30 Days of Night - Poster 30 Days of Night

US 2007 — Kritik

Kritiker — Film: 30 Days of Night

Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

4.0Uninteressant

“30 Days of Night” ist kein Film, den man gesehen haben muss. Als Freund von Horrorfilmen kann man sich eventuell mit David Slades Film anfreunden und auch als Einstieg ins Genre eignet sich der der Film durchaus. Zu den Topfilmen gehört der Film dennoch nicht, da er unter Logiklöchern und eher durchschnittlichen Schockeffekten leidet.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Stryke: inderzange.de

6.0Ganz gut

Atmosphäre wird sehr schön aufgebaut in den ersten 20 Minuten, die Charaktere jedoch nur oberflächlich vorgestellt. Das Setting ist ungewöhnlich interessant gewählt und trägt enorm zur tollen Atmosphäre bei. Schön ist auch, dass der Film die animalische und instinktiv-grausame Seite der Blutsauger in den krassen Kontrast zur stark romatischen Variante stellt.
Der Stil des Streifens lässt die Vorlage aus den Comics durchaus klar erkennen, hier ein klarer Pluspunkt.
Trotz vieler positiver Aspekte drängt sich jedoch nach der Sichtung schnell eine Frage auf: Warum verzichtet Regisseur David Slade ("Hard Candy") leidlicherweise auf eine logische und durchdachte Geschichte? Bei dem enormen Potential der Comic-Vorlage doch sehr enttäuschend. Diesbezüglich muss ich aber dennoch gestehen, das mir besagte Comics leider nicht bekannt sind.
Der zweiten negativen Punkt begründet sich durch das absolut schreckliches Ende, besonders da Josh Hartnett dort m


Mehr

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kaltduscher: MoviezKult.de

8.0Ausgezeichnet

30 Days Of Night, so hieß eine graphic novel, die die Autoren Steve Niles und Ben Templesmith 2002 auf den Markt brachten. Die Reihe, die insgesamt 3 Bände hervorbrachte, wurde in Fankreisen sehr positiv aufgenommen und für seinen ganz eigenen Look extrem gefeiert. Auch Hollywood, dass seit Anfang des neuen Jahrtausends stets auf der Suche nach Material für Comic-Adaptionen ist, wurde auf die Reihe aufmerksam. So kam es, dass Sam Raimi (Spider-Man, The Grudge) sich die Rechte kaufte und den Stoff zusammen mit Regisseur David Slade auf die Leinwand brachte.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Hausmeister: Nerdtalk.de

2.0Ärgerlich

Vorsicht, hier wird gespoilert. Wer tatsächlich vorhat sich diesen Horror-Film anzusehen, der möge an dieser Stelle nicht weiterlesen. Allen anderen: viel Spaß am Verriss…;-)

Es gibt so einige Dinge im Leben, über die hat man sich noch nie so richtig Gedanken gemacht. Warum es am Äquator keine Vampire gibt, scheint offensichtlich: in Afrika und Südamerika schient so regelmäßig die Sonne, dass der geneigte Vampir schnell wieder das heimische Transsylvanien aufsucht. Wie schön ist es da doch am nördlichen Polarkreis, in diesem Falle in Alaksa. Zur Wintersonnenwende scheint da 30 Tage lang nicht eine Minute lang die Sonne, so dass die Vampir-Touristen ganztägig Ausgang haben und die Bewohner des kleinen Dörfchens Barrows als eine Art „wandelndes All-you-can-soak“-Menü begrüßen können. Der Großteil der Dorfbevölkerung verlässt mit einsetzender Dunkelheit den Ort, um einen Monat bei Verwandten zu verbleiben, bei denen nicht konstant das Licht fehlt. Der harte Kern des Dorfes „überwintert“ allerdings in Dunkelheit und Kälte. Pünktlich zum letztmaligen Sonnenuntergang erscheint ein kleines Häufchen Vampire auf der Bildfläche. Um den Verbliebenen den Ruf nach Hilfe zu verbauen, haben die Vampire vorab schon mal alle Handys des Dorfes verbrannt und natürlich die Festnetz-Leitung gekappt. Nachdem die erste große Fresserei vorbei ist, verschanzt sich ein kleines Trüppchen Überlebender auf einem Dachboden, um sich vor den Vampiren zu verstecken.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Kaffeejunkie

