Abbitte
Atonement (2007), GB Laufzeit 123 Minuten, FSK 12, Drama, Historienfilm, Kinostart 08.11.2007
37 Bewertungen
Skala 0 bis 10
3149 Bewertungen
99 Kommentare
Keine
von Joe Wright, mit Keira Knightley und James McAvoy
An der Schwelle zum Erwachsenwerden beobachtet die 13-jährige Briony in Abbitte den leidenschaftlichen Flirt zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia und dem Gärtnersohn Robbie. Herausgerissen aus ihrer kindlichen Phantasiewelt und verunsichert lässt sie kurz darauf ganz bewusst zu, dass Robbie für ein Verbrechen beschuldigt wird, das er nicht begangen hat. Die Folgen der Ereignisse dieses Sommers 1935 lassen keinen der drei mehr los und führen sie auf unterschiedlichen Wegen durch die Schrecken des Zweiten Weltkriegs.
Handlung von Abbitte (enthält Spoiler)
England im Jahr 1935
Im Alter von dreizehn Jahren beobachtet Briony, die leidenschaftlich gerne schreibt, auf dem englischen Landgut ihrer Familie den intensiven Flirt zwischen ihrer älteren Schwester Cecilia (Keira Knightley) und dem Gärtnersohn Robbie (James McAvoy).
Ihre kindliche Phantasie und das bisher Unbekannte des Gesehenen deutet Briony falsch. Als ein befreundetes Mädchen, welches auf dem Landgut zu Gast ist vermisst wird, wächst in ihrem Kopf ein böser Plan. Als das Mädchen nach kurzer Zeit gefunden wird und davon berichtet, von einem Mann verschleppt worden zu sein, beschuldet Briony daraufhin Robbie der Tat, einerseits aus Eifersucht, da sie selbst in ihn verliebt ist, andererseits deshalb, weil sie das Geschehene zwischen Cecilia und Robbie falsch deutet. Robbie wird für ein Verbrechen beschuldigt, das er nie begangen hat.
Der Krieg
Robbie und Cecilia schwören sich ewige Liebe, doch kommt ihnen der Zweite Weltkrieg dazwischen. Im zweiten Teil des Films wird Robbies Einsatz während des Krieges beschrieben, die Schrecken auf dem Schlachtfeld und sein steter Halt, dem ihm Cecilia mit Briefen und in Gedanken gibt. Letztlich sind die Strapazen des Krieges für ihn jedoch zu viel und er stirbt.
Währenddessen kann Briony mit ihrer Schuld nicht mehr leben. Ihre Schwester Cecilia redet nicht mehr mit ihr und zu Hause fühlt sie sich unwohl. Sie entscheidet sich dazu, als Krankenschwester im Krieg auszuhelfen. In ihrer freien Zeit beschäftigt sie sich weiterhin mit dem Schreiben von Geschichten.
Im hohen Alter
Zum Ende des Films erfährt dieser eine andere Auflösung als erwartet. Der Zuschauer ist stets in dem Glauben, dass sich Robbie und Cecilia auch während des Krieges gesehen haben, ihre Liebe fortbestand hatte. Der Schluß des Films revidiert diese Sicht und zeigt Briony als alte Dame (Vanessa Redgrave) während eines Interviews, in dem sie ihr neues und letztes Buch vorstellt. In diesem hat sie die wahre Geschichte um ihre Schwester verarbeitet, die letztlich auch im Film dargestellt wird.
