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A Single Man

A Single Man (2009), US Laufzeit 101 Minuten, FSK 12, Drama, Kinostart 08.04.2010


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7.4
Kritiker
42 Bewertungen
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7.6
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3969 Bewertungen
144 Kommentare
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von Tom Ford, mit Colin Firth und Julianne Moore

A Single Man ist das gefeierte Regiedebüt des Star-Designers Tom Ford. Für seine Darstellung eines homosexuellen Literaturprofessors, der um seine große Liebe trauert, wurde Colin Firth für einen Oscar nominiert.

Der Literaturprofessor George Falconer (Colin Firth) ist A Single Man. Seit acht Monaten trauert George um Jim (Matthew Goode), der bei einem Autounfall ums Leben gekommen ist. Jim war die Liebe seines Lebens – eine Liebe, die im Los Angeles zur Zeit der Kubakrise im Verborgenen bleiben musste. Nur seiner besten Freundin Charley (Julianne Moore), einer einsamen, alternden Schönheit, kann sich George anvertrauen. Doch selbst sie kann die Liebe zwischen dem homosexuellen Paar nicht wirklich verstehen.
Wie jeden Tag seit Jims Tod fragt sich George auch an diesem Novembermorgen, welchen Sinn sein Leben noch hat – und er beschließt, es zu beenden. Während er Vorbereitungen für seinen Tod trifft, geht George seinem geregelten Tagesablauf nach. Dabei erlebt er immer wieder Augenblicke, in denen die Schönheit des Lebens aufblitzt. An der Universität sucht der gutaussehende Student Kenny (Nicholas Hoult) Georges Nähe. Etwas Besonderes scheint die beiden zu verbinden. Doch Georges Entschluss steht fest: An diesem Abend soll sein Leben enden.

Hintergrund & Infos zu A Single Man
Das berührende Drama A Single Man ist die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Christopher Isherwood. Das Regiedebüt des US-amerikanischen Designers Tom Ford wurde von Kritikern hochgelobt. Besonderen Beifall erhielt die Performance von Hauptdarsteller Colin Firth, der für einen Oscar nominiert und mit dem Golden Globe ausgezeichnet wurde. Nur ein Jahr später durfte Colin Firth für The King’s Speech – Die Rede des Königs auch den Oscar als bester Hauptdarsteller mit nach Hause nehmen.
Regisseur Tom Ford, der den Film aus seinen privaten Mitteln finanzierte, setzte bei der Inszenierung auf eine besondere Ästhetik, die sich durch einen gezielten Einsatz von Licht und Farben auszeichnet. Die Ausstattung von A Single Man übernahm das Team, das auch Set Design und Kostüme für die in den Sechziger Jahren spielende TV-Serie Mad Men gestaltet.
Nachdem sowohl das Filmposter als auch der Trailer zu A Single Man überarbeitet wurden, entspann sich eine Kontroverse über die Marketingstrategie der Macher. Ihnen wurde vorgeworfen, das Thema Homosexualität im Marketingmaterial absichtlich nicht darzustellen. (JL)

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kritiken (24) — Film: A Single Man

Soraly: CEREALITY – Magazin für Fil...

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8.0Ausgezeichnet

Dennoch handelt „Der Einzelgänger“ nicht vordergründig von Homosexualität. Es ist vielmehr ein Roman über die Einsamkeit eines Menschen. Doch diese gründet sich nicht allein in dem persönlichen Verlust, sondern auch in der Isolation im homophoben Klima der frühen sechziger Jahre, in dem Außenseiter bewusst vom gesellschaftlichen Leben ausgeschlossen wurden. „Der Einzelgänger“ ist in seiner Reichweite absichtlich begrenzt, indem er die Ereignisse im Leben eines einzigen Mannes an einem einzigen Tag vom Erwachen bis zum Schlafengehen umfasst. Trotz der strukturellen Gelassenheit des Romans und der relativen Ereignislosigkeit kreiert Isherwood einen ungewöhnlichen Spannungsbogen. Der fast greifbare Gegner ist durchgehend die Zeit: Denn sie läuft George davon. [...] Dem Film mag es an politischer Konsequenz und spiritueller Tiefe mangeln, dennoch gelingt Tom Ford eine beeindruckende Interpretation universeller Liebe, ohne ihre Besonderheit zu leugnen.

(Ausführliche Analyse inklusive intermedialem Vergleich von Buch und Film unter "Kritik im Original")

Kritik im Original 20 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Velly

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Die Original-Kritik hat mich SEHR neugierig auf den Roman gemacht. Werde mir den gleich mal bestellen.


_Garfield: Blogbusters

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7.0Sehenswert

Ein Modeschöpfer wird zum Filmemacher. Eine berufliche Umorientierung, die eigentlich zum Scheitern verurteilt scheint. „A Single Man“, Tom Ford's Regie-Debüt, scheitert aber nicht. Dem immanenten Streben nach visueller Perfektion, fügt Ford nämlich einen herausragenden Colin Firth hinzu. Wohl neben dem Umstand, dass Ford auf eine Buchvorlage zurückgreift, eine der großen Stärken dieses durch und durch visuellen Filmes.

Die Bildsprache des Designers ist demnach natürlich nicht subtil. Die breite Palette visueller Gestaltungsmittel gebraucht Ford schon mit dem Vorschlaghammer; fährt bei Rückblenden auf abgedroschene Slow-Motion-Einstellungen herunter oder dreht bei emotionalen Hochmomenten den Farbfilter zum Anschlag auf. Ford kommuniziert primär über eine visuelle Ebene, die trotz ihrer filmtechnischen Verfremdung und einem sehr plastischen 60s-Look doch nie zu viel Distanz zu unserem Protagonisten entstehen lässt. Ohnehin: Inwiefern es Ford's Zutun geschuldet ist, dass Firth hier eine seiner besten, wenn nicht sogar die beste Performance seiner Karriere abliefert, darf dahingestellt bleiben.

