Ist die Nähe zwischen Caroll und Burton so groß, dass es nur einen Konsens geben kann? Berücksichtigt man Burtons Comic Bearbeitung der Batman Figur (Batman und besonders Batman Returns) so hätte man durchaus mehr erwarten können: eine neue Interpretation der Vorlage in der die Handschrift des Regisseurs nicht nur zum mannigfachen Beiwerk wird. Es mag den Anschein haben, dass in dieser Produktion sehr viel Studiopolitik und Zugeständnis dafür gesorgt haben, dass trotz aller guter Voraussetzungen, die gegeben sind, um Alice zu einem typischen Burton Film zu machen, das Werk zu sehr in Routine verfällt, als dass eine überzeugende Wirkung erzielt wird, die alle Elemente unter einen Hut bringt und damit wirklich unterhaltend ist. Die Next Generation Alice ist ein digitales Übermärchen, stromlinienförmig und schön anzuschauen, das seine nachhaltige Wirkung im Verlauf der Traumreise verliert und etwas zu sehr an seiner Opulenz erstickt.
[...]
Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat, und so schiebe ich das einfach mal auf Disney.
Tim Burtons Auftragsarbeit für Disney, die erstmals seit BATMAN wieder so etwas wie kommerzielle Studiointeressen den Vorrang gegenüber den Intentionen seines Regisseurs vermuten lässt: Dabei ist ALICE eigentlich ein klassischer Burton-Stoff, jenes Werk von Lewis Carroll, das die Verquickung von Märchenmotiven mit kritischen Seitenhieben auf die Gesellschaft und der Realität als solches, schon lange vor dem amerikanischen Regisseur selbst aufgriff und prägte – und trotzdem: Vollständig zufrieden kann mit Burtons ALICE weder Publikum noch Macher selbst sein.
Er hat die Themen der Vorlage verstanden, formt sie mit Hilfe von Autorin Woolverton durch die Vermischung der beiden „Wunderland“-Romane und der erwachsenen Perspektive sogar wirklich zu einem neuen Gerüst zusammen, nur um es im weiteren Verlauf (zu) großräumig mit bereits bekannten Farben auszumalen. Für einen Fantasten wie Tim Burton eigentlich kurios: Die besten Szenen…
"Have I gone mad?" -
Tim Burtons Auftragsarbeit für Disney, die erstmals seit BATMAN wieder so etwas wie kommerzielle Studiointeressen den Vorrang gegenüber den Intentionen seines Regisseurs vermuten lässt: Dabei ist ALICE eigentlich ein klassischer Burton-Stoff, jenes Werk von Lewis Carroll, das die Verquickung von Märchenmotiven mit kritischen Seitenhieben auf die Gesellschaft und der Realität als solches, schon lange vor dem amerikanischen Regisseur selbst aufgriff und prägte – und trotzdem: Vollständig zufrieden kann mit Burtons ALICE weder Publikum noch Macher selbst sein.
Er hat die Themen der Vorlage verstanden, formt sie mit Hilfe von Autorin Woolverton durch die Vermischung der beiden „Wunderland“-Romane und der erwachsenen Perspektive sogar wirklich zu einem neuen Gerüst zusammen, nur um es im weiteren Verlauf (zu) großräumig mit bereits bekannten Farben auszumalen. Für einen Fantasten wie Tim Burton eigentlich kurios: Die besten Szenen seiner ALICE-Variation ergeben sich weniger in der Märchenwelt, sondern vielmehr außerhalb von dieser. Das Außenseitermotiv, dass sich wie ein roter Faden durch das Oeuvre des Filmemachers zieht, wirkt innerhalb der korsettähnlichen Adelsgesellschaft, mit der ALICE beginnt und endet, stärker nach, als ihre eigentliche Sinnsuche im Wunderland.
Bisherige Verfilmungen des Stoffes seien ihm zu formelhaft aufgezogen, zu sehr auf Kuriositätenkabinett als auf erzählerischen Film getrimmt, ließ Burton zu seiner Motivation für eine neue Adaption seinerzeit verlauten. Große Worte, die angesichts der jetzigen Struktur des Films verwundern dürfen.
Denn konträr zum Ausbruch aus dem Käfig von Erwartungshaltungen und Zwängen seiner Hauptfigur, verschreibt sich ALICE mit zunehmender Zeit durchaus eben solchen: Anders als bisherige Arbeiten des Regisseurs funktioniert der Trip durch das Wunderland nicht nur wie ein Genrewerk, sondern geht in seinen schwächsten Momenten auch nicht über die Grenzen eines solchen hinaus. So liebevoll und detailliert viele Frames ausgestaltet werden, der gallige Humor Burtons fehlt hier oftmals ebenso, wie das Durchbrechen typischer Blockbuster-Meriten durch umfassenden Subtext. Der Weg zur Emanzipation setzt die Konfrontation mit den eigenen Ängsten voraus, sei es zuerst auf der eskapistischen Flucht, oder später im realen Alltag: Nicht nur optisch gleicht das Fazit des Films ebenso enttäuschend, wie schon fast erschreckend all jenen Schlachtepen vergangener Kinojahre, denen man – ob Narnia oder Mittelerde – langsam überdrüssig zu werden scheint.
Man mag sich selbst damit beschwichtigen, ALICE IN WONDERLAND biete letztendlich genau das, was viele von ihm erwarten werden: Sauber inszeniertes und gut gespieltes „Popcornkino“ mit einigen starken Sequenzen für alle Altersklassen, das bezeichnenderweise mit Avril Lavigne im Abspann sogar noch jene Kajal-Fraktion mitnehmen möchte, denen der Film eigentlich zu bunt sein dürfte. Damit ist ALICE unterm Strich tatsächlich noch ein überdurchschnittlicher Blockbuster, aber auch ein unbefriedigender Burton.
Wow passiert nicht oft, aber 100% agree. Kann man nur unterschreiben und der letzte Satz trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Habe ich auch so empfunden....
Wenn Tim Burton zur Teeparty lädt, sollte man tunlichst annehmen. Denn der Kaninchenbau öffnet sich nur selten: Neben der Anime-Serie aus den 80ern dürfte allein Walt Disneys „Meisterwerk“ von 1951 spontan vor Augen sein, die übrigen Kinoverfilmungen des fantastischen Stoffs sind weit älter. Burton erzählt seine eigene Vorstellung von Lewis Carrolls episodisch-exzentrisch-exotischer Welt und bedient sich dazu wie schon Disney aus der Fortsetzung „Through The Looking Glass“. Schräge Wunderlichkeiten und skurrile Figuren sind auch Depps Spezialgebiet; folglich wird dessen Rolle maßgeblich ausgebaut, die einen in der Maske, die anderen nach dem Greenscreen-Dreh am Computer derart verfremdet, dass Kindheitserinnerungen fortan auf einer anderen Referenz basieren könnten.
„ALICE IM WUNDERLAND“ [...] muss [...] sich in Burtons Œuvre bei den nur durchschnittlichen Werken einreihen, zu einfallslos ist die vordergründige Reißbrettdramaturgie, zu effektzentriert die komplette Inszenierung. So blitzt an allen Ecken und Enden das der Geschichte innewohnende Potential auf, doch wirklich öffnen kann Burton die Tür zu seinem persönlichen Wunderland nicht.
ich fand den film super und dann ist zudem das ende einfach toll warum zviel happy end wie sollte er den ausgehen das alle tod sind
das is ein kinderfilm hallo?
du verstehst nicht was ich meine!!
ich finde es einfach etwas zu scnhulzig dass alice am ende auch noch in das geschäft einsteigen kann von dem mann der erwartet hatte dass sie ihren sohn heiratet.
das einzige was mir an diesem film sehr gut gefiel war johnny depp
Eben die Pistos Sophia mit einer Alice auf Drogen für Kinder. Mit Matrix derzeit einer der am meisten von der Gnosis beinflussten Filme.
Natürlich erwartet man da von Alice, dass sie die Realität akzeptiert und darin ihre Rolle einnimmt, von der sie profitieren kann, nachdem sie im "Wunderland" so einige Dinge gelernt, und ihren Meister getroffen hat.
Hört doch endlich auf mit Eurer Selbstbemittleidung, indem Ihr alles nach irgendwelchen Maßstäben bemessen müßt. Seid einfach wiedermal Kind und geniest das Feuerwerk an Farben und die Einzigartigkeit jeder Figur für sich. Seht die Geschichte ganz einfach mit den Augen eines Kindes und Ihr werdet sehen, sie ist genau so richtig, wie sie ist.
Ich schließe mich dem Komentar von bertt an, man sollte sich nicht an irgentwelchen maßstäben richten ... Sondern einfach mal ohne "Vorurteile" ansehen !!
Ich fand den Film ziemlich schwach, wobei Johnny Depp mit die größte Enttäuschung war. Man sieht von ihm nichts, was man nicht schon in anderen Tim Burton-Filmen von ihm gesehen hätte. Jede kreative Zusammenarbeit kommt irgendwann an ihren Zenit und bei der zwischen Tim Burton und Johnny Depp scheint es langsam so weit zu sein. @bertt: Im Normalfall bin ich durchaus in der Lage, einen Film wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen und in eine Phantasiewelt einzutauchen, aber dafür war mir das alles viel zu künstlich und kalkuliert, ganz abgesehen vom wirklich miserablen Drehbuch.
...Der wichtigste 3D Film dieses Frühjahrs erweist sich als Enttäuschung für den Kinogänger. Nichts sticht wie erwartet aus dem Strom der Fantasy-Produktionen der letzten Zeit heraus um den Zuschauer, und, vor allem, dem Burton-Fan Trost zu spenden. Verloren in Konventionen und geradlinig, fern von irgendwelchen angenehmen Überraschungen verläuft das Geschehen in Alice im Wunderland bis hin zum bitteren, absehbaren Ende.
Doch was bleibt aus diesem Film? Bei der Natur des Mediums anfangend, die unüberschaubaren, zwei kleine und doch so große Zeichen in ihrer potenziellen Bedeutung hinsichtlich einer Renaissance des Kinos, ja, das 3D als Startpunkt nehmend, könnte man sagen, Alice im Wunderland ist ein Film über den Blick, über das Sehen. Eine Idee, die sich schon in den Entstehungsbedingungen dieses Werks spiegelt, als Zusammenarbeit von Tim Burton und den Disney Studios....
Der neuste Streich von Tim Burton und Johnny Depp kam jetzt endlich am 4. März in die Kinos um bestaunt zu werden. So wie es sich für einen echten Kinofan gehört wurde gleich die 1. Vorstellung gebucht und diesmal sogar in 3D, aber zur Technik kommen wir später noch einmal. Die nun mehr 6. Zusammenarbeit zwischen dem Erfolgsduo sollte wieder einmal in einer Fanatsiewelt standfinden, wie so vor in Sleepy Hollow oder Charlie und die Schokoladenfabrik. Erstaunlich dabei ist, das der ganze Film schon in 40 Drehtagen abgearbeitet wurde und dann nur noch am Computer vollendet wurde, wobei diese Aufgabe wohl am größten war.
Erwischt man bei Tim Burtons „Alice im Wunderland“ nur die 2D-Version, bleibt leider nicht mehr allzu viel für ein unterhaltsames Kinoerlebnis übrig. Die für Burton („Ed Wood“, „Sweeney Todd“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“) sehr naheliegende Vorlage wirkt eher wie schnell runtergespult statt liebevoll neu aufbereitet, wenn auch mit fettem Budget und einigen Abweichungen vom Original. Johnny Depp als Pumuckl im Drogenrausch kann da auch nicht mehr viel rausreißen. Nach seinen letzten Rollen in Burton-Filmen wirkt sein verrückter Hutmacher nur wie eine Variation von Altbekanntem. Im Hinblick auf die starken Fantasy-Abenteuer, mit denen Tim Burton uns in den letzten Jahrzehnten verzauberte, scheint er sich mit „Alice im Wunderland“ fast nur auf seinem Erfolgsrezept auszuruhen. [...]
Ich fand der Film war besonders durch die 3D effekte sehr spannend. Durch die Kindersendung, auf der der Film basiert hat gab es so ein "Ach das waren noch Zeiten" Feeling, weil jeder als Kind Alice geschaut hat.
Johnny Depp fand ich auch sehr gut, weil er den Charakter früherer Hutmacher gut wiedergespiegelt hat. Besonders die Verücktheit die früher durch das einatmen von Quecksilber ausgelöst wurde.
Vergleicht man diese real, Spezialeffektreiche Version von Alice im Wunderland mit der populären Animation Version von 1951, ist man genauso schlecht beraten wie den Zauberer von Oz mit Aktien Eigenschaften zu vergleichen. Burton hat für diese Generation eine völlig neue Version erschaffen und hat damit eine solide Arbeit geleistet. Es ist ein fachmännischer Versuch, nicht nur unsere jüngsten sondern auch die Eltern verzaubern zu wollen. Dies macht nach der Definition einen lohnenswerten Familienausflug aus.
