A Tale of Two Sisters
Janghwa, Hongryeon (2003), KR/HK Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Horrorfilm
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von Jee-woon Kim, mit Kim Kap-soo und Kap-su Kim
Es ist ein strahlender Sommertag als die Schwestern Su-mi und Su-yeon in ein abgelegenes Haus am See gebracht werden. Sie waren seit dem Tod ihrer Mutter in einer Heilanstalt. In der Eingangshalle wartet bereits die verhasste Stiefmutter. Su-mi, die Ältere, zeigt sich der Frau gegenüber offen feindselig, während Su-yeon fast furchtsam auf Abstand geht. Bald schon gleicht das Haus einem geisterhaften Folterkeller, in dem der Wahnsinn kalt und grausam in den Ecken lauert.
Cast & Crew
-
Jee-woon Kim
-
Kap-su Kim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bae Moo-hyeon
-
Kim Kap-soo
-
Jung-ah Yum
-
Su-jeong Lim
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bae Soo-mi
-
Geun-yeong Mun
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bae Soo-yeon
-
Seung-bi Lee
Regie
Schauspieler
-
Jee-woon Kim
- Genre
- Horrorfilm
- Zeit
- 2000er Jahre
- Ort
- Südkorea
- Handlung
- Anwesen, Folter, Identität, Menstruation, Mutter-Tochter-Beziehung, Persönlichkeitsstörung, Psychiatrie, Schwester, Stiefmutter, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Verlust der Mutter, Visionen
- Stimmung
- Eigenwillig, Gruselig, Spannend, Verstörend
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails A Tale of Two Sisters
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Kritiken (2) — Film: A Tale of Two Sisters
SiameseAlex: SiameseMovies
Kommentar löschen[...] 'Janghwa, Hongryeon' ist ein Paradebeispiel für die Ausgewogenheit des Implizit/Explizit-Pendants: Denn wann erreicht ein Film überhaupt eine Wirkung? Der Zuschauer darf nicht über-, aber auch nicht unterfordert, er sollte bei der Stange gehalten, durch den Film geführt werden. Vor allem beim Genre Horrorfilm (wobei hier ein Subgenre vorherrscht, dazu weiter unten mehr) steht doch grade die sog. 'Spannung' an vorderster Front. Und eben diesen sogenannten 'Suspense' zu entwickeln schafft wahrlich nicht jedermann - Regisseur Ji-woon Kim aber allemal.
[...]
Aufgrund der großen Spoilergefahr sei nur auf die hervorragend konstruierte Story verwiesen, die es schafft einen horrorartigen, gruseldramatischen, mit Schockmomenten gespickten ... Familienfilm zu präsentieren. Moment mal: Familienfilm? In der Tat geht es um die Familie und all ihre Auswüchse und Verflechtungen. Der Zuschauer durchblickt dieses Geflecht nur bei großer Aufmerksamkeit, da die gegebenen Konstellationen eben nicht explizit aufgezeigt werden. Mysteriöse Umstände lassen immer wieder an der Realität des Settings zweifeln, was dadurch geschickterweise sämtliche surreale Dinge möglich werden lässt ohne dabei zweifelnde Blicke auf sich zu ziehen. [...] Totschweigen begleitet die Darsteller und auch dem Zuschauer werden langsam aber sicher die Zusammenhänge in greifbare Nähe gestrickt. [...]
Kritik im Original 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
peter-noster: Mostly Movies
Kommentar löschenIn wunderschönen Bildern eingefangener Psychothriller, der zur Auflösung hin leider etwas nachlässt. Trotzdem unbedingt sehenswert.
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Kommentare (31) — Film: A Tale of Two Sisters
Kommentar schreibenTheWalkingDead 2012/01/23 06:27:36
Kommentar löschenSchnarch...die erste Hälfte des Film langweilt einfach nur. Es wird zwar versucht, eine spannende Situation zu erzeugen, indem der Konflikt zwischen den beiden Schwestern und der Stiefmutter nach und nach verschärft wird, aber das geschieht dramaturgisch sehr dünn. Die beiden Mädels nerven einfach nur mit ihrem ständigen Gekreische und ein Großteil der Schockeffekte ist vorhersehbar/schlecht. Wenn ich einen guten Psychohorror-Film sehen will, dann erwarte ich schon mehr als ein plötzliches schrilles Geräusch oder hektische Schnitte. Es gibt allerdings vereinzelt gute Ansätze, die in der zweiten Hälfte überhand nehmen. So wurde ich doch noch vom Einschlafen gerettet, den der Film nimmt richtig Fahrt auf und hat einige tolle Twists zu bieten.
