Kam gestern Abend auf Kabel1 - zufällig reingeschaltet, bis zu Ende gesehen, geweint. Familie und Melancholie ist immer wieder DIE emotionale Mischung für mich.
Miesepeter im Ruhestand!
Jack Nicholson ist GARANTIE für tolle Geschchten aus dem Leben. Diese Geschichte ist so echt, schauen wir uns um, solche Mr. Schmidt´s gibt es ganz viele in unsere umgebung, leider ist das leben etwas rau geworden.
Soviel menschliche Unzulänglichkeiten, Gefühlschaos, einfach das breite Spektrum menschlichen Seins, was wohl jeder nachempfinden kann. Der ist so nachvollziehbar gut gemacht. About Schmidt ist ein sehr ruhiger und langsamer Film aber genau dies macht ihn so wertvoll. Er ist schonungslos ehrlich und rechnet mit dem Leben ab, was der (nicht nur amerikanisch) Traum so hergibt. Der Film wirft natürlich die Frage auf, was im Leben zählt, was einen Wert hat. ;)
Ausgezeichneter Schauspieler Jacky Boy!
Jack Nicholsons Darstellung dieses vereinsamten, alten Mannes ist absolut beeindruckend. Mit dieser Charakterstudie beweist er einmal mehr die Wandlungsfähigkeit seines schauspielerischen Talents. Jack Nicholson ist grandios in dieser Rolle. Und es ist ein toller Film, den man sich unbedingt ansehen sollte. ;)
Als ich den Trailer zu dem Film sah habe ich Nicholson erst gar nicht erkannt. Als aufgeschwemmten und verbrauchten Rentner war mir Nicholson nun wirklich nicht bekannt. Aber Nicholson ist ja bekannt für Überraschungen. ;)
Tjaja , die Wintertage sind da. Und mit ihr die Rente. Und obwhl jetzt Zeit für Entspannung und Ruhe gekommen ist, brechen Ärgernis und Enttäuschung über einen herein. Der Job will einen nicht mehr und ersetzt einen durch einen agilen Jüngling , dessen größte Stärke es ist Tasten so schnell wie möglich in seinen Rechner zu hauen.
Die Ehefrau erkennt man gar nicht wieder und fängt an zu nerven. Zu allem Überfluss kauft sie auch noch ein Schlachtschiff von einem Wohnmobil. Und schließlich die Tochter , die im Begriff ist einen großen Fehler zu machen und es auch noch für das richtige hält. Doch eines Tages liegt die Ehefrau tod neben dem, noch laufenden , Staubsauger. Plötzlich ist man ganz allen. Niemand braucht einen mehr. Egal ob man auf der stelle Tod umfällt oder erst in ein paar Jahren : Welchen Unterschied würde das machen ?
Darum geht es in "About Schmidt" :Um einen Mann dessen beste Jahre hinter ihm liegen und er sich nun fragt was auf der Welt besser geworden ist , weil es ihn gibt. Warren.R.Schmidt kann sich nur in seinen Briefen an sein Patenkind in Afrika öffnen.
Schmidt befindet sich in einem Abschnitt seines Lebens ,wo alles völlig Sinnlos geworden ist. Seine Kommunikation zu anderen Menschen besteht nur noch aus Lügen.
Erst als seine Tochter im Begriff ist einen Mann zu heiraten ,von dem Warren überhaupt nichts hält , hat Warrens Leben wieder einen Sinn. Er muss die Hochzeit verhindern. Dahinter steckt der Gedanke ,das er verhindern will, das seine Tochter möglicherweise genauso endet ,wie er. Aber vorallem steckt dahinter der Versuch , sein Leben eine Bedeutung zu geben. Schmidt will nur für jemanden da sein ,jemandem etwas bedeuten. Am Ende schafft er das auch : Er bedeutet jemandem etwas ,den er überhaupt nicht kennt und der irgendwo in Afrika lebt.
"About Schmidt" ist eine wunderbare Tragikomödie die vorallem durch einen perfekten Jack Nicholson glänzt.
Nur auf eine nackte Kathy Bates hätte ich verzichtet.
Es ist ein Film die zum Nachdenken anregt. Sehr Menschlich! Die letzte Szene war eine echte Befreiung, ich fragte mich die ganze Zeit wann legt er endlich mal los seine ganze Gefühle freien bahn zu geben. Gerade diese gemischten Gefühle die ihm in Tränen ausbrachen ließen, lassen ihn erkennen dass er in seinem Leben doch nicht alles falsch gemacht hatte… Das Ende ist Mister Payne gut gelungen.
