Abraham Lincoln Vampirjäger - Kritik

US 2012 Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Historienfilm, Fantasyfilm, Actionfilm, Horrorfilm, Thriller, Kinostart 03.10.2012

  • 2

    Ich stehe auch freakige Ideen wie diese hier. Egal, wie dämmlich sie auch klingen mögen, ich gebe ihnen immer eine Chance, denn manchmal erweisen sich diese freakigen Ideen als unterhaltsame Perlen, doch was hier passiert, ist diesmal tatsächlich dämmlich. Ich hoffe, dass wir nicht irgendwann J.F.K. als Zombiejäger sehen müssen. Oder Obama als neumodischen Exorzisten-Priester?

    • 6

      In der Regel muss man einen Film natürlich schlussendlich sehen um ihn bewerten zu können. Aber es gibt so Filme, wo man schon allein beim Namen ein Bild im Kopf hat, und der tatsächliche Film dann auch exakt zu einhundert Prozent diesem Bild entspricht. Abraham Lincoln Vampirjäger ist so ein Film. Wer schon bei der blossen Vorstellung des jagenden Präsidenten kichern muss, der wird auch gute Unterhaltung am Film finden. Wer sich indess entnervt an den Kopf wegen so einem Quatsch fässt, der sollte auch weiter seiner ersten Intention folgen und auch weiterhin die Finger vom Film lassen.

      Ich gehöre zur ersten Kategorie von Mensch (irgendwer überrascht?). Natürlich könnte ich nun auf etwaige Logiklücken hinweisen, oder die Szenerie mühsam auseinander klamüsern um zu überprüfen warum der Film denn nun kein Meisterwerk des B-Films geworden ist, obwohl die Idee als solche schon in so eine Richtung tendiert. Aber Pfff, pfeiff der Hund drauf. Ich hatte Spass, die vollen 105 Minuten, und das nun schon zum zweiten Mal.Das reicht mir als Unterhaltung vollkommen.

      Und im Gegensatz zu vielen anderen ähnlichen Filmen kann ALV seine Spannung die ganze Zeit über aufrecht erhalten. Sonst knicken solche Filme ja gerne ein, nachdem man sich an die abgedrehte Grundidee gewöhnt hat, hier aber nicht. Im direkten Vergleich ähnlich gelagerter und vor allem bugetierter Filme im selben (groben) Entstehungszeitraum ist das sogar schon fast wieder eine Leistung. Oder ein Armutszeugnis heutiger High Budget B-Filme.

      Wie auch immer, bei Abe Lincoln wird bei den meisten wohl genau das rauskommen, was sie sich auch Anfangs gedacht haben. Dafür ist der Film zu linear aufgebaut um überraschen zu können. Aber das muss ja nichts schlimmes sein.

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      • 6 .5

        Puh, ich habs mir gerade nicht so einfach gemacht mit der Entscheidung. Also das Konzept hat mir wirklich gefallen. Manchen Actionszenen nicht so richtig. Die Kulissen waren ziemlich gut, leider dafür das Schauspiel manchmal wirklich zuu übertrieben. Aber so als roten Faden durch den ganzen Film hat mich einfach Henry Sturgess gezogen. Der hat den Film irgendwie zusammengehalten.

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        • 6 .5

          Hand auf's Herz, das ist Hochglanztrash, der doch irgendwo Spaß macht.
          Zwar ist die Story so zerhackt und holprig, die Twists kommen alles andere als unerwartet und von den Figuren fangen wir besser auch gar nicht erst an... aber wenn Abe Lincoln in eleganter Slow Motion auf Zom... ähhh Vampire einschnetzelt, dann kann "Abraham Lincoln Vampirjäger" durchaus Spaß machen. Die feine Optik in den Kampfszenen ist dann nämlich doch zu fesselnd, als das ich mich über sämtliche Over the top-Einlagen wie die Pferdehatz echauffieren könnte, bzw. möchte. Ganz klarer Style over Substance Kram, aber den gibt es in wesentlich unschöneren Ausführungen.
          Ein amüsanter Abschluss eines nicht minder amüsanten Halloweenabends.

