28 Days Later - Kritik

GB/NL/US 2002 Laufzeit 112 Minuten, FSK 18, Science Fiction-Film, Katastrophenfilm, Horrorfilm, Drama, Kinostart 05.06.2003

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Kritiken (6) — Film: 28 Days Later

SoulReaver: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] '28 Days Later' ist in erster Linie aber gar kein Zombiefilm, sondern eher ein Endzeitfilm. Die verlassenen Straßen von London erzeugen Gefühle der endlosen Einsamkeit und schrecklichen Hilflosigkeit. Und diese Gefühle bleiben beständig, nur das sie zunehmend mit der blanken Verzweiflung und der puren Angst vermischt werden. Apokalyptischer Pessimismus inmitten gieriger Infizierter, die sich nach dem letzten Menschenfleisch sehnen. Die Städte gehen in Flammen auf, alles liegt in Trümmern und überall entstellte Kadaver. Unsere vier Protagonisten müssen sich durch die Perspektivlosigkeit schlagen und die Hoffnung sinkt von Minute zu Minute. Sind es nicht die Infizierten, die einem Sorgen bereiten, dann sind es die anderen Menschen, die sich durch ihr ebenso triebhaftes Verhalten auszeichnen. '28 Days Later' ist eine erschreckend düstere und bodenlos defätistische Zukunftsvision. Blutig, dreckig und kompromisslos. Vor allem die Tunnel- und Kirchenszene sind an Anspannung kaum noch zu übertreffen und lassen wirklich extreme Gänsehaut aufkommen. Der Zusammenhalt in schwerster Stunde gibt sich die Hand mit dem langsam sterbenden Mut. Danny Boyle verstand es mal wieder, in einem ihm unbekannten Genre eines der klaren Highlights zu inszenieren. Eine deprimierende und gesellschaftskritische Flucht ohne Aussicht auf Verbesserung. Lebst du noch oder stirbst du schon?

Kritik im Original 19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 13 Antworten

Dani95

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@regiseurin: Meinungen können sich doch ändern :)


SoulReaver

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Ich hab sowas nie gesagt! Das wäre ja Blasphemie!


Timo K.: Blockbuster Entertainment

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6.0Ganz gut

Spoiler!

Danny Boyle besinnt sich auf ein Ordnungsprinzip, das keine Ordnung mehr kennt. Wie auch: Es ist ja alles zusammengebrochen zu einem Schutthaufen Zivilisation, zu lose auf dem Straßenbelag übrig gebliebener Abfallprodukte einer Zentralautorität in Trümmern. Jene administrativen Grenzen sind verschoben, innerhalb derer Menschen sich legal bewegen. Da irrt nur noch ein Fremder durch die leergefegte Landschaft (Cillian Muphy), ein sichtlicher konsternierter ohne Ziel, ohne erkennbare Weltanschauung, ohne einen verdammten Sinn in seinem Dasein zu entdecken. Wahr ist nur, dass er an der falschen Zeit am falschen Ort ins Koma fiel.

Vor sich Leere, in sich Leere, die vollkommene Ohnmacht der ausgedorrten Weltmetropole London zwingt zur einzigen menschlichen Regung, zur der der Mensch in dieser Situation fähig zu sein scheint. Es ist ein langer verzweifelter Hilfeschrei nach der menschlichen Wärme, mehrere sogar, aber sie alle hallen wie geisterhafte Echos durch die Ansammlung…

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Stryke: inderzange.de

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7.0Sehenswert

Der Film bietet einfach viel mehr als seine Genrekollegen. Eine dichte Atmosphäre, die ab und zu von “sicheren” Momenten unterbochen wird. Grund dafür trägt sowohl die tolle musikalische Untermalung, als auch beeindruckende Aufnahmen des menschenleeren Englands. Schade ist jedoch, das jegliche CGI-Spielereien wie z.B. Aufnahmen vom zerstörtem Manchester fehlen und der Fantasie überlassen werden, aber darüber lässt sich bei einem mageren Budget von gerade mal 8 Mio. $ durchaus hinwegsehen. In diesem speziellen Fall wäre es doch sehr imposant und sehenswert gewesen.

Das größte Manko an “28 Days Later” sind seine teils unüberzeugenden Schauspieler. Es fehlt ihnen einfach an Glaubwürdigkeit und das drückt im Verlauf des Film doch erheblich die Atmosphäre. Auch die Charakterentwicklung gestaltet sich sehr abenteuerlich, besonders bei Hauptfigur Jim (Cillian Murphy)erscheint der Sinneswandel sehr extrem. Vom Softy-Weichei zum Steven Seagal für Arme? Nein, danke.