Dieses verzweifelte Lächeln, wenn Firth versucht den Anschein vollkommener Normalität zu wahren, diese ebenso komischen, wie tragischen Suizidversuche, das ständige Spiel mit der Waffe als eigenständigen Charakter. Der Blick in den Spiegel, auf seinen maßgeschneiderten Anzug, der Blick auf das Foto und die ständige Suche nach einem stillen Moment. Selten war das Spiel des Briten natürlicher und kontrastiert gerade damit jene stilisierte Werbe-Ästhetik, die Ford ungemein elegant und mit einem fast obsessiven Hang zur Akribie aufzubauen weiß.

Dieses (gewollte?) Spiel mit den Gegensätzen - also einerseits die punktuelle Verwendung von Räumlichkeiten, Kleidung und Accessoires als Teil einer plastischen Bildsprache und andererseits dem ungemein intuitiven, naturalistischen Spiel eines Firth – macht dabei den großen und manchmal auch gar nicht zwingend an konkreten Punkten festzumachenden Reiz von „A Single Man“ aus. Dass der politische Hintergrund in Anbetracht dieser wundervollen Momentaufnahme eines Verzweifelten eben nur Hintergrund bleibt, ist zu verschmerzen, zumal es Ford gelingt, eine ganze eigene Form von Kinomagie zu evozieren; eine die in ihrer Schönheit fast schon wieder wehtut.

Kritik im Original 11 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

Stefan_R.

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Sehr schön geschrieben! :)


_Garfield

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Dankeschön. :)


Oceanic6: CinemaForever

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8.0Ausgezeichnet

[..] "If it's going to be a world with no time for sentiment, Grant, it's not a world that I want to live in." meint George anfangs. Man würde wohl auch den richtigen Nerv treffen, indem man "sentiment" durch "A Single Man" ersetzt, denn seit "American Beauty" war ich nicht mehr Zeuge eines Films, welcher in diesem Maße durch seine Schönheit betört und einen mit seiner emotionalen Wucht so locker vom Hocker schlägt.
Erstaunlich ist dabei, wie ernsthaft und düster, und doch mit viel Humor gepaart, dieses Portrait eines alternden, einsamen Homosexuellen, der im Suizid den einzigen Ausweg aus dem Grauen der Existenz sieht, ausgefallen ist. Unglaublich, wieviele treffende Zitate Tom Ford seiner verzweifelten Hauptfigur in den Mund gelegt hat, wie viele unumstößliche Wahrheiten nebenbei ausgesprochen werden und den Zuschauer zum Nachdenken anregen. Ob das nun in einer von George's Vorlesungen sein mag, in der über Minderheiten, Ängste und andere ergreifende Themen philosophiert wird oder einfach nur in den Erinnerungen an seinen verlorenen Lebensgefährten. [...]

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

der cineast

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Jesse James mit Brad dem Ptt un dem genialen Casey sollte ich mir auch mal geben, denke aber mal das der als Western nichts taugt sondern eher als Drama mit schönen Aufnahmen! :)


facepalm

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Ganz genau so isses :P


Flibbo: Wie ist der Film?

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7.0Sehenswert

Wer selbst nicht schwul ist, wird es in gewisser Weise für die Dauer dieses Films, so formschön und behutsam gestaltet sich die Romanverfilmung über den homosexuellen Professor von Regiedebütant Tom Ford. Weiß man, dass Ford eigentlich Modedesigner ist, macht sich dieser Umstand in nahezu jeder Szene bemerkbar. Minutiös sind die 60er Jahre mit sämtlichen Details wiederbelebt worden. Zu dieser sorgfältigen Ausstattung gesellt sich eine hoch künstlerische Form: Eigenwilliger Schnitt, ständiges Spiel mit der Farbsättigung (wenig in Georges trostlosem Alltag, viel in heiteren Momenten), das alles umschmeichelt von traumhaft schöner Streichermusik.
Diese Stärke ist gleichzeitig auch die eventuelle große Schwäche von „A Single Man“. [...]

Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Frollein B

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Das nenne ich eine Gesprächsgrundlage.


Eiri

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Wunderbar, die Anonymität des Internets...wen könnte man sonst grundlos ankeifen?


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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6.0Ganz gut

Das Debüt von Designer Tom Ford ist optisch ein Traum. Ich kam mir vor wie in einem 5-Sterne Restaurant. Der Maitre serviert mit zuvorkommender aber bestimmter Arroganz die einzelnen Szenen. Selbst ein einfacher Klogang wirkt bei „A Single Man“ wie eine ästhetische Eins. Anfänglich packte mich dann auch Drama des Films und ich fand es toll, dass der Film mit der Homosexualität seiner Hauptfigur ganz normal umging. Allerdings konnte der Film mich nicht ganzheitlich fesseln. Irgendwann ging der Maitre mir auf die Nerven und das Drama versuppte im Edelglanz der Szenerien. Dennoch war „A Single Man“ für mich keine Enttäuschung, denn seinen ganz eigenen Reiz besitzt der Film ohne Zweifel.

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

H.-U. Pönack: Deutschlandradio H.-U. Pönack: Deutschlandradio

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6.5Ganz gut

Eine Art "Brokeback Mountain"-Gefühlsstimmung macht sich breit; Erinnerungen an das dreifach "Oscar"-prämierte Meisterwerk von Ang Lee aus dem Jahr 2005 werden wach: Hier wie einst - eine "definitive" erwachsene (gleichgeschlechtliche) Liebe, eine starke Bindung, ihre "einsamen Folgen". Berührend, dicht, packend. Neben dem hervorragenden Colin Firth brilliert die immer besser und aufregender werdende Julianne Moore als verzweifelte Freundin und langjährige Vertraute. "A Single Man", ein hochemotionales, universelles Menschendrama um Glück und Verlust.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

sokro

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Hey, da Schwule, dort Schwule - fertig, abgestempelt.


patcharisma

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Ja Sokro, Du bist ja ein richtig Obergeiler!