Warren Schmidt ist ein einsamer, alter Mann,
der sich ausgesaugt, verbraucht und von Allem
verlassen fühlt. Er ist mit seinem Leben am Ende.
So scheint es. Denn irgendwann entscheidend er
sich spontan und eigenwillig wie er ist ein
Patenkind finanziell zu unterstützen, da er versucht noch etwas mit seinem restlichen Leben anzufangen und für jemanden da zu sein, der ihn braucht. An Ndugu, das Patenkind, schreibt er sehr emotionale und sehr berührende Briefe, die manchmal witzig, aber auch manchmal sehr traurig sind. Es sind Briefe durch die man den Charakter und die Probleme dieses Mannes kennen lernt. Zum Beispiel, beschäftigt ihn die Hochzeit seiner Tochter, da sie, nach seiner Meinung, ihr Leben wegwirft. Das ist dann auch der Beginn einer Reise. Einer Reise die, faszinierender, rührender, amüsanter und emotionaler nicht sein könnte. Es ist eine Reise in der die begnadete und hochbegabte Schauspielkunst des Jack Nicholson zum Ausdruck kommt. Er hat mir schon oft gefallen, aber was er hier abgeliefert hat, ist einfach gewaltig.
Eine ruhiges und doch sehr trauriges Sozialdrama mit Jack Nicholson als sorgenschwerer Warren Schmidt, ein Pechvogel, dem nicht nur allein die Pensionierung schwer fällt, er verliert auch noch vielleicht das wichtigste in seinem Leben und verfällt in eine Depression. Einzig seinem Patenkind aus Tansania Ndugu schreibt er Briefe, in dem er seinen Dampf ein wenig ablässt.
Ich glaube ich brauche nicht zu erwähnen das Nicholson wieder einmal der absolute Mann für diese Rolle ist. Schon allein ganz zu beginn als er auf die Wanduhr starrt. Auch wenn es noch so banal klingt, keiner könnte das so gut, leicht humorvoll, dass man schmunzeln muss.
"About Schmidt" ist nicht spannend in dem Sinn, aber sehr angenehm anzuschauen und so fühlt man richtig mit. Und ganz zum Schluss bekommt man richtig Gänsehaut und beginnt beinahe mit Warren mitzuweinen. Ein Film, der im Alltag beginnt und sehr traurig endet. Ein Film zum Nachdenken, ein Film für's Hirn. Eine traurige, leichte Komödie.
Ein Road Movie, der ganz besonderen Art, mit Jack Nicholson in einer seiner besten Rollen.
Der Angestellte, der ein Leben lang nur für seine Firma da war, beschliesst, das Land in dem er lebt zu entdecken. Und wie man sich vorstellen kann, werden die Strassen in Amerikas Hinterland zu einer Art Selbtserkenntnis des Protagonisten führen, der auch plötzlich ganz neue Facetten an sich entdeckt.
Ein einfach wunderschön ironischer und manchmal bitterer Film, der unter die Haut geht.
About Schmidt
"About Schmidt" ist eine zutiefst menschliche, amüsante, aber auch eine tragische und berührende Tragikkomödie von Alexander Payne aus dem Jahre 2002, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Louis Begley.
Der Film bietet eine ergreifende Story über einen alten Einzelgänger, dessen Frau stirbt und er in eine tiefe Sinnkrise stürzt.
Als er von der Hochzeit seiner Tochter hört, möchte er diese verhindern und macht sich mit einem Wohnmobil auf eine Reise, die für ihn zu einer Lehrstunde in Sachen Leben wird.
Die Regie und Kamera sind präzise.
Dazu verfügt er über einen genialen Jack Nicholson in der Hauptrolle, der hier noch nebenbei ein wenig Selbstironie zeigt, aber auch in den Nebenrollen spielen Kathy Bates, Dermont Mulroney und Hope Davis ausgezeichnet.
Weiterhin enthält er erstklassige Dialoge, die eine perfekte Verbindung zwischen Tragik und Witz bieten, außerdem sind die Charaktere großartig gezeichnet.
Zuletzt sollten aber noch der passende Score und der tolle Soundtrack gelobt werden.
Unterm Strich lässt sich also sagen, dass "About Schmidt" eine brillant gespielte und sensible Charakterstudie ist.
