A History of Violence

A History of Violence (2005), US
Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 13.10.2005

7.5 Kritiker
59 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.3 Community
5486 Bewertungen
110 Kommentare
A History of Violence - Bild 37446
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von David Cronenberg, mit Viggo Mortensen und Maria Bello

Coffeeshop-Wirt Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau, der Anwältin Edie (Maria Bello), und ihren beiden Kindern in der Kleinstadt Millbrook/Indiana. Doch eines Abends wird die Familienidylle gestört: Zwei brutale Räuber überfallen Tom im Coffeeshop. Er erkennt die Gefahr rechtzeitig und bewahrt seine Kunden und Freunde vor dem Schlimmsten, indem er die beiden gesuchten Mörder in Notwehr erschießt. Weil Tom daraufhin als Held gefeiert wird, steht sein Leben plötzlich Kopf – das Ereignis löst einen landesweiten Medienrummel aus. Tom fühlt sich im Blitzlichtgewitter allerdings überhaupt nicht wohl – er möchte sein normales Leben weiterführen. Doch dann erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty (Ed Harris) in Millbrook. Er bedroht Tom, weil er ihn für einen Mann names Joey hält, mit dem er schon lange abrechnen will. Tom versucht Fogarty zu erklären, dass eine Verwechslung vorliegt. Und er wehrt sich, um seine Familie zu schützen…

Handlung

Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt ein ruhiges und glückliches Leben zusammen mit seiner Frau Edie (Maria Bello) und den beiden Kindern Jack (Ashton Holmes) und Sarah (Heidi Hayes) in Millbrooke, Indiana. Eines Tages überfallen zwei üble Gangster seinen Coffeeshop, die Tom in Notwehr, doch gekonnt, erschießt. So mutiert Tom gegen seinen Willen zum Helden, der in der Presse gefeiert wird. Dies scheint dem introvertierten Tom überhaupt nicht zuzusagen: Er zieht es vor, seinen bei dem Überfall verletzten Arm in Ruhe auszukurieren. Doch die vielen Fernsehteams machen dies schier unmöglich.

Ein paar Tage später erscheint nun ein weiterer Gangster in seinem Coffeeshop, der sich als Carl Fogerty (William Hurt) ausgibt und behauptet Tom aus Philadelphia zu kennen – allerdings unter dem Namen Joey Cusack. Für Edie beginnt ein Wechselspiel zwischen Vertrauen und Misstrauen, Realität und Fiktion….

Als Fogerty und seine Männer seiner Frau und Tochter nachstellen und schließlich seinen Sohn kidnappen, um Tom/Joey zum Mitkommen zu zwingen, gelingt es Tom wiederum sehr gekonnt, die Verbrecher zu überwältigen. Dabei tötet er Fogertys Männer, wird jedoch am Fuß verletzt und beinahe von Fogerty erschossen. Im letzten Moment legt Sohn Jack den Gangster um. Nach dem Kampf mit den Gangstern ist es offensichtlich, dass Tom nicht die Wahrheit über seine Vergangenheit gesagt hat: Viel zu eingespielt waren seine Reaktionen und viel zu sicher die Tötung von Fogertys Männern.

Wegen des Todes der Gangster schwebt nun zudem seine Familie in Gefahr. Tom weiß, dass er nach Philadelphia zurückkehren muss, um reinen Tisch mit seinem Bruder und Gangsterboss Richie zu machen. Nachdem Joey Richies Bande erledigt hat, kann er als Tom zu seiner Familie zurückkehren. Doch wird ihm Edie jemals wieder vertrauen können?

