A History of Violence
A History of Violence (2005), US Laufzeit 95 Minuten, FSK 18, Thriller, Kriminalfilm, Drama, Kinostart 13.10.2005
60 Bewertungen
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5886 Bewertungen
116 Kommentare
Keine
von David Cronenberg, mit Viggo Mortensen und Maria Bello
Coffeeshop-Wirt Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt glücklich und zufrieden mit seiner Frau, der Anwältin Edie (Maria Bello), und ihren beiden Kindern in der Kleinstadt Millbrook/Indiana. Doch eines Abends wird die Familienidylle gestört: Zwei brutale Räuber überfallen Tom im Coffeeshop. Er erkennt die Gefahr rechtzeitig und bewahrt seine Kunden und Freunde vor dem Schlimmsten, indem er die beiden gesuchten Mörder in Notwehr erschießt. Weil Tom daraufhin als Held gefeiert wird, steht sein Leben plötzlich Kopf – das Ereignis löst einen landesweiten Medienrummel aus. Tom fühlt sich im Blitzlichtgewitter allerdings überhaupt nicht wohl – er möchte sein normales Leben weiterführen. Doch dann erscheint der geheimnisvolle Carl Fogarty (Ed Harris) in Millbrook. Er bedroht Tom, weil er ihn für einen Mann names Joey hält, mit dem er schon lange abrechnen will. Tom versucht Fogarty zu erklären, dass eine Verwechslung vorliegt. Und er wehrt sich, um seine Familie zu schützen…
Handlung
Tom Stall (Viggo Mortensen) lebt ein ruhiges und glückliches Leben zusammen mit seiner Frau Edie (Maria Bello) und den beiden Kindern Jack (Ashton Holmes) und Sarah (Heidi Hayes) in Millbrooke, Indiana. Eines Tages überfallen zwei üble Gangster seinen Coffeeshop, die Tom in Notwehr, doch gekonnt, erschießt. So mutiert Tom gegen seinen Willen zum Helden, der in der Presse gefeiert wird. Dies scheint dem introvertierten Tom überhaupt nicht zuzusagen: Er zieht es vor, seinen bei dem Überfall verletzten Arm in Ruhe auszukurieren. Doch die vielen Fernsehteams machen dies schier unmöglich.
Ein paar Tage später erscheint nun ein weiterer Gangster in seinem Coffeeshop, der sich als Carl Fogerty (William Hurt) ausgibt und behauptet Tom aus Philadelphia zu kennen – allerdings unter dem Namen Joey Cusack. Für Edie beginnt ein Wechselspiel zwischen Vertrauen und Misstrauen, Realität und Fiktion….
Als Fogerty und seine Männer seiner Frau und Tochter nachstellen und schließlich seinen Sohn kidnappen, um Tom/Joey zum Mitkommen zu zwingen, gelingt es Tom wiederum sehr gekonnt, die Verbrecher zu überwältigen. Dabei tötet er Fogertys Männer, wird jedoch am Fuß verletzt und beinahe von Fogerty erschossen. Im letzten Moment legt Sohn Jack den Gangster um. Nach dem Kampf mit den Gangstern ist es offensichtlich, dass Tom nicht die Wahrheit über seine Vergangenheit gesagt hat: Viel zu eingespielt waren seine Reaktionen und viel zu sicher die Tötung von Fogertys Männern.
Wegen des Todes der Gangster schwebt nun zudem seine Familie in Gefahr. Tom weiß, dass er nach Philadelphia zurückkehren muss, um reinen Tisch mit seinem Bruder und Gangsterboss Richie zu machen. Nachdem Joey Richies Bande erledigt hat, kann er als Tom zu seiner Familie zurückkehren. Doch wird ihm Edie jemals wieder vertrauen können?
Weiterführende Informationen
A History of Violence erschien zunächst als Comic von John Wagner und Vince Locke.
