Achteinhalb

8½ (1963), IT/FR
Laufzeit 138 Minuten, FSK 16, Drama, Kinostart 23.05.1963

8.2 Kritiker
30 Bewertungen
Skala 0 bis 10
6.0 Community
1331 Bewertungen
21 Kommentare
Achteinhalb
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von Federico Fellini, mit Marcello Mastroianni und Claudia Cardinale

Regisseur Guido Anselmi steckt sowohl privat als auch künstlerisch in der Krise. Genervt von Produzenten, Ehefrau und Geliebter sucht er verzweifelt nach Inspiration für seinen neuen Film, dessen Drehbeginn er immer wieder verschiebt. Als er seine Kindheit, seine Beziehungen zu Frauen und sein Verhältnis zur Kunst und die Missstände in der Filmbranche reflektiert, kommen seine Ängste und verdrängten Komplexe aus dem Unterbewusstsein ans Licht. Traum und Wirklichkeit beginnen zur verschwimmen.

Handlung

Der bekannte Filmregisseur Guido Anselmi (Marcello Mastroianni) steckt in einer Schaffenskrise. Er hat vergessen, warum er Filme macht. In einem Kurbad versucht er sich einerseits auszuruhen und andererseits die neue zentrale Idee für seinen kommenden Science-Fiction Film zu entwickeln. Sein Wunsch nach Selbsterkundung wird in immer neue Bahnen gelenk. Guido lässt sich von einer Begegnungen zur nächsten treiben. Dabei vermischen sich die fiktionale Ebene mit der Realität.

Der Drehbeginn rückt immer näher und sein Produzent (Guido Alberti) bedrängt ihn endlich genauere Informationen zu seinem monumentalen Film vorzustellen. Die Schauspielerin Rosella (Rossella Falk) bittet den ausgelaugten Regisseur, doch endlich konkrete Ansagen zu machen, welche Rolle ihr in dem Film zukommt. Schließlich müsse sie sich vorbereiten. Während die Filmkulisse bereits aufgebaut wird, hüllt sich Guido in Schweigen. Ratlos steht er vor den Fragenden und ist unfähig mit Ihnen zu kommunizieren.

Obwohl er bereits seine Geliebte Sandra Milo) in einem nahegelegenen Hotel untergebracht hat und sie gelegentlich besucht, bittet er seine Frau Luisa (Anouk Aimée) ihm nachzureisen. Es kommt zum Eklat. Das Ehepaar streitet sich und Luisa plant ihren Mann zu verlassen. Er scheint bedrückt, ist aber unfähig zu handeln.

Er sinnt über traumatische Kindheitserinnerungen nach, über sein Verhältnis zu Frauen, zur katholischen Kirche und zu Fantasie und Wirklichkeit. Wunschvorstellungen, in die sich der gealterte Filmregisseur stürzt, entpuppen sich als Alpträume. Nur die leuchtend schöne Filmschauspielerin Claudia (Claudia Cardinale) weiß ihn zu verzaubern.

Völlig von ihr hingerissen möchte er mit Claudia durchbrennen. Doch noch bevor sie angemessen auf seinen Vorschlag reagieren kann, wird er zwecks einer eilig einberufenen Pressekonferenz abgeholt. Hier wird er von seinem Produzenten dazu genötigt, seinen Film öffentlich zu präsentieren. Guido versteckt sich unter einem Tisch, um nicht auf die Fragen der Journalisten eingehen zu müssen. Als einziger Ausweg scheint ihm nur der Selbstmord. Doch nach dem vermeintlichen Suizid erscheint er bei den Abbauarbeiten der Filmkulisse -zweier Raketen. Zum Abschluss inszeniert er eine große Pollonäse. Alle Beteiligten des Filmes nehmen sich an der Hand und schreiten zur Musik durch eine Zirkusmanege. In dieser Szene vermischen sich endgültig Realität und Fiktion.

Weiterführende Informationen
Fellinis Selbstreflexion
Wissenswertes

Weitere Informationen im Internet
Form und Bedeutung der innerfilmischen szenischen Attraktionen bei Federico Fellini von Daniel Fritsch, Diplomarbeit an der Uni Hildesheim
Fellinis Erinnerungen an den Dreh und weitere Filmbeschreibungen bei criterionco.com (eng.)

Quellen

Filmbeschreibung bei Dieter Wunderlich
8 1/2 bei der Wikipedia (eng.)

