Ratatouille - Kritik

US 2007 Laufzeit 111 Minuten, FSK 0, Animationsfilm, Komödie, Kinostart 03.10.2007

  • 8
    drahdinedum 17.04.2015, 14:53 Geändert 17.04.2015, 14:54

    So langsam neigt sich mein Animations- und Zeichentrickfilm-Bewertungsmarathon dem Ende zu! Erstaunlich! So richtig schlechte Filme gibt es kaum! Aber auch nur wenige Herausragende! Rattatouille kommt da auch nicht ganz hin! Aber es ist eine richtig schöne Geschichte!
    Definitiv unter den Top 20 ;-)

    • 7

      Unterhaltsam für Klein und Groß. Eine nette Geschichte mit der gewissen Spannung und liebevoll überlegten Charakteren. Auch ein zweites mal Sehenswert.

      • 10
        The Chief 07.04.2015, 20:31 Geändert 07.04.2015, 20:32

        Was soll ich sagen. Erst jetzt hatte ich die Gelegenheit diesen Film anzuschauen. Damit war ich der letzte in meinem Bekanntenkreis, der ihn gesehen hatte. Jeder vor mir empfahl mir diesen Film wärmsten und ich muss sagen, sie alle hatten Recht. Ein wundervolles Stück Film. Liebevoll inszeniert, viel Herz und Charme, Sinn für die Details und super Charaktere. Ein Klasse Film für jung und alt mit vielen Anspielungen und wie immer einer tollen Botschaft. Einfach herrlich.

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        • 8 .5

          RATATOUILLE gehört für mich zu den besten Animationsfilmen überhaupt und zählt außerdem zu den größten Streifen die Pixar meiner Meinung nach jemals erschaffen hat. Ich erinnere mich noch, das ich den Film damals im Kino gesehen, und entgegen meiner Erwartungen eher enttäuscht statt zufrieden war. Tja, ich denke das man die ganze Klasse dieses Filmes, all die wichtigen und berührenden Botschaften die er erzählen will, all das was RATATOUILLE wirklich aussagt, erst mit zunehmendem Alter tatsächlich voll verstehen und schätzen kann. RATATOUILLE ist ein Film der einen daran erinnert IMMER an seine Träume und Vorstellungen vom Leben zu glauben, sich NIE aufzugeben, sondern stets an sich zu glauben und sich nie unterkriegen zu lassen. Egal ob man sich von der breiten Masse unterscheidet, egal ob man charakterlich oder äußerlich komplett anders ist als jemand anderes und egal ob andere an einen glauben oder nicht, man ist IMMER wer, jemand ganz spezielles, etwas besonderes, etwas einzigartiges. Egal in welcher Beziehung. RATATOUILLE besticht Abseits davon vor allem durch seine verdammt wohltuende Atmosphäre, seiner wunderbar angenehm erzählte Geschichte, tollen Animationen und Figuren, einem passenden Soundtrack und natürlich dem unverkennbaren Flair von Paris. Man findet stets die richtige Mischung aus Humor, Ernst, Tempo und wichtigen Fragen des Lebens. Wie Pixar das alles aufgearbeitet hat, sich sichtlich bemühte das Ganze so kindgerecht, sprich für jüngere Zielgruppen gleichermaßen verständlich wie möglich zu machen und auch für die "älteren" Generationen den Unterhaltungswert kontinuierlich zu halten, ist wirklich ganz große Klasse. Mittlerweile habe ich RATATOUILLE wirklich sehr gern und schaue mir den Streifen in gewissen Abständen immer wieder mit Freuden an, denn ich fühle mich jedesmal aufs neue Pudelwohl, ja fast ein wenig sentimental und melancholisch zugleich, wenn uns Ratte Remy zeigt, dass man an Träumen und Vorstellungen festhalten, und nie aufgeben soll. Ganz große Klasse.

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          • 8

            Bei RATATOUILLE muss ich immer an "Ratte am Stiel" denken, die Herr Treibe-mich-selbst-in-den-Ruin-Schnapper, die mobile Touristenfalle der Scheibenwelt, quasi zum Selbstkostenpreis an unbedarfte Zwerge veräußert, meistens nur einmal. Im Gegensatz dazu steht Remy, eine Landratte und der Feinschmecker des Pariser Rattenpacks, der sich weder zur Ratte noch zum Menschen berufen fühlt, sondern eher zum Koch. Ein rattenstarker Film von Pixar mit teilweise damals revolutionären Techniken und einer rattenscharfen Story, die jede Menge Spaß macht. Ein Film für alt und jung, ein Plädoyer für mehr Toleranz, auch gegenüber unseren tierischen Mitbewohnern auf diesem Planeten und der letztendliche Beweis, das Geschmack doch mehr ist als Image.