Mehr zu Regisseur David Cronenberg
Weitere Informationen im Internet
Interview mit David Cronenberg über den Film (auf englisch)
Besprechung der Filmmusik
Mehr Bilder (14) und Videos (2) zu A History of Violence
Cast & Crew
-
David Cronenberg
-
Viggo Mortensen
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tom Stall
-
Maria Bello
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Edie Stall
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Ed Harris
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Carl Fogarty
-
William Hurt
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Richie Cusack
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Ashton Holmes
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Jack Stall
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Peter MacNeill
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sheriff Sam Carney
Regie
Schauspieler
-
Stephen McHattie
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Leland Jones
-
Greg Bryk
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) William Orser
-
Sumela Kay
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Judy Danvers
-
Deborah Drakeford
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlotte
-
Aidan Devine
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Charlie Roarke
-
Josh Olson
- Genre
- Psychothriller, Gangsterfilm, Familiendrama
- Zeit
- 2000er Jahre, Gegenwart, Vergangenheit
- Ort
- Indiana, Kleinstadt, Philadelphia
- Handlung
- Auftragskiller, Auftragsmord, Bedrohung, Blindheit, Blutbad, Bruder, Bruder-Bruder-Beziehung, Brutalität, Doppelleben, Doppelte Identität, Ehe, Ehemann-Ehefrau-Beziehung, Ehestreit, Entführung, Familie, Familienehre, Familienehre, Familienkonflikte, Familienkonflikte, Familienzusammenführung, Flinte, Gangster, Gangsterboss, Gefahr, Geheime Identität, Geheimnis, Geschwister, Gewalt, Gewaltausbruch, Gewehr, Großfamilie, Held, Identität, Imbiss, Kellnerin, Kinder, Kriminelle Vergangenheit, Kugelhagel, Lebensgefahr, Massaker, Medien, Misstrauen, Mord, Mutter, Mörder, Notwehr, Organisierte Kriminalität, Pistole, Psychoterror, Quickie, Schrotflinte, Schuss, Schuss in den Kopf, Schuss in den Mund, Schusswunde, Selbstverteidigung, Sheriff, Sohn, Tod durch Erschießen, Vater, Vater-Sohn-Beziehung, Vergewaltigung, Verlassen der Familie, Verletzung, Versteck, Versuchter Mord, Vertrauen, Überfall, Überleben
- Stimmung
- Eigenwillig, Ernst, Geistreich, Hart, Spannend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails A History of Violence
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Kritiken (7) — Film: A History of Violence
Oceanic6: CinemaForever
Kommentar löschen[...] Dadurch nimmt der Zuschauer ab der ersten Sekunde, wenn nur eine Mauer und Stühle fotografiert werden, die Rolle des Voyeurs ein, der nur sehnlichst darauf wartet, dass etwas passiert. Der Mensch sehnt sich eben auch nur nach mehr. Die Ansichten sind hier allerdings verschieden, denn für den einen mag das ein geordnetes Familienleben sein und für den anderen die Beförderung zum Oberhaupt einer Mafia. Das wirkt einerseits befremdlich, andererseits spürt man, dass sich in dieser heilen Welt etwas zusammenbraut. Tatsächlich jedoch braut sich gar nichts zusammen, denn die Gewalt, von welcher Cronenberg erzählt, ist bereits da, wohin das Auge reicht, ob in der Schule oder innerhalb der Familie. [...]
Kritik im Original 21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschenWer die in diesem Film zelebrierte und kunstvoll inszenierte Persiflage auf das typisch Amerikanische nicht zu erkennen vermag, wird hinter ‘A History Of Violence’ womöglich nichts weiter als eine vorhersehbare Geschichte eines Mannes vermuten, der seiner ihn beschämenden Vergangenheit einfach nicht entfliehen kann. Aber ganz so einfach macht es sich David Cronenberg dann zum Glück doch nicht!
[...]
In einer schockierenden Kürze mit an Härte und Brutalität kaum zu überbietender, konsequent inszenierter Präzision durchlebt der geneigte Zuschauer einen Moment des Glücks und verspürt gewissermaßen einen Funken Gerechtigkeit. [...]
Kritik im Original 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
The_Comedian 2010/10/07 16:52:52
Antwort löschenDu hast den Nagel auf den Kopf getroffen, Bruderherz! Du hast ganz hervorragend kommentiert und differenzierend seziert! Noch kurz zum Ende: Verdrängen, vergeben - aber nicht vergessen! Und wehe, es bricht aus. Sie tötet ihn noch in der selben Nacht - oder sie fallen Jahre später übereinander her - oder sie leben (scheinbar) glücklich bis ans natürliche Ende! Alles möglich, oder? Alles zu deuten durch das wirklich phänomenale Mienenspiel, es sind tatsächlich keine Worte nötig! Liebe Grüße, C.