Mehr Bilder (14) und Videos (14) zu Abbitte
Cast & Crew
-
Joe Wright
-
Keira Knightley
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Cecilia Tallis
-
James McAvoy
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Robbie Turner
-
Romola Garai
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Briony- 18 years old
-
Saoirse Ronan
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Briony als Teenager
-
Brenda Blethyn
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Grace Turner
-
Vanessa Redgrave
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) older Briony
Regie
Schauspieler
-
Juno Temple
-
Michelle Duncan
-
Jérémie Rénier
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Luc Cornet
-
Benedict Cumberbatch
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Paul Marshall
-
Christopher Hampton
- Genre
- Liebesfilm, Historienfilm, Drama
- Zeit
- 1930er Jahre, 1935, 1940er Jahre, Sommer, Zweiter Weltkrieg
- Ort
- Dünkirchen, England, London
- Handlung
- Adel, Buch, Diener, Erste Liebe, Falsche Verdächtigung, Flirt, Freund, Freundin, Gebrochenes Herz, Geliebte, Große Liebe, Hausmädchen, Heimliche Liebe, Jugendliebe, Knecht, Kreatives Schreiben, Landhaus, Landsitz, Liebe, Liebe gegen alle Widerstände, Liebesbrief, Liebeskummer, Liebespaar, Liebeswirren, Londoner U-Bahn, Oscargewinner, Roman, Romanze, Schreibblockade, Schreiben, Schreibmaschine, Schreibpapier, Schriftsteller, Schuld, Schwester, Schwester-Schwester-Beziehung, Sex, Sex mit Minderjährigen, Sexueller Missbrauch, Soldat, Unschuld, Unschuldig Inhaftierte Person, Verbotene Liebe, Verbrechen, Verdacht, Verdächtiger, Verlieben, Verlust der Großen Liebe, Verlust der Schwester, Verwundete, Verwundete, Zuneigung, Zärtlichkeit
- Stimmung
- Berührend, Ernst
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Abbitte
Fans dieses Films mögen auch
Stolz und Vorurteil
GB 2005
An Education
GB 2009
Der Pianist
PL/FR/GB/DE 2002
127 Hours
GB/US 2010
Der ewige Gärtner
US/GB 2005
Trailer zum Film Abbitte
bedenklich? | Alle Trailer, Clips & Videos (14)





















Kritiken (12) — Film: Abbitte
Dietmar Kesten: Filmmag.de
Kommentar löschen[...] Überraschungen gibt es hier nicht zu bestaunen, auch die Geschichte ist nicht wirklich mitreißend. Das mag, wie oben angedeutet, an der permanenten Überfütterung des Publikums mit jenen Geschichten liegen, die Tränenrührigkeit auf ihre Fahnen geschrieben haben. [...]
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten
christoph-m 2010/11/13 19:50:50
Antwort löschen???
Alle 3 Antworten zeigen
Avantgarde83 2011/01/06 21:35:05
Antwort löschenallein die visuellen Eindrücke und astrein aufeinander abgestimmten Farbkompositionen geben mehr als 3 Punkte. Hast du den mit Augen zu geguckt? ;)
LuckyPunk 2011/02/10 23:34:17
Antwort löschenAllein das Ende ist für jeden, der die Romanvorlage kennt, eine totale Überraschung!
Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Spätestens hier jedoch – zuvor war "Atonement" zwar geschickt, aber auch recht belanglos – bricht der Film ein. Der große Krieg nach dem kleinen Liebesdrama überfordert Wright, das übersteigt die Fähigkeit des Films, wirkt fremd, nicht gekonnt und zusehends langatmig. Es fällt schwer der bis dato zweigeteilten Romanze zu folgen, weder wurde McAvoys Figur ausreichend Raum zugesprochen, als diese gleich die Hauptlast der Erzählung zu tragen vermag, noch können die parallel eingestreuten Herzschmerzblicke der Knightley für nachvollziehbare Herbstromantik sorgen. Ganz deutlich pendelt der Film hier im nirgendwo, weiß offenbar nicht wohin die Reise gehen soll und bleibt aufgrund seiner blassen Charaktere und dem kaum entwickelten Figurendreieck Briony-Cecilia-Robbie ohne Belang – trotz vielen hübschen inszenatorischen Einfällen, beispielsweise der immer wieder unterschiedlichen Variation des Schreibmaschinentippens, simuliert mal als Geräusch eines Zuges, dann wieder als anknipsende Lampen eines langen Flurs. [...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenDie erste Häfte inszeniert Joe Wright gekonnt, verarbeitet ökonomisch klug die Geschichte. Aber nach dem Sündenfall nimmt die Spannung rapide ab.
Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenMelodram mit guten Schauspielern. Die zeitlichen Sprünge in der Erzählung waren unglücklich, insbesondere der Teil des Weltkriegsgeschehens.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kaltduscher: MoviezKult.de
Kommentar löschenBestseller-Verfilmungen sind oft so eine Sache. Beim Lesen taucht der Rezipient ein in eine niedergeschriebene Welt, erschafft sich sein eigenes Universum auf Grundlage einer spezifischen, mit der Umwelt korrelierenden Figurenkonstellation. Dieses Universum, ein individuelles Bollwerk, kann durch eine filmische Umsetzung eigentlich nur zerstört werden, denn jeder liest ein Buch mit anderen Augen, findet unterschiedliche Interpretierungsansätze. Trotzdem gibt es immer wieder Filmemacher, denen das Kunststück gelingt, in ihren Adaptionen die größtmögliche Schnittmenge zu vereinigen. Einer von ihnen ist der erst 36-jährige britische Regisseur Joe Wright, der schon 2005 Fans und Kritiker gleichermaßen mit seiner Verfilmung von Jane Austens Klassiker Stolz Und Vorurteil begeisterte. Im letzten Jahr nahm er sich Ian McEwans Roman Abbitte vor, eine Geschichte, in der ein Moment, eine falsche Aussage eines Mädchens im Jahr 1935 das Leben mehrerer Charaktere nachhaltig und schlagartig verändert, wieder mit Keira Knightley in der Hauptrolle. Eine gute Entscheidung, betrachtet man allein die 7 Oscar-Nominierungen, unter anderem für den Besten Film.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Enk: Mental Savage Enk: Mental Savage
Kommentar löschenJames Mc Avoy, der schon in Last King of Scotland eine beeindruckende Performance ablieferte, ist perfekt besetzt. Keira Knightley ist süß wie immer. Erstklassig besetzt sind auch die Nebenrollen - dabei sind es gar nicht mal die großen Namen wie Vanessa Redgrave, auch die Besetzung der Kinder-Rollen ist on spot.
