50/50 - Freunde fürs ÜberLeben - Kritik

US 2011 Laufzeit 100 Minuten, FSK 12, Komödie, Drama, Kinostart 03.05.2012

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Kritiken (25) — Film: 50/50 - Freunde fürs ÜberLeben

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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9.0Herausragend

[...] Mit einer gehörigen Portion Skepsis kann man einem Projekt wie 50/50 entgegentreten, denn Feel-Good-Komödie und Krebsleiden verstehen sich nicht besonders gut und es wäre davon auszugehen gewesen, dass der eine Part dem anderen den Rang abläuft und ihn gnadenlos konterkariert. Doch so unglaublich es scheinen mag, schafft es der Drehbuchautor Will Reiser tatsächlich, eine durchweg positive, zuweilen herzhaft spritzige, witzige Komödie zu schaffen, die weder die Krankheit verharmlost, sie ins Lächerliche zieht oder mit Stereotypen zu kämpfen hat. Das mag zu großen Teilen daran liegen, dass die Geschehnisse im Film lose auf Reisers eigenen Erfahrungen basieren, wobei er sich bewusst dagegen entschieden hat, ein autobiografisches Werk zu verfassen und stattdessen mit der Rolle des Adam quasi einen Jedermann geschaffen hat, so wie jeder von der grausamen Krankheit heimgesucht werden kann und die allermeisten in ihrem näheren Umfeld bereits Berührungspunkte mit dem Krebs gehabt haben. [...]

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

„50/50 – Freunde fürs (Über)Leben“ wirbt damit ein Feel-Better-Movie zu sein. Dieses Versprechen kann der Film nicht einhalten. Am Ende fühlt man sich nicht anders, weder besser noch schlechter. Der Film konnte zwar emotional Schneisen hinterlassen, die aber schnell wieder vergessen sind. Nein, „50/50“ ist wirklich kein schlechter Film, aber sein Konzept ist einfach zu vergänglich. Es gibt nur wenige Momente, in denen der Film Krebspatient Adam wirklich nahe kommt. Wenn er mit zwei älteren Herren (Matt Frewer, Philip Baker Hall) zusammen seine Chemotherapie durchsteht, dann entwickelt sich eine ungezwungene, fast schon intime Einsicht auf die Alltäglichkeit der Konfrontation mit dem Tod. Es sind nur wenige Augenblicke, in denen „50/50“ nicht versucht zwanghaft locker mit dem Thema umzugehen und genau diese bleiben in Erinnerung.

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J!GS4W

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:)


Fabes

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Das trifft den Nagel wohl auf den Kopf!


GrammatonCleric: Equilibrium, X-RATED, DAS M...

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8.5Ausgezeichnet

Natürlich ist die Geschichte des Will Reiser schon ein Filmstoff, wie ihn nur das Leben selbst schreiben kann, aber unter der Regie von Levine wird aus "50/50" trotz Zugeständnissen an die Dramaturgie und einer leicht aufgesetzten Lovestory eine emotionale Achterbahnfahrt, die mich so richtig gepackt hat und erst einiges später wieder losgelassen hat. Der Cast ist fantastisch und besonders JGL beeindruckt nachhaltig (ich würde sogar so weit gehen und diese Rolle als seine bisher beste bezeichnen). "50/50" ist nicht nur die Geschichte eines persönlichen Schicksals, sondern vor allem auch eine über Männerfreundschaften, die alles und jeden überstehen. Vor allem wir Männer dürften uns nicht selten wiedererkennen.

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Roman Scheiber: ray Roman Scheiber: ray

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6.5Ganz gut

Das ergibt einen unterhaltsamen, durchaus nicht kalt lassenden, aber doch problemlos verdaulichen Film zu einem ernsten Thema, dessen Authentizität trotz der „realen“ Vorlage eine behauptete bleibt.

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Arthur A.: www.filmfutter.com

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9.0Herausragend

50/50 - Freunde fürs (Über)leben ist eine erfrischend amüsante und gleichzeitig sehr menschliche Annäherung an ein ernstes Thema. Lachen ist nun mal die beste Medizin.

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CINEMAN.ch

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8.0Ausgezeichnet

Ein 27-jähriger geht mit Rückenschmerzen zum Arzt und mit der Diagnose Krebs wieder nach Hause. Dies ist nicht gerade die beste Ausgangslage für einen lustigen Film, doch genau das versucht 50/50. Und weil Regisseur Jonathan Levine mit seiner «Krebs-Komödie» jederzeit den richtigen Ton trifft, gelingt das sogar ausgezeichnet - auch wenn der Film keineswegs nur lustig ist. Das verdankt er auch der ausgezeichneten Besetzung: Joseph Gordon-Levitt, Seth Rogen, Anjelica Huston und vor allem Anna Kendrick finden die Balance zwischen Tragik und Komik so perfekt, dass der Film nie geschmacklos oder übertrieben sentimental wird.

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JackoXL: Die Drei Muscheln

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7.0Sehenswert

"50/50" ist wirklich ein guter Film, der die Gratwanderung zwischen Krebsdrama und Komödie über weite Strecken gut hinbekommt, berührt und unterhält. Joseph Gordon-Levitt zeigt mal wieder eine klasse Leistung, verkörpert seine Figur glaubhaft und sympathisch. Man kann mitfühlen, aber auch mitlachen. In einigen Momenten ist"50/50" ein ganz ausgezeichneter Film.

