9 to 5: Days in Porn
9 to 5: Days in Porn (2008), DE Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Dokumentarfilm, Kinostart 02.07.2009
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25 Kommentare
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von Jens Hoffmann,
San Fernando Valley ist das Epizentrum der US-Unterhaltungsindustrie für Erwachsene. Billionen von Dollar werden hier mit Pornos verdient, mehr als in der Musikindustrie. Jens Hoffmann befragt in “9 to 5: Days in Porn” die Menschen, die hinter diesem Sexgeschäft stehen. Wer sind sie, und was sind ihre Gründe, in diesem Metier zu arbeiten? Oder ist es etwa eine Lebenseinstellung? In der Struktur eines Episodenfilms werden zehn Geschichten gezeigt, das “normale” Leben der Darsteller, ihre Hoffnungen und Träume. Die Beanspruchung bei dieser Art von “Performance” fordert auf jeden Fall ihren Tribut; und eine kurze Zeit in diesem Geschäft kann alles bedeuten: Beginn oder Ende der Karriere oder des normalen Lebens.
Cast & Crew
-
Jens Hoffmann
Regie
Schauspieler
-
Jens Hoffmann
- Genre
- Dokumentarfilm
Drehbuch
Filmdetails 9 to 5: Days in Porn
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- 9 to 5: Days in Porn: critic.de













Kritiken (9) — Film: 9 to 5: Days in Porn
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschen[...]Moralische Fragen, die sich zwangsläufig stellen, werden nicht aus dem Off beantwortet, sondern dem Zuschauer alle Mittel an die Hand gegeben, diese für sich selbst zu beantworten. "9to5 -Days in Porn" liefert eine erstaunlich gegenwärtige Analyse des Pornobusiness, die absolut sehenswert ist.
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Hard Harry: critic.de, Deadline, Movieb...
Kommentar löschen[...]Unterstützt von einem eindringlichen Soundtrack, der mit einer geschmackvollen und einfühlsamen Songauswahl brilliert, gelingt Jens Hoffmann ein bemerkenswert vorurteilsfreies und nüchternes Porträt, welches seine reichhaltigen Themen und Anekdoten profund verdichtet. Mit der nötigen Distanz inszeniert und gebührendem Respekt recherchiert, unabhängig in der Formulierung eigener Gedanken. So muss guter Journalismus aussehen.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschen[...] „9 to 5: Days in Porn“ bleibt glücklicherweise subjektiv und zeigt Pornografie als genau das Geschäft, das es nun mal ist, auch ohne völlig ungeahnte Seiten aufzuzeigen. Die explizitesten Darstellungen werden dem Zuschauer erspart, aber Hoffmann kaschiert gerade nur so viel, dass die unverblümte Wahrheit erkennbar bleibt. Für das Thema muss man schon ein gewisses Interesse mitbringen, da es sonst doch langweilig werden könnte. Aber wer heutzutage hat dieses Interesse nicht? [...]
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Schoenpflug
Kommentar löschenEin stylischer Film über eine trashige Branche. Nach anfänglich bestem Vergnügen, macht sich ein übles Gefühl breit, das ein paar Tage in der Magengrube wohnt. Auch wenn der Film nichts Neues bereitstellt. Die immer extremer werdenden Bilder und die langfristige Betrachtung der Pornoszene ist für Väter von Töchtern ist schwer zu ertragen. Vielleicht war der große Fehler kurz davor Twighlight im Café zu lesen.
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Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung Sascha Rettig: Tip, fluter, Netzeitung
Kommentar löschenVor allem eine Ärztin, die früher selbst vor der Pornokamera stand und nach der Misshandlung durch einen Fan den erfolgreichen Absprung schaffte, spricht die Schattenseiten des Business’ an – ob es um das Risiko von Krankheiten geht, die Ausbeutung junger Mädchen oder die bisweilen drastische Erniedrigung der Darstellerinnen. Aus all diesen Stimmen baut "9to5 – Days in Porn" schließlich ein Mosaik über die Kopulationsprofis zusammen, das zwar in die Breite, aber leider nicht sehr oft in die Tiefe geht.
