A Beautiful Mind - Genie und Wahnsinn - Kritik

A Beautiful Mind

US · 2001 · Laufzeit 134 Minuten · FSK 12 · Drama · Kinostart
Du
  • 7

    Ich fasse es selbst noch nicht, dass ich bei einem erneuten Rewatch mit der Punktzahl runtergehe, aber gestern war es too much für mich.
    Was für ein weinerlicher und selbstmitleidiger Film.
    Crowe heult in einem einzigen Film mehr als in allen zuvor, die er gemacht hat.
    Dann hält die Kamera drauf, damit der Zuschauer auch ja nichts verpasst.
    Aber zur Ehrenrettung des Films sei gesagt, er ist reich an Szenen, an die man sich einfach erinnert und hat einen guten Humor.
    Der von Crowe ist nicht von der Sorte "Schenkelklopfer", aber es funktioniert für mich.
    Ich habe auch für mein Privatleben direkt etwas übernommen.
    "Ich beschleunige den Informationsfluss, indem ich direkt bin. Oft erziele ich damit kein erfreuliches Resultat", sagt Nash zu Alicia.
    Auch Umschreibungen wie "Ich konnte nicht auf meine Frau eingehen", wenn Sex gemeint ist, gefallen mir.
    Ein verstörender Film, sehr sentimental. Der Australier Crowe bekam den Oscar ebensowenig wie Kidman für "Moulin Rouge", weil damals schwarze Schauspieler vorzuziehen waren. Und dieser Tage wird wohl Denzel Washington zum zweiten Male wegen so einer Aktion gewinnen, nicht, weil er der Beste wäre.

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    • 9

      Russel Crowe, Jennifer Connelly, Ed Harris und Paul Bettany glänzen in diesem Biopic über John Nash.
      SPOILER
      Bei jedem weiteren Sichten fallen mir mehr optische Dinge auf, die ich auf die Schizzophrenie von John Nash führe und die mir immer mehr das Verständnis für diese schlimme Erkrankung bringen.
      Angefangen bei einer wunderschönen farbigen Schleife am eleganten schwarzen Kleid von Alicia bis hin zu den glänzend aufspielenden Ed Harris und Paul Bettany, die sich als Einbildungen von John Nash herausstellen.
      Zu Tränen rührend ist für mich jedes Mal Nashs Erkenntnis, dass das kleine Mädchen auch nur eine Einbildung ist (sie wird nicht älter!) und wie er sich von ihr verabschiedet.
      Die schlimme seelische Erkrankung und deren brutale Behandlung wird ungeschönt aufgezeigt wie der Wahn, in dem John Nash viele Jahre lang lebte. Ich leide mit ihm und bewundere seine Frau Alicia für ihren Kampf um den Mann, den sie liebt und ihr gemeinsames Kind.
      Ganz großes, einfühlsames Kino über einen brillanten Wissenschaftler!
      Russel Crowe spielt ergreifend und überzeugend den für sich und sein Leben kämpfenden Mann, der es mit Logik und der Kraft der Liebe seiner Frau schafft, mit seiner Erkrankung zu leben.

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      • 8 .5
        RoboMaus 22.09.2016, 22:54 Geändert 23.09.2016, 17:09

        ENTHÄLT SPOILER
        Dieses Biopic flasht mich jedesmal auf's Neue. Vor allem die letzten zwanzig Minuten gehen derart unter die Haut, und sind gleichzeitig so erhebend, dass man vom Gefühl der Anteilnahme überwältigt wird. John Nash, der geniale, aber vom Schicksal geprügelte Mathematiker entkommt dem sicher geglaubten Grab der Psychiatrie, den Dämonen, die ihn verfolgen, dem endlosen Grauschleier der Pillen, die ihn ruhig stellen. Der Moment, in dem er den Nobelpreis erhält, krönt den Sieg in einem schier übermenschlichen Kampf und lässt die Tränen rollen.