Leider muss man dem Film auch einige Sachen ankreiden. Die Figur von Seth Rogen war so dieser typisch lustige Sidekickkumpel. Etwas schluffig, dauernd am baggern, flapsiges Gequassel. Missionsziel: Sorge für Lacher. Tatsächlich war er an den besten Lachern im Film nicht oder kaum beteiligt. Das ist zu sehr gezwungen, ohne richtig zu funktionieren. Nicht total daneben, ein wenig anders hätte die Figur aber schon angelegt werden können.
Und um Spoiler zu vermeiden sage ich nur: Wer hat den Film gesehen und bei Adams erster Therapiesitzung nicht sofort gewusst, was sich daraus entwickeln wird? Auch das ist für die Geschichte nicht so wichtig und eher schmückendes Beiwerk, um auch dieses Interesse noch zu bedienen.

So viel zu den Kritikpunkten. Das schmälert für das Gesamtbild etwas, es bleibt unterm Strich aber immer noch ein sehenswerter Film. Allein der potthässliche Hund mit dem Namen "Skeletor", der heimliche Star.

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JackoXL

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P.S.: Ich gebe doch noch 0,5 oben drauf, die hat er letztendlich verdient.


SoulReaver

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Jap, schöner Film. Schöpft nicht seine Möglichkeiten voll und ganz aus. Aber einfach schön. :)


Mr.Film: City of Cinema

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9.0Herausragend

Nach was für einer Zeit ist es angemessen, den Mund wieder zu schließen, die Taschentücher wieder wegzustecken, wann ist es angemessen einen Film zu vergessen, der einen so zwiegespalten zurücklässt? Nein, ich meine nicht das er einen bitteren Nachgeschmack hinterlassen hat, es sind diese zwei Augen die nach dem Abspann noch da sind, das weinende und das lachende, die Augen die sich, während sie dem wunderschönen Indie-Pop lauschen, in den Armen liegen. Wie ein Schlag in die Fresse, und danach kriegt man von der gleichen Hand eine Rose angeboten, ein ewiges Zusammenspiel einer Trauermine, und eines Lächelns. Um auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Garnicht. "50/50" ist so ein Film, der mir persönlich sehr viel mitgegeben hat, damit meine ich kein "Was wäre wenn ich Krebs hätte"-Szenario(der Film will nichtmal zeigen wie man genau mit Krebs umgehen sollte, man kann damit nämlich nicht vernünftig umgehen, man kann damit lediglich so mit umgehen, wie man es selbst für richtig hält), ich meine vielmehr Situationen, die jedem Menschen begegnen werden: Eine verzweifelnde Beziehung zur Freundin, Familienkonflikte, das Verhältniss zu Freunden, es ist so viel was der Film in sich vereint, was er sagen möchte. Für diesen Moment ist "50/50" dein Therapeut, derjenige der dir etwas klar machen möchte. Doch zum Glück ist er nicht wie ein normaler Therapeut, er bringt dich auch zum lachen, zum weinen, geht emotional an die Sache ran. Es ist simpel, eine Geschichte über Krebs zu einem Film zu formen, vor allem weiß man als Produzent das es leicht verdientes Geld ist, das Thema ist eben rührend, ist mitreißend. Doch man hat mehr als eine seichte Dramenkomödie um eine ernstes Thema gestrickt, man hat sich Gedanken gemacht, Gedanken darüber wie es in einem Krebspatienten wirklich aussieht(Autor Will Reiser hatte ein persönliches Erlebnis mit Krebs) und ich habe gemerkt das man mir mehr als eine Filmerfahrung mitgeben wollte. Durch Leute wie Seth Rogen und Joseph Gordon-Levitt konnte die Botschaft und das Gefühl des Filmes nicht besser vermittelt werden, mit einer unglaublichen Gewandheit springt man vom Witz zur Tragödie, und zurück. Eine einzige lebensfrohe Emotionsbombe in die man sich nur zu gerne stürzt.

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Mr.Film

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@Holly: Ja hab ich auch gesehen, bin deswegen nach Baden-Baden ins Kino gegangen :/
@filmschauer: Stimmt schon, aber selbst ohne Levitt-Bonus ist dieser kleine Film hier mein derzeitiges Jahreshighlight, da darf sich auch die restliche Crew auf die Schulter klopfen :)


stuforcedyou

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der levine hats einfach drauf


Joe Morgenstern: Wall Street Journal Joe Morgenstern: Wall Street Journal

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6.0Ganz gut

Die besten Momente von 50/50 liegen zwischen denen, wo zum lauten Auflachen provoziert wird bzw. zu Herzen gerührt werden soll.

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Kenneth Turan: Los Angeles Times Kenneth Turan: Los Angeles Times

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7.0Sehenswert

Als eine Komödie über einen jungen Mann mit Krebs muss der Film ernst genug sein, um realistisch rüber zu kommen, gleichwohl leicht genug, um witzig zu sein. [...] 50/50 hält diese Balance erstaunlich gut.

