21 - Kritik

US 2008 Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama, Komödie, Kinostart 10.04.2008

  • 7 .5

    Alleine wegen einem wie immer GRANDIOSEN Kevin Spacey sehenswert!

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    • 7 .5

      Als Filmliebhaber mit einer Affinität zum Pokern und Blackjack schien mir "21" vor der Sichtung wie auf den Leib geschneidert. Nach gut 120 Minuten zelebriertem Glücksspiel fiel mein Fait dann auch durchaus positiv aus - allerdings mit kleineren Abstrichen:
      Dass die Geschichte einer wahren Begebenheit entspricht macht den Film weitaus glaubwürdiger als er eigentlich sein sollte. Die Einführung geschieht relativ nahtlos und hat genau die richtige Länge, um Hauptcharakter Ben (Jim Sturgess), der mich nicht zu 100% überzeugt hat, und seinen Professor Rosa (Kevin Spacey) einzuführen.
      Ben ist hochintelligent und vor allem in Mathe ein absolutes Genie. Allerdings muss er für ein Stipendium an der Harvard University 300.000 Dollar auftreiben, was mit seinem Nebenjob als Verkäufer in einem Bekleidungsgeschäft relativ schwer zu bewerkstelligen ist. Als er in einem Test ein neues Näherungsverfahren für Nullstellen entdeckt, heuert ihn sein Prof. Rosa kurzer Hand an, um mit einer 5-köpfigen Gruppe in den Casinos Las Vegas' Karten zu zählen und so den ganz großen Coup zu landen. Rosa leitet die Geschicke im Hintergrund, da er früher selbst Kartenzähler war und deshalb nun in den Spielhallen der Wüstenmetropole bekannt wie ein bunter Hund ist. Lange geht die Abzocke gut, doch irgendwann gerät auch der größte Plan außer Kontrolle..

      Soweit also die Story, der es - um es vorwegzunehmen - irgendwie an Pfiff fehlt. Zocken, Karten zählen, reich werden. Schön und gut. Aber richtig Thrill kommt dabei nicht auf, auch wenn uns das vom Sicherheitschef in Las Vegas (Laurence Fishburne) suggeriert werden soll. Der macht übrigens schauspielerisch nach dem überragenden Spacey, den ich nach "House of Cards" abgöttisch liebe, den besten Job.

      "21" ist mit Sicherheit kein Film für jeden, sondern eher für Glücksspielaffinierte, Las-Vegas-Interressierte und High-Society-Liebende gemacht.

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      • 6

        Obgleich "21" erstklassig besetzt ist und eine faszinierende Story vorweist, flacht der Film in der 2. Hälfte wahnsinnig ab und verliert viel Tempo. Anfangs war ich total gepackt und wollte unbedingt wissen, wie die Geschichte weitergeht, hätte dem Film, wäre er so weitergegangen, vermutlich sogar 10 Punkte gegeben, dann fehlten mir aber die Highlights und die Spannung. Für dieses dann doch eher seichte Popcornkino war mir die beinahe 2-stündige Laufzeit auch doch einfach zu viel. Dennoch habe ich mich größtenteils gut unterhalten gefühlt und die Charaktere gefielen mir total. Für die nächsten 2, 3 Jahre reicht mir der Film nun nach dem 1. Schauen, dann werde ich ihn mir bestimmt wieder angucken...

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        • 7 .5

          Anfangs hat mich der Film irgendwie so überhaupt nicht interessiert, ich dachte, das wäre so ein typischer Pokerfilm, wo die ganze Zeit nichts passiert. Aber der Film hat mich doch schon gut unterhalten. Coole Sprüche von Kevin Spacey, die scharfe Kate Bosworth und ein gelungenes Finale sorgten schon für einen guten Film. Einzigallein Jim Strugess war mir nicht sonderlich sympathisch, ich finde, das ist so ein typischer Bubbie.
          Aber ansonsten habe ich es nicht bereut den Film gesehen zu haben.

