Adventureland

Adventureland (2009), US Laufzeit 107 Minuten, FSK 6, Komödie, Drama, Kinostart 30.07.2009


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Kritiker
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6.8
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99 Kommentare
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von Greg Mottola, mit Jesse Eisenberg und Kelsey Ford

Jesse Eisenberg nimmt einen Sommerjob im Adventureland an und verliebt sich dort in seine Kollegin Kristen Stewart.

Nachdem seine geplante Europareise geplatzt ist, nimmt College-Student James (Jesse Eisenberg) im Sommer 1987 einen Aushilfsjob im lokalen Vergnügungspark an. Bald stellt er fest, dass ihn diese Arbeit perfekt auf das wirkliche Leben vorbereitet – und seine Kollegin Em (Kristen Stewart) auch nicht ganz unterinteressant ist…

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Kommentare (95) — Film: Adventureland


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alex023

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

»Hey now, hey now, don’t dream it’s over.«

Zurückgeblieben und verlassen macht sich College-Absolvent James Brennan auf die Suche nach einem Sommerjob, um sich das anstehende Studium in New York finanzieren zu können, da die Unterstützung seiner Eltern sich auf einmal in Nichts auflöst, als der Vater in eine schlechtere Position versetzt wird. Als er fast überall abgelehnt wird, heuert er im örtlichen Freizeitpark ADVENTURELAND an.
Ein Sommer in Pittsburgh. James erlebt eine überraschend aufregende Jahreszeit, die doch ganz von ihrer Unaufgeregtheit dominiert wird. Dies mag zunächst paradox klingen, ist es aber gar nicht. Regisseur und Autor Greg Mottola kreiert eine fast schon zu stille, aber stets authentisch-greifbare Atmosphäre, die alles so beiläufig erscheinen lässt, wie es möglicherweise auch ist. Immer wieder unterlegt von Lou Reeds sehnsüchtiger Stimme, fasziniert vom Anblick der blassblauen Augen der jungen Emily, bewegt sich James vom nervtötenden Alltag an den Spielbuden (Rock me Amadeus! – „Jesus Fucking Christ! They play this song like 20 times a day!“) zu unsicheren Annäherungsversuchen an die hübsche, geheimnisvolle Mitarbeiterin, die nie ihr wahres Gesicht zu zeigen scheint und launigen Gesprächen mit einem Bilderbuchnerd, der sich über sein eigenes Studium lustig macht, einem abgehalfterten Möchtegernrockstar, dessen Probleme so klar ersichtlich vor ihm liegen wie die stets nicht funktionierenden Fahrgeschäfte des Parks oder mit der opulent-aufregenden Parkschönheit, die selber nicht weiß, weshalb sie dies und jenes tut. James ist der Held der Menge, wenn er seine kleinen, etwas krummen Joints verteilt, erkauft sich dadurch ein wenig Sympathie; was er eigentlich gar nicht muss, da ihn irgendwann sowieso alle irgendwie mögen. Das Drehbuch wirkt an einigen Stellen manchmal etwas hektisch oder sogar repetitiv, doch gerade die Simplizität in der linearen Narration ermöglichen es der Geschichte ihre einfache Brisanz angenehm zu entfalten. Denn mit ganz geschickten Mitteln gelingt es hier ursächliche Probleme eines der Lieblingsthemen der Filmwelt offen zu legen: die Liebe. Natürlich hat schon fast jeder Mensch der Welt sich selbst irgendwie ein Bild von ihr gemacht, unzählige Filme haben sich ihr angenommen und fast immer ist sie fester Bestandteil einer Erzählung. Ein gescheiterter, alternder Musiker, der sich nie seinen Traum erfüllen konnte und deshalb, ohne eine Ahnung zu haben, wovon er überhaupt redet, dem Rest der Welt vorgaukelt, er hätte schon mit Lou Reed gespielt, trägt die Eintönigkeit seiner Ehe nicht aus und sucht sich deshalb immerzu wieder Ablenkung in Form jüngerer Frauen. Hier findet sich die junge Emily, unschlüssig, was sie mit ihrem Leben anfangen möchte, drangsaliert durch strenge Stiefmutter und unentschlossenen Vater, geplagt vom Verlust der richtigen Mutter, die sich dem Schein des Status hingibt und die unnötige, verhängnisvolle Affäre beginnt. Doch als James, ein junger Mann mit seinen Problemen, aber mit Visionen, Ideen und Träumen (davon, als erlebender Journalist durch die Welt zu reisen und großartige Erfahrungsberichte zu schreiben), in Erscheinung tritt und nach und nach Ems Herz für sich zu gewinnen scheint, beginnt die Fassade des Unglücks zu bröckeln, sie fängt an zu realisieren, dass sie ihr Leben gegen die Wand zu fahren droht. Nur einer lernt wohl nie: es heißt „Satellite of Love“ und nicht „Shatellite of Love“, doch da nickt er nur und lächelt. „That’s what I meant.“ Natürlich war das so. Vor allem, wenn man ADVENTURELAND nicht zum ersten Mal sieht, bemitleidet man James irgendwann für seinen schier grenzenlosen Enthusiasmus, für seine Naivität, die er so offen präsentiert und mit seinen Handlungen anpreist. Jedoch muss man dann selber resümieren, dass diese Ansicht vielleicht schon im Ansatz falsch sein müsste. Denn weshalb sollte er diese Grundeinstellung nicht haben? Eigentlich spricht nämlich nichts dagegen.