        Von Beginn an fasziniert die Geschichte des Mathematik-Genies, das anders ist, nicht das macht, was getan werden soll, sich nicht einreiht, aber die Vision eines echten Durchbruches vor seinem geistigen Auge trägt. Wozu seine Zeit in Vorlesungen verschwenden, wenn man an wahrhaft Grossem arbeiten kann? Als alle ihn schon abgeschrieben hatten, präsentiert er die Arbeit, die ihm 45 Jahre später den Nobelpreis einbringen sollte....

        Doch er wurde das Opfer schleichender Schizophrenie, die ihn direkt in die Psychiatrie führte und drohte sein Leben mit dem seiner Familie zu zerstören. Dieser Abschnitt ist sehr ausführlich dargestellt, was es in der Länge vielleicht nicht gebraucht hätte. Die bis über die Mitte hohe Spannungskurve sackt hier merklich ab, schwingt sich aber zum Finale in ungeahnte Höhen.

        Ebenso grossartig wie die Story ist die Leistung von Russell Crowe alias John Nash. In jedem Moment glaubhaft als semi-autistisches Genie, wie auch als psychisch Kranker im Griff der Schizophrenie. Lobenswert ist auch Ed Harris, der als imaginäre Figur in Nashs Fantasiewelt für das Übel sorgt.

        Eines der stärksten Biopics.

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        • 8
          Malik 10.09.2016, 16:55 Geändert 10.09.2016, 19:29

          Nashs buchstäblicher Kampf um seine Seele und die ganz reale Liebe wird hier von Crowe ergreifend und erfreulich sensibel dargestellt.

          Gerade in jenen manischen Momenten, wenn der mühselig aufrecht erhaltene, kontrollierte Habitus Nashs bricht und seinen autistisch wirkenden Ticks freien Lauf lässt schafft es der Ex - Gladiator Crowe aus dem Vollen seiner schauspielerischen Fähigkeiten zu schöpfen.

          Kaum eine seiner bisherigen Rollen dürfte den Australier derartig künstlerisch gefordert haben - beinahe bedauert man das, wenn man ihn hier absolut glaubhaft zwischen der tapsigen Trotzigkeit und Liebenswürdigkeit eines Jungen, dem Wahn eines besessenen Genies und der Verzweiflung eines mental vergehenden Mannes agieren sieht.

          "A beautiful Mind" weckt Verständnis und Mitgefühl für die Situation des Schizophrenen, aber auch eine leise Ahnung über die ungeheure Nervenstärke, welche Familienmitglieder im täglichen Kontakt mit der Krankheit beweisen müssen - wenn man dem Film auch eine gewisse, ärgerliche Political Correctness im Umgang mit der Warhheit vorwerfen könnte.

          Denn der wahre John Nash halluzinierte nicht über eine kommunistische Bedrohungslage, sondern entwickelte in seinem Wahn eine durch und durch antisemitische Paranoia.

          Vor dem Hintergrund seiner Geisteskrankheit hätte diese Tatsache im Film dem Eindruck von Nashs bewegendem Schicksal und seinem heroischen Kampf gegen den Irrsinn mit Sicherheit dennoch nicht geschadet.

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          • 7 .5

            Schön inszeniertes, stark gespieltes Drama, hier und da vielleicht ein wenig langatmig, insgesamt aber sehr beeindruckend.

            • 7

              Während „A Beautiful Mind“ anfangs vielleicht noch etwas behäbig um die Ecke lugt, entwickelt sich in der Folge ein sehenswertes Drama, bei dem die Story, welche auf einer wahren Begebenheit beruht, handwerklich äußerst ansprechend umgesetzt wird. Allem voran punktet Russell Crowe durch eine beachtliche schauspielerische Leistung, mit der er eindrucksvoll unter Beweis stellt, wie nah Genie und Wahnsinn (treffenderweise die Erweiterung des deutschen Filmtitels) beieinander liegen. Fairerweise sollte man allerdings auch Ed Harris nicht unterschlagen, der aus seiner Nebenrolle wieder einmal das Optimum herauskitzelt!

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              • 8 .5

                Definitiv ein cooler Film. Krass, dass der echte Nash sich noch mal so spät gefangen hat. Der film soll ja stark von der Bio abweichen, ich frage mich ob die "Fenster-Schreibtisch-Szene" stattgefunden hat.

