300 - Kritik

US 2006 Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.04.2007

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Kritiken (23) — Film: 300

Der Witte: CEREALITY, Die Drei Muschel...

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6.5Ganz gut

"300" hat die Zweitansicht locker überstanden - da dachte ich im Vorfeld, ca. 5 Jahre seit der letzten Sichtung, dass mich dessen Pathos und MÄNNLICHER Militärpomp inzwischen räudigst erschlagen müssten, wie ein Propaganda-Kriegspamphlet der abgestumpftesten Sorte (der Trailer für das anstehende Prequel [?] machte da auch nicht allzu viel Hoffnung).

Umsonst gebangt! "300" ist meiner Meinung nach ein HÖCHSTENS konservatives Fantasywerk - ideologisch nicht fragwürdiger als z.B. John Milius' Conan - welches, in seiner Adaption der Graphic-Novel-Vorlage Frank Miller's, dessen naiv-reaktionäre Machodummheiten dank der audiovisuellen Verspieltheit und krawallig-anarchistischen Grundhaltung inkl. übernatürlichen Monstrositäten alà HEAVY METAL (wovon Snyder ja bekanntlich ein Riesenfan ist) in den Hintergrund stellt und genug Distanz zur Unterhaltung schafft - dass man ja nicht auf den Gedanken kommt, irgendwas davon für voll zu nehmen, denn hier setzt der Streifen Spektakel ganz klar vor Politik & Ethik.

Von daher bewerte ich "300" schlichtweg als saudoofen Spaßvertreib mit simplistischen Klischee-Charakterisierungen auf ALLEN Seiten, der zwar an manchen Stellen repetitiv erscheint (erst recht die sich ständig wiederholenden Aufschlitzgeräusche) und Greenscreen-technisch natürlich allzu künstlich daherkommt, aber da wohl auch als Comic-Adaption zu Ende gedacht wurde, von daher kein Problem mit dem digitalen Schlachtengemälde - welches von der stilistischen Inszenierung her gar nicht mal so unfein gelungen ist und sich im Vergleich zu einigen heutigen Vertretern des Antik-Brutalo-Genres in Sachen Pathos sogar noch angenehm zurückhält, selbst in den beschwörenden Schicksalschören.

Geht ja sowieso mehr ums Videospiel-artige Aufschlitzen im stark fiktionalisierten Rahmen, also was soll's, let's go nuts!

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lieber_tee

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Das positivste was mir zu dem Film einfällt ist das er unfreiwillig komisch ist und flmästhetisch prägend war.


Der Witte

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Das macht bei mir ja auch die hauptsächliche, positive Resonanz meinerseits zum Film aus^^


Mr.Film: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

"Unsere Pfeile werden die Sonne verdunkeln." - "Gut, dann kämpfen wir eben im Schatten."

Leonidas reisst seinen Mund auf. Für einen letzten Schrei. Einen letzten Kriegsschrei. Seine Adern pochen. Muskeln sind angespannt. Seine Augen funkeln. Vor Furcht? Nein. Vor Stolz? Ja. Der Schild fest im Arm, der Speer wird zum letzten Flug bereit gemacht.
Aber was hat Leonidas geschrien? "Scheiss auf historische Korrektheit, "300" rockt!"
Man brauch hier keine tiefgreifende, komplizierte, schicki micki Story, keine schlaue oder gar Gedankenreiche Charaktere. Nö. Hier reicht eine wirklich hammermäßige, absolut nicht mainstreamartige Optik, die ein, man kann es nicht anders sagen, verdammt geiler visueller Orgasmus ist. "8 Punkte nur für die Optik?!". Nö. Diese epische Story Leute, diese epische Story. 300 Hampelmänner gegen Tausende, Millionen, Billionnen, ach was weiss ich, hab ja nicht mitgezählt, andere Hampelmänner. Schwachsinnig? Irgendwie. Joar, doch. Aber eben auch echt genial. Diese Choreos, diese Bilder von den Kämpfen, die einfach perfekt eingefangen wurden, Slowmotion-Sequenzen die besser als in "Matrix" sind, Blut das so deftig hin und her spritzt, als ob das Zeug grade abgelaufen ist und unbedingt raus muss. Ganz groß ist die Detailverliebtheit die Zack Snyder an den Tag legt, seien es diese Elefanten die zwar nur für 20 Sekunden im Bild sind, aber ein so abartig tolles Design haben, oder diese Gänsehauterregenden Monologe die immer wieder im Hintergund laufen.
Scheiß auf Anspruch, es wird 300 eingeschaltet!

"Warum lachst du?" - "Du musstest es ja unbedingt sagen" - "Was?" - " 'Dann kämpfen wir eben im Schatten' "

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hoffman587

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Habe das mal 5 Minuten im Urlaub gesehen, danach hatte ich gute Suizidgedanken, sollten wir lieber lassen, außer es ist dein teuflischer Plan mich in irgendeiner Form zu töten. Ich bin schon jetzt sicher, dass Seltzer Ding ist das schlimmere Machwerk von beiden.
Aber mal sehen, wollte die ganze Reihe von denen lassen, aber wenn es sein muss^^


J4KOB

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Du hast mich grad wieder daran erinnert warum ich diesen Film so sehr liebe! Fettes Like! :D


Andreas Stadler: http://darkagent.blogsit.net

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9.0Herausragend

300 basiert auf dem gleichnamigen Comicroman von Frank Miller aus dem Jahre 1998. Der Film orientiert sich, wie der Roman auch, nur grob an den geschichtlichen Ereignissen um die Schlacht bei den Thermopylen. Regie führte hier Zack Snyder, der mit diesem Film nicht nur seinen größten persönlichen Erfolg feierte, sondern auch einen der erfolgreichsten Filme des Jahres 2007 ins Kino brachte.

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J4KOB

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Die Schauspielkünste die im Film vorkommen. Ergo: Die Schauspielkünste des Films. Irritierend zweideutig formuliert, aber keinesfalls fehlerhaft.


WaldderChiller

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Entweder war ich hackestoned oder stark verwirrt, aber das ist natürlich Quatsch...


Hitmanski: It's just a film, cereality...

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5.0Geht so

Das filmische Pendant zu einer Rammstein-CD: Pathetisch-Martialisch und nicht gerade geisteserhellend, sich selbst zu ernst nehmend, so homophob wie homophil, mit einem faden politischen Beigeschmack in der Vermarktung und angestrengt tabubruchkalkulierend, gleichwohl technisch ordentlich, "mal was anderes" und in seiner peinlichen Testosteron-Debilität schon fast wieder faszinierend. Manchmal zumindest...

