Abraham Lincoln Vampirjäger - Kritik

US 2012 Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 03.10.2012

Setze Abraham Lincoln Vampirjäger auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!

Was moviepilot noch bietet: Mach die TOUR.
Melde dich an!

Setze Abraham Lincoln Vampirjäger auf die Merkliste und wir sorgen dafür, dass du keine News zum Film mehr verpasst!
Auf Merkliste

Kritiken (23) — Film: Abraham Lincoln Vampirjäger

Medienjournal: Medienjournal-Blog.de

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

[...] In meinen Augen ist 'Abraham Lincoln Vampirjäger' ein überraschend gelungenes Mash-Up aus Historien-Drama und Vampir-Action geworden, das besser kaum hätte funktionieren können, zumal man sich das heutzutage übliche ironische Augenzwinkern komplett schenkt und wirklich und wahrhaftig so tut, als müsse es sich genauso zugetragen haben. Verständlicherweise mag die Ernsthaftigkeit, mit der seine Biografie um die Vampirgefahr ergänzt worden ist, denjenigen übel aufgestoßen sein, die sich ein hirnloses Action-Filmchen erwartet haben, bei dem in jeder Sekunde die Fetzen fliegen, aber dennoch sind meines Erachtens nach noch genügend einfallsreich gestaltete und temporeich inszenierte Vampirkloppereien enthalten, um über die Laufzeit von überschaubaren 105 Minuten zu unterhalten. Womöglich wäre Timur Bekmambetov sogar ein richtiger Kultfilm geglückt, wenn Abraham Lincoln als Figur nicht so ärgerlich blass bleiben würde, was gar nicht mal so sehr an Benjamin Walker, sondern vielmehr an der fragmentarischen Erzählweise liegen mag. [...]

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Xander8112: Xanders Blog

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die Charaktere sind einem egal, die Story irgendwie auch, die ernsthaften politischen Szenen wirken deplaziert – so richtig rund wirkt der Film nicht, aber wie gesagt – der Schlussakt entschädigt ein wenig. Wenn man sich darauf einlässt und den Realismus mal außen vor lässt.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

ChristiansFoyer: Cellurizon.de

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

[...]Grahame-Smith, der zuvor Jane Austens Literaturklassiker „Pride and Prejudice“ um ein „and Zombies“ erweiterte oder auch das „Big Book of Porn“ verfasste, schrieb „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ als biografischen Action-Horror, als Sammlung geheimer Aufzeichnungen einer der bedeutendsten Personen der US-Geschichte und, so irre das auch klingt, als Verknüpfung verbürgter historischer Ereignisse mit übernatürlichen Eingriffen eines geheimen Blutsaugerbundes. Und so kreuzt dann auch Bekmambetovs „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ völlig quer drehende, overstylte und brutal auf cool gedrehte Sequenzen mit solchen, die auch ohne großen Bruch in Spielbergs Award-Favoriten „Lincoln“ geschnitten werden könnten, fängt an wie „Batman Begins“, wird in der Mitte fast Polit-, Bürgerkriegs- und Charakterdrama, ehe ein furioser „Mad Max 2“-Schlussakt die schräge Prämisse nochmal voll auskostet. Formell, das deuten die Verweise wohl schon an, hat „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ nichts neues und wenig eigenes zu bieten, klingt zu Anfang beinahe wortgenau wie Christopher Nolans „Dark Knight“-Auftakt, mit Lehren rund um Rache und Schuld und deren Kanalisierung, den Trainingsmontagen und so weiter.[...]

