollte Miike mehr erreichen, aber mir hats gelangt, was er bei mir ausgelöst hatte.

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Drax

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Bewertung6.5Ganz gut

Takashi Miikes hat mit der Neuverfilmung des gleichnamigen Originals von Eiichi Kudo ein mehr als ordentlichen Samuraifilm geschaffen.
Im Mittelpunkt von "13 Assassins" steht die scheinbar aussichtslose Mission den sadistischen Halbbruder des Shoguns zu töten, um den Frieden in der Vor-Meiji-Zeit aufrecht zu erhalten.
Der Film bietet dabei eine gelungene Atmosphäre und tolle Kampfszenen, wobei das Highlight des Films natürlich die großartige Endschlacht ist.
Diese ist natürlich ganz im Still von Takashi Miikes gehalten, also sprich viel Blut und heftige Gewaltszenen.
Leider hat der Film jedoch auch so seine Schwächen wie insbesondere die Charaktere, obwohl der Film sich Zeit nimmt um die Dreizehn zusammenfinden, bleiben die meisten doch eher blass im Verlauf des Films.
Dennoch ist "13 Assassins" alles in allem ein unterhaltsamer Film und eine schöne Hommage Akira Kurosawas großen Klassiker "Die sieben Samurai".

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mario.behrens.587

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Bewertung4.5Uninteressant

Langweilig,ich liebe zwar solch Filme aber dieser war langweilig,die Kämpfe haben mich auch nicht vom Hocker gehauen.Dann lieber" Der Schatten des Shogun",Der Shogun und sein Samurai ",Der Henker des Shogun da kommt auch keine Langeweile auf und die Kämpfe sind besser.Bin bei dem Film fast eingeschlafen und die letzte Stunde rettet den Film auch nicht mehr,dann lieber die erwähnten Filme anschauen. Aber wer auf wildes Schwertrumgefuchtel steht kann den Film anschauen,lieber die älteren Filme anschauen der hier ist überbewertet.

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Roldur

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Do only samurai matter in this world? I thought samurai would be fun but you bore me. You're useless, even more useless in great numbers.“

Takashi Miike der Allrounder. Während er mir mit „Audition“ kalten Angstschweiß auf die Stirn trieb, mit „Ichi the Killer“ den ungewöhnlichsten Superhelden überhaupt in Szene setzte und in „Visitor Q“ eine japanische Familie in die Perversion trieb, wagte er sich 2010 an den klassischen Samurai-Film. Was dabei herauskaum war „13 Assassins“...
Wie kann ein Kerl, der mittlerweile schon an 66 Filmen beteiligt war, immer wieder so sehr überraschen? Diese Frage machte sich in meinem Kopf unweigerlich breit, nachdem ich dieses 125 Minuten-Epos hinter mir hatte. Wirklich viel erwartet hatte ich nicht, so hatte ich doch schon vor Jahren einmal den Versuch gestartet „13 Assassins“ an einem Stück zu schauen. Klar, knapp über 2 Stunden ist jetzt nicht wirklich lang, dennoch bereitete mir Miike ordentliche Einstiegsschwierigkeiten.
Wenn man sich jedoch auf diese düstere Epoche kurz vor der Meiji-Ära einlässt, das langsame Erzähltempo erduldet und ganz eintaucht in diese farblose Welt, die nur aus Papierhütten, Holz und Grautönen zu bestehen scheint, dann ist die Belohnung nicht weit. Denn diese schier endlose erste Hälfte ebnet erst den Weg zur letztendlichen Begeisterung.
Der Film schafft es nicht nur durch unvorhersehbaren Witz zu überraschen, er besticht auch durch eine Atmosphärische Dichte, die beeindruckt ganz ohne Märchenfilter, Lichtspielereien oder außergewöhnliche Kamerafahrten.
Als dann aber endlich Stahl auf Stahl krachen darf, Shinzaemon Shimada sein ganz eigenes Glücksspiel beginnt, um sich nur seine 13 treuen Kämpfer geschart und dem Wahnsinn ins Auge sieht, dann weiß man wofür sich das Warten gelohnt hat.
Wenn Fürst Naritsugu Matsudairas Armeen endlich einer direkten Konfrontation gegenüberstehen, dann wird „13 Assassins“ zu einem wuchtigen Blutbad ohne Gefangene. Die Choreographien sind tadellos, wenn gestorben wird, dann wird schmerzhaft gestorben und das Ganze wird zu einem ästhetischen Wirbelwind aus Holz, Blut und Feuer.
Ich habe momentan leider nicht viel Vergleichsmaterial aus klassischen Samuraifilmen, aber Miike ließ mich mit „13Assassins“ erneut schwer begeistert zurück. Uneingeschränkt empfehlenswert.

