A History of Violence

A History of Violence (2005), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Drama, Kriminalfilm, Thriller, Kinostart 13.10.2005

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7.6
Kritiker
64 Bewertungen
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7.3
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136 Kommentare
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von David Cronenberg, mit Viggo Mortensen und Maria Bello

Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau, der Anwältin Edie (Maria Bello), und ihren beiden Kindern in der Kleinstadt Millbrook/Indiana. Doch eines Abends wird die Familienidylle gestört: Zwei brutale Räuber überfallen Tom im Coffeeshop. Er erkennt die Gefahr rechtzeitig und bewahrt seine Kunden und Freunde vor dem Schlimmsten, indem er die beiden gesuchten Mörder in Notwehr erschießt. Weil Tom daraufhin als Held gefeiert wird, steht sein Leben plötzlich Kopf – das Ereignis löst einen landesweiten Medienrummel aus. Tom fühlt sich im Blitzlichtgewitter allerdings überhaupt nicht wohl – er möchte sein normales Leben weiterführen. Doch dann erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty (Ed Harris) in Millbrook. Er bedroht Tom, weil er ihn für einen Mann names Joey hält, mit dem er schon lange abrechnen will. Tom versucht Fogarty zu erklären, dass eine Verwechslung vorliegt. Und er wehrt sich, um seine Familie zu schützen…

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (7) — Film: A History of Violence

Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[...] Dadurch nimmt der Zuschauer ab der ersten Sekunde, wenn nur eine Mauer und Stühle fotografiert werden, die Rolle des Voyeurs ein, der nur sehnlichst darauf wartet, dass etwas passiert. Der Mensch sehnt sich eben auch nur nach mehr. Die Ansichten sind hier allerdings verschieden, denn für den einen mag das ein geordnetes Familienleben sein und für den anderen die Beförderung zum Oberhaupt einer Mafia. Das wirkt einerseits befremdlich, andererseits spürt man, dass sich in dieser heilen Welt etwas zusammenbraut. Tatsächlich jedoch braut sich gar nichts zusammen, denn die Gewalt, von welcher Cronenberg erzählt, ist bereits da, wohin das Auge reicht, ob in der Schule oder innerhalb der Familie. [...]

Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

SiameseAlex: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

Wer die in diesem Film zelebrierte und kunstvoll inszenierte Persiflage auf das typisch Amerikanische nicht zu erkennen vermag, wird hinter ‘A History Of Violence’ womöglich nichts weiter als eine vorhersehbare Geschichte eines Mannes vermuten, der seiner ihn beschämenden Vergangenheit einfach nicht entfliehen kann. Aber ganz so einfach macht es sich David Cronenberg dann zum Glück doch nicht!
[...]
In einer schockierenden Kürze mit an Härte und Brutalität kaum zu überbietender, konsequent inszenierter Präzision durchlebt der geneigte Zuschauer einen Moment des Glücks und verspürt gewissermaßen einen Funken Gerechtigkeit. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

The_Comedian

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Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Bruderherz! Du hast ganz hervorragend kommentiert und differenzierend seziert! Noch kurz zum Ende: Verdrängen, vergeben - aber nicht vergessen! Und wehe, es bricht aus. Sie tötet ihn noch in der selben Nacht - oder sie fallen Jahre später übereinander her - oder sie leben (scheinbar) glücklich bis ans natürliche Ende! Alles möglich, oder? Alles zu deuten durch das wirklich phänomenale Mienenspiel, es sind tatsächlich keine Worte nötig! Liebe Grüße, C.


sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Ein Film den für zarte Gemüter eher auslassen sollten. Die Story wandelt sich ab dem Moment, in dem der Zuschauer die Hintergründe erfährt. Die Geschichte ab dann ist mir etwas zu einfach und glatt daher so wenig Punkte.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Die 5 Filmfreunde, gamona, ...

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9.0Herausragend

[...] Damit erarbeitet Cronenberg eine erschreckende, vielschichtige Dekonstruktion des Kleinbürgerbildes, das gleichzeitig auch eine Dekonstruktion des US-amerikanischen Kulturverständnisses bedeutet, Symbole und Ikonen – Baseball, Cheerleader, High Schools – werden von ihm erst konsequent bedient und bestätigt, um später still und heimlich als leere Hülsen enttarnt zu werden. [...]

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florian.fiele

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Starke Analyse! Formuliert auch Dinge aus, die mir selbst nicht auf Anhieb aufgefallen sind, die ich aber vollkommen unterstreichen kann.


Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Viggo Mortensen ("Der Herr der Ringe") formt seine gespaltene Figur zum schlüssigen Charakter: Ein Mann kann jahrzehntelang braver Familienvater sein und trotzdem Kerle umbringen, ohne mit der Wimper zu zucken. Einfühlsam gestaltet Maria Bello den Wandel von der blind vertrauenden Ehefrau auf dem Weg in den Abgtrund fundamentaler Zweifel, und Ed Harris wie William Hurt geben die überzeugendsten üblen Mobster seit langem.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

David Cronenbergs beeindruckender Thriller nach einer Comicvorlage, der bei den Filmfestspielen in Cannes seine Premiere feierte, beginnt mit der heilen Familienidylle und schlägt dann einen vollkommen überraschenden, aber für den Regisseur typischen Weg ein. Im Stil der existenzialistischen Western und immer wieder durchbrochen von grotesken Gewaltausbrüchen nimmt sich "History of Violence" Cronenbergs Lieblingsfrage nach der wahren Identität des Menschen an, überzeugt aber auch mit seiner beachtlichen Geradlinigkeit und Konsequenz. Ein großartiges Ensemble mit einem Oscar-reifen Ed Harris und einem hervorragenden Willam Hurt. Dieser Thriller ist auf keinen Fall etwas für zart Besaitete, denn hier wird knallhart vor Augen geführt, was pure Gewalt wirklich bedeutet. Dennoch wirklich empfehlenswert.

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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4.0Uninteressant

Cronenbergs Mainstream-Anbiederung scheitert am Identitätscrash im Game Boy-Format. Uninspiriert ohne Ende. Mir graut es vor EASTERN PROMISES.

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Kommentare (129) — Film: A History of Violence


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Hartigan85

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Bewertung9.0Herausragend

Ein äußerst treffender Titel für ein weiteres Meisterwerk in der grandiosen Filmographie von Regie-Genie David Cronenberg.
„A History of Violence“ ist ein überragendes Drama über einen verheirateten Familienvater, der von seiner Vergangenheit eingeholt wird und sich ihr stellen muss. Der Film beginnt ziemlich ruhig und idyllisch, ab einem gewissen Punkt (ein Wendepunkt im Leben der bisherigen Vorzeigefamilie) ändern sich Ton und Gangart und eine unvermeidliche Spirale der Gewalt wird in Gang gesetzt…
Wenn Cronenberg dann mal die im Filmtitel erwähnte Gewalt sprechen lässt, wird es richtig hart. Die Gewalteruptionen werden äußerst drastisch, aber auch verdammt realistisch dargestellt. Seine Freigabe ab 18 trägt der Film jedenfalls zu Recht, auch wenn die blutig-brutalen Szenen über den Film verteilt eher spärlich eingesetzt werden. Wer den Regisseur kennt, der dürfte bereits erahnen, dass auch auf (ruppige!) Sexszenen nicht verzichtet wird.
Die Darsteller können durch die Bank überzeugen. Absolut brillante Leistungen zeigen hier Hauptdarsteller Viggo Mortensen sowie Maria Bello als dessen Ehefrau. Ebenfalls stark sind William Hurt und Ed Harris als skrupellose Gangster. Die beiden Schauspielveteranen und auch der junge Ashton Holmes holen aus ihren Nebenrollen alles heraus und hinterlassen einen bleibenden Eindruck.
Als kleiner Tipp für alle, die den Film noch nicht in ihrer Sammlung haben: Am 24. Mai wird er erstmals hierzulande auf Blu-ray veröffentlicht!
Cronenbergs Streifen war verdientermaßen für viele Preise nominiert, unter anderem auch für 2 Oscars (Bestes Drehbuch + William Hurt als bester Nebendarsteller).
„A History of Violence“ ist ein packendes und meisterhaftes Drama über Gewalt und ihre Auswirkungen. Handwerklich perfekt, sehr eindringlich, bedrückend, radikal, klasse gespielt und mit einer großartigen Schlussszene. Bravo, Mr. Cronenberg!

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Hartigan85

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Vielen Dank Don und ja, ein Highlight der letzten 10 Jahre! :)


florian.fiele

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Sehr schön geschrieben! Ein Muss des letzten Jahrzehnts!


