Act of Valor - Kritik

US 2012 Laufzeit 111 Minuten, FSK 16, Actionfilm, Thriller, Kinostart 24.05.2012

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Kritiken (15) — Film: Act of Valor

kobbi88: Die Drei Muscheln

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2.5Ärgerlich

Story kann man nicht erwarten, tolle Schauspielleistungen noch weniger. Auch ne kritische Analyse der militärischen Aktionen ist nicht drin, stattdessen kriegt man Patriotismus und Propaganda im Überfluss, aber gut, das wusste man, bevor man sich den Film ansieht. Darauf muss man sich also einlassen oder gar nicht erst anfangen.

Was man aber dann wenigstens erwarten konnte, das sind cool gemachte Actionszenen. Und ausgerechnet hier, im wahrscheinlich einzigen Metier, in dem der Film so richtig hätte punkten können, versagt er. Dabei war so richtig schön viel Potential vorhanden. Anfangs war es ja noch ganz in Ordnung, die Befreiungsaktion der Agentin war noch durchaus gut gemacht, aber mit zunehmender Spieldauer wiederholt sich alles einfach nur noch. Und es wurde immer langweiliger. Und langweiliger. Und wenn man denkt, es geht nicht mehr langweiliger… naja, ihr könnt es euch sicherlich denken.

Dialoge, dass es (wie mein Vater es ausgedrückt hat) „einer Sau graust“. Und der Versuch, am Ende plötzlich Emotionen aufzubauen, der scheitert kläglich.
Ganz interessant war der Versuch, mittels besonderer Ich-Perspektiven (keine Ahnung, wie man das mit Fachbegriff nennt) den Zuschauer am Geschehen teilhaben zu lassen. Ein bisschen so, wie bei einem Ego-Shooter. Man denkst, man ist einer der Soldaten.

Ich würde also sagen, wer keine Ego-Shooter mag, der wird an diesem Film außer ein paar durchschnittlichen Actionsequenzen nichts finden, was ihm gefällt und er wird auch diesen Film nicht mögen.
Und wer Ego-Shooter mag, der wird sich wohl denken, dass selber spielen viel besser ist als dieser Film.

Achja: Ich mag keine Ego-Shooter.

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stuforcedyou: Die Drei Muscheln, CinemaFo...

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0.0Hassfilm

[....] Ein guter Actionfilm will und sollte unterhalten. So gesehen ist „Act of Valor“ also gar kein Actionfilm, da er seiner ausgeübten Propaganda-Maschenerie mehr Aufmerksamkeit schenkt als allem anderen. Dazu kommt, dass sämtliche Darsteller keinerlei Ausstrahlung besitzen. Dies verwundert aber nicht sonderlich, handelt es sich bei den Darstellern der Navy Seals doch nicht um Schauspieler, sondern um echte Soldaten, die bereits zig ähnlich wie im Film gelagerte Einsätze hinter sich haben. Das wäre für ein Ausbildungsvideo sicherlich eine gute Wahl gewesen, aber für einen Spielfilm war es keine gute Entscheidung. Durch ihre fast nicht existente Mimik und den pathetisch-patriotischen wie ärgerlichen Dialogen bringt „Act of Valor“ den Zuschauer in eine regelrechte Zwickmühle. Soll man sich als Publikum für so einen Film schämen? Soll man sich aufregen? Soll man laut lachen? Na ja, eigentlich lädt der Film eher zum dösen ein. Denn obwohl es einige Actionszenen gibt, ist der Film schläfrig, denn es fehlt ihm Adrenalin, weil seine Gewichtung mehr auf der Propaganda liegt, statt auf der Action. Scott Waugh und Mike McCoy inszenierten mehrere Schusswechsel, Infiltrationen und Verfolgungsjagden, aber diese erzeugen keine Spannung, sondern sind einzig dafür gut den amerikanischen Heldenmut der Navy Seals zu feiern. So öde wir ärgerlich.

Kritik im Original 17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

stuforcedyou

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Du, ich hab ihn vor zwei Tagen gesehen und ich weiß es auch nicht mehr. Uncle Sam, vielleicht?


