300 - Kritik

US 2006 Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.04.2007

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Kritiken (22) — Film: 300

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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6.5Ganz gut

"300" hat die Zweitansicht locker überstanden - da dachte ich im Vorfeld, ca. 5 Jahre seit der letzten Sichtung, dass mich dessen Pathos und MÄNNLICHER Militärpomp inzwischen räudigst erschlagen müssten, wie ein Propaganda-Kriegspamphlet der abgestumpftesten Sorte (der Trailer für das anstehende Prequel [?] machte da auch nicht allzu viel Hoffnung).

Umsonst gebangt! "300" ist meiner Meinung nach ein HÖCHSTENS konservatives Fantasywerk - ideologisch nicht fragwürdiger als z.B. John Milius' Conan - welches, in seiner Adaption der Graphic-Novel-Vorlage Frank Miller's, dessen naiv-reaktionäre Machodummheiten dank der audiovisuellen Verspieltheit und krawallig-anarchistischen Grundhaltung inkl. übernatürlichen Monstrositäten alà HEAVY METAL (wovon Snyder ja bekanntlich ein Riesenfan ist) in den Hintergrund stellt und genug Distanz zur Unterhaltung schafft - dass man ja nicht auf den Gedanken kommt, irgendwas davon für voll zu nehmen, denn hier setzt der Streifen Spektakel ganz klar vor Politik & Ethik.

Von daher bewerte ich "300" schlichtweg als saudoofen Spaßvertreib mit simplistischen Klischee-Charakterisierungen auf ALLEN Seiten, der zwar an manchen Stellen repetitiv erscheint (erst recht die sich ständig wiederholenden Aufschlitzgeräusche) und Greenscreen-technisch natürlich allzu künstlich daherkommt, aber da wohl auch als Comic-Adaption zu Ende gedacht wurde, von daher kein Problem mit dem digitalen Schlachtengemälde - welches von der stilistischen Inszenierung her gar nicht mal so unfein gelungen ist und sich im Vergleich zu einigen heutigen Vertretern des Antik-Brutalo-Genres in Sachen Pathos sogar noch angenehm zurückhält, selbst in den beschwörenden Schicksalschören.

Geht ja sowieso mehr ums Videospiel-artige Aufschlitzen im stark fiktionalisierten Rahmen, also was soll's, let's go nuts!

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lieber_tee

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Das positivste was mir zu dem Film einfällt ist das er unfreiwillig komisch ist und flmästhetisch prägend war.


Der Witte

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Das macht bei mir ja auch die hauptsächliche, positive Resonanz meinerseits zum Film aus^^


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Unsere Pfeile werden die Sonne verdunkeln." - "Gut, dann kämpfen wir eben im Schatten."

Leonidas reisst seinen Mund auf. Für einen letzten Schrei. Einen letzten Kriegsschrei. Seine Adern pochen. Muskeln sind angespannt. Seine Augen funkeln. Vor Furcht? Nein. Vor Stolz? Ja. Der Schild fest im Arm, der Speer wird zum letzten Flug bereit gemacht.
Aber was hat Leonidas geschrien? "Scheiss auf historische Korrektheit, "300" rockt!"
Man brauch hier keine tiefgreifende, komplizierte, schicki micki Story, keine schlaue oder gar Gedankenreiche Charaktere. Nö. Hier reicht eine wirklich hammermäßige, absolut nicht mainstreamartige Optik, die ein, man kann es nicht anders sagen, verdammt geiler visueller Orgasmus ist. "8 Punkte nur für die Optik?!". Nö. Diese epische Story Leute, diese epische Story. 300 Hampelmänner gegen Tausende, Millionen, Billionnen, ach was weiss ich, hab ja nicht mitgezählt, andere Hampelmänner. Schwachsinnig? Irgendwie. Joar, doch. Aber eben auch echt genial. Diese Choreos, diese Bilder von den Kämpfen, die einfach perfekt eingefangen wurden, Slowmotion-Sequenzen die besser als in "Matrix" sind, Blut das so deftig hin und her spritzt, als ob das Zeug grade abgelaufen ist und unbedingt raus muss. Ganz groß ist die Detailverliebtheit die Zack Snyder an den Tag legt, seien es diese Elefanten die zwar nur für 20 Sekunden im Bild sind, aber ein so abartig tolles Design haben, oder diese Gänsehauterregenden Monologe die immer wieder im Hintergund laufen.
Scheiß auf Anspruch, es wird 300 eingeschaltet!

"Warum lachst du?" - "Du musstest es ja unbedingt sagen" - "Was?" - " 'Dann kämpfen wir eben im Schatten' "

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hoffman587

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Habe das mal 5 Minuten im Urlaub gesehen, danach hatte ich gute Suizidgedanken, sollten wir lieber lassen, außer es ist dein teuflischer Plan mich in irgendeiner Form zu töten. Ich bin schon jetzt sicher, dass Seltzer Ding ist das schlimmere Machwerk von beiden.
Aber mal sehen, wollte die ganze Reihe von denen lassen, aber wenn es sein muss^^


J4KOB

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Du hast mich grad wieder daran erinnert warum ich diesen Film so sehr liebe! Fettes Like! :D


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

300 basiert auf dem gleichnamigen Comicroman von Frank Miller aus dem Jahre 1998. Der Film orientiert sich, wie der Roman auch, nur grob an den geschichtlichen Ereignissen um die Schlacht bei den Thermopylen. Regie führte hier Zack Snyder, der mit diesem Film nicht nur seinen größten persönlichen Erfolg feierte, sondern auch einen der erfolgreichsten Filme des Jahres 2007 ins Kino brachte.

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J4KOB

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Die Schauspielkünste die im Film vorkommen. Ergo: Die Schauspielkünste des Films. Irritierend zweideutig formuliert, aber keinesfalls fehlerhaft.


WaldderChiller

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Entweder war ich hackestoned oder stark verwirrt, aber das ist natürlich Quatsch...


Hitmanski: It's just a film, Reihe Sie...

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5.0Geht so

Das filmische Pendant zu einer Rammstein-CD: Pathetisch-Martialisch und nicht gerade geisteserhellend, sich selbst zu ernst nehmend, so homophob wie homophil, mit einem faden politischen Beigeschmack in der Vermarktung und angestrengt tabubruchkalkulierend, gleichwohl technisch ordentlich, "mal was anderes" und in seiner peinlichen Testosteron-Debilität schon fast wieder faszinierend. Manchmal zumindest...

