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96 Hours - Kritik
FR 2008 Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 19.02.2009
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Kritiken (27) — Film: 96 Hours
Medienjournal: Medienjournal-Blog.de
Kommentar löschen[...] Was angenehm auffällt ist, dass sich der Film Zeit nimmt für seine Figuren, für deren Entwicklung und Hintergründe. So baut sich die Geschichte innerhalb der ersten halben Stunde auf und wir lernen Bryan und seine Exfrau Lenore wie auch ihren neuen Mann kennen, sind beim siebzehnten Geburtstag der gemeinsamen Tochter Kim zugegen, sehen Bryan in alten Fotoalben blättern, sich wehmütig an frühere Zeiten erinnernd und wir erleben seine früheren Kollegen sowie einen Vorgeschmack seiner „besonderen Fähigkeiten“.
Mit der Entführung der Tochter schlägt die Stimmung des Films um und wir bekommen ein wahres Feuerwerk an Actionsequenzen geboten. Neeson gibt hier den eiskalten Rächer und beeindruckt durch seine Leinwandpräsenz. Es ist eine wahre Freude, ihn auf seiner Jagd zu begleiten und zu beobachten, wie er einen Unterhändler nach dem anderen ausschaltet und sich erbarmungslos zum Kern des Menschenhändlerrings vorarbeitet. Schockierend sind hierbei zum einen die Entdeckungen, die er macht, zum anderen seine schonungslose Art mit den von ihm gestellten Kriminellen ins Gericht zu gehen. [...]
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SoulReaver: CinemaForever
Kommentar löschen"Grab tief genug und du findest Dreck."
Wenn man Liam Neeson mal so richtig wütend sehen will, dann macht man es einfach wie der albanische Mädchenhändlerring in Frankreich, der sich seine minderjährige Tochter geschnappt hat und sie zum Verkauf freigeben will, denn wie wir hier erfahren, sind Jungfrauen ganz besonders wertvoll. Verständlich ist es durchaus, dass Papa Liam, im Film Bryan Mills, eine drahtige Mischung aus James Bond, Jason Bourne und Charles Bronson, gegen diese Schweinerei etwas unternehmen will und der ehemalige „Verhinderer“ macht sich auch zügig auf den Weg nach Paris, um seine ganz speziellen Fähigkeiten effektiv anzuwenden. Hier machen wir uns dann zusammen mit Bryan auf die Reise durch die Unterwelt und treffen auf menschliche Abgründe an allen Ecken und Enden. Verhandlungen gibt es nicht mehr, denn jedes Wort ist bei diesen Menschen zwecklos, alles was noch wirkungsvoll ist, sind die Fäusten und Handwaffen. Natürlich ist das Ganze in jedem Moment moralisch fragwürdig bis in die letzten Poren und die Story selbst ist so dünn geschnitten, das sie sich schon als durchsichtig bezeichnen lassen kann. Aber was soll's, Pierre Morels "96 Hours" ist reinrassige, gnadenlose und extrem unterhaltsame Selbstjustiz-Action wie zu besten Zeiten.
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JackoXL Tue, 02 Oct 2012 19:41:43 -0000
Antwort löschenJa, so ist es. Handgemachter Rachefilm, hart, reaktionär, moralisch fragwürdig...gut gemacht. :)
SoulReaver Tue, 02 Oct 2012 19:46:41 -0000
Antwort löschenAbsolut. :)
SiameseMax: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] „96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen. „96 Hours“ kommt als falscher Heiland daher, als würde er seinem Publikum die Augen öffnen sowie die Missstände der Welt anhand des Dramas einer ganz normalen Familie nahebringen wollen. Stattdessen missbraucht er aber eben die im Film dargestellten, schrecklichen Wahrheiten als Nährboden für einen voyeuristischen, sadistischen, hirnlosen, noch dazu häufig unfreiwillig komischen „Einer gegen Alle“-Plot. Für wie blöd wird der Zuschauer eigentlich gehalten? [...]
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Coraxx85 Sun, 04 Mar 2012 05:20:40 -0000
Antwort löschenJa und in StarWars wird ein ganzer Planet in die Luft gejagt! Total unmenschlich!
Der Film ist top! Die Story ist nichts neues, aber super umgesetzt und spannend von Anfang bis Ende.
Man muss ja nicht gleich jeden Film unter die moralische Lupe nehmen...
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SiameseMax Sun, 04 Mar 2012 17:22:14 -0000
Antwort löschenIch stimme dir zu, dass die moralische Lupe bei vielen Filmen dieser Sparte unangebracht ist. Warum mir aber gerade "96 Hours" im Gegensatz zu vielen anderen Action-Filmen in vielerlei Hinsicht sauer aufstößt, erkläre ich direkt zu Beginn dieses Auszuges meiner Review: "„96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen."
Der Vergleich zu "Star Wars" hinkt auch ein wenig würde ich sagen.
rene.juffernholz Mon, 27 Aug 2012 10:26:19 -0000
Antwort löschenwiso hinkt der vergleich? Bei Star Wars sterben tausender unschuldiger in einer brennenden Raumstation und keinen kümmert es!! Bei 96Hours sterben vielleicht 20Leute und alle regen sich auf ;)
Fricki76: Asianfilmweb.de
Kommentar löschenFür Neeson ungewohnt harter Rache-Thriller, düster und grimmig entführt der Film in die Schattenwelt des Menschenhandels. Aber Liam Neeson alias Ex-CIA-Agent Bryan Mills fährt sein ganzes Können auf - und hinterlässt eine Spur der Verwüstung und Leichen., der man mit offenem Mund hinterher läuft. Überaus kurzweilig und durch die düster-rauhe Machart echt sehenswert kann auch der relativ lange Einstieg, das fast überhastete Ende und die Vorhersehbarkeit des Happy-End dem eigentlichen Reiz des Films wenig schaden.
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Kubrick_obscura: CinemaForever
Kommentar löschen[...] „Taken“ ist in erster Linie Kinetik und somit fulminantes Kino. Liam Neeson ist großartig und auch wenn sich Pierre Morels Kamera etwas zu sehr am unübersichtlichen Action-Kino der Neuzeit anlehnt, seine Montage ist dagegen rasant und pfiffig. Große Innovationen darf man in diesem „Guilty Pleasure“ nicht erwarten, dafür aber viele Überraschungen.
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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...
Kommentar löschenLiam Neeson spielt Stallone/Schwarzenegger. Ein echter Schenkelklopfer!
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geheimer333 Sat, 14 May 2011 11:08:07 -0000
Antwort löschenIch find aber das Neeson weitaus besser spielt als Stallone und Schwarzenegger!
nullpunkt Sun, 05 Jun 2011 14:41:23 -0000
Antwort löschenWürd ich auch meinen.
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Joeyjoejoe17 Mon, 29 Aug 2011 05:29:22 -0000
Antwort löschenbesser als beide zusammen
Broda Tue, 20 Sep 2011 15:42:23 -0000
Antwort löschenUm Welten.
