50 Dead Men Walking
Fifty Dead Men Walking (2008), CA/GB Laufzeit 113 Minuten, FSK 16, Thriller, Actionfilm
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von Kari Skogland, mit Ben Kingsley und Jim Sturgess
Belfast in den 80er Jahren: Der junge Herumtreiber Martin hat vor niemandem Respekt, schon gar nicht vor den britischen Besatzern in Nordirland. Die erkennen sofort die Qualitäten des 22-jährigen Querkopfes und werben ihn geschickt als Informanten an. Martin steigt schnell auf in der Hierarchie der IRA und liefert wertvolle Fakten über geplante Terroranschläge. Doch je tiefer er einsteigt, desto lebensgefährlicher wird seine Situation, bis er eines Tages auffliegt.
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Cast & Crew
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Kari Skogland
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Ben Kingsley
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Jim Sturgess
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Natalie Press
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Rose McGowan
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Tom Collins
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William Houston
Regie
Schauspieler
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Michael McElhatton
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Gerard Jordan
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David Pearse
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Joe Doyle
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Conor MacNeill
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Kari Skogland
- Genre
- Thriller, Actionfilm
Drehbuch
Filmdetails 50 Dead Men Walking
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Kritiken (1) — Film: 50 Dead Men Walking
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Wenn es nämlich etwas an 50 DEAD MEN WALKING zu kritisieren gibt, dann ist es die Tatsache, dass der Film in der Summe vielleicht doch etwas zu hektisch durch seine Geschichte hastet. Die Beziehung von Martin zu seiner Frau und seinen Kindern wird leider nur recht oberflächlich thematisiert. Gleiches gilt auch für das Verhältnis zu seinem besten Freund Sean, der tief in die Machenschaften der IRA verstrickt ist und somit zwangsläufig zur Belastung für Martins Gewissen werden muss. In der Summe überwiegen jedoch die positiven Aspekte. Kari Skogland gelingt der Spagat zwischen ernstem Anliegen und Unterhaltung. Und so mag es auf der einen Seite noch nicht einmal verkehrt sein, 50 DEAD MEN WALKING als spannenden Hochglanzthriller zu bewerben, doch sollte man auf der anderen Seite doch bitte auch nicht unterschlagen, dass sich unter der glänzenden Hülle ziemlich viel inhaltliche Substanz verbirgt.
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Kommentare (10) — Film: 50 Dead Men Walking
Kommentar schreibenJackoXL 2011/10/20 12:56:36
Kommentar löschenGab es für 4,90 auf Blue-Ray, klang ganz interessant, mal auf Verdacht mitgenommen.
War schon fast ein wenig überrascht, wie gut dieser scheinbar ziemlich unbekannte Film ist.
Thriller mit politischen bzw. terroristischen Hintergrund finde ich grundsätzlich interessant. Was mich bei einigen stört ist eine zu trockene Inszenierung und die Tatsache, dass manchmal nicht immer vorhandenes Hintergrundwissen erforderlich ist, um lückenlos folgen zu können. Beides trifft auf diese Produktion nicht zu. "50 Dead Men Walking" ist ein über weite Strecken mitreißender und spannender Film, der vielleicht einen Hauch straffer erzählt werden könnte. Das betrifft aber nur wenige Stellen. Die prekäre Situation von Martin, sich zwischen zwei Fronten bewegen zu müssen, für die er beide nicht wirklich sympathisiert und der damit verbundenen Lebensgefahr im Nacken, wird eindringlich und nachvollziehbar rübergebracht. Jim Sturgess kann in dem Part wirklich überzeugen. Von Sir Ben Kingsley hat man schon bessere Auftritte gesehen, ist aber souverän runtergespielt. Lieber so leicht gelangweilte Auftritte, als sich wieder für so Dinger wie "Blood Rayne" oder "A Sound Of Thunder" herzugeben.
Auch wenn der Ablauf des Films einen nicht überraschen kann (halt das, was man von einem Spitzelfilm erwarten kann), das gebotene weiß wirklich gut zu unterhalten und ist rundum sauber gemacht. Klare Empfehlung.