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der cineast

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Wieso wird dem Film - oder generell Zack Snyder - so viel entgegen geschmissen? Es geht Zack Snyder doch genau um diese Fragwürdigkeiten: In der ersten Szene sehen wir einen großen Leichenberg der Spartaner, in der diese ihre Kinder aussuchen für den Krieg, oder eben umbringen: Ein grausames Volk. Das wird so ganz nebenbei gezeigt und später nicht mehr näher beleuchtet. Die, die wir da sehen, sind faschistoide Monster, die sich bereitwillig einer Mission des Tötens hingeben. Die Optik präsentiert das faszinierende am Fragwürdigem, der Film bietet thematisch aber viele Szenen und Dinge, die uns eigentlich erklären wie unfassbar problematisch das Ganze ist, mit dem wir uns beballern: Ein zweischneidiges Schwert, dem sich Zack Snyder immer bewusst ist. Einfach wäre es, den Film ganz klar Anti dem zu präsentieren, was Menschen an ihm feiern. "Seht her ihr doofen Typen, ihr wollt doch nur Schlachten sehen und brutalsten Mord, das ist aber böse, das ihr das mögt!" Nein, das sagt Snyder nicht. Er erkennt das faszinierende an der problematischen Haltung des Films. Und erforscht beides auf seine Weise. Doch es geht um den Reiz an dieser Ideologie. Es existiert immer beides in diesem Film: Pro und Contra. Eine aufregende Fragestellung.


craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

„300“ vermischt gekonnt Realfilm und Computeranimation und gibt sich ästhetisch, erotisch und bombastisch. Die Kehrseite der Medaille ist ein hochgradig gekünstelter, stumpfsinniger und über alle Maßen schwülstiger Film. Dem Drehbuchautor lassen sich kaum Vorwürfe machen, denn es handelt sich um die korrekte Verfilmung eines Graphic Novel von Frank Miller („Sin City“). Auf dem Papier funktioniert die Geschichte, auf der Leinwand wirkt sie ziemlich dünn und abstrus. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.0Uninteressant

Es gibt nur wenige Kriegsfilme, in denen auf den Schlachtfeldern so lustvoll geschlachtet wird. Erzählt wird die erfolgreiche Hinauszögerung des Vormarsches der persischen Armee durch 300 Spartaner. Das faschistoide Chippendales-Gemetzel ist aber nicht nur ungeheuer stumpfsinnig, sondern auch herrlich kurzweilig.

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Marco31

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Ein auf historischen Ereignissen (wobei man die genauigkeit hierbei nicht sehr ernst nehmen sollte) beruhendes Schlachtenepos der "SONDERKLASSE", dass es so bis jetzt auch noch nicht wieder gegeben hat. Der Film versucht, den Comic von Frank Miller ästhetisch genau für das Medium Film umzusetzen, was dem Regisseur Zack Snyder (Dawn of the Death, Watchmen-die Wächter) auch absolut gelungen ist. Mit diesem Streifen hat er einen sehr Bildgewaltigen BLOCKBUSTER geschaffen, der es weiß visuell und durch seine kompromislose Action und der Präsens der Darsteller (allen voran Gerard Buttler als König Leonidas), sowie (den weitesgehend Sinnfreien) aber dennoch jetzt schon Legendären Ziataten und Dialogen wie .Z.B. "Spartiaten! Bereitet euer Frühstück und esst kräftig, denn heute Nacht speisen wir in der Hölle." oder "Schenkt ihnen nichts. Aber nehmt ihnen alles was sie haben!" aber auch "Je mehr du hier schwitzt, je weniger blutest du in der Schlacht." zu überzeugen. Die Kampfszenen sind absolut gelungen und wurden extra für den Film entworfen und einstudiert. Dieser Film ist eine Werkgetreue Comicverfilmung mit überwältigender Optik und kunstvoll stilisierten Kampfszenen. Nicht mehr und nicht weniger. Aber diese reicht hierbei schon vollkommen aus um perfekte Unterhaltung zu bieten. So müssen Filme mit unter gemacht werden.


BurakkuEmparaa

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Faschistoides Chippendales-Gemetzel... Das ist das grandioseste, was ich seit langem gelesen habe. :D


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

"300" ist Männerkino pur! Wer auf der Suche nach dem richtigen Film für einen tollen Abend vor dem Fernseher mit den Kumpels ist, kommt um "300" nicht herum. Durch das neue High-Definition-Medium Blu-ray, kann man den Film sogar noch schärfer erleben. Also Männer: ansehen!

Kritik im Original 6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten

Plot

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"Männerkino" - zweideutiger gehts wirklich nicht und trifft (wahrscheinlich unfreiwillig) mitten in's schwarze. Oder sollte es heißen in's braune?


craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Comicverfilmung und Sandalenfilm mit eigener Optik. Klarer Männerfilm, ausser Frau steht auf Muskeln.

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Xander8112: Xanders Blog

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4.0Uninteressant

Ruhm, Ehre, Tapferkeit und böse Perser. Darum geht eigentlich in diesem testosterongeschwängerten Film über den Feldzug des Leonidas, welcher zwar selber historisch nicht so wirklich belegt ist, aber wohl kaum so stattgefunden hat, wie es dieser Film (und der zugrunde liegende Comic) darstellen.

Halbnackte, eingeölte Muskelpakete in Unterhosen und Umhang kämpfen bis der Arzt (zu spät) kommt, und das sehr ausdauernd und gute zwei Stunden lang. Dabei werden ab und zu wichtige, pathetische Reden geschwungen, zur Abwechslung (und zur Abwechslung zwischendurch) auch nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch vor dem Senat, aber das ist eher Nebensache und dient wohl eher dazu, die Laufzeit etwas zu strecken, denn wirklich von Bedeutung ist das nicht.

Wem sowas und die so gut wie nicht vorhandene Story eher egal ist, der kann sich allerdings an den Effekten und der Optik erfreuen, die ist recht gut gelungen, auch wenn sie nach “Sin City” kein Alleinstellungsmerkmal mehr darstellt. Recht schick ist es trotzdem, man sieht manchen Szenen die digitale Herkunft zwar an, aber das stört nicht großartig. Die Musik wirkt zwar teilweise etwas aufgesetzt (”So, jetzt gehts hoch her, wir brauchen treibende Elektro-Sounds!”), könnte aber dennoch an manchen Stellen etwas bombastischer daherkommen.

Und so ist “300″ zwar nett anzusehen, bietet aber letztendlich nichts besonderes und dürfte wohl nur für pubertierende Jugendliche wirklich interessant sein, die nach dem Film nur noch “Endkrass, Alter!” murmeln können. Der Film ist ja auch ab 16, das dürfte grade so hinhauen.