Wäre Elfmans Musik nicht, man wüsste in den meisten Szenen ohnehin nicht, dass man in einem Tim-Burton-Film sitzt. “Sometimes I’ve believed as many as six impossible things before breakfast”, lautet ein Ausspruch der Weißen Königin aus "Through the Looking Glass", den Alice im Film mehrmals wiedergibt. Hätte sich auch Burton daran gehalten, wäre "Alice in Wonderland" vielleicht etwas kreativer und persönlicher geworden. So wirkt der Film oft, als wäre er eine Auftragsarbeit von Disney, das Burton Handlungselemente von Tolkien und Lewis aufzwängen wollte.
Um Tim Burton's Alice in Wonderland zu mögen, muss man akzeptieren, dass der Film nicht die Adaption von Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland oder seinem Nachfolger, Through the Looking Glass, ist, sondern eine hübsche Hollywood-Hybride. [...] Wenn du darüber hinwegkommst, ist Alice in Wonderland ziemlich wundervoll - oder heißt es dann untervoll?
Wenn wir über 3D-Kraft sprechen, gehe ich lieber ins Wunderland als nach Pandora. Für die, die Avatar vom Look her mochten, aber von den hölzernen Charakteren und klobigen Dialogen abgeschreckt waren, kommt Alice jetzt mit all ihrer Vielseitigkeit. Alice im Wunderlands Menagerie von Charakteren rangiert zwischen leicht bekloppt und zertifiziert wahnsinnig. Aber sie machen total Spaß und was sie zu sagen haben, hat Charme und Verve.
[...]Sobald Alice und damit Tim Burton den Fuß ins Wunderland setzt, weiß man wer da den Pinsel geschwungen hat. Wie so oft, wenn der gebürtige Kalifornier, Hand anlegt, kann sich seine fantastische Welt sehen lassen. In weiten Teilen überaus farbenfroh, dann jedoch wieder düster, so stellt sich Burtons Wunderland dar. Somit gilt: Wenn sich „Alice im Wunderland“ darauf konzentriert mit seiner optischen Finesse die zahlreichen kleinen, aus der Vorlage bekannten, Episoden auszustaffieren, ist der Film an Stärksten. Leider gilt das nicht für den bestimmenden roten Faden, der Burtons Film sicher durch die Spielzeit führen soll. Die Geschichte, die Linda Woolverton in ihrem Drehbuch erdacht hat, will viel zu selten funktionieren. Recht geradlinig erzählt, mangelt es „Alice im Wunderland“ an überraschenden Wendungen, an Spannungsspitzen, an denen sich der Film hochziehen kann. Gegen Ende des Films schließlich wird die Anbiederung an die fantastischen Verfilmungen der letzten Jahre („Der Herr der Ringe“, „Die Chroniken von Narnia“) nicht nur offenkundig, sondern stößt durchaus auch übel auf: Die blondelockte Amazone in der schimmernden Wehr, sprich: der wenig packend inszenierte Endkampf deutet, an was Linda Woolverton am Ende des Films, nach Alice Rückkehr aus dem Wunderland noch einmal überdeutlich akzentuiert: Alice' Abenteuer im Wunderland als Startschuss emanzipatorischer Bestrebungen.[...]
Es ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. [...] Burtons Alice langweilt, weil es an Imagination jenseits farbenfroher Computerspiellandschaften fehlt. Die Odyssee von Alice führt nicht zu fantastischen Höhenflügen, sondern ist Plattform einer platten Parabel: ein lautes Action-Abenteuer um pseudofeministische Selbstverwirklichung im konservativen Korsett.
In seiner bei Disney realisierten Variante des Stoffes alle ihm zu Gebote stehenden künstlerischen Mittel auf und schafft ein lebloses Hybrid, das justament in den Momenten am überzeugendsten ist, wo es sich auf traditionelle visuelle Verschiebungen verlässt. Die neuartige Verschmelzung von Realfilm, Computeranimation und Motion-Capture wirkt hingegen mäßig überzeugend, das momentan unerlässliche 3-D bloß aufgepfropft (und unangenehm dunkel); auch die bei Burton sonst so reizvoll detailverliebte Ausstattung gerät zu üppig und verwandelt das Wunderland zum vollgestopften Wundertütenland. Imagination, um die es bei Carroll nicht unwesentlich geht, wird so eher erdrückt als beflügelt. [...] Kaum verwunderlich, dass in diesem konventionellen Korsett anarchischer Nonsens und widersinniger Liebreiz nur selten aufblitzen.
Burton liefert eine top besetzte und verschroben düster gespielte Alice Version, die Spaß macht und nicht zuletzt wegen der sympathischen Hauptdarstellerin zu gefallen weiß. Stephen Frys Grinsekatze gehört stimmlich und optisch zu den absoluten Highlights, dieses an opulenten Bildern nicht eben armen Films. Eine Red-Queen die "Queenie" aus Black Adder channelt, ein sanftmütiges Monster, ausgestochene Augen, abgebrochene Finger und massenhaft abgeschlagene Köpfe, sowie ein Borderline-Hutmacher mit schottischem Akzent - es gibt vieles das sich zu mögen lohnt an diesem Film, der es mit wenigen Abstrichen schafft rundum gut zu unterhalten.
Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt allerdings tatsächlich die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Carols, als auf die typische "Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten"-…
Burton liefert eine top besetzte und verschroben düster gespielte Alice Version, die Spaß macht und nicht zuletzt wegen der sympathischen Hauptdarstellerin zu gefallen weiß. Stephen Frys Grinsekatze gehört stimmlich und optisch zu den absoluten Highlights, dieses an opulenten Bildern nicht eben armen Films. Eine Red-Queen die "Queenie" aus Black Adder channelt, ein sanftmütiges Monster, ausgestochene Augen, abgebrochene Finger und massenhaft abgeschlagene Köpfe, sowie ein Borderline-Hutmacher mit schottischem Akzent - es gibt vieles das sich zu mögen lohnt an diesem Film, der es mit wenigen Abstrichen schafft rundum gut zu unterhalten.
Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt allerdings tatsächlich die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Carols, als auf die typische "Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten"- Geschichte setzt und diese auch sehr schnörkellos und ohne viele Wendungen heruntererzählt. Dort bleibt der Film unter seinen Möglichkeiten, könnte bei der Maße an Talent das vor und hinter der Kamera versammelt war noch wesentlich mehr aufdrehen und überrascht vielleicht auch ein wenig, weil er eben doch näher an Disneys-Zeichentrick "Alice" ist als an "America McGees" psychothischer Game-Heroin. Das ist bei der Zielgruppe verständlich und schmälert nicht den positiven Gesamteindruck, überrascht aber. weil die Kombination von Burton und Alice natürlich hohe Erwartungen an den Mann weckte, der mit Batman Returns, Ed Wood, Corpse Bride oder Mars Attacks wesentlich verschrobenere Geschichten erzählt hat.
Überzeugend sind die Charaktere, der düstere Unterton der Geschichte und die positiv-selbstbewusste Alice, die es schafft echte Hauptfigur statt Staffage im kauzigen Panoptikum zu sein. Die Geschichte selbst und das etwas biedere Coda, hätten noch ein wenig mehr Abwechslung Burton-Feeling vertragen können.
Ein Wort noch zum vielbeschworenen 3D. Das ist leider wiedermal extrem überflüssug, trägt zur Geschichte nichts bei und funktioniert grade in den realen Klammerszenen erschreckend schlecht. Oft stellt sich der typische Pop-Up-Look ein, bei dem es wirkt, als seien mehrere flache Ebenen hintereinander angeordnet. Was wohl nicht zuletzt daran liegt, das der Film aus ökonomischen Gründen herkömmlich gedreht und erst im Nachhinein auf 3D umgerechnet wurde. Wer sich “Alice” in 2D ansieht, verpasst hier wirklich gar nix.
Feiern sieht anders aus. Lies das ganze Review mal genau. Für mich überwiegen jedoch die positiven Eindrücke, auch wenn der Film zweifellos ne Menge Schwächen hat.
Burton und „Alice“: Das hätte eine traumhafte, unkonventionelle Liaison werden können. Ob es am Einfluss der Disney Studios lag, dass daraus doch nur eine eher biedere Verbindung geworden ist? Jedenfalls wirkt das Ergebnis wie ein unausgegorener Kompromiss zwischen Burton- und Disney-Stil. So unterspülen einerseits makabre Elemente die Familientauglichkeit – etwa wenn ein Auge ausgestochen wird oder abgeschlagene Köpfe im Burggraben schwimmen –, andererseits wirkt der Popsong zum Finale nach dem stimmigen Danny-Elfman-Score wie ein nerviges Zugeständnis ans Hannah-Montana-Klientel.
In „Alice im Wunderland“ lässt der eigenwillige Regisseur Tim Burton nicht nur seinem aus früheren Filmen – von „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) über „Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“ (2003) bis „Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) – bekannten Fantasie-Feuerwerk erneut freien Lauf. Darüber hinaus setzt er in Sachen Verknüpfung von Live-Action, CGI-Technik („im Computer erstellter Animation“) und 3D Performance Capture ganz neue Maßstäbe. Dieser Effekten-Mix erlaubt ihm beispielsweise, beim „Herzbuben Stayne“ den Kopf des Schauspielers Crispin Glover mit einem digital erstellten Körper zusammenzufügen, oder auch den Kopf von Helena Bonham Carter auf die doppelte Größe „wachsen“ zu lassen, und dabei die Gestik der Schauspieler genauso zur Geltung zu bringen wie bei einem unter der Maske kaum zu erkennenden Johnny Depp.
„Alice im Wunderland“ erschöpft sich indes nicht in reiner Effekthascherei. Noch interessanter nimmt sich die Verknüpfung der ursprünglichen Literaturvorlage mit den neuen erzählerischen Elementen aus. Denn im Kern bleibt die eigentliche Frage erhalten, die Lewis Carolls Märchen stellte: „Wer bist Du?“, und damit die Suche nach der eigenen Identität und dem eigenen Lebensweg.
Ein untypischer Burton-Film mit ansprechenden, bunten Bildern. Burtonfans werden das Düstere, eine tragende Story und den schwarzen Humor, Disneyfans den Humor allgemein vermissen.
Die Schizophrenie zwischen Burtons bewährtem Hammer-Horrorstil und den bunten Disney-Anforderungen wird dabei absichtlich niemals aufgelöst – und tatsächlich entsteht statt einer gegenseitigen Abstoßung eine ironische Brechung des einen durch das andere, eine stimmige Balance zwischen knorrigen Eichen, verfallenen Windmühlen und finsteren Mittelalterverliesen auf der einen und neonfarbenen Blumengesichtern, kleinen Törtchen und fracktragenden Hoppelhasen auf der anderen Seite. Jeder neue Kameraschwenk enthüllt ein visuell so überbordendes Szenario aus Kitsch und Anti-Kitsch, daß man das seltsame Gefühl eines Gothic-Zuckerschocks empfindet.
[...] Dass ausgerechnet "Alice im Wunderland" mit seinen absonderlichen Entwürfen und schrillem Charakterarsenal den sonst so freigeistigen Regisseur zu einer erstaunlich braven, berechenbaren Literaturadaption inspiriert, die sich ästhetisch zudem an die Disney-Version anlehnt, wirkt dann doch nur allzu verwunderlich. Es scheint nämlich, dass es Burton bei aller Sorgfalt, die beiden Bücher zum Leben zu erwecken, nie gelingen mag, sich zum emotionalen Kern der Geschichte vorzuarbeiten. Der Film trägt zwar seine Handschrift, aber er vermittelt nie restlos das Gefühl einer eigenständigen Vision. Er wirkt mehr wie Tim Burtons "Disneys Alice im Wunderland", statt "Tim Burtons Alice im Wunderland".
Die Lust am Spiel der Darsteller ist sichtlich spürbar, und Burton arbeitet – bedenkt man, dass es sich natürlich um typisierte Märchenschablonen handelt – aus seinen Figuren interessante Ticks, Macken, ironische Brüche und Subtexte heraus. [...] Interessanterweise setzt der Film die 3-D-Technik behutsam und nicht als Selbstzweck ein, so dass einem – bei aller visuellen Kraft – überladenes Effekt-Kino erspart bleibt und der Film auch in einer 2-D-Variante absolut bestandskräftig sein dürfte.
Nur – und dass mag ein Manko von Burtons Film sein –, sollte man die literarischen Vorlagen kennen, um sich im quietschbunten Universum zurechtzufinden.