Prechtl

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Das ist schon mal ein guter Tipp würde ich sagen. Und außer Uncle Sam? Nichts.


projekt2501: www.2501.eu projekt2501: www.2501.eu

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7.5Sehenswert

Ziemlich gut gefilmt, aufregende und nervenaufreibende Action, durchdachte Kamera, sehr realistisch, vom Kampfgeschehen bis hin zu den einfältigen Soldaten mitsamt ihren Dialogen, die klingen, als würden sie Filme nachsprechen. Genau so stelle ich mir die Wirklichkeit vor. Der Film selbst ist nicht patriotisch, eher ein wenig traurig und beklemmend. Trotz all des Excitements über tolle Gefährte und Waffen, die die Jungs verwenden dürfen, bleibt am Ende wenig Blöd-Sinn in den Worten des großen Kriegers - eher Ernüchterung, gerade auch über den portraitierten Patriotismus dieser einfachen und stolzen Menschen.

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Dietmar Kesten: Filmmag.de

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2.0Ärgerlich

[...] Zu den Darstellern sollte nicht viel gesagt werden. Allesamt agieren sie hölzern und ohne Biss. Halbdokumentarisch will „Act of Valor“ sein, aber was rüberkommt, hat nichts mit Dokumentation zu tun. Die Soldaten werden nur in den Film hineingestellt. Das Ergebnis ist dementsprechend total enttäuschend, sozusagen ein filmischer Terrorangriff auf den Besucher. [...]

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F.-M. Helmke: Filmszene.de F.-M. Helmke: Filmszene.de

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3.0Schwach

Eine unreflektierte, einseitige und in ihrer Verharmlosung fast schon gefährliche Lobeshymne auf Loyalität, Zusammenhalt, Vaterlandsliebe und die übermächtige Stärke der best-ausgerüsteten Armee der Welt.

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Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de Günter H. Jekubzik: Filmtabs.de

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0.5Schmerzhaft

Und am Ende kommt tatsächlich ein vor Pathos triefender Rekrutierungs-Spruch. Sollte hier nicht eher Blut triefen? Das ekelhafteste Kinoprodukt seit langem.

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Anne Facompré: fluter Anne Facompré: fluter

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6.0Ganz gut

Am Ende ist "Act of Valor" ein beängstigender und zuweil berührender Film, dem eine Dosis US-amerikanischer Patriotismus weniger aber nicht geschadet hätte.

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Michael Ranze: film-dienst, Spiegel Michael Ranze: film-dienst, Spiegel

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3.0Schwach

Hollywood hat sich mit exklusiven Innenansichten der US-Armee dazu verführen lassen, einen Werbefilm für die Navy Seals zu drehen.

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Oliver Mai: Movie Maze Oliver Mai: Movie Maze

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4.0Uninteressant

Damit bleibt zusammenfassend die Erkenntnis, dass Action allein, ohne packende Rahmenstory, den Zuschauer einfach kalt lässt und in dem Film das Pulver leider umsonst verballert wird.

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Rupert Sommer: Radio Köln Rupert Sommer: Radio Köln

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2.5Ärgerlich

Das patriotische Pathos - und das Ballern ist den Produzenten am wichtigsten. Und das ist die wirklich unerträgliche Seite des Films

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Joe Neumaier: New York Daily News Joe Neumaier: New York Daily News

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2.0Ärgerlich

Act of Valor ist vergleichbar mit den Betrachten von Wrestlern, die in Dramen, produziert von der WWE, spielen: Sie sind großartig, in dem, was sie tun, aber vor der Kamera überzeugend zu schauspielern, gehört nicht dazu.

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Roger Ebert: Chicago Sun Times Roger Ebert: Chicago Sun Times

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6.0Ganz gut

Act of Valor ist in einem Geschenkpapier aus Patriotismus eingewickelt. Einst war der Film als Rekrutierungsfilm gedacht, und genauso kommt er rüber.

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Steve Persall: St. Petersburg Times Steve Persall: St. Petersburg Times

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5.5Geht so

Act of Valor wird wahrscheinlich hohe Anerkennung bei Kriegsveteranen finden [...], Zivilisten hingegen, Filmkritiker und selbstredend Pazifisten werden nicht im Geringsten beeindruckt sein.

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J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews

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6.0Ganz gut

Das Beste, was ich über Act of Valor sagen kann, ist, dass ich mich zu keiner Zeit gelangweilt habe, obwohl ich andererseits auch nie überwältigt war. Es gibt genug kleine Dinge, die das Interesse aufrecht erhalten, auch wenn viele der großen Dinge misslingen.