Wenn man gewillt ist die Längen des Filmes zu überstehen und asiatischen Horror mag, dann ist der Film auch durchaus empfehlenswert, zumal die Stiefmutter herrlich bösartig gespielt wird und damit sogar das nervende Overacting der Schwestern übertrifft. Denn wenn sie nicht grade kreischen dann können sogar die ganz gut spielen.
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ElBarto1984 2011/12/28 16:19:29
Kommentar löschenwow, "der fluch der 2 schwestern" war da aber deutlich einfacher zu verstehen...
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Framesurfer 2011/11/26 18:28:49
Kommentar löschenDer ist so was von langweilig und verworren konstruiert, trotzdem guter Schluß.
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999ghost 2011/09/26 12:35:06
Kommentar löschenHervorragender Horrorfilm aus Korea. Hier zeigt sich ganz deutlich, dass der fernöstliche Film in Sachen Atmosphäre Hollywood schon längst überrundet hat.
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Nico Gecko 2011/08/19 01:22:11
Kommentar löschenEin Horrorfilm mit Spannung, Schockmomenten und einer rätzelhaften Story.
Der Film ziegt, dass es auch ohne "Blutfontänen" funktioniert.
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Filmkenner77 2011/08/13 09:48:55
Kommentar löschenAtmosphärisch sehr dichter, komplexer Asienhorror, der einmal mehr beweist, dass der südkoreansiche Film weltweit auf dem Vormarsch ist. Filme wie "The Host", "Tube", "Joint Security Area" oder "Dragon Wars" orientieren sich längst an westlichen Vorbildern und werden ironischerweise wieder von diesen kopiert. Sogar in den US-Kinos lief "A Tale of Two Sisters", was eine große Ausnahme darstellt. Meist werden ausländische Filme nie synchronisiert und laufen in den USA nur mit Untertiteln. Deshalb werden viele erfolgreiche ausländische Filme einfach noch einmal für den US-Markt gedreht, was einerseits der Profitgier und andererseits der Ideenlosigkeit der heimischen Filmbranche geschuldet ist. "A Tale of Two Sisters" handelt von zwei Schwestern, die nach einem Aufenthalt in der Psychiatrie heimkehren. Schnell ereignen sich im Haus unheimliche Dinge, an denen die von den Schwestern verachtete Stiefmutter nicht ganz unschuldig zu sein scheint.
Zuweilen wird die Geschichte sehr verworren und verschachtelt erzählt, so dass erst im Laufe des Films die losen Fäden miteinander in Verbindung gebracht werden können und das Geheimnis der beiden Schwestern gelüftet wird. Einige Szenen erinnern ein wenig an "The Grudge" und sind teilweise sehr spannend inszeniert. Inszenatorisch merkt man, dass ein Könner seines Fachs am Werk ist. "A Tale of Two Sisters" bleibt eine interessante Fingerübung, die nicht gänzlich frei von Schwächen ist, aber insgesamt wolliges Gruseln bei Freunden des asiatischen Horrorkinos hinterlässt.
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seven 2011/08/13 09:55:04
Antwort löschenSchön geschrieben. Ich kenne nur das Remake, hat mir aber auch gefallen.
horro 2011/08/13 09:56:57
Antwort löschenDer wandert auf meinem Stapel nun definitiv weit nach oben ... sehr schön beschrieben!
hoffman587 2011/08/13 09:59:24
Antwort löschen@Filmkenner: Muss sagen mir gefiel eigentlich noch ein Tick besser, durch die durchaus interessante Art der Erzählung, wie stehts mit dem Remake, hast du das schon gesehen?:O
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Filmkenner77 2011/08/13 10:27:51
Antwort löschen@ seven und horro. Danke für das Lob. Ich wollte nicht spoilern, um die Spannung für jene zu erhalten, die den Film noch nicht gesehen haben.
@hoffi. Das Remake kenne ich leider noch nicht. Inwieweit es sich vom Original unterscheidet, kann ich deshalb nicht sagen.
Hendrik 2011/08/13 11:50:16
Antwort löschenSagen wir es mal so, Probleme mit einer verworren und verschachtelt erzählten Geschichte wirst du im Remake nicht haben, dafür aber zig andere, allen voran, das einem die Auflösung nicht egaler sein könnte!
xtom1973 2011/08/11 12:55:06
Kommentar löschenstark einschläfernder Horrofilm, Psycho-Thriller, oder wie auch immer. Die erste halbe Stunde hat mir gereicht. Wunderbar als Einschlaf-Hilfe zu missbrauchen.
