96 Hours

Taken (2008), FR Laufzeit 93 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 19.02.2009

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6.3
Kritiker
61 Bewertungen
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7.8
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26081 Bewertungen
504 Kommentare
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von Pierre Morel, mit Liam Neeson und Maggie Grace

Als seine Tochter im Ausland entführt wird, greifft Liam Neeson in 96 Hours zur Waffe, um die Siebzehnjährige zu retten.

Bryan Mills (Liam Neeson), ehemaliger Topagent der Regierung, hat sich nach Los Angeles zurückgezogen, um in der Nähe seiner Ex-Frau Lenore (Famke Janssen) und ihrer gemeinsamen Tochter Kim (Maggie Grace) zu wohnen. Vergeblich bemüht er sich um Kontakt zu der verwöhnten Siebzehnjährigen, die in einer Welt des Luxus lebt, seit Lenore einen reichen Geschäftsmann geheiratet hat. Unter dem Druck von Leonore stimmt Bryan einer Europareise seiner Tochter zu. Kim fliegt mit ihrer Schulfreundin Amanda nach Paris, wo die beiden Teenager kurz nach ihrer Ankunft in die Fänge von Menschenhändlern gelangen, die systematisch die Aufenthaltsorte junger Touristinnen sondieren. Bryan muss das brutale Kidnapping am Telefon hilflos mit anhören. Ihm bleiben nur 96 Stunden, seine Tochter aus den Fängen der international operierenden Schlepperorganisation zu befreien, bevor sie für immer verschwindet…

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Cast & Crew


Kritiken (27) — Film: 96 Hours

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

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8.0Ausgezeichnet

[...] Was angenehm auffällt ist, dass sich der Film Zeit nimmt für seine Figuren, für deren Entwicklung und Hintergründe. So baut sich die Geschichte innerhalb der ersten halben Stunde auf und wir lernen Bryan und seine Exfrau Lenore wie auch ihren neuen Mann kennen, sind beim siebzehnten Geburtstag der gemeinsamen Tochter Kim zugegen, sehen Bryan in alten Fotoalben blättern, sich wehmütig an frühere Zeiten erinnernd und wir erleben seine früheren Kollegen sowie einen Vorgeschmack seiner „besonderen Fähigkeiten“.

Mit der Entführung der Tochter schlägt die Stimmung des Films um und wir bekommen ein wahres Feuerwerk an Actionsequenzen geboten. Neeson gibt hier den eiskalten Rächer und beeindruckt durch seine Leinwandpräsenz. Es ist eine wahre Freude, ihn auf seiner Jagd zu begleiten und zu beobachten, wie er einen Unterhändler nach dem anderen ausschaltet und sich erbarmungslos zum Kern des Menschenhändlerrings vorarbeitet. Schockierend sind hierbei zum einen die Entdeckungen, die er macht, zum anderen seine schonungslose Art mit den von ihm gestellten Kriminellen ins Gericht zu gehen. [...]

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SoulReaver: CinemaForever

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7.0Sehenswert

"Grab tief genug und du findest Dreck."

Wenn man Liam Neeson mal so richtig wütend sehen will, dann macht man es einfach wie der albanische Mädchenhändlerring in Frankreich, der sich seine minderjährige Tochter geschnappt hat und sie zum Verkauf freigeben will, denn wie wir hier erfahren, sind Jungfrauen ganz besonders wertvoll. Verständlich ist es durchaus, dass Papa Liam, im Film Bryan Mills, eine drahtige Mischung aus James Bond, Jason Bourne und Charles Bronson, gegen diese Schweinerei etwas unternehmen will und der ehemalige „Verhinderer“ macht sich auch zügig auf den Weg nach Paris, um seine ganz speziellen Fähigkeiten effektiv anzuwenden. Hier machen wir uns dann zusammen mit Bryan auf die Reise durch die Unterwelt und treffen auf menschliche Abgründe an allen Ecken und Enden. Verhandlungen gibt es nicht mehr, denn jedes Wort ist bei diesen Menschen zwecklos, alles was noch wirkungsvoll ist, sind die Fäusten und Handwaffen. Natürlich ist das Ganze in jedem Moment moralisch fragwürdig bis in die letzten Poren und die Story selbst ist so dünn geschnitten, das sie sich schon als durchsichtig bezeichnen lassen kann. Aber was soll's, Pierre Morels "96 Hours" ist reinrassige, gnadenlose und extrem unterhaltsame Selbstjustiz-Action wie zu besten Zeiten.

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

JackoXL

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Ja, so ist es. Handgemachter Rachefilm, hart, reaktionär, moralisch fragwürdig...gut gemacht. :)


SoulReaver

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Absolut. :)


SiameseMax: SiameseMovies

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2.0Ärgerlich

[...] „96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen. „96 Hours“ kommt als falscher Heiland daher, als würde er seinem Publikum die Augen öffnen sowie die Missstände der Welt anhand des Dramas einer ganz normalen Familie nahebringen wollen. Stattdessen missbraucht er aber eben die im Film dargestellten, schrecklichen Wahrheiten als Nährboden für einen voyeuristischen, sadistischen, hirnlosen, noch dazu häufig unfreiwillig komischen „Einer gegen Alle“-Plot. Für wie blöd wird der Zuschauer eigentlich gehalten? [...]

