50/50 - Freunde fürs ÜberLeben - Kritik

US 2011 Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 03.05.2012

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    brainchild 12.12.2014, 12:52 Geändert 12.12.2014, 13:53

    Impulsives Ausrasten im Auto ist nach deprimiertem unter der Dusche stehen wahrscheinlich das verbrauchteste Bild in den Filmen unserer Zeit. Dennoch, wie der bis dahin so merkwürdig gefasste Charakter von Gordon-Levitt hier in einem Moment die gesamte Frustration über sein Dasein als Spielball seiner Umwelt herausschreit, das ist so unglaublich herzzerreißend wie es selbst die härtesten Dramen nur seltenst hinbekommen. Dabei ist "50/50" ein positiver, ein optimistischer Film. Für mich persönlich geht es hier gar nicht so sehr um den Krebs, sondern generell um die Persönlichkeit dieser Figur -- weniger darum wie sie mit einem so krassen Schicksalsschlag umgeht, vielmehr um ihren Umgang mit den ganz alltäglichen Tiefschlägen, die viel zu oft gerade von den Leuten kommen, die einen eigentlich vor genau diesen Tiefschlägen bewahren sollten.Es geht um Beziehungen -- Beziehungen zur Familie, zu (besten) Freunden, zum Partner. Und um Enttäuschungen und Chancen, und wie man es schafft, dass das eine einen nicht das andere übersehen lässt. Dementsprechend ist das Ende vielleicht ein bisschen seicht, aber die letzte Einstellung von Gordon-Levitt dann wieder so wunderbar passend zu diesem Film, der mich persönlich voll getroffen hat. :)

    3
    • 3

      Der Film war ok, nur Seth Rogen hat mal wieder alles kaputt gemacht mit diesem unlustigen schlechtem Humor. Nachdem ich ein drittes Mal auf einen Film mit dem rein gefallen bin, NIE WIEDER! Filme mit Seth Rogen!

      • 9

        Sehr bewegend und teilweise sehr emotional. An manchen Stellen kamen einem fast die Tränen und im nächsten Moment hat man schon wieder gelacht. Von der Story her sehr gut doch die Schauspielerische Leistung mancher Charaktere hätte besser sein können.

        • 6 .5

          Ich würd sagen ist ganz oke, kann man 1x gucken aber das Ende war ja schrecklich. Es gibt nichts schlimmeres als ein offenes Ende bei so einem eig. Happy End sag ich mal ^^

          • 8

            Was für ein bewegender Film. Selten habe ich das Zusammenspiel zwischen Tragik und witzigen Szenen besser erlebt.
            50/50 macht einfach alles richtig.
            Die Schauspieler passen perfekt in die Rollen und kommen sehr glaubwürdig rüber. Besonders Joseph Gordon-Levitt zeigt sich von der besten Seite.
            Der Rest des Cast passt auch wunderbar.
            Die Story bleibt stets interessant und verliert sich auch nicht in eine bestimmte Richtung.

            Wer ein Drama mit der ein oder anderen witzigen Szene sucht, sollte den hier wirklich mal ansehen.
            Große Überraschung für mich, ein Film der niemals geschmacklos oder unglaubwürdig erscheint.

            8
            • 8 .5

              Obwohl Joseph-Gordon Levitt zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern gehört, habe ich diesen Film tatsächlich im Kino verpasst. Dafür könnte ich mich grün ärgern, denn ausgerechnet hier liefert Levitt, neben Mysterious Skin, seine beste schauspielerische Leistung ab. Der Film an sich überzeugt auch in jeder einzelnen Minute. Filme mit der Krebs Thematik gibt es ja wie Sand am Meer, doch nur sehr wenige Filme gingen bisher so respektvoll und richtig mit diesem Thema um.

              Eigentlich lebt Adam ein ganz gewöhnliches Leben. Er hat eine Freundin, einen besten Freund und einen normalen Job. Doch sein Leben ändert sich rapide, als er die Diagnose Krebs bekommt. Genauer gesagt : Rückenmarkkrebs. Seine Überlebenschancen betragen 50%. Es passiert, was passieren muss. Seine Freundin betrügt ihn, da sie angeblich viel zu überfordert ist. Kurzerhand schmeißt Adam sie aus seinem Leben. Zu allem Überfluss muss Adam auch wieder Kontakt zu seiner komplizierten Mutter und seinem Alzheimerkranken Vater aufnehmen.