Weiterführende Informationen
A History of Violence erschien zunächst als Comic von John Wagner und Vince Locke.
Mehr zu Regisseur David Cronenberg

Weitere Informationen im Internet
Interview mit David Cronenberg über den Film (auf englisch)
Besprechung der Filmmusik

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Cast & Crew


Kritiken (6) — Film: A History of Violence

SiameseAlex: SiameseMovies

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8.0Ausgezeichnet

Wer die in diesem Film zelebrierte und kunstvoll inszenierte Persiflage auf das typisch Amerikanische nicht zu erkennen vermag, wird hinter ‘A History Of Violence’ womöglich nichts weiter als eine vorhersehbare Geschichte eines Mannes vermuten, der seiner ihn beschämenden Vergangenheit einfach nicht entfliehen kann. Aber ganz so einfach macht es sich David Cronenberg dann zum Glück doch nicht!
[...]
In einer schockierenden Kürze mit an Härte und Brutalität kaum zu überbietender, konsequent inszenierter Präzision durchlebt der geneigte Zuschauer einen Moment des Glücks und verspürt gewissermaßen einen Funken Gerechtigkeit. [...]

Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

The_Comedian

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Du hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Bruderherz! Du hast ganz hervorragend kommentiert und differenzierend seziert! Noch kurz zum Ende: Verdrängen, vergeben - aber nicht vergessen! Und wehe, es bricht aus. Sie tötet ihn noch in der selben Nacht - oder sie fallen Jahre später übereinander her - oder sie leben (scheinbar) glücklich bis ans natürliche Ende! Alles möglich, oder? Alles zu deuten durch das wirklich phänomenale Mienenspiel, es sind tatsächlich keine Worte nötig! Liebe Grüße, C.


sushi25: movie-fan.de

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5.5Geht so

Ein Film den für zarte Gemüter eher auslassen sollten. Die Story wandelt sich ab dem Moment, in dem der Zuschauer die Hintergründe erfährt. Die Geschichte ab dann ist mir etwas zu einfach und glatt daher so wenig Punkte.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...

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9.0Herausragend

[...] Damit erarbeitet Cronenberg eine erschreckende, vielschichtige Dekonstruktion des Kleinbürgerbildes, das gleichzeitig auch eine Dekonstruktion des US-amerikanischen Kulturverständnisses bedeutet, Symbole und Ikonen – Baseball, Cheerleader, High Schools – werden von ihm erst konsequent bedient und bestätigt, um später still und heimlich als leere Hülsen enttarnt zu werden. [...]

Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten

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8.0Ausgezeichnet

Viggo Mortensen ("Der Herr der Ringe") formt seine gespaltene Figur zum schlüssigen Charakter: Ein Mann kann jahrzehntelang braver Familienvater sein und trotzdem Kerle umbringen, ohne mit der Wimper zu zucken. Einfühlsam gestaltet Maria Bello den Wandel von der blind vertrauenden Ehefrau auf dem Weg in den Abgtrund fundamentaler Zweifel, und Ed Harris wie William Hurt geben die überzeugendsten üblen Mobster seit langem.

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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...

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8.5Ausgezeichnet

David Cronenbergs beeindruckender Thriller nach einer Comicvorlage, der bei den Filmfestspielen in Cannes seine Premiere feierte, beginnt mit der heilen Familienidylle und schlägt dann einen vollkommen überraschenden, aber für den Regisseur typischen Weg ein. Im Stil der existenzialistischen Western und immer wieder durchbrochen von grotesken Gewaltausbrüchen nimmt sich "History of Violence" Cronenbergs Lieblingsfrage nach der wahren Identität des Menschen an, überzeugt aber auch mit seiner beachtlichen Geradlinigkeit und Konsequenz. Ein großartiges Ensemble mit einem Oscar-reifen Ed Harris und einem hervorragenden Willam Hurt. Dieser Thriller ist auf keinen Fall etwas für zart Besaitete, denn hier wird knallhart vor Augen geführt, was pure Gewalt wirklich bedeutet. Dennoch wirklich empfehlenswert.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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4.0Uninteressant

Cronenbergs Mainstream-Anbiederung scheitert am Identitätscrash im Game Boy-Format. Uninspiriert ohne Ende. Mir graut es vor EASTERN PROMISES.