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SiameseMax

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Ich stimme dir zu, dass die moralische Lupe bei vielen Filmen dieser Sparte unangebracht ist. Warum mir aber gerade "96 Hours" im Gegensatz zu vielen anderen Action-Filmen in vielerlei Hinsicht sauer aufstößt, erkläre ich direkt zu Beginn dieses Auszuges meiner Review: "„96 Hours“ ist, wie eigentlich jeder Selbstjustiz-verherrlichende Action-Film, natürlich moralisch äußerst fragwürdig. Das wäre jedoch für den geneigten Zuschauer vielleicht venachlässigbar, würde sich der Film nicht in jeder Sekunde so unfassbar ernst nehmen."
Der Vergleich zu "Star Wars" hinkt auch ein wenig würde ich sagen.


rene.juffernholz

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wiso hinkt der vergleich? Bei Star Wars sterben tausender unschuldiger in einer brennenden Raumstation und keinen kümmert es!! Bei 96Hours sterben vielleicht 20Leute und alle regen sich auf ;)


Fricki76: Asianfilmweb.de

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7.0Sehenswert

Für Neeson ungewohnt harter Rache-Thriller, düster und grimmig entführt der Film in die Schattenwelt des Menschenhandels. Aber Liam Neeson alias Ex-CIA-Agent Bryan Mills fährt sein ganzes Können auf - und hinterlässt eine Spur der Verwüstung und Leichen., der man mit offenem Mund hinterher läuft. Überaus kurzweilig und durch die düster-rauhe Machart echt sehenswert kann auch der relativ lange Einstieg, das fast überhastete Ende und die Vorhersehbarkeit des Happy-End dem eigentlichen Reiz des Films wenig schaden.

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Kubrick_obscura: CinemaForever

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7.5Sehenswert

[...] „Taken“ ist in erster Linie Kinetik und somit fulminantes Kino. Liam Neeson ist großartig und auch wenn sich Pierre Morels Kamera etwas zu sehr am unübersichtlichen Action-Kino der Neuzeit anlehnt, seine Montage ist dagegen rasant und pfiffig. Große Innovationen darf man in diesem „Guilty Pleasure“ nicht erwarten, dafür aber viele Überraschungen.

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J. Buttgereit: epd-Film, TIP Berlin, ray, ...

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8.0Ausgezeichnet

Liam Neeson spielt Stallone/Schwarzenegger. Ein echter Schenkelklopfer!

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Joeyjoejoe17

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besser als beide zusammen


Broda

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Um Welten.


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.0Ausgezeichnet

mochte ich bis zu einem gewissen Punkt gegen Ende unglaublich gerne, weil er eine Quasi-Variante von HOSTEL darstellt, sich dennoch anderen Zutaten bedient. Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille, in dessen Schauermärchen alles schlecht und böse ist, was hinter dem großen Teich wandert. Straight, hart und soweit es das Genre erlaubt auch emotional nachvollziehbar. Und eben auch verdammt spannend. Hätte man nur noch viel schöner abrunden können. Das Ende enttäuscht dann nämlich doch sehr.

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Oceanic6

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"... Es ist abermals der Blick auf Europa durch die amerikanische Brille..." ähm nicht wirklich oder ist dir entgangen, dass Besson und Kamen das Drehbuch geschrieben und auch ein Franzose Regie geführt hat?
Dem Rest stimme ich dir eigentlich zu! ;)


Janus Winter

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96 HOURS ist ein französischer Film.


Stryke: inderzange.de

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9.0Herausragend

Besser als Bond und Bourne zusammen und das selbst noch im Ruhestand: Liam Neeson!
Der Film hat wirklich Spass gemacht. Viel Action und Spannung, eine Menge Speed und angemessene Gewalt.
Den Punkt Abzug gibts fürs Ende und die teilweise extremen Logikfehler im Film.

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Hisayasu S: DAS MANIFEST.COM

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8.5Ausgezeichnet

Da merken wir dann auch gar nicht mehr, dass 96 HOURS eigentlich unglaublich reaktionär und ganz schön brutal ist. Denn, mal ganz ehrlich: Stellt auch vor, euch würde das gleich passieren und auch ihr würdet über eine ganz spezielle Reihe an Fähigkeiten verfügen: Wer würde noch groß verhandeln?