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Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Achteinhalb

Ulrich Behrens

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10.0Lieblingsfilm

Atemnot. Erstickungsangst. Todesangst. Es scheint kein Entrinnen und alle schauen zu. Eine Fähre, die jemanden doch irgendwo hinbringen soll, erscheint als Todesfalle. Ein Auto neben dem anderen – so eng, dass die Türen sich nicht öffnen lassen. Ein Mann versucht verzweifelt, herauszukommen. Er schafft es schließlich, durch das Fenster auf das Dach zu steigen. Alle schauen zu – stumm. Der Mann schwebt davon – wie ein Engel – und er gelangt an einen Strand, plötzlich ein Seil um seinen Fuß gelegt. Ein anderer zieht ihn wie einen Drachen hinunter – und der Mann fällt ins Wasser - und erwacht in einer Kurklinik, in der ihn Ärzte begutachten. Der Traum ist zu Ende. Der Mann – Regisseur Guido Anselmi – soll eine Kur machen, wegen Erschöpfung in jeder Hinsicht.

Guido träumt und wacht und wacht und träumt. Der erste Traum, der uns gewahr wird, ist symptomatisch: erst der drohende Tod durch Ersticken, dann das befreiende Gefühl im Fluge und schließlich der Sturz auf die Erde zurück. Guido ist in einer Krise. Man mag sie Midlifecrisis nennen. Doch das wäre fast schon zu trivial. Vielleicht ist es eher eine Kulturkrise, eine Krise unserer Kultur, die sich in ihm manifestiert.

Fellinis „8 1/2" (sein acht und ein halber Film) – von dem behauptet wird, sein Hauptdarsteller Mastroianni sei sein alter ego gewesen (ich kann und will das nicht diskutieren) – zeichnet am Beispiel Guidos die Krise einer Kultur in den 60er Jahren, die Krise einer Schicht von Intellektuellen – und zwar in all ihren Beziehungen, privaten, beruflichen usw. –, in der aber auch nur die Krise einer verkrusteten Gesellschaft offenbar wird.

Kritik im Original 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 1 Antworten

johnboy1979

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Kannst oder willst du es nicht? Ganz klar ist das bei deiner Aussage nicht. Wie belegst du deine Behauptungen, die du hier mal so mir nicht dir nichts aufstellst? Oder ist das bloß ein Taschenspielertrick, mit dem du auf ein nicht vorhandenes Geheimwissen anspielst? Die angeblich Krise, die du hier proklamierst, ist nicht auf ein Jahrzehnt festgelegt, sondern der Intellektuelle ist in einer permanenten Krise - das ist seine Essenz, um überhaupt intellektuell tätig sein zu können. Diese Krise erscheint lediglich in verschiedensten Farben, bedingt durch die jeweiligen historischen Umstände. Aus diesem Grund müsstest du in deiner Kritik mal das Spezifische der Krise der 60er Jahre herausarbeiten!
Die Gesellschaft ist für den Intellektuelle immer verkrustet und bedarf der Aufbrechung und Erneuerung. Sie wird nie das angestrebte Ideal erreichen, und so ist die Aufgabe der Intellektuellen, permanent die Aufbrechung des jeweils Bestehenden einzufordern.

BTW: All das macht Mr. Fellini mit diesem Film nur halbherzig.



Kommentare (20) — Film: Achteinhalb

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franticfury

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ach Achteinhalb, leicht machst du es mir ganz sicher nicht dich zu lieben. Selten habe ich so lange über meine endgültige Bewertung nachgedacht wie in diesem Falle, letztlich bin ich dann aber doch zum Schluss gekommen, dass die 8.0 ganz passend ist. Und dabei hätte ich ihm doch so gerne die 8.5 gegeben :)

Spaß beiseite, eins vorweg: Nachdem ich mir nun endlich diesen Klassiker zu Gemüte geführt habe muss ich eingestehen, dass 8 1/2 seinen Status als eine der bedeutendsten Filme aller Zeiten zu Recht trägt. Ein Film über die Unfähigkeit Filme zu machen, der Denkansatz ist so simpel wie genial und zeugt obendrein von großer Selbstironie, schon allein dafür hat der große Federico Fellini meinen Respekt verdient.

Inszeniert ist der Film absolut perfekt, da gibt es beim besten Willen nichts zu bemängeln, Kamera und Schnitt sind hervorragend und die Abschussrampe ist wohl eines der besten set designs das ich je in einem Film gesehen habe.
Auch Marcelo Mastroianni macht seine Sache ganz hervorragend, man nimmt ihm seinen Charakter des nachdenklichen, melancholischen und frustrierten Filmemachers wirklich in jeder einzelnen Sekunde des Films ab und er allein hätte den Film mit seiner grandiosen Darbietung tragen können.

