50/50 - Freunde fürs (Über)Leben - Kritik

50/50 / AT: 50/50 - Freunde fürs Überleben

US · 2011 · Laufzeit 100 Minuten · FSK 12 · Komödie, Drama · Kinostart
  • 6 .5

    Wenn Seth Rogan in einem Film mitspielt, erwartet man immer höllisch derbe Komödien. Umso schöner ist es, ihn auch mal in einer etwas leiseren, trotzdem kraftvollen Rolle zu sehen. Zusammen mit Joseph Gordon-Levitt erwartet einen bei 50/50 auf jeden Fall ein tolles Schauspielerduo, bei dem das Thema Krebs gut aufgegriffen, aber auch nicht perfekt gehandhabt wird.
    Den Buddykomödien-Teil finde ich in diesem Film ganz gut. Genau wie die Regie- und Schauspielarbeit. Was mir gefehlt hat, war die ganz große Emotion. sicher, der Film hat seien traurigen Stellen, aber man hat den eindruck, dass Adam sich seinem Schicksal zu schnell ergibt. Wenn man nur eine fünfzig prozentige Überlebenschance hat, will man es dann nicht noch einmal richtig krachen lassen? Vollkommen eskalieren und sich Wünsche erfüllen, total verrücktes tun?
    Auch fand ich seinen Gefühlsausbruch, die Angst vorm Sterben nicht tiefgehend genug. Da hätte man noch einiges mehr rausholen können

    4
    • 8

      Richtig starker Film der ohne Kitsch und Klischees auskommt !

      Hier geht man mal anders mit dem Thema Krebs um und das ist echt erfrischend.
      Gordon Levitt spielt hier richtig stark ...der Rest des Cast's gibt auch alles.
      Die Story wirkt stimmig nichts ist over the top...richtig rund das ganze hier.
      Angesichts des Thema's lange gemieden den Film aber völlig zu unrecht.
      Ein wirklich toller Film !!!

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      • 8 .5

        KLASSE FILM!!! Man denkt anfangs, dass der Film wie jeder andere Krebsfilm ist, aber nein. Dieser Film fasst einen richtig und verbindet Comedy und Tragödie klasse. Ganz besonders die eine Szene(SPOILER ALARM) wo er vor der OP seine Mutter zu sich ruft, macht den Film so toll.

        • 5 .5

          War schon ganz okay. Jetzt nichts besonderes, irgendwie herausragendes, aber tut auch nicht weh.

          • 7

            Sympathischer Feel-Good-Movie mit tollem Cast, allem voran Gordon-Levitt!

            • 6 .5
              MetalFan92 21.10.2015, 21:45 Geändert 21.10.2015, 21:49

              Starkes Schauspiel von Joseph Gordon-Levitt, war mir bis jetzt immer sehr sympathisch.
              Seth Rogan an sich ist mir auch sympathisch keine Frage, ich finde nur, er passt nicht so ganz in die Rolle rein. Als Kumpel, ja, aber als richtiger Freund ? mmh .. Da stellt sich mir die Frage, packt er auch ernste Rollen ?

              Das mit der Therapeutin fand ich unangebracht und ein wenig zu voraussehbar.
              Etwas hat es mir an emotionalen Momenten gefehlt, aber das macht ja scheinbar der Mix aus Drama und Komödie aus. Für mich aber kein "Feel-Good" Film, wie auf der Filmhülle beschrieben.

              • 8 .5

                Bei Filmen über erkrankte Menschen gabs bisher meistens zwei Sorten: Entweder wird dem Thema von Beginn des Films an mit überzogener Sentimentalität begegnet oder man mischt tiefschwarzen Humor dazu, bei dem einem "das Lachen im Halse stecken bleibt".
                "50/50" ist da erfrischend anders. Selten führte ein Film einen so gekonnt und unaufdringlich durch Tragik und Komödie, wie dieser. Wunderbar, so wie sein Hauptdarsteller !

                • 7 .5

                  Eine runde Sache, Story und Schauspieler sind gut. Ist sehenswert, wenn man dazu kommt.

                  • 8 .5
                    cycloo77 24.02.2015, 23:28 Geändert 24.02.2015, 23:31

                    Nie war eine Krebserkrankung,so unverkrampft und Lebensbejahend dagestellt worden ,wie in diesem fantastischen Film.
                    Der Film bewegt sich zwischen Komödie und Drama und versprüht dabei sehr viel Charme und zeigt uns wie wichtig im Leben Familie und Freunde sein können.
                    Der Film ist ein absolutes Highlight,wie er das schwierige Thema anpackt und verarbeitet ist fantastisch ,dazu ist der Film mit tollen Schauspielern ausgestattet,sowie einer Story, die von der ersten Minute an fesselt und berührt.