              Was als aller erstes bei "50/50" deutlich auffällt ist, dass er erstaunlich locker mit dem Thema umgeht. Er ist sogar an vielen Stellen ziemlich witzig, wie einst bei "Das Beste kommt zum Schluss". Doch das Wichtige dabei ist, dass er in den ernsten und bewegenden Momenten den Humorgrad komplett abstellt. Der Film weiß einfach, wann er ernst sein muss und ab wann er witzig sein kann. Die Witze und lustigen Stellen sind zudem nie respektlos gegenüber diesem schwierigen Thema. Gegen Ende gab es dann 1 bis 2 Szenen, die ich etwas unnötig fand und den Film hinten raus ein wenig in die Länge zog, was der Film gar nicht nötig gehabt hätte. Zudem gab es noch ein paar kleine Fragen, die ich gerne beantwortet bekommen hätte. Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau.

              Die schauspielerische Leistung der Darsteller war sehr gut. Ja, auch Seth Rogen, den ich trotz seines Images immer gerne sehe, liefert hier eine tolle und glaubwürdige Leistung ab. Aber die Show gehört ganz klar Joseph-Gordon Levitt. Er liefert hier eine großartige Performance ab, die völlig zurecht mit einer Oscarnominierung belohnt wurde. Man nimmt ihn hier einfach zu jeder Minute ab, was er gerade empfindet. Am Anfang wirkt er noch sehr gefasst und ist eher vom geschockten Umfeld genervt. Doch nach und nach beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sterben und wenn ihn da allmählich die Angst packt, zeigt Levitt was er drauf hat. Er ist einfach ein großartiger Schauspieler und für mich war er schon immer der verschollene Zwillingsbruder des legendären Heath Ledgers. In einer weiteren Nebenrolle haben wir noch Bryce Dallas Howard. Scheinbar hat sich die Gute auf Hass-Figuren spezialisiert. Wie schon einst in "The Help" habe ich ihr hier 100 Jahre Pech gewünscht und wäre ihr am liebsten permanent an die Kehle gesprungen. Zu guter letzt haben wir noch Anna Kendrick, die vor allem bei den Teenies durch ihre Rolle als Jessica in der Twilight Saga bekannt ist. Hier hat sie mir richtig richtig gut gefallen, als unerfahrene und zuckersüße Therapeutin hat sie mich stets überzeugt und auch zum Lachen gebracht.

              Fazit : 50/50 ist vielleicht nur minimal schwächer als "Das Beste kommt zum Schluss". Trotzdem bleibt es ein großartiger, auf höchstem Niveau gespielter Film, der in fast jeder Szene komplett überzeugt und stets realistisch ist. Genauso muss man mit diesem Thema umgehen, anstatt nur auf die Tränendrüse zu drücken.

              8,5/10

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              • 8 .5

                Ein sehr berührender Film, der (wie ich finde) ziemlich realistisch mit dem Thema Krebs umgeht. Joseph Gordon-Levitt spielt super und Seth Rogen ist ein sehr lustiger Sidekick dazu.
                Nach diesem Film,denkt man echt darüber nach,wie froh man sein kann,wenn man keinen Krebs hat.

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                • 7 .5

                  vom Thema her hätte ich den Film als uninteressant eingestuft, aber ich wurde positiv überrascht. Der Film war spannend und hatte Humor, abgesehen davon nur passende kleinere melodramatische Passagen.

                  • 8 .5

                    Auf diesen Film freute ich mich auch schon sehr lange. Joseph Gordon-Levitt ist einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, was nicht zuletzt daran liegt, dass er unheimlich wandelbar ist.

                    Fazit: Sehr gut gemachter Film. Das Thema wird hier ein wenig mit Humor genommen, wobei es aber nicht an Ernsthaftigkeit und Dramatik fehlt. Joseph lässt Haare für den Film und glänzt mit einer super guten schauspielerischen Leistung. Für Fans des Genres ist der Film zu empfehlen. Kein absoluter Reißer, aber man kann ihn sich mal ohne Murren ansehen!

                    • 4

                      Letztendlich bricht dem Film das Hauptthema "Krebs" das Genick. Hätte er als reine Buddy-Komödie wahrscheinlich ganz gut funktioniert, so versagt er als Drama weitestgehend, da die Charaktere bis zur Schmerzgrenze stereotyp sind. Man möchte meinen, dass der Film nicht die Intention besaß eine möglichst realistische Situationsbeschreibung von Krebserkrankten aufzuzeigen, sondern lediglich zu unterhalten. Dann muss man ihm bis zu einem gewissen Grad aber auch Verharmlosung vorwerfen (wie unten bereits erwähnt, man kokettiert damit selbst einmal in diese Situation zu geraten). Achja, und Seth Rogen nervt.