[...]Das ist mehr Storybouncing denn –telling, was der Ernsthaftigkeit und Humorfreiheit, mit der „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ von seinem Blutsaugerkillerpräsidenten berichtet, eigentlich sogar noch heftigeren Wind entgegenbläst, als jede verzerrte Vampirfratze. Ironie ist auch nicht immer das Weihwasser filmgewordenen Kasperletheaters, hätte hier aber nicht geschadet und sich durch Lincolns Off-Kommentar angeboten, der jedoch schwer und bitter bleibt. Dennoch macht „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ Spaß, wenn schon nicht in seiner polithistorischen Deutung der Ereignisse, so doch zumindest immer dann, wenn’s den Vampiren so richtig an den Saft geht. Lincoln lässt die Axt wirbeln, was meistens nicht besonders zweckdienlich, aber cool ausschaut. Das R-Rating macht sich bezahlt, alles andere als kindgerecht wirbelt Abe durch die Reihen der Untoten, trennt Köpfe und Gliedmaßen ab, dass das schwarze Blut nur so sprudelt. Seine anfängliche Unsicherheit und kräfteverhältnismäßige Unterlegenheit nutzt „Abraham Lincoln: Vampire Hunter“ wiederum nicht für humoristische Einlagen, sondern ausschließlich zum Push von Grusel- und Gefahrensituationen, wenn sich Lincoln beispielsweise wie Schlachtvieh kopfüber gehängt in einem Keller voller ausgebluteter Menschenleiber wiederfindet und ihm ein ähnliches Schicksal droht.[...]

Kritik im Original 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Julio Sacchi: Das Manifest

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Sträflich unterschätzte Sause, in der Timur Bekmambetov Kollegen wie Zack Snyder mal zeigt, wie man so einen Unsinn so richtig mit Dampf auf die Leinwand bringt. Ohne den Kessel zum Überkochen zu bringen, erfreut Bekmambetov mit visuellem Ideenreichtum und leistet sich den Luxus, diesen letztlich etwas redundanten Quatsch auch noch ernst zu nehmen. Kantigere Darsteller hätten dem Film sicher gut getan, aber schon allein das ausgeklügelte Sound Design macht den Film sehenswert (so werden etwa die Geräusche eines fahrenden Zuges als perkussives Element eingesetzt - grandios)!

2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Ein Film der leider etwas unter dem "Snakes on a plane"-Syndrom neigt und es selten schafft einzulösen, was der großartig-trashige Titel verspricht, weil er sich insgesamt doch etwas zu ernst nimmt.

Was nicht bedeutet das ALVH langweilig oder wirklich schlecht wäre. Denn wenn man sich einmal mit dem merkwürdigen Digital-Look angefreundet hat, den Bekmambetov hier gewählt hat und der irgendwo zwischen 300, Sin City und Iron Sky liegt, dann bietet der Film doch einige sehr coole und einprägsame Momente.

Wobei Bekmambetov zu oft zuviel Respekt vor Lincoln hat und in jeder Sekunde versucht ist, ihn zwar als Vampirschlächter zu zeigen, aber auch seinen realen historischen Meriten gerecht zu werden. Was so mittelgut funktioniert, denn wenn wir ehrlich sind ist das genau der Grund warum uns Spielbergs-Film schon nicht hinter dem Ofen vorlocken wird. Ja Lincoln war schon ganz cool und stuff, aber wir wollen keine wichtige Geschichtslektion über Sklavenbefreiung und die Bürde der Verantwortung des Präsidentenamtes sondern... nunja Gore, Guts und Vampire die mit Pferden schmeissen.

Und zum Glück gibt es sie: Diese unglaublichen Momente, die uns dann doch zeigen dass Timur vielleicht immer noch kein begnadeter Geschichtenerzähler ist, aber immer noch ein Auge für interessante WTF-Momente hat. Die finale Schlacht auf dem Zug ist beeindruckend und originell inszeniert und versöhnt dann trotz der vielen Schwächen mit diesem Film, der zwar eine vertane Chance ist - aber eine die trotzdem noch gut unterhält.

10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 2 Antworten

BlueSquirrel

Antwort löschen

Scheint ja ein guter Monat für dich gewesen zu sein.


lieber_tee

Antwort löschen

Batzi ich wusste gar nicht das du sooo ein Effekt-Junkie bist.