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          • 6

            Also völlig unvoreingenommen betrachtet ist das kein schlechter Film.
            Wirklich anspruchsvoll kann er sich zwar nicht nennen, aber neben einigen ziemlich langatmigen Szenen hat man auf der Haben-Seite doch einige positive Punkte. Zum Beispiel sind die Action-Szenen jetzt nicht wirklich neu erfunden worden oder top durchanimiert, aber sie sind originell und auch die Vampire wirken nicht lächerlich.
            Die Axt als Waffe ist mal was anderes. Sie ist kraftvoll(solange ein eben solcher Besitzer sie führt) und mal ehrlich: ein axtwirbelnder, vampirjagender Abraham Lincoln? Wie cool ist das denn xD
            Wirklich bis zum Ende durchhalten lassen hat mich aber Dominic Cooper als Henry. Er verleiht dem Ganzen mit seinem Charakter eine Menge Charme. Ich mag ihn.

            Alles in allem solides Mittelmaß und nicht so schlecht wie erwartet.

            • 3 .5

              Nicht wirklich fesselnd. Die "Verfolgungsjagd" mit/auf den Pferden wirkt lächerlich.

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              • 3

                Wenn Guillermo del Toro der "Latino Peter Jackson" ist, dann ist Timur Bekmambetov der "Russian Zack Snyder".
                Was steht als nächstes auf dem Programm? Ach ja...

                BEN HUR und Jesus Christ Superstar vs. MoCap Charlton Heston, Maximus Decimus Meridius und Zombies, die auch alle so aussehen wie Russell Crowe.

                Already in Elysium, already dead!

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                • 5 .5

                  Abraham Lincoln Vampirjäger ist ein Vampirfilm, der mit mit einigen neuen Ideen aufwartet, die nicht alle gut umgesetzt wurden. Er bietet eine Story, in der die Vampirjagd in Kontext mit dem Amerikanischen Bürgerkrieg und der Sklaverei gestellt wird. Die Darsteller sind okay und die Bilder (die manchmal splatterhaft wirkenden), die bewußt auf zu viel Farbe verzichten und somit gut in die Zeit, in der der Film spielt, passen, sind zum Teil sehr schön anzuschauen. Das wars aber dann auch schon.
                  Fazit: Naja, ein guter Vampirfilm schaut für mich anders aus.

                  • 6

                    KÖNNTE SPOILER ENTHALTEN!
                    Amerikas 16. Präsident Abraham Lincoln (Benjamin Walker) muss als Kind mit ansehen, wie seine Mutter scheinbar vergiftet wird. Später stellt sich heraus, sie wurde von einem Vampir ausgelutscht. Abraham will sich rächen, aber gegen Vampire stinkt ein Mensch nur ab.
                    Da kommt ihm gelegene Hilfe durch Henry Sturgess (Dominic Cooper), der ihm in 80er-Jahre-Collagen-Manier die Fertigkeiten beibringt, um Vampire töten zu können. Doch Lincoln muss ein Versprechen abgeben: er soll nicht nur an sich und seine Rache denken, sondern der ganzen Menschheit dienen, ergo jeden Vampir, den er trifft, zur Strecke bringen.
                    Daneben entspringt dem Drehbuch noch eine Liebesgeschichte in der Stadt Springfield, in der Lincoln auf Weisung des Herrn Sturgess verweilen soll.

                    Jo. Soweit zum Plot des Films. Klingt erst mal reichlich bescheuert - ist es auch. Lincoln als Vampirjäger? Und JFK tötet Zombies.
                    Aaaaaaaaber: der Film war unfassbar unterhaltsam. Der digitale Look, die offensichtlich als 3D konzipierte Inszenierung, beides fetzt. Dazu beinhaltet der Film einen zwar überstilisierten, an 300 erinnernden, aber doch zufriedenstellenden Anteil an Gewalt, und, und da kommt ein großer Pluspunkt, er nimmt sich selbst tatsächlich völlig ernst. Das treibt die Absurdität dieser Geschichte nochmals um einige Level nach oben.
                    Auch der von mir als ziemlicher Bruch gesehene Zeitsprung in etwa der Mitte tut dem Spaß keinen Abbruch - im Gegenteil: die Kampfszenen erreichen ein ungeahntes Maß an Irrsinn. Was der ersten Hälfte der mit Pferden schmeißende Vampir, ist der zweiten Hälfte der Kampf auf der Lokomotive auf einer brennenden Holzbrücke. Äh...
                    Einen weiteren Daumen hoch gibt es zudem für die durch und durch sympathischen Charaktere; sei es Bram selbst oder seien es Henry und sein blonder Kumpel Speed, von dem man so gar nicht wirklich weiß, was mit ihm geschehen ist (Sequel?).
                    Zum Ende hin gibt es dann noch einen Gag für die Geschichtskenner und Henry in der Gegenwart (SEQUEEEEEEEELLL???).
                    Trotz einiger Längen, der 300-Optik und der vollkommen debilen Prämisse gibt's

                    6/10. Bei einer Moviepilotdurchschnittswertung von 5,2 (Kritiker) und 5,9 (Community) äußerst überraschend.