            10
            • 7

              Der Film weist interessante Charaktere auf und ist wirklich witzig.
              Den Einblick in die Großküche fand ich wirklich grandios.

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              • 4 .5

                Leider kann ich mich mit dem Film nicht anfreunden, finde den zum Gähnen langweilig. trotzdem nostalgisch inszeniert. Trotzdem net so mein Ding.

                • 8

                  EINE "MADELEINE VON MARCEL PROUST" FÜR DIXVAUTDIX (deevaudee)
                  In dem Film Ratatouille habe ich die schönste "Madeleine-Perle" gefunden: Als am Schluss der Gourmetkritiker die von Remy, der süßen kleinen Ratte, vorbereitete Ratatouille probiert, übermannt ihn die Erinnerung an seine Kindheit: Ein Stück "WIEDERGEFUNDENER ZEIT"!
                  J'aime die Bewertungen und Kommentare, die mit Erinnerungen verbunden sind! Und so ist es mir mit dem wunderbaren Kommentar von deevaudee "Die BMX Bande" passiert! Er hat durch diesen Film ein Stück wiedergefundener Zeit empfunden und ich habe wiederum durch seinen Kommentar eine extrem süße Erinnerung geschmeckt! Es gibt keine Vergangenheit, es gibt nur Erinnerungen!
                  Merci DixVautDix für diese Reise in das Land der Erinnerung!
                  Hier die Beschreibung von Marcel Proust in seinem Buch "Die wiedergefundene Zeit", als er eine Madeleine isst und plötzlich mit diesem Geschmack im Mund sich in der Zeit seiner Kindheit wieder findet:
                  "Gleich darauf führte ich, bedrückt durch den trüben Tag und die Aussicht auf den traurigen folgenden, einen Löffel Tee mit dem aufgeweichten kleinen Stück Madeleine darin an die Lippen. In der Sekunde nun, als dieser mit dem Kuchengeschmack gemischte Schluck Tee meinen Gaumen berührte, zuckte ich zusammen und war wie gebannt durch etwas Ungewöhnliches, das sich in mir vollzog. Ein unerhörtes Glücksgefühl, das ganz für sich allein bestand, und dessen Grund mir unbekannt blieb, hatte mich durchströmt."
                  (Marcel Proust: "Die wiedergefundene Zeit")

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                  • 6 .5
                    Desmond42 28.10.2014, 12:23 Geändert 12.03.2015, 17:50

                    Zweitbester Pixar-Film nach "Oben", meiner Meinung nach. Er erschafft eine wundervolle Atmosphäre für das schöne Paris, berührt mit sympatischen Charakteren (nicht mal die Bösen sind SO RICHTIG böse) und ist trptz sonst unbequemer Computeranimation angenehm anzusehen. Ich würde nur empfehlen, beim Schauen auf jeden Fall irgendwas Essbares griffbereit zu haben, denn die hier gezeigten Speisen machen sehr viel Appetit...

                    5
                    • 7 .5

                      ,,Ah, Paris! La ville de l´amour!"
                      Spitzenfilm von den Machern von Pixar. Ist mir viel lieber als das kindische Dreamworks! Originelle Story: eine Ratte wird ein Meisterkoch^^! Macht sehr viel Spaß und zeigt, dass es in der Küche eines Restaurants weit interessanter ist als gedacht! :D

                      1
                      • 10

                        Obwohl ich den Film mit elf mal gesehen und supergut gefunden habe, wollte ich ihn jetzt nicht aus der Erinnerung eines Kindes beurteilen und habe ihn mir nochmal angeschaut.
                        Und oh Überraschung: er hat mir immer noch sehr gut gefallen!
                        Eine schnuckelige Ratte mit hohen Idealen, die mehr erreichen will als ihre Familie, als Hauptfigur, dazu ein sympathischer Tollpatsch, eine temperamentvolle Lady und ein fieser Chefkoch - und schon hat man einen tollen Film beisammen.
                        GHumor, Spannung, Weisheit und Metaphern über das richtige Leben, bezaubernde Animationen und schöne Musik, sogar eine süße Liebesgeschichte ist dabei.
                        Alles, was das Herz begehrt, für Kinder wie für Erwachsene!

                        • 7 .5

                          Ich glaube als Kind habe ich noch nie richtig die Stärke der Pixarwerke verstanden. Ich weiß auch nicht aber als Filme wie "Wall-E", "Findet Nemo" oder eben "Ratatouille" zum ersten mal liefen, war das für mich damals "ganz nett" aber eben nicht mehr, wenn ich ich mir solche Werke heute ansehe, wundere ich mich mich doch sehr, dass sie meine unschuldigen Kinderaugen früher nicht zu begeistern vermochten.

