Adam

Adam (2009), US Laufzeit 99 Minuten, FSK 6, Drama, Komödie, Kinostart 10.12.2009


Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
6.7
Kritiker
10 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.5
Community
926 Bewertungen
27 Kommentare
admin image admin trailer admin edit edit group memberships sweep cache Moviemaster:Movie

von Max Mayer, mit Hugh Dancy und Rose Byrne

Nach dem Tod seines Vaters ist Adam erstmals allein und ganz auf sich gestellt. Bis die attraktive Beth in sein Leben tritt. Beth findet den gut aussehenden neuen und scheuen Wohnungsnachbarn ein bisschen merkwürdig, aber auch süß und erfrischend ehrlich. Ein Mann, der die Wahrheit und die Sterne liebt, die Welt darunter aber nicht verstehen kann. Denn Adam lebt in seiner eigenen Welt, hat das Asperger Syndrom, eine leichte Form von Autismus. Soziale Umgangsformen, das Erkennen und Interpretieren von Emotionen und Verhaltensmustern – all das ist Adam fremd. Doch Beth ist ihm schnell vertraut – und er auch ihr. Unbeeindruckt von Adams Kommunikationsproblemen, lässt sich Beth auf eine Beziehung ein, zeigt ihm, wie der Zauber der Romantik den Alltag der Routine verdrängen kann. Doch gibt es wirklich eine gemeinsame Zukunft für das ungewöhnliche Paar, wenn Adam die Liebe erst verstehen und Beth die Barrieren seiner Welt erst überwinden muss?

  • 37795279001_1860786525001_th-5061da53c7e7b0e4c15c73d8-672293878001
  • 37795279001_1860787255001_th-5061da69c7e7b0e4856273d8-1592194023001
  • Adam - Bild 6421165
  • Adam - Bild 6421151
  • Adam - Bild 3834832

Mehr Bilder (14) und Videos (3) zu Adam


Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails Adam
Genre
Drama, Komödie
Ort
Kalifornien
Handlung
Asperger-Syndrom, Autismus, Gegensätze, Gegensätzliche Liebe, Kinderbuch, Kindergarten, Kindergärtnerin, Teleskop, Trennung, Wahre Liebe
Stimmung
Berührend, Romantisch, Traurig
Verleiher
Twentieth Century Fox of Germany GmbH
Produktionsfirma
Olympus Pictures, Serenade Films

Kommentare (22) — Film: Adam


Sortierung

Thomas Hetzel

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Oh, war das ein schöner Film. Wirklich einer dieser Filme die einem emotional so richtig mitnehmen. Ich finde generell Filme über Menschen mit Asperger-Syndrom interessant. Hier wurde das auch wirklich gut umgesetzt. "Adam" ist keine typische Liebesschmonzete, sondern ein sehr einfühlsamer Film über einen Menschen mit Problemen, der sich jedoch nach und nach im Leben zurecht finden muss.
Hugh Dancy spielt klasse als Autist, den man einfach gern haben muss(ich hätte nicht gedacht, dass in dem Mann so viel Potential steckt) und auch Rose Byrne bezaubert als dessen süße Nachbarin.
Neben dem dramatischen Thema bietet der Film allerdings auch einige witzige Momente, wenn Adam immer anfängt von dem Universum und dem unterschiedlichen Planeten zu reden und keiner da mehr durchblickt.
"Adam" ist wahrlich ein sehr guter Film, bei dem ich es sehr schade finde, dass er nicht so bekannt ist. Meiner Meinung nach ein echter Geheimtipp. Hollywood sollte öfters solche Filme machen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