Tim Burtons Märchenstunde inklusive des eigentlich komplett überflüssigen 3D-Gedöns ist ein grobschlächtiger Effektdschungel in dem manche Storyboards an Burtons alte Werke wie etwa „Sleepy Hollow“ erinnern. Die hoch gelobte Kreativität des Altmeisters drückt sich hier eher in der Wiederholung bekannter Themen aus. Lewis Carrolls Emanzipationsgeschichte über Selbstbestimmung und das freie Denken wurde im Film auf ein Minimum reduziert – böse Königin soll weg, dafür muss Alice einen Drachen köpfen. Die Botschaft des Kinderbuchklassikers versinkt in einer gerade noch passabel getricksten Effekt-Orgie der Marke Burton, der einmal mehr seiner Leidenschaft für Fantasiewelten und Skurrilitäten freien Lauf lassen darf. Der Goth-Meister tobt sich auf dieser Spielweise bereitwillig mit den üblichen Verdächtigen wie Depp und Bonham Carter aus. Bis zum Verdruss für manche Geschmäcker. Allerdings muss das einer ja auch bezahlen. Und so verneigt sich Burton vor dem großen…
Tim Burtons Märchenstunde inklusive des eigentlich komplett überflüssigen 3D-Gedöns ist ein grobschlächtiger Effektdschungel in dem manche Storyboards an Burtons alte Werke wie etwa „Sleepy Hollow“ erinnern. Die hoch gelobte Kreativität des Altmeisters drückt sich hier eher in der Wiederholung bekannter Themen aus. Lewis Carrolls Emanzipationsgeschichte über Selbstbestimmung und das freie Denken wurde im Film auf ein Minimum reduziert – böse Königin soll weg, dafür muss Alice einen Drachen köpfen. Die Botschaft des Kinderbuchklassikers versinkt in einer gerade noch passabel getricksten Effekt-Orgie der Marke Burton, der einmal mehr seiner Leidenschaft für Fantasiewelten und Skurrilitäten freien Lauf lassen darf. Der Goth-Meister tobt sich auf dieser Spielweise bereitwillig mit den üblichen Verdächtigen wie Depp und Bonham Carter aus. Bis zum Verdruss für manche Geschmäcker. Allerdings muss das einer ja auch bezahlen. Und so verneigt sich Burton vor dem großen Geldgeber Disney. Manchmal kommt er gar nicht mehr hoch und platziert demütig gleich mal Disneys Dornröschenschloss in Alices W(U)nderland. Auch die Hauptdarstellerin Mia Wasikowska könnte kaum farbloser sein: Ihr Mimikspiel beschränkt sich auf insgesamt drei Gesichtsausdrücke: überrascht, trotzig und wieder überrascht. Und Anne Hathaway als gute Königin verärgert das Publikum mit ihrer auf Drogen im Regen von Goa tanzend-Performance. Insgesamt geht Burtons typische Ästhetik in diesem Fantasy-Film ziemlich flöten. Das Carrollsche Wunderland erinnert an einen Tagesauflug in den Freizeitparks mit den großen Mäuseohren. Ständig wartet man darauf, dass Alice in dieses Fahrgeschäft mit den drehenden Teetassen einsteigt. Das muss aber nichts schlechtes sein. „Alice im Wunderland“ ist durchaus empfehlenswert. Der Streifen mit den gefälligen 3D-Effekten begeistert sicherlich meine kleinen Nichte, die „Avatar“ schon „ganz supi“ fand und Johnny Depp als „sooo bombe süß“ definiert. Und wenn beim Abspann Avril Lavigne ohne jede Vorwarnung losquäkt, überkommt mich das Gefühl, dass Disney und Burton den Film an mir komplett vorbei konzipiert haben. Auch nicht schlimm.
Stimme alanger zu, superb geschrieben.
Und vielen Dank für die Lavigne-Warnung, werde mich dementsprechend nahe genug am Ausgang aufhalten, um dann auch zeitnah rauszukommen.
Musste da mit ins Kino, naja, so übel war der gar nicht. Der Film ist allerdings das gefundene Fressen für Leute die hinter die Fassade schauen können. Zeichen, überall Zeichen..... ;)
Tim Burtons Arbeit unter Disney leidet unter der "Viel auf einmal, aber ohne Substanz"-Krankheit, die heuzutage vielen Blockbustern wie z.B. Pirates of the Carribean 2-4, jegliche Spannung und Emotion raubt.
Nachdem der Anfang eine Zeit, die an die Filme über Jane Austens Werke erinnert, treffend einfängt, beginnt mit dem Sturz in den Kaninchenbau auch gleichzeitig ein Abfall an Spannung.
Beeindruckend ist die Szene als Alice schrumpft und riesig wird um durch die geschlossene Tür zu kommen schon, man kann sich aber nicht den Eindruck verwehren eine Selbstbeweihräucherung der Setkünstler zu sehen. Das Augenmerk liegt klar auf der Optik und weniger auf die Charakterisierung der Figur Alice.
Im Wunderland angekommen werden wir gleichzeitig von einer Vielzahl von Geschöpfen begrüßt, für deren Kennenlernen keinerlei Zeit ist. Die erste Actionsszene muss her, ohne dass dafür irgendeine Art von Spannung aufgebaut worden wäre.
Nach einer halben Stunde sind fast alle guten und bösen Charaktere als auch die gesamte Handlung bereits vorgestellt, jedoch dauert es jetzt noch eine Stunde um von A nach B zu kommen.
Die CGI-Welten sind kunterbunt und derart zugekleistert, dass es nach einer halben Stunde schon keinen Spaß mehr macht, wenn unsere Heldin wieder zu einem neuen Schauplatz gelangt. Nach einer Stunde habe ich ungefähr schon 5 Mal auf die Uhr gesehen und das ist nie ein gutes Zeichen.
Johnny Depps Darstellung als Hutmacher wirkt wie ein Medley aus bereits bekannten Depp-Charakteren und sticht als quirrliger, eigenartiger Charakter unter den anderen Kreaturen nicht hervor. Nach kurzer Zeit fragt man sich schon warum er überhaupt so viel Screentime bekommt, da weder Motivation noch Herkunft oder andere Charaktereigenschaften bekannt werden. Als Sidekick hätte er vermutlich besser funktioniert.
Selbst Helena Bonham Carters Darstellung als Rote Königin ist auf witzige One-Liner beschränkt und kann in Sachen Bosheit nicht mit ihrer Disney-Version mithalten.
Das einzige Gute ist, dass Mia Wasikowska in der Hauptrolle es schafft, dieses Chaos ein wenig zu erden. Ihre Alice wirkt wunderbar verträumt und teilweise gelingt es ihr, schwache Dialoge oder kitschige Szenen glaubhaft zu vermitteln.
Im Prinzip scheint es in der Geschichte darum zu gehen, dass Alice, jetzt da sie erwachsen und zur Heirat gezwungen wird, noch einmal ins Wunderland zurückkehren muss, um zu lernen, dass sie selbst ihre Entscheidungen treffen soll und nicht nach gesellschaftlichen Richtlinien zu leben hat.
Diesen Character-Arc wird wenig Zeit geschenkt und zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl eine Transformation in ihrem Charakter feststellen zu können.
Sie kämpft gegen den Drachen, weil es so verhergesagt wurde. Den einzigen Zweifel, den sie hat, ist, ob sie die Alice ist, die bereits hier war. Der Zuschauer wird über diese Tatsache keine Minute im Unklaren gelassen. Viel zu vorhersehbar ist die Plot-Dynamik, viel zu spannungsarm wird Geschehen bis zum Ende abgespielt.
Es wird der Versuch gemacht ein Thema des Films wieder aufzugreifen: Die, die ihren Verstand verlieren und an unglaubliche Dinge glauben sind die besten. Hm, oder so ähnlich. Aber es bleibt eine plumpe, fantasy-bejahende Aussage, die selbst in den letzten Jahren viel besser umgesetzt wurde (z.B. Pans Labyrinth)
Was übrig bleibt, sind eine handvoll schön anzusehende Charaktere und CGI-Landschaften wie z.B. die Grinsekatze, der Ritter der Königin, beide Schlösser, aber das ist auch schon alles. Selbst Danny Elfmanns Score klingt stark nach recycleten Stücken von "Edward mit den Scherenhänden" und auch durch hochtreibende Chor-Gesänge mag sich keine Atmosphäre aufbauen.
Es herrscht nur ein großes Nichts unter der Oberfläche.
Hmm ich fand den Film recht langweilig und irgendwie ZU bunt. Mag geschmackssache sein. Burton kann es definitv besser. Nicht mal Johnny Depps darstellung hat mich vom Hocker gehaun. Das witizgste am Film fand ich, war der bekloppte Märzhase. das wars auch. Ein verschwendeter Film
Gutes inszeniertes Märchenbuch ala Tim Burton mit tollen 3D-Effekten und Schauspieler. Eine farbenfrohe Realverfilmung die sich sehen lassen kann. Schade dass das Ende ein wenig an Qualität verliert und sehr an dem Disneyfilm "Alice im Wunderland" erinnert.
Wo ist das farbenfrohe, witzige Wunderland hin? Mir ist klar, dass man die Story und Orte für einen solchen Kinofilm etwas abändern muss, mir ist das alles aber etwas zu düster und zu traurig und hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit der originalen Idee zu tun.
Vielleicht sollte man aufhören, solche Filme zu drehen..., selbst die Musik klingt nach Potter. Der Film hat mäßige Rezensionen und Bewertungen - die Konkurrenz ist kräftig. Doch ich denke, dass man, wenn man unvoreingenommen an den Film herangeht, keinen Grund zur Unzufriedenheit hat. Langeweile kommt wegen der grandiosen Depp, Hathaway und Bonham-Carter nicht auf, die Katze ist super, Hamish ist super, eigentlich eine Menge schöner Dinge. Wenn ich den Film als Kind im Wohnzimmer meiner Oma in der Flimmerstunde gesehen hätte, dann würde ich Moviepilot sicher gebeten haben, die Skala auf 11 Punkte zu erweitern...
Ein paar Szenen zeigen wirklich gute Ansätze, aber im Wesentlichen dümpelt der Film im flachen Wasser herum. Einziger Lichtblick ist zumindest anfänglich Bonham Carter, die es wie immer schafft den abstrusesten Charakteren Leben einzuhauchen, trotzdem kann auch die rote Königin nicht wirklich überzeugen.
Übrig bleibt ein Sammelsurium hochglanzpolierter CGI-Bilder unter denen ein klein wenig das Potential hervorschimmert das der Film gehabt hätte, wäre das Drehbuch nicht so unglaublich schwach.
Verwirrung!
Ich dachte dieser Film wird ein Remake des Klassikers, ist dann aber doch eine eigenständige Geschichte.
Leider vermisst diese einiges vom Original. Mich konnte die Story nicht wirklich packen. Die Charaktere waren mir ziemlich egal.
3D war damals auch ziemlich schlecht gemacht. Auf keinen Fall ein Film der lange Nach hält.
Toller Film!Ich ging mit niedrigen Erwartungen(fast schon gezwungen) ins Kino und kam mit Überraschung und Freude über den Film wieder heraus.Tolle Technik(vorallem in3D...ich sag nur:Tunnel),herausragende Schauspieler und den Mut ,was Neues zu versuchen(wie man Tim Burton ja kennt!).Schöner Film.
Euer Bobmaster.
Timmey du bist und bleibst mein Lieblingsregisseur. Doch was du hier mit der lieben Alice angestellt hast, sollte schwer auf deinem Gewissen lasten.
Gute Besetzung - wenn man von Anne Hathaway kurz mal absieht. Helen Bonham Carter spielt vorzüglich. Nicht viele könnten so grandios mit derartig entstellten Proportionen arbeiten. Johnny Depp spielt ... wahrscheinlich sich selbst, aber das unterhaltsam;die Rolle sitzt. Mia Wasikowska ist nicht besonders aufgefallen. Obwohl sie die Hauptrolle hat, hat sie egtl. kaum etwas zu spielen, aber das ist kaum ihre Schuld. Was Anne Hathaway da treibt, weiß ich nicht. Sie wirkt ein wenig, wie eine Klebstoffschnüffelnde Elfe. Mit jeder Minute fand ich ihre rumwedelnden Gesten und die Augenbrauen irritierender.
Wenn in meinem Kopf die Frage aufpoppt, warum die weiße Königin eigentlich schwarze Augenbrauen hat, dann liegt das nicht etwa daran, dass ich mich besonders für Gesichtsbehaarung interessieren würde. Allerdings bleibt bei der Handlung einfach zu viel Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Ab und zu fliegt einem etwas entgegen - schön auf 3D angepasst. Sieht auch hübsch aus, auch wenn mir die dritte Dimension entgangen ist. Doch, was da als Geschichte herhält, wäre selbst für Kleinkinder unterfordernd und einschläfernd.