Bandrix: City of Cinema

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Stellt euch mal vor, der Regisseur Timur Bekmambetov, seines Zeichens visuelles Genie, bekommt mal ein Drehbuch vorgesetzt, das tatsächlich brauchbar ist.
Das zwar nicht unbedingt intelligent, aber mit Story gefüttert ist und Charaktere bietet, die tatsächlich so etwas wie Profil haben.
Wenn jetzt noch Bekmambetovs unglaubliches Gespür für perfekte Bilderorgien dazu kommt – was haben wir dann?
Sicherlich nicht „Abraham Lincoln Vampire Killer“.
Der bietet nämlich außer der schon erwähnten Bilder und berauschendem Effekteeinsatz nichts davon.
Das macht eigentlich nicht wirklich viel, ist „Wanted“ doch mindestens genauso dumm und vorhersehbar. Wenn dann allerdings der Hauptdarsteller absolut unterirdisch spielt und der Film im Mittelteil zu viel Leerlauf besitzt, fällt es schon schwerer den Film wirklich gut finden zu können. Das klappte in „Wanted“ noch deutlich besser.
Aber was soll’s.
Der Film will nicht mehr als anspruchslose Unterhaltung sein und das schafft er auch trotz Längen formidabel. Immerhin sieht die Action gut aus, die Effekte sitzen und ein Vampirjäger, der seine Beute mit einer Axt zur Strecke bringt, hat auch was. Außerdem dürfen die Vampire noch richtig böse sein. Würde man Dialogzeilen und vergossene Liter Blut anhand der Menge gegenüberstellen, würde das Ergebnis zugunsten Letzteres fallen. Außerdem gibt es öfter mal schöne Slow Mo – Aktionen, auch wenn das Opus Magnum, wenn es um Blutspritzer in Zeitlupe geht, „Krieg der Götter“ bleibt.
Da verzeiht man schlechte Hauptdarsteller, die von Nebendarstellern (Rufus Sewell!) an die Wand gespielt werden, einen allzu schnelles Ableben des Antagonisten (Rufus Sewell!!) und eben den Mittelteil.
Schade ist auch, dass Bekmambetov seinen Film erst nachträglich in 3D konvertieren lies, ist sein Talent doch für einen 3D –Film geradezu prädestiniert.
Was bleibt ist unterhaltsames CGI- Gewichse, das dank seinem Setting doch etwas Charme versprüht und seinen Zweck erfüllt.

18 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 4 Antworten

lieber_tee

Antwort löschen

Ich denke die haben sich auch NIX dabei gedacht, dieses falsch-pathetische Demokratie-Gelabere hat mich halt nur genervt.


Bandrix

Antwort löschen

Naja, das gehört halt zur Hauptperson des Filmes dazu. Aber hast schon Recht, das hat von den eigentlichen Stärken(?) des Filmes doch zu sehr abgelenkt. ;)


stuforcedyou: Die Drei Muscheln, Moviebre...

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

[...] Timur Bekmambetov hat hier einen äußerst effektiven No Brainer vorgelegt, der sich konsequent weigert seine irrwitzige Geschichte mit einem Augenzwinkern zu begegnen. Ja, das Lincoln mit einer Axt gegen Vampire kämpft ist schon eine seltsame Komposition aus Historie und Phantasie, aber gerade weil der Film sich beim Humor quer stellt macht er Spaß, weil er so das Absurde der Handlung noch etwas mehr anhebt. „Abraham Lincoln Vampirjäger“ will einfach nur unterhalten und das schafft es recht gut, wenn man über die eine oder andere regressive Minuten hinweg sehen kann und kein großes Epos erwartet. Wenn der Film als großes Epos angelegt wäre, hätte er dazu noch ein großes Problem: die Darsteller. Die wirken meist eher zweckmäßig als wirklich überzeugend, was bei der Ausrichtung von „Abraham Lincoln Vampirjäger“ aber nicht sonderlich ins Gewicht fällt. Wenn Steven Spielbergs kommendes Biopic „Lincoln“ mit mittelmäßigen schauspielerischen Leistungen zu tun hätte, ja dann wäre das ein Problem. Hier wirkt es fast wie zum Konzept des Films dazugehörig.