skinnerbox

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

Einer der Filme, der mich recht stummschweigend zurücklässt. Dabei finde ich ihn nichtmals genial, er hat definitiv Steigerungsmöglichkeiten, dennoch mag ich den Film, so wie er letztendlich ist, sehr. Vielleicht liegt es daran, dass ich viele Motive von beiden Protagonisten in meinem Alltag wiedererkenne.
Großartig fand ich, dass die Entwicklung, die Menschen mit Asperger-Syndrom machen, dargestellt wurde. Hat mir super gefallen. Sowohl Beth, als auch Adam werden stark gespielt, gute Schauspielleistung.
Was mich letztendlich einige Minuten schweigend auf den Monitor starren ließ, waren zwei Dinge, eines hatte mich auch schon vor dem Film beschäftigt. Und zwar, ob ich persönlich eine Beziehung mit jemandem wie Adam eingehen würde. Es ist leicht zu sagen, dass man in dieser Hinsicht nicht diskriminierend sein soll, aber es wirklich umzusetzen, über Freundschaft hinauszugehen und jemanden zu lieben, der das Asperger-Syndrom hat, ihn möglicherweise sogar zu heiraten und Kinder mit ihm zu bekommen, die möglicherweise ebenfalls Asperger haben werden...das macht mich nachdenklich. Vor allem, oder gerade vielleicht, weil ich genau das jeden Tag sehe.
Das zweite war f. Satz: ,, Sie gehörten nicht wirklich dorthin, aber sie waren nunmal da."
Eine Ode an diesen Satz in diesem Film! Ein Satz, der so vieles, so einfach erklärt, und etwas so positives an sich hat. Ihn zu hören, war wie Schokolade auf der Zunge zergehen zu lassen. Einfach ein Genuss.
Last but not least - hammer Soundtrack. Passt sehr gut zur Atmosphäre des Plots und gibt dem Film seine Klangfarbe. Im wahrsten Sinne des Wortes!

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

WZRDOnTheMoon

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Das Drama "Adam" ist ein teils ernsthafter, kleiner Film mit hervorragenden Darstellern und viel Atmosphäre, der gar nicht so recht Drama sein will. Vor allem dank Hugh Dancy in der Rolle von Adam bekommt das Porträt eines Menschen mit Asperger-Syndrom einen niveauvollen Charme - der Schauspieler versetzt sich engagiert und facettenreich in die Mentalität seines Charakters und wirkt mit seiner von den inneren Konflikten geprägten Mimik sehr sympathisch. Rose Byrne spielt die zugezogene Nachbarin Beth als aufrichtige, ernsthafte junge Frau, die bereit ist, ihr Leben mit einem 'Teil-'Autisten wie Adam zu teilen ebenfalls überzeugend.
Es gibt in dem 'Drama' der leisen Töne auch hübsche Augenblicke der Komik, etwa wenn Adam wieder einmal die Wahrheit sagt, die wohl jeder andere gut versteht, aber lieber für sich behalten hätte. Doch der Film macht es sich nicht so einfach, deshalb geradewegs auf ein Happy End zuzusteuern - die schwierigen Dialoge sind voller Aha-Erlebnisse für beide (und den Zuschauer) und besonders gelungen ist die Darstellung des Prozesses, den der wissbegierige und emotional keineswegs unbeteiligte Adam durchläuft, weil er dank Beth Gelegenheit erhält, seine sozialen Fähigkeiten zu entwickeln.
"Adam" ist ein schönes Plädoyer dafür, Menschen die ein wenig anders sind, nicht vorschnell abzustempeln und in ihrer Wandlungsfähigkeit nicht zu unterschätzen - eine kleine Arthouse-Perle, brillant gespielt, die ein paar ganz besondere Einblicke in eine fremde Wahrnehmungs- und Gefühlswelt gewährt - empfehlenswert.

bedenklich? 10 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

JimiAntiloop

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film hatte mich eigentlich schon fast nach dem Intro. Als die Geschichte von Adam und Beth zu Ende erzählt war, hatte ich diese filmische Spiegelung vollends in mein geistiges Herz gschlossen.