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Kommentare (104) — Film: A History of Violence

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem Viggo Mortensen dem wunderbaren Aragorn Leben eingehaucht hat, hat er für mein Befinden absolute Narrenfreiheit. Zum Glück beweist er bei seiner Rollenauswahl aber ein glückliches Händchen und meistert auch 'A History of Violence' mit Bravour. In diesem Film bringt er als Tom Stall zwei Gangster zur Strecke, die eines Abends in seinem Imbiss herumpöbeln. Über Nacht wird er dadurch zur Berühmtheit. Doch der neu erlangte Ruhm bringt nicht nur die Presse in das kleine Städtchen Millbrook, sondern es tauchen auch plötzlich weitere Gangster auf, die Tom angeblich aus "Phili" kennen. Was leicht und seicht beginnt, bekommt mit dem Eintreffen von Ed Harris eine ganz neue Richtung verpasst. Als Zuschauer fragt man sich eine Weile lang, ob Tom nun Tom ist oder doch jemand anderes. Als diese Frage geklärt ist, geht die Ballerei erst richtig los. Mortensen und Bello als Ehepaar sind dabei passend besetzt und William Hurt hat auch einen überzeugenden Auftritt...

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Filmfanatiker

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Bewertung6.5Ganz gut

Irgendwie hab ich mir mehr erhofft. Etwas trocken und zäh in die Länge ziehend mit klasse aufspielenden Schauspielern. Das Potiental hätte aber zu mehr gereicht.

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Dr.Hasenbein

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

David Cronenberg gelinkt es für seine Verhältnisse einen sehr ruhigen, normalen und altmodischen Film zu drehen.
A History of Violence ist mehr Familiendrama als Gangsterthriller!
Deswegen sollte man hier nicht mit falschen Erwartungen an die Sache rangehen.
Cronenberg lässt sich sehr viel Zeit um die Geschichte in Rollen zu bringen und seine Figuren einzuführen.
Nachdem das Unglück seinen Lauf genommen hat passiert dann erstmal wieder nicht viel und wir sehen die Familie mit der Situation umzugehen.
Natürlich gibt es trotzdem einige wuchtige Momente, die aber nie im Vordergrund stehen sondern sich wunderbar in die Geschichte einfügen.
Herzstück des Films ist eben das Verhältnis der Familie zueinander.
Mit Viggo Mortensen & Maria Bello ist das Drama hervorragend besetzt und bietet mit Ed Harris und William Hurt zwei Nebendarsteller die den Film enorm aufwerten.

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J!GS4W

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

David Cronenberg präsentiert einen grandiosen Thriller, der vor allem von seinem Cast lebt. Die Geschichte ist zwar nicht wirklich neu, wird aber durch die Erzählweise frisch aufgelegt. Das steigert die Spannung und weckt durchaus Interesse. Schön fand ich, dass der Tenor des Filmes recht ruhig war, sich aber ab und an in wuchtigen Szenen entlädt. Dabei trumpfen Schauspieler wie Viggo Mortensen, Maria Bello und William Hurt deutlich auf und wirken stets überzeugend. Von Anfang bis Ende gibts also einen interessanten Verlauf mit Anspannung für die Nerven und netten Schmankerl für die Augen. Wir erhalten saubere Unterhaltung, die weder zu flach, noch zu überladen wirkt. Das macht "A History of Violence" zwar nicht wirklich zu Popcornunterhaltung oder Arthaus, siedelt sich aber aufgrund seiner unterschwelligen Kritik irgendwo dazwischen an.

