2046

2046 (2004), CN/DE/FR/HK
Laufzeit 127 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Drama, Kinostart 13.01.2005

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7.4 Kritiker
29 Bewertungen
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6.9 Community
1224 Bewertungen
21 Kommentare
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von Kar Wai Wong, mit Faye Wong und Takuya Kimura

Hongkong 1966: Der Schriftsteller Chow schreibt in seinem Hotelzimmer an einem Science-Fiction-Roman. Je weiter er seine fiktive, in der Zukunft spielende Liebesgeschichte vorantreibt, desto tiefer taucht er auch in einen Strudel von Erinnerungen an eigene Liebesaffären ein. Vor seinem inneren Auge treten die drei Frauen noch einmal auf, die für ihn wichtig waren. Jede hat ihre unauslöschliche Spur in seiner Seele hinterlassen, doch vor allem die Gedanken an seine einzige wirkliche, unerfüllt gebliebene Liebe verfolgen ihn. In seinem Kopf entsteht ein geheimnisvoller, faszinierend schillernder Bilderreigen, ein Sog aus schönen und traurigen Gefühlen, geheimen Sehnsüchten und wilden Leidenschaften. Und bald wird klar, daß Phantasie und sehnsuchtsvolle Erinnerungen untrennbar miteinander verbunden sind.

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Cast & Crew


Kritiken (7) — Film: 2046

Dietmar Kesten: Filmmag.de

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7.0Sehenswert

[...] „2046“ ist ein innerer Raum, der aus Chaos besteht, aus Düsterkeit und herzzerreißenden und zersetzenden Verlusterfahrungen. Während die neurotischen Folgen der Liebe sich ins Unterbewusstsein eingraben, wird der Raum in seine Einzelteile zerlegt. Mit ihm zerfällt auch die Liebe. Die unerreichbare Stadt, in der alles anders sein soll, wird nie erreicht werden. Die Vorhölle, die Leere, die immer gleichen Emotionen und deren Wendungen gipfeln in Phantasien, die nicht eingelöst werden können. [...]

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Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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7.0Sehenswert

Wieder badet Wong Kar-Wei im Flair des Hongkongs der Mittsechziger, hat Menschen, Kleidung, Mobiliar und Spiegel in Hotelzimmern und Bars erneut so raffiniert angeordnet, dass eine poetisch-melancholische Aneinanderreihung lebendiger Gemälde entsteht. Die schummrig-vergilbten Interieurs spiegeln das angekratzte Innenleben eines Protagonisten, der nirgends mehr zu Hause sein kann.

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Julia Teichmann: film-dienst Julia Teichmann: film-dienst

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9.5Herausragend

Von atemberaubender Ästhetik sind die Zukunftsbilder: Und zwar gerade deshalb, weil sie, wie in BLADE RUNNER, eine zeitlose, schwebende Tristesse erzeugen. 2046 ist auch eine Synthese: Der Bildertaumel und rastlose Erzählstil aus CHUNGKING EXPRESS und FALLEN ANGELS kombiniert mit der konzeptuellen, melodramatischen Reduktion von IN THE MOOD FOR LOVE ergeben einen Film, der Wong Kar Wais Meisterschaft bündelt.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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9.5Herausragend

Wiederum verfügt der Regisseur virtuos über das Vokabular des Kinos, entlockt der Kamera eine hypnotische Beweglichkeit und ordnet die Bilder in einer sanften, traumverlorenen Montage. Tony Leung und seine Gefährtinnen scheinen durch den Film zu schweben. Dass 2046 beinahe noch rigoroser kadriert scheint, verdankt sich nicht zuletzt dem Cinemascope-Format. Es verstärkt die plastische Wirkung der Fragmentierung, der Wong die Gesichter und Körper unterwirft. Diese Konzentration und Aussparung verleiht den Kompositionen eine einzigartige melodramatische Präzision.

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HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost HG Rodek: Die Welt, Berliner Morgenpost

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9.5Herausragend

Ein Film, der sich in den Sechzigern herumtreibt und in ferner Zukunft, aus der grün-gelbstichigen Hongkong-Nostalgie in einen Cyber-Zug springt und retour, seine Figuren aus der Erinnerung in die Realität und aus der Realität in die Romanfiktion verschickt - solch ein Film funktioniert in einem von tausend Fällen. "2046" ist der eine. Der eine, wo man nicht dem Handeln zusieht, sondern beim Fühlen.

