Abraham Lincoln Vampirjäger - Kritik

Abraham Lincoln: Vampire Hunter

US · 2012 · Laufzeit 105 Minuten · FSK 16 · Historienfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Horrorfilm, Thriller · Kinostart
  • 4 .5

    Wenn man auf Blade oder Van Helsing steht, sagt der hier einem bestimmt auch zu. Für mich wars nichts. Bin ganz froh, dass der nur nebenbei beim geselligen Kumpelabend lief.

    • 2 .5

      Was für eine Enttäuschung! Zum Glück habe ich mir den Film nur geliehen, denn sonst wäre ich wohl jetzt richtig verärgert.

      Dabei hörte es sich doch eigentlich unterhaltsam an: Vampire (die mag ich ja sowieso), der Werdegang des Präsidenten und (so glaubte ich) lustiger Humor. Als jemand, der sich durchaus für, sagen wir, "besondere Interpretationen" von Geschichten (wie zum Beispiel "Stolz und Vorurteil und Zombies") begeistern kann, hatte ich wirklich keine negativen Vorurteile diesem Filmchen gegenüber. Die teilweise schwärmerischen Rezensionen haben ihr Übriges getan.

      Alle Hoffnungen wurden jedoch fast sofort enttäuscht. Der Anfang verlief schleppend, wie zusammengeschnitten aus unzähligen anderen Filmen. Diesem Film fehlte von Beginn an diese eigene Note, die ihn hätte aus der Masse hervorstechen lassen können. Auch nimmt sich dieses Werk erstaunlich ernst, was nicht unbedingt positiv ist. Gut, ein paar funktionierende Jumpscares waren vorhanden, aber das war es auch schon wieder. Die meisten Darsteller konnten mich nicht wirklich überzeugen, sie wirkten farblos (Dominic Cooper fand ich ganz gut), allen voran der ziemlich uncharismatische Hauptdarsteller. Er hätte mich mit seinen Reden fesseln sollen - stattdessen schlief ich dabei fast ein.

      Doch so schnell gab ich nicht auf. "Nein" , sagte ich mir, "Nein, du musst durchhalten. Diese ganzen zufriedenen Bewertungen! Der Film wird bestimmt besser, wenn du ihm nur mehr Zeit gibst!"

      Doch - Spoileralarm! - alle Geduld war umsonst. Stattdessen wird man nur mit weiteren langatmigen Passagen und richtig schlechten Effekten gequält. Dazu kamen die übertrieben ausgedehnten Kampfszenen, die mich durch die hektischen Schnitte einfach nur nervös machten, aber nicht auf eine gute Art.

      Also leider - nein, für mich war das nichts.

      _____

      Mein Fazit (mit einem Augenzwinkern): Ein Film für begeisterte Lebenszeit-Verschwender, für Schlechtes-CGI-Enthusiasten und für Langatmige-Stellen-Liebhaber.

      • 5 .5

        Vampirsplatter mit Ami-Geschichtsklitterung. Einen Axeman gab's zuvor nur bei Resident Evil - jetzt hat er die Seiten gewechselt und trägt Zylinder. Eine Horrorfarce mit President oder auch eine Parodie auf den amerikanischen Patriotismus. Etwas zu lang und zu viele Wiederholungen, um als gute Unterhaltung durchzugehen. Typischer Burton-Mumpitz.

        • 3

          Schade, schade. Der Anfang war ganz gut. Ein Abraham Lincoln als axtschwingender Vampirjäger in seiner Jugend ist eine herrlich verrückte Idee für einen Trash-Film. Auch der Cast kann sich sehen lassen. Die Kampf-Szenen sind anfangs auch hübsch zum Ansehen.