Aber trotz all der positiven Apsekte, die ich hier genannt habe, habe ich mit 8 1/2 genau ein Problem: Er hat mich nicht so in seinen Bann gezogen wie ich es erhofft hatte. Vielleicht bin ich mit zu großen Erwartungen an diesen Film herangegangen (Die 9,2 Vorhersage war sicher nicht hilfreich dabei), aber gerade auf der emotionalen Ebene konnte ich nie völlig warm werden mit diesem Werk. Ich wünschte ich hätte auch derart in Anselmis Traumwelt eintauchen können und mich einfach von den grandiosen Bildern treiben lassen können, aber genau das gelang mir nicht. Ich blieb leider mehr am Boden, genau wie Guido Anselmi in der Anfangssequenz.
8 1/2 ist deshalb einer dieser Filme, die bei mir eher über den Kopf funktionieren. Rein objektiv betrachtet ist der Film großartig und hätte wohl eine 10er Wertung verdient, aber auf der emotionalen Ebene hat es nicht recht funken wollen. Schade auch, deswegen kann ich auch nicht guten Gewissens eine höhere Wertung vergeben.

Ihr dürft mich jetzt steinigen :)

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PaulthePirat

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Bewertung7.0Sehenswert

Kein schlechter Film. Ein existentielles Thema. Hätte man aber auch in einen Kurzfilm packen können und nicht auf unendliche 138 Minuten!

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xTimmaex

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Bewertung0.0Hassfilm

Oh, man. Was war das denn?

Eigentlich liebe ich Filme, die in erster Linie visuell oder über ihre Charaktere funktionieren und bei denen die Handlung eher Nebensache ist. Dazu kam noch eine 9er-Vorhersage und die Tatsache, dass 8 1/2 regelmäßig als einer der 10 besten Filme aller Zeiten bezeichnet wird. Ich habe also natürlich was ganz Großes erwartet.

Und dann das: Von der ersten Minute an hat mich der Stil des Films genervt. Nichts wirkte auch nur annähernd interessant, die Hauptfigur war mir sowas von egal und seine "20 Millionen" Frauen konnte ich nichtmal auseinanderhalten. Fellini will wohl vermitteln, wie es in jemandem vorgeht, der so überfordert und vom Alltag genervt ist, dass er jegliches Interesse an der Realität verliert. Der Film wird daher komplett aus der Perspektive einer Person erzählt. Um damit etwas anfangen zu können, muss man sich aber in diese Person versetzen können, was ich zu keinem Zeitpunkt des Films konnte. Er ging mir einfach nur am Arsch vorbei.

Ich habe noch keinen Film gesehen, zu dem ich so wenig Zugang gefunden habe wie 8 1/2. Keine Ahnung, was daran ein Klassiker sein soll. Für mich einfach nur die absolute Katastrophe.

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xTimmaex

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Das sind für mich alles subjektive Dinge. Alleine die extrem unterschiedlichen Ansichten zu Melancholia und Tree Of Life (ich fand beide super und ungefähr gleich gut) zeigen doch schon, dass viele vermeintlich objektive Meinungen am Ende doch nur auf persönlicher Wahrnehmung basieren.


Jenny von T

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"Melancholia" als "Selbstbefriedigung des Regisseurs"? Das kann bestenfalls für die ersten paar Minuten gelten, TTOL dagegen ist eine komplette Orgie. Geflüsterte voiceover, ein bisschen klassische Musik, dazu Senn Penn durch die Wüste stolpern lassen und ein paar schöne Aufnahmen liefern (die natürlich am Computer entstanden sind) und schon ist alles unglaublich geheimnisvoll und überhaupt das Kunstwerk schlechthin. Aber xTimmaex sagt es ja: Persönliche Wahrnehmung.


fkfilmkritik

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Bewertung9.0Herausragend

Mein erstes mal mit... Federico Fellini.
Der beste. Der Zehntbeste. Vielleicht auch der Drittbeste. Ja, so wird der wegweisende, kluge und magische ´8½` gerne genannt. Er taucht in fast jeder Bestenliste und ganz ehrlich: Irgendwo anders gehört dieses Kunstwerk über das erschaffen von Kunstwerken auch nicht hin!. Was Fellini hier auf die Leinwand bannt bzw. zaubert wirkt beinahe unverfilmbar und ist ein wichtiges und großartiges Meisterwerk für jeden, der mal wissen will, was durch den Kopf dieser Künstler geht und mehr.´8½` ist so komplex, verwirrend, tief- und vordergründig erzählt. Die Charaktere enthüllen sich fantastisch. Marcello Mastroianni Darstellung des verunsicherten Regisseur, ist reinste Oberklasse und trägt zu Anfang die coolste Sonnenbrille ever. Der Plot brilliert im Laufe der Zeit auf eine eine sonderbare und doch vortreffliche Weise. Allein die Anfangsszene in der der Verkehr unnachahmlich verworren eingefangen wird und der Schnitt darauf mitten in eine andere Ebene sind Grund genug diesen Film schon von Anfang an zu verehren. Die Atmosphäre ist meistens entspannt, selbstironisch, trocken aber auch düster. Der Regisseur erschafft somit neue und hohe Formen des selten vorhandenen Schlüsselfilm. Ganz groß!