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Amy Biancolli: San Francisco Chronicle Amy Biancolli: San Francisco Chronicle

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5.0Geht so

Für das, was es ist, ist Act of Valor gut gemacht: gut gefilmt, gut ausgestattet mit militärischem Material und, nun, auch spannend. Doch in Bezug auf das Drehbuch, die Charaktere und die Handlung bietet Act of Valor nur das Nötigste.

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Kommentare (106) — Film: Act of Valor


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Vegaz89

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Bewertung6.0Ganz gut

Die Action Szenen waren alle sehr gut. Weiß nicht was die Leute haben. Das hier keine ausgeklügelte Story zu finden sein wird ist doch von vornerein klar.

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TheNumber

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Bewertung6.0Ganz gut

Fand ich besser als befürchtet. Klar ist der Film übermäßig patriotisch und kitschig, aber das ist mir anscheinend nicht so sauer aufgestoßen wie den meisten. Dadurch dass die "Schauspieler" echte Soldaten waren, fand ich den Film doch authentisch und gerade den ersten Einsatz der Seals fand ich gut und spannend inszeniert, danach wird die (im Prinzip relativ irrelevante) Geschichte etwas abgefahren, aber ich wollte den Film doch zu Ende gucken und wurde okay unterhalten. Muss man echt nicht sehen, aber so schlecht wie sein Ruf fand ich ihn dann doch nicht...

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Pascal Reinhalter

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Bewertung7.5Sehenswert

Man muss wirklich von vom US Militär und deren Propaganda sein um dem Film schauen zu können. Soviel steht fest.

Man sollte sich bzgl. der schlechten Kritiken über die Schauspieler vor Augen halten, dass es eben keine Schauspieler sind sondern echte Soldaten. Die haben halt auf keiner Schule gelernt wie man sich am besten für die Kameras bewegt sondern wie man nach Möglichkeit heil wieder aus dem Einsatz zurück kommt. Von daher hat es mich interessiert zu sehen wie sich die Darsteller militärisch genau bewegen. Auch die Ego Shooter Sequenzen die ab und an zu Einsatz gekommen sind fand ich in diesem Genre mal angenehm abwechslungsreich. Auch das gezeigt militärische Material stammt nach meinem Wissen aus der Realität.

Von der Story her ist der Film, dass muss ich leider zugeben, sehr schwach. Der erste und leider kleiner Teil des Films beschäftigt sich mit einer Rettung aus einem Dchungelgebiet. Ich kann nicht mehr sagen wo das war aber die Szenerie war schön und es gab eine Menge Firepower. Danach verliert sich die Story in meinen Augen aber gänzlich. Oder man bekommt einfach nur zu wenig Informationen über die Zusammenhänge. Auch die Tiefe der Figuren lässt sehr zu wünschen übrig. Man erfährt kaum etwas.

7,5 von mir nur deshalb weil ich Fan von Militärfilmen bin

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OldSnake

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Bewertung2.5Ärgerlich

Da hat ja selbst der Online-Modus von Battlefield 3 mehr story...

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gajer1978

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Bewertung5.0Geht so

Actionszenen sind echt nicht schlecht...ist auch mal ganz interessant, anzuschauen wie die Seals operieren...aber sonst ist der Film nicht mein Fall...1x anschauen ok...

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Laserdance

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Ich fand den Film überraschenderweise höllisch spannend. Wollte den erst gar nicht angucken.

Optisch fand ich den Film Grandios. Man hat einfach viel sehen lassen. Das wirkt dynamisch und mitreißend. Da kann sich manch ein Film einen von Abschneiden.

Das wird auch bei den Nacht Bildern deutlich. Ich glaube das ist seit 10 Jahren der einzige Film. In der die Nacht nicht grünstichig, sondern Schwarz ist. Das ist so selten, das es mir einfach stark aufgefallen ist.

Ok, die Story ist recht dünn das muss man schon sagen. Tut dem Ganzen aber keinen Abbruch. Ist ja auch kein Militärdrama.

Die Seals mache das auch schauspielerisch sehr gut. Wenn man sich mal die Nulpen von Nydenion
ansieht haben die einen Oscar verdient. :-)

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bjorn.heinze.9

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Bewertung7.5Sehenswert

Also, ich weiß nicht was hier alle über Propaganda flamen. Das ist ein Ami Film, da repräsentieren die sich natürlich ein bisschen und das die was gegen Terroristen haben ist klar. Sicherlich ist Story etwas grob und sicherlich nicht 100 pro der Realität entsprechend, aber ansonsten würde sich das langweilig in die Länge ziehen.