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Der Redaktör: kino-zeit.de Der Redaktör: kino-zeit.de
Kommentar löschenWeniger spektakulär, aber mit der gleichen Herangehensweise könnte man Filme über die Filmbranche, die Verlagswelt, das Musikbusiness drehen – und würde vermutlich auf weniger Interesse stoßen. Das mag man bedauern. Doch zugleich liegt in der Aufmerksamkeit, die der Film "erregt", auch eine Chance: Wie die Pornofilmbranche, so sieht sich auch die Film- und die gesamte Medienbranche generell einen starken Wandel ausgesetzt, sind die Herausforderungen durch das Internet und das veränderte Konsumverhalten nahezu die gleichen. Die derzeit wieder einmal strahlende Kinobranche, die sich auf Festivals von Cannes feiern lassen darf und deren Beitrag zur kulturellen Vielfalt unbestritten ist, und ihre schmuddelige kleine Schwester, sind zwei Seiten einer Industrie, die sich immer wieder neu erfinden muss. Und das ist in Zeiten der Erstarrung und des Zauderns keine schlechte Voraussetzung.
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Matthias Dell: Der Freitag Matthias Dell: Der Freitag
Kommentar löschen9 to 5 leidet unter der Vielzahl der Pfade, die er betritt, weil er sich für keinen recht entscheiden kann. Hoffmanns Erzählungen sind eine Materialsammlung, aus der eine Geschichte – sei es die ökonomische, die mediale oder die persönliche – erst zu extrahieren wäre. Insofern gleicht die Struktur des Films der des Pornokonsums: Statt auf Narration setzt der Film auf das Zappen zwischen den Happen.
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alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ... alexandra seitz: Berliner Zeitung, tip, ray ...
Kommentar löschenInsgesamt 18 Monate drehten Hoffmann, der Regie und Kamera führte, und Produzentin Cleonice Comino, die für den Ton verantwortlich war, im Valley; dabei entstanden 170 Stunden Filmmaterial, aufgenommen auf 16mm und HDCam. "9 to 5: Days in Porn" dokumentiert daher auch nicht nur eine ungeheure Bandbreite polymorph-perverser Aktionen - der Film kommt vor allem den Menschen ziemlich nahe, die diese durchführen. Wie nahe, das lässt sich vielleicht ermessen, wenn man bedenkt, dass sich die Bedeutung des Begriffs Intimität stark verändert, wenn der Geschlechtsverkehr zum Zwecke der Geldvermehrung vor laufender Kamera stattfindet.
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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenIn manch Männerschädel spukt ja die etwas verquere Idee herum, Pornodarstellerinnen hätten Spaß an dem, was sie da vor der Kamera tun. Dies mag auf einen geringen Prozentsatz der Damen vielleicht auch zutreffen, auf die meisten jedoch nicht – wenngleich viele nicht müde werden, öffentlich genau das Gegenteil zu behaupten. Dass dahinter viel Wunschdenken aufseiten der Konsumenten und mindestens ebensoviel Selbstbetrug aufseiten der Protagonistinnen steht, führt uns Jens Hoffmann in seinem Dokumentarfilm vor Augen.
Im San Fernando Valley im Großraum von Los Angeles schlägt das Herz der amerikanischen Pornofilmmaschinerie, die größere Umsätze generiert als die zuletzt arg gebeutelte Musikindustrie. Hoffman begleitet über einen Zeitraum von anderthalb Jahren zehn verschiedene Beteiligte des renditeträchtigen Business: Diverse Darstellerinnen wie Audrey Hollander, Belladonna, die Deutsche Katja Kassin oder Newcomerin Sasha Grey, den Produzenten und Darsteller Otto Bauer,…
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Kommentare (16) — Film: 9 to 5: Days in Porn
Kommentar schreibenChewbacca 2012/05/05 23:22:50
Kommentar löschenJeder, der noch an die Porno-Traumfabrik glaubt, sollte sich diese Dokumentation zu Gemüte führen, denn sie nimmt den ganzen „Zauber“, der hinter allem steckt. Sehr schnell wird klar, dass der Ruhm in diesem Geschäft sofort da ist und im nächsten Augenblick wieder verschwunden sein kann.