                      • 8 .5

                        Bin auf diesen wunderbaren Film getroffen, als ich durch die Videothek geschlendert bin und war hochauf begeistert, da ich sowohl Joseph Gordon-Levitt als auch Anna Kendrick sehr mag. Dieser Film ist jedoch etwas deplatziert in der Kategorie "Komödie". Klar, es gibt durchaus lustige Stellen. Jedoch gehört dieser Film, meiner Meinung nach, eher in die Dramaecke.
                        Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der an Krebs erkrankt ist und erzählt wie Freunde, Familie und medizinisches Personal mit dieser Situation umgehen.
                        Er ist sehr bewegend und reißt einen durchaus mit, sodass selbst mir teilweise Pipi in den Augen stand. Sehr sehenswert und absolute Empfehlung.

                        • 9

                          Ein toller Film, der mich richtig gepackt hat. Emotional ohne auf die Tränendrüse zu drücken, komisch ohne die Grenzen des guten Geschmacks zu übertreten.
                          Der Streifen hat mich abgeholt und mitgenommen, mit mir gelacht und mit mir getrauert. Genau so müssen Filme sein!

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                          • 7

                            Die einzelnen zum Teil ergreifenden zum Teil saukomischen Szenen für sich genommen sind super. Alles wird jedoch von einem zähen Kitt Namens Hollywood zusammen gehalten. Eben der Kitt, der immer verwendet wird, wo Verlass drauf ist, dass keine Überraschungen kommen.
                            Die Schauspieler sind gut bis sehr gut. Und hey, ein Kumpel der die Scheiße mit der Freundin klar auf den Punkt bringt ist echt was Wert: Seth Rogen glänzt mal wieder alle anderen in den Schatten. Die Hauptrolle, Joseph Gordon-Levitt, ist not bad, aber das Drehbuch scheint nicht mehr herzugeben. Anjelica Huston, die Rolle hätte auch irgend eine Andere spielen können. Als cooler Opa: Philip Baker Hall, der noch ein bisschen Dampf ins Spiel bringt!

                            • 8 .5

                              Viel zu unbekannte Tragik-Komödie, mit vielen Lachern und trotzdem Herz.
                              Sehr zu empfehlen. Geile Dialoge, super Charaktere, zum Ende hin etwas kitschig, was bei dem Thema und der Brisanz aber wohl nicht ausbleibt.
                              Alles in Allem: Ein schöner Film, den ich mir gerne nochmal angucken werde.

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                              • 9

                                Also dieser Film hat mich total begeistert, Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen ergänzen sich perfekt, Rogen sorgt für ein paar Lacher.
                                Dieser Film ist aber mehr Drama als Komödie, weil zum Schluss hin wird der Film sehr traurig, wo mir fast die Tränen gekommen sind.
                                Die Geschichte über das Fertigwerden der Krankheit und das Weiterleben ist sehr rührend. Filme wie solche sollten mehere gedreht werden, weil die Thematik über das Kämpfen im Leben zu bleiben, find ich sehr gut.

                                • 7 .5

                                  Spoiler

                                  Guter Film, der am Ende leider Potential durch ein von Beginn an vorhersehbares Ende verschenkt. Wobei ein negativer Ausgang genauso vorhersehbar gewesen wäre, aber wenigstens konsequent. Interessant ist für mich jetzt im Nachhinein die Frage, wo Philip Baker Hall abgeblieben ist. Habe ich etwas nicht mitbekommen oder wurde der einfach vom Drehbuchautor zum Schluss vergessen? Gerade die Szenen des Chemo-Trios fand ich am stärksten.

                                  Aber natürlich auch das Arzt-Patient-Verhältnis, bis dieses die übliche Richtung eingeschlagen hat. Alles in allem war ich dann zum Schluss doch enttäuscht. 50/50 ist ein typisches Feel-good-Drama-Komödien-Movie, unterhaltsam, im besten Falle (wie bei mir) wirklich mitreißend, traurig und lustig (dank der hervorragenden Darsteller), aber nichts, was ich mir ein zweites Mal ansehen würde. Nichts, was mich vollkommen zufrieden stellt. Ich sehe hier keine Konsequenz. Ich weiß nicht, was der Drehbuchautor vor hatte. Das Ende schmeißt alles über den Haufen, was ich mir vorher während des Films dachte. Positiv empfand ich den Cast und ein gewisses Feingefühl, mit dem der Film über weite Strecken mit seiner Story umgegangen ist. Die Phase vom ersten Tod des Chemo-Trios bis zu Adams OP war äußerst intensiv und mitreißend. Unterhaltend und sehenswert war 50/50 bei aller Kritik für mich also auf jeden Fall.