Ich finde den Film recht gut, er hat genug Action und gibt ein bisschen Einblick in solche Spezialeinsätze. Ich denke nicht, dass das ein Propaganda Film ist, viel mehr eine Unterstreichung der Meinung der Amis über Terroristen.

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christian.niedermayr.9

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein gut gemachter "Real Life" Film, nicht mehr und nicht weniger. Mal was anderes, auf das man sich einlassen KANN, aber nicht MUSS

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therob

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Bewertung5.0Geht so

Trailer verspricht leider mehr als der Film hergibt. Handlung könnte insgesamt besser sein. Die paar Action Szenen waren cool, hätte aber mehr erwartet. Wer also nach einem Actionblockbuster sucht, der sollte sich hier nicht zu viel versprechen!

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Slevin_Kelevra23

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Bewertung6.0Ganz gut

Das viele sich hier an eine Mission Call of Duty erinnert fühlen ist nachvollziehbar, allerdings hat dies auch etwas an sich, was den Zuschauer anzieht. 'Act Of Valor' ist halt nicht wie ein 0-8-15-John-Rambo-Ich-töte-alles-was-mir-in-den-Weg-kommt-Film. Hier gibt es realitätsnahe Action und Gefechtszenen zu bestaunen. Natürlich ist in 'Act Of Valor' auch ein bisschen amerikanischer Patriotismus vorhanden, aber nie in so einer Dosis, dass es übermäßig störend auffällt. Das Hauptaugenmerk wird ganz offentlichtlich auf handfeste Action gesetzt und man muss sich nicht auf sehr viel Nebenhandlungen konzentrieren. Schlicht, aber effektiv, denn mehr wird man auch nicht von 'Act Of Valor' erwarten. Zum Ende hin wissen die Macher sogar mit etwas Tiefsinn zu punkten und man kann leicht mit den Charakteren mitfühlen. Für so eine Art von Film ist dies extra hervorzuheben. Ansonsten wird einem nun dies geboten das der Zuschauer erwartet: Navy Seals im knallharten Kampf gegen den Terror. Wer sich auf den 'Act Of Valor' einlassen kann wird auf jedenfall auf seine Kosten kommen. Für alle Anti-Kriegs/ Go-Green Leute: Wieso guckt ihr euch überhaupt so einen Film an, wenn ihr ihm von vornherein keine Chance gebt..?!

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Gabe666

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Ich wurde dazu gezwungen!


fueco

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Bewertung5.0Geht so

Schauspieler so schlecht, dass es wieder lustig ist und feinste Call of Duty Action.
Act of Valor mag ein Werbefilmchen der Army sein, ich als nicht rekrutierungsgefährdeter Zocker hatte aber meinen Spaß damit.

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MikeC.

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Bewertung7.0Sehenswert

Act of Valor hat mir gut gefallen. Es hat diese Call of Duty Ästhetik: anspruchslos, glorifizierend, aber absolut bombastisch inszeniert.
Dass das Schauspiel eher Laienhaft ist, sei mal dahingestellt. Das sind immerhin echte Navy SEALS und keine ausgebildeten Schauspieler. Ich war sogar ziemlich angenehm überrascht von ihrer Performance, denn ich habe Filme mit deutlich schlechteren Leistungen gesehen.
Aber was mir besonders gefallen hat und den Film so sympathisch macht, ist der Verzicht auf diese völlig verblödete Over-the-Top Action, mit der man derzeit von Hollywood zugespamt wird. Hier wird eine kleine Geschichte erzählt; eine Entführung hier, ein geplanter Terroranschlag da. Auch die Actionszenen sind vergleichsweise simpel. Die Feuergefechte sind super, auch ohne bei jeder Gelegenheit ganze Straßenzüge in Schutt und Asche legen zu müssen. Diese "Bescheidenheit" rechne ich dem Film hoch an!
Da kann sich Big'old'Hollywood gerne eine Scheibe von abschneiden.

