300 - Kritik

300

US · 2006 · Laufzeit 116 Minuten · FSK 16 · Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Historienfilm · Kinostart
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    nofuture 13.01.2017, 01:46 Geändert 13.01.2017, 11:46

    Bin ja cineastisch wirklich nicht zartbeseitet, noch brauchts oft eine tiefgreifende Handlungen um mich zu fesseln, aber dieser Schwachsinn, verkörpert in der grobschlächtigen Figur des Leonidas, ist ja fast einmalig. Ja, die Bilder wirken aufgrund dieses individuellen Stils, mit unter sehr einehmend, jedoch ist die Handlung aber dermaßen verblödete. Ich meine, da haben sie die Möglichkeit ihre Stadt und die Bewohner zu retten und was macht dieser arrogante proletige Held. Natürlich, er legt sich mit dem ganzen persischen Reich an. Alles klar!! Und dann, werden uns die Demokraten oder der Kongress, welcher eine friedliche Lösung ersinnt, noch als doppelzüngige falsche Schlangen verkauft. Fast nicht zu ertragen. Irgendwie ironisch das ich diesen Film schon 3 mal gesehen habe.

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    • 8

      Wer sich diesen Film anschauen will, sollte sich vorher schon darüber informieren. Denn der Comic Look, die Dialoge, die quasi nur aus One-linern bestehen, und die exzessive Gewalt, stoßem dem einen oder anderen sauer auf.
      Liefert aber genau das, was er sein soll!

      • 0

        Absolut nicht meins !

        Kein Hassfilm...aber kann mit der Darstellung absolut nichts anfangen.
        Mag den Look nicht...
        Mag die Darstellung der Gewalt nicht...
        Eh kein Zeitlupen Freund...
        Die Dialoge sind absolut nicht meins...
        Aber natürlich verstehe ich jeden der diesem Film etwas abgewinnen kann...

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        • 6 .5

          Ein sehr gewaltiger, brutaler Schlachtenfilm, mit tollen Momenten und tollen Kamerafahrten. Ich fand es sehr beeindruckend, wie manche Kämpfe, bei denen ein Mann ungefähr 10 überwältigt, als One-Take gedreht wurden. Sieht sehr beeindruckend aus. Allerding waren manche Szenen dann wieder zu übertrieben dargestellt.
          Ansonsten halt Popcorn-Kino... Gemetzel...und viel Schlacht ;)

          • 7 .5
            Sternenkind68 03.12.2016, 21:36 Geändert 03.12.2016, 21:37

            Blutig ist es auf jeden Fall, aber sehr ästhetisch umgesetzt.
            Etwa so wie bei "Sin City".
            Und eigentlich habe ich einen empfindlichen Magen...

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            • 9 .5

              Ja, was kann ich zu diesem Mann von einem Film nur sagen außer...
              "Spartiaten! Was ist euer Handwerk?"
              "Ruhm!!! Ruhm!!! Ruhm!!!"

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              • 10

                Naja, hier müssen sich die Geister deutlich scheiden. Um diesen Film zu mögen, muss man
                1. wirklich auf sowas stehen
                2. sich wirklich darauf einlassen können.

                Mich hat der Film überwältigt als ich ihn das erste mal gesehen habe. Wollte eigentlich schon schlafen, habe den Anfang vom Film nur noch gehört und konnte nicht anders als mich umzudrehen und nachzuschauen um was es sich da handelt.
                Habe dann die Nacht mit Popcorn vorm TV verbracht ohne meine Augen nur eine Minute abwenden zu können.

                Für mich einer der besten, wenn auch bei weitem nicht anspruchsvollsten (!) Filme der letzten Jahre.

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                • 5 .5

                  Als historisch getarnte Comic-Verfilmung, die als Vorwand für Gewaltorgien und nackte Haut herhalten muss. Das kann man sich auch sparen.