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                    • 6 .5

                      Abgefahrener Vampirspaß! Allein der Titel ist so schräg und unterirdisch-den Film musste ich mir einfach ansehen! In der herrlich protzigen Ausstattung und den wunderschönen, viktorianischen Kulissen erkennt man sofort Burtons guten Einfluss. Die Sache mit dem Beil hat`s mir besonders angetan. Wo steht denn geschrieben dass man Blutsauger immer nur pfählen muss? Ritsch, ratsch Rübe ab! Dann geschwind, geschwind zurück auf die Piknik - Decke. Cool! Fette Abzüge gibt`s allerdings dennoch, nämlich weil der Film mal wieder viiiieeeel zu laaaaaaang ist. Das kann ich irgendwie gar nicht mehr ab.

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                      • 6 .5

                        [...] In meinen Augen ist 'Abraham Lincoln Vampirjäger' ein überraschend gelungenes Mash-Up aus Historien-Drama und Vampir-Action geworden, das besser kaum hätte funktionieren können, zumal man sich das heutzutage übliche ironische Augenzwinkern komplett schenkt und wirklich und wahrhaftig so tut, als müsse es sich genauso zugetragen haben. Verständlicherweise mag die Ernsthaftigkeit, mit der seine Biografie um die Vampirgefahr ergänzt worden ist, denjenigen übel aufgestoßen sein, die sich ein hirnloses Action-Filmchen erwartet haben, bei dem in jeder Sekunde die Fetzen fliegen, aber dennoch sind meines Erachtens nach noch genügend einfallsreich gestaltete und temporeich inszenierte Vampirkloppereien enthalten, um über die Laufzeit von überschaubaren 105 Minuten zu unterhalten. Womöglich wäre Timur Bekmambetov sogar ein richtiger Kultfilm geglückt, wenn Abraham Lincoln als Figur nicht so ärgerlich blass bleiben würde, was gar nicht mal so sehr an Benjamin Walker, sondern vielmehr an der fragmentarischen Erzählweise liegen mag. [...]

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                        • 3

                          Der Film war ganz genau so, wie ich ihn mir nach Sichtung des Trailers vorgestellt hatte.

                          • 7

                            Unerwarteter guter Film.

                            • 9

                              diesen Film hab ich mir sehr widerwillig damals reingezogen
                              bei dem Namen^^
                              aber dann schön 3D uns so und er war der Hammer
                              durchweg gut unterhalten worden
                              Abraham Lincoln wie die Axt im Walde einfach super

                              • 7 .5

                                cooler ,unterschätzer und spannender Film, klar kein Meisterwerk. Trotzdem kann man ihn mal sehen.

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                                • 8

                                  Ihr könnt sagen was ihr wollt. Aber es gibt nichts bosshafteres als Abraham Lincoln, der mit einer Axt Vampire metzelt- Nichts! :D

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                                  • 7

                                    Ein erfrischend trashiger Vampirjägerfilm, der keine Scheu vor Amerikas Historie hat und sich somit ziemlich frech, munter und zu Recht in die Liste der besseren 3 D Action Spektakel verhilft. Bühnenbild und Effekte wissen in 3 D zu überzeugen und verleihen durch die bereits angesprochene trashige Optik den nötigen Biss. Benjamin Walker, hier als überwiegend jungen Lincoln zu sehen, füllt seine Rolle mit Leben und überträgt diesen Eindruck auch ins heimiische Wohnzimmer. Selbstverständlich beeinflusst auch die Liebe das Geschehen und erhält ihren festen Platz in der Geschichte. Zwischen Rachegelüsten, der fordernden Liebe zum Weib und der Verantwortung die Sklaverei zu beenden, hat Lincoln alle Hände voll zu tun.
                                    Hierfür nimmt sich der Film nur das notwendigste an Erzählzeit und lenkt alles relativ zielstrebig in das gewünschte Chaos.
                                    Der Versuch eine trashige Vampirjägergeschichte in die wohl wichtigste Entwicklungsphase Amerikas einzubetten funktioniert auf unterhaltsame Art und Weise.
                                    In Abraham Lincolns Gesichtsausdruck habe ich schon immer etwas geheimisvolles vermutet und die Vorstellung, dass der Grund für seine schlaflosen Nächte nicht nur in der Reformierung Amerikas lag, gefällt mir.