Schlechte Kritik.
Nicht weil ich ein Fanboy bin, aber wer solche Gründe angibt (sogar versucht den Geruchssinn von Vampiren wissenschaftlich auf eine genaue Meter-Anzahl zurückzuführen) und dem Film dann 1/5 Sterne oder 2/10 Pkt. gibt, hat entweder von vornherein eine völlig falsche Einstellung zu dem Film oder sollte doch lieber Kochrezepte verfassen.


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

5.0Geht so

Haaah...das hätte ein richtig...*richtig* fetter Kracher werden können! In der Isolation eines arktischen Szenarios kann man nicht viel falsch machen. Wusste auch schon Carpenter. Und obwohl seine "Thing"-Invasion immer noch deutlich intensiver daher kommt, sind Vampire in einem Polar-Kaff auch nicht gänzlich deplaziert. Fast schon logisch. In den 30 Tagen Nacht gibt es denn auch genug Gelegenheiten, um sich an der Bevölkerung zu laben. Josh Hartnett lässt sich das natürlich nicht bieten und übt mit ein paar Überlebenden diverse Gegenschläge...
Da ist auch schon ein Knackpunkt. Hartnett ist eben nicht Kurt Russell und auch wenn der Junge einen sehr guten Job macht, wirkt er mir als Sheriff und Alpha-Männchen'n Tick zu bubihaft. Aber Josh Brolin wird sich für sowas wohl eh nicht mehr hergeben. Richtig ärgerlich sind allerdings die Vampire! Das MakeUp ist prima, aber das war's dann auch. Da gibt's dann einen Obermotz, der aussieht wie ein Vorwerk-Vertreter und ständig irgendwelche Weisheiten gluckst. Der Rest seiner Kumpanei besteht aus Gruftis, die auch mal bei "Britt" als Talkshow-Gäste gedient haben könnten. Da verschenkt das Ding einiges...
Dafür bekommen wir großartige Panorama-Aufnahmen, die mit surrealen Western-Touch zuweilen an "Silent Hill" erinnern und gut gemachter, wohldosierter Splatter, der in einer Szene allerdings das Maß verliert. Hätte der Film wirklich nicht nötig gehabt.
"30 Days Of Night" hat durchaus große Momente und macht mehr Spaß, als ich erwartet hätte. Alleine die letzten Minuten lohnen das Anschauen! Das ist so pathetisch und nüchtern zugleich - einfach hervorragend! Und dann "Near Dark" nachschieben...

Kommentar gefällt mir Antworten

Rochus Wolff: critic.de

5.5Geht so

Dunkel und fies, aber letztlich zu kalt: 30 Days of Night bringt zwar neue Härte in den Vampirfilm, kriegt aber seine Handlung nicht auf die titelgebenden 30 Tage gestreckt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

2.0Ärgerlich

Ein Alptraum. Und das ist in diesem Fall definitiv kein Kompliment. Eines der schlechtesten Drehbücher seit THE FORGOTTEN, unpassender Sound, ein Kameramann auf LSD und eine gähnend langweilig wie vorhersehbare Geschichte. So oft unfreiwillig komisch das man ihn schon fast wieder gern haben möchte - nicht aber kann. Auch weil Slades Film doch unbedingt ernst und gruselig sein möchte. Eine Lachnummer, vor allem nach einem so tollen Regiedebüt wie HARD CANDY.

Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (84) — Film: 30 Days of Night

Keule!

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein echt guter Film. Auch wenn die ganz großen Schock Momente ausblieben, hat der Film eine echt gute Story. Das Ende finde ich echt gut gelungen, da es endlich mal kein Happy End gibt, sondern nur teiweise.