                                  7.5 - sehr unterhaltsam und kurzweilig, aber letztlich leider enttäuschenderweise doch irgendwie die übliche Genrekost, nur besser umgesetzt

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                                  • 8

                                    Mal himmelhoch jauchzend mal zu Tode betrübt ist diese One-Man-Show des Joseph Gordon-Levitt schlichtweg atemberaubend schön und traurig zugleich.
                                    Es balanciert beinahe mühelos auf dem schmalem Grad zwischen Drama und Komödie und nervt trotz immenser Ansätze eine romantischen Komödie niemals.
                                    Ein schlichtweg wunderschöner Film, den jeder einmal gesehen haben muss !

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                                    • 7

                                      '50/50 - Freunde für's (Über-)Leben' macht deutlich, dass man auch einer schlimmen Krankheit wie Krebs mit Humor begegnen kann, ohne dabei albern oder geschmacklos zu wirken. Der Film zeigt auch, wie schwer es, nicht nur für den Krebspatienten selber ,sondern auch noch für seine Familie und Freunde, ist, mit dieser Krankheit umzugehen.
                                      Mir persönliche hätte der Film ohne Happy-End besser gefallen, einfach um zu verdeutlichen, wie Krebs das Leben der Betroffenen verändert.

                                      • 9 .5

                                        50/50. Genauso ist der Film. Eine lachende und eine traurige Maske, halb Komödie, halb Drama. Aber nicht voneinander getrennt, sondern gut vermischt. Wo in der ersten Hälfte der humoristische Anteil überwiegt, tut dies in der zweiten Hälfte die dramatische Komponente. Doch immer wieder durchbricht die Komödie das Drama, und das Drama die Komödie. Und gerade dadurch entstehen die sowohl lustigsten, als auch bewegendsten Szenen des Films. Hier wirkt erstaunlicherweise Seth Rogens postpräpubertärer Humor in der ersten Hälfte des Films schon fast katalytisch, wenn er eine sehr emotionale Situation durch Seine Derbheit in präpostpubertärem Lachen auflöst. Das ist oft sehr unpassend-passend. Trotzalledem wird hier das Thema "KREBS" relativ realistisch behandelt. Dazu trägt insbesondere auch Joseph Gordon Lewitt bei, der hier sehr differenziert, die an Krebs erkrankte Hauptfigur darstellt. Aber lasst euch nicht vom Thema Krebs abschrecken. Der Film ist wirklich durchgehend unterhaltsam und hat keinerlei Durchhänger, Längen oder deprimierende Phasen. CIAO ;)

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                                        • 9

                                          Die eigene Vergänglichkeit erzeugt wohl das unangenehmste Gefühl, dass man sich denken kann. Niemand setzt sich gerne damit auseinander. So lässt auch 50/50 jenes Unwohlsein emporsteigen. das ist unbequem und hat mir kaum Freude bereitet. Nichtsdestotrotz entwickelt sich ein sehr sensibles Drama, das den Zuschauer zum Beobachter unangenehmer Konversationen und Stimmungen des Protagonisten werden lässt. Man fühlt regelrecht die Emotionen des von Levitt gespielten Charakters. Ich ziehe den Hut vor ihm, dem rest des Casts und dem Regisseur. Wertvoll.

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                                          • 10

                                            MARY'S LIEBLINGSFILME #2

                                            »50/50«

                                            
A tumor? Me? That doesn't make any sense though. I mean... I don't smoke, I don't drink... I recycle...

                                            WAS
                                            
Tragikkomödie zum Thema Krebs, wobei die Tragik eher einen größeren Anteil einnimmt. Wer wegen Seth Rogen eine Haudraufkomödie erwartet, ist fehl am Platz.