                          Eine Botschaft über Träume und Schicksale des kleinen Remi, vor einer so detaillreichen und schönen Kulisse des zauberhaften Paris, dass mich die Kraft dieses Kinderfilms doch sehr überrascht hat.
                          Manche Filme erreichen einen von ihrer Stimmung, von ihrer Atmosphäre eben nur in ganz bestimmten Momenten und dieser Film hat mich eben erst etwas später ergriffen.

                          Neben der schönen Geschichte und der guten gebotenen Unterhaltung, konnte mich der Film auf sehr angenehme Weise gefühlsmäßig begeistern, wo ich grade bei dem Schluss dieses Werkes melancholisch auf den Bildschirm blickte.

                          "Die Arbeit des Kritikers ist in vieler Hinsicht eine leichte. Wir riskieren sehr wenig und erfreuen uns dennoch einer Überlegenheit gegenüber jene, die ihr Werk und sich selbst unserem Urteil überantworten. Am dankbarsten sind negative Kritiken, da Sie amüsant zu schreiben und auch zu lesen sind. Aber wir Kritiker müssen uns der bitteren Wahrheit stellen, dass, im Großen und Ganzen betrachtet, das gewöhnliche Durchschnittsprodukt wohl immer noch bedeutungsvoller ist als unsere Kritik, die es als solches bezeichnet. Doch es gibt auch Zeiten, da ein Kritiker tatsächlich etwas riskiert, wenn es um die Entdeckung und Verteidigung von Neuem geht. Die Welt reagiert oft ungnädig auf neue Talente, neue Kreationen."

                          Auch wenn ich kein Kritiker bin, sondern hier nur persönliche Kommentare abgebe, ein Film den ich sowohl jung alt ans Herz legen kann!

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                          • 7 .5

                            ein liebenswerter Animationsfilm..mit schöner Aussage-.. Jeder kann kochen, also: Jeder kann alles schaffen!

                            • 10

                              Genialer Film.

                              Unglaublich Liebeswert umgesetzt. Extrem Niedlich. Tolle Story. Tolle Animationen. Auch für Erwachsene. Die vielen Anspielungen sind klasse. Kann man auch immer wieder ansehen.

                              Ein Film für Jung und Alt. Für mich ebenso genial wie Wall-E.

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                              • 9

                                Mein lieblings Animationsfilm.
                                Sehr liebevoll ausgedachte Figuren,tolle Geschichte und wunderbares Flair was der Film ausstrahlt.

                                • 7

                                  Selbst die Kleinen dürfen mal ganz groß rauskommen, eine Ratte ist hier kein Schädling, sondern wird zum Sternekoch und selbst der unsympathischste Mensch (Kritiker) wird umgänglich wenn man ihm mit Wertschätzung begegnet. Na, wenn das nicht eine nette Botschaft ist!

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                                  • 7 .5

                                    Der Film ist auf liebenswerte Art verrückt. Alleine schon die Idee, eine Ratte zum Sternekoch zu machen... abgedrehter geht ja kaum noch. Die Ratte ist zudem der liebenswerteste Charakter im ganzen Film, obwohl ich den neurotischen Restaurantchef und den spindeldürren Kritiker auch sehr ins Herz geschlossen habe... ein spindeldürrer Haute Cuisine-Kritiker... hihi... allein da kann ich mich schon jedes Mal vor Kichern kaum noch halten.
                                    Die restlichen Charaktere sind irgendwo ganz nett, aber mir persönlich fehlt da an einigen Stellen der Pep, den man bei Findet Nemo oder Oben sehr gut gefunden hat. Aber nicht jeder Disney/Pixar kann ein absolutes Meisterwerk werden.

                                    • 10

                                      Wundervoll, einfach wundervoll.

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                                      • 7 .5

                                        Habe den Film damals im Kino gesehen und fand ihn da (aus einem mir heute nicht mehr erfindlichem Grund) nicht so gut; dafr aber heute wieder neu gesichtet, und nachdem mich Brad Bird schon mit "Mission: Impossible - Ghost Protocoll" und "Die Unglaublichen" umgehauen hat, tut er es dann hier doch glatt noch ein drittes Mal! Mit dem knuffigen Rémy und den anderen Charakteren kann sich dieser Film sehr gut sehen lassen, hat einen bezaubernden Humor und ist einer der wenigen "romantischen Parisfilme", den ich wirklich mag! Sollte man sich mal gegeben haben!

                                        • 3

                                          Ganz süß ... aber es geht die ganze Zeit nur ums Kochen. Kann es ein langweiligeres Thema geben? Noch dazu strotzt das bisschen, was an Geschichte übrig bleibt nur so vor Pathos (finde dich selbst, du kannst sein, wer du willst, die Familie geht über alles). Der Böse ist sehr stereotyp und sieht aus wie ein Affe (und erinnert mich sehr an alte Darstellungen von Schwarzen und hinterlässt damit einen leicht rassistischen Beigeschmack). Fazit: Eigentlich mag ich Pixar, aber "Ratatouille" fand ich extrem öde.

