[...] Dennoch arbeitet Spielberg in "AI" unentwegt seinem Freund und/oder Vorbild hinterher, wenn er anders als sonst mit betont langen Einstellungen und Steadycam-Fahrten inszeniert, wenn er die Geschichte prägnant in mehrere Akte gliedert oder seinen Stammkomponisten John Williams anweist, in dessen Score Kubricks Vorliebe für klassische Walzer als Element der Kontrapunktisierung entgegenzukommen. So sehr sich Spielbergs Stil mit all seinen Kartenspielertricks, seiner visuellen Schön- und selten Doppelbödigkeit mit den hinterlassenen Ambitionen eines Regisseurs wie Kubrick auch beißt, gerinnt die eigenwillige Kombination erst im letzten Drittel zur unerträglichen Imitation: Wenn Spielberg in klinischem Ambiente einen neuen Humanitätsbegriff zu formulieren versucht, heben sich die Unterhaltung des einen und Prätention des anderen gegenseitig auf. [..]
Der Film ist vieles auf einmal: Science-Fiction-Vision, Horror, philosophischer Essay und Gefühlsdrama; vor allem aber ein großes Märchen darüber, was es heißt, ein Kind zu sein. [...] Letztlich bleibt er aber, in seiner visuellen und emotionalen Stärke, auch in seiner Gefühlsseligkeit, im allzu deutlichen Ausreizen vieler Situationen, ganz ein Film von Spielberg.
Wunderschöner, trauriger Film. Spielberg beendete was Kubrick mit Hilfe vom Sciencefiction Autor, Ian Watson, angefangen hat. Eine interessante und verrückte Kombinatorik, zwei außergewöhnliche Regisseure, ein "außerirdischer" Autor, und zwei Werke als Ausgangspunkt fürs Drehbuch: Kurzgeschichte "Supertoys Last All Summer Long" und Carlo Collodis "Pinocchio".
Ian Watson schrieb seine "memoirs" über das Schreiben des Drehbuches mit Kubrick, sehr unterhaltsam!
http://www.ianwatson.info/kubrick.htm
"Steven Spielberg verfilmte mit A.I. eine Idee des verstorbenen Stanley Kubrick."
Und die Idee ist dann auch hervorragend, so wie natürlich auch die Besetzung. Nur leider wird das ganze unter Spielberg zur Disney-haften Pinocchio-Geschichte, die in ihrer Science-Fiction-Handschrift den Macher von "E.T." erkennen lässt und sicherlich nicht den Ideen-Geber. Die Denkansätze zu Fragen wie "Wo beginnt das Mensch sein?", "Wie weit gehen wir, um uns (Kinder)wünsche zu erfüllen?" etc. sind gut, aber die filmische Umsetzung ist leider so kindlich oder gar kindgerecht, dass mich "Matrix" mehr zum Denken angeregt hat als "A.I."
Mir gefällt der Film A.I. richtig gut. Ich weiß zwar nicht warum, aber es ist so. Nur das Ende ist ein wenig traurig.
Ich schau mir den Film morgen um 23.55 auf jeden Fall an!
a.i. fängt an wie ein guter science fiction film. das dürft in erster linie dem wärend der dreharbeiten leider verstorbenen stanley kubrick zuzuschreiben sein. ab ca. mitte hat dann wohl spielberg die sache in die hand genommen und den karren wie gewohnt vor die wand gefahren. der film entwickelt sich zu einem puppentheater bei dem man den eindruck hat spielberg hätte in seiner kindheit irgendwas verpasst.
Spielberg-typischer Tränendrüsen - Kitsch, der zu keiner Sekunde unterhalten kann, nicht einmal durch die schön animierten Kulissen (was übrigens wirklich das einzig schöne in diesem Film ist). Was bei E.T. noch charmant und sympathisch rüberkam, wirkt hier nur gekünstelt und blutleer. Dafür ist mir sogar der Stromverbrauch vom TV zu schade.
Ich hätte diesen Film eigentlich mit 5.0 bewertet.
Wenn ich kurz vor dem Ende ausgeschaltet hätte.