Trotzdem macht der Film alles in allem nicht schlecht. Die Zombies sind schnell zu Fuss, sehen passabel aus und lüstern nach menschlichem Fleisch. Das ist mir lieber als die träge Variante und bringt ein wenig Tempo in den Film. Regisseur Danny Boyle hat gut daran getan, so einigen skurilen Mist wie schwangere Zombies oder mutierte Tiere á la “Resident Evil” außen vor zu lassen
Story-technisch wäre durchaus mehr drin gewesen, jedoch wird auf zusätzliche Storygänge- und Verflechtungen, dem Genre entsprechend typisch, fast gänzlich verzichtet.

Fazit: Zombie-Action in gehobener Kategorie. Tolle Atmosphäre und imposante Bilder ohne jeglichen Schnick-Schnack machen "28 Days Later" zu einem der besten Zombiekracher der letzten Jahre.

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.0Sehenswert

Das Zombie-Kino erlebt ja in letzter Zeit eine Renaissance, die man wohl diesem Film zu verdanken hat, denn anders als andere neuere Beiträge, wie das doch recht billige Videospiel-Gegrusele "Resident Evil" oder das unmoderne Remake von "Dawn of the Dead", erarbeitet sich "28 Days ..." seinen Mythos neu.
Zombies sind hier schnell wie Hunde und mindestens genauso bissig. Die Inkubation des Virus dauert nur wenige Sekunden und somit ist die Ausbreitung schneller. Ohnehin ist alles schneller in Boyles Film. Die Schnitte, die Kamera, die Musik. Kein musikalisches Teasing in den unteren Frequenzen mehr, sondern ein lautes Scheppern.
Jung will dieser Film sein und sich auch möglichst von seinem Genre distanzieren, denn das Wort "Zombie" fällt hier zu keiner Sekunde. "28 Days ..." ist Endzeit-Vision und somit Überlebensdrama in jeder Sekunde. Als gerissen kann man auch nur den Anfang des Films bezeichnen. Hätte man den Prolog weggelassen,…

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statist

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Schön geschrieben! Das mit der Kirche hatte ich jetzt gar nicht mehr so bewusst auf dem Schirm, stimmt. Du hast Recht, das ist natürlich bewusst so als Ironie gemeint! Auch seine Reaktion auf den ersten Schlag gegen den Pfarrer: "Shouldn't have done that..." - lustig! Du hast auch gut beobachtet, wie er die Genres vermischt - und zwar ziemlich locker, ohne - wie Du sagst - die Figuren zu verlieren! Schön, dass Du so gut beobachtest!


Birgit Heidsiek: dpa Birgit Heidsiek: dpa

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7.0Sehenswert

Ein Science-Fiction-Film der intelligenteren Art. Mit erschreckend großem Realitätsbezug. Als der Film in Deutschland der Presse vorgestellt wurde, war in den Nachrichten zu erfahren, dass in England fünf junge Männer, die von der Pharma-Industrie als Probanden eingesetzt wurden, nach Einnahme der Testpräparate ähnliche "Zombie"-hafte Mutationen aufwiesen.

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honigsau

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Ich weiß auf welche Nachricht Sie anspielen, aber der Zusammenhang zwischen missglückter Forschung und einem Zombie-Film ist ziemlich absurd.
Makaber fand ich dagegen den völlig fatal platzierten Bericht über die Vorfälle der Medikamententests in einem renomierten Nachrichtenmagazin, denn auf der nächsten Seite wurde mit dicken Lettern geworben: "Forschung ist die beste Medizin"...


manitu17

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xD


Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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6.0Ganz gut

Nach grandiosem Opening und spannendem ersten Akt verliert der Streifen leider ab der Hälfte sowohl Inspiration als auch Spannung und endet in ausgetretenen Genrepfaden.

16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare (177) — Film: 28 Days Later


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Riese96

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Bewertung6.5Ganz gut

''28 Days Later'' ist ein solider Zombie-Horrorfilm, mit guten Schauspielern und einer guten Story. Was Mich sehr gestört hat, war die schlechte Bildqualität. Hat Mich wirklich sehr gestört! Ansonsten ganz OK, kann man sich angucken.
6,5 von 10 Punkten.

