8 Frauen

8 Femmes (2002), FR Laufzeit 111 Minuten, FSK 12, Drama, Musikfilm, Komödie, Kinostart 11.07.2002

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6.4
Kritiker
32 Bewertungen
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6.7
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39 Kommentare
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von François Ozon, mit Emmanuelle Béart und Isabelle Huppert

In einer verschneiten Villa wird das Familienoberhaupt ermordet. Vom Täter keine Spur. Unter den acht anwesenden Frauen ist jede verdächtig, jede hat ein Motiv, jede birgt ein Geheimnis. Alle sind sie schön, temperamentvoll, intelligent, sinnlich und gefährlich. Eine von ihnen ist schuldig, aber welche ist es?

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Cast & Crew


Kritiken (5) — Film: 8 Frauen

Kubrick_obscura: CinemaForever

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4.5Uninteressant

Ozon degradiert die vielversprechende Farce auf ein reines Schaulaufen französischer Schauspielprominenz herunter. Die bühnenhafte Inszenierung (basiert ja auf 'nem Theaterstück, logisch) ist ein staubtrockenes Unterfangen. Theater im Kino klappt nur selten (Dogville) und sollte nicht als künstlerischer Vorwand für inszenatorische Einfallslosigkeit benutzt werden. Die Songs wurden nachträglich reingesetzt und sind das einzige was ein bisschen Esprit in den Film gebracht hat. "8 Frauen" ist reines Selbstzweck-Kino ohne den Anspruch über sich hinaus zu weisen, schlicht schlicht.

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Flibbo: Wie ist der Film?

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7.5Sehenswert

[...] Spätestens wenn im Minutentakt neue Geheimnisse aufgedeckt werden, wird die Geschichte zur Farce, was wohlgemerkt keine Schwäche, sondern Sinn und Zweck der ganzen Sache ist. Das Hauptaugenmerk dabei liegt natürlich auf den famosen Darstellerinnen. Der Film wirkt, als sei er weniger für ein außenstehendes Publikum, als mehr für seine Darstellerinnen gemacht. [...]

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Ulrich Behrens

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8.5Ausgezeichnet

Kino auf dem Höhepunkt, einem seltenen. Ozon bleibt Realist, verfällt nicht in Pathos oder Kitsch. Er fasst zusammen, was das Kino in seinen besten Zeiten ausmachte, und geht darüber hinaus. Einer der wenigen Filme, die ich mir mehrmals ansehen könnte, die nicht langweilig werden können und die – so wage ich zu behaupten – schon ein äußerst lebendiger Teil der Filmgeschichte sind.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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9.0Herausragend

[Einerseits prunkt der Film mit seinen Schauwerten]: Neben dem imposanten Defilee französischer Leinwandanmut, das von Danielle Darrieux über Catherine Deneuve und Fanny Ardant bis Virginie Ledoyen sämtliche Generationen des Tonfilms umfasst, sind das in 8 Frauen nicht zuletzt die Dekors und Kostüme, die akribisch Kino-Erinnerungen an die fünfziger Jahre rekonstruieren. Zum anderen setzt er sie als Distanzierungseffekt ein: Gerade in dem Augenblick, in dem der Zuschauer sich am stärksten mit dem identifiziert, was auf der Leinwand passiert, wird er wie im Theater sanft auf seine Position zurückgeworfen.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

Ozons ehrfurcht vor den Star-Actricen, hindert ihn eine packende Story zu inszenieren. So überwiegt der Eindruck einer Nummernrevue, die sich nie zu einem homogenen Ganzen fügt und in den lahm inszenierten Musical-Nummern eher enttäuscht.

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Kommentare (32) — Film: 8 Frauen


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Ben Kenobi

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Bewertung7.0Sehenswert

Herrlich überspitzte Krimikomödie, deren charmante Darstellerinnenriege so viel Freude versprüht, dass man über die unnötigen Tanz- und Musikeinlagen gerne hinwegsieht. Freunde der alten Miss Marple-Filme werden sich sofort heimisch fühlen.

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Martin Oberndorf

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Ich kenn den Film nicht, aber wieso mögen hier so viele keine Musicals?


Ben Kenobi

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Wenn du mich in "so viele" mit einschließt, ist das ein Missverständnis. Ich mag Musicals, vor allem auf der Bühne, gerne aber auch als Film. "Les Misérables" z.B. halte ich für ganz großes Kino. Aber "8 Frauen" ist in meinem Empfinden eher ein Spielfilm mit einigen unnötigen, die Handlung und Charaktere nicht wesentlich entwickelnden, Musikeinlagen. Die Tanznummern wirken dazu stellenweise etwas unbeholfen. Darum hätte man diese Musical-Anleihen meiner Meinung nach auch ganz rauslassen können.