Kommentar gefällt mir Antworten

FordFairlane

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Bei "30 Days of Night" handelt es sich um einen guten Horrorfilm der alten Schule, der zudem gut besetzt ist. Die Story bedient sich aus Filmen wie "Das Ding aus einer anderen Welt", "Blade" oder auch "Ghoules" aber ohne dabei Lächerlich zu wirken. Der Film ist unheimlich gruselig gemacht und das Ende ist einfach überrasch und schrecklich, aber auch verdammt gut. Doch mehr als eine 8 ist nicht drinne dafür fehlt noch einiges. Aber einen DVD Kauf wirklich wert!!!!

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

stuforcedyou

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Nach seinem überaus spannenden und beklemmenden Debüt "Hard Candy" liefert Regisseur David Slade mit "30 Days of Night" einen blutigen Vampirfilm dessen Handlungselement der Isolation an den John Carpenter Klassiker "Assault- Anschlag bei Nacht" erinnert, ohne nur entfernt dessen elektrisierende Spannung zu erzeugen, viel mehr konzentriert sich der Film auf diverse blutige Grausamkeiten gepaart mit ein paar äußerst berechenbaren Schockeffekten und den typischen Schicksalsschlägen und Debatten zwischen den langweilig konzipierten Charakteren. Dies macht aus dem von Sam Raimi produzierten Film einen überaus armen Horror-Thriller, in dem wesentlich mehr gesteckt hätte alles bloßes Blutvergießen, aber anstatt sich etwas mühe im Spannungsaufbau und bei den Figuren zu machen, steckten die Macher von "30 Days of Night" wohl all ihre Fertigkeiten in ein wildes Blutbad, dem nach gut der Hälfte die Puste aber nicht das Kunstblut ausgeht.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

ryz

mein gedachtes exakt in worte gefasst.


foreverblue

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Die Kommentare gehen ja hier sehr auseinander. Für den Film sprach bei mir vor allem ein Argument. Ich fand den Gedanken an 30 Tage Nacht und Vampire schon sehr düster.

Der Obervampir war sehr gruselig. Alles etwas krass blutig, aber kein Splatter. Böse, böse Vampire!! Und nicht menschlich. Das fand ich gut und anders.

Ja, die Jagd ist nicht sehr neu. Aber ich hatte schon ein bisschen Angst.

DAS ist mir wichtig an einem guten Horrfilm.

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Moe Szyslak

Kommentar löschen
Bewertung2.5Ärgerlich

Ein nervtötender Film ohne Sinn und Verstand, ein richtiges Ärgernis.
Nach dem doch sehr vielversprechenden Auftakt (sehr geil: Der Erstangriff in der Draufsicht!) ging es nur noch darum, dass irgendwelche Opfer sich von einer Lokalität zur nächsten hechteten und sich den Angriffen von furchteinflössenden dauerschreienden Vampiren erwehren mussten.
Handlung: Null, da nur Rennerei und Metzelei
Immerhin gab es etliche sehr sehr deftige und krasse Splatterszenen, und auch die Location fand ich klasse. Das war aber auch schon alles.
Sehr blutig, sehr brutal, aber leider auch schrecklich langweilig und überaus belanglos

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

LexG

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Irgendwie kann ich mich nicht entscheiden,was ich von dem Film halten soll. Einerseits werden hier interessante Ansätze geboten, die Musik und Setting sind sehr gelungen gewählt und an sich schaut man dem Gnazen mit Interesse zu. Andererseits sind die Charaktere viel zu klischeehaft, Schockmomente sind so gut wie gar nicht vorhanden und es kommt weder Grusel (was bei einem Horrorfilm ja bekanntlich der Fall sein soll) noch Mitgefühl für die Figuren auf. Positiv anzumerken ist das Ende,denn obwohl viel zu pathetisch, überraschte mich dieser Ausgang doch, da ich der festen Überzeugung war, dass bei der Oberflächlichkeit der Charaktere den Zuschauer am Ende ein rosa-rotes Happy-End erwartet.
Fazit: gute Unterhaltung für einen DVD-Abend mit freunden, an sich bietet der Film weder Neues noch herausragende Umsetzung an.
Kann man/frau anschauen,muss man/frau aber nicht. ;)