Aber leider hatte ich den irrationalen Drang mir das Ding bis zum Ende anzusehen und das sollte man nun wirklich nicht tun.
Es denn, man mag es, wenn Spielberg einem wieder mal mit seinen Alien-Geschichten die Suppe versalzt. Dass er das kann, weiß man ja inzwischen nur allzu gut aus bösen Erfahrungen mit einer gewissen Neuauflage eines gewissen, nicht weiter namentlich erwähnten Klassikers (*schauder*). Ich glaube, der Mann will einfach noch mal E.T. machen, aber keiner lässt ihn, also baut er alles, was er kriegt so um, dass es wenigstens einen Außerirdischen enthält. Klingt für mich irgendwie nach Zwansneurose...
Ich kann wirklich nur empfehlen, in dem Moment auszuschalten, als der Kleine die Statue unter Wasser findet. Das wär ein schönes Ende gewesen. Ein wenig traurig -- aber schön.
Alles, was danach kommt ist einfach nur ein Tritt zwischen die Beine des Zuschauers. Außer für Masochisten nicht zu empfehlen.
Ach, das sollen keine Aliens gewesen sein? Sah aber verdammt danach aus... Wie auch immer, selbst wenn das ultra gepimpte Roboter waren war die ganze Sache mit, wir können deine Mama für exakt einen Tag wiederherstellen sowas von total lächerlich....
Wenn man das für einen Tag kann, dann doch wohl auch für länger, was soll das denn?
der film war schon gut umgesetzt und alles...aber das ende mit den aliens war so daneben das es den ganzen film versaut. so ein kitsch! ich kenne das gefühl "ich will diese traurige geschichte doch gut enden lassen irgendwie" aber für einen film sollte man sich das verkneifen und schon gar nicht so einen schrott...
meinetwegen kanns auch ein roboter gewesen sein der aussah wie ein akte x-alien.
ganz zum schluß kommt so ein sinnloses geschnulze - eigentlich war das ende schon erreicht! denn wacht er 3000 jahre später auf und aliens steht vor ihm & er darf 1 tag mit seiner mutter verbringen.
will nicht herzlos wirken, aber das versaut den traurigen film wirklich.
Der Film ist von der Thematik sehr interessant, verliert jedoch durch seine Länge und Langatmigkeit an Spannung bzw. ich habe irgendwann das Interesse verloren musste ihn mir dann ein zweites mal anschauen. Gute Umsetzung mit überzeugenden Schauspielern und einer für die Zukunft immer wichtiger werdende Frage: Ab wann gilt ein Mensch als Mensch bzw. gilt dies dann nicht auch für Maschinen (Ich denke also bin ich))
Technisch und visuell aufwendig inszenierte Pinoccio-Parabel mit einem ausgezeichneten Haley Joel Osment. Leider kann Spielberg seinen Hang zum Kitsch auch hier nicht überwinden und trägt gegen Ende ziemlich dick auf.
Meiner Meinung nach ein ganz großer Film und einer der besten von Spielberg. Er ist relativ Komplex, dafür aber mitreisend und unglaublich Emotional. Liebe, Leben, sinn und Unsinn dieer Film fast alles zusammen, bahandelt es, verarbeitet es und läßt uns daran Teil haben. Ganz klar einer meiner Favoriten!
Es klang so gut: Spielberg, SciFi, gute Effekt, bekannte Schauspieler - und dann das! "Schmerzhaft" ist die richtige Beschreibung. Zerfaserte, wirre Geschichte, zu lang, kein Abschluß, keine Antworten. Erinnert mich -negativ- an "Rasenmäher-Mann": Es hätte auch eine Kurzgeschichte bleiben sollen.
Ein absolut durchgedrehter Film, der von Minute zu Minute nur noch mehr crazy und abgefahren wird.