Miami Twice

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Bewertung6.5Ganz gut

Mich hat das gesinge etwas genervt, das hätte der Film nicht gebraucht. Ein toller Cast der super zusammen spielt, alles im 50er Jahre-Style gehalten und die Spannung (das miträtseln) wer den nun der Mörder ist, all das macht den Film aus - angucken lohnt sich auf jeden Fall.

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Waldez

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Bewertung6.0Ganz gut

Kaum zu fassen das ich diesen Film angeschaut habe, hier wird Musical, Drama und Einbisschen Krimi auf einen Haufen geworfen mit hervorragender schauspielerischer Leistung, trotzdem gebe ich gute 6 Punkte, in diesem Film hätte man einiges besser machen können

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8martin

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Bewertung9.0Herausragend

Wir sehen ein Ensemble, das sich aus mehreren Filmlegenden zusammensetzt. Jede von ihnen kreiert ihr eigenes Universum mit der Aura einer Diva. Da wird die Handlung fast zur Nebensache. Im Vorspann werden alle Namen mit einer Blume etikettiert und renommierte deutsche Darstellerinnen leihen ihnen ihre Stimme. Nachdem bei der Aufklärung eines Tötungsdeliktes fast alle Mädels verdächtig waren (inklusive Omas Geständnis, Danielle Darieux), läuft der Plot noch über einen möglicherweise inszenierten Mord (Ludivine Sagnier) bis hin zu einer dritten endgültigen Lösung. Die Mördersuche ist gewürzt mit persönlichen Gehässigkeiten und gegenseitigen Beschuldigungen. Es geht turbulent zu bis hin zu Handgreiflichkeiten im griechisch-römischen Stil. Das hässliche Entlein Augustine (Isabelle Huppert) wandelt sich zur Diva, zwei der Mädels (Deneuve, Ardant) haben den gleichen Liebhaber, wobei es vorher hetero- und homoerotisch zugegangen sein muss. Das ist alles so gut gemacht, dass nicht einmal die Gesangseinlagen der Damen stören. Im Gegenteil einige davon sind gute französische Chanson Tradition. Die Schlussszene hebt die Damenriege wie am Ende einer Theateraufführung in den Olymp.
Drei ragen aus dem Ensemble nochmals etwas heraus: Mutter Gaby (Catherine Deneuve) gibt die Souveräne, die Überlegene, aber auch Tragische. Sie ist schön und reich. Ihr Gegenpart Augustine (Isabelle Huppert) hier mal anders: zickig und bissig ist arm und hässlich. Dienstmädchen Louise (Emmanuelle Béart) ist diabolisch, mysteriös, frech und sexy. Großartig, ein Hochgenuss!
P.S. Wer hat Romy Schneider entdeckt?

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HorstPolter

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Bewertung6.5Ganz gut

Das Geträller nervt. Ich steh' aber auf die Farben und den einen oder anderen Dialog.

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juergen2811

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Bewertung3.5Schwach

Wäre ja ganz nett, wenn nur die nervige Singerei nicht wäre.

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torsam

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ich lese sehr gerne die Krimis von Agatha Christie. Es gibt darin immer einen Mord, den nur einige wenige Verdächtige verübt haben könnten, da der Tatort nur von ihren betreten werden konnte.
So ist es auch in 8 Frauen. Die namensgebenden Damen sind die einzigen, die den Mord verübt haben könnten und verhören sich im Folgenden gegenseitig. Dabei kommen hinter jeder Figur teils schockierende Geheimnisse zutage.
Zwischendurch gibt es von jeder Frau eine französische Gesangseinlage. Das kann man gut finden, muss man aber nicht. Die Lieder sind nicht allzu spannend und meistens sehr gefühls-duselig.
Als Krimi-Fan jedoch musste ich den Film einfach mögen. Besonders die Auflösung war überraschend.

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jetteleli

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ich mochte es. Diese Charakterzeichnungen sind einfach toll, überspitzt toll.

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spemikk

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Bewertung4.0Uninteressant

Größtenteils nervende Musikeinlagen, wortwörtliche Übersetzungen ohne Satzbau und Reim, sowie die Tatsache, dass man nach 50 Minuten erahnen konnte, wer der "Täter" war, wirkten störend. Gut inszeniert, jedoch überladen mit allerhand Motiven für jeden Charakter, reicht es nicht für eine bessere Bewertung.