DTokarsky

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein guter Film zu einem ernstem Thema. Wie David Cronenberg die ganze Geschichte aufbaut ist sehr gut gemacht. So sehen wir zu Beginn eine fröhliche Normalo-Familie die im Laufe des Films immer mehr an den Folgen der Gewalt zerbricht.

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RalfAlfa

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Perfekt funktionierender typischer amerikanischer Thriller mit Zügen eines Dramas.
Außerordentlich gelungenes Casting. Hervorragende schauspielerische Leistung aller Beteiligten, bei der besonders Viggo Mortensen hervorzuheben ist (deshalb möchte ich hier volle 8 MPP geben statt 7.5). Teilweise beinhart. Wer wieder mal Lust auf einen ordentlichen Thriller hat, ist mit diesem Streifen gut bedient. Klare Empfehlung!

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florian.fiele

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

A History of Violence

Cronenberg beginnt seinen Film äußerst ruhig und langsam. Spannung und Dramatik sind nicht von Beginn an vorhanden, es wird quasi zunächst nur Aufbauarbeit geleistet. Aufbauarbeit, die sich später bezahlt macht, denn A History of Violence nimmt gewaltig Fahrt auf. Viggo Mortensen spielt auch hier (wie später in Eastern Promises) stark, Maria Bello und Ed Harris stehlen ihm sogar ein bisschen die Show. Routinierte Inszenierung, starker Score. Und, was besondere Erwähnung wert ist, Kinder spielen hier eine wichtige Rolle (und ausnahmsweise eine sehr vernünftige!). In der ersten Szene wird gleich mal ein Kind erschossen - mangelnde Geradlinigkeit und Kompromisslosigkeit kann man Cronenberg nicht vorwerfen - auch in der letzten ist es ein Kind, das die entscheidende Rolle spielt. Dazu wirkt das Szenario zu jedem Zeitpunkt absolut glaubwürdig und überzeugend gespielt. William Hurt ist noch zu würdigen, und dann schließlich der grandiose Schluss. Großartig gefilmt, gespielt (besonders von Maria Bello und Heidi Hayes) und mit passendem Score unterlegt.

8.5 - eher ein "kleines" Filmchen, nicht mit derselben Wucht wie später Eastern Promises, aber in jeder Hinsicht gut gefilmt und spannend anzuschauen

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florian.fiele

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Vom Thema her ist er etwas bodenständiger. Wobei letztendlich beides Familiengeschichten sind^^ Eastern Promises hat mich etwas mehr berührt, und ich fands auch noch stärker gespielt/gefilmt.


Hartigan85

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Sind Beide verdammt stark und nehmen sich nicht viel...:)


Jek-Hyde

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

A History of Violence ist so eine Geschichte die in den falschen Händen zu einem echt hässlichen und stumpfen Actionfilm verkommen wäre. Doch Cronenbergs Hände sind zum Glück genau die richtigen. Er inszeniert diese Geschichte der Gewalt ruhig, gefasst, realistisch und vor allem eins: intelligent. Von der fast schon Klischeehaften Ausgangsposition der Handlung, bis zum doch überraschenden und irgendwie nachdenklich stimmenden Ende hin ein großartiger Film. Ich bin mir bei Cronenberg immer nicht sicher, wie ich seine Filme einordnen soll, aber ja, ohne ihn wäre die Filmlandschaft wesentlich trister. Fast schon ein Antiactioner, ich bin mir in mach schwachem Moment nicht sicher, ob der Film wirklich gut ist, oder ich das nur glaube, dass er es ist, aber eine Chance sollte man diesem Placebo schon geben, besonders wenn man den Kopf einmal über die einfach Krach-Bum-Action hinausstrecken will.

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Gespenst006

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toller Kommentar, dem kann ich nur zustimmen.


Mister L

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Bewertung5.5Geht so

"A History of Violence" startet wirklich spannend. Vor allem die steigende Bedrohung durch die eintreffenden Bösewichte und das Unwissen über den Protagonisten Tom Stall gestalten die Handlung interessant. Allerdings lässt der Film im letzten Drittel immer mehr nach und wird relativ vorhersehbar. So fand ich das Ende dann echt unspektakulär und das versaut die Gesamtleistung des Films meiner Meinung nach ziemlich...

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Poor Boy

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Bewertung7.0Sehenswert

Kann man sehen.Ein Film der sich entwickelt und der seine Härten hat.

