300 - Kritik

US 2006 Laufzeit 116 Minuten, FSK 16, Abenteuerfilm, Actionfilm, Fantasyfilm, Historienfilm, Drama, Kinostart 05.04.2007

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    Nun, was ist 300 eigentlich? DIE faschistoide Männerfantasy? Der sinnentleerte Gewaltporno? Die kritische Abrechnung mit der spartanischen Lebensweise?
    Diese Frage lässt sich nicht leicht beantworten und um eines Vorweg zu nehmen: keine der genannten Antwortmöglichkeiten trifft zu.
    300 mag in erster Linie zwar ein pathetisch energiegeladener und verdammt Stylischer Slasher sein, bietet im Kern aber mehr.
    So stellt er die Frage, ob denn Leonidas' Handlungen richtig sind. Immerhin bricht er damit sogar mit eigenen Traditionen und reißt am Ende sowohl sich selbst als auch seine Gefolgsleute in den Tod.
    Das diese Frage bei den meisten Zuschauern nicht ankommt mag an der Inszenierung liegen, die einen rauschähnlichen Zustand auslöst. Dabei wäre es durchaus Sinnvoll, sich mit dieser Frage zu beschäftigen, immerhin lässt Snyder ein paar Hintertürchen offen, die auf jeden Fall zum nachdenken anregen.
    Ansonsten wird 300 generell wohl missverstanden. Snyder glorifiziere die faschistoide, spartanische Lebensweise heißt es. Dies ist schlicht und ergreifend falsch.
    Natürlich mag der Eindruck aufkommen, allerdings beleuchtet Snyder die Lebensweise der Spartaner durchaus kritisch. Dies lässt sich daran festmachen, dass viele Szenen, die mit der faschistoiden Lebensweise zu tun haben düsterer und weniger pathetisch inszeniert sind als andere Szenen.
    Doch was glorifiziert Snyder eigentlich? Gewalt? Eventuell, allerdings wird die ganze Handlung von einem Mann erzählt, der sein Volk motivieren will, in die Schlacht zu ziehen. Das eine Solche Person übertreibt ist logisch und deshalb ist die Inszenierung der Gewalt auch nur konsequent.
    Was Snyder ab eigentlich glorifiziert ist der Kampf um die Freiheit. Er glorifiziert das Ideal, für das Leonidas und seine Leute eintreten: Freiheit.
    Er glorifiziert Männer, die für ihre Prinzipien eintreten und sich nicht beugen lassen wollen. Snyder hätte genauso gut einen Film über den amerikanischen Unabhängigkeitskrieg drehen können, letzlich hätte er das selbe wie in 300 glorifiziert: den Freiheitskampf einiger weniger, die sich nicht (oder nicht mehr) beugen lassen wollen.
    Die selbst über ihr Schicksal entscheiden wollen. Letzten Endes kann man die Grundaussage von 300 fast schon wieder als faschistoid bezeichnen: Wenn es um die Freiheit geht, ist alles erlaubt.

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      Desmond42 21.08.2015, 23:34 Geändert 22.08.2015, 19:08

      Nachdem mein Kommentar zu "Dawn of the Dead" jetzt schon einen Monat her ist, wird es langsam Zeit, mit "300" weiterzumachen. Nun, was soll ich dazu sagen? Eigentlich müsste ich diesen Film hassen. Hätte Snyder einen Film gemacht, mit dem Ziel, dass dieser auf Desmond42s "Hassfilmliste" landet, wäre "300" die logische Konsequenz gewesen, vertritt der Film doch im Prinzip so gut wie alles, was ich an den meisten Filmen kritisiere, die bei mir im Wertungsbereich zwischen 0 und 1 Punkten landen:

      Er glorifiziert faschistoide Pseudo-Helden, die sich vollkommen rücksichtslos und menschenlebensverachtend verhalten und scheinbar grundsätzlich nach dem Motto "Erst schlagen, dann reden", oder besser gesagt "Erst töten, gar nicht erst versuchen, zu reden", einen kämpferischen Konflikt immer einem diplomatischen Gespräch vorziehen, er stellt die Fähigkeit, Kinder zu bekommen, als den einzigen Grund, Respekt vor Frauen zu haben, dar, schafft es somit, trotz Anwesenheit einer der stärksten weiblichen Rollen seines Filmjahres extrem frauenfeindlich zu wirken und als Kirsche auf diesem Eisbecher von Ärgernissen scheint er auch noch hauptverantwortlich zu sein für einen Trend, der in Filmen wie "Kick-Ass 2" oder "Kingsman" (Dass ich die mit Leidenschaft abscheulich finde, dürfte den meisten hier schon (unangenehm) aufgefallen sein) in fast schon unüberbietbare Ausmaße gipfelt: Dem Einsatz von Tonnen an scheinbar lieblos herunterprogrammiertem, gewollt-ästhetisiertem, aber eigentlich komplett unästhetischem und vor allem unglaubhaftem CGI-Blut, das einerseits optisch unpassend aussieht und andererseits auch noch zur Verharmlosung von Gewaltszenen beiträgt, indem es auf die dreckigere und authentischere Wirkung verzichtet, die man beispielsweise bei Verhoeven oder frühen Tarantinos vorfindet. Kurz, eigentlich dürfte bei diesem Film für mich nichts stimmen.

      Und dennoch kann ich nicht anders als der Erzählung des Abenteuers von Leonidas und seinen 300 Spartiaten eine ziemlich eindrucksvolle Faszination zuzusprechen, und das nicht nur wegen des ergreifenden Pathos und der völlig selbstbestimmten Art des Protagonisten sowie seiner in der zweiten Hälfte hervorragend eingesetzten Frau Gorgo, auch nicht wegen der rauschartigen Wirkung, die einen gefühlt in einem Zustand irgendwo zwischen Ekstase und Melancholie zurücklässt, sondern wegen eines für Snyder-Filme typischen Umstandes, der hier in vollstem Ausmaß perfektioniert wird: Die scheinbare Unterstützung eines Zusehers, der nur No-Brainer-Unterhaltung ohne Tiefgang sucht, um im Endeffekt aber zu dessen Selbstoffenbarung zu führen und somit genau diese Denkweise auf's Schärfste zu kritisieren. Denn wenn man auf diese Weise an den Film herangeht, erhält man eben jenes Non-Stop-Splatter-Spektakel, als das er oft angesehen wird, was einen dann je nach individuellem Geschmack unterhalten oder abstoßen kann, aber sämtliche möglicherweise vorzufindenden Inhalte im Verborgenen lässt:

      Wenn man nämlich mal darüber nachdenkt, ergibt die Geschichte anhand der Prämisse, die Erzählung von Dilios zu sein, keinen Sinn mehr, wenn man sie als Wahrheit innerhalb des Universums dieses Films anerkennen will, zumal er um genau zu sein beim Finale, das er detailreich schildert, gar nicht mehr anwesend war. Was sagt uns das? Ganz einfach, die gesamte Handlung des Film ist eine Farce, ein hochgeschaukeltes Märchen, durch das Dilios auf fragwürdige Weise ein heroisches Bild seiner eigenen Leute schafft und den Feind dabei verteufelt, eine Motivationserzählung im Krieg, der sich Zack Snyder bewusst ist, und die er zielgerichtet als Kritik an sich selbst einsetzt, die für quasi alles stehen kann, was geschichtlich in diese Richtung betrieben wurde, daher weder historisch korrekt, noch glaubhaft sein muss, und vor allem auch bewusst so dargestellt wird, dass man sie unmöglich noch ernst nehmen kann. Denn diese Geschichte selbst ist nicht das, was den Film ausmacht, sondern, wie immer bei Snyder, die Art, auf die sie übermittelt wird, in diesem Fall durch vollständig computeranimierte Umgebungen, die dem Medium Film als abbildende Kunst widersprechen und das Werk eher wie ein Gemälde oder Comic erscheinen lassen als wie einen die Wirklichkeit darstellenden Film, da das Gezeigte mit der Realität nichts mehr am Hut haben soll. Denn die Wahrheit lässt der Film im Endeffekt komplett aus dem Spiel, um eine vollständig von Legenden bestimmte Welt zu erschaffen, die den Zuseher vor die Frage stellen kann, ob das wirklich das ist, was er will.