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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer

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7.5Sehenswert

50/50 ist teils urkomisch, teils bitterernst, und in Gänze ergreifend.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.5Herausragend

Die Leistung eines jeden Darstellers ist schlichtweg makellos.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Getreu dem Motto „Lachen ist die beste Medizin“ arbeitet „50/50“ das ernste Thema Krebs humoristisch auf und vollzieht dabei beachtlich erfolgreich die schwierige Gratwanderung zwischen Witz und Ernsthaftigkeit. Die Charaktere sind dabei dezent überzeichnet, wie es besonders in Komödien üblich ist, offenbaren im fortgeschrittenen Verlauf jedoch auch alle ihre Tiefe. [...]

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Lars Tuncay: Filmtabs, Intro Lars Tuncay: Filmtabs, Intro

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6.5Ganz gut

Etwas unausgegorene Dramödie mit einem attraktiven Darstellergespann.

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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8.0Ausgezeichnet

Tumor ist, wenn man trotzdem lacht.

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Hans Schifferle: epd Film Hans Schifferle: epd Film

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6.5Ganz gut

Im Spiel von Gordon-Levitt, in der irritierenden, fast schon sinnlichen Unversöhnlichkeit gegenüber der Ex liegt ein Potenzial, das der Film nicht ausnutzt: Andeutungen einer Beziehungsutopie im Angesicht des Todes.

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Andreas Fischer: Radio Köln Andreas Fischer: Radio Köln

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8.5Ausgezeichnet

Mit absurder Komik, aber sehr feinfühlig schultert Regisseur Jonathan Levine das ernste Thema.

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Julia Binder: Bayerischer Rundfunk Julia Binder: Bayerischer Rundfunk

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8.0Ausgezeichnet

Tragisch und komisch, berührend und fesselnd, schwungvoll und nachdenklich - dieser Film macht Mut!

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Matthias Pasler: Movie Maze Matthias Pasler: Movie Maze

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9.0Herausragend

50/50 - Freunde fürs (Über)Leben ist ein wirklich wundervoller Indie-Film, nach dem man noch länger das dringende Gefühl verspürt, den Menschen, die einem nahestehen, zu sagen, dass man sie liebt.

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Claudia Lenssen: epd Film Claudia Lenssen: epd Film

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6.5Ganz gut

„50/50 – Freunde fürs (Über)Leben“ setzt mehr auf den schwarzen Humor, mit dem über das Unvermögen der Mitmenschen gelacht werden kann, die ihre Egozentrik mit Betroffenheitsfloskeln vernebeln.

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José Garcia: Textezumfilm

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8.5Ausgezeichnet

Bereits im (deutschen) Verleihtitel wird es deutlich, dass es Drehbuchautor Will Reiser und Regisseur Jonathan Levine nicht nur um Adams Krankheitsverlauf, sondern insbesondere auch um die Unterstützung durch dessen besten Freund Kyle geht. Zwar nimmt sich das Drehbuch besonders nach Rachaels Scheitern und dem Erscheinen der jungen, unsicheren aber überaus verständnisvollen Therapeutin Katherine auf der Leinwand ausgesprochen vorsehbar aus. „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ überzeugt jedoch einerseits dadurch, dass der Film den richtigen Ton trifft: Als Komödie wirkt er niemals albern, die dramatischen Augenblicke werden wohldosiert eingesetzt. Daran haben andererseits zwei Nebenfiguren – Adams Mutter und besonders sein Freund Kyle – einen ganz wichtigen Anteil. Seth Rogen und Anjelica Huston gestalten sie sehr nuanciert und frei von seichten Klischees.

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Oliver Kaever: Programmkino, Die Zeit, fluter Oliver Kaever: Programmkino, Die Zeit, fluter

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8.0Ausgezeichnet

50/50 gelingt es, sich ernsthaft mit einem gerade für junge Leute tabuisierten Thema zu beschäftigen, ohne sich aber einen vielleicht typisch amerikanischen, dafür aber nicht unsymptahtischen Grundoptimismus nehmen zu lassen.

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Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de Jens Hinrichsen: Film-Dienst.de

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8.0Ausgezeichnet

Etwas mehr Realismus im medizinischen Bereich hätte der Geschichte gut getan, gerade weil die inneren Werte stimmen. Als emotional wie atmosphärisch mitreißender Film über ein schwieriges Thema geht 50/50 aber allemal durch Ziel.

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Edward Nigma: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

"No one wants to fuck me. I look like Voldemort."

Drei kleine Wörter, die wohl wirklich niemand von seinem Arzt hören will: „Sie haben Krebs“. Wie geht man jedoch mit dieser lebenszerstörenden Diagnose um? Eine Frage, die seit Jahren genügend Stoff für eine Vielzahl von Hollywoodstreifen à la „Beim Leben meiner Schwester“ oder Fernsehserien wie zuletzt AMCs Hitformat „Breaking Bad“ bietet. Auch „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ nimmt sich dieser schwierigen Thematik an, doch Jonathan Levines („All the Boys Love Mandy Lane“) Krebsdrama legt den Fokus nicht auf die physischen Leiden eines Krebspatienten, sondern stellt die psychischen Belastungen für den Betroffenen und dessen Angehörigen nach einer solchen Diagnose in den Vordergrund. Das Resultat ist ein herzerwärmendes modernes Märchen über Freundschaft, Hoffnung in den Glauben in sich selbst, mit einem grandiosen emotionalen Finale, das wohl nur den hartgesottensten Kinogängern keine feuchten Augen bescheren wird.