Es scheint als wolle der Film Mitleid und "och wie süß"-Gefühle ansprechen, meiner Meinung nach aber mit mäßigem Erfolg... Einziges Highlight ist der kleine Teddy ;)
Ein gefuehlvoller Film mit hohem technischen Trick-Schnickschnack und einem genial-spielenden Osment. Law ueberzeugt ebenfalls als Gigolo ;) . . . Die Story ansich allerdings ist der eigentliche Hoehepunkt des Films. Hier wird einem viel vermittelt. Von Grusel ueber Liebe bis hin zu grandiosen Science-Fiction-Elementen! Hervorragend
Direkt nach der Vorstellung habe ich ihn gehasst. Aber mit ein paar Jahren Abstand ist es wohl einer der wenigen Filme, über den ich wirklich viel nachgedacht und diskutiert habe. Insbesondere meine Meinung zu den alternativen Enden hat sich mit den Jahren geändert.
Ein Film zwei Stilrichtungen aufweist. Das muss wohl aus der Mischung aus Spielberg und Kubrick liegen. Phasenweise daher recht düster für einen Spielberg-Film. Der Funke wollte aber tatsächlich nicht so richtig überspringen. Insgesamt aber trotzdem ein lohnenswerter Film trotz einer aus menschlicher Sicht etwas zwiespältigen Thematik. ähnlich wie bei "Die Insel" sowie "D.A.R.Y.L.-der Außergewöhnliche". Wogegen "Gattaca" ein ähnliches Thema ethisch ansprechender behandelt.
Das Ende der Welt - man nennt es Manhattan! Das Ende des Films ist auf jeden Fall großer, großer Mist. Ansonsten überzeugen die Schauspieler allen voran Jude Law (Gigolo Joe ist eine seiner besten Rollen) und Haley Joel Osment.
Die ersten beiden teile sind sehr gefühlsbetont und erzählerisch sehr schön strukturiert. Rouge City ist, zwar am Computer entstanden, eine irre schrille Kulisse, womit der Clash der beiden Welten, die im Film dargestellt sind, perfekt aufgezeigt wird.
Als hätte Burton einen Science-Fiction animiert.
Doch am Ende driftet er zu sehr ins Absurde. Spielberg hat hier etwas verhunzt was ein großer Kubrick hätte werden können.
Salvador Dali hat auch nicht Max Ernsts unvollendeten Bilder fertig gemalt, verdammt nochmal!
Zunächst ein Familiendrama, welches immer düsterer wird und schließlich in einem Roboter-Drama auf der Suche nach einer blauen Fee endet. Die Bilder und Optik sowie Special Effects sind perfekt, Osment macht seine Rolle gut, ebenso gefällt Jude Law als Frauenbeglücker. Ein wenig stauchen können hätte man das Ding sicherlich. Alles in allem ein ansprechende, wenn auch sehr finstere Zukunftsvsion (mit dem entflohenen Bärenmarke-Teddy).
Ein Film von zwei großen Meistern ihres Fach, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Hier treffen Spielbergs gefühlvolle Träumereien auf Kubricks kühle Analyse. Ein Film, der trotz dieser konkurierenden Stimmungen erstaunlich homogen wirkt. Eine moderne Pinoccio-Parabel mit dem Atem eines Epos. Spielbergs bestes Werk und Kubricks Vermächtnis.
als ich ihn das erste mal im kino sah, hab ich mich gewunden im sitz und fand ihn unausstehlich. und dann mit jedem gucken wuchs und wuchs er. sowas mag ich.
@Heavy_Metal: Ging mir genauso.
@Kubrick_obscura: Habe gestern meine verbliebenen epd-Film-Ausgaben durchgeblättert und nichts gefunden. Ich erinnere mich an einen Artikel, der Spielbergs Eingeständnis zitiert, bei A.I. einige Fehler begangen zu haben. An gleicher Stelle wird versucht, dem zu widersprechen. Der epd stand dem Film ja immer rückhaltlos positiv gegenüber. Vorausgesetzt, es war epd-Film... Sorry, dass ichs nicht belegen kann.
@Schlegel
Ich hab mal gegoogelt, aber auch nix gefunden. Ich denke A.I. gehört einfach zu den Filmen, die man leicht hassen, aber auch leicht lieben kann. Das enorme Echo durch den Film, besonders im Bezug auf Kubricks Vermächtnis, hat Spielberg wohl zwischen die Fronten gedrängt.
Kritiker — Sehenswert 7.0
Der Film A.I. Künstliche Intelligenz wurde von 37 Kritikern bewertet.