                                          • 9

                                            Pixar schlägt wieder zu. Neue Ideen, neue Charaktere und eine sympathische Ratte wirbeln über die Leinwand. Angefangen hat es mit einer Lampe. Es folgten Ameisen, Spielzeuge, Fische, Monster, Autos und „Unglaubliche“. Dieses Mal ist eine Ratte die Attraktion.

                                            Remy lebt mit seiner Sippe auf dem Lande in der Nähe von Paris. Ihr zuhause ist der Dachboden einer alten Dame. Sein Vater hat große Dinge mit Remy vor. Doch dieser ist ein bisschen anders gestrickt als seine Artgenossen. Remy hat eine besonders feine Nase. Damit rettet er eines Tages den ganzen Stamm vor vergiftetem Fressen.

                                            Damit hat er seinen Job weg. Er ist der „Vorschnupperer“ um die ganze Plage vor Unheil zu bewahren. Ihn langweilt das furchtbar. Lieber schaut er bei der alten Dame im Fernsehen Kochsendungen des berühmten Kochs Auguste Gusteau an. Als die Nager von der alten Dame entdeckt werden und sie Jagd mit einer Schrotflinte auf sie macht, rettet sich Remy auf dem Kochbuch des Meisters in die Kanalisation.

                                            Er landet mitten in Paris im Gasthaus von Auguste. Er fällt genau in die Küche und wird prompt vom Küchenjungen Alfredo Linguini entdeckt. Das ist der Beginn einer wunderbaren Freundschaft. Als Alfredo die Suppe umstößt und diese anschließend zu retten versucht, ist es Remy in dem der Koch erwacht und mit seiner feinen Nase die Situation ins reine bringt.

                                            Remy zieht bei Linguini ein, und gemeinsam entwickeln sie ein tolles Kommunikationssystem: Wenn Remy an Linguinis Haaren zieht, kann er, wie bei einer Marionette, dessen Arme und Beine bewegen. Mit Remy unter seiner Kochmütze wird Alfredo zum Starkoch des Restaurants. Doch Skinner sein Boss und der berüchtigte Kritiker Ego trauen der Sache nicht und wollen der Sache auf den Grund gehen. Sind die beiden dieser Herausforderung gewachsen?

                                            Brad Bird, der Regisseur, kreiert eine universelle Fabel über Familie, Freundschaft und die Verfolgung von Zielen im Leben und meint selbst dazu:“ Wenn man es schafft, dass die Zuschauer etwas glauben, was grundsätzlich unglaubwürdig ist – das ist die Magie eines Films.“ Charmant, witzig und voller toller Einfälle wird hier eine spannende Geschichte rasant erzählt.

                                            110 Minuten rattenscharfe Unterhaltung für die ganze Familie.

                                            Ab 03. Oktober 2007 im KINO.

                                            • 7

                                              Ja, Pixar schafft es sogar uns einen Rattenfilm schmackhaft zu machen!
                                              Zwar waren die kleinen Nager schon in anderen Trickfilmen wie "Cinderella" in Nebenrollen zu sehen, aber nie in diesem Ausmaße wie hier.
                                              Und wenn man diese unbeliebten Tierchen auch noch mit Küche und kochen in Verbindung bringt dann hört sich das schon mehr als merkwürdig an.
                                              Trotzdem funktioniert diese ungewöhnliche Mischung wie von Pixar erwartet erstaunlich gut.
                                              "Ratatouille" ist ein schöner, witziger und turbolenter Animationsfilm der zwar nicht in der ganz oberen Liga mit anderen Trick und Animationsklassikern spielt,
                                              aber mit seinen sympathischen (und unsympathischen) Figuren punkten kann und die ganze Geschichte auf einer ungewöhnlichen und witzigen Situation aufbaut.
                                              Ein netter Film der toll gemacht ist und einfach (trotz des Hauptcharakters) schön aussieht und den man ruhig öfter gucken kann!

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                                              • 10

                                                Ich liebe Ratten, ich liebe gutes Essen, ich mag Pixar-Filme... Was bleibt mir da anderes übrig als bei diesem Film 10 Punkte zu geben?^^
                                                Ausführlichere Review nicht hier und nicht heute ;D

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                                                • 7

                                                  Schon lange her, dass ich den mal gesehen hab. Trotzdem ist er mir als guter Animationsfilm in Erinnerung geblieben.

                                                  • 8

                                                    Jeder Hobbykoch, wie ich es auch bin, ist mit dieser Geschichte köstlich bedient.
                                                    Ein liebevoller Film übers Essen !!!

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