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okami6

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In jedem zweiten Actionfilm werden hanebüchene Situationen konstruiert, die Reaktion daraus ist oftmals dieselbe. Wenn das meine Meinung wäre, würde ich eine ganze Stange von Movies in diesem Genre meiden. Sicherlich könnte man dem Film einiges vorwerfen, Langeweile jedoch nicht.
Die Durchschnittswertung hier und auch in der Imdb halte ich für gerechtfertigt. Und nein, die größenteils positiven Meinungsträger sind nicht verblendet.


bazookabros

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Ich fand den Film anfangs ziemlich spannend. Die Spannungsfesseln lockerten sich jedoch bei mir zum Ende hin immer mehr. Sicherlich kann ich ein großes Maß an Unrealismus dem Genre zuschreiben, aber ich bin dann doch enttäuscht, wenn eine durchaus mögliche Story als Aufhänger verwendet wird (die Entführung der beiden Mädchen) und dann zu einem Ego-Shooter à la Rambo abdriftet. Eine große Anzahl der fiesesten Geiselgängster Europas lässt sich von EINEM EINZIGEN Mann in die Knie zwingen - na klar!


Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...

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7.0Sehenswert

Das Kinouniversum von Luc Besson ist bleihaltig. Jetzt zeigt der französische Produzent die Stadt an der Seine als alptraumhaften Moloch und lässt Liam Neeson als irdischen Racheengel den Sündenpfuhl trockenlegen.

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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7.5Sehenswert

Und dann ist es vorbei. Ein Blick auf die Uhr verrät, dass nur 94 Minuten vergangen sind und dennoch so viel passiert ist. Ich werde Ihnen nicht sagen, dass "Taken" großartig ist, aber es ist ein großer Spaß.

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Kaltduscher: MoviezKult.de

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6.5Ganz gut

Liam Neeson ist böse, so richtig böse. Verständlich, da lässt er seine Tochter widerwillig nach Europa reisen und diese wird an erstbester Stelle von einer Horde albanischer Menschenhändler entführt. Nur gut, dass Papi früher einmal für die Regierung gearbeitet hat und genau weiß, wie man mit solch einem Gesocks umgeht. Da helfen keine Verhandlungen, nein, nur mit Waffengewalt kann man das Mädchen aus den Händen der Gangster befreien. Was folgt, ist ein einstündiger Amoklauf Neesons durch Paris, brutal, kaltherzig, ohne Rücksicht auf Verluste, politisch unkorrekt. Da werden Foltermethoden angewandt, um an wichtige Informationen zu kommen oder unbeteiligte Personen angeschossen, um ein Druckmittel in der Hand zu haben. Für seine heißgeliebte Tochter geht Neeson über Leichen, viele Leichen. Glücklicherweise wurde Taken, oder eingedeutscht 96 Hours, nicht in Hollywood, sondern in Frankreich produziert. Gerade dieser Tatsache ist zu verdanken, dass der Film keine weichgespülte Stangenware, sondern ein knüppelhartes B-Movie in der Tradition der 70er und 80er geworden ist. Dieser Film hat keinen Anspruch und macht einfach nur Spaß. Umso ärgerlicher ist es dann, dass Luc Besson, der sich für das Drehbuch verantwortlich zeigt, eine so ernste und biedere Geschichte geschrieben hat. Etwas Auflockerung hätte dem Film gut getan, etwas mehr Humor und Wortwitz. Dann hätte 96 Hours mühelos in einer Liga mit Shoot Em Up und Crank spielen können. So bleibt der Film ein straighter und harter Actioner, der einiges an Potential verschwendet. Spaß macht er aber trotzdem.

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filmfreak23

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Etwas Auflockerung und etwas mehr Humor hätte dem Film nur geschadet!!


isinesunshine: isinesunshine.de

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6.0Ganz gut

Der Selbstjustizthriller mit Liam Neeson in der Hauptrolle ist zwar spannend, aber dennoch ungereimt, und er legitimiert das (doch sehr blutige) Vorgehen abseits des Gesetzes - zu sehr. Nun gut, dass diese Art der persönlichen Vergeltung gutgeheißen wird, ist für dieses Genre nunmal so. Was mich an 96 Hours gestört hat ist vielmehr die Tatsache, dass die Amerikaner sich im bösen Europa (in das die Terroristen aus dem Ost-Westen einfallen) alles erlauben können.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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7.0Sehenswert

Der paranoide und fremdenfeindliche Subtext des Films ist beunruhigend. Bryan verfügt über eine Menge Übeltäter, die heftige Akzente setzen und diese in cleveren Methoden umsetzen. Mit der aufschiebenden Wirkung des Unglauben und einem starken Magen kann man in den Film hineingezogen werden und vielleicht auch absorbiert werden durch den mit Adrenalin aufgepumpten Actionthriller.

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L5345632

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Fremdenfeindlich - vllt. Aber in 90% aller Filme in denen Mafia oder ähnliches vorkommt, kommen die Täter aus der ehemaligen Sowjetunion. Man hätte auch freundliche Polynesier nehmen können, das hätte aber das hätte einfach nicht gepasst. Ein guter Film!