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Schlopsi

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Bewertung4.5Uninteressant

Beim Anblick des trostlos leeren Londons jagt es dem Zuschauer ja schon eiskalt den Rücken runter- in Verbindung mit dem ausgezeichneten Score erst recht.
Murphy, Gleeson, Harris & Burns spielen gut, dennoch war die Spannung nach der ersten halben Stunde komplett verflogen. Ab da an empfand ich ihn als absolut langweilig.

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VisitorQ

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Mein reden! Mir ist es genau so ergangen, nach der ersten tollen halben Stunde fand ich den Film sehr, sehr mäßig. Aber, großes ABER, der zweite Teil ist famos. Hätte ich niemals gedacht aber der Film hat so viel Tempo, krasse Entscheidungen und ist einfach packend. Auf jeden Fall eine Chance geben!


Schlopsi

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Danke! Ich habe beide Teile schonmal vor Jahren gesehen und wollte mein Gedächtnis wieder auffrischen. Und mittlerweile habe ich alle meine Hoffnungen in den 2. Teil gesteckt.
Wenn du mich jetzt entschuldigst: Der Zweite wartet schon :)


M4tze123

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Bewertung3.0Schwach

Habt ihr noch nie einen Zombiefilm gesehen, oder warum findet ihr den Film so gut ?

Also erstens Zombies rennen nicht
Zweitens sehr unrealistisch, dass ein unterernährter Typ Soldaten im nahkampf besiegt, bzw in kampfsituationnen überlistet
Drittens, keine wirkliche Spannung
Viertens ist es auch unrealistisch, das Menschen solange bei den rennenden Zombies in einer Stadt überleben konnten
Fünftens keine wirkliche Spannung verhanden

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whitywhite

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da muss ich dir schon recht geben. es ist sicher kein klassischer zombiefilm...
eine objektive Bewertung für diesen film liegt wahrscheinlich irgendwo zwischen deiner und meiner ;)
durch das laufen wurde hier die spannung wirklich nicht merklich erhöht, aber bei dawn of the dead fand ich zumindest diesen einen fakt besser (bzgl. Spannung) als beim orginal, obwohl man muss sie auch nicht gleich sprinten lassen wie einen usain bolt.
aber zu 4. da bleib ich dabei. voraussetzung: versteck, ressourcen, nötiges glück und das dazu gehörige Timing und schon überleben zumindest 7 oder wieviele auch immer von ein einigen Millionen. es wird im film nur darauf eingegangen wie sie aus der stadt verschwinden und nicht wie sie solange überleben konnten.
ps: zu fünftens, da bleibe ich beinhart bei meiner Meinung ;)


whitywhite

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achja und ohne happy end keine Grundlage für ne Fortsetzung. also doch nur ein vorübergehendes...man braucht auch wirklich keines beim zombiefilm


BOW666

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Bewertung9.5Herausragend

Ein Horrorfilm der unter die Haut geht, die leeren Strassen von London... kein Mensch weit und breit, die Seuche greift um sich, doch wo will man hin um sich zu verstecken?
Raffiniert und gut inzeniert, Danny Bolye liferte ein Meisterwerk des Horrors ab.