          2
          • 4

            Würde Scorsese mal einen Film gegen die Wand fahren, "21" würde dabei herauskommen. Hat der Film doch eigentlich alles was ein typischer Scorsese-Film braucht. Doch das schlechte Drehbuch in den Händen des durchschnittlichen regisseurs Luketic, dessen Gespühr für seine Schauspieler nicht größer ist als das von King Kongwenn es darum geht eine Violine zu spielen, erweisen sich doch vor allem Kate Bosworth und Jim Sturgess als phänomenale Fehlbesetzungen. Kate BVosworth ist unmotiviert und passt einfach nicht in diese Rolle (im Film soll diese potthässliche Frau das geilste Mädel in Harvard sein - diese Uni werde ich NIE besuchen). Sie scheint mit allem überfordert. Jim Sturgess blickt immer mit dem gleichen Hundeblick in die Kamera und so ist der inzige schauspielerische Lichtblick am Horizont Kevin Spacey, dessen Rolle aber viel zu klein ist um wirklich Wirkung zu erzielen. Insgesamt ist "21" in manchen Szenen, doch noch sehr unterhaltsam, was den Film aber tatsähclich vor einer schlechteren Bewertung schützt ist Kevin Spacey.

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            • 5 .5

              21 bietet nette Unterhaltung. Er bietet die Parties, die Hangover versäuft, er bietet den Prunk, den Las Vegas wohl zu bieten hat und er bietet einen Kevin Spacey als Arschloch. Aber wer den Amerikaner in dieser Rolle in Perfektion sehen will, guckt lieber „House of Cards“. Denn dort brilliert er, hier ist er Nebenprodukt, wobei er damit auch hier seine Brillanz beweist, weil er sich der unscheinbaren Jugend unterzuordnen weiß. 21 ist solange gut, bis er sich in einem Ende suhlt, welches die Augen fast um 360° rollen lässt.

              3
              • 8

                Gefiel mir im großen und ganzen ganz gut, nur das Ende war nicht sehr adäquat für meinen Geschmack.

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                • 8 .5

                  Zocken im großen Stil mit Black Jack.
                  21 ist für mich einer dieser Filme, in die man sich selbst gerne hineinwünscht. 21 begeistert allein schon durch dem Leben in Saus und Braus in Las Vegas, das hier reizvoll dargestellt wird. Die Auswirkungen des Reichwerdens werden durch einer gutmütigen und lernenswilligen Hauptrolle zur Schau gebracht. Bens Entwicklung von einem schüchternen Mathe-Ass bis zu einem Geld- und Gewinngierigen Black Jack Ass kommt mit ihm selber als Erzähler äußerst gut rüber und fesselt gerade zu. Auch positiv waren für mich ganz besonders die Darsteller, die durchweg überzeugen. Sturgess ist mir in seiner Rolle sehr sympathisch und es können sich sicher viele mit ihm identifizieren: Hat man einmal das große Geld gewittert, kommt man nicht mehr so schnell davon los. Ein faszinierendes Projekt, eingefädelt vom König des Films: Kevin Spacey als Mickey Rosa, der die besten Zeilen des Drehbuchs hat und auch die beste Darstellung abgibt. Er trumpft als charismatischer Führer der Truppe auf. Smart, cool und skrupellos. Er ist das Genie, das hinter diesem genialen Black Jack Coup steckt.
                  Es ist mir immer wieder ein großes Vergnügen, Las Vegas in Filmen zu erleben. Speziell die Casinos faszinieren mich total. Ich liebe diese Atmosphäre.
                  Ebenso wird der Siegesrausch authentisch dargestellt. Spannende Momente kommen außerdem auch nicht zu kurz. Der clevere Einsatz des Spielsystem und die Risiken, die es mit sich bringt, sorgen für jede Menge Spannung.
                  Und das überaus grandiose Ende brachte mir ein sehr breites Grinsen auf, das einfach nur das Wort "Geil" kennzeichnete.
                  Die genialen Darsteller, die coolen Charaktere, die Casino-Atmosphäre und die packede Inszenierung der überzeugenden Story haben mich sehr begeistert und machen 21 für mich zu einem wahren Film-Ass.