19 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 14 Antworten

JimiHendrix

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tztztz macht der hier einen meiner fellini-lieblinge madig, das gleicht einer hinterrücksen erdolchung^^ aber von dir lasse ich mir gerne das solinger metall in den rücken jagen xD aber nur wenn es rostfrei is ;D


hoffman587

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Was sind denn die Anderen vielleicht können wir uns ja da einigen?;D


hoffman587

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Bewertung10.0Herausragend

"Was ich machen wollte, kam mir ganz einfach vor: einen Film, der jedem einzelnen gestatten sollte, endlich zu begraben, was wir alle an Abgestorbenen in uns tragen. Ich bin indessen selber der erste, der nicht das Herz hat, irgendwas etwas zu begraben" - Federico Fellini

Nun endlich wieder Fellini, der Poet, endlich wieder ein Film des Maestros und dann auch noch eines seiner vielleicht wichtigsten Werke "8½", schon der Titel an sich mysteriös, verschlüsselt, kurz wie präzise, an sich schon genial. Vielleicht Fellinis persönlichster Film, ein Film über das Filmemachen, anders gesagt der Film im Film, das ist"8½" aus dem Jahre 1963. Sein neunter Film nebenbei erwähnt.

Die Handlung, autobiografisch angelegt oder doch nicht, sodass man vermuten könnte, dass Fellini sich selbst hier selbst porträtiert bzw. karikatiert. Denn die Parallelen sind gegeben, nach dem großen Erfolg von Fellinis "La Dolce Vita, stand er unter großen Druck für seinen neuen Film, Die Erwartungen stiegen. Fellini schlitterte in eine Schaffenskrise, fast ein Jahr hindurch, doch dann kam ihn die Idee, er hatte die Eingebung einen Film zu machen über seine eigenen Ereignisse, was er schließlich selbst erlebt hatte, was könnte somit authentischer sein? Einen Film über einen Regisseur, der nicht mehr weiß, wie bzw. welchen Film er denn nun genau drehen möchte, wie gesagt autobiografisch, die Handlung mag zwar so recht dünn sein, aber vom Stil her typisch Fellini, er philosphiert poetisch über das Filmemachen und das schätze ich durchaus: Guido Anselmi, ein Regisseur in der Schaffenskrise. Ein Mann auf der Suche nach der Idee, nach der Inspiration, gequält von Erinnerungen, von damals, von Fantasien, von geldgeilen Produzenten oder harten Kritikern und auch den Geistern seiner Geliebten. So sucht er auch nach Erlösung in ihnen, für kurze Zeit. Denn seine Zweifel wachsen mit der Zeit unaufhaltsam.

Dazu als Fellinis Alter Ego, der einzigartige, der unfassbare, der geniale Marcello Mastroianni als Regisseur Guido Anselmi, wie immer famos(o). Mastroianni eh die perfekte Besetzung, perfektes Spiel, glaubwürdig stellt er seinen Charakter da und beweist in jedem Falle seine unglaubliche Wandlungsfähigkeit. Jede Gestik und Mimik sitzt. Eben typisch Marcello Mastroianni. Und auch in weiteren Rollen wissen eine himmlische Claudia Cardinale, eine bezaubernd spielende Sandra Milo und eine wunderbare Anouk Aimée zu glänzen.