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin Film den für zarte Gemüter eher auslassen sollten. Die Story wandelt sich ab dem Moment, in dem der Zuschauer die Hintergründe erfährt. Die Geschichte ab dann ist mir etwas zu einfach und glatt daher so wenig Punkte.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Damit erarbeitet Cronenberg eine erschreckende, vielschichtige Dekonstruktion des Kleinbürgerbildes, das gleichzeitig auch eine Dekonstruktion des US-amerikanischen Kulturverständnisses bedeutet, Symbole und Ikonen – Baseball, Cheerleader, High Schools – werden von ihm erst konsequent bedient und bestätigt, um später still und heimlich als leere Hülsen enttarnt zu werden. [...]
Kritik im Original 7 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten Bernd Haasis: Stuttgarter Nachrichten
Kommentar löschenViggo Mortensen ("Der Herr der Ringe") formt seine gespaltene Figur zum schlüssigen Charakter: Ein Mann kann jahrzehntelang braver Familienvater sein und trotzdem Kerle umbringen, ohne mit der Wimper zu zucken. Einfühlsam gestaltet Maria Bello den Wandel von der blind vertrauenden Ehefrau auf dem Weg in den Abgtrund fundamentaler Zweifel, und Ed Harris wie William Hurt geben die überzeugendsten üblen Mobster seit langem.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenDavid Cronenbergs beeindruckender Thriller nach einer Comicvorlage, der bei den Filmfestspielen in Cannes seine Premiere feierte, beginnt mit der heilen Familienidylle und schlägt dann einen vollkommen überraschenden, aber für den Regisseur typischen Weg ein. Im Stil der existenzialistischen Western und immer wieder durchbrochen von grotesken Gewaltausbrüchen nimmt sich "History of Violence" Cronenbergs Lieblingsfrage nach der wahren Identität des Menschen an, überzeugt aber auch mit seiner beachtlichen Geradlinigkeit und Konsequenz. Ein großartiges Ensemble mit einem Oscar-reifen Ed Harris und einem hervorragenden Willam Hurt. Dieser Thriller ist auf keinen Fall etwas für zart Besaitete, denn hier wird knallhart vor Augen geführt, was pure Gewalt wirklich bedeutet. Dennoch wirklich empfehlenswert.
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Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenCronenbergs Mainstream-Anbiederung scheitert am Identitätscrash im Game Boy-Format. Uninspiriert ohne Ende. Mir graut es vor EASTERN PROMISES.
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Kommentare (109) — Film: A History of Violence
Kommentar schreibenthe assassin 666 2012/05/19 17:50:45
Kommentar löschenRuhig erzählt, außergewöhnlich gut gespielt, drastisch in seiner Gewaltdarstellung und vom Inhalt sehr böse es läßt einem fast an das gute im Menschen zweifeln.
David Cronenbergs neueter Film ist wieder sehr gut geworden, der Kanadier hat es noch nicht verlernt seine Fans bei der Stange zu halten. :)
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BlueEyedDevil80 2012/05/19 10:58:36
Kommentar löschenDer Film trägt seinen Namen zurecht. Mortensens Rachefeldzug verläuft ziemlich blutig.
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Cepete 2012/04/07 17:47:18
Kommentar löschenEin guter Film mit passabler Umsetzung. Die eigetnliche Idee verliert sehr viel Potential darin, dass alles zu schnell passiert.
Ich hätte mir gewünscht, dass viel besser auf einzelne Charakter eingegangen wird, was einige Szenen bedrohlicher und andere dramatischer gestaltet hätte.
Alles in allem kommt mir der Film sehr gehetzt vor. Es passiert eins nach dem anderen ohne große Durchleuchtungen. Mit mehr Tiefgang hätte der Film auf 2-3h kommen können und dann wäre die wirklich viel versprechende Idee hinreichend umgesetzt gewesen.
So leider "nur" ein guter Film, mit mittelmäßig guten schauspielerischen Leistungen und
passabler Stimmung.
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PaJeRo 2012/03/29 15:55:36
Kommentar löschenJaja, Cronenberg und seine Gewalt. Schauspielerisch natürlich gut, aber das hier war dann doch so ein Film, wo ich mir mehr Handlung gewünscht habe....
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taylortheman 2012/03/23 23:41:53
Kommentar löschenEigentlich ein sehr passabler Film nur find ich ist die Story ein wenig fad und es wird gnadenlos überzogen vom Cutter
... und so ist es schwer den Film als Lieblingsfilm zu nennen.