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                  • 8

                    Dieser Film und diese Stadt haben es mir angetan, mitlerweile ist Vegas meine "Ostsee" geworden! Tolles Cast, toller Soundtrack und geniale Kulisse ;) Wenn man bedenkt das es diese Gruppe wirklich gab, bloß ein wenig mehr Leute waren es, ist es für einen Film ein gut zusammengeschnürtes Paket. Die BJ Basics werden erläutert, man bekommt einen Einblick. Wer mehr will sollte sich die Dokus über die Truppe ansehen. Leider funktioniert dieses System (so einfach wie es im Film dargestellt ist) natürlich nicht - da gehört ein wenig mehr dazu ;) aber trotz allen, ich liebe diese Stadt, diesen Film. Vegas, ich sag schonmal, see you in 2014 - same procedure as every year!

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                    • 9

                      Überragendes Zockerdrama mit genialer Story, tollem Soundtrack und natürlich klasse Schauspielern.

                      • 7

                        Ein Dank Fishburne & Spacey unterhaltsamer stilvoller Film aus der Glitzermetropole Las Vegas. Ein wenig mehr Story + Spannung und der Film wäre Top gewesen.

                        • 7

                          Sehenswert mit guten Darstellern, aber doch ziemlich vorhersehbar.
                          Ein typischer Film für "zwischendurch", ich würde ihn aber nicht öfter sehen wollen.

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                          • 4

                            Langweilig, mehr gibt's wirklich nicht zu sagen.

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                            • 6 .5

                              Die Idee ist simpel & clever zugleich! Spannende Momente und tolle Bilder von Las Vegas. Die Schauspieler haben Mich auch überzeugt.
                              Ein unterhaltsamer Film für zwischendurch!

                              Gute 6,5 von 10 Punkten.

                              • 2

                                Ich kann gerade nicht glauben was für einen kindischen und lächerlichen Film ich gerdae gesehen habe. Für diesen Käse hätte auch ein 7-Jähriger mit glühender Fantasie Regie führen können. Unglaublich was man hier erwachsenen Menschen präsentieren will. Oder ist der Film eh erst ab 7 Jahre oder so, für Kleinkinder ?

                                Unglaublich.

                                • 7

                                  Es gibt diese Filme, die objektiv gesehen wirklich nicht der Bringer sind. Filme die einer tiefer gehenden Prüfung des Drehbuchs, der schauspielerischen Qualitäten eines Großteils der Besetzung und vor allem des Faktors 'Originalität' der Inszenierung / Dramaturgie kaum standhalten können - und doch irgendetwas haben, was sie sehr unterhaltsam oder sogar interessant macht.

                                  So hier.
                                  Denn 21 ist unter genannten Aspekten (vom großartigen Kevin Spacey in einer recht flachen Rolle abgesehen) wahrlich recht dünn. Keiner der Jungschauspieler haut mich um, auch der ein oder andere Twist kann die Story nicht auf ein überdurchschnittliches Maß hoch hieven, einzig die Inszenierung ist durch einige visuelle Kniffe und sehr solide Kameraarbeit wirklich gelungen. Doch 21 kann auch abseits dieser Parameter bestehen, weil er für mich schlicht und ergreifen als 'interessant' einzustufen ist!

                                  Der Film öffnet - ihm Rahmen seiner hollywoodhaft abgesteckten Grenzen - ein kleines Sichtfenster in eine Welt, die mir völlig fremd und bis dato völlig unbekannt ist: Karten zählen beim Black Jack. Bis jetzt war mir das tatsächlich nur durch den - in 21 ja sogar zitierten - RAIN MAN bekannt, als Laie fragt man sich natürlich ohne weitergehende Recherche direkt: Wie soll das gehen?
                                  Und da es ja Leute können - also klar ist, dass es möglich ist - direkt darauf: Was für außergewöhnliche Talente muss man haben um das zu können?

                                  Erklärt wird das natürlich nicht (ich schätze das wäre Film füllend) und ich muss zugeben, dass ich ganz schnell ausgestiegen bin (bzw. den Faden verloren habe) als die Bande ihre Technik für den Neuling erläutert. Nichtsdestotrotz ist auch, oder gerade aufgrund des fehlenden Verständnisses für das, was die Gruppe da erfolgreich tut, bei mir eine dauerhafte Faszination entstanden. Addiert man nun die trikreich inszenierte, farbenfrohe Vegas-Bilderflut und als Kontrastprogramm den grauen, oberflächlich viel weniger aufregenden Uni-Alltag des Nachwuchs-Genies, so machen der Werdegang des Protagonisten und sein drohender moralischer Selbst-Verlust in dieser neuen, glitzernden Welt aus Gewinner-sein und Beachtet-werden schon ziemlich Sinn!