"About Schmidt" ist eine wunderschöne Tragikomödie über das Leben, die Veränderungen und die Sterblichkeit. Mit all diesen Dingen wird Warren Schmidt (Jack Nicholson) konfrontiert, weiß nach dem Arbeitsleben nichts mit sich anzufangen und merkt immer mehr, wie sehr er sich doch von seiner geliebten Frau Helen (June Squibb) entfremdet hat. Doch als sie plötzlich stirbt, bemerkt er den Verlust, trauert um sie und ertrinkt in Problemen. Doch schon bald startet er eine Reise. Es ist eine Reise durch und eine Reflexion von seinem Leben. Mit einem festen Ziel: Die Hochzeit seiner einzigen Tochter Jeannie (Hope Davis) muss verhindert werden, da ihr zukünftiger Mann (Dermot Mulroney) ein erfolgloser Wasserbett-Verkäufer ist - nicht genug für sein Mädchen.
Der Film ist witzig, teilweise skurril, sympathisch und oftmals tieftraurig. Und Jack Nicholson beweist endlich mal den Mut zum Alter, steht für graue Haare, Falten und alterstypische Merkmale. Er geht in seiner Rolle voll auf, erhielt verdient eine Oscar-Nominierung. Auch Kathy Bates ist gewohnt perfekt und hätte - in meinen Augen - mehr Preise und Nominierungen für die Rolle der Roberta erhalten sollen.
Für die Ohren gibt's einen schönen Soundtrack von Rolfe Kent, der sich optimal in die Geschehnisse einfügt.
"About Schmidt" ist ein ungewöhnlicher, dabei stets ehrlicher Film und gehört zu meinen Lieblingen in dem Genre.
Hier sieht man, dass Jack Nicholson ganz allein einen Film tragen kann! Ohne ihn wäre der Film nur halb so grandios. Kann mich immer wieder darüber aufregen, dass Nicholson den Oscar nicht bekommen hat für diesen Film. Einem Charakter so viel Tiefe geben können nicht viele, aber er kann es ganz besonders : Die Nummer 1: Jack Nicholson.
Tränen konnte auch ich am Ende nicht unterdrücken. Tieftraurig und wunderschön!
Auf vielen Ebenen ein herrlicher Film. Abgesehen von einem hervorragenden Nicholson und guter Musik (Satie!) war ich begeistert, wie die Handlung trotz vieler kontemplativer Szenen in einem guten Tempo vorangetrieben wurde. Der Schluss hat mich zunächst etwas enttäuscht, doch diese Enttäuschung rührt, denke ich, nun da ich ein bisschen darüber nachdenken konnte, nicht von einem schlechten Film, sondern aus Empathie zu Warren, welche in diesem Film sehr leicht fällt.
About Schmidt ist eine still erzählte, leicht skurril anmutende Tragikomödie. Der grandiose Jack Nicholson gibt den pensionierten Warren Schmidt und es ist wiedermal ein Erlebnis ihn bei seinem Schauspiel zu zusehen. Die anderen Darsteller wie Kathy Bates, Hope Davis und Dermot Mulroney darf man hier aber nicht vernachlässigen, denn sie haben auch Anteil daran das der Film so fabelhaft funktioniert.
Obwohl ich sagen muss das Dermot Mulroney mit seiner Vokuhilamatte echt entsetzlich aussah, aber nun gut, das war seiner Rolle geschuldet.
Zurück zum Film, die tragischen und komischen Elemente gehen Hand in Hand. Hier kann man gleichermaßen lachen aber auch mitfühlen. Dem Thema "plötzlich allein im Alter" tut man sich auf eine respektvolle Weise annähern, großes Kino.
Zuallererst muss man sagen, dass die Regie und das Kamerateam gute Arbeit geleistet haben. Jack Nicholson wurde hoch gelobt, aber ich denke Warren Schmidt ist definitiv nicht der beste Charakter, den er je gespielt hat. Er hätte Warren ein bisschen mehr Tragik einhauchen sollen. Nach einigen Szenen wirkt die Musik langweilig und unpassend zu den schönen Bildern und Landschaften. Die Handlung behandelt das Grundthema ziemlich tief und leise, das Ende tendiert jedoch zur Schnulze.
Es handelt sich hier nicht gerade um Bacon`s Binärcode, was denkst du habe ich nicht verstanden? Warren traurig und einsam - Brief herzerweichend - Warren weint weil er für jemanden wichtig ist.
Ein paar interessante Kameraeisntellungen waren drinn. Aber ansonsten bekommt "About Schmidt" von mir nur Punkte für die schauspielerische Leistung. Allen vorran wie erwartet Nicholson. Ohne dessen geniales Spiel in der Hauptrolle hätte ich überhaupt keinen Bezug zum Protagonisten gefunden. Eigentlich sieht man nur, wie Warren Schmidt irgendeinen Versuch unternimmt etwas zu bewegen und dann wie er sein Scheitern einfach hinnimmt. Irgendeinen Wandel kann ich auch nicht entdecken, vielleicht kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen. Aber zu beginn des Films ist Schmidt ein relativ unselbstständiger, sturer und verschlossener Mann am Anfang seines Rentenalters, der sich nur in seinen Briefen an ein afrikanisch patenkind öffnen kann. Am Ende des Films ist Schmidt ein unselbstständiger, sturer und verschlossener Mann, der sich nur in seinen Briefen an ein afrikanisches Patenkind öffnen kann. Hab ich was übersehen? Helft mir mal!