Die Geschichte ist vollkommen logisch und durchschaubar. - Ich hab nichts gegen durchschaubare Geschichten, solange sie unterhaltsam präsentiert werden. Im allgemeinen bin ich auch ein großer Fan der lieben Logik... Aber hier handelt es sich um ALICE. Hier sollte nichts logisch sein und alles einen Sinn haben. Ich will kein Wunderland mit einer öden 0-8-15-Fantasystory. Ich will im Kino sitzen und mich fragen, was zur Hölle das Walross da auf einmal soll oder wieso es auf einmal um Törtchen geht...
Hätte mich jemand gefragt, wer den Stoff gebührend weiter verfilmen könnte, dann wäre mir dein Name eingefallen, Tim. - Jeder macht mal Fehler.
Schön geschrieben! Und bei 3D hast garnichts verpasst - war grausam.
Hatte mich auch tierisch gefreut, als ich gehört hatte, dass Tim den Stoff verfilmt - tja, herbe Enttäuschung.
Vielleicht hätte man doch den guten Terry ranlassen sollen.
@CapitanKnaecke
Die Trick-Alice Version von Disney Version mag ich eigentlich. Tja letztendlich auch egal, warum das daneben ging. Schade drum, aber bringt nix.
@LokisSon
Danke. Ich musste nur (wie bei jedem Trailer für Filme in 3D auch) lachen, als mir da grundlos irgendwelche Gegenstände entgegengeflogen sind.
Vielleicht traut sich Terry ja noch. Wenn Schneewittchen x-Mal gleichzeitig verfilmt werden kann, könnte auch Alice ruhig nochmal ran.
Also eigentlich verstehe ich nicht, worauf du hinaus willst - Hier sollte nichts logisch sein und alles einen Sinn haben. - Was soll das bedeuten? Teilweise kann ich deinen Unmut ja nachvollziehen, die weiße Farbe der Königin hat sicher etwas mit Kokain zu tun - das ist ein bisschen rätselhaft, aber ansonsten?
@AASFRESSER
Auf die Drogeninterpretation wollt ich egtl. gar nicht hinaus. :)
Ich meinte eher, dass Alice keine Geschichte mit einer geradlinigen und logischen Handlung sein darf - ansonsten ist es nicht mehr Alice. Die Ursprungsgeschichte ist doppelt verzerrt, einmal durch die Wahrnehmung des kleinen Kindes und durch die Traumebene.
Da ist in der Handlung auf den ersten Blick nichts geradlinig ABC, sondern eher AXDBZC.
Die Bilder und Dialoge leben davon, dass sie nicht logisch sind, sondern nur kindlichen Sinn ergeben. (Das "wörtlich"-nehmen von Begriffen und die vereinfachten Erklärungsversuche.)
Die literarische Vorlage strotzte nur so vor Weisheit und Poesie. Im Gegensatz zu Tolkien schaffte es Carroll mich in eine Welt jenseits des Intellekts und aller Vorstellungskraft einzutreten.
Was machen aber der ach so geniale Tim Burton und seine Drehbuchautorin, deren Name mich nicht interessiert, draus ? Sie vermischen "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln" miteinander zu einem CGI-überfrachteten Trallala, lassen Johnny Depp und Mia Wasikowska irgendsoeinen blöden Tanz tanzen, der aussieht, als hätten sie Fußpilz und am Ende besitzen sie die Arroganz ein ohnehin schon vergewaltigtes literarisches Meisterwerk mit einem langweiligen, unerträglichen Popsong zu unterlegen.
... und am Ende grinst die zahnlose 7-jährige mit den Worten: "Der Film war sau cool." Furchtbar !
@ Hellbilly:
Ich kann mir schon denken, welchen Verbesserungsvoraschlag du anbringen willst ;-)
Danke der Komplimente, aber wenn die Kritik gemeldet wurde, dann hätte ich gerne von demjenigen/derjenigen User/in eine Begründung. Ich habe nämlich rassistische Inhalte, Schimpfwörter oder Beleidigungen gegenüber anderen Usern vermieden. Die zahnlose Siebenjährige habe ich auch nicht bei Namen genannt und habe sie nicht mit Schimpfwörtern traktiert (vielleicht ist es nur eine erdachte Figur).
Die Vorlage war durchaus symphatisch und kreativ, aber von einem Meisterwerk würde ich absolut nicht sprechen. Immerhin hats keinerlei Fazit oder Werk. Es ist nur ein durchgeknallter Trip, mit willkürlich auftauchenden Figuren, die willkürliche oder undurchsichtige Motivationen haben. Die Währung im Wunderland scheint der Wahnsinn zu sein. Geil zu lesen, aber das machts in meinen Augen nicht zu einem Meisterwerk.
Hatte im ersten Semester den Kurs "Introduction to English and American Literary Studies" und da haben wir auch eine Szene aus Alice besprochen - und so wie der Prof davon minutenlang geschwärmt hat, muss das auf irgendeiner Ebene schon den Charakter eines Meisterwerks haben
Wollte ich nur mal gesagt haben ;-)
Sollte ich vielleicht auch mal wieder komplett lesen, kann mich gar nicht mehr richtig erinnern
Premiere!
Dies ist der erste Burton, über den ich mich wirklich geärgert habe... Es gibt sehr gute Burton Filme und es gibt schwächere, "Alice in Wonderland" ist schlecht...
Burton hat aus diesem wunderbaren Buch ein hektisches, überladenes "Action Spektakel" gemacht, dass mit der ironischen Sichtweise von Lewis Carroll überhaupt nichts mehr zu tun hat...
Mir war es 108 min. nicht vergönnt, einmal die Muße zu haben, mich zurückzulehnen, den Film zu genießen und die Bilder wirken zu lassen... Zu schnell ging es rasant und aufgeblasen weiter und weiter und immer weiter...
Völlig lieblos stopft Burton die Kernpunkte der Geschichte in diesen überdrehten, sinnfreien Film hinein, denn zu wichtig war ihm seine eigene krude Idee eines Sequels von "Alice in Wonderland"...
Wo waren die hintergründigen Emotionen der Charaktere? Alle waren laut und nervtötend albern... Wo war die augenzwickernde Ironie, die diese Geschichte ausmacht? Muss man eine Fantasiegeschichte wirklich durch totales overacting von Depp und Bonham Carter totspielen? Dagegen blieb Mia Wasikovska als Alice extrem blass (wortwörtlich!) und hilflos... Wie langweilig und emotionslos kann man eine Alice eigentlich darstellen? Es gab keine Atempause im dunklen, poppigbunten Bilderwald, um den Film ein bisschen Ruhe zu gönnen... um der Geschichte ein bisschen Leben einzuhauchen... ihr Substanz zu verleihen... Und trotz dieser rasanten Flut immer neuer Bilder und nervöser Schnitte, blieb der Film für mich unwahrscheinlich zäh und letztendlich langweilig... ! 1 Gnadenpunkt gibt es lediglich für Cheshire Cat, die ganz gut gelungen war...
"Alice in Wonderland" theoretisch ein Film "auf dem Elfmeterpunkt" für Burton... Leider hat er den Film meterweit in die Walachai geschossen und somit haushoch verloren...
So hart war ich mit meinem Urteil zwar nicht, den Charakiter Alice fand ich z.B. ganz gut, aber ich kann Deinen Ärger absolut verstehen! Nach dem Kinobesuch war ich auch total angepisst.
@Jaliju: Gut, dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe, denn durch dieses unsägliche 3D wäre es wohl ein Hassfilm geworden! Mann Mann war ich enttäuscht...
@Jack_Torrance: Nun, einen eklatanten Fehler kann ich verzeihen, obwohl ich schon bei "Planet der Affen" ein Auge zudrücken musste, aber kommt da noch so ein Ding, dann wird es haarig mit ihm und mir... ;-) "Überschätzt" ist für mich so ein Unwort, das ich nicht gern benutze... Dafür hat Burton für mich auch schon zu viele großartige Filme gemacht...
... Also, "Edward mit den Scherenhänden", "Ed Wood", "Sleepy Hollow" oder auch "Corpse Bride" sind z.B. Filme, die ich großartig finde... "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Beetlejuice" mag ich auch sehr... auch den Kurzfilm "Vincent" finde ich sehenswert... aber mein absoluter Lieblingsfilm ist "Big Fish"... für mich der beste Burton...
Vincent fand ich ganz stark. Trotzdem ist er bei mir im Vergleich mit den oben genannten Müllfilmen etwas untergegangen. Die anderen von dir genannten Filme sind aber natürlich vorgemerkt ;-)
Die beiden sind allerdings auch seine bisher schlechtesten, da gebe ich dir absolut recht... Pech, dass du zuerst an diese Katastrophen geraten bist... Dann sieh dir mal in Ruhe die vorgemerkten an, ich denke "Big Fish" wird dich begeistern... Vielleicht revidierst du dein Urteil über Burton dann ein wenig... ;-)
Bei der Kombination von Lewis Carroll und Tim Burton waren meine Erwartungen hoch und wurde deshalb wahrscheinlich enttäuscht. Die Figuren halten nicht was sie versprechen, bis auf den Hutmacher und die dicken Zwillinge vielleicht. Alice schlussendlicher Kampf gegen das Monster wirkt albern und erinnert mich an Grundschultheater der Kinder meiner Freunde. Schade, sehr schade. Allerdings trösten die 3D-Effekte über einiges hinweg.
Knallbuntes, skurriles Abenteuer, von Tim Burton stilistisch sicher inszeniert und mit einem passenden Cast gesegnet. Zwar hat diese Interpretation mit Disney Zeichentrickadaption nicht mehr so viel gemeinsam, aber Helena Bonham Carter und Johnny Depp entschädigen hier mit ihrem tollen Spiel für den ein oder anderen Verlust an Charme.
Alice im Wunderland - Kritik
US 2010 Laufzeit 108 Minuten, FSK 12, Fantasyfilm, Abenteuerfilm, Kinostart 04.03.2010
Kritiken (25) — Film: Alice im Wunderland
Oliver Schmitt: NEGATIV Oliver Schmitt: NEGATIV
Kommentar löschenIst die Nähe zwischen Caroll und Burton so groß, dass es nur einen Konsens geben kann? Berücksichtigt man Burtons Comic Bearbeitung der Batman Figur (Batman und besonders Batman Returns) so hätte man durchaus mehr erwarten können: eine neue Interpretation der Vorlage in der die Handschrift des Regisseurs nicht nur zum mannigfachen Beiwerk wird. Es mag den Anschein haben, dass in dieser Produktion sehr viel Studiopolitik und Zugeständnis dafür gesorgt haben, dass trotz aller guter Voraussetzungen, die gegeben sind, um Alice zu einem typischen Burton Film zu machen, das Werk zu sehr in Routine verfällt, als dass eine überzeugende Wirkung erzielt wird, die alle Elemente unter einen Hut bringt und damit wirklich unterhaltend ist. Die Next Generation Alice ist ein digitales Übermärchen, stromlinienförmig und schön anzuschauen, das seine nachhaltige Wirkung im Verlauf der Traumreise verliert und etwas zu sehr an seiner Opulenz erstickt.
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Xander8112: at the movies
Kommentar löschen[...]
Zusammen mit den oberflächlichen Charakteren, der spannungsbefreiten Story und einer Hauptperson, die einem ziemlich egal ist, muss man zu dem Schluss kommen, dass Tim Burton schon bessere Filme gemacht hat, und so schiebe ich das einfach mal auf Disney.
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Hitmanski: Reihe Sieben / MehrFilm / I...
Kommentar löschen"Have I gone mad?" -
Tim Burtons Auftragsarbeit für Disney, die erstmals seit BATMAN wieder so etwas wie kommerzielle Studiointeressen den Vorrang gegenüber den Intentionen seines Regisseurs vermuten lässt: Dabei ist ALICE eigentlich ein klassischer Burton-Stoff, jenes Werk von Lewis Carroll, das die Verquickung von Märchenmotiven mit kritischen Seitenhieben auf die Gesellschaft und der Realität als solches, schon lange vor dem amerikanischen Regisseur selbst aufgriff und prägte – und trotzdem: Vollständig zufrieden kann mit Burtons ALICE weder Publikum noch Macher selbst sein.
Er hat die Themen der Vorlage verstanden, formt sie mit Hilfe von Autorin Woolverton durch die Vermischung der beiden „Wunderland“-Romane und der erwachsenen Perspektive sogar wirklich zu einem neuen Gerüst zusammen, nur um es im weiteren Verlauf (zu) großräumig mit bereits bekannten Farben auszumalen. Für einen Fantasten wie Tim Burton eigentlich kurios: Die besten Szenen…
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Louisaw 2011/03/04 12:45:27
Antwort löschenDer letzte Satz fasst es perfekt zusammen!
SamHook 2011/04/10 04:51:02
Antwort löschenWow passiert nicht oft, aber 100% agree. Kann man nur unterschreiben und der letzte Satz trifft den Nagel wirklich auf den Kopf. Habe ich auch so empfunden....