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aggrotainment 2012/03/03 10:21:52
Kommentar löschenHierbei handelt sich es um einen wirklich gnadenlosen Thriller. Zugegeben, der ein oder andere muss schon ein bisschen durchhalten weil der Film seine Längen hat. Längen die mir gefallen, die für mich mit Stoff gefüllt sind der mich nicht langweilt. Allerdings langweilt mich wenig wenn ich einen gut agierenden Cast sehe, da reicht es mir den Schauspielern bei ihrem Spiel zuzusehen und ihr Verhalten zu studieren. Aber wieder zum Film: Croneneberg geht hier einen Schritt Richtung Mainstream, aber nicht zu weit. Brutalität und "Gnadenlosigkeit" liegen immer noch ein gutes Stück weit entfernt vom Standard. Das kommt diesem Film durchaus zu Gute, da es die Aussage des Films über -unsere oft oberflächliche Wahrnehmung von Menschen- noch direkter unterstreicht.
Kommentare zu meinen DVD's: 03/???
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ritchi 2012/02/25 19:28:05
Kommentar löschenNaja...
Die Musik geht einem ganz schön schnell auf den Zeiger, auch wenn sie vielleicht dazu beträgt, dass die vielen langweiligen Szenen bedrohlich und dadurch nicht noch langweiliger wirken. Man kann nicht sagen dass es ein schlechter Film ist, aber mehr auch nicht. Die Besetzung ist ja auch gut, jedoch kommt es nie dazu wirklich Spannung aufkommt, schon allein weil die Gangster anscheinend Winterschlaf halten während sie Viggo in den harten Szenen nacheinandern auseinandernimmt.
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Neo_seven 2012/02/26 10:44:10
Antwort löschenWAAAAAAAS?
ritchi 2012/03/07 19:11:41
Antwort löschentrue (story!) history...
kinogaengerin 2012/01/31 08:27:22
Kommentar löschenNachdem Viggo Mortensen dem wunderbaren Aragorn Leben eingehaucht hat, hat er für mein Befinden absolute Narrenfreiheit. Zum Glück beweist er bei seiner Rollenauswahl aber ein glückliches Händchen und meistert auch 'A History of Violence' mit Bravour. In diesem Film bringt er als Tom Stall zwei Gangster zur Strecke, die eines Abends in seinem Imbiss herumpöbeln. Über Nacht wird er dadurch zur Berühmtheit. Doch der neu erlangte Ruhm bringt nicht nur die Presse in das kleine Städtchen Millbrook, sondern es tauchen auch plötzlich weitere Gangster auf, die Tom angeblich aus "Phili" kennen. Was leicht und seicht beginnt, bekommt mit dem Eintreffen von Ed Harris eine ganz neue Richtung verpasst. Als Zuschauer fragt man sich eine Weile lang, ob Tom nun Tom ist oder doch jemand anderes. Als diese Frage geklärt ist, geht die Ballerei erst richtig los. Mortensen und Bello als Ehepaar sind dabei passend besetzt und William Hurt hat auch einen überzeugenden Auftritt...
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Filmfanatiker 2012/01/28 00:16:01
Kommentar löschenIrgendwie hab ich mir mehr erhofft. Etwas trocken und zäh in die Länge ziehend mit klasse aufspielenden Schauspielern. Das Potiental hätte aber zu mehr gereicht.
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Dr.Hasenbein 2012/01/23 00:44:49
Kommentar löschenDavid Cronenberg gelinkt es für seine Verhältnisse einen sehr ruhigen, normalen und altmodischen Film zu drehen.
A History of Violence ist mehr Familiendrama als Gangsterthriller!
Deswegen sollte man hier nicht mit falschen Erwartungen an die Sache rangehen.
Cronenberg lässt sich sehr viel Zeit um die Geschichte in Rollen zu bringen und seine Figuren einzuführen.
Nachdem das Unglück seinen Lauf genommen hat passiert dann erstmal wieder nicht viel und wir sehen die Familie mit der Situation umzugehen.
Natürlich gibt es trotzdem einige wuchtige Momente, die aber nie im Vordergrund stehen sondern sich wunderbar in die Geschichte einfügen.
Herzstück des Films ist eben das Verhältnis der Familie zueinander.