Am besten funktioniert ADVENTURELAND in den Momenten, wenn wirklich gute Stücke der 80er-Musik eingespielt werden und die Figuren bloß gezeigt werden, wie sie, auf welche Weise auch immer, interagieren. Ich bin offen gesagt ein großer Fan dieses Musikjahrzehnts, jedoch hat irgendjemand mal zu mir gesagt: die 80er hatten die beste, aber auch die schlimmste Musik aller Zeiten. Dem kann man so zustimmen. Ebenso schlimm waren vielleicht auch noch einige Angewohnheiten wie schrille Farben und das ewige Kaugummikauen. Jedoch finden sich hier auch einige Prachtstücke der Musikgeschichte. Wenn James und Emily dem Feuerwerk beiwohnen und Crowded House „Don’t Dream It’s Over“ erklingt, fühlt man den Bombast in jeder einzelnen Faser. Ebenso wie David Bowies „Modern Love“ oder The Outfields „Your Love“ die Stimmung heben. Zusätzlich zu erwähnen sei die Sequenz, in der James, Em und Joel high Autoscooter fahren und The Cures „Just Like Heaven“ die Ohren erreicht. Hier werden wirklich schöne audiovisuelle Kompositionen getätigt, die in ihrer Einfachheit bloß schon begeistern können. Manchmal reicht so etwas dann schon vollkommen. Eine weitere Stärke des Films sind die Dialoge, die so ruhig und beiläufig geführt werden, als wären sie nur Beiwerk, strotzen sie dabei aber von zentraler Wichtigkeit. Denn ohne diverse Gedankenspiele wären viele Dinge nie so passiert, wie sie es letztlich tun. Schließlich muss man auch noch konstatieren, dass es Mottola hier gelingt, eine Stimmung zu erzeugen, die ich weder beschreiben noch so recht greifen kann, die sich aber allemal willkommen bei mir anfühlt und die ich gerne in anderen Filmen auf so oder auf ähnliche Weise erfahren würde. Es ist nicht nur die Wohlfühlatmosphäre, die Beschaulichkeit, das subtil-skurrile (so herrlich komische Verhalten) des von Bill Hader grandios dargestellten Parkleiters Bobby, diese Musik, die ganz klar aus einer vergangenen Zeit stammt – es ist dann eben das alles. ADVENTURELAND funktioniert als Gesamtpaket, wie es nicht immer jeder Film schafft, und versprüht seinen ganze eigenen Charme, der so liebenswert ist, ohne weichgespült zu sein, sondern einfach nur schön zum Anschauen. Und wenn draußen mal wieder die Sonne untergeht zum Ende des Sommers, der Horizont sich rot färbt und milde Luft durch das weit geöffnete Fenster hereinströmt, dann, ja dann, werde ich mir ADVENTURELAND wieder einmal ansehen. Einfach, weil es irgendwie schön ist. („Here I go again on my own, going down the only road I’ve ever known.“

Fazit: Greg Mottolas ADVENTURELAND ist also für all diejenigen, die auf die abgefahrene 80er-Musik stehen, auf schrille Beats und Farben, eine Menge Retrocharme und zudem die Simplizität einer Romanze, die in ganz wenigen Schritten und mit geringen Mitteln zeigt, wie kompliziert die Liebe und das Leben selbst dann doch wieder sein können. Oder sei es eben einfach denjenigen empfohlen, die sich in einer ganze bestimmten Stimmung wohlfühlen möchten.

[http://planetofpictures.blogspot.de/2014/09/adventureland-us-2009-greg-mottola-ein.html]

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Hate

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Jedes Jahrzehnt hat zu Recht seine eigene Musik, die im jeweiligen Kontext dann auch entsprechend funktioniert. Schöner Kommentar zu einem tollen Film. Auch wenn mich leider James immer sehr genervt hatte.. Kristen hat er da einfach nicht verdient. :/
Jesse Eisenberg funktioniert für mich iwie nur als Arschloch, darin ist er einfach perfekt. Aber Sympathien kann ich für den einfach nicht entwickeln..^^


alex023

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Hm, kann in etwa erahnen, was du da meinst, aber für mich funktioniert dieser Charaktertypus genauso, dass er erstmal wie ein etwas nerviger Loser wirkt, den man doch gern hat. Und dann entwickelt sich das irgendwo etwas "unkonventionell", wirkt alles eher ein wenig absurd, sodass es schon wieder realistisch und dann auch logisch ist. Und er hat mich hier wieder überzeugt, ich kann Jesse Eisenberg sehr gut leiden, aber ich denk, das ist dann einfach 'ne Geschmackssache, nicht jeder kommt mit jedem gleich gut klar. Und sicher, die Arschloch-Rolle stand ihm nochmal um so einiges besser. Erinnert mich wiederholt daran, dass ich "The Social Network" dieses Jahr noch nicht gesehen hab, wird bald nachgeholt.
Und ich dank dir natürlich auch.