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der cineast

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Wieso wird dem Film - oder generell Zack Snyder - so viel entgegen geschmissen? Es geht Zack Snyder doch genau um diese Fragwürdigkeiten: In der ersten Szene sehen wir einen großen Leichenberg der Spartaner, in der diese ihre Kinder aussuchen für den Krieg, oder eben umbringen: Ein grausames Volk. Das wird so ganz nebenbei gezeigt und später nicht mehr näher beleuchtet. Die, die wir da sehen, sind faschistoide Monster, die sich bereitwillig einer Mission des Tötens hingeben. Die Optik präsentiert das faszinierende am Fragwürdigem, der Film bietet thematisch aber viele Szenen und Dinge, die uns eigentlich erklären wie unfassbar problematisch das Ganze ist, mit dem wir uns beballern: Ein zweischneidiges Schwert, dem sich Zack Snyder immer bewusst ist. Einfach wäre es, den Film ganz klar Anti dem zu präsentieren, was Menschen an ihm feiern. "Seht her ihr doofen Typen, ihr wollt doch nur Schlachten sehen und brutalsten Mord, das ist aber böse, das ihr das mögt!" Nein, das sagt Snyder nicht. Er erkennt das faszinierende an der problematischen Haltung des Films. Und erforscht beides auf seine Weise. Doch es geht um den Reiz an dieser Ideologie. Es existiert immer beides in diesem Film: Pro und Contra. Eine aufregende Fragestellung.


craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


Flibbo: Wie ist der Film?

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6.5Ganz gut

„300“ vermischt gekonnt Realfilm und Computeranimation und gibt sich ästhetisch, erotisch und bombastisch. Die Kehrseite der Medaille ist ein hochgradig gekünstelter, stumpfsinniger und über alle Maßen schwülstiger Film. Dem Drehbuchautor lassen sich kaum Vorwürfe machen, denn es handelt sich um die korrekte Verfilmung eines Graphic Novel von Frank Miller („Sin City“). Auf dem Papier funktioniert die Geschichte, auf der Leinwand wirkt sie ziemlich dünn und abstrus. [...]

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fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch

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4.0Uninteressant

Es gibt nur wenige Kriegsfilme, in denen auf den Schlachtfeldern so lustvoll geschlachtet wird. Erzählt wird die erfolgreiche Hinauszögerung des Vormarsches der persischen Armee durch 300 Spartaner. Das faschistoide Chippendales-Gemetzel ist aber nicht nur ungeheuer stumpfsinnig, sondern auch herrlich kurzweilig.

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Marco31

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Ein auf historischen Ereignissen (wobei man die genauigkeit hierbei nicht sehr ernst nehmen sollte) beruhendes Schlachtenepos der "SONDERKLASSE", dass es so bis jetzt auch noch nicht wieder gegeben hat. Der Film versucht, den Comic von Frank Miller ästhetisch genau für das Medium Film umzusetzen, was dem Regisseur Zack Snyder (Dawn of the Death, Watchmen-die Wächter) auch absolut gelungen ist. Mit diesem Streifen hat er einen sehr Bildgewaltigen BLOCKBUSTER geschaffen, der es weiß visuell und durch seine kompromislose Action und der Präsens der Darsteller (allen voran Gerard Buttler als König Leonidas), sowie (den weitesgehend Sinnfreien) aber dennoch jetzt schon Legendären Ziataten und Dialogen wie .Z.B. "Spartiaten! Bereitet euer Frühstück und esst kräftig, denn heute Nacht speisen wir in der Hölle." oder "Schenkt ihnen nichts. Aber nehmt ihnen alles was sie haben!" aber auch "Je mehr du hier schwitzt, je weniger blutest du in der Schlacht." zu überzeugen. Die Kampfszenen sind absolut gelungen und wurden extra für den Film entworfen und einstudiert. Dieser Film ist eine Werkgetreue Comicverfilmung mit überwältigender Optik und kunstvoll stilisierten Kampfszenen. Nicht mehr und nicht weniger. Aber diese reicht hierbei schon vollkommen aus um perfekte Unterhaltung zu bieten. So müssen Filme mit unter gemacht werden.


BurakkuEmparaa

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Faschistoides Chippendales-Gemetzel... Das ist das grandioseste, was ich seit langem gelesen habe. :D


Bandrix: City of Cinema

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8.0Ausgezeichnet

Es war ja ziemlich klar, dass 300 historisch nicht korrekt sein wird zumal es sich hierbei um die Verfilmung von Frank Millers Comic handelt. Da ich bekennender Fan seiner Comics bin, finde ich diesen Film wirklich sehenswert. Regisseur Zack Snyder verlegt den Film durch die fremdartigen Bilder in eine düster- bizarre Fantasy- Szenerie wie man es noch nicht gesehen hat. Jedes Bild wirkt wie ein penibel komponiertes Gemälde an dem man sich nicht sattsehen kann. Doch der Film ist nicht nur ein optischer Augenschmauß, sondern auch noch mitreißend und ergreifend, was vor allem an den glänzend agierenden Schauspielern liegt! Gerald Butler den manche vielleicht aus Das Phantom der Oper kennen wächst als Leonidas förmlich über sich hinaus. Auch Lena Headey die seine Frau spielt und die man in The Brothers Grimm bewundern konnte weiß zu überzeugen. Die, die einen historisch korrekten Film erwarten werden sicherlich enttäuscht, aber darum geht es ja auch gar nicht!! Es sind die Bilder die einen faszinieren. Man könnte in jedem versinken...

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leomas

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Matura? - na sowas der Muffin Man ist ja wie ich ein sehr geschätzter Schluchtenscheißer, und ich hab schon befürchtet, dass ich alleine eine Minderheit bilde.
Trotzdem Mathematik ist wenigstens verständlich, während Latein (und Sprachen allgemein) einfach nur eine Lernerei ist - und von dem bin ich jetzt ganz und gar kein Fan...
Außerdem: die Idee, dass Latein beim Erlernen Romanischer Sprachen hilft mag ja ganz nett sein, und vieleicht stimmt es sogar, allerdings ist es Tatsache, dass das mit dem Schul-latein nicht einmal theoretisch funktioniert.
Übrigens: es bestreitet niemand, dass der Film Schwachsinn ist, aber es geht um die Bilder und die sind wirklich super. Überhaupt, wenn du "300" für Schwachsinn hälst, was sagst du dann über "Sin City"?