Mr Vincent Vega: Manifest / Deadline / gamon...
[...] Dennoch arbeitet Spielberg in "AI" unentwegt seinem Freund und/oder Vorbild hinterher, wenn er anders als sonst mit betont langen Einstellungen und Steadycam-Fahrten inszeniert, wenn er die Geschichte prägnant in mehrere Akte gliedert oder seinen Stammkomponisten John Williams anweist, in dessen Score Kubricks Vorliebe für klassische Walzer als Element der Kontrapunktisierung entgegenzukommen. So sehr sich Spielbergs Stil mit all seinen Kartenspielertricks, seiner visuellen Schön- und selten Doppelbödigkeit mit den hinterlassenen Ambitionen eines Regisseurs wie Kubrick auch beißt, gerinnt die eigenwillige Kombination erst im letzten Drittel zur unerträglichen Imitation: Wenn Spielberg in klinischem Ambiente einen neuen Humanitätsbegriff zu formulieren versucht, heben sich die Unterhaltung des einen und Prätention des anderen gegenseitig auf. [..]
Link zu vollständiger Kritik (externer Link)
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Suchsland: FAZ, FR, filmdienst, Berlin...
Der Film ist vieles auf einmal: Science-Fiction-Vision, Horror, philosophischer Essay und Gefühlsdrama; vor allem aber ein großes Märchen darüber, was es heißt, ein Kind zu sein. [...] Letztlich bleibt er aber, in seiner visuellen und emotionalen Stärke, auch in seiner Gefühlsseligkeit, im allzu deutlichen Ausreizen vieler Situationen, ganz ein Film von Spielberg.
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Kommentare — Ganz gut 6.3
Der Film A.I. Künstliche Intelligenz wurde von 3389 Mitgliedern bewertet.
_SUPERNATURAL_ 2010/01/24 22:00:18
Toller Film wie man es vol Steven Spielberg erwartet
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endlesssporadic 2010/01/09 17:57:20
Deprimierend.
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Zausel 2010/01/07 20:06:07
Einfach nur der Hammer dieser Film!!!
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Rezerwat 2009/12/22 19:31:25
WAS für EIN FILM !!!
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rudi_thebest 2009/11/07 12:23:04
Ein sehr sehr schönes Märchen!!
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willy50 2009/11/02 15:54:25
VIEL zu lang und langatmig. Der Film müsste neu geschnitten werden. Da muss dringend Spielbergs Rabbi ran ! Schnipp!
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dante`afk 2009/09/07 11:36:40
sehr schöner film. *schnief*
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cinefila 2009/08/22 13:50:18
Wunderschöner, trauriger Film. Spielberg beendete was Kubrick mit Hilfe vom Sciencefiction Autor, Ian Watson, angefangen hat. Eine interessante und verrückte Kombinatorik, zwei außergewöhnliche Regisseure, ein "außerirdischer" Autor, und zwei Werke als Ausgangspunkt fürs Drehbuch: Kurzgeschichte "Supertoys Last All Summer Long" und Carlo Collodis "Pinocchio".
Ian Watson schrieb seine "memoirs" über das Schreiben des Drehbuches mit Kubrick, sehr unterhaltsam!
http://www.ianwatson.info/kubrick.htm
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Grohacke 2009/07/27 11:23:18
"Steven Spielberg verfilmte mit A.I. eine Idee des verstorbenen Stanley Kubrick."
Und die Idee ist dann auch hervorragend, so wie natürlich auch die Besetzung. Nur leider wird das ganze unter Spielberg zur Disney-haften Pinocchio-Geschichte, die in ihrer Science-Fiction-Handschrift den Macher von "E.T." erkennen lässt und sicherlich nicht den Ideen-Geber. Die Denkansätze zu Fragen wie "Wo beginnt das Mensch sein?", "Wie weit gehen wir, um uns (Kinder)wünsche zu erfüllen?" etc. sind gut, aber die filmische Umsetzung ist leider so kindlich oder gar kindgerecht, dass mich "Matrix" mehr zum Denken angeregt hat als "A.I."