      So zwiespältig, wie der Film zurücklässt, würde ich letzten Endes gerne anmerken, dass meine 5,0 wohl nur als stellvertretende Wertung zu betrachten ist, da der Film aus rein logischer Sicht nur entweder weniger oder mehr Punkte bekommen kann und für mich daher nicht rational bewertbar ist. Theoretisch könnte ich ihm genauso gut 7,0 oder 2,5 Punkte geben. Und da es bei diesem Film mittlerweile schon Tradition, fast sogar Pflicht zu sein scheint, in Kommentaren dieses Zitat einzubauen: Wahnsinn? DAS IST SPARTA!

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      • 9 .5

        THIS IS SPARTA!

        • 9

          Ein absolut geiler Actionfilm, der den Zuschauer fesselt. 300 Spartaner gegen eine ganze Armee Perser. Von der ersten, bis zur letzten Sekunde Action.

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          • 8

            ,,Wir werden mit unseren Pfeilen eure Sonne verdunkeln. Dann kämpfen wir halt im Schatten''
            300 Spartaner machen sich auf den Weg um gegen eine ganze Armee Perser zu kämpfen. Allein für Ruhm und für Sparta. Das hört sich alles doch schon mal sehr nach einem sinnlosen Gemetzel an. Im Grunde ist es das auch, nur die Umsetzung von Zack Snyder ist sehr gelungen. Er schafft es eine sehr dreckige Atmosphäre zu schaffen, welche man bei Comicverfilmungen nicht sehr oft zu Gesicht bekommt. Ja wie man sich es auch schon denken kann regnet es nur so CGI-Blut. Was aber in diesem Film erstaunlich echt und den Film zu keiner Zeit billig wirken lässt. Billig wirkt der Film sowieso zu keiner Zeit, da die Schauspieler alle ihr Bestes geben und man gespannt ist wie denn jetzt die Schlacht zwischen den Spartanern und den Persern ausgeht. Aber leider muss ich etwas Punkte abziehen, dafür dass es in der ersten halben Stunde doch einige Längen gab, welche dann nicht ganz ausgeglichen werden können. Aber für jeden, der gerade einen Männerabend plant und noch einen Film sucht: Hier habt ihr dafür genau den richtigen.

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            • 8 .5

              Guter Film aber teil zwei war besser.

              • 7 .5

                "DAS IST SPARTA!!!"

                Und DAS ist meine 300ste Bewertung hier und die geht natürlich, wie könnte es anders sein, an den Film "300".
                Gleichzeitig ist es auch mein 600ster Kommentar (und das war nichtmal beabsichtigt)!

                "300" ist für mich so ein Film, der eigentlich sehr gut ist, es dann aber doch etwas übertreibt. Ich mag ihn sehr, aber er hätte auch einiges besser machen können!
                Doch zuerst zum Positiven:
                Die Action ist klasse inszeniert und die Kampfchoreographien sind einfach atemberaubend.
                Die Geschichte von den 300 Männern, die gegen eine Übermacht von Persern kämpfen müssen, ist an sich auch ziemlich spannend.
                Also eigentlich ein spannender, actionreicher und blutiger Film mit klasse Optik.

                Dafür ist natürlich die Story nicht so berauschend. Naja, eigentlich gibt es gar keine Story, zumindest keine Besondere. Denn das Hauptaugenmerk von "300" liegt klar auf dem Abschlachten.
                Auch die Charaktere sind nicht die Besten und erreichen kaum Tiefe (höchstens noch Leonidas, der irgendwie polarisieren kann), daran kann auch die gute Besetzung nicht viel ändern.
                Auch der Antagonist ist jetzt nicht gerade der Beste.