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Stefan_R.

Antwort löschen

Sehr schön. Fand bereits die Buchvorlage überraschend gelungen.


Lutz Göllner: Der Tagesspiegel, Zitty Lutz Göllner: Der Tagesspiegel, Zitty

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Zur fehlenden Ironie kommt ein Drehbuch voller unwahrscheinlicher Wendungen und Plotlöcher. Vertan.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Petra Schrackmann: Outnow.ch Petra Schrackmann: Outnow.ch

Kommentar löschen
5.0Geht so

Gegen Ende findet der Film zum Glück wieder zu seiner Trashness zurück. [...] Die Inszenierung, die herrlich übertriebenen Actionsequenzen und der sympathische Hauptdarsteller machen den drögen Mittelteil jedoch einigermassen wett.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Hauptdarsteller Benjamin Walker [wird] erdrückt von stärkeren Nebendarstellern (vor allem Rufus Sewell als Ur-Vampir Adam) und von den selbstverliebt immer wieder eingesetzten beilschwingenden Pirouetten.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

V. Robrahn: Filmszene.de V. Robrahn: Filmszene.de

Kommentar löschen
4.5Uninteressant

Insgesamt bleibt die 'Vampirjäger'-Idee somit eine zwar im Ansatz vielversprechende, aus der man letztlich aber leider nicht allzu viel herausgeholt hat. [...] das Beste an 'Abraham Lincoln Vampirjäger' ist tatsächlich der Titel.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Stefan Benz: Echo - Online Stefan Benz: Echo - Online

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Dass ein amerikanischer Präsident als Axtkiller auch komisch sein könnte, dass in den Widersprüchen des Mash-up-Mischmasch auch Witz liegt, davon aber weiß der russische Regisseur offenbar nichts. So gibt es mit Lincoln denn auch nichts zu lachen, aber doch viel zu schauen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk Daniel Ronel: Bayerischer Rundfunk

Kommentar löschen
7.0Sehenswert

Heftig, aber kurzweilig: 'Abraham Lincoln Vampirjäger' ist atemlose bis irre Vampir-Action, die mit starken Szenen (und Gebissen) in 3D das inhaltlich Eindimensionale übertüncht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Annekatrin Liebisch: Radio Köln Annekatrin Liebisch: Radio Köln

Kommentar löschen
5.0Geht so

Wäre Abraham Lincoln Vampirjäger nicht in den Händen eines Regisseurs gelandet, der eher für schicke Bilder als für seine raffinierte Erzähltechnik bekannt ist, wäre vielleicht auch das Kinopublikum in den Geschmack dieser herrlich skurrilen Alternativhistorie gekommen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Jörg Gerle: Filmdienst Jörg Gerle: Filmdienst

Kommentar löschen
5.0Geht so

Fatal ist allerdings, dass Bekmambetov seinen in 2D produzierten Film in 3D veröffentlichen wollte. [...] Wenn dann in einem derart fatal ausgestalteten Film auch noch die Heldenrollen dermaßen blass besetzt sind, dann kann das Gesamtergebnis trotz vielversprechender Ansätze nur enttäuschen.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

BuzzG: filmfutter.com, kino-zeit.d...

Kommentar löschen
6.5Ganz gut

Hält, was der Titel verspricht: Einen kurzweiligen Crossover-Spaß, der aber kaum das Zeug zum späteren Kultstreifen hat. Zumindest die Idee mit Pferden als Wurfgeschoss ist neu und reichlich schräg anzusehen. Einige Längen gibt es hier aber leider auch zu beklagen und das 3D hätte man (mal wieder) nicht wirklich gebraucht ...