Zwei Stunden in denen ich dafür belohnt wurde, mir eine ausgeprägte Sensibilität bewahrt zu haben; ich habe nicht nur ein Mal geheult, sondern mehrfach. Jack Nicholson ist einfach nur göttlich. Er ist ein Savant der Gesichtsmuskulatur. So intensive und vielsagende, und dennoch eindeutige emotionale Ausdrücke habe ich noch nie gesehen. Ein Schauspiel in das man geradezu einsinken kann, Details erschlagen einen versucht man auf sie vereinzelt zu achten und das Gesamtbild ist so voll und glaubhaft, dass man meint man kennt den Charakter schon seit Jahren. Durch die Bank weg ist die Schauspielrige erstklassig, jede Figur manifestiert sich leibhaftig im Verstand und spielt (zumindest mein) emotionales Register wie ein Klavier. Jede Szene sinkt sofort bei mir ein, bei den schönen Szenen war ich wie in Trance und bei den unangenehmen Szenen war ich kurz davor den Film auszumachen und zu gehen. Selbst Szenen bei denen ich meine linke Hand dafür gewettet hätte, dass sie von der Idee per se her zu kitschig sein müssen (z.B. die Sternschnuppenszene), funktionieren großartig und behalten mehr Würde als die meisten Tragikkomödien in ihrer Gesamtlänge aufweisen.
Ein Film, der eine unserer primordialsten Ängste behandelt, die Angst davor allein zu sein; ein Portrait, das zeigt, wie ein Mann zu Beginn seines Lebensabendes damit kämpft allein zu Bett zu gehen, in einer Welt zurechtzukommen die sich gnadenlos weiterbewegt, welches schließlich in ein naiv optimistisches Ende mündet, das Hoffnung macht und in Sicherheit wiegt. Ich war überwältigt.
About Schmidt - Kritik
US 2002 Laufzeit 124 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 27.02.2003
Kritiken (2) — Film: About Schmidt
tristessedeluxe: Filmtagebuch tristessedeluxe: Filmtagebuch
Kommentar löschenKam gestern Abend auf Kabel1 - zufällig reingeschaltet, bis zu Ende gesehen, geweint. Familie und Melancholie ist immer wieder DIE emotionale Mischung für mich.
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenNicht so gut wie "Besser gehts nicht", aber dank Mr. Nicholson immer noch recht gut!
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Kommentare (59) — Film: About Schmidt
Kommentar schreibenKeky 2012/01/31 02:15:23
Kommentar löschenMiesepeter im Ruhestand!
Jack Nicholson ist GARANTIE für tolle Geschchten aus dem Leben. Diese Geschichte ist so echt, schauen wir uns um, solche Mr. Schmidt´s gibt es ganz viele in unsere umgebung, leider ist das leben etwas rau geworden.
Soviel menschliche Unzulänglichkeiten, Gefühlschaos, einfach das breite Spektrum menschlichen Seins, was wohl jeder nachempfinden kann. Der ist so nachvollziehbar gut gemacht. About Schmidt ist ein sehr ruhiger und langsamer Film aber genau dies macht ihn so wertvoll. Er ist schonungslos ehrlich und rechnet mit dem Leben ab, was der (nicht nur amerikanisch) Traum so hergibt. Der Film wirft natürlich die Frage auf, was im Leben zählt, was einen Wert hat. ;)
Ausgezeichneter Schauspieler Jacky Boy!
Jack Nicholsons Darstellung dieses vereinsamten, alten Mannes ist absolut beeindruckend. Mit dieser Charakterstudie beweist er einmal mehr die Wandlungsfähigkeit seines schauspielerischen Talents. Jack Nicholson ist grandios in dieser Rolle. Und es ist ein toller Film, den man sich unbedingt ansehen sollte. ;)
Als ich den Trailer zu dem Film sah habe ich Nicholson erst gar nicht erkannt. Als aufgeschwemmten und verbrauchten Rentner war mir Nicholson nun wirklich nicht bekannt. Aber Nicholson ist ja bekannt für Überraschungen. ;)
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DerDude_ 2011/09/29 07:02:59
Kommentar löschenTjaja , die Wintertage sind da. Und mit ihr die Rente. Und obwhl jetzt Zeit für Entspannung und Ruhe gekommen ist, brechen Ärgernis und Enttäuschung über einen herein. Der Job will einen nicht mehr und ersetzt einen durch einen agilen Jüngling , dessen größte Stärke es ist Tasten so schnell wie möglich in seinen Rechner zu hauen.