Mr.Vengeance: Lost In Imagination

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8.5Ausgezeichnet

A SINGLE MAN ist das vielleicht ehrlichste Porträt über den Verlust einer großen Liebe, welches man im Kino bisweilen bewundern durfte. Tom Ford schafft es die Gefühle der Figuren so gezielt darzustellen, dass wir als Zuschauer emotional komplett eintauchen. Für einen Erstling, ein unglaublich reifer, geschliffener Film. Dennoch ist natürlich auch A SINGLE MAN nicht frei von Schwächen, die bei jedem Zuschauer anders aufschlagen. Die Werbe-Ästethik ist stellenweise schlicht und ergreifend zu schön um wahr zu sein und distanziert ein wenig von den Charakteren. Ganz gleich ob dies die Symmetrie zum eintönigen und langweiligen Leben der Hauptfigur bildet: An wenigen Stellen erinnert Fords Film dann doch zu sehr an einen Catwalk oder den kommenden Chanel-Teaser. Umso verwunderlicher, dass dies das Gesamtbild so wenig trübt. A SINGLE MAN ist ein schmerzhafter Film über die Rolle die wir uns selbst im Leben geben. Und nach LE TEMPS QUI RESTE wird uns auch hier wieder folgendes vorgeführt - Sterben (wollen) ist ein einsames Unterfangen. Vielleicht das Einsamste von allen. Dies unterstreicht Colin Firth durch sein beeindruckendes Schauspiel.

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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

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8.0Ausgezeichnet

Das der Regisseur bislang Modemacher war, kann der Film nicht verleugnen. Viel ist hier der unbedingte Wille zum Stil. Ob es die übertriebene 60er Jahre Optik ist, in der alle Figuren aus "Father knows best" entsprungen zu sein scheinen (oder wahlweise aus der Somewhere thats green-Traumsequenz in Little Shop of Horror), die Erinnerungsflashbacks die hart am Kitsch kratzen oder die nicht eben subtile Farbdramaturgie, die immer dann die Sättigung hochschraubt, wenn unser Protagonist sich für Momente mal wieder mit dem Leben, mit angenehmen Erfahrungen und Zuneigung verbunden sieht. Dazwischen, so sagt es uns der Stil, ist sein Leben grau und öde. Das ist elegant, aber teilweise schon etwas geleckt und gestelzt und verliert damit an unmittelbarer Nähe.

Das der Film dennoch funktioniert und sich die eher behauptete als gefühlte Beziehung zum verstorbenen Ex verschmerzen lässt, liegt an der wunderbaren Besetzung, allen vorran natürlich Collin Firth, der hier angenehm nuanciert spielt. Auf den ersten Blick dröger Spießer, lauert unter der Oberfläche fast der Rebell, der gekonnt gelernt hat sich anzupassen, seine subversiven Gedanken nur unterschwellig zu akzentuieren. Das er eben nicht nur der konservative Nachbar "in den besten Jahren" ist, wie es die Umwelt wahrnimmt, zeigt sich immer wieder in kleinen Blicken und Gesten.

Und während Matthew Goode, als verblichener Lover leider etwas blass bleibt und für wenig mehr als Postkarten-Nostalgie zuständig ist, kann sich die restliche Besetzung sehen lassen. Julliane Moore spielt mit viel Ambivalenz die beste Freundin, die bei aller Toleranz nie wirklich darüber hinweggekommen ist, dass sie George nicht für sich bekommen konnte und Nicholas Hoult kann sich einmal mehr als vielseitiger Nachwuchsstar etablieren. Dank ihm gerät der finale Flirt zu einer spannenden und warmherzigen Angelegenheit, in der Hoult genau die richtige Mitte zwischen seiner durchtriebenen Figur aus Skins und der entwaffnenden Naivität, die ihn in About a boy auszeichnete.

Kein perfekter Film, aber letztlich dann doch anrührend - auch wenn das Ende ein wenig zu schwülstig gerät.

3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

patcharisma

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Unglaublich dröge Schreibe. Bring doch auch noch ein Vergleich mit "Brokeback", dann gehts noch vollends auf. Zu dumm, dass bei sowas Dein BruceLaBruce nicht mehr mithalten kann. Shame.


Batzman

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Sheesh Pat, komm mal wieder auf den Teppich... und vor allem komm endlich über LaBruce weg und verkneif dir diese Kindergartenkommentare. Bis vor einer Weile dachte ich immer noch, mit dir könne man gut diskutieren, aber das Gestänkere hier ist wirklich albern.


Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...

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4.0Uninteressant

[...]Am deutlichsten zeigt sich das in jenen Rückblenden, die das gemeinsame Leben und glücklichsten Tage von Jim und George abbilden. Wenn die beiden Liebenden am Stand liegen, verkommt diese mit Sicherheit essentielle Szene in all ihrer Inszenierung und Optik zu einem zwar ästhetischen überzeugenden, aber keinesfalls berührenden Werbeclip, der direkt aus der Modewelt entsprungen zu sein scheint. Dieses Dilemma zieht sich durch den gesamten Film. Weder gelingt es Ford das Leiden seines Protagonisten mit der nötigen Eindringlichkeit auf Zelluloid zu bannen, noch gelingt es ihm die gesellschaftlichen Repressionen und Stigmata, unter denen George – seine Einsamkeit geht tiefer als der reine Verlust des Freundes – zu leiden hat, überzeugend darzustellen.[...]

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TheCorey: MovieMaze

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8.5Ausgezeichnet

Man merkt Tom Ford an, dass es sich hierbei um seinen Debütfilm handelt. Die Regie ist in "A Single Man" zwar noch das Schlechteste, aber deswegen keineswegs schlecht. Einige Einstellungen und Entscheidungen verraten jedoch, dass Ford noch nicht ganz Zuhause in dieser neuen Welt zu sein scheint. Dafür zeichnet er sich in anderer Hinsicht aus, vom Drehbuch über das Schauspielensemble bis hin - natürlich - zu den Kostümen.

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Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today

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9.0Herausragend

[...]
Das Regiedebüt des Designers Tom Ford ist ein ästhetisches Wunderwerk. Ford achtet präzise auf Details und Autentizität im Production Design, auf die Möbel, die Kleider, die Autos und die Frisuren des Jahres 1962, in dem die Geschichte handelt. Obwohl dieser so gut durchdachte Weg mit der Zeit verlangsamend, ja sogar einfrierend wirken kann, ist die Bildgestaltung wirklich toll. Die melancholische Grundstimmung wird dadurch wirklich außergewöhnlich gut hervorgerufen.
[...]

