4:44 Last Day on Earth

4:44 Last Day on Earth (2011), CH/FR/US Laufzeit 85 Minuten, FSK 12, Drama, Fantasyfilm, Science Fiction-Film


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5.5
Kritiker
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4.4
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89 Bewertungen
13 Kommentare
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von Abel Ferrara, mit Willem Dafoe und Paz de la Huerta

Das Ende ist nah! Laut Abel Ferrara endet der letzte Tag um 4:44 Uhr. Willem Dafoe versucht in dem existentialistischen Drama, das Beste daraus zu machen.

Was würdest du tun, wenn du wüsstest, dass die Welt am nächsten Morgen um 4:44 Uhr untergehen wird? – In einem Apartment hoch über den Dächern New Yorks haben Skye (Shanyn Leigh) und Cisco (Willem Dafoe) ihr Schicksal längst akzeptiert. Für die Malerin und den erfolgreichen Schauspieler zählt in dieser hoffnungslosen Situation nur noch eines: Sie wollen ihre letzten Stunden gemeinsam verbringen. Hin- und hergerissen zwischen Angstzuständen und absoluter Glückseligkeit, versuchen sie ihren Alltag zu wahren und erwarten so den herannahenden Morgen…

Hintergrund & Infos zu 4:44 Last Day on Earth
Abel Ferrara (Das Begräbnis) wurde für seine Arbeit an 4:44 Last Day on Earth 2011 für den Goldenen Löwen nominiert. Am Lido hatte das Endzeitdrama auch seine Premiere gefeiert.
Mit Willem Dafoe konnte Abel Ferrara einen Qualitätsschauspieler gewinnen, der gekonnt zwischen Mainstream (John Carter – Zwischen zwei Welten) und Arthouse (The Hunter) hin- und herspringen kann. Seine Partnerin in den letzten Stunden an seiner Seite,
Shanyn Leigh, muss sich hingegen noch etablieren: Ihr erster großer Film, an dem sie vor 4:44 Last Day on Earth mitwirken durfte, war Public Enemies.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails 4:44 Last Day on Earth
Genre
Drama, Fantasyfilm, Science Fiction-Film
Handlung
Angst, Apokalypse, Liebe, Maler, Panik, Partnerschaft, Schauspieler
Produktionsfirma
Bullet Pictures, Fabula, Funny Balloons, Off Hollywood Pictures, Wild Bunch

Kommentare (12) — Film: 4:44 Last Day on Earth


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Connemara90

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Bewertung1.0Ärgerlich

"Ist das Kunst oder kann das weg?"
Naja für die einen vielleicht Kunst, wie so oft kann das für mich weg ;)
Ich habe es nicht einmal geschafft, den bis zum Ende zu schauen, einfach nur langweilig.

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MrDepad

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Bewertung7.0Sehenswert

"4:44 Last Day on Earth" ist ein Weltuntergangsszenario von Abel Ferrara, das gänzlich anders daher kommt wie man es sonst von apokalyptischen Filmen gewohnt ist.
Statt Massenpanik, hektische Ereignisse und Hysterie herrscht in Ferrara´s Vision vom letzten Tag auf der Erde eine fast schon beklemmende Normalität. Im Mittelpunkt steht ein Paar, sehr gut gespielt von Willem Dafoe und Shanyn Leigh, das die letzten Stunden völlig gewöhnlich im gemeinsamen Apartement verbringt. Im Fernsehen werden Live-Übertragungen von der Welt gezeigt und die letzten Gespräche mit nahen Verwandten werden über Skype geführt.
Gerade weil der Film so langsam und realistisch daher kommt, wirkt er teilweise ungemein bedrückend. Man malt sich als Zuschauer selbst die wildesten Möglichkeiten aus, wie man seine letzten Stunden wohl verbringen würde, wenn das Ende festeht. Währenddessen haben die beiden Hauptfiguren im Film einfach nur intimen Sex oder einer der beiden bestellt Essen vom Chinesen.
Trotzdem ist der Film inszenatorisch äußerst kunstvoll von Ferrara in Szene gesetzt. Der Score schwankt zwischen verunsichernder Geräuschkulisse und psychedelischen Gitarrenklängen, während die anfangs trockenen Bilder gegen Ende immer mehr in verstörende Fragment-Fetzen umschlagen, die einen die Apokalypse fast schon spürbar machen.
"4:44 Last Day on Earth" mag über weite Strecken fast schon zu langsam, nüchtern und unspektakulär erscheinen, doch genau aus dieser Atmosphäre, dem guten Schauspiel und der gelungenen Inszenierung von Regisseur Abel Ferrara zieht der Film seinen gewissen Reiz, der ihm innerhalb der bereits existierenden Weltuntergangsfilme eine kleine Art Sonderstellung verleiht.

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Le Samourai

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Bewertung7.0Sehenswert

Bad Boy Abel is back, dreht mal soeben nen kleinen Weltuntergangsfilm und zeigt dem guten Lars v. T., wie man so was macht.
Fiebrig, anarchisch, frappierend, fragmentarisch; ein Willem Dafoe in Bestform. Abel Ferrara still got Game.

