3096 Tage

3096 Tage (2013), DE Laufzeit 109 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 28.02.2013


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5.3
Kritiker
12 Bewertungen
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6.0
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662 Bewertungen
86 Kommentare
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von Sherry Horman, mit Antonia Campbell-Hughes und Thure Lindhardt

Die Verfilmung der Entführungsgeschichte von Natasha Kampusch wird von Sherry Horman auf die Leinwand gebracht.

Die zehnjährige Natascha Kampusch (jung: Amelia Pidgeon) wird am 2. März 1998 auf dem Schulweg entführt. Auf offener Straße wird sie in einen Wagen gezerrt und von Nachrichtentechniker Wolfgang Priklopil (Thure Lindhardt) in einem Keller gefangen gehalten. Über 8 Jahre hält sie die Gefangenschaft aus, bis es Natascha (Antonia Campbell-Hughes) gelingt, am 23. August 2006 zu fliehen. Der Entführer nimmt sich das Leben, doch für Natascha hat die Freiheit noch längst nicht begonnen. Ganz Deutschland und Österreich schlägt ihre Geschichte in den Bann und sie wird zu Talkshows eingeladen und muss mit der plötzlichen Berühmtheit ihrer Person einen weiteren Kampf um die Freiheit führen.

Hintergrund & Infos zu 3096 Tage
Die Geschichte beruht auf einer wahren Begebenheit, die sich in Wien von 1998 bis 2006 abspielte. Das Filmprojekt, das auf der Autobiographie des Entführungsopfers basiert, war das letzte des 2011 verstorbenen Produzenten Bernd Eichinger. Das Drehbuchfragment, das Bernd Eichinger hinterließ, wurde von Ruth Thoma weiterentwickelt. Die junge Natascha Kampusch wird von Amelia Pidgeon dargestellt. Sherry Horman (Wüstenblume, Anleitung zum Unglücklichsein), die Regisseurin von 3096 Tage, ist mit dem Kameramann Michael Ballhaus (der sich eigentlich nach Departed – Unter Feinden aus dem aktiven Filmbusiness verabschiedet hatte), verheiratet. Ihr ist es wohl zu verdanken, dass die lebende Kameralegende nochmal ins Filmgeschäft zurückkehrt. Das Verlies, der zwei Mal drei Meter kleine Raum mit der 1,60 m niedrigen Decke, wurde in den Bavaria Filmstudios nachgebaut.

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Kommentare (82) — Film: 3096 Tage


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Pherano

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Dadurch, das ich Natascha Kampusch als medien-geile betrachte, glaube ich hiervon gerade mal 30% was eventuell passiert ist. Dafür gibt es einige Gründe. Ich persönlich bewerte den Film und dieser ist durchaus gelungen. Auf gewisse Art auch ziemlich provokant, würde ich sagen. Schlecht aber auf keinen Fall, wenn man mal komplett von Natascha Kampusch weg denkt.

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AvonBarksdale

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Bewertung6.0Ganz gut

Heftiger Film, aber nicht weil der Film so gut ist, sondern einfach weil die Geschichte wirklich so passiert ist.
Der Film an sich ist Durchschnitt.

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arzutomta

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Bewertung6.5Ganz gut

Spoiler könnten vorhanden sein.
Also ich finde der Film hätte nicht gleich mit der Entführung anfangen sollen, man hätte noch mehr von Natascha Kampusch erzählen sollen (2.5 Punkte abzug). Außerdem fand ich diesen großen Zeitsprung auch negativ (0.5 Punkt abzug) und man hätte noch mehr von den Eltern von Natascha zeigen sollen (0.5 Punkt abzug). Aber trotzdem ein ganz guter Film. Es gabt Szenen, wo man diesen Kerl einfach anschreien wollte (z.b das mit dem Haare waschen der kleinen Natascha.) Auch gut gespielt muss ich sagen, vorallem die beiden Hauptdarsteller. Wirklich betrückend. Am Ende war ich so, dass die vor diesen Mistkerl entkommen ist. Also insgesamt gibt es von mir 6.5 Punkte.

