Alien³

Alien³ (1992), US
Laufzeit 110 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 03.09.1992

6.9 Kritiker
57 Bewertungen
Skala 0 bis 10
7.0 Community
5892 Bewertungen
70 Kommentare
Alien³ - Bild 2537813
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von David Fincher, mit Sigourney Weaver und Charles S. Dutton

Nachdem sie sich, Hicks und das Mädchen Newt im letzten Teil aus den Klauen der Aliens befreien konnte, schweben sie nun in einer Rettungskapsel im Tiefschlaf durchs All. Nach einem Brand leitet der Bordcomputer eine automatische Notlandung ein, direkt auf einem einsamen Gefängnisplaneten, wo die schlimmsten Verbrecher der Galaxis inhaftiert sind. Diese haben sich einem leicht mystischen Glaubenskodex verschworen und arbeiten unter recht rückständigen Verhältnissen in einer runtergekommenen Bleigießerei. Doch Ripley ist nicht, wie zuerst vermutet, die einzige Überlebende der Bruchlandung.

  • DVD
  • VoD
Erscheinungstag: 26.11.10
Online-Videothek
  • Alien³ - Bild 29974
  • Alien³ - Bild 29975

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Kritiken (1) — Film: Alien³

Timo K.: Blockbuster Entertainment

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4.0Uninteressant

Ein, sagen wir, alltäglich verlaufender Fortpflanzungsprozess scheint nicht das Ding von David Fincher zu sein. Damit fängt er in "Alien 3" an, wenn Sigourney Weaver das Monster nicht austragen darf. Nicht nur das: Sein erster Spielfilm verkörpert eine Geburtsstunde in mehrfacher Hinsicht, aber auch eine bleistiftfein ausschraffierte Skizze seiner mit religösen Versatzstücken, ebenso wie mit verengten Räumen operierenden defätistischen Weltsicht, wo sich gleichermaßen Gott wie Liebe abtrünnig dem "Kino des Zorns" beugen müssen, um unserem Zivilisationshaushalt den Spiegel vorzuhalten – und ihn schlussendlich mit Radikalität aufzuräumen, nicht weniger als dem Vorschlaghammer. Dass "Alien 3" seiner katastrophalen Produktionsgeschichte intervenierender Studiobosse wegen, selbst im merklich besseren Rohschnitt der inkohärenteste, da unkenntlich zerhackstückelte Teil innerhalb der Reihe bleibt, darf nicht verschleiern, dass ihm gerade der dramaturgisch…

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MovieMonster

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Bester Kommentar zu Alien 3, den ich bisher gelesen habe, kann in fast allem nur zustimmen. 100% Übereinstimmung bei 1, 2, 4, 3.

Das Alien war wirklich teilweise so richtig "schön" dilettantisch ins Bild kopiert, meine Güte.


Timo K.

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Danke. :)



Kommentare (69) — Film: Alien³

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HulktopF

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Bewertung7.5Sehenswert

mich hat die idee gereizt, ein alien zu jagen ohne waffen.
wie geht das?
kann man sich da überhaupt retten?
die antwort ist jein:
im teil 2 wurde das alien als abschlachtbar dargestellt, was den mythos des ersten teils so ziemlich vernichtet hat, ich meine, aliens war ein guter film,ein sehr guter, jedoch geht dises "perfekte lebensform"schema verloren,was teil eins so unheimlich gemacht hat.
ich finde in teil 3 kam fincher wieder zurück zu den ursprüngen der reihe:
düster, dreckig und hart und vor allem vermittelte er wieder das gefühl der ohnmacht gegenüber diesem wesen,dass aber , wenn man sich auf teil 2 besinnt zur abschussware verkommen ist und nur deswegen nicht wirklich ernstnehmbar ist..
es ist einfach tragisch,der umstand,dass teil 2 teil 3 aushebelt,aufgrund dessen begebenheiten, aber sieht man diesen film als eigenständig an, so wird man positiv überrascht und nicht entäuscht.

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schwedenretter

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Bewertung5.5Geht so

Spoiler

der komische Religionsplot und das Rumgeschreie kommen nicht an. Im Directors Cut sind die lahmen Verfolgungsszenen durch die Gänge noch langatmiger. Der Film begann atmosphärisch super und mit klasse Bildern, mit dem Doc wird jedoch der interessanteste Charakter viel zu früh abgemurkst. Die Animation des Alien zeigt hier und da Schwächen.

