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#9

9 (2009), US Laufzeit 79 Minuten, FSK 12, Science Fiction-Film, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Animationsfilm, Kinostart 25.02.2010


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6.6
Kritiker
27 Bewertungen
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7.1
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5469 Bewertungen
166 Kommentare
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von Shane Acker, mit Elijah Wood und John C. Reilly

Nur noch Ruinenfelder erinnern irgendwann in nicht allzu ferner Zukunft an die Menschheit. Alles Leben scheint verschwunden in einer staubverhangenen Postapokalypse. Doch mitten in dieser ausgestorbenen Welt keimt neue Hoffnung: ein kleines, puppenartiges Wesen, das auf seinem Rücken die Nummer 9 trägt. Völlig allein erwacht 9 in einem zerfallenen Haus, begegnet aber bald darauf 8 anderen seiner Art, die versuchen, in dieser gefährlichen Welt zu überleben. Natürlich schließt sich 9 der Truppe an, die immer auf der Flucht vor wilden Maschinenbestien ist, die erbarmungslos Jagd auf sie machen. Doch 9 kann die anderen überzeugen, dass sie herausfinden müssen, warum die Maschinen sie überhaupt zerstören wollen und was ihre wahre Bestimmung ist. Was die Gefährten erfahren, ist größer, als sie es sich je hätten vorstellen können – sie sind die letzte Hoffnung für das Leben selbst. Langfassung des gleichnamigen, oscarnominierten Kurzfilms.

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Cast & Crew


Kritiken (15) — Film: #9

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] #9 – das merkt man schnell – punktet nicht unbedingt mit dramaturgischer Innovationskraft und die Geschichte kommt doch sehr stringent und vorhersehbar daher. Das schöne ist, dass er gar keine derart ausgefeilte Geschichte benötigt, um nach haltig begeistern zu können. Denn der Film besticht vor allem und zuvorderst durch mehrere kreative Faktoren: Da wäre das zugrundeliegende Setting an sich, die Endzeitthematik und die Idee der Stoffpuppen, dazu kommen Mimik und Gestik besagter Stoffpuppen, die es tatsächlich schaffen, Mitgefühl und artverwandte Emotionen beim Zuschauer zu wecken, obwohl ihnen nicht unbedingt viele physiognomische Merkmale zur Vermittlung ihrer Gemütszustände zur Verfügung stehen. Dahingehend übertreffen sie – gerade in Bezug auf die spartanische Gesichtsausstattung - so manche Pixar-Figur. [...]

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Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/ Dennis Vetter: http://www.negativ-film.de/

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8.5Ausgezeichnet

#9 ist ein überraschend dynamischer Film, der nach seinem atmosphärischen Beginn bald eine ungewisse Spannung aufbaut und diese über seine ganze Laufzeit hinweg aufrechterhält. Sowohl das Szenario als auch die unkonventionellen Helden wirken dabei angenehm erwachsen und ausgereift – nicht zuletzt durch ihre hervorragenden Synchronsprecher, wie etwa Elijah Wood oder Christopher Plummer. [...] Das Spektakel auf inhaltlicher Ebene wird dabei immer wider durch die tristen Kulissen und das sehr fantasievolle Figurendesign bereichert, das jeden Ausflug der Maschinen in ihre Welt zu einem großen visuellen Abenteuer macht.

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Spideragent: http://darkagent.blogsit.net/

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9.0Herausragend

Hier ist er also, der neben Coraline wohl außergewöhnlichste Animationstreifen 2009.
Regisseur Shane Acker war vor diesem Film für die Spezialeffekte für den dritten "Herr der Ringe" Film zuständig, nebenbei hatte er bereits mit seinen Kurzfilmen Erfolge gefeiert.
2005 enstand schliesslich der animierte Kurzfilm "9", der oscarnominiert wurde und bis dato zu Ackers grössten Erfolgen zählt.