Luke_92

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Bewertung5.5Geht so

Mit Ryan Reynolds und Kristen Stewart, zwei der flachsten Schauspieljünglinge der letzten Jahre, hat >Adventureland< noch ehe der Vorspann anläuft einiges an Rückstand aufzuholen. Reynolds bleibt in gewohnter Manier belanglos, Stewart agiert aber besser als erwartet. Trotzdem ändert das nichts daran, dass Greg Mottola ein verheißungsvolles Setting und eine in Ansätzen gute Coming-of-Age-Story verschenkt. Das Drehbuch schafft es weder gute Lacher zu produzieren noch auch nur einen einzigen wirklich liebevollen Charakter zu präsentieren. Selbst >Superbad<, der gar nicht so sehr wie dieser Streifen darauf aus ist, ernst zu wirken, überzeugt in seinen sentimentalen Momenten wesentlich deutlicher.
Fazit: Ein Ausflug in den Vergnügungspark wird mit >Adventureland< zwar nicht zum Trauerspiel, aber dennoch zu einem Tag, den man auch hätte sinnvoller nutzen können.

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bestseimon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

ADVENTURELAND ist ein ganz Besonderer unter den Coming-of-Age-Filmen. Nicht weil er so viel Neues oder Überraschendes erzählt, sondern weil er das Erwachsenwerden und all die Dinge, die einem dabei so widerfahren und beschäftigen mit am besten transportiert. Man hat das Gefühl, einfach einen Ausschnitt aus dem Leben eines Teenagers zu sehen und erkennt in vielen Momenten vielleicht sogar sein eigenes Leben, seine eigenen Vergangenheit wieder. Regisseur und Autor Greg Mottola, der bereits bei SUPERBAD Regie führte, konfrontiert den Zuschauer mit, in diesem Lebensabschnitt, alltäglichen Situationen und zieht ihn so in die Welt dieses Films hinein. Diese Welt wirkt nicht abgehoben, oder künstlich dramatisiert, sondern einfach ganz normal, eben wie aus dem Leben gegriffen. Und das ist es vor allem, was ADVENTURELAND auszeichnet. In vielerlei Hinsicht ist es auch ein sehr nostalgischer Film, besonders in einer Jahreszeit wie dieser. Das sommerliche Gefühl wird hier wirklich sehr intensiv vermittelt, sodass man sich unweigerlich nach dieser Zeit sehnt.

Ein weiterer Pluspunkt sind die ebenso wunderbar ehrlich und lebensnah gezeichneten Charaktere, die sich von den typischen Stereotypen abgrenzen. Das macht es sogar schwer, die Rollen genau zu benennen, denn jede Figur hat ihre Ecken und Kanten und das macht sie auch so sympathisch und zugänglich. Aber natürlich würden sie ohne die richtigen Darsteller nie so gut funktionieren. Jesse Eisenberg passt mal wieder perfekt und verkörpert seine Rolle beeindruckend unaufgeregt und überzeugend. Er trägt den Film im Grunde ganz alleine, da merkt man wieder einmal, dass er einer der größten Talente im Moment ist. Auch die von mir eigentlich immer etwas zwiespältig wahrgenommene Kristen Stewart ist diesmal wirklich gut, auch wenn sie nicht großartig viel anders macht als sonst. Hier passt ihre Art allerdings wunderbar. Desweiteren hat auch noch Ryan Reynolds eine Rolle, eine sehr interessante sogar, denn man weiß nie so richtig, was man von ihm halten soll. An seiner Figur macht sich die starke Charakterzeichnung fast am deutlichsten bemerkbar. Den seine am Anfang eindeutig wirkende Rolle hat in Wahrheit viel mehr Facetten, als man erst angenommen hatte. Das liegt natürlich auch an seinem passenden Spiel, das zwar etwas zurückhaltend rüberkommt, aber eben für die Rolle genau richtig so ist.

Zu alldem gesellt sich noch ein großartiger Soundtrack, der perfekt in die Stimmung dieses Films passt und einige Momente wirklich groß werden lässt, beinahe magisch. Dadurch hat der Film mir einmal mehr klar gemacht, wie schön es doch ist, selbst in so einer Coming-of-Age-Geschichte zu stecken. Vielleicht ist das sogar die beste Zeit im Leben und ADVENTURELAND hat mir klar gemacht, diese noch mehr zu genießen und auszunutzen. Und wenn das ein Film schafft, dann muss ich ihm anerkennen, dass er etwas Besonderes ist.

http://planetofpictures.blogspot.de/2014/02/adventureland-us-2009-greg-mottola.html

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alex023

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Er gibt ihm die (verdiente!) 8 und so einen wunderbaren Kommentar. ♥


bestseimon

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Danke :) Manchmal merke ich halt beim schreiben, dass ich den Film viel besser fand, als es die Wertung aussagt.