                • 8 .5

                  Sehr schön, aber auch auf eine gewisse Art beklemmend. Beeindruckende Darstellung des Lebens des Mathematikers John Nash (Nobelpreisträger für Wirtschaftswissenschaften) ...... bin aber mit dem Nobelpreis für seine Spiele-Theorie nicht einverstanden.

                  • 7

                    Notiz an mich: 19.02.16/YT/ganz nett; zwichendurch etwaslangatmig; schöner Moment als man realisiert was abgeht; erinnert stark an The Imitation Game bzw. andersrum

                    • 8

                      Unterhaltungskino vom allerfeinsten, mit Russell Crowe in der Hauptrolle des schizophrenen Mathematikers und Jennifer Connelly als Frau ist die Besetzung auch großartig gewählt und eine wahrlich oskarreife Leistung.

                      Am Anfang waren Wirklichkeit und Illusion als Zuschauer echt schwer zu unterscheiden obwohl ja klar war das er unter Wahnvorstellungen leidet, prima dargestellt von Crowe, Harris und Bettany.

                      Tolle Geschichte für Liebhaber von mehr oder weniger anspruchsvoller Kost und einfach gut gespieltes Kino.

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                      • 9 .5
                        Heated 18.01.2016, 09:30 Geändert 18.01.2016, 09:37

                        Stark und sehr anspruchsvoll. Russel Crowe, ein wahnsinnig guter Schauspieler.

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                        • 8

                          Eigentlich bin ich kein großer Russel Crowe Fan, aber in 'A beautiful Mind' konnte er mich endlich mal überzeugen. So echt wie die Geschichte im Film angeblich sein soll, ist sie in Wirklichkeit zwar leider nicht gewesen, aber dennoch fiebert man mit John Nash und seinem Schicksal mit. Da ich im Vorfeld garnichts von der Handlung wusste und die ersten 30 Minuten einen komplett anderen Weg einschlagen, war ich dann doch sehr überrascht über den weiteren Handlungsverlauf.

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                          • 8
                            smartbo 07.10.2015, 13:42 Geändert 07.10.2015, 14:22

                            Der Film hat mich beeindruckt. Der Plot ist nicht gerade der Reißer, dennoch wurde die Handlung von Ron Howard exzellent umgesetzt.
                            Anfangs hatte ich meine Zweifel, ob Russel Crowe diese feinfühlige Rolle hinkriegt. Er hat mich eines besseren belehrt: seine Performance ist grandios. Zum Ende hin ist der Film für meinen Geschmack etwas zu rührselig, dennoch schaden tut dies der Bewertung nicht.
                            Ein wirklich sehenswerter Film, den ich ohne Wenn und Aber empfehlen kann.

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                            • 1

                              An chaotischen Schablonen greift eine kommutable Komponente den ideologisch verblendeten Ideensalat an und zelebriert dabei irgendeinen grotesken Hedonismus, wobei die Inventarisierungsparameter transferabel sind und die Akteure des Spiels sich damit selbst transformationell animieren. Die Macht der Beliebigkeit signalisiert in diesen flexiblen Raumauffassungen schlicht Indifferenz und signifiziert die Jurierung in Orten kulturkritischer Partizipationen durch eine Architektur der inneren Austrocknung der effizienten Institution. Wenn der integrative Effekt aus diesem Grund limitiert, reflektiert interdisziplinäre überdimensionale Reproduzierbarkeit eine Pseudokunst, womit der Beweis erbracht werden soll, dass die multiple Neuanordnung eingängig ist, infolgedessen die Darstellungsweisen aber nicht transzendental wird. Thematische Absagen passieren transferable Freiräume und beobachtet die Virtual Reality. In der Montage wird einem provisorischen Ort der Produktion nachgegangen, dabei sabotiert ein Erfahrungswert manche kommutable Adapter. So demonstriert es keineswegs Künste im öffentlichen Raum sondern Plattformen und Materialitäten denen jeweils mechanische und versuchsweise Eingriffe definiert sind. Auf dem argumentativen Zugang dechiffrieren die visiblen Selektionen flexibel, sodass eine prozessuale Mehrfachprojektion die Zielgruppen programmiert und dabei eine semipermeable Netzkunst untersucht. Alles was übrig bleibt ist jener Unterschied, transferabel recycelt von semipermeablen Kooperationen ausserhalb des Teilaspektes.

