Abbitte
Atonement, GB 2007 — Kritik
Ansehen: Abbitte
Photos: Abbitte
Photos hinzufügen | Alle Bilder (13)
Lieblingsfilm von:
Hassfilm von:
News zu diesem Film Abbitte
Eric Bana quält seine Tochter im Actionfilm Hanna
2010/02/05 10:45:00
Der australische Frauenschwarm Eric Bana wird sich bald von seiner hässlichen Seite zeigen. Im Actionfilm Hanna von Stolz und Vorurteil-Regisseur Joe Wright wird er seine widerwillige Tochter zur Profikillerin ausbilden.
Robert Downey jr. hilft dem Solisten Jamie Foxx
2009/12/10 08:45:00
Der Brite Joe Wright hat seinen dritten großen Hollywood-Film inszeniert und erzählt die wahre Geschichte eines ehemaligen Wunderkindes der klassischen Musik, das auf der Straße landet. Robert Downey jr. bringt es wieder zurück.
Kritiker — Sehenswert 7.0
Der Film Abbitte wurde von 23 Kritikern bewertet.
Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
[...] Spätestens hier jedoch – zuvor war "Atonement" zwar geschickt, aber auch recht belanglos – bricht der Film ein. Der große Krieg nach dem kleinen Liebesdrama überfordert Wright, das übersteigt die Fähigkeit des Films, wirkt fremd, nicht gekonnt und zusehends langatmig. Es fällt schwer der bis dato zweigeteilten Romanze zu folgen, weder wurde McAvoys Figur ausreichend Raum zugesprochen, als diese gleich die Hauptlast der Erzählung zu tragen vermag, noch können die parallel eingestreuten Herzschmerzblicke der Knightley für nachvollziehbare Herbstromantik sorgen. Ganz deutlich pendelt der Film hier im nirgendwo, weiß offenbar nicht wohin die Reise gehen soll und bleibt aufgrund seiner blassen Charaktere und dem kaum entwickelten Figurendreieck Briony-Cecilia-Robbie ohne Belang – trotz vielen hübschen inszenatorischen Einfällen, beispielsweise der immer wieder unterschiedlichen Variation des Schreibmaschinentippens, simuliert mal als Geräusch eines Zuges, dann wieder als anknipsende Lampen eines langen Flurs. [...]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Die erste Häfte inszeniert Joe Wright gekonnt, verarbeitet ökonomisch klug die Geschichte. Aber nach dem Sündenfall nimmt die Spannung rapide ab.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
sushi25: movie-fan.de
Melodram mit guten Schauspielern. Die zeitlichen Sprünge in der Erzählung waren unglücklich, insbesondere der Teil des Weltkriegsgeschehens.
Kommentar gefällt mir Antworten
Kaltduscher: MoviezKult.de
Bestseller-Verfilmungen sind oft so eine Sache. Beim Lesen taucht der Rezipient ein in eine niedergeschriebene Welt, erschafft sich sein eigenes Universum auf Grundlage einer spezifischen, mit der Umwelt korrelierenden Figurenkonstellation. Dieses Universum, ein individuelles Bollwerk, kann durch eine filmische Umsetzung eigentlich nur zerstört werden, denn jeder liest ein Buch mit anderen Augen, findet unterschiedliche Interpretierungsansätze. Trotzdem gibt es immer wieder Filmemacher, denen das Kunststück gelingt, in ihren Adaptionen die größtmögliche Schnittmenge zu vereinigen. Einer von ihnen ist der erst 36-jährige britische Regisseur Joe Wright, der schon 2005 Fans und Kritiker gleichermaßen mit seiner Verfilmung von Jane Austens Klassiker Stolz Und Vorurteil begeisterte. Im letzten Jahr nahm er sich Ian McEwans Roman Abbitte vor, eine Geschichte, in der ein Moment, eine falsche Aussage eines Mädchens im Jahr 1935 das Leben mehrerer Charaktere nachhaltig und schlagartig verändert, wieder mit Keira Knightley in der Hauptrolle. Eine gute Entscheidung, betrachtet man allein die 7 Oscar-Nominierungen, unter anderem für den Besten Film.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Enk: Mental Savage
James Mc Avoy, der schon in Last King of Scotland eine beeindruckende Performance ablieferte, ist perfekt besetzt. Keira Knightley ist süß wie immer. Erstklassig besetzt sind auch die Nebenrollen - dabei sind es gar nicht mal die großen Namen wie Vanessa Redgrave, auch die Besetzung der Kinder-Rollen ist on spot.