Adam (Joseph Gordon-Levitt) führt ein vernünftiges und beschauliches Leben: Gemeinsam mit seiner Freundin Rachael (Bryce Dallas Howard) lebt er in einem kleinen Haus in Seattle und zieht dann und wann mit seinem besten Kumpel Kyle (Seth Rogen) um die Häuser. Seit einiger Zeit leidet Adam jedoch unter starken Rückenschmerzen und Kurzatmigkeit. Ein Besuch beim Arzt soll Klarheit schaffen, doch statt guten Neuigkeiten hat der Arzt für ihn eine echte Hiobsbotschaft: Adam leidet an einer seltenen Art von Wirbelsäulenkrebs und dabei ist er doch gerade einmal 27 Jahre alt. Adam versucht die Diagnose erst einmal gelassen aufzunehmen, doch nach und nach beginnt die Krankheit sein Leben zu bestimmen.

Joseph Gordon-Levitt hat den Sprung vom Serienstar („Hintern Mond gleich links“) zur echten Hollywood-Größe geschafft, denn spätestens seit „500 Days of Summer“ weiß man um seine Qualitäten als Charakterdarsteller. Und auch in „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ zeigt der schmächtige Schauspieler ein weiteres Mal, was er auf dem Kasten hat. Gordon-Levitt gibt hier den krebskranken Jedermann und bietet somit eine perfekte Identifikationsfigur für den Zuschauer. Seinen wohl größten Moment erlebt Gordon-Levitt jedoch während des tragischen Finales, was er in diesen Momenten zeigt, sind Emotionen pur, fernab aller kitschigen und klischeehaften Tränendrückerei, die in Hollywood sonst gerne einmal zelebriert wird.

Doch nicht nur der Protagonist wurde clever gewählt, bis in die letzte Nebenrolle hat Regisseur Jonathan Levine bei der Besetzung ein gutes Händchen bewiesen. Wer bereits beim Anblick eines Seth Rogens („Beim ersten Mal“) auf dem Kinoposter von vornherein verschreckt die Hände über dem Kopf zusammenschlägt, sollte „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ dennoch eine Chance geben. Zwar präsentiert sich Rogen auch hier wieder als Archetyps aller Buddy-Charaktere, dennoch ist es in diesem Fall genau seine lautstarke Art und die zotigen Witze, durch die sich der Film, trotz der bedrückenden Thematik, eine gewisse Leichtigkeit bewahrt. So offenbart sich Rogen als die letzte Insel der „Normalität“ in diesem ganzen düsteren Krebs-Chaos, die dafür sorgt, dass sich Adam trotz der schweren Krankheit nicht vollends aus dem Leben ausklinkt. Auch mit Anjelica Huston („Die Addams Family in verrückter Tradition“) als überfürsorgliche Mutter, der langsam die Kontrolle entgleitet, hat Levine einen Volltreffer gelandet: Obwohl die ehemalige Hollywood-Schönheit nur in wenigen Szenen zu sehen ist, schafft sie es scheinbar mühelos schauspielerische Höchstleistungen abzurufen und so dürften ihre skurril-dramatischen Auftritte dem Zuschauer noch lange im Gedächtnis bleiben.

Jonathan Levine verzichtet in seinem Drama „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ größtenteils darauf, sich auf die krankheitsbedingten Beschwerden oder die durch die Chemotherapie verursachten schmerzhaften Nebenwirkungen zu fokussieren. So bleiben schlaflose Nächte, Kotzkrämpfe und ähnliche Torturen stets Randerscheinungen. Regisseur Jonathan Levine räumt stattdessen eher den kleinen und oftmals unbeachteten Dingen viel Platz ein. Bezeichnend dafür ist die Szene, in der sich Adam zum ersten Mal eine Glatze schneidet: Wenn Adam und sein Kumpel Kyle gemeinsam im Bad vor dem Spiegel stehen, dann merkt man, wie schwer dieser Schritt für den krebskranken Adam sein muss, denn erst durch die Veränderung des äußeren Erscheinungsbildes wird die Krankheit plötzlich real. Doch selbst diese düstere Szene inszeniert Jonathan Levine sowohl mit einem lachenden und einem weinenden Auge, denn obwohl nun die Krankheit nicht mehr zu verdrängen ist, gibt es immer noch Freunde auf die man sich verlassen kann. „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ ist eine sentimentale, dabei aber selten kitschige oder klischeehafte Ode an die Kraft der Freundschaft und der Familienbande, mit deren Hilfe selbst schwere Schicksalsschläge zu überstehen sind.

Fazit: „50/50 – Freunde fürs (Über)leben“ besticht durch eine makellose Inszenierung und eine perfekte Besetzung. Der Film ist tragisch, schön und wunderbar menschlich, wobei besonders das berührende Finale einem noch lange in Erinnerung bleiben wird.