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                              • 4

                                Spoiler !

                                Das sogenannte Oscar-Kino bezieht sich auf Filme, die den Eindruck machen, ihre einzige Intention sei nur das Gewinnen möglichst vieler Preise, weil sie einem Rezept folgen, das in vergangenen Jahren zu Erfolgen führte.
                                Meistens sind Biopics eine gute Sache, meistens mit einer talentierten aber leidenden Hauptfigur, dazu noch eine prise Emotionen für das mitleidende Publikum.
                                All diese Dinge enthält A BEAUTIFUL MIND und all diese Dinge sind keine schlechten Vorrausetzungen für einen Film, wenn sie von einem guten Regisseur umgesetzt werden, der eine künstlerische und beeindruckende Idee hinter dem Film hat und nicht nur auf Oscar aus ist. Nur leider ist A BEAUTIFUL MIND kein guter Film und Ron Howard scheinbar auch nicht so ein Regisseur.
                                A BEAUTIFUL MIND ist ganz klassisch dafür wie die Geschichte eines interessanten aber wohl trotzdem schwer zu mögenden (John Nash soll nach mehreren Angaben ein ziemlicher Antisemit gewesen sein und seine Visionen haben sich auch darauf bezogen) Mannes durch den Hollywood-Fleischwolf gedreht wird und heraus kommt ein schleimiges, verfälschtes Biopic das darüber hinaus so sehr nach dem Mitleid des Zuschauers geiert, das jede echte Emotion zur Behauptung wird.
                                Zunächst wird uns John Nash als jemand vorgestellt, der ein ziemlicher Außenseiter ist, aber dafür wahnsinnig rafiniert ist. Schon hier macht es sich der Film zu einfach : Die merkwürdige "Blondinen-Theorie" in der Kneipe soll also tatsächlich noch niemandem zuvor eingfallen sein ? Interessant ist, das nur in der ersten Stunde John Nash als volkommenes Genie dargestellt wird. Den Rest der Laufzeit steht sein Wahnsinn und seine Shizophrenie im Vordergrund und man darf eigentlich danach nur noch mit ihm Mitleid haben. Selbstverständlich ist Ron Howards John Nash kein Antisemit, das würde beim Publikum ja nicht gut ankommen, stadessen fürchtet er sich vor sowjetrussischen Agenten.
                                Auf jeden Fall wird aus A BEAUTIFUL MIND ein reiner Krankheits-Film der aber wieder zu nichts führt und am Ende hat man das Gefühl, man brauche nur die Liebe von Jennifer Connelly um einen Menschen von Schizophrenie zu heilen.
                                Ich weiß zwar nicht zu was die Heilkräfte von Jennifer Connelly alles im Stande sind, aber ich bezweifle dass, das Heilen von Schizophrenie dazu gehört.
                                Russell Crowe passt perfekt in Howards, nach Emotionen geiernden Inszenierung, er overactet und überspielt jeden Zustand seines John Nash und bestärkt damit den mitleiderrengenden Unterton des Filmes, dabei macht er in Rollen wie z.b. GLADIATOR keine schlechte Figur. Jennifer Connelly sehe ich noch viel lieber und sie macht ihre Sache auch definitiv ordentlich aber ob der Oscar als Beste Nebendarstellerin drin sein musste, sei dahingestellt.
                                Ron Howards inszenierung ist nicht frei von guten Ideen, die Idee John Nashs Visionen zunächst als Teil der filmischen Realität darstellen zu lassen, hat ihren Reiz. Nur agiert er ansonsten zu Übertrieben, jede Einstellung ist überinszeniert. Bedauernswert das der Oscar für die Beste Regie an ihn ging und nicht an die fantasievolle Gestaltung von Peter Jacksons DIE GEFÄHRTEN, die immernoch kraftvolle Inszenierung von Robert Altmans GOSFORD PARK oder die traumwandlerische Vision Von David Lynchs MULHOLLAND DRIVE.
                                Insgesamt ist A BEAUTIFUL MIND das beste Beispiel nach verlogenen und pseudo-intelligenten Oscar-Kino und stellte in meinen Augen eine der schwächten Filme dar, die den Oscar als bester Film gewannen.