Nun noch ein paar elementare Worte über Fellinis brillante Regie , fantastic(o), der große Magier der Poesie, der Meister der Mythen und der Bildhauer großer Bilder spielt natürlich mit dem Thema der Künstler-Krise, immerhin konnte er so angenehmerweise seine (möglichen, eigenen) Erfahrungen verarbeiten, was das Ganze ein Stück weit glaubwürdiger macht, schonungslos zeigt er er die Funktion des Filmemachens und rechnet mit der Filmfabrik ab. Meisterhaft verwebt Fellini die einzelnen Zeitebenen bzw. Traumebenen, ob nun Gegenwart, Vergangenheit und Zukunft oder auch Wahn, Wirklichkeit und Traum, wie ein Strudel des Albtraums, gefüllt mit Quälgeistern, Obsessionen und erlösenden Frauen. Wunderbar surreal gemacht und zudem noch sehr faszinierend erzählt. Im Mittelpunkt sogar Themen wie Schuld und Erlösung (das sollte ich aber bereits kurz erwähnt haben). Religiöse Elemente, wobei Anselmi an sich auch als Katholik dargestellt wird. Dennoch ist das Werk trotz seiner vielseitig behandelten Themen und Elemente, zwar durchaus kompliziert und teilweise etwas anstrengend, aber doch vergisst Fellini auch nicht seine humoristischen Mittel, wofür er sich beim Dreh sogar Zettel an die Kamera klebte um dies erst gar nicht erst zu vergessen, gut so, denn so spürt man auch andererseits die Leichtigkeit der Inszenierung Fellinis, mit ironischer Note verziert, geradezu magisch und so eben klug eingefädelt.
Weiterhin noch eine grandiose Kameraarbeit, die mitunter traumhafte wie auch berauschende Bilder erschafft, mit einer tollen Atmosphäre unterlegt und auch von der Ästethik her, unbeschreiblich. Einmalig diese Flut zu beobachten, wie Fellinis Erzählstil mehr als fesselnd in Szene gesetzt, sehr stillvoll und elegant. Das macht es ja gerade so brillant.

Schon der Charakter des Guido Anselmi zählt für mich zu den mitunter faszinierendsten und interessantesten Figuren der Filmgeschichte, vielschichtig gemacht und wie gesagt mehr als interessant angelegt, jeder einzelne noch so kleine Aspekt. Faszinierend, aber ich wiederhole mich. Dann noch ein paar exzellent geschriebene Dialoge, für mich passte einfach alles. So auch die göttliche musikalische Untermalung von Nino Rota (ausgewählt oder komponiert), imposant, kraftvoll eingesetzt. Stets passend, sodass besonders besagte Szenen (in denen sie eingesetzt wird) auch eine besondere Wirkung erzielten bzw. auf Grund ihrer Ausstrahlung und Kraft mir besonders noch im Gedächtnis noch herumspuken.

Und zum Schluss möchte ich dann einfach nur noch sagen, dass "8½" nun fortan zu meinen persönlichen Lieblings-Fellinis zählt, intelligent gehandhabt, zwischen tiefsinnig-tragisch und witzig-ironisch, ein großes bzw. bedeutendes und virtuoses Meisterstück des Herrn Fellini mit einem einmaligen Marcello Mastroianni. Deshalb für mich herausragend.

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shadowhunting

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Gefällt mir!
Italienische Filmkunst eben, bei mir steht die 9,0, kommt deiner Bewertung doch sehr nahe ;-)


hoffman587

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@shadowhunting: Danke sehr. Könnte sogar irgendwann zu meinen Lieblingsfilmen gehören:)


Jack_Torrance

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Bewertung10.0Herausragend

Ach, ist der Film kompliziert ! Grund genug in die Küche zu gehen, sich Kaffee zu machen, angestrengt in die Ferne zu schauen und mit intelligenten Worten um sich zu werfen, um eine sogenannte "Interpretation" für diesen Film zu finden. Aber Attenzione ! Über solche Leute macht sich Fellini hier lustig.
Es ist kein Film, der dem Zuschauer "etwas sagen" will. Denn wie ich schon vorher gesagt habe: Fellini ist kein Geschichtenerzähler, er ist Poet - und Poeten zeigen das Innere Ich des Menschen.
Allein schon die viel zitierte Anfangsszene ist brilliant: Unser Held Guido Anselmi (unverwechselbar grandios: Marcello Mastroianni) sitzt im Stau, um ihn herum gleichgültige Gesichter. Guido will raus aus dieser Enge. Er kommt raus. Er fliegt. Für einen kurzen Moment ist er frei. Doch dann wird er durch einen Seil hinuntergezogen. Höhere Pflichten hindern den Menschen daran frei zu sein.
Anschließend zeigt Fellini uns die High Society: pseudointellektuelle Drehbuchautoren, geldgeile Produzenten etc.
Aber die wichtigsten Personen sind hier die Frauen. Guido sucht nach seinem weiblichen Ideal - und er ist umgeben von verschiedensten Prototypen: die kühle Intellektuelle, die Frivole, die Geheimnisvolle, die Leidenschaftliche usw.
Aber wozu suchen wir diese Ideale ? Wozu sucht er sie ? Wieso erschwert er sich das Leben ? All das wird ihm am Ende klar. Insofern ist der Schluss (und damit auch der ganze Film) lebensbejahend.
Wie ihr alle wisst befand sich Fellini damals in einer persönlichen Krise. Doch wie er diese Krise durch diesen Film überwand ist einfach einzigartig. Ein geniales Meisterwerk, ein Ideal des filmischen Schaffens !