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Wall

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Bewertung7.5Sehenswert

War lange überfällig mir auch diesen Film von Danny Boyle anzuschauen. Und auch hier beweist er, dass er zu den Regisseuren gehört, die sich keinem festen Genre verschrieben haben, sondern eigentlich alles verfilmen können und den Zuschauer immer wieder überraschen. Neben Science-Fiction (Sunshine), Drogen-Drama (Trainspotting), Psycho-Drama (127 Hours) oder auch RomCom (Lebe lieber ungewöhnlich) nun mit "28 Days Later" auch einen Horrorfilm bzw. Endzeitdrama. Allerdings haben alle Filme trotz ihrer unterschiedlicher Genres meist eine Gemeinsamkeit und zwar die Atmosphäre, die Boyle mit seinen Bildern und seiner Filmmusik erzeugt.
Auch "28 Days Later" ist herausragend gefilmt und hat den unverwechselbaren Danny-Boyle-Look. Dennoch kam das Bild durch die Verwendung von Handkameras, sowie des nicht allzu großen Budgets ein wenig billig rüber. Und auch der verwendeten Filmmusik stehe ich etwas gespalten gegenüber - hier schwankt die Auswahl meiner Meinung nach zwischen "absolut episch" (das wohl allseits bekannte Titelthema von John Murphy) und "irgendwie unpassend". Dennoch schafft es der Film eine angespannte und unbequeme Atmosphäre aufzubauen und die Apokalypse authentisch darzustellen. Die ein oder andere Spannungsspitze, sowie ein paar Schockmomente tuen ihr übriges dazu. Natürlich ist "28 Days Later" aber kein typischer Horror- bzw. Splatterfilm, so wie er in den Medien teilweise dargestellt wurde und kann auch nicht mit so richtig Zombie-Filmen verglichen werden (auch wenn mich die Atmosphäre doch sehr stark an "The Walking Dead" erinnert). Stattdessen wird in diesem Film gezeigt, wie eine Virus-Epidemie aussehen könnte und welche Folgen sie hätte - sowohl auf den Planeten und die Gesellschaft, als auch auf die Menschen - wohingehend sich auch das Ende des Films hinorientiert, welches mMn ein wenig abdriftet und doch irgendwie vorhersehbar war. Auch fehlte mir irgendwie das gewisse "etwas", dass seine jüngeren Filme ausmachte.
Wie alle anderen Danny-Boyle-Filme ist auch "28 Days Later" erfrischend anders und immer in cineastisches Highlight. Trotzdem hat mich irgendwie noch keiner von seinen Filmen so richtig umgehauen (am ehesten noch "Sunshine"), auch wenn ich nun bisher alle seine Filme durch die Bank gut bis sehr gut bezeichnen würde. Vielleicht schafft es ja "Trance"...

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NoahRenton

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich war angenehm überrascht, als ich merkte, dass die Untoten hier nicht im Vordergrund stehen.Cillian Murphy spielt hier echt super, genauso wie die restlichen Schauspieler.
John Murphy hat hier einen coolen, einzigartigen Soundtrack abgeliefert der sich auf eine sehr wunderbare Weise mit dem Bildmaterial zusammenfügt.
Beides Zusammen schafft eine wunderbare Atmosphäre, die zwar Trostlosigkeit aufkommen lässt, der Naricht des Films entsprechend aber nicht gerade Verzweifelung, sondern viel Mehr ein Gefühl der Vertrautheit rüberbringt, wodurch dieser Zustand den im Prinzip schon immerwährenden Umgang der Menschen untereinander wiederspiegelt-Wunderbar!
Lediglich finde ich, dass die zweite Hälfte in der die Gruppe auf die Soldaten trifft zwar sich in den Gesamtfilm gut einfügt, aber dennoch einen Bruch mit dem vorher Gesehenen darstellt (obgleich dem Zuschauer hier die Message deutlich und gekonnt ins Geschehen eingebunden präsentiert wird),wodurch der Film zwischenzeitlich ein wenig an Atmosphäre einbüßt.
Zum Ende hin findet der Film diese aber wieder und präsentiert dem Zuschauer nach einem filmtechnisch mehr als gekonnten Ende ein Happy-End bei dem ich mich das erste Mal wirklich für die Protagonisten gefreut habe und nicht wie schon so oft die Augen verdreht habe.

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beast667

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Bewertung9.0Herausragend

Wow............. Musik alleine trägt den Film. Er beklemmt, bedrückt und ist auf seine kleine Weise ein Schmuckstück zwischen allen neuartigen Horror- Splattermöchtegern Streifen, die lieblos runtergedreht werden...........

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Tizilla

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Bewertung7.0Sehenswert

Das ist sowieso mein Genere, gefällt einfach.
Jedoch gefällt mir die erste Hälfte besser, sobald die Gruppe bei der Armee landet flaut meine Begeisterung ein wenig ab aber was solls? En Zombiefilm, Endzeitfeeling, ne wirklich tolle Einleitung mit dem Krankenhaus und wie nach und nach alles entdeckt wird. Ich steh da halt einfach drauf.
Schauspielerisch war von meiner Seite aus nicht wirklich etwas zu bemängeln. Sehe ich mir auf jeden Fall immer wieder gerne an.
Der Film weiß zu unterhalten was mein leider von dem zweiten Teil nicht gerade behaupten kann.

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muresan

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Mann, ist das aber ein schwacher Schocker:
Kommt doch da echt keine richtige Spannung auf...und dort, wo sie aufkommt, sind es die Vergewaltiger der Armee. Enttäuscht ist das falsche Wort: Ich bin depressiv geworden nach diesem Film. Die Infizierten scheinen ja hier fast die "Netten" zu sein.
Schlimmer als "Resident Evil", obwohl auch dieser Streifen schwach gemacht wurde.
28 Weeks later beweist das Gegenteil.