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Hooded Justice

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Bewertung5.0Geht so

Finchers waghalsiger Versuch, mit seinem Regiedebut an eine sagenhafte Filmreihe anzuknüpfen, wirkt annähernd so gezwungen, dass er vergisst, eigene Ideen mit einzubauen, die er allemal in seinen folgenden Filmen unter Beweis stellen sollte. In dieser Angelegenheit regelrecht schade, denn aus einem neuen dritten Teil sollte bis auf manch kleine Zwangsveränderungen nichts anderes als Teil eins und zwei zusammen in grün werden. Und noch schlimmer: Er verwechselte Charaktere mit leeren Handlungsträgern und furchteinflößende Schauerbilder mit üblichen, aber dabei doch überaus schwachen Ekelhorroraufnahmen. Effekt- und kameratechnisch sowie stilistisch setzten bereits beide Vorgänger ein hohes Niveau voraus, wohingegen Fincher kein großes Spektrum mehr blieb, einen großen Progress diesbezüglich zeigen zu können.
Nun bleibt sich die Frage zu stellen, ob eine Fortsetzung unbedingt einen derartigen Fortschritt braucht, um sehenswert zu sein, andererseits jedoch die Frage, ob eine Fortsetzung überhaupt irgendeinen Sinn erfüllt, wenn sie eigentlich so gut wie nichts Innovatives zu bieten hat.
ALIEN³ ist längst nicht schlecht, spannungsarm oder gehaltslos. Das befriedigende Gefühl, einen frischen, ungetragenen Alien-Teil zu schauen, hat man allerdings so gut wie keinen Moment. Er ist einfach fast irrelevant.

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JohnnyKee

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Müll ist Müll. Egal welche Version es nun ist.


gdggg

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was für ne version du bist würd ich aber trozdem gern wissen


WaaayneTrain

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Bewertung5.5Geht so

Nun ist der Zug beinahe gänzlich abgefahren. Es scheint mir, David Fincher hatte zu viel Respekt von den hervorragenden beiden Vorgänger, er traute sich nicht viel neues. "Alien3" wirkt meistens sehr lieblos, vor allem habe ich die verschiedenen Charaktere der Darsteller vermisst. Diese können im dritten Teil nur noch begrenzt überzeugen, auch die Kulissen wirkten irgendwie farblos. Von der Story her wirkt der Film wie ein Abklatsch vom ersten Teils: Die ausserirdische Kreatur schleicht sich unbemerkt mitten ins Geschehen und murkst einen nach dem andern ab. Dies baut zwar zeitweise auch Spannung auf, aber man denkt eben immer, man habe dies doch alles schon besser gesehen. Klasse fand ich allerdings die Idee, die es möglich machte, dass die Aliens Ripley verschonen. Dies brachte dem Film vor allem am Ende neue Möglichkeiten mit.

Doch trotzdem: Qualitativ und schauspielerisch viel schwächer als seine Vorgänger.

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WaaayneTrain

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Stimmt, war ja eines "seiner" ersten Werke. Dabei hätte man ihm einfach vertrauen sollen. Danke für den Hinweis, und ich ziehe meine Beschuldigung an Fincher hiermit zurück.(;


Yster

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Das Drehbuch wurde noch geschrieben, als Fincher schon drehen musste.


morlock

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Bewertung6.5Ganz gut

Alien hoch 3:) ist das Regiedebüt von David Fincher.
Wie die meisten Filme des Regisseurs visuell packend, aber inhaltlich schwach.
Keine würdige Fortsetzung.

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geheimer333

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Bewertung7.0Sehenswert

-Möglicherweise Spoiler-

"Keine Angst, ich gehöre zur Familie."

Meiner Meinung nach der schlechteste Teil, deshalb, wird das hier auch nicht auch zu lang ausfallen.
Ripleys Raumkapsel stürzt ab und sie ist die einzige Überlebende. Irgendwie komisch, dass sie Newt kaum nachtrauert, obwohl die im zweiten Teil doch so oft ihr Leben für sie riskiert hat. Ich persönlich find's gut, sie hat da nicht reingepasst. Nun ist sie auf einer Gefängnisinsel voller Männer die ewig keine Frau mehr gesehen haben und selbst scharf auf Ripley mit Glatze sind (gewöhnungsbedürftig).
Die Nebenpersonen waren nur mäßig interessant, nur der gläubige Ex-Frauenvergewaltiger, war als einziger ansatzweise interessant. Ripley hat ein Alien im Bauch, das kann man sich ja schon nach den ersten Minuten im Raumschiffwrack denken und es muss ja natürlich die Königin sein.
Was ich gut finde, wieder nur ein Alien, aber wenn es läuft mit diesen CGI Effekten, das ist doch lächerlich, so grünlich und gar nciht gruselig...
Ripley will sich wegen ihrer "Schwangerschaft" vom Alien töten lassen, natürlich tut es das nicht, sie gehört ja zur Familie. :D
Das Showdown, dem konnte ich schwer folgen, welche Tür soll jetzt geschlossen werden, wer ist jetzt wofür verantwortlich...? Und so wenig wirklich schockende Schockmomente, nicht mehr der Aufbau für die Schockeffekte ist wirklich schockend oder unheimlich.
Das einzig wirklich richtig Alienhaftgelungene: Das Ende, Ripley springt in dieses heiße flüssige Metall und die Babyalienkönigin kommt, kurz vorm Aufprall, aus ihrem Körper. GENIAL!