Muffin Man

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Ich wünschte, Mathematik wäre mir je wirklich verständlich gewesen - ich möchte aber nicht abstreiten, dass Mathematik sehr logisch aufgebaut ist und man, wenn man denn, nicht wie ich, die Begabung dazu hat, vieles ableiten kann, weshalb der "Lernanteil" verringert wird. Dass Sprachen nur Lernerei sind, finde ich aber nicht. Wortschatz, das ist pure Lernerei - aber bei grammatischen Prinzipien, besonders in alten Sprachen, lässt sich auch einiges übertragen (und hier scheine ich eine Begabung zu haben). Deshalb habe ich auch bewusst nichts von romanischen Sprachen geschrieben, denn nur Latein zu lernen (und ich kenne solche, die es versuchten), um es im Französischen einfacher zu haben, ist sinnlos.
Stattdessen wird man beim Altsprachenlernen vieler fundamentaler grammatischer Zusammenhänge bewusst, die es sowohl im Deutschen gibt als auch in diversen anderen nicht-romanischen Sprachen (zum Beispiel die funktionelle Aufteilung der Fälle: Akkusativ als Richtungsangabe, Dativ als Ortsangabe und Genitiv als Herkunftsangabe). Im Lateinunterricht verbringt man viel Zeit damit, solche Strukturen zu verstehen und hat es dann beim Erlernen vieler Neusprachen diesbezüglich einfacher. Man kann dann oft an Latein/Griechisch denken und kurz z.B. "Teilungsgenitiv" feststellen und hat es in der neuen Sprache schon verstanden, weil man sich beim Erlernen der "toten" Sprache intensiv damit auseinandergesetzt hat.
Zu "300": Schwachsinn, gut, ich habe per se nichts gegen Schwachsinn, aber aus irgendeinem Grund hat mir der Film keinen Spass gemacht (deshalb auch das "langweilig" (anders als bei "Sin City" zum Beispiel)). Und die Bilder fand ich erstens nicht sooo überragend, und zweitens hätten sie mir den gesamten Film auch nicht gerettet.


Gnislew: Sneakfilm - Kino mal anders

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10.0Lieblingsfilm

"300" ist Männerkino pur! Wer auf der Suche nach dem richtigen Film für einen tollen Abend vor dem Fernseher mit den Kumpels ist, kommt um "300" nicht herum. Durch das neue High-Definition-Medium Blu-ray, kann man den Film sogar noch schärfer erleben. Also Männer: ansehen!

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Plot

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"Männerkino" - zweideutiger gehts wirklich nicht und trifft (wahrscheinlich unfreiwillig) mitten in's schwarze. Oder sollte es heißen in's braune?


craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Comicverfilmung und Sandalenfilm mit eigener Optik. Klarer Männerfilm, ausser Frau steht auf Muskeln.

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Xander8112: Xanders Blog

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4.0Uninteressant

Ruhm, Ehre, Tapferkeit und böse Perser. Darum geht eigentlich in diesem testosterongeschwängerten Film über den Feldzug des Leonidas, welcher zwar selber historisch nicht so wirklich belegt ist, aber wohl kaum so stattgefunden hat, wie es dieser Film (und der zugrunde liegende Comic) darstellen.

Halbnackte, eingeölte Muskelpakete in Unterhosen und Umhang kämpfen bis der Arzt (zu spät) kommt, und das sehr ausdauernd und gute zwei Stunden lang. Dabei werden ab und zu wichtige, pathetische Reden geschwungen, zur Abwechslung (und zur Abwechslung zwischendurch) auch nicht nur auf dem Schlachtfeld, sondern auch vor dem Senat, aber das ist eher Nebensache und dient wohl eher dazu, die Laufzeit etwas zu strecken, denn wirklich von Bedeutung ist das nicht.

Wem sowas und die so gut wie nicht vorhandene Story eher egal ist, der kann sich allerdings an den Effekten und der Optik erfreuen, die ist recht gut gelungen, auch wenn sie nach “Sin City” kein Alleinstellungsmerkmal mehr darstellt. Recht schick ist es trotzdem, man sieht manchen Szenen die digitale Herkunft zwar an, aber das stört nicht großartig. Die Musik wirkt zwar teilweise etwas aufgesetzt (”So, jetzt gehts hoch her, wir brauchen treibende Elektro-Sounds!”), könnte aber dennoch an manchen Stellen etwas bombastischer daherkommen.

Und so ist “300″ zwar nett anzusehen, bietet aber letztendlich nichts besonderes und dürfte wohl nur für pubertierende Jugendliche wirklich interessant sein, die nach dem Film nur noch “Endkrass, Alter!” murmeln können. Der Film ist ja auch ab 16, das dürfte grade so hinhauen.

Und Leonidas sieht aus wie George Clooney mit Bart.

http://xander81.wordpress.com/2008/09/03/kritik-300/

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Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage

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6.0Ganz gut

In ein vor Symbolik strotzendes Machwerk wie 300 kann man vermutlich so ziemlich alles reininterpretieren, Rassismus, Faschismus, Freiheitskampf, Heldentum, whatever, alles eine Frage der Perspektive und weniger der tatsächlichen Botschaft des Films. [...] Letztendlich ist 300 wohl weder das eine noch das andere, sondern vor allem eine opulente Schlachtplatte, nicht mehr und nicht weniger.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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5.0Geht so

Die Figuren in 300 sind nichts als zweidimensionale Karikaturen, die reden wie Profi-Wrestler, wenn sie sich für den nächsten Kampf hochschaukeln.

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Hausmeister: Nerdtalk.de

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9.5Herausragend

Ich gebe zu: ich bin primitiv. Ich habe jede Sekunde des Films genossen, mir fiel die Kinnlade auf die Knie und ich habe mitgefiebert. Klar ist Konfliktlösung mit Schwert und Bogen böse. Klar ist Leute in tiefer Erdlöcher stürzen auch nicht gerade die feine Art, aber auch der Shoot-Out im Western ist nicht der Gipfel der Diplomatie, bleibt aber dennoch politisch unangetastet. Ich konnte mich in die Krieger hineinversetzen, die bis auf den letzten Blutstropfen die Freiheit ihres Landes, ihrer Frauen und Kinder, verteidigen wollten. Ist zwar widersprüchlich, dass eben jene Krieger, die hier Herz und Hand für die Freiheit opfern die eigenen Kinder über die Klippen werfen, wenn diese nicht stark genug gebaut sind, aber hey: andere Zeiten, andere Sitten…