Regisseur Joe Wright erzählt die Geschichte in beeindruckend schönen Bilder zwischen englischer Landschaft und Kriegschaos in Dünkirchen, wundervoll arrangiert und mit beeindruckender Kameraarbeit eingefangen.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Marcus Wessel: Deadline, blairwitch.de, pr...
Abbitte – und das ist nichts Verwerfliches – liefert genau das, was man sich von ihm erwarten durfte: Schauspielerische Glanzleistungen und eine große, tragische Liebesgeschichte vor der Kulisse des Weltkriegsgeschehens. Mit seiner zeitlich verschachtelten Struktur, seinem Vor- und Zurückspringen in der Chronologie der Ereignisse, wartet auch die Erzählstruktur immer wieder mit interessanten Brüchen und Lücken auf, die entweder nachträglich gefüllt oder zu Gänze frei gelassen werden.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
johanna: Onlinemedien
Die Stärke von Atonement liegt auf dem ersten Teil, der von den Gefühls-Wirren an einem heißen Sommertag erzählt. Leider gibt es einen erzählerischen (und qualitativen) Bruch mit Beginn der Kriegsschilderungen. Eine technische Besonderheit jedoch: die Steadicam-Einstellung von ca. fünf Minuten am Strand von Dünkirchen - sehenswert.
Kommentar gefällt mir Antworten
Mr.Vengeance: Lost In Imagination
Hätt ichs doch lieber gelassen. Für mich nämlich mit Abstand die größte Enttäuschung 2007. Avery spielt solide, Knightley bleibt Knightley. Bauern die versuchen elegant zu wirken bleiben Bauern. Und sie ist eben - Sie. Die vermag die wenigen dominierenden Szenen nicht zu tragen. Die Frau eine Charakterdarstellerin zu nennen, verhöhnt im Gleichen Augenblick Schauspielerinnen wie Cate Blanchett oder Kate Winslet. Die schleppende, trockene, überlange Erzählung im Malen-Nach-Zahlen-Format nervt tierisch, ebenso die ständigen AHA-Zeitsprünge. ATONEMENT ist aber vor allem eines: lang. zu lang. Hat man sich dennoch zum fulminanten Finale durchgequält, bleibt als Wehrmutstropfen wenigstens dieses. Hier ist der Film endlich einmal ehrlich, nämlich kitschig seines Kitsches wegen. Sonst gefallen ein paar Einzelszenen, das Gesamtwerk war jedoch nun wirklich alles andere als gelungen. Hier stinkt es nach Mittelmaß.
Kommentar gefällt mir Antworten
plomlompom: Filmblogs
Ungefähr zwei Stunden lang denke ich mir: Ja, so kann Arthaus-Kino meinetwegen ruhig sein, so mag ich es, so finde ich seine Kompetenzen in eine Richtung gewandt, die mir Freude statt Ekel bereitet. Atonement ist nämlich ungefähr zwei Stunden lang ein hochkünstliches Pointen-Melodram nach Zahlen, ein gut geöltes Glockenspiel, ein offengelegtes Uhrwerk ohne Mehrdeutigkeiten, aber mit lauter, allerlautester Orgelmusik ... Doch leider folgt dann eine narrative Umrahmung, die den Film ...
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Chuchaqui: Filmzentrale
Ich hätte es nicht gedacht, aber dieser Film ist tatsächlich ein Volltreffer. Vor allem die Bilder beeindrucken dank der überirdischen Kameraführung, dazu die schöne Musik, gute Darsteller, sequenzweise wirklich großes Kino. Ich hatte eine große Schnulze erwartet, aber gefühlsduselig fand ich das ganze letztlich erfreulich wenig. Das ist natürlich der wunderbar unkonventionellen Inszenierung zu verdanken, die mit reichlich innovativen Ideen aufwartet. Klarer Oscar-Kandidat für Regie, Kamera, Musik (und wohl James McAvoy).
Kommentar gefällt mir Antworten
Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...