                                  Am Ende kommt durchaus sehenswerter Film raus. Nichts tiefgehendes, aber irgendwie faszinierend (sofern man sich im klaren bleibt, dass das sicher nicht die Wahrheit ist).

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                                  • 7 .5

                                    Nettes Filmdrama mit tollen Vegas-Bildern und einem coolen Soundtrack. Das ganze ist spannend, mit Kevin Spacey und Laurence Fishburne gut besetzt und hat meiner Meinung nach genau die richtige Länge. Für Freunde von Vegas- oder Kartenspielfilmen genau das richtige, vor allem da es davon ja auch nich so viele gibt.

                                    • 7

                                      Sehr schöner Film, hat mich gut unterhalten!
                                      Zudem ist Kevin Spacey einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, auch wenn er hier nicht gänzlich zur Geltung kommt, die Story/Umsetzung/Schauspieler waren harmonisch, mehr gibts da nicht zu sagen.

                                      • 7

                                        Ein sehr cooler Film. Es ist schon interessant zu sehen, was man mit mathematischem Talent erreichen kann.

                                        • 10

                                          hat unterhalten

                                          • 7

                                            Schöne Geschichte über den Aufstieg und Fall und die Veränderung eines jungen Studenten durch das liebe Geld. Sicher, das hätte man auch noch eindringlicher und dramatischer inszenieren können, aber für Popcorn-Kino ist das völlig ausreichend.

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                                            • 6

                                              Ich sage "Hallo 21!" und gebe dann knappe 2 Stunden später ein letztes und endgültiges "Bye bye Antipathie gegenüber Kevin Spacey" zum Besten, während der Film langsam ausklingt.
                                              Was ist in diesem Film passiert?
                                              Ein nerdiges Mathematik-Genie überzeugt aufgrund seiner unbeispielhaften Logik und seinen schulischen Leistungen den Professor Micky Rosa so sehr, dass er ihn in sein Black Jack-Team aufnimmt, damit sie mit seiner Unterstützung die Casinos von Las Vegas quasi leerpielen können. Doch die Sache gerät nach einer riskanten Operation ins Wanken und steht kurz vor dem Aus. Nun muss jeder selbst sehen, wo er steht und was er macht. Weiterzocken oder aufhören? Die Auflösung gibt es am Ende des Films.
                                              Und ja, das ist schon nahezu alles, was in diesem Film passiert. Dahingehend ist die Laufzeit von knapp 120 Minuten großzügig festgelegt. Normale Spielfilmlänge hätte der interessanten Story nicht geschadet. Darüber hinaus bleibt noch, dass die Grundidee gar nicht so schlecht ist und man da irgendwie mehr hätte rausholen können als das.

                                              Aber 'hätte, wäre, könnte' ist eben nicht Realität, daher spielt das jetzt auch keine Rolle. Die Umsetzung ist nicht misslungen. Es sind Szenen dabei, die hätten wirklich nicht sein müssen und dienten auch nur dazu, die Stimmung etwas aufzulockern. Das ist auch das Manko des Films. Wenn man bei der Stimmung geblieben wäre, die einem Casino würdig ist, dann hätte sich sicher auch soetwas wie Spannung entwickelt. Durch die paar Sequenzen war diese aber leider, wenn überhaupt, nur zu kleinen Teilen spürbar. Sehr bedauerlich.

                                              Bei den Leistungen der Darsteller ist von durchschnttlich bis hervorragenden alles dabei. Die Rolle des Professors wurde Kevin Spacey auf den Leib geschrieben. Er überzeugt einfach in jeder Sekunde seiner Screentime, ganz großes Kino.
                                              Die Wendungen gegen Ende sind zwar vorhersehbar, aber dennoch gut in Szene gesetzt und verleihen dem Film zwar spät, aber wenigstens einen Hauch von Spannung.

