Admiral - Warrior. Hero. Legend.

Admiral (2008), RU Laufzeit 119 Minuten, FSK 16, Drama, Historienfilm

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Kritiker
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5.4
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von Andrey Kravchuk, mit Konstantin Khobensky und Konstantin Khabenskiy

Admiral Alexander Koltchak zeichnet sich durch seine strategische Brillanz und seinen patriotischen Einsatz für die russische Monarchie im Ersten Weltkrieg aus. Auf seinem Weg in die oberste Riege der Marinebefehlshaber trifft er bei einem Bankett auf die schöne Anna Timireva und verliebt sich unsterblich in sie. Daran können weder seine eigene Ehefrau, noch die Tatsache, dass Anna die Gemahlin eines Kameraden ist, etwas ändern. Ihre Zuneigung zueinander erweist sich als unerschütterlich: Selbst als die Oktober-Revolution das Zarenreich überrollt und Koltchak als Oberbefehlshaber der Weißen Armee im fernen Sibirien einen aussichtslosen Kampf gegen die Rotgardisten führt, ist Anna an seiner Seite.


Cast & Crew

Regie
Schauspieler

Kommentare (4) — Film: Admiral - Warrior. Hero. Legend.


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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Epische Schlachten, große Gefühle und etwas Kitsch sind die Zutaten zu diesem fesselnden Historienfilm. Genau diese Mischung zeichnet den Film aus, außerdem braucht diese russische Produktion nicht den Vergleich mit den großen Blockbuster aus Hollywood zu scheuen. Allerdings ist es ratsam etwas über die russische Geschichte zu wissen, bevor man ihn schaut.
Einfach nur ganz großes Kino!

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guggenheim

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Bewertung7.0Sehenswert

Die russische Geschichte eignet sich also für einen Blockbuster. "Admiral" ist, ganz im Stile großen Kinos, eine Mischung aus Kriegsbombast und zarter Romanze. Dabei kann viel schiefgehen und harrsche Kritik zur Folge haben.
Manch einem wird z.B. die Romantik nicht romantisch genug sein. Der westliche Filmegucker ist nun mal große Gesten gewohnt, die hier kaum geboten werden. Es ist eine kühle Romantik, passend zur russischen Witterung, den Umstände, der Zeit und des sozialen Stands. Die Kriegszeiten sind rau, Zärtlichkeit keimt nur sehr schwach. Hinzu kommt, dass die Hauptfigur Koltchak selber ein wohlbedachter Taktiker ist, der sich praktisch nie emotional leiten lässt. Ein kleiner Handkuss ist da aussagekräftiger und meiner Meinung nach auch realistischer als ein feurig-feuchter Schmatzer. Ebenso verhält es sich mit seiner Liebsten, die offenbar aus besseren Kreisen stammt, in denen Contenance angesagt war.
Verherrlichung und Heldenstilisierung werden manche wohl rufen. Natürlich wird hier und da etwas dick aufgetragen, aber letztlich handelt es sich nicht um die Verklärung einer Seite und die Verteufelung der anderen, sondern nur um die Wahl einer Erzählperspektive. Das ist nicht nur legitim, sondern geradezu notwendig, ansonsten würde der Film 4 Stunden lang dauern oder es müssten drastische Einschnitte in der Story vorgenommen werden. Zudem wird zwischendrin recht deutlich, dass eine eindeutige Positionierung gar nicht stattfindet (aus dem Gedächtnis zitiert):

"Wir legen die Weißen und die Roten zusammen."
"Ist ja eh das gleiche Pack. Gott hat sie nicht unterschiedlich bemalt."

Was man tatsächlich kritisch anmerken kann, sind a) die Schwierigkeiten, die man u.U. bekommen könnte, wenn man nicht halbwegs Kenntnis der russischen Historie (Revolution) besitzt (wobei aber auch durchaus die Möglichkeit besteht, dass der Film tiefergehendes Interesse weckt), und b) die v.a. im Mittelteil aufkommenden Längen, die zeitweise arge Konzentration erfordern, um nicht abzuschweifen.

Fazit: "Admiral" ist eine sehenswerte Mischung aus Romanze, Kriegsfilm und Biopic. Die militärischen Manöver sind hart, brutal und ungeschönt, Angriffe hören und fühlen sich an wie tatsächliche Kriegshandlungen, womit diese russische Produktion manch einem Hollywood-Vertreter einiges voraus hat. Man sollte sich, sofern man dem Film eine Chance geben will, darüber im Klaren sein, dass es sich hierbei um relativ klassisches Popcornkino handelt, was das Fehlen einer gewissen Tiefe, v.a. die Charaktere betreffend, beinahe leider schon mit sich bringt. Wer sich für diese Genremischung jedoch zu begeistern vermag, der kann sich "Admiral" bedenkenlos ausleihen.

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Maddy87

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Bewertung7.0Sehenswert

Die Russen beweisen mal wieder, dass ihr Popcorn-Kino durchaus dem Hollywood-Film ebenbürtig ist.
Wer eine gute Surround-Anlage und einen anständigen Fernseher besitzt, der darf sich auf eine imposante Produktion „Made in Russia“ freuen.
Ansonsten ist der russische Blockbuster eine Mischung aus Pearl Harbor und Titanic und hätte ein ganz netter Drama-Historie-Kriegs-(was auch immer)-Film werden können, wenn diese kitschige Liebesgeschichte nicht wäre… Aber irgendwie mussten sie ja die weiblichen Zuschauer in die Kinos locken ;-)

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manitu17

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Triler aufer "The Messenger" DvD gesehen, aber nada von wegen Film?

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