Gabster

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Ich bin eher zufällig auf Adventureland gestoßen, hatte Lust auf einen Nerd-Film mit Jesse Eisenberg, den ich mal eben an einem verkaterten Morgen mir ansehen konnte. Was ich dann aber zu sehen bekam, ging weit über das hinaus. Adventureland ist ein absolut großartiger Film. Die Frage, wieso er so großartig ist, ist aber nicht so ohne weiteres zu beantworten. Zunächst einmal sind da die wundervollen Schauspieler, der schon erwähnte Jesse Eisenberg, der hier ähnlich sympathisch auftritt wie schon in Zombieland und vor allem auch Kristen Stewart, die mich aus den Socken gehauen hat. Sie ist nicht nur eine verdammt coole Schauspielerin sondern auch überraschend wandlungsfähig mit einem sehr hintergründigen, cleveren Spiel. Zum Glück versucht sie hier nicht allzu oft, witzig zu sein, denn das ist sie nicht. Macht aber auch nichts, das sind Eisenberg, Wiig und Bush dafür umso mehr. Und wer hätte gedacht, dass ich mal Ryan Reynolds angucken kann ohne das Bedürfnis, mich aufzuhängen. Es geschehen tatsächlich noch Wunder.
Die Handlung von Adventureland ist kaum der Rede wert, was allerdings sehr angenehm ist, dadurch kann sich der Film viel intensiver mit den Charakteren beschäftigen. Gerade diese Reduziertheit ist es, die den Film so auszeichnet. Darin erinnert er mich sehr an den großartigen Dazed and Confused.
Als Sahnehäubchen hat Adventureland noch einen tollen Soundtrack und einige Anspielungen auf klassische Literatur zu bieten. Adventureland ist ein Film, der einen glücklich macht, der mir sowohl den Tag versüßt hat als auch einmal wieder gezeigt, was Kino alles leisten kann, wenn der Regisseur bescheiden und unprätentiös an die Sache herangeht. Gäbe es doch nur mehr von diesen Filmen.

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Wendigo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Als ich Adventureland geschaut habe, habe ich nichts besonderes erwartet, fand Ihn aber doch besser als ich gedacht hätte.

Ich bin in meiner Meinung dass Kristen Stewart gut spielen kann - wenn man Sie lässt, was ich ohne je die Twilight Filme gesehen zu haben, meine - bekräftigt worden (hatte vorher 'Willkommen bei den Rileys' gesehen, da hatte Sie mich vollends überzeugt). Auch Jesse Eisenberg und die meisten Nebendarsteller gefielen mir gut bis sehr gut, lediglich Ryan Reynolds kam mir immer Fehl am Platze vor (die Rolle des 'Players' passt m. E. nicht wirklich zu Ihm).

Die Story ist nichts neues, aber gut verpackt und umgesetzt, hier und da gibt's 'nen Lacher, und der Park ist auch nett anzuschauen. Teilweise auch mal Lieder nach meinem Geschmack bzw. die ich auch so höre (u. A. The Cure - Just like heaven <3) mit dabei. Das wird auch immer seltener. Der Film läuft zwar teilweise etwas an einem vorbei, hat also so seine längen, und fesselt nicht konstant, macht aber trotzdem richtig Spaß. Liegt vllt. auch daran das ich selbst ein klein bisschen wie der James Brennan bin. Wenn man sich irgendwie selbst wieder erkennen kann, spricht das immer für den Film.

Weil mir die Story sehr gut gefiel, und ich Ihn (großteils) gut gespielt fand, würde ich Ihn auch empfehlen - also anschauen! ;-)

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hallidalli

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Bewertung7.0Sehenswert

ein echt liebenswerter detailverliebter Film der toll, lustig und vorallem sehr sympatisch von allen Darstellern gespielt wird. Dieser Film läuft anders ab als andere und nichts ist perfekt, achtet mal darauf wenn Ihr ihn seht. Gruss.

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FalloutGhost

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Bewertung9.5Herausragend

super film der mit der richtigen depri-musik! der einzigartige charme hat mich begeistert und die charaktere sind sehr sympatisch und interessant ! nur wird der film an einigen stellen ein wenig langweilig ..

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mikkean

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Bewertung7.5Sehenswert

Der Typ, der diesen Zuckerberg gespielt hat - und die, die diese Vampir-Tussi verkörpert. Da haben sich ja die beiden richtigen ins "Adventureland" verirrt, einen vorsintflutlich anmutenden Vergnügungspark, in dem die Attraktionen genau so erfrischend rüberkommen wie Charade an einem Spiele-Abend mit Omi und Opi. Eisenberg und Stewart - so heißen sie doch - ziehen doch immer die selbe Schnute, diese zwei. Passt aber perfekt. Bitte nicht den Fehler begehen, bockige bis freudlose Gesichts-Ausdrücke mit Schauspiel-Talent oder Sympathie gleichzusetzen. Gerade Kristen Stewart "spielt" hier zur Abwechslung mit Lust an der Sache, das macht sie erstens, menschlich sympathisch und zweitens, lässt es einen diese grässlich gestelzten, zu Tode erstarrten, Liebes-Bekundungen der "Twilight"-Filme vergessen. Eine gewisse Dämpfung der Gefühle ist aber durchaus angebracht. "Adventureland" ist ein Film über die ewige Suche nach dem Ziel, der eigenen Identität, dem großen und kleinen Etwas, das diese ganze verdammte Kacke, namens Jugend und Erwachsenwerden, wert ist.
Das einfach alles erträglicher macht. Auch, weil uns schmerzlich bewusst wird, dass die Schule
doch aufs Leben vorbereitet - schließlich treffen wir selbst im Fegefeuer eines abgestandenen Vergnügungsparks immer wieder auf die gleiche Cliquen-Ideologie, die selben Kasten. Aber auch wunderbare mehrdimensionale Geeks und Kumpels.
Ach ja, da ist es (nicht) ganz egal, dass der Film 1987 spielt. Denn Musik nimmt einen besonderen Platz in "Adventureland" ein - schon länger her, dass man einen kleinen, unaufgeregten Streifen mit so coolem Soundtrack gesehen hat. Hüsker Dü, The Replacements, Lou Reed, Big Star - die megastarken Typen halt, die den Subkontext des Films in ihren zeitlosen Songs widerspiegeln - "Satellite Of Love", "Bastards Of Young", "Don't Wanna Know If You're Lonely". Wow, ich war ja noch ein Knirps, als die zum Teil noch unterm Mainstream-Radar agierten. Aber ich fühle mich trotzdem etwas alt, wenn ich diese aufregenden Zeiten denke, an denen ich ja gar nicht teilhaben konnte, irre. Muss die Wehmut sein. So gesehen passt es super zu "Adventureland", dieses Gefühl. Zu Spüren, dass die Zeiten doch vorübergehen und nicht wiederkommen. Dass das alles doch hinter einem liegen wird. Und dass wie Hüsker Dü & Co. endlich irgendwann "das echte" dem Mainstream erobert. So wie "Adventureland", einen aufrechten, gefühlsechten Film, der sich einfach am ganzen aufgesetzten Coming of Age-Kram nach Muster F vorbei geschmuggelt hat.