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craax

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Ein rein-gelegtes Faschoprotz-Ei reinsten Wassers-, nicht Blutes. Schon Leni versuchte die Olympiade so zu fotografieren, das alle Welt berückt war: das nennt man Propaganda, und wie die Debilen, die „ach wie hübsch“ und „ist es nicht imposant?!“ schreien rufen seufzen keuchen gröhlen oder schlicht vor sich hinsprechen? – Ein Großteil der Für- und Absprecher drehen sich im jeweils eigenen Saf im Kreise : die einen sehen hinter den Film, die anderen allein auf seine Oberfläche. Warum ist 300 ein Fehlschlag (und sollte man keinesfalls mit hoher Punktzahl honorieren)? – weil man den hypothetischen Gehalt hinter dem Schauwert mitbewertet: und der ist nicht mißlich, nicht peinlich, der ist abscheulich, und indiskutabel, egal, ob der Film „zeitgenössischer Usus“ ist oder auf einer schuldigverschobenen COMICvorlage beruht oder nicht; dann ist es die Comicvorlage eben auch, die selbst eine Nachgestaltung historischer Wirklichkeit ist, welche nur scheinbar eine „antike“, ebensoscheinbar nur eine weltkrieg-faschistoide-, sondern in Wirklichkeit eine allzeit-aktuelle ist. >300< ist eine Illumination „geschlossener (im Gegensatz zu „offener“) Gesellschaft“ ,- oder anders: Totalitarismus versus „Freiheit“. Von „Xerxisch“- bzw. spartanisch- „griechischer“ Un-/ Freiheit wird im Film, für seine Verhältnisse, übrigens „viel“ gern vorgekalauert : die durch blanken Terror unterdrückte und ausgebeutete Sklavenklasse in Sparta (zwanzig zu eins) hieß Heloten, und sie waren es, welche die speziell spartanische erste Variante des Faschismus schließlich, nachdem er sich peloponnesisch totgesiegt hatte, aus der Geschichte, recht vielen Dank dafür auch heute noch, wischten.
Wer den Film gern mit weniger Punkten bewerten möchte: sollte bedenken, das er nicht „schlechter gemacht“ als viele andere („Splatter-Filme“) ist, eher besser: und da kommt es, wer den Sinn des Ganzen nicht aus dem denkerischen Hinterkopf bekommt, gern zu einer AutoImmun-Überreaktion. Die Gefahr solcher Darstellung ist eben, das sie (wie Nazi-Propaganda) ganz tief dort packt, wo der empfängnisbereite Verstand nicht oder nur mühsam anlangt. Propaganda muß nicht schlau sein (obwohl wer sie macht ,schon)-, sie muß nur wirksam sein. Aber es g i b t gut gemachte Propaganda; nicht oft; wie es auch selten, aber doch, gute oder witzige Werbung gibt. Die Sache, die hier allerdings – rückhaltlos- beworben wird, ist alles andere eher als gut, oder auch nur neutral,- sie ist rundum schlichtweg : abwegig, unerträglich und nicht zu tolerieren. Appeasement tolerierte auch, bis es nicht mehr (an)ging. Die Reue der Geschichte kam manchmal unfehlbar, aber spät, nur noch, gottseidank, (bisher noch nicht) ZU SPÄT. Tja nun, und jetzt sollen Sie 300, mehr vor sich als vor anderen, bewerten. Wieviele Punkte geben Sie?

Geben Sie dem Sinn des Films einen Wert, oder seinem Erscheinungsbild? Überlegen Sie gut, bevor Sie sich faszinieren lassen; es hat schon öfter in der Geschichte derartige Faszinosa gegeben. In der Regel war das Erwachen davon – bisher gab’s noch eins – schmerzlich.
Aber das ist keine Garantie : das ewige Erwachen. Bedenken Sie’s, bevor sie abstimmen. Mahlzeit.


GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin

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8.5Ausgezeichnet

Genau so stelle ich mir den Fantasy-Exploitation-Film für die Playstation-Generation vor! Mit einem ganzen Bündel Eyecandys im Gepäck werden Schlachtengemälde auf die Leinwand gespritzt, dass es für den den geneigten Zuschauer eine wahre Pracht ist. Der Film lebt eindeutig von seinen pompösen Schauwerten und bekommt auch immer dann merkliche Dämpfer, wenn das Spektakel mal inne hält. Sobald daher die Königin auftaucht, wird's öde und kitschig. "300" ist halt Männersache und suhlt sich so dermaßen verliebt in kriegerischer Epik, dass man nach dem Film am liebsten gleich in Polen einmarschieren möchte - um mal Woody Allen zu zitieren.

Regisseur Snyder tut gut daran unmißverständlich klar zu machen, das man es hier mit Historien-Trash zu tun hat. Die Gegner sind allesamt Monster in schön freakigen Designs, die Heldentruppe sieht aus wie ein Rudel geklonter He-Mans, es wird gepost, das Heidi Klums Supermodel-Hühner blass vor Neid werden dürften und über allem wabert der Charme einer pubertären Nerd-Phantasie. Wer daraus gegenwärtige Weltpolitik liest, langweilt sich auch nicht mit "Dawn of the Dead"s Konsum- bzw. Sozialkritik. Wem's Spaß macht.

Allerdings übertreibt es Snyder auch zuweilen in seiner Überinszenierung und verliert sich gerne in optische Mätzchen, die den allgegenwärtigen Reissbrett-Charakter nur noch mehr betonen. "300" krankt etwas am Fehlen einer gewissen Körperlichkeit...
Den Schauspielern kann man das hingegen nicht vorwerfen und tragen mit einer Penetranz ihre Sixpacks zur Schau, dass ich erstaunt war, dass den Kids im Kino erst bei Xerxes Auftritt das eigentlich längst überfällige "Tihihi. Schwul!" entfuhr...

Insgesamt ist "300" ein sehr unterhaltsamer Film, der einer großen Leinwand vollkommen würdig ist! Ein Macho-Streifen vor dem Herrn und Weihnachten für Bilder-Junkies - ich hab' mich auch noch nicht komplett sattgesehen.
Kein Film, der sich auf ewig in meiner Besten-Liste wiederfinden wird, dafür ist er mir dann doch einen Tick zu artifiziell, aber solange noch kein "Conan"-Remake abzusehen ist und sich DelToros "Tarzan" noch in der Planungsphase befindet, steht Snyders animiertes Heavy-Metal-Cover bei mir gegenwärtig hoch im Kurs!

Schade übrigens, das in meiner Vorstellung kaum einer den wunderschönen Abspann zu würdigen wusste. Zuckerguss!

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craax

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war mir nur das Popcorn unbemerkt ausgegangen? du meinst, ich nehm das Ganze zu ernst? was ist mit die Dummen ? die alles nachäffen müssen, was sich (uf de Leinwand) geilstark anfühlt?
Das TUN sie nicht? Das tust DU nicht. Was wurde nicht schon alles nachgemacht und hinterhermarschiert! Obacht! Spaßig. Aus Spaß wurde Ernst, und Ernst ist heute fünftausend jahre alt.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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9.0Herausragend

"300" - Einer der meistdiskutierten Filme 2007. Die DVD gibt es nun auch schon seit einiger Zeit, und es ist immer noch amüsant zu lesen wieviel eigentlich über diesen Film geschrieben wird. Das geht von "Der Film ist gefährlich" bis "Der Film ist historisch korrekt". Ganz groß! Zum Glück habe ich meinen Blog und kann auch noch meinen Senf dazugeben.