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenmochte ich bis zu einem gewissen Punkt gegen Ende unglaublich gerne, weil er eine Quasi-Variante von HOSTEL darstellt, sich dennoch anderen Zutaten bedient. Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille, in dessen Schauermärchen alles schlecht und böse ist, was hinter dem großen Teich wandert. Straight, hart und soweit es das Genre erlaubt auch emotional nachvollziehbar. Und eben auch verdammt spannend. Hätte man nur noch viel schöner abrunden können. Das Ende enttäuscht dann nämlich doch sehr.
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Oceanic6 Sun, 16 Jan 2011 01:00:49 -0000
Antwort löschen"... Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille..." ähm nicht wirklich oder ist dir entgangen, dass Besson und Kamen das Drehbuch geschrieben und auch ein Franzose Regie geführt hat?
Dem Rest stimme ich dir eigentlich zu! ;)
Janus Winter Sat, 02 Apr 2011 13:08:45 -0000
Antwort löschen96 HOURS ist ein französischer Film.
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenBesser als Bond und Bourne zusammen und das selbst noch im Ruhestand: Liam Neeson!
Der Film hat wirklich Spass gemacht. Viel Action und Spannung, eine Menge Speed und angemessene Gewalt.
Den Punkt Abzug gibts fürs Ende und die teilweise extremen Logikfehler im Film.
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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM
Kommentar löschenDa merken wir dann auch gar nicht mehr, dass 96 HOURS eigentlich unglaublich reaktionär und ganz schön brutal ist. Denn, mal ganz ehrlich: Stellt auch vor, euch würde das gleich passieren und auch ihr würdet über eine ganz spezielle Reihe an Fähigkeiten verfügen: Wer würde noch groß verhandeln?
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Batzman Wed, 24 Jun 2009 22:55:00 -0000
Antwort löschenDas ist genau das perfide an diesem Drecksfilm, das er eine völlig hanebüchene Situation konstruiert um damit seine widerliche und menschenverachtende Neo-Con-Agenda zu rechtfertigen. Das er nebenbei noch ziemlich langweilig ist, mach das ärgerliche Ganze nur noch schlimmer.
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okami6 Wed, 05 Aug 2009 20:07:29 -0000
Antwort löschenIn jedem zweiten Actionfilm werden hanebüchene Situationen konstruiert, die Reaktion daraus ist oftmals dieselbe. Wenn das meine Meinung wäre, würde ich eine ganze Stange von Movies in diesem Genre meiden. Sicherlich könnte man dem Film einiges vorwerfen, Langeweile jedoch nicht.
Die Durchschnittswertung hier und auch in der Imdb halte ich für gerechtfertigt. Und nein, die größenteils positiven Meinungsträger sind nicht verblendet.
bazookabros Sun, 18 Oct 2009 20:54:32 -0000
Antwort löschenIch fand den Film anfangs ziemlich spannend. Die Spannungsfesseln lockerten sich jedoch bei mir zum Ende hin immer mehr. Sicherlich kann ich ein großes Maß an Unrealismus dem Genre zuschreiben, aber ich bin dann doch enttäuscht, wenn eine durchaus mögliche Story als Aufhänger verwendet wird (die Entführung der beiden Mädchen) und dann zu einem Ego-Shooter à la Rambo abdriftet. Eine große Anzahl der fiesesten Geiselgängster Europas lässt sich von EINEM EINZIGEN Mann in die Knie zwingen - na klar!
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenDas Kinouniversum von Luc Besson ist bleihaltig. Jetzt zeigt der französische Produzent die Stadt an der Seine als alptraumhaften Moloch und lässt Liam Neeson als irdischen Racheengel den Sündenpfuhl trockenlegen.
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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle
Kommentar löschenUnd dann ist es vorbei. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass nur 94 Minuten vergangen sind und dennoch so viel passiert ist. Ich werde Ihnen nicht sagen, dass "Taken" großartig ist, aber es ist ein großer Spaß.
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Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenLiam Neeson ist böse, so richtig böse. Verständlich, da lässt er seine Tochter widerwillig nach Europa reisen und diese wird an erstbester Stelle von einer Horde albanischer Menschenhändler entführt. Nur gut, dass Papi früher einmal für die Regierung gearbeitet hat und genau weiß, wie man mit solch einem Gesocks umgeht. Da helfen keine Verhandlungen, nein, nur mit Waffengewalt kann man das Mädchen aus den Händen der Gangster befreien. Was folgt, ist ein einstündiger Amoklauf Neesons durch Paris, brutal, kaltherzig, ohne Rücksicht auf Verluste, politisch unkorrekt. Da werden Foltermethoden angewandt, um an wichtige Informationen zu kommen oder unbeteiligte Personen angeschossen, um ein Druckmittel in der Hand zu haben. Für seine heißgeliebte Tochter geht Neeson über Leichen, viele Leichen. Glücklicherweise wurde Taken, oder eingedeutscht 96 Hours, nicht in Hollywood, sondern in Frankreich produziert. Gerade dieser Tatsache ist zu verdanken, dass der Film keine weichgespülte Stangenware, sondern ein knüppelhartes B-Movie in der Tradition der 70er und 80er geworden ist. Dieser Film hat keinen Anspruch und macht einfach nur Spaß. Umso ärgerlicher ist es dann, dass Luc Besson, der sich für das Drehbuch verantwortlich zeigt, eine so ernste und biedere Geschichte geschrieben hat. Etwas Auflockerung hätte dem Film gut getan, etwas mehr Humor und Wortwitz. Dann hätte 96 Hours mühelos in einer Liga mit Shoot Em Up und Crank spielen können. So bleibt der Film ein straighter und harter Actioner, der einiges an Potential verschwendet. Spaß macht er aber trotzdem.
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filmfreak23 Mon, 27 Jun 2011 16:00:20 -0000
Antwort löschenEtwas Auflockerung und etwas mehr Humor hätte dem Film nur geschadet!!
isinesunshine: isinesunshine.de
Kommentar löschenDer Selbstjustizthriller mit Liam Neeson in der Hauptrolle ist zwar spannend, aber dennoch ungereimt, und er legitimiert das (doch sehr blutige) Vorgehen abseits des Gesetzes - zu sehr. Nun gut, dass diese Art der persönlichen Vergeltung gutgeheißen wird, ist für dieses Genre nunmal so. Was mich an 96 Hours gestört hat ist vielmehr die Tatsache, dass die Amerikaner sich im bösen Europa (in das die Terroristen aus dem Ost-Westen einfallen) alles erlauben können.
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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenDer paranoide und fremdenfeindliche Subtext des Films ist beunruhigend. Bryan verfügt über eine Menge Übeltäter, die heftige Akzente setzen und diese in cleveren Methoden umsetzen. Mit der aufschiebenden Wirkung des Unglauben und einem starken Magen kann man in den Film hineingezogen werden und vielleicht auch absorbiert werden durch den mit Adrenalin aufgepumpten Actionthriller.
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L5345632 Tue, 01 May 2012 22:06:23 -0000
Antwort löschenFremdenfeindlich - vllt. Aber in 90% aller Filme in denen Mafia oder ähnliches vorkommt, kommen die Täter aus der ehemaligen Sowjetunion. Man hätte auch freundliche Polynesier nehmen können, das hätte aber das hätte einfach nicht gepasst. Ein guter Film!
Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenEiner der besten Thriller, der letzten Jahre!! Liam Neeson ist einfach nur genial, endlich wird nicht mehr lange um den heißen Brei herum geredet sondern geschossen, geschlagen oder getreten einfach nur genial!
Jedoch ein anderes Ende hätte ihn zum einem noch besseren Film gemacht, aber wie es nun mal so ist wollen die Produzenten wohl nur solche Enden. Schade, dennoch wieder mal was erfrischendes im Thriller Genre!!!
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenGuter gradliniger Actionfilm, der die klassischen amerikanischen Klischees (Araber, Ostblock und Europäer sind böse) bedient. Weitgehend spannend läßt der Film etwas an Finesse vermissen.
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geheimer333 Thu, 07 Apr 2011 15:05:46 -0000
Antwort löschendas ist ein französischer film
Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschenEigentlich ist es wirklich fast schade, dass dieser Film so sein Potential verschenkt. Denn von der grundsätzlichen Inszenierung Pierre Morels her, geht „96 Hours“ eigentlich in Ordnung. Und keiner wird bestreiten wollen, dass Liam Neeson eine coole Sau ist, der in diesem Streifen mal ordentlich auf den Putz hauen darf. Rein unter dem Gesichtspunkt der Unterhaltung kann man „96 Hours“ eigentlich ohne Probleme eine Wertung im Bereich von 7 Punkten spendieren, doch darf man sich vom reinen Unterhaltungsfaktor meiner Meinung nach in diesem Fall nicht leiten lassen. Dieser Film trampelt voller Freude auf den aufgeklärten Werten und Normen herum, für die die westlichen Gesellschaften mittlerweile stehen, auch wenn natürlich in der täglichen Umsetzung nicht alles Gold ist, was glänzt. Natürlich, Kino darf als Kunst auch immer Grenzen ausloten, auch mit Grundwerten spielen, doch in dem Moment, wo er dies so unironisch und ernst gemeint vorträgt, ohne jegliche Reflexion der Mittel, muss dies kritisiert werden. Ich bin wahrlich kein Freund von ideologischer Kritik, aber in diesem Fall muss es leider sein. Hätte der Film doch nur ein Gespür für Ironie gehabt!!!
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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs
Kommentar löschenKurz und schmerzvoll fällt die Selbstjustiz aus, mit der sich Bryan zur Familienzusammenführung mordet. Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab. „96 Hours“ wird von Fernseh-Serien wie „24“ beschleunigt, Bryan zeigt das Einfühlungsvermögen von einem „Medium“. Produziert von Luc Besson hat die Action höchstens den subtilen Humor, dass der französische Film es als gefährlich vorführt, wenn 17-Jährige durch Europa touren. Dass sich die neurotische Angst des Vaters vor einem unsicheren Europa tatsächlich erfüllt, macht auch den Film etwas neurotisch und albern. Der zwischenzeitlich wilde Kamera- und Montage-Stil kann nicht davon ablenken, dass Liam Neeson als Superheld unpassend wirkt.. Am Ende ist wieder alles in alter Ordnung mit Männern, die da sind, wenn man sie braucht.
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JimSommer Wed, 10 Feb 2010 16:24:31 -0000
Antwort löschenDu schreibst: "Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab."
Also ich würde sagen die wirklich gelungen Action-Sequenzen sind der Grund warum der Film sehenswert ist. Gib doch mal ein paar Filmbeispiele zum besten die besonders "raffinierte" Action-Knaller sind, dann wird deine Kritik auch substanziell verständlicher. :)
Corsovilla: SchönerDenken
Kommentar löschenABC - Albanian Body Count (“No Albanians were harmed in the making of this movie.”) Ein unterhaltsamer, brettharter Selbstjustiz-Thriller, kompromisslos, humorlos, schnörkellos. Sobald man den “Let me entertain”-Modus ausschaltet und mit etwas Abstand über den Film nachdenkt, wird dann doch der reaktionäre Charakter des Films klar. Da unternimmt der Held nicht einmal den Versuch, mit legalen Mitteln oder zumindest mit Hilfe der Polizei seine Tochter zu retten. Statt dessen werden erst Albaner und dann Araber in einer Geschwindigkeit zu Leichenbergen aufgetürmt wie sonst nur in Genresatiren wie “True Lies”. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der hier Böse, Nicht-ganz-so-Böse und Unschuldige ausgeschaltet, zu Tode gefoltert oder zumindest angeschossen werden, beeindruckt schon in dieser neuen Art von “Ego-Shooter”. Nicht jeder, der Action-Thriller mag, wird mit dem Ausmaß an “political incorrectness” zurecht kommen. Und nicht jeder, der diesen Film toll findet, wird ihn richtig einzuordnen wissen. [Mehr im Podcast]
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Xander8112: Xanders Blog
Kommentar löschen[...]
“96 Hours” ist kein neuer Kultfilm und schon gar keine ernsthafte Konkurrenz für den Besson-Klassiker “Léon - der Profi”, doch das will er auch gar nicht sein. Der Film ist ein reiner Action-Film, in dem Mills Rache an erster Stelle steht und dem Moral und eine tiefsinnige Geschichte erst mal völlig egal sind. Hier wird erst geschossen und dann verhandelt. Und manchmal ist das ja auch ganz schön anzusehen.
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Flibbo: Wie ist der Film?
Kommentar löschen[...] Man könnte „96 Hours“ fast bodenständig, ja sogar vergleichsweise harmlos nennen, wenn nicht jeder einzelne Schlag und Schuss des Protagonisten perfekt sitzen würde, seine eiskalte Kompromisslosigkeit einem nicht mindestens in einer Szene vor den Kopf stoßen würde und die dünne Geschichte nicht so sorglos mit Stereotypen umgehen würde. Der Preis für die Kurzweile in „96 Hours“ ist eben, dass nichts hinterfragt wird. (Schon gar nicht, warum es ausgerechnet 96 Stunden sind.) Die Europäer sind wieder die Bösen, und um das Böse zu bekämpfen ist jedes Mittel recht. Etwas weniger Ernst wäre bei dieser Story sicherlich ratsam gewesen. Dass hinter diesem in Paris spielenden Werk keine Amerikaner, sondern Franzosen stecken, erweckt den Anschein von wohlüberlegter Ironie. Weil dieselbige im Endprodukt aber nicht erkennbar wird, bringt das alles nichts. [...]
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ChristiansFoyer: http://christiansfoyer.de/
Kommentar löschen[...]Die Actionszenen an sich sind überdies hart, temporeich und nicht zu hektisch inszeniert, bieten in Zeiten der "Bourne"-Trilogie und der Neuauslegung der "Bond"-Reihe aber auch nichts außergewöhnliches. Besonders eine Autoverfolgungsjagd wirkt im Vergleich zu "Bourne" recht harmlos und bieder. "24"-mäßige Foltermethoden und das bewusste Verursachen von ‚Kollateralschäden‘ zum Erreichen der eigenen Ziele (indem Mills die unschuldige Ehefrau eines doch nicht ganz so guten alten Freundes anschießt) sind ebenso mehr Zitat, denn Innovation. Allerdings geht der Film mit diesen bekannten Elementen nicht verschwenderisch um und fügt sie gut aneinander.[...]Insgesamt geht der Film ehrlich mit sich und seinen Möglichkeiten um. Mag man hinter der Plattheit des Geschehens eine gewisse Ironie erkennen (von der Protagonist und Story ansonsten leider vollkommen frei sind), kann man ihm seine Vorzüge mit einem Augenzwinkern locker höher anrechnen, als ihm die negativen Aspekte vorzuhalten. Dadurch, das Buch und Regie jeweils von einem Franzosen stammen, fällt es eigentlich schwer zu glauben, dass das ‚Amerika ist gut und edelmütig, Europa (Paris!) ein abgründiger, gefährlicher Moloch‘-Szenario auch nur im Ansatz ernst gemeint ist.[...]