Mit Viggo Mortensen & Maria Bello ist das Drama hervorragend besetzt und bietet mit Ed Harris und William Hurt zwei Nebendarsteller die den Film enorm aufwerten.
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J!GS4W 2012/01/14 17:45:48
Kommentar löschenDavid Cronenberg präsentiert einen grandiosen Thriller, der vor allem von seinem Cast lebt. Die Geschichte ist zwar nicht wirklich neu, wird aber durch die Erzählweise frisch aufgelegt. Das steigert die Spannung und weckt durchaus Interesse. Schön fand ich, dass der Tenor des Filmes recht ruhig war, sich aber ab und an in wuchtigen Szenen entlädt. Dabei trumpfen Schauspieler wie Viggo Mortensen, Maria Bello und William Hurt deutlich auf und wirken stets überzeugend. Von Anfang bis Ende gibts also einen interessanten Verlauf mit Anspannung für die Nerven und netten Schmankerl für die Augen. Wir erhalten saubere Unterhaltung, die weder zu flach, noch zu überladen wirkt. Das macht "A History of Violence" zwar nicht wirklich zu Popcornunterhaltung oder Arthaus, siedelt sich aber aufgrund seiner unterschwelligen Kritik irgendwo dazwischen an.
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aberaber 2012/01/11 14:36:13
Kommentar löschenHier nähert sich Cronenberg den Mainstream-Geschmack. Macht er gut, hat mit gefallen.:-)
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cyranorick 2012/01/05 23:25:44
Kommentar löschenHmm... wenn man die Geschichte um die Hälfte komprimiert hätte, wäre das wirklich eine nette Folge einer Krimiserie ergeben.
So jedoch vergehen die ersten 25 Minuten extreeeeeeeem laaangsam, und auch zwischendrin hat der Streifen immer mal wieder einen Hänger.
Prinzipiell passt die zähe Vorgehensweise und die Ruhe zur ländlichen Idylle.. aber für mich einfach zu viel "Stilmittel", zu wenig Spannung.
Man wartet auf den grossen Knall am Ende, den Twist, den Showdown, was auch immer... und bekommt leider ziemlichen Quark serviert.
Nicht falsch verstehen... es ist durchaus interessant, die Gewaltspirale zu verfolgen, und der Cast spielt wirklich großteils gut.
Für nen Knüller reicht es dann aber leider doch nicht.
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JohnWayne44 2011/12/23 22:37:32
Kommentar löschenSchaut euch lieber noch mal 96 hours an.
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swissroland 2011/12/21 15:41:25
Kommentar löschenschade das der film viele zähe momente hat und natürlich mehr als vorhersehbar ist. Zudem das ende...
Eigentlich ist der filme enttäuschend, ich hab mir viel mehr erwartet.
Genial sind nur die Bello und natürlich der Harris
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Canis Majoris 2011/12/19 21:26:57
Kommentar löschenAragorn auf Abwegen...?
Auch die Musik trägt dazu bei, dass man Mortensen hier mit seiner Rolle in Herr der Ringe verbindet, denn Shores Soundtrack in diesem Film ist in Teilen dem von "Herr der Ringe 1-3" nicht sehr unähnlich.
Insgesamt ist dies ein sehr ruhiger Film mit einigen starken Momenten, was mir ausgesprochen gut gefällt, auch wenn die Story denkbar einfach gestrickt ist, was ich hier aber aufgrund der Spoiler-Gefahr nicht weiter vertiefen möchte.
Weniger Worte sind oft eben doch mehr.
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dub127 2011/11/25 20:43:57
Kommentar löschenDie Geschichte wird spannend erzählt, die plötzliche Wendung fand ich sehr interessant und auch das offene Ende hat mir gut gefallen, passte irgendwie zur Story. Einziger Minuspunkt waren Jack und seine Klassenkameraden von der Highschool , die ach so harten Jungs aus dem Baseball Team klopfen große Sprüche und machen den Loser fertig, der sich natürlich auch wie die letzte Muschie verhält und dumm rumdiskutiert, total unglaubwürdig. Kam mir vor wie in American Pie. Ansonsten sehr gute schauspielerische Leistung.