Und Leonidas sieht aus wie George Clooney mit Bart.

http://xander81.wordpress.com/2008/09/03/kritik-300/

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

In ein vor Symbolik strotzendes Machwerk wie 300 kann man vermutlich so ziemlich alles reininterpretieren, Rassismus, Faschismus, Freiheitskampf, Heldentum, whatever, alles eine Frage der Perspektive und weniger der tatsächlichen Botschaft des Films. [...] Letztendlich ist 300 wohl weder das eine noch das andere, sondern vor allem eine opulente Schlachtplatte, nicht mehr und nicht weniger.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Die Figuren in 300 sind nichts als zweidimensionale Karikaturen, die reden wie Profi-Wrestler, wenn sie sich für den nächsten Kampf hochschaukeln.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.5Herausragend

Ich gebe zu: ich bin primitiv. Ich habe jede Sekunde des Films genossen, mir fiel die Kinnlade auf die Knie und ich habe mitgefiebert. Klar ist Konfliktlösung mit Schwert und Bogen böse. Klar ist Leute in tiefer Erdlöcher stürzen auch nicht gerade die feine Art, aber auch der Shoot-Out im Western ist nicht der Gipfel der Diplomatie, bleibt aber dennoch politisch unangetastet. Ich konnte mich in die Krieger hineinversetzen, die bis auf den letzten Blutstropfen die Freiheit ihres Landes, ihrer Frauen und Kinder, verteidigen wollten. Ist zwar widersprüchlich, dass eben jene Krieger, die hier Herz und Hand für die Freiheit opfern die eigenen Kinder über die Klippen werfen, wenn diese nicht stark genug gebaut sind, aber hey: andere Zeiten, andere Sitten…

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craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.5Ausgezeichnet

Genau so stelle ich mir den Fantasy-Exploitation-Film für die Playstation-Generation vor! Mit einem ganzen Bündel Eyecandys im Gepäck werden Schlachtengemälde auf die Leinwand gespritzt, dass es für den den geneigten Zuschauer eine wahre Pracht ist. Der Film lebt eindeutig von seinen pompösen Schauwerten und bekommt auch immer dann merkliche Dämpfer, wenn das Spektakel mal inne hält. Sobald daher die Königin auftaucht, wird's öde und kitschig. "300" ist halt Männersache und suhlt sich so dermaßen verliebt in kriegerischer Epik, dass man nach dem Film am liebsten gleich in Polen einmarschieren möchte - um mal Woody Allen zu zitieren.

Regisseur Snyder tut gut daran unmißverständlich klar zu machen, das man es hier mit Historien-Trash zu tun hat. Die Gegner sind allesamt Monster in schön freakigen Designs, die Heldentruppe sieht aus wie ein Rudel geklonter He-Mans, es wird gepost, das Heidi Klums Supermodel-Hühner blass vor Neid werden dürften und über allem wabert der Charme einer pubertären Nerd-Phantasie. Wer daraus gegenwärtige Weltpolitik liest, langweilt sich auch nicht mit "Dawn of the Dead"s Konsum- bzw. Sozialkritik. Wem's Spaß macht.

Allerdings übertreibt es Snyder auch zuweilen in seiner Überinszenierung und verliert sich gerne in optische Mätzchen, die den allgegenwärtigen Reissbrett-Charakter nur noch mehr betonen. "300" krankt etwas am Fehlen einer gewissen Körperlichkeit...
Den Schauspielern kann man das hingegen nicht vorwerfen und tragen mit einer Penetranz ihre Sixpacks zur Schau, dass ich erstaunt war, dass den Kids im Kino erst bei Xerxes Auftritt das eigentlich längst überfällige "Tihihi. Schwul!" entfuhr...

Insgesamt ist "300" ein sehr unterhaltsamer Film, der einer großen Leinwand vollkommen würdig ist! Ein Macho-Streifen vor dem Herrn und Weihnachten für Bilder-Junkies - ich hab' mich auch noch nicht komplett sattgesehen.
Kein Film, der sich auf ewig in meiner Besten-Liste wiederfinden wird, dafür ist er mir dann doch einen Tick zu artifiziell, aber solange noch kein "Conan"-Remake abzusehen ist und sich DelToros "Tarzan" noch in der Planungsphase befindet, steht Snyders animiertes Heavy-Metal-Cover bei mir gegenwärtig hoch im Kurs!

Schade übrigens, das in meiner Vorstellung kaum einer den wunderschönen Abspann zu würdigen wusste. Zuckerguss!

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craax

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war mir nur das Popcorn unbemerkt ausgegangen? du meinst, ich nehm das Ganze zu ernst? was ist mit die Dummen ? die alles nachäffen müssen, was sich (uf de Leinwand) geilstark anfühlt?
Das TUN sie nicht? Das tust DU nicht. Was wurde nicht schon alles nachgemacht und hinterhermarschiert! Obacht! Spaßig. Aus Spaß wurde Ernst, und Ernst ist heute fünftausend jahre alt.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

"300" - Einer der meistdiskutierten Filme 2007. Die DVD gibt es nun auch schon seit einiger Zeit, und es ist immer noch amüsant zu lesen wieviel eigentlich über diesen Film geschrieben wird. Das geht von "Der Film ist gefährlich" bis "Der Film ist historisch korrekt". Ganz groß! Zum Glück habe ich meinen Blog und kann auch noch meinen Senf dazugeben.

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craax

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"Der Film ist historisch korrekt" bei Leuten, deren enervierend betriebenes Geschichtsstudium bis ins Jahr 199* zum Erscheinungsdatum von Millers ComicVorlage reicht? - Mehreres: bin ComicFan mit einigen Dutzend Metern "Heft"bestand. Miller übrigens - auch 300 - lernte ich nach Erscheinen als Auslage kennen - ist nicht darunter (Ausnahme Sin City ). - Bin Geschichtsfan mit Hundert+ Metern Buchbestand. Hatte genug Zeit sie auch zu lesen. Mal was Leichtes: statt mit Thukidydes vielleicht mit Will u. Ariel Durant: Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. 3, beginnen: äußerst lesbar, und ungeheuer lehrreich. Da ist einiges zu finden von Gründung, Aufstieg, Kulmination und letztlicher Verelendungs-Zersprengung des lakedaimonischen ("spartanischen", nach der Hauptstadt) Staates (dessen innere "spartanische" Gesinnungs-Selbstkasteiung vor allem am marodierenden Beispiel der verweichlichten Luxus-Dekadenz der Nord-Demokratie zerschellte: kulturelle Dominanz, wie auch später des erobernden römischen Staates, ähnlicher prä-faschistoiden ideologischen Überbaus, von Suprematie des >Gemeinwesens< vorrangig dem Individuum. Komisch, das Individuum schafft sie auf Dauer alle. ) - Interessant dürfte die Stellung der Kiegerkaste zur Unterdrückung der helotischen Mehrheit sein. -
SIE hätten, wären Sie unter entsprechenden Umständen geboren,- "niemals den Fehler gemacht sich anders als Viscount oder vermögender Lord gebären zu lassen" (Goethes Gespräche mit Eckermann)? - na, und wenn dAS, shit happens, ein Minimales abgebogen schiefgegangen wäre? - hätten Sie womöglich das Glück gehabt (wären Sie ausreichend gerade gewachsen geboren), einer derjenigen zu werden, die, wenn sie stark, schön und intelligent genug gewesen wären (das ausstehende REICH dazu kam für HELOTEN nicht in Frage), um eventuell ein wenig renitente Redundanz unter den Widerwilligen (komisch, das die Leute sich nicht gern freiwillig unterdrücken&ausbeuten lassen) - auf sich zu vereinen, - als willkürlich hergenommenes Jagdwild für einen halali 'schen-Sportausschuß von edlen Sparta-Rittern zu dienen (obwohl das Pferd als Tragtier damals dort noch nicht en vogue war)? (Eventuell wurde probiert, es mit Heloten zu versuchen, hat aber wohl nicht geklappt. Zu schlapp, die Viecher).. .Na? - Luscht bekommen? Ach so was Dummes, ich vergaß - ist doch alles nur Kintopp.
Wer (heutzutage) das Kino beherrscht, der beherrscht die Welt! (Napoleon: Anmerkungen zu (damals frischen) Zeitungen und Kanonen).
Lehrstunde beendet. Tut mir leid, es ist IMMER so unbefriedigend. Front-alunterricht mein ich.
Deswegen müßten dringend die Schüler die Lehrer benoten. Nu los aber!