Achtung Spoiler der ersten Minute!!!!
############################
(Beth beginnt aus dem OFF mit folgenden Worten)

Mein liebstes Kinderbuch handelt von einem kleinen Prinzen der von einem entfernten Asteroiden kam. Er trifft einen Piloten, der in der Wüste abgestürzt ist. Der kleine Prinz bringt dem Piloten viele Dinge bei, hauptsächlich über die Liebe. Meine Vater hat immer gesagt, ich sei wie der kleine Prinz. Aber nachdem ich Adam getroffen hatte, erkannte ich, dass ich schon immer der Pilot war.
############################

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

jannick.ganger

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Es gibt sie noch, diese Filme. Genau diese Filme, die einem nach dem Ende mit ein bisschen Pipi in den Augen zurücklassen. Genau das hat "Adam" bei mir geschafft. Achherrje, ich habe mich hoffnungslos in diesen Film verliebt.

Vielleicht liegt es daran, dass sich Liebe und Wut, Einsamkeit und Zweisamkeit, Schmerz und Euphorie die Klinke in die Hand geben. Gegenteilige Emotionen treffen hier aufeinander, immer wieder, Moment für Moment, Kuss für Kuss. Das liegt wohl am titelgebenden Adam, der an dem Asperger-Syndrom leidet und Emotionen seiner Gegenüber nur schwer verstehen und deuten kann. Doch dann verliebt er sich in seine Nachbarin, und sie verliebt sich in ihn. Eine Beziehung, die von Anfang an nicht funktionieren kann - oder doch?

"Adam" ist ein nahezu perfekter Film für mich. Während in den meisten anderen Liebeskomödien oft Stereotypen und Klischees bedient werden, begeistert mich dieser Film mit der Andersartigkeit seines Protagonisten. Adam ist hingebungsvoll, romantisch, spontan; er ist so, wie es sich viele Frauen wünschen. Das Problem: er weiß oft gar nicht, wie genau er ist, wie er wirkt, was seine Taten für emotionale Folgen bei seiner Nachbarin hat. Im nächsten Moment macht er wieder alles kaputt, er versteht nichts, weiß Emotionen nicht zu deuten, er verliert sich, in sich selbst, in seiner eigenen, etwas verschrobenen, doch brutal ehrlichen Welt.

Was folgt, berührt. Eben weil zwei Menschen aufeinander treffen, die nicht zusammen gehören können. Und doch versuchen sie es, versucht Adam es. Manchmal scheitert er. Eigentlich immer. Liebe, das vielleicht stärkste Gefühl des menschlichen Empfinden - was ist das schon? Weiß Adam, was Liebe ist? Kann er wirklich lieben, so, dass auch seine Nachbarin es spüren, sehen, erleben kann?

Obwohl Adam und Beth nicht wirklich zusammen passen, harmonieren sie doch perfekt zusammen. Zwei Welten treffen aufeinander: Normalität trifft Andersartigkeit, Liebe trifft Leere, Trauer trifft Unverständnis. Man weiß einfach nie, was Adam wirklich fühlt. Liebe, Freundschaft, oder gar nichts? Was Adam durchlebt, können wir nicht wissen. Wir sehen, wie er lebt, wie verschroben er manchmal wirkt - aber was er wirklich fühlt, in Momenten stärkster Gefühle, nein: das wissen wir zu keinem Zeitpunkt. Ich schätze, genau das macht diesen Film so tiefgehend: Ein Mann versucht zu leben. Ohne seinen Vater. Ohne völlig normal zu sein. Er versucht es einfach. Er hat Erfolg. Und scheitert. Gleichzeitig.

Der Film zieht seine Faszination daraus, von zwei Welten zu leben: der eisige Nordpol und der hitzige Süden. Gegensätze, Unterschiede. Liebe, Leere. Zwei Charaktere, zwei Persönlichkeiten, zwei Welten. Die eine sprudelt vor Gefühlen, die andere - man weiß es nicht.