Patrick Wurster: www.indiskretion-ehrensache...
Kommentar löschenWenn Tim Burton zur Teeparty lädt, sollte man tunlichst annehmen. Denn der Kaninchenbau öffnet sich nur selten: Neben der Anime-Serie aus den 80ern dürfte allein Walt Disneys „Meisterwerk“ von 1951 spontan vor Augen sein, die übrigen Kinoverfilmungen des fantastischen Stoffs sind weit älter. Burton erzählt seine eigene Vorstellung von Lewis Carrolls episodisch-exzentrisch-exotischer Welt und bedient sich dazu wie schon Disney aus der Fortsetzung „Through The Looking Glass“. Schräge Wunderlichkeiten und skurrile Figuren sind auch Depps Spezialgebiet; folglich wird dessen Rolle maßgeblich ausgebaut, die einen in der Maske, die anderen nach dem Greenscreen-Dreh am Computer derart verfremdet, dass Kindheitserinnerungen fortan auf einer anderen Referenz basieren könnten.
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Stefan_R.: Mann beisst Film
Kommentar löschen„ALICE IM WUNDERLAND“ [...] muss [...] sich in Burtons Œuvre bei den nur durchschnittlichen Werken einreihen, zu einfallslos ist die vordergründige Reißbrettdramaturgie, zu effektzentriert die komplette Inszenierung. So blitzt an allen Ecken und Enden das der Geschichte innewohnende Potential auf, doch wirklich öffnen kann Burton die Tür zu seinem persönlichen Wunderland nicht.
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lichtgrau 2010/06/20 18:50:44
Antwort löschenKann ich so unterschreiben.
Holz sei 2010/07/11 15:51:39
Antwort löschenJa.
Zudem ist es am Ende viel zu viel Happy End.
twilightfan97 2010/07/12 19:02:33
Antwort löschenich fand den film super und dann ist zudem das ende einfach toll warum zviel happy end wie sollte er den ausgehen das alle tod sind
das is ein kinderfilm hallo?
Holz sei 2010/07/13 14:47:42
Antwort löschendu verstehst nicht was ich meine!!
ich finde es einfach etwas zu scnhulzig dass alice am ende auch noch in das geschäft einsteigen kann von dem mann der erwartet hatte dass sie ihren sohn heiratet.
das einzige was mir an diesem film sehr gut gefiel war johnny depp
Staatsterror 2010/07/18 00:14:48
Antwort löschenEben die Pistos Sophia mit einer Alice auf Drogen für Kinder. Mit Matrix derzeit einer der am meisten von der Gnosis beinflussten Filme.
Natürlich erwartet man da von Alice, dass sie die Realität akzeptiert und darin ihre Rolle einnimmt, von der sie profitieren kann, nachdem sie im "Wunderland" so einige Dinge gelernt, und ihren Meister getroffen hat.
bertt 2010/09/15 09:02:25
Antwort löschenHört doch endlich auf mit Eurer Selbstbemittleidung, indem Ihr alles nach irgendwelchen Maßstäben bemessen müßt. Seid einfach wiedermal Kind und geniest das Feuerwerk an Farben und die Einzigartigkeit jeder Figur für sich. Seht die Geschichte ganz einfach mit den Augen eines Kindes und Ihr werdet sehen, sie ist genau so richtig, wie sie ist.
Clazzique 2010/09/27 05:44:39
Antwort löschenIch schließe mich dem Komentar von bertt an, man sollte sich nicht an irgentwelchen maßstäben richten ... Sondern einfach mal ohne "Vorurteile" ansehen !!
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bussdee 2010/10/03 06:31:17
Antwort löschen... oder nach dem Genuß einer leckeren Pilzsuppe! LOL
ZornGottes 2010/11/25 19:59:42
Antwort löschenIch fand den Film ziemlich schwach, wobei Johnny Depp mit die größte Enttäuschung war. Man sieht von ihm nichts, was man nicht schon in anderen Tim Burton-Filmen von ihm gesehen hätte. Jede kreative Zusammenarbeit kommt irgendwann an ihren Zenit und bei der zwischen Tim Burton und Johnny Depp scheint es langsam so weit zu sein. @bertt: Im Normalfall bin ich durchaus in der Lage, einen Film wieder mit den Augen eines Kindes zu sehen und in eine Phantasiewelt einzutauchen, aber dafür war mir das alles viel zu künstlich und kalkuliert, ganz abgesehen vom wirklich miserablen Drehbuch.
fko: filmsprung.ch fko: filmsprung.ch
Kommentar löschen«Alice in Wonderland» ist ein zauberhafter und überwältigender Ausflug in die Fantasie von Tim Burton.
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Ciprian David: NEGATIV
Kommentar löschen...Der wichtigste 3D Film dieses Frühjahrs erweist sich als Enttäuschung für den Kinogänger. Nichts sticht wie erwartet aus dem Strom der Fantasy-Produktionen der letzten Zeit heraus um den Zuschauer, und, vor allem, dem Burton-Fan Trost zu spenden. Verloren in Konventionen und geradlinig, fern von irgendwelchen angenehmen Überraschungen verläuft das Geschehen in Alice im Wunderland bis hin zum bitteren, absehbaren Ende.
Doch was bleibt aus diesem Film? Bei der Natur des Mediums anfangend, die unüberschaubaren, zwei kleine und doch so große Zeichen in ihrer potenziellen Bedeutung hinsichtlich einer Renaissance des Kinos, ja, das 3D als Startpunkt nehmend, könnte man sagen, Alice im Wunderland ist ein Film über den Blick, über das Sehen. Eine Idee, die sich schon in den Entstehungsbedingungen dieses Werks spiegelt, als Zusammenarbeit von Tim Burton und den Disney Studios....
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Evie: www.inderzange.de
Kommentar löschenDer neuste Streich von Tim Burton und Johnny Depp kam jetzt endlich am 4. März in die Kinos um bestaunt zu werden. So wie es sich für einen echten Kinofan gehört wurde gleich die 1. Vorstellung gebucht und diesmal sogar in 3D, aber zur Technik kommen wir später noch einmal. Die nun mehr 6. Zusammenarbeit zwischen dem Erfolgsduo sollte wieder einmal in einer Fanatsiewelt standfinden, wie so vor in Sleepy Hollow oder Charlie und die Schokoladenfabrik. Erstaunlich dabei ist, das der ganze Film schon in 40 Drehtagen abgearbeitet wurde und dann nur noch am Computer vollendet wurde, wobei diese Aufgabe wohl am größten war.
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Flibbo: wieistderfilm.de
Kommentar löschenErwischt man bei Tim Burtons „Alice im Wunderland“ nur die 2D-Version, bleibt leider nicht mehr allzu viel für ein unterhaltsames Kinoerlebnis übrig. Die für Burton („Ed Wood“, „Sweeney Todd“, „Charlie und die Schokoladenfabrik“) sehr naheliegende Vorlage wirkt eher wie schnell runtergespult statt liebevoll neu aufbereitet, wenn auch mit fettem Budget und einigen Abweichungen vom Original. Johnny Depp als Pumuckl im Drogenrausch kann da auch nicht mehr viel rausreißen. Nach seinen letzten Rollen in Burton-Filmen wirkt sein verrückter Hutmacher nur wie eine Variation von Altbekanntem. Im Hinblick auf die starken Fantasy-Abenteuer, mit denen Tim Burton uns in den letzten Jahrzehnten verzauberte, scheint er sich mit „Alice im Wunderland“ fast nur auf seinem Erfolgsrezept auszuruhen. [...]
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alanger 2010/03/08 20:41:55
Antwort löschenseh ich nicht so;)
magnus55 2010/03/09 12:12:16
Antwort löschenIch muss auch in fast jedem Punkt widersprechen.
Hitmanski 2010/03/10 23:39:03
Antwort löschenIch muss für fast alle Punkte meine Zustimmung aussprechen ;)
SunnyEye 2010/03/12 11:40:40
Antwort löschenIch stimme in jedem Punkt überein (auch wenns schwer fällt)
Flibbo 2010/03/12 14:48:55
Antwort löschenEs lebe die Demokratie!
sucubus 2010/03/29 11:17:57
Antwort löschenDa kann ich auch nur zustimmen.
eliasherz 2010/04/06 09:56:46
Antwort löschenJohnny Depp als Pumuckel auf LSD ,genau so kann man den Film beschreiben.
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PrettyPenny 2010/04/07 05:22:20
Antwort löschenIch fand ihn durch das 3D noch schlimmer! -.- Das war ziemlich überflüssig.
Fanpiir...<3 2010/04/08 17:11:19
Antwort löschenIch fand der Film war besonders durch die 3D effekte sehr spannend. Durch die Kindersendung, auf der der Film basiert hat gab es so ein "Ach das waren noch Zeiten" Feeling, weil jeder als Kind Alice geschaut hat.
Johnny Depp fand ich auch sehr gut, weil er den Charakter früherer Hutmacher gut wiedergespiegelt hat. Besonders die Verücktheit die früher durch das einatmen von Quecksilber ausgelöst wurde.
J. Berardinelli: ReelViews J. Berardinelli: ReelViews
Kommentar löschenVergleicht man diese real, Spezialeffektreiche Version von Alice im Wunderland mit der populären Animation Version von 1951, ist man genauso schlecht beraten wie den Zauberer von Oz mit Aktien Eigenschaften zu vergleichen. Burton hat für diese Generation eine völlig neue Version erschaffen und hat damit eine solide Arbeit geleistet. Es ist ein fachmännischer Versuch, nicht nur unsere jüngsten sondern auch die Eltern verzaubern zu wollen. Dies macht nach der Definition einen lohnenswerten Familienausflug aus.
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TheCorey: MovieMaze
Kommentar löschenWäre Elfmans Musik nicht, man wüsste in den meisten Szenen ohnehin nicht, dass man in einem Tim-Burton-Film sitzt. “Sometimes I’ve believed as many as six impossible things before breakfast”, lautet ein Ausspruch der Weißen Königin aus "Through the Looking Glass", den Alice im Film mehrmals wiedergibt. Hätte sich auch Burton daran gehalten, wäre "Alice in Wonderland" vielleicht etwas kreativer und persönlicher geworden. So wirkt der Film oft, als wäre er eine Auftragsarbeit von Disney, das Burton Handlungselemente von Tolkien und Lewis aufzwängen wollte.
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D. Edelstein: USA Today D. Edelstein: USA Today
Kommentar löschenUm Tim Burton's Alice in Wonderland zu mögen, muss man akzeptieren, dass der Film nicht die Adaption von Lewis Carroll's Alice's Adventures in Wonderland oder seinem Nachfolger, Through the Looking Glass, ist, sondern eine hübsche Hollywood-Hybride. [...] Wenn du darüber hinwegkommst, ist Alice in Wonderland ziemlich wundervoll - oder heißt es dann untervoll?
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Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer Carrie Rickey: Philadelphia Inquierer
Kommentar löschenLetzlich wirkt Alice wie ein Vorwand, um Happy-Meal-Spielzeug zu verkaufen.
Wahrheitsgemäß müßte der Film "Alice in Narnia" genannt werden, mit Zwischenstops in Disneyland, Shire, Rohan, Naboo und Oz.
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_Milena_ 2010/03/06 13:38:02
Antwort löschenToller Vergleich oO. Ein bisschen ausformulierter wär schön.
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Ellena 2010/03/07 20:44:30
Antwort löschengenau!
Kritiker sind doch dazu da, Romane über solche Filme zu schreiben!
zeke 2010/03/08 16:44:39
Antwort löschenwer die fortschrittlichkeiten des internet ausnutzt und auf "link zu vollständiger kritik" klicken mag, der wird auf wundersame weise belohnt.
Claudia Puig: USA Today Claudia Puig: USA Today
Kommentar löschenWenn wir über 3D-Kraft sprechen, gehe ich lieber ins Wunderland als nach Pandora. Für die, die Avatar vom Look her mochten, aber von den hölzernen Charakteren und klobigen Dialogen abgeschreckt waren, kommt Alice jetzt mit all ihrer Vielseitigkeit. Alice im Wunderlands Menagerie von Charakteren rangiert zwischen leicht bekloppt und zertifiziert wahnsinnig. Aber sie machen total Spaß und was sie zu sagen haben, hat Charme und Verve.
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Christian H.: Kino, TV und Co, Wicked Vis...