Kommentar gefällt mir Antworten

tom777

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Gutes Setting,die schneebedeckte Einöde Alaskas wird atmosphärisch und optisch sehr überzeugend dargestellt obwohl in Neuseeland gedreht wurde.
Ein schlechter Schnitt,sowie ein total fehlbesetzter Josh Hartnett in der Hauptrolle trüben den Gesamteindruck aber deutlich.
Dazu zu viele Handlungssprünge,plötzlich sind 30 Tage vorbei und man ist überrascht weil man davon wenig mitbekommen hat,weil Slade scheinbar im Final Cut etwas zu viel rausgeschnitten hat bzw. es möglcherweise auf Druck von Ghost House Pictures musste.
Danny Housten gewohnt böse,viel Gore,ein paar nette Szenen,recht gute Kamerarbeit sowie gute Maske machen diese Vampir-Comicverfilmung zu einem Soliden Horrorfilm der aber nicht mehr als Durchschnitt ist und den meisten nicht nachhaltig im Gedächtnis bleiben wird.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Kaffeejunkie

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Starker Vampir-Horror.
- ungewöhnlich schönes und passendes Setting (dazu einige gute Kamera-Einstellungen)
- endlich (!!!) mal wieder Vampire fernab von Glitzer & Kitsch und doch keine absolut seelenlosen Zombies
- Story hinter den Vampiren kam mir etwas zu kurz

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Aylon5

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Echt eine kleine Perle unter den Horrorfilmen. Wofür ich den Film sehr schätze ist seine Ästhetik in der Gewalt und im Ton. Sounds werden in diesem Film teilweise wunderbar eingesetzt und erweitern den Film merklich in ein noch größeres AUDIO-visuelles erlebniss.

Kommentar gefällt mir Antworten

RaZer

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Klang beim Durchlesen ganz gut, letztlich kann der Film aber nicht ganz überzeugen. Von der guten Location und der mit Josh Hartnett und Melissa George guten Besetzung einmal abgesehen, nutzt der Film sein Potenzial nahezu nie. Oft ist der gesunde Menschenverstand mal wieder jenseits von gut und böse, was mich jedesmal wieder ankotzt. Die paar Splattereinlagen sind okay, aber übermäßige Spannung kommt nur selten auf. Die Atmosphäre, die der Schausplatz mit sich bringt, rettet noch etwas Unterhaltungswert. Mit dem Ende schießt der Film den Vogel ab, das war erbärmlich.
Hab mir mehr erhofft. Als Lückenfüller okay, aber der Wiederanschauungsfaktor geht gegen null.

Kommentar gefällt mir Antworten

Mrs Pattinson

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

30 days of nights ist ein Film in dem eine kleine Gruppe Menschen versucht zu überleben. Ich fand den Film gut gemacht. Er hat keinen hohen Horrorgrad, aber er wurde realistisch(außer nätürlich die Vampire:D) dargestellt. Die Emotionen und das Verhalten in der kleinen Gruppe von Menschen wurde wirklich sehr gut gespielt. In vielen Filmen(ja, fast sogar in allen) gibt es immer einen Typ oder ein Held, der immer cool bleibt und die "Bösen" ohne Problem oder Emotionen tötet. In 30 days of nights aber nicht. Es war wirklich grausam zu sehen, wie die Bewohner von den "vampirmässigen Dingern" abgeschlachtet wurden. Ich habe ihn mittlerweile schon 4 mal gekuckt mit Freunden und es hat sich gelohnt. David Slade ist ein großartiger Regisseur und hat den Film großartig gestaltet. Und zum Thema Josh Hartnett muss ich gar nicht anfangen:D

Kommentar gefällt mir Antworten

Lester Burnham

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Einfache Story, aber spannend und in eleganter Optik aufbereitet