Ob Adam nun liebt oder nicht, ob er glücklich ist oder nicht - ich hingegen bin mir meinen Gefühlen sehr sicher: ich liebe diesen Film.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Ich-Bin-Viele

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

Schöner Film, der vor allem durch seine sehr gefühlvoll komponierte Hauptfigur besticht. Adams Charakter ist vielschichtig konstruiert und ergibt über die komplette Spielfilmlänge hinweg ein rundes und glaubwürdiges Charakterbild; leider kann man das nicht von den restlichen Protagonisten behaupten. Jede andere Figur, insbesondere aber Adams Freundin, Beth Buchwald, scheint stets nur so konstruiert um Dynamik in Adams Umwelt zu bringen, in welcher er dann wiederum zur Schau gestellt werden kann. Die Echtheit der Nebenfiguren verliert sich dabei leider ziemlich stark. Das Zusammenspiel der Charaktere wirkt auf mich fast wie irgendein altes Theaterstück, das nur auf der Bühne Sinn macht, jenseits davon aber völlig überzeichnet wirken muss.
Glücklicherweise schafft es die Figur des Adam den Film so ziemlich alleine zu tragen - der Blick durch die Augen eines Aspies wird geschmackvoll umgesetzt und ich denke gut getroffen, das Leid das die Störung mit sich bringt wie auch das angenehm außerweltlich-exzentrische halten sich in der Darstellung die Waage. Die Geschichte ist bittersüß doch mündet in ein gutes Ende - "sieh mal Adam, wie weit wir gekommen sind"; ich finde das deutlich stärker als lediglich ein weiteres "and they lived happily ever after". Ich habe gerne meine Zeit mit Adam verbracht, aber es ist jetzt auch kein Film, den ich zwingend nochmal sehen müsste.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

eisbaerdios

Kommentar löschen
Bewertung5.5Geht so

Also entweder ich hab in letzter Zeit zu viele Indie-Romanzen gesehen, und das habe ich, oder der Film ist wirklich so belanglos und zähflüssig, wie ich ihn gerade wahrnehme.

Ein wenig von beiden, aber letztlich ist das leider kein guter Film, sondern Schema F, stellenweise ganz schlimm.
Dazu kommt, dass beide Hauptdarsteller nicht miteinander funktionieren. Alles ein wenig behauptet wird.
Ich bin derzeit aber sehr großherzig was Bewertungen angeht, vielleicht weil ich wirklich zu viele Indie-Schnulzen sehe.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

kobbold

Antwort löschen

als jemand der nen asperger im freundeskreis hat, kann ich dir sagen viele situationen sind so nicht gestellt. ich fand sogar das der hier dargestellte im alltag extrem gut klarkommt, hab da gerade beim kennenlernen viel krasseres erlebt. ich schiebe das "nicht miteinander harmonieren" darauf, denn das ist gezielt darauf angelegt.

ps: ich werde wohl so schnell keinen anderen freund/bekannten finden, der meine persöhnliche erfahrungswelt was geistige brillianz angeht so auf den kopf stellt. denn beim kollegen hab ich zum erstenmal gemerkt was es wirklich heißt zu viel Hirn abzukriegen und welche Folgen das nach sich zieht, seitdem bin ich ehrlicherweise froh mein Unistudium einfach durchzuziehen und nicht nebenher die ganze zeit in der Freizeit Bücher über Theoretische Physik zu lesen aus Interesse.


koks

Kommentar löschen
Bewertung3.0Schwach

inspirationsloser Schund

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

La Bardot

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Ein junger Mann verliebt sich in seine schöne, intelligente Nachbarin und versucht, ihr näher zu kommen. Nichts neues, nichts besonderes. Alles schon einmal gesehen – denkt man. Denn in diesem Fall handelt es sich nicht um einen gewöhnlichen jungen Mann, sondern um Adam, welcher am Asperger Syndrom leidet, einer abgeschwächten Form des Autismus. Wie sehr dieser scheinbar kleine Unterschied einen Film zu etwas absolut liebenswertem und besonderem machen kann, zeigt Max Mayer in seinem romantisch-komödiantischem Drama "Adam", das mein Herz bisweilen mit trauriger Wehmut erfüllte, aber immer wieder ein Lächeln auf meine Lippen zauberte und mich vor allen Dingen zum Nachdenken anregte. Getragen wird der Film zusätzlich von Hugh Dancy, der die Figur des Adam unheimlich intensiv und authentisch spielte.