Evie: www.inderzange.de

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9.5Herausragend

Einer der besten Thriller, der letzten Jahre!! Liam Neeson ist einfach nur genial, endlich wird nicht mehr lange um den heißen Brei herum geredet sondern geschossen, geschlagen oder getreten einfach nur genial!
Jedoch ein anderes Ende hätte ihn zum einem noch besseren Film gemacht, aber wie es nun mal so ist wollen die Produzenten wohl nur solche Enden. Schade, dennoch wieder mal was erfrischendes im Thriller Genre!!!

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sushi25: movie-fan.de

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6.5Ganz gut

Guter gradliniger Actionfilm, der die klassischen amerikanischen Klischees (Araber, Ostblock und Europäer sind böse) bedient. Weitgehend spannend läßt der Film etwas an Finesse vermissen.

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geheimer333

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das ist ein französischer film


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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3.0Schwach

Eigentlich ist es wirklich fast schade, dass dieser Film so sein Potential verschenkt. Denn von der grundsätzlichen Inszenierung Pierre Morels her, geht „96 Hours“ eigentlich in Ordnung. Und keiner wird bestreiten wollen, dass Liam Neeson eine coole Sau ist, der in diesem Streifen mal ordentlich auf den Putz hauen darf. Rein unter dem Gesichtspunkt der Unterhaltung kann man „96 Hours“ eigentlich ohne Probleme eine Wertung im Bereich von 7 Punkten spendieren, doch darf man sich vom reinen Unterhaltungsfaktor meiner Meinung nach in diesem Fall nicht leiten lassen. Dieser Film trampelt voller Freude auf den aufgeklärten Werten und Normen herum, für die die westlichen Gesellschaften mittlerweile stehen, auch wenn natürlich in der täglichen Umsetzung nicht alles Gold ist, was glänzt. Natürlich, Kino darf als Kunst auch immer Grenzen ausloten, auch mit Grundwerten spielen, doch in dem Moment, wo er dies so unironisch und ernst gemeint vorträgt, ohne jegliche Reflexion der Mittel, muss dies kritisiert werden. Ich bin wahrlich kein Freund von ideologischer Kritik, aber in diesem Fall muss es leider sein. Hätte der Film doch nur ein Gespür für Ironie gehabt!!!

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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3.0Schwach

Kurz und schmerzvoll fällt die Selbstjustiz aus, mit der sich Bryan zur Familienzusammenführung mordet. Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab. „96 Hours“ wird von Fernseh-Serien wie „24“ beschleunigt, Bryan zeigt das Einfühlungsvermögen von einem „Medium“. Produziert von Luc Besson hat die Action höchstens den subtilen Humor, dass der französische Film es als gefährlich vorführt, wenn 17-Jährige durch Europa touren. Dass sich die neurotische Angst des Vaters vor einem unsicheren Europa tatsächlich erfüllt, macht auch den Film etwas neurotisch und albern. Der zwischenzeitlich wilde Kamera- und Montage-Stil kann nicht davon ablenken, dass Liam Neeson als Superheld unpassend wirkt.. Am Ende ist wieder alles in alter Ordnung mit Männern, die da sind, wenn man sie braucht.

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JimSommer

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Du schreibst: "Die brutale Rache läuft über ziemlich simple Action-Sequenzen ohne viel Raffinesse ab."

Also ich würde sagen die wirklich gelungen Action-Sequenzen sind der Grund warum der Film sehenswert ist. Gib doch mal ein paar Filmbeispiele zum besten die besonders "raffinierte" Action-Knaller sind, dann wird deine Kritik auch substanziell verständlicher. :)


Corsovilla: SchönerDenken

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6.0Ganz gut

ABC - Albanian Body Count (“No Albanians were harmed in the making of this movie.”) Ein unterhaltsamer, brettharter Selbstjustiz-Thriller, kompromisslos, humorlos, schnörkellos. Sobald man den “Let me entertain”-Modus ausschaltet und mit etwas Abstand über den Film nachdenkt, wird dann doch der reaktionäre Charakter des Films klar. Da unternimmt der Held nicht einmal den Versuch, mit legalen Mitteln oder zumindest mit Hilfe der Polizei seine Tochter zu retten. Statt dessen werden erst Albaner und dann Araber in einer Geschwindigkeit zu Leichenbergen aufgetürmt wie sonst nur in Genresatiren wie “True Lies”. Die Kaltschnäuzigkeit, mit der hier Böse, Nicht-ganz-so-Böse und Unschuldige ausgeschaltet, zu Tode gefoltert oder zumindest angeschossen werden, beeindruckt schon in dieser neuen Art von “Ego-Shooter”. Nicht jeder, der Action-Thriller mag, wird mit dem Ausmaß an “political incorrectness” zurecht kommen. Und nicht jeder, der diesen Film toll findet, wird ihn richtig einzuordnen wissen. [Mehr im Podcast]

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Xander8112: Xanders Blog

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8.0Ausgezeichnet

[...]