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inceptionfan

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Bewertung4.5Uninteressant

"3096 Tage" ist für mich eine ziemliche Enttäuschung! Handwerklich ist er solide gemacht, vor allem die Kameraarbeit ist wirklich nicht schlecht und Antonia Campbell-Hughes bzw. Amelia Pidgeon und Thure Lindhart spielen ziemlich gut, aber der Film ist in meinen Augen einfach nur unnötig! So schlimm die wahre Geschichte auch ist, finde ich es trotzdem unnötig, dass man daraus einen Film macht, der einem keine neuen Sachen erzählt, die man nicht schon vorher wusste und vor allem gibt es extrem viele Momente, in denen man die Gedankengänge der Figuren nicht so wirklich nachvollziehen kann. Noch dazu ist der Film teilweise viel zu abrupt geschnitten und lässt irgendwie viele wichtige Dinge, von denen man mehr hätte sehen wollen, aus und ist dann eben auch ziemlich langatmig in vielen Momenten. Dennoch muss man sagen, dass der Film teilweise auch schon ziemlich nahe geht, denn einige Szenen sind schon hart anzusehen und er baut in vielen Momenten auch eine recht bedrückende Atmosphäre auf.
Fazit: Handwerklich solide gemacht, aber eigentlich ein Film, den man nicht wirklich sehen muss. Ich kann mir vorstellen, dass es sich mehr lohnt das richtige Buch von Natascha Kampusch zu lesen, aber diese Verfilmung hier ist einfach nur unnötig und noch extrem verbesserungswürdig!

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Jack Pot

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Bewertung4.5Uninteressant

Gehorche!

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Haymaker.666

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Bewertung3.0Schwach

Langweilig und unauthentisch. Sie hätten lieber mal die Story von Josef Fritzl verfilmen sollen.

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Kaisu

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Bewertung2.0Ärgerlich

Trauriger Hintergrund, aber die Umsetzung ist einfach nur miserabel! Die Darstellerauswahl war gut und dafür gibts die einzigen Punkte...

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angelmoonsoul

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film ist schon ganz schön heftig! Und das Buch geht einem total an die Nieren!

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cycloo77

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Bewertung1.0Ärgerlich

Dieser Film verbreitet Ekel in mir und das nicht wegen der Tragischen Geschichte,sondern weil er einfach verdammt schlecht gemacht ist. Hier ins Detail zu gehen ist der Film gar nicht wert,das wäre wie Perlen vor die Säue werfen!!!
Ich weiß ja nicht was Sherry Horman uns hier wirklich zeigen wollte,aber eines ist ihr zu 100% gelungen. Ich schaue keinen Film mehr von ihr! KOTZ!

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Hagen Hagen

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Bewertung6.5Ganz gut

Die entscheidende Frage ist doch: Wie viele Menschen werden aktuell noch in Österreich unterirdisch gefangen gehalten? Priklopil und Fritzl sind doch nur die Spitze des Eisbergs.

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WhiteyWeissmann

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Du denkst doch nicht wirklich, dass Gräueltaten wie beispielweise Pädophilie, Inzest, Kannibalismus, usw. nur auf die Ösis beschränkt ist? Solches wird von kranken Menschen praktiziert und kennt bestimmt keine nationalen Grenzen.


Hagen Hagen

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Natürlich denke ich das nicht. Vermutlich sind die in anderen europäischen Ländern einfach nur besser versteckt.


Dr.Hasenbein

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Bewertung6.0Ganz gut

Mit 3096 Tage ist es so ein zweischneidiges Schwert.
Einerseits hält sich der Film natürlich an das Tagebuch von Natascha Kampusch und dürfte damit sehr nah an der Realität sein, andererseits ist es aber auch so dass bestimmt nicht alles grausame was in den Jahren passiert ist aus Respekt ihr gegenüber thematisiert wurde.
Insgesamt ist hier leider alles teilweise sehr kühl, steril und unspannend inzeniert und man findet obwohl man ihr ständiger Begleiter ist einfach keinen richtigen Zugang zur Hauptperson.
Das ist insofern schade und traurig weil mich das "richtige" Interview mit Natascha und die Geschichte insgesamt doch sehr mitgenommen und beschäftigt hat.
Auch die ersten vier Jahre werden mir einfach zu schnell abgehandelt, was insofern schade ist weil "Amelia Pidgeon" als junge Natascha wirklich sehr gut spielt und diese Entwicklung vom verängstigten Mädchen zum Teenie komplett unter den Tisch fällt.
Vielleicht hätte man aus dem Stoff lieber einen TV Zweiteiler machen sollen um den Verschiedenen Aspekten damit mehr Raum einzuräumen.
Von der Inzenierung her paßt der Film trotz der Kameraarbeit von Michael Ballhaus (der das beste aus der Situation der kleinen Zelle heraus geholt hat) eh nicht so ganz ins Kino, was auch die ziemlich durchwachsene Besucherzahl wiederspiegelt, und wäre im TV wohl besser aufgehoben.
Was sich hier allerdings einige Leute einbilden zu hinterfragen ob man den Film wegen des Themas gut finden soll usw halte ich allerdings für totalen Blödsinn.
Da Natascha die Ereignisse selbst in einem Buch veröffentlicht hat, ausführliche Interviews dazu abgegeben hat und auf jeden Fall auch den Film abgesegnet haben muß stelle ich mir dese Frage garnicht erst.
Außerdem gibt es wohl noch genug andere schlimme und schlechte realistische Themen die in Artikeln, Büchern oder Filmen behandelt werden.
So lange das ganze mit dem nötigen Respekt geschieht sehe ich darin kein Problem.