                  • 10
                    Cr1XoNo1D 24.09.2016, 18:00 Geändert 24.09.2016, 18:01

                    Vorchristlicher Helden-Epos wie die alten Griechen sich ihn erzählt hätten. Glorifizierung des ultimativen Opfers eines Königs aus der Antike. .... und am Ende nichts weiter als eine visuell traumhaft umgesetzte Verfilmung eines Comics. Daher kann ich mich den meisten Kritiken nicht anschließen. Das ist keine historisch korrekte Dokumentation, noch will dieser Film politisch Stellung beziehen.
                    In dieser Zeit gab es kein Rassismus wie wir ihn leider erleben müssen. Der aus heutiger Sicht als Rassismus identifizierter Schutz vor fremden Völkern resultierte aus Ressourcen-Knappheit und Expansion-Wahn anderer. So musste der Feind dämonisiert werden und der eigene Wille mit Heldengeschichten gestärkt werden. Das sagen meine Geschichtsbücher jedenfalls... aber ich schweife ab. Sehr unterhaltsamer Film. Gern noch mehr in diesem Stil

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                    • 9

                      Ästhetisierung des Gemetzels.

                      Pathetisch, Martialisch, Archaisch, Grimmig, Brutal, Roh, Unerbittlich, Gnadenlos, Grausam.

                      Mut, Stolz, Ehre, Blut, Schweiß, Muskeln, Faust, Schwert, Lanze.

                      Popcornkino at its best.

                      • 8 .5

                        Einer meiner Lieblingsfilme.
                        Ich bin von der Geschichte, der visuellen Umsetzung und dem Cast begeistert.
                        Das "Feeling" des Films hat mir einige Gänsehautmomente beschert.
                        Lediglich die Umsetzung einiger Effekte gibt etwas Abzug in der B-Note.

                        • 6
                          Zuckerspinne 29.08.2016, 21:52 Geändert 29.08.2016, 21:55

                          S p o i l e r
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                          Krieg, Verrat und Sex.

                          300, ein episches Meisterwerk mit epischem Gequatsche, bildgewaltig und testosterongesteuert.

                          Machosprüche inklusive.

                          Nun, wenigstens die Königin hat hier auch noch was zu sagen...
                          Wenn sie auch durch ihre naivität, ihre ganze epische Rolle etwas dumm darstellt.

                          Epische Zeitlupenkämpfe, Monster und andere albtraumhafte Figuren aus dem kuriositäten Kabinett.

                          Geschichtlich korrekt ist das Ganze wohl eher nicht, was ich natürlich auch nicht erwartet habt.

                          Die "Bromance" wirkt etwas deplatziert.

                          Dennoch ist das Ganze unterhaltsam und sogar sehenswert.

                          Genauergsagt wurde hier peinlichst darauf geachtet das beinahe jede Bildeinstellung ein Gesamtkunstwerk ist.
                          Teilweise ist das etwas ermüdent.

                          Episches Schlusszitat vom einäugigen Bro:
                          "Bla, blabla, bla...und gehen einer Zukunft entgegen, die leuchtender ist als wir ahnen können..." - ja, in die Staatspleite...

                          :) sorry, der ist mir jetzt so rausgerutscht...

                          Nun, immerhin macht nun "Meine Frau, die Spartaner und ich"
                          etwas mehr Sinn für mich.

                          • 6 .5

                            Gegen Anfang hat mich die Handlung von "300" wirklich gepackt. Auch die Erzählweise hat echt Charme! Aber leider driftet die Handlung mit fortschreitender Länge immer mehr ins Nichts ab und der Film wird recht zäh. Konnte mich nicht überzeugen!

                            • 7 .5

                              "Ja, ich mache Propaganda, aber eine Propaganda der Ästhetik, keine politische."

                              Meinte Zack Snyder in einem Interview zu dem umstrittenen Man of Steel und das trifft meiner Meinung nach den Nagel auf den Kopf.
                              Snyder ist für mich der Refn des Mainstream-Kinos, denn wie auch er sprechen bei ihm die Bilder, die Ästhetik und die Symbolik.
                              Er ist für mich der interessanteste Blockbuster-Regisseur des bisher jungen 21. Jahrhunderts.
                              Woran liegt das?
                              Snyder hat einen individuellen Stil und man erkennt einen Snyder-Film auch relativ schnell, weil es wenige Regisseure gibt, die komplett und gleichzeitig so versiert die Styler-over-substance Schiene fahren.
                              Doch wie auch bei Refn (wenn auch hier weniger ausgeprägt) stecken hinter den schönen Bildern meiner Meinung nach immer auch substanzielle Gedanken.
                              So zweifelt Batman v Superman zum Beispiel die Gott-Äthetik an, während sich Sucker Punch schlicht und ergreifend als feministisch betiteln lässt.