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aberaber

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hier nähert sich Cronenberg den Mainstream-Geschmack. Macht er gut, hat mit gefallen.:-)

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Annumbay

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Tiefgreifend ...


aberaber

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WOW. Jemand, dem seine eigenen Kommentare gefallen...das nenne ich tiefgreifend (NOT). Get a life, Looser.


cyranorick

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Bewertung6.5Ganz gut

Hmm... wenn man die Geschichte um die Hälfte komprimiert hätte, wäre das wirklich eine nette Folge einer Krimiserie ergeben.
So jedoch vergehen die ersten 25 Minuten extreeeeeeeem laaangsam, und auch zwischendrin hat der Streifen immer mal wieder einen Hänger.
Prinzipiell passt die zähe Vorgehensweise und die Ruhe zur ländlichen Idylle.. aber für mich einfach zu viel "Stilmittel", zu wenig Spannung.
Man wartet auf den grossen Knall am Ende, den Twist, den Showdown, was auch immer... und bekommt leider ziemlichen Quark serviert.

Nicht falsch verstehen... es ist durchaus interessant, die Gewaltspirale zu verfolgen, und der Cast spielt wirklich großteils gut.
Für nen Knüller reicht es dann aber leider doch nicht.

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JohnWayne44

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Bewertung6.0Ganz gut

Schaut euch lieber noch mal 96 hours an.

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swissroland

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Bewertung6.0Ganz gut

schade das der film viele zähe momente hat und natürlich mehr als vorhersehbar ist. Zudem das ende...
Eigentlich ist der filme enttäuschend, ich hab mir viel mehr erwartet.
Genial sind nur die Bello und natürlich der Harris

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Canis Majoris

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Aragorn auf Abwegen...?

Auch die Musik trägt dazu bei, dass man Mortensen hier mit seiner Rolle in Herr der Ringe verbindet, denn Shores Soundtrack in diesem Film ist in Teilen dem von "Herr der Ringe 1-3" nicht sehr unähnlich.

Insgesamt ist dies ein sehr ruhiger Film mit einigen starken Momenten, was mir ausgesprochen gut gefällt, auch wenn die Story denkbar einfach gestrickt ist, was ich hier aber aufgrund der Spoiler-Gefahr nicht weiter vertiefen möchte.

Weniger Worte sind oft eben doch mehr.

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dub127

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Bewertung7.5Sehenswert

Die Geschichte wird spannend erzählt, die plötzliche Wendung fand ich sehr interessant und auch das offene Ende hat mir gut gefallen, passte irgendwie zur Story. Einziger Minuspunkt waren Jack und seine Klassenkameraden von der Highschool , die ach so harten Jungs aus dem Baseball Team klopfen große Sprüche und machen den Loser fertig, der sich natürlich auch wie die letzte Muschie verhält und dumm rumdiskutiert, total unglaubwürdig. Kam mir vor wie in American Pie. Ansonsten sehr gute schauspielerische Leistung.

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ThomasBenle

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Bewertung5.0Geht so

Zu Beginn ist „A History of Violence“ fast noch so etwas wie ein filmisches Kleinod, mit einer ungeheuer dichten, stimmigen Atmosphäre und einem durchaus überzeugenden Darstellerensemble, aus dem keiner, auch nicht Mortensen, meterhoch herausragt. Die Charaktereinführung funktioniert unheimlich gut und schon nach ein paar Minuten fühlt man sich ein klein wenig zuhause im eigentlich abschreckenden Kleinstadt-Mief.

Und dann kommt die Gewalt. Wer hätte das gedacht! Die Inszenierung ist dabei gewohnt tadellos, Cronenberg stellt einmal mehr seine Klasse unter Beweis und provoziert mit einer Kamera, die auch bei den krassesten Einstellungen nicht ausblendet. Standard. Aber nichts was man in einem Cronenberg-Streifen hervorheben müsste. Hervorheben muss man allerdings, dass es mit dem Film ab da jäh bergab geht: Der Plot ist durchschaut, der weitere Verlauf weitestgehend vorhersehbar und das ganze Trara darum deshalb nur noch langweilig und tatsächlich absolut austauschbar. Cronenberg zeigt damit etwas, was ich so von ihm bisher nicht gewohnt war: Gewalt einfach nur um der Gewalt willen.
Man metzelt sich von einem Statisten zum nächsten, im festen Glauben, etwas zu zeigen, was der Erwähnung wert sei und übersieht dabei letztlich, überhaupt etwas zu erwähnen. Das wirft einen langen Schatten auf den Rest des Films, aus dem er sich erst ganz zum Schluss nochmal für einen Augenblick befreit: Die stille, uneindeutige Schlussszene ist der vielleilcht stärkste und emotionalste Moment des Films - aber es dennoch nicht wert, den ganzen Murks davor zu ertragen. Mr. Cronenberg, das können Sie besser!