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Bastominator

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Bewertung7.0Sehenswert

Dieser Film wirkt wie die Verfilmung von 2 hintereinander folgenden Missionen eines Call of Duty Spiels, allerdings sind die Spiele actionreicher inszeniert als dieser Streifen. Die Kameraeinstellungen "à la FPS" haben mir persönlich gut gefallen. Lediglich, die monotone Erzählstimme, die irgend etwas labbert ist nicht wirklich berauschend... Außerdem fehlt es Film etwas an Dynamik. Doch für eine kurzweilige Unterhaltung zwischendurch ist der Film empfehlenswert, vor allem durch seine videospielähnliche Aufmachung.

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BlueEyedDevil80

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Bewertung6.5Ganz gut

Etwas hölzern gespielt, ansonsten ganz passabel.

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erik.stein.12

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Bewertung1.5Ärgerlich

Da ist er nun also. Der nächste Werbefilm der US Armee. Diesmal bekommen die Navy Seals ihr neuestes Propagandamaterial zur Verfügung gestellt und lassen es, wie es sich für anständige Patrioten gehört, auch gleich auf die Zivilbevölkerung los. Na Danke!
Act Of Valor oder Act Of Failure, wie ich ihn ab sofort nennen werde ist eine pseudo-realistische Darstellung wahrer Geschichten – zu mindestens behauptet der Film auf wahren Einsätzen der Seals zu beruhen.

Alles aber auch wirklich alles wirkt, wie eine Mischung aus Soldier Of Fortune: Payback, Call Of Duty: Black Ops und Call Of Duty: Modern Warefare. Dies fängt bei einer Story an, die aufgesetzter nicht seien könnte und mit Szenenübergängen à la Kapiteleinspielungen von Call Of Duty aufgepeppt wurde. In diesen Mix schmeißt man noch ein paar Ego-Shooter-Perspektiven, damit das Offensichtliche noch augenscheinlicher ist und ein paar pseudo-künstlerische Kamerazooms. Wirklich?!?! Was sollen diese vollkommen unangebrachten Zooms durchs Gras? Das ist nichts Besonderes. Und immer wieder die Aufnahmen von Insekten oder einer Spinne, die ihre Beute gerade erlegt. Echt jetzt?!?! Das bezeichnen die Amis also als tiefgründig und erhoffen sich ein Ah-Erlebnis beim Publikum.

„Ey Buddy. Hast du gemerkt, wie tiefgründig, die Szene mit der Spinne und ihrer Beute war? Wir als Seals sind die Spinne und haben die bösen Schurken, diese Insekten, die Maden, diesen Abschaum, in unserem High-Tech-Netz gefangen und es gibt kein, aber auch gar kein Entkommen! Boa ey…wenn das mal nicht Oscar-verdächtig und tiefgründig war. Ey…ich sag´s dir. Kubrick oder wie der komische, alte Typ mit Brille hieß oder der andere, dicke mit Bart…ich glaub der heißt Copolla oder so ähnlich, was wollten die uns denn sagen?!?! Ey mann ey…Spinne und Insekt. Boah. Tiefgründig, Alter! Ich sag´s Dir…TIEFGRÜNDIG!“ – „NEIN! PSEUDO-tiefgründig!!!“

I n diesem Film ist alles „pseudo“. Pseudo-tiefgründig, pseudo-realistisch (dazu später mehr), pseudo-emotional und Pseudo-Schauspieler. Echte Seals, spielen echte Seals. Na Danke. Zwar ist die Leistung für Laiendarsteller okay und schon fast bemerkenswert, wirkt aber stark aufgesetzt – Pseudo-Schauspieler liefern eine pseudo-gute Leistung ab.
Hat man uns in unzähligen Making Ofs und anderen Filmen nicht gelehrt, dass niemand, der eine entsprechende Ausbildung an Feuerwaffen genossen hat, mit dem Lauf nach oben durch Türen und um Ecken geht, sondern den Lauf IMMER nach unten hält ? – schließlich lässt sich ein Schuss in den Kopf weniger gut verschmerzen, als einer in den Fuß. Unsere Navy Seals möchten aber für die Kamera toll aussehen und liefern dementsprechend oft eine pseudo-realistische Darbietung ab.
Auch zum Brüllen ist die Szene in der ein Seal von einer Blindgänger RPG auf seine kugelsichere Weste getroffen wird, umfällt, wieder aufsteht als sei nichts gewesen und seinem sinnfreien Treiben weiter freien Lauf lässt. Hallo?!?!? So ein Geschoss hätte dem Bübchen alle Knochen im Oberkörper zerbröselt, aber hey… wenn es ECHTE Seals sind, muss das ja realistisch sein. Bin kein Mathe-Genie, aber bei einem Gewicht von ca. 3-5 kg und einer Geschwindigkeit von ca. 300m/s hilft auch ne läppische kugelsichere Weste nichts mehr.
Den ganzen anderen Schwachsinn lass ich mal außen vor.