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timschmid207

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Das die infizierten nicht unbedingt die größte Plage sind will der Film ja unter anderem darstellen.


muresan

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Eben...darum gefällt mir dieser Film nicht. Bin mit anderen Erwartungen hingegangen. Schon im Katastrophenfilm "Erdbeben" wurde die Armee als Vergewaltigungsorganisation dargestellt, und das brauche ich nicht wiederholt in einem anderen Film zu sehen.


Gespenst006

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Bewertung7.5Sehenswert

Cillian Murphy hat mich unglaublich beeindruckt in dieser Rolle. Klasse Zombiefilm!

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KonTaicho

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Bewertung7.0Sehenswert

In einer Welt, in der die Hoffnung auf Glück und Rettung verloren scheint, in der sich Menschen gegenseitig töten, in der Menschen, die Freunde sein sollten, zu Feinden werden...

In einer Welt, wie unserer...

...sind es die kleinen Dinge, die die Welt bedeuten. Ein Kuss. Ein Vater, der seine Tochter im Arm hält. Ein Single Malt in einem Supermarktregal. Eine Ausfahrt in einem Taxi.

Der eine Buchstabe, der aus einer furchbaren "Hell" ein einladendes "Hello" werden lässt.

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Murphante

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joahr sag einfach per PN mal Bescheid ... dann daddeln wir mal ne Runde ;) ... Headset und Teamspeak wären von Vorteil ;)


KonTaicho

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alles klar ;) hajo das is kein thema ;)


Schalker91

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einfach genial der Film!

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Velly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der erschreckenste Moment war für mich der Anfang. Der Film läuft ja ziemlich zügig an und ich war noch nicht so richtig drin und dachte mir bei den Fernsehbildern, die man dort sieht, es handle sich schon um Berichte der ersten Attacken der Infizierten.
Dann wurde mir klar, dass es einfach Bilder aus unseren normalen Nachrichten waren.
Das war schon ein mulmiges Gefühl...

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TinaCocaine

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr düsterer Zombiefilm, der überaus viel Atmosphäre schafft und mich von vorne bis hinten in seinen Bann zieht. Spannung ist definitiv geboten, einige wirklich gute Schockmomente sind vorhanden und die Bilder sind wirklich beängstigend, deprimierend, dunkel, aber auch interessant und auf eine Art schön. Nicht zu viel Action, aber auch nicht zu wenig, nicht zu gruselig, aber auch nicht zu wenig und nicht zu ernst, aber ernst genug - Ein vielseitiger Spaß!

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NWO@Movie

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Bewertung5.5Geht so

Ich bin kein Fan von Zombiefilmen.
Diesen habe ich mir aber trotzdem angeschaut weil er ja "total gut" sein soll. Und da er von David Boyle ist dachte ich "er weiß schon was er macht".
Am Anfang sehen wir eine Stadt in der scheinbar keine Seele ist. Außer dem von Cillian Murphy. Da der Schauspieler mir so sympathisch ist, hatte ich Angst, dass ein Zombie hinterm Auto hervorspringt und ihm seine Tasche klaut. Oder ihm in die Milz beißt. Aber nein. Symbolisch war die Stadt leer. Tot. Und die apokalyptische Rockmusik als Begleitung zu nehmen war gar nicht mal so übel...
In einer Kathedrale findet er plötzlich all die Menschen. Aber sie liegen alle. Es ist sehr dunkel. Und dann fängt der "Spaß" an: ein ausgeflippter Priester mit psychopathischer Anomalie geht auf den verwirrten Cillian Murphy los - doch der kann entkommen. Eine ganze Horde verfolgt ihn. Explosionen sind zu sehen. Er verschanzt sich mit anderen Überlebenden in einem Büro-Bunker. Einige gehen drauf. Zombies.
Dann werden sie von einem Vater mit zwei Kindern willkommen geheißen. Im obersten Stock des Appartments... irgendwann kommen sie auch bei perversen Soldaten an die hoffentlich von Zombies gefressen werden...
und ja -
die Kamera wirkt billig war aber bestimmt Absicht um das ganze authentisch wirken zu lassen. Es gibt schon gute Bilder aber manchmal geht mir die Story viel zu sehr auf den Magen. Gibt viele anhaltende Stellen. Manchmal verlor ich das Interesse an dem Film. Aber ich dachte mir, dass ich ihn wenigstens zu Ende sehen sollte.
Wer den Film gucken will muss vorher auf gekochte Leber und gebratene Hähnchen verzichten. Es kann sehr übel werden. Und durch diese anhaltenden Stellen und den meist düsteren, dreckigen Bildern verstärkt sich das Gefühl des ästhetischen Ekels. Zombiefilm eben.