1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

Kommentar löschen
7.5Sehenswert

Ohne Zweifel - einer der besten Filme, die wir zu diesem Thema jemals sehen werden. Obwohl... da könnte ja noch ein Sequel auf uns warten. Oder doch nicht?

Kritik im Original Kommentar gefällt mir 5 Antworten

Arthur A.

Antwort löschen

LOL


Navarro Torres

Antwort löschen

Oder vielleicht doch? :D


SoulReaver: CinemaForever;DieDreiMusche...

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

[...] Wenn es dann jedoch mal zu Kämpfen kommt, dann hat man als Zuschauer das Problem, das man nie genau weiß, wo man sich gerade befindet. Entweder ist das Ganze so hektisch gefilmt, dass die Hastigkeit der Bilder den Kopf verdrehen, oder es kommt zur Ultrazeitlupe, in der das schwarze Blut demonstrativ durch die Lüfte fliegt, aber in keinem Moment etwas mit Coolnes zu tun hat, sondern nur mit banaler Erzwungenheit. So verknüpft sich die oberflächliche Charakterzeichnung mit einer sprunghaften Geschichtsstunde und die Vampire selbst sind nicht nur kläglich verschenkt, sondern auch ein nebensächliches und abgedroschenes Mittel zum Zweck. [...]

Kritik im Original 14 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Justin Lowe: The Hollywood Reporter Justin Lowe: The Hollywood Reporter

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

In knapp 105 Minuten liefert Abraham Lincoln die Action und den Gore, den man vom Film erwartet. Trotzdem ist er am Ende zu harmlos und zu konventionell, um Kult- oder Klassikerstatus verdient zu haben.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Justin Chang: Variety Justin Chang: Variety

Kommentar löschen
6.0Ganz gut

Die frühen Kampfszenen, in denen Abe ordentlich nach Ärger sucht, haben eine schaurige Spannung, die in den späteren Gefächten leider verblasst. Dort finden sich nur noch Serien von cool aussehenden aber auch zunehmend ermüdenten Zeitlupen Choreographien, die mit Ausbrüchen von schwarzen Blut geschmückt werden.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

M. Phillips: Chicago Tribune M. Phillips: Chicago Tribune

Kommentar löschen
5.0Geht so

Es klingt nach Spaß. Es ist auch ein wenig Spaß - zumindest für eine Weile.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten

Richard Corliss: TIME Magazine Richard Corliss: TIME Magazine

Kommentar löschen
4.0Uninteressant

Es ist als würde man zwischen einem Meisterwerk und Splatter auf einem Schrottsender hin und her zappen.

Kritik im Original 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Rene Rodriguez: The Miami Herald Rene Rodriguez: The Miami Herald

Kommentar löschen
2.5Ärgerlich

Enorme in seinem Umfang und kolossalen in seiner Dummheit.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Antworten


Kommentare (209) — Film: Abraham Lincoln Vampirjäger


Sortierung

Matty

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

Nicht wirklich fesselnd. Die "Verfolgungsjagd" mit/auf den Pferden wirkt lächerlich.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Drehmumdiebolzen

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Wenn Guillermo del Toro der "Latino Peter Jackson" ist, dann ist Timur Bekmambetov der "Russian Zack Snyder".
Was steht als nächstes auf dem Programm? Ach ja...

BEN HUR und Jesus Christ Superstar vs. MoCap Charlton Heston, Maximus Decimus Meridius und Zombies, die auch alle so aussehen wie Russell Crowe.

Already in Elysium, already dead!