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sommermädel84 2009/07/26 23:57:50
Gleich fängt der Film an und ich weiss jetzt schon, dass ich gleich wieder weinen werde,wie ein Schloßhund.
Ist aber auch einfach zu schön...
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iTim 2009/07/25 18:05:24
Mir gefällt der Film A.I. richtig gut. Ich weiß zwar nicht warum, aber es ist so. Nur das Ende ist ein wenig traurig.
Ich schau mir den Film morgen um 23.55 auf jeden Fall an!
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borgdrone 2009/07/22 11:34:54
boring
Ray Kurzweil lesen, das bringt mehr Tinte auf den Füller
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xtheunknown 2009/07/20 12:34:10
a.i. fängt an wie ein guter science fiction film. das dürft in erster linie dem wärend der dreharbeiten leider verstorbenen stanley kubrick zuzuschreiben sein. ab ca. mitte hat dann wohl spielberg die sache in die hand genommen und den karren wie gewohnt vor die wand gefahren. der film entwickelt sich zu einem puppentheater bei dem man den eindruck hat spielberg hätte in seiner kindheit irgendwas verpasst.
von solchen filmen sollte man remakes drehen.
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doctorgonzo 2009/07/20 10:01:42
Spielberg-typischer Tränendrüsen - Kitsch, der zu keiner Sekunde unterhalten kann, nicht einmal durch die schön animierten Kulissen (was übrigens wirklich das einzig schöne in diesem Film ist). Was bei E.T. noch charmant und sympathisch rüberkam, wirkt hier nur gekünstelt und blutleer. Dafür ist mir sogar der Stromverbrauch vom TV zu schade.
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klingon_boggle 2009/06/29 22:27:17
Ich hätte diesen Film eigentlich mit 5.0 bewertet.
Wenn ich kurz vor dem Ende ausgeschaltet hätte.
Aber leider hatte ich den irrationalen Drang mir das Ding bis zum Ende anzusehen und das sollte man nun wirklich nicht tun.
Es denn, man mag es, wenn Spielberg einem wieder mal mit seinen Alien-Geschichten die Suppe versalzt. Dass er das kann, weiß man ja inzwischen nur allzu gut aus bösen Erfahrungen mit einer gewissen Neuauflage eines gewissen, nicht weiter namentlich erwähnten Klassikers (*schauder*). Ich glaube, der Mann will einfach noch mal E.T. machen, aber keiner lässt ihn, also baut er alles, was er kriegt so um, dass es wenigstens einen Außerirdischen enthält. Klingt für mich irgendwie nach Zwansneurose...
Ich kann wirklich nur empfehlen, in dem Moment auszuschalten, als der Kleine die Statue unter Wasser findet. Das wär ein schönes Ende gewesen. Ein wenig traurig -- aber schön.
Alles, was danach kommt ist einfach nur ein Tritt zwischen die Beine des Zuschauers. Außer für Masochisten nicht zu empfehlen.
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Kubrick_obscura 2009/07/02 21:19:08
Wo waren denn da Aliens??? Meinst du die High-End-Mechas am Ende?
klingon_boggle 2009/07/03 10:04:05
Ach, das sollen keine Aliens gewesen sein? Sah aber verdammt danach aus... Wie auch immer, selbst wenn das ultra gepimpte Roboter waren war die ganze Sache mit, wir können deine Mama für exakt einen Tag wiederherstellen sowas von total lächerlich....
Wenn man das für einen Tag kann, dann doch wohl auch für länger, was soll das denn?
Dawn 2009/06/15 00:16:54
der film war schon gut umgesetzt und alles...aber das ende mit den aliens war so daneben das es den ganzen film versaut. so ein kitsch! ich kenne das gefühl "ich will diese traurige geschichte doch gut enden lassen irgendwie" aber für einen film sollte man sich das verkneifen und schon gar nicht so einen schrott...
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Kubrick_obscura 2009/07/02 21:20:32
Welche Aliens???