                                            WER 

                                            Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt beweist hier einmal mehr, das er immer besser wird. Sein Spiel ist ganz, ganz großes Kino. Man kann nicht anders als mit seiner Figur Adam mitfühlen, -hoffen und -verzweifeln. Als typischer Sidekick agiert Seth Rogen in altbekanntem Terrain, aber das kann er gut. Ein paar deftige Sprüche hier und da, aber ebenso auch leise Momente mit Herz, er ist definitiv kein Fremdkörper in diesem Film.
                                            Anna Kendrick als Adams unsichere Therapeutin hinterlässt einen ganz besonderen Eindruck. Man kann nachvollziehen, weshalb Adam trotz aller Fettnäpfchen wieder zu ihr geht. Sie ist süß und charmant - man muss sie einfach mögen.
                                            Gesondert erwähnen möchte ich noch Anjelica Huston. Trotz wenig Screentime, schafft sie als Adams überenergische Mutter den Spagat zwischen nervig und dennoch liebenswert. Man nimmt ihr einfach ab, dass sie Angst um ihren Sohn hat und ihm beistehen möchte. Aus Liebe und nicht aus Kontrollzwang.


                                            WARUM
                                            
Nach der ersten Sichtung hat mir der Film gut gefallen und ich hätte wahrscheinlich eher 8-9 Punkte gegeben. Doch ich ertappte mich dabei, wir mir Adam und seine Geschichte im verregneten Seatlle immer wieder im Kopf herumspukten. Noch Tage und Wochen nach dem Kinobesuch.
                                            Diese gekonnte Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor geht, nicht zuletzt dank der talentierten Besetzung, direkt ins Herz. Das Drehbuch schafft es, stets einen gewissen Respekt zu bewahren, kommt ohne Melodramatik aus und wirkt dadurch erfrischend bodenständig.
                                            Der ständige Wechsel zwischen locker, leichter Komödie und harter Realität steuert zum Ende auf einen dermaßen emotionalen Höhepunkt zu, dass schon mal ein paar Tränchen kullern können, denn bis dahin ist der Ausgang der Krankheit völlig offen.
                                            »50/50« ist ein kurzweiliger Film, der dennoch nachhallt und einem immer wieder durch den Kopf geht. Er ist eine Ode an die Freunschaft, die Familie und das Leben.

                                            You can't change your situation. The only thing that you can change is how you choose to deal with it.

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                                            • 7 .5

                                              Dem Film gelingt es ausgezeichnet die Balance zu halten zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Die Figuren wirken echt und glaubhaft und es wird sehr gekonnt gezeigt, wie hilflos das Umfeld auf die Krebserkrankung der Hauptfigur reagiert. Zusammen mit dem sehr gut gewählten Filmsoundtrack ergibt sich ein kurzweiliger und interessanter Filmabend.

                                              • 9

                                                Ein sehr schöner Film. Witzig und traurig.... sollte man sich ansehen!!

                                                • 3

                                                  schätze die meisten bewertungen hier rühren mehr von betroffenheit anstatt der wirklichen empfindung guter unterhaltung. lachen konnt ich nur einmal wirklich der rest zog sich hin wie kaugummi. seltsamerweise empfand ich den gedanken selber krebs zu haben beim schauen irgendwie reizvoll. das bedarf wohl noch einer genaueren analyse.
                                                  muss sagen der film mit dem der hier oft verglichen wird(ziemlich beste freunde glaub ich hieß der) war definitiv unterhaltsamer.die charaktere waren sympathischer.
                                                  das die freundin ihn betrügt konnte ich sofort sagen als sie ihren ersten auftritt hatte, die therapeutin spielt das besorgte mauerblümchen katastrophal und die mutter nervt einfach nur. alles in allem lebt der film von der gewollten geheuchelten betroffenheit des zuschauers. ich als selbstdenkender mensch fühle mich an der stelle verarscht und manipuliert und werde mich hüten in die posaune des mitleids einzustimmen und mit dem emotional deformierten doofen mitzuheulen
                                                  freak out

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                                                  • 8

                                                    Ein wunder-wunder-wunderschöner Film, bei dem ich mein Herz und meine Augen so richtig ausschütten konnte. Die letzten 30 Minuten habe ich fast nur noch geheult, zwischendurch musste ich dennoch sehr lachen, da einige wirklich witzige Gags dabei sind. Ich finde, die Mischung aus Drama und Komödie ist überaus gut gelungen, soundtracktechnisch hätte es nicht besser gemacht werden können, der Film erscheint super warmherzig und die Darsteller sind einfach umwerfend. Einzig und allein, dass mir das Thema Krebs etwas lapidar erzählt scheint, finde ich etwas negativ. Nach "Beim Leben meiner Schwester" auf jeden Fall mein Lieblingsfilm bezüglich dieser Thematik...Spätestens ab jetzt hat es Mister Gordon-Levitt in meine Top 20 der besten Schauspieler geschafft!

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