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Drehmumdiebolzen

Antwort löschen

Je nachdem ;P Hätte nichts gegen ein "Russisch Roulette" bei den Projekten, wo er federführend war ;)


jacker

Antwort löschen

Meisterwerke! ;)


odie.holzmann

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Abraham Lincoln Vampirjäger ist ein Vampirfilm, der mit mit einigen neuen Ideen aufwartet, die nicht alle gut umgesetzt wurden. Er bietet eine Story, in der die Vampirjagd in Kontext mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg und der Sklaverei gestellt wird. Die Darsteller sind okay und die Bilder (die manchmal splatterhaft wirkenden), die bewußt auf zu viel Farbe verzichten und somit gut in die Zeit, in der der Film spielt, passen, sind zum Teil sehr schön anzuschauen. Das wars aber dann auch schon.
Fazit: Naja, ein guter Vampirfilm schaut für mich anders aus.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

keskushermoston.pesakekovettumatauti

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN!
Amerikas 16. Präsident Abraham Lincoln (Benjamin Walker) muss als Kind mit ansehen, wie seine Mutter scheinbar vergiftet wird. Später stellt sich heraus, sie wurde von einem Vampir ausgelutscht. Abraham will sich rächen, aber gegen Vampire stinkt ein Mensch nur ab.
Da kommt ihm gelegene Hilfe durch Henry Sturgess (Dominic Cooper), der ihm in 80er-Jahre-Collagen-Manier die Fertigkeiten beibringt, um Vampire töten zu können. Doch Lincoln muss ein Versprechen abgeben: er soll nicht nur an sich und seine Rache denken, sondern der ganzen Menschheit dienen, ergo jeden Vampir, den er trifft, zur Strecke bringen.
Daneben entspringt dem Drehbuch noch eine Liebesgeschichte in der Stadt Springfield, in der Lincoln auf Weisung des Herrn Sturgess verweilen soll.

Jo. Soweit zum Plot des Films. Klingt erst mal reichlich bescheuert - ist es auch. Lincoln als Vampirjäger? Und JFK tötet Zombies.
Aaaaaaaaber: der Film war unfassbar unterhaltsam. Der digitale Look, die offensichtlich als 3D konzipierte Inszenierung, beides fetzt. Dazu beinhaltet der Film einen zwar überstilisierten, an 300 erinnernden, aber doch zufriedenstellenden Anteil an Gewalt, und, und da kommt ein großer Pluspunkt, er nimmt sich selbst tatsächlich völlig ernst. Das treibt die Absurdität dieser Geschichte nochmals um einige Level nach oben.
Auch der von mir als ziemlicher Bruch gesehene Zeitsprung in etwa der Mitte tut dem Spaß keinen Abbruch - im Gegenteil: die Kampfszenen erreichen ein ungeahntes Maß an Irrsinn. Was der ersten Hälfte der mit Pferden schmeißende Vampir, ist der zweiten Hälfte der Kampf auf der Lokomotive auf einer brennenden Holzbrücke. Äh...
Einen weiteren Daumen hoch gibt es zudem für die durch und durch sympathischen Charaktere; sei es Bram selbst oder seien es Henry und sein blonder Kumpel Speed, von dem man so gar nicht wirklich weiß, was mit ihm geschehen ist (Sequel?).
Zum Ende hin gibt es dann noch einen Gag für die Geschichtskenner und Henry in der Gegenwart (SEQUEEEEEEEELLL???).
Trotz einiger Längen, der 300-Optik und der vollkommen debilen Prämisse gibt's

6/10. Bei einer Moviepilotdurchschnittswertung von 5,2 (Kritiker) und 5,9 (Community) äußerst überraschend.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

vladvanhelsing

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Abgefahrener Vampirspaß! Allein der Titel ist so schräg und unterirdisch-den Film musste ich mir einfach ansehen! In der herrlich protzigen Ausstattung und den wunderschönen, viktorianischen Kulissen erkennt man sofort Burtons guten Einfluss. Die Sache mit dem Beil hat`s mir besonders angetan. Wo steht denn geschrieben dass man Blutsauger immer nur pfählen muss? Ritsch, ratsch Rübe ab! Dann geschwind, geschwind zurück auf die Piknik - Decke. Cool! Fette Abzüge gibt`s allerdings dennoch, nämlich weil der Film mal wieder viiiieeeel zu laaaaaaang ist. Das kann ich irgendwie gar nicht mehr ab.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