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SiameseMax: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

[...] „50/50“ ist typisches Independent-Kino, dessen Titel gleich mehrere Implikationen birgt: Protagonist Adam sieht sich mit einer 50/50-Überlebenschance konfrontiert, genauso gut könnte man einem Plot wie diesem eine 50/50-Chance prognostizieren, tierisch in die Hose zu gehen. Regisseur Levine beweist jedoch ein sicheres Händchen für einen schwierigen Stoff mit dem Ergebnis eines vollends zufriedenstellenden Komödien-Kunststückes voller Situationskomik, Pointen-reichen Dialogen und der richtigen Dosis dramatischen Realismus.

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Kommentare (145) — Film: 50/50 - Freunde fürs ÜberLeben


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Samweis_Gamdschie

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Was für ein bewegender Film. Selten habe ich das Zusammenspiel zwischen Tragik und witzigen Szenen besser erlebt.
50/50 macht einfach alles richtig.
Die Schauspieler passen perfekt in die Rollen und kommen sehr glaubwürdig rüber. Besonders Joseph Gordon-Levitt zeigt sich von der besten Seite.
Der Rest des Cast passt auch wunderbar.
Die Story bleibt stets interessant und verliert sich auch nicht in eine bestimmte Richtung.

Wer ein Drama mit der ein oder anderen witzigen Szene sucht, sollte den hier wirklich mal ansehen.
Große Überraschung für mich, ein Film der niemals geschmacklos oder unglaubwürdig erscheint.

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JokerReviews

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Obwohl Joseph-Gordon Levitt zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern gehört, habe ich diesen Film tatsächlich im Kino verpasst. Dafür könnte ich mich grün ärgern, denn ausgerechnet hier liefert Levitt, neben Mysterious Skin, seine beste schauspielerische Leistung ab. Der Film an sich überzeugt auch in jeder einzelnen Minute. Filme mit der Krebs Thematik gibt es ja wie Sand am Meer, doch nur sehr wenige Filme gingen bisher so respektvoll und richtig mit diesem Thema um.

Eigentlich lebt Adam ein ganz gewöhnliches Leben. Er hat eine Freundin, einen besten Freund und einen normalen Job. Doch sein Leben ändert sich rapide, als er die Diagnose Krebs bekommt. Genauer gesagt : Rückenmarkkrebs. Seine Überlebenschancen betragen 50%. Es passiert, was passieren muss. Seine Freundin betrügt ihn, da sie angeblich viel zu überfordert ist. Kurzerhand schmeißt Adam sie aus seinem Leben. Zu allem Überfluss muss Adam auch wieder Kontakt zu seiner komplizierten Mutter und seinem Alzheimerkranken Vater aufnehmen.

Was als aller erstes bei "50/50" deutlich auffällt ist, dass er erstaunlich locker mit dem Thema umgeht. Er ist sogar an vielen Stellen ziemlich witzig, wie einst bei "Das Beste kommt zum Schluss". Doch das Wichtige dabei ist, dass er in den ernsten und bewegenden Momenten den Humorgrad komplett abstellt. Der Film weiß einfach, wann er ernst sein muss und ab wann er witzig sein kann. Die Witze und lustigen Stellen sind zudem nie respektlos gegenüber diesem schwierigen Thema. Gegen Ende gab es dann 1 bis 2 Szenen, die ich etwas unnötig fand und den Film hinten raus ein wenig in die Länge zog, was der Film gar nicht nötig gehabt hätte. Zudem gab es noch ein paar kleine Fragen, die ich gerne beantwortet bekommen hätte. Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau.

Die schauspielerische Leistung der Darsteller war sehr gut. Ja, auch Seth Rogen, den ich trotz seines Images immer gerne sehe, liefert hier eine tolle und glaubwürdige Leistung ab. Aber die Show gehört ganz klar Joseph-Gordon Levitt. Er liefert hier eine großartige Performance ab, die völlig zurecht mit einer Oscarnominierung belohnt wurde. Man nimmt ihn hier einfach zu jeder Minute ab, was er gerade empfindet. Am Anfang wirkt er noch sehr gefasst und ist eher vom geschockten Umfeld genervt. Doch nach und nach beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sterben und wenn ihn da allmählich die Angst packt, zeigt Levitt was er drauf hat. Er ist einfach ein großartiger Schauspieler und für mich war er schon immer der verschollene Zwillingsbruder des legendären Heath Ledgers. In einer weiteren Nebenrolle haben wir noch Bryce Dallas Howard. Scheinbar hat sich die Gute auf Hass-Figuren spezialisiert. Wie schon einst in "The Help" habe ich ihr hier 100 Jahre Pech gewünscht und wäre ihr am liebsten permanent an die Kehle gesprungen. Zu guter letzt haben wir noch Anna Kendrick, die vor allem bei den Teenies durch ihre Rolle als Jessica in der Twilight Saga bekannt ist. Hier hat sie mir richtig richtig gut gefallen, als unerfahrene und zuckersüße Therapeutin hat sie mich stets überzeugt und auch zum Lachen gebracht.