Nach „Stolz und Vorurteil“ arbeiten Regisseur Joe Wright und Schauspielerin Keira Knightley erneut bei einer historischen Romanverfilmung zusammen. Wright und sein Kameramann Seamus McGarvey finden dabei jederzeit die richtigen, die jeweilige Stimmung perfekt widerspiegelnden Bilder. Dabei erschaffen sie auch einige lange und ungeschnittene, ebenso bewegte wie bewegende Sequenzen von durchdringender Wirkung und empfehlen sich so en passant für eine Oscar-Nominierung in ihrer jeweiligen Fachrichtung. Dazu kommen noch die einmal mehr beeindruckenden Leistungen vor der Kamera, dargeboten von Knightley und McAvoy. Dies alles kann jedoch nie ganz darüber hinweg täuschen, dass dieses zwar clever strukturierte und erzählte, letztlich aber reichlich gefühlsduselige Melodram über die große Liebe eines Lebens sich ein wenig mühsam über seine zweistündige Laufzeit schleppt.
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
Kommentar gefällt mir Antworten
Kommentare — Sehenswert 7.2
Der Film Abbitte wurde von 978 Mitgliedern bewertet.
Claudia :) 2010/01/30 14:19:54
Atemraubendes Gefühl nach dem Ende. Am Anfang war ich fasziniert, in der Mitte gespannt und am Ende war ich erstaunt. Völlig gelungene Verfilmung des Bestsellers. Und nebenbei auch tolle Darsteller.
Kommentar gefällt mir Antworten
paeko 2010/01/15 23:30:43
einfach atemberaubend der film
dachte erst das wird ein film alá unterwegs nach cold mountain doch das endet war einfach nur grandios .. ein film der für mehr ehrlichkeit plädoyiert und bei dem man noch 2 minuten nach dem ende vor dem fernseher mit offenem mund sitzt und nur ein leises "Wow" rausbekommt ....
Kommentar gefällt mir Antworten
Cangil 2009/12/31 18:01:16
Der erste Teil war lustig und sehr unterhaltsam. Danach war es nur noch langweilig.
Kommentar gefällt mir Antworten
raab_himself 2009/12/10 11:39:23
Wright's Inszenierung des Literaturbestsellers "Abbitte", ist mehr als nur erwähnenswert.
Indem er Handlungen zweimal aus zwei verscheidenen Perspektiven widergiebt, gibt er den Zusehern intensiv zu spüren, wie schnell man etwas falsch wahrnimmt.
Dramatisch und berührend ist auch die Kriegssequenz zu spüren. Ob es jetzt am Strand ist, wo sich ausende Briten durch Alkohol den Frust und die Leiden, für Momente beiseite schaffen. Oder im Krankenhaus, wo ein halbtoter Franzose noch um die Gunst einer Krankenschwester kämpft.
Da "Abbitte" durch so viel Positivem glänzt, ist es umso schmerzhafter, wie der letzte Teil so vieles Falsch macht.
Schon bei einigen Filmen davor, habe ich mich über den Bezug zur Gegenwart geärgert. Ich spürte keine Notwendigkeit, dass man noch eine Protagonistin 80Jahre später in einer TV-Show sieht.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
novak 2807 2009/11/20 21:51:06
Habe selten so eine mitreißende Filmmusik gehört.
Völlig verdient mit dem Oscar ausgezeichnet.
Das Ende ist einfach genial.
Kommentar gefällt mir Antworten
SosiWaroo 2009/10/18 15:37:26
Für die ersten 20 Minuten gebe ich 10 Punkte. Und zwar dafür, dass das Beziehungsgeflecht, die Erwartungen, Enttäuschungen, die Lüge, der Betrug so glaubhaft in Szene gesetzt wurden. Leider hält der Film das nicht durch und im Mittelteil langweilt die Kriegsgeschichte von Robby. Die Pointe versöhnt dann wieder. Insgesamt ein guter Film. Übrigens die Bezeichnung von moviepilot "Romanze" passt gar nicht. Ja es geht vordergründig um eine Dreiecksliebesgeschichte, aber eigentlich handelt der Film von Lügen und davon was Menschen sich gegenseitig antun können ...
Kommentar gefällt mir Antworten
Schlegel 2009/10/10 20:09:47
Brillanter erster Akt, rasant und zugkräftig durch die fast elliptische Erzählweise. Dann fällt alles auseinander. Die Plansequenz ist natürlich toll, will aber auch toll sein, und das macht sie schon wieder weniger toll. Wie vieles andere im Film bleibt auch sie merkwürdig beziehungslos.
Kommentar gefällt mir Antworten
Amalthea 2009/09/27 11:55:46
Wunderschöne Plansequenz!!