Plot: ein Haus macht merkwürdige Geräusche. Die zwei Schwestern übrigens auch. Diese verstehn sich mit der guten Tante nicht so recht. Wenn man wieder aufwacht gibt es Albträume und man sieht Blut. Aber immer und überall sind diese *verdammt* gruseligen Geräusche! *bibber* *heizungaufdreh*
Ohne Wertung.
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Chaosmacherin 2011/10/29 15:11:59
Antwort löschenSehr vorbiltlich das du nicht bewertet hast :) Bis zum Ende nimmt der Plot übrigens noch eine Wendung die du natürlich in den 30 Minuten nicht erahnen konntest.
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xtom1973 2011/11/02 09:56:45
Antwort löschenDanke! Meine Meinung mußte ich trotzdem loswerden. Vielleicht paßte der schwierige, langsame Film grad nicht zu meiner Stimmung; ich bin da "ganz Frau". Vielleicht beim nächsten Mal...
Chaosmacherin 2011/11/02 12:48:07
Antwort löschen*vorbildlich :D
BlueSquirrel 2011/06/24 14:16:42
Kommentar löschenAuch wenn sich hier Wahrnehmung und Realität munter verschieben und man deshalb A TALE OF TWO SISTERS dem Genre der Gehirnlobotomie zuordnen mag, bleibt die Grundlage der Perspektive bei den Kindern und Kindern generell, in deren Welt alles - speziell bei nachträglicher Reminiszenz - wunderbar, zauberhaft und auch grauenhaft sein kann. Die Erinnerung an knarrende Schränke, fremde Gesichter oder beeindruckende Spielzeuge ist ein codiertes System von Traum und Halbwahrheit - die intensivsten Erinnerungen, die man haben kann, bis sie vergessen oder entschlüsselt werden. Es gibt Filme, die speziell für diese Zeitperiode gemacht wurden und welche, die mit den Mechanismen dieser Periode spielen. AToTS gehört natürlich hoffentlich der zweiten Kategorie an. Das Haus ist sehr lebendig, lebhafter als so manch ein Spukschloss bewaffnet mit einer eher lächerlichen Trickkiste zum belästigen. Hier geht es tiefer und das liegt nicht nur an den tollen Schauspielern. Korea rockt weiter!
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SiameseAlex 2011/06/24 19:11:34
Antwort löschenKorea rockt sowieso! : )
mad02 2011/06/13 13:10:24
Kommentar löschenDas war mal wieder ein Horrorfilm nach meinem Geschmack. Packende Story, tolle Schockszenen und dann noch ein überraschendes Ende. Leider hatte ich davor schon das amerikanische Remake gesehen, deswegen war das Ende für mich nicht wirklich überraschend. Bei dem Remake fand ich die Story irgendwie besser umgestzt, aber dafür hat mir insgesamt das Original von der Aufmachung besser gefallen.
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Tachitalili 2011/09/24 20:35:51
Antwort löschenDu hast meinen Horrorgeschmack, glaube ich :-)
Habe die Filme zumindest ähnlich bewertet
BigDi 2011/05/18 21:17:26
Kommentar löschenBis zum bedrückenden und grandios mehrdeutigen Ende ein Verwirrspiel ohne erkennbaren Ursprung, bei man man sich nie sicher sein kann, wessen Wahn man gerade ertragen muss - das bekommt außer Lynch wohl nur das asiatische Kino so gut hin. Die wenigen Horrorelemente wirken beinahe wie Fremdkörper in diesem Drama (oder wäre Tragödie ein besseres Wort?), welches hinter seiner Langsamkeit und Stille eine verbissene Last an Wut und Misstrauen verbirgt und dem Zuschauer so oft die Böden unter den Füßen wegreißt, bis es mit diesen ein ganz neues Storygerüst aufbauen kann. Auf subtilste Art und Weise großartig.
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JohnnyKee 2011/05/18 21:50:22
Antwort löschenWill den auch schon die ganze Zeit anschauen. Aber ich hab das Remake schon gesehen und weiß nicht ob sich das jetzt noch lohnt.
Aber schöner Komm ^^
LokisSon 2011/05/18 23:18:43
Antwort löschenHassu schön geschrieben :-)
@JohnnyKee
Imho ein echtes Ärgernis. Find's immernoch furchtbar, dass ich das Problem, wie wohl viele andere auch, bei "Ringu" habe. Es entzaubert irgendwie die Originale.
statist 2011/05/07 23:10:39
Kommentar löschenIch bin begeistert, besonders über die mehr als gelungene Verquickung von Familiendrama und wirklich spannenden Horrorelementen - das soll dem Herrn Kim Jee-Woon erstmal einer nachmachen. Wunderschöne Bilder, sehr gut komponiert, eine besonders im letzten Viertel nicht immer lineare Erzählweise, die von einem zwingenden Tempo getragen wird. Es ist unter anderem auch ein sehr emotionaler Film, der am Schluss sogar 1.000-mal mehr erzählt als jeder x-beliebige Gruselstreifen. Bravo!
