28 Weeks Later
GB 2007
- Genre
- Zombies, Katastrophenfilm, Apokalypse & Postapokalypse, Actionfilm
- Zielgruppen
- Über 18 (Gewalt)
- Inhalt
Fortsetzung zu "28 Days Later": In England gibt es seit sechs Monaten kein Leben mehr. Jetzt kommen die Amerikaner, um die Insel neu zu besiedeln. Doch irgendwie schafft es der Virus, sich von einem Überträger wieder nach England bringen zu lassen,… — Mehr
Fortsetzung zu "28 Days Later": In England gibt es seit sechs Monaten kein Leben mehr. Jetzt kommen die Amerikaner, um die Insel neu zu besiedeln. Doch irgendwie schafft es der Virus, sich von einem Überträger wieder nach England bringen zu lassen, wo die Epidemie jetzt von Neuem beginnt. Ein halbes Jahr ist vergangen, seit der tödliche Virus die britische Hauptinsel entvölkert hat. Die US-Armee gibt bekannt, dass der Kampf gegen die Infektion gewonnen wurde und nun mit dem Wiederaufbau begonnen werden kann. Als die ersten Flüchtlinge zurückkehren, findet auch eine Familie wieder zusammen - doch eines der Mitglieder trägt unwissentlich ein tödliches Geheimnis in sich. Der Virus lebt! Und diesmal ist er gefährlicher denn je.
- Cast
- Rose Byrne, Jeremy Renner, Harold Perrineau, Catherine McCormack, Mackintosh Muggleton, Idris Elba, Imogen Poots — Mehr
- Regisseure
- Juan Carlos Fresnadillo
- Autoren
- Juan Carlos Fresnadillo, Enrique López Lavigne, Jesus Olmo, Rowan Joffe
- Laufzeit
- 100 Minuten
- Zeit
- 2000er Jahre, 2003, Gegenwart
- Ort
- Großbritannien, London, Sandford
- Handlung
- Adoleszenz, Apokalypse, Ausreißer, Bombe, Bruder-Schwester Beziehung, Brutalität, Code Red, Dystopie, Gas, Gasangriff, Genozid, Gewalt, Hauptquartier, Helikopter, Hoffnungslosigkeit, Kind und Jugendlicher, Kinder, Kindlicher Held, Krankheitserreger, Leiche, Leichenteile, Londoner U-Bahn, Militär, Militärbasis, Mord, Neubeginn, Pessimismus, Pest, Post-Apokalypse, Quarantäne, Rückkehr, Scharfschütze, Schuld, Schuldgefühl, Sterben und Tod, US-Armee, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Ehefrau, Verlust der Familie, Verlust der Mutter, Verlust des Vaters, Vertrauen, Zombie, Überraschung
- Stimmung
- Aufregend, Gruselig, Spannend, Verstörend
Poster und Merchandise zum Film im Fanshop
Kritiker — Ganz gut 6.7
Der Film 28 Weeks Later wurde von 32 Kritikern bewertet.
[...]
Fresnadillo hegt im Gegensatz zu Boyle andere Prioritäten und das wird dem Zuschauer auch schnell bewusst. War es im ersten Teil doch besonders die bedrückende und fast klaustrophische Stille, die einen den eigenen Herzschlag hören ließen, so setzt der Neuling eher auf eine actionbetontere Inszenierung. Viele Schießereien, imposante Explosionen und heitere Verfolgungsjagten bestimmen den Film und natürlich wurde auch am Blut nicht gespart.
Leider meint es der Spanier in mancher Hinsicht jedoch zu gut mit seinem Publikum, besonders in Sachen übertriebenen Härte (siehe Helikopterszene). Insgesamt macht die Optik aber schnell klar, dass dieses mal eine Menge mehr Budget zur Verfügung standen.