Viele bezeichnen Alien als Popcornkino und das bestreite ich immer gerne, doch einzig bei Alien³ muss ich wiederwillig zustimmen...

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hoffman587

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Viee Längen, sehr viele und das Ende ist nur bei der normalen Version so:)
Die Charakterpotraits sind hier wirklich mässig, obwohl da wohl noch am besten der Arzt wat, Ripleys EINZIGE Bezugsperson und dann machen die so was, schade:/
Und die Effekte naja, hast recht, ich find das durch die Gänge rennen am Ende ja immer wieder genial, hat Atmosphäre:)


geheimer333

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Das Ende ist besser :D


Hieronymus

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Bewertung9.0Herausragend

Auch wenn ich mir damit eventuell den ein oder anderen Unmut auf mich ziehe. Ich kann einfach nicht anders, als mich schützend vor diesen Film zu stellen. Ich genieße ihn ein jedes Mal von neuem, wenn ich ihn sehe . Warum? Zunächst mag´ ich auf irgendeine abgründige, morbide Art und Weise, wie dunkel und bedrohlich er allein schon anfängt. Nachdem Ripley im zweiten Teil soviel riskiert hat, ihr Leben und das Leben von Hicks und Bishop auf´s Spiel setzte, um Newt zu retten und zum Schuss mit letzter Kraft die Königin von Bord zu werfen, muss sie nach der Bruchlandung auf LV 426 feststellen, dass Corporal Hicks, mit dem sie einiges verband (man erinnere sich an Kongruenzen in den Meinungen der beiden oder an die Szene, in der er sie im Umgang mit diesem geilen Ballermann unterrichtete), und Newt gestorben sind. Natürlich räumt dieser Anfang völlig auf, zerstört alles vorangegangene und beim ersten Mal fiel es mir schwer, damit fertig zu werden, doch aus eben diesem Pfuhl erwächst dieser neuerliche Alptraum. Der Verlust Gottes für Ripley, gepaart mit den zynischen, wenig einfühlsamen Äußerungen und Handlungen des selbstgefälligen Big Bosses (wie war doch gleich sein Name?) und diese Meute abgefuckter Knastis, die zu Gott gefunden haben ist für mich ein unwiderstehlicher Cocktail. Ganz nebenbei muss ich zudem im Moment immer wieder wohlwollend an die monochrome Farbgestaltung denken. Das Alien ist zudem genau die Bestie, wie ich sie mir zuvor immer erträumte (Alien 3 war mein erster Teil der Saga). Unerbittlich, in der Dunkelheit hausend, die Beute reißend, grazil und schön. Allein die Geburt des Aliens ist sehr viel schmerzvoller und langatmiger als die der übrigen, denn dieses Alien ist anders, einzigartiger. Von Anfang weiß man mit absoluter Gewissheit, dass dieses Wesen den Menschen in diesem Film absolut überlegen ist, aber nicht in einem Action-Sinne, sondern in einem perfiden, grausamen Sinne. Und ich bange ein jedes Mal von neuem, wenn diese armen Teufel durch die dunklen Gänge dieses Labyrinths jagen, ein erbarmungsloses Biest im Nacken, dass bereits zuvor demonstriert hat, was es mit denen anstellt, die es zu fassen bekommt. Entgegen dem, was ich bisher gelesen habe, mag ich die Charaktere in diesem Film, wie oben bereits kurz angedeutet, sehr. Dialoge wie: „Ich wollte nur noch einmal „Danke“ sagen, für dass, was sie bei der Beisetzung gesagt haben. Ich bin sicher, dass es meine Freunde zu schätzen gewusst hätten.“ - „Sie sollten mich nicht kennen. Ich bin ein Mörder und habe Frauen vergewaltigt.“ erzeugen einen für mich ungeheuren Reiz, der in der Darstellung des Mörders als Menschen und Ripleys dessen ungeachteter Unbeirrtheit in ihrem menschlichen Handeln ihm gegenüber begründet liegt. Auch andere Insassen wie der scheinbar geistig/psychisch behinderte Golic, der wehmütig über das kleine Mädchen erzählt, dass er einmal kannte (ein Lichtpunkt in dieser Ödnis aus Dunkelheit und zudem unheilvoll klingend), der korrekte, aber liebenswerte „85“ („Ach und...Nenn´ mich nicht so.“), der Leck-mich-am Arsch-Morth/s (oder so ähnlich), der zum Schluss eine Art befriedigendes, wenn auch tragisches Paulus-Erlebnis hat, David (die Mimik Pete Postlethwaites ist für mich aufgrund der groben, markanten Gesichtszüge und diesem speziellem Ausdruck in den Augen einfach in jedem Film in noch so kleinen Szenen ein Genuss) und Clemens, der einen für mich nachvollziehbaren Lebenswandel hinter sich hat, machen für mich sehr viel des Films aus. Vermutlich muss man es einfach mögen, wenn Big Boss mitten in seiner großen Rede mit dieser penetranten Stimme (deutsche Synchro) vom Alien über den Lüftungsschacht geschnappt wird und Morth/s daraufhin einfach nur laut „Fuck!“ ruft. Oder Dillon sich zum Schluss mit einem schlichten „Gott wird schon für sie sorgen Schwester“ und anschließenden „Fuck You!“ diesem reißenden, um sich fetzenden Biest in die Quere stellt. Diesen unerbittlich fuchtenlnden Klauen und tödlichen Zähnen seine schlichte Körpermasse und Entschlossenheit entgegensetzt und länger als alle anderen zuvor unter Gurgeln und merkwürdig erstickten Schreien und Lauten der Anstrengung am Leben bleibt, um Ripley so den entscheidenden Vorsprung zu verschaffen. Das Ende ist dann glücklicherweise konsequent ausformuliert. Ripley trägt ein Alien in sich, eine Königin, und vertraut nicht auf die einschmeichelnden, heuchlerischen Worte dieses verdammten Androiden, sondern stürzt sich in den Tod. Allein dieses Ende war für mich als absoluten Symphatisanten Ripleys zwar schmerzhaft, doch auf eine gewisse Art endgültig. Man hätte sie nicht auf jene Art wieder auferstehen lassen sollen.