Der Film ist besonders für all diejenige empfehlenswert, die bereits ihre Freude an "(500) Days Of Summer" und "Garden State" hatten.

bedenklich? 5 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

SpiceWeasel

Antwort löschen

Hast mich mit deinem Kommentar echt neugierig gemacht! Danke wird gesichtet! =)


La Bardot

Antwort löschen

Gerne :-)


Bandrix

Kommentar löschen
Bewertung8.5Ausgezeichnet

„Adam“ wirkt in seinem Umgang mit dem Aspergersyndrom erfrischend ehrlich.
Er gibt seinen Protagonisten nicht der Lächerlichkeit preis, sondern zeichnet ihn als richtigen Menschen mit all seinen Gefühlen, Fehlern und Schwierigkeiten.
Es tut dem Film gut, dass es hier nicht übermäßig um das Zusammenfinden des Pärchen geht. Vielmehr dokumentiert „Adam“ das ZusammenLEBEN mit einem Aspergerpatienten.
Die vielen Probleme die das Paar hat. Die Dinge, die Adam ihr nicht zeigen kann. Die Missverständnisse zwischen Beiden.
All das erscheint stimmig, authentisch und rührend. Aber niemals kitschig.
Man empfindet sofort Sympathie für beide Figuren. Dies liegt nicht nur am klischeefreien Drehbuch, sondern auch an den Darstellern.
Rose Byrne und Hugh Dancy harmonieren vor der Kamera einfach wunderbar, die Chemie stimmt. Außerdem verkörpern sie die Achterbahnfahrten ihrer Gefühle mit großer Glaubwürdigkeit. Denn Beide machen Fehler und sind nicht perfekt.
Das ist keine amerikanische Durchschnittsromcom mit einem weinerlichen Happy End, sondern ein Film mit hoher Authentizität.
So überzeugt „Adam“ zu jederzeit und ist nach „Mary und Max“ der nächste Film, der einem das Aspergersyndrom glaubhaft und mit dem nötigen Humor näher bringt.
Und das ganz ohne grenzdebile Witze, sondern einfach nur mit Charme, Herz und Menschlichkeit.
So müssen Liebesfilme aussehen.

bedenklich? 9 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

neenchen

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Eine süße Liebesgeschichte um einen Mann mit Asperger-Syndrom. Doch auch wenn seine Handlungen unbeholfen wirken und nicht so sind, wie es sich so im Allgemeinen die Frauen wünschen, hatte ich den Wunsch, dass alle Männer ein bisschen mehr wie er wären. Dass Beth nicht mit jedem Verhalten immer klar kommt ist ebenfalls verständlich, ansonsten unterstützt sie ihn wunderbar. Eine Geschichte, bei der man sich ein Happy End wünscht. Der zusätzliche Fokus auf die Geschichte von Beths Vater sollte vermutlich die Unterschiede in den Lebensweisen und Beziehungen unterstreichen und/oder die Gesellschaft repräsentieren, doch stört es eigentlich mehr die Atmosphäre der romantischen Geschichte der beiden.

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

ordem1988

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Großartiger film! Lustig, emotionsvoll, traurig...einfach sehenswert. Tolle leistung von hugh dancy! ich war wirklich positiv von diesem film. Wunderbarer soundtrack. Alles in einem ein Film der mich vollkommen überzeugt hat :)

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Sozionaut

Kommentar löschen
Bewertung6.5Ganz gut

Erinnert ihr euch an Raymond (Dustin Hoffman) in Rainman? Der die Streichhölzer beim Fallen aus einer Streichholzschachtel zählen konnte und ansonsten das anders gepolte Superhirn unter Normalos war? Ja, genau den meine ich! Also in diesem Film spielt Hugh Dancy einen quasi Raymond aber ohne seine mathematischen Superfähigkeiten,. also nicht so ganz talentiert, sondern eher der Herzenbrecher-Autist. Es ist als hätte Tom Cruise die Rolle des Autisten übernommen und bricht die Herzen der Damen in dem er nach oben deutet, die Sterne zählt und darunter im South Park kuscheln sich die Dachse...