Die Typen sind egoistische Idioten, die sich für das Größte halten und die Mädels so dumm, dass jedes Toastbrot im IQ-Test besser abschneidet. Dieses kranke Business wird aber nun einmal stetig am Leben erhalten und das Geschäft floriert selbst in der Rezession enorm, denn der Satz „ich war jung und brauchte das Geld…“ trifft fast immer zu.
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Affenbrei 2012/03/30 22:21:12
Kommentar löschenDas Thema, das ''9 to 5: Days in Porn'' aufgreift, ist ja eigentlich ganz interessant, doch die Art, wie es umgesetzt wird, ist es leider überhaupt nicht: Recht uninformativ und oberflächlich plätschert der Film so dahin, ohne wirklich Neues ans Tageslicht zu bringen. Ein Film, der sich ab einem gewissen Punkt im Kreis zu drehen scheint.
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lieber_tee 2012/03/30 23:20:14
Antwort löschenStimmt, schade.
Thanatos1 2011/12/02 05:37:01
Kommentar löschen"Sex sells", daran ist ohne zweifel etwas dran, denn diese Doku habe ich mir Blind gekauft und das mache ich in der Regel selten ^^
Nun, wirklich gelohnt hat es sich dann doch nicht, zwar wird häufig darauf eingegangen wie jemand in das Geschäft geraten ist und wie man sich dort fühlt, ansonsten gibt es auser oberflächlichem Gequatsche und Antworten auf Fragen die garnicht gestellt wurden fast nur "Behind the scenes" Material zu bestaunen und um das zu sehen brauche ich wirklich keine Doku.
Dennoch gibt es wohlwollende 6.5 Punkte, wen das Thema interessiert, kann mal nen Blick riskieren.
Das Bonusmaterial der DVD fand ich übrigens fast interessanter als den Hauptfilm selbst.. passiert auch nich oft ^^
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swissroland 2011/10/22 23:41:49
Kommentar löschenAbsolut nix neues was ned schon RTL2 die reportage, oder porno heidi Laetitia vor jahren erzählt/gezeigt haben. Einfach nur ne weite doku die die welt braucht, oder doch ned?
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lorddarkstar28 2010/12/25 21:58:27
Kommentar löschenEin eindrucksvoller Einblick in eine Branche, die wie kein andere mit Träumen, Ängsten und Vorurteilen verbunden ist. Ein ungeschminkter und ehrlicher Film, der alle Facetten beleuchtet und jeden, der auch nur ein wenig Verstand hat nicht unberührt lassen kann. Natürlich sind die dargestellten Szenen für den aufgeklärten und weltoffenen Bewohner des Okzidents von weniger Frivolität als für den gewöhnlichen US-Amerikaner, dennoch verliert der Film nichts von seiner Brisanz. Insbesondere Sasha Grey macht Lust auf mehr und wird sich bald aus dem horizentalen Gewerbe erheben.