Tim Burton und Timur Bekmambetow (Regisseur von Wächter der Nacht/ des Tages) wurden auf ihn aufmerksam und so gesellten sich die beiden als die zwei prominentesten Namen unter mehrere Produzenten, die die längere Kinoversion von Ackers Film "9" ermöglichen sollten. Ok, von wirklich lang kann man wohl noch immer nicht reden, da nach bereits ca. 72 Minuten der Schlussspann beginnt, aber immerhin

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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2.0Ärgerlich

Shane Ackers Langversion eines vielleicht unterhaltsamen Kurzfilms von ihm, ist leider ein ganz schreckliches Mainstreamprodukt, dass seinen Erfolg wohl daher nimmt, schön im Fahrwasser von Pixar und Tim Burton zu schwimmen, der den Film ja sogar mitproduziert hat.
Warum, muss man sich eigentlich fragen. "#9" bietet die bekannten Bilder einer untergegangenen Welt, Kampf Mensch gegen Maschine. Die Sätze des Helden beschränken sich auf Poesiealbums-Sprüche. Zu dem ist die Hauptfigur äußerst dumm und unsympathisch.
Wenn man sich die "Handlung" mal genauer anguckt, so ist das ganz blöder dramaturgischer Unsinn. Es kann doch nicht sein, dass der Held einen Fehler macht und der Film sich dann nur noch mit der Beseitigung des Problems beschäftigt. Das wäre so als würde ich einen Film darüber drehen, wie ich ein Glas Rotwein verschütte und nun spannend versuche den Fleck rauszuwaschen. Anders funktioniert "#9" auch nicht. Natürlich wird das alles mit Bombast, vielen eindimensionalen Figuren und zahlreichen retardierenden Momenten in die Länge gezogen und vergrößert.
Für welche Zielgruppe ist dieser Film überhaupt gemacht? Für Erwachsene ist er zu doof, für Kinder zu düster und brutal.
Außerdem wird man von ständigen Deja-Vu-Momenten heimgesucht. Irgendwie kennt man das alles schon, selbst manche Einstellungen und Drehbuchzeilen, mal ein wenig Star-Wars, dann wieder etwas mehr Herr-der-Ringe. Der Held wird auch noch von Frodo gesprochen, sehr witzig.
Selbst technisch kann "#9" nicht überzeugen. In HD sieht man deutlich die schwachen Texturen. Wer einmal "Wall-E" in HD gesehen hat, kennt den Unterschied.
Es gibt wirklich schrecklich viel auszusetzen. Trotz seiner knappen Länge, ist der Film auch noch langweilig, eben weil er vorhersehbar und uninteressant ist. Shane Acker hat uns nichts zu erzählen. Seine Endzeit-Welt ist nur Kulisse für den gleichen Gut-Böse-Schwachsinn. Es tut wirklich weh. Dieser Film hat keine Vision.

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Kubrick_obscura

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Das klingt ja spannender als ich dachte :)


Kubrick_obscura

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da könnte man auch super ne spannende parallel-montage einbauen, wie ich in eile die hausmittel zusammen krame und gleichzeitig der fleck immer mehr eintrocknet. Hitchcock wäre begeistert!


Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]
#9 erklärt seine Hintergrundgeschichte nur am Rande und bietet im Grunde nur eine kleine Episode aus dieser apokalyptischen Welt. Mehr will der Film aber auch gar nicht, und das macht er auch gut. Fragen werden nicht wirklich gestellt. Hätte es der Film darauf angelegt, hätten sich die kleinen Puppen ja auch schon mal im Vorfeld die Fragen gestellt „Wo komm ich her? Wo geh ich hin? Was ist das für eine Welt?“. Aber das tun sie nicht. „Ich denke, also bin ich, der Rest ist egal“ scheint die Devise zu sein, und wenn die kleinen Kerle dann irgendwann herausfinden, wo sie herkommen, dann ist das halt so und wirft auch keine weiteren Fragen auf. Und wie sich am Ende des Films die Zukunft für die verbliebenen Puppen darstellt, bleibt offen. Aber egal, nicht darüber nachdenken, anschauen und sich für 80 min gut unterhalten lassen.

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beetFreeQ: http://blog.freeqnet.de/

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8.0Ausgezeichnet

9 ist ein liebevoll mit Details angereicherter Film, der sowohl als familientaugliches Abenteuer als auch als nachdenkliche Endzeitvision funktioniert, in der mehr steckt, als nur actionreiche Unterhaltung. Alle neun Puppen, die Acker für den Film entwarf, haben trotz ihrer simplen mimischen Möglichkeiten eine ganz eigene Persönlichkeit, die jeweils auf einem Aspekt des Menschlichen Geists wie Menschlichkeit, Mut, Weisheit oder Kreativität basieren. So addieren sich die Figuren im Laufe der Geschichte perfekt und transportieren mehr Gefühle als man erwarten würde.

