Across the Universe
Across the Universe (2007), US Laufzeit 133 Minuten, FSK 6, Drama, Musikfilm, Kinostart 22.11.2007
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von Julie Taymor, mit Jim Sturgess und Evan Rachel Wood
Von den Docks in Liverpool bricht der Hafenarbeiter Jude (Jim Sturgess) auf ins kreative, psychedelische Greenwich Village in New York und erlebt in den USA die brisante politische Zeit Mitte der 60er Jahre mit Rassenunruhen, Martin Luther King und den Auswirkungen des Vietnamkrieges. In einer bunt gemischten WG trifft Jude mit seinem neuen Freund Max (Joe Anderson) auf Gleichgesinnte, eine Gruppe von Musikern und freischaffenden Künstlern, mit denen er die Underground-Bewegung New Yorks mit all ihren bewusstseinserweiternden Facetten kennen lernt. Als Anführer entpuppen sich “Dr. Robert” (Bono/ U2) and “Mr. Kite ). Endlich fühlt sich Jude frei und kann seiner großen Leidenschaft nachgehen: der Malerei. Als er schließlich Max’ hübscher Schwester Lucy (Evan Rachel Wood) begegnet, ist es um ihn geschehen. Er und Lucy scheinen unzertrennlich, bis die Wirren der Anti-Kriegs-Demonstrationen die beiden auseinander treiben…
Cast & Crew
-
Julie Taymor
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Jim Sturgess
-
Evan Rachel Wood
-
Joe Anderson
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Dana Fuchs
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Cynthia Loebe
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Kellnerin
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Martin Luther
Regie
Schauspieler
-
T.V. Carpio
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Prudence
-
Heather Janneck
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Tänzerin
-
Bono
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Dr. Robert
-
Harry Lennix
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Army Sergeant
-
Salma Hayek
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Schwester
-
Françoise Bonnot
-
James Urbaniak
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Sadies Manager
-
Joe Cocker
Fan werden!Du bist Fan! (löschen) Bum / Pimp / Mad Hippie
-
Dick Clement
-
Ian La Frenais
- Genre
- Romanze, Musical
- Zeit
- 1960er Jahre, Vietnamkrieg
- Ort
- Campus, Greenwich Village, Liverpool, New York City
- Handlung
- Aktivist, Alkohol, Alkoholisches Getränk, Anhalter, Basketball, Bestattung, Beste Freunde, Billiard, Bowling, Brusthaare, College, Drogentrip, Duett, Einberufung, Fernsehen, Freundschaft, Gesang, Hafenarbeiter, Hausmeister, Kampf, Klassenzimmer, Kreuz, Kriegsgegner, Künstler, Leichenwagen, Liebe, Lied, Malerei, Martin Luther King, Maschinengewehr, Medaille, Medaillon, Megaphon, Musik, Plattenvertrag, Politische Unruhen, Princeton University, Puppe, Rassenpolitik, Revolution, Schlechter Vater, Schwangerschaft und Geburt, Schwester, Spritze, Student, Säure, Taxifahrer, The Beatles, Träne, US-Armee, Vater, Vater-Tochter-Beziehung, Vermieter, Veterane des Vietnamkrieges, Visum, Wohngemeinschaft, Zahnspange
- Stimmung
- Berührend, Romantisch
- Mitmachen
- Wie gut passen diese Schlagworte? Stimm ab und hilf uns sie neu zu gewichten!
Drehbuch
Filmdetails Across the Universe
Trailer zum Film Across the Universe
Alle Trailer, Clips & Videos (2)













Kritiken (6) — Film: Across the Universe
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschenDas Musical von Julie Taymor wirkt unbändig frisch.
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Ines Walk: Filmpublizistin seit 1998
Kommentar löschenAnfangs war ich skeptisch, aber nach und nach hat mich die Geschichte und besonders die Musik mehr und mehr hineingesogen in das Lebensgefühl der End-1960er. Die Schauspieler taten ihr Übriges dazu. Auch wenn es manchmal wie eine Nummernrevue wirkt: Einige Szenen sind brillant.
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Jörg von Grass: filminformer.de; stadtmagaz...
Kommentar löschenWunderbar skurril und theatralisch erzählen Regisseurin Julie Taymor ("Frida", "Titus") und die Drehbuchautoren Dick Clement & Ian La Frenais ("Die Commitments") die wilde Liebesgeschichte von Jude und Lucy. In dem von den 60er Jahren inspirierten Musical, bei dem u.a. Bono, Salma Hayek und Eddie Izzard sowie Joe Cocker einen Cameo-Auftritt haben...