Trotzdem wirft Fresnadillo die tollen Elemente aus dem Vorgänger Gott seit dank nicht über Bord. Die bildgewaltigen Kamerafahrten durch das verwüstete London und den beklemmende Soundtrack behält er bei, was nicht nur mich gefreut haben dürfte. Außerdem kann … — Mehr
[...]
Fresnadillo hegt im Gegensatz zu Boyle andere Prioritäten und das wird dem Zuschauer auch schnell bewusst. War es im ersten Teil doch besonders die bedrückende und fast klaustrophische Stille, die einen den eigenen Herzschlag hören ließen, so setzt der Neuling eher auf eine actionbetontere Inszenierung. Viele Schießereien, imposante Explosionen und heitere Verfolgungsjagten bestimmen den Film und natürlich wurde auch am Blut nicht gespart.
Leider meint es der Spanier in mancher Hinsicht jedoch zu gut mit seinem Publikum, besonders in Sachen übertriebenen Härte (siehe Helikopterszene). Insgesamt macht die Optik aber schnell klar, dass dieses mal eine Menge mehr Budget zur Verfügung standen.
Trotzdem wirft Fresnadillo die tollen Elemente aus dem Vorgänger Gott seit dank nicht über Bord. Die bildgewaltigen Kamerafahrten durch das verwüstete London und den beklemmende Soundtrack behält er bei, was nicht nur mich gefreut haben dürfte. Außerdem kann es die grandiose Szene mit dem Nachtsichtgerät á la “[REC]“/“Quarantäne” oder “The Descent” allemal mit der Tunnelszene aus “28 Days Later” aufnehmen und auch die Anfangsequenz mit der Flucht über das offene Feld kann sich sehen lassen.
Doch bietet der Film auch einige Enttäuschungen. So wie ich die Glaubwürdigkeit im Vorgänger schon bemängelte, machen mir die krassen Logiklücken in “28 Weeks Later” wieder einmal leichte Bauchschmerzen. Besonders wie es zum erneuten Ausbruch der Krankheit kommen kann wirkt zu sehr konstruiert und auch das Ende entzieht sich jeder klaren menschlichen Logik.
Außerdem ist der Verlauf der Story zu rasant inszeniert. Man verpasst es jegliche Beziehung zu den Charakteren aufzubauen ehe alles in einem unscheinbaren vorzeitigen Finale gipfelt. Ein paar zusätzliche Spielminuten hätten dem Film sicherlich gut getan. Die Seitenhiebe gegen das US-Militär fand ich im Gegensatz zu der sonstigen Hollywood typischen Verherrlichung als sehr angenehm, wohl generell ein Vorteil von Nicht-US-Produktionen. Da hat dann auch Menschenrechtskämpfer Sergeant Doyle (Jeremy Renner – “S.W.A.T.”) als Retter in der Not nichts mehr retten können.
Fazit: Die Infizierten sind zurück und sie gieren wieder nach Chaos und Tod. Regie-Neuling Fresnadillo inszeniert betont actiongeladener aber dennoch einem Danny Boyle ebenbürtig. Einzig die Logikfehler sind zum Haare raufen (oder eher zum ausreißen).
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[...
Der Film hat gute Szenen, keine Frage, davon auch mehrere. Das ist aber auf der anderen Seite auch sein Problem: Eine Aneinanderreihung großartiger Szenen, unterlegt mit etwas Tanzmusik, macht noch keinen großartigen Film. Was 28 Weeks Later fehlt, ist eine Identifikationsmöglichkeit mit den Akteuren. [...]
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Kommentare — Ganz gut 6.9
Der Film 28 Weeks Later wurde von 3269 Mitgliedern bewertet.
plattfuss69 2010/03/19 17:49:26
Der erste Teil war wirklich guter neuer Wein in alten Schläuchen, die Fortsetzung ist zwar auch super gemacht, aber doch nicht mehr so originell. Horror-Fans, die ein gewisses Niveau lieben, werden den Film zu schätzen wissen. Für mich war's aber keine Offenbarung...
