A.C.A.B. - All Cops Are Bastards

A.C.A.B. - All Cops Are Bastards (2012), FR/IT Laufzeit 112 Minuten, FSK 16, Drama, Actionfilm, Kriminalfilm

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Kritiker
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5.9
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11 Kommentare
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von Stefano Sollima, mit Pierfrancesco Favino und Filippo Nigro

A.C.A.B: – All Cops Are Bastards erzählt anhand des Schicksals dreier erfahrener Polizisten und eines jungen Rekruten vom harten Alltag im Kampf gegen die italienische Hooliganszene.

Das Akronym “A.C.A.B.: All Cops Are Bastards” entstand in den späten 1970-er Jahren in Großbritannien und breitete sich rasant über die Fußballstadien der Welt aus. Cobra, Nero und Mazinga sind Mitglieder einer italienischen Spezialeinheit und genau die Typen von Polizisten, auf die die Bezeichnung tatsächlich zutrifft. Sie wollen ihre Vorstellung von Ordnung und Gesetz durchsetzen und wenn nötig eben mit Gewalt…


Cast & Crew


Kommentare (11) — Film: A.C.A.B. - All Cops Are Bastards


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basti1983

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Bewertung7.0Sehenswert

Ehrlich gesagt habe ich von dem Film nicht sehr viel erwartet. Nicht zuletzt deswegen, weil ich mit italienischen, französischen oder spanischen Filmen meine Probleme habe. Was aus der Richtung speziell in diesem Genre bisher sehenswert war, kann ich an einer Hand abzählen.

Was mich schon positiv überrascht hat war die richtig gute Synchronisation der Darsteller. Gespielt waren die Charaktere auch sehr glaubhaft, wenn die Story zum Ende hin auch etwas an Realitätsnähe verlor und unglaubwürdig wurde. Trotzdem blieb es spannend und trotz aller Klischees (z.B. Optik der Rechtsradikalen) wurde es nicht lächerlich.
Ich habe mit den Polizisten über die gesamte Länge sympathisiert und obwohl sie selbst Einiges an Mist gebaut haben, habe ich mit ihnen gefiebert.

Auffallend schlecht waren aber die Komparsen (streikende Arbeiter, Skinheads), bei denen man meint ein Behind-The-Scenes-Footage zu sehen, anstatt den Film selbst. Auch das Ende hätte ich mir anders gewünscht, aber so sollte es wohl den Zuschauer überraschen.

Alles in allem kein Überflieger, aber auch kein Reinfall, vielleicht nicht zum romantischen Filmabend mit der Freundin geeignet, aber ansonsten ganz guter Film.

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Begbie

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Film arbeitet mit vielen Klischee's (die Rumänen sind alle Vergewaltiger, Cops haben auch alle Dreck am Stecken,...) - trotzdem hat er mich gut unterhalten. Vor allem die ersten 30 Minuten sind sehr interessant

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NiboraC

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Bewertung4.5Uninteressant

Geht, geht. Ganz in Ordnung, aber habe mir den Film ganz anders vorgestellt. Der Film entspricht nicht dem Titel. Richtig schlechtes Ende.

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uncut123

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Bewertung4.5Uninteressant

schade da habe ich mehr erwartet..hatte mich nicht richtig gefesselt..

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Martin Quilitz

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Bewertung6.5Ganz gut

Also ich bin ja bei italienischen Filmen genauso wie bei Asiatischen und Indischen etwas skeptisch. Aber dieser Film ist eine tolle Geschichte über das Leben als Polizist in der Bereitschaft. Schön verknüpfte Momente fügen sich zu einem grossen Ganzen.

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josh hartnett

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Weiss nicht so recht wo ich anfangen soll..
als ich den Titel las, habe ich gedacht dass es mit Fussball und Hools zu tun hat.
Nur wer will schon einen Film schauen, der die Seite der Polizei zeigt -.-

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lieber_tee

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Bewertung5.5Geht so

"Man muss nicht unbedingt auf die Straße gehen um ein guter Polizist zu sein!"