Oh ja… auch gut. Der Anfang. Unsere Helden, unsere Väter, unsere Familie, unser Land, unser Bla Bla Bla. Navy Seals sind die tollsten Daddys, haben super Ratschläge und sind überhaupt die allerbesten Familienmitglieder. Für Jemand der so sehr an seiner Familie hängt, am liebsten gar nicht loslassen würde und permanent davon träumt wieder nach Hause zu kommen hat sich der Typ aber einen Job ausgesucht, wie er unpassender nicht seien könnte.
„Ey Seal! Mal ne Frage: Magst du Fallschirmspringen?“ – „ Äh nee, Du. Lass mal. Das ist mir zu aufregend. Zu viel Adrenalin im Spiel.“
„Und wie ist es mit Tauchen, Anschleichen, Menschen töten, mit deinen Buddys ne flotte Verfolgungsjagd hinlegen, Etwas in die Luft jagen…?“ – „Ja Mann spinnst du denn??? Das ist doch gefährlich. Da könnte man sich weh tun. Stell dir mal vor dabei würde jemand zu Schaden kommen???“ – „Danke. Keine weiteren Fragen.“

Also. Was braucht man um ein waschechter Navy Seal zu werden? Zu allererst eine kräftige tiefe Stimme (es ist so lächerlich, wie alle „Schauspieler“ in diesem Film klingen. Zunächst lässt man sich die Eier auf Melonengröße anschwellen und nutzt nur noch einen Vokal, das „O“.), ein paar Kinder und eine Frau, die man NIE alleine lassen möchte, ein paar super coole stereotypische Freunde, die auch ALLE Seals sind, ein Surfbrett natürlich, Call Of Duty und Soldier Of Fortune, High-Tech-Waffen ganz dicht am Kopf und ??? einen furchtbar bitterbösen Schurken, der am liebsten Kinder in die Luft jagt.

Von Navy Seals für Navy Seals – von Hirnwäschern für Hirngewaschene und alle die Special Forces auch schon gaaaaanz toll fanden.
Für alle anderen, die keinen Bock auf schlechte Schauspieler, schwarz-weiss gezeichnete Charaktere, Kameraarbeit aus dem letzten Videospiel kopiert, eine dümmliche und uninteressante Geschichte, pseudo-realistische Kampfgeschehen und Möchtegern-emotionale Szenen haben, lassen besser die Finger davon.

Zur Blu Ray Bewertung geht´s hier:
http://mr-stone-movies.blogspot.de/search?q=act+of+valor

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Gabe666

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Du sprichst mir aus der Seele. :)
Mir war der Schwachsinn aber nicht mal einen halben Punkt wert.


erik.stein.12

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Merci für´s Kommentar. Ja, ich weiss... desto länger man drüber nachdenkt, umso schlimmer wird der Stinker :-D


sharingwithoutschere

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Bewertung2.0Ärgerlich

Vorab war mir vermutlich schon bewusst, dass ich dem Film nur zwei Punkte geben würde. Geschaut habe ich ihn einfach, weil ich mal etwas Ablenkung brauchte und wir erwartet waren nur die Kampfszenen ganz unterhaltsam, aber um ehrlich zu sein, hatte ich diesbezüglich eigentlich etwas mehr erwartet. Propaganda und Gesülze hat mich nicht gestört, da ichs kommen sehen hab (an den Stellen hab ich einfach vorgespult^^). Der Trailer hat irgendwie noch mehr Hochglanz-Kriegs-Action versprochen, als zu sehen ist, finde ich.

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dustyOn3

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Bewertung4.0Uninteressant

"Act of Valor" passt hervorragend in dieses neue Zeitalter von Militärfilmen: Unrealistisch, überzeichnet und langweilig. Genau das ist auch der Grund, warum für solche Filme nie eine auch nur halbwegs gute Besetzung gewährleistet werden kann. Die Ausrüstung und Einsatzgebiete sind immer relativ gut an der Realität orientiert, wofür die U.S. Streitkräfte mit einer speziellen Abteilung, welche ausschließlich für Filmumsetzungen zuständig ist, sorgen. Die Umsetzung der Akteure ist in der Regel, wie auch in diesem Film, mangelhaft. Genauso wie die gesamte Aufmachung des Films. Klischees werden ohne Ende bedient und das übliche Familiengesülze wird dem Zuschauer absolut übertrieben in's Gehirn gehämmert.