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Hooded Justice

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Bewertung10.0Herausragend

Mein Beitrag zur Aktion Lieblingsfilm.

'28 Days Later' ist viel weniger ein klassischer Menschenfressersplatter (ich umgehe bewusst das falsche „Zombie”) als ein unfassbar reales, originäres Gesellschaftsszenario.

„Es war draußen auf der Straße, es kam durch dein Fenster. Es war ein Virus, eine Infektion. Du brauchtest keinen Arzt, um das zu wissen. Es war das Blut. Oder irgendetwas IM Blut. Aber als sie versuchten, die Städte zu evakuieren, war es bereits zu spät. Die Infektion war überall.”

Hast du schon mal darüber nachgedacht, was ist, wenn du morgens aufwachst und wohl noch die einzig lebendige Person der Stadt bist? Kurbelst den Rolladen hoch und siehst durch deine mittlerweile verstaubten Fenster nichts als leere Straßen, keine Kondensstreifen am Himmel und hörst nichts, als das Geräusch einer umherfliegenden, leeren Alditüte? Der Kühlschrank gibt keine Kellogg’s Frosties mehr her, lediglich die letzten fünf Dosen Bohnensuppe des ganzen Landes schmücken die kühle Glasplatte. Du tröstet dich damit, dass es wenigstens noch Strom gibt. Was dieser allerdings noch bringt, fragst du dich, nachdem doch weder ein TV-Sender mehr ausstrahlt noch existiert, und deine Freunde sich schon längst in menschenfressende Bestien verwandelt haben.

„Pläne sind zwecklos. Mehr als zu überleben ist nicht drin.”

Danny Bolyes Endzeit-Dystopie verleiht einem das „von der Gesellschaft allein und im Stich gelassen“- Gefühl, ganz besonders zu Beginn des Films in zehn bedeutenden und ebenso ruhigen, wie aufwühlenden Minuten, die ein emotionales und gedankliches Einfühlen in die Endzeitsgeschichte perfekt erlauben.
Er erwacht aus dem Koma, das Morgenlicht bricht brutal durch die Scheiben. Als er aufsteht, weiß er, was hier schief läuft, denn seltsamerweise schien er wohl der einzige Patient hier zu sein. Und noch ahnt er nicht, dass er sogar einer der einzigen Lebendigen der ganzen Stadt ist. Er irrt durch London und sucht irgendjemanden. Irgendjemanden, der ihm sagen kann, ob die Welt untergegangen war. London war nur noch eine Ruine infizierter Tollwütiger. Aber nie war eine Ruine so beängstigend, denn sie war einst seine Heimatstadt. Die damals von tausenden Fahrzeugen befahrenen Hauptstraßen waren übersät mit Müll, Plastiktüten flogen umher, leere Cola-Dosen lagen trostlos herum. Allerdings schienen sie auf nichts mehr zu warten. Als haben seit Wochen keine Menschen mehr jene Bürgersteige betreten. Er sucht Unterschlupft in der nahe gelegenen Kirche. Doch selbst dort herrscht nun der Teufel.
Danny Boyle gelingt es auf ganz faszinierende Weise, mit seinem Film so gekonnt durch die Realität des Gesamtentwurfes in den Zuschauer einzudringen und mit wahnsinnig gewaltigen Bildern das Gefühl zu verschaffen, als erlebe man ein derart grässliches Endzeits-Phänomen selbst mit. Und das mit sympathischen, durchdachten Charakteren, welche allesamt ihren Zweck erfüllen sowie eine durchdacht präsentierte Rollenschar hergibt: Während Jim genau wie wir in die unbegreifliche Leere hineingeworfen wird, ist Selena die trocken, unemotional denkende Überlebenskünstlerin [„Mehr als zu überleben ist nicht drin.“] und Frank trägt die gutwillige Vaterfigur seiner pubertierenden Tochter Hannah. Noch eine Ebene weiter geht Boyle mit der Charakterwende zum Finale: [Achtung Spoiler] Nachdem Selene und Jim sich ihre Liebe gestehen, heißt es „Pläne sind doch nicht zwecklos.“ Hoffnung regiert. [Spoiler Ende]

