Affären à la Carte - Kritik

FR 2009 Laufzeit 100 Minuten, FSK 0, Komödie, Drama, Kinostart 16.07.2009

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Kritiken (6) — Film: Affären à la Carte

sushi25: movie-fan.de

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5.0Geht so

Trotz hochkarätigen Schauspielern fehlt dem Film für eine Komödie die Portion Witz. Das Beziehungskarussel ist über Strecken eher tragisch angelegt. Im Fernsehn anschauen genügt völlig.

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G. Jekubzik: Filmtabs G. Jekubzik: Filmtabs

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6.0Ganz gut

Es wird geliebt, gelacht, gelitten und geredet, geredet, geredet – ganz wie wir es vom französischen Kino gewohnt sind. Nur leider knurrt dem Kinogänger am Ende der Magen, denn zum gehaltvollen Mahl bleibt dazwischen wenig Zeit.

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Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte... Kirsten Liese: BR Online, WDR3, Darmstädte...

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6.5Ganz gut

Mit leichter Hand hat Danièle Thompson dieses Ensemblestück inszeniert, was allerdings nicht darüber hinwegtäuscht, dass das Drehbuch weder von besonderer Originalität noch Tiefgründigkeit zeugt. Schicksale wie das der Gynäkologin Mélanie (Marina Fois), die ein Jahr später querschnittsgelähmt im Rollstuhl sitzt, werden nur flüchtig angerissen, den Dialogen fehlt es an Wortwitz und treffsicheren Pointen.

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Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,... Gerhard Midding: Berliner Zeitung, epd Film,...

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6.5Ganz gut

Thompson und dem Co-Autor, ihrem Sohn Christopher, gebricht es dann doch an dem Mut zu einer konsequenten Tour de force, bei der die Preisgabe der Selbstlügen allzu schonungslos ausfiel. Der erzählerische Furor verflüchtigt sich im Davor und Danach. (So schlimm war es nämlich nicht, denn im nächsten Jahr trifft man sich am gleichen Ort zur gleichen Zeit wieder.) Die Katharsis, auf welche die filmische Menüfolge zielt, erfüllt sich weitgehend im Sentimentalen, sie spielt alibihaft auch mal hinüber ins Tragische.

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Dirk Lüneberg: Stadtmagazin [030], film.de...

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6.0Ganz gut

Dass das Glück des einen das Unglück des anderen bedeuten und das Himmelhochjauchzen dem Zutodebetrübtsein sehr nahe liegen kann, davon berichtet Danièle Thompson in ihrer Komödie. Dazu versammelt die französische Drehbuchautorin und Regisseurin ein buntes Völkchen vor ihrer Kamera: Im Mittelpunkt stehen ML (Karin Viard) und ihr Mann Piotr (Dany Boon, bekannt aus »Willkommen bei den Sch’tis«), die eine Reihe Freunde und Bekannte zu einem Abendessen einladen. Darunter MLs neuen Boss Lucas (Christopher Thompson) und seine Frau Sarah (Emmanuelle Seigner), den Arzt Alain (Patrick Bruel) nebst Gynäkologen-Gattin Mélanie (Marina Fois), MLs Schwester Juliette (Marina Hands) und ihren fast doppelt so alten Freund Erwann (Patrick Chesnais) sowie MLs Flamencolehrerin Manuela (Blanca Li). Höchst unterschiedliche Menschen allesamt, die sich untereinander nur teilweise kennen, was sich im Verlauf des Abends, erst Recht aber innerhalb der nächsten Monate ändern wird. Denn exakt ein Jahr später trifft sich die Runde erneut. Bis dahin wird viel geschehen sein, und das nicht nur, was die Ehen, Beziehung und Affären der Essensteilnehmer betrifft. Geschickt verknotet Regisseurin Thompson die beiden Zeit- und Erzählebenen miteinander, was auch schon den Clou ihres ernsthaften bis komischen, in jedem Fall aber unterhaltsamen und top besetzten Bäumchen-wechsel-dich-Reigens ausmacht. Leichte französische Komödienkost, die recht munter vor sich hin plätschert, sich aber ebenso schnell wieder aus dem Gedächtnis verflüchtigt.

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alviesinger: bummelkino

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6.0Ganz gut

Der menschliche Makel in seiner berechenbarsten Form: Liebe, Begehren und Leidenschaft – die Problemchen der Pariser Oberschicht. Regisseurin Danièle Thompson – in der Vergangenheit vorwiegend als Autorin erfolgreicher Komödien wie „La Boum“ bekannt geworden – liefert für „Affären à la Carte“ bissige und glaubwürdige Dialoge ab, die in eine äußerst biedere Inszenierung gebettet wurden. Die altbekannte Geschichte über verbitterte Mittvierziger und deren Bereuen über vergangene Entscheidungen sowie die unerfüllten Träume der Midlife-Crisis-Geplagten spiegelt nur in Teilen das wahre Leben wider. Leider geht der Realismus dieser französischen Tragikomödie gegen Ende auf Kosten eines erzwungenen Wohlfühlfaktors. Schade. Was bleibt, ist solide Kinounterhaltung, die ideal in die Freiluft-Kinosaison passt.