Jede Dokumentation über die glorreichen Navy SEALs (USA), das Kommando Spezialkräfte (Deutschland) oder sonstigen Spezialeinheiten ist 1000x interessanter und spannender. Dieser Satz am Anfang des Films, dass alle Einsätze "an Original-Einsätzen der Navy SEALs orientiert sind", birgt genau den gleichen Sinn wie derartige Hinweise bei Horrorfilmen: Dem Zuschauer soll ein realistischer Eindruck bereits vor dem eigentlichen Film vermittelt werden, damit all das unrealistische Overacting, was dann folgt, nicht mehr so auffällt.

Aus "Act of Valor" wird ein Akt der Langeweile, lediglich die Kampfszenen sind relativ unterhaltsam inszeniert.

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ahmet8038

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Bewertung2.0Ärgerlich

Ich stehe auf Killerspiele :-D bin also ein Egoshooterfan.
Und dieser Film ist nichts für EgoShooterfans, weil man nicht aktiv ist.
Diese Sicht, hat schon damals bei Doom genervt. Hört bitte auf "...ist wohl eher was für Egoshooterfans.... "zu schreiben" Danke !
Es sind ein paar schöne aufnahmen bei , die Falschirmsprünge sind referenzklasse aufgenommen (Ton war leider nicht realistisch bei 200 kmh fällt man nicht so leise wie ein Blatt ;- D). Und bei der Action, war es jetzt leider nicht so der Hit, Sound war mir einfach nicht dynamisch genug. Hatte nicht genug gerummst, da hätte man vielleicht einen anderen Tonmeister ranlassen sollen.
Und diese Papfiguren mäßigen Genger waren ja richtig geil und abwechlungsreich. Kommt ein Terrorist gelaufen, steht vor einer Wand, Kopfschuss, Roter Fleck an der Wand, und spätestens nach dem 24. mal war diese Szene ausgelutscht. Story war totaler misst.
Also 2 Punkte sind für die Fallschirmsprünge.

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matzems

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Bewertung7.0Sehenswert

Der Film hält zu 100% was er verspricht, cooler, realistischer Militäraction. Wer bei solchen Filmen über die Story nachdenkt, dem ist nicht zu helfen. Ich spule da immer gleich vor und überspring jegliches Gelaber. So bleiben ca.5 tolle Actionszenen übrig.

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sharingwithoutschere

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@dustyOn3: Ähm, die Frage könnte man dir auch stellen, denn ihne "matzems" zu kennen, würde ich doch meinen, dass er das wohl ironisch gemeint hat ;-) (Ironie: auch nachzuschauen bei Wiktionary.org)


sharingwithoutschere

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Okay sorry, jetzt hab ich mich selber zum Affen gemacht^^ Du meintest vermutlich den Kommentar von matzems und nicht den von ahmet8038. Dachte das, weil sein Kommentar direkt vor deinem steht. Und darüber hinaus hab ich auch noch ahmet8038 und matzems durcheinandergebracht^^. Und falls du dir jetzt eine Frage stellst: ja, bin ich, ist die Antwort^^ *übermichselbstlach*


floppyx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Also man sieht schon ganz glasklar das dies ein Film von US-Amerikanern für US-Amerikaner ist.
Aber zu viel Patriotismus wie viele meinen hab ich nicht entdecken können. Und selbst wenn, mich stört sowas in der Regel nicht, im Gegenteil sehe ich sowas auch ab und zu mal recht gerne. So auch heute als ich "Act of Valor" in den Player schmiss. Hat mich sehr gut unterhalten der Film Die Action war Klasse Inszeniert, da kann glaube ich auch keiner was gegen sagen. Nette Ideen mit der Kamera und die Story war auch Grundsolide. Da kann man nicht meckern Teils hat der Film auch schon sehr an einen Ego-Shooter ala Call of Duty und konsorten erinnert. Fans der Spiele sollten hier also unbedingt mal reinschauen

Klasse Action, Solide Story, reichlich Pathos. Macht für mich verdiente 8 Punkte :-)

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