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Afrin Alburu 2010/12/18 17:59:49
Kommentar löschenHm, ja. Da wäre mehr gegangen. Die Haupterkenntnis der Dokumentation drückt sich bereits im Titel aus - "9 to 5". Pornos machen heißt zu arbeiten. Hart arbeiten. Produktionskosten niedrig halten, viele Szenen an einem Tag drehen, d.h. viel ficken und viel gefickt werden. Die Tendenzen gehen ins Extreme, schuld daran ist nicht die Industrie, sondern der Zuschauer der immer krassere Sachen fordert. Am interessantesten war die These einer Ex-Darstellerin die im Anschluss an ihre Filmkarriere -die mit einer Vergewaltigung durch einen Fan endete- Ärztin wurde, dass es genau 3 Gründe gibt warum Frauen Pornodarstellerin werden: Sie seien sex-, ruhm- oder geldsüchtig. Ihr Schicksal war so mit das Interessanteste, weil es Pros und Contras und vor allem Sachlichkeit vereinte. Während die anderen gezeigten einfach sehr reduziert waren auf eine der 3 Thesen. Abgesehen davon war noch interessant zu sehen wie sehr die Hemmschwelle der Beteiligten in dem Business sinkt.. vergleichbar mit Menschen die im Krankenhaus arbeiten und auch mal einen Witz über Tod und Krankheit machen, sieht man hier wie Darsteller X von seiner Filmpartnerin zur Erektion "motiviert" wird, während der Regisseur die Szene mit den beiden durchspricht und seine Frau ein Feuerzeug sucht, es nicht findet und dann eins von ihm bekommt - aus seiner heruntergelassenen Hose.
Fazit: Schon irgendwie interessant, wenn man sich für diesen abstrakten Zweig der Filmindustrie interessiert, aber weder der voyeuristische Bereich noch der dokumentarische sind was sie sein könnten.
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m.laterne 2010/10/13 07:17:11
Kommentar löschenJens Hoffmann verbringt über ein Jahr bei Pornodarstellern und Pornomachern und versucht für die Menschen dieser Industrie neue Perpektiven zu schaffen. Damit sind Kameraperspektiven gemeint. Denn eines ist klar während der linearen Dokuhandlung. Jens Hoffmann mischt sich nicht ein. Es reden nur die Personen vor der Kamera und Bilder die als Making-Off der Sexfilme daherkommen schmücken die Gespräche und Interviews aus. Dabei glaube ich, dass Hoffmann versucht Veränderungen oder Wahrheiten der einzelnen Schicksale aufzutun. Hin und wieder gelingt das, meistens jedoch nicht. Zu sehr wird an der Oberfläche gekratzt, besonders an Stellen die neugierig gemacht haben aber dann aprupt enden. Gerne hätte ich mehr über die Vereinsamung einer Darstellerin erfahren oder den Aufstieg einer anderen.
Bei der Episode mit der deutschen Sexakrobatin Katja Kassin hat das wiederum gut funktioniert. Erzählte sie anfangs noch über das freundschaftliche Verhältnis mit ihrem Manager so war 12 Monate später diese sogenannte Freundschaft zerbrochen und beide Protagonisten ziehen den anderen durch den Dreck. Bei der Episode mit einem Pornopärchen wurde auch einiges deutlich: Schönrederei, Coolness, Spass an der Arbeit, alles aufgesetzt. So wurde zum Ende erkennbar, dass eben nicht alles toll ist und das Porno nix besser ist als 9 to 5 zur Arbeit zu gehen. Und genau an der Stelle zeigt diese Doku seine Schwächen. 12 Monate mit der Kamera auf die Pornoindustrie gehalten und am Ende waren die Erkenntnisse die selben. Manchen gehts beschissen, andere finden es geil. Es soll über die Menschen erzählt werden aber am Ende kommt zu wenig dabei raus. Na klar wird am Anfang alles ausgeschmückt von der Interviewten und zum Himmel gelobt und manchmal glaubt man denen auch. Am Ende wird auch der wahre Charakter des einen oder anderen gezeigt und die wirkliche Meinung kommt zu Tage. Aber letztenendes wäre da viel mehr drin gewesen. Die Chance wurde vertan, die Zeit nicht effektiv genutzt. Interessant war da eher noch die Tatsache, dass sich zwei Darstellerinnen in der Doku über das ganze Jahr nicht verändert haben. Entweder waren die Beiden extrem abgezockt oder sie waren von Anfang an ehrlich mit Jens Hoffmann. Ich vermute ersteres. Denn manche haben begriffen, dass Porno ein Buisness ist. Ein schmutziges vielleicht aber einprofessionells und erfolgreiches.