21 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 9 Antworten

Jack_Torrance

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Ach so... Also rein inszenatorisch fand ich den Film alles andere als langweilig. Die Thematik gehoert zwar nicht zu den neuesten, aber es geht darum, wie man sie umsetzt. Der Rest ist eine Frage des Geschmacks.


johnboy1979

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Stimmt! :)


johnboy1979

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Bewertung5.5Geht so

Der Film dreht sich um die Schaffenskrise eines Regisseurs, dem einfach nicht die zündende Idee zur Gestaltung seines neuen Films einfallen will. Dabei reflektiert der Film über das Filmemachen selbst.
Zwei ineinander verwobene Handlungslinien stehen dabei im Mittelpunkt: Zum einen die Strukturen der Filmindustrie, in denen sich der Regisseur bewegt und zum anderen die Person des Regisseurs selbst, welche Parallelen zu Fellini selbst aufweist, welcher seine eigene Schaffenskrise, mit diesem Film thematisierte.
Beide Handlungslinien kranken jedoch daran, dass ihnen jegliche Durchschlagskraft fehlt. Problematische Strukturen der Filmindustrie werden zwar angedeutet, aber eine wirkliche Dekonstruktion findet nicht statt, und somit auch keine echte Kritik. Auch die permanente Selbstbespiegelung der eigenen Person mit den unvermeidlichen Themenfeldern, Religion (hier die katholische Erziehung), Verhältnis des Regisseurs zu den Frauen und zu guter Letzt, das rätselhaft verschlüsselte Verhältnis zu seinen Eltern, kranken daran, dass Fellini ihnen keinen sinnvollen Platz im Ganzen geben kann.

Alles wird dem Zuschauer collagenartig präsentiert. Überrall Fragmente über Fragmente, welche zu einer Einheit zu verschmelzen, dem Regisseur a.k.a. Fellini einfach nicht gelingt. Die Fragmente für sich sind sicherlich interessant, faszinierend usw., aber sie rechtfertigen zu keiner Zeit die Einheit des Films.
Letztlich fehlt dem Film genau das, was er selbst thematisiert, und zwar: Eine zündende Idee, welche die Einzelteile miteinander verschmilzt bzw. in Beziehung zueinander setzt.

Dass einige meinen, dass die Idee, die nicht vorhandene Idee selbst zum Thema des Films zu machen, die zündende Idee sei, kann ich beim besten Willen nicht akzeptieren.

Wenn ein Künstler nichts zu sagen hat, dann soll er auch nichts sagen, denn ansonsten macht er sich letztlich zum Komplizen genau jener Maschine, die Fellini hier angeblich kritisiert. Aus dieser MASCHINE vermag sich Fellini aber nicht zu befreien, er verliert sich in ihr - und: Er liefert, wie verlangt.

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Benni-THE-KING

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Bewertung5.5Geht so

Ich habe nichts zu sagen und doch sage ich es...
so oder so ähnlich heißt es in dem Film. Damit wird dieses selbstrefenzielle natürlich auf die Spitze getrieben und auch der durchschnittliche Kommentarschreiber auf moviepilot macht sich so seine Gedanken. Tanzen und Party machen als Antwort find ich cool, macht die 2 Stunden Film aber auch nicht wirklich unterhaltsamer. Und darum ging es doch im Endeffekt oder?

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Le Samourai

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Ähm. Nein.


Le Samourai

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Bewertung9.0Herausragend

Wunderbarer Film. Hypnotisierender Bilderrausch, grandioser Marcello Mastroianni und neben SUNSET BOULEVARD der vielleicht beste Film übers Filmemachen.

6 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Le Samourai

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Hehe, na wir liegen ja bei den "wahren" Meisterwerken der Filmgeschichte eigentlich meist auf einer Wellenlänge.
Auf jeden fall ein immens wichtiges Werk, ohne dieses wohl so mancher Lynch oder Coen nicht entstanden wäre...
Fellini gehört auch zu meinen Lieblingsregisseuren, wobei ich zugegebenermaßen nur LA STRADA, LA DOLCE VITA, ROMA und eben 8 1/2 gesehen habe. Der Rest ist aber vorgemerkt.
ALL ABOUT EVE nun ebenso. :)


Hitmanski

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Ich glaube, ich habe fast alles von Fellini gesehen, allerdings kreuz und quer durcheinander, und manches liegt definitiv auch schon zu langer zurück. Aber wenn meine Videothek mitspielt, dann folgt in den nächsten Wochen mal eine chronologische Werkschau.