                Das alles stört mich aber bei einem Schlachten-Film in der Regel nicht wirklich, solange die Kampfszenen/Schlachten episch genug sind.
                Bei "300" ist aber mein großes Problem, dass es einfach von allem ein bisschen too much ist: Zu viel Zeitlupe, zu viele abgetrennte Körperteile, zu viele muskelbepackte Typen. Einfach zu viel...
                Letztendlich ist "300" ja auch eine Comicverfilmung und das merkt man schon allein an der Optik. Und somit keine Konkurrenz zu anderen Schlachten-Filmen wie "Braveheart", "Gladiator" oder "Königreich der Himmel".

                Jetzt klingt das alles eher negativ, aber trotz der ganzen Mankos, ist "300" alles andere, als ein schlechter Film: Krasse Action, einige epische Sequenzen und wirklich gelungene, optisch perfekte Kämpfe. Dazu dann noch ein tolles Ende, das man vielleicht auch nicht mehr so schnell vergisst.
                Und solche Kult-Sprüche, wie "Das ist Sparta!" haben natürlich auch was.

                Somit ist "300" für mich ein unterhaltsamer und spannender Film, der mit Action, Action und nochmal Action aufwartet, auch wenn er es immer mal wieder etwas übertreibt.
                Eine gute, blutige und "männliche" Schlachtplatte, die man sich durchaus ansehen kann, für mich war es aber öfters mal etwas zu viel des Guten.

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                • 6 .5

                  Ganz cooler Film mit klasse Atmosphäre. Allerdings hat mir einmal angucken gereicht ;-)

                  • 6 .5

                    Ja, die Kamera war toll und die Kampfszenen grandios! Aber, das war es auch schon!

                    • 3

                      Der eginn einer wunderbaren Feindschaft zwischen mir und dem Oeuvre von Zack Snyder.

                      http://www.spaetfilm.de/episode/podcast/sf7-300/

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                      • 8
                        RockyRambo 27.06.2015, 11:46 Geändert 27.06.2015, 11:50

                        Schönes Teil um dreckigem Comic Look. Hier wird in Geshmackvoll künstlerischen Bildern Geschlachtet und Geschnetzelt das es eine wahre Freude ist. Auch die Story an sich bietet einen durchaus passablen Aufhänger für das ganze. Perfektes Testosteron Kinerlebnis würde ich mal sagen. Auch Frauen dürften an den ganzen nackten Muskelbergen durchau gefallen finden selbst wenn sie sich die Augen zuhalten sobald das Blut fliesst.

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                        • 9 .5

                          epischer und super dargestellter film!

                          • 8
                            cycloo77 20.06.2015, 01:58 Geändert 20.06.2015, 14:56

                            Das ist ja mal eine Comicverfilmung die einen aus den Spartanerlatschen donnert.
                            Bildgewaltiges Schlachtgemetzel, das im ganz neuem Gewand für Schlachtplatten Filme üblicherweise daherkommt.
                            Ein CGI Gewitter das noch lange nachhalt.
                            Ein visueller Bilderrausch sondergleichen ,man fühlt sich wie Hypnotisiert ,so fesselnd ist das ganze Brimborium.
                            Spartaner sein das ist nicht nur Mensch sein,nein das ist die Stufe drüber ,kurz vor dem lieben Gott seiner Himmelsforte sich rumtreiben.
                            Ob dies alles grenzwertig ist ,oder zuviel Glorifizierung... ist mir ehrlich gesagt Schnuppe, der Film heizt einen richtig ein und ist so kurzweilig wie ein Furz im Wind.
                            300 facher Filmspaß!

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                            • 1

                              1 Punkt heißt bei Moviepilot "ärgerlich". Fand das irgendwie passend. Wer drauf steht kann dem Film sicherlich auch deutlich mehr Punkte geben. Ich fand ihn einfach nur langweilig und übertrieben stumpfsinnig.