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ElWray 2011/04/27 23:47:41
Kommentar löschenSehr sehr schöner Film mit interessanter Story
a Tale of two Sisters weiß seine Spannung von Anfang bis ende zu halten
und zwar so,das es fast schon unerträglich wird ihm weiter zuverfolgen
die dazu passenden Schockmomente runden die Sache perfekt ab.
die sich immer zu verändern scheinenden Sachverhalte lassen so viel Ungewissheit aufkommen,das alles nur wie ein böser Traum wirkt
jetzt kann ich mit recht sagen die amerikanische Version ist zwar gut aber hier gegen eher lachaft
Meine Horror Top ten hat einen neuen 2ten Platz
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Anoirja 2011/03/16 00:49:52
Kommentar löschenSubtil, ausgeklügelt, ästhetisch wie atmosphärisch unglaublich stimmig - DAS Meisterwerk des asiatischen Psychohorrors!
10/10 vor Schreck umgefallene Schränke
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kampfgnomus 2011/03/06 03:29:48
Kommentar löschenIn asiatischen Horrorfilmen geht es irgendwie ganz anders zu als in amerikanischen Pendanten. Poetische, durchkonstruierte und symbolträchtige Aufnahmen, die definitiv zu fesseln wissen, werden hier mit einer oftmals ruhigen Stimmung in Einklang gebracht. Auf der anderen Seite gibt es ungemütliche, kalte und bedrohlich wirkende Bilder und gewisse Situationen, die aufgrund ihrer Spannung kaum zu ertragen sind. Man tappt bei „A Tale of Two Sisters“ sehr lange im Dunkeln, so dass sich im Verlauf des Filmes viele Ungereimtheiten und Interpretationsmöglichkeiten ergeben. Was real ist und was nicht wird man sich vor allem in der ersten Hälfte oft fragen. Die eigentliche Auflösung enttäuscht dann irgendwie, da sie doch unspektakulärer als erwartet daherkommt. Ebenso konnte mich die Erzählweise, bei der man nie so recht wusste, woran man war, nicht wirklich überzeugen. So bleibt dennoch ein Film, der mit Atmosphäre und wirklich sehr hübscher Aufmachung punkten kann und vor allem in einzelnen Szenen stark ist.
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Miike 2010/12/08 23:48:27
Kommentar löschenSo, da wären wir wieder. Gestern Kommentar zu Ji-woon Kim selbst, heute zu A Tale of two sisters. Die Story ist eine Anlehnung an eine alte Legende aus Korea über zwei Schwestern Lotus und Rose (so waren glaub ich die Namen), Kim hält sich aber nur im groben Ansatz an diese Geschichte. Da der Film von seiner wirklich grandios inszenierten Story lebt und diese einige geschickte Wendungen und Sprünge hat, will ich hier aus Rücksichtnahme auf Personen die den Streifen noch nicht gesehen haben, mal nicht rumspoilern. Nur so viel A Tale of two Sisters ist einer der wenigen Filme, welche mich, noch zwei Tage nachdem ich ihn betrachtet hatte verfolgte. Jetzt nicht im Sinne von nächtlichen Angstphasen, wie ich sie bei Ringu hatte (schaut euch den bloss nicht, Nachts um 3 halb betrunken mit dem Fernseher am Bettende an, da kommt nix Gutes dabei raus, außer vlt. Sadako aus der Flimmerkiste) nein sondern die vielen Szenen in denen versteckte Details zu finden sind, die Aussagen der Akteure, die Emotionsausbrüche und das teils fehl am Platz wirkende stoisch ruhige Wesen des Vaters, die Details in der Farbgebung der Requisten, der verstörende Sound, all dies haben dieses Werk für mich, zu etwas Besonderem werden lassen. Über das Geschick von asiatischen Regiesseuren gerade mit Bilden und Farben zu arbeiten brauch ich wohl kein Fass aufmachen. Und ganz am Rande die Art und Weise wie Kim den Horror der sich entwickelt aufmacht, ist wirklich großes Kino. In dieser Hinsicht, brauch er sich vor der Spitze des Genres aus Japan nicht zu verstecken. Wer intelligente, bildlich und musikalisch hervorragend inszenierte Horror-Dramen mag/liebt der MUSS diesen Film gesehen haben. Ach ja die Hauptdarstellerin Lim Soo-Jung, kann mit Ihrer Art des Spiels auf ganzer Linie überzeugen. Ein Film den ich mir noch einige Male reinziehen werde und mich auf neue Entdeckungen und Metaphern freue.