“96 Hours” ist kein neuer Kultfilm und schon gar keine ernsthafte Konkurrenz für den Besson-Klassiker “Léon - der Profi”, doch das will er auch gar nicht sein. Der Film ist ein reiner Action-Film, in dem Mills Rache an erster Stelle steht und dem Moral und eine tiefsinnige Geschichte erst mal völlig egal sind. Hier wird erst geschossen und dann verhandelt. Und manchmal ist das ja auch ganz schön anzusehen.

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Alle Kritiken (27)


Kommentare (475) — Film: 96 Hours


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Anonymous1987

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Bewertung10.0Herausragend

!Spoiler Alarm!
Der Anfang zeigt deutlich was Brian Mils für seine Familie empfindet und wie fit er noch ist.Klar gibt es orginellere Filme.
Aber als Rachethriller kann man einen Film nicht viel besser erzählen.
Mir persönlich wurde nie langweilig, die Action ist super in Szene gesetzt und die Hauptfigur schreck vor absolut nichts zurück, sogar alte Freunde werden angeschossen.
Ab dem Zeitpunkt der ENtführung ist der Film Hart schnell und die Hauptfigur kompromisslos wie kaum ein Rächer vor Ihm
"Ich glaube dir, aber dass rette dich auch nicht"
!Spoiler Alarm!

Wer Ihn nicht kennt und auf gute, harte Action der alten Schule steht sollte Ihn sich angucken.
Er ist extrem kurzweilig

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AnniXa

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Bewertung7.0Sehenswert

Schönes fratzengeballer

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Alienator

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Konsequent gut

Also ich habe ohne Erwartungen diesen Film gesehen und ich wurde nicht enttäuscht. Natürlich ist das keine große Geschichte. In den 80ern gab es eine ähnliche Variante namens "Phantom Kommando". Nur dieser Film ist der bessere Schwarzenegger. Ohne auf Hollywoodklischees zu bauen schafft es dieser Film, bedingt durch seine Inszenierung, einen hohen Spannungsfaktor aufzustellen und den stetig auszubauen. Die Konsequenz mit der dieser Film vorranschreitet ist schon waghalsig gut (für das Actionfilmgenre). Da wird in den Rücken geschossen, Kinder entführt, keine Gnade gegeben usw usw. das tut dem Actionfilm gut und bringt vorallem eins: keine Langeweile. Und das muss solch ein Film auch schaffen. Obwohl die Vermutung naheliegt, der Film handele mit Stereotypen schafft er es doch eine Message rüberzubringen, die in einem Actionfilm durchaus gelungen ist. Alles in Allem: ein guter Film. Und Liam Neeson ist der neue bessere Charles Bronson.

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FordFairlane

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Den zweiten Teil kannste dir aber sparen, der ist nicht einmal 1/10 sogut wie dieser hier!


Alienator

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Gut zu wissen. Ist also wie so häufig bei Fortsetzungsfilmen. ich mach mal irgendwann ne Liste mit den besten "Fortsetzungsfilmen" ;-)


HomerSimpson09

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Bewertung4.5Uninteressant

Irgendwie muss ich sagen, kann ich nciht ganz nachvollziehen warum dieser Film so eine hohe Bewertung hat. Vielleicht war deswegen auch einfach meine Erwartung zu hoch und ich wurde enttäuscht. Jedenfalls ist Taken für mich einfach nur ein stumpfer Actionstreifen der sich voll und ganz auf Liam Neeson konzentriert der hier solange alles niedermäht und foltert bis er seine Tochter wieder hat. Gibt sicherlich viele Filme die so sind und das muss auch nicht unbedingt schlecht sein, aber besonders herausragend ist es dann auch wieder nicht. Gefallen hat mir die Action an einigen Stellen und seine Kompromisslosigkeit. Aber Liam Neeson als fast 60jähriger der alle plattmacht kam mir dann nicht glaubwürdig vor und hat mich nicht vom Hocker gehauen.

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cpt. chaos

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Bewertung6.0Ganz gut

Der ehemalige Geheimagent Bryan Mills (Liam Neeson) befindet sich seiner Tochter zuliebe im Vorruhestand, um mit ihr mehr Zeit verbringen zu können. Als diese im zarten Alter von 17 beabsichtigt gemeinsam mit ihrer Freundin nach Paris zu fliegen, sträubt er sich zunächst dagegen seine Einwilligung zu geben, gibt jedoch dem Druck seiner nörgelnden Ex-Frau und der Tochter nach. Kaum in der französischen Metropole angekommen, geraten die beiden Mädels auch schon ins Visier eines Menschenhändlerrings und werden kurz darauf entführt. Per Handy kann das Töchterchen zuvor noch ihren Vater anrufen, der sich seiner Wurzeln besinnt und sich mit unbarmherziger Härte auf die Suche nach der Kleinen begibt.