Fazit : 50/50 ist vielleicht nur minimal schwächer als "Das Beste kommt zum Schluss". Trotzdem bleibt es ein großartiger, auf höchstem Niveau gespielter Film, der in fast jeder Szene komplett überzeugt und stets realistisch ist. Genauso muss man mit diesem Thema umgehen, anstatt nur auf die Tränendrüse zu drücken.

8,5/10

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doktormovie

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein sehr berührender Film, der (wie ich finde) ziemlich realistisch mit dem Thema Krebs umgeht. Joseph Gordon-Levitt spielt super und Seth Rogen ist ein sehr lustiger Sidekick dazu.
Nach diesem Film,denkt man echt darüber nach,wie froh man sein kann,wenn man keinen Krebs hat.

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vuvuzela

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Bewertung7.5Sehenswert

vom Thema her hätte ich den Film als uninteressant eingestuft, aber ich wurde positiv überrascht. Der Film war spannend und hatte Humor, abgesehen davon nur passende kleinere melodramatische Passagen.

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Line3105

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auf diesen Film freute ich mich auch schon sehr lange. Joseph Gordon-Levitt ist einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, was nicht zuletzt daran liegt, dass er unheimlich wandelbar ist.

Fazit: Sehr gut gemachter Film. Das Thema wird hier ein wenig mit Humor genommen, wobei es aber nicht an Ernsthaftigkeit und Dramatik fehlt. Joseph lässt Haare für den Film und glänzt mit einer super guten schauspielerischen Leistung. Für Fans des Genres ist der Film zu empfehlen. Kein absoluter Reißer, aber man kann ihn sich mal ohne Murren ansehen!

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LeBateauPolice

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Bewertung4.0Uninteressant

Letztendlich bricht dem Film das Hauptthema "Krebs" das Genick. Hätte er als reine Buddy-Komödie wahrscheinlich ganz gut funktioniert, so versagt er als Drama weitestgehend, da die Charaktere bis zur Schmerzgrenze stereotyp sind. Man möchte meinen, dass der Film nicht die Intention besaß eine möglichst realistische Situationsbeschreibung von Krebserkrankten aufzuzeigen, sondern lediglich zu unterhalten. Dann muss man ihm bis zu einem gewissen Grad aber auch Verharmlosung vorwerfen (wie unten bereits erwähnt, man kokettiert damit selbst einmal in diese Situation zu geraten). Achja, und Seth Rogen nervt.

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Kohax

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Bin auf diesen wunderbaren Film getroffen, als ich durch die Videothek geschlendert bin und war hochauf begeistert, da ich sowohl Joseph Gordon-Levitt als auch Anna Kendrick sehr mag. Dieser Film ist jedoch etwas deplatziert in der Kategorie "Komödie". Klar, es gibt durchaus lustige Stellen. Jedoch gehört dieser Film, meiner Meinung nach, eher in die Dramaecke.
Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der an Krebs erkrankt ist und erzählt wie Freunde, Familie und medizinisches Personal mit dieser Situation umgehen.
Er ist sehr bewegend und reißt einen durchaus mit, sodass selbst mir teilweise Pipi in den Augen stand. Sehr sehenswert und absolute Empfehlung.

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HElSENBERG

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Bewertung9.0Herausragend

Ein toller Film, der mich richtig gepackt hat. Emotional ohne auf die Tränendrüse zu drücken, komisch ohne die Grenzen des guten Geschmacks zu übertreten.
Der Streifen hat mich abgeholt und mitgenommen, mit mir gelacht und mit mir getrauert. Genau so müssen Filme sein!

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Kill_Diether

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Bewertung7.0Sehenswert

Die einzelnen zum Teil ergreifenden zum Teil saukomischen Szenen für sich genommen sind super. Alles wird jedoch von einem zähen Kitt Namens Hollywood zusammen gehalten. Eben der Kitt, der immer verwendet wird, wo Verlass drauf ist, dass keine Überraschungen kommen.
Die Schauspieler sind gut bis sehr gut. Und hey, ein Kumpel der die Scheiße mit der Freundin klar auf den Punkt bringt ist echt was Wert: Seth Rogen glänzt mal wieder alle anderen in den Schatten. Die Hauptrolle, Joseph Gordon-Levitt, ist not bad, aber das Drehbuch scheint nicht mehr herzugeben. Anjelica Huston, die Rolle hätte auch irgend eine Andere spielen können. Als cooler Opa: Philip Baker Hall, der noch ein bisschen Dampf ins Spiel bringt!

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SalocinRocknRolla

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Viel zu unbekannte Tragik-Komödie, mit vielen Lachern und trotzdem Herz.
Sehr zu empfehlen. Geile Dialoge, super Charaktere, zum Ende hin etwas kitschig, was bei dem Thema und der Brisanz aber wohl nicht ausbleibt.
Alles in Allem: Ein schöner Film, den ich mir gerne nochmal angucken werde.