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traxxx84 2010/02/18 17:49:43
Wenn es um Fortsetzungen von guten Filmen geht, dann bin ich immer der Meinung, dass man wohl nicht sehr viel erwarten kann. Ich mochte den Vorgänger "28 Days later" und habe nun nach langer langer Zeit endlich die Möglichkeit gehabt den Nachfolger zu sehen. Die Idee der Story ist nicht wirklich schlecht (was sollte man auch sonst in einem Nachfolger noch herausholen) wurde aber ziemlich mies dargestellt und wirkt aufgesetzt. Zwei dummer Kinder müssen trotz aller Warnungen die Sicherheitszone verlassen und lösen durch das Auffinden ihrer Mutter eine zweite Welle der Infektion aus. Der Rest ist simpel, man trifft natürlich auf Soldaten mit Gewissensbissen, die alles tun, um die Flüchtenden zu retten - bla bla Story wird durchgekaut bis zum Ende. Es gibt also nichts neues zu sehen, dafür werden ein paar Sachen aus dem Vorgänger erklärt, die sind allerdings unwichtig.
Punkten kann der Film mit seinen Goreeffekten, die weitaus härter sind als im Vorgänger. Da spritzt das Blut, dass es teilweise eine wahre Freude ist. Auch die Kameraführung orientiert sich am Vorgänger und ist bei Verfolgungsjagden mittendrin statt nur dabei. Außerdem finde ich den Score des Films sehr gelungen, die musikalische Untermalung wirkt dreckig und wird der ausweglosen Situation und der Zerstörung Londons gerecht.
Leider retten diese Pluspunkte den Film nicht vor der Tatsache, dass er einfach eine weitere, ziemlich überflüssige, Fortsetzung ist.
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waschoi 2010/01/12 22:03:39
sieht man über die vielen logischen Schwächen hinweg, so handelt es sich doch um einen sehr guten Film des Horror-Genres. Auf jedenfall besser als Teil eins.
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News zu diesem Film 28 Weeks Later
Bioshock-Verfilmung back in Action - unter neuer Regie
2009/08/24 12:30:00
Nach einigem Hin und Her nimmt die Vorproduktion für eine Verfilmung des Videospiels Bioshock wieder an Fahrt auf. Regie führen wird Juan Carlos Fresnadillo (28 Weeks Later). Er ersetzt Gore Verbinski (Fluch der Karibik).

[...] Unabhängig davon überzeugt "28 Weeks Later" immer dann, wenn er sich ganz seiner gradlinigen Geschichte, die in der zweiten Hälfte etwas zu starken Road Movie-Charakter erhält, verpflichtet. Auch wenn im Mittelpunkt zwei Kinder stehen, was fürs Zombiefilmgenre eher untypisch und auch nicht besonders sinnvoll ist, da sie den Handlungsfluss durch unsouveränes Verhalten blockieren, bleibt der Film spannend. Völlig daneben ging allerdings die Idee, den infizierten Vater der beiden als eine Art Motiv durch den Film wandern zu lassen: Dieser taucht immer wieder an den verschiedensten Plätzen auf, ohne dass dies irgendeine nachvollziehbare Bedeutung haben würde. Störend und nicht grundlos werden nicht wenige den inflationären Einsatz verwackelter Digitalbilder empfinden, da der Film dem Irrglauben untersteht, Dynamik durch möglichst undeutliche und schnell geschnittene Bildkompositionen zu erzeugen. Diesen Umstand weiß lediglich die teilweise elektrisierende Mischung aus extremer Gewalt und der bereits erwähnten, treibenden und sehr wirkungsvollen Musik von John Murphy zu kaschieren. Ansonsten bleibt "28 Weeks Later" irgendwo stecken zwischen Retro-Hommage und stilistischer Neujustierung, kein schlechter Film, aber das Warten auf den neuen Romero kann auch er nicht verkürzen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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