Das fast erwachsene Gör wird künstlich überdreht gespielt, sodass es mir eigentlich schon fast egal war, was mit ihr passiert. Die Story ist für einen Actioner noch recht passabel, stellt aber auch nichts Bahnbrechendes dar, was aber an und für sich in diesem Genre nicht zwangsläufig entscheidend ist, wenngleich ein wenig mehr Platz für Charakterzeichnungen nicht verschenkt gewesen wäre. Lediglich die gnadenlose Hatz ist extrem sehenswert und hebt "96 Hours" somit übers Mittelmaß.

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svensen

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Bewertung10.0Herausragend

Gehört zu meinen absoluten Actionthriller Favouriten! Einen besseren Hauptdarsteller hätte man hier nicht wählen können. Das Telefonat ist für mich das Aushängeschild dieses Filmes...was danach passiert ist einfach spannend und genial erzählt!

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Ändy

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Man kann "Taken" einiges vorwerfen - zuviel Brutalität, den hohen Bodycount, den unbesiegbaren Liam Neeson - aber nicht fehlende Konsquenz. Wenn Neeson am Telefon ankündigt "Ich werde Sie finden. Und ich werde Sie töten", dann meint er das mehr als ernst. Okay, der Schuss auf die Frau seines französischen Kollegen hätte vielleicht nicht sein müssen. War aber auch nur ne Fleischwunde. ;-) Aber ansonsten ist gerade die konsequente Härte, mit der Neeson seine Tochter zu befreien sucht, genau das, was an dem Film so viel Spaß macht. Wenn es gegen die Bösen geht, dann bitte richtig und ohne falsche political correctness. Mir hat der Befreiungs- bzw. Rachefeldzug jedenfalls unheimlich viel Spaß gemacht und Neeson passt in die Rolle des eiskalten Killer-Papas einfach perfekt. Ich kann verstehen, dass manche Menschen den Film aufgrund seiner brutalen Konsequenz und seiner fehlenden political correctness zum kotzen finden. Mir hat gerade das gefallen. Und deswegen ist "Taken" nach der Original-Die-Hard-Trilogie auch einer meiner liebsten Actionstreifen.

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chevalier

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Bewertung7.5Sehenswert

Sehr guter Film. Allerdings würde ich von zweiten Teil abraten, bekanntlich sollte man aufhören, wenn es am schönsten ist.

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Nurse_Ratched

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Wenn man die ersten 10 Minuten American- Teenie super- Naivität erträgt und vom sulzig- schnulzigen Happyend einmal absieht, wirklich super spannend.

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fuerchtegott

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Seh ich genauso. Lass aber die Hände weg von Teil 2!


BigGizzle

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mir wirklich gut gefallen. Die Spannung wird zum größten Teil durchgehend aufrecht erhalten.
Liam Neeson spielt super. Ich habe ihm die Rolle des Ex-Eitesoldaten einfach abgenommen. Vor allem die Angst um seine Tochter und sie mit allen seinen Fähigkeiten zu retten.
Klar gibt es in solchen Filmen hier und da kleine Logikfehler. Wer sich aber von so etwas nicht abschrecken lässt und Lust auf einen knallhart agierenden Neeson hat, sollte sich dieses Werk anschauen.

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thomas.posch.79

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Bewertung7.0Sehenswert

Immer wieder toll anzusehen wie Liam Neeson die ganzen Albaner vermöbelt. Natürlich fehlt es dem Film an einigen, z.B. einer neuen Idee. Aber das ist hier nicht weiter schlimm, tolle Action und ein richtig gut aufgelegter Liam Neeson.