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Fricki76: Asianfilmweb.de

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8.0Ausgezeichnet

Visuell und atmosphärisch sehr dicht, auch die Symbolhaftigkeit der Figuren und anderer Motive im Film hat mir gut gefallen. Die Auflösung des Rätsels um die neun Puppen ist dann aber vergleichsweise banal, zumal der "Krieg zwischen Mensch und Maschine" nicht gerade ein Thema ist, das das Science-Fiction-Genre noch nie gehabt hätte. Trotzdem überzeugt der Animationsstil mit den Puppen sehr. Aus der Langverfilmung des Oscarprämierten Kurzfilms des gleichen Regisseurs hätte man aber auch noch mehr machen können. Trotzdem: Ein erstaunlich innovatives Stück Trickfilm, vor allem formal.

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Elisabeth Maurer

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7.0Sehenswert

....Also warum eine Zahl und warum genau die? Die 9 ist in vielen Mythologien und Religionen die Zahl der Vollständigkeit, der Vollkommenheit. Sie enthält dreimal die in vielen Kulturen heilige Zahl 3. Auch gibt es ja in unserem Zahlensystem nur die Ziffern 1 bis 9 plus die 0, die aber einen besonderen Status inne hat, da sie ja das Nichts benennt. So bestehen in vielen Mythen und Geschichten Gruppen, die als vollzählig angesehen werden, aus neun Personen, zum Beispiel die neun Musen aus der griechischen Mythologie. Für unseren Zusammenhang mögen zwei Bemerkungen interessant sein. Einerseits gibt es seit dem 14. Jahrhundert schriftliche und bildliche Darstellungen der neun guten Helden. ...

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derKritiker

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siehe 911! oder schau auf youtube the ankünfte doku!


Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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6.5Ganz gut

[...] Der Run-and-Hide-Charakter des ungewöhnlich actionreichen und mit 80 Minuten Spielzeit ohnehin recht kurzweiligen "9" ist selbst für ein erwachsenes Publikum mitunter eine Belastungsprobe. Wie in der Kurzfilmvorlage verzichtet Acker auf eine erklärende Exposition und füttert den Plot erst nach und nach mit spärlichen Informationen zum Auslöser der Apokalypse. Das ist vor allem in seiner Humorlosigkeit mutig und im immer noch kindlich besetzten amerikanischen Animationsfilm eine willkommene Ausnahme, aber es erklärt auch, wieso "9" ein PG-13-Rating erhielt und bei Publikum und Kritik in den USA durchgefallen ist. [...]

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Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

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9.0Herausragend

Dies ist kein Trickfilm für Unterhaltungs- und Zerstreuungswillige, die neben ein wenig Moral und „Message“ vor allem kurzweilige Unterhaltung suchen; es ist ein Film, der Waltz With Bashir“ oder „Persepolis“ weit näher ist als „Oben“. (...) Dass damit ein kleines Meisterwerk verdrängt wird, ist bitter. (...) Shane Acker wählte für sein retro-futuristisches Universum die magischen Puppenwelten eines Jan Švankmajer und der Brothers Quay, erweckt es mit der Emotionalität eines „Edward mit den Scherenhänden“ (fd 28 836) zum Leben, animiert es mit der Hightech-Software aus Hollywood und tönt das Ganze mit der Grimmigkeit der Märchenwelt von Terry Gilliam. Das ist unglaublich schön, traurig und erschreckend in einem, entlässt mit dem seltsamen Gefühl wohliger Betroffenheit und der wagen Hoffnung, dass die, die nach uns kommen, es einmal besser machen als wir.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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5.0Geht so

9 sieht fantastisch aus und das Design der Kreaturen und Sets macht es schwer nicht beeindruckt zu sein. Leider versagt der Film erzählerisch vollkommen mit einer anspruchslosen Story und Figuren die keinerlei Charakter besitzen, keine Entwicklung durchmachen und denen nie genug Ruhe gegönnt wird, tatsächlich Stimmung, Atmosphäre und Nähe zu generieren. Die Dialoge sind hochgradig banal, die Geschichte macht keinen Sinn und bleibt hinter ihrem Setting zurück, der ganze Film wirkt mit seinen knapp 80min viel zu gehetzt, stolpert von einer Actionszene in die Nächste ohne dabei echte Spannung aufkommen zu lassen. Ein trauriger Fall bei dem grandioses optisches Talent, dem erzählerischen und dramaturgischen um Lichtjahre hinterherhinkt. Es bleibt ein Film dessen Bilder viel zu gut sind, um an solch eine lahme Story verschwendet zu werden. Oder wie es ein US-Kollege formulierte: Im wesentlichen wird hier Doom mit Socken-Puppen nacherzählt. Schade. Sehr Schade.