Die Ehefrau erkennt man gar nicht wieder und fängt an zu nerven. Zu allem Überfluss kauft sie auch noch ein Schlachtschiff von einem Wohnmobil. Und schließlich die Tochter , die im Begriff ist einen großen Fehler zu machen und es auch noch für das richtige hält. Doch eines Tages liegt die Ehefrau tod neben dem, noch laufenden , Staubsauger. Plötzlich ist man ganz allen. Niemand braucht einen mehr. Egal ob man auf der stelle Tod umfällt oder erst in ein paar Jahren : Welchen Unterschied würde das machen ?
Darum geht es in "About Schmidt" :Um einen Mann dessen beste Jahre hinter ihm liegen und er sich nun fragt was auf der Welt besser geworden ist , weil es ihn gibt. Warren.R.Schmidt kann sich nur in seinen Briefen an sein Patenkind in Afrika öffnen.
Schmidt befindet sich in einem Abschnitt seines Lebens ,wo alles völlig Sinnlos geworden ist. Seine Kommunikation zu anderen Menschen besteht nur noch aus Lügen.
Erst als seine Tochter im Begriff ist einen Mann zu heiraten ,von dem Warren überhaupt nichts hält , hat Warrens Leben wieder einen Sinn. Er muss die Hochzeit verhindern. Dahinter steckt der Gedanke ,das er verhindern will, das seine Tochter möglicherweise genauso endet ,wie er. Aber vorallem steckt dahinter der Versuch , sein Leben eine Bedeutung zu geben. Schmidt will nur für jemanden da sein ,jemandem etwas bedeuten. Am Ende schafft er das auch : Er bedeutet jemandem etwas ,den er überhaupt nicht kennt und der irgendwo in Afrika lebt.
"About Schmidt" ist eine wunderbare Tragikomödie die vorallem durch einen perfekten Jack Nicholson glänzt.
Nur auf eine nackte Kathy Bates hätte ich verzichtet.
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31loquita 2011/08/19 19:00:21
Kommentar löschenEs ist ein Film die zum Nachdenken anregt. Sehr Menschlich! Die letzte Szene war eine echte Befreiung, ich fragte mich die ganze Zeit wann legt er endlich mal los seine ganze Gefühle freien bahn zu geben. Gerade diese gemischten Gefühle die ihm in Tränen ausbrachen ließen, lassen ihn erkennen dass er in seinem Leben doch nicht alles falsch gemacht hatte… Das Ende ist Mister Payne gut gelungen.
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Vlady 2011/08/17 15:08:52
Kommentar löschenWarren Schmidt ist ein einsamer, alter Mann,
der sich ausgesaugt, verbraucht und von Allem
verlassen fühlt. Er ist mit seinem Leben am Ende.
So scheint es. Denn irgendwann entscheidend er
sich spontan und eigenwillig wie er ist ein
Patenkind finanziell zu unterstützen, da er versucht noch etwas mit seinem restlichen Leben anzufangen und für jemanden da zu sein, der ihn braucht. An Ndugu, das Patenkind, schreibt er sehr emotionale und sehr berührende Briefe, die manchmal witzig, aber auch manchmal sehr traurig sind. Es sind Briefe durch die man den Charakter und die Probleme dieses Mannes kennen lernt. Zum Beispiel, beschäftigt ihn die Hochzeit seiner Tochter, da sie, nach seiner Meinung, ihr Leben wegwirft. Das ist dann auch der Beginn einer Reise. Einer Reise die, faszinierender, rührender, amüsanter und emotionaler nicht sein könnte. Es ist eine Reise in der die begnadete und hochbegabte Schauspielkunst des Jack Nicholson zum Ausdruck kommt. Er hat mir schon oft gefallen, aber was er hier abgeliefert hat, ist einfach gewaltig.
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WaaayneTrain 2011/08/09 09:19:24
Kommentar löschenEine ruhiges und doch sehr trauriges Sozialdrama mit Jack Nicholson als sorgenschwerer Warren Schmidt, ein Pechvogel, dem nicht nur allein die Pensionierung schwer fällt, er verliert auch noch vielleicht das wichtigste in seinem Leben und verfällt in eine Depression. Einzig seinem Patenkind aus Tansania Ndugu schreibt er Briefe, in dem er seinen Dampf ein wenig ablässt.