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craax

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"Der Film ist historisch korrekt" bei Leuten, deren enervierend betriebenes Geschichtsstudium bis ins Jahr 199* zum Erscheinungsdatum von Millers ComicVorlage reicht? - Mehreres: bin ComicFan mit einigen Dutzend Metern "Heft"bestand. Miller übrigens - auch 300 - lernte ich nach Erscheinen als Auslage kennen - ist nicht darunter (Ausnahme Sin City ). - Bin Geschichtsfan mit Hundert+ Metern Buchbestand. Hatte genug Zeit sie auch zu lesen. Mal was Leichtes: statt mit Thukidydes vielleicht mit Will u. Ariel Durant: Kulturgeschichte der Menschheit, Bd. 3, beginnen: äußerst lesbar, und ungeheuer lehrreich. Da ist einiges zu finden von Gründung, Aufstieg, Kulmination und letztlicher Verelendungs-Zersprengung des lakedaimonischen ("spartanischen", nach der Hauptstadt) Staates (dessen innere "spartanische" Gesinnungs-Selbstkasteiung vor allem am marodierenden Beispiel der verweichlichten Luxus-Dekadenz der Nord-Demokratie zerschellte: kulturelle Dominanz, wie auch später des erobernden römischen Staates, ähnlicher prä-faschistoiden ideologischen Überbaus, von Suprematie des >Gemeinwesens< vorrangig dem Individuum. Komisch, das Individuum schafft sie auf Dauer alle. ) - Interessant dürfte die Stellung der Kiegerkaste zur Unterdrückung der helotischen Mehrheit sein. -
SIE hätten, wären Sie unter entsprechenden Umständen geboren,- "niemals den Fehler gemacht sich anders als Viscount oder vermögender Lord gebären zu lassen" (Goethes Gespräche mit Eckermann)? - na, und wenn dAS, shit happens, ein Minimales abgebogen schiefgegangen wäre? - hätten Sie womöglich das Glück gehabt (wären Sie ausreichend gerade gewachsen geboren), einer derjenigen zu werden, die, wenn sie stark, schön und intelligent genug gewesen wären (das ausstehende REICH dazu kam für HELOTEN nicht in Frage), um eventuell ein wenig renitente Redundanz unter den Widerwilligen (komisch, das die Leute sich nicht gern freiwillig unterdrücken&ausbeuten lassen) - auf sich zu vereinen, - als willkürlich hergenommenes Jagdwild für einen halali 'schen-Sportausschuß von edlen Sparta-Rittern zu dienen (obwohl das Pferd als Tragtier damals dort noch nicht en vogue war)? (Eventuell wurde probiert, es mit Heloten zu versuchen, hat aber wohl nicht geklappt. Zu schlapp, die Viecher).. .Na? - Luscht bekommen? Ach so was Dummes, ich vergaß - ist doch alles nur Kintopp.
Wer (heutzutage) das Kino beherrscht, der beherrscht die Welt! (Napoleon: Anmerkungen zu (damals frischen) Zeitungen und Kanonen).
Lehrstunde beendet. Tut mir leid, es ist IMMER so unbefriedigend. Front-alunterricht mein ich.
Deswegen müßten dringend die Schüler die Lehrer benoten. Nu los aber!


Stryke: inderzange.de

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10.0Lieblingsfilm

Der Schlachtenepos schlecht hin. Effekte und Atmosphäre sind perfekt gesetzt. Die Story ist hier aber Nebensache.

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Lukas Foerster: taz / cargo / perlentaucher...

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3.5Schwach

Schon in Snyders Dawn of the Dead-Remake wirkten die ausgedehnten Actionsequenzen auf Dauer äußerst ermüdend. 300 ist noch einmal um einiges plumper, marktschreierischer und anstrengender. Wer die Schlacht von Thermopylae bis zum Ende durchsteht, fühlt sich zu guter Letzt tatsächlich so, als sei er von einigen Hundertschaften Perser mitsamt ihrer Elefanten überrollt worden.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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0.0Hassfilm

Wer mit der Zeitlupe und dem Look seine Probleme hat und nicht schon bei den Trailern freudig in die Hose ejakulierte, dem sei allerdings angeraten einen wirklich großen Bogen “300" zu machen, denn mehr als diese Art von Bildern hat der Film nicht zu bieten. Weder emotional noch inhaltlich passiert wesentlich mehr, als das was man im Trailer schon sehen konnte - nur das es eben länger passiert und ein bißchen CGI-Blutiger.

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Snakeeater

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1.) Der Film ist einem Comic nach empfunden (von Frank Miller)! Und wie bei Sin City ist das nun mal Krank!
2.) Auch wenn natürlich viel zu übertrieben ist in diesem Film ein bisschen Geschichte!
3.) Der Herr der Ringe mit 300 zu vergleichen ist wie Apfel und Birne....


craax

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batzman, hier einmal: "in die Hose zu ejakulieren" (und Testosteronporn) ist wirklich gut!
0 Punkte ist ebenso hart, weil die Optik ist besser: aber der Geist, der dort weht: brrr! - sagen wir also: Optik 8, Geist - 8 Punkte, macht zusammen: 0 ! - - Du hast Recht!


R Weixlbaumer: tip Berlin R Weixlbaumer: tip Berlin

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7.5Sehenswert

"Ehre", "Pflicht", "Ruhm", "Kampf", "Sieg" lauten die Kapitelüberschriften, unter denen Miller "300" entfaltet. Eis zu eins finden sich seine Leitmotive im Film wieder: eine reine, rassistische Nation, die sich in Nonstop-Action gegen die alten Mythologien und die anstürmende Streitmacht des Halbgottes Xerxes wehrt.

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Lagomorph

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Inhaltlich stimme ich zu, ich verstehe nur nicht warum der Film dafür so eine hohe Wertung verdient.


plomlompom: Filmblogs

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9.5Herausragend

Postmoderne Archaik, prachtvolle konsumistische Jonglage mit faschistoiden Ideologemen, Körper- und Dingwelten wie bei Matthew Barney (Cremaster Cycle), fraglos näher an Herodot und der Ursage als jedes realistischere Sandalenkino, wundervoller künstlerischer Wahn und Exzess ...