8,5/10

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huababuar

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Bewertung5.5Geht so

War mein erster Samurai-Film und ich bin im Nachhinein irgendwie hin- und hergerissen. Auf der einen Seite ein Streifen, der durch seine Brutalität und durch die lange Kampfchoreographie gegen Ende überzeugt. Auf der anderen Seite ein Film, der sich bis hin zu besagter Schlacht, mit der kräftig geworben wird, eher zieht.
Deshalb nur Teilempfehlung. Kann man sich geben, muss man aber keineswegs.

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EinZuschauer

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich wunderte mich den ganzen Film über, warum diese Samurai keine Rüstungen tragen.
Kann mir bitte das mal jemand erklären?

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FiveFinger

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Kommt drauf an in welcher historischen Epoche der Film spielt. Wenn ich mich recht erinnere, war das Tragen von Rüstungen unter dem Tokugawa-Shogunat verboten gewesen, im Sinne des Niederhaltens von militanter Opposition gegen die regierende Dynastie.


KenshinUesugi

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Das ist vollkommen richtig was du sagst, nur die Samurai und Soldaten im Dienst der Shogun Regierung dürften Rüstung tragen. Zwar dürften Daimyos ihrer eigen Männer behalten, aber es wurde auch festgelegt nach der Größe des Besitz wie viele Männer usw. Veränderung musste man dann mit Edo besprechen. Auch war die Zeit der großen Unruhe vorbei, so das man nicht ständig in volle Rüstung herum lief. So eine Rüstung ist ja auch teuer und man hatte nicht mehr so viel zu tun wie früher;)

Mal abgesehen davon dass hier die Samurai eher inoffiziell handeln und nicht auffallen wollen. ;)


Laserdance

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Bewertung9.0Herausragend

Das ist sicher kein Film für jedermann. Das heißt, man sollte schon ein gewisses Interesse für diese Zeit und Kultur mitbringen. Sonst kann es passieren das einem langweilig wird. Es gibt in der ersten hälfte des Film wenig Action.

Hier mal eine Meinung, die man durchaus so sehen kann.

Zitat
Wobei es eine ganze Weile braucht, bis die Handlung in Gang kommt. Das Remake des 60er Jahre Films nimmt sich viel Zeit zu erklären warum sich die 13 Assassinen zusammenfinden um den sadistischen Oberschurken in eine Falle zu locken. Das ist nicht immer ohne Längen, denn wer nicht wirklich ein großer Fan davon ist halbglatzigen, missmutig dreinschauenenden Männern im Bademantel beim auf dem Boden sitzen und über Ehre reden zu sehen, der muss schon ein bißchen Geduld mitbringen.Zitat ende

Wenn man es aber schafft, sich auf das Thema einzulassen, erhält man einen erstklassigen Samurai Film. Und einige Szenen gehen unter die Haut. Wenn man aufpasst, ist auch der Story sehr gut zu folgen. Das ist bei Asia Filmen ja auch nicht so oft der fall.