          Als Lincoln jedoch das erste Mal (noch unscheinbar) etwas von unterjochter Menschheit und Freiheit für die Menschheit faselt, dachte ich noch "Na gut, warum nicht". Doch je weiter der Film voranschreitet um so mehr macht er einen auf ernsthafte Geschichte, inklusive triefendem Pathos. Ist vielleicht ein Ami-Ding; Abraham Lincoln mit immer mehr seiner Reden von der Freiheit aller Menschen etc. mussten sie vielleicht einfach bringen. Ab da wurde der Film jedoch stetig anstrengender. Am Schluß mußte ich mich tatsächlich noch zwingen ihn bis zum Ende zu schauen, so uninteressant wurde er.

          ***** Mini-Spoiler zu mancher Action-Szene *****
          Die Produzenten mußten anscheinend schlicht jede abstruse Möglichkeit für eine mögliche Action-Szene aufgreifen.

          Hier können sich die Vampire unsichtbar machen, aber das machen sie auch nur manchmal. Wenn es halt anscheinend in einer Action-Szene mündet, lassen sie es einfach bleiben. Einmal verfolgt Abraham einen Vampir bis zu einer zufällig vorbeireitenden Pferde-Herde. Anstatt *puff* und weg, versucht er völlig sichtbar wegzureiten ...was natürlich die Möglichkeit für einen weiteren Kampf mit seltsam anzusehendem Rumgehüpfe von Pferd zu Pferd bietet.

          Vor allem machte die Szene mit dem Zug überhaupt keinen Sinn: Um einen Zug 100%ig aufzuhalten, läßt man ihn doch einfach entgleisen; Wozu diese sinnlose Action mit dem Überfall? Und als die Vampire dann doch auf die Idee kommen, eine Brücke zu sabotieren, stecken sie sie in Brand? Hallo, auch das geht mit Sprengstoff viel einfacher?? Ach ja, man brauchte halt irgendwie noch ein episches Finale. Wäre ja in Ordnung, jedoch hier war sie einfach nur sinnlos.
          ****Spoiler-Ende*****

          Wer eine gute Alternative für einen "History-Action-Film" sucht, sollte sich z.B. Pakt der Wölfe antun. Ist zwar kein Trash, hat aber eine glaubwürdigere Handlung plus packender Kämpfe.

          Fazit: So ein Schmarrn... und doch schade drum. Die 3 Punkte gibts für das erste Film-Drittel und den guten Cast.

          • 5

            Das erinnert mich vom Titel her irgendwie an diese Matchbox Autos Werbung im Kinderfernsehen vor etlichen Jahren:
            "Stell' Dir vor, Du fährst durch einen Asteroiden und ein Hai greift dich an !!!"
            ....nuff said. *Mic Drop*

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            • 2

              Einfach nur traurig.

              • 7

                Erstsichtung: 23.07.2016
                Vorhersage 5,5 --> Bewertung 7

                Die Story ist zwar Quark, trotzdem ist die Grundidee amüsant lustig. Die Action ist ordentlich und auch Settings, sowie Schauspielerbesetzung können sich sehen lassen.

                FAZIT: Ansprechender Vampirjäger Actioner im Blade Stil.

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                • 0 .5

                  Es ist ein grausam dämliches Machwerk. Es hat einen nur geringen trashigen Unterhaltungswert.
                  das einzig gute an diesem Film ist, dass hier US-amerikanischer Geschichte einmal etwas angetan wird, das US-Amerikaner der Geschichte aller anderen Länder andauernd antun.

                  • 6 .5

                    Wenn man aber leichte Logikfehler hinwegsieht kann man hier gut unterhalten werden. Die Effekte sind gut und die Atmosphäre ist auch schön düster.

                    • 5 .5

                      Tolle überstilisierte Actionszenen, die man sich von solch einem Film wünscht. Leider nimmt sich die Story zu ernst, als dass man die ganze Zeit Spaß hat. Warum das unbedingt Abe Lincoln sein muss bzw. warum man unbedingt die Geschichte in seine grobe Biographie pressen will, wird mir nicht ganz klar. Man hält den Film zwar durch, aber gerade die zweite Hälfte baut extrem ab.