Der Hochglanzschocker "30 Days of Night" besticht vor allem durch die Kulissen und die Atmosphäre, inhaltlich bietet der Film allerdings nur eine herkömmliche 0/8/15-Horrorstory. Mit ein bisschen mehr Raffinesse hätte durchaus ein Geheimtipp unter den Horrorfilmen entstehen können. Trotzdem lohnt sich ein Anschauen, zumal die Vampire ausgiebig Schrecken verbreiten. Regisseur David Slade schafft eine beängstigende Stimmung in der weißen Schneeszenerie, die einen perfekten Kontrast zum Dunkel der Nacht bildet. Die technische Seite imponiert, da die Inszenierung zusammen mit der Kameraarbeit (großartige Edelhochglanzbilder!) überaus gefällt. Die Geschichte ist einfach erzählt: Vampire kommen und metzeln alle ab. Das ist nicht besonders originell, doch die furchterregenden Masken der Vampire und der äußerst spannende Überlebenskampf der Menschen entschädigen für so manchen Hänger. Obendrein machen die Darsteller ihre Sache (für einen Horrorfilm) ganz gut.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Sanylein

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Eigehtlich ganz gut gemacht, bloß fehlte mir in diesem Film einfach was. Und ein Minuspunkt bekommt er auch weil mir die Darsteller nicht Sympatisch waren in ihren Rollen.

Kommentar gefällt mir Antworten

Bronson

Kommentar löschen
Bewertung2.0Ärgerlich

Zahlreiches Auslassen guter Möglichkeiten, einen passablen Film zu schaffen, machen 30 Days Of Night zu einem der schlechtesten Vampirfilmen überhaupt in meinen Augen. Die Comic-Vorlage (mir nur teilweise bekannt) bietet eigentlich perfekte und atmosphärisch dicht arrangierte Momente, die der Film nutzen könnte, diese aber vollkommen links liegen lässt. Aus dem Setting wird fast gar nichts gemacht, nur ein paar wenige nette Einstellungen gibt's zu sehen.
Die komplette Story wirkt vollkommen unzusammenhängend und man hat zu keiner Zeit das Gefühl, hier Zeuge der besagten 30 Tage zu sein, was sicher nicht dran liegt, dass man den Tag/Nacht-Unterschied nicht sieht.
Ebenso dünn wie die Story gerät dann auch die Charakterzeichnung, keiner der agierenden Personen liegt einem irgendwie am Herzen. Auch Hartnett bleibt vollkommen farblos und bekommt eine der miesesten Szenen des gesamten Genres spendiert. Das Schlimmste sind allerdings die Vampire, sowohl darstellerisch, als auch optisch (was für CGI-Hackfressen sind denn das bitte?) ein schlechter Scherz.

Nope, das war gar nichts. Schnell vergessenes Horrofilmchen ohne wirkliche Höhepunkte.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Filmfanatiker

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Einer der besseren Filme in dem Genre Splatter-Horror, obwohl er sich an anderen Filmen orientiert.

Optik mit sehr schöner Vogelperspektive ;-), Spannung, coole Vampire, gute Splattereffekte...all das gehört für mich in einen guten Horrorstreifen. Da ist es auch egal, dass man im Schnee eigentlich Schneespuren hinterlässt, die die Vampire aus irgendwelchen Gründen auch immer nicht verfolgen.
Ebenso der Fakt, dass die Sonne nicht von einem auf den anderen Tag komplett verschwindet bzw. wieder hervorkommt.

Hartnetts beste Rolle, auch wenn das Ende etwas übertrieben scheint.

Also zurücklehnen und einen guten Horrorstreifen genießen.

Kommentar gefällt mir Antworten

zombienation

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Hammerfilm!! Blut im Schnee,das seh ich gerne! Die Vampiere sehen mal richtig fies aus und Josh Hartnett und Melissa George geben ne tolle Performance ab!!