Dawn 2009/07/03 07:19:49
meinetwegen kanns auch ein roboter gewesen sein der aussah wie ein akte x-alien.
ganz zum schluß kommt so ein sinnloses geschnulze - eigentlich war das ende schon erreicht! denn wacht er 3000 jahre später auf und aliens steht vor ihm & er darf 1 tag mit seiner mutter verbringen.
will nicht herzlos wirken, aber das versaut den traurigen film wirklich.
Miike 2009/06/04 23:32:10
Der Film ist von der Thematik sehr interessant, verliert jedoch durch seine Länge und Langatmigkeit an Spannung bzw. ich habe irgendwann das Interesse verloren musste ihn mir dann ein zweites mal anschauen. Gute Umsetzung mit überzeugenden Schauspielern und einer für die Zukunft immer wichtiger werdende Frage: Ab wann gilt ein Mensch als Mensch bzw. gilt dies dann nicht auch für Maschinen (Ich denke also bin ich))
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Haze 2009/05/21 01:19:22
Technisch und visuell aufwendig inszenierte Pinoccio-Parabel mit einem ausgezeichneten Haley Joel Osment. Leider kann Spielberg seinen Hang zum Kitsch auch hier nicht überwinden und trägt gegen Ende ziemlich dick auf.
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Cirdan121 2009/05/17 17:24:15
Meiner Meinung nach ein ganz großer Film und einer der besten von Spielberg. Er ist relativ Komplex, dafür aber mitreisend und unglaublich Emotional. Liebe, Leben, sinn und Unsinn dieer Film fast alles zusammen, bahandelt es, verarbeitet es und läßt uns daran Teil haben. Ganz klar einer meiner Favoriten!
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir Antworten
JanHH 2009/03/27 09:46:48
Es klang so gut: Spielberg, SciFi, gute Effekt, bekannte Schauspieler - und dann das! "Schmerzhaft" ist die richtige Beschreibung. Zerfaserte, wirre Geschichte, zu lang, kein Abschluß, keine Antworten. Erinnert mich -negativ- an "Rasenmäher-Mann": Es hätte auch eine Kurzgeschichte bleiben sollen.
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slartidan 2009/03/12 19:09:14
Ein absolut durchgedrehter Film, der von Minute zu Minute nur noch mehr crazy und abgefahren wird.
Es scheint als wolle der Film Mitleid und "och wie süß"-Gefühle ansprechen, meiner Meinung nach aber mit mäßigem Erfolg... Einziges Highlight ist der kleine Teddy ;)
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stalker 2009/02/21 01:01:39
Spielberg dreht durch
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DoM 2009/01/27 14:12:30
Ein gefuehlvoller Film mit hohem technischen Trick-Schnickschnack und einem genial-spielenden Osment. Law ueberzeugt ebenfalls als Gigolo ;) . . . Die Story ansich allerdings ist der eigentliche Hoehepunkt des Films. Hier wird einem viel vermittelt. Von Grusel ueber Liebe bis hin zu grandiosen Science-Fiction-Elementen! Hervorragend
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pixtur 2008/10/26 17:12:53
Direkt nach der Vorstellung habe ich ihn gehasst. Aber mit ein paar Jahren Abstand ist es wohl einer der wenigen Filme, über den ich wirklich viel nachgedacht und diskutiert habe. Insbesondere meine Meinung zu den alternativen Enden hat sich mit den Jahren geändert.
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Iwan Goratschin 2008/06/29 17:58:55
Ein Film zwei Stilrichtungen aufweist. Das muss wohl aus der Mischung aus Spielberg und Kubrick liegen. Phasenweise daher recht düster für einen Spielberg-Film. Der Funke wollte aber tatsächlich nicht so richtig überspringen. Insgesamt aber trotzdem ein lohnenswerter Film trotz einer aus menschlicher Sicht etwas zwiespältigen Thematik. ähnlich wie bei "Die Insel" sowie "D.A.R.Y.L.-der Außergewöhnliche". Wogegen "Gattaca" ein ähnliches Thema ethisch ansprechender behandelt.
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HarleyQuinn 2008/06/28 16:54:05
Das Ende der Welt - man nennt es Manhattan! Das Ende des Films ist auf jeden Fall großer, großer Mist. Ansonsten überzeugen die Schauspieler allen voran Jude Law (Gigolo Joe ist eine seiner besten Rollen) und Haley Joel Osment.