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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin... Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...

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10.0Lieblingsfilm

Die eigentlichen Hauptdarsteller sind Kamera und Schnitt. Durch sie fügen sich die Fragmente zu einer Verdichtung aller Werke des Regisseurs, zu einem öffentlichen Selbstgespräch, sehr uneitel, sehr liebevoll. Noch mehr als alles das ist "2046" klassisches Starkino: Eine Hommage auf die Schönheit, auf Körperteile, Gesten, auf Kleidungsstücke, die die Schauspieler in diesem Film tragen, Gegenstände die sie anfassen, darauf, wie sie sie anfassen.

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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4.0Uninteressant

Neustes Arthousegeschwurbel von Asiens überschätztestem Regiesseur Wong Kar-Wai. Viele Phrasen über Liebe und Melancholie, ohne diese auch nur für einen Moment greifbar zu machen. Total abgehoben, daher unglaubwürdig. 2046 gleicht einer teuren Vase - schön, aber hohl.

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Kommentare (14) — Film: 2046

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David "Noodles" Aaronson

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Eine ranzige Wohnung. Müsste unvorteilhaft aussehen wenn man sie ablichtet. Tut sie aber nicht. Ganz im Gegenteil, selbst Schmutz erstrahlt in schönsten Tönen, warm und irgendwie bewundernswert. Genauso erscheinen die Menschen, symphonisch fotografiert – doch sind sie innen, wie ein Gegenstand, völlig erkaltet. Willkommen in 2046!

Ein Meisterwerk aus Licht, Farbe, Musik und Bewegung. Ein in jahrelanger Arbeit durch komponiertes Werk, die eigentliche - und dann eher doch nicht - Fortsetzung von "In The Mood For Love". Zudem das möglicherweise letzte bedeutende Ereignis in meiner eigenen Filmsozialisation! Das ZDF eröffnete mir so vor einigen Jahren eine völlig neue Welt.

Denn artifizieller kann ein Film kaum sein, Bild für Bild, Ton um Ton baut Wong Kar-wai einen völlig neuen Kosmos auf. Bestaunen und genießen heißt die Devise, wenn sich Tony Leung als Chow Mo-Wan wiederholt in urbaner, überirdisch schöner, Umgebung den Genüssen der Sexualität hingibt. Selbstverständlich sind Liebe und Harmonie das eigentliche Ziel, doch schwebt dies alles an einem fernen Horizont, jenen titelgebenden Ort den sich Chow in seinem Buch ausgedacht hat. 2046 fungiert als Erfüllung aller Wünsche; all meiner Zuschauerwünsche natürlich, für die (Film)Figuren selbst ist dieser Ort unnahbar – wie sollte es auch anders sein?

Und während in Chows Roman der Protagonist von Roboter-Menschen abgewiesen wird, erweißt sich Chow in der 'realen' Welt als ebenso unnahbar. So treffen (und trennen) sich die Figuren im östlichen Hongkong immer zu Weihnachten, dem Fest der Liebe, wieder. Einen bitter-süßeren Kommentar zur Lebenswelt eines Menschen kann ich mir kaum vorstellen.