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patrickh: unclesallys*s, Style & the ... patrickh: unclesallys*s, Style & the ...
Kommentar löschen(...) Inhaltlich mag das nicht viel sein, aber in allen anderen Belangen trägt Regisseurin Julie Taymor ("Frida") ausgesprochen dick auf: Liverpools Arbeitermilieu und elitärer Princeton-Alltag, Kiffer-WGs und psychedelische Partys, Vietnamkriegswahnsinn und freie Liebe. Hier wird das zu einem einzigen visuellen Rausch, in dem sich auch Bono, Joe Cocker und Salma Hayek die Ehre geben. So viel Kitsch und Künstlichkeit ist selbst am Broadway selten zu erleben, aber irgendwie weiß "Across the Universe" bei aller Maßlosigkeit durchaus zu rühren. Es muss an den unverwüstlichen, hier von gesangsbegabten Schauspielern vorgetragenen Songs der Beatles liegen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschen[...] Das funktioniert an einigen Stellen grandios, an anderen nur mittelprächtig, unterhält insgesamt jedoch sehr gut, wenn auch das Format der Nummernrevue, der Videoclipsammlung nicht gänzlich gebrochen werden kann. Manche Songs entwickeln sich stimmig aus der Geschichte, andere wirken etwas aufgepfropft und da alle Figuren irgendwelche Namen aus Beatles-Songs haben, ist es oft absehbar, was als nächstes kommt.
Dennoch bleibt ein schönes Musical, dessen Songs man gleich beim ersten Anschauen auswendig mitsingen kann.
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Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost Peter Zander: Welt, Berliner Morgenpost
Kommentar löschenDas einzige, was man dieser grandiosen Bilderflut vorwerfen könnte, ist die Tatsache, dass dieses Gesellschaftsporträt zu viele Themen anreißt (etwa den aufkommenden Terrorismus, aber auch die frühe Kommerzialisierung der Plattenindustrie), die zuweilen wieder verkümmern.
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Kommentare (25) — Film: Across the Universe
Kommentar schreibenjen4indie 2012/01/15 01:01:51
Kommentar löschenman sollte sich vor dem anschauen unbedingt bewusst sein, worauf man sich hier einlässt. musicals sind nur bedingt etwas für mich, doch trotzdem hab ich mich allein schon durch das cover überzeugen lassen. tanz- und gesangseinlagen haben auf mich immer eine ziemlich gestelzte wirkung.
dennoch, ich weiß nicht ob der film ohne die ganze musik so gut dahergekommen wäre, wie er es tut. visuell wurde hier viel liebe fürs detail bewiesen, zum beispiel finde ich die ausmusterungsszene sehr gelungen, ebenso kleine gastauftritte von joe cocker und bono, sowie das vortragen einiger klassikerhits.
trotzdem muss ich ein paar punkte abziehen, da mich das ständige gesinge an ein paar stellen schon ein wenig genervt hat.
ein kleiner nachtrag: joe anderson sieht mit ende des films kurt cobain immer ähnlicher.
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Dr.Hasenbein 2011/10/25 21:35:51
Kommentar löschenEin wirklich schöner Film aber ein noch viel schönerer Soundtrack!
Der Film und die Story wären auch ohne Musikeinlagen gut gewesen,
aber mit den wirklich toll vorgetragenen Beatles Songs die wohl jeder im Original kennen dürfte/sollte entfalltet er ein wunderschönes Erlebnis für Augen und Ohren!
Ich habe mir Across the Universe nun schon einige male angeschaut,
und doch packt er mich immer wieder aufs neue!
Wer mit Musical Filmen nix anfangen kann, sollte besser gleich die Finger von lassen.
Denn hier gibt es wirklich viel auf die Ohren!
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Mikrofon 2011/10/15 01:07:08
Kommentar löschenIch wollte eigentlich einen Spielfilm sehen.. "Across the Universe" entpuppte sich mehr als Musical. Ich persönlich bin kein Fan von "Musical- bzw. Tanzeinlagen mitten im Film" á la Bollywood.