                                              "21" - ein Film, der zeitweise Spaß macht, aber leider kaum Gründe dafür bietet, ihn sich mehrmals an zusehen.

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                                              • 4

                                                Ein Mathematikstudent und Freizeit-Nerd gerät durch seine außergewöhnlichen Fähigkeiten in die Welt von Glanz und Glamour, gewinnt jede Menge Geld in den Casinos und kann plötzlich Frauen haben, von denen er vorher nur träumen konnte. 21 ist ohne Frage ein simpler Film für pubertierende Teenager und eine Droge für so manche naive Zukunftsvision, denn wenn der Protagonist wortwörtlich das Luxusleben in Las Vegas als die reale Welt bezeichnet, hat der Film es sehr schwer von Zuschauern fernab seiner Zielgruppe ernst genommen zu werden. Berücksichtigt man aber den hohen Unterhaltungsfaktor, die Luketics Inszenierung zweifelsohne bietet, hofft man inständig, dass auch die Story noch die Kurve kriegt, denn stellenweise ist 21 auf einem guten Weg der Naivität seiner eigenen Figuren das Handwerk zu legen. Doch wie das in der Traumfabrik meistens nun mal so ist, hat man schlussendlich nichts weiter als ein farbenfrohes Spektakel in dem ein Haufen Kids ihr neues zu Hause finden.
                                                Ein Hoch auf Las Vegas und seine Casinos!

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                                                • 4 .5

                                                  Passable Unterhaltung, wenn ein Professor mit seinen besten Studenten die Spielbank in Las Vegas abzocken. ’Winner, Winner, Chicken Dinner’ lautet die Belohnung. Der Hauptdarsteller Ben (Jim Sturgess) ist eine Art Liebslingsschwiegi. Er ähnelt auffallend Daniel Brühl und ist ebenso sympathisch wie Kevin Spacey als Universitätsprofessor. Doch der kann noch eine weitere Dimension zulegen: er wirkt auch noch souverän und gefährlich. Er steht turmhoch über den übrigen Darstellern. Daneben ist die Lovestory zwischen Ben und Jill (Kate Bosworth) lediglich ein Füllsel. Und das Spiel 17 und 4 ist ja auch nicht gerade ein Knüller mit Hochspannung. Da kommt Lawrence Fishbourne, Williams, der Sicherheitschef, gerade recht und bringt wenigstens etwas Spannung. Die blutigen Verhörmethoden sind allerdings etwas deplaziert. Als der Ben auf die Schliche kommt, ist der Film eigentlich zu Ende. Doch ein paar etwas überhastete Schlenker hat Regisseur Luketic schon noch parat, bevor sich das alte Sprichwort wieder bewahrheitet ’Wie gewonnen so zerronnen.’ Am Ende ist halt alles wieder ’cool’. Leichte Kost für Kids. Wenn das Leben doch so einfach wäre!?

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                                                  • 7 .5

                                                    21 ist einer von den Filmen, die man sich einfach anschaut, wenn sie mal wieder im Fernsehen laufen.

                                                    A: "Hey, heute komm 21, kennste den?"
                                                    B: "Ja, das ist doch der, wo so ne' Gruppe in Las Vegas mit Black Jack ne' Menge Kohle macht."
                                                    A: "Korrekt. Und Morpheus macht auch mit."
                                                    B: "Das wird ein Spaß."

                                                    Dieses mehr oder wenige realitätsnahe Gespräch zeigt auf, dass wirklich eine Vielzahl von Leuten diesen Film kennen - was mich ein wenig überrascht hat. Es ist kein Klassiker, keine Neuerfindung, kein Kultfilm - jedoch verbirgt sich hinter dem kurz geschriebenen (21), aber lang auszusprechenden (einundzwanzig) Titel, ein mit cooler Musik unterlegter und guten Darstellern besetzer Film, der auch mehrmals zu unterhalten weiß.

                                                    Und nun entschuldigt mich, ich hab gerade das Zeichen von einer Partnerin bekommen, sie hat die Arme hinter dem Rücken verschränkt.....

                                                    ....man sieht sich in Vegas, wenn es wieder heißt....

                                                    "Winner, winner....

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