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CineKie: CineKie.de
Kommentar löschenHerrlich altmodischer Actionfilm, bei dem sowohl die minimalistische Alibistory als auch die harten und kompromisslosen Actionszenen an die guten alten 80er erinnern. Bitte mehr davon!
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenWas für ein reaktionärer Scheissdreck, der umso ärgerlicher ist weil sich gute Leute wie Liam Neesen dafür hergeben. Luc Besson beweist mit diesem Action-Vehikel mit VanDamme-Storyline, dass er mindestens genauso chauvinistisch, klischeehaft, unlogisch und dumm schreiben kann, wie seine US-Kollegen. Nach den ersten recht spannenden 25 Minuten kippt der Film völlig in eine Macho-Rachephantasie ab, die ihre Hauptfigur keine Sekunde hinterfragt. Dagegen wirken selbst Dirty Harry und Charles Bronson noch sympathisch. Der Zweck heiligt die Mittel, absolut. Der Film wirkt wie die kleingeiste Masturbationsvorlage der Bush-Administration und anderer boulevardgläubiger Apologeten der Todesstrafe. Das süssliche Ende, das die widerwärtigen Foltereien und Massenmorde des "Helden" völlig ausblendet, setzt dem ganz unerfreulichen Mist die Krone auf.
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Keyser_Sozee Fri, 18 Sep 2009 23:56:00 -0000
Antwort löschenOh man was haste erwartet ein Film Noir,
siehe klappen Text (DVD Cover), das sagt schon alles...bzw. einfach mal Trailer vorher an-schau´n...das hilft!(ich wollt schon immer mal neunmal klug rüber komm ;):P )
den im Vergleich zu crank2, war dieser Film ja noch hochwertig....
Keyser_Sozee Sat, 19 Sep 2009 00:00:23 -0000
Antwort löschenps:dirty harry und charles bronson SIND & WERDEN ES IMMER SEIN ___>sympathisch;)
screenager Thu, 05 Nov 2009 13:45:55 -0000
Antwort löschenHier wurde nicht der Film bewertet, sondern das Handeln einer fiktiven Figur.
Batzman ist Luc Besson schön auf den Leim gegangen.
Darin zeigt sich wieder die Klasse des Films: Er lässt die Bewertung beim Zuschauer und regt zum Nachdenken an.
Strikerth Thu, 05 Nov 2009 14:18:26 -0000
Antwort löschen:) richtig. der film soll das bewirken fand ihn gut ;) ich wusste was auf mich zukommt ich habe nur das gewollt und es kam auch!
RobbenkIopper Wed, 13 Jan 2010 13:20:19 -0000
Antwort löschen@ Batzman
Du verlangst hier von Luc Besson das Komplettpaket für (nicht auf dich bezogen) Idioten. Der Film soll dem Betrachter die Aufgabe einer moralischen Bewertung abnehmen und dem geneigten Zuschauer sagen was er zu denken hat. Und genau das nervt mich an den meisten anderen Filmen.
Auch wenn man die Handlungen des Hauptdarstellers als moralisch verwerflich betrachtet, so sind sie doch realistischer als die ewig gleiche Hollywood Nummer á la "Nein das darf ich nicht machne, ich bin ja besser als du"
Ob dies richtig oder falsch, moralisch vertretbar oder unmoralisch ist - drüber sollte der Zuschauer sich eigene Gedanken machen
patcharisma Mon, 25 Jan 2010 22:47:03 -0000
Antwort löschenVerstehe Dich schon, Batzi, aber kannst Du auch meine Kritik irgendwie nachvollziehen?
Batzman Mon, 25 Jan 2010 23:38:53 -0000
Antwort löschenNur zum Teil. Es gibt genug Filme wie Die Klasse, Lärm und Wut, Hass usw. die die Probleme und die Kriminalität in Frankreich ernsthafter angehen. Taken appeliert dabei für mein Empfinden wirklich nur an die niedrigsten Instinkte, an den Mob der am liebsten immer nach der Todesstrafe schreit. Würde er seine Figuren amibivalenter gestalten oder zeigen, das diese Aktionen moralische und rechtliche Konsequenzen haben, wäre er noch diskutabel. So ist es für mich nur eine recht dumpfe Hass-Phantasie in der sich der amerikanische WASP vor dem bösen Fremden fürchtet, das keinerlei menschliche Eigenschaften mehr hat. Ich finde die Neeson-Figur widerwärtig und die Motivation ziemlich ekelhaft - der Verweis auf die realen Probleme in Paris, find ich dabei nicht überzeugend. Überspitzt gesagt gesagt wäre das als wollte ich die sicher vorhandenen Probleme Berlins mit Deutschen mit Migrationshintergrund in einem Film thematisieren, den ich "Der Ewige Türke" nenne...
mistral36 Tue, 26 Jan 2010 14:52:21 -0000
Antwort löschenWarum muss man denn immer unter moralischen oder rechtlichen Aspekten (be)urteilen?
Der Film war doch nett, zumal er die ureigensten Bedürfnisse des Menschen befriedigt (Versuchung, Rache, kompromisslose Willensdurchsetzung).
Also, ich würde gern mal als (selbsternannter) Agent durch Paris latschen und ein wenig umherballern, und die kriminellen Unterweltler hochgehen lassen. Ist doch wunderbar...:-)
Soetwas lässt wohl nur putzige Gutmenschen kalt.
Man muss selbstverständlich zwischen Realwelt und Film unterscheiden, das ist klar. Ich habe das Gefühl heutzutage werden Filme oder allgemein "Kunst" viel zu wichtig genommen.
Warum bleibt man nicht bei Oscar Wilde? "So etwas wie moralische oder unmoralische Bücher gibt es nicht. Bücher sind gut oder schlecht geschrieben. Weiter nichts." - Lässt sich ja auch ohne Anstrengung auf andere Bereiche übertragen.
patcharisma Tue, 26 Jan 2010 15:05:13 -0000
Antwort löschenDer Film hat nun mal eine politische Botschaft (ob's dir gefällt oder nicht). Gutmenschen sind auch nicht putzig, sondern eben gut - gut solange es Ihnen selbst was bringt. @mistral: Musst halt meine Kritik zum Film >weiter unten auch lesen!
RobbenkIopper Tue, 26 Jan 2010 15:51:43 -0000
Antwort löschenPolitische Botschaft hin oder her - Ziel des Films ist es zu Unterhalten. Und wer bei einem reinen Actionfilm die politische Botschaft kritisiert hat meiner Meinung nach das Thema verfehlt.