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Kommentare (8) — Film: Affären à la Carte


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Jane_Doe

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Bewertung4.0Uninteressant

Ich glaube, das war der erste frz. Film, den ich nicht mochte. Als er vorbei war, fühlte ich mich betrogen, wie so oft bei Kurzgeschichten. Wo ist der Anfang, wo das Ende?

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8martin

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Bewertung6.5Ganz gut

Im Mittelpunkt steht das immer wiederkehrende jährliche Diner unter Freunden. Es sind vorwiegend Ärzte, Juristen, Künstler etc., die Generation 40 plus, beruflich erfolgreich, lange verheiratet. Man kennt sich und auch all die ’kleinen’ Geheimnisse. Das Interesse wird geweckt, weil der Zuschauer mehr Details der Einzelnen kennt als die anderen. Man verfolgt Selbstgespräche, ehrliche und geheuchelte Wertschätzungen. Natürlich redet jeder über jeden, der nicht anwesend ist und wir sehen immer wieder Szenen, die die übrigen Freunde nicht kennen. Das ist so schwungvoll und mit soviel Esprit gemacht, dass man gar nicht merkt, dass es meistens Dialoge sind. Es liegt am flotten Drehbuch und an der überzeugenden Ensembleleistung. Herausragend, obwohl ein wenig im Abseits stehend, sei nur Pierre Arditi und Patrick Chesnais erwähnt. Wie sie zur Musik der Platters die Kuh fliegen lassen ist Emotion pur und überhaupt erste Sahne. Gegen Ende wird es dann vorübergehend etwas unübersichtlich. Man sieht nur und hört nichts. Der deutsche Titel spiegelt die Leichtigkeit der Situation, der des Originals bezieht sich streng genommen auf den geänderten Sicherheitscode zum Wohnkomplex der Gastgeber. Der gesellschaftliche Verhaltenskodex hat sich nämlich keineswegs geändert. Alles wie gehabt, aber gut gemacht.

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LKK

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Bewertung3.0Schwach

fülleischt muus man franzzose sein um diesen filme zzu mögen, isch aber fand ihn trozzdem sehr laangweilisch. Vor allem war er nischt lustisch, was natürlichsch ein sehr eigenwillisch Komödie ergibt. Merde!

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father911

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Bewertung6.0Ganz gut

Vielleicht lags ja an mir, daß ich ne runde halbe Stunde gebraucht hab, rauszufinden, worum's in dem Film eigentlich geht (JA - daß der Titel Methode ist, hatte ich mir schon fast gedacht). Zum Schluss (also in der letzten halben Stunde) war's ganz spaßig. Französische Filme ham's halt schwer bei mir.

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cinorbird

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Bewertung7.0Sehenswert

Ein Reigen von diversen miteinander verknüpften Franzosenschicksalen im gehobenen Bürgertum, an das sich die Schweingrippe noch nicht herangewagt hat.
Nett inszeniert, schauspielerisch gut und auch Gourmets kommen auf ihre Kosten - im Nachspann wird das legendäre polnische Rezept des Hauptdarstellers geoutet, welches so manchem schwer im Magen lag…

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Kris

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Bewertung7.0Sehenswert

Locker-unterhaltsame und intelligente Beziehungskomödie mit einigen unvergesslichen Lachern. Wann sieht man schon mal zwei alternde Herren Rock'n'Roll tanzen, als wenn's kein Morgen gäbe?

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lucie

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Bewertung7.5Sehenswert

Ein sehr französischer Film. Viel Geschichte in einem Film, der zunächst oberflächlich erscheint. Ein Spiegel über die Art zu leben, lieben, und die Verwirklichung von Moral in der heutigen Zeit. Ich wurde gut unterhaltunen und leichtfüßig durch den Film getragen. Der Film hallt zwar nicht großartig in mir nach, habe aber noch einige Bilder und Gefühle nach dem Ausgang im Kopf.

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Amalthea

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Bewertung7.0Sehenswert

Trotz seiner inhaltlichen Schwere ein leichtes Filmchen. Am Anfang beim Tischgespräch hatte man Sorge, nicht folgen zu können, aber einiges löste und klärte sich dann im Folgenden auf. Und merkwürdig: Obwohl die sich ja alle gegenseitig betrügen, war keiner dabei, den ich unsymphatisch fand. Wunderbar die Szene, in der die beiden Altvorderen zum Oldie tanzen. Alles in allem für mich nicht weltbewegend, aber durchaus sehenswert.

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