1911 Revolution

Xinhai geming (2011), CN/HK Laufzeit 118 Minuten, Drama, Historienfilm

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4.9
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8 Kommentare
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von Jackie Chan und Li Zhang, mit Bingbing Li und Winston Chao

China 1911: Die chinesische Bevölkerung leidet unter der Herrschaft der seit 250 Jahren regierenden Qing-Dynastie. Hunger, Armut und unzureichende politische Reformen spalten das Land. Die Kaiserwitwe Longyu und ihr siebenjähriger Sohn reagieren auf die aufkeimenden Aufstände der Bevölkerung gnadenlos und stellen unter der weiteren Ausbeutung des bereits geschröpften Landes eine neue Armee auf. Huang Xin und Sun Yat Sun sind die Anführer der Revolution und führen gemeinsam eine zunehmend verzweifelte Serie von bewaffneten Aufständen gegen die mächtige Qing-Dynastie. Mit einem unmenschlichen Willen gelingt es den Revolutionären schließlich die Qing-Dynastie und damit die seit 2000 Jahren bestehende Monarchie zu stürzen. Eine Republik wird geboren.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (8) — Film: 1911 Revolution


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Zak

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Bewertung4.0Uninteressant

asiatisch politisch geht nisch....konnte ich wirklich nichts mit anfangen...ich finde das Chan schon recht gute Filme gemacht hat die auch ohne Martial Art super funktionierten, wie "Stadt der Gewalt" zum beispiel. Aber bei 1911 war ich nach ner Weile nur konfus und unsagbar müde

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mikkean

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Bewertung5.5Geht so

Weder Fisch noch Fleisch, kein reines Kostüm- und auch kein richtiges Politdrama. Aber eines ist ganz klar: Mit "1911 Revolution" drängt uns Jackie Chan kein Martial Arts-Film auf, sondern einen fast unverdaulichen Happen Geschichtsstunde. Zum hundertjährigen Jubiläum der großen chinesischen Revolution, welche die herrschende Qing Dynastie beendete und den Beginn der Republik einläutete, passt es natürlich, ein Monumentalwerk abzufeiern. Ein Denkmal für alle Männer und Frauen, die damals ihr Leben gaben oder es für dieses Ziel einsetzten. Was leider eine Inhaltsangabe äußerst schwer, oder aber komplett einfach macht. Es geht um jene Ereignisse von 1911, tragisch blutige Schlachten, brutale Vergeltungsmaßnahmen, politische Scherereien, Intrigen und auch, ein wenig, um die Rolle des Westen dabei. Namen und Figuren sind dabei für den unkundigen westlichen Zuschauer schwerer aufzunehmen. Es gibt Einblendungen, sogar einige erklärende Texttafeln, aber im Großen und Ganzen erweist sich "1911" als schwerer Brocken. Alles und jeder prasselt auf einen und erschwert den Zugang zur Materie. Schon blöd, wenn man eigentlich über einen Abschluss in chinesischer Geschichte verfügen müsste, um den Abriss der großen Ereignisse und deren Helden einordnen zu können. Wo man sich noch bei Filmen wie "Red Cliff" über die übergründliche Überarbeitung für den westlichen Markt streiten konnte, wäre hier etwas Erklärung im Vorfeld eigentlich nur wünschenswert gewesen. So macht es einem "1911" leider sehr schwer, die einzelnen Figuren zu würdigen. Erst ab der Mitte, grob geschätzt, pendelt sich das etwas ein. Da gibt es dann einen etablierten Personenkreis und die Sache wird etwas klarer. Aber: mit dieser (Teil-?)Regiearbeit hat sich Jackie Chan auch aus einem anderen Grund keinen allzu großen Gefallen getan. Stinkt es hier nicht nur nach Pathos, es wird ziemlich dick aufgetragen und quasi schon der Weg zum nächsten Einschnitt Chinas, der Kultur-Revolution, bereitet. Denn nicht nur in den Credits ist die Mitarbeit der Nationalarchive der Kommunistischen Partei und deren Mäzen-Funktion bei der Entstehung überdeutlich. "1911" verherrlicht den Begriff der Revolution, der Opfergabe und verweist auch, sich manisch verrenkend und gestikulierend, auf die Wichtigkeit der Souveränität des Volkes und der Entsagung an westliche Vereinnahmung. Was leider die Dramaturgie zwischen den, anfangs, immer wieder eingestreuten Schlachtszenen schon vor den Kopf stößt. Dieses Spektakel ist leider nicht selbstironisch, es kostet diesen Wesenszug offen aus. Jede Rede ist Jahrhundertwichtig - ob überliefert, kann ich nicht sagen -, jede Geste natürlich auch. Ich kann nicht mal sagen, dass mir ein deutlich differenziertes Epos über die chinesische Revolution deutlich besser gefallen hätte. Vielleicht aber doch schon. Denn hier kann Mastermind Jackie, der sowieso in einer deutlich kleinen Rolle auftritt, keine seiner Stärken richtig aufzeigen. Das war doch zuletzt immer Action mit Hintersinn, gutes menschliches Drama mit liebenswerten und begreifbaren Charakteren. Wahrscheinlich hätte sich Jackie her aus der Politik raushalten sollen. Anstatt einer parteilichen Vorstellung von der großen Schlacht gerecht werden zu wollen, sollte er sich einfach wieder dem "Little Big Soldier" widmen. Dem, der in der großen Schlacht ums Überleben kämpft und eben damit auch über deren Irrsinn oder Glorie entscheidet.