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                                smartbo 14.06.2015, 12:39 Geändert 24.08.2015, 12:05

                                Mit dem Film ist es in etwa so, wie mit der Bildzeitung. Keiner liest sie, aber eine Millionenauflage.

                                Im ernst: magere Handlung, partiell blödsinnig und infantil, Spannung mittelmässig, schauspielerisch eher schlecht. Ausnahmen : Butler und Lena Headey.

                                Diese Defizite kompensiert der Film aber partiell mit excellenter, wegweisender Technik und Optik und einem Hammersound/-klang.
                                Für eine gute bis sehr gute Bewertung reicht das m. E. nicht aus.

                                Ist nicht gerade meine Kragenweite, dennoch: sehenswert wegen der Optik und dem Sound.

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                                  MissesAndi 12.06.2015, 17:52 Geändert 12.06.2015, 19:51

                                  Ich hatte den Film mit einem Haufen Jungs gesehen uns musste sie danach erstmal Mental wieder aufbauen, da sie sich alle etwas unsportlich fühlten. :D
                                  Bei jedem Sixpack ging ein Raunen durch die Menge (also sehr oft)und bei den Kampfszenen genauso. Dank der hohen Lautstärke konnte man die Gespräche aber trotzdem verstehen.
                                  Insgesamt war der Film so wie ich es erwartet hatte, nicht mehr und nicht weniger. Man kann ihn sich gut ansehen, und den Spruch "THIS IS SPARTA!" sollte man einfach kennen!

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                                  • 10

                                    Dieser Film will nicht aufklären oder gar komplexe Sachverhalte darstellen oder vermitteln, sondern allein durch seine düsteren, übersättigten Bilder und der dazu passenden Musik auf den Zuschauer WIRKEN. Wer hier analysiert und interpretiert, der hat den Film nicht verstanden. Das Werk und seine Machart sind das Kunstwerk, die Handlung selbst ist beliebig austauschbar.

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                                      thekyotoguy 24.05.2015, 18:48 Geändert 24.05.2015, 21:49

                                      300 durchtrainierte halb-Nackte Typen, die in Slow-Motion gegen ein riesen Haufen gepiercster Perser-Sklaven kämpfen. das klingt nicht nur Dumm, das ist es auch.

                                      "300" ist im Grunde nur ein riesen Haufen Scheiße. Ein Haufen Scheiße der verdammt gut aussieht. Und viel mehr will "300" auch gar nicht sein, "300" gibt sich damit zufrieden ein gut-aussehender Haufen Scheiße zu sein, und das gefällt mir.

                                      Und natürlich ist die Ideologie der Spartaner zu tiefst verachtenswert, und ekelhaft, aber ich glaube nicht das der gute Zack Snyder ernsthaft über so was Gedanken macht. Der ist zu beschäftigt damit sich zu seinen Slow-mo Kampf-Szenen einen runterzuholen.

                                      Das hört sich so an als ob ich den Film ganz und gar nicht mag, aber wie gesagt, es ist halt ein gut aussehender Haufen-Scheiße, er sieht so gut aus das er allein für die Optik 7.0 Punkte bekommt. Und außerdem ich finde es überaus belustigend mir diesen Film anzusehen, musste bei dem Film 300 mal mehr lachen, wie bei jeder Adam Sandler Komödie.

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                                      • 7 .5
                                        Erlkoenig 17.05.2015, 22:56 Geändert 17.05.2015, 22:57

                                        "300" kann mit historischen "Kriegsfilmen" wie "Braveheart" oder "Gladiator" nicht mithalten. Dazu ist die Story zu einfach gehalten und 90% des Films wurden im Studio vor dem Greenscreen gedreht. Erwähnenswert sind hier jedoch die Kampfszenen in Zeitlupe, die dem Spektakel die nötige Bildgewalt verleihen. Hier geht es wirklich nur ums Metzeln und Schnetzeln und (wer drauf steht) um muskelbepackte Männer im Lendenschurz.