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Mick Lasalle: San Francisco Chronicle Mick Lasalle: San Francisco Chronicle

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9.0Herausragend

[…]
Colin Firth hat sich darauf spezialisiert, große Engländer zu spielen, deren Gefühlsleben viel größer ist, als sie es nach Außen hin zeigen. Diesen Charaktere scheint vielleicht irgendetwas zu fehlen, sie scheinen ziemlich schüchtern. In „A Single Man“ jedenfalls können wir hinter die Weltsicht dieser Ambivalenz schauen: Der Glaube daran, dass es einfach nichts nützt, Gefühle zu zeigen.
[…]

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A.O. Scott: New York Times A.O. Scott: New York Times

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8.5Ausgezeichnet

[…]
Ein wunderbarer Film, man glaubt kaum, dass er ein Debütwerk ist. Hier wird etwas sehr Schwieriges und sehr Ausgefallenes bewerkstelligt, nämlich den inneren Zustand eines homosexuellen Mannes der USA der frühen 1960er darzustellen, und zwar nicht durch den Charakter selbst, sondern durch den ganzen Film um ihn herum.
[…]

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M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

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8.5Ausgezeichnet

Es gibt manche Filme, die sind nicht unbedingt große Offenbarungen, aber sie bergen solch tiefe Einsichten in Liebe, Einsamkeit, Unordnung und in den Schauer des Lebens, dass sie irgendwie doch immer wieder neu erscheinen. „A Single Man“ ist solch ein Film, einer der besten des Jahres 2009. Er ist ziemlich herzzerreißend, fast unmerklich.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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8.0Ausgezeichnet

Firth spielt Georg super […]. Er zeigt ganz wenige Emotionen, seine Gedanken kann man seinen Augen nicht ablesen. Er wirkt so gut dabei, er muss das wohl seit seiner Jugend einstudiert haben. Da wird keiner etwas sehen, was er zu beanstanden hat.

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Kubrick_obscura: CinemaForever, arte

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6.5Ganz gut

Tom Ford fährt in seinem Regie-Debüt alle Gestaltungsmittel auf, die es gibt, aufwendige Kadragen, Zeitlupen, Shutter-Effekte, wohl komponierte Szenenbilder im Einklang mit schönen Kostümen. Die Kamera arbeit praktisch jede Brennweite mindestens einmal ab und der Einklang von Bild und Ton sucht die vollendete Note.
Es geht ums ganze, um den perfekten Film, wo jeder Frame nötig, wichtig und für sich sich selbst stehen kann, doch nur in der Bewegung sein wahres Gesicht offenbart.
Es ist das Streben des Designs perfekt zu sein. Die Kunst hat nicht diesen Anspruch, was nicht heißt, dass Design nicht auch Kunst ist.
Tom Ford, eigentlich Designer, sucht nun diese Form des Gleichgewichts im Film, er macht keinen Film, er designt ihn. Was Robert Wilson mit dem Theater macht, dass macht Tom Ford mit dem Film. Er ist nicht der erste, aber er kommt vom Fach, was einen genaueren Blick auf "A Single Man" spannend macht.
Ein ehemaliger Kino-Designer war der große Stanley Kubrick, dessen obsessiver Perfektionismus bis zum Schluss unbefriedigt blieb. "Ich wäre ja schon glücklich, wenn ich nur 50% von dem was ich mir vorstelle, realisieren könnte." soll Kubrick mal gesagt haben und das bringt es auf den Punkt. Es ist wie der klassische Kampf Don Quichottes gegen die Windmühlen, aber es ist nötig. Der Filmemacher muss gegen die Windmühlen kämpfen, sonst kommt kein guter Film dabei heraus.
Das hat Tom Ford verstanden und das setzt er auch mit beinah zersetzender Strenge durch, wodurch "A Single Man", gemein ausgedrückt, wie ein überlanger Gucci-Spot wirkt. Auf der anderen Seite beeindrucken die wirklich erstklassigen Leistungen der Schauspieler, wobei man sich fragen darf, wie Ford das gemacht hat oder eher wieviel er gemacht hat. Colin Firth erarbeitet sich mit seiner Darstellung eine Jahrhundertperformance und bringt es fertig mit einem Lächeln mir Tränen in die Augen zu treiben. Bei aller überstrapazierten Ästhetik funktioniert die emotionale Kommunikation also erstaunlich gut.
Ebenso wichtig wie herausragend für den Film ist der Einsatz seiner Requisiten. "A Single Man" ist ein ganz und gar materieller Film. Der Revolver ist genauso wichtig wie der Charakter, der ihn verwendet. Ohnehin liebe ich die schon fast ikonografische Einstellung, wenn eine Pistole aus einer Schublade hervorgeholt wird und "A Single Man" zelebriert dieses Bild. Sei es eine Zigarette, eine Krawatte, eine Flasche Gin oder ein flauschiger Pulli. Die Requisiten spielen mit den Schauspielern oder umgekehrt? Es ist schon fast spirituell, wie Tom Ford es schafft toten Objekten Leben einzuhauchen, sie anzuordenen und in Szene zu setzen. Das kann vielleicht nur ein Designer und selbst Kubrick verstand es nicht, z.B. der Axt in "Shining" mehr Sinn zu geben als der Plot benötigt.
Vielleicht lenkt "A Single Man" durch seinen Materialismus von der Handlung ab. Die Story erschien mir nachhinein doch recht fade und die politischen Ansätze wurden eher angerissen als ernst diskutiert. Selbst die visuelle Ästhetik hat sich Ford bei anderen Filmen abgeguckt. "A Single Man" ist letztendlich postmodern und selten originell, wie die heutige Mode. Allerdings schafft Tom Ford es Dinge zum Sprechen zu bringen, dass fehlte doch noch, oder?

13 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Schlegel

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Find ich auch.