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TinaCocaine

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Bewertung6.0Ganz gut

So richtig weiß ich immer noch nicht, was genau mir der Film sagen soll, aber ich fand ihn recht ansprechend, teilweise amüsant und musikalisch gesehen top. An der Besetzung kann ich persönlich ein bisschen rummeckern, weil ich leider beide Hauptdarsteller nicht wirklich mag, was aber mein persönliches Problem ist. Ziemlich seicht und sympathisch kommt das Filmchen dahergeschlichen, bezirzt einen mit seiner Harmlosigkeit und einigen wirklich nett anzuschauenden Szenen. Mich hat es allerdings extrem gestört, dass ständig bekifft und besoffen Auto gefahren wird. Meines Erachtens hat sowas in einem Film mit einer solchen Zielgruppe nicht unbedingt etwas zu suchen und war hier auch völlig unnötig. Ich bin sicherlich niemand, der ein Gegner von Alkohol ist und ich weiß auch, dass unsere Jugend versoffen und verkifft ist, genau wie ich früher :-), aber es muss trotzdem nicht derart normalisiert werden, wie in "Adventureland". Ansonsten wirklich recht gut, wenn auch für mich persönlich eher nichtssagend..

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Co-Pilot

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Da wurde gekifft? Muss mir entgangen sein... Im Ernst, ich fand den so lahm, evtl bin ich aber ja auch between mal kurz eingenickt ;)


TinaCocaine

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Och, doch so gaaaanz dezent wird da gesoffen und gekifft :-D


Martin Oberndorf

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Bewertung4.5Uninteressant

Jaja, hin und wieder gibt es Filme, mit denen man wenig anfangen kann, obwohl ihn viele mögen.
Man findet sie nicht schlecht, aber richtig warm wird man mit ihnen nicht.
Tja, das ist für mich "Adventureland"
...
Nein. Ich habe ihn mir nicht gestern im Fernsehen angesehen.
Ich wusste gar nicht, dass es ihn gespielt hat.
Und ich schaue auch grundsätzlich keine Filme im TV. Werbung und so.
Aber vor ca. 1-2 Wochen hab ich ihn mir zum zweiten Mal von meiner DVD gesehen. Das erste Mal liegt schon etwas zurück, ca. 2 Jahre, oder vielleicht auch etwas mehr.
Ich hatte ihn gar nicht mehr so schlecht in Erinnerung. Ich wusste er war kein Überflieger, aber ich dachte, er wäre ganz gut.
Nun denn, wieder rein damit in den Player.

Naja... Meins ist es nicht.
Zuerst mal gibt es ein Gespräch mit den Eltern von unserem Protagonisten, bei dem man denen einfach nur wünscht, dass er ihnen gleich eine reinhaut.
Dir Eltern haben weniger Geld und... Naja. Am Leichtesten lässt sich doch bei der Schulbildung des eigenen Kindes sparen. Das teure Essen ist uns das Geld wert, aber ob der Sohn eine vernünftige Schulkarriere macht, tangiert uns äußerst periphär.
Okay dachte ich mir: die sollen wahrscheinlich so unsympathisch sein.
Dann kommt er nach Adventureland und dann geht es los.
Ja, der Film hat seine interessanten Stellen, und seien die Abzockeversuche oder der rockende Amadeus. Nichtmal Kristen Stewart stört hier. Nein, sie passt sogar!
(Zur Info: ich stehe Twilight absolut neutral gegenüber, weder positiv noch negativ. Aber Stewart war in der Reihevschon krass falsch besetzt und spielte einfach schlecht.)
Aber trotzdem... das große Etwas hat mir gefehlt.
Jaja, es gibt schlimmeres und ja, vielleicht bin ich unfair aber ich finde, dass das Potenzial absolut nicht ausgeschöpft wurde.
Für eine gute Coming-of-Age-Geschichte viel zu unoriginell. Denn trotz der Handlung gibt es weder tolle Charaktere noch kultige Dialoge oder skurille Einfälle.
Stattdessen Kifforgien en Mass. Ich bin ja tolerant, was die Verbindung von Film und Drogen angeht.
Obwohl ich privat eher ein Gegner von Drogen bin (ich selbst nehme weder illegale noch härtere legale, also kein Alkohol oder Zigaretten), finde ich das bei einem Film nicht so störend, immerhin bin ich ja auch gegen Gewalt und liebe Tarantinofilme. Aber bei Adventureland war mir dieser ganze Kifferwahn schon etwas zu viel. Hier ist es nämlich nur als Lückenfüller eingesetzt.
Wenn uns mal nichts anderes einfällt, zeigen wir mal ein paar vollkommen zugekiffte, lachende Teenager und Punkt. Macht ja Spaß beim Zusehen. So sollte es zumindest sein.
Ähnliche Filme wie "About a Boy" oder der gottgleiche "Juno" haben alles, was dem Film hier fehlt: Originalität, kultige Dialoge und geniale Charaktere.
Aber der Film ist auch nicht vollkommen schlecht.
Er hat seine Momente. Und wenn die kommen, dann schaut man auch gerne zu.
Aber die sind leider viel zu selten eingebaut.
Und obwohl ich an und für sich ein Fan von Coming-of-Age-Filmen und Tragikomödien bin, hat mir dieser Film nicht so zugesagt.
Vielleicht klingt es hier jetzt schlimmer als es ist.
Er ist knapp unter dem Durchschnitt.
Finde ich zumindest.