Kommentar löschen[...]Sobald Alice und damit Tim Burton den Fuß ins Wunderland setzt, weiß man wer da den Pinsel geschwungen hat. Wie so oft, wenn der gebürtige Kalifornier, Hand anlegt, kann sich seine fantastische Welt sehen lassen. In weiten Teilen überaus farbenfroh, dann jedoch wieder düster, so stellt sich Burtons Wunderland dar. Somit gilt: Wenn sich „Alice im Wunderland“ darauf konzentriert mit seiner optischen Finesse die zahlreichen kleinen, aus der Vorlage bekannten, Episoden auszustaffieren, ist der Film an Stärksten. Leider gilt das nicht für den bestimmenden roten Faden, der Burtons Film sicher durch die Spielzeit führen soll. Die Geschichte, die Linda Woolverton in ihrem Drehbuch erdacht hat, will viel zu selten funktionieren. Recht geradlinig erzählt, mangelt es „Alice im Wunderland“ an überraschenden Wendungen, an Spannungsspitzen, an denen sich der Film hochziehen kann. Gegen Ende des Films schließlich wird die Anbiederung an die fantastischen Verfilmungen der letzten Jahre („Der Herr der Ringe“, „Die Chroniken von Narnia“) nicht nur offenkundig, sondern stößt durchaus auch übel auf: Die blondelockte Amazone in der schimmernden Wehr, sprich: der wenig packend inszenierte Endkampf deutet, an was Linda Woolverton am Ende des Films, nach Alice Rückkehr aus dem Wunderland noch einmal überdeutlich akzentuiert: Alice' Abenteuer im Wunderland als Startschuss emanzipatorischer Bestrebungen.[...]
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Christoph Huber: Die Presse Christoph Huber: Die Presse
Kommentar löschenEs ist eine der buntesten und üppigsten Versionen des Stoffes – und eine der geistlosesten. [...] Burtons Alice langweilt, weil es an Imagination jenseits farbenfroher Computerspiellandschaften fehlt. Die Odyssee von Alice führt nicht zu fantastischen Höhenflügen, sondern ist Plattform einer platten Parabel: ein lautes Action-Abenteuer um pseudofeministische Selbstverwirklichung im konservativen Korsett.
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D. Kamalzadeh: Der Standard D. Kamalzadeh: Der Standard
Kommentar löschenIn seiner bei Disney realisierten Variante des Stoffes alle ihm zu Gebote stehenden künstlerischen Mittel auf und schafft ein lebloses Hybrid, das justament in den Momenten am überzeugendsten ist, wo es sich auf traditionelle visuelle Verschiebungen verlässt. Die neuartige Verschmelzung von Realfilm, Computeranimation und Motion-Capture wirkt hingegen mäßig überzeugend, das momentan unerlässliche 3-D bloß aufgepfropft (und unangenehm dunkel); auch die bei Burton sonst so reizvoll detailverliebte Ausstattung gerät zu üppig und verwandelt das Wunderland zum vollgestopften Wundertütenland. Imagination, um die es bei Carroll nicht unwesentlich geht, wird so eher erdrückt als beflügelt. [...] Kaum verwunderlich, dass in diesem konventionellen Korsett anarchischer Nonsens und widersinniger Liebreiz nur selten aufblitzen.
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Batzman: moviepilot / Fünf Filmfreunde
Kommentar löschenBurton liefert eine top besetzte und verschroben düster gespielte Alice Version, die Spaß macht und nicht zuletzt wegen der sympathischen Hauptdarstellerin zu gefallen weiß. Stephen Frys Grinsekatze gehört stimmlich und optisch zu den absoluten Highlights, dieses an opulenten Bildern nicht eben armen Films. Eine Red-Queen die "Queenie" aus Black Adder channelt, ein sanftmütiges Monster, ausgestochene Augen, abgebrochene Finger und massenhaft abgeschlagene Köpfe, sowie ein Borderline-Hutmacher mit schottischem Akzent - es gibt vieles das sich zu mögen lohnt an diesem Film, der es mit wenigen Abstrichen schafft rundum gut zu unterhalten.
Gemessen an der Skurrilität der Vorlage und Burtons eigenem Werk, fällt allerdings tatsächlich die fehlende Komplexität und die stromlienenförmige Story auf, die weniger auf den surrealen, doppelbödigen Wahnsinn des Mathematikers Carols, als auf die typische "Held wider Willen, muß die Welt vor dem Bösen retten"-…
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DonDisdi 2010/03/10 20:08:21
Antwort löschenhätte nicht gedacht , dass du den film feierst.
Batzman 2010/03/10 20:14:54
Antwort löschenFeiern sieht anders aus. Lies das ganze Review mal genau. Für mich überwiegen jedoch die positiven Eindrücke, auch wenn der Film zweifellos ne Menge Schwächen hat.
F. Kleiner: Film-Dienst.de F. Kleiner: Film-Dienst.de
Kommentar löschenBurton und „Alice“: Das hätte eine traumhafte, unkonventionelle Liaison werden können. Ob es am Einfluss der Disney Studios lag, dass daraus doch nur eine eher biedere Verbindung geworden ist? Jedenfalls wirkt das Ergebnis wie ein unausgegorener Kompromiss zwischen Burton- und Disney-Stil. So unterspülen einerseits makabre Elemente die Familientauglichkeit – etwa wenn ein Auge ausgestochen wird oder abgeschlagene Köpfe im Burggraben schwimmen –, andererseits wirkt der Popsong zum Finale nach dem stimmigen Danny-Elfman-Score wie ein nerviges Zugeständnis ans Hannah-Montana-Klientel.
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José Garcia: Textezumfilm
Kommentar löschenIn „Alice im Wunderland“ lässt der eigenwillige Regisseur Tim Burton nicht nur seinem aus früheren Filmen – von „Edward mit den Scherenhänden“ (1990) über „Big Fish – Der Zauber, der ein Leben zur Legende macht“ (2003) bis „Tim Burton’s Corpse Bride – Hochzeit mit einer Leiche“ (2005) – bekannten Fantasie-Feuerwerk erneut freien Lauf. Darüber hinaus setzt er in Sachen Verknüpfung von Live-Action, CGI-Technik („im Computer erstellter Animation“) und 3D Performance Capture ganz neue Maßstäbe. Dieser Effekten-Mix erlaubt ihm beispielsweise, beim „Herzbuben Stayne“ den Kopf des Schauspielers Crispin Glover mit einem digital erstellten Körper zusammenzufügen, oder auch den Kopf von Helena Bonham Carter auf die doppelte Größe „wachsen“ zu lassen, und dabei die Gestik der Schauspieler genauso zur Geltung zu bringen wie bei einem unter der Maske kaum zu erkennenden Johnny Depp.
„Alice im Wunderland“ erschöpft sich indes nicht in reiner Effekthascherei. Noch interessanter nimmt sich die Verknüpfung der ursprünglichen Literaturvorlage mit den neuen erzählerischen Elementen aus. Denn im Kern bleibt die eigentliche Frage erhalten, die Lewis Carolls Märchen stellte: „Wer bist Du?“, und damit die Suche nach der eigenen Identität und dem eigenen Lebensweg.
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sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenEin untypischer Burton-Film mit ansprechenden, bunten Bildern. Burtonfans werden das Düstere, eine tragende Story und den schwarzen Humor, Disneyfans den Humor allgemein vermissen.
Wem der Trailer gefällt, wird den Film mögen.
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Laegaes 2010/03/07 15:24:54
Antwort löschennicht wirklich.
*frenzy_punk<3 2010/03/10 14:46:06
Antwort löschenich hab das jetzt nicht so empfunden, big fish ist doch auch nicht düster. mir hat auf jeden fall nichts gefehlt, auch an humor nicht^^
D.Bickermann: Schnitt D.Bickermann: Schnitt
Kommentar löschenDie Schizophrenie zwischen Burtons bewährtem Hammer-Horrorstil und den bunten Disney-Anforderungen wird dabei absichtlich niemals aufgelöst – und tatsächlich entsteht statt einer gegenseitigen Abstoßung eine ironische Brechung des einen durch das andere, eine stimmige Balance zwischen knorrigen Eichen, verfallenen Windmühlen und finsteren Mittelalterverliesen auf der einen und neonfarbenen Blumengesichtern, kleinen Törtchen und fracktragenden Hoppelhasen auf der anderen Seite. Jeder neue Kameraschwenk enthüllt ein visuell so überbordendes Szenario aus Kitsch und Anti-Kitsch, daß man das seltsame Gefühl eines Gothic-Zuckerschocks empfindet.
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Mr Vincent Vega: Fünf Filmfreunde, gamona, D...
Kommentar löschen[...] Dass ausgerechnet "Alice im Wunderland" mit seinen absonderlichen Entwürfen und schrillem Charakterarsenal den sonst so freigeistigen Regisseur zu einer erstaunlich braven, berechenbaren Literaturadaption inspiriert, die sich ästhetisch zudem an die Disney-Version anlehnt, wirkt dann doch nur allzu verwunderlich. Es scheint nämlich, dass es Burton bei aller Sorgfalt, die beiden Bücher zum Leben zu erwecken, nie gelingen mag, sich zum emotionalen Kern der Geschichte vorzuarbeiten. Der Film trägt zwar seine Handschrift, aber er vermittelt nie restlos das Gefühl einer eigenständigen Vision. Er wirkt mehr wie Tim Burtons "Disneys Alice im Wunderland", statt "Tim Burtons Alice im Wunderland".
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BlueSquirrel 2010/03/02 23:05:16
Antwort löschenOch, wie schade!
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alanger 2010/03/03 20:14:10
Antwort löschenabwarten, bei seinen kritiken trifft oft das gegenteil zu. obwohl bei "ganz gut"...
thehannoka 2011/03/29 21:53:06
Antwort löschenwaaaaaaaaarum dann 6.0? für tim burton ein beleidigender film!
R. Zimmermann: critic.de
Kommentar löschenDie Lust am Spiel der Darsteller ist sichtlich spürbar, und Burton arbeitet – bedenkt man, dass es sich natürlich um typisierte Märchenschablonen handelt – aus seinen Figuren interessante Ticks, Macken, ironische Brüche und Subtexte heraus. [...] Interessanterweise setzt der Film die 3-D-Technik behutsam und nicht als Selbstzweck ein, so dass einem – bei aller visuellen Kraft – überladenes Effekt-Kino erspart bleibt und der Film auch in einer 2-D-Variante absolut bestandskräftig sein dürfte.
Nur – und dass mag ein Manko von Burtons Film sein –, sollte man die literarischen Vorlagen kennen, um sich im quietschbunten Universum zurechtzufinden.
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alviesinger: bummelkino
Kommentar löschenTim Burtons Märchenstunde inklusive des eigentlich komplett überflüssigen 3D-Gedöns ist ein grobschlächtiger Effektdschungel in dem manche Storyboards an Burtons alte Werke wie etwa „Sleepy Hollow“ erinnern. Die hoch gelobte Kreativität des Altmeisters drückt sich hier eher in der Wiederholung bekannter Themen aus. Lewis Carrolls Emanzipationsgeschichte über Selbstbestimmung und das freie Denken wurde im Film auf ein Minimum reduziert – böse Königin soll weg, dafür muss Alice einen Drachen köpfen. Die Botschaft des Kinderbuchklassikers versinkt in einer gerade noch passabel getricksten Effekt-Orgie der Marke Burton, der einmal mehr seiner Leidenschaft für Fantasiewelten und Skurrilitäten freien Lauf lassen darf. Der Goth-Meister tobt sich auf dieser Spielweise bereitwillig mit den üblichen Verdächtigen wie Depp und Bonham Carter aus. Bis zum Verdruss für manche Geschmäcker. Allerdings muss das einer ja auch bezahlen. Und so verneigt sich Burton vor dem großen…
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alanger 2010/03/01 17:21:05
Antwort löschenklasse geschrieben, curtsy.
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jollyroger 2010/03/01 18:12:32
Antwort löschenStimme alanger zu, superb geschrieben.
Und vielen Dank für die Lavigne-Warnung, werde mich dementsprechend nahe genug am Ausgang aufhalten, um dann auch zeitnah rauszukommen.
GaryOldmansMaus 2010/04/13 15:56:10
Antwort löschenDer wird bestimmt super!
Heute schau ich ihn mir endlich mal an!
Kommentare (304) — Film: Alice im Wunderland
Kommentar schreibenMurderSquad 2012/02/08 14:31:35
Kommentar löschenMusste da mit ins Kino, naja, so übel war der gar nicht. Der Film ist allerdings das gefundene Fressen für Leute die hinter die Fassade schauen können. Zeichen, überall Zeichen..... ;)
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Pyro 91 2012/02/03 16:51:32
Kommentar löschenTim Burtons Arbeit unter Disney leidet unter der "Viel auf einmal, aber ohne Substanz"-Krankheit, die heuzutage vielen Blockbustern wie z.B. Pirates of the Carribean 2-4, jegliche Spannung und Emotion raubt.
Nachdem der Anfang eine Zeit, die an die Filme über Jane Austens Werke erinnert, treffend einfängt, beginnt mit dem Sturz in den Kaninchenbau auch gleichzeitig ein Abfall an Spannung.