B. Schweizerhof

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8.5Ausgezeichnet

In A Single Man ist es die Stimme von Colin Firth, besser gesagt die, die er seiner Figur George verleiht, die sich einprägt, deren Melodie im Kopf bleibt und nachklingt, noch Tage, Wochen später, was unbedingt damit zu tun hat, dass sie im Film den Kontrapunkt bildet zur bestechenden Schönheit der Bilder, den nahezu perfekt inszenierten 60er-Jahre-Kulissen samt dazugehörigen Stoffen, Automarken, Haarfrisuren und Brillenmodellen. Diese Stimme nämlich ist rau, fast ungefällig, ihr eignet etwas Tonloses, Gefasstes; man hört, dass da jemand Haltung bewahrt, der allen Grund hätte, sie zu verlieren. ...

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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost

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8.0Ausgezeichnet

Tom Ford hat für Gucci und Yves Saint-Laurent gearbeitet und dann sein eigenes Label gegründet. Bei zahllosen Fotosessions und Werbespots mag er ein Gespür für Bilder entwickelt haben. Dass er ein solch bravouröses Regiedebüt absolvieren würde, war dennoch nicht abzusehen. Und das auch noch als Film-Akteur, der sein Werk selbst produziert und auch das Drehbuch geschrieben hat. Er geht hier mit einer Stilsicherheit vor, die verblüfft.

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patcharisma

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Du Hornbrillen-Möchtegern-Intellektueller. Diese Kritik ist komplett daneben. Du hast es nicht begriffen. Shame on you.


Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin... Harald Peters: WamS, Die Welt, taz, Berlin...

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8.0Ausgezeichnet

Es fügen sich Schauspieler und Geschichte und Tom Fords impressionistischer Regiestil, bei dem ständig die Farben wechseln und einzelne Gegenstände, Frisuren und Haustiere ("Ihr Hund riecht wie gebutterter Toast") in den Vordergrund gerückt werden, zu einem eigenwilligen, wundervollen Werk.

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AlexanderScholz: Schnitt AlexanderScholz: Schnitt

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7.5Sehenswert

Ambivalenz, hier durch recht simple Mittel herbeigeführt, ist das prägende Prinzip, dem dieser Film zu folgen versucht. Es ist mutig, einen Begriff zur Maxime zu erheben, der oft leichtfertig benutzt wird, um sich eine allzu eingehende Auseinandersetzung mit künstlerischen Gegenständen zu ersparen. Daß ein solcher Film von einem Mann realisiert wird, der bisher eher dafür bekannt war den Primaten des selbst gezimmerten Schönheitsideals zu propagieren, ist einigermaßen verwunderlich. Die Stimmigkeit der glatten Oberfläche illustriert in A Single Man die Entropie des Inneren seiner Figuren. Damit ist das Gebot der Ambivalenz auch auf der inszenatorischen Seite eingehalten und ein Film entstanden, der eben jene Bezeichnung zurecht als Auszeichnung verstehen darf.

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Alle Kritiken (24)


Kommentare (120) — Film: A Single Man


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merfeus

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der "perfekteste" Film, den ich kenne. Wunderbar melancholisch, nostalgisch, gesellschaftskritisch. Fast schon pervers, wie Ford auf den "Wärme-Umschwung", die Intensität jedes einzelnen Bildes und Symbole achtet. Von der muskalischen Untermalung von Korzeniowski und Umebayashi ganz zu schweigen. Für immer mein Lieblingsfilm.

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Sommergirl

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein toller Film mit einem tollen Colin Firth - sehenswert!

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Johnzy

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Bewertung9.0Herausragend

A Beautiful Experience.!

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Mac_C_Tiro

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A meaningless statement ;)


zachine

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Bewertung9.0Herausragend

Ein wunderbarer Film! Einfühlsam und komisch.

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woodyallenjesus

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Bewertung9.0Herausragend

Der Hauptcharakter ist ein Mann, der seine große Liebe verloren hat. Er kann damit nicht mehr umgehen und beschließt, sich das Leben zu nehmen. Mit diesem Gedanken geht er bewusst durch seinen letzten Tag und wir dürfen ihn dabei begleiten. Der Todesgedanke verschafft ihm einen neuen Blick auf die Dinge, einen Blick für Details, Schönheiten und Laster, den Tom Ford in seinem Regiedebut wundervoll einzufangen vermag. Sowohl die Bilder als auch die Geschichte sind so schön, dass es wehtut. Colin Firth brilliert durch Authenzität und subtile Perfektion, und gemeinsam mit Julianne Moore beschreibt er eine ganz besondere und höchst interessante Art der Beziehung. Ich bin durchweg begeistert!

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Velly

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Bewertung9.5Herausragend

*** Dieser Kommentar ist ein Geschenk an Stefan Ishii, im Rahmen der Userwichtelkommentaraktion 2013. Jeder der für die nächsten Sonntage noch aufspringen möchte, soll sich doch bei Andy Dufresne melden. ***
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Manchen begegnest du und vergisst ihr Leben, noch bevor du den Atem wieder den Lungen entlässt.
Andere Menschen klammern sich an dir fest und wollen nicht von dir lassen... zerren dir an Leib und Haar, damit sie einen Blick in dein Innerstes werfen können.
Aber an manchen gehst du vorbei... einfach so... und plötzlich merkst du, dass deine Seele bei diesem Menschen stehen bleibt. Und alles was dir dazu einfällt ist ein Lächeln, weil du weißt, dass sie in guten Händen ist.

Diesen einen Menschen hat George gefunden.
Und obwohl Tom Ford uns nur Ausschnitte von dieser Liebe zeigt, fühlt sie sich groß genug an, dass der Film jedes Mal wieder eine tour de force für mein Herz ist.
Denn A SINGLE MAN zeigt uns hauptsächlich, wie es ist, ohne diese Liebe zu leben. Zeigt uns einen Menschen, aus dem das Leben herausgelaufen ist, wie Farbe, die im Regen abgewaschen wird.