Als nächstes wird noch argumentiert das "Batmans Rückkehr" 0 Punkte verdient weil Danny de Vito Pinguine diskriminiert.
Zu einem guten Actionfilm gehört die klassiche Schwarz/Weiß Malerei nun einmal dazu. Ein Bösewicht der nur ein bischen böse ist, sich im Charakter entwickelt und später alles bereut gehört in den Sozialkundeunterricht, aber sicher nicht in einen stumpfen Actionfilm. Ich kann absolut nicht verstehen wie man so etwas auf politische und gesellschaftliche Realitäten beziehen kann.
mistral36 Thu, 28 Jan 2010 11:26:11 -0000
Antwort löschen@pat:
Ich habe doch nie behaputet, dass es keine politische Botschaft gäbe. ;-) Und warum sollte die Existenz einer solchen Botschaft mir nicht gefallen? Möglicherweise mache ich den Eindruck, aber ganz hirnlos bin ich auch nicht, und über Ansätze dir mir ein Film gibt, kann ich sehr wohl nachdenken. (Daher finde ich deine Rezension, unten, sehr wertvoll und aufschlussreich).
Ich wollte nur ausdrücken, dass ein Film für mich vordergründig Kunst bedeutet, und Kunst erschließt sich immer auschließlich durch Ästhetik.
Wenn man etwas über Pariser Millieustudien oder soziale Handlungsmuster unter moralischer Rechtfertigung erfahren möchte, sollte man lieber Fachliteratur lesen.
In diesem Film jedoch, wurde ästhetisch gesehen vieles recht überzeugend dargestellt, weshalb er mir gefällt, auch wenn der Protagonist "widerwärtig" erscheinen mag oder sich der Film jeder moralisch-rechtlichen Konsequenz/Verurteilung entzieht.
PS: Nein, Gutmenschen sind putzig. :-)
Ollivander89 Tue, 03 May 2011 22:53:03 -0000
Antwort löschenWie passen denn eure Entgegnungen zusammen? Ist Taken nun ein stumpfer Actionfilm, der menschliche Urinstinkte befriedigt oder ein Geniestreich des Regisseurs, in dem dem Zuschauer untendendenziös vor Augen geführt wird, wie ein sorgender Vater seine grausame Ader entdeckt?
Meinung Meinung nach ist er gerade das nicht! Der Film verzichtet auf jede objektive Distanz zu seiner Figur, am Ende bleibt nur hängen: "Wenn der jetzt auf diesen Gutmenschen-Quatsch mit Datenschutz und Folterverbot Rücksicht genommen hätte, hätte er seine Tochter nicht wiedergekriegt."
Der Vergleich mit Wut und mit Hass ist haarsträubend, der mit Crank passt!
Quills Wed, 19 Oct 2011 11:17:00 -0000
Antwort löschenNebenbei gesagt: Der heißt Neeson, nicht Neesen. Zum Rest der "Kritik":
*Töröööö* wo ist denn die Moralkeule? *Törööööö* Ach, die hat zu tun? *Töröööö* Jo, die wurde ausgeliehen von Batzman *Törööööö*
Bist schon ein ziemlicher Spielverderber, wenn ich das mal so sagen darf ;)
Wuci Thu, 22 Dec 2011 13:33:22 -0000
Antwort löschenBatzman, du solltest dir, bevor du einen Film ansiehst, vielleicht mal die Filmbeschreibung durchlesen, bevor du danach ablästerst. Denn jeder der die info gelesen und den Film angesehen hat, wollte genau dieses Rachegemetzel ohne wenn und aber und ohne Gnade sehen.
Deep Ford Tue, 27 Dec 2011 11:15:43 -0000
Antwort löschen"chauvinistisch, klischeehaft, unlogisch". Jepp.
"unterhaltsam" fehlt da noch.^^
Alle 17 Antworten zeigen
JohnWayne44 Mon, 09 Apr 2012 14:16:24 -0000
Antwort löschenNotiz an mich: Alle Filme die Batzman schlecht findet, unbedingt anschauen!
Tintenklecksendes Säkulum Fri, 12 Oct 2012 21:38:23 -0000
Antwort löschenIch muss hier mal eine Lanze für Batzman brechen. Weil der zweite Teil gerade rauskommt, habe ich mir mal den ersten angesehen. Und bin ehrlich erschrocken. Weniger über den Film an sich, sondern vielmehr mit welchem Stumpfsinn sich manche diese Art Filme immer wieder argumentativ zurechtsaufen.
Es geht mir NICHT um generelle Kritik an Aktionfilmen und nicht an der Kritik der notwendigen Überspitzung und schwarz-/weiß Malerei in Filmen.
Vielmehr geht es mir um die Scheinheiligkeit, mit der der eigene Sadismus auf der Leinwand ausgelebt wird und dann gesagt wird "gut das Hollywood nicht die Moralkeule rausholt", "insgeheim stellt sich das doch jeder mal vor". Alles, was einen Löffel halten kann, kann da scheinbar argumentativ einsteigen. Die Härte und moralische Einseitigkeit des Films wird dabei noch nichtmal abgestritten.
Wer es im Ernst für abwegig hält, einen Film nach politischen, moralischen und rechtlichen Aspekten zu beurteilen, ist eindeutig kognetiv zu früh abgebogen, weil jeder Film an sich in seiner Darstellung schon eine solche Komponente und damit auch Botschaft hat. Vor allem bei Taken, der die Handlung nicht im Taka-tuka-land, sondern in der westlichen Welt spielen lässt.
Recht selbstverständlich wird dem Zuschauer eben nicht vermittelt "Es gibt Grenzsituationen, wo Menschen zu einigem fähig sind, aber das hat auch Konsequenzen", sondern der Protagonist darf fröhlich einen kleinen Genozid starten und dann ganz unbekümmert wieder nach Hause fliegen. Fast tut er einem Leid, wie er da mit seinem bandagierten Ärmchen steht.
Und jaja ich weiß, ist ja Kunst und soll unterhalten. Aber ich freue mich auch nicht über einen (ästhetisch vielleicht hochwertigen) Film, in dem ganz unproblematisch Juden, Muslime und Kinder gefoltert werden, ohne eine einzige Szene, die zeigt, dass das vielleicht nicht ganz so geil ist. Nur solange es die blöden Albaner und die korrupte Polizei trifft, ist es natürlich völlig in Ordnung. Diese Art Alltagsfaschismus lass ich gerne an mir vorbeiziehen und schaue mir Aktionfilme an, die es weniger schwer hatten, die gesunde Mischung zu finden.
Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,... Mike Beilfuß: Cinema Musica, Film-Dienst,...
Kommentar löschenEin bärbeißiger und entwaffnender Humor hätte dem reaktionären Rache-Gemetzel sicherlich gut getan. Dieser Film aber meint es im doppeldeutigen Sinn tatsächlich gefährlich ernst und legt den bedenklichen „Body Count“ lediglich als hippen, ästhetischen Schmuck an. Die obligatorische, in ein weißes Kleid gehüllte Unschuld gerät einmal mehr in die Schusslinie und trägt schmucke Blutflecken zur Schau. Der gesamte Showdown ist letztlich nicht mehr als die computerspielhafte Visualisierung eines durch Gänge und Räume irrenden Ego-Shooters, der sich beständig den Weg zu seinem Ziel frei schießt. Trotz des schauspielerisch starken, gut besetzten Liam Neeson und einer im Grunde angenehm geradlinigen Optik und Inszenierung fehlt es „96 Hours“ wie vielen Actionfilmen ähnlichen Zuschnitts leider an Klugheit und Raffinesse.