Regisseur Joe Wright erzählt die Geschichte in beeindruckend schönen Bilder zwischen englischer Landschaft und Kriegschaos in Dünkirchen, wundervoll arrangiert und mit beeindruckender Kameraarbeit eingefangen.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr... Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Kommentar löschenAbbitte – und das ist nichts Verwerfliches – liefert genau das, was man sich von ihm erwarten durfte: Schauspielerische Glanzleistungen und eine große, tragische Liebesgeschichte vor der Kulisse des Weltkriegsgeschehens. Mit seiner zeitlich verschachtelten Struktur, seinem Vor- und Zurückspringen in der Chronologie der Ereignisse, wartet auch die Erzählstruktur immer wieder mit interessanten Brüchen und Lücken auf, die entweder nachträglich gefüllt oder zu Gänze frei gelassen werden.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
johanna: movie-screening.de johanna: movie-screening.de
Kommentar löschenDie Stärke von Atonement liegt auf dem ersten Teil, der von den Gefühls-Wirren an einem heißen Sommertag erzählt. Leider gibt es einen erzählerischen (und qualitativen) Bruch mit Beginn der Kriegsschilderungen. Eine technische Besonderheit jedoch: die Steadicam-Einstellung von ca. fünf Minuten am Strand von Dünkirchen - sehenswert.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Kommentar löschenHätt ichs doch lieber gelassen. Für mich nämlich mit Abstand die größte Enttäuschung 2007. Avery spielt solide, Knightley bleibt Knightley. Bauern die versuchen elegant zu wirken bleiben Bauern. Und sie ist eben - Sie. Die vermag die wenigen dominierenden Szenen nicht zu tragen. Die Frau eine Charakterdarstellerin zu nennen, verhöhnt im Gleichen Augenblick Schauspielerinnen wie Cate Blanchett oder Kate Winslet. Die schleppende, trockene, überlange Erzählung im Malen-Nach-Zahlen-Format nervt tierisch, ebenso die ständigen AHA-Zeitsprünge. ATONEMENT ist aber vor allem eines: lang. zu lang. Hat man sich dennoch zum fulminanten Finale durchgequält, bleibt als Wehrmutstropfen wenigstens dieses. Hier ist der Film endlich einmal ehrlich, nämlich kitschig seines Kitsches wegen. Sonst gefallen ein paar Einzelszenen, das Gesamtwerk war jedoch nun wirklich alles andere als gelungen. Hier stinkt es nach Mittelmaß.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
plomlompom: Filmblogs
Kommentar löschenUngefähr zwei Stunden lang denke ich mir: Ja, so kann Arthaus-Kino meinetwegen ruhig sein, so mag ich es, so finde ich seine Kompetenzen in eine Richtung gewandt, die mir Freude statt Ekel bereitet. Atonement ist nämlich ungefähr zwei Stunden lang ein hochkünstliches Pointen-Melodram nach Zahlen, ein gut geöltes Glockenspiel, ein offengelegtes Uhrwerk ohne Mehrdeutigkeiten, aber mit lauter, allerlautester Orgelmusik ... Doch leider folgt dann eine narrative Umrahmung, die den Film ...
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Chuchaqui: Critic.de
Kommentar löschenIch hätte es nicht gedacht, aber dieser Film ist tatsächlich ein Volltreffer. Vor allem die Bilder beeindrucken dank der überirdischen Kameraführung, dazu die schöne Musik, gute Darsteller, sequenzweise wirklich großes Kino. Ich hatte eine große Schnulze erwartet, aber gefühlsduselig fand ich das ganze letztlich erfreulich wenig. Das ist natürlich der wunderbar unkonventionellen Inszenierung zu verdanken, die mit reichlich innovativen Ideen aufwartet. Klarer Oscar-Kandidat für Regie, Kamera, Musik (und wohl James McAvoy).