Hypocrisy

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Der Film war ganz genau so, wie ich ihn mir nach Sichtung des Trailers vorgestellt hatte.

bedenklich? Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Hypocrisy

Antwort löschen

Klar. :)


keskushermoston.pesakekovettumatauti

Antwort löschen

Deswegen heißt er/sie auch Hypocrisy. ;) Ich fand den Film überraschend unterhaltsam, trotz der merkwürdigen Stilblüten, die er so treibt.


Clamio

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Unerwarteter guter Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Bobby.Pumpgun

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

diesen Film hab ich mir sehr widerwillig damals reingezogen
bei dem Namen^^
aber dann schön 3D uns so und er war der Hammer
durchweg gut unterhalten worden
Abraham Lincoln wie die Axt im Walde einfach super

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

lennardB.

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

cooler ,unterschätzer und spannender Film, klar kein Meisterwerk. Trotzdem kann man ihn mal sehen.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

soundso.diesdas

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ihr könnt sagen was ihr wollt. Aber es gibt nichts bosshafteres als Abraham Lincoln, der mit einer Axt Vampire metzelt- Nichts! :D

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Sinneast

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Ein erfrischend trashiger Vampirjägerfilm, der keine Scheu vor Amerikas Historie hat und sich somit ziemlich frech, munter und zu Recht in die Liste der besseren 3 D Action Spektakel verhilft. Bühnenbild und Effekte wissen in 3 D zu überzeugen und verleihen durch die bereits angesprochene trashige Optik den nötigen Biss. Benjamin Walker, hier als überwiegend jungen Lincoln zu sehen, füllt seine Rolle mit Leben und überträgt diesen Eindruck auch ins heimiische Wohnzimmer. Selbstverständlich beeinflusst auch die Liebe das Geschehen und erhält ihren festen Platz in der Geschichte. Zwischen Rachegelüsten, der fordernden Liebe zum Weib und der Verantwortung die Sklaverei zu beenden, hat Lincoln alle Hände voll zu tun.
Hierfür nimmt sich der Film nur das notwendigste an Erzählzeit und lenkt alles relativ zielstrebig in das gewünschte Chaos.
Der Versuch eine trashige Vampirjägergeschichte in die wohl wichtigste Entwicklungsphase Amerikas einzubetten funktioniert auf unterhaltsame Art und Weise.
In Abraham Lincolns Gesichtsausdruck habe ich schon immer etwas geheimisvolles vermutet und die Vorstellung, dass der Grund für seine schlaflosen Nächte nicht nur in der Reformierung Amerikas lag, gefällt mir.

Ein gelungener Vampir-Abenteuer-Action-Trasher mit Historienanteil. Das Drehbuch wirkt phasenweise etwas unausbalanciert, ist aber bei einem Effektfilmchen eher zu vernachlässigen, weil der Unterhaltungswert stimmt. Durchaus sehenswert! 6,5 - 7 / 10

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

lars.putzmann.7

Kommentar löschen
Bewertung3.5Schwach

nicht gut hoffte mehr Kampfszenen zu sehen

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

Sinneast

Antwort löschen

Dann lieber gar keine Wertung abgeben, tut ja beim Lesen weh!


MaceWindu1998

Kommentar löschen
kein Interesse

Egal von wievielen Kumpels mir der Film empfohlen wird, keiner wird mich dazu bringen können, den anzuschauen!
Ich sehe den Film als Beleidigung gegenüber Lincoln!