Stryke: inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

Der Schlachtenepos schlecht hin. Effekte und Atmosphäre sind perfekt gesetzt. Die Story ist hier aber Nebensache.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.5Schwach

Schon in Snyders Dawn of the Dead-Remake wirkten die ausgedehnten Actionsequenzen auf Dauer äußerst ermüdend. 300 ist noch einmal um einiges plumper, marktschreierischer und anstrengender. Wer die Schlacht von Thermopylae bis zum Ende durchsteht, fühlt sich zu guter Letzt tatsächlich so, als sei er von einigen Hundertschaften Perser mitsamt ihrer Elefanten überrollt worden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Wer mit der Zeitlupe und dem Look seine Probleme hat und nicht schon bei den Trailern freudig in die Hose ejakulierte, dem sei allerdings angeraten einen wirklich großen Bogen “300" zu machen, denn mehr als diese Art von Bildern hat der Film nicht zu bieten. Weder emotional noch inhaltlich passiert wesentlich mehr, als das was man im Trailer schon sehen konnte - nur das es eben länger passiert und ein bißchen CGI-Blutiger.

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Snakeeater

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1.) Der Film ist einem Comic nach empfunden (von Frank Miller)! Und wie bei Sin City ist das nun mal Krank!
2.) Auch wenn natürlich viel zu übertrieben ist in diesem Film ein bisschen Geschichte!
3.) Der Herr der Ringe mit 300 zu vergleichen ist wie Apfel und Birne....


craax

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batzman, hier einmal: "in die Hose zu ejakulieren" (und Testosteronporn) ist wirklich gut!
0 Punkte ist ebenso hart, weil die Optik ist besser: aber der Geist, der dort weht: brrr! - sagen wir also: Optik 8, Geist - 8 Punkte, macht zusammen: 0 ! - - Du hast Recht!


R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

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7.5Sehenswert

"Ehre", "Pflicht", "Ruhm", "Kampf", "Sieg" lauten die Kapitelüberschriften, unter denen Miller "300" entfaltet. Eis zu eins finden sich seine Leitmotive im Film wieder: eine reine, rassistische Nation, die sich in Nonstop-Action gegen die alten Mythologien und die anstürmende Streitmacht des Halbgottes Xerxes wehrt.

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Lagomorph

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Inhaltlich stimme ich zu, ich verstehe nur nicht warum der Film dafür so eine hohe Wertung verdient.


plomlompom: Filmblogs

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9.5Herausragend

Postmoderne Archaik, prachtvolle konsumistische Jonglage mit faschistoiden Ideologemen, Körper- und Dingwelten wie bei Matthew Barney (Cremaster Cycle), fraglos näher an Herodot und der Ursage als jedes realistischere Sandalenkino, wundervoller künstlerischer Wahn und Exzess ...

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craax

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lieber Plpmlompom,
- uff! - - Neuer Ansatz, für dich & mich: denk doch mal an Gottfried Benn; Heidegger; Knut Hamsun; und und und, vielleicht auch die öffentliche Stellungnahme der Elite bei Ausbruch des ersten Weltkrieges; und vielleicht auch an die "Bekenntnisse eines Unpolitischen" (na, wer war's?) - was will uns das alles sagen?
- ohne groß herumzulabern: es gibt eine bestimmte Art besonderer Dummschläue, vor der selbst die Besten nicht geschützt sind. Ich will dir auf keinen Fall nahetreten, wie einer deiner Anmerker, der deinen Trinkgewohnheiten empfahl; und aus Thomas Mann (nachdem er die vaterländische Krise überwunden hatt), ist ja auch durchaus noch was geworden...- aber an mß aufpassen, welche Mähre man sattelt, bevor sie mir einem davongaloppiert.
Versteh mich recht, ichhalte dich, weil du den Film präsentabel findest, keinesfalls n Gefahr, das zu sein, was er ist; aber ich rate, empfehle, als Intelektueller nicht davon auszugehen (wie instintkiv jeder), das der Rest da draussen genauso funktioniert und tickt wie das eigene liebenswerte Ich. Tut es nicht. In deinem Fall (pardon wenn ich duze) würde ich sagen: es geht erhelich dümmer zu. Und die Schlauen sollten sich hüten, im Chor (weil es soviel besser klingt und sich anfühlt) mitzuträllern.
Verstand ist eine Gottesgabe: und Eigentum verpflichtet!

Da du einiges davon hast: baue H O S P I Z E, nicht Disneyland, für die kranke Menge (jeder dritte) da draussen, - die dringend
Deiner, und anderer wie dir mit solche Gaben, bedarf!
Zum Schluß ein wenig Goethe: Die Muse ... die wohl zu geleiten, aber zu leiten nicht versteht. - ?: in deinem Fall: nimm deine Leitungs-Funktion, die dringend benötigt wird, doch durchaus wahr; und hör mit dem Ge-leiten auf. Nur eine warme freundschaftliche Anmerkung, verzeih das Besser-rechthaberische. Du darfst dich mehr trauen, als nur (das Übelste, das nach Stellungnahme schreit) zu reflektieren! Nur Mut! dein craax


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

Jetzt verwischen die Grenzlinien endgültig. Bis zum Anschlag gesättigte Braun- und Rottöne, die Kontraste surreal - bei der Deluxe-Verfilmung von Frank Millers Graphic Novel "300" ist vollends und in Vollendung nicht mehr zu erkennen, wo die Wirklichkeit aufhört und das Virtual Studio beginnt. Mit viel Blut und noch mehr Ehr pinselt Zack Snyder ein expressionistisches Zeitgemälde auf die Leinwand, dass man einen jeden Moment gerahmt an die Wand hängen möchte! Seinen Spartiaten steht eine blutige Nacht bevor, uns eine denkwürdige.

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craax

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Trau schau mit wem du ins Bett steigst,-
denn das kriegt Kinder, süße pummelige kleine Enkelchen. Auch von dir. Sagen dann: Pa - Pa - Pa trick?


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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0.0Hassfilm

Die viel gepriesene Optik des Films ist reine Redundanz - bereits nach wenigen Minuten ist das visuelle Konzept vollends entfaltet und erschöpft sich gänzlich selbst. Die profane und ideologisch höchst fragwürdige Geschichte wird von ermüdenden Kriegsszenen getragen, die in ihrer überstilisierten Erscheinung keinesfalls den sowohl homphoben als auch misogynen Charakter des Films schmälern können. Nach dem infantilen "Dawn of the Dead"-Remake eine weitere sinnlos und krude inszenierte Selbstbeweihräucherung des Zack Snyder, die in keiner Hinsicht an die "Sin City"-Umsetzung heranreicht.