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hoffman587

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Bewertung7.5Sehenswert

8 Femmes

"8 Frauen" ist eine originelle, kunstvolle, tragischer, elegante, stilvolle und unterhaltsame Krimikomödie von Francois Ozon aus dem Jahre 2002, obwohl man den Film eigentlich eher als einen Mix aus einem Krimi, einem Familiendrama, einem Musical, einer Komödie und einer Satire sehen sollte, der auf dem Theatherstück "Hiut Femmes" basiert.

Die Geschichte wurde wunderbar ausgeklügelt, clever umgesetzt und enthält einige Krimielemente a la Agatha Christie: In seinem Landhaus wird das männliche Familienoberhaupt Marcel im Bett ermordet. Da dieses Landhaus vollkommen eingeschneit ist und so von der Außenwelt abgeschnitten ist, muss wohl eine der acht anwesenden Frauen, die Mörderin sein. Da außerdem alle Damen ein mögliches Motiv haben.

Auf jeden Fall ist die Besetzung eine Sensation, mit großartigen, französischen Stars wie Catherine Denevue, Isabelle Hubert oder auch Emmanuelle Béart und ich will mit Fuge und Recht behaupten, dass sie alle in absoluter Hochform sind und so in ihren verschiedenen Rollen strahlen können.

Die Regie ist routiniert, sie arbeitet gut und erzählt den Film doch sehr leicht, etwas tragisch, dramatisch ohne dabei jemals den gewissen Spannungsbogen zu vergessen, trotzdem muss ich mir doch eingestehen, dass er doch über einige Längen verfügt.
Da neben kann man die Kamera am besten als exzellent titulieren, sie liefert saubere und prächtige Bilder, wobei sie eben auch gerade deren Farben von ihr sehr stark betont werden.

Weiterhin wurden die Charaktere sehr interessant gezeichnet, anfangs mögen sie noch sehr einfach gestaltet wirken, was sich aber mit der laufen Spielfilmzeit ändert und man so erkennt, dass sie doch schon sorgfältig gezeichnet wurden.
Die Dialoge möchte ich mal mit dem schönen Wort exquisit bezeichnen, manchmal sehr amüsant, stets intelligent und dazu wurden sie mit dem nötigen Esprit versehen, einfach wunderbar.
Auch wenn das Ganze doch öfters sehr aufgesetzt wirkt, erstmal durch seinen bonbonbunten Stil und die schönen, aber eben doch etwas komischen Gesangs-und Tanzeinlagen, wodurch dem Film an einigen Stellen die Dramatik des Ganzen verloren geht, obwohl das die Frage auf den Plan ruft: War das vielleicht gewollt? Um eine Art Parodie auf die üblichen, großen und übertrieben dramatisierten Musicals herzustellen?
Also lasse ich diese Frage erstmal offen im Raum stehen...

Nun zu den bereits kurz erwähnten Musical- beziehungsweise Gesangseinlagen, die an sich sehr speziell sein mögen und sie so vielleicht einige Zuschauer nerven können, doch muss ich sagen, dass ich sie unheimlich charmant und ich sie somit grandios fand.
Außerdem wurde die Auflösung perfekt ausgefeilt, sodass man sie kaum erahnen kann.

Somit kann ich zum Schluss sagen, dass "8 Frauen" ein ausgezeichnet gemachtes Werk ist, das vielleicht etwas künstlich wirkt, aber auf jeden Fall sehenswert ist.

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Timo K.

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Nein, ab 16.


hoffman587

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Mh, mal sehen, ob man davon was bemerkt...


Flominator

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Bewertung6.5Ganz gut

Spannend, aber zuviel Gesang!

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Sozionaut

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Bewertung6.0Ganz gut

Hübsche Frauen spielen da mit. Empfand die Handlung als skurril und fast als abstrus. Gegen Ende bin ich eingeschlafen, was aber nicht bedeuten soll, dass der Film schlecht ist. Im Gegenteil ein wirklich guter Film mit Gesang der einen sanft in die Traumgefilde schaukelt. Solche Abende werktags muss es auch geben. Prost.

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Delonghi

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Bewertung1.5Ärgerlich

Puh, also wer Filme mit Musical-Charakter mag, wird damit wohl etwas anfangen können, ich mochte dieses ständige dazwischen Trällern überhaupt nicht. Die 1.5 Punkte vergebe ich auch nur für die ganz nette Location, das wars...