Kommentar gefällt mir Antworten

kinogaengerin

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Der Film überzeugt vor allem durch die tolle Atmosphäre, die verschneite Kulisse ist super gewählt. Die Story beginnt spannend, flaut dann leider etwas ab, aber nimmt am Ende noch einmal richtig Fahrt auf. Der ein oder andere Schockmoment sorgt für den Rest. Allerdings fließt unheimlich viel von der roten Farbe über den Bildschirm, dafür glitzern die Vampire wenigstens nicht, sondern wirken so richtig gruselig. Ich bin wahrlich kein großer Horror-Fan, aber 30 Days of Night ist doch recht gut gemacht.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

bibi_kiddo

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

In voller Erwartung mich vielleicht mal richtig gruseln zu können, habe ich mir den Film zu Gemüte geführt, aber was soll ich sagen...
Mehr als ein "ja kenn ich schon" "ach, jetzt passiert sicher dieses oder jenes" ging mir eigentlich nicht wirklich durch den Kopf.
Den Vampiren abkaufen dass es Vampire sind viel mir auch ein wenig schwer, betrachtet man die Tatsache dass die Vampire von heute alle Spieglglatzen tragen und gezupfte Augenbrauen haben.
Nun gut, das eine muss man ihnen lassen, gebissen wäre ich von ihren bluttriefenden Mündern wohl wirklich nicht gern.
Eine Story hat komplett gefehlt, man sah einfach nur ein Haufen Überlebender der von A nach B hüpfte und von Zeit zu Zeit mal ein Mitglied an die Blutsauger verlor, wie nicht anders zu erwarten waren auch da die Rollen wieder wie gewohnt verteilt.
Einer muss immer den Helden spielen, einer der gegen alle Anderen ist und eine abgeranzte "möchtegern" Lovestory gab es auch.
Diesem Film zu Gute halten muss man allerdings dass es mal endlich was zu sehen gab und zwar eine ganze Menge Blut und Gemetzel, wie es sich für einen Horrorstreifen mit Vampiren gehört.
Bis auf den Schluss der eigentl. recht nett inziniert war und den vorhergenannten Kleinigkeiten fällt mir allerdings nichts gutes dazu ein.
Kann man sich angucken wenn man Langeweile hat, muss man aber nicht :)

Kommentar gefällt mir Antworten

BiGBeN87

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Innovativer Ansatz, ungewöhnliches Setting, klasse Kameraführung und gute Story generieren amtliche Schockmomente, gleichen aber leider nicht die lahme Besetzung, undifferenzierte Nebencharaktere und unecht wirkende Action aus.

Kommentar gefällt mir Antworten

Chewbacca

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Das Setting dieser blutigen Vampirgeschichte ist einfach geil, zudem noch logisch aufgebaut, denn die Blutsauger gehen taktisch vor, nicht wie in anderen Streifen dieser Sorte. Nur verstehe ich nicht warum man beim Blutsaugen so rumsauen muss...
Der Film spielt mit den Bildern, die erst im Kopf entstehen und die sind manchmal erschreckender als wenn es wirklich gezeigt wird. Das Aussehen der Vampire ist auch einmalig, wie ihre Geräusche und Sprache, doch alle toppt Danny Huston als ihr diabolischer Anführer Marlow, der eine entsetzliche Kälte ausstahlt. Gegen diese Unmenschlichkeit stellt sich allein Josh Hartnett um am Ende den kläglichen Rest des Städtchens in Alaska zu retten.

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

foreverblue

Du triffst es echt gut, aber dann nur sechs Punkte? Das verblüfft mich. Was war denn alles soviel besser? Werde mal auf deine Bewertungen sehen und bin gespannt.