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Apophis

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ist schon hart, wenn man auf ein bisschen mehr Testosteron gleich so reagieren muss :p


mainaeinz

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Find ich auch. Die Weicheier haben alle keine Ahnung. Hab mir letztens erst wieder "Triumph des Willens" angeschaut (auch ein geiler Film), der hat ja ne ähnliche Optik und Aussage - und da hat das bisschen Testosteron ja auch niemanden geschadet..


alviesinger: bummelkino

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3.0Schwach

Gerald Butler als debiler Steven Seagal-Klon verkörpert den computergenerierten Traum aller adipösen und heroischen Couch-Potatoes. Auch Freunde und Interessierte von einer männlichen Liebesschnulze in Form einer 180 Grad Wende von "Zärtliche Cousinen" kommen auf ihre Kosten. Viel Kajalstift trifft auf noch mehr Blut. Araber gleich böse und feige, der Mann von der Gyros-Bude um die Ecke gleich gut. Fragwürdige Schlachterplatte, bei der der melodramatische Off-Labersack eigentlich zuerst abgemetzelt werden sollte.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

craax

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lieber Oak_ (dtsche?;): wo siehst du da denn Watte? - alviesinger ruft m.E. in den 300'-er Wald auf die Art, wie es aus ihm herausschallt. Und: da geht es wohl ziemlich >martialisch< zu. (Der Mars wurde übrigens Mars genannt wg seinem rötlichen Erscheinungsbild am Himmel). - Klar darf und soll jeder den Film gut finden, den er gut findet. Sieh dich um: die meisten sind begeistert wie du. Du/ihr seid 3/4 Mehrheit. Genügt das nicht? (und die Aussage des Films ist eine übergreifende: Aggression, die heutigenKriegs bereits über 90% zivile >nichtkombattante< Opfer fordert, wenn ein paar junge Männer, angeführt von ein paar alten Säcken, sich streiten; Frauen, Kranke, Opfer, Kinder). Ein paar von diesen potentiellen Opfern löcken wie alvies_ unwirsch wider den Stachel; müssen denn da die Sieger die totale Niederlage anstreben?! solche Töne wie bei alvies_ (und mir?) erfolgen aus der DEFENSIVE (nach Sachlage) heraus. Im Übrigen: ist (m.E.) die Grundlage des Films ( wie beim ähnlichen anderen Fr.Miller-Output SinC.) dünn: nämlich eine optische/atmosphärische/gestische. Der Gehalt ist einfach nur: brutal. Wem das (in der berühmten >Überzeichnung<, die >beabsichtigt< >ironisiert< >sich nicht ernst nimmt<) als "einzige" Aussage ausreicht und euphorisiert,- nun ja. Wir genießen in einer entscheidenden konfliktgeschwängerten, äußerst labilen historischen nach-faschistischen Epoche einen fragilen Frieden (ja, tatsächlich) in der achten Dekade. Das zeigt, das alles in Butter ist? wie naiv ist das denn? die Zeichen stehen auf Sturm. Je länger der ausbleibt (hier genau bei "uns", woanders lüftet's längst): desto heftiger wird's wehen. Welche Art Film läßt sich in zukünftigen Gefechtspausen (die wird's geben - die Gefechte!) zur Truppenbespaßung- &aufmunterung TREFFLICH verwenden? - Du hältst dies was ich hier sage vermutlich für vollendeten, film-künstlerischen und 300-fernen absoluten QUATSCH und UNSINN. Damit stehst du (wieder) auf der Seite einer ungeheuer erdrückenden Mehrheit, für die Kunst NICHTS mit Realität zu tun hat. Ich halte den künstlerischen Überbau für eine Zukunftsvorhersage (so wie Kafka's Deppressionen die Shoah vorausfühlten). >300< spiegelt einen gewissen bedenklichen Anteil des Geisteszustands der heute in >Kunst< repräsentierten Möglichkeiten. alvies_ (den nehme ich hier jetzt vllt mit Unrecht dazu, schlage dich mit mir) und einige andere, darunter ich reagieren darauf - für euch total nervend - sensibel. DENN KUNST HÄNGT NICHT IM LUFTLEEREN RAUM! sondern deutet darauf hin, was uns (womöglich) erwartet. Wäre es NICHT so: könnte man auf solche Produkte sehr viel gelassener, und entspannter reagieren (laßt die Jungs doch spielen!). Aber sie spielen, ohne es zu merken, bereits mit der Welt. >300< ist Teil des allgemein widergekäuten (bereits in FilmFunk+Fernsehzeitungen eingedrungenen wahrgenommenen) Kanons: der Sichtbarkeit, Diskussion &Akzeptanz. Es nimmt Besitz von uns - in Form unseres Unterbewußtseins. Es bereitet vor. Es legt den Urgrund, auf dem später (?!) kurz und bündig gehandelt wird(werden muß). Für euch von Beginn an an-friedliche-Umstände-Gewohnte scheint diese pseudo'friedliche' ewige Prolongation (solcher Kondition) zum Popcorn passend garantiert. Ist es nicht. Gar nicht. Terroristen fliegen durchaus bereits Flugzeuge in Wolkenkratzer. Es pocht an die Tür. Es kratzt. Es will rein. Es wird reinkommen. Die Umstände garantieren alles andere: als zukünftigen Frieden, weil die Klüfte (der Ungleichheit) wachsen. Die Zustände sind nicht betoniert. Sie werden eines Tages nachgeben. Und dann wird entscheidend sein: w o r a u f uns K u n s t w i e vorbereitet hat, zu reagieren. Du sagst, das hat alles mit dem Film (diesem konkreten >300<) nichts zu tun. Wir, eine kleine Fraktion (hier etwa eines FünftelsViertels), wiederholen und bestehen darauf (weil es derart entscheidend wichtig, dann, sein könnte) zu wiederholen: immer wieder, wenn derart dämliche, artifizielle (kunstähnliche, aber nicht künstlerische) Produkte wie 300 auftauchen, und die gefährdete Zukunft der Mehrheit hypnotisieren: ***. Mahlzeit.


craax

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oak_ich vergaß (und soll doch nicht vergessen sein: :)



Kommentare (500) — Film: 300


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maroje.alchehabi

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

DAS IST SPARTA !!!
Ist wohl eines der berühmtesten Filmzitate der letzten Jahre. Der Film ist Visuell wirklich unglaublich. Dies ist aber auch eines der Stärken von Zack Snyder.
Die Story ist eigentlich recht einfach gestrickt, allerdings wirklich gut umgesetzt. Auch Gerad Butler verkörpert den Spartaner erste Klasse.

Negativ ist für mich eigentlich nur, das man ihn nicht unbedingt mit der Freundin gucken kann. ;)

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Dani123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

So, dann äußer ich mich als Frau auch mal in ganz kurzen Worten dazu: Ich fand ihn sehr gut und möchte hier das Klischee, dass es sich um einen Film für eine Männerrunde handelt mal ein bißchen untergraben.;) Ist halt doch - wie immer - Geschmackssache.