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ready2fall

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Tja und wieviele Punkte hat bei dir 4:44 Mr. Vega? 5? ;)


Le Samourai

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Nee, sogar 8. :)


HenryB2B

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Bewertung2.5Ärgerlich

Meines Erachtens ist der Film ein Experimentalfilm. Ist er jetzt gelungen? Eher nicht.

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Stefan Ishii

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Bewertung6.0Ganz gut

Natürlich ist "4:44 - Last Day on Earth" von Abel Ferrara ein zähes, merkwürdiges Stück Kunstfilm (was auch immer genau das bedeuten soll), aber der Film hat auch durchaus seine Stärken.

Zunächst finde ich es überhaupt erstaunlich, dass Ferrara sich bis heute auf der großen Filmbühne halten konnte. Er war in meinen Augen immer ein schwieriger Regisseur. Früh erlangte er so etwas wie Kultstatus nachdem er Low-Budget-Filme wie "The Driller Killer" oder "Ms. 45" hervorbrachte. Ende der 80er drehte der New Yorker dann noch "China Girl - Krieg in Chinatown". Bis dahin war er eher fragwürdig bis kitschig. Größeres Aufsehen erregte er dann Anfang der 90er mit "Bad Lieutenant" - sein vielleicht bedeutenstes Werk. Dananch konnte er für seine Produktionen stets bekannte Darsteller engagieren, sei es für "Body Snatchers", "Snake Eyes", "The Addiction" oder "Das Begräbnis". Trotzdem konnten seine Filme nie wirklich überzeugen und er verschwand nahezu in der Belanglosigkeit. Vielleicht sei noch "Mary" von 2005 zu erwähnen, in dem Ferrara das Phänomen rund um Mel Gibson und sein "Passion of the Christ" aufgreift. Seine Filme wurden weiterhin auf größeren und kleineren Filmfestivals gezeigt. Und mit "4:44" war Ferrara nun erneut im Rennen um Preise in Venedig. Der Mann ist nicht unterzukriegen!

Wie so oft greift er in "4:44" medial sowie religiös geprägte Themen auf. Viele seiner neueren Werke lassen sich vielleicht als Doku-Dramen beschreiben. Demnächst soll auch ein Film über Dominique Strauss-Kahn dazukommen.

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gimlot

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Bewertung4.5Uninteressant

Zäher, bemühter Kunstfilmmist der ausser einem passablen Soundtrack und einem brauchbaren Dafoe nichts zu bieten hat. Hauptdarstellerin abartig nervig. Aus der Idee hätte man viel mehr machen müssen als melancholische Endzeitstimmung zu erzeugen. Für ein "Kammerspiel" auch enorm wenig Dialog....Enttäuschend !

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Navarro Torres

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Bewertung1.5Ärgerlich

Beginnt mit der wohl ekelhaftesten XXX-Szene der gesamten Filmgeschichte - Dafoe als geile Reinkarnation des Ötzis treibts minutenlang mit seiner Frau vor aller Augen und zieht den Film damit fast 10Minuten in die Länge, als sollte man kurz vor dem Weltuntergang genau das sehen, damit der ganze Abschied von der Welt nicht mehr so weh tut. Da hat der Film zumindest seine Wirkung erzielt. Lieber den Untergang als weiter Dafoe xxx Szenen!

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niceeddy

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Die Willem Dafoe-Vollbedienung


Navarro Torres

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Zeigt der eigentlich in jedem Film sein Kraut??? :D


Eigenbrötler

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Bewertung2.5Ärgerlich

Daumen hoch für Willem Dafoes starkes Schauspiel und die teils sehr gute Musik. Davon abgesehen ist "4:44" nur ein fürchterlich zähes, langweiliges und banales Stück Film.

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gimlot

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Sehe ich genauso..Wort für Wort !


webbaw

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Bewertung4.5Uninteressant

Für das Ende gibt es klare 4 Punkte Abzug. Schrecklich lahm.

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Marcelinho

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Bewertung5.5Geht so

Ich weiß nicht recht was ich von diesem Film halten soll. Fakt ist dass mir deutlich konstruktivere Dinge für die letzten Stunden meines Daseins auf Erden eingefallen sind, als die im Film gezeigten, aber auf eine gewisse Weise war der Film auch faszinierend und Willem Dafoes Leistung war ziemlich stark...

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niceeddy

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Bewertung3.5Schwach

Die Apokalypse als Kammerspiel aus Sicht eines Pärchens in ihren letzten Stunden vor dem Weltuntergang, der exakt um 4:44 stattfindet, weil die Ozonschicht hinüber ist. Ich schreibe mal SPOILER, obwohl es nicht viel zu verraten gibt: Willem Dafoe vögelt, spricht mit seiner Tochter, streitet mit seiner EX, streitet mit seiner aktuellen Freundin, vögelt wieder, guckt Fernsehen, bestellt chinesisch, besucht seine alten Drogenkumpels, guckt sich Nordlichter an und verschwindet in einem hellen Licht. Hört sich langweilig an? Ist es auch!

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niceeddy

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Aber nur mit 3 Promille in der Birne


Le Samourai

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Nö, komplett nüchtern.


agynessa

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vorgemerkt

Wenn der erst 2013 rauskommen soll dann ist doch die Welt laut dem Majakalender schon untergegangen.

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