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8martin 2011/09/04 18:28:49
Kommentar löschenMehr als die erste halbe Stunde braucht man, um Freund und Feind einzuordnen. Aber wenn man das durchgestanden hat, erlebt man einen durchaus spannenden Irland-Krimi. Das Hineinkommen ist ähnlich umständlich, wie das Verständnis des Originaltitels. Es ist hilfreich, wenn man zwischen IRA, UDF und MI5 unterscheiden kann und es einem gelingt, die Mittelsmänner herauszufiltern. Dabei helfen aber auch noch die beiden zentralen Figuren, die von Jim Sturges (als der Ire Martin McGartland) und Ben Kingsley (als Fergus der Tommy mit vollem Haupthaar!) sehr unterschiedlich aber eindrucksvoll dargestellt werden. Der Weg, wie es zu dem Seitenwechsel kommt, wird nicht besondern deutlich geschildert. Ebenso ab wann und wieso es den englischen Besatzern dämmerte, dass Martin ein Spitzel ist. Dafür wird mehr Wert auf das soziale Umfeld (Mutter, schwangere Freundin, Geburt etc.) gelegt. Es soll ja wohl auch eher die Verfilmung der Biographie des Martin McGartland sein. Alles in allem ist das menschlich anrührend und wird echt tragisch geschildert mit der ganzen Brutalität, die beide Seiten in diesem Konflikt angewendet haben.
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Oskar Gleit 2011/09/04 11:35:07
Kommentar löschenNach einer wahren Begebenheit. Spannend inszeniert mit einem großartigen Ben Kingsley. Stellenweise etwas langatmig aber das ist zu verschmerzen.
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thmchnswr 2010/12/20 22:30:22
Kommentar löschenvorab der film ist wirrklich großartig allerdings hätte er etwas länger seien können auf ein paar dinge wie die beziehung zu seinem bestem freund mehr eingegangen auch die zu seiner frau ... so bleiben am ende ein paar dinge zu unbeleuchtet ein paar sachen nicht ganz anchvollziehbar ansonsten einsame spitze !
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Jonesman66 2009/11/23 10:58:44
Kommentar löschenDer Film erzählt eine interessante Geschichte eines jungen Mannes im vom militär besetzten Belfast.
Leider schaffte es der Film nicht mich die kompletten 110 Minuten zu fesseln. An einigen Stellen ist er doch sehr langatmig.
Nach dem Film war ich eher nachdenktlich, als begeistert,
was jedoch nicht schlecht ist. Vielleicht verbessert sich die Wertung nach erneutem Schauen noch.
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reinvisuell 2009/11/20 15:00:28
Kommentar löschenKlasse Film! Schauspieler kommen sehr authentisch rüber. Der Film wird keine Sekunde langweilig, was daran liegen mag, das die jahrzehnte lange Geschichte Irlands und der IRA evtl. zu überladen wirkt. Nichts desto trotz absolut sehenswert.
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daScorp 2009/11/20 03:15:08
Kommentar löschenAuthentische Geschichte über einen Spitzel in der IRA, der bis heute ständig seine Identität wechseln muss, weil er verfolgt wird. Spannend erzählt, historisch interessant und glänzend besetzt sollte sich den Film kein Thrillerfreund entgehen lassen.
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RaZer 2009/11/14 21:49:27
Kommentar löschenOhne den großen Ben Kingsley als Referenz, wäre mir dieser Film wohl nie aufgefallen. Tatsächlich ist er aber durchaus einen Blick wert. Dieser realistische Blick auf das vom Krieg gebeutelte Belfast und die Organisationen, die dahinter stecken, ist durchaus interessant. Besonders, da ich darüber offen gesagt herzlich wenig weiß. Auch ohne tiefschürfende Kenntnisse kommt man aber gut mit. Spannend ist das nicht immer, doch die Story ist gut und glaubhaft aufgebaut.
Sehr solide, aber definitiv kein Mainstream-Popcorn-Kino. Ein wenig Aufmerksamkeit und Kombinationsgabe setzt der Film schon vorraus. Das ist auch gut so.
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Agent Smith 2009/09/13 16:08:14
Kommentar löschenEin fesselnder Film über die Unruhen in Nordirland rund um die britische Besetzung und die Aktivitäten der IRA. Das Werk ist sehr gelungen und schafft es, die Spannung nicht nur bis zum Ende hoch zu halten, sondern auch stetig wachsen zu lassen. Ben Kingsley überzeugt (wie gewohnt) aber auch der junge Hauptdarsteller kann schauspielerisch mithalten.
Die Tatsache, dass die "Geschichte" auf einem wahren Vorfall beruht bringt zusätzkich Brisanz in den Stoff - insgesamt ein empfehlenswerter Streifen!
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Nbgr 2009/08/28 12:29:13
Kommentar löschenEin sehr sehenswerter Film über den Bürgerkrieg in Irland. Die Schauspieler glänzen alle mit ihrer Leistung. Der Film ist sehr spannend erzählt, und auch Zuschauer die sich mit der Thematik nicht allzu sehr beschäftigt haben, sollte es nicht schwer fallen nachzuvollziehen was passiert.
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