Regen und Farben, das ist auch meist das erste was mir einfällt, wenn ich an A SINGLE MAN denke.
Die erste Begegnung im Platzregen, Jims viel zu frühes Ende im Schnee und Georges Verzweiflung im nächtlichen Sturm.
Regen und Farben…
Viele Leute, die diesen Film schlecht bewerten, beschweren sich über seinen unterkühlten Look. Aber gerade diesen Look finde ich wunderbar. Und vor allem auch passend. Er zeigt einfach, was von George noch übrig geblieben ist. Eine perfekte Kulisse, die verbirgt, dass er innerlich leer ist.
Kühle, erdige Farben und perfekte Ordnung im Jetzt und warmes Rot und Leben, wenn ihn sein Herz an Dinge erinnert, die er nicht mehr hat. Sein Herz, das nicht mehr so richtig will, seit Jim fort ist. Sein Herz, das ihm am Ende die Entscheidung aus der Hand nimmt.

A SINGLE MAN tut mir jedes Mal wieder weh, weil mir George so Leid tut und weil ich Jim vermisse, ohne ihn überhaupt zu kennen. Aber er hinterlässt mich immer glücklich (wenn auch auf sehr melancholische Art und Weise…), weil ich sein Ende liebe und ich mir auch gar kein anderes vorstellen könnte.

Ein, in allen Belangen, wunderbarer Film, der mit Colin Firth, Matthew Goode und Julianne Moore zudem großartig besetzt ist.

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Jim: Do you ever just live in the moment? It's like now, what could be better than being tucked here with you?... I mean, if I died right now it would be OK.

George: Well, it wouldn't be OK with me, so why don't you just shut up and go and change the record.

Jim: Good answer.

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H_B_C

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Schlicht und ergreifend einer der großartigsten Kommentare, die ich auf moviepilot seit Langem gelesen habe.


Velly

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Was für ein schönes Kompliment. :-)
Danke!


David "Noodles" Aaronson

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Bewertung7.0Sehenswert

Colin Firth als Single Man.
Ein nicht mehr ganz so junger - aber auch nicht ganz so alter - Mann steht nach dem tot seines Freundes zwischen Depression und Midlifecris.
Ein bisschen zwischen den Stühlen hängt auch der Film, in der ersten halben Stunde könnte man glatt noch eine Abhandlung über die Suburbia in den USA der frühen 1960er erwarten – das verläuft dann vollkommen im Sand. Was bleibt ist Colin Firth als sympathischer Exilbritte, bei dem ich am liebsten in den Fernseher springen würde um ihn zu trösten. Gediegen & fein nuanciert ist sein Spiel, große Klasse!
Unschön aber leider die Regie, welche mit unnötigen Spielereien (Farbfilterattacken) die Laune ein wenig verhagelt. Fast dachte ich einen Kar Wai Wong Film zu sehen, nur halt mit anderen Grundthemen & Orten.

So sind mir dann auch (trotz der Bilder) hauptsächlich Firth & sein zusammenspiel mit Julianne Moore in Erinnerung. Die Erlaubnis für ein Zweitwerk hat Ford dennoch von mir erhalten :)

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DieFilmguckerin

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Der Uni-Professor George Falconer ist im mittleren Alter, unglücklich, untröstlich, schwul, allein und steht kurz vor dem Selbstmord. Erst vor wenigen Monaten hat er seine große Liebe bei einem Autounfall verloren, hat aber niemanden, mit dem er seine Trauer teilen kann, denn in den 60ern ist ein Coming-Out undenkbar. Wir begleiten einen einzigen Tag im Leben von George, der an diesem 30. November 1962 seinen Selbstmord geplant hat. Leise und nachdenklich geht er den Tätigkeiten seines schnöden Alltags nach und verabschiedet sich insgeheim vom Leben, das seinen Sinn verloren hat.

“A Single Man” ist ein wunderschöner und hochästhetischer Film, schließlich handelt es sich um das Regie-Debüt des Modedesigners Tom Ford. Abgesehen von den vielen Designklassikern in Form von Autos und Möbeln aus den 60er Jahren, die an sich schon eine wahre Augenweide sind und das Herz eines jeden Design-Liebhabers höher schlagen lassen werden, sind die Charaktere logischerweise immer perfekt gekleidet. Aber auch die Kameraarbeit und die Bildkomposition passt sich an die hohen ästhetischen Ansprüche an – Tom Ford präsentiert uns kein einziges Bild, das nicht perfekt durchkomponiert, ausgewogen und stimmig ist. Wunderbare langsame Kamerafahrten strahlen eine besondere Ruhe aus und erzeugen allein durch die Bilder und die Bewegung eine Melancholie, die perfekt zur Handlung passt. Gekrönt wird die Ästhetik der Bilder durch den gekonnten Einsatz von Farben, die zu jeder Zeit die innere Gefühlswelt des Protagonisten vermitteln. So brennt das Bild zum Beispiel in flammendem Rot, als George auf einen traumhaft schönen James Dean Verschnitt trifft oder wird unendlich farblos und grau, wenn die Tristesse seines Alltags gezeigt wird.

Diese Symbiose von Bild und Handlung ist selten und macht den Film zu etwas ganz Besonderem. Obwohl “A Single Man” auf einer Romanvorlage basiert, schafft es Tom Ford seine eigene Persönlichkeit einfließen zu lassen und trotzdem dem Roman gerecht zu werden. Die Geschichte wird mithilfe von Rückblenden und Erinnerungen spannend und nachvollziehbar inszeniert und zieht den Zuschauer in ihren Bann. Der Film lebt von der Atmosphäre und der wunderbaren Ästhetik der Bilder, die durch die hervorragende Leistung der Schauspieler auch inhaltlich gefüllt wird. Nicht umsonst erhielt Colin Firth für seine Performance eine Oscar-Nominierung, sein Schauspiel ist beeindruckend und intensiv. Doch auch Julianne Moore und Nicholas Hoult machen in ihren Nebenrollen eine ausgezeichnete Arbeit.