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nurleben

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Fuck!
Kann man nur hoffen, dass Acker sein visuelles Talent beim nächsten Mal mit dem erzählerischen wesentlich besserer Drehbuchschreiber vereint ...


Benchyl

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Da muss ich dem Batzman mal absolut zustimmen.


J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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7.0Sehenswert

Außer der Natur und dem Aussehen der Nummern hat der Film nicht viel Neues oder Radikales zu bieten – jedoch werden die bekannten Momente und Motive energisch und visuell ansprechende präsentiert. Die computergenerierte Animation ist scharf und klar, beinah schon an Fotorealismus grenzend, und die Geschichte des Films ist sehr berührend. In einigen Momenten habe ich daran gedacht, dass „9“ ein exzellentes Computerspiel abgeben würde – es hat ähnlich viel Timing und Rhythmus wie die besten auf dem Markt, und es ist genügend Action vorhanden um die Hände eines guten Spielers beschäftigt zu halten. Dies ist vielleicht eines der wenigen Male, wo der Vergleich eines Filmes mit einem Computerspiel nicht als Beleidigung, sondern als Kompliment gemeint ist.

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Fatzenbolt

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9 als PC-Game würd ich mir sofort holen. Das hätte Potential!


A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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7.0Sehenswert

Acker kombiniert zwei oft benutzte und endlos fruchtbare Ideen des Science-Fiction Genres: den postapokalyptischen Planeten und die fühlende Maschine. Er hat eine Parabel auf die technologische Gefahr geschaffen, welche gleichzeitig aufregend und angenehm rätselhaft ist. Obwohl er die neuste computergestützte Technik nutzt, hat der Film ein schönes, echtes, handgemachtes Aussehen – als ob das benutzte Handwerkszeug nicht Maus und Tastatur wären, sondern wirklich Nadel und Faden. Die Action ist atemlos und intensiv, die unersättlichen Bösewichter sind erschreckend anzuschauen, und die allgemeine Stimmung ist vermutlich zu düster und angsteinflößend für jüngere Kinder. Aber jede Bemühung, die Einschränkungen über volle Länge laufender animierter Filme über die reine Familienunterhaltung hinauszuheben sind willkommen – und gerade aufblühende Technik- und Fantasyfans werden sicherlich begeistert sein.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.5Ganz gut

Man könnte den Sinn des Films in Frage stellen: eine Lebensform zu entwickeln auf einem Planeten, der sonst ohne Leben ist, nur um sie mit einem Feind zu versorgen der nichts anderes will als diese zu zerstören. Der Sinn - leider - besteht darin, lediglich einen Vorwand zu erschaffen, um eine Reihe von Action-Szenen zu zeigen; einen apokalyptischen Kampf der zwar visuell interessanter, aber genau so gnadenlos ist wie ähnliche „Nur-Action-Filme“. Dennoch ist „9“ sehenswert. Es hätte eine Gelegenheit sein können, herausfordernde Spekulationen über unsere Gesellschaft auf die Leinwand zu bringen. Immerhin, der beste Grund den Film zu sehen sind seine visuellen Effekte. Diese sind wirklich bezaubernd.

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Rochus Wolff: freier Journalist

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6.5Ganz gut

'9' ist technisch sehr ansehnlich, den groben Gesichtszügen der Puppen entlocken die Animator_innen einiges an Ausdruckskraft und Emotionen. Daß ich nicht vollends von dem Film überzeugt bin, liegt eher in der nur bedingt mitreißenden und vor allem lückenhaften Erzählung. [...] Aber sei's drum. Letztlich gelingt Shane Acker, wenn auch mit Mängeln, ein düsteres Märchen aus einer apokalyptischen Traumwelt, eine Schlechte-Nacht-Geschichte gewissermaßen. Fragt sich nur, für wen sie gedacht ist: Für manchen Erwachsene ist die Geschichte in ihrer Auflösung wahrscheinlich doch zu schlicht, für Kinder hingegen ist sie nicht nur zu actiongeladen, sondern vor allem zu pessimistisch.