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Andi_AN

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Hab den Film heute gesehen, war enttäuscht und wollte deswegen ein Kommentar schreiben. Allerdings bist du mir in allen Punkten zuvor gekommen. Ich stimme in allen Punkten voll und ganz mit dir überein, ein vorhersehbarer und deswegen extrem langweiliger Film mit vereinzelten, meiner Meinung nach zum Teil unabsichtlichen, Höhepunkten.
- Not Cronenbergs Finest -
Freu mich dennoch auf "A Dangerous Method"


ThomasBenle

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War von "A Dangerous Method" leider noch weniger angetan als von "A History Of Violence". Schade, hatte mir da echt mehr erhofft.


RoosterCogburn

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Bewertung7.5Sehenswert

Ich möchte vorweg einmal die Cinema zitieren. Der Film "ist einer von der Sorte, über den man vorher so wenig wie möglich wissen sollte." Das stimmt. Wer dies beherzigt , erlebt eine grossartige Inszenierung von David Cronenberg. Sein Name und die Mitwirkung von Viggo Mortensen und William Hurt war für mich der Grund, warum ich mir den Film angesehen habe. Ohne viel über den Inhalt zu wissen. Ich wollte mich überraschen lassen. Basierend auf der Graphic Novel von John Wagner und Vince Locke enstand eine einmalige "Geschichte der Gewalt". Eine kaltblütige Inszenierung. Obwohl man sagen könnte "in der Ruhe liegt die Kraft". Cronenberg bricht immer wieder aus der ruhigen Grundstimmung aus. Die beklemmende Atmosphäre wird immer von brutalen Stilmitteln durchbrochen. Unterstützt wird das alles von einer großartigen Besetzung. Nicht der beste Cronenberg, aber auf jeden Fall sehenswert. Ein kluger, böser Film über Mord und Totschlag und einen plötzlichen Einbruch der Gewalt in eine Familienidylle.

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MarianoRodriguentino

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Cronenbergs Film ist ein Thriller ohne große, übertriebene Action. Was ihn ausmacht, ist eine knallhart inszenierte Brutalität und konsequente, kompromisslose Härte. Und die Schauspieler machen ohne Ausnahme einen tollen Job. Mir persönlich hat der kurze, aber beeindruckende Auftritt von William Hurt als Gangsterboss äußerst gut gefallen. Nur das Ende kam mir zu plötzlich und ich hatte das Gefühl, dass da einiges an Potential verschenkt wurde