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Kommentar löschenNach „Stolz und Vorurteil“ arbeiten Regisseur Joe Wright und Schauspielerin Keira Knightley erneut bei einer historischen Romanverfilmung zusammen. Wright und sein Kameramann Seamus McGarvey finden dabei jederzeit die richtigen, die jeweilige Stimmung perfekt widerspiegelnden Bilder. Dabei erschaffen sie auch einige lange und ungeschnittene, ebenso bewegte wie bewegende Sequenzen von durchdringender Wirkung und empfehlen sich so en passant für eine Oscar-Nominierung in ihrer jeweiligen Fachrichtung. Dazu kommen noch die einmal mehr beeindruckenden Leistungen vor der Kamera, dargeboten von Knightley und McAvoy. Dies alles kann jedoch nie ganz darüber hinweg täuschen, dass dieses zwar clever strukturierte und erzählte, letztlich aber reichlich gefühlsduselige Melodram über die große Liebe eines Lebens sich ein wenig mühsam über seine zweistündige Laufzeit schleppt.
Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Kommentare (87) — Film: Abbitte
Kommentar schreibenflami 2012/05/17 14:59:31
Kommentar löschenDieser Film ist einfach sowas von perfekt für mich!! Ich kann mich fantastisch mit keira knightley identifizieren, (mir wurde auch schon häufiger mal gesagt, dass ich ihr sehr ähnel), ich bin großes mcavoy fan und ich LIEBE dramen !!! Und... SPOILER:!! :
Ich finde es bei diesem film sooo passend ohne ein happy end...mag ich generell lieber als friede freude eierkuchen, aber die wendung war so überraschend...:D
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Ichundso 2012/04/16 00:30:08
Kommentar löschenAbbitte ist ein Buch. Man möge an dieser Tatsache rütteln und wackeln, man möge international bekannte Muskelmänner aus international bekannten Ländern einfliegen lassen, um an der Tatsache zu rütteln und zu wackeln, sie wird weiterhin felsenfest im Raume stehen wie... Naja, ein Felsen halt.
Der Film mit dem Namen "Abbitte" jedoch ist ein Versuch, die Geschichte des Buchs zu erzählen. Auf dem Weg dorthin findet man eine vor Perfektion strotzende erste halbe Stunde, ruhig, hochspannend und stilistisch wegweisend und eine wunderbar süßtraurige Geschichte über Schuld, Vergebung, Sühne und Reue. Und am Ende sind wir wieder am Anfang. Abbitte ist ein Buch. Und ein Film kann kein Buch sein, er kann höchstens die Geschichte des Buchs nacherzählen. Was der Zuschauer so erlebt, ist die Geschichte aus zweiter Hand, aber nicht die eigentliche Idee. Ein Spin-Off, ein Merchandisingartikel, was auch immer. Da kann Dario Marianelli noch so genial mit Schreibmaschinen Musik machen.
bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
aberaber 2012/04/08 15:00:49
Kommentar löschenEin beeindruckender Film mit großartigen schauspielerischen Leistungen. Aufwändig und professionell inszeniert kann der Film gut unterhalten, wobei die erste Hälfte des Films eindeutig die stärkere ist.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
sandie16 2012/03/24 16:55:34
Kommentar löschenEine interessante Story mit einem unerwartetem Ende.
Ich fand's gut, aber (!SPOILER!) ich mag eben Story's mit einem Happy-End!
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Dschadie 2012/03/04 19:48:32
Kommentar löschenabbitte fängt wirklich stark an. ab der 2. filmhälfte ist von dieser stärke leider nichts mehr zu erkennen.
wirklich schade, da es win wirklich wunderbarer film hätte werden können.genügend potential war ja da.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Benjamin Barker 2012/02/15 22:53:54
Kommentar löschenDie ersten 40 Minuten gefallen ausgesprochen gut. Schon hier beeindrucken imposante Settings, Kamera und Score, doch dominiert die Geschichte eindeutig das Geschehen. Langsam führt Wright die Figuren ein, lässt ihnen gebührenden Platz, um dann nach und nach den, tatsächlich sehr interessanten, Konflikt offenzulegen. Spannend und durch inszenatorische Kniffe ansprechend dargeboten. Gerade die Darsteller leisten hier einen Kraftakt, Knightley (die ich seit jeher für leicht unterschätzt halte) und vorallem Saoirse Ronan, welche hier allen die Show stiehlt.