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philopee

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Bewertung6.5Ganz gut

111 Minuten Schauspielkunst und der einzige männliche Akteur hat ein Messer im Rücken: Kann das funktionieren?
Bei "Das Ding aus einer anderen Welt" ist mir ins Auge gesprungen, dass keine einzige Frau zu sehen war, nichtmal als Statistin, trotzdem funktionierte der Film sehr gut. Ist das andersherum bei Filmen die nur Frauen beherrbergen auch so, oder erheben Frauenfilme immer den Anspruch die komplette Handlung um irgendeine männliche Person aufzubauen?

"8 Frauen" bietet einen recht gelungenen Versuch einen Film nur mit weiblichen Darstellern zu füllen. Doch leider befindet sich der Film andauernd auf der Schwebe zwischen den Genres ohne sich auch nur teilweise ernsthaft auf eines einzulassen.
Als Kriminalgeschichte ist das Alles gar nicht brauchbar, dafür ist die quietschbunte Atmosphäre einfach zu falsch und gespielt, die Handlung in sich zu konstruiert.
Als ernst zu nehmendes Familiendrama kann man es aber auch nicht werten, dafür wird der Zuschauer viel zu oft von sogenannten "Geheimnissen" überrollt, die es unmöglich machen sich mal auf einen Teilaspekt dieser Familientragödie zu konzentrieren.
Vermutlich könnte man den Film sogar noch beim Genre Musikfilm einordnen, doch leider unterstützen die Singeinlagen der Darstellerinnen die Handlung hier nicht, sondern zerstören viel mehr jede Form von Seriosität, weil die Charaktere plötzlich handeln, wie sie es sonst nie tun würden.

Doch man muss dem Film positiv anrechnen, dass die Hauptdarstellerinnen ihren Job mehr als passabel machen, und trotz der aufdringlich konstruierten Geschichte baut sich sogar noch ein spannungsähnlicher Zustand auf, doch diese andauernde und vollkommen überzogene Schwarzer-Kater-Geschichte nervt irgendwann. Noch schlimmer wird es dann, wenn eine der Französinnen wieder mit irgendeinem Popsong, in dem scheinbar jedes dritte Wort "amour", "rêve", "aimer" oder "adorer" heißt, auftaucht und damit mal wieder vollkommen die Fahrt rausnimmt.

Das Ende ist sogar überraschend mitreißend und bietet einen wirklich unerwarteten Wendepunkt, der sich von diesen völlig falschen Aufdeckungen aus dem Rest des Films abhebt, doch genau in dem Moment in dem man denkt: "Wow, das war jetzt echt ein gelungenes Ende", platzt wieder ein überhaupt nicht zur Handlung passender, französischer Song rein und zerstört diese leere Illusion.

Also: 100%-Frauenfilm funktioniert, aber nicht so!

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Sanylein

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Bewertung5.0Geht so

Dafür das ich solche Filme eigentlich nicht wirklich mag, war dieser ganz ok. Mich hat das gesinge aber schon irgendwie genervt.

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christof.s

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Bewertung7.5Sehenswert

Hier werden in bester postmoderner Manier aus diversen Genres (klassischer Krimi, Theater, französisches Chanson) Klischees und ästhetische Versatzstücke verbraten und jenseits jedes Realismus und unter Einbeziehung aller möglicher Stilbrüche entsteht dabei insgesamt doch eine runde Sache. Dass es letztlich eher um das Thema Liebe als um die Kriminalgeschichte geht, ist da nur eine weitere konsequente Inkonsequenz.

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maxgoesche

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Bewertung2.0Ärgerlich

Starbesetzung, liebliche Chansons und hübsche Bildchen können nicht darüber hinwegtäuschen, dass hier einem Regisseur herzlich wenig eingefallen ist. Ozon reiht beliebig die nett ausstaffierten Kulissen aneinander und verbrät genüsslich eine Top-Aktrice nach der anderen. Ihm dürfte es ein Riesenspaß gewesen sein, ich musste mich krampfhaft wachhalten. Spannung? Fehlanzeige! Daran ändert auch der lächerliche Plot nichts.

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jlorenz1

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Bewertung7.0Sehenswert

In seiner Überdrehtheit erinnert "8 Frauen" an "Hairspray" oder noch besser an "Rocky Horror Picture Show", das dann folgerichtig "Ozons französische Diva Krimishow" heißen müsste.