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Punsha

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Cronenberg no. 2
Und wieder durfte ich ein intelligent gestricktes Netz aus Familiendrama und Gangsterfilm erleben, diesmal sogar um einiges vielschichtiger.
Die Familie Stall sind Teil eines friedlichen Lebens in einer idyllischen Kleinstadt bis sich eines Tages die Gewalt in der Gegend breit macht und der Kopf der Familie Tom (wieder einmal grandios: Viggo Mortensen) von seiner düsteren Vergangenheit eingeholt wird. Die Darstellung großer Gewaltexzesse nimmt hierbei eine tragende Rolle ein, und Cronenberg nimmt sich dies als Mittel zu Beantwortung vieler bedeutender Fragen. Wie reagiert dein Umfeld auf Gewalt? Während die einen nur den Zweck der Tat huldigen, die Hauptfigur zum Helden erklären und die Schrecklichkeit der Tat an sich gar ignorieren, versuchen die anderen Abscheu gegenüber Stalls Vergangenheit zu zeigen, können aber nicht leugnen, ein gewisses Interesse zu entwickeln oder tief im Inneren sogar eine besondere Lust zu verspüren. Hinter ihrer Fassade ist ein Großteil der Menschen förmlich "geil auf Gewalt", was uns ihr auf grandiose Weise offen gelegt wird.
Weiterhin thematisiert "A History of Violence" die Schwierigkeit der Vergangenheitsbewältigung. Ein angsteinflößender Ed Harris macht dem Zuschauer durch seine einmalige Performance klar, dass man sich vorher überlegen sollte, welche schrecklichen Taten man vollbringt, bevor man sie bereut und versucht sein altes Leben hinter sich zu lassen. Früher oder später wird man sowieso davon eingeholt. Und dann, wenn es soweit ist, hat man dann die Chance doch noch alles vergessen zu machen? Werden die Menschen, die dich lieben dir deine Lügen verzeihen? Cronenberg lässt die Frage unbeantwortet, aber eine bewegende Schlussszene gibt uns schließlich eine Tendenz: Der Mensch verurteilt Gewalt nicht gänzlich. Er lässt sie passieren, er lässt sich von ihr anstecken und schlussendlich lernt er mit ihr zu leben.
Anschauen!

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Timo K.

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Viele. :D DIE FLIEGE (kennst du ja anscheinend schon), DEAD RINGERS, eXistenZ, VIDEODROME (!) & CRASH (!!). Von den weniger körperbetonten Stoffen lässt sich unbedingt noch M. BUTTERFLY & SPIDER (grandioser Ralph Fiennes) hinzufügen. Spannender Regisseur. 'Nen bisschen was hab' ich auch noch nachzuholen von ihm.


Punsha

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Alles klar. Ich werd mich drum bemühen, danke dir! :D


SpiceWeasel

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

[Achtung an alle Allergiker! Kann ganz sicher Spuren von Spoiler enthalten!]

"I remember the moment I knew you were in love with me. I saw it in your eyes. I can still see it." - Tom

"Gewalt ist nicht konsumierbar!", sagte einst der bärtig pessimistische Grottenolm aus Österreich und versuchte mit erhobenem Zeigefinger einen Film zu drehen nachdem man sich schuldig fühlen sollte. Egal was ich von "Funny Games" halten mag hat es bei mir teilweise funktioniert, auch wenn er mich mit meiner Nase direkt reingedrückt hat wie das kleine Arschloch den armen Peppi in seinen eigenen Haufen. Einen etwas anderen Ansatz beschreitet der gute David Cronenberg mit seiner Anklage an die "History of violence" der Menschheit und hier speziell Amerika.

Der Film ist auf den ersten Blick ein ziemlich durchschnittlicher Gangster/Revenge Streifen nach altem Muster. Jedoch ist etwas anders bei dem Film, nein ich meine nicht die Optik die fast ausschließlich auf Weitwinkellinsen gedreht wurde und man dadurch vor allem bei Close Ups noch die kleinste Gefühlsregung entdecken kann und auch MUSS! Denn Herr Cronenberg schafft es ohne das man auch nur irgendwas über die Hintergründe der Protagonisten im Film erfährt, doch scheinbar alles über sie weiß oder zumindest spürt das da noch mehr ist außer ihrer "history of violence" welche alle am Ende verbinden wird.
Selbst beim direkten Dialog welcher die Vergangenheit von Joey und seinem Bruder Richie behandelt bleibt man im unklaren warum und wie es zur Flucht von Tom Stall aka Joey gekommen ist, trotzdem DENKE ich es mir zusammen reimen zu können, was zum einen an den genialen Schauspielern liegt die unter einander in den Drehpausen sich selber ihre History (of violence) zurecht gelegt hatten ohne sie jemals auf Celluloid kundzutun und zum anderen am genialen Drehbuch was so knackig kompakt von Cronenberg umgesetzt wurde ohne sich in irgend einem Schnickschnack zu verstricken.
Selbst die Sexszene zwischen der reizenden Maria Bello (Cheerleader ftw!) und dem immer fabelhaften Viggo der König Mortensen sind hier nicht aufgesetzt und peinlich sondern absolut Notwendig um die besondere Chemie der beiden nach all den Jahren Ehe zu zeigen. Sie wirkt wirklich sexy und erschreckend herb erotisch zugleich. Wenn Edi merkt dass sie die "History of violence" in Tom eben nicht nur abschreckt und anwidert sondern auch verdammt anmacht bekommt die Familiendynamik eine neue Facette.