                                    Ein gelungener Vampir-Abenteuer-Action-Trasher mit Historienanteil. Das Drehbuch wirkt phasenweise etwas unausbalanciert, ist aber bei einem Effektfilmchen eher zu vernachlässigen, weil der Unterhaltungswert stimmt. Durchaus sehenswert! 6,5 - 7 / 10

                                    • 3 .5

                                      nicht gut hoffte mehr Kampfszenen zu sehen

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                                      • Egal von wievielen Kumpels mir der Film empfohlen wird, keiner wird mich dazu bringen können, den anzuschauen!
                                        Ich sehe den Film als Beleidigung gegenüber Lincoln!

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                                        • 3

                                          Total übertrieben und der Sinn der Story erschließt sich mir auch nicht richtig?!
                                          Effekte sind ganz nett, aber wie gesagt maßlos übertrieben und unrealistisch (gut es geht um Vampire, aber deswegen kann es abgesehen davon ja realistisch zugehen)

                                          • 3

                                            Puh! Selten war ein Film anstrengender. Lediglich die spannenden und kreativen Szenenübergänge haben mich weiterschauen lassen. In allen anderen Punkten weiß nichts zu überzeugen: Die schauspielerische Leistung schwankt zwischen okay und atemberaubend schlecht. Der Plot ist Kraut und Rüben - was nicht zuletzt der uninspirierten Mischung verschiedener Genre geschuldet ist - und zudem noch außerordentlich vorhersehbar. Hinzu kommt, dass sich der Film - trotz seiner absurden Story - viel zu ernst nimmt, als dass er ernst genommen werden könnte. Eine wenig Augenzwinkern hätte nicht geschadet.

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                                            • 5 .5

                                              Für seine Premisse nimmt sich der Film erstaunlich ernst und versucht sich an echter Dramatik. Mir hätte hochglanz Trash sicherlich mehr Spaß gemacht, da so der Film die ersten zwei Drittel in Belanglosigkeit und Langeweile versinkt. Die Schauspieler sind OK, können mich aber nicht mitreißen. Einzig der Schluss ist spannend inziniert und hat die Over-the-top Aktion, die ich mir erwartet hatte.
                                              Letztendlich ein Film, der im Mittelmaß untergeht. Habe mich nicht geärgert, ihn angeschaut zu haben werde ihn aber auch nicht in absehbarer Zeit nochmals anschauen.

                                              • 6

                                                Groß inszenierter Trashfilm, der seine Attraktivität vorwiegend aus seiner absurd-sympathischen Prämisse und stimmig inszenierten Axtschwingerein bezieht.
                                                Alles wirkt hier im positiven Sinne hochwertig gemacht, die Optik ist stimmig und auch das Artdesign konnte mir gefallen. Leider hat ABRAHAM LINCOLN VAMPIRE HUNTER aber immer mal wieder unschöne Längen und bei seinen 1 3/4 Stunden Laufzeit leichte Pacingprobleme.
                                                Trotzdem ein netter Film, den ich nicht bereue gesichtet zu haben.

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                                                • 5 .5

                                                  er sieht toll aus und den hätte ich gerne in 3d gesehen aber wirklich spannend war es nun nicht grade...

                                                  • 3

                                                    Eine absolute Fehlentscheidung diesen Film anzusehen.
                                                    Es besteht hauptsächlich aus Kampf und Actionszenen, was ja die Bezeichnung bereits verrät, doch selbst für einen Actionfilm ist das Story - Technisch unter aller Kanone.
                                                    Es wird immer mal wieder dramatisch versucht den Zuschauer in Wallung zu versetzen, aber meiner Meinung nach erfolglos.
                                                    Die 3 Punkte die der Film von mir erhält, gibt es aus dem gleichen Grund wie bei meinem Vorredner. Die Animation ist aufwendig und gut.
                                                    Aber als in allem ein schwacher Film.