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                      • 6 .5

                        Ich bin ja kein großer Fan von Historischen Filmen aber dieser Film ist ja ne klasse für sich.

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                        • 3 .5
                          Robert Sinclair 30.11.2015, 02:24 Geändert 30.11.2015, 10:46

                          Ich hab mir ja wirklich nichts von dem Filmchen erwartet, auf das ich zufällig im Spätprogramm gestoßen bin, dass es wohl zu viel wäre, wenn ich sagen würde, dass ich enttäuscht bin. Aber verdammt, es ist echt schade, dass man die Grundidee eines solchen Films, dermaßen gegen die Wand gefahren hat.

                          Abraham Lincoln einer der faszinierendsten Politiker der Weltgeschichte, DER Vorzeigepräsident der US of A als Vampirjäger, der mit seiner Axt in den Krieg zieht.
                          Klingt unsagbar dämlich aber die Story und was man daraus hätte machen können, finde ich ziemlich geil.
                          Das Bild das wir heute von Lincoln haben, ist das eines charismatischen und besonnenen Anführers, wenn man ihn nun ganz konsequent in Szene setzt und zu einem coolen, zynischen Killer macht, also als genaues Gegenstück zum historischen Abe, wäre das unterhaltsam und witzig geworden. So ein Plot noch in talentierten Händen mit einer düsteren Tim Burton Optik, hätte ein kleines Meisterwerk werden können.
                          Doch "Abraham Lincoln Vampirjäger" macht alles falsch, was man nur falsch machen kann. Der Hauptdarsteller ist ausdruckslos und vergessenswert, dass man ihn praktisch bemitleidet, einen Giganten wie Abraham Lincoln so schlecht zu verkörpern. Die Nebenfiguren, von denen leider zahlreiche vorhanden sind, sind klischeehafte Abziehbilchen, und noch langweiliger als der Hauptdarsteller.
                          Ein Plot ist quasi kaum vorhanden, wo sich der ehrliche Abe nur reihenweise durch Vampire hakt, nebenbei ein bisschen flirtet und ein Land führt, was alles sehr monoton erzählt wird, wo sich die zig Vampirkämpfe nach der ersten Auseinandersetzung sowieso nur noch im gleichen Chema wiederholen.

                          Alles Probleme mit denen sich heutzutage fast jeder Hollywood-Actionfilm auseinandersetzen muss, aber was den Streifen richtig schlecht macht und für ihn der Genickbruch ist, bleibt der ernste Ton und die "Tragik" die er vermitteln will.
                          Als ob keiner der Beteiligten das Potential der Grundidee verstanden hat, will man die Geschichte unbedingt logisch in die Historie einbauen und der Film wird zum großen Drama, wie die Union beinahe an Vampiren zugrunde gegangen wäre.
                          WIESO musste man diesen ernsten Ton durchziehen???
                          Bei so einem Plot will man einen Badass Lincoln, der Arnie-Oneliner raushaut und keinen Film der versucht die Geschichte neu zu erzählen.

                          Sehr schade, dass man "Abraham Lincoln Vampirjäger" so ernst genommen hat, wo das wirklich guter Trash hätte werden können, so bleibt das Ganze lächerlicher Blödsinn.

                          Wenn ich irgendwann mal Geld habe, kommt meine eigene Version des Stoffes, wie Helmut Schmidt Zombies und FDPler jagt.
                          Wäre vielleicht ne gute Crowdfunding Idee.

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                          • 4

                            Kokolores auf hohen Niveau.

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                              Verlogener und billig gemachter Pseudomoralischer Blödsinn. Prädikat weniger als wertlos.