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

familyguy36

Antwort löschen

Hmm, Ich habe ihn mir angesehen und ich glaube Lincoln würde es ganz gut finden das er als ,,DER VAMPIRJÄGER" gezeigt wird.


mona.kl5

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Total übertrieben und der Sinn der Story erschließt sich mir auch nicht richtig?!
Effekte sind ganz nett, aber wie gesagt maßlos übertrieben und unrealistisch (gut es geht um Vampire, aber deswegen kann es abgesehen davon ja realistisch zugehen)

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

churchdogem

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Puh! Selten war ein Film anstrengender. Lediglich die spannenden und kreativen Szenenübergänge haben mich weiterschauen lassen. In allen anderen Punkten weiß nichts zu überzeugen: Die schauspielerische Leistung schwankt zwischen okay und atemberaubend schlecht. Der Plot ist Kraut und Rüben - was nicht zuletzt der uninspirierten Mischung verschiedener Genre geschuldet ist - und zudem noch außerordentlich vorhersehbar. Hinzu kommt, dass sich der Film - trotz seiner absurden Story - viel zu ernst nimmt, als dass er ernst genommen werden könnte. Eine wenig Augenzwinkern hätte nicht geschadet.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

KaosKani

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Für seine Premisse nimmt sich der Film erstaunlich ernst und versucht sich an echter Dramatik. Mir hätte hochglanz Trash sicherlich mehr Spaß gemacht, da so der Film die ersten zwei Drittel in Belanglosigkeit und Langeweile versinkt. Die Schauspieler sind OK, können mich aber nicht mitreißen. Einzig der Schluss ist spannend inziniert und hat die Over-the-top Aktion, die ich mir erwartet hatte.
Letztendlich ein Film, der im Mittelmaß untergeht. Habe mich nicht geärgert, ihn angeschaut zu haben werde ihn aber auch nicht in absehbarer Zeit nochmals anschauen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

DKennyK

Kommentar löschen
Bewertung6.0Ganz gut

Groß inszenierter Trashfilm, der seine Attraktivität vorwiegend aus seiner absurd-sympathischen Prämisse und stimmig inszenierten Axtschwingerein bezieht.
Alles wirkt hier im positiven Sinne hochwertig gemacht, die Optik ist stimmig und auch das Artdesign konnte mir gefallen. Leider hat ABRAHAM LINCOLN VAMPIRE HUNTER aber immer mal wieder unschöne Längen und bei seinen 1 3/4 Stunden Laufzeit leichte Pacingprobleme.
Trotzdem ein netter Film, den ich nicht bereue gesichtet zu haben.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten

uncut123

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

er sieht toll aus und den hätte ich gerne in 3d gesehen aber wirklich spannend war es nun nicht grade...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

Mampfbeutel

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Eine absolute Fehlentscheidung diesen Film anzusehen.
Es besteht hauptsächlich aus Kampf und Actionszenen, was ja die Bezeichnung bereits verrät, doch selbst für einen Actionfilm ist das Story - Technisch unter aller Kanone.
Es wird immer mal wieder dramatisch versucht den Zuschauer in Wallung zu versetzen, aber meiner Meinung nach erfolglos.
Die 3 Punkte die der Film von mir erhält, gibt es aus dem gleichen Grund wie bei meinem Vorredner. Die Animation ist aufwendig und gut.
Aber als in allem ein schwacher Film.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten

KeVSTG

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

Leider ist der Film meiner Meinung nach kompletter Schwachsinn. Er konnte mich überhaupt nicht in seinen Bann ziehen und ich wollte nach 10 min schon abschalten, habs aber trotzdem durchgezogen. Was eigentlich Zeitverschwendung war denn es wurde kein bisschen besser! Einzig positive ist, das die Effekte nicht schlecht gemacht wurden, dafür gibt es 3 Punkte das wars dann auch schon. Nicht zu empfehlen.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Antworten


Deine Meinung zum Film Abraham Lincoln Vampirjäger