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craax

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lieber Plpmlompom,
- uff! - - Neuer Ansatz, für dich & mich: denk doch mal an Gottfried Benn; Heidegger; Knut Hamsun; und und und, vielleicht auch die öffentliche Stellungnahme der Elite bei Ausbruch des ersten Weltkrieges; und vielleicht auch an die "Bekenntnisse eines Unpolitischen" (na, wer war's?) - was will uns das alles sagen?
- ohne groß herumzulabern: es gibt eine bestimmte Art besonderer Dummschläue, vor der selbst die Besten nicht geschützt sind. Ich will dir auf keinen Fall nahetreten, wie einer deiner Anmerker, der deinen Trinkgewohnheiten empfahl; und aus Thomas Mann (nachdem er die vaterländische Krise überwunden hatt), ist ja auch durchaus noch was geworden...- aber an mß aufpassen, welche Mähre man sattelt, bevor sie mir einem davongaloppiert.
Versteh mich recht, ichhalte dich, weil du den Film präsentabel findest, keinesfalls n Gefahr, das zu sein, was er ist; aber ich rate, empfehle, als Intelektueller nicht davon auszugehen (wie instintkiv jeder), das der Rest da draussen genauso funktioniert und tickt wie das eigene liebenswerte Ich. Tut es nicht. In deinem Fall (pardon wenn ich duze) würde ich sagen: es geht erhelich dümmer zu. Und die Schlauen sollten sich hüten, im Chor (weil es soviel besser klingt und sich anfühlt) mitzuträllern.
Verstand ist eine Gottesgabe: und Eigentum verpflichtet!

Da du einiges davon hast: baue H O S P I Z E, nicht Disneyland, für die kranke Menge (jeder dritte) da draussen, - die dringend
Deiner, und anderer wie dir mit solche Gaben, bedarf!
Zum Schluß ein wenig Goethe: Die Muse ... die wohl zu geleiten, aber zu leiten nicht versteht. - ?: in deinem Fall: nimm deine Leitungs-Funktion, die dringend benötigt wird, doch durchaus wahr; und hör mit dem Ge-leiten auf. Nur eine warme freundschaftliche Anmerkung, verzeih das Besser-rechthaberische. Du darfst dich mehr trauen, als nur (das Übelste, das nach Stellungnahme schreit) zu reflektieren! Nur Mut! dein craax


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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10.0Lieblingsfilm

Jetzt verwischen die Grenzlinien endgültig. Bis zum Anschlag gesättigte Braun- und Rottöne, die Kontraste surreal - bei der Deluxe-Verfilmung von Frank Millers Graphic Novel "300" ist vollends und in Vollendung nicht mehr zu erkennen, wo die Wirklichkeit aufhört und das Virtual Studio beginnt. Mit viel Blut und noch mehr Ehr pinselt Zack Snyder ein expressionistisches Zeitgemälde auf die Leinwand, dass man einen jeden Moment gerahmt an die Wand hängen möchte! Seinen Spartiaten steht eine blutige Nacht bevor, uns eine denkwürdige.

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craax

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Trau schau mit wem du ins Bett steigst,-
denn das kriegt Kinder, süße pummelige kleine Enkelchen. Auch von dir. Sagen dann: Pa - Pa - Pa trick?


Mr Vincent Vega: Kino-Zeit, Perlentaucher, D...

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0.0Hassfilm

Die viel gepriesene Optik des Films ist reine Redundanz - bereits nach wenigen Minuten ist das visuelle Konzept vollends entfaltet und erschöpft sich gänzlich selbst. Die profane und ideologisch höchst fragwürdige Geschichte wird von ermüdenden Kriegsszenen getragen, die in ihrer überstilisierten Erscheinung keinesfalls den sowohl homphoben als auch misogynen Charakter des Films schmälern können. Nach dem infantilen "Dawn of the Dead"-Remake eine weitere sinnlos und krude inszenierte Selbstbeweihräucherung des Zack Snyder, die in keiner Hinsicht an die "Sin City"-Umsetzung heranreicht.

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Apophis

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ist schon hart, wenn man auf ein bisschen mehr Testosteron gleich so reagieren muss :p


mainaeinz

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Find ich auch. Die Weicheier haben alle keine Ahnung. Hab mir letztens erst wieder "Triumph des Willens" angeschaut (auch ein geiler Film), der hat ja ne ähnliche Optik und Aussage - und da hat das bisschen Testosteron ja auch niemanden geschadet..


alviesinger: bummelkino

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3.0Schwach

Gerald Butler als debiler Steven Seagal-Klon verkörpert den computergenerierten Traum aller adipösen und heroischen Couch-Potatoes. Auch Freunde und Interessierte von einer männlichen Liebesschnulze in Form einer 180 Grad Wende von "Zärtliche Cousinen" kommen auf ihre Kosten. Viel Kajalstift trifft auf noch mehr Blut. Araber gleich böse und feige, der Mann von der Gyros-Bude um die Ecke gleich gut. Fragwürdige Schlachterplatte, bei der der melodramatische Off-Labersack eigentlich zuerst abgemetzelt werden sollte.