Die Story selbst ist nicht sonderlich originell und taucht in etlichen Kriminalfilmen auf: In einem abseits gelegenen französischen eingeschneiten Landhaus passiert zur Weihnachtszeit ein Mord. Der einzige Mann im Hause ist ermordet worden. 6 Frauen aus dem familiären Umfeld und 2 Dienstmädchen sind verdächtig. In einer Art selbstinszenierten Befragungskrimi und Geständnissen erlebt die Geschichte immer wieder grundlegende Wendungen und wird immer bizarrer. Die Auflösung errät keiner und ist wohl gelungen und am Bizarrsten und sei hier nicht verraten.

8 Frauen auf einem Fleck, so ahnt jeder, das kann nicht gut gehen. Der einzige Mann, der sie vielleicht hätte noch bändigen können, ist ermordet. Und so stellen sich in die Lippenstiftfraktion alsbald Stutenbissigkeit, Zickenterror und oberflächliche freundlich getarnte Anspielungen untereinander ein, die jedoch messerscharfe Angriffe sind. Der Film ist eine Hommage an die Frau und so was kann nur ein französischer Film. Eine Hommage an ihre Reize und Verführungskünste , ihre Kompliziertheit, ihre Unberechenbarkeit, ob jung oder alt - und an die Liebe. Natürlich enthält auch der Film zahlreiche cineastische Anspielungen auf alle der acht hochkarätigen Schauspielerinnen, aber ich muss als Liebhaber des französischen Kinos gestehen, dass sie mir verborgen blieben. Nur den Chansons im Film konnte ich folgen. Und verwundert es einen? Alle bis auf eine Ausnahme wurden im Original von Chansonsdivas wie Dalida usw. gesungen. Das letzte Lied "Es gibt keine glückliche Liebe" stammt von George Brassens, einer vergangenen Institution in Frankreich, die in Deutschland ihresgleichen sucht. Tja, an diesen Chansons scheiden sich die Geister. Einerseits erhält der Film dadurch den Charakter eines Musicals, einer parodistischen Show. Anderseits können böse Zungen behaupten sie dienten alleine dem Zwecke den Film auf 106 Minuten zu strecken.

Obgleich die Story alles andere als originell ist, so ist es zumindest die Inszenierung. Das ursprüngliche Theaterstück merkt man nicht direkt an. Der ständige in Fenster fallende Schnee wie auch das Weihnachtsfest ist eine Kontradiktion. Während alles friedlich in Schnee versinkt und Weihnachten eine Fest der Liebe ist, so schenken sich Frauen nichts. Sehr gelungen sind die Außenaufnahmen, bei der die ein oder andere Schauspielerin aus dem Fenster dem Schneetreiben Gedanken versunken heraus schaut. Das erinnert irgendwie an jenes Schüttelwasserglasspielzeug, in dem man auch Schneeflocken aufwirbeln konnte.

Auch die Dramaturgie ist originell. Das die Handlung immer bizarrer wird, ist sicherlich beabsichtigt. Die Spannung ist da. Eine wahre Achterbahn der Gefühle. Immer wenn man glaubt, die Täterin zu haben, entpuppt es sich wenig später als die falsche Spur. Die Auflösung wie gesagt ist originell. Am Ende wünscht man sich fast männliche Machtworte, doch es fallen keine. Vielleicht weil die Waffen einer Frau doch raffinierter sind?

Kommen wir zum Schluss - der Bewertung des Films und das ist äußerst schwierig. Für den unvorbereiteten Zuschauer muss der Film ähnlich wie der "Rocky Horror Picture Show" unweigerlich eine Enttäuschung sein, denn er ist kein konventioneller Film und Musicals erwartet man eher im Theater, aber nicht direkt im Kino. Den französischen Chansons und den Anspielungen auf das französische Kino kann nicht jeder hier in Deutschland folgen. Das sind erhebliche Nachteile, die zu Buche schlagen. Darum eine knappe "7".

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AgentGuhl86

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Um mich dem einen Kommentar anzuschließen, sage auch ich: "Für jede Frau einen Punkt!" Die Harmonie der brillianten Darstellerinnen sowie bissige Dialoge und teils makaberer Humor machen dieses sehr theatralisch inszenierte Drama um eine wohlhabende Familie mehr als sehenswert!

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tin

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Bewertung9.0Herausragend

dieser film besticht echt durch dialoge und kulisse und sehr skurrile situationen. ach, einfach geil :D

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