Leider fällt "Abbitte" mit Fokussierung auf das Kriegsgeschehen in ein narratives Loch. Klar, auch das ist beeindruckend inszeniert, doch war McAvoy damit überfordert, den Film an dieser Stelle ganz alleine zu tragen - wobei man fairerweise sagen muss, dass ihn in dieser Phase auch das Drehbuch im Stich gelassen hat. Dadurch hängt man gefühlt ein bischen in der Luft, was natürlich zu Lasten des Erzählflusses geht.
Mit dem erneuten Umschwung auf die Entwicklungen in England fängt sich der Film wieder. Die Handlung wird stringenter und trägt den Zuschauer schließlich zu einem durchdachten wie berührenden Ende.
Dramatisch, einvernehmend und durchgehend wahrhaftig anstatt kitschig.
"Come back. Come back to me."
bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
ChloeJP 2012/01/11 19:14:00
Kommentar löschenIch muss sagen: "Abbitte" hat mich umgehauen! Der Film wird dem Buch vollkommen gerecht und die beiden Hauptdarsteller sind sehr gut ausgewählt. Vor allem James McAvoy hat wieder einmal bewiesen, was für ein grandioser Schauspieler er ist! Die Handlung verläuft alles andere als schleppend und man ist sehr gebannt. Die Bilder sind sehr, sehr schön, am Anfang des Filmes verspielt und warmherzig, während des Krieges sehr düster und beeindruckend. Vor allem die Szene in Dünkirchen ist beeindruckend.
FAZIT: Ein sinnlicher Film mit traurigem Ende, wo beim ein oder anderen schon mal die Tränen kullern. Auf jeden Fall sehenswert und absolut TOP!
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hollygolightly1 2012/01/08 13:40:27
Kommentar löschen,,Abbitte" ist meiner Meinung nach einer der besten britischen Filme. Der Film ist wundervoll, die Besetzung (Keira Knightley, James McAvoy, Saoirse Ronan, Vanessa Redgrave) ist perfekt und der harmonierende Soundtrack (Dario Marianelli) ebenfalls.
Der Regisseur Joe Wright hat bereits mit ,,Stolz und Vorurteil" eine sehr schöne Verfilmung des Romans von Jane Austen erreicht und ich finde ,,Abbitte" steht dem Film in nichts nach. Im Gegensatz zu vielen anderen Romanverfilmungen ist er nämlich eindeutig gelungen (vielleicht sogar besser als das Buch selbst). Der Roman von Ian McEwan ist übrigens auch zu empfehlen.
Der Film ist wirklich etwas für Freunde des Dramas, weniger etwas für Actionfilme-Fans, und zeigt, wie ein 13-jähriges Mädchen das Leben zweier Liebender derartig verändern kann.
Die Kulisse ist sehr originalgetreu und den Zuschauer erwarten unvergessliche Szenen. Da wäre beispielsweise die Beobachtung Brionys während man das Tippen der Schreibmaschine hört oder die Liebesszene in der Bibliothek. Aber auch die Bilder aus dem Krieg beeindrucken.
Das Ende ist traurig und das ist ernst gemeint, denn dieser Film ist alles andere als kitschig und oberflächlich.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Haschbeutel 2012/01/04 00:45:52
Kommentar löschen"I wouldn't necessarily believe everything Briony tells you. She's rather fanciful."
C-C-C-Combobreaker! Nach all den (knall)roten Wertungen hier schäme ich mich ja fast, dass mich der Film nicht so sehr gepackt hat, aber nun ja - einer muss eben der Buhmann sein. Das bin dann an der Stelle wohl ich. Dabei fing alles so gut an: die knapp ersten 40 Minuten trumpft ATONEMENT so ziemlich in allen Belangen voll auf. Das Szenenbild? Grandios. Die Farben? Zum Verlieben. Die Charaktere? Alle großartig verkörpert. Ja, sogar die Keira, die ich sonst meide wie der Teufel das Weihwasser, kann mich begeistern. Mit McAvoy steht ihr ein ansehnlicher Partner gegenüber und die grandiose Saoirse "Hanna" Ronan bekam zu Recht eine Oscar-Nominierung. So sehr habe ich lange keinen Charakter mehr gehasst, wie der ihrer 13jährigen Briony und gleichzeitig ist mir seit THE NOTEBOOK kein Leinwandpaar mehr unterkommen, das mich so berührt hat wie das von McAvoy und Keira verkörperte Pärchen. Hier knistert nicht nur die Luft, sondern auch mein Herz und mein Auge. Auch sonst passt alles zusammen: die Liebesgeschichte kommt sanft in Fahrt, wirkt nicht zu kitschig. Vor allem das Perspektivenspiel mit der gleichen Szene aus verschiedenen Sichtweisen hat es mir angetan - ich war zu Beginn skeptisch, was mich hier erwartet aber genau an diesen Stellen hatte mich der Film voll gepackt. Bis dato schwirrte mir eine knallrote Wertung im Kopf, wenn ... ja. Wenn.