PS: Wer hier wieder die FSK vergeben hat... Seufz. Wie gesagt vielDrogen und Alkohol. Wegen sowas wurde schonmal ein FSK16 vergeben und hier ist es ab 6. Man sollte den nicht mit den Kleinen gucken. Echt nicht.

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alex023

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Sorry, dass ich den hier rauskrame, aber da hätte ich doch noch so 1-2 Fragen:
1.) "Denn trotz der Handlung gibt es weder tolle Charaktere noch kultige Dialoge oder skurille Einfälle." -> wer sagt, dass ein solcher Film die haben muss? Sollte bei CoA nicht eher Wert auf Charakterentwicklung (Innen- & Außenleben) und deren Probleme gelegt werden?
2.) "Aber bei Adventureland war mir dieser ganze Kifferwahn schon etwas zu viel. Hier ist es nämlich nur als Lückenfüller eingesetzt."
Könnte es nicht auch eventuell sein, dass es die innere Zerissenheit und Unentschlossenheit verbunden mit Zukunftsängsten sowie Ungewissheit über das Kommende der Protagonisten widerspiegelt, was im Rausch verdrängt werden soll?


Martin Oberndorf

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Ach du Schande, 3 Monate ist das schon wieder her!? :)

Natürlich muss das nicht so sein und natürlich kann das so sein, das sind halt nur Sachen, die mich an dem Film gestört haben. "Vielleicht liebet morgen" ist ein guter CoA-Film, odet auch der grandiose Breakfast Club.
Also das sind halt welche, die meinen Vorstellungen entsprechen.


Mr. Pink

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

♪♫ Komm mit mir ins Abenteuerland
Auf deine eigene Reise
Komm mit mir ins Abenteuerland
Der Eintritt kostet den Verstand ♪♫

Okay, den Verstand kostet "Adventureland" jetzt nur bedingt, da der Film im Free-TV lief, musste ich für diesen Ausflug nicht mal Eintritt bezahlen, aber ich denke, ich habe hier etwas sehr interessantes gefunden. Einen Film nämlich, der eigentlich extrem sinnlos und objektiv gesehen ziemlich mittelmäßig ist, mich aber trotzdem voll begeistert hat. Wieso weiß ich nicht, es ist halt so. "Adventureland" ist eine gelungene Mischung aus Drama und Komödie mit guten Schauspielern und Jesse Eisenberg. Eigentlich wirkt die gezeigte Coming-of-Age-Geschichte aber trotz aller Vorzüge weder neu, noch überraschend, und besticht auch nicht durch Tiefgründigkeit oder komplexe Ausarbeitung. Es ist einer dieser Filme, die zwar sehenswert und ganz nett sind, die es aber auch wie Sand am Meer gibt. Aber auch am Strand liegt es sich eben an manchen Stellen bequemer als an anderen, obwohl auf den ersten Blick nichts bedeutend anders ist. Und deswegen hat es hier einfach klick gemacht. Reine Willkür trifft auf einfühlsame Augenblicke und aufrichtige Gefühle. Und das funktioniert für mich hervorragend. Ich habe mit den Protagonisten mitgefühlt, über den unsinnigen Humor gelacht und mich ganz nebenbei an dem tollen Soundtrack erfreut. In dieses Abenteuerland lasse ich mich gerne mitnehmen.

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Hornblower

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Wenn der Dir gefallen hat, kann ich mich ja auf was freuen - den hab ich am WE aufgenommen. :)


Mr. Pink

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Ja, kannst du. Viel Spaß dann im Abenteuerland! :)


Co-Pilot

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Bewertung5.0Geht so

Mittlere Enttäuschung...

Habe im Vorfeld viel gutes über Adventureland gehört und war gespannt ihn endlich im Free-TV ansehen zu können. Anfangs kann Adventureland seinem Ruf als gute Komödie gerecht werden, aber leider nur zu anfangs - und der Film dauert schliesslich 2Std.