Gruß blue


Hitmanski

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Wer in der Handlung (die auf dem Papier garnicht so schlecht klingt) Kreativität vermutet, den muss ich leider enttäuschen. Zwar ist die Idee, eine "30-tägige Nacht" als Setting zu nehmen neu, die Umsetzung verläuft aber genauso wie in allen anderen Filmen des Genres auch. Im Klartext heißt das, dass die ganze Handlung sich auch nur in einer einzigen Nacht (wie sonst oft üblich) abspielen könnte.
Sonst bietet der Film vor allem Logiklöcher, so tief wie der Marianengraben , zu denen ich später noch etwas sagen werde, und so ziemlich alles was die Horror-Kitsch-Kiste zu bieten hat.
Da ist es natürlich immer mal wieder so, dass einzelne Akteure, scheinbar von sehr wenig Lebensmut beseelt, vollkommen wahnsinnige Aktionen ausführen (Man sprintet an das andere Ende des vampirbesetzten Ortes, um mit einer Halogenlampe genau einen einzigen Vampir zu töten, und dann wieder zurück zurennen...) Auch sonst gibt es keine einzige Szene, die man nicht schon vorher besser gesehen hat. Sei es nun der alte Mann, der alleine in seinem Haus sitzt, ein Geräusch hört, mit einer Taschenlampe rausläuft und getötet wird, oder eben solche seltsamen Rettungsaktionen, wie oben beschrieben.
Kommen wir nun zu den Logiklöchern und einzelnen Handlungsteilen: Manche Handlungsstränge werden im Laufe des Filmes einfach unkommentiert vergessen. So klärt sich in keinster Weise, in welcher Beziehung der unbekannte Fremde zu Beginn der Geschichte mit den Vampiren steht, und was er warum von ihnen erwartet.
Die wirklich missratenste Szene im gesamten Film ist jedoch das Finale: Obwohl man weiß, dass es bereits der letzte Tag ist, und die Sonne bald aufgeht, verwandelt sich die Hauptfigur freiwillig in einen Vampir, um gegen die Besatzer zu kämpfen. Nach diesem Kampf geht unmittelbar die Sonne auf, und er stirbt, weil er ja ein Vampir ist. Der denkende Zuschauer fragt sich nun, warum man wohl nicht noch einfach eine halbe Stunde länger im Haus gewartet hat, und die Sonne die bösen Vampire vernichtet hätte... Der Film liefert auch hierauf natürlich keine Antwort.

Die einzigen wirklich (ungewollt) komischen Szenen passieren dann, wenn die Vampire auftreten. Die sehen nämlich aus wie aus dem Wühltisch von H&M eingekleidet und immer wenn sie "sprechen" geben sie so seltsame Laute von sich, dass man ihnen nur allzu gerne eine Familienpackung Asthma-Spray mit nach Transsylvanien geben würde.

Dem Vampir-Genre fehlt also auch weiterhin ein "Nosferatu" für das 21.Jahrhundert.

Kommentar gefällt mir Antworten

SpicyMåcHaggis

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

also erst mal der film hat mich manchmal gut geschockt....
das setting is mal was anderes aber echt klasse...dieser gewisse isolierungskontigent dieses dorfes wurde ziemlich gut ausgeschöpft...nachdem film war ich sogar kurze zeit schizophren :P...dagegen steht der übertriebene gebrauch der rote farbe...das ist ein kritikpkt, es fließt einfach zu viel.
die zombies sind ok, mamchmal denkt man"alda watn viech?!" und manchmal erinnert man sich einfach an shaun of the dead

fazit: wer sich gut schocken lassen will und wer sich durch das nationalgeographic geprägte alaska setting(oder wo auch immer)der kann hier ma durchaus nen blick riskieren, es bringt euch schon nicht um, oder vielleicht doch....?

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

SpicyMåcHaggis

fazit: wer sich gut schocken lassen will und wer sich durch das nationalgeographic geprägte alaska setting(oder wo auch immer)einlassen will, der kann hier ma durchaus nen blick riskieren, es bringt euch schon nicht um, oder vielleicht doch....?

kleiner grammatikfehler ^^


sikkmeidack

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Es gibt durchaus Schlimmeres, aber wirklich überzeugen konnte mich der Film nicht. Tag 1, Tag 2, Tag 28, gleich geht die Sonne wieder auf (bar-bq) und zwischendurch weiß ich gar nicht mehr, ob´s ein Zombie- oder ein Vampirfilm ist. Die Sprache der Zombies... Quatsch..., der Vampire fällt ein wenig kurios aus... klingt wie klingonisch. Kcccklck, sssrrrrr, Zunge plopp, tsarkkk. Im Gegensatz zu vielen Ausblendungen von expliziten Gewaltdarstellungen in den ersten 2/3 Film zieht die Gore-Schraube zum Ende hin mal ganz gewaltig an.
Spannender Streifen, aber hier bekleckert man sich eher mit Blut als mit Ruhm.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

willy50

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Sonderpunkt für Danny Huston. Endlich mal ein Vampirfilm, bei dem das Gebiss Sinn macht. Sorry Christopher Lee.