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Rochus Wolff

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Das ist ja kein Vorwurf, sondern nur eine gewisse Ratlosigkeit, die sich bei mir beim Sehen einstellte. Das kommt in der vollständigen Kritik hoffentlich einigermaßen deutlich zum Ausdruck.



Kommentare (151) — Film: #9


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Pinky86

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Bewertung7.0Sehenswert

mal ein etwas anderer Animiationsfilm ziemlich düster, sehr gut animiert, viel Herz, Action und keine bunte witzige Welt, wer mal etwas anderes sehen möchte denen kann ich diesen Film nur empfehlen

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andre.bischoff.311

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film ist Sehenswert er ist anders als andere Animations Filme ist auch etwas härter gemacht und er hatt eine wirklich tolle Story

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Fanfan89

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Bewertung5.5Geht so

Ein Film mit unglaublich viel Potential, der dann aber doch deutlich hinter meinen Erwartungen zurückgeblieben ist. Das Setting und die sonderbaren Akteure sind auf jeden Fall an dickes Pluspunkt, da sie in dieser Kombination sicher noch nirgendwo aufgetreten sind.
Die Story wirkt allerdings sowas von unausgegoren, dass bei mir nur bedingt Freude am Film aufkommen will. Das Szenario der Maschinen, die über die Welt herrschen ist ja nichts Neues, aber warum genau jetzt die kleinen Stoffpuppen zum Leben erweckt werden und sie dann eigentlich für die eigene Katastrophe erst verantwortlich sind, erschließt sich mir nicht. Das Ende lässt mich auch irgendwie unbefriedigt zurück. Auch der Look lässt bei genauerer Betrachtung zu wünschen übrig. Sind die kleinen Gefährten und die gefährlichen Maschinen ganz nett animiert, so verkommen gerade die Hintergründe zu einem müden Grauschleier. Klar, das passt schon irgendwie in die apokalyptische Welt, aber da wären mehr Details doch wünschenswert gewesen.
Die Storyidee und der Ansatz sind allerdings nett, so dass durch die relativ kurze Laufzeit man auch nicht arg viel falsch macht.

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Sydraves

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Bewertung7.5Sehenswert

#9 ist ein Animationsfilm, der mal nicht mit seiner bunten, fröhlichen Atmosphäre punktet, sondern ein apokalyptisches Szenario zeigt, welches durch den Fortschritt unserer Technologie hervorgerufen wurde. Die Maschinen wenden sich gegen die Menschen und können sich selbst reproduzieren, so wie man es bereits aus einigen anderen Filmen kennt.
Auch wenn diese Story durchaus oft Verwendung findet, wird hier etwas erschaffen, was es so bisher nicht gegeben hat. Das letzte Bisschen an Leben wurde komplett ausgerottet. Es gibt nur Maschinen und neun Figuren, dessen Existenz vorerst nicht geklärt ist, was sich im Laufe des Films allerdings klärt.
Man wird einfach in die Handlung geworfen, es gibt keine wirkliche Einleitung und ist somit nicht darauf vorbereitet, was einem nun begegnen wird, was einen gewissen Charme ausübt.
Die Figuren selbst sind animationstechnisch liebevoll gestaltet und auch das dargebotene Szenario wirkt authentisch.

Es lohnt sich, diesen Film zu schauen, doch man muss sich auf ihn einlassen können, denn wer eine starke Story erwartet, wird doch etwas enttäuscht.

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TheNumber

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Bewertung5.5Geht so

Hat mich relativ enttäuscht. Mir hat die Welt an sich gut gefallen, allerdings hat mich die Story echt nicht vom Hocker gehauen. Trotz der kurzen Länge hat er sich für mich doch zu sehr gezogen. Kann ich persönlich nicht weiterempfehlen, aber das muss ja nicht auf jeden zutreffen^^

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Ben Kenobi

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Ich war schon vom gleichnamigen Kurzfilm nicht so wahnsinnig angetan... Seitdem steht der Langfilm auch nicht mehr so hoch oben auf meiner Prioritätenliste.


Ben Kenobi

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(Und das trotz Vorhersage von 7.0!)


giehlemanns

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Handlung verläuft oft zu schnell was manches in dem Film leicht unglaubwürdig wirken lässt. Ansonsten aber ziemlich coole Atmosphäre und sehr schöner Artstyle, falls man das so nennen kann.