Es kommt bei mir nie Langeweile auf da jede Szene wichtig und jede Einstellung anders ist als die zuvor, dann noch die kurze Laufzeit und ein Soundtrack von Howard Shore der die Stimmung immer zu tragen weiß.
Nur was wäre ein Gangsterfilm ohne furchteinflößende Gangster? Hier habe wir zum einen Ed fucking Harris der hier mit nur einem Auge und einem vollen Koffer Charisma das Mark erschüttert! Die Szene im Kaufhaus mit Edi ist so einfach aber dennoch so spannend inszeniert da man ihre Angst und Verunsicherung vor dem Bösen schwarzen Mann im Anzug richtig spürt und nachvollziehen kann auch wenn sie versucht noch so taff zu wirken. Er haut so trockene onliner raus, die nur ein Mann mit einer "History of violence" mit soviel Authentizität sprechen kann (oder eben Ed Harris!*g*).
Zu Will Hurt muss man auch nicht mehr viel sagen, ein Ausnahme Schauspieler der vor allem im O-Ton genossen werden sollte! Er bringt am Ende mit seinem Kinnbärtchen auch noch so was wie Humor in den Film.

Die Gewalt, wenn sie denn losbricht ist so extrem wie zwar für einen Cronenberg üblich jedoch kommt sie so plötzlich unerwartet das es für den normalo Kinobesucher wohl schon ein "uhhhaaaa" Moment mit Wegschaugarantie ist. (bei mir zuhause vertreten durch meine Freundin darum fundierte Aussage! *g*)
Trotzdem sind die Goreeffekte (allesamt handmade) der springende punkt um wieder auf den guten Michael aus Österreich zu kommen der in seinem Film die Gewalt überhaupt nicht zeigt und sie nur im off stattfinden lässt da sie ja auch "nicht konsumierbar" sei. Ganz anders geht Cronenberg die Sache an und zeigt alles….nein wirklich ALLES! Wer bei dem genialen Bruce Willis Streifen "Last boys Scout" den Spruch "Er hat ihm seine Nase direkt ins Gehirn gepustet!" gehört hat wird hier das Ergebnis SEHEN und zwar so das es selbst für die sonst so Gewalt proklamierenden USA zuviel war und die Schere angesetzt werden musste obwohl gar keine Brüste zu sehen waren.(Die Euro-Version war uncut!) So zieht es sich durch alle Gewaltakte im Film die alles andere an zimperlich verfilmt wurden!
(Besonders ist die "Cutszene 44" zu empfehlen die bei den Spezial Features auf der DVD/BluRay zu finden ist, eklig gut!)
Somit geht Cronenberg einen "Weg der Selbsterkenntnis" und nicht wie Haneke den "Weg der Belehrung", welcher der bessere ist sei jedem selber überlassen!
Bei mir haben beide ihren Teil erreicht! Ich bemerkte es besonders gut an meiner Glotzkollegin neben mir auf der Couch die immer wenn der rote Saft suppte immens zusammengezuckt ist und ihren Kopf angewidert im Kissen vergraben hat.

Denn sollten wir nicht eigentlich alle so reagieren?

Sind wir schon so abgestumpft?

Wieso jubelt man wenn ein Bösewicht einen Kopfschuss bekommt?
Weil er es verdient hat oder weil wir denken das er es durch seine "History of violence" verdient hat?

Vielleicht brauchten wir nicht abstumpfen, da wir alle eine "History of violence" in uns haben?

