1900 - Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft
Novecento (1976), FR/IT/DE Laufzeit 162 Minuten, FSK 18, Drama, Kinostart 21.10.1976
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von Bernardo Bertolucci, mit Robert De Niro und Gérard Depardieu
Erster Teil von Bernardo Bertoluccis Film über die Geschichte Italiens seit 1900: Alfredo und Olmo, wachsen zusammen auf einem Bauernhof auf, der eine ist der Sohn des Gutsbesitzers, der andere der Sohn des Knechts. Trotz dieses Standesunterschiedes sind die beiden die besten Freunde.
Cast & Crew
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Bernardo Bertolucci
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Robert De Niro
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Alfredo Berlinghieri
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Gérard Depardieu
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Olmo Dalco
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Dominique Sanda
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ada Fiastri Paulhan
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Stefania Sandrelli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anita Foschi
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Francesca Bertini
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester Desolata
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Laura Betti
Regie
Schauspieler
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Werner Bruhns
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Ottavio Berlinghieri
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Stefania Casini
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Sterling Hayden
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leo Dalco
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Anna Henkel
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Ellen Schwiers
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Alida Valli
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Romolo Valli
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Giovanni
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Donald Sutherland
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Burt Lancaster
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Berlinghieri
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Maria Monti
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rosina Dalco, Olmos Mutter
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Giacomo Rizzo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Rigoletto
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Clara Colosimo
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Denunziantin
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Franco Arcalli
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Bernardo Bertolucci
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Giuseppe Bertolucci
- Genre
- Politdrama, Drama
- Ort
- Italien
- Handlung
- Epos, Exekution, Faschismus, Katholische Kirche, Klassiker, Kommunistischer Widerstand, Kultfilm, Mord an Kind
- Mitmachen
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Drehbuch
Filmdetails 1900 - Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft
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Trailer zum Film 1900 - Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft
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Kritiken (1) — Film: 1900 - Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft
Ulrich Behrens
Kommentar löschenWas dem Film oftmals fehlt, ist die Distanz zu seinem eigenen Gegenstand. Die Akteure erscheinen oft nur als Marionetten ihrer Klasse, ihrer Zeit usw., ohne dass gezeigt oder wenigstens angedeutet würde, dass Geschichte eben nicht nach Gesetzmäßigkeiten abläuft, denen man auf Gedeih und Verderb unterworfen wäre. Diese Tendenz des Films wird zwar – Bertolucci sei Dank – immer wieder durchbrochen, weil Alfredo und Olmo und insbesondere eben de Niro und Depardieu sich dem entziehen – bewusst oder nicht. Aber sie ist vorhanden – etwa auch in der Darstellung der Intellektuellen in Gestalt von Ada, so, als ob es nur solche gegeben hätte, die Kokain schnüffeln, belanglos durch das Leben streifen und trotz ihres Widerwillens gegen den Faschismus nur eines kennen würden: Flucht.
...
Die fühlbare Überzeugung Bertoluccis in Bezug auf einen darwinistischen Ablauf von Geschichte nimmt dem Film leider etwas, was man in anderen episch angelegten Tragödien der 70er Jahre nicht vermissen musste, etwa im Vergleich zu Coppolas Paten-Trilogie. Wie innerlich zerrissen sind dort doch die Akteure, wie tief geht Coppola in der Entwicklung seiner Figuren, seiner Geschichte, deutlich und überzeugend schließt sich dort der Kreis von Anfang bis Schluss – aber eben nicht in einer trivialen Überzeugung von äußerlich bleibenden Gesetzmäßigkeiten der Geschichte. Wie imposant werden dort Wege aufgezeigt und wie überzeugend wirkt dort der Zusammenhang zwischen Handlung und Folgen. Das fehlt "1900" an allen Ecken und Enden.
So bleibt ein zwiespältiges Bild von "1900", aber immerhin ein Film, der zu Diskussionen anregen kann und sollte.
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Kommentare (5) — Film: 1900 - Teil 1: Gewalt, Macht, Leidenschaft
Kommentar schreibenPygar 2011/06/21 13:44:25
Kommentar löschenEin Land im Umbruch, eine Welt im Umbruch. Der einstige Patron als Relikt, als trauriges, aber verstörendes Überbleibsel einer vergangenen Zeit, übergangen, missachtet und unter die Räder der neu aufkeimenden Bewegungen gekommen. Faschismus gegen Kommunismus, menschenverachtende Ordnungssucht gegen erträumte Gleichberechtigung - der überspitzte Klassenkampf, als unübersehbar subjektives, vielleicht größenwahnsinniges, bestimmt aber ausschweifendes Mammut-Gemälde. Eine durchaus eigenwillige Sicht auf die politischen Erdbeben eines Landes, wo einst nichts außer Herrschenden und Beherrschten ausgemacht wurde und sich anhand der neu eröffneten Möglichkeiten, bereits weitere Methoden eingefunden haben, das Leben noch konfliktreicher und unharmonischer zu gestalten. Angereichert mit Gewaltexzessen und ausgeschmückt mit provokanten Phantasien, erzählt Bertolucci neben Monstern auch von Menschen, die sich zwar zwischen irritierender Macht und scheinbarer Gleichheit verändern, aber dennoch gewillt sind, sich im wahren Leben der vermeintlichen Vorbestimmtheit zu entledigen.
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maslobojew 2008/10/21 18:12:40
Kommentar löschenSchon ziemlich episch, kommt aber nicht an die bekannten Klassiker des Genres heran.
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alanger 2008/09/02 02:14:34
Kommentar löschensehr gekünstelter linlsfeuchter film, eher am markise de sade als an mao.
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JimiHendrix 2008/05/18 00:11:48
Kommentar löschenetwas langatmiger, aber dennoch wunderpar zelebrierter epos mit robert und gerard
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dAShEIKO 2007/08/08 12:36:56
Kommentar löschenBertolucci hat ein eindrucksvolles Epos geschaffen, das durch grandiose Schauspieler überzeugen kann. Insgesamt aber recht lang(atmig) geraten.
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