"A.C.A.B." beschreibt den Alltag einer italienischen Polizei-Bereitschaft, die bei heiklen Situationen für "Ruhe und Sicherheit" sorgen soll.

Stefano Sollimas Kino-Debüt basiert auf das gleichnamige, investigative Sachbuch von Carlo Bonini, das über die internen Machtstrukturen der italienischen Polizei berichtet. So werden herbe Männer bei Testosteron-gesteuerten Männlichkeitsritualen beobachtet, die viel von Team-Geist und "Brüderlichkeit" erzählen, ihr Leben aber kaum gebacken bekommen, arme Säue sind. Die privaten Befindlichkeiten / Probleme haben eine üble Wechselwirkung mit den beruflichen. Ihr Bereitschaftsdienst wird als Krieg / Schlachtfeld beschrieben, immer im Konflikt mit der Frage was richtig, was falsch ist, zwischen "gut" und "böse", erlegen der unnachgiebigen Dienstanweisungen. Hoch emotional wirft der Film allen privat-gesellschaftlichen Frust und Unzulänglichkeiten Italiens in einem Topf, prügelt auf Neonazis, rumänische Vergewaltigter, Hooligans usw. herum und stellt letztlich die Polizei als Opfer und Täter der Gesellschaft da. Wenn dann noch Werte wie Freundschaft und bedingungsloser Zusammenhalt untereinander nicht mehr funktionieren, ist ein Showdown zwischen brennenden Autos, zerbrochen Bierflaschen und rauchenden Molotow-Cocktails mit dem ganzen Gesocks der Welt angesagt. Da muss der Mann seinem Mann stehen...

Muss ich einen Film anschauen, der hoch-emotionales Verständnis für haltlose Polizeigewalt zeigt, muss ich einen Film anschauen, der die gesamte, komplexe Thematik nur aus Sicht verdrossener Polizisten zeigt? Klar, muss ich nicht, habe ich aber... Das zwiespältige an "A.C.A.B." ist, dass er wenig nach den wirklichen Gründen für die Misere fragt, nach Lösungsideen fragt, sondern konsequent aus der Stammtisch-Sicht eines unzufriedenen Machtapparates gedreht ist. Er ist beschreibend, nicht hinterfragend und bedient somit jegliches Klischees über "Ausländerproblematik", da die ständig unter Druck stehenden "Cop-Bastarts", so der Film, nun mal so denken / denken müssen... Hinzu kommt eine befremdlich-cool inszenierte und mit cooler Musik unterlegte Straßenschlacht-Inszenierung seitens des Regisseurs. Auch geht dem Debütanten jegliche Distanz bei der Darstellung von Männlichkeit-Ritualen ab, er erliegt diesem Reiz. Inhaltlich und auch formal bewegt sich der Streifen im Spannungsfeld zwischen, "The Shield", "PTU" und "Tropa De Elite", er ist packen und präzise bebildert, hat ein hohes-suggestives Tempo und ist vortrefflich gespielt.

Nur, das sich im Film dreimal für das Polizei-Massaker beim Genua-G-8-Gipfel entschuldigt wird, nehme ich den dargestellten "Bullen" keine Sekunde ab...

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crab1973

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Das Filmplakat hätte ich aber gerne. hehe... :D


stalker

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich fühle mich befangen, und ich möchte mich nicht streiten, müsste A.C.A.B. ein zweites Mal sehen, genauer, bedachter, um meinen Vorwurf tatsächlich begründen zu können, denn, eigentlich ist A.C.A.B. ein guter Film, ein gutes Drama über das "wahre" Leben eines gewöhnlichen Bereitschaftspolizisten, das zuweilen sehr an den herausragenden TROPA DE ELITE erinnert, allerdings auch niemals dessen Authenzität und dessen Kraft und Wucht erreicht, und noch etwas ist anders, etwas entscheidendes, etwas bestimmendes, eine Stimmung, die sich zieht durch den ganzen Film und es sind nicht nur die Bilder der Rumänen als Diebe, Räuber und Vergewaltiger, es sind auch die Bilder von Kameradschaft, der Ohnmacht vor dem Gesetz, der Wut der Bürger, es ist die rechte Stimme, die in A.C.A.B. spricht, nicht nur in den Figuren, sondern im ganzen Film und das ist es, was ihn vor allem von TROPA DE ELITE unterscheidet, was mich mit einem NAZIS RAUS! antworten lässt.