                              Ist Sucker Punch ein feministischer Film, so könnte man 300 als Gegenstück bezeichnen.
                              Hier geht es um Männlichkeit, nicht um das Verhältnis zwischen Mann und Frau, sondern um das stereotypische Bild der Männlichkeit.
                              Schaut man ein wenig in die Geschichte, springen einem sofort Assoziationen ins Auge.
                              Ehre, Stolz, Ruhm, Macht, Stärke...das sind männliche Attribute, zumindest wenn man vielen historischen Darstellungen Glaube schenken möchte.
                              Ich persönlich empfinde keine Assoziationen für ein Geschlecht. Attribute sind für mich neutral und haben nichts mit dem Geschlecht zu tun.
                              So liegt 300 auf jeden Fall schon einmal ein recht konservativer Stoff zugrunde, was aber prinzipiell kein Problem darstellt, da Snyder diesen männlichen Helden-Mythos zwar zelebriert, aber durch historischem Abstand nicht im heutigen Zeitgeist legitimiert.

                              Wie auch in Batman v Superman wird auch in 300 die Gott-Ästhetik angeprangert bzw. außer Kraft gesetzt.
                              Ganz am Ende bleibt die Aussage: Es gibt keine Götter, nur einfach Männer, die durch ihr Handeln Gottes ähnlich wirken können.

                              Ansonsten gibt es in 300 nichts anderes als Ästhetik. Hier gibt es keine Menschlichkeit, sondern nur Perfektion.
                              Perfekte Bilder, perfekte Körper, perfekte Choreographien, perfekte Kontraste und Farbgebungen.
                              Jedes einzelne Bild ist glatt poliert und könnte 1:1 aus einer Werbezeitschrift.
                              Trotzdem verfügen die Bilder über etwas ungemein Poetisches, über etwas enorm Künstlerisches, so dass man sie ebenso gut als Gemälde hätte malen können.

                              Danke, Zack Snyder, danke für das, was du mit dem Blockbuster-Kino machst!

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                              • 8 .5

                                Jahaaaaa. Männerkino pur!

                                300 hasst man oder man liebt ihn und für mich gilt klar letzteres. Nie dagewesene Optik, testosteronpumpend, brutal, rassistisch, sexistisch, gewaltverherrlichend, alles was man sonst nirgends zu sehen kriegt. Toll choreographierte Kampfszenen, phantastische Ausstattung, Ruhm und Ehre und epische One-Liner.

                                Spartiaten! Was Ist euer Handwerk?
                                Ruhm, Ruhm, Ruhm!!

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                                  Fando_Y_Lis 25.07.2016, 22:49 Geändert 25.07.2016, 22:50

                                  "300" ist eine reisserische Seifenblase und eine intellektuelle wie auch ästhetische Beleidung für jeden Filmfreund.

                                  Zudem ist er total polemisch.

                                  Das kann ich auch:

                                  "300" ist dermassen absurd und schwachsinnig das er im günstigsten Fall als Schwulen-Softsex-Porno-Ersatz durchgeht.

                                  Wenn ihr mir das nicht glaubt, stelle ich euch gerne einige Zitate aus meinem Bekanntenkreis zur Verfügung..........

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                                  • Toller Film der in dem Genre ein Klassiker ist. Den zweiten Teil halte ich persönlich für überflüssig.

                                    LG

                                    Venezia

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                                      Ich kann mir nicht vorstellen das so viele Leute diesen Film gut finden. Für mich ist es der Absolute Hass-Film ich kann nichts mit diesem Film anfangen. Ich mag nicht wie der Film Aussieht, wie er sich anhört, wie die Charakter verkörpert werden, die Antagonisten, die Geschichte und vor allem mag ich das CGI nicht. Jeder hat einen Film den er hasst bei mir ist es 300. So tat gut mal so zu haten :D

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                                      • 5 .5

                                        Es sind die in Öl triefenden Spartaner, die von Instagram-Filter Landschaften zu weiteren Instagram-Filter Landschaften reisen und die Perser ohne Rüstung auf die kaltblütigste Art und Weise in Superzeitlupe abmetzeln bis der Zuschauer Augenkrebs kriegt von dem CGI-Blut, das in alle Richtungen gespritzt wird und beinahe schon menschenverachtend dargestellt wird.