Insgesamt ist “A Single Man” ein wunderbarer Film mit einer dichten Atmosphäre, perfekten Bildern und einer wirklich schönen, melancholischen Geschichte. Dank dem Schauspiel von Colin Firth fällt es dem Zuschauer leicht, sich in den Film fallen zu lassen und sich den berauschenden Bildern hinzugeben. Trotz allen Äußerlichkeiten und der anfänglich kühlen Atmosphäre, gibt es eine emotionale und berührende Geschichte zu entdecken, die man nicht so schnell vergisst.

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filmverliebt

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Einsamkeit und die Sehnsucht nach vergangene Tage. Professor Falconer muss den Tod seiner großen Liebe bewältigen und es verzerrt ihn. Lähmung, Lethargie und Routine bestimmen seinen Alltag. Doch es soll sich ändern. Noch heute.

Ein bildgewaltiges Drama, voller Sinnlichkeit und mit Gespür für den Moment. Die Nahaufnahmen und Szenenbilder sind großartig. Colin Firth spielt hervorragend und selbst im etwas lahmeren Mittelteil, bleibt die Aufmerksamkeit stets ganz dem Film gewidmet. Die Filmmusik ist ebenfalls bemerkenswert und fügt sich nahtlos in den sehr guten Gesamteindruck ein. Und dann das Ende. Wow. Gänsehaut!

Die Thematik des „alleinstehenden Mannes“ mag vielleicht nicht jedem gefallen. Doch gibt es kaum etwas Negatives auszusetzen. „A Single Man“ ist ein kunstvolles Drama, welches sich unbedingt zu sehen lohnt.

„Ein paar Mal in meinem Leben habe ich Momente absoluter Klarheit erlebt. Für wenige Sekunden ertränkt dann die Stille den Lärm. Und ich fühle, anstatt zu denken. Die Dinge zeigen sich ganz scharf und die Welt scheint noch unverdorben. Es ist, als sei alles gerade entstanden.“

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Martin Oberndorf

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Bewertung6.5Ganz gut

Das hier ist ein Film, von dem ich immer wieder etwas gehört habe, vorwiegend Gutes, ihn aber eigentlich nie beachtet habe.
Als ihn arte kürzlich im TV brachte, musste ich allerdings einschalten.
Es handelt sich um "A Single Man".
...
Eines gleich mal vorweg: die Oscarnominierung für Colin Firth war absolut gerechtfertigt.
Der Mann hat unheimlich gut gespielt.
Intensiv, einfühlsam, subtil - immer nur so viel, wie nötig und gerade deswegen so beeindruckend.
Eine wirklich fabelhafte Leistung.

Es ist außerdem sehr bemerkenswert, dass dieser Film überaus gut inszeniert ist, vor Allem dafür, dass er ein Regiedebut darstellt, und noch dazu von einem Mann, der vorrangig als Modedesigner tätig ist.
Gerade in dieser Branche wundert es einen, wie ruhig und behutsam hier inszeniert wurde. Man kann dem Film einen sehr hohen künstlerischen Wert nicht absprechen.
Die innere Zerissenheit des Protagonisten wird visuell nahezu perfekt eingefangen. So bekommen wir, wenn er gerade melancholische Gefühle hat, blasse, fast schon schwarz-weiße Bilder zu sehen, und jedes Mal, wenn ihm etwas Gutes wiederfährt, wird der Bildschirm von satten, leuchtenden Farben übersät.
Meckern kann ich hier wirklich nicht.
Klingt nach einer richtig guten Wertung?
Naja, gut schon, aber für die ganz hohen Punktzahlen hat es mir dann doch nicht gereicht.

Der Film behandelt mehrere Themen, da wäre zum Einen die Homosexualität des Hauptcharakters, die immer wieder angesprochen, jedoch nie wirklich in den Vordergrund gerückt wird, zum Anderen dessen Depression durch den Verlust seines Partners, die ihn zu wiederholten Selbstmordgedanken treibt.
Desweiteren wird seine Beziehung zu mehreren Personen geschildert, so zu einer ehemaligen Liebschaft aus heterosexuellen Tagen, zu der er jetzt eine freundschaftliche Bindung hat, oder mit einem seiner Schüler, der sich gerne mit ihm unterhält.
Gerade bei letzterem ist mir die "Funktion" nicht ganz klar. Wollte er nur jemandem haben, mit dem er sprechen kann, oder war ihm klar, dass sein Lehrer depressiv ist?
Oder war er gar in ihn verschossen? Bis zum.Schluss hatte ich keine Antwort gefunden.

Ganz klar war ich nicht, was der Film eigentlich will. Als Charakterporträt ist er ganz gut, mir fehlte aber irgendwie der rote Faden, der alles zusammenhält, der dieses Gerüst aus gelungenen Szenen aufrecht erhält.
Ein echtes Gebäude kommt da aber nicht raus, auch wenn man alle Materialien hat. Es fehlt dieses Etwas. Man hätte durch noch mehr Laufzeit auch noch mehr rausholen können.

So ist "A Single Man" für mich ein Film mit toller Regie, einem umwerfenden Hauptdarsteller und einem absolut fabelhaften Soundtrack, der sich in das Ganze perfekt einfühlt, allerdings mit einem Drehbuch, welches in meinen Augen hinter seinen Möglichkeiten zurückbleibt.

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Martin Oberndorf

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In TKS spielte er eine real existierende Person, die der Öffentlichkeit vor Allem durch ihren eigentümlichen Sprachstil bekannt war. Bei einem Vergleich mit der Originalrede fällt auf, dass Firth das fast unmögliche gelungen ist, da seine Imitation nahezu perfekt ist.


H_B_C

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Dass Firth in "A Single Man" besser gespielt hat, würde ich gar nicht sagen. Ich muss Hfonda15 aber zustimmen, dass ich ihm den Oscar auch für "A Single Man" gegeben hätte, weil seine Performance einfach noch intensiver und ausdrucksvoller war. Lag aber möglicherweise auch an der Rolle. Ebenso grandios fand ich übrigens auch die wunderbare Julianne Moore. Da ist es ja leider auch bei der Golden-Globe Nominierung geblieben.


frauNovember

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ein szenisch unglaublich dichter film. die teils sehr subtile atmospähre kriecht einem mit jeder minute, die verstreicht weiter den nacken hoch. der film hat ungeahnte wendungen und dinge, die man erwartet oder vorherzusehen glaubt, geschehen partout nicht! kenny ist ein interessanter charakter und firth spielt gewohnt grandios. a single man ist leise und nicht so extrem dramatisch, wie die inhaltsbeschreibung anmuten lässt. er ist schlichtweg stark.