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ThomasBenle 2011/11/10 23:01:02
Kommentar löschenZu Beginn ist „A History of Violence“ fast noch so etwas wie ein filmisches Kleinod, mit einer ungeheuer dichten, stimmigen Atmosphäre und einem durchaus überzeugenden Darstellerensemble, aus dem keiner, auch nicht Mortensen, meterhoch herausragt. Die Charaktereinführung funktioniert unheimlich gut und schon nach ein paar Minuten fühlt man sich ein klein wenig zuhause im eigentlich abschreckenden Kleinstadt-Mief.
Und dann kommt die Gewalt. Wer hätte das gedacht! Die Inszenierung ist dabei gewohnt tadellos, Cronenberg stellt einmal mehr seine Klasse unter Beweis und provoziert mit einer Kamera, die auch bei den krassesten Einstellungen nicht ausblendet. Standard. Aber nichts was man in einem Cronenberg-Streifen hervorheben müsste. Hervorheben muss man allerdings, dass es mit dem Film ab da jäh bergab geht: Der Plot ist durchschaut, der weitere Verlauf weitestgehend vorhersehbar und das ganze Trara darum deshalb nur noch langweilig und tatsächlich absolut austauschbar. Cronenberg zeigt damit etwas, was ich so von ihm bisher nicht gewohnt war: Gewalt einfach nur um der Gewalt willen.
Man metzelt sich von einem Statisten zum nächsten, im festen Glauben, etwas zu zeigen, was der Erwähnung wert sei und übersieht dabei letztlich, überhaupt etwas zu erwähnen. Das wirft einen langen Schatten auf den Rest des Films, aus dem er sich erst ganz zum Schluss nochmal für einen Augenblick befreit: Die stille, uneindeutige Schlussszene ist der vielleilcht stärkste und emotionalste Moment des Films - aber es dennoch nicht wert, den ganzen Murks davor zu ertragen. Mr. Cronenberg, das können Sie besser!
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Andi_AN 2011/11/17 21:12:16
Antwort löschenHab den Film heute gesehen, war enttäuscht und wollte deswegen ein Kommentar schreiben. Allerdings bist du mir in allen Punkten zuvor gekommen. Ich stimme in allen Punkten voll und ganz mit dir überein, ein vorhersehbarer und deswegen extrem langweiliger Film mit vereinzelten, meiner Meinung nach zum Teil unabsichtlichen, Höhepunkten.
- Not Cronenbergs Finest -
Freu mich dennoch auf "A Dangerous Method"
ThomasBenle 2011/12/01 21:56:47
Antwort löschenWar von "A Dangerous Method" leider noch weniger angetan als von "A History Of Violence". Schade, hatte mir da echt mehr erhofft.
RoosterCogburn 2011/11/09 13:49:59
Kommentar löschenIch möchte vorweg einmal die Cinema zitieren. Der Film "ist einer von der Sorte, über den man vorher so wenig wie möglich wissen sollte." Das stimmt. Wer dies beherzigt , erlebt eine grossartige Inszenierung von David Cronenberg. Sein Name und die Mitwirkung von Viggo Mortensen und William Hurt war für mich der Grund, warum ich mir den Film angesehen habe. Ohne viel über den Inhalt zu wissen. Ich wollte mich überraschen lassen. Basierend auf der Graphic Novel von John Wagner und Vince Locke enstand eine einmalige "Geschichte der Gewalt". Eine kaltblütige Inszenierung. Obwohl man sagen könnte "in der Ruhe liegt die Kraft". Cronenberg bricht immer wieder aus der ruhigen Grundstimmung aus. Die beklemmende Atmosphäre wird immer von brutalen Stilmitteln durchbrochen. Unterstützt wird das alles von einer großartigen Besetzung. Nicht der beste Cronenberg, aber auf jeden Fall sehenswert. Ein kluger, böser Film über Mord und Totschlag und einen plötzlichen Einbruch der Gewalt in eine Familienidylle.
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MarianoRodriguentino 2011/11/05 22:14:42
Kommentar löschenCronenbergs Film ist ein Thriller ohne große, übertriebene Action. Was ihn ausmacht, ist eine knallhart inszenierte Brutalität und konsequente, kompromisslose Härte. Und die Schauspieler machen ohne Ausnahme einen tollen Job. Mir persönlich hat der kurze, aber beeindruckende Auftritt von William Hurt als Gangsterboss äußerst gut gefallen. Nur das Ende kam mir zu plötzlich und ich hatte das Gefühl, dass da einiges an Potential verschenkt wurde
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