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Lay_Dilay 2011/09/12 19:28:13
Kommentar löschenDer Film wäre ja ganz gut, wenn das ständige Gesinge nicht wäre...aber wer Musicals mag, der wird den Film sicherlich mögen. :)
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Tjeorrmy 2011/08/02 23:41:55
Kommentar löschenDie umwerfende Zauberkunde der Liebe, auf einer runden und flachen Scheibe, die ebenso zerbrechlich und empfindlich wie die überwältigende Magie der Liebe ist. So sanft, feinfühlend und unheimlich, das der Zuschauer selbst ohne Ton, die Worte „I Love You“ von den Lippen lesen kann. Ein musikalischer Sonnenaufgang, der das Orange der Freiheit und das Blau der Leidenschaft herrlich ineinander verfließen lässt. „Der ultimative Musikrausch.“ [„Frenzy“]
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fkfilmkritik 2011/08/02 23:57:52
Antwort löschenKomisch. Ich sehe Deine Wertung erst wenn ich auf die Seite des Filmes gehe. o.O ^^
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Tjeorrmy 2011/08/03 00:10:54
Antwort löschenBeim Speichern vergessen, d.h. ein oder zwei Tage bis endlich die 8.0 auch hier stehen.
*frenzy_punk<3 2011/08/03 06:41:17
Antwort löschenYeah Yippie Yeah Yah! Freut mich, dass er dir gefallen hat^^
Sehr schöner Kommentar dazu :)
Hetzer86 2011/05/06 21:27:59
Kommentar löschenWas zum Teufel?!?!
Die...DIE... DIE SINGEN JA?!!?
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Clooney Toons 2011/11/01 22:23:38
Antwort löschen@ Transformers 8 wird nicht gesungen, schau dir den mal an!
busybee 2010/11/30 21:59:40
Kommentar löschenWenn man mich in einem Monat noch mal über diesen Film befragt, werde ich wohl nur noch antworten können: "Ach ja, das war ja der Film der wie eine Mischung aus einer Überdosis an Acid und erschreckend platzierten Musicaletappen wirkte - und Bono hat mitgespielt!"
Es gibt zu viele Charaktere deren eigene Geschichte oft nur angeschnitten, teilweise vergessen, wieder aufgelebt und alle zusammen irgendwie nebeneinander laufen ohne eine homogene Geschichte zu erzählen. Ist es nun ein Film über die Liebe - sicher, denn die meisten Beatlessongs gehen über die Liebe oder Drogen (oder beides) - oder ein Antikriegsfilm - sicherlich auch, aber einfach nicht stringend darstellend - oder ist es eine Geschichte über einen Typen aus der Arbeiterklasse, der in Amerika die große Freiheit sucht - wenn ja, schien es mir nicht so, als ob er sie wirklich gesucht oder gefunden hätte...
Dieser Film hat mich verwirrt und manche Images waren wirklich ziemlich fu**ed up, um es mal in Neudeutsch auszusprechen. Trotzdem kann ich nicht sagen, dass es ein schlechter Film war, denn die Adaption der Beatlessongs waren, besonders von Jude, teilweise sehr schön umgesetzt. Und wer kann bitte die Beatles nicht leiden? :)
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Chaosmacherin 2010/09/08 18:54:23
Kommentar löschenIch habe großes Interesse an den 60er Jahren, höre super gerne Beatlessongs und bekomme bei Musicals so gut wie immer Gänsehaut. Die Grundlage für eine gute Bewertung war also von Anfang an gegeben.
Alleine die Idee ausschließlich Songs einer Band zu nehmen und aus den Texten eine Geschichte zu basteln gefällt mir unwahrscheinlich gut. Jetzt muss die Geschichte nur noch gut werden. Gut ist sie geworden, für meinen Geschmack allerdings etwas zu dünn. Andererseits muss man natürlich das vorhandene Material in Betracht ziehen und kann dann letztlich doch sagen: Gut gemacht!
Across the Universe entführt uns in die 60er Jahre und lässt uns auch den einen oder anderen Trip miterleben. So taucht man ein, in eine teils realistische, teils phantastische Welt. Dem Zuschauer werden hervorragende, psychedelische Bilder geliefert.
Die neu interpretationen ist bei jedem der Lieder gelungen und die Sänger leisten tolle Arbeit. Vor allem Jim Sturgess und Joe Anderson haben mich mit ihren Stimmen sehr berührt und die Seele der Songs gut herrüber gebracht. Das musste man aber auch schon fast erwarten, denn wenn wirklich 10 Millionen Dollar alleine für die Songlizenzen gezahlt wurden, muss man auch was daraus machen.
Die Gastauftritte von Selma Hayek, Bono und vorallem Joe Cocker waren wirklich toll. Ein bisschen mehr Joe Cocker hätte vielleicht nicht geschadet :).