Besonderes erwähnenswert ist die optische Umsetzung. Keine Videoclip Ästhetik, keine Wackelkamera und optischen Spielereien. Alles ist sehr gut, fast schon Old School gefilmt. Auch später als der Endkampf kommt, sieht man immer wieder tolle Bilder. Aber eben kein Hero oder Flying Dagger. Wer so was erwartet, sollte um den Film einen Bogen machen.

Wer mal wieder lust auf einen wirklich guten ernsthaften Samurai Film hat sollte unbedingt reinsehen.

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Lili 9ochefort

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Bewertung9.0Herausragend

Ich mag´s ja in Asiafantasyfilmen meist bunt, oder sagen wir generell in Fantasyfilmen kann es schon farbenprächtig sein.
Aber der Look hier ist so duster, farblos und matt das es mir auch die Sprache verschlagen hat. Die Optik passt perfekt zum Film und unterstreicht die Atmosphäre. auch könnte mir hier gar nicht vorstellen, wenn der Film vom Look her andres wäre den es würde nicht zum düsteren Ton der Story passen.
Die Geschichte von den 13 Attentätern ist packend umgesetzt, ihre Ideale kommen in diesem Film zu Beginn sehr gut zur Geltung, und ihre Motive sind sehr nachvollziehbar warum sie den Tyrannen stürzen wollen.
*,....So wie meine Meinung ist haben Ronin zwar einen Kodex aber um schlimmeres zu verhindern stellen sie sich der ultimativen Schlacht...*
*,....Ist eine Gewissenfrage, tatenlos zusehen, oder etwas unternehmen um viele zu retten,....*
,...das ging hier den Samurias durch den Kopf und auch dem Regieseur Takashii Mike.

Fazit: Farblos, rauh und inhaltlich excellent. Perfekte Unterhaltung für Genrefans mit bombastischen und klasse choreografierten Kämpfen, (Finale *GEIL*). :D

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Commentator

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Bewertung4.0Uninteressant

*Spoiler-Kommentar*
Zwar wünscht man diesem Sadisten den Tod. Zum Glück ereilt es ihn dann noch bevor man selbst noch an Langeweile stirbt. Das Samurai-Genre wird wohl nicht so meines werden. Zwar gab es ganz gute Ansätze und die Action hat im großen und ganzen auch ganz schick ausgesehen (bis auf die angezündeten ... äh... Riesenflummischweine), aber eine Stunde Schwertgeschwinge auf die immer gleiche Weise (rechts - links - schräg nach rechts oben, oben nach links, schräg nach rechts unten) ist dann doch schon sehr eintönig. Da war doch die Bogenschießerei noch die größte Abwechslung, die aber nicht fließend übergegangen ist zu dem Kampf Mann gegen Mann, sondern abrupt herbeigeführt wurde. Auch die Männer nahmen irgendwie nicht ab. Es war immer eine Masse von den Bösen unterwegs, immer, bis plötzlich nur noch vier Hansele da waren.
Spannend war es nicht, actionreich ja, aber recht eintönig (einzig der Ronin konnte wirklich schick überzeugen) und das Loyalitätsgefasel langweilt auch spätestens nach dem sinngemäß zehnten gleichen Treueschwur.
Ich kann mir nicht helfen, 13 Assassins will mehr sein, ist aber nur eine recht eintönige Schwertkunst-Laber-Suppe, die mich nicht zu überzeugen weiß.

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Dasprofil

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

13 ASSASSINS, wiedermal ein geniales Werk aus der Hand von Takashi Miike, so langsam werde ich zu einem richtigen Fanboy.