Ich glaube ich brauche nicht zu erwähnen das Nicholson wieder einmal der absolute Mann für diese Rolle ist. Schon allein ganz zu beginn als er auf die Wanduhr starrt. Auch wenn es noch so banal klingt, keiner könnte das so gut, leicht humorvoll, dass man schmunzeln muss.
"About Schmidt" ist nicht spannend in dem Sinn, aber sehr angenehm anzuschauen und so fühlt man richtig mit. Und ganz zum Schluss bekommt man richtig Gänsehaut und beginnt beinahe mit Warren mitzuweinen. Ein Film, der im Alltag beginnt und sehr traurig endet. Ein Film zum Nachdenken, ein Film für's Hirn. Eine traurige, leichte Komödie.
7.5
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
novexx 2011/08/04 09:53:52
Kommentar löschenTrauriger, Melancholischer und nachdenklicher Film ...mag ich. Das Ende ist schon sehr Bewegend.
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Janus Winter 2011/07/10 20:35:58
Kommentar löschenEin paar gute Szenen können für die beschauliche amerikanische Langeweile nicht entschädigen, die ABOUT SCHMIDT die meiste Zeit durchwuchert.
Bunnyfaktor: 0 (selbstredend)
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Anne81 2011/06/26 17:48:20
Kommentar löschenEin Road Movie, der ganz besonderen Art, mit Jack Nicholson in einer seiner besten Rollen.
Der Angestellte, der ein Leben lang nur für seine Firma da war, beschliesst, das Land in dem er lebt zu entdecken. Und wie man sich vorstellen kann, werden die Strassen in Amerikas Hinterland zu einer Art Selbtserkenntnis des Protagonisten führen, der auch plötzlich ganz neue Facetten an sich entdeckt.
Ein einfach wunderschön ironischer und manchmal bitterer Film, der unter die Haut geht.
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marcowski 2011/05/22 00:15:40
Kommentar löschenVoll von grandiosen Kameraeinstellungen.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
hoffman587 2011/05/21 22:55:13
Kommentar löschenAbout Schmidt
"About Schmidt" ist eine zutiefst menschliche, amüsante, aber auch eine tragische und berührende Tragikkomödie von Alexander Payne aus dem Jahre 2002, basierend auf dem gleichnamigen Roman von Louis Begley.
Der Film bietet eine ergreifende Story über einen alten Einzelgänger, dessen Frau stirbt und er in eine tiefe Sinnkrise stürzt.
Als er von der Hochzeit seiner Tochter hört, möchte er diese verhindern und macht sich mit einem Wohnmobil auf eine Reise, die für ihn zu einer Lehrstunde in Sachen Leben wird.
Die Regie und Kamera sind präzise.
Dazu verfügt er über einen genialen Jack Nicholson in der Hauptrolle, der hier noch nebenbei ein wenig Selbstironie zeigt, aber auch in den Nebenrollen spielen Kathy Bates, Dermont Mulroney und Hope Davis ausgezeichnet.
Weiterhin enthält er erstklassige Dialoge, die eine perfekte Verbindung zwischen Tragik und Witz bieten, außerdem sind die Charaktere großartig gezeichnet.
Zuletzt sollten aber noch der passende Score und der tolle Soundtrack gelobt werden.
Unterm Strich lässt sich also sagen, dass "About Schmidt" eine brillant gespielte und sensible Charakterstudie ist.
16 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 9 Antworten
Murphante 2011/05/22 01:20:21
Antwort löschen... und wieder einen guten Film zurück in die Erinnerung gerufen
Klasse Streifen ^^
DeDavid 2011/05/22 12:14:44
Antwort löschenAh, du hast ihn auch gesehen.
Teile deine Meinung komplett. :)
hoffman587 2011/05/22 12:18:01
Antwort löschenDeDavid: Jep, jep, ich musste den noch mal wiederholen und danke.
Isolation 2011/05/22 13:17:06
Antwort löschenIch warte ja immer noch auf eine Blu-Ray Veröffentlichung. Bei der Kritik bin ich Deiner Meinung.
_Garfield 2011/05/22 19:58:03
Antwort löschenjack nicholson=gott
hoffman587 2011/05/22 20:19:46
Antwort löschenSehr richtig, Garfield.
Musikpoet 2011/05/24 18:16:54
Antwort löschenwann kommt mal wieder ein richtig guter Film mit Jack ? ich warte schon etwas länger
Alle 9 Antworten zeigen
hoffman587 2011/05/24 18:33:46
Antwort löschenMusikpoet: Wie ist das gemeint, du meinst den nächsten Kinofilm oder?