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Aylon5 Mon, 10 May 2010 10:17:44 -0000
Antwort löschen"...fehlt es „96 Hours“ wie vielen Actionfilmen ähnlichen Zuschnitts leider an Klugheit und Raffinesse."
Ich glaube es ist gaaanz schwierig das miteinander zu vereinbaren^^
TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenAlles in allem ist das neueste Vehikel des französischen perpetuum mobile Luc Besson ein adäquater Vertreter dessen Stumpfsinns-Œuvre, welches bisweilen kurzzeitig Karten für die Unterhaltungsachterbahn löst, nur um letztlich von den Sicherheitskräften hinaus eskortiert zu werden, weil die erforderliche Größe nicht beachtet wurde.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenMan merkt direkt, dass dieser Action-Thriller nicht aus den USA kommt, denn man kann dem Drehbuch wirklich einiges vorwerfen, aber definitiv nicht, dass es politisch Korrekt sei. Hier wird so richtig schön die Sau...
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Kommentare (475) — Film: 96 Hours
Anonymous1987 Thu, 25 Apr 2013 21:32:01 -0000
Kommentar löschen!Spoiler Alarm!
Der Anfang zeigt deutlich was Brian Mils für seine Familie empfindet und wie fit er noch ist.Klar gibt es orginellere Filme.
Aber als Rachethriller kann man einen Film nicht viel besser erzählen.
Mir persönlich wurde nie langweilig, die Action ist super in Szene gesetzt und die Hauptfigur schreck vor absolut nichts zurück, sogar alte Freunde werden angeschossen.
Ab dem Zeitpunkt der ENtführung ist der Film Hart schnell und die Hauptfigur kompromisslos wie kaum ein Rächer vor Ihm
"Ich glaube dir, aber dass rette dich auch nicht"
!Spoiler Alarm!
Wer Ihn nicht kennt und auf gute, harte Action der alten Schule steht sollte Ihn sich angucken.
Er ist extrem kurzweilig
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AnniXa Thu, 18 Apr 2013 23:18:05 -0000
Kommentar löschenSchönes fratzengeballer
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Alienator Sat, 13 Apr 2013 06:36:48 -0000
Kommentar löschenKonsequent gut
Also ich habe ohne Erwartungen diesen Film gesehen und ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich ist das keine große Geschichte. In den 80ern gab es eine ähnliche Variante namens "Phantom Kommando". Nur dieser Film ist der bessere Schwarzenegger. Ohne auf Hollywoodklischees zu bauen schafft es dieser Film, bedingt durch seine Inszenierung, einen hohen Spannungsfaktor aufzustellen und den stetig auszubauen. Die Konsequenz mit der dieser Film vorranschreitet ist schon waghalsig gut (für das Actionfilmgenre). Da wird in den Rücken geschossen, Kinder entführt, keine Gnade gegeben usw usw. das tut dem Actionfilm gut und bringt vorallem eins: keine Langeweile. Und das muss solch ein Film auch schaffen. Obwohl die Vermutung naheliegt, der Film handele mit Stereotypen schafft er es doch eine Message rüberzubringen, die in einem Actionfilm durchaus gelungen ist. Alles in Allem: ein guter Film. Und Liam Neeson ist der neue bessere Charles Bronson.
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FordFairlane Sat, 13 Apr 2013 07:26:43 -0000
Antwort löschenDen zweiten Teil kannste dir aber sparen, der ist nicht einmal 1/10 sogut wie dieser hier!
Alienator Sat, 13 Apr 2013 11:21:44 -0000
Antwort löschenGut zu wissen. Ist also wie so häufig bei Fortsetzungsfilmen. ich mach mal irgendwann ne Liste mit den besten "Fortsetzungsfilmen" ;-)
HomerSimpson09 Thu, 11 Apr 2013 20:10:46 -0000
Kommentar löschenIrgendwie muss ich sagen, kann ich nciht ganz nachvollziehen warum dieser Film so eine hohe Bewertung hat. Vielleicht war deswegen auch einfach meine Erwartung zu hoch und ich wurde enttäuscht. Jedenfalls ist Taken für mich einfach nur ein stumpfer Actionstreifen der sich voll und ganz auf Liam Neeson konzentriert der hier solange alles niedermäht und foltert bis er seine Tochter wieder hat. Gibt sicherlich viele Filme die so sind und das muss auch nicht unbedingt schlecht sein, aber besonders herausragend ist es dann auch wieder nicht. Gefallen hat mir die Action an einigen Stellen und seine Kompromisslosigkeit. Aber Liam Neeson als fast 60jähriger der alle plattmacht kam mir dann nicht glaubwürdig vor und hat mich nicht vom Hocker gehauen.
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cpt. chaos Tue, 09 Apr 2013 12:28:06 -0000
Kommentar löschenDer ehemalige Geheimagent Bryan Mills (Liam Neeson) befindet sich seiner Tochter zuliebe im Vorruhestand, um mit ihr mehr Zeit verbringen zu können. Als diese im zarten Alter von 17 beabsichtigt gemeinsam mit ihrer Freundin nach Paris zu fliegen, sträubt er sich zunächst dagegen seine Einwilligung zu geben, gibt jedoch dem Druck seiner nörgelnden Ex-Frau und der Tochter nach. Kaum in der französischen Metropole angekommen, geraten die beiden Mädels auch schon ins Visier eines Menschenhändlerrings und werden kurz darauf entführt. Per Handy kann das Töchterchen zuvor noch ihren Vater anrufen, der sich seiner Wurzeln besinnt und sich mit unbarmherziger Härte auf die Suche nach der Kleinen begibt.
Das fast erwachsene Gör wird künstlich überdreht gespielt, sodass es mir eigentlich schon fast egal war, was mit ihr passiert. Die Story ist für einen Actioner noch recht passabel, stellt aber auch nichts Bahnbrechendes dar, was aber an und für sich in diesem Genre nicht zwangsläufig entscheidend ist, wenngleich ein wenig mehr Platz für Charakterzeichnungen nicht verschenkt gewesen wäre. Lediglich die gnadenlose Hatz ist extrem sehenswert und hebt "96 Hours" somit übers Mittelmaß.
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svensen Mon, 08 Apr 2013 08:56:32 -0000
Kommentar löschenGehört zu meinen absoluten Actionthriller Favouriten! Einen besseren Hauptdarsteller hätte man hier nicht wählen können. Das Telefonat ist für mich das Aushängeschild dieses Filmes...was danach passiert ist einfach spannend und genial erzählt!