Bei 13 ASSASSINS handelt es sich nicht um einen konventionellen Martial Arts Film, indem der Held und der Kampf im Vordergrund steht, Miike erzählt nichtmal eine richtige Heldengeschichte, denn am Ende gelingt es zwar das Ziel zu erreichen, doch einen Sieger gibt es nicht, nur Verlierer, die ihre Menschlichkeit verloren haben und zu mordlustigen Bestien geworden sind. Deshalb wird es dem Film auch nicht gerecht, wenn man ihn nur als Dekonstruktion seines Genres bezeichnet, seine Aussage ist vielmehr von gesellschaftlicher universeller Bedeutung. Natürlich sieht man hier auch Kampfkunst und Schlachten, doch diese stehen in einem eindeutig negativen Licht und dienen absolut nicht zur Unterhaltung, ganz im Gegenteil.

In 13 ASSASSINS stehen sich zwei Gruppen gegenüber. Auf der einen Seite die Samurai, die alles dafür tun, um den grausamen, tyrannischen Fürsten zu töten und auf der anderen Seite eine riesige Armee gut ausgebildeter Kämpfer, die eben diesen Fürsten beschützen müssen. Diese Gruppe dient Miike dazu auf hervorragende Art und Weise die Sinnlosigkeit und Gefahr von Gehorsamkeit zu verdeutlichen, denn sie veranlasst die Menschen dazu sich bereitwillig bei vollem Bewusstsein ins Verderben zu stürzen. Die Aufgabe der Gefolgsleute ist es, das Leben ihres Fürsten zu schützen, auch, wenn sie ihr eigenes dabei verlieren, das spielt überhaupt keine Rolle. Wird ihr Fürst angegriffen müssen sie sich dazwischenwerfen um die Waffe aufzuhalten und die selbst in den Leib gestoßen zu bekommen. Sie müssen ihr Leben opfern, um das eines anderen zu retten (in diesem Fall das eines bestialischen Despoten) und das tun sie nicht etwa aus Liebe, sondern nur, weil es ihre Aufgabe ist und sie zu Gehorsam verpflichtet sind, ihre Fähigkeit selbst zu denken und zu hinterfragen wurde vollkommen ausgeschaltet, sofern sie überhaupt jemals vorhanden war, denn Leute die garnicht erst anfangen zu denken, kann man viel leichter kontrollieren. Die Soldaten fühlen sich in keiner Weise emotional mit dem Fürsten verbunden, wahrscheinlich kennen sie garnicht mehr von ihm, als sein Gesicht, ihr einziger Antrieb um den unausweichlichen Weg ins Verderben zu bestreiten ist Pflichtbewusstsein und Gehorsam - absurder geht es in meinen Augen garniccht mehr. Und gegen Ende stellt sich heraus, dass der Fürst, den Dienst, den ihn die Soldaten erweisen nicht im minddesten Schätzt oder wenigstens beachtet, für ihn sind sie nichts weiteer als Ungeziefer, die ihre pflicht erfüllen - und wenn sie dabei draufgehen ist es nicht weiter schlimm.

Doch auch an den Samurai lässt Miike kein gutes Haar. Auch sie dienen ihrem Anführer Shinzaemon Shimada in demütigem Gehorsam, doch es gibt noch etwas anderes, was sie antreibt: Tapferkeit. Die 13 Samurai sind tapfere, ehrbare Krieger, die unvorstellbare MÜhen auf sich genommen haben, um den Fürste den sie töten wollen zu finden und im Kampf scheuen sie nicht die Auseinandersetzung, sie werfen sich direkt ins Schlachtfeld, nehmen es mit möglichst vielen Gegnern gleichzeitig auf, machen die waghalsigsten Angriffmanöver und kämpfen selbst weiter nachdem sie mehrmals getroffen wurden und sich wegen dem drastischen Blutverlust kaum noch auf den Beinen halten können und am Ende stellt sich eine Frage: War es das wirklich wert ? war es das wert ebenso bereitwillig ins verderben zu laufen, wie die Soldaten des Fürsten ? Was nützt mir meine Tapferkeit, wenn ich auf dem Schlachtfeld sterbe ? Wäre es nicht viel besser gewesen, wenn ich zuhause geblieben wäre? Wäre es nicht viel besser gewesen, wenn ich mich und meine Begleiter rechtzeitig in Sicherheit gebracht hätte, anstatt meine Tapferkeit auf dem Schlachtfeld zu beweisen, denn jetzt bin ich tot und sie auch ? Ist Tapferkeit nicht eigentlich etwas schädliches und sowieso nicht zielbringend ? Ist Tapferkeit nicht eigentlich volkommen sinnloser Schwachsinn ? Wem nützt meine Tapferkeit und mein Tod denn jetzt ? Niemandem und erst recht nicht mir und meinen Angehörigen. Selbstverständlich war es das nicht wert, Tapferkeit ist eine Absurdität, welche ungleich mehr Schaden anrichtet, als das sie einen Nutzen erfüllt. Zudem veranlast sich mich dazu Menschen auf brutale Art und Weise abzuschlachten und damit zu einer Bestie zu werden, die einfach drauf los schlägt ohne nachzudenken und den Feind als Menschen wahrzunehmen.