Wenn ja 2012 mit "El Presidente"(Actionkomödie mit ihm und Cruise.
Musikpoet 2011/05/24 21:44:49
Antwort löschenJa meinte ich ... danke das wusste ich noch gar nicht.
seniorem 2011/05/21 20:51:19
Kommentar löschenLieber Ndugu,
dieser Film geht wirklich ans Herz, aber so manche Lachträne ist auch dabei Nickolson wie immer toll
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
Isolation 2011/05/21 17:53:57
Kommentar löschen"About Schmidt" ist eine wunderschöne Tragikomödie über das Leben, die Veränderungen und die Sterblichkeit. Mit all diesen Dingen wird Warren Schmidt (Jack Nicholson) konfrontiert, weiß nach dem Arbeitsleben nichts mit sich anzufangen und merkt immer mehr, wie sehr er sich doch von seiner geliebten Frau Helen (June Squibb) entfremdet hat. Doch als sie plötzlich stirbt, bemerkt er den Verlust, trauert um sie und ertrinkt in Problemen. Doch schon bald startet er eine Reise. Es ist eine Reise durch und eine Reflexion von seinem Leben. Mit einem festen Ziel: Die Hochzeit seiner einzigen Tochter Jeannie (Hope Davis) muss verhindert werden, da ihr zukünftiger Mann (Dermot Mulroney) ein erfolgloser Wasserbett-Verkäufer ist - nicht genug für sein Mädchen.
Der Film ist witzig, teilweise skurril, sympathisch und oftmals tieftraurig. Und Jack Nicholson beweist endlich mal den Mut zum Alter, steht für graue Haare, Falten und alterstypische Merkmale. Er geht in seiner Rolle voll auf, erhielt verdient eine Oscar-Nominierung. Auch Kathy Bates ist gewohnt perfekt und hätte - in meinen Augen - mehr Preise und Nominierungen für die Rolle der Roberta erhalten sollen.
Für die Ohren gibt's einen schönen Soundtrack von Rolfe Kent, der sich optimal in die Geschehnisse einfügt.
"About Schmidt" ist ein ungewöhnlicher, dabei stets ehrlicher Film und gehört zu meinen Lieblingen in dem Genre.
8 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Holz sei 2011/03/19 22:28:14
Kommentar löschenIch sah den Film vor einiger Zeit und fand ihn überhaupt nicht gut.
Das hat sich geändert
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
reznik 2011/03/20 00:25:38
Antwort löschenDas ist erfreulich.
Weltensegler 2011/03/20 00:52:25
Antwort löschenMitfreu! Bist sicher älter und weiser geworden! :)
Alle 4 Antworten zeigen
Holz sei 2011/03/21 22:25:18
Antwort löschenOhja.
Vor allem bin ich moviepilot beigetreten :D
Weltensegler 2011/03/21 22:51:16
Antwort löschenSchön. :)
J-Ross 2011/01/24 21:36:17
Kommentar löschenHier sieht man, dass Jack Nicholson ganz allein einen Film tragen kann! Ohne ihn wäre der Film nur halb so grandios. Kann mich immer wieder darüber aufregen, dass Nicholson den Oscar nicht bekommen hat für diesen Film. Einem Charakter so viel Tiefe geben können nicht viele, aber er kann es ganz besonders : Die Nummer 1: Jack Nicholson.
Tränen konnte auch ich am Ende nicht unterdrücken. Tieftraurig und wunderschön!
5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
titusc 2010/12/31 17:28:45
Kommentar löschenAuf vielen Ebenen ein herrlicher Film. Abgesehen von einem hervorragenden Nicholson und guter Musik (Satie!) war ich begeistert, wie die Handlung trotz vieler kontemplativer Szenen in einem guten Tempo vorangetrieben wurde. Der Schluss hat mich zunächst etwas enttäuscht, doch diese Enttäuschung rührt, denke ich, nun da ich ein bisschen darüber nachdenken konnte, nicht von einem schlechten Film, sondern aus Empathie zu Warren, welche in diesem Film sehr leicht fällt.
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Fu-Jay 2010/12/16 20:44:29
Kommentar löschenWas soll denn das Bild mit Death Metal-Sänger Glent Benton unter den Bildern?
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Zitrone 2010/12/14 11:47:28
Kommentar löschenAbout Schmidt ist eine still erzählte, leicht skurril anmutende Tragikomödie. Der grandiose Jack Nicholson gibt den pensionierten Warren Schmidt und es ist wiedermal ein Erlebnis ihn bei seinem Schauspiel zu zusehen. Die anderen Darsteller wie Kathy Bates, Hope Davis und Dermot Mulroney darf man hier aber nicht vernachlässigen, denn sie haben auch Anteil daran das der Film so fabelhaft funktioniert.