Beeindruckend ist die Szene als Alice schrumpft und riesig wird um durch die geschlossene Tür zu kommen schon, man kann sich aber nicht den Eindruck verwehren eine Selbstbeweihräucherung der Setkünstler zu sehen. Das Augenmerk liegt klar auf der Optik und weniger auf die Charakterisierung der Figur Alice.
Im Wunderland angekommen werden wir gleichzeitig von einer Vielzahl von Geschöpfen begrüßt, für deren Kennenlernen keinerlei Zeit ist. Die erste Actionsszene muss her, ohne dass dafür irgendeine Art von Spannung aufgebaut worden wäre.
Nach einer halben Stunde sind fast alle guten und bösen Charaktere als auch die gesamte Handlung bereits vorgestellt, jedoch dauert es jetzt noch eine Stunde um von A nach B zu kommen.
Die CGI-Welten sind kunterbunt und derart zugekleistert, dass es nach einer halben Stunde schon keinen Spaß mehr macht, wenn unsere Heldin wieder zu einem neuen Schauplatz gelangt. Nach einer Stunde habe ich ungefähr schon 5 Mal auf die Uhr gesehen und das ist nie ein gutes Zeichen.
Johnny Depps Darstellung als Hutmacher wirkt wie ein Medley aus bereits bekannten Depp-Charakteren und sticht als quirrliger, eigenartiger Charakter unter den anderen Kreaturen nicht hervor. Nach kurzer Zeit fragt man sich schon warum er überhaupt so viel Screentime bekommt, da weder Motivation noch Herkunft oder andere Charaktereigenschaften bekannt werden. Als Sidekick hätte er vermutlich besser funktioniert.
Selbst Helena Bonham Carters Darstellung als Rote Königin ist auf witzige One-Liner beschränkt und kann in Sachen Bosheit nicht mit ihrer Disney-Version mithalten.
Das einzige Gute ist, dass Mia Wasikowska in der Hauptrolle es schafft, dieses Chaos ein wenig zu erden. Ihre Alice wirkt wunderbar verträumt und teilweise gelingt es ihr, schwache Dialoge oder kitschige Szenen glaubhaft zu vermitteln.
Im Prinzip scheint es in der Geschichte darum zu gehen, dass Alice, jetzt da sie erwachsen und zur Heirat gezwungen wird, noch einmal ins Wunderland zurückkehren muss, um zu lernen, dass sie selbst ihre Entscheidungen treffen soll und nicht nach gesellschaftlichen Richtlinien zu leben hat.
Diesen Character-Arc wird wenig Zeit geschenkt und zu keiner Zeit hatte ich das Gefühl eine Transformation in ihrem Charakter feststellen zu können.
Sie kämpft gegen den Drachen, weil es so verhergesagt wurde. Den einzigen Zweifel, den sie hat, ist, ob sie die Alice ist, die bereits hier war. Der Zuschauer wird über diese Tatsache keine Minute im Unklaren gelassen. Viel zu vorhersehbar ist die Plot-Dynamik, viel zu spannungsarm wird Geschehen bis zum Ende abgespielt.
Es wird der Versuch gemacht ein Thema des Films wieder aufzugreifen: Die, die ihren Verstand verlieren und an unglaubliche Dinge glauben sind die besten. Hm, oder so ähnlich. Aber es bleibt eine plumpe, fantasy-bejahende Aussage, die selbst in den letzten Jahren viel besser umgesetzt wurde (z.B. Pans Labyrinth)
Was übrig bleibt, sind eine handvoll schön anzusehende Charaktere und CGI-Landschaften wie z.B. die Grinsekatze, der Ritter der Königin, beide Schlösser, aber das ist auch schon alles. Selbst Danny Elfmanns Score klingt stark nach recycleten Stücken von "Edward mit den Scherenhänden" und auch durch hochtreibende Chor-Gesänge mag sich keine Atmosphäre aufbauen.
Es herrscht nur ein großes Nichts unter der Oberfläche.
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HulktopF 2012/02/03 04:29:51
Kommentar löschenwenig einführung der charaktere,lahme story, jonny depp, der hier zwar alles an die wand spielt, aber trotzallem blass bleibt.
entäuschender film.
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Florian Albrecht 2012/01/06 19:40:20
Kommentar löschenHmm ich fand den Film recht langweilig und irgendwie ZU bunt. Mag geschmackssache sein. Burton kann es definitv besser. Nicht mal Johnny Depps darstellung hat mich vom Hocker gehaun. Das witizgste am Film fand ich, war der bekloppte Märzhase. das wars auch. Ein verschwendeter Film
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Marcus Nachname 2012/01/06 19:32:45
Kommentar löschenBurton ist nicht so mein Schmack ... Den Film fand ich okaaay, aber langweilig
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hrxuuuu 2011/12/11 23:26:25
Kommentar löschenGutes inszeniertes Märchenbuch ala Tim Burton mit tollen 3D-Effekten und Schauspieler. Eine farbenfrohe Realverfilmung die sich sehen lassen kann. Schade dass das Ende ein wenig an Qualität verliert und sehr an dem Disneyfilm "Alice im Wunderland" erinnert.
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Katrin Pony 2011/12/04 10:50:33
Kommentar löschenBester Film Aller Zeiten!!! <3<3<3<3
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Höllebs543 2012/01/01 23:30:00
Antwort löschenDie Begründung hat mich überzeugt ;DD
Höllebs543 2012/01/01 23:30:03
Antwort löschenDie Begründung hat mich überzeugt ;DD
Höllebs543 2012/01/01 23:30:04
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Höllebs543 2012/01/01 23:30:09
Antwort löschenDie Begründung hat mich überzeugt ;DD
Höllebs543 2012/01/01 23:30:09
Antwort löschenDie Begründung hat mich überzeugt ;DD
änna_banana 2011/11/16 15:24:50
Kommentar löschenWo ist das farbenfrohe, witzige Wunderland hin? Mir ist klar, dass man die Story und Orte für einen solchen Kinofilm etwas abändern muss, mir ist das alles aber etwas zu düster und zu traurig und hat meiner Meinung nach nicht mehr viel mit der originalen Idee zu tun.
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AASFRESSER 2011/11/12 23:14:28
Kommentar löschenVielleicht sollte man aufhören, solche Filme zu drehen..., selbst die Musik klingt nach Potter. Der Film hat mäßige Rezensionen und Bewertungen - die Konkurrenz ist kräftig. Doch ich denke, dass man, wenn man unvoreingenommen an den Film herangeht, keinen Grund zur Unzufriedenheit hat. Langeweile kommt wegen der grandiosen Depp, Hathaway und Bonham-Carter nicht auf, die Katze ist super, Hamish ist super, eigentlich eine Menge schöner Dinge. Wenn ich den Film als Kind im Wohnzimmer meiner Oma in der Flimmerstunde gesehen hätte, dann würde ich Moviepilot sicher gebeten haben, die Skala auf 11 Punkte zu erweitern...
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raycluster 2011/10/18 16:31:16
Kommentar löschenEin paar Szenen zeigen wirklich gute Ansätze, aber im Wesentlichen dümpelt der Film im flachen Wasser herum. Einziger Lichtblick ist zumindest anfänglich Bonham Carter, die es wie immer schafft den abstrusesten Charakteren Leben einzuhauchen, trotzdem kann auch die rote Königin nicht wirklich überzeugen.
Übrig bleibt ein Sammelsurium hochglanzpolierter CGI-Bilder unter denen ein klein wenig das Potential hervorschimmert das der Film gehabt hätte, wäre das Drehbuch nicht so unglaublich schwach.
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Birgisson 2011/09/21 16:19:53
Kommentar löschenVerwirrung!
Ich dachte dieser Film wird ein Remake des Klassikers, ist dann aber doch eine eigenständige Geschichte.
Leider vermisst diese einiges vom Original. Mich konnte die Story nicht wirklich packen. Die Charaktere waren mir ziemlich egal.
3D war damals auch ziemlich schlecht gemacht. Auf keinen Fall ein Film der lange Nach hält.
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FilmeGuckerAusBerlin 2011/09/20 16:40:27
Kommentar löschenNetter Abenteuer-Fantasy-Film.
Die Rote Königin ist der Knaller! :D
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Bobmaster 2011/09/14 22:57:19
Kommentar löschenToller Film!Ich ging mit niedrigen Erwartungen(fast schon gezwungen) ins Kino und kam mit Überraschung und Freude über den Film wieder heraus.Tolle Technik(vorallem in3D...ich sag nur:Tunnel),herausragende Schauspieler und den Mut ,was Neues zu versuchen(wie man Tim Burton ja kennt!).Schöner Film.
Euer Bobmaster.
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reveal 2011/09/04 02:57:13
Kommentar löschenTimmey du bist und bleibst mein Lieblingsregisseur. Doch was du hier mit der lieben Alice angestellt hast, sollte schwer auf deinem Gewissen lasten.
Gute Besetzung - wenn man von Anne Hathaway kurz mal absieht. Helen Bonham Carter spielt vorzüglich. Nicht viele könnten so grandios mit derartig entstellten Proportionen arbeiten. Johnny Depp spielt ... wahrscheinlich sich selbst, aber das unterhaltsam;die Rolle sitzt. Mia Wasikowska ist nicht besonders aufgefallen. Obwohl sie die Hauptrolle hat, hat sie egtl. kaum etwas zu spielen, aber das ist kaum ihre Schuld. Was Anne Hathaway da treibt, weiß ich nicht. Sie wirkt ein wenig, wie eine Klebstoffschnüffelnde Elfe. Mit jeder Minute fand ich ihre rumwedelnden Gesten und die Augenbrauen irritierender.
Wenn in meinem Kopf die Frage aufpoppt, warum die weiße Königin eigentlich schwarze Augenbrauen hat, dann liegt das nicht etwa daran, dass ich mich besonders für Gesichtsbehaarung interessieren würde. Allerdings bleibt bei der Handlung einfach zu viel Zeit, sich auf andere Dinge zu konzentrieren.
Ab und zu fliegt einem etwas entgegen - schön auf 3D angepasst. Sieht auch hübsch aus, auch wenn mir die dritte Dimension entgangen ist. Doch, was da als Geschichte herhält, wäre selbst für Kleinkinder unterfordernd und einschläfernd.
Die Geschichte ist vollkommen logisch und durchschaubar. - Ich hab nichts gegen durchschaubare Geschichten, solange sie unterhaltsam präsentiert werden. Im allgemeinen bin ich auch ein großer Fan der lieben Logik... Aber hier handelt es sich um ALICE. Hier sollte nichts logisch sein und alles einen Sinn haben. Ich will kein Wunderland mit einer öden 0-8-15-Fantasystory. Ich will im Kino sitzen und mich fragen, was zur Hölle das Walross da auf einmal soll oder wieso es auf einmal um Törtchen geht...
Hätte mich jemand gefragt, wer den Stoff gebührend weiter verfilmen könnte, dann wäre mir dein Name eingefallen, Tim. - Jeder macht mal Fehler.
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CapitanKnaecke 2011/09/04 03:15:53
Antwort löschenich war übelst enttäuscht und kann es mir nur so erklären, dass Burton von Disney beschnitten worden ist :/
LokisSon 2011/09/04 11:23:51
Antwort löschenSchön geschrieben! Und bei 3D hast garnichts verpasst - war grausam.
Hatte mich auch tierisch gefreut, als ich gehört hatte, dass Tim den Stoff verfilmt - tja, herbe Enttäuschung.
Vielleicht hätte man doch den guten Terry ranlassen sollen.
reveal 2011/09/05 23:13:40
Antwort löschen@CapitanKnaecke
Die Trick-Alice Version von Disney Version mag ich eigentlich. Tja letztendlich auch egal, warum das daneben ging. Schade drum, aber bringt nix.
@LokisSon
Danke. Ich musste nur (wie bei jedem Trailer für Filme in 3D auch) lachen, als mir da grundlos irgendwelche Gegenstände entgegengeflogen sind.
Vielleicht traut sich Terry ja noch. Wenn Schneewittchen x-Mal gleichzeitig verfilmt werden kann, könnte auch Alice ruhig nochmal ran.
AASFRESSER 2011/11/12 23:18:31
Antwort löschenAlso eigentlich verstehe ich nicht, worauf du hinaus willst - Hier sollte nichts logisch sein und alles einen Sinn haben. - Was soll das bedeuten? Teilweise kann ich deinen Unmut ja nachvollziehen, die weiße Farbe der Königin hat sicher etwas mit Kokain zu tun - das ist ein bisschen rätselhaft, aber ansonsten?