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                                          DarkKnight93 17.05.2015, 13:58 Geändert 17.05.2015, 13:59

                                          Wäre ich Hitler, hätte ich diesen Faschisten-Film der Hitlerjugend gezeigt.

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                                            drahdinedum 03.05.2015, 13:40 Geändert 03.05.2015, 13:42

                                            Lobeshymnen sind hier nicht angebracht! Eigentlich könnte man den Film auch auf zwanzig Minuten schneiden... denn die meiste Zeit metzeln ein paar. ... genauer gesagt, in etwa dreihundert muskelbepackte, leicht aggressive, hohle Kampfsprüche klopfende Adonis"griechen" Perser, und deren Ungetüme aus dem Weg! Optisch sehr gut und irgendwie auch unterhaltsam... Vor allem die Persischen Wesen etc. Aber eben auch nicht mehr:-(

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                                              Chewbaccafan5 19.04.2015, 13:06 Geändert 19.04.2015, 13:06

                                              300 ist ein wunderbarer Actionfilm mit tollen Actionsequenzen, die in Zeitlupe gezeigt werden. Außerdem ist auch viel Testosteron im Film zu sehen und bei so mancher schöner Frau oder Sexszene kommt wahrscheinlich jeder Mann ins schwärmen. 300 ist ein brutaler Film, der alles bereithält, was Männer brauchen. Ich mag diesen Film, auch wenn man die ein oder andere Zeitlupensequenz hätte weglassen können. Von mir kriegt der Film die obenstehende Wertung.

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                                                Teezy123 06.04.2015, 20:18 Geändert 07.04.2015, 13:43

                                                nach all den guten Kritiken über diesen Film, habe ich ihn mir nun auch angesehen... bzw "angetan" trifft es besser.
                                                Sich ständig wiederholende Zeitlupen und ewiges Herumgeschreie machen noch lange keine Filmkunst.
                                                Ewig dieses nervtötende heldenhafte Getue und Gequatsche...
                                                Gepaart mit unzähligen Schwächen in Sachen "Logik"...
                                                Gähnige ewig andauernde erscheinende sinnlose Schlachten...
                                                Das alles in einem Drehbuch, das locker auf ner Scheibe Klopapier Platz hätte...
                                                "Gekrönt" wird das Ganze nur von einem...
                                                Und zwar von den gottserbärmlich schlechten Animationseffekten...
                                                Dieser Film zeigt diesbezüglich wieder mal, was ich schon mal gesagt habe:
                                                Die Computertechnik mag für viele Bereiche des Lebens ein Segen sein.. für die Filmkunst ist sie allerdings ein wohl leider nie endender Fluch.
                                                Fazit: Lieblos hingerotzter Heldenepos

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                                                • 9

                                                  Ich habe den Film erst relativ spät gesehen und fragte mich: Wieso?!

                                                  300 ist ein ziemlich schlicht gestalteter Film. Die Armee von 300 Leuten nehmen es mit den Persern auf. Aber gerade diese Einfachheit, kombiniert mit dem visuellen Stil ist einfach nur großartiges Kino, welches in Richtung Filmkunst geht.

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                                                  • 2 .5

                                                    Der Film lässt doch allzu sehr eine reflexive Kritik der dargestellten martialischen Weltanschauung der spartanischen Titelhelden missen. Ich würde sogar soweit gehen zu sagen der Film sei sexistisch, diesmal jedoch ausnahmsweise nicht nur Frauen gegenüber.

                                                    Und was bitte macht ein endlos tiefer Schacht mitten auf dem Marktplatz? Im Ernst: Jemand sollte da ein Geländer anbringen, sonst fällt da noch wer rein und bricht sich was...

                                                    Außerdem hätten diese 300 die Schlacht bestimmt gewonnen, wenn sie sich nur adäquate Rüstungen zugelegt hätten. Aber dann hätten sie natürlich nicht ihre CGI-Sixpacks zeigen können...

                                                    Was will ich mit diesen drei Absätzen sagen? Dasselbe, wie Zack Snyder mit diesem Film.

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