Obwohl ich sagen muss das Dermot Mulroney mit seiner Vokuhilamatte echt entsetzlich aussah, aber nun gut, das war seiner Rolle geschuldet.
Zurück zum Film, die tragischen und komischen Elemente gehen Hand in Hand. Hier kann man gleichermaßen lachen aber auch mitfühlen. Dem Thema "plötzlich allein im Alter" tut man sich auf eine respektvolle Weise annähern, großes Kino.
12 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
Observer 2010/11/20 10:32:45
Kommentar löschenZuallererst muss man sagen, dass die Regie und das Kamerateam gute Arbeit geleistet haben. Jack Nicholson wurde hoch gelobt, aber ich denke Warren Schmidt ist definitiv nicht der beste Charakter, den er je gespielt hat. Er hätte Warren ein bisschen mehr Tragik einhauchen sollen. Nach einigen Szenen wirkt die Musik langweilig und unpassend zu den schönen Bildern und Landschaften. Die Handlung behandelt das Grundthema ziemlich tief und leise, das Ende tendiert jedoch zur Schnulze.
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schnix84 2010/12/17 22:04:07
Antwort löschenich glaube, du hast das ende nicht verstanden...
Observer 2010/12/20 10:50:51
Antwort löschenEs handelt sich hier nicht gerade um Bacon`s Binärcode, was denkst du habe ich nicht verstanden? Warren traurig und einsam - Brief herzerweichend - Warren weint weil er für jemanden wichtig ist.
KeinHeld 2010/11/16 18:25:39
Kommentar löschenEin paar interessante Kameraeisntellungen waren drinn. Aber ansonsten bekommt "About Schmidt" von mir nur Punkte für die schauspielerische Leistung. Allen vorran wie erwartet Nicholson. Ohne dessen geniales Spiel in der Hauptrolle hätte ich überhaupt keinen Bezug zum Protagonisten gefunden. Eigentlich sieht man nur, wie Warren Schmidt irgendeinen Versuch unternimmt etwas zu bewegen und dann wie er sein Scheitern einfach hinnimmt. Irgendeinen Wandel kann ich auch nicht entdecken, vielleicht kann mir da ja jemand auf die Sprünge helfen. Aber zu beginn des Films ist Schmidt ein relativ unselbstständiger, sturer und verschlossener Mann am Anfang seines Rentenalters, der sich nur in seinen Briefen an ein afrikanisch patenkind öffnen kann. Am Ende des Films ist Schmidt ein unselbstständiger, sturer und verschlossener Mann, der sich nur in seinen Briefen an ein afrikanisches Patenkind öffnen kann. Hab ich was übersehen? Helft mir mal!
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Ich-Bin-Viele 2010/10/25 00:33:26
Kommentar löschenZwei Stunden in denen ich dafür belohnt wurde, mir eine ausgeprägte Sensibilität bewahrt zu haben; ich habe nicht nur ein Mal geheult, sondern mehrfach. Jack Nicholson ist einfach nur göttlich. Er ist ein Savant der Gesichtsmuskulatur. So intensive und vielsagende, und dennoch eindeutige emotionale Ausdrücke habe ich noch nie gesehen. Ein Schauspiel in das man geradezu einsinken kann, Details erschlagen einen versucht man auf sie vereinzelt zu achten und das Gesamtbild ist so voll und glaubhaft, dass man meint man kennt den Charakter schon seit Jahren. Durch die Bank weg ist die Schauspielrige erstklassig, jede Figur manifestiert sich leibhaftig im Verstand und spielt (zumindest mein) emotionales Register wie ein Klavier. Jede Szene sinkt sofort bei mir ein, bei den schönen Szenen war ich wie in Trance und bei den unangenehmen Szenen war ich kurz davor den Film auszumachen und zu gehen. Selbst Szenen bei denen ich meine linke Hand dafür gewettet hätte, dass sie von der Idee per se her zu kitschig sein müssen (z.B. die Sternschnuppenszene), funktionieren großartig und behalten mehr Würde als die meisten Tragikkomödien in ihrer Gesamtlänge aufweisen.
Ein Film, der eine unserer primordialsten Ängste behandelt, die Angst davor allein zu sein; ein Portrait, das zeigt, wie ein Mann zu Beginn seines Lebensabendes damit kämpft allein zu Bett zu gehen, in einer Welt zurechtzukommen die sich gnadenlos weiterbewegt, welches schließlich in ein naiv optimistisches Ende mündet, das Hoffnung macht und in Sicherheit wiegt. Ich war überwältigt.
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