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blockstone

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Bewertung9.0Herausragend

#9 ist ein Animate-Streifen dem man dem Steampunk-Genre zuordnen kann. Die Handlung spielt in eine postapokalyptischen Welt. Die Grund-Story an sich, ist immer die selbige-Wie kam es dazu und wie kann man dieser ein Ende machen. In den Filmverlauf fangen dann sich die Filme zu unterscheiden oder gar hervorzuheben. #9 ist zwar nicht so ein Film mit solche einem ptiontial, aber dennoch ist dieser sehenwert. Die Effekte können sich sehen lassen. Einen Kritikpunkt habe ich jedoch, bei manchen Stunts war die Cam. etwas zu dicht am Geschehehen, so das man nicht weiss, was da nun wirklich abgelaufen ist. Und noch was zur gleichen Sachen, die Filmstudios könnten sich nun mal langsam an die Realität annähern (auch Verletzungen und Tod können eine Handlung trtzdessen weiterführen) - es ist nicht schlimm, wenn ein Film mal kein Happy-End hat, so ist nun mal das Leben.
Fazit: Sehenwerter Film aus dem Animationstudios.

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d1rtyone

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Bewertung7.0Sehenswert

Wirklich sehr liebevoll animiert. Das düstere Setting macht abseits vom gewohnten Disney/Pixar-Allerlei echt was her.
Manchmal dennoch etwas langatmig, trotz der kurzen Länge.

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malte.fischer.9404

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Das große nicht-kitschige Abenteuer von Tim Burton!"

#9 ist der Computeranimation-Fantasyabenteuerfilm von Tim Burton. Tim Burton macht oft gute Filme, die sich teils in einem recht gruseligen Ambiente befinden. Jetzt soll es nun auch noch einen neuen Kinder ..äh..nee... Animationsfilm geben. Och ja, das ist ja offensichtlich, dass Tim Burton keine kitschigen Kinderfilme macht. Der Film sieht schön dunkel aus und es ist ein wirklich spannendes Abenteuer. Manchmal sollte es solche Animationsfilme geben, als Kontrast zu den ganz anderen Geschichten.
Einfach super, geniale Technik (sieht super aus!). Dann war's aber doch ein bisschen kurz!

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heikschn

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Bewertung6.5Ganz gut

Tolle Storyidee, die optisch erstklassig umgesetzt wurde. Auch die einzelnen Figuren sind in sich stimmig. Leider konnte ich mit der Geschichte insgesamt relativ wenig anfangen. Vor allem die Auflösung des ganzen fand ich etwas enttäuschend.

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MrMcJones

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Bewertung9.0Herausragend

9 Punkte für Nummer 9!
Die Optik ist bombastisch, die musikalische Unterlegung ebenfalls und die Storyline überzeugt. Die 10 gebe ich nicht, dafür fand ich die Einzelszenen doch teilweise nicht ausgereift genug.

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HulktopF

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Bewertung5.5Geht so

hach schade, ich habe mich sehr schwer getan mit diesem film, da kleine sockenpuppen die welt retten sollen. soviel charme das charakterdesign und setting auch versprüht geht ihnen jeglicher charakter und tiefgang abhanden. jeder akteur bleibt flach und jegliche motivation unausgegoren. hinzu kommt dass die beziehungen untereinander nur angekratzt werden, nie vertieft.

endfazit: außen wow, innen schwächelnd wird hier ne interessante rise of the machines story erzählt die leider mit nicht nur einem riesen großen logikloch daherkommt.
so oder so, für erwachsenezuschauer vielleicht n blick wert, aber nen zwölfjährigen würd ich den film ungern in die hand drücken.

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RoboMaus

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Bewertung7.0Sehenswert

Gut aufgebaute Story, deren cleverer "Sinn" sich erst am Ende ergibt und die bis dahin spannend durch eine apokalyptische Welt führt, in der die überlebenden Puppen-Roboter ständig im Kampf mit den Maschinenwesen sind. Erinnert an WallE. Nichts, was nicht schon dagewesen wäre, aber liebevoll und mit guter CGI in Szene gesetzt. Was mich immer wieder wundert ist, wie die Nazis oder deren stilitstische Derivate schon über 70 Jahre als Bösewicht-Darsteller herhalten, ohne irgendetwas an Attraktivität einzubüssen, und in den unmöglichsten Rollen auftauchen. Ob bei Charlie Chaplin, Pink Floyd (The Wall), OSS117 (in der Pyramide), als Darth Vader,........................................, oder eben hier. Wohl die weltweit gefühlte Inkarnation des Bösen, aber vielleicht wäre es doch an der Zeit, sich öfters etwas Neues einfallen zu lassen. Gerade in "#9" fand ich das eher deplaziert und an den Haaren herbeigezogen, zumal der Plot in eine apokalyptische Zukunft oder Parallelwelt gebettet ist; aber den Nazis und deren Zukunftsablegern ist wohl alles zuzutrauen.