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uncut123

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ich wage es..und schau den film nacher...hassfilm kann ich mir nicht vorstellen


Jörg Pochert

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@ stalker: Deine Meinung in allen Ehren, die bewerte ich nicht, dann könnten wir Stunden diskutieren bzw. wären vermutlich sogar recht schnell einer Meinung. Fakt ist aber auch, dass Du an zwei Stellen geschrieben hast, dass der Film gut ist. Deswegen ist die Bewertung für mich absurd. Deine Empfindungen, die Du sehr lebhaft dargestellt hast, sind letztlich persönliche Nuancen, die jeder Zuschauer anders bewertet. Und vielleicht sogar ein Zwiespalt, den die Macher bewusst erzeugen wollten...


daniel.penderok

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Bewertung6.5Ganz gut

schade hat wenig mit Fußball zu tun

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dbeutner

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Bewertung7.0Sehenswert

A.C.A.B. zeigt eine Innenansicht einer italienischen Polizeisondereinheit (vergleichbar deutschem "Beweissicherungs- und Festnahmeeinheiten"). Das ist in jedem Fall immer ein kritisches Unterfangen, denn schnell kann das Dargestellte tendenziös werden. Aufgrund ausreichend eigener Erfahrungen - nein, nicht von Fußballspielen - bin ich besonders empfindlich, wenn diese Tendenz in Richtung Verharmlosung/Relativierung/Entschuldigung geht.

Genau dies wurde zB "Tropa de Elite" vorgeworfen, was ich allerdings dort eher absurd fand. Wenn auch Tropa die Elite bzw. die Gewaltspirale in Brasilien sicherlich nicht mit Italien zu vergleichen ist, sind dennoch gerade hier eher merkwürdige Feststellungen zu machen. Wir lernen: Auch die brutalsten Schläger sind es mitunter nur dann, "wenn es muss", ansonsten setzen die voll auf's Köpfchen. Und: Eigentlich sind's ganz arme Burschen, die etwas grob sind und dadurch so schrecklich viele Probleme mit sich herumschleppen, und dann kommen noch die doofen Fußballfans, dann gibt's halt auf die Glocke, Schicksal. Ach ja, für Genua entschuldigt man sich über den Film etwa dreimal und rechnet sogar damit, dass man dafür bezahlen werde müssen. Und wenn doch mal ein paar etwas zu arg drauf sind, gibt es den "guten Bullen", der natürlich alles klar rückt. Logo, Kumpanei hat in der Polizei gaaaanz enge Grenzen, ganz klar... (hallo?!).

Historischer Hintergrund insbesondere der Schlussereignisse des Films ist der tatsächliche Tod eines Fußballfans 2007 in Italien und anschließender härterer Auseinandersetzungen. Aber das ist dann schon nahe am Abspann.

Filmisch erzählt wird ordentlich, wenn auch letztlich mehr Fragmente als eine zusammenhängende Story serviert werden, was beim Thema aber in Ordnung geht. Die Darsteller sind klasse, und auch eine solide Grundspannung ist zu verzeichnen. Den hohen Druck, den der Film zu Beginn ausstrahlt, schafft er aber nicht über die Laufzeit zu halten.

Interessant, inhaltlich zumindest in Teilen fragwürdig, filmisch gut, und als DoubleFeature mit TdE (oder TripleFeature mit TdE 1 und 2) schon sehenswert.

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Curryman1312

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Wo haste den denn her/gesehen? Würde mich auch sehr interessieren.


dbeutner

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FantasyFilmFest2012 (http://www.fantasyfilmfest.com/filme/Acab.html). Gibt's aber auch schon auf den grauen Kanälen...


chmul_cr0n

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Bewertung7.0Sehenswert

Etwas redundant im letzten Drittel, aber cooles Drama.

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