Und ruckzuck ist diese wunderbare Musical zu Ende und man fragt sich wo die Zeit geblieben ist. Jetzt will ich Frieda und Titus natürlich auch möglichst schnell sehen.
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cheshirefran 2010/08/15 01:04:47
Kommentar löschenwundervoller, bildgewaltiger streifen...
der haken: natürlich nur die songs die jeder kennt und musiktechnisch von seiten der sänger viel zu überzogen und schmalzig...aber als weiblicher beatlesfan muss man es trotzdem lieben^^
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Kill_Diether 2010/07/23 21:01:43
Kommentar löschenNoch ein romantischer Film der mir gefällt, sogar
einen Tick besser, als "500 Days of Summer".
Hier kommt auch die Musik mehr zum tragen
und das Drumherum passt entsprechend zur Musik.
Die Story ist ergreifend, die Bilder phantastisch,
die Schauspieler super.
Hat ein bisschen dieses "Hair"-Feeling und leidet
deswegen teilweise an zuviel Zuckerguss auf'm
Ponyhof.
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*frenzy_punk<3 2010/06/29 21:19:23
Kommentar löschen"across the universe" ist ein herausragendes musical, untermalt mit den wunderbaren und einzigartigen beatles-songs. der film berührt nicht nur mit seiner geschichte, die so dramatisch, romantisch, fantastisch und wunderbar harmonisch ist, nein, er verleiht dem zuschauer auch ein regelrechtes gänsehautfeeling, mit den songs, die unter die haut gehen. julie taymors film ist ein meisterwerk unter den musicals, er bewegt und lässt das herz eines jeden beatles-fan höher schlagen. die choreographie war oft nicht ganz stimmig, dennoch überzeugt er mit fantasievollen, bunten szenenbildern, originellen tänzen und harmonischen übergängen. die darsteller singen die lieder hervorragend, vermitteln das richtige gefühl der songs und ziehen den zuschauer mit. "across the univers" fesselt den zuschauer schon in den ersten paar minuten und berauscht ihn bis hin zum unvergesslichen, musikalischen showdown. gigantisch!
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Nayuma 2010/03/19 19:04:13
Kommentar löschenGroßartige Inszenierung, absolut geniale Interpretation der ganzen Beatles-Songs, unglaublich gute Schauspieler... einfach nur perfekt! Habe selten so etwas schönes gesehen! Immer immer immer wieder gern! Und Carol Woods hat definitv mein Herz berührt!
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phoenix409 2010/02/08 01:24:59
Kommentar löschenPsychodelisch verspieltes Coming-Of-Age-Musical, dessen Geschichte sich an ausgewählten Beatles-Songs entlanghangelt. Die Texte der Fab Four werden aber nicht plump oder zusammenhangslos runtergesungen, sondern beschreiben gezielt die Gefühle und Gedanken der Protagonisten in einer sich wild steigernden Bildmontage aus Liebe, Musik, Kunst, Krieg, Demonstration und Unabhängigkeit während der Hippie/Vietnam-Ära.
Auch der Rest des Films ist durchzogen mit allerlei Verweisen auf die Beatles und den Zeitgeist der 60er und 70er Jahre, die es zu entdecken gilt. Natürlich haben die Charaktere passende Namen wie Jude, Lucy, Max, Prudence oder JoJo, eine Referenz an Jimi Hendrix, und Rock-Sängerin Sadie (-> Janis Joplin) wird während dem Konzert auf einem Hausdach samt Band von der Polizei unterbrochen, wie es damals auch bei den Beatles auf dem Apple Records-Gebäude der Fall war (weitere interessante Infos findet man z.B. unter http://www.imdb.com/title/tt0445922/trivia).
Nebenbei darf man auch Cameo-Auftritte von Joe Cocker über Salma Hayek als singende Krankenschwester(n) bis hin zu Bono (der als Hippie-Boss Dr. Robert ganz großartig "I am the Walrus" und später zusammen mit Kollege The Edge im Abspann "Lucy in the Sky with Diamonds" covern darf) bewundern.
Erwähnenswert sind dabei durchaus die 10 Millionen Dollar, die angeblich allein für die Songrechte der Beatles gezahlt werden mussten. Eingesungen wurde dann alles selbst, die Originale durften nicht verwendet werden.