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zmpfl

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Bewertung7.5Sehenswert

Man kann von dem Film, der Story halten was man will, aber eins ist er:
konsequent.
Und allein das macht ihn sehenswert.
(Ist aber auch sonst ganz gut ;-))

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NiboraC

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Bewertung6.0Ganz gut

Gute Story

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Hauserfritz

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Bewertung5.5Geht so

Hat meinen Geschmack leider nicht getroffen. Nach einer Stunde ist eigentlich alles aufgelöst. Die letzte halbe Stunde ist irgendwie unnötig. Man hätte mehr aus der ersten "Hälfte" des Filmes machen können und sollen. Die ersten 20-30 Minuten sind nämlich wirklich stark.

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CommanderFarr

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Bewertung5.0Geht so

Bin unvoreingenommen gewesen. Mal von gehört, aber nicht groß Kritiken dazu gelesen. Eigentlich gar nichts weiter. Jetzt mal angschaut und ist ein Film wo ich sage: Tut mir nix. Werd ich bald wieder vergessen haben. Völlig uninteressant und sogar leicht dämlich wirds ab der Brudersequenz.

*SPOILER
-------da steht der Bruder erstmal ewig da und kuckt nur blöd, also wirklich blöd aus der Wäsche wie Joey mal eben drei seiner Gorillas umlegt, um sich dann nach einer gefühlten Ewigkeit zu entscheiden, endlich die Knarre aus der Schreibtischschublade zu holen und ballert dann aber wie der deppertse Anfänger nur daneben. Und so ein Trottel ist ein hohes Tier in einem Verbrechersyndikat?! Trottelsyndikat eher. Dasselbe hab ich eigentlich schon bei der Szene vorm Haus mit Ed Harris und sienn Gorillas gedacht. Nein also wirklich nein.

Nein sorry, wurde nicht unterhalten, habe nichts gelernt, wurde nicht zum Nachdenken angeregt und auch nicht emotional berührt von der Geschichte, die mir zu einfach ist , und dann eben auch noch wirklich dämlich wird .

Immerhin schauspielerisch sonst solide. Und Maria Bello ist immer wunderbar, das reißts raus. Ah genau, die Sexzene auf der Treppe, die war ziemlich gut. Sonst meh Prädikat:überflüssig

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A-Wax

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Bewertung6.5Ganz gut

Ich habe sehr viel gutes über "A History of Violence" gehört und kann das auch nachvollziehen, allerdings ist mir persönlich die Story viel zu weit hergeholt.

In zwei Sätzen zusammengefasst, geht es um eine Familie die an der kriminellen Vergangenheit des Vaters (fast) zerbricht. Der Protagonist führt ein geregeltes Leben in einer Kleinstadt und wird durch sein beherztes Handeln bei einem Überfall auf sein Lokal zu einem Helden über den landesweit in den Medien berichtet wird. Dieser Umstand lässt Leute aus seiner Vergangenheit auftauchen und seine wahre Identität kommt heraus.

Bis hierhin ist der Film noch sehr stark und auch innovativ, die dann folgenden Selbstjustiz- bzw. Racheelemente sind aber nur noch dröge und langweilig. Außerdem finde ich diese Geschichte ausgesprochen konstruiert und mit recht vielen Logiklöchern behaftet.

Die schauspielerischen Leistungen sind positiv zu sehen, vor allem Maria Bello gefällt mir sehr gut, als Ehefrau die langsam erkennen muss, dass sie ihren eigenen Mann gar nicht wirklich kennt.

Das letzte Drittel des Films und große Teile der konfusen Geschichte kosten den Film eine deutlich höhere Wertung.