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Ändy Sun, 07 Apr 2013 20:52:56 -0000
Kommentar löschenMan kann "Taken" einiges vorwerfen - zuviel Brutalität, den hohen Bodycount, den unbesiegbaren Liam Neeson - aber nicht fehlende Konsquenz. Wenn Neeson am Telefon ankündigt "Ich werde Sie finden. Und ich werde Sie töten", dann meint er das mehr als ernst. Okay, der Schuss auf die Frau seines französischen Kollegen hätte vielleicht nicht sein müssen. War aber auch nur ne Fleischwunde. ;-) Aber ansonsten ist gerade die konsequente Härte, mit der Neeson seine Tochter zu befreien sucht, genau das, was an dem Film so viel Spaß macht. Wenn es gegen die Bösen geht, dann bitte richtig und ohne falsche political correctness. Mir hat der Befreiungs- bzw. Rachefeldzug jedenfalls unheimlich viel Spaß gemacht und Neeson passt in die Rolle des eiskalten Killer-Papas einfach perfekt. Ich kann verstehen, dass manche Menschen den Film aufgrund seiner brutalen Konsequenz und seiner fehlenden political correctness zum kotzen finden. Mir hat gerade das gefallen. Und deswegen ist "Taken" nach der Original-Die-Hard-Trilogie auch einer meiner liebsten Actionstreifen.
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chevalier Sat, 06 Apr 2013 20:39:05 -0000
Kommentar löschenSehr guter Film. Allerdings würde ich von zweiten Teil abraten, bekanntlich sollte man aufhören, wenn es am schönsten ist.
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Nurse_Ratched Sat, 06 Apr 2013 19:45:22 -0000
Kommentar löschenWenn man die ersten 10 Minuten American- Teenie super- Naivität erträgt und vom sulzig- schnulzigen Happyend einmal absieht, wirklich super spannend.
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fuerchtegott Sun, 07 Apr 2013 12:07:04 -0000
Antwort löschenSeh ich genauso. Lass aber die Hände weg von Teil 2!
BigGizzle Mon, 01 Apr 2013 12:08:44 -0000
Kommentar löschenHat mir wirklich gut gefallen. Die Spannung wird zum größten Teil durchgehend aufrecht erhalten.
Liam Neeson spielt super. Ich habe ihm die Rolle des Ex-Eitesoldaten einfach abgenommen. Vor allem die Angst um seine Tochter und sie mit allen seinen Fähigkeiten zu retten.
Klar gibt es in solchen Filmen hier und da kleine Logikfehler. Wer sich aber von so etwas nicht abschrecken lässt und Lust auf einen knallhart agierenden Neeson hat, sollte sich dieses Werk anschauen.
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thomas.posch.79 Sun, 31 Mar 2013 13:27:22 -0000
Kommentar löschenImmer wieder toll anzusehen wie Liam Neeson die ganzen Albaner vermöbelt. Natürlich fehlt es dem Film an einigen, z.B. einer neuen Idee. Aber das ist hier nicht weiter schlimm, tolle Action und ein richtig gut aufgelegter Liam Neeson.
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Boogers666 Sun, 31 Mar 2013 11:36:48 -0000
Kommentar löschenEnthält evtl Spoiler
Oh, oh, oh da wird der sonst so nette Liam Neeson aber ganz schön sauer. Da zieht er extra in die Nähe seiner Tochter und seiner Ex-Frau , gibt seinen Job auf und widmet sein ganzes Leben mehr oder weniger der Langeweile und der Trostlosigkeit um näher bei seiner Tochter zu sein, und dann wird diese doch dreist von einem Menschenhändlerring entfürht. Neeson sieht sich gezungen seine Tochter zurück zu holen und fliegt nach Paris wo sie entführt wurde. Und dann geht richtig die Post ab. Lederjacke an, Knarre in die Hand und ab geht die wilde Sause. Neeson macht keine Gefangenen, jeder in seinem Weg wird entweder erschossen, erschlagen oder ihm werden alle Knochen einzeln geborchen. Der Gewaltgrad im Film ist dementsprechend hoch. Neeson schlägt,boxt und schießt sich durch Baustellen , die ja eigentlich gar keine sind, durch diverse Clubs und am Ende sogar durch eine Jacht. Die Anzahl seiner Gegener sind dabei ebenso vielfältig, das Spektrum reicht von heruntergekommenen Pennern über Anzugträger und am Ende sogar ein Scheich. Doch bei all Abwechslung der Kulisse, bleibt ein monotoner Unterton hängen, den im Prinzip wiederholt sich alles immer wieder von vorne. Denn Neeson gewinnt schließlich immer, egal wie viele Gegner es sind. Was der Film zwar meist besser mach als Genrevertreter aus Hollywood, ist, das viele Kampfszenen nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Die Gewalt ist kurz und knackig, und auch die Darstellung der Menschenhändler wirkte glaubhaft und teilweise durchaus schokierend, aber soblad Neeson wieder mal die Sau rauslässt kehrt erneut der monotone Unterton zurück, den irgendwie hat man das alles schonmal gesehe: Schlagen, Ducken, Draufhauen, Schießen, in Deckung gehen, wieder Schießen, cooler Abgang, Ende. Ich will damit nicht sagen das der Film langweilig wird, im Gegenteil der Film macht bis zum dann doch sehr unbefriedigenden Ende einen Heidenspaß und nimmt sich Gott sei Danke auch vollkommen ernst, was ja viele Genrekollgegen nicht tun, aber trotzdem, trotz der Kurzweiligen eins A Actionunterhaltung hinterlässt der Film keinen bleibenden Eindruck. Klar sticht er aus dem Action-Einheitsbrei-Gedöns heraus aber trotzdem überzeugt der Film nur kurz und das sehr schwache und vorhersehbare Ende trägt dazu einen großen Teil bei.
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Shady95 Sat, 30 Mar 2013 12:58:11 -0000
Kommentar löschenHat mich doch etwas überrascht, der ich noch weniger erwartet hätte.
Alle Schauspieler allen voran Liam Neelson spielen ausgezeichnet und mich hat der Film gefesselt. Die Story ist natürlich ziemlich dünn, aber dennoch sehr spannend inszeniert.
Die Actionszenen sind ziemlich hektisch geschnitten, aber sind gelungen in Szene gesetzt. Man bekommt hier einen "normalen" Actionthriller, der aber durch bestimmte Szenen oft sehr spannend und verstörend ist und durch die Vater-Tochter-Storyline etwas Tiefe erhält. Leider wurde der Film im letzten Drittel schwächer und vorhersehbar, sodass die letzte halbe Stunde so wirkte, als wäre sie an einem Tag geschrieben worden, da die Dreharbeiten vor der Tür stehen. Über einige Logiklöcher habe ich hinweg gesehen, sodass ich 96 Hours als einen sehenswerten Film bewerte, den ich so nicht erwartet hätte.
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centurio Sat, 30 Mar 2013 12:34:37 -0000
Kommentar löschenSehr guter Actionfilm , ein Vater der seine Tochter retten will und dafür kompromisslos vor geht.Habe die Folterszenen genoßen. Ein muß wer auf Action Filme mit Happy End steht
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NoLuck Sat, 30 Mar 2013 11:55:19 -0000
Kommentar löschenSolider Action-Thriller mehr aber auch nicht.
Gute Darsteller, etwas dumpfe Story und ein Happy-End.
War so, oder so ähnlich zwar schon tausendmal da - für Genre-Fans aber dennoch sehenswert.