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patrick.rohrer.5

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Bewertung9.0Herausragend

Also dieser Film hat mich total begeistert, Joseph Gordon-Levitt und Seth Rogen ergänzen sich perfekt, Rogen sorgt für ein paar Lacher.
Dieser Film ist aber mehr Drama als Komödie, weil zum Schluss hin wird der Film sehr traurig, wo mir fast die Tränen gekommen sind.
Die Geschichte über das Fertigwerden der Krankheit und das Weiterleben ist sehr rührend. Filme wie solche sollten mehere gedreht werden, weil die Thematik über das Kämpfen im Leben zu bleiben, find ich sehr gut.

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Frankie Dunn

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Bewertung7.5Sehenswert

Spoiler

Guter Film, der am Ende leider Potential durch ein von Beginn an vorhersehbares Ende verschenkt. Wobei ein negativer Ausgang genauso vorhersehbar gewesen wäre, aber wenigstens konsequent. Interessant ist für mich jetzt im Nachhinein die Frage, wo Philip Baker Hall abgeblieben ist. Habe ich etwas nicht mitbekommen oder wurde der einfach vom Drehbuchautor zum Schluss vergessen? Gerade die Szenen des Chemo-Trios fand ich am stärksten.

Aber natürlich auch das Arzt-Patient-Verhältnis, bis dieses die übliche Richtung eingeschlagen hat. Alles in allem war ich dann zum Schluss doch enttäuscht. 50/50 ist ein typisches Feel-good-Drama-Komödien-Movie, unterhaltsam, im besten Falle (wie bei mir) wirklich mitreißend, traurig und lustig (dank der hervorragenden Darsteller), aber nichts, was ich mir ein zweites Mal ansehen würde. Nichts, was mich vollkommen zufrieden stellt. Ich sehe hier keine Konsequenz. Ich weiß nicht, was der Drehbuchautor vor hatte. Das Ende schmeißt alles über den Haufen, was ich mir vorher während des Films dachte. Positiv empfand ich den Cast und ein gewisses Feingefühl, mit dem der Film über weite Strecken mit seiner Story umgegangen ist. Die Phase vom ersten Tod des Chemo-Trios bis zu Adams OP war äußerst intensiv und mitreißend. Unterhaltend und sehenswert war 50/50 bei aller Kritik für mich also auf jeden Fall.

7.5 - sehr unterhaltsam und kurzweilig, aber letztlich leider enttäuschenderweise doch irgendwie die übliche Genrekost, nur besser umgesetzt

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Jason Born

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Nee nee mein Junge:) ich kann dir nicht weiterhelfen. War eine 50/50 Chance, das ich den richtigen meine. Auf deine Frage, Forderung fällt mir ein: http://www.youtube.com/watch?v=5lSnTOBDljY


Frankie Dunn

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hehe, kein Ding ;)


felix.gunther.50

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mal himmelhoch jauchzend mal zu Tode betrübt ist diese One-Man-Show des Joseph Gordon-Levitt schlichtweg atemberaubend schön und traurig zugleich.
Es balanciert beinahe mühelos auf dem schmalem Grad zwischen Drama und Komödie und nervt trotz immenser Ansätze eine romantischen Komödie niemals.
Ein schlichtweg wunderschöner Film, den jeder einmal gesehen haben muss !

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HeadforHSV

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Bewertung7.0Sehenswert

'50/50 - Freunde für's (Über-)Leben' macht deutlich, dass man auch einer schlimmen Krankheit wie Krebs mit Humor begegnen kann, ohne dabei albern oder geschmacklos zu wirken. Der Film zeigt auch, wie schwer es, nicht nur für den Krebspatienten selber ,sondern auch noch für seine Familie und Freunde, ist, mit dieser Krankheit umzugehen.
Mir persönliche hätte der Film ohne Happy-End besser gefallen, einfach um zu verdeutlichen, wie Krebs das Leben der Betroffenen verändert.

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Alex.de.Large

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Bewertung9.5Herausragend

50/50. Genauso ist der Film. Eine lachende und eine traurige Maske, halb Komödie, halb Drama. Aber nicht voneinander getrennt, sondern gut vermischt. Wo in der ersten Hälfte der humoristische Anteil überwiegt, tut dies in der zweiten Hälfte die dramatische Komponente. Doch immer wieder durchbricht die Komödie das Drama, und das Drama die Komödie. Und gerade dadurch entstehen die sowohl lustigsten, als auch bewegendsten Szenen des Films. Hier wirkt erstaunlicherweise Seth Rogens postpräpubertärer Humor in der ersten Hälfte des Films schon fast katalytisch, wenn er eine sehr emotionale Situation durch Seine Derbheit in präpostpubertärem Lachen auflöst. Das ist oft sehr unpassend-passend. Trotzalledem wird hier das Thema "KREBS" relativ realistisch behandelt. Dazu trägt insbesondere auch Joseph Gordon Lewitt bei, der hier sehr differenziert, die an Krebs erkrankte Hauptfigur darstellt. Aber lasst euch nicht vom Thema Krebs abschrecken. Der Film ist wirklich durchgehend unterhaltsam und hat keinerlei Durchhänger, Längen oder deprimierende Phasen. CIAO ;)

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JackoXL

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Skeletor <3 :D


Wilson_Blunt

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Bewertung9.0Herausragend

Die eigene Vergänglichkeit erzeugt wohl das unangenehmste Gefühl, dass man sich denken kann. Niemand setzt sich gerne damit auseinander. So lässt auch 50/50 jenes Unwohlsein emporsteigen. das ist unbequem und hat mir kaum Freude bereitet. Nichtsdestotrotz entwickelt sich ein sehr sensibles Drama, das den Zuschauer zum Beobachter unangenehmer Konversationen und Stimmungen des Protagonisten werden lässt. Man fühlt regelrecht die Emotionen des von Levitt gespielten Charakters. Ich ziehe den Hut vor ihm, dem rest des Casts und dem Regisseur. Wertvoll.