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patrick.sailer.73

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Bewertung1.0Ärgerlich

Ich frage mich, warum in dem Film Vergewaltigungsszenen zu sehen sind, obwohl der Typ Sie gar nicht vergewaltigt hat. Deshalb gibts von mir nur 1 Punkt! Die Schauspielerische Leistung ist schon stark, trotz des großen Bock!

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studmed

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Woher weißt du, dass sie gar nicht vergewaltigt wurde? Sie hat meines Wissens nie darüber geredet.
Nachzulesen u.a. in diesem lesenswerten Artikel hier: http://www.bildblog.de/46474/die-jagd-nach-der-nackten-wahrheit/

Zitat: "Natascha Kampusch aber stellt eine Besonderheit dar, was diese Einzelheiten angeht. Sie ist seit dem Tag ihrer Flucht die einzige Person, die weiß, ob es zwischen ihr und ihrem Entführer sexuelle Kontakte gab – und dieses Wissen hat sie konsequent für sich behalten."


Rukus

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Bewertung5.0Geht so

Ich habe lange überlegt, ob ich mir diesen Film ansehen will, und dann habe ich weiter überlegt, ob ich ihn bewerten oder kommentieren will, und wie ich es sollte - und will. Zigfach gelesen hab ich die Fragen nach wie und ob, Rechtfertigung für Kommentare, Wertungen und auch der Existenzberechtigung dieses Films, oder wie ich es nennen mag.

Vorab sei gesagt, dass ich das Buch nicht gelesen habe. Als Natascha Kampusch sich selbst gerettet hat, war auch bei mir das Interesse zunächst groß. Nach und nach wurde mir die mediale Ausschlachtung aber mehr und mehr zu wider, und ich habe sie ignoriert. Lasst sie doch einfach in Ruhe, damit sie zumindest die Chance hat, sich ein ansatzweise normales Leben aufzubauen. Der Meinung bin ich auch heute noch. Dass sie durch ihre Autobiographie und dergleichen zumindest finanziell eine sehr bescheidene Kompensation erhält, ist im Grunde mehr als fair, auch wenn ich mir nicht im Ansatz vorstellen kann, wie sie das verkraftet und verarbeitet - falls sie das tut.

Was den Film angeht, so kann ich mich bezüglich des Spiels den Meinungen nur anschliessen, die die Darstellung loben. Teilweise ist das außerordentlich eindringlich. Auf der anderen Seite hat der Film eine entscheidende Schwäche. Ein achtjähriges Martyrium in weniger als zwei Stunden auf- und abzuarbeiten ist nahezu unmöglich. Vieles wird angerissen, aber ich hatte ständig das Gefühl, dass etwas fehlt. Damit meine ich nicht den sexuellen Missbrauch. Das ist recht angemessen behandelt worden. Wenn im Netz in Kommentaren mit Begriffen, wie Turture-Porn, rumgeworfen wird, oder Pädophilie-Andeutungen in Richtung der Seher gemacht werden, kann ich nur den Kopf schütteln - höflich formuliert.

Insbesondere bei der letztendlichen Flucht hätte ich mir ein wenig mehr Akkuratesse gewünscht. Hin und wieder weicht der Film unnötig ab. Ein wirklich peinlicher handwerklicher Fehler findet sich gegen Ende des Films. In der Szene, als die Nachbarin über die Hecke schaut, hat Natascha die selbe schlecht geschnittene kürzere Frisur, wie deutlich früher im Film. Danach sind die Haare wieder lang. So lang, dass es einfach nicht passt. Wenn meine kurze Recherche korrekt ist, fand diese Begegnung auch deutlich früher statt, wurde aber vermutlich aus vermeintlich dramaturgischen Gründen an diese Stelle geschnitten.