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Relo Ceethree

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Bewertung9.0Herausragend

Einer der besten Animationsfilme außerhalb des Mainstreams von "Ich, einfach unverbesserlich" oder "Nemo". Endlich bekommt man in einem solchen Film mal eine düstere Atmosphäre in wirklich ansprechenden Bildern präsentiert. Die Story bleibt kurz und knackig, was ich dem Film aber nicht negativ anrechne, da er zum einen aus einem Kurzfilm entstand und so zum anderen ein unnötiges Herauszögern vermieden wurde. Die Puppencharaktere sind (genau wie die "bösen Monster") super designt und bleiben durch die Bank sympathisch!

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aberaber

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach einem desaströsen Kampf von Mensch gegen Maschine haben nur einige pummelige Stoffpuppen "überlebt". Aus Versehen reaktivieren sie eine der Maschinen. Die Story selbst ist eher unspektakulär, aber die visuelle Umsetzung ist wirklich grandios. Man merkt auch das Tim Burton als Produzent mit an Bord war. Die Charaktere sind sympathisch und liebenswert, bleiben aber sehr oberflächlich. Für ältere Kinder und Erwachsene gute Unterhaltung.

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Trainman

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Story 9
Realitätsnähe/Logik 8
Dialoge 8
Musik 9
Message 8
Optik 10

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box

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Bewertung6.0Ganz gut

Wenn Animationsfilme ausnahmsweise mal nicht primär für Kinder und Familien konzipiert werden, ist das lobenswert, aber dafür gibt es von mir keine Bonuspunkte.
Der Film ist gut animiert, hat tolle Visuals, keine Frage, aber in seinem Kern ist er seltsam hohl. Die Figuren sollen menschliche Eigenschaften haben, aber man kann sich kaum mit einem identifizieren, so vage sind sie dargestellt. Die Geschichte scheint nicht so richtig zu Ende gedacht und ist erfüllt erfüllt von jenem pseudo technisch-mystischen Geschwurbel, der ein festes Merkmal vieler Dystopien zu sein scheint.

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furkan.oezbek

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Animationfilm ist KEIN Niedlicher wie die von Pixar oder Dreamworks!
#9 ist von der ersten Sekunde an Spannend und manso ein bedrückendes Gefühl in der Welt in den sich die kleinen Säcke bewegen/Leben.

Am Anfang dachte ich hmm Säcke als Hauptcharaktäre?
Das kann doch nur lächerlich werden oder?

NÖ GARNICHT die passen irgendwie PERFEKT in die zerstöre Welt rein und als einzige Lebenwesen sind sie wirklich sehr sehr cool ^^

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ihre-herrlichkeit

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Bewertung9.0Herausragend

Gänsehaut pur. Die bedrückende Atmosphäre funktioniert schon ab der ersten Minute. Wie meine Vorkommentatoren hätte auch ich mir ein wenig mehr Tiefe für die Charaktere gewünscht, aber das verliert etwas an Wichtigkeit in Betracht der fantastischen Animation, der Liebe zum Detail in der Inszenierung sowie der ergreifenden Geschichte. Hierbei geht es weniger um Einzelne, sondern um das Kollektiv. Es geht um Größeres. Dem letzten Fünkchen Leben auf Erden.
Btw: Kann mir jemand sagen, wie der Song im Trailer heißt?

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Markbln

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Oh, die Herrlichkeit heute ganz sentimental :)


ihre-herrlichkeit

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Ja, ich hab den Film gestern im angeschlagenen Zustand gesehen und da hat er mich richtig getroffen.


Jamo1138

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Bewertung7.5Sehenswert

...nice
Die Story ist für einen Trickfilm ungewöhnlich und düster, die netten kleinen Kartoffelsäckchen wirken auf den ersten Blick fast deplaziert, haben aber z.T. mehr auf dem Kerbholz als man vermuten würde. Sehr intelligenter Film der zeitweise etwas schwächelt.

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