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reveal 2011/11/14 16:17:35
Antwort löschen@AASFRESSER
Auf die Drogeninterpretation wollt ich egtl. gar nicht hinaus. :)
Ich meinte eher, dass Alice keine Geschichte mit einer geradlinigen und logischen Handlung sein darf - ansonsten ist es nicht mehr Alice. Die Ursprungsgeschichte ist doppelt verzerrt, einmal durch die Wahrnehmung des kleinen Kindes und durch die Traumebene.
Da ist in der Handlung auf den ersten Blick nichts geradlinig ABC, sondern eher AXDBZC.
Die Bilder und Dialoge leben davon, dass sie nicht logisch sind, sondern nur kindlichen Sinn ergeben. (Das "wörtlich"-nehmen von Begriffen und die vereinfachten Erklärungsversuche.)
Petunientopf42 2012/01/04 17:25:34
Antwort löschenBesser hätte ich es nicht ausdrücken können!
Danke, dass du es mir erspart hast, all meine Gedanken zu diesem Film mühsam in Schriftform zu bringen ;)
angelmoonsoul 2011/08/27 14:01:57
Kommentar löschenJohnny Depp als Hutmacher fand ich am besten!
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Jack_Torrance 2011/08/26 15:38:23
Kommentar löschenDie literarische Vorlage strotzte nur so vor Weisheit und Poesie. Im Gegensatz zu Tolkien schaffte es Carroll mich in eine Welt jenseits des Intellekts und aller Vorstellungskraft einzutreten.
Was machen aber der ach so geniale Tim Burton und seine Drehbuchautorin, deren Name mich nicht interessiert, draus ? Sie vermischen "Alice im Wunderland" und "Alice hinter den Spiegeln" miteinander zu einem CGI-überfrachteten Trallala, lassen Johnny Depp und Mia Wasikowska irgendsoeinen blöden Tanz tanzen, der aussieht, als hätten sie Fußpilz und am Ende besitzen sie die Arroganz ein ohnehin schon vergewaltigtes literarisches Meisterwerk mit einem langweiligen, unerträglichen Popsong zu unterlegen.
... und am Ende grinst die zahnlose 7-jährige mit den Worten: "Der Film war sau cool." Furchtbar !
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JohnnyKee 2011/08/26 15:48:35
Antwort löschenDie Kritik ist genial aber wer hat die verdammt nochmal gemeldet???
hoffman587 2011/08/26 15:50:27
Antwort löschenWahrscheinlich große Fans des Streifens, die solche Kritik nicht akzeptieren, sonst kann ich mir das selbst nicht erklären...
Hellbilly 2011/08/26 15:52:06
Antwort löschenDarf ich einen kleinen Verbesserungsvorschlag anbringen?
JohnnyKee 2011/08/26 15:54:09
Antwort löschen@Hoffy: Wahrscheinlich die zahnlose Siebenjährige! ^^
Jack_Torrance 2011/08/26 16:14:30
Antwort löschen@ Hellbilly:
Ich kann mir schon denken, welchen Verbesserungsvoraschlag du anbringen willst ;-)
Danke der Komplimente, aber wenn die Kritik gemeldet wurde, dann hätte ich gerne von demjenigen/derjenigen User/in eine Begründung. Ich habe nämlich rassistische Inhalte, Schimpfwörter oder Beleidigungen gegenüber anderen Usern vermieden. Die zahnlose Siebenjährige habe ich auch nicht bei Namen genannt und habe sie nicht mit Schimpfwörtern traktiert (vielleicht ist es nur eine erdachte Figur).
horro 2011/08/26 16:25:25
Antwort löschenvielleicht wurde gemeldet, weil du "vergewaltigt" falsch geschrieben hast; ist aber auch ein schwieriges, böses Wort ;D
Jack_Torrance 2011/08/26 16:31:03
Antwort löschenUppsala, schnell korrigiert, jetzt haben Basher keine Argumente mehr xD
Hellbilly 2011/08/26 16:31:06
Antwort löschenNein, um HdR gehts diesmal gar nicht :-D
In der ersten Zeile fehlt ein "s" vor "trotzte". So wies dasteht, machts nämlich keinen Sinn ;-)
Jack_Torrance 2011/08/26 16:42:56
Antwort löschenPardon :)
Da du von HdR so begeistert warst, empfehle ich das mMn bessere und atmosphäriresche Werk von Tolkien "Die Kinder Hurins"
Hellbilly 2011/08/26 16:51:50
Antwort löschenDanke - steht schon aufm Zettel aber zur Zeit komm ich einfach nicht zum Lesen. Regt mich richtig auf, so einen Zustand kenn ich gar nicht.
Jack_Torrance 2011/08/26 16:58:21
Antwort löschenIrgendwann isses vorbei. Don't worry !
Yoæna Corse 2011/09/01 18:43:25
Antwort löschenGanz deiner Meinung.
Jack_Torrance 2011/09/02 12:09:17
Antwort löschenFreut mich sehr ;-)
Dom699 2011/09/08 23:37:50
Antwort löschenDie Vorlage war durchaus symphatisch und kreativ, aber von einem Meisterwerk würde ich absolut nicht sprechen. Immerhin hats keinerlei Fazit oder Werk. Es ist nur ein durchgeknallter Trip, mit willkürlich auftauchenden Figuren, die willkürliche oder undurchsichtige Motivationen haben. Die Währung im Wunderland scheint der Wahnsinn zu sein. Geil zu lesen, aber das machts in meinen Augen nicht zu einem Meisterwerk.
Jack_Torrance 2011/09/09 14:33:53
Antwort löschenNun ja, das ist eigentlich eine Frage des Geschmacks.
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Hellbilly 2011/09/09 14:40:09
Antwort löschenHatte im ersten Semester den Kurs "Introduction to English and American Literary Studies" und da haben wir auch eine Szene aus Alice besprochen - und so wie der Prof davon minutenlang geschwärmt hat, muss das auf irgendeiner Ebene schon den Charakter eines Meisterwerks haben
Wollte ich nur mal gesagt haben ;-)
Sollte ich vielleicht auch mal wieder komplett lesen, kann mich gar nicht mehr richtig erinnern
Jack_Torrance 2011/09/10 15:32:30
Antwort löschenMach das ! Unbedingt !
LynchFan1706 2011/08/24 17:38:06
Kommentar löschenPremiere!
Dies ist der erste Burton, über den ich mich wirklich geärgert habe... Es gibt sehr gute Burton Filme und es gibt schwächere, "Alice in Wonderland" ist schlecht...
Burton hat aus diesem wunderbaren Buch ein hektisches, überladenes "Action Spektakel" gemacht, dass mit der ironischen Sichtweise von Lewis Carroll überhaupt nichts mehr zu tun hat...
Mir war es 108 min. nicht vergönnt, einmal die Muße zu haben, mich zurückzulehnen, den Film zu genießen und die Bilder wirken zu lassen... Zu schnell ging es rasant und aufgeblasen weiter und weiter und immer weiter...
Völlig lieblos stopft Burton die Kernpunkte der Geschichte in diesen überdrehten, sinnfreien Film hinein, denn zu wichtig war ihm seine eigene krude Idee eines Sequels von "Alice in Wonderland"...
Wo waren die hintergründigen Emotionen der Charaktere? Alle waren laut und nervtötend albern... Wo war die augenzwickernde Ironie, die diese Geschichte ausmacht? Muss man eine Fantasiegeschichte wirklich durch totales overacting von Depp und Bonham Carter totspielen? Dagegen blieb Mia Wasikovska als Alice extrem blass (wortwörtlich!) und hilflos... Wie langweilig und emotionslos kann man eine Alice eigentlich darstellen? Es gab keine Atempause im dunklen, poppigbunten Bilderwald, um den Film ein bisschen Ruhe zu gönnen... um der Geschichte ein bisschen Leben einzuhauchen... ihr Substanz zu verleihen... Und trotz dieser rasanten Flut immer neuer Bilder und nervöser Schnitte, blieb der Film für mich unwahrscheinlich zäh und letztendlich langweilig... ! 1 Gnadenpunkt gibt es lediglich für Cheshire Cat, die ganz gut gelungen war...
"Alice in Wonderland" theoretisch ein Film "auf dem Elfmeterpunkt" für Burton... Leider hat er den Film meterweit in die Walachai geschossen und somit haushoch verloren...
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Jack_Torrance 2011/08/24 18:18:55
Antwort löschenKompromisslose Vergewaltigung einer brillianten literarischen Vorlage. Der Grund, warum ich Burton für überschätzt halte !
Jaliju 2011/08/24 18:23:06
Antwort löschenSo hart war ich mit meinem Urteil zwar nicht, den Charakiter Alice fand ich z.B. ganz gut, aber ich kann Deinen Ärger absolut verstehen! Nach dem Kinobesuch war ich auch total angepisst.
LynchFan1706 2011/08/24 18:56:25
Antwort löschen@Jaliju: Gut, dass ich ihn nicht im Kino gesehen habe, denn durch dieses unsägliche 3D wäre es wohl ein Hassfilm geworden! Mann Mann war ich enttäuscht...
LynchFan1706 2011/08/24 19:01:28
Antwort löschen@Jack_Torrance: Nun, einen eklatanten Fehler kann ich verzeihen, obwohl ich schon bei "Planet der Affen" ein Auge zudrücken musste, aber kommt da noch so ein Ding, dann wird es haarig mit ihm und mir... ;-) "Überschätzt" ist für mich so ein Unwort, das ich nicht gern benutze... Dafür hat Burton für mich auch schon zu viele großartige Filme gemacht...
Jack_Torrance 2011/08/25 21:00:34
Antwort löschen... die ich im Gegensatz zu Müllfilmen wie "Planet der Affen" oder eben "Alice im Wunderland" nicht zu sehen bekam. Vielleicht ist doch was dran.
LynchFan1706 2011/08/25 22:04:16
Antwort löschen... Also, "Edward mit den Scherenhänden", "Ed Wood", "Sleepy Hollow" oder auch "Corpse Bride" sind z.B. Filme, die ich großartig finde... "Charlie und die Schokoladenfabrik" oder "Beetlejuice" mag ich auch sehr... auch den Kurzfilm "Vincent" finde ich sehenswert... aber mein absoluter Lieblingsfilm ist "Big Fish"... für mich der beste Burton...
Jack_Torrance 2011/08/26 15:40:28
Antwort löschenVincent fand ich ganz stark. Trotzdem ist er bei mir im Vergleich mit den oben genannten Müllfilmen etwas untergegangen. Die anderen von dir genannten Filme sind aber natürlich vorgemerkt ;-)
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LynchFan1706 2011/08/26 16:41:58
Antwort löschenDie beiden sind allerdings auch seine bisher schlechtesten, da gebe ich dir absolut recht... Pech, dass du zuerst an diese Katastrophen geraten bist... Dann sieh dir mal in Ruhe die vorgemerkten an, ich denke "Big Fish" wird dich begeistern... Vielleicht revidierst du dein Urteil über Burton dann ein wenig... ;-)
Jack_Torrance 2011/08/26 16:44:04
Antwort löschenDenk ich eigentlich auch ;-)
Milchmädchenrechnung 2011/08/11 16:49:12
Kommentar löschenBei der Kombination von Lewis Carroll und Tim Burton waren meine Erwartungen hoch und wurde deshalb wahrscheinlich enttäuscht. Die Figuren halten nicht was sie versprechen, bis auf den Hutmacher und die dicken Zwillinge vielleicht. Alice schlussendlicher Kampf gegen das Monster wirkt albern und erinnert mich an Grundschultheater der Kinder meiner Freunde. Schade, sehr schade. Allerdings trösten die 3D-Effekte über einiges hinweg.
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doctorgonzo 2011/08/11 16:51:09
Antwort löschenKleiner Trost ist die Original-Tonspur, bei der die Sprecher echt was reißen, ansonsten muss ich Dir mit einem traurigen Nicken zustimmen.
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WarrenAnname 2011/10/19 21:47:02
Antwort löschenDoch eine 6? Klang damals aber anders. ;)
Milchmädchenrechnung 2011/10/21 15:19:19
Antwort löschenDie 3D-Effekte und die Begleitumstände haben meine Erinnerung wohl positiv gestimmt. ;)
Taddl 2011/07/29 15:42:28
Kommentar löschenEigentlich hat der Film keine 6 Pukte verdient wie ich finde.
Aber Johnny Depp hat mir den Film einfach so verzaubert.
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cruzha 2011/07/24 19:54:50
Kommentar löschenKnallbuntes, skurriles Abenteuer, von Tim Burton stilistisch sicher inszeniert und mit einem passenden Cast gesegnet. Zwar hat diese Interpretation mit Disney Zeichentrickadaption nicht mehr so viel gemeinsam, aber Helena Bonham Carter und Johnny Depp entschädigen hier mit ihrem tollen Spiel für den ein oder anderen Verlust an Charme.
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freakualizer 2011/07/24 22:28:48
Antwort löschen..hat halt nen anderen Charme, aber sonst stimme ich zu! :)
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