Überdies vernichtet Miike noch dden Mythos des ehrenhaften Kriegers. Krieg kennt keine Ehre, Ehre und Krieg sind zwei die, die unmöglich zu vereinigen sind und so kommt es, dass es die Samurai (also diejenigen, die sich selbst für ehrenhafte Krieger halten) sind, die die Soldaten des Königs aus dem Hinterhalt angreifen und sie wie die Wilden abmetzeln, als wären es keine Menschen sondern Ungeziefer.

Wiedermal ist Takashi Miike ein sehr intelligenter Film gelungen, dessen Aussage mich ziemlich fasziniert hat.

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Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zwar keine sieben Samurai, sondern sogar ganze fünf mehr, aber trotzdem wandelt Takashi Miike hier deutlich auf den Spuren Kurosawas. Und das sehr gekonnt. Erst lernt man die Attentäter und ihre Hintergründe ausgiebig kennen, bevor in einem gewaltigen und schier endlosen, aber nie langweilenden Schlachtengemetzel kein Körperteil mehr am anderen bleibt.

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Mr. Pink

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Weiß gar nicht, wie man den nicht mögen kann. Rollende Köpfe und so... ;)


Hartigan85

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Stimmt, eigentlich bin ich dafür immer zu haben ;) Aber der hat mir doch zwischendurch so einige Längen gehabt, wie gesagt er müsste nochmal ran...


Sigrun

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Bewertung10.0Herausragend

Einer der besten Samurai-Filme, die ich je gesehen habe - auch wenn es noch nicht überragend viele waren; bin also keine Expertin auf diesem für mich exotischen Gebiet. Dennoch: Gestern habe ich dem MAN OF STEEL 10 Punkte für diesselbe gleichermaßen gut inszenierte Story gegeben (allerdings ein Minus für die brennenden Bullen in 13 ASSASSINS, aber das ist wohl dem Budget geschuldet), also sollte ich heute nicht knausrig sein. Wie fast jeder hier schrieb, kommt der Film am Anfang äußerst zäh daher, aber die Entwicklung und das Zusammenschweißen einer Verschwörertruppe habe ich selten besser gesehen. Super-Sam statt Superman zeigt, dass auch irdische Kreaturen es wagen können, das Böse (das aus den Verhältnissen entsteht) zu bekämpfen - gerne auch kollektiv. Wie es ausgeht, kann ich natürlich aufgrund der Verhinderung von Spoilern nicht notieren, aber die 12 Samurai und ihr Kompagnion haben einen Plan! Und: Soviel kann ich verraten, das Ende ist - zumindest für mich - eine Überraschung.

Mein erster Miike und ich will mehr :D

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Daymare

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Bewertung6.0Ganz gut

Visuell definitiv nicht zu verachten und auch atmosphärisch gibt es einige erinnerungswürdige Szenen - insgesamt gesehen ist mir der Streifen dann aber doch zu langatmig geraten!