Was Danny Boyle uns hier zu sagen hat, ist kritischer als ein mancher diesem Meisterwerk aus Horror und Furcht zutrauen würde: Er kreiert nichts anderes als einen gellenden Aufschrei nach Frieden, indem er uns unser (un)menschliches Treiben auf dieser Erde wie einen Spiegel vor die Augen hält: Er zeigt uns des Menschen Taten in den Infizierten selbst. In einer Szene heißt es: „Was ich während der vier Wochen der Epidemie sah, war: Menschen töten Menschen. Genauso wie ich es in den vier Wochen vor der Epidemie sah, und in denen davor, und in denen davor.“ Der Mensch tötet Menschen, ob „infiziert“ oder nicht. Und wo töten wir mehr als im Krieg? Danny Boyle überträgt nichts anderes als unser grässliches Kriegen und Morden auf jene grässlichen, mordenden Infizierten. Es ist eigentlich keine Infizierung, es ist das, was der Mensch immer tat, nur, dass es nun „nicht mehr im Fernsehen war; es war draußen auf der Straße, es kam durch dein Fenster.“ Und an dieser Stelle zeichnet Boyle ein ganz expressives, verstörendes Weltbild: Der Mensch gehört schon lange nicht mehr zur Natur, er ist sinnlos, er existiert nur für eine Weile, dann wird er aussterben. Das hoffnungsvolle Ende, welches ja nahezu im Gegensatz zu diesem Kern steht, lässt in all dem Fatalismus jedoch ein letztes Mal Boyles bekannten Optimismus aufblühen: Noch haben wir die Chance.

Ganz klar konnte nicht auf horrende und sehr verstörende Szenen verzichtet werden, denn '28 Days Later' ist für mich nicht zuletzt der furchterregendste Horrorfilm seit langem. Ob es nun nur allein die schaurigen Schreie der Infizierten sind, die bangenden Minuten gefangen im Tunnel aufgrund einer Reifenpanne, währenddessen jene Schreie und Schatten der Infizierten schon zu hören und sehen sind, der Aufstand gegen die Männer vom Militär oder allein die erschreckend schaurige Atmosphäre des leeren Londons. Aber nicht das macht den Film zu dem, was er ist, sondern seine Geschichte, die er erzählt, oder vielmehr die Art und Weise, wie er sie erzählt. Die grässliche, schaurige Brutalität hätte absolut keine so überwältigende Wirkung, wenn '28 Days Later' nicht so emotional und menschlich sowie gesellschaftlich tief greifen würde, und andersrum genauso. Hinzu kommt, dass Boyles Meisterwerk keine Halloween-Zombie-Geschichte präsentiert, sondern das Geschehen realistisch – so weit dies möglich war – und menschlich nachvollziehbar darstellt, auch wenn die ethischen Grenzen schon bald überschritten sind. Denn genau das ist es, was '28 Days Later' uns sagen möchte: den alles andere als puritanischen „Alltag” eines Lebens in einer Epidemie. Die Moral überschreiten. Der starre Kampf ums eigene Überleben. Über Leichen gehen – diesmal beinahe wörtlich genommen. Und genau hier gelangen wir zum tieferen Kern des Werkes: Der Blick in das verlorene Innere eines Menschen; der Überlebenstrieb; ein Trieb nach Sicherheit und der Sehnsucht nach Zivilisation.

„Hör zu: Wenn jemand infiziert wird hat man zwischen 10 und 20 Sekunden Zeit um ihn zu töten. Es mag dein Bruder, deine Schwester oder dein bester Freund sein, es macht keinen Unterschied.“