Kommentar gefällt mir Antworten

Tommm

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Solider Horror,dem es aber an Schockmomenten fehlt.

Kommentar gefällt mir Antworten

König Leonidas

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Äußerst brutale Vampirhatz in anschaulicher Kulisse...

Kommentar gefällt mir Antworten

Vagner

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Man hätte mehr draus machen können. Es wirkt aber alles mehr 08/15 in dem Film. die Vampire sind auch nicht gerade inovativ. Und das Ende war auch absehbar. Alles in allem, zwar nette Unterhaltung, aber eben doch 08/15.

Kommentar gefällt mir Antworten

McClain

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ein richtig spannender Film mit richtig düster-fies- gestalteten Vampiren.... das sind die ersten vor denen ich mich persönlich fürchten würde :D ..... Der gesamte Filmverlauf ist ein Nervenkitzel vom allerfeinsten. Absolut empfehlenswert.

Kommentar gefällt mir Antworten

HauntedSaint

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Netter Vampirhorrorstreifen, schafft es aber nich durchgehend Spannung aufzubauen. Schade eigentlich, fand die Idee nicht schlecht.

Kommentar gefällt mir Antworten

Han-Han

Kommentar löschen
Bewertung5.0Geht so

Ich schaute mir den Film erst zu Beginn des DVD Release Date an, denn meiner Meinung nach verreist so jedes Mainstream Kino die aufkommende Spannung...

...durch rülpsende, kichernde, furzende Chipstütenknisternde Besucher!

Dieser Film war in dem Jahr, nur einer von vielen Horrorfilmen die plötzlich wie Pilze aus dem Bodem wuchsen! Ich erinnere nur mal an Deathproof, Planet Terror etc.

Es war das wahre Eldorado für mich, der mit Filmen aufwuchs wie Evil Dead ( Tanz der Teufel), New York Ripper, Die Nacht der reitenden Leichen etc. pp. ) Lange Zeit hatte ich das Gefühl das das Genere des Horrorfilms Tot sei, abgesehen von den Teen Horrorstreifen alá Scream und co.

Atmosphärisch gefällt einem die Location, man spührt förmlich die Kälte im Nacken. Es suggeriert einem von Anfang an eine gewisse beklommenheit und mit jeder Minute des Films in dem die Sonne für 30 Tage untergeht verkriecht man sich immens tiefer und tiefer in das vor sich haltende Kissen ( Na gut ich gebe zu, es war denn doch eher meine Frau die das Kissen strangulierte ) aber auch ich war bereits nach kurzer Zeit gefesselt. Denn das Gefühl der Hilflosigkeit ist immer anwesend.

Allerdings die penetrante strunzdoofheit der Vampire haute ein großes klaffendes: "äh ach ja ne klar" Gefühl in dem Anfangs doch gut in Szene gesetzten Film.

Das Aussehen der einzelnen Vampire reichte von schaurig schön bis hin zu dem Aussehen, wie man sich Internet / Computerspielsüchtige vorstellt ich verweise da gerne auf das allseits beliebte: Ich bin ein Gansta- Kid http://www.youtube.com/watch?v=ljf-p7E-ljk

Zum Ende hin nimmt die Spannung leider rapide ab und verkam komplett in Kitsch!

Nichts desto trotz gebe ich dem Film als Horror-Fan 5 von 10 Möglichen Punkten. Kann muss man aber nicht gesehen haben.

Kommentar gefällt mir Antworten