Alien³

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US 1992

Alien³ - Poster
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Kritiker: 7.0 Community: 7.1 3581 Bewertungen

Kinostart: 03.09.1992, Laufzeit 110 Minuten.

Nachdem sie sich, Hicks und das Mädchen Newt im letzten Teil aus den Klauen der Aliens befreien konnte, schweben sie nun in einer Rettungskapsel im Tiefschlaf durchs All. Nach einem Brand leitet der Bordcomputer eine automatische Notlandung ein, direkt auf einem einsamen Gefängnisplaneten, wo die schlimmsten Verbrecher der Galaxis inhaftiert sind. Diese haben sich einem leicht mystischen Glaubenskodex verschwore… Mehr

Cast
Sigourney Weaver, Charles S. Dutton, Charles Dance, Paul McGann, Brian Glover, Ralph Brown Mehr
Regisseur
David Fincher
Autoren
Larry Ferguson, Walter Hill
Genre
Weltraummonster, Science Fiction-Film

Kommentare — Sehenswert 7.1

pedi-paulo

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

Auch den dritten Teil der Alien-Reihe sollte man sich anschauen, wenn man Horror und Science-Fiction mag. Dieser war nochmal etwas anders als der erste und zweite, aber wiederum düster. Jeder der Alienfilme hat das gewisse Etwas. Dieses Alien lehrt einem immer noch das fürchten.

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MovieMonster

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Bewertung5.5Geht so

Tja, Alien 3 ist leider eine pure Enttäuschung, das fing schon in den Filmstudios an:

Man hatte 12 verschiedene Drehbücher vorliegen und konnte sich nie richtig entscheiden. Der eine Regisseur wollte dieses Drehbuch, der andere das, nach einer Weile wollte keiner mehr den Film drehen und man brauchte einen Regisseur.

Schließlich fiel die Zusage an David Fincher, der zuvor nur 50 Videoclips gedreht hatte und, soweit ich mich recht erinnere, einen Kurzfilm. Soviel dazu.

Die ersten beiden Teile waren mit 9 bzw. 18 Millionen Dollar wirklich billig, der 3. Teil hingegen verschlang 56 Mio. Dollar - 6 Millionen davon alleine für Sigourney Weaver, die glatte 5 Millionen Dollar dafür bekam, sich eine Glatze zu rasieren. Also alleine für die Glatze schon mehr als die Hälfte der kompletten Produktionskosten des ersten Films !!!

Gut, soviel dazu. Während der erste Teil von seinem Horror und seiner perfekten Atmosphäre lebt, der zweite durch seine Geschwindigkeit und Action, ist man sich beim dritten nicht sicher: Er spielt auf einem Ex-Müllplaneten, der jetzt als Gefängnisplanet dient (gääähn), und Ripley stürzt mit dem Rettungsschiff aus der "Sulaco" ab.

Von nun an spielt der komplette Film dort, es gibt dort aber kaum Technik oder interessantes, schließlich sind es ja Gefangene, die keine Technik oder Waffen in die Hände kriegen dürfen. Hier merkt man richtig, daß ständig Leute von der Fox am Set waren, die aus Kostengründen immer wieder alles ummodelten, bis der Film schließlich "fertig" war.

Die einzige Szene, die ich im gesamten Film gut fand und die auch zur Alien-Reihe richtig passt, ist meiner Meinung nach die, in der Ripley an einer Wand hockt und das Alien kommt mit seinem Kopf ganz nahe als würde es Ripley kurz studieren, bevor es wieder verschwindet, ohne Ripley angegriffen zu haben. Den Rest kann man getrost vergessen, finde ich. Ginge es nach mir, würde dieser 3. Teil gar nicht existieren, aber lassen wir ihn mal als Negativbeispiel (damit so etwas nicht wieder vorkommt :D).

Kann ihn leider nicht empfehlen, seht euch stattdessen lieber direkt den 4. Teil an, der wieder recht gut ist.

5.5

Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten

mikkean

Geht um die 140 Minuten und verändert einige Handlungsabläufe grundlegend. Es gibt keinen Hund, aus dem das Alien rausbricht und einige Dialoge der Kinofassung machen mehr Sinn. Garantiert ein Blick wert, vor allem für Alien-Fans.


MovieMonster

Hm, werd ich mir dann wohl mal ansehen bei Gelegenheit. Habe diesem Alien-Teil einfach keine Beachtung mehr geschenkt, daher wußte ich gar nicht, daß es überhaupt einen DC davon gibt... ;)

Danke für den Tipp.


Discostu

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Bewertung6.0Ganz gut

Im dritten Teil der Alien-Saga stürzt die Besatzung der USS Sulaco wegen eines durch einen Facehugger ausgelösten Feuers mit einer Rettungskapsel auf einem Gefängnisplaneten ab. Ripley überlebt als einzige, doch auch der Alien hat schon einen neuen Wirt gefunden.

Leider kann dieser Teil mit seinen großartigen Vorgängern nicht mithalten. Dies liegt vor allem an dem schlechten Drehbuch, dass es aus vielerlei Gründen nicht schafft, echte Spannung aufzubauen. So weiß der Zuschauer erstmals mehr als die in Gefahr befindlichen Menschen. Die Fragen, ob denn nun wirklich ein Alien in dem Gefängniskomplex ist, ob es schon einen Wirt finden konnte, wo es sich befindet etc. sind also für den Zuschauer von Anfang an geklärt und es ist wenig unterhaltsam, Ripley und Co dabei zuzugucken, es selbst auch herauszufinden. Die einzige sympathische Person in dem Gefängnis wird schon nach der Hälfte des Filmes getötet. Als herauskommt, dass Ripley mit einer Alien-Königin "schwanger" ist und deshalb vom Alien nicht angegriffen wird, bleibt also niemand mehr, mit dem man wirklich mitfiebert. Relativ gleichgültig schaut man dabei zu, wie die Statisten nach und nach vom Alien erledigt werden. Hinzu kommen stereotype Charaktere, schlechte Dialoge etc. Auch die Special Effects haben einen Rückschritt erlebt, da der erstmalige Einsatz von Computeranimationen noch nicht die Qualität hat, um überzeugen zu können.

Positiv hervorzuheben sind Sigourney Weaver und einige kreative Regieeinfälle von David Fincher. Letzterer wurde sehr kurzfristig ausgewählt, musste mit einem unfertigen Drehbuch arbeiten, sich viele Eingriffe durch das Studio gefallen lassen und verließ schlussendlich das Projekt noch bevor mit der Post-Production begonnen wurde. Er ist auch der einzige Regisseur, der nicht an dem Quadrilogy-DVD-Set mitgewirkt hat. Ihm kann man deshalb wohl noch am wenigsten die Schuld an dem unbefriedigendem Ergebnis geben.

Alien 3 ist langweiliger, flacher und unlogischer als seine Vorgänger und kann deshalb höchstens zur leichten Unterhaltung dienen.

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