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TinaCocaine

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Bewertung2.0Ärgerlich

Vorab: Ich habe den Film meinem Freund zur Liebe geschaut und bin wirklich gar kein Fan von japanischem Kino, mein Freund hingegen schon. Ich habe mich echt gelangweilt, fand es unmöglich die Charaktere auseinander zu halten und die Story ist lahm. Es passiert auch irgendwie nicht wirklich etwas Spannendes - weder visuell noch handlungsmäßig. Auch mein Freund fand den Film eher schlecht, sodass wir ihn nicht mal ganz zu Ende anguckten...Ich denke, er ist nur wahren Fans diesen Genres zu empfehlen, da es für mich wenig Sinn machte, sich den Streifen anzuschauen. Anhand der Kritiken hier sehe ich, dass es wohl viele Fans gibt, die "13 Assassins" richtig toll finden. Von daher muss ja irgendwie was dran sein...

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RiSiNGxSuN

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Außerdem sollte man Filme mit so einer prämisse nicht schauen wenn man vorher schon keinen bock hat und schon garnicht bewerten.


TinaCocaine

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Am besten ist´s, ihr fangt an zu weinen, weil ich den Film bewertet habe... Es gibt zig Filme, auf die ich vorerst keine Lust hatte, die mich dann aber total positiv überrascht haben. Es gibt auch Filme, auf die ich total Bock hatte, die ich schlussendlich scheiße fand. Von daher mach ich einfach weiter wie gewohnt und ihr lest einfach meine Kommis nicht, wenn sie euch zu blöd sind :-)


Jek-Hyde

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Bewertung7.5Sehenswert

Sopiler in the Komentar!
Echt geniales Samurai-epos, blöd nur, dass viele der Charaktere äußerlich kaum auseinanderzuhalten sind. Der Film braucht sehr lang um zu zünden, verströmt dabei aber dieses leichte Gefühl von Erhabenheit und Ehrfurcht. Der einzige makabre Miike-Moment ist die bedauernswerte Kleine, opfer dieses Psycho-Shogunanwärterts, der ihr die Zunge herausgeschnitten hat und dazu noch die Hände und Füße abgehackt. Es ist ein extrem harter Moment. Ein Schock. jedenfalls wusste danach jeder dass dieses Miese Schwein das dafür verantwortlich ist dran glauben muss, egal wie! Und ganz am ende gibt es dann einen Showdown von rund 30 Minuten. Alles in allem sehr sehenswerter Samuraifilm!

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Dachsman

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Bewertung7.0Sehenswert

Miike lässt sich Zeit bei seinem neuen Film. Viel Zeit. Über eine Stunde geizt er weitgehend mit Action. Statt dessen zeigt er beinahe minutiös, wie die Samurai um Anführer Shinzaemon Shimada ihr Attentat auf Lord Naritsugu Matsudaira planen. In Anbetrachtet des Schlussaktes dann auch bemerkenswert, wie wenig Gewalt gezeigt wird, die meisten Gewaltakte finden im Off statt. In der, viel gerühmten, 45-minütigen Schlacht am Ende dreht Miike dann richtig auf. Tempo- und actionreich, furious in Szene gesetzt, beeindruckend choreographiert und einfallsreich inszeniert. Das der entscheidene Funke dann nicht ganz überspringen will, ist Miikes Versäumnis in der ersten Hälfte des Filmes geschuldet uns, trotz der oben erwähnten Zeit, die er sich lässt, alle der 13 titelgebenden Assassinen nahe genug zu bringen, dass ihr Tod uns wirklich berühren würde. Wenn man aufmerksam ist, bleiben bestenfalls fünf Figuren im Gedächtnis, der Rest ist dann schon schwer auseinander zu halten.
Nichts desto trotz, ein beeindruckender Actionfilm. Wenn auch wohl eher nicht die gern beschriene Auferstehung des Samuraifilm.

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