Die Bildgewaltigkeit und der ergreifende Score von John Murphy schaffen eine bewegende Atmosphäre. Nicht nur, dass diese von düster, schaurig, grauenhaft auf bedrückend, aussichtslos und deprimierend wechselt, sondern auch immer wieder auf hoffnungsvoll und optimistisch wie in den Szenen auf dem Weg nach Manchester, auf dem sie die zwar seelenlose, aber völlig friedliche Natur hier draußen und „gesunde“ Pferde beobachten, was im heftigen Kontrast zum Rest der Welt steht und es hier beinahe wie das Paradies wirkt – nach dem Gedanken, die Natur kann auch ohne uns. Nur einige Minuten später sieht man in Jims Albtraum, wie sehr die Seuche auf die Seele drückt: er verarbeitet die Angst vor der Einsamkeit, vorm Alleingelassenwerden der letzten Zivilisation.
In keinem anderen derartig packenden Film – besonders in der Horrorfilm-Abteilung – gibt es ein vergleichbares, tief unter die Haut gehendes Gefühls- und Emotionsspektakel zu sehen und vor allem zu fühlen wie in Boyles '28 Days Later'. Wie der Film einen mit einem „Was wäre, wenn …”-Gefühl fängt, verlässt er einen mit einem „Was wäre, wenn es SO wäre …”-Gefühl und spielt einen weiteren verlorenen Soundtrack ein. Und nach bleibt ein bedrückend nachdenkliches Gefühl, was denn nun wäre, wenn es so wäre, wie es in diesem Film war.

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Corien

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irgendwie finde ich, dass bei so einem film der ja eigentlich bis auf die infektion oder was auch immer, realistisch sein soll, alles sehr unrealistisch ist. Oh endlich haben sie mal ein paar menschen getroffen, oh das sind leider alles psychos die gerne kinder ficken.... In irgendeineim teil fahren sie noch mit einem alten ( ich glaube Käfer) über imense schrottberge... da wäre vllt gerade mal ein monstertruck rübergekommen... wir haben uns totgelacht vor lauter lächerlichen szenen. leider habe ich fast alles verdrängt um noch mehr blödsinn aufzuzählen :)


Hooded Justice

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Die von dir kritisierten Motive sind allesamt Folgen menschlicher Emotionen. Die sind natürlich unlogisch. Diese Irrationalität macht doch gerade den Reiz des Films aus. Wer weiß, wie du reagiert hättest in einer solchen verlorenen Welt. Klar sind wir da alle nicht die weisen Helden, die immer die richtigen Entscheidungen treffen. Und welche Menschen, die Kinder ficken, meinst du?


the assassin 666

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein komatöser junger Mann erwacht und hat keine Ahnung was passiert ist die Metropole London wo normalerweise reges Leben und Treiben herrscht ist ausgestorben, die Strassen zugemült kein Mensch weit und breit, also macht sich der anhungslose Mann in Patientenkleidung auf den Weg Überlebende zu finden,...
Danny (Trainspotting) Boyle überraschte sein Publikum im Jahr 2003 mit einem erschreckend realistischen Horrorfilm. Realistsch in Bezug auf die Handycam gelang ihm ein etwas spröderer, grobkörniger Genrevertreter der sich im wesentlichen ein bisschen an George A. Romeros Day of the Dead orientiert, trotzdem findet 28 days later seinen eigenen Weg und der Erzählstil hat mir besser gefallen als im alten Romeroklassiker.
Die Charaktere wirken irgendwie glaubwürdiger und eben wie der ganze Film eher realistisch aber genau da liegt der Knackpunkt er wirkt oft deswegen ein wenig schal, denn kleinere Längen haben sich auf die gesamte Laufzeit verteilt eingeschlichen und verhindern eine höhrere Wertung, obwohl die Infieszierten wenn sie angreifen schon ordentlich furchteinflössend herüber kommen gelingt es Boyle nicht ganz, mich zu begeistern.
Ein guter Film ist "28 days later" schon geworden den man sich als Fan anschauen sollte aber als Alternative rate ich eher zu Zombie - Dawn of the Dead, Dawn of The Dead (Remake) & Land of the Dead. :)

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Mac_C_Tiro

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Bewertung7.5Sehenswert

Handwerklich hervoragend inszeniertes Endzeitszenario das mit einer düsteren Stimmung und genialer Kameraarbeit zu punkten weiß. Leider für meinen Geschmack zu wenig gesellschaftskritisch und teilweise zu vorhersehbar. Als Fan von Zombiefilmen kommt man nicht umhin fast alles in diesem Genre mit Romero zu vergleichen... Fazit: Romero hätte es besser gemacht.

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Marco Dover

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Wer ist Romero? Ein Ressigeur?


Eixenxxl

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein echt guter Zombiestreifen...Der einzige Haken ist die schlechte Bildqualität

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inner_me

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Bewertung7.5Sehenswert

Trotz guter Umsetzung ist die Idee alt.
Zwar ist ein Ansatz von Gesellschaftskritik vorhanden, aber definitiv noch ausbaufähig.

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