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Felix.DjTunefish.Fischer

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Um Längen besser als der 2. Teil. Schau ich mir immer wieder gerne an. DAS IST SPARTAAAA! ;-)

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Acry

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Bewertung7.0Sehenswert

Eine Schlacht gegen einen übermächtigen Gegner: 300 hat da irgendwie Parallelen zu Herr der Ringe – nur dass wir statt haarigen hilflosen Hobbits eine an Arroganz und Maskulinität unübertreffbare Gruppe spartanischer Kämpfer bei ihrem Gemetzel durch das persische Heer beobachten dürfen. Ja, das ist simpel und ja, es macht irgendwie Spaß. Zusammen mit der großartigen Optik und der düsteren Atmosphäre fügt sich 300 zu einem recht unterhaltsamen und epischen Werk zusammen.

Obwohl – oder vielleicht gerade weil - 99% aller Darsteller Männer sind, ist 300 eigentlich ein Frauenfilm, denn wo kann man heutzutage in Zeiten des Hipstertums noch so viele anständige Männer auf einem Haufen bewundern :>

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momopipi

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antwort auf deine letzte frage: konzentrationslager ;)


Acry

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du meinst das kz in deinem kopf?^^


JupiterKallisto

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der Film von Zack Snyder ist einer meiner Lieblings-Actionfilme. Kaum ein Film ist so schön blutig, actiongeladen und spannend zugleich wie 300. Die Effekte sind offensichtlich absolut übertrieben gemacht, was zum Film irgendwie dazugehört. Die Schauspieler machen ihre Sache gut, allen voran Gerard Butler als Anführer der Spartaner und Rodrigo Santoro als der Gott-König Xerxes. Mal ehrlich… 300 Männer suchen sich eine enge Schlucht aus und kämpfen gegen 1 Million Perser – das verspricht von vornherein gute Unterhaltung. Riesige Monster, Elefanten und verunstaltete Menschen können anscheinend diese 300 Spartaner nicht in die Knie zwingen. Ich hätte mir etwas weniger Zeitlupen gewünscht, was den Film aber auf wohl so 100 Minuten Lauflänge gebracht hätte.

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corinna.freiburg

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Bewertung3.0Schwach

Mir war zwar durchaus bewußt, daß ich mir hier gleich eine Comicverfilmung ansehen werde (von einem Comic, den ich nicht kannte), aber dennoch... DAS war absolut nicht meins. Man möge mich hier jetzt nicht steinigen für diese Meinung, aber das hier muss ein typischer Männerfilm sein.
Mit den auf griechische Statue getrimmten Männern kann ich leben, mit dem chauvinistischen Verhalten auch, sogar inklusive der Sprüche, wie ein Spartaner zu sein hat (Göbbels wäre sehr stolz auf diese Ansprache gewesen), das gehört beides irgendwie dazu. Aber dieser golden glänzende, auf biegen und brechen andersrum anmuten sollende Xerxes (dieser Eindruck drängte sich mir auf) mit dem Ring in der Nase war schon heftig. Dann noch der Verunstaltete, der die Spartaner verrät... da flammte mir sofort Igor aus der Van Helsing-Verfilmung mit Hugh Jackman vor Augen auf. Und dann die diversen anderen auf Monster getrimmten Charaktere... nee, sorry, also da hört es dann endgültig bei mir auf, Comic hin oder her. Absolut nicht mein Fall, aber jeder hat ja woanders Spaß dran.

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manuel.luger.3

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Bewertung9.5Herausragend

Hab vor kurzem die Vortsetzung gesehen und dazu einen Kommentar geschrieben also muss ich jetzt hierfür auch einen schreiben und es ist im prinzip genau das gleiche, ein Film der dir im Gedächtnis bleibt. Handlung ist ganz gut, Darsteller gut, viel Gemätzel, viel Blut und Muskeln und ein absoluter Leckerbissen fürs Auge. Einfach genau der richtige Film für einen Männerabend.

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marius.martinez.5

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Bewertung9.0Herausragend

Für mich ein perfekter Film für einen lockeren Männerabend. Die Action ist genial und das Overacting der Schauspieler passt perfekt zur Atmosphäre des Films. Geschichtlich gibt es wahrscheinlich einige Lücken und es sind auch einige Logiklücken vorhanden, aber das wird durch die tollen Bilder und Kampfszenen locker wieder wett gemacht.

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huababuar

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Bewertung9.0Herausragend

Chips raus, Bier auf, 300 eingelegt. Der Start einer gelungenen Männerrunde.
300 ist ein absolutes Muss für jeden männlichen Zeitgenossen unter uns. Die heroische Geschichte der 300 Spartiaten, die gegen das scheinbar übermächtige Heer von Xerxes Perser ankämpfen, bietet 116 Minuten actiongeladenes Kino. Die Hauptrolle ist für Gerard Butler nur so zugeschnitten, aber auch Rodrigo Santoro als Xerxes lässt einem einfach nur das Blut in den Adern gefrieren.

Die ganz eigene Optik von 300 tut sein Übriges und macht den Historien-/Kriegsfilm zu einem Streifen, der gerne auch mal übers Ziel hinaus schießt. Wer eine realistische Darstellung des Krieges zw. Sparta und Persien in der Antike erwartet, wird sicher entäuscht sein, doch zum Glück tun das die Wenigsten, denn jedem ist bewusst, worauf er sich einlässt.

DAS IST SPARTAAA!

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Heiszenberg

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Bewertung3.0Schwach

3 Punkte nur und ausschließlich für die ganzen sexy Männerkörper, ansonsten ist der Film überhaupt nicht für Frauen geeignet.

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Dahmer

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Bewertung7.0Sehenswert

Muskulöse Anabolika-Spartaner, Von Kopf bis Fuß Durchgestylte Hochglanzbilder, Unendlich viele Zeitlupen Effekte, Literweise CGI-Blut das dem Zuseher entgegenspritzt, Homoerotisch anmutendes Schlachtgetümmel, Brutalität und Gewaltätigkeit fusioniert mit ästethischen Bildern, Grandiose deutsche Synchronstimmen, Audiotechnisch eine wahre Glanztat, Hypnotisierender Farbfilter, Spannungsarme Momente und Langweiliges Drehbuch...

<--------- Zusammenfassend gefällt mir persönlich "300" als abgestumpfte Unterhaltung sehr gut :) Wobei die overdriven Action samt Ambiente und starker Optik klar dominiert und das Drehbuch eigentlich nur noch eine untergeordnete Rolle spielt ;)) Damit hatte ich ja sowieso noch nie wirklich Probleme wenn es um Filme geht ;)

Fazit: "300" ist in meinen Augen einer der besten, modernen "STYLE OVER SUBSTANCE" Vertreter... Kein Film für Geschichts-Professoren und kein Film für kleinkarierte Geister die hinter dem ganzen Treiben faschistoides Gedankengut vermuten...........

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fuerchtegott

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Spitzenkommi! Kann aber nicht liken. Da packt mich die kalte nackte Wut!!!


vega_vincent

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Yeah! Hier teilt ein anderer Mr. Vincent Vega Mr. Vincent Vegas Meinung ganz und gar nicht! ^^


Ioosh698

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Wahnsinn? DAS IST SPARTA!"

