Unter falscher Flagge

Unter falscher Flagge (2008),
Laufzeit 72 Minuten, Dokumentarfilm

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Unter falscher Flagge  - Bild 3838849
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von Frank Höfer,

Was geschah wirklich am 11. September 2001 in Amerika?


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Imi DeVito

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich finde so etwas hochinterressant. Ich mag manchmal- nach viel Alkoholkonsum- die einfachen unreflektierten Filme auf dem Niveau von Kneipengesprächen am späten Abend. Wenn der Abend wirklich spät ist, frage ich meine Mitsäufer auch nicht nach streng wissenschaftlichen Beweisen, für das, was sie lallend behaupten. Sie wären auch nicht (mehr) in der Lage, diese zu erbringen- und wenn sie wie nüchtern wären, auch nicht.
So sollte man diesen Film einstufen: Pseudointellektuelles Gewäsch während einer Cocktailparty- aber ohne Getränke. Hier gibt es viele Theorien, die unter Alkohol glaubwürdig sind, aber am Tag danach relativiert werden:
Haben die Nazi- Ufos Kontakt zu Aldebaran aufgenommen und gibt es heute noch Nazis in Neuschwabenland, die die Geheimnisse der Erleuchtung weitergeben? Wenn ja, wie alt sind diese Erleuchteten? (Anm. Johannes Heesters ist gestern im zarten Alter von 108 Jahren verstorben....)
Die Geheimnisträger dürften ähnlich alt sein- leben sie noch?
Waren die ägyptischen Pyramiden Energielieferanten, die nebenher die Wasserversorgung ganzer Städte sicherstellten?
Was ist mit jüdischen Weltverschwörungen, der Rolle der Federal Reserve Bank?
Haben (gemäß der Aussage von Erich von Däniken) Aliens den "Menschen" erst die "Zivilisation" beigebracht?
Was ist mit Roswell etc. pp.
Man sollte solche Filme mit "Rambo" vergleichen: Dieser Film erklärt nicht wirklich politische Hintergründe, aber er ist ein fast guter Actionfilm.
Und damit erinnert mich "Unter falscher Flagge" an einen Schulunterricht, in dem ein Schüler sich meldet und sagt: "Herr Lehrer, ich weiss aber etwas, was sonst keiner weiss".
Damit relativiert sich dieser Film auf pubertäre Aussagen, die allerdings professionell dargestellt werden.
Der Reiz dieser Filme besteht darin- ähnlich einem Kreuzworträtsel zu überlegen - worin der Film Recht haben könnte- und wo eine These doch zu hypothetisch wirkt. Ich empfehle, diesen Film mit einigen Freunden gemeinsam anzuschauen (beim Biergenuss sollte man sich an der rheinischen Bauernregel orientieren (Viel hilft viel). Die Diskusssionen, die sich an den Film anschliessen, sind spannend, man lernt seine Freunde näher kennen, und freut sich amk Tag danach über einen gelungenen TV- Abend.

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