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Boogers666

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Bewertung6.0Ganz gut

Enthält evtl Spoiler

Oh, oh, oh da wird der sonst so nette Liam Neeson aber ganz schön sauer. Da zieht er extra in die Nähe seiner Tochter und seiner Ex-Frau , gibt seinen Job auf und widmet sein ganzes Leben mehr oder weniger der Langeweile und der Trostlosigkeit um näher bei seiner Tochter zu sein, und dann wird diese doch dreist von einem Menschenhändlerring entfürht. Neeson sieht sich gezungen seine Tochter zurück zu holen und fliegt nach Paris wo sie entführt wurde. Und dann geht richtig die Post ab. Lederjacke an, Knarre in die Hand und ab geht die wilde Sause. Neeson macht keine Gefangenen, jeder in seinem Weg wird entweder erschossen, erschlagen oder ihm werden alle Knochen einzeln geborchen. Der Gewaltgrad im Film ist dementsprechend hoch. Neeson schlägt,boxt und schießt sich durch Baustellen , die ja eigentlich gar keine sind, durch diverse Clubs und am Ende sogar durch eine Jacht. Die Anzahl seiner Gegener sind dabei ebenso vielfältig, das Spektrum reicht von heruntergekommenen Pennern über Anzugträger und am Ende sogar ein Scheich. Doch bei all Abwechslung der Kulisse, bleibt ein monotoner Unterton hängen, den im Prinzip wiederholt sich alles immer wieder von vorne. Denn Neeson gewinnt schließlich immer, egal wie viele Gegner es sind. Was der Film zwar meist besser mach als Genrevertreter aus Hollywood, ist, das viele Kampfszenen nicht unnötig in die Länge gezogen werden. Die Gewalt ist kurz und knackig, und auch die Darstellung der Menschenhändler wirkte glaubhaft und teilweise durchaus schokierend, aber soblad Neeson wieder mal die Sau rauslässt kehrt erneut der monotone Unterton zurück, den irgendwie hat man das alles schonmal gesehe: Schlagen, Ducken, Draufhauen, Schießen, in Deckung gehen, wieder Schießen, cooler Abgang, Ende. Ich will damit nicht sagen das der Film langweilig wird, im Gegenteil der Film macht bis zum dann doch sehr unbefriedigenden Ende einen Heidenspaß und nimmt sich Gott sei Danke auch vollkommen ernst, was ja viele Genrekollgegen nicht tun, aber trotzdem, trotz der Kurzweiligen eins A Actionunterhaltung hinterlässt der Film keinen bleibenden Eindruck. Klar sticht er aus dem Action-Einheitsbrei-Gedöns heraus aber trotzdem überzeugt der Film nur kurz und das sehr schwache und vorhersehbare Ende trägt dazu einen großen Teil bei.

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Shady95

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Bewertung7.5Sehenswert

Hat mich doch etwas überrascht, der ich noch weniger erwartet hätte.
Alle Schauspieler allen voran Liam Neelson spielen ausgezeichnet und mich hat der Film gefesselt. Die Story ist natürlich ziemlich dünn, aber dennoch sehr spannend inszeniert.
Die Actionszenen sind ziemlich hektisch geschnitten, aber sind gelungen in Szene gesetzt. Man bekommt hier einen "normalen" Actionthriller, der aber durch bestimmte Szenen oft sehr spannend und verstörend ist und durch die Vater-Tochter-Storyline etwas Tiefe erhält. Leider wurde der Film im letzten Drittel schwächer und vorhersehbar, sodass die letzte halbe Stunde so wirkte, als wäre sie an einem Tag geschrieben worden, da die Dreharbeiten vor der Tür stehen. Über einige Logiklöcher habe ich hinweg gesehen, sodass ich 96 Hours als einen sehenswerten Film bewerte, den ich so nicht erwartet hätte.

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centurio

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Bewertung9.0Herausragend

Sehr guter Actionfilm , ein Vater der seine Tochter retten will und dafür kompromisslos vor geht.Habe die Folterszenen genoßen. Ein muß wer auf Action Filme mit Happy End steht

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NoLuck

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Bewertung6.0Ganz gut

Solider Action-Thriller mehr aber auch nicht.
Gute Darsteller, etwas dumpfe Story und ein Happy-End.
War so, oder so ähnlich zwar schon tausendmal da - für Genre-Fans aber dennoch sehenswert.

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el_presidente87

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein gut gemachter und vor allem spannender Thriller über einen unfassbaren Plot, er einen bewegt. Liam Neeson verkörpert den Ex-CIA-Agenten, der sein Hanfwerk noch nicht verlernt hat sehr glaubwürdig. Grunsätzlich gibt es am Cast und der schauspierischen Leistung nichts zu bemängeln, obwohl alles schon sehr stark auf den Protagonisten zentriert ist.
Action und die kamera- wie schnitttechnische Umsetzung fand ich ebenfalls sehr gelungen. Durch hektische Schnitttechniken wurde versucht etwas mehr Authentizität zu vermittlen, aber ohne gleich den Bogen zu überspannen und dem Zuschauer das Gefühl zu vermitteln in einem Massenkarambolage verwickelt zu sein. Bei der Authentizität hakt das an allerdings immer nach den Prügeleien des Helden, der zwar auch mal kurzzeitig humpelt und sich an die Schulter fässt, aber in wenigen Stunden scheint das wieder vergessen zu sein, von der schlagartigen Wundheilung gar nicht zu sprechen.
Massiv laste ich dem Film nur seine Sinnentleertheit an. Gut, verkappte Aufrufe zur Selbstjustiz, die keiner ernst nehmen darf, kennen wir zur Genüge aus vielen auch sehr, sehr guten Hollywood-Streifen. Aber hier wird nochmal einer drauf gesetzt mit einem Mix aus Traue-keinem-Fremde und Bleib-lieber-zu-Hause. Das fand ich echt widerwärtig an dem Film und es hat mich schon gestört, dass Europa wieder zur Projektionsfläche amerikanische Gruselphantasien a la Hostel wird! Davon mal abgesehen ist es aber ein unterhaltsamer und kurzweiliger Film, er den Zuschauer mitreißt. Leier geht es mir dabei zu unreflektiert und oberflächlich zu.