Kommentar gefällt mir 4 Antworten
Kris 2009/09/27 12:56:05
Ich find's so toll, dass Dir die nicht entgangen ist!
Amalthea 2009/09/30 22:51:11
Ja, toll ne? Oooh, sieh nur, ein junges Reh! Oh schau, eine Plansequenz! ;-)
Alle 4 Antworten zeigen
Kris 2009/10/01 20:37:53
Also entschuldigt mal, drauf gedrillt! Wir haben den richtigen Blick für so was, das ist angeboren, nicht angelernt! So'ne Plansequenz ist schön! Scheiß auf's Reh!
Amalthea 2009/10/02 11:42:47
Rehe sind aber auch schön.
Vonsomatic 2009/09/07 18:22:16
Der Film beinhaltet die mit Abstand beste Szene(Dünkirchen), die ich je in einem Film erleben durfte.
Etwa fünf Minuten Steadycam ohne Schnitt mit absolut beeindruckender Kulisse, hunderten Darstellern bzw. Statisten in perfekter Koordination und wahnsinnig genialem Soundtrack. Absolut episch, ich bekomme jedesmal Gänsehaut wenn ich das sehe.
Ansonsten hat der Film insgesamt wirklich atemberaubende Bilder, eine geniale Kameraarbeit und einen wirklich guten Soundtrack. Leider hat er aber auch so seine Längen und wird schnell langweilig. Daher funktioniert er als Gesamtwerk leider nicht so wie er vielleicht wollte oder sollte.
Kommentar gefällt mir Antworten
Brennegan 2009/09/01 02:55:22
Netter Film mit einer wieder einmal überauß unauffälligen Keira Knightley und wirklich wenig Dynamik. Man will solchen Filmen nicht zusprechen, dass sie mit viel Action und Krach aufwarten, aber Dynamik kann auch der ruhigste Film gebrauchen.
Selbst in Dünkirchen hat man das Gefühl, dass jeder mit einer "Komm-ich-heut-nicht-komm-ich-morgen"-Stimmung durch die Gegend läuft ...
Einmal oder gar nicht macht den Kohl auch nicht fett. Man verpasst nichts.
Kommentar gefällt mir Antworten
Bandrix 2009/07/13 15:34:26
Ein Film, den ich mir nur wegen meiner Freundin angeschaut habe. Also ohne Erwartungen einen guten Streifen zu sehen. Doch es kam ganz anders. Die Geschichte, obwohl anfangs noch etwas verwirrend, entwickelt sich schnell zu einer spannenden und verzwickten Krimi/Liebes/Kriegs-tragödie und lässt einen so schnell nicht mehr los. Die Schauspieler sind nebenbei gesagt auch vom Feinsten
Kommentar gefällt mir Antworten
DarkMermaid 2009/06/22 15:55:45
Die Liebesgeschichte um Cecile und Robbie hat mich berührt. Daneben finde ich es sehr interessant, wie der Film Wahrheit, Lügen und unterschiedliche Wahrnehmungen aufgreift und spannend interpretiert. Die beiden Hauptdarsteller sind klasse.
Kommentar gefällt mir Antworten
josh hartnett 2009/05/30 20:58:55
von diesem Film hätte ich ehrlichgesagt mehr erwartet. Insbesondere die übergänge der Szenen sind etwas schwerverständlich gemacht.
Kommentar gefällt mir Antworten
lyla 2009/05/04 10:31:51
Für mich die gelungenste Adaption ever. Gottseidank wurden die Zeitsprünge beibehalten, die den Roman erst zu einem Meisterwerk gemacht haben.
Die Bilder sind genauso detailverliebt wie McEwans Schilderungen, und die Komposition von Bild und Musik zieht einen richtig in den Film hinein (Brionys Schritte sind auf das Schreibmaschinenklappern abgestimmt).
Und auch ein anderer Aspekt, der das Buch für mich so besonders gemacht hat, wurde perfekt umgesetzt: Von einem faulen, heißen Sommertag wird man unvermittelt in den Krieg geworfen, mit der besten Steadycam-Szene aller Zeiten (fünf Minuten ohne Schnitt, bis ins letzte Detail durchkomponiert, und kein Millisekündchen langweilig).
Auch die Besetzung ist großartig. James McAvoy ist für diese Rolle geschaffen, Briony altert perfekt, und selbst die Nebenrollen werde mit Brendy Blethyn und Peter Wight unvergesslich.