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Mary Pickford

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

MARY'S LIEBLINGSFILME #2

»50/50«


A tumor? Me? That doesn't make any sense though. I mean... I don't smoke, I don't drink... I recycle...

WAS

Tragikkomödie zum Thema Krebs, wobei die Tragik eher einen größeren Anteil einnimmt. Wer wegen Seth Rogen eine Haudraufkomödie erwartet, ist fehl am Platz.

WER 

Hauptdarsteller Joseph Gordon-Levitt beweist hier einmal mehr, das er immer besser wird. Sein Spiel ist ganz, ganz großes Kino. Man kann nicht anders als mit seiner Figur Adam mitfühlen, -hoffen und -verzweifeln. Als typischer Sidekick agiert Seth Rogen in altbekanntem Terrain, aber das kann er gut. Ein paar deftige Sprüche hier und da, aber ebenso auch leise Momente mit Herz, er ist definitiv kein Fremdkörper in diesem Film.
Anna Kendrick als Adams unsichere Therapeutin hinterlässt einen ganz besonderen Eindruck. Man kann nachvollziehen, weshalb Adam trotz aller Fettnäpfchen wieder zu ihr geht. Sie ist süß und charmant - man muss sie einfach mögen.
Gesondert erwähnen möchte ich noch Anjelica Huston. Trotz wenig Screentime, schafft sie als Adams überenergische Mutter den Spagat zwischen nervig und dennoch liebenswert. Man nimmt ihr einfach ab, dass sie Angst um ihren Sohn hat und ihm beistehen möchte. Aus Liebe und nicht aus Kontrollzwang.


WARUM

Nach der ersten Sichtung hat mir der Film gut gefallen und ich hätte wahrscheinlich eher 8-9 Punkte gegeben. Doch ich ertappte mich dabei, wir mir Adam und seine Geschichte im verregneten Seatlle immer wieder im Kopf herumspukten. Noch Tage und Wochen nach dem Kinobesuch.
Diese gekonnte Mischung aus Ernsthaftigkeit und Humor geht, nicht zuletzt dank der talentierten Besetzung, direkt ins Herz. Das Drehbuch schafft es, stets einen gewissen Respekt zu bewahren, kommt ohne Melodramatik aus und wirkt dadurch erfrischend bodenständig.
Der ständige Wechsel zwischen locker, leichter Komödie und harter Realität steuert zum Ende auf einen dermaßen emotionalen Höhepunkt zu, dass schon mal ein paar Tränchen kullern können, denn bis dahin ist der Ausgang der Krankheit völlig offen.
»50/50« ist ein kurzweiliger Film, der dennoch nachhallt und einem immer wieder durch den Kopf geht. Er ist eine Ode an die Freunschaft, die Familie und das Leben.

You can't change your situation. The only thing that you can change is how you choose to deal with it.

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Amadis

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Bewertung7.5Sehenswert

Dem Film gelingt es ausgezeichnet die Balance zu halten zwischen Humor und Ernsthaftigkeit. Die Figuren wirken echt und glaubhaft und es wird sehr gekonnt gezeigt, wie hilflos das Umfeld auf die Krebserkrankung der Hauptfigur reagiert. Zusammen mit dem sehr gut gewählten Filmsoundtrack ergibt sich ein kurzweiliger und interessanter Filmabend.

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Kingnussi

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Bewertung9.0Herausragend

Ein sehr schöner Film. Witzig und traurig.... sollte man sich ansehen!!

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razcal

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Bewertung3.0Schwach

schätze die meisten bewertungen hier rühren mehr von betroffenheit anstatt der wirklichen empfindung guter unterhaltung. lachen konnt ich nur einmal wirklich der rest zog sich hin wie kaugummi. seltsamerweise empfand ich den gedanken selber krebs zu haben beim schauen irgendwie reizvoll. das bedarf wohl noch einer genaueren analyse.
muss sagen der film mit dem der hier oft verglichen wird(ziemlich beste freunde glaub ich hieß der) war definitiv unterhaltsamer.die charaktere waren sympathischer.
das die freundin ihn betrügt konnte ich sofort sagen als sie ihren ersten auftritt hatte, die therapeutin spielt das besorgte mauerblümchen katastrophal und die mutter nervt einfach nur. alles in allem lebt der film von der gewollten geheuchelten betroffenheit des zuschauers. ich als selbstdenkender mensch fühle mich an der stelle verarscht und manipuliert und werde mich hüten in die posaune des mitleids einzustimmen und mit dem emotional deformierten doofen mitzuheulen
freak out

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Deine Meinung zum Film 50/50 - Freunde fürs ÜberLeben