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kobbi88

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:D


el_presidente87

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Wenn der gute Kollege nicht so unter Zeitdruck stehen würde, siehe Titel, hätte ich ihm tatsächlich empfohlen erstmal eine Runde zu Chillen ;-)


TinaCocaine

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein rasanter, interessanter, solider Action-Thriller, der an einigen Stellen zwar unfreiwillig komisch wirkt, dafür aber fabelhaft besetzt ist und mich von vorne bis hinten gefesselt hat. Teilweise mangelt es leider an Glaubwürdigkeit und Logik, das ist aber nicht weiter schlimm, wenn man sich einfach nur auf den Film konzentriert und nicht jedes Bisschen hinterfragt. Ich habe mich jedenfalls bestens unterhalten gefühlt und bin froh darüber, dieses lustig-ernste Gemetzel endlich auch gesehen zu haben!

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yellowcab25

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"96 Hours" Der wohl 2.beste Film von Liam Neeson nach "Schindlers Liste".
Ein spannendes und nervenzereibendes Machwerk mit einer nicht zu steigernden Handlung. Liam Neeson spielt diese Rolle des Vaters, der mit Angst um seine Tochter und Wut der Geschehnisse erfüllt ist, einfach genial.

Die Suche nach seiner von Menschenhändlern entführte Tochter hält bis kurz vor dem Ende an. Es gibt so gut wie keine Passagen wo keine Spannung herrscht. selbst am Anfang des Filmes kommen schon kleine Höhen.

Für Fans der "Bourne"-Filme ist dieser Actionthriller genau das richtige. Doch diesmal taucht man nicht in die Rolle des Opfers und Gejagtem, sondern in die Rolle des Jägers, der im Nachteil gegnüber den "Bösen" ist.

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Bourbon

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Bewertung6.5Ganz gut

Zwar ist der Film schon etwas älter, dennoch habe ich seit langem nicht mehr ein Film mit solch einer Klasse gesehen. Der Film bietet uns kein schnörkelloses minutenlanges Herumgeschieße, in dem bei jedem Schuss jemand getroffen wird. Nein, hier können sich schöne, kurze Actionszenen sehen lassen, welche in die jeweilige Situation gut integriert wurden. Ebenso sind diese gut inszeniert. Ferner hat mir die Vorgehensweise des Protagonisten gefallen. Kein sinnloses Herumgelaufe, sondern eine geplante Vorgehensweise, die in bestimmten Szenen auch zu Überraschungen führen. Dies alles gibt dem Film einen großen Pluspunkt. Ebenso die schauspielerische Leistung und die gewisse Realität, die in der Handlung enthalten ist. Leider wird aus dieser Vorlage keine gute Geschichte entwickelt, die etwas tiefgründiger geht.

Fazit: "96 Hours" ist, beschränkt auf die schauspielerische Leistung und den raffinierten Actionszenen, ein sehenswerter Film. Außerdem spricht der Bezug zur Realität den Zuschauer an. Jedoch kommt die Geschichte sehr kurz, wobei man hier etwas tiefer in das Geschehen blicken könnte. Wenn jemand zu diesen Pluspunkten noch eine gute Geschichte haben möchte, dem empfehle ich die "Bourne"-Trilogie.

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Spielberg_Fan

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

„Taken“ war im Jahre 2008 ein absoluter Überraschungshit, der von der Story und auch vom Stil her an die gute alte 80er Jahre Actionzeit erinnerte.

Pierre Morel’s Actionthriller bleibt auf dem Boden und bombardiert den Zuschauer nicht mit überladener Action und überdrehten Spezial Effekten. Gradlinig und solide verfolgt der Film sein Ziel, ein unterhaltsamer und spannender Thriller zu sein. Und das gelingt ihm auch. Wie schon oben erwähnt, erinnert „Taken“ sehr stark an das 80er Jahre Actionkino. Es werden keine Kompromisse gemacht, die Hauptfigur verhält sich nicht gerade political correct, die Gegner werden allesamt auf effektive Art und Weise aus dem Leben gekickt und mit viel Tiefsinn in der Story wird sich auch nicht aufgehalten. Hier zählt die Spannung und die Action, die sich auch beide gekonnt die Klinke in die Hand geben.

Die Actionszenen präsentieren sich handgemacht und sind in keiner Minute übersteuert und auch die Darsteller agieren für dieses Genre glücklicherweise überdurchschnittlich gut, allen voran natürlich Liam Neeson in der Hauptrolle. Selbst der Story kann man irgendwo noch einen Funken Glaubhaftigkeit abgewinnen, weil hier eben nicht so blockbustertypisch hantiert wird.

„Taken“ garantiert actiongeladene und spannende Unterhaltung, dir ihr Ding durchzieht. Kinder der 80er Jahre wird dieser rasante Streifen sicher Freudentränen in die Augen treiben.

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