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                    • 5 .5

                      Als Komödie hat mich 50/50 nicht vom Hocker gerissen - vielmehr würde ich das als Buddy-Drama bezeichnen. Insgesamt ist die Story leicht verdaulich, nicht tiefgründig und wartet mit keinerlei Highlights auf, das Happy End inbegriffen. Wenn man einmal von dem sensiblen Thema absieht und nur den Unterhaltungswert betrachtet, fand ich 50/50 eher mittelmässig, phasenweise sogar langweilig. Zum Thema Krebs & Buddy hat mir 'Das Beste kommt zum Schluss' (2007) mit Jack Nicholson wesentlich besser gefallen.

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                      • 7 .5

                        Ein Film über Krebs. Ich musste oft sehr lachen!

                        Guter Film, der unverkrampft an das Thema heran geht und dessen humorvoller Ansatz herrlich funktioniert!

                        • 6 .5

                          Ich mag Joseph Gordon Lewitt und finde dass er ein wirklich guter und immer sympathischer Schauspieler ist und finde Seth Rogen wirklich witzig!
                          Das die beiden dann zusammen in einer Krebs Dramödie nach wahren Begebenheiten des Drehbuchautors mitspielen sind also nicht die schlechtesten Vorraussetzungen.
                          Dass Rogen den Part den er in "50/50" spielt auch in Wirklichkeit inne hatte ist noch ein ganz netter Nebeneffekt der dem Film nochmals eine reale und schöne Note verleiht.
                          Insgesamt ist der Film ganz gut und man kann ihn durchaus mal gucken und wird auch ganz gut unterhalten.
                          Aber irgendwie habe ich das Gefühl das hier mehr hätte drin sein können und man trotz des aktuellen Themas mit dem auch erfrischend unverkrampft umgegangen wird nicht das volle Potential ausgeschöpft wurde.
                          Der Hauptdarsteller macht seine Sache jedenfalls gut, auch Anna Kendrick als Ärztin ist ganz nett und süß und Rogen spielt sich wie immer eigendlich selbst.
                          Ein wirklich netter Film zum Thema Krebs mit einer schönen und realen Hintergrundgeschichte!

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                          • 8
                            brainchild 12.12.2014, 12:52 Geändert 12.12.2014, 13:53

                            Impulsives Ausrasten im Auto ist nach deprimiertem unter der Dusche stehen wahrscheinlich das verbrauchteste Bild in den Filmen unserer Zeit. Dennoch, wie der bis dahin so merkwürdig gefasste Charakter von Gordon-Levitt hier in einem Moment die gesamte Frustration über sein Dasein als Spielball seiner Umwelt herausschreit, das ist so unglaublich herzzerreißend wie es selbst die härtesten Dramen nur seltenst hinbekommen. Dabei ist "50/50" ein positiver, ein optimistischer Film. Für mich persönlich geht es hier gar nicht so sehr um den Krebs, sondern generell um die Persönlichkeit dieser Figur -- weniger darum wie sie mit einem so krassen Schicksalsschlag umgeht, vielmehr um ihren Umgang mit den ganz alltäglichen Tiefschlägen, die viel zu oft gerade von den Leuten kommen, die einen eigentlich vor genau diesen Tiefschlägen bewahren sollten.Es geht um Beziehungen -- Beziehungen zur Familie, zu (besten) Freunden, zum Partner. Und um Enttäuschungen und Chancen, und wie man es schafft, dass das eine einen nicht das andere übersehen lässt. Dementsprechend ist das Ende vielleicht ein bisschen seicht, aber die letzte Einstellung von Gordon-Levitt dann wieder so wunderbar passend zu diesem Film, der mich persönlich voll getroffen hat. :)

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                            • 3

                              Der Film war ok, nur Seth Rogen hat mal wieder alles kaputt gemacht mit diesem unlustigen schlechtem Humor. Nachdem ich ein drittes Mal auf einen Film mit dem rein gefallen bin, NIE WIEDER! Filme mit Seth Rogen!

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                              • 9

                                Sehr bewegend und teilweise sehr emotional. An manchen Stellen kamen einem fast die Tränen und im nächsten Moment hat man schon wieder gelacht. Von der Story her sehr gut doch die Schauspielerische Leistung mancher Charaktere hätte besser sein können.