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

annaberlin

Kommentar löschen
Bewertung8.0Ausgezeichnet

Melancholisch und schön, für alle, die gerne mal wieder einen kleinen Liebesfilm sehen möchten.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

PressMe

Kommentar löschen
Bewertung10.0Lieblingsfilm

Tolle und hochgradig emotionale Szenen prägen den , wirklich sehr unterhaltsamen und interessanten Familienfilm. Die Schauspieler spielen excellent ihre , meiner Meinung nach , schwere Rolle mit Bravour. Der Film versetzt den Zuschauer in eine Art Gefühlschaos. Ich kam bei einem Moment nicht aus dem grinsen raus, im anderen Moment aber , war ich ( das ist kein Scherz) den Tränen nahe. Man wird nahezu in die kleine Welt des Adam hereingeführt und da fühlte ich mich persönlich wirklich wohl.
Es ist ein gelungener Indie Film mit Wendungen und Überraschungen,darüberhinaus ist das Ende schön und keinesfalls vorhersehbar.

Die Gesichter der Zuschauer waren am Ende , fast wie eine Art binärer Code , immer gleich.

Traurig, Lächelnd , Lächelnd , Traurig ,Lächelnd , Traurig, Traurig (..)

:)

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

slartidan

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Toller Film über einen Mann mit Asperger-Syndrom (so was wie Autismus). Einmalig authentisch gespielt, die Story ist absolut nachvollziehbar und sehr emotional. Ein mitreißender Film mit interessanten Wendungen und gelungenem, ehrlichem Ende!

bedenklich? Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

spyron

Kommentar löschen
Bewertung7.0Sehenswert

"I'm not Forrest Gump, you know?". Schön gespielt, flacht ab der Hälfte aber stark ab hin zu einem Standard Happy End.

bedenklich? 1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 3 Antworten

U-Kraina

Antwort löschen

Also ich fand das ende nicht wirklich Standard.


KlausTrophobie2011

Antwort löschen

Das Ende hat mich enttäuscht, es ist weder happy, noch ist es bad. Es ist so, dass es mich nicht berührt hat.


wastlh

Kommentar löschen
Bewertung9.0Herausragend

Bezaubernd. "Ernst genug". Überraschend offenes Ende.
Gleitende Story, die Momente birgt, die einen dafür belohnen, diesen Film ausgesucht zu haben.

bedenklich? 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 2 Antworten

Bandrix

Antwort löschen

Einfach.Der Satzbau. Trotzdem gut. Interessant.
PS: Schön, dass dir dein Kommetar gefällt. :)


wastlh

Antwort löschen

Prägnanz! :D


lucie

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein Thema für unsere Zeit passend aufbereitet. Sehr anrührend aber nicht rührselig und zum großen Glück kein Hollywood Happyend. Obwohl oder gerade weil der Film in der Erzählform ruhig daher kommt, macht er wunderbar die Befindlichkeit der Gefühle deutlich und läßt den Zuschauer mitleiden und mitfreuen. Das Asperger-Syndrom des Darstellers wird nie zur Schau gestellt obwohl sich alles um diese Krankheit dreht. Der Film gönnt uns einen Einblick in die Lebenswirren dieser Menschen.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 1 Antworten

slartidan

Antwort löschen

Nur damit keine Missverständnisse aufkommen: Hugh Dancy hat kein Asperger-Syndrom :)


Jones

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Ein liebenswerter Film der genau in diese Zeit passt. Der Film hat Romantik, Witz und einige sehr schöne Musiktitel. Die beiden Hauptdarsteller wissen zu überzeugen und so ist es nicht ganz so tragisch dass die Story sehr bekannt vorkommt und keine großen Überraschungen aufweist.

bedenklich? 3 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Fans dieses Films mögen auch