So setzt sich Tom nach getaner Arbeit am Ende wieder zu seiner Familie an den Esstisch und es liegt eine Spannung in der Luft die durch Vergeben und Misstrauen aufgeladen wird, sich dann aber durch das Zitat am Anfang von meinem Text wieder beruhigt und man erkennt das die komplette Familie nun selbst ein History of violence besitzt aber damit leben wird/kann.

(Danke fürs lesen)

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SpiceWeasel

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Vielen Dank! =)


CapitanKnaecke

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Argh....Nagut, dann les ich diese Kritik halt erst wenn ich den Film gesehen habe :/


robin.fleu

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Bewertung5.0Geht so

Ich muss mich "sushi25: movie-fan.de" anschließen. Bis zu einem gewissen Punkt im Film dachte ich, der Film bekäme von mir 10 Punkte. Jedoch wurde aus dem herausragendem Anfang einfach zu wenig gemacht.
Kommt mir so vor als wären Hänsel und Grätel zusammen durch den Wald spaziert, hätten das Lebkuchenhaus gefunden und hätten es beruhigt weggefuttert, kurz bevor sie heil und munter zum Heimweg aufbrechen.
Im Klartext: Außer dass da 'n paar Leute erschossen werden und ein paar Jungs verkloppt werden, passiert in dem Film nicht viel.
Und um es noch ein wenig farbenfroh abzuschließen: es wird schön vorbereitet, angeheizt und die Menge ist am jubeln. Eine Vorlage. Der Torhüter steht im Nirgendwo und der Stürmer steht allein vor dem Tor, schießt und... aus 5 Metern daneben.

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Ezra

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Ich glaub die Gute heißt Gretel ;)


crab1973

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Zum Film braucht man gar nicht viel sagen. Cronenberg kann sich auf seinen Cast blind verlassen, die Geschichte packt, auch wenn der Film in der zweiten Hälfte nicht mehr so überraschend ist wie am Anfang. Das haben ja auch einige vor mir bereits angemerkt.
Die Gewalt ist erschreckend real und war (das ich sowas mal schreibe) mir schon fast zu heftig. Was allerdings nur wieder zeigt, dass Cronenberg im Handumdrehen eine Reaktion bei mir erreicht von der Pfeifen wie Eli Roth nur träumen können.
Der Film basiert, so weit ich weiss auf einem Comic und ich wollte eigentlich nur fragen ob mir einer mal den, etwas kryptischen Titel erklären kann.

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sikkmeidack

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Bewertung9.0Herausragend

Tragisch-tief-eingreifendes Thriller-Drama mit schonungslosen Hochpuls-Sequenzen... - und einer Szene "married raping", die großartig verfilmt, aber aufgrund der reingestotterten Beschneidungs-Aufrufe in manchen Versionen herausgeschnitten wurde...

Wenig zu bemängeln, aber fast alles zu loben. Ich erwähne den Schauspieler nicht.

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Magnolia

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Bewertung7.5Sehenswert

"eastern promises" gefällt mir besser, aber auch in "a history of violence" spielt viggo mortensen sehr gut.

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Madsen-Freundin

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Bewertung6.0Ganz gut

Warum der Film in Fankreisen so gehypt wird, kann ich nicht verstehen. Die Geschichte beginnt ziemlich gut mit einer recht harmonischen Idylle, die jähe Risse bekommt. Toll gespielt vor allem von Viggo Mortensen und Ed Harris, kommt ordentlich Spannung auf. Doch sobald man weiß, was los ist, verblasst die bis dahin reizvolle Atmosphäre, und der Film wird sehr linear und eigentlich auch ziemlich langweilig. Sogar die zuvor interessanten, weil nicht schablonenhaften Charaktere wirken auf einmal dröge und uninteressant. Und das Ende… nee, das war einfach zu wenig. Erste Filmhälfte toll, zweite Hälfte nur Durchschnitt. Da war mehr drin.

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