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JackoXL

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"A History Of Violence" oder: David Cronenberg löst sich von seinem Image. Bekannt und beliebt geworden durch seine Body-Horror-Filme, habe ich jedesmal wenn sein Name fiel, sofort an einen Film aus dem Horrorgenre, oder zumindest etwas verwantes, gedacht. Als "A History Of Violence" erschien, war ich etwas verwundert, das klang gar nicht nach Cronenberg. Erst erstaunt, dann begeistert. Erstaunt bin ich nicht mehr, aber nach wie vor begeistert.
Genauer betrachtet könnte "A History Of Violence" auch ein ganz herkömlicher Thriller sein. Die Umsetzung und sein Bemühen, das Optimale aus der Story herauszukitzeln, das macht ihn auch mit zeitlichen Abstand noch so großartig.
Der Film strahlt von Beginn an eine fast bedächtige Ruhe aus. Durch seine Anfangsszene ist zwar schon klar, hier wird noch etwas passieren, aber es wird nicht gehetzt. Das macht schon mal den ersten Reiz aus. Da lauert was, der große Knall ist unvermeidlich. Man lernt zunächst Tom Stall und seine Familie kennen. Amerikanischer Standard. Eine funktionierende Ehe, zwei Kinder, normale Jobs, eine beschauliche Kleinstadt. Ein dummer Zufall führt zu einem kurzen Medienspektakel, das nächste Woche auch schon wieder kalter Kaffee wäre, wenn dadurch nicht plötzlich dunkele Schatten über die heile Welt hineinbrechen würden. Mit dem Eintreffen von zwielichtigen Gestallten scheint Tom Stalls Identität, das gesamte Bilderbuchfamiliengerüst, auf einmal wackelig. Wird der Mann Opfer einer Verwechslung oder gibt es da etwas, was lange im verborgenen lag?
Bis hier hin alles noch Ware für einen Thriller im vernünftigen Durchschnittsbereich, was "A History Of Violence" schnell hätte werden können, auch wenn bis dahin schon atmosphärisch klasse. Seine wahre Stärke entfalltet Cronenbergs Film erst jetzt. Zunächst aus der simpelen Ungewissheit, was denn nun die Wahrheit ist. Beides scheint möglich, beides funktioniert. Ohne auch nur einen Hinweis in die ein oder andere Richtung zu geben wird der Einfluß der Situation auf das Familienleben geschildert. Alles gerät aus den Fugen. Die heile Welt zerbröckelt, die Angst greift um sich, das Verhalten aller Beteiligten verändert sich. Toms sonst so sensibeler und angreifbarer Sohn wehrt sich auf einmal gegen die Schul-Bullys, schlägt mit ungeahnter Härte zurück. Die Bedrohung erzeugt Risse und legt Teile der Seele frei, die vorher nicht für möglich gehalten wurden.
Worauf das Ganze hinausläuft, werde ich natürlich nicht verraten, zu sehr scheint alles möglich. Ab jetzt gehe ich auch nicht mehr auf die Handlung ein, wer jetzt noch nicht interessiert ist, muss ihn wohl auch nicht sehen. Lieber mehr Worte zu der fantastischen Inszenierung. "A History Of Violence" ist handwerklich brilliant. Man merkt, dass hier ein Fachmann am Werk ist, auch wenn man ihn (zumindest damals) eher einem anderen Genre zuordnet. Dabei ist das ein Trugschluss, den es ist eigentlich ein Film wie gemacht für Cronenberg. Kein Body-Horror, aber ein tiefer, düsterer Einblick in die Abgründe hinter dem Vorhang. Somit gar nicht so weit weg von seinem Fachgebiet, denn auch was den Psychothriller anbelangt, hat Cronenberg schon seine Stärke beweisen dürfen. "A History Of Violence" gelingt der enorm ausgewogene Spagat zwischen Familiendrama und dunkelem Gangsterthriller in einem Maß, wie es nur ganz wenige Filmemacher hinbekommen. Ich könnte den Film gar nicht genau in ein Genre einordnen, das zeigt ja oft schon Qualität. Zwischen leise und wuchtig, aufbrausend und ruhig schwinkt er hin und her, dabei aber immer mit dieser düster-melancholisch-bedrohlichen Grundstimmung. Dazu ertsklassig gefilmt, hervorragend besetzt und gespielt und mit einem enorm einprägsamen, fantastischen Score von Howard Shore, der einen sofort in die richtige Stimmung versetzt und bis zum Ende nicht mehr loslässt.
Wie man aus der Story, die zwar interessant, aber nie sensationell klingt, so einen Film machen kann, meinen höchten Respekt.

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RoosterCogburn

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Wenn Cronenberg demnächst tatsächlich diese "Unterwelt"-Trilogie abschließt, glaube ich nicht, das der Film inhaltlich einen der anderen beiden direkt fortsetzt. Ich schließe mich diesbezüglich der Mehrheit der Gerüchteküche an. Der dritte Film wird ähnliche Motive besitzen (wie man das von Leone's Amerika-Trilogie kennt) und denselben Hauptdarsteller (wie bei der Dollar-Trilogie). Wenn das "Werk" vollendet ist, eröffnet das auch eine neue Sichtweise auf die Filme. Denn den angesprochenen Punkt Familie halte ich für sehr wichtig. Hier ist es zum Beispiel der geradezu biblische Aspekt des Brudermordes. Bei "Eastern" spielt sowohl der Konflikt zwischen den Brüdern als auch das Verhältnis Vater/Sohn eine tragende Rolle. Ich hoffe sehr es kommt zu einem dritten Filmprojekt.