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mikkean 2010/10/18 15:21:07
Antwort löschenNicht der erste Versuch, in die Materie einzudringen. Ich werde mir den Film mal definitiv anschauen, erwarte aber auch keine besonders hervorstechende Langzeit-Beobachtung.Es gibt ja auch ähnliche Filme, die sich auf ein/e Darsteller-In konzentrieren und viel vom Glamour der Aufgeil-Industrie wegkratzen.
stuforcedyou 2010/08/20 10:51:47
Kommentar löschenPornodarsteller sind auch nur Menschen. Wer dies noch nicht gewusst hatte, dem wird die Dokumentation von Jens Lehmann bestimmt etwas Neues bieten, ansonsten ist seine Doku zu platt und zu eindimensional. Was zarte Gemüter jedoch verschrecken könnte ist zum einen dass "9 to 5: Days in Porn" immer wieder explizite Szenen zeigt und zum anderen auch die Frage stellt, warum extreme Szenen mit diversen, eher als ekelhaft geltenden Körperflüssigkeiten momentan ein Großteil des Geschäfts ausmacht. Auf diese Frage bekommt Lehmann viele Antworten, die allerdings größtenteils aus jämmerlichen Plattitüden und Ausreden bestehen, bei denen es gut wäre, wenn man weiter nachgehakt hätte, doch stattdessen wird lieber weiter aufgezählt welche, teils menschenverachtende Extreme für volle Kassen in der Pornoindustrie sorgt. Dass ist eine gigantische, nicht genutzte Chance, von der sich "9 to 5: Days in Porn" nicht erholt.
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guggenheim 2010/08/20 11:22:05
Antwort löschenPssst, von Jens Hoffmann, nicht von Jens Lehmann. Das wüsste ich, wenn der neben seinem Job beim VfB auch noch solche Dokus gedreht hätte ;)
stuforcedyou 2010/08/20 11:27:58
Antwort löschenOh verdammt. Na, ich lass es trotzdem mal so. Man muss auch lernen zu seinen Fehlern zu stehen. Dass kommt davon wenn man den Abspann nur mit einem Auge sieht und kein Fußball-Fan ist. Was macht Oliver Kahn denn so? ;)
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guggenheim 2010/08/20 11:34:40
Antwort löschenDer macht ein Praktikum bei Ron Jeremy :D
Tytus 2010/08/20 12:10:21
Antwort löschenach drehen die jetzt Neandertaler Porno
Muxi92 2010/05/26 00:34:37
Kommentar löschenGute Doku, die die wichtigsten Themen abhandelt und völlig ohne Kommentare aus dem Off auskommt. Teils lustig, teils aber auch sehr traurig und schockierend.
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Motsche 2010/05/06 18:31:10
Kommentar löschen* wenig Neues
* wenige wirkliche Einblicke
* zu viele kurzabgehandelte Protagonisten
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Kubrick_obscura 2010/05/05 20:31:58
Kommentar löschenSehr dröge Doku über die Welt hinter dem Fleisch. Eindeutig zu viele Protagonisten, die mit eher schwacher Konsequenz verfolgt wurden. Dazu die Wiederholung immer gleicher Bilder, wobei der schnelle Schnitt und die stylishe Oberfläche wohl die Nähe zur aktuellen YouPorn-Generation suchen. Es bleibt ein grundsätzlich interessanter Blick, der Reiz des Voyeurs dominiert, ein ungemein zusammenhangsloser Film mit wenig Erkenntnissen und viel Propaganda für die Pornoindustrie. Ist denn Porno nur cool?