Eine weitere Sache, die mir sehr deutlich missfällt, ist die Sache mit der internationalen Vermarktung. Ich hätte es besser gefunden, wenn man ihn authentisch gedreht hätte, mit österreichischen Darstellern. Zumindest aber hätte ich mir eine adäquate Synchronisation gewünscht, sprich österreichisch statt gebügeltem Hochdeutsch. Das mag kleinlich klingen, aber durch dieses Detail wirkt der Film auf mich in einem gewissen Maß künstlich.

Es ist kein komplett schlechter Film, die reale, bewegende Geschichte ist hier natürlich ein gewichtiger Faktor, und auch das Spiel tut sein Übriges, aber es gibt diverse Details, die mir weniger zusagen, oder die einfach nicht ganz passen wollen. Dabei geht es nicht zuletzt um vermeidbare Ungenauigkeiten und Fehler. Vermutlich würde ich noch einiges mehr finden, wenn ich das Buch lesen, und mich näher mit den Details des Falles beschäftigen würde, aber das tue ich nicht, und belasse es beim Offensichtlichen.

Hätte man den Film besser machen können? Gut möglich. Vielleicht eher dokumentarisch, im Erzählerstil, wer weiß? Ob man den Stoff noch einmal umsetzen sollte, nur um es "besser zu machen", wage ich aber sehr stark zu bezweifeln. Zu groß ist für mich die Gefahr, dass es reißerisch, oder populistisch die missglückte Polizeisuche ausgeschlachtet wird. Nein, ich bleibe dabei, lasst Natascha Kampusch in Ruhe leben - wie sie es will.

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TinaCocaine

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Bewertung4.0Uninteressant

Die Thematik ist grausam und weil ich die ganze Geschichte natürlich durch die Medien mitbekommen habe und sie mich sehr verwirrt hat, wollte ich den Film unbedingt schauen. Ich finde allerdings, die Thematik hätte viel spannender und realistischer eingebaut werden können, tiefere Einblicke in die Gefühlswelt des Täters fände ich gut, die Natascha Kampusch im Film hätte ruhig gewisse Ähnlichkeiten mit der echten haben können. Die schauspielerischen Leistungen und die Kulissen sind super, Antonia Campbell-Hughes bringt ihre Rolle überaus glaubwürdig rüber, aber "3096 Tage" hat sich für mich persönlich so extrem gezogen, dass ich beinahe das Gefühl hatte, den Film 3096 Tage angeschaut zu haben :-( Gute Ansätze, aber ich brauche den Film nicht nochmal!

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abendrot

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Bewertung6.0Ganz gut

Der Film hat mich eher positiv überrascht, denn ich habe eher erwartet, dass der Film in die Abteilung 'Überflüssig' einzukategorisieren sei, da man bereits mit genug Fakten zur zugrundeliegenden wahren Geschichte konfrontiert wurde. Der Film haucht diesen "bloßen Fakten" aber sozusagen noch einmal zusätzlich emotionales Leben ein. Die beiden Natascha-Darstellerinnen machen ihre Sache zudem sehr gut. Filmisch sicher eine Herausforderung, da das meiste nur angedeutet wurde und somit nicht der gesamte Umfang des Martyriums gezeigt werden konnte - nur gewisse Ereignisse und Punkte wurden angerissen, die man so auch tatsächlich bereits kennt. Umso irritierter war ich über die doch recht draufgehaltenen sexuellen Missbrauchsszenen, das ist schon hart an der Grenze des Zumutbaren. Der Film zieht seinen Spannungsbogen übrigens generell nicht daraus, was am Ende passiert, sondern wie die filmische Umsetzung die Ereignisse bis zum Schluss umsetzt. Als Kinofilm kann ich mir den Streifen allerdings relativ schlecht vorstellen. Er passt stattdessen eher als Auftakt zu einem ARD oder arte Themenabend.

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gertgebert

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Bewertung5.0Geht so

...leider ein (vermutlich nach Wunsch des Opfers) kastrierter Film der nichts von dem psychologischen Phänomen des Stockholm-Syndroms darstellt. Und ein Triebtäter der ein Kind entführt vergeht sich natürlich in erster Linie an diesem Kind und nicht an der erwachsenen Person die dann daraus wird. Alöso praktisch alles Fake!!