                                • 6 .5

                                  Ich würd sagen ist ganz oke, kann man 1x gucken aber das Ende war ja schrecklich. Es gibt nichts schlimmeres als ein offenes Ende bei so einem eig. Happy End sag ich mal ^^

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                                  • 8 .5

                                    Obwohl Joseph-Gordon Levitt zu meinen absoluten Lieblingsschauspielern gehört, habe ich diesen Film tatsächlich im Kino verpasst. Dafür könnte ich mich grün ärgern, denn ausgerechnet hier liefert Levitt, neben Mysterious Skin, seine beste schauspielerische Leistung ab. Der Film an sich überzeugt auch in jeder einzelnen Minute. Filme mit der Krebs Thematik gibt es ja wie Sand am Meer, doch nur sehr wenige Filme gingen bisher so respektvoll und richtig mit diesem Thema um.

                                    Eigentlich lebt Adam ein ganz gewöhnliches Leben. Er hat eine Freundin, einen besten Freund und einen normalen Job. Doch sein Leben ändert sich rapide, als er die Diagnose Krebs bekommt. Genauer gesagt : Rückenmarkkrebs. Seine Überlebenschancen betragen 50%. Es passiert, was passieren muss. Seine Freundin betrügt ihn, da sie angeblich viel zu überfordert ist. Kurzerhand schmeißt Adam sie aus seinem Leben. Zu allem Überfluss muss Adam auch wieder Kontakt zu seiner komplizierten Mutter und seinem Alzheimerkranken Vater aufnehmen.

                                    Was als aller erstes bei "50/50" deutlich auffällt ist, dass er erstaunlich locker mit dem Thema umgeht. Er ist sogar an vielen Stellen ziemlich witzig, wie einst bei "Das Beste kommt zum Schluss". Doch das Wichtige dabei ist, dass er in den ernsten und bewegenden Momenten den Humorgrad komplett abstellt. Der Film weiß einfach, wann er ernst sein muss und ab wann er witzig sein kann. Die Witze und lustigen Stellen sind zudem nie respektlos gegenüber diesem schwierigen Thema. Gegen Ende gab es dann 1 bis 2 Szenen, die ich etwas unnötig fand und den Film hinten raus ein wenig in die Länge zog, was der Film gar nicht nötig gehabt hätte. Zudem gab es noch ein paar kleine Fragen, die ich gerne beantwortet bekommen hätte. Aber das ist alles Meckern auf hohem Niveau.

                                    Die schauspielerische Leistung der Darsteller war sehr gut. Ja, auch Seth Rogen, den ich trotz seines Images immer gerne sehe, liefert hier eine tolle und glaubwürdige Leistung ab. Aber die Show gehört ganz klar Joseph-Gordon Levitt. Er liefert hier eine großartige Performance ab, die völlig zurecht mit einer Oscarnominierung belohnt wurde. Man nimmt ihn hier einfach zu jeder Minute ab, was er gerade empfindet. Am Anfang wirkt er noch sehr gefasst und ist eher vom geschockten Umfeld genervt. Doch nach und nach beschäftigt er sich auch mit dem Thema Sterben und wenn ihn da allmählich die Angst packt, zeigt Levitt was er drauf hat. Er ist einfach ein großartiger Schauspieler und für mich war er schon immer der verschollene Zwillingsbruder des legendären Heath Ledgers. In einer weiteren Nebenrolle haben wir noch Bryce Dallas Howard. Scheinbar hat sich die Gute auf Hass-Figuren spezialisiert. Wie schon einst in "The Help" habe ich ihr hier 100 Jahre Pech gewünscht und wäre ihr am liebsten permanent an die Kehle gesprungen. Zu guter letzt haben wir noch Anna Kendrick, die vor allem bei den Teenies durch ihre Rolle als Jessica in der Twilight Saga bekannt ist. Hier hat sie mir richtig richtig gut gefallen, als unerfahrene und zuckersüße Therapeutin hat sie mich stets überzeugt und auch zum Lachen gebracht.

                                    Fazit : 50/50 ist vielleicht nur minimal schwächer als "Das Beste kommt zum Schluss". Trotzdem bleibt es ein großartiger, auf höchstem Niveau gespielter Film, der in fast jeder Szene komplett überzeugt und stets realistisch ist. Genauso muss man mit diesem Thema umgehen, anstatt nur auf die Tränendrüse zu drücken.