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el_presidente87 Sat, 30 Mar 2013 10:33:37 -0000
Kommentar löschenEin gut gemachter und vor allem spannender Thriller über einen unfassbaren Plot, er einen bewegt. Liam Neeson verkörpert den Ex-CIA-Agenten, der sein Hanfwerk noch nicht verlernt hat sehr glaubwürdig. Grunsätzlich gibt es am Cast und der schauspierischen Leistung nichts zu bemängeln, obwohl alles schon sehr stark auf den Protagonisten zentriert ist.
Action und die kamera- wie schnitttechnische Umsetzung fand ich ebenfalls sehr gelungen. Durch hektische Schnitttechniken wurde versucht etwas mehr Authentizität zu vermittlen, aber ohne gleich den Bogen zu überspannen und dem Zuschauer das Gefühl zu vermitteln in einem Massenkarambolage verwickelt zu sein. Bei der Authentizität hakt das an allerdings immer nach den Prügeleien des Helden, der zwar auch mal kurzzeitig humpelt und sich an die Schulter fässt, aber in wenigen Stunden scheint das wieder vergessen zu sein, von der schlagartigen Wundheilung gar nicht zu sprechen.
Massiv laste ich dem Film nur seine Sinnentleertheit an. Gut, verkappte Aufrufe zur Selbstjustiz, die keiner ernst nehmen darf, kennen wir zur Genüge aus vielen auch sehr, sehr guten Hollywood-Streifen. Aber hier wird nochmal einer drauf gesetzt mit einem Mix aus Traue-keinem-Fremde und Bleib-lieber-zu-Hause. Das fand ich echt widerwärtig an dem Film und es hat mich schon gestört, dass Europa wieder zur Projektionsfläche amerikanische Gruselphantasien a la Hostel wird! Davon mal abgesehen ist es aber ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film, er den Zuschauer mitreißt. Leier geht es mir dabei zu unreflektiert und oberflächlich zu.
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Andy the X Sat, 30 Mar 2013 15:04:53 -0000
Antwort löschen"Hanfwerk"
Wenn das mal kein Freudscher Verschreiber war. ;-)
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kobbi88 Sat, 30 Mar 2013 15:31:13 -0000
Antwort löschen:D
el_presidente87 Sat, 30 Mar 2013 16:07:13 -0000
Antwort löschenWenn der gute Kollege nicht so unter Zeitdruck stehen würde, siehe Titel, hätte ich ihm tatsächlich empfohlen erstmal eine Runde zu Chillen ;-)
TinaCocaine Mon, 25 Mar 2013 22:59:28 -0000
Kommentar löschenEin rasanter, interessanter, solider Action-Thriller, der an einigen Stellen zwar unfreiwillig komisch wirkt, dafür aber fabelhaft besetzt ist und mich von vorne bis hinten gefesselt hat. Teilweise mangelt es leider an Glaubwürdigkeit und Logik, das ist aber nicht weiter schlimm, wenn man sich einfach nur auf den Film konzentriert und nicht jedes Bisschen hinterfragt. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt und bin froh darüber, dieses lustig-ernste Gemetzel endlich auch gesehen zu haben!
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yellowcab25 Sat, 23 Mar 2013 12:27:15 -0000
Kommentar löschen"96 Hours" Der wohl 2.beste Film von Liam Neeson nach "Schindlers Liste".
Ein spannendes und nervenzereibendes Machwerk mit einer nicht zu steigernden Handlung. Liam Neeson spielt diese Rolle des Vaters, der mit Angst um seine Tochter und Wut der Geschehnisse erfüllt ist, einfach genial.
Die Suche nach seiner von Menschenhändlern entführte Tochter hält bis kurz vor dem Ende an. Es gibt so gut wie keine Passagen wo keine Spannung herrscht. selbst am Anfang des Filmes kommen schon kleine Höhen.
Für Fans der "Bourne"-Filme ist dieser Actionthriller genau das richtige. Doch diesmal taucht man nicht in die Rolle des Opfers und Gejagtem, sondern in die Rolle des Jägers, der im Nachteil gegnüber den "Bösen" ist.
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Bourbon Sat, 23 Mar 2013 09:30:27 -0000
Kommentar löschenZwar ist der Film schon etwas älter, dennoch habe ich seit langem nicht mehr ein Film mit solch einer Klasse gesehen. Der Film bietet uns kein schnörkelloses minutenlanges Herumgeschieße, in dem bei jedem Schuss jemand getroffen wird. Nein, hier können sich schöne, kurze Actionszenen sehen lassen, welche in die jeweilige Situation gut integriert wurden. Ebenso sind diese gut inszeniert. Ferner hat mir die Vorgehensweise des Protagonisten gefallen. Kein sinnloses Herumgelaufe, sondern eine geplante Vorgehensweise, die in bestimmten Szenen auch zu Überraschungen führen. Dies alles gibt dem Film einen großen Pluspunkt. Ebenso die schauspielerische Leistung und die gewisse Realität, die in der Handlung enthalten ist. Leider wird aus dieser Vorlage keine gute Geschichte entwickelt, die etwas tiefgründiger geht.
Fazit: "96 Hours" ist, beschränkt auf die schauspielerische Leistung und den raffinierten Actionszenen, ein sehenswerter Film. Außerdem spricht der Bezug zur Realität den Zuschauer an. Jedoch kommt die Geschichte sehr kurz, wobei man hier etwas tiefer in das Geschehen blicken könnte. Wenn jemand zu diesen Pluspunkten noch eine gute Geschichte haben möchte, dem empfehle ich die "Bourne"-Trilogie.
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Spielberg_Fan Wed, 20 Mar 2013 14:13:55 -0000
Kommentar löschen„Taken“ war im Jahre 2008 ein absoluter Überraschungshit, der von der Story und auch vom Stil her an die gute alte 80er Jahre Actionzeit erinnerte.
Pierre Morel’s Actionthriller bleibt auf dem Boden und bombardiert den Zuschauer nicht mit überladener Action und überdrehten Spezial Effekten. Gradlinig und solide verfolgt der Film sein Ziel, ein unterhaltsamer und spannender Thriller zu sein. Und das gelingt ihm auch. Wie schon oben erwähnt, erinnert „Taken“ sehr stark an das 80er Jahre Actionkino. Es werden keine Kompromisse gemacht, die Hauptfigur verhält sich nicht gerade political correct, die Gegner werden allesamt auf effektive Art und Weise aus dem Leben gekickt und mit viel Tiefsinn in der Story wird sich auch nicht aufgehalten. Hier zählt die Spannung und die Action, die sich auch beide gekonnt die Klinke in die Hand geben.
Die Actionszenen präsentieren sich handgemacht und sind in keiner Minute übersteuert und auch die Darsteller agieren für dieses Genre glücklicherweise überdurchschnittlich gut, allen voran natürlich Liam Neeson in der Hauptrolle. Selbst der Story kann man irgendwo noch einen Funken Glaubhaftigkeit abgewinnen, weil hier eben nicht so blockbustertypisch hantiert wird.
„Taken“ garantiert actiongeladene und spannende Unterhaltung, dir ihr Ding durchzieht. Kinder der 80er Jahre wird dieser rasante Streifen sicher Freudentränen in die Augen treiben.
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