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michael.pliet

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Bewertung5.5Geht so

Tja, wie bewertet man so einen Film, dessen Handlung man ja schon von vorneherein nicht gut finden kann. Keinesfalls wären 6 bis 10 Punkte angemessen, weil das bedeuten würde man hätte einen ganz tollen Film gesehen. Da die Handlung aber so abschreckend und krank ist (das wahre Leben schreibt halt doch die schlimmsten Storys) werde ich hier maximal eine 5,5 vergeben, da ich der Meinung bin das man ihn zumindest mal gesehen haben sollte. Einmal reicht dann aber auch, da es kein Film ist bei dem ich sagen würde "Hey, 3096 Tage der war geil. Den könntest du dir mal wieder anschauen". Abgehakt und gesehen und gut ist. By the way. Schauspielerische Leistung ist ok, aber auch nicht herrausragend.

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Andron

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Seltsame Logik einen Film schlecht zu bewerten, welcher auf einer wahren Begebenheit beruht, weil man dass was in der Handlung gezeigt wird, per se nicht gut findet ?! - Wer findet das schon gut, außer ein Perverser, aber das hat doch nix bei der Bewertung des Films zu suchen ?!


JoergStajner96

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Bewertung3.0Schwach

Habe mir gestern den Film angeschaut.
Ich fand ihn schlecht.
Schauspieler nicht gut, thema schlecht rübergebracht.
Für mich total unglaubwürdig

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mary84

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Bewertung5.5Geht so

Irgendwie schwierig diesen Film zu beurteilen in Anbetracht dessen, dass er auf einer wahren Begebenheit beruht. Schlimm genug. Wenn man nur den Film fokussiert, finde ich, er kam nicht dramatisch genug rüber (so vorsichtig man das auch ausdrücken kann), ich hätte irgendwie mehr Härte, Gewalt und Psychospielchen erwartet. Ich meine klar, ist das mit das schlimmste was einem passieren kann aber wenn man soetwas schon verfilmt, hätte ich gedacht, es fällt brutaler aus, mehr Schockmomente oder Szenen die richtig heftig unter die Haut gehen. Klar die Vorstellungskraft eines jeden ist unterschiedlich aber ich fand z. B. das Überspringen der Jahre teilweise zu "runtergebrochen". Klar ist es schwierig 10 Jahre in einen Film zu packen der dann 108 Minuten geht aber wenn, dann hätten die gezeigten Szenen ausdrucksvoller sein müssen. Die schauspielerische Leistung des Mädchens mit 8 Jahren sowie auch die danach fand ich super, der Entführer allerdings spielte die Rolle etwas zu lasch, klar bei einigen Szenen griff er mal durch aber alles in allem zu harmlos für einen Menschen der gewisse Triebe verspührt und offensichtlich erhebliche psychische Probleme hat. Die Szene mit dem Wiedersehen der Eltern fand ich, wie auch einige andere hier, ebenfalls ziemlich schwach gemacht, völlig kalt und ohne jegliche Emotionen.
Vielleicht sollte ich mal das Buch lesen, Bücher sind meist besser als der Film.

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elisa.hermann.75

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Die Begegnung mit den Eltern soll aber genau so abgelaufen sein, wieso also anders darstellen?


mary84

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na klar, dann ist es wohl so und kann oder soll nicht anders dargestellt werden, trotz alledem erwartet man nach diesem Film einfach mehr am Ende, das macht das Ende einfach irgendwie abrubt schwach und enttäuschend.


agynessa

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kein Interesse

Ja also ich weiß nicht was ich von dieser Verfilmung halten soll, irgendwie ist es auch schon pervers sich sowas überhaupt anzukucken, da es ja im Grunde genommen n Pädophilenporno ist. Tja da mir aber warum auch immer im Hinterkopf herumschwirrte, dass sie in dem Film diese perverse Stellen ausblenden wollten, habe ich reingeschaut. Eigentlich hatte ich gedacht, dass bei diesem Film die Entführung, die Angst der Eltern, die Medienauswirkungen stärker im Vordergrund gehalten werden und genau das Gegenteil war der Fall. Es wurde eigentlich einzig und allein die Perversität des Täters gezeigt und die abstrusen Verhaltensweisen von Frau Kampusch. Zudem wurde ihre ständige Nacktheit, die sie ja für den Täter an den Tag legen musste, in meinen Augen, in diesem Film schon richtig zelebriert. Also naja ich weiß nicht. Der ganze Film ist irgendwie wie so ein Unfall, er ist einerseits total scheiße, langweilig und zwischendrin pervers und trotzdem kann man nicht wegschauen, was auch zum große Teil an der Magersucht der Darstellerin liegt, sowas krasses sieht man eben auch nicht alle Tage. Ich würde ihn nicht weiterempfehlen!

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