"300".
Was für ein außergewöhnlicher und verdammt Genial inszenierter Film! Zack Snyders "300" ist ein Kampfspektakel der Extraklasse und gleichzeitig die Verfilmung eines Comic von Kultzeichner Frank Miller. Thematisiert wird hier die Schlacht bei den Thermophylen, zwischen den Griechen und dem Persischen Heer. Klar, Miller sowie Snyder nehmen sich schon die künstlerischen Freiheiten die sie brauchen heraus, doch historisch völlig unkorrekt ist "300" trotzdem nicht. Denn die Schlacht bei den Thermophylen fand tatsächlchlich statt. Natürlich gab es keinerlei Monster etc. und auch die Truppenstärke war wesentlich ausgewogener, dennoch ist es historisch gesehen bewiesen das dieser Kampf stattfand. Aber das nur als kleine Nebeninformation.

Was "300" in meinen Augen so einzigartig macht ist die super Optik, man merkt sofort das Zack Snyder hier Hand angelegt hat. Dieser Film ist ein visueller Augenschmaus. Als ich den Film das erste mal gesehen habe, war ich völlig beeindruckt von dieser Inszenierung und auch nach mehrmaligem anschauen kann ich mich noch immer nicht genug an diesem Streifen sattsehen. In seinen besten Momenten ist "300" wirklich atemberaubend!

Das wichtigste Element sind hier natürlich ganz klar die Schlachten. An massig Blut wird hier nicht gespart und auch sonst ist "300" ein recht brutaler Brocken. An sich ist es zwar ziemlich unlogisch das 300 Spartiaten + eine Hand voll Arkadier gegen ein rund 1000000 starkes Persiches Heer antreten, doch wie die ganze Sache umgesetzt wurde ist wirklich große Klasse. Es macht einfach immer wieder Spaß, den Spartiaten dabei zuzusehen wie sie sich durch die Persischen Truppen hindurchmetzeln und scheinbar durch nichts aufgehalten werden können. Wenn dann noch so manch coole Sprüche wie, "Spartiaten, legt eure Waffen nieder!"- " Perser, kommt und holt sie euch!" oder "Sie sehen durstig aus...- Na dann geben wir ihnen doch was zu Trinken!" erklingen, dann macht die ganze Sache noch mehr Spaß.
Allgemein sollte man "300" nicht allzu ernst nehmen, der Film lebt nach dem Motto "Hirn aus, Actionspektakel genießen"!

Die Schauspieler zeigen wie ich finde alle eine solide Leistung, kurzum: Sie erfüllen ihren Zweck. In dieser Hinsicht habe ich schon viel viel schlimmeres gesehen.

"300" ist vielleicht nicht jedermanns Sache, mir gefällt der Film aber super. Egal wie oft ich ihn mir ansehe, er wird nie langweilig und ich werde immer wieder aufs neue perfekt Unterhalten. Wer einen historisch VOLLKOMMEN richtigen Film erwartet, der mit einer ernsten Handlung, ausgefeilten Charakteren und tragischen Wendungen gefüllt ist, ist selbst Schuld wenn er hier enttäuscht wird.
"300" will nämlich vor allem eines: Unterhalten! Und das gelingt diesem Film bestens. Inwiefern die Fortsetzung an diesen Film hier heranreicht, kann ich ( noch ) nicht beurteilen. Ich werde mir "300- Rise of an Empire" ansehen wenn er auf DVD herauskommt...

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Deathpool

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

http://www.youtube.com/watch?v=afBu_UQUj3M

Mein Sohn der Götter
Furchtloser Krieger
Dein Gesicht schreit Blut
Im Glanz der Sonne
Dein Haar lang und wild
Brich die Perser
Gebrannte Wut

Spartaner!
Im Heer stehst du
Formation der Vernichtung
Bruder an deiner Seite bis zum Tod

Lass sie schreien
Schneide ihre Muskeln
Trenn die Schwachen von der Saat
Brennende Augen stehen niemals still
Leichenfluss als Mauer zur Revolution

Spartaner der Gewalt!
Bring Ehre und Sieg
Für deine Mutter
Die dich starken Krieger geboren

Über die Felder Griechenlands
Speer soll richten
Eindringlinge!
Ihre Gräber steigen in hoher Zahl
Nur kurz schweife ich ab
Fasse Politik und Hohn

Schwache Masse
Nagen am jungen Fleisch
Aber ich bin Krieg
Gott der Zerstörung und Qual

Liebe mein Weib und den Kampf
Auf dem Schlachtfeld um ein Land
Meine Heimat wird nicht brennen
300 Krieger die geballte Faust ins Fleisch
Unterdrückung der blutige Alptraum

Spartaner!
300 war deine Zahl
Die Front der Schilde
Unbeugsam
Maschine Mensch
Struktuierte Angst

Perser Brut muss fallen
Niemals nimmst du mein Herz
Niemals meinen Glauben
Niemals meine Frau

Auch nicht die Söhne
Denn sie sind Brüder!

Niemals mein Heim
Denn es ist Familie!

Niemals unser Land
Denn geboren hier meine Götter!

Spartaner!
Stolzer Krieger der Zeit
Freiheit auf dem Schlachtfeld der Gewalt
Träume vom schönen Tod
Richte mich
Lass mich fallen

Auferstehung Bruder
Letzter Schrei
Griechenland ich kehre Heim!

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Deathpool

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Interessant dieser Umweg war mir bisher unbekannt.
Clever vor allem weil ich ne faule Sau bin^^


Deathpool

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Mittlerweile gibt es auch einen Song dazu um mal der Tradition zu folgen;)


Kisuke

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Bewertung9.0Herausragend

Bevor ich mir Teil 2 im Kino angesehen habe, hab ich mir noch einmal Teil 1 angesehen, eine ziemlich geile Geschichte, die sogar zum Teil wahr sein könnte.
Nur das dieser bucklige, schon bei Geburt getötet worden wäre, da dies damals als eine Art Dämon angesehen wurde.
Aber egal

Die Spartaner, die damalige Elite unter den Kämpfern, gegen die Perser, 300 gegen 1.000.000 man denkt sich hmmm die Perser haben ohnehin schon gewonnen, jedoch zeigt der Film, Qualität triumphiert gegen Quantität, jedoch ist das Ende für mich unerwartet gekommen und war wegen dem offenen Ende ziemlich gespannt auf Teil 2.

Nun zur inszenierung des Films, übertrieben, Kämpfe sehr oft in Zeitlupe, Blut, was will man mehr bei so einen Action Thriller?
Die bewegungen sind sehr gelungen und man sieht das die Perser gegen die Elite nicht wirklich ankämpfen können, da keine List den Spartanern gewachsen ist.

Ich kann nur sagen, seht ihn euch an, mal was anderes außer dieses Mission Impossible Action mit Pistolen n stuff gedönse, sondern mal richtiger Krieg, mit List, Tricks und vorallem, Skill mit dem Schwert.