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                                RockyRambo 06.10.2015, 12:03 Geändert 06.10.2015, 12:05

                                Richtig schlecht. So sieht Trash aus wenn Hollywood es nicht drauf anlegt sondern versucht Billig einen Blockbustermovie mit einem Erwachsenen Thema für alle Altersgruppen zugängig zu machen. Der Film krankt total an einer Langweilen Story mit schlechten Effekten sowie praktisch kaum sichtbarer Blutiger Effekte. Wäre der Stoff Interesanter und auch Freizügerer in den Kills Umgesetzt wurden wäre es ein netter Horrortrasher geworden. Lediglich der Versuch eine Historische Figur wie Lincoln als Zombiejäger darzustellen und wahre Ereignisse mit Einzubinden können überzeugen. Nur das alleine macht keinen guten Film aus. So wie jetzt ist der Film nur als Einschlafhilfe brauchbar. Hatte ich ganz klar mehr von erwartet.

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                                • 9

                                  Als ich das erste Mal von dem Film gehört habe dachte ich mir "WTF?! Muss ich sehen." und es hat sich gelohnt, man mag den Film zwar als Trash bezeichnen wollen, aber es ist guter Trash, der seine Story treu bleibt. Mir gefällt auch, wie eben diese in den historischen Kontext eingefügt wurde.

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                                    Selten so viel Slow-Mo-Action gesehen. Nett, wenn auch trashig (war aber auch zu erwarten :P)

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                                      Nik Wan 29.05.2015, 14:53 Geändert 29.05.2015, 14:55

                                      Kapier ich alles nicht. Der Film ist total unterhaltsam, gute Ideen, gute Effekte, Atmosphäre gut, auch in 3 D sehr gut. Nix Trash.

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                                      • 6 .5

                                        Allein die Tatsache, Abraham Lincoln gegen Vampire in den Krieg zu schicken, grenzt schon an purem Unsinn. Warum nicht gleich George Washington...oder Angela Merkel? Ich habe nicht wirklich etwas Großartiges erwartet. Walker als Lincoln wirkt zudem sehr unpassend. Warum nimmt man sich einen Mann heran, der mit der Form seiner Nase und dem etwas leicht dümmlichen Gesichtsausdruck eher als Tollpatsch in einer Teenie-Komödie durchgehen könnte? Das verstehe ich bis jetzt nicht. Da hätte es sicher sinnvollere Casts gegeben.
                                        Allgemein betrachtet ist der Film zwar wohl eher etwas für Teens, kann aber durch die Actionsequenzen, in denen häufig mit mit dem Zeitlupen-Effekt gearbeitet wird und einer Story, die sich zum Ende hin schliesst, dennoch auch Erwachsene unterhalten. Man darf eben nur nicht zu hohe Ansprüche mitbringen.

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                                          Hier wird die Geschichte zum Leben erweckt!

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                                            Trash!

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                                              alexa.krebs 23.03.2015, 19:16 Geändert 23.03.2015, 19:17

                                              hat mich doch sehr gelangweilt!!! auch den schaupieler des abraham lincoln fand ich nicht so dolle!

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                                                abendrot 19.03.2015, 17:47 Geändert 19.03.2015, 17:51

                                                Krass, wie wenig man aus dieser guten Idee gemacht hat. Langweilig, völlig uninspiriert und mit oberflächlichen, total glatten und geschniegelten Figuren. 0815 Vampire (und Jäger) wie bei Twilight oder Buffy. Total irrelevant, dass das hier DER Abe ist, man hätte auch sonst irgendeinen Hirni hinstellen können. Statt der Produktionskosten hätte man vielleicht die Regie gleich mit in die Hände von Burton legen sollen.

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                                                  Ich wollte mir den Film erst auf Blue Ray 3D holen, für ca. 30 Euro. Gut, dass ich es nicht getan habe, denn ich hätte mir in den Arsch gebissen.

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                                                    "Abraham Lincoln Vampirjäger" ist ein guter Beweis dafür, wie man eine witzige Geschichte in den Sand setzen kann.
                                                    Der Film ist vollkommen seelenlos hingeklatscht wurden und ist weder lustig noch besonders Actionreich gestaltet. Zudem passt die Blutarmut nicht in das Gesamtkonzept des Filmes, deshalb hätte man es auch gleich lassen können.

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