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Waran

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Bewertung3.0Schwach

Im Schweinsgalopp durch eine Sequenz der chinesischen Geschichte. Irgendwie zerfahren und mit viel Kanonendonner und Kriegsgetümmel zerstückelt. Selbst die zahlreichen Hilfstexte helfen dem Verständnis nicht wirklich. Was kommt wohl beim 200ten Jackie Chan Film? Mao's Marsch durch die Provinzen?

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Joeyjoejoe17

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Bewertung2.0Ärgerlich

Jackie Chans 100. Film - und das zu einem für sein Land wichtigen Thema (100. Jahrestag der chinesischen Revolution). So toll sich die doppelte Hundert auch macht, dieser Film ist einfach Grütze. Ein Paradebeispiel für ein misslungenes Epos. Die eigentliche Handlung wird nur mittels Texteinblendungen erzählt und voran getrieben, und das ist richtig nervig, zumal sich viele Namen einfach gleich anhören und lesen. Zudem, wenn ich Handlung LESEN möchte, nehme ich mir ein Buch zur Hand. Da trösten auch die schön gefilmten Schlachtszenen nicht darüber hinweg, vor allem weil diese selbst recht spannungsarm inszeniert wurden. Und Jackie Chans Figur ist eigentlich nur eine Nebenrolle der ganzen Revolution. So haben wir zu all dem inhaltlichen Murks auch noch eine Marketingverarsche erster Klasse. Definitiv Pfoten weg von dem Film hier, außer man mag es, über fast 2h gelangweilt zu werden.

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Carmine

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Bewertung2.0Ärgerlich

Okay und DAS soll jetzt also der hunderste Film von Jackie Chan gewesen sein. Der Typ hat hier doch gerade einmal wenn es hoch kommt dreißig Minuten Screentime und wenn er auftaucht dann als Kriegswaffe, die nach einem verlorenen Finger mit irgendwelchen irrsinnigen Sprüchen wie "ich muss weiter Kämpfen" kommt. Also mehr Pathos geht ja wohl nicht oder ? (...doch wenn man sich die restliche Zeit gibt schon)
Dann kommen noch Zack Synderähnliche Zeitlupe einlagen, die einfach nicht in den Krieg passen. Wenn dann die zwanzig Minuten pure langeweile vorbei sind...fragt man sich dann noch wo der verdammte hunderste Film von Jackie Chan geblieben ist.

So ein Schwachsinn wird einem hier vorgeworfen. Einem Hund wird ein Knochen zugeworfen nicht einem Publikum.

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nerdkiller

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Film nicht gesehen, allerdings erwarte ich mir genau so was.... Eigentlich Schade, da mich die Thematik durchaus interessiert hätte. Gibt ja sonst kaum Filme über das Thema.


Carmine

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Ja das Problem ist das die Chinesen es sehr schwer haben Dramatik in einen Kriegsfilm einzubuen.


kekefreedom

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Bewertung2.0Ärgerlich

Schwachsinn. Hab mir mehr erwartet. Es ist aber ein reiner Kriegsfilm. Jackie in so einem Film - hätt ich mir nie erträumt. Das passt nicht zu ihm.

Sonst so als Kriegsfilm, ist er auch schlecht

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Sozionaut

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Bewertung3.5Schwach

Jackie Chan hat sich immer mehr zum filmischen Sprachrohr nationalistischer Töne entwickelt. Insofern ist der nationale Pathos in dem Streifen kaum zu ertragen und die historische Kulisse dient lediglich zum kollektiven Gewichse der volksrepublikanischen Chinesen vor dem Hintergrund vaterländischer Erbauung.

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Bigburgy

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Bewertung6.5Ganz gut

Weis jemand wann der endlich mit englischer Synchro kommt?

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