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ElMagico

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Bewertung6.0Ganz gut

Ich habe "2046" letzte Woche schon einmal begonnen, aber nach ca. 30 Minuten ausgemacht. Ich konnte kaum einen Bezug zum Gesehenen aufbauen...es war, als würde ich eine halbe Stunde aus dem Fenster schauen. Da mir ja eigentlich alle Filme Wong Kar-Wai´s etwas gaben und auch der inhaltlich direkte Vorgänger "In the mood for love" sehr gut gefiel, dachte ich, dass es wohl an mir liegen muss und verschob das Ganze. So gab ich dem Film heute noch eine Chance....
Und man sieht es wohl schon an der Bewertung: Den Weg in mein Herz, meinen Bauch oder zumindest meinen Kopf fand "2046" auch diesmal nicht wirklich. Meine Augen konnte er jedoch oft entzücken. Denn visuell ist "2046" einfach betörend, ein durchgängige Spielerei mit Farben, Einstellungen und Kompositionen, welche alle eine gewisse Dunkelheit und Melancholie gemein haben. Eine Noir-Version von Pop-Art? Ich weiss es nicht, aber es sind die Begriffe, die sich mir am meisten aufgedrängt haben.
Inhaltlich empfand ich "2046" aber leider ziemlich kalt und leer. Ich konnte hier keine Hochs oder Tiefs nachfühlen, ich konnte sie teilweise noch nicht einmal aus der Geschichte herauslesen. Keine Person berührte mich tatsächlich, alles plätscherte ein wenig vor sich hin und vorallem während Chow eine Affäre mit Bai Ling hat, fühlt das sich schon sehr zäh und langatmig an. In dieser Phase des Films bekam ich auch tatsächlich etwas Angst, dass "2046" dieses inhaltlich Niveau bis zum Ende beibehält. Aber zum Glück fängt sich die Geschichte etwas, gewinnt ein kleinwenig an Stringenz und erscheint nicht mehr ganz so langgezogen. Wobei auch hier nicht sonderlich viel mehr Storyinhalt geboten wird, der Film ist hier einfach nur besser goutierbar.
Ja, man kann die Liebe nicht erzwingen, nicht heraufbeschwören und auch nicht ersetzen. Zumindest nicht die echte. Das es Chow immer wieder versucht spricht für oder gegen ihn. Das mag ich in diesem Fall gar nicht entscheiden, denn Charaktere, Umfeld und auch die diversen Konstellationen erschienen mir einfach zu konstruiert, zu unterkühlt und nicht von dieser Welt. Liebe ist für mich aber etwas von dieser Welt und ich brauch zu solchen Filmen einfachen einen emotionellen Zugang. Denn hab ich bei "2046" leider nicht gefunden.
Das inszenatorische Können Wong Kar-Wai´s wertet den Film aber dann tatsächlich nochmal ein ganzes Stück auf. Und prinzipiell muss es hier ja nicht jedem so ergehen wie mir, also: Selber angucken und entscheiden.

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northernwinds

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wollte grade genau das selbe schreiben! :-)


Gentleman Jack

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Bewertung9.0Herausragend

"Man erkennt seinen Seelenverwandten nicht, wenn man ihn zu früh trifft ... oder zu spät".

Ein rund um gelungener Film, dessen phasenweise fast zu meditatives Erzähltempo durch eine Vielzahl weiser Zitate und eine unglaubliche visuelle Ästhetik kompensiert wird.

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row-t

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Bewertung10.0Herausragend

Wong Kar Wai ist eine Symphonie gelungen. Selten wurde die komplexe Aufgabe, Handlung, Bild und Musik zu kombinieren so perfekt angegangen. Es gibt Momente in "2046", die sich durch ihre Intensität einprägen: Fallende Tränen, die das Bild und das Gemüt versprengen. Rot geschminkte Lippen, erst perfekt aufgetragen, als Sinnbild für Perfektion und Unnahbarkeit; später, im Moment des Abschiedes und der Leere, verzweifelt verschmiert. Die glamourösen Feiern in eleganten Nachtclubs mit verstohlenen Blicken, verführerischem Schulterzucken, zeitlupenhaften Berührungen.

Der Zuschauer ist immer Beobachter in diesem Film, das wird durch oftmals verdeckte Bildteile verdeutlicht. Die wahre Liebe wird nicht sichtbar gemacht, aber alle suchen sie, sogar die Androiden (Faye Wong, Maggie Cheung, Takuya Kimura); und sie ist vorhanden, irgendwo zwischen all den Eindrücken, die man mitnimmt. "2046" ist grossartig, und wunderschön, traumhaft. Wenn ich Filmemacher wäre, ich würde einen Film wie diesen machen.