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                                • 10

                                  Ich habe den Film tatsächlich erst vor einiger zeit zum ersten Mal gesehen.
                                  Ich habe mich lange drum gedrückt weil , ich dachte er ist von der Thematik her etwas trocken und vielleicht daher nicht unbedingt etwas für mich.
                                  Da ich in den vergangenen 12 Monaten, ziemlich viele Musst-Seen Movies nachhole, dachte ich mir dann irgendwann so jetzt ist es soweit.
                                  Also habe ich endlich mit meinem Bruder mal wieder einen Filmabend gemacht, und diesmal war "A Beautiful Mind" dran.
                                  Wie ihr in meiner Punktebewertung entnehmen könnt, bin ich hell auf begeistert.

                                  Ich habe vollkommen keine Erwartungen gehabt, und war ziemlich schnell gefesselt.
                                  Ich habe überhaupt nichts gegen Crowe, aber er war bisher niemand den ich aufgezählt hätte wenn ich über super mir im Gedächtnis bleibende Schauspieler nachgedacht habe...
                                  Meine Meinung hat sich um 180 grad gedreht.
                                  Russel Crow ist grandios. Und durchaus zu erwähnen.
                                  Einen so bewegenden und berührenden Film habe ich sehr lange nicht gesehen.
                                  Ich kannte die Story um "John Nash" nicht, und wusste daher nicht was um mich geschah, als der Film die Wendung nahm.
                                  Ich bin kein Fan vom Spoilern, daher muss ich meine Kritik hier sehr einschränken.
                                  Aber ich kann nur sagen,
                                  ein hoch emotionaler Film, eine wahre Geschichte die man auf der Leinwand nicht hätte besser darstellen können.
                                  Eine Thematik, mit der sich kaum jemand auseinander setzt.
                                  Das Womit Nash hier zu kämpfen hat kann niemand, der nicht in seiner Situation steckt nachvollziehen denke ich.
                                  Und es ist unglaublich zu sehen wie sich die Beziehung der beiden hier entwickelt. Durch Höhen und Tiefen mit einem Ende, das unglaublich ist.
                                  Meine Augen blieben bei dem Streifen nicht trocken... Sehr mitreißend.

                                  Ich liebe diesen Film und nehme ihn unglaublich gerne mit einer 10 und einem grossen Herz in meiner Blu Ray Sammlung auf.

                                  Ein Hoch auf Russel Crowe.

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                                  • 10
                                    sibisch 10.08.2015, 14:04 Geändert 10.08.2015, 14:07

                                    In guter film.
                                    Russel crowe spielt hervorandend.
                                    Ich stimme der guten kritik zu. :)

                                    • 9 .5

                                      Genie und Wahnsinn trifft es eigentlich ganz gut.
                                      Wahnsinnig fesselnder Film über einen herausragenden Mathematiker der an Shizophrenie erkrankt und meint von der US Regierung als Geheimagent engagiert worden zu sein.
                                      Genial gespielt von Russell Crowe in einer seiner besten Rollen.
                                      Aber auch die Nebendarsteller sind Weltklasse.
                                      Ein Meisterwerk von Ron Howard

                                      • 8

                                        "Das ist der Albtraum bei der Schizophrenie. Nicht zu wissen, was wahr ist. Stellen sie sich vor, sie würden plötzlich erfahren, dass die Menschen und die Orte und die Momente, die ihnen am wichtigsten sind, nicht nur weg, nicht tot wären, sondern noch viel schlimmer: nie existiert hätten. Was für eine Hölle wäre das?"
                                        --John Nash