Die ersten beiden teile sind sehr gefühlsbetont und erzählerisch sehr schön strukturiert. Rouge City ist, zwar am Computer entstanden, eine irre schrille Kulisse, womit der Clash der beiden Welten, die im Film dargestellt sind, perfekt aufgezeigt wird.
Als hätte Burton einen Science-Fiction animiert.
Doch am Ende driftet er zu sehr ins Absurde. Spielberg hat hier etwas verhunzt was ein großer Kubrick hätte werden können.
Salvador Dali hat auch nicht Max Ernsts unvollendeten Bilder fertig gemalt, verdammt nochmal!
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AylaView 2008/05/31 18:50:16
Zunächst ein Familiendrama, welches immer düsterer wird und schließlich in einem Roboter-Drama auf der Suche nach einer blauen Fee endet. Die Bilder und Optik sowie Special Effects sind perfekt, Osment macht seine Rolle gut, ebenso gefällt Jude Law als Frauenbeglücker. Ein wenig stauchen können hätte man das Ding sicherlich. Alles in allem ein ansprechende, wenn auch sehr finstere Zukunftsvsion (mit dem entflohenen Bärenmarke-Teddy).
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Kubrick_obscura 2008/05/19 13:08:13
Ein Film von zwei großen Meistern ihres Fach, die nicht unterschiedlicher sein könnten. Hier treffen Spielbergs gefühlvolle Träumereien auf Kubricks kühle Analyse. Ein Film, der trotz dieser konkurierenden Stimmungen erstaunlich homogen wirkt. Eine moderne Pinoccio-Parabel mit dem Atem eines Epos. Spielbergs bestes Werk und Kubricks Vermächtnis.
1 Mitglied gefällt das Kommentar gefällt mir 8 Antworten
Schlegel 2009/11/07 16:43:41
Spielberg ging später mit sich und dem Film sehr hart ins Gericht. Er fand wohl nicht, dass es sein bester war.
KlapTrap 2009/11/07 17:38:52
Auch ein Spielberg kann sich mal irren !
Kubrick_obscura 2009/11/08 00:06:28
@Schlegel
Gibts einen Artikel/Interview, wo Spielberg darüber spricht. Würde mich echt interessieren.
Schlegel 2009/11/09 10:20:25
Ich hab das mal vor Jahren gelesen, ich glaube, es war epd-Film. Vielleicht finde ich die Ausgabe; werde nachsehen.
Kubrick_obscura 2009/11/09 10:45:40
gracie
Heavy_Metal 2009/11/10 10:39:59
als ich ihn das erste mal im kino sah, hab ich mich gewunden im sitz und fand ihn unausstehlich. und dann mit jedem gucken wuchs und wuchs er. sowas mag ich.
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Schlegel 2009/11/10 13:23:13
@Heavy_Metal: Ging mir genauso.
@Kubrick_obscura: Habe gestern meine verbliebenen epd-Film-Ausgaben durchgeblättert und nichts gefunden. Ich erinnere mich an einen Artikel, der Spielbergs Eingeständnis zitiert, bei A.I. einige Fehler begangen zu haben. An gleicher Stelle wird versucht, dem zu widersprechen. Der epd stand dem Film ja immer rückhaltlos positiv gegenüber. Vorausgesetzt, es war epd-Film... Sorry, dass ichs nicht belegen kann.
Kubrick_obscura 2009/11/10 15:17:21
@Schlegel
Ich hab mal gegoogelt, aber auch nix gefunden. Ich denke A.I. gehört einfach zu den Filmen, die man leicht hassen, aber auch leicht lieben kann. Das enorme Echo durch den Film, besonders im Bezug auf Kubricks Vermächtnis, hat Spielberg wohl zwischen die Fronten gedrängt.
Matty 2008/04/08 22:00:01
Hat mich nicht überzeugen können. Die Geschichte zieht sich zu lange heraus.
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Tschoeni 2008/03/17 17:45:39
Ein interessantes Thema so belanglos dargestellt, dass ich fast eingeschlafen bin. Oder bin ich?
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