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Bandrix

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Bewertung7.0Sehenswert

„2046“ ist ein seltsamer Film.
Seltsam, weil wenig bis hin zu gar nichts passiert. Eine durchgehende Story ist nicht absehbar und der Film springt ziemlich wild durch die Zeitebenen.
Es geht primär um einen Mann, der offensichtlich Probleme hat eine feste Beziehung mit Frauen einzugehen. So verschmäht er die zurzeit schönsten Schauspielerinnen Asiens. Zudem ist er auch noch Schriftsteller und verarbeitet sein Leben in seinen Büchern.
Es gibt sie immer wieder, diese interessanten Ansätze und originellen Ideen. Der Film ist voll damit, doch wirklich ausnutzen tut er sie nie. Das ist insofern schade, hätte „2046“ dann doch viel spannender und mitreißender sein können. So ist es leider nur ein Film über einen Mann und seine Bettgeschichten.
Einer der wenigen Gründe, warum man trotzdem dran bleibt ist die Leistung des gesamten Casts. Leute wie Tony Leung oder Zhang Ziyi spielen so gut, wie schon lange nicht mehr. Außerdem wird die Kamera sehr ungewöhnlich eingesetzt. Der Kameramann zeigt dem Betrachter eine ungewohnte Einstellung nach der anderen und macht so aus jeder Szene ein kleines Kunstwerk. Diese Faszination des Filmes ist aber weniger auf den Regisseur Wong Kar Wai zurückzuführen, sondern eher, wie schon gesagt, auf den Kameramann . Auch der Score leistet seinen Beitrag dazu.
Leider hat der Film keinen wirklichen Spannungsbogen, ein Finale gibt es nicht. Was bleibt ist der Eindruck gerade Zeuge eines surrealen, mit Symbolen vollgestopften Filmes geworden zu sein, der sein Potenzial nicht nutzt. Vielleicht muss man sich „2046“ öfter ansehen, um seinen Sinn, falls vorhanden, zu verstehen.

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Bandrix

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@frenzy: Hm. Das resultiert daraus, dass ich ihn mir bestimmt irgendwann mal noch einmal ansehen werde. Schlecht ist er ja nicht wirklich. Die Darsteller sind allesamt klasse und die Kameraarbeit sowieso. Ideen hat der Film auch an Fülle. Deshalb noch gerade so ne sieben, was sich aber schnell noch ändern kann.


*frenzy_punk<3

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achso :D


RLX-Devlin

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Bewertung7.0Sehenswert

Da spielen die drei wohl hübschesten asiatischen Frauen mit und der Film konzentriert sich auf den männlichen Charakter.

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BigDi

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Bewertung6.0Ganz gut

Wie schon in "In The Mood For Love": Selbst in seiner Stille noch prätentiöses Auf-Teufel-komm-raus-Arthouse-Kino, das mit der Entschuldigung "Ich funktioniere auf der emotionalen Ebene und bin sensibel, du Arsch" ankommt und in dem nahezu nichts passiert. Aber im Gegensatz zum Schlafmittel-Vorgänger kann "2046" durch nette Details, einigermaßen viel Abwechslung, einen tollen Soundtrack und eine nette zweite Erzählebene so weit unterhalten, dass man die verbrachte Zeit nicht als verschwendet ansieht. Seine in wirklich sehr schönen Bildern präsentierte Anmut verkommt zwar sehr schnell zu einer undurchdringlichen Kühle, aber die melancholische Stimmung unterhält bis zu einem gewissen Grad, auch wenn sie eine richtige Faszination, die der Film gebraucht hätte, nicht erzeugen kann - außer vielleicht in den Sequenzen aus dem Roman. Ansonsten dümpelt der Film vor sich hin, erzählt mal wieder eine Geschichte über eine Geschichte, die doch keine wurde, und man schwelgt in schönen Einstellungen, bis irgendwann alles zu Ende ist und sich nichts verändert hat - außer dass man zwei Stunden in der Zukunft gelandet ist. Die unmittelbare Vergangenheit ist dabei ansehnliches Arthouse-Fastfood gewesen, also macht man Bäuerchen, geht ins Bett und wacht am nächsten Morgen unbelastet wieder auf und hat für die Zahl "2046" eine neue Bedeutung, die keine ist. Ging doch.

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Rezerwat

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Bewertung0.0Hassfilm

Autsch und Outsch...

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Eneb

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Bewertung3.0Schwach

Geballte Langeweile.

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keepon

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Bewertung6.0Ganz gut

Ja klar, die Bilder: höchst ästhetisch - wie Gemälde. Handwerklich exzellent, erzählerisch eher wunderlich. Vielleicht noch ein zweites Mal ansehen? Na ja, vielleicht auch nicht.

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dermarkstein

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Bewertung7.5Sehenswert

natürlich wieder wunderschöne Bilder, schöne Menschen, passende Musik - aber im Gegensatz zu "In The Mood For Love" irgendwie uneinheitlicher, zersplitterter. Und damit eben auch langweiliger, länger ... Ich war eher entäuscht.

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matthiasdietz

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Bewertung4.0Uninteressant

ich hab mich sehr gelangweilt

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loser

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Bewertung4.0Uninteressant

Bedeutungslos. Naja, zumindest zu lang.

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hyperfunction

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Recht abgefahrener, eher nachdenklicher Film in schönen Farben getüncht, allerdings nicht jedermanns Geschmack.

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