                                        Wenn das nicht nach einem Kandidaten für die berüchtigte Totenkopf-Bewertung auf Moviepilot ist, doch irgendwas hielt mich davon ab.
                                        Zu sagen ob 300 ein guter Film ist, ist genau so schwer zu sagen wie dass Zack Snyder ein guter Regisseur ist.
                                        Er ist ein Mensch, der mithilfe von Bildern Geschichten erzählt, ein visionärer Regisseur, der die erstaunlichsten Bilder erschaffen kann, doch so viele meckern, dass er sich mehr um die Optik als um die Substanz schert.
                                        Das mag vielleicht wahr sein, doch selbst wenn 300 ein absoluter Nonsens wäre, der jede schlechte Bewertung vielleicht verdient hätte, so ist er das Paradebeispiel wie man am Besten eine Comicverfilmung dreht.
                                        Frank Millers Kultcomic wurde nicht verfilmt, es IST Frank Millers Comic.
                                        Jeder Kamerawinkel, jeder Farbton, jedes Detail entspringt aus der Hand dieses großen Mannes, als ob die Comicseiten wirklich zum Leben erweckt worden wären.
                                        Es ist selten der Fall, dass ich einen Film gesehen habe, der seiner Vorlage so gerecht wird, weil es praktisch die Vorlage selbst ist.
                                        Man taucht in diese Welt ein, wo die Menschen hart wie Stein sind und ihre Herzen so kalt wie ein Eisberg in einem ewigen Winter, die nur für eins geboren worden sind:
                                        Töten!
                                        Es mag faschistisch wirken, grausam, menschenverachtend und herzlos.
                                        Es mag vielleicht auch kein hervorragender Film sein.
                                        Es mag sein, dass Zack Snyder kein guter Regisseur ist.
                                        Aber die Behauptung, dass Zack Snyder keine Ahnung davon hat, wie man das Herz und die Seele eines Kultcomics auf die große Leinwand übertragen kann.
                                        Darauf habe ich eine Antwort:
                                        DAS...IST...SCHWACHSINN!!!
                                        ☺☺☺☺☺

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                                          brucelee76 28.03.2016, 21:54 Geändert 28.03.2016, 22:03

                                          Hi Leute,

                                          GEWISSEN UND EHRE gegen GIER UND MACHT.

                                          Politisch unkorrekt?! OK
                                          Gewalt verherrlichend?! OK
                                          Militant?! OK
                                          Rassistisch?! OK
                                          Faschistisch?! OK
                                          Männerfilm?! OK

                                          Mal abgesehen davon hat er eins ganz gewiss. DER ROCKT GANZ GEWALTIG!! AHUUUUUUUUUU

                                          Königin zu persischen Abgesandten: "Stell' dich nicht schüchtern oder dumm, Perser, in Sparta kannst du dir beides nicht leisten!"
                                          Persischer Abgesandter zu Leonidas: "Warum masst diese Frau sich an unter Männern zu sprechen?"
                                          Königin zu persischen Abgesandten: "Weil nur Frauen aus Sparta wahre Männer gebären!"

                                          Mein Fazit: THIS IS SPARTA!!

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                                            Perfekt! Der nächste auf meiner "Lieblingsliste". Hier stimmt alles..um mich zu fesseln. Visuell absolut Hammer, die Kämpfe ..episch und der Sound..wow. Absolut mein Fall!!

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                                                • 6

                                                  Die stilsichere, kompromisslose Darstellung täuscht im ersten Moment über den fehlenden Inhalt hinweg. Wer auf Unterhaltung aus ist, die von ihm nichts abverlangt, wer auf eindrucksvolle Bilder steht und sich an einem fehlenden Inhalt nicht stört, der wird mit 300 einen glücklichen Abend verbringen können. Ich sehe keinen Grund, mich am Film zu stören oder in ihm mehr zu sehen, als da nicht vorhanden ist.

                                                  5
                                                  • 9

                                                    Wirklich alles richtig gemacht. Sehr schöne Bilder. Das Starke rot, die blutigen Kämpfe. Spitze!