Abschied von gestern
Abschied von gestern (1966), DE Laufzeit 88 Minuten, FSK 16, Komödie, Kinostart 14.10.1966
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von Alexander Kluge, mit Alexandra Kluge und Günter Mack
Anita G., Jüdin, ist von “drüben” in den Westen gekommen. Mit ihrem Koffer in der Hand lernt sie bei Begegnungen mit seltsamen Menschen ein seltsames Land kennen: die BRD des Jahres 1966. Der “Abschied von gestern”, den Alexander Kluges Spielfilmdebut formuliert, ist historisch keine leichte Sache, selbst wenn man an die “Stunde Null”, die “Gnade der späten Geburt” oder das “Wirtschaftswunder” glaubt. Anita G. aus der DDR, ist die Personifikation dieser verdrängten Vergangenheit, weshalb ihr die Vorraussetzungen fehlen, sich erfolgreich in die bundesdeutsche Gesellschaft einzugliedern. Daß sie aneckt, ist nicht ihre Schuld. Wie sie aneckt, zeigt Abschied von gestern anhand fast schon dokumentar-ischer Szenen, die von einem souveränen Gespür für die grotesken Momente des Alltags zeugen.
Cast & Crew
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Alexander Kluge
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Alexandra Kluge
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Anita G.
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Günter Mack
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Eva Maria Meineke
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Frau Pichota
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Hans Korte
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Josef Kreindl
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Musikproduzent
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Alfred Edel
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Assistent
Regie
Schauspieler
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Alexander Kluge
- Genre
- Komödie
Drehbuch
Filmdetails Abschied von gestern
Trailer zum Film Abschied von gestern
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Kritiken (1) — Film: Abschied von gestern
Christian Alt: NEGATIV
Kommentar löschen[...] Sehr kühl präsentiert sich die Bundesrepublik des Jahres 1966 dem Zuschauer. Zwischen Wirtschaftswunder und dem Glauben an eine bessere Zukunft wirkt Anita G. wie ein Störelement. Immer wieder meint es das Schicksal übel mit ihr, doch sie zieht einfach stoisch weiter, nicht wissend, wo ihr Platz in der Gesellschaft ist. Die bundesdeutsche Gesellschaft die in „Abschied von Gestern“ gezeigt wird, ist bereits angekommen und wirkt dabei oft arrogant. So nimmt sich Anitas Bewährungshelferin das Recht heraus, ihre Definition von gutem Handeln als falsch zu kennzeichnen und an der Universität stößt sie nur auf blasierte Dozenten. Bei dieser Darstellung bleibt der Film äußerst distanziert: In Anlehnung an das epische Theater Brechts werden beinah dokumentarische Szenen lose aneinander montiert, oft Träume oder Kindheitserinnerungen eingeschoben. Dabei gehen die Ruhelosigkeit Anitas und die des Films Hand in Hand. [...]
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Kommentare (0) — Film: Abschied von gestern
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