Wenn es da nicht noch eine zweite Filmhälfte geben würde. Denn kaum geht McAvoy in den Krieg, scheint es, als wäre Regisseur Joe Wright hoffnungslos überfordert. Er verliert sich in selbstverliebte Szenenbilder mit endlos langen Cuts, tollen aber unsinnigen Kamerafahrten (Ankunft am Strand) und verliert dabei seine Figuren komplett aus den Augen. Binnen weniger Sekunden ist mir das Schicksal von McAvoy, Knightley und Ronan so dermaßen scheissegal, dass ich mich sichtlich durch die ermüdenden und strunzblöden Filmminuten quäle, die unbedingt auf Gedeih und Verderb mein Hosenbein mit erzwungenem Arthouse-Feeling vollpissen wollen. Spätestens als McAvoy vor dem französischen schwarzweiß Film desillusioniert umher wackelt, wollte ich vor vorhersehbarer Schmach in den Boden versinken, wenn mich die Arthouse-Brechstange nicht schon knietief eingeprügelt hätte. Die Rechnung geht einfacht nicht auf. Alles, was das Drama zu Beginn von seinen Mitbewerbern abgehoben hat, all die intelligente Kamera- und Storyarbeit, das Spiel mit den Perspektiven; all das wird über Bord geworfen und durch pure, austauschbare Belanglosigkeit ersetzt. Zwar wird versucht, mit Zeitsprüngen und fiktivem Zeitgeschehen noch einmal so etwas wie intelligentes Storytelling vorzugaukeln, aber an der Stelle hatte ich schon das Spiel durchschaut und pendelte mit den Augen zwischen der Anzeige der Rest-Minuten-Anzeige und dem uninteressanten Mumpitz auf dem Bildschirm.
Erst das Ende, das dann noch einmal vorhersehbar erzwungen auf die Tränendrüse drückt und endlich mal wieder Platz für die Charaktere einräumt, konnte mich dann wieder zum Film zurück holen - nur war's dann schon zu spät. Auch wenn hier mein Herz noch einmal kurz etwas verbittert schlug, waren mir die am Anfang lieb gewonnenen Charaktere zu sehr in die Ferne gerückt, als dass mir ihr Schicksal in irgend einer Weise noch etwas bedeutet hätte. Schade. Das hätte nach THE NOTEBOOK mal wieder ein Film sein können, der mir das ein oder andere Tränchen entlockt. Aber nur dann, wenn im missglückten Mittelteil nicht sämtliche Charakterisierungen einfach mit Füßen getreten und den Abfluss hinunter gespült worden wären. So bleibt ein unbefriedigend "schwach"er Film, der mehr als "ausgezeichnet" beginnt, aber nach knapp einem Drittel der Spielzeit nur noch "ärgerlich" ist und einfach nur langweilt, weil sich der Regisseur viel mehr auf belanglose Bilder und Kamerfahrten verlässt, als auf sein starkes und lieb gewonnenes Darsteller-Ensemble. Schade. Sehr schade.
"I'm so sorry, it was the wrong version."
bedenklich? 12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
stuforcedyou 2012/01/04 01:55:40
Antwort löschenBin nicht deiner Meinung, aber in einem Kommentar zu "Abbitte" das Wörtchen Combobreaker zu nutzen, verlangt mir ein "Gefällt mir" ab :)
Haschbeutel 2012/01/04 10:26:23
Antwort löschen♥ duffy ♥ ... aber: wegen der Wertung oder dem Combobreaker? :D
Gerry1974 2012/01/02 20:31:00
Kommentar löschenWenn zwei Menschen sich lieben,aber leider aus verschiedenen gründen werden sie ihre Liebe nie Ausleben können,dann ist das schon ziemlich dragisch,das ist der grobe Inhalt von "Abbitte" und Abbitte ist ein zu tiefst trauriges aber auch geniales Filmdrama.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
fkfilmkritik 2011/12/19 22:04:33
Kommentar löschenIn "Atonement" holt John Wright weit aus und packt die wahrscheinlich meist möglich gewesenen Emotionen in diese ohnehin schon zutiefst dramatische Geschichte. Und das macht er auch gut so! Denn dank brillanter Kulisse, interessanter Erzählung, starken Bildern, gut harmonierenden Schauspielern und vor allem (!) einem unvergesslichen Score wird hier ein Liebesfilm mit Kriegs und Krimi-Elementen in sensationellster Weise auf die Bühne gebracht, wessen Gefühl für bewegende und erschütternde Momente den Zuschauer von Anfang bis Ende begleiten und dann schließlich noch nach dem Film.