Einzig das Interview mit der ältesten Briony, Vanessa Redgrave, fand ich subotipmal gelöst - doch wahrscheinlich die Auflösung mit dem Fernsehinterview notwendig, um aus diesem Traum, aus dieser inszenierten Wirklichkeit, wieder aufzuwachen.
Kommentar gefällt mir Antworten
hex 2009/03/25 15:38:08
tja.. wenn man das buch gelesen hat, bietet der film leider nicht mehr viel und kommt einem einfach zu kurz vor : )
Kommentar gefällt mir Antworten
Filmpapst 2009/03/15 12:59:59
so hochgelobt , für was ?
nicht mal die Story ist oscarverdächtig ,
einfach nur enttäuschend !
Kommentar gefällt mir Antworten
Muffin Man 2009/02/17 20:23:20
Nicht immer ganz runde Sache, aber Vanessa Redgrave spielt die alte Briony herausragend und die Szenen in Dünkirchen gehören zum Beeindruckendsten, was ich in letzter Zeit im Kino gesehen habe.
Kommentar gefällt mir Antworten
stalker 2009/02/17 00:06:07
Rückblenden. Schwülstige Musik, überladene Bilder. Die Adaption eines großen Romans ist gewaltig misslungen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Humboldt 2009/02/13 21:37:37
Das Buch als solches ist nicht einfach zu verfilmen. Aber die Handlung wird gut in Szene gesetzt. Nicht zuletzt durch einen hervorragenden James McAvoy.
Kommentar gefällt mir Antworten
LittleBlackStar 2009/02/12 14:21:38
Ein sehr...komischer Film.
Ja, ich glaube komisch trifft es noch am Besten^^
Einerseits ist er so tief traurig, wirklich enddramatisch und andererseits ist der Film so...hm. Da war eine Szene wo sich alle 3 gestritten haben und auf einmal wird sekundenlang eine alte Oma gezeigt die mit ihrem quietschenden Wagen vor dem Fenster vorbeifährt. Ich hab TRÄNEN gelacht xD
Keira Knightley fand ich nun nicht so gut. Sie wirkte immer kalt und ihre ach so große Liebe zu McAvoy hab ich nicht so wirklich gemerkt. Er hingegen war toll!
Die kleine hatte mich immer nur aufgeregt. Und am Ende war alles so sinnlos. Aber ok, die Szene mit der Oma wars wert^^
Kommentar gefällt mir Antworten
Crumpler 2009/02/08 12:11:05
Der Film ist sicher mal sehr schön anzusehen, so vom Look her, aber irgendwie hat Joe Wright den Rest ziemlich verhauen. Die Szenen, die dramatisch sein hätten sollen, waren absolut lächerlich, der Film war nicht spannend und irgendwie war das ganze viel zu dick aufgetragen.
Kommentar gefällt mir Antworten
Tobias 2009/01/19 23:41:29
Die erste Stunde ist gelungen. Die Figuren werden gekonnt und zügig eingeführt. Man will mehr Zeit mit ihnen verbringen. Das Tempo macht Spaß. Die Dialoge sind witty. So weit so gut. Die zweite Hälfte des Films allerdings hält dieses Niveau nicht. Und in der Tat bin ich emotional irgendwo zwischen Front und Krankenhaus verloren gegangen. Trotz naher Baulage zum Wasser: keine feuchten Augen. Trotz Tränendrüsen-Volldruck: keine emotionale Regung. Deshalb nur "gehtso". Irgendwie zu gewollt und bemüht. Und zu wenig echtes Herzblut.
Kommentar gefällt mir Antworten
8martin 2009/01/04 15:45:54
Zugegeben, die Musik nervt etwas und als Untermalung, die punktgenau absetzt, wenn die Handlung stoppt, wirkt das etwas antiquiert.
Aber wenn man die lange Exposition durchgestanden hat, während man ahnt, dass da pubertäre Verleumdung im Spiel ist, baut sich langsam aber beständig eine gewisse Spannung auf.