Für meinen Geschmack driftet er zusehends ins Drama ab, Lacher sind mit der Lupe zu suchen und um so länger Adventureland andauert, desto weniger lustig wird er. Schade, hätte mal wieder eine gute Kult(ige)-Komödie werden könnnen :(

Bonuspunkt noch für den tollen Soundtrack.

Fazit:
Wie jeder Movie startete auch Adventureland bei mir mit 5,0 neutralen Punkten. Up´s & Down´s ergeben dann meine Endbewertung. Adventureland geht mit etwas enttäuschenden, grade noch akzeptablen aber auch wiederum nicht komplett enttäuschenden 5,0 Punkten in the books.
*kann man ansehen*

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Benjamin Barker

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Mir ist schon bewusst, warum "Adventureland" im Tenor so bescheiden abschneidet. Kirsten Stewart mag schließlich niemand und vom "Superbad"-Regisseur hat man sich wohl auch etwas anderes erhofft. Dabei verbirgt sich dahinter ein wunderbar verständnisvoller Coming-of-Age-Film, der natürlich die für dieses Subgenre üblichen Themen behandelt, aber dabei sehr behutsam vorgeht und allen Charakteren genügend Spielraum gewährt. So steht hier nicht mal Eisenberg allein im Mittelpunkt, auch eine handvoll anderer Figuren bekommt ihren eigenen Platz in der Geschichte. Zudem wartet der Film mit einer tollen Atmosphäre, ganz im Zeichen seines Zeitgeistes auf und ist in meinen Augen - entgegen einiger Meinungen - an vielen Stellen wirklich witzig. Bill Hader als verschrobener Parkaufseher ist ein echtes Highlight, trotzdem bleibt der Humor des Films ebenso geerdet und auf Augenhöhe wie seine Charaktere. Ein wunderbar ehrlicher, warmherziger und lockerer Film, mit perfekter Balance zwischen Komik und Tragik - ein mittlerweile rar gewordenes Gefühl im US-Mainstream-Kino. Unterschätzter Streifen, den man durchaus auch mehrmals gucken kann - auch wenn ich bei dem Genre aktuell eh schnell schwach werde. Und ich mag Kristen Stewart. So.

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SchorschDiego

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"Ein wunderbar ehrlicher, warmherziger und lockerer Film, mit perfekter Balance zwischen Komik und Tragik - ein mittlerweile rar gewordenes Gefühl im US-Mainstream-Kino."

Sehr schön gesagt.


Benjamin Barker

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@SchorschDiego: Vielen Dank.
@stalker: Zählt auch so. ;)


mcclane91

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Warum das Glück in der Ferne suchen, wenn es doch manchmal direkt vor der eigenen Haustür in den kleinen Dingen des Lebens liegt?
Der notorische Loser und Romantiker James plant den Sommer seines Lebens. Er möchte nach Europa reisen, bevor er mit seinem Studium in New York beginnt. Doch finanzielle Probleme seiner Eltern durchkreuzen den perfekten Plan. James, der noch nie in seinem Leben wirklich gearbeitet hat, muss sich einen Nebentätigkeit suchen. Aufgrund seiner mangelnden Fähigkeit bleibt ihn nur ein Job im lokalen Freizeitpark, dem Adventureland. Es vermag ein besonders trister Sommer zu werden...
Mit "Adventureland" schafft Mottola einen Coming-of-Age-Film, der mit dubiosen Charakteren und einer stimmigen 80er-Jahre-Szenerie zu überzeugen weiß. Sicherlich ist Adventureland kein intelektuelles Nonplusultra und auch kein humoristischen Feuerwerk, doch wer den Tag mit einem Lächeln im Gesicht beenden möchte, der kann guten Willens zu Adventureland im DVD-Regal greifen. Es ist ein klassicher "Feel-Good-Movie", bei dem immer eine Prise Melancholie mitschwingt. Eisenberg überzeugt in seiner Paraderolle als Außenseiter und auch Kristen Stewart weiß den Zuschauer zu beeindrucken. Nicht zu vergessen ist der ausgezeichnete Soundtrack mit The Cure, David Bowie & Falco. Und nun "Rock me Adameus" ;)

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cpt. chaos

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Bewertung4.0Uninteressant

Harmloser, weitestgehend ausdrucksloser und reichlich unwitziger Comig of Age-Vertreter. Bestenfalls nett, aber in der Summe einfach viel zu bedeutungslos! Dann doch besser nochmals "Breakfast Club", der ist echt prima und verfügt zudem über einen genialen Soundtrack, den "Adventureland" wohl auch gerne vorweisen würde, weshalb ich auch nicht verstehen kann, dass die Musikzusammenstellung dieses Streifens allgemein sonderlich hervorgehoben wird! Jedem das Seine!
Einziger Lichtblick war für mich der Freizeitparkverwalter, der sich mit seiner strohblonden Partnerin für einige humoristische Einlagen verantwortlich zeigen durfte.