bedenklich? 15 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten
JohnnyKee 2011/12/20 15:19:12
Antwort löschenToll, toll, supertoll!^^
Lagnese 2011/12/11 13:12:11
Kommentar löschenInteressante Story, aber alles etwas sehr theatralisch.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hallidalli 2011/10/03 13:14:02
Kommentar löschenhat mich jetzt nicht gefesselt. Mir hat die Handlung zwischen den Personen gefehlt, stattdessen wurde von den 3 Hauptdarstellern dessen halbe Lebensgeschichte erzählt. Erst am Schluss des Filmes trafen sie wieder aufeinander um das Problem zu lösen. WAR EINFACH NICHT MEINS.
bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Azazil 2011/10/03 14:45:23
Antwort löschenBist du dir sicher dass du den Film auch komplett gesehen hast?
hallidalli 2011/10/03 14:53:21
Antwort löschennatürlich hab ich ihn ganz gesehen. Ja ok, hast schon auch recht. Cecilia & Robbie haben sich während des Krieges gesehen aber dennoch wurde das Problem unter den 3 nie genau herrausgearbeitet. Ok, man hat schon erfahren weswegen und so... mich hat es einfach gestört.
Azazil 2011/09/17 20:55:44
Kommentar löschenDie Bitte um Vergebung, der unerbittliche Wunsch Unverzeihliches wieder gut zu machen, das Ringen mit den eigenen Schuldgefühlen, wie muss sich das anfühlen? Genau so wie 'Abbitte' es darstellt. Der Unschuldige und die Schuldige, beide durchleben apokalyptische Zustände und durchqueren die Hölle, aufgrund der Entscheidung eines kleinen Mädchen, das es hätte besser wissen müssen. Wer nah am Wasser gebaut ist, sollte sich mit Taschentücher bewaffnen.
bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Jasminchen 2011/09/11 20:47:37
Kommentar löschenDieser film hat mich so berüht und am ende bin ich sogar in tränen ausgebrochen und das kommt bei mir bei filmen nicht oft vor
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
kinogaengerin 2011/08/25 10:07:46
Kommentar löschenDie zentrale Frage des Filmes stellt James McAvoy im Laufe der Geschichte selbst: "Wie alt muss man sein, um zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können?" Dabei brilliert vor allem Saoirse Ronan mit ihren strahlend blauen Augen in ihrer ersten größeren Rolle. McAvoy gelingt es mit seiner wunderbaren Performance sogar Keira Knightley mit nach oben zu ziehen, so dass sie mich in diesem Film in keinem Moment nervt, sondern ihrer Figur tatsächlich Leben verleiht. Da ich Dramen normalerweise eher weniger mag und nach 'Stolz und Vorurteil' eher enttäuscht war, erwartete ich von 'Abbitte' nicht mehr viel. Zum Glück konnte der Film den verdorbenen Geschmack mehr als wett machen, denn es werden schnell ernste Töne angeschlagen und so sieht man sich als Zuschauer mit den Themen Liebe, Eifersucht, Krieg, Vertrauen und Reue konfrontiert. Das Ende hat mich dann kalt erwischt, denn mit solch einer Plot-Auflösung hätte ich nicht gerechnet.
bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
JohnnyKee 2011/08/25 16:10:53
Antwort löschenDas entschädigt fast für die S&V-Wertung. Aber auch nur fast.. ;D
kinogaengerin 2011/08/25 20:35:52
Antwort löschenDann habe ich ja nochmal Glück gehabt... :)
Joxcus 2011/07/21 17:49:39
Kommentar löschenVorneweg: Dieser Film ist eine Romanverfilmung von Ian McEwan.
Abbitte hat mich schlichtweg umgehauen, da er ganz andere Wege geht, als zunächst angenommen - besonders in der zweiten Filmhälfte. Ich hätte ähnliches erwartet wie in "Stolz & Vorurteil", der ja im übrigen vom selben Regisseur Joe Wright ist und als Darstellerin auch Keira Knightley mit an Bord hatte: Ein interessantes Familienporträt mit einer zugegebenermaßen doch recht interessanten Liebesgeschichte - aber nicht mehr. Doch Abbitte hat viel mehr als das.