                                    8,5/10

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                                    • 8 .5

                                      Ein sehr berührender Film, der (wie ich finde) ziemlich realistisch mit dem Thema Krebs umgeht. Joseph Gordon-Levitt spielt super und Seth Rogen ist ein sehr lustiger Sidekick dazu.
                                      Nach diesem Film,denkt man echt darüber nach,wie froh man sein kann,wenn man keinen Krebs hat.

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                                      • 7 .5

                                        vom Thema her hätte ich den Film als uninteressant eingestuft, aber ich wurde positiv überrascht. Der Film war spannend und hatte Humor, abgesehen davon nur passende kleinere melodramatische Passagen.

                                        • 8 .5

                                          Auf diesen Film freute ich mich auch schon sehr lange. Joseph Gordon-Levitt ist einer meiner absoluten Lieblingsschauspieler, was nicht zuletzt daran liegt, dass er unheimlich wandelbar ist.

                                          Fazit: Sehr gut gemachter Film. Das Thema wird hier ein wenig mit Humor genommen, wobei es aber nicht an Ernsthaftigkeit und Dramatik fehlt. Joseph lässt Haare für den Film und glänzt mit einer super guten schauspielerischen Leistung. Für Fans des Genres ist der Film zu empfehlen. Kein absoluter Reißer, aber man kann ihn sich mal ohne Murren ansehen!

                                          • 4

                                            Letztendlich bricht dem Film das Hauptthema "Krebs" das Genick. Hätte er als reine Buddy-Komödie wahrscheinlich ganz gut funktioniert, so versagt er als Drama weitestgehend, da die Charaktere bis zur Schmerzgrenze stereotyp sind. Man möchte meinen, dass der Film nicht die Intention besaß eine möglichst realistische Situationsbeschreibung von Krebserkrankten aufzuzeigen, sondern lediglich zu unterhalten. Dann muss man ihm bis zu einem gewissen Grad aber auch Verharmlosung vorwerfen (wie unten bereits erwähnt, man kokettiert damit selbst einmal in diese Situation zu geraten). Achja, und Seth Rogen nervt.

                                            • 8 .5

                                              Bin auf diesen wunderbaren Film getroffen, als ich durch die Videothek geschlendert bin und war hochauf begeistert, da ich sowohl Joseph Gordon-Levitt als auch Anna Kendrick sehr mag. Dieser Film ist jedoch etwas deplatziert in der Kategorie "Komödie". Klar, es gibt durchaus lustige Stellen. Jedoch gehört dieser Film, meiner Meinung nach, eher in die Dramaecke.
                                              Die Geschichte handelt von einem jungen Mann, der an Krebs erkrankt ist und erzählt wie Freunde, Familie und medizinisches Personal mit dieser Situation umgehen.
                                              Er ist sehr bewegend und reißt einen durchaus mit, sodass selbst mir teilweise Pipi in den Augen stand. Sehr sehenswert und absolute Empfehlung.

                                              • 9

                                                Ein toller Film, der mich richtig gepackt hat. Emotional ohne auf die Tränendrüse zu drücken, komisch ohne die Grenzen des guten Geschmacks zu übertreten.
                                                Der Streifen hat mich abgeholt und mitgenommen, mit mir gelacht und mit mir getrauert. Genau so müssen Filme sein!

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                                                • 7

                                                  Die einzelnen zum Teil ergreifenden zum Teil saukomischen Szenen für sich genommen sind super. Alles wird jedoch von einem zähen Kitt Namens Hollywood zusammen gehalten. Eben der Kitt, der immer verwendet wird, wo Verlass drauf ist, dass keine Überraschungen kommen.
                                                  Die Schauspieler sind gut bis sehr gut. Und hey, ein Kumpel der die Scheiße mit der Freundin klar auf den Punkt bringt ist echt was Wert: Seth Rogen glänzt mal wieder alle anderen in den Schatten. Die Hauptrolle, Joseph Gordon-Levitt, ist not bad, aber das Drehbuch scheint nicht mehr herzugeben. Anjelica Huston, die Rolle hätte auch irgend eine Andere spielen können. Als cooler Opa: Philip Baker Hall, der noch ein bisschen Dampf ins Spiel bringt!

                                                  • 8 .5

                                                    Viel zu unbekannte Tragik-Komödie, mit vielen Lachern und trotzdem Herz.
                                                    Sehr zu empfehlen. Geile Dialoge, super Charaktere, zum Ende hin etwas kitschig, was bei dem Thema und der Brisanz aber wohl nicht ausbleibt.
                                                    Alles in Allem: Ein schöner Film, den ich mir gerne nochmal angucken werde.

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