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uncut123

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

wusste erst nicht was für eine geschichte läuft und einfach spontan angemacht...kommt toll rüber dr streifen...

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loveissuicide

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Bewertung6.5Ganz gut

Eine sehr gute Performance von Colin Firth - der Mann wird mir immer sympathischer! - eine coole Optik und ein gut gewählter Soundtrack. Leider hat mich die Geschichte selbst nicht so wirklich mitgerissen, aber das ändert nichts am positiven Grundton.

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Hagen Hagen

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Bewertung7.0Sehenswert

Stylisch. Sieht sehr gut aus, hört sich sehr gut an, ist aber nicht mein Thema.

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KiaA

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dieser Film ist ein Kunstwerk! Man merkt es in jeder Minute, man merkt, dass da jemand am Werke war, der etwas von Style, Atmosphäre und Schönheit versteht. Ich finde es fantastisch in jeder Szene Tom Fords Handschrift zu lesen… klar über die Schönheit lässt sich streiten, aber mich hat er einfach nur umgehauen. Man hat das Gefühl, dass die Rollen den Schauspielern auf den Leib geschnitten wurden, zudem bildet das Buch (welches ich nicht gelesen habe) eine tolle Geschichte. Der Film handelt von einem Tag in George Falconer‘s (Colin Firth) Leben, dem letzten wie er meint, weil er sich heute das Leben nehmen will und darum sieht er die Welt an diesem Tag mit ganz anderen Augen, es fallen ihn Kleinigkeiten auf die ihm sonst nie aufgefallen wären. Diese Geschichte ist eine Hommage an das Leben und einfach nur wunderschön.

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MartinNolan

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Bewertung6.5Ganz gut

Regisseur Tom Ford gelingt mit „A Single Man“ ein seltsamer Balanceakt zwischen kalter Oberfläche und starken emotionalen Momenten, dem er besonders den Schauspielern, allen voran Colin Firth als gebrochener Literaturprofessor, zu verdanken hat. Denn unter all den modischen Anzügen, eben dem ganzen Style, brodelt es gewaltig, tun sich erschreckende Abgründe auf. Gerade dieser Kontrast zwischen Oberfläche und Tiefgang macht den besonderen Charme von „A Single Man“ aus, dem man vielleicht nicht ohne weiteres ausgeliefert ist, sondern auf den man sich einlassen muss; geschieht in Bezug zur Handlung doch eigentlich nicht wirklich viel. Wer sich jedoch auf „A Single Man“ einlässt wird mit einem wunderbar fotografierten und berührenden Drama belohnt werden, dass, zugegeben einige Längen besitzt, davon abgesehen aber ebenso über starke Momente verfügt, die diesen Film durchaus sehenswert machen.

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TheNumber

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Bewertung7.0Sehenswert

starke performance von colin firth. eine geschichte, die einen mitfühlen lässt. ruhiges, kleines drama, kann man sich gut angucken

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hallidalli

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Bewertung7.0Sehenswert

schöner, ruhiger und anziehender Film. Gute Schauspieler. Der Drehstil von Tom Ford gefiehl mir sehr gut, scheint ja sein erster Film zu sein ?? Berührende Musik, tolle in Farben oder schwarz-weiß getauchte Bilder.

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Frankie Dunn

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Bewertung9.0Herausragend

A Single Man

Lieblingsfilm einer Freundin vs. Thematik, Liebe zu durchgestylten Filmen vs. Werbe-Sterilität....ich war zunächst skeptisch, nicht zuletzt weil ich bereits einen Blick auf die letzten Kommentare geworfen hatte. Es dauerte durchaus etwas bis die Zweifel wichen, aber dann folgte die Gewissheit, dass A Single Man weitaus mehr ist als das durchgestylte Werk eines Modeschöpfers. Der Film springt über die komplette Spielzeit zwischen feel-good-movie und traurigem Drama hin und her. Es steckt jedenfalls viel mehr Hetero(!)-Gefühl hier drin als ich erwartet hatte. Ein sehr sinnliches Werk, das aber auch seine langatmigen Phasen, gerade zu Beginn, hat. Sollte man sich zu zweit ansehen, alleine oder als Gruppe hätte er vermutlich nicht dieselbe Wirkung auf mich erzielt. Die anfänglichen Befürchtungen kann ich an einigen Stellen bestätigt sehen, sobald der Film mich jedoch für sich gewonnen hatte, konnte ich locker drüber hinwegsehen. A Single Man gefiel mir erstaunlich gut und ich denke, dass nicht nur Hauptdarsteller, Score sowie Kamera- und Regiearbeit überzeugen, sondern auch das von einigen kritisierte Drehbuch. Ich kann gar nicht so genau sagen warum, aber die Art von A Single Man und das Gefühl, das der Film, je länger er dauerte desto stärker, bis in den Abspann hinein und weit darüber hinaus transportierte, gefallen mir sehr gut. Als Zuschauer muss man aber offen sein für diese Erfahrung; den Film als inhaltslosen Werbefilm zu kritisieren liegt nahe und fällt leicht, jedoch macht man sich damit eine Filmerfahrung mehr kaputt. 9.0 - eine aus meiner Sicht gelungene Mischung aus Drama und feel-good-Movie mit einem grandiosen Hauptdarsteller

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headmusic

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Bewertung7.0Sehenswert

Der eigentliche Hauptdarsteller ist die wunderschöne Bebilderung des Films. Tom Ford zeigt absoluten Stil und setzt die Schauspieler wunderbar in Szene. Über Colin Firth braucht man nichts mehr sagen...er ist einfach ein Geschenk für jeden Film. Und Julianne Moore konnte auch mal wieder zeigen was sie für eine tolle Schauspielerin ist.

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