Hier geht es um Robbie Turner (James McAvoy), dem im Jahre 1935 auf einem englischen Landsitz vorgeworfen wird, eine Vergewaltigung begangen zu haben. Er selbst hatte zuvor ein Liebesverhältnis mit Cecilia (Keira Knightley) und wird ins Gefängnis gesteckt, nach Aussage von Briony (Saoirse Ronan), die Robbie bei der Vergewaltigung gesehen habe. Robbie wird freigestellt, ob er im Gefängnis bleiben oder in den Krieg für die britische Armee ziehen wolle. Er beschließt letzteres. Anschließend entsteht eine unfassbar tragische und bemitleidenswerte Beziehung der beiden, die ich so in einem Film noch nicht gesehen habe. Hinzu kommt noch, dass "Abbitte" eine absolut schonungslose und dramatische Auflösung zu bieten hat. Ich blieb noch sehr lange während der Abspannphase sitzen, weil ich wirklich geflasht war.
Joe Wright schafft es, intensive und grandios gefilmte Bilderfluten auf den Zuschauer loszulassen. Die Szenen haben allesamt einen Überstrahlungseffekt aufzuweisen. Als Stilmittel äußerst interessant, da sie dem Film einen tollen Gegensatz zur eigentlich hoffnungslosen Materie geben (etwa als Robbie als Soldat die Mohnfelder durchläuft). "Abbitte" arbeitet auch mit einigen Flashbacks, die sorgsam eingebunden wurden und ihren Zweck erfüllen.
Was dieses Drama immens aufwertet, ist die wirklich toll komponierte Filmmusik von Dario Marianelli. Sie schafft es, das auszudrücken, was die Charaktere fühlen: einerseits Hoffnung, andererseits Aussichtslosigkeit. Zurecht gab es hier einen Oscar.
Insgesamt hatte ich dreimal 'ne dicke Gänsepelle gehabt (als Robbie dem Bus nachläuft, die gesamte Dünkirchenszene, welche ca. 5 Min. ohne Schnitt auskommt und die finale Auflösungs- samt Schlussszene). Hervorragend eingefangen sind aber auch jene Szenen, in denen Cecilia am Strand sitzt oder Robbie halluziniert.
Die darstellerischen Leistungen sind sehr gelungen, wobei mir James McAvoys Robbie, mit all seinen leidvollen Augenblicken, am besten gefiel.
Ein Film, der erschüttert, durch Mark und Bein geht und einfach nur fasziniert. Darüber hinaus aber auch zeigt, wie sinnlos der Krieg ist.
Wundervolles Gefühlskino.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
asecretmakesawomanwoman 2011/07/08 12:09:12
Kommentar löschen"Wie alt muss man sein, um zwischen Richtig und Falsch unterscheiden zu können?"
Mit Romantik habe ich nicht viel am Hut und trotzdem konnte ich nicht umhin als Briony für das zu verachten was sie getan hat. Sei es aus Unerfahrenheit, Versehen oder Eifersucht. Niemand verdient es dass man ihm so seiner Perspektive, seiner so greifbaren Realität beraubt. Reichen Kriege und Krankheit nicht aus um Schicksale der Menschen zu unwiderruflich zu besiegeln? Müssen auch andere sich gegenseitig solch Schmerz und Leid bescheren?
Die Reue die, die junge Briony plagte konnte mich nicht wirklich besänftigen. Kann ich ihre Taten nachvollziehen? Überhaupt nicht. Und doch galten einige meiner Tränen ihr und ihrem wissenden Gefühl so viel Unheil angerichtet zu haben.
Manch einer würde behaupten, der Film wäre in seiner Geschichte voraussehbar. Doch ich meine, das wirft den Film keineswegs zurück. Wright wusste wie er seinen Job zu machen hatte und es hat unheimlichen Spaß gemacht den Rückblenden zuzusehen.Der Film war in seiner Ehrlichkeit so mitreißend und wusste mit seinen in Bildern eingefangenen Schicksalen und Kulissen zu überwältigen. Die Filmmusik bleibt mir auch ganz sicher in Erinnerung. Seine Darsteller mussten sich nicht hinter der Geschichte verstecken. Ein wirklich jeder der Drei Hauptdarsteller lieferte eine perfekte Leistung.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
angelmoonsoul 2011/07/04 20:24:58
Kommentar löschenWunderschöner Film, mit einer bezaubernden Keira Knightley.
bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Mimimania 2011/07/01 23:25:10
Kommentar löschenObwohl der Film in der ersteren Hälfte deutlich stärker ist, lohnt es sich ihn anzuschauen. Ein schöner und trauriger Film mit bitterem Nachgeschmack.
bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten
Frollein Betty 2011/07/12 12:03:20
Antwort löschenund einem wundervollen James McAvoy :)
Mimimania 2011/07/17 23:25:13
Antwort löschenDer auch Grund war diesen Film zu gucken :)