"Across the Universe" ist durch seine optisch originelle Inszenierung zwar außergewöhnlich aber nie sperrig und kann deshalb gut und gerne zu den besten Musikfilmen der letzten Jahre gezählt werden, und das nicht nur für Beatles-Fans.
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MartinAusBerlin 2010/01/01 02:45:06
Kommentar löschenHab den Film gerade in einer großen Gruppe zur Silvester geschaut und alle waren sehr angetan. Klar. Teilweise ist es etwas kitschig, aber die Musik wurde sehr gut eingebaut und man merkt dem Film nicht an, dass er über 2h geht.
Unbedingt ansehen!
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doctorgonzo 2009/11/13 17:27:27
Kommentar löschenWäre der männliche Hauptdarsteller nicht so gnadenlos überfordert mit seiner Rolle, hier wären deutlich mehr Punkte rausgesprungen, trotz einer teilweise holprigen Story. Der Soundtrack hingegen ist mindestens großartig, wenn nicht mehr: Joe Cocker singt mit seiner markigen Stimme "Come together" kann man das toppen? JAAAA, denn Bono singt "I am the Walrus" und liefert damit für mich den besten Coversong seit Erfindung des Liederklauens...Fantastisch, nein galaktisch!
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AgentGuhl86 2009/04/24 00:42:43
Kommentar löschenWer Musik mag, wird den Film lieben. Die großen Beatles-Song integriert in eine Story, die in der Zeit des Vietnamkrieges sowie der an der "Heimatfront" aufkeimenden Revolution der Selbstverwirklichung ist. Die Geschichte kann sicherlich nicht mit allzu großer Tiefe glänzen, jedoch entschädigen eine sehr schöne Liebesgeschichte, atemberaubend farbenfrohe und abstrakte Bilder kombiniert mit großartigen schauspielerischen Leistungen - nicht zu vergessen, der brilliante Soundtrack, der den Film in Musicalmanier dominiert!! All you need is love!^^
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Blonder 2009/02/08 17:41:16
Kommentar löschenPeace Leute........
Die Geschichte des Heldens Jude aus Liverpool, erinnert stark an die Biographie der Beatles selber. Die kommen auch aus dem Arbeitermilieu und haben sich daraus hoch gearbeitet. Der Film bringt das Flower-Power Gefühl mehr rüber, als Hair selber.
Jude geht nach Amerika und findet die große Liebe, diese eigentlich ziemlich einfache Lovestory wird in schönen und bizarren Bildern erzählt. Obwohl jedes Kapitel in dem Film einem anderen Song von den Beatles zugrunde liegt, fehlt ein wenig Tempo. Gut, die Musik-Scenen und die Choreographie sind gut gelungen. Meine persönliche Lieblingsscene ist die der Musterung, da wird die Kritik an Amerika dargestellt, daß sie für die Freiheit aller Völker kämpfen egal wieviel Menschenleben dies kostet.
Aber im Grunde ein ganz unterhaltsamer Film mit guter Musik, der an einem trüben Nachmittag gute Laune verbreitet.
Peace and love forever!
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dbeutner 2009/01/09 23:49:25
Kommentar löschenAlso der Vergleich zu Hair hinkt nicht nur, weil Hair einfach um ganze Klassen fundamentaler ist. Insbesondere fand ich bei AtU die Dramaturgie des Films nicht immer unbedingt passend zur dann einsetzenden Musik, teilweise sogar arg unpassend. Die Choreographie ist schlicht ein Witz gegen Hair, aber dennoch nett. Das Nebeneinander von Lovestory und politischen Ansätzen kommt sehr holprig daher, mal denkt man, jetzt geht der politische Anspruch oder zumindest "Witz" los, dann wird der Faden auch schon wieder grob fallen gelassen, um einige Zeit später ebenso unmotiviert für einige Augenblicke wieder aufzuflammen.
Genug gemotzt. Meine Erwartungen waren vermutlich auch zu hoch. Pluspunkte sind die Musik als solche und einige der interpretierenden Figuren (ganz stark zB Joe Cocker).
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schalli 2008/12/18 11:24:06
Kommentar löschenSo machen die Beatles wieder Spaß - tolle Interpretationen, sympathische Figuren und die Inszenierung ist so großartig, dass die klischeebeladene Story es trotzdem schafft, mühelos abzuheben. Besser kann ein Regisseur seinen Job gar nicht machen. In diesem Fall - Julie Taymor, deren visuelle Kraft ich schon in FRIDA bewundert habe.
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gorgo 2008/10/27 11:34:56
Kommentar löschenklasse gemacht.
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