12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 7 Antworten

craax

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lieber Oak_ (dtsche?;): wo siehst du da denn Watte? - alviesinger ruft m.E. in den 300'-er Wald auf die Art, wie es aus ihm herausschallt. Und: da geht es wohl ziemlich >martialisch< zu. (Der Mars wurde übrigens Mars genannt wg seinem rötlichen Erscheinungsbild am Himmel). - Klar darf und soll jeder den Film gut finden, den er gut findet. Sieh dich um: die meisten sind begeistert wie du. Du/ihr seid 3/4 Mehrheit. Genügt das nicht? (und die Aussage des Films ist eine übergreifende: Aggression, die heutigenKriegs bereits über 90% zivile >nichtkombattante< Opfer fordert, wenn ein paar junge Männer, angeführt von ein paar alten Säcken, sich streiten; Frauen, Kranke, Opfer, Kinder). Ein paar von diesen potentiellen Opfern löcken wie alvies_ unwirsch wider den Stachel; müssen denn da die Sieger die totale Niederlage anstreben?! solche Töne wie bei alvies_ (und mir?) erfolgen aus der DEFENSIVE (nach Sachlage) heraus. Im Übrigen: ist (m.E.) die Grundlage des Films ( wie beim ähnlichen anderen Fr.Miller-Output SinC.) dünn: nämlich eine optische/atmosphärische/gestische. Der Gehalt ist einfach nur: brutal. Wem das (in der berühmten >Überzeichnung<, die >beabsichtigt< >ironisiert< >sich nicht ernst nimmt<) als "einzige" Aussage ausreicht und euphorisiert,- nun ja. Wir genießen in einer entscheidenden konfliktgeschwängerten, äußerst labilen historischen nach-faschistischen Epoche einen fragilen Frieden (ja, tatsächlich) in der achten Dekade. Das zeigt, das alles in Butter ist? wie naiv ist das denn? die Zeichen stehen auf Sturm. Je länger der ausbleibt (hier genau bei "uns", woanders lüftet's längst): desto heftiger wird's wehen. Welche Art Film läßt sich in zukünftigen Gefechtspausen (die wird's geben - die Gefechte!) zur Truppenbespaßung- &aufmunterung TREFFLICH verwenden? - Du hältst dies was ich hier sage vermutlich für vollendeten, film-künstlerischen und 300-fernen absoluten QUATSCH und UNSINN. Damit stehst du (wieder) auf der Seite einer ungeheuer erdrückenden Mehrheit, für die Kunst NICHTS mit Realität zu tun hat. Ich halte den künstlerischen Überbau für eine Zukunftsvorhersage (so wie Kafka's Deppressionen die Shoah vorausfühlten). >300< spiegelt einen gewissen bedenklichen Anteil des Geisteszustands der heute in >Kunst< repräsentierten Möglichkeiten. alvies_ (den nehme ich hier jetzt vllt mit Unrecht dazu, schlage dich mit mir) und einige andere, darunter ich reagieren darauf - für euch total nervend - sensibel. DENN KUNST HÄNGT NICHT IM LUFTLEEREN RAUM! sondern deutet darauf hin, was uns (womöglich) erwartet. Wäre es NICHT so: könnte man auf solche Produkte sehr viel gelassener, und entspannter reagieren (laßt die Jungs doch spielen!). Aber sie spielen, ohne es zu merken, bereits mit der Welt. >300< ist Teil des allgemein widergekäuten (bereits in FilmFunk+Fernsehzeitungen eingedrungenen wahrgenommenen) Kanons: der Sichtbarkeit, Diskussion &Akzeptanz. Es nimmt Besitz von uns - in Form unseres Unterbewußtseins. Es bereitet vor. Es legt den Urgrund, auf dem später (?!) kurz und bündig gehandelt wird(werden muß). Für euch von Beginn an an-friedliche-Umstände-Gewohnte scheint diese pseudo'friedliche' ewige Prolongation (solcher Kondition) zum Popcorn passend garantiert. Ist es nicht. Gar nicht. Terroristen fliegen durchaus bereits Flugzeuge in Wolkenkratzer. Es pocht an die Tür. Es kratzt. Es will rein. Es wird reinkommen. Die Umstände garantieren alles andere: als zukünftigen Frieden, weil die Klüfte (der Ungleichheit) wachsen. Die Zustände sind nicht betoniert. Sie werden eines Tages nachgeben. Und dann wird entscheidend sein: w o r a u f uns K u n s t w i e vorbereitet hat, zu reagieren. Du sagst, das hat alles mit dem Film (diesem konkreten >300<) nichts zu tun. Wir, eine kleine Fraktion (hier etwa eines FünftelsViertels), wiederholen und bestehen darauf (weil es derart entscheidend wichtig, dann, sein könnte) zu wiederholen: immer wieder, wenn derart dämliche, artifizielle (kunstähnliche, aber nicht künstlerische) Produkte wie 300 auftauchen, und die gefährdete Zukunft der Mehrheit hypnotisieren: ***. Mahlzeit.


craax

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oak_ich vergaß (und soll doch nicht vergessen sein: :)



Kommentare (527) — Film: 300


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MartinS.

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Bewertung10.0Herausragend

Der beste Film 2006

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Deathpool

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

http://www.youtube.com/watch?v=afBu_UQUj3M

Mein Sohn der Götter
Furchtloser Krieger
Dein Gesicht schreit Blut
Im Glanz der Sonne
Dein Haar lang und wild
Brich die Perser
Gebrannte Wut

Spartaner!
Im Heer stehst du
Formation der Vernichtung
Bruder an deiner Seite bis zum Tod

Lass sie schreien
Schneide ihre Muskeln
Trenn die Schwachen von der Saat
Brennende Augen stehen niemals still
Leichenfluss als Mauer zur Revolution

Spartaner der Gewalt!
Bring Ehre und Sieg
Für deine Mutter
Die dich starken Krieger geboren

Über die Felder Griechenlands
Speer soll richten
Eindringlinge!
Ihre Gräber steigen in hoher Zahl
Nur kurz schweife ich ab
Fasse Politik und Hohn

Schwache Masse
Nagen am jungen Fleisch
Aber ich bin Krieg
Gott der Zerstörung und Qual

Liebe mein Weib und den Kampf
Auf dem Schlachtfeld um ein Land
Meine Heimat wird nicht brennen
300 Krieger die geballte Faust ins Fleisch
Unterdrückung der blutige Alptraum

Spartaner!
300 war deine Zahl
Die Front der Schilde
Unbeugsam
Maschine Mensch
Struktuierte Angst

Perser Brut muss fallen
Niemals nimmst du mein Herz
Niemals meinen Glauben
Niemals meine Frau

Auch nicht die Söhne
Denn sie sind Brüder!

Niemals mein Heim
Denn es ist Familie!

Niemals unser Land
Denn geboren hier meine Götter!

Spartaner!
Stolzer Krieger der Zeit
Freiheit auf dem Schlachtfeld der Gewalt
Träume vom schönen Tod
Richte mich
Lass mich fallen

Auferstehung Bruder
Letzter Schrei
Griechenland ich kehre Heim!

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Lori007101

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Bewertung6.0Ganz gut

Eine gelungene Comicverfilmung vom Visionär Zack Snyder! Temporeiche Kamerafahrten und schöne, digitalisierte Landschaftsbilder! Auch die Schlachten sind gut in Szene gesetzt, aber auch wieder masslos übertrieben! Ein Comic eben...
Was leider ein bisschen fehlt, ist das Tiefgründige. Die Darsteller bleiben auf der Strecke und man kann schlecht mit ihnen mitfühlen. Wenn einer der Darsteller stirbt, nimmt man es nicht gerade wahr. Oder man denkt: "So sei es eben!" Schade eigentlich, denn der Film ist eine Naturgewalt der Technologie, bleibt aber mit dem Drehbuch, bei den Erwartungen zurück!