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MaxN91

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Bewertung7.0Sehenswert

Nach dem urkomischen Superbad schlägt Greg Mottola mit "Adventureland" eine etwas andere Richtung ein. Hier handelt es sich um einen romantischen Coming-Of-Age-Film mit humorischen Elementen , die einen allerdings mehr schmunzeln als laut loslachen lassen. Generell ist die ganze Geschichte unglaublich ruhig erzählt und entwickelt dadurch ein ganz eigenes Feeling. Dazu trägt ebenfalls das coole 80´s-Setting und der bärenstarke Sountrack bei, welche den Film zu etwas Besonderem machen, obwohl die Storyline an sich wenig Überraschungen bietet. An vielen Stellen wirkt der Film einfach zu gradlinig, zu brav und deshalb zu vorhersehbar. Der Cast hat mit allerdings wunderbar gefallen: Jesse Eisenberg überzeugt erneut in seiner Paraderolle und Bill Hader sorgt wie gewohnt für die komischen Momente. Überrascht hat mich Kristin Stewart, die wirklich überzeugen konnte und mir damit beweist, dass sie mehr draufhat als die Vampirella mit dem über 2 Stunden anhaltenden starren Blick. Was Adventureland allerdings für mich erst sehenswert macht ist die immer mitschwingende Melancholie der Haupt- und Nebencharaktere, die zwar auf den ersten Blick wie Freaks erscheinen mögen, auf den Zweiten aber erkennen lassen, dass es sich lohnt für seine Träume und Wünsche einzustehen. Fazit:"Adventureland" hebt sich zwar durch seinen coolen Look und seinen tollen Sountrack von der üblichen Coming-Of-Age-Romanze ab, lässt im Bereich der Story allerdings genau diese Innovation vermissen. Trotzdem ein sehenswerter, ruhiger Film, welcher sich wunderbar für einen gemütlichen Filmabend mit der Freundin eignet. "ROCK ME AMADEUS!"

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ezemeze

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Smoother Film, gleichzeitig ehrlich weil nicht auf "Cool" gemacht. Kristen Stewart jetzt auch mal wahrgenommen, angenehm überrascht.

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midesp

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Kann ich mich nur anschließen.. in dieser Rolle hat sie mich überzeugt!


Ichundso

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Bewertung6.0Ganz gut

Kristen Stewart ist toll, aber auch sie ist keine Wunderwaffe und kann nicht alles retten. Was sie aber kann ist, gemeinsam mit Jesse Eisenberg, einen durchschnittlich geschriebenen Liebesfilm vor der Belanglosigkeit zu bewahren. Die beiden sind ein wunderbares Leinwandpaar, natürlich und unaufgeregt. Obwohl das Skript es hergegeben hätte, verfallen beide zu keiner Zeit in übertriebenes Comedygetue und das ist das, was Adventureland ausmacht. Denn ganz ehrlich: Besonders witzig ist nur die Szene, in der Jesse Eisenberg aus dem Pool steigt und der Entertainment-Faktor ist nicht gerade auf dem Level eines Films wie Juno oder Easy A. Aber süß ist das Ganze. Süß und nostalgisch und angenehm unschematisch. Und mit Kristen Stewart. Ein klassischer 3 Sterne-Film.

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Baumkopf Holzfaust

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jo. Hab nur Kirsten gelesen, da gingen bei mir die Hormone durch :-). Aber Kirsten Steward (guugel...nachguck...ach DIE...wow...den Schlafzimmerblick kann sie ja) ist ja auch ganz lecker


Ichundso

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Ach, seufz. Sie ist fantastisch.


Fulsome.

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Bewertung7.5Sehenswert

It's just the same old story of love.
And what a fucking great soundtrack!

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geheimer333

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Bewertung7.5Sehenswert

Adventureland

Wieso wird Eisenberg eigentlich von so vielen Seiten gehasst? Der ist doch gut. Naja ok, sein Haarschnitt ist die Ausgeburt des Teufels und geben ihm den Perfekten Nerdlook, aber sonst?
Mich hat er schon in "The Social Network" und "Zombieland" gut unterhalten, wie auch jetzt erneut in "Adventureland".
Aber hier dreht sich nicht alles um Eisenberg also Schluss mit dem Thema.
"Adventureland" bietet keine neue Story, ist aber liebevoll erzählt und bietet eine schöne Location. Die Charaktere sind allesamt interessant und fast jeder sollte sich mit irgendeinem davon identifizieren können.
Begleitet von einem hervorragenden Soundtrack, berührt einen "Adventureland" über die ganze Laufzeit hinweg, da kann auch Kristen Steward nichts mehr daran ändern machen, die mir sowieso sympathisch ist (auch wenn sie nicht spielen kann).

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alex023

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"Ändert nichts daran, dass er in dieser inflationär dargestellten Rolle ziemlich nervt."
Das war eher allgemeingültig. Und wie ich gerade sehe, wirkt meine Aussage jetzt auch so. Eigentlich sollte da "Und nerven tut er MICH nicht, nein. [...]" stehen. Sorry. ^^


Joeyjoejoe17

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Schön, dass du deinen "Fehler" erkannt hast ;)

Und wenn du meine Aussage in dem dazugehörigen Kontext betrachtest ("Jesse wird von >meiner< Seite aus gehasst" und "Deswegen mag ich ihn nicht."), wirkt das gar nicht allgemeingültig^^

Du musst wissen, ich bin selbst einer, der allgemeingültige, pseudo-totalitäre Phrasen nicht mag, deswegen achte ich darauf, den richtigen Kontext herzustellen.



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