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veseria 2010/09/21 22:02:38
Kommentar löschenIch bin von einem Horrorfilm ausgegangen aber wurde dann positiv von einem recht nahegehenden Grusel-Drama überrascht. Der Film hat eine wunderschöne aber gleichzeitig sehr düstere, unwohle Atmosphäre die durch tolle Sets (Der rote Essbereich ist der Hammer!), Kamerafahrten oder teilweise seltsames Verhalten der Protagonisten erzeugt wird. Die Darsteller sind allesamt sehr sehr gut und überhaupt nicht - wie leider oft in asiatischen Filmen - im Bereich des Overacting. Was meinen Spaß allerdings etwas gebremst hat, sind die teilweisen kleinen Längen. Das Tempo des Films liegt nicht daran. Manchmal habe ich einfach nur das Gefühl, dass der Film auf der Stelle dreht. Desweiteren gibt es 2 oder 3 Elemente des Horros, die ich einfach nicht verstanden habe und die ein kleinen Hauch von Klischee anhaftet.
Mein größtes Problem ist aber, dass ich im Groben -also nicht mit all seinen Details- die große Wendung des Films in der Eröffnungszene durchschaut habe. Eine bestimmte Wortwahl hat mir das Ende direkt am Anfang verraten. Schade!
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mikkean 2010/10/25 21:53:12
Antwort löschenDitto, beim ersten Mal aber ein richtig packendes Erlebnis. Eben eine gewohnte Abwechslung zum sonstigen Spuk-Allerlei.
hakan_1905 2010/08/08 03:26:31
Kommentar löscheneinige gruselige szenen waren dabei, aber der film schafft es sehr gut zu langweilen...die story läuft zu langsam ab...
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KindesMemorial 2010/02/22 16:27:59
Kommentar löschenhier ein richtig guter film welcher die tiefe der menschlichen seele und der psychologie wiederspiegelt, entspannend gruselig durch bild und ton insbesondere der titelmelodie wundervoll ... man sollte sich aber auf jedenfall die kommentare/interviews auf der dvd ansehen, besonders die geschichte wo der regiseur wegen eines technischem problems den film nachsymchronisiern musste sehr amüsant xD
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Chunii 2010/01/11 23:06:37
Kommentar löschenAlso ich fand den Film im großen und ganzen sehr gelungen, auch wirklich seeeehr gruselig, da ich aber vor allem keinen Psycho-Horror abkann (lach mich lieber über Splatter Zeugs ab :D) wars für mich im wahrsten Sinne des Wortes der reine Horror ^^ bin dann irgendwann kurz vor Ende als ich nichtmehr konnte / wollte aus dem Wohnzimmer in dems (an Halloween - natürlich -) lief rausgegangen um erstmal zu verschnaufen und mich von den schocks die ich da erlitten habe zu erholen :). Für Leute die sich wirklich gruseln wollen ist der Film auf jedenfall TOP :D
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MarcH 2009/09/02 20:07:19
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme im Bereich "Asiahorror", wenn man diese Bezeichnung mal so oberflächlich benutzt. Wirklich gerecht wird sie dem Film nicht. Trotzdem hat der Film mir beim ersten Sehen eine geradzu beklemmende Angst eingejagt. Im Dunkel des Kinosaals, auf der großen Leinwand entfalltet der Film eine Wirkung, die ich bei so vielen Vertretern des Grusel- und Horrorgenres vermisse. Hier wird Angst erzeugt.
Ein Film, den man mehrmals schauen kann, bei jeder neuen Sichtung entdeckt man kleine Hinweise und Andeutungen, die die Geschichte unterstützen, die man beim ersten Sehen übersieht, oder keine Beachtung schenkt. Hier ist nichts dem Zufall überlassen. Jede Geste der Schauspieler, jedes Requisit, jede Einstellung, jede Bildkadrage, jeder Schnitt und jeder Ton unterstützt den Inhalt und die Wirkung der Geschichte und ist nicht bloß Mittel zum Zweck.
Ein Tip von mir: im Origiginalton mit Untertiteln schauen. Die deutsche Syncronisation macht viel an Atmosphäre zunichte.
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