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Agent Smith93

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Freut mich, dass es dich interessiert hat:)

Ja, es ist im Groben so abgelaufen wie im Film, wenn auch natürlich vieles im Film noch etwas übertrieben und dramatisiert wurde. So war Leonidas nicht nur mit 300 Spartanern unterwegs, sondern hatte auch viele Hilfstruppen. Es waren zwar keine Elitetruppen wie die 300 aber auch Soldaten.
Und Xerxes Heer wird im Film auch etwas zu groß gemacht. Es waren keine Millionen sondern nur etwa 100.000 Mann. Genau lässt sich das leider nicht mehr sagen weil die Truppenstärke der Perser sehr oft verfälscht wurde um den Feind zu ängstigen.
Eine Armee von Millionen ließe sich nicht einmal durchfüttern und versorgen:D

Und soweit ich weiß, kämpften die Spartaner unten Ohne. Im Gegensatz zum Film waren sie soweit ich weiß im Unterleibsbereich völlig ungedeckt. Gott sei Dank hat Snyder uns das nicht angetan und ihnen Unterkleidung gegeben:D


Kisuke

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das wäre etwas merkwürdig gewesen würden die Spataner nackt die perser töten xDD


MrDurden

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Bewertung5.0Geht so

5 Punkte gibt es von mir für die interessante Comic-hafte Inszenierung und den ebenso ganz witzigen Comic-artigen (Greenscreen-)Look. Das Gesamtbild jedoch bricht unter den überchoreografierten und albernen Kampfsequenzen und anderen Pseudo-emotionalen/spannenden Momenten zusammen. Zack Snyder zeigt in '300' nichts weiter als sein Schönheitsideal für durchtrainierte Männerkörper und unnötige Dramatisierung von substanzlosen Bildern.

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nasenschleuder

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Schon lange will ich einen detaillierten Kommentar zu '300' schreiben, leider fehlte mir dazu immer die Zeit. Da ich nicht weiß, wann sich die Lage bessert, gibt es stattdessen einfach mal einen Teaser Trailer:
Als roten Faden stelle ich mir einen Vergleich von '300' mit 'The Wolf of Wall Street' vor.
Beide Filme präsentieren ja ein als Heldenepos bzw. Lebensbeichte verkapptes Verkaufsgespräch, in dem eine dubiose Figur uns die zwielichtigen Heldentaten einer kleinen eingeschworenen Gemeinschaft als etwas Verständliches, wenn nicht sogar Nachahmenswertes - und unter Betrachtung der Gesamtsituation gar nicht so Verdammenswertes - unterjubeln will. Einschließlich der heuchlerischen Einsicht, dass auch die schließlich unvermeidliche Strafe gerecht und eigentlich eine Belohnung war. Untrennbar mit dieser unablässigen Suada verbunden ist eine poppig verherrlichende Bild- und Sound-Unterstützung, die das Publikum für die Laufzeit des Films in passiv staunende Aufnahmebereitschaft zu zwingen versucht (obwohl immer wieder dezentere oder auffälligere Signale gesetzt werden, dass hier praktisch Hypnose ausgeübt wird) und ihm dafür gleichzeitig unterschwellig ein schlechtes Gewissen einimpft, dass er sich diese faschistische / sexistische, raubkapitalistische Indoktrination so widerspruchslos gefallen läßt. Wodurch der Betrachter am Ende zum Komplizen und Mitschuldigen geworden ist.
Damit so ein Zuschauer-Experiment glückt, muss das Publikum natürlich ausreichend empfänglich für die gewählten filmischen Mittel, zugleich aber auch kritisch und reflektiert genug sein, um erkennen zu können, was es gerade über sich hat ergehen lassen. Andernfalls heißt das Verdikt eben: Scorsese verherrlicht Wirtschaftsverbrechen bzw. Snyder verherrlicht den Faschismus.

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nasenschleuder

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"When it's done" :D


Andy Dufresne

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:D


BlueSquirrel

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Bewertung6.0Ganz gut

Weil ich das Gemüt bei dieser Debatte auf beiden Seiten nicht schätze, verkrümele ich mich lieber in mein Archiv. Wenn jemand unterstellen will, dass Leute, die diesen Film mögen, tendenziell zu faschistischen Gedankengängen neigen, kann ich nicht zustimmen. Soweit ist mir allerdings auch nicht klar, ob das überhaupt jemand behauptet. Falls jemand unterstellen will, dass Filme wie 300 leise faschistisches Gedankengut ins gesellschaftliche Bewusstsein tragen, kann ich ebenfalls nicht zustimmen. Und wieder ist mir nicht klar, ob das überhaupt jemand sagen will. Insofern ist mir all der Argwohn nicht ganz geheuer. Ich habe diesen Film als Komödie erlebt und werde mir dieses halbwegs unterhaltsame Erlebnis nicht wegdenken, weil damals und heute wieder eine Debatte geführt wird, die sich in Semantik und Temperament verliert. Die Darstellung eines muskulösen Griechen mit einem Wurfspieß ist bekanntlich älter als der Faschismus und sogar hier (300) im zeitlichen Kontext mehr als nachvollziehbar; nur um einen Punkt aufzuwerfen, der die Debatte verkomplizieren würde - wie ich hoffe. Faschistische Propaganda-Kunst basiert teilweise auf der Antike. Trotzdem ist es natürlich möglich, dass Zack Snyder bei faschistischer Ästhetik Inspiration sucht (bewusst oder unterbewusst). Wie diese Ästhetik nach 45 zumal in den USA weiter verwertet wurde u. wird, ist sicherlich ein interessantes Thema für Bildkünstler. Falls ich über spezifische Einzelheiten hier nicht genug weiß, kann mir gerne jemand erklären, worum es geht.

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Spike1990

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Grimmige und humorlose Comic-Adaption. Die Schlachten wurden kraftvoll von Zack Snyder inszeniert. Leonidas und seine Gefolgsleute stellen sich der persischen Übermacht und begrüßen sogar den ruhmreichen Tod auf dem Schlachtfeld. Fazit: Das ist Sparta!

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muresan

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich bin enttäuscht von diesem Film, kommt doch der echt nicht mal an "Troja" heran.
Die Handlungen sind absolut stumpfsinnig, angefangen mit dem "Bademeister-Look" a la Baywatch, wo sich wahrscheinlich MacMartigen, MacLeod, Aragorn u.a. sich krumm lachen würden, wie die in den Krieg ziehen. Wahrscheinlich mussten diese Männer nicht mal viel trainieren wie Arnie oder Stallone, da man schon die Idee mit dem Tessinerbrot auftischte, was ein perfektes Sixpack ausmachen sollte. Hier wird sich auch noch lustig gemacht über schwache Naturen, Kreaturen....ach was rede ich: Der Film ist einfach ein Reinfall.

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helge.luhrs

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Bewertung9.0Herausragend

Der Film ist einfach Kult. Einfach ne geniale Optik und genau die richtige Mischung aus Action, auch Komik und Coolnes und dazu auch ne gute Story. Aber halt doch einfach nen Männerfilm

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