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Luce_1st 2010/06/07 17:21:55
Antwort löschenDas Porno nur cool ist, ist aber einfach mal überhaupt nicht die Aussage dieses Films. Eigentlich ist die Hauptaussage, dass man relativ leicht reingerät, und es dann nur noch bergab geht. Niemand in diesem Film ist cool. Die Protagonisten sind alle ziemlich, man verzeihe die Wortwahl, "abgefucked". Ich persönlich finde auch nicht, dass zu viele Charaktere eingeführt werden. Die meisten sind sich sehr ähnlich und unterstützen sich in der Dramaturgie gegenseitig. Spannend finde ich auch, dass der Film ohne wirklichen Gegenpart auskommt. Den übernimmt der Zuschauer hier völlig selbst mit seinem Schamgefühl und seinen Moralvorstellungen.
spanky 2009/12/12 22:00:58
Kommentar löschenInteressanter Schlüssellochblick hinter Türen, die man eigentlich gar nicht öffnen will. Erschreckend dabei, wie sehr Porno zum Lifestyle werden kann und irgendwann auch muss, wenn man mit dem Teufel ein Tänzchen wagt.
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Tyler__Durden 2009/10/29 13:36:49
Kommentar löschenInteressante Doku über ein Thema das nicht sehr oft angesprochen wird. Allein schon für die auswahl der Thematik gibt es ein paar Pluspunkte. Trozdem bleibt es nur bei einem "Gut" für die Doku da sie zu oft verurteilt, obwohl ich denke das Hoffmann eigentlich Neutral an die Sache heran gehen wollte. Nur ereicht hat er diese Neutralität nicht, vielleicht war es auch nur unterbewusst. Trozdem, zu oft bleibt die Kamera noch auf den Gesichtern der Pornodarsteller kleben um zu suggerieren "Na los, sag schon du hasst das alles doch".
Ein netter Einblick in die Pornoindustrie aber halt nur nett.
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M_A_X 2009/07/12 15:33:22
Kommentar löschenBringt Informationen die man eh kennt, in einer uninspirierten Verpackung daher, die sich nur allzu gerne in überflüssig rhetorischen Szenen suhlt und weder Kopf, Herz noch sonstige Regionen des Körpers anspricht.
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strychnin 2009/12/10 13:42:12
Antwort löschenlangweilig.
M_A_X 2009/12/10 23:23:27
Antwort löschenMeine Kritik, der Film oder beides?^^
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JeanLucBizarre 2010/03/06 21:08:40
Antwort löschenDer Film. Hab zur Hälfte ausgemacht um selbst ein wenig zu recherchieren..
M_A_X 2010/03/07 23:57:29
Antwort löschen^_^
Punk 2009/07/05 14:37:10
Kommentar löschenDarauf hat die Welt vielleicht gewartet, ich nicht!
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Cash 2009/07/02 17:46:14
Kommentar löschenEin mit MTV-Ästhetik geschnittener und explizit voyeuristischer Rock-and-Roll-Dokumentarfilm, der viel zu oberflächlich daherkommt und viel ungenutztes Potential hält. Oftmals wird die Kamera draufgehalten, um die Protagonisten sprechen zu lassen oder besonders entlarvende Momente festzuhalten, nur selten wird durch eine bestimmte Kamerafahrt oder durch die Fokussierung auf bestimmte Bilder das Geschehen kommentiert oder überhaupt erst so gezeigt, dass es (zurecht) berühren könnte. Die oftmals tragischen Porno-Darsteller dürfen ihre Welt zeigen - und den schönen Schein von einem Amerika präsentieren, in dem in der Verklemmtheit der Gesellschaft und den geträumten Perversionen der Erfolg einer ganzen Industrie steckt. Bei aller Drastigkeit und Lautmalerei, bei all der Tony-Scott-Ästhetik aber hat Regisseur und Kameramann Jens Hoffmann die Augen vergessen. 9to5: Days in Porn ist eine Mosaik-Zusammenstellung, die vor der Veröffentlichung hätte geordnet werden müssen. So ist es nur noch ein Kaleidoskop.
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jannis 2009/07/05 14:55:26
Antwort löschenYep - ein bisschen sehr zufällig zusammengewürfelt, und mit 10-sekündigen Schwenks über einen beliebigen Highway/Skyline mit Smog zusammengeklebt. Und vor allem ewig lang. Bin nach 60min eingepennt und kann mir nicht vorstellen, etwas verpasst zu haben.