                                        Es sind einfach die großartigen Darstellerleistungen, die "A Beautiful Mind" so sehenswert machen. Allen voran Russell Crowe zeigt nach "Gladiator" und "Insider" mal wieder, was für ein begnadeter Schauspieler er ist. Mit jedem Moment nimmt man ihm den jungen, exzentrischen Mathematiker ab, der sich auf dem Feld des abstrakten Denkens einen Namen macht und dabei gleichzeitig an seiner Schizophrenie zu zerbrechen droht. In der realen Welt ist er ein neurotisch wirkender Sonderling, der im zwischenmenschlichen Bereich total überfordert ist ..vergleichbar mit Sheldon aus "The Big Bang Theorie" nur mit ernsten Untertönen.

                                        Dass in mehr als einem halben Dutzend unterschiedlicher Szenen das Mikrofon am Galgen oben im Bild zu sehen ist, spricht zwar nicht für die Sorgfalt des Filmteams, ist aber aufgrund der genialen Darstellung von Russell Crowe verschmerzbar:-)

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                                        • 10
                                          fettibossi 17.05.2015, 23:40 Geändert 17.05.2015, 23:41

                                          Mein absoluter Lieblingsfilm. Genial gespielt, wunnderschöne Musik, super Geschichte, dramatisch, emotional und intelligent. Ich kann wirklich nichts sclechtes über diesen Film sagen.

                                          • 9

                                            Ein wunderschönes Drama. Mitreißend inszeniert, dramatisch erzählt und absolut genial gespielt. Russel Crowe hätte hier ohne wenn und aber einen weiteren Oscar verdient gehabt.

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                                            • 9

                                              Ein wirklich bewegendes Drama mit einem überragenden Russell Crowe, der hier erneut den Oscar verdient hätte. Jennifer Connelly hat mich auch total überzeugt, ganz großes Kino.

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                                              • 9

                                                A Beautiful Mind ist ein Drama das auf ganzer Linie überzeugt.
                                                Der Film ist zurecht, genau wie Jennifer Connelly 2001/2002 mit dem Oscar ausgezeichnet worden. Wobei Russell Crowe es mit dieser Leistung auch mehr als verdient gehabt hätte!
                                                Wer es noch nicht gemacht hat.. Anschauen!!

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                                                • 9

                                                  Ja, das ist mal wieder einer der wenigen Filme, wo ich sagen kann, der hat den Oscar auch wirklich zurecht gewonnen.
                                                  "A Beautiful Mind" ist ein sehr schöner Film, der mal wieder zeigt wie nah Genie und Wahnsinn beeinander liegen.
                                                  Russell Crowe gibt als John Nash echt eine brilliante Performance ab und wenn ich ehrlich bin, hätte er hierfür den Oscar als bester Hauptdarsteller kriegen sollen. Nichts gegen Denzel Washington, aber Russell Crowe war hier einfach besser. Zumindest hat Jennifer Connelly ihn als beste Nebendarstellerin bekommen. Und das meiner Meinung nach auch zurecht. Toll fand ich auch, dass beide ihren Rollen auch als sie schon ganz alt waren immer noch gespielt haben. Und da haben sich die Maskenbildner auch wirklich große Mühe gegeben. Vor allem Jennifer Connely hätte ich als alte Frau kaum noch wieder erkannt, nur durch die Augen, habe ich gesehen, dass es tatsächlich sie immer noch wahr.
                                                  Wie auch immer "A Beautiful Mind" ist meiner Ansicht nach ganz großes Kino mit überragenden schauspielerischen Leistungen und eine interessante Geschichte über einen inteligenten wie auch verrückten Mann, der aber schließlich seine Probleme bekämpft.

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                                                  • 9 .5

                                                    Ein Film, der zeigt wie nah Genie und Wahnsinn doch beieinander liegen.
                                                    Nach "Gladiator" spielt sich Russell Crowe mit einer extrem guten Performance in greifbare Nähe einer Oscar-Prämierung. Leider hat es am Ende dann doch nicht gereicht, den Oscar hätte er durchaus verdient gehabt. Ein klasse Film über ein Mathe-Genie, der langsam mehr und mehr die Kontrolle über sein Leben verliert.

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