ALL ABOUT EVE im Doppelpack mit SUNSET BOULVARD, und du weißt alles, was man im Umgang mit Schauspielern wissen muss - außerdem spielt in ersterem Marilyn (*love*) in einer ihrer frühen Rollen :P


Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Ein Regisseur ist auf Kur und doch pausenlos mit dem nächsten Film beschäftigt. Alle wollen Entscheidungen von ihm, wissen, wen er casten wird, worum es überhaupt geht und wann den endlich die Dreharbeiten anfangen. Und als ob diese Probleme nicht reichen würden, hat dieser Regisseur namens Anselmi auch noch Pech in der Liebe - egal ob bei seiner schrulligen Geliebten oder seiner eher spießigen Ehefrau.
Was nach einem recht unterhaltsamen Film über den Film klingt ist aber leider eher gar nicht unterhaltsam. Wenn am Anfang die Selbstreferenzialität, Traumszenen und Vermischung von Realitätsebenen noch recht interessant sind, verlor ich mit fortschreitender Laufzeit und fortschreitendem erzählerischen Durcheinander leider immer mehr das Interesse. Da helfen auch nicht die schönen Bilder (und erst recht nicht die unschöne Tonspur die auch im Italienischen sehr nachsynchronisiert wirkt).
Nicht, dass ich generell etwas dagegen hätte, wenn sich ein Film erzählerischen Konventionen entzieht, aber wenn er dies nicht mit Spannung (wie bei Lynch) oder Humor (wie bei Monty Python) ausbügeln kann, bleibt eben leider nicht mehr viel, was mich bei Laune hält. Und so konnte ich mich dann leider immer mehr mit den Figuren identifizieren, die von Anselmi endlich eine Antwort darauf haben wollen, worum es denn eigentlich in seinem Film geht und ob er überhaupt etwas zu sagen habe. Und ich befürchte, das zumindest wollte Fellini mit seinem Film nicht erreichen.

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alanger

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Bewertung6.5Ganz gut

"Seelenzirkus(*)" ja, das trifts gut.
dennoch wichtiger film der auch tolle ecken hat.

*phoenix409 ©

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Tomatensoßenkerl

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Bewertung10.0Herausragend

Liebe, Sehnsucht, Tod, Erlösung, Familie, Liebe, Hass, Geld, Erfolg, Verzweiflung, Euphorie und Melancholie und alles was das Leben sonst nach Lebenswert macht, sind genau die Dinge die dieses Meisterwerk sehenswert machen, kein Film für alle, aber sicher ein Film über Alles.

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Scottie Ferguson

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Bewertung9.5Herausragend

Fellinis Geniestreich.

Fellini führt wie ein Magier durch die surrealen Bilderwelten seines Films, seine Inszenierung ist großartig.

Achteinhalb scheint aus mehreren lose zusammenhängenden Episoden zu bestehen, doch aneinandergereiht ergibt sich ein ganz großes Kunstwerk.

Zusätzlich besticht Nino Rotas Score, einfach toll.Der (wahrscheinlich) beste italienische Filme Allerzeiten

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phoenix409

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Bewertung3.0Schwach

Ich trau mich jetzt einfach mal und erteile diesem "Il Maestro" (nein, so darf sich mMn nur Morricone nennen!) eine Abfuhr.

Fellini's irgendwie-autobiographischer Seelenzirkus hätte schon aufgrund seiner Thematik ein Pflichtfilm für mich sein müssen, ein gemachter Film über das Filmemachen in all seinen Facetten, und irgendwo in seinen gefühlten achteinhalb Stunden Laufzeit mag auch dieser Aspekt stecken, aber wie sich "8½" anfühlt, ist tatsächlich etwas ganz anderes.

Alles dreht sich um den renommierten Regisseur Guido Anselmi, und um ihn herum drehen sich seine Träume, die Ängste und alte Erinnerungen aufarbeiten, schöne Frauen mit Sehnsüchten und üppigen Dekolletés und seine Kollegen und Bekanntschaften aus der Filmbranche, die mit snobistischem Intellekt nerven, an sich selbst zweifeln, ihn mit Fragen umdrängen und Schauspieler, die sich auf ihre Rollen freuen, ohne zu wissen, was sie überhaupt spielen werden. Denn ein Film soll gedreht werden, und nach schlappen 80 Minuten erfahren wir dann auch endlich mal, was für ein Film das überhaupt sein soll. Naja, nicht wirklich, denn der Regisseur, Guido Anselmi, zweifelt ja selbst, an sich, an den anderen, an allem, und daraus kann und wird kein Film werden.