Andy Dufresne

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Die Fortsetzung von Eastern Promises liegt wohl leider auf Eis (neulich irgendwo gelesen)...


emp6

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Bewertung6.0Ganz gut

(Spoiler)
Leider war es für mich eine ziemliche Enttäuschung:
Bis zu dem Moment, in dem die Frage, ob er nun "der von damals" ist oder nicht, beantwortet wird, handelt es sich um einen ziemlich soliden und auch spannenden Thriller mit guten Schauspielern, interessanter wenn auch nicht neuer Story und gelungenem Spannungsbogen.
Das letzte Dritte des Filmes war jedoch komplett überflüssig! Es wäre besser gewesen, die alles entscheidende Antwort bis zum Ende hinaus zu zögern und den gesamten Teil um den Bruder einfach wegzulassen. Was soll das?! Bereits nach 1 Std. Laufzeit ist die Spannung raus und es folgt eine halbstündige Sinnlos-Sequenz, die weder die Handlung voran treibt, noch Fragen beantwortet.
Erste 2/3 Laufzeit: 8 Punkte.
Letztes 1/3 Laufzeit: 2 Punkte.

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FordFairlane

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Bewertung6.5Ganz gut

A History of Violence ist ein Mix aus Drama und Selbstjustizthriller der alten Schule. Die Darsteller überzeugen in ihren Rollen mit leichtigkeit und auch die Gewalt bzw. Actionszenen wissen den Zuschauer zu überzeugen. Nur ist die Story nicht sehr innovativ, darum würde ich hier eher von einem durchschnittlichen Selbstjustiz Film mit Dramaelementen sprechen.

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Velly

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hab lange geschwankt, was die Bewertung angeht.... eigentlich tendiere ich eher zu 7,5, aber Viggo Mortensen war einfach zu gut für eine 7,5.
Die Schauspieler machen aus der Story was Besonderes, keine Frage. Deswegen dann doch die 8. ^^

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fkfilmkritik

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Erster Eindruck: Cronenberg's "Blue Velvet".

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SoulReaver

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Erster Eindruck: Was ein Meisterwerk.


fkfilmkritik

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Das sowieso. :D


Strikerth

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Bewertung7.0Sehenswert

So bleibe ich doch bei dieser Bewertung, auch wenn ich nicht weis warum sie schon vorher da war. Der Film war nicht schlecht, denn die Schauspieler sind gut besetzt wurden. Aber trotzdem hat er mich stellenweise nicht vom Hocker gerissen. Er war spannend und brutal, außerdem haben mir die Gewaltszenen gut gefallen. Allerdings legte er für mich an den falschen Stellen zu viel wert auf Genauigkeit, denn was nützen mir lange Einstellungen von Figuren die kaum eine Rolle spielen, wenn die die mich interessieren viel zu kurz kommen.

Der Film ist gut, aber hat einnige Chancen verpasst zu einem der perfekten Werke zu werden. Da macht Tarantino seine Arbeit in dem Bereich des Genres um einniges besser.

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mausekathi

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Bewertung5.5Geht so

Ich hatte eine sehr hohe Vorhersage zu dem Film (8.0),so hatte ich gewisse Erwartungen an den Film.Leider muss ich sagen,dass ich etwas enttäuscht wurde.Meiner Meinung nach hat der Film viel zu erzählen,doch es wurde wenig auf Details eingegangen und generell wurden die einzelnen Szenen und Momente zu schnell beendet.Eigentlich hätte die gesamte Story in doppelt so langer Zeit erzählt werden sollen,so wären viele Dinge schlüssiger und effektiver dargestellt worden und es hätte mir mit Sicherheit etwas besser gefallen.Insgesamt ist der Spannungsbogen des Films meiner Meinung nach fast geradlinig geblieben vielleicht liegt es auch an dem Wirrwarr an Ideen,lediglich die Actionszenen fand ich sehr gut umgesetzt.

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Rukus

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Bewertung5.0Geht so

Eindeutig nicht meine Filmwelt. Irgendwo ganz nett, aber irgendwie kommt mir die Geschichte nicht komplett vor.

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