Man wird durch eine englische Klassengesellschaft geführt, in der auch ein fieser Plutokrat seinen Platz hat, der früher einmal der Vergewaltiger war und dann später sein Opfer heiratet. Der Film lehnt sich sehr eng and den Roman an. Hier wie dort werden die zwei entscheidenden Szenen nur ganz kurz und schlecht zu erkennen dargestellt. Aber in der letzten halben Stunde entsteht eine erstaunliche Dichte. Als dann Vanessa Redgrave als Autorin eine äußerst überraschende Wende anbietet, merkt man, wie hier mit dem Titel gespielt worden ist: ein Roman, ein Spätwerk, das auch ein Erstling hätte sein können, der den beiden Liebenden das gewährt, was ihnen im Leben nicht vergönnt war. Das ist deshalb so ergreifend, weil man zuvor die verbale Entschuldigung der Übeltäterin miterlebt hat. So genießen wir in der Realität das Happyend mit Genugtuung wohl wissend, dass es eigentlich ganz anders war. Sehenswert.
Kommentar gefällt mir Antworten
prinzessin 2008/11/30 22:05:29
Keira Knightley und James McAvoy sind die perfekte Besetzung für dieses Liebesdrama.
Trotz der anfänglich irritierenden Szenenwechsel zwischen Realität und Wunschtraum ein absolut emphehlenswerter Film, der einmal nicht so ausgeht wie erwartet. Das macht den Film erst richtig interessant.
Absolut schonungslos vereint mit bitterer Realität, ein Hauch Erotik und viel Gefühl.
Kommentar gefällt mir Antworten
AylaView 2008/10/23 21:53:59
Gute Schauspieler in einer Geschichte über Lügen und ihre Folgen. Ein gelungenes Ende verpasst dem Film die nötige Bitterkeit.
Kommentar gefällt mir Antworten
Martina 2008/10/04 21:58:28
Ich kann Keira Knightley nicht ausstehen und finde sie als Schauspielerin total über bewertet (Bill Nighy kann selbst als Captain Barbossa mehr Gefühl in seine Mimik legen als sie). Deshalb wollte ich diesen Film zuerst gar nicht sehen. Dann habe ich ihn mir doch angeschaut und war... begeistert!
Kommentar gefällt mir Antworten
Jonni 2008/09/11 09:56:56
"Abbitte" bietet 2 Stunden gepflegte Langeweile in schönen Werbe-Sets. Ständig ruft jede Kameraeinstellung: "Ich hab eine tolle Idee", was leider auf Dauer ermüdend wirkt und dem Gebot eines Melodrams "Den Zuschauer zu berühren" komplett entgegen läuft. Die bekannte Steady Cam Fahrt am Strand von Dünkirchen ist das beste Beispiel für diese Haltung der Filmemacher Effekthascherei über wahre Emotion beim Zuschauer zu stellen. Da können die Augen vom neuen "Wanted" Star James McAvoy noch so blau schmachtend Keira Knightly hinterherschauen: Beim Zuschauer springt der Funke nicht über.
Kommentar gefällt mir Antworten
denise 2008/08/26 07:44:24
Ich war wirklich skeptisch und habe den Film daher im Kino bewusst ausgelassen. Jetzt habe ich ihn mir auf DVD gegönnt - und bin beeindruckt! Vielleicht ist es, weil "ichkannnureineRollespielen"-Keira Knightley nicht die ganze Zeit im Vordergrund steht, die "technisch" wirklich hervorragende Umsetzung (Kamera, Schnitt, Soundtrack) überzeugt und die Erzählung interessant verschachtelt wird. Aber Atonement überzeugt auch und vor allem durch das Ende, die Auflösung, die wie so viele Szenen in diesem Film die Erwartungen den Zuschauers erfolgreich unterläuft. Ich kenne das Buch nicht, aber der Film alleine ist definitiv sehenswert!
Kommentar gefällt mir Antworten
Xpander 2008/08/19 04:59:00
Allein diese großartige Kamerafahrt, am Strand während des Krieges, ohne einen einzigen Schnitt, macht diesen Film SEHENSWERT!
Kommentar gefällt mir Antworten
AgentGuhl86 2008/06/02 16:37:20
Ein Film, der sich mit ganz elementaren Dingen abgibt....wie Liebe, Schuld, Eifersucht...und besonders die Folgen des letzten Punktes für andere, wie für sich selbst. Der Soundtrack ist relativ unscheinbar und nicht so sehr abwechslungsreich, überzeugt aber in den richtigen Momenten!
Kommentar gefällt mir Antworten
Deine Meinung zum Film Abbitte
Bitte logge dich ein oder registriere dich um einen Kommentar zu schreiben.