Anselmi's persönliche Odyssee ins kreative Nichts hat dabei ein großes Problem: Alles ist toll gespielt, toll gefilmt, toll gesprochen und doch nichts weiter als eine bloße Aneinanderreihung von einzelnen Momenten, in denen die von den Darstellern getragenen Emotionen nicht mal bis zum Schnitt zur nächsten Szene überleben. Gerade für diese Szenenübergänge scheint Fellini die emotionale Führungskraft der eigentlich hübschen Musik manchmal völlig zu verkennen und zueinander unpassend zu verwenden, obwohl er sie INNERHALB einiger Szenen dann wieder zielsicher und wirkungsvoll einzusetzen weiß.
"8½" ist letztendlich nicht viel mehr als eine Seifenblase aus schön fotografierten Bildern, ein verschmiertes Spiegelkabinett seiner selbst, ein Porträt des Unglücks, in dem viel geredet und doch nichts gesagt wird.

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phoenix409

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Das "Herumtreiben" passt für mich aber nicht in das Bild seiner eigentlichen Person, man denke an die panischen Träume und sein zusehends einbrechendes Nervengerüst zum Ende hin. Es ist ja nicht so, als ob er keine Wahl hätte und dann eh alles egal ist, ihm fehlt es, wie du auch sagst, schlicht an Motivation. Andererseits bringt Fellini dann wieder ein Rudel Femmes Fatales ins Geschehen, bei denen Guido (verständlicherweise) schwach wird, und seine verrostete Ehe will er auch irgendwie wieder hinkriegen. Spätestens hier kränkelt der Film dann wieder mit seinen Einzelstücken an Szenen, die sich nicht ins Ganze fügen wollen. Kann aber auch nur mir so gehen.


phoenix409

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"Inception" sagt vielleicht manches, aber das wäre mir für den Vergleich völlig egal. Entscheidend ist da nur, dass mich "Inception" voll und ganz gepackt hat, und "Achteinhalb" nunmal ganz und garnicht.


Xpander

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Bewertung7.0Sehenswert

Das tut mir jetzt aber wirklich leid für Fellini, dass ich die schlechte 8 1/2 Musicalverwurstung aus dem Jahre 2010 für dem Original gesehen habe. Nun muß dieser Film darunter leiden dass ich nine so schlecht fand, und wird nicht ganz so gut bewertet. Sorry. bin zu voreingenohmen

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Tyler__Durden

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Fellini's Film über den Film. Mit einer erstaunlichen Leichtigkeit offenbart er das von uns so heiß geliebte Medium in all seiner Schönheit und Komplexität.
Eigentlich unmöglich einen Kommentar über diesen Film, dieses Wunder, zu schreiben der ihm irgendwie gerecht wird. Deshalb belasse ich es einfach mal bei einem Zitat auf dem Film:
"Accept me as I am. Only then can we discover each other."

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JimiHendrix

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Fantastico, Famoso, Fellini....

Ein opernhaft aufgezogenes Ganzstück von Federico Fellini.
Es gibt in diesem Film der ja schon seine 160 Minuten geht einige Stellen, die einfach zuuuu lang sind, aber diesen excellenten Bildaufnahmen sind wirklich wundervoll.

Marcello..oh Marcello, er spielt grandios wie immer, man kauft ihm einfach seinen perfektionierten Steriotypismus mit einem anerkenenden Kopfnicken ab.

Und ja man leidet schon ein bisschen mit ihm und seiner Inspirationskrise mit.

Der Anfang und der Schluss waren meine Beiden absoluten Höhepunkte.
Die Musik ist auch einfach nur opernhaft, man nehme zum Beispiel den Walkürenritt.

Man merkt richtig, das Fellini bei deisem Film wieder auf tolle Gesichter setzte. Natürlich geben die schwarz/weiß-Bilder hier nochmal ein Extraflair.

Langwieriges Schaffenswerk von Großmeister Federico Fellini.

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Kubrick_obscura

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Bewertung9.0Herausragend

Wie hat der Fellini das nur gemacht?

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stoffel

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

toller film

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Tenzing

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Ein schwieriger Filmklassiker,, der sich jedenfalls nicht ohne weiteres erschließt. Weiß man aber, wem Fellini hier die Ehre erweist, so ist der Film erhaben und großartig. Mein Tipp: Erst schlau machen, dann schauen. :-)

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