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Desmond42

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Bewertung5.5Geht so

Wieder mal ein Film von Zack Snyder, der sich im Endeffekt dann doch als gar nicht mal SO schlecht herausstellt, wie ich es am Anfang befürchtet hatte... Selbstverständlich ist er hirtorisch inakurat, unrealistisch und teilweise unlogisch, die Story ist ziemlich flach, er wirkt durch Darstellung der Bösen ein wenig propagandamäßig, die Männer werden im Vergleich zu den Frauen zu sehr hervorgehoben (und die Frauen auf etwas "falsche" Art), die Schauspieler sind nicht mehr als durchschnittlich, es gibt keine gute Musik, einige Szenen werden zu übertrieben und intensiv dargestellt, usw... Dafür ist er ganz kurzweilig, hat für einen Sandalenfilm (von denen ich grundsätzlich nicht allzuviel halte) doch ein paar ganz akzeptable Actionszenen (vor allem durch die Zeitlupe) und Strategien, die Erzählstimme ist ein nettes Konzept und der Protagonist wirkt trotz brutaler Kriegernatur aufgrund ein paar guter Zitate sogar ein kleines bisschen sympatisch, sodass sich der Film durch all diese Attribute zumindest eine solide Durchschnittswertung verdient...

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klavierlack

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich habe es nichtmal bis zum Ende geschafft. Einfach fürchterlich! Ein halber Punkt für die Unterhaltung beim einlegen der DVD und für den Hin und Rückweg zur Videothek.

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Brentano

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Bewertung7.5Sehenswert

Um einen guten und ehrenvollen Krieg zu führen, benötigt "Mann" auch einen ebensolchen Gegner, die "Deutschen" hatten nie diese Chance, nun ja

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Brentano

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"quand tu veux" - (dt: wann du willst,..)


Ralf Köhler

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So, da wären wir wieder (schlafen, essen, duschen, sport). Eigentlich ja niveaulaus, sich hier auf einem Nebenschauplatz des Films angeregt zu untethalten. Man sieht sich/scharmützelt bei den einschlägigeren (abermals: pun intended) Machwerken?


howartwollowitz

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Bewertung7.5Sehenswert

Beeindruckende Kampfszenen. Unnötige Monster.Grandiose Charaktere. Und Blut.
Alles in einem: der Film macht Spaß hat allerdings auch unnötige Komponemten.

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mary84

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Beim ersten Mal musste ich mich wirklich zwingen den Film komplett zu sehen, keine Ahnung warum aber jetzt nach einigen Jahren muss ich sagen, dieser Streifen ist echt spektakulär, ja ich glaube das trifft es am besten. Die Brutalität in den einzelnen Szenen/Schlachten sind bemerkenswert gut umgesetzt. Die Bilder sind toll, die Besetzung ist super, grandiose Effekte und die Geschichte dahinter ist faszinierend, mag sie jetzt genau so stimmen oder nicht. Sehr unterhaltsam und ein optisches Meisterwerk.

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manuel.attarian

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Bewertung0.5Schmerzhaft

Ich kann dieser Film nur als dumm lüge bezeichnen der nicht mit Geschichte etwas zutun
hat, viel Aktion ja, aber Ich werde diesen Film auch von mir aus kein zweites mal gucken.

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MoritzBerlin

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Selbst wenn, versucht 300 gar nicht, historisch korrekt zu sein.


Brentano

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Hat es aber "trotzdem" geschafft, ausserdem war die Datenübermittlung aus jener Epoche "etwas schwierig",
Die eigentliche Geschichte ist doch gut wieder gegeben,
Die Spartaner waren wirklcih "harte" Jungs, übrigens, ..


MetalFan92

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Sehr geiler Streifen, den es an Brutalität nicht fehlt. Die gebotenen Szenen sind genial umgesetzt von Zack Snyder, ich mag seinen Stil.

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Bleecher

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Bewertung0.0Hassfilm

Hochglanzmüll. Das ist alles, was mir zu diesem Film einfällt. Ich werde mir den nie wieder ansehen.

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Clamio

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Bewertung6.5Ganz gut

Zum Einmal anschauen reicht es.

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omgkeeevon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

300 ist kein zwar kein Meilenstein in der Filmgeschichte, was er auch gar nicht sein will, trotz alledem, ein Film der mich wirklich sehr unterhalten hat. Dieser Film verbindet eine enorme Bildgewalt, super Choreographie und eine Menge Testosteron. Ein Film den man sich gerne bei DVD- bzw. Blu Ray-Abend mit Freunden anschaut. Super unterhaltsamer Film mit einem guten Hauptcast, aber einen, meiner Meinung nach, mangelnden Michael Fassbender.

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okami6

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein typischer Style-over-Substance Streifen, von dem ich mir damals nach dem Trailer mehr versprach. Aber Filme dieser Machart haben meistens bessere Trailer, als das Gesamtwerk verspricht. Kurze Randnotiz: '300' hat einen Bodycount von 600, ziemlich mager für die 300 exellent trainierten Spartaner, die schon 299 Tote auf ihrer Seite zu verbuchen haben. :-)

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UBrot

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Bewertung9.5Herausragend

Sehr sehr gut!
Der Film hat eine epische Geschichte, eine tolle Optik, herrlich viel Blut und ein Meme das wohl für immer bleibt: This Is SPARTAAAA!!

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lennardB.

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Bewertung9.0Herausragend

Zack Snyders episches Meisterwerk.

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Megaflare

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Immer noch einer meiner Lieblings-filme.

Gute Effekte,
gute Sprüche,
tolle Charaktere,
guter Ablauf insgesamt, tolle Übergänge in die Erzähl-form,
gute einfache Story bei der man wirklich nicht viel Gehirnschmalz aufwenden muss.

Ein Film den man sich immer wieder anschauen kann, ohne das er Langweilig wird, absolut zeitlos.

Und ja, es mag sein das es ein Primitiver-Männer-Streifen ist, aber in Zeiten von
schischi und heititei im Alltag, brauchen wir halt mal ne Dose Stumpf.

In diesem Sinne AHUU.

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sweethoth

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Bewertung10.0Herausragend

Der film ist einzigartig. Es gibt vielleicht einige die ihn schlecht finden aber die die ihn mögen lieben den film. Das ist Sparta argghh

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brucelee76

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Bewertung9.0Herausragend

Hallo zusammen,

ultimativer, unterhaltsamer und innovativer Fantasy-Kriegs-Abwehr-Gruppen-Einheit-Männer-Schlacht im alten HELLAS. Leonidas und seine treuen Gefährten metzeln in einer verengten Bergschlucht, Unmengen an Monsterkrieger aus Persien, ab. Historisch und politisch äußerst fragwürdig, aber 300 rockt ungemein ...

Mein Fazit: Spartaner sind die Samurais des alten Griechenlands. AAAAAUUUUUUHHHHHH FÜR SPARTA!!!!

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Brainybab

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Bewertung6.5Ganz gut

Nun - auch eine Möglichkeit, Herodot zu interpretieren. Immerhin gibt der Film einige Einblicke in die Denkweise der Spartaner --- der Sprecher hingegen nervt etwas und auch einige der Randgeschichten.

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