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johnboy1979

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Ok, das kann ich verstehen. Ich persönlich empfand diesen Bruch als sehr erfrischend, aber ich stehe sowieso etwas auf diesen schrägen französischen Style. Das Gute empfand ich gerade darin, dass Jeunet die Alienreihe nicht ins Lächerliche zog, sondern auf eine neue Ebene führte. Zum Beispiel die Abgedrehtheit des Wissenschaftlers, der sich soweit in seine göttliche Position als Schöpfer verloren hat, dass er noch im Angesicht des Todes voller Bewunderung für sein Geschöpf ist; eine ganz und gar großartige Szene, die die Hybris eines Wissenschaftlers so überzeichnet, dass dieser wie eine Figur aus einem Comic erscheint, aber der Film verliert dabei nie die Bodenhaftung, wodurch die Aussagekraft erhalten bleibt, nämlich ein Wissenschaftsstaat, der keine Skrupel mehr kennt, sondern nur noch Fortschritt.
Dieser Comicstyle Jeunets hat mir auf Anhieb gefallen.

Für mich ist bis jetzt auch jeder Alienfilm ein 10 gewesen, jedoch hat jeder Film diese Höchstwertung auf einen anderen Weg erreicht. Die Alienreihe ist für mich ein Beispiel, dass Fortsetzungen nicht nur den Zweck einer Cashcow haben, sondern künstlerisches Betätigungsfeld begabter Regisseure sind, die das Thema von verschiedenen Seiten beleuchten.

Ich bin schon gespannt, was der Urvater dieser Reihe mit Prometheus für uns bereit hält. :)


Hieronymus

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O.K. Wie gesagt, ich kann deinen Standpunkt nachvollziehen. Für mich hat dieser Teil leider alles verloren, was ich sonst so geliebt habe. Was ich auch sehr schlimm finde, ist, was aus Ripley geworden ist. Dieser aufmüpfigen, lasziven Figur kann ich im Vergleich zu ihrem einstigen Selbst nichts mehr abgewinnen. Ich würde halt gern mal wieder einen Alien-Film sehen, der an das anknüpft, was ich daran so gemocht habe. Ich mag übrigens Jeunets andere Filme. Na ja. Bleibt mir nur zu hoffen, dass vielleicht irgendwann mal wieder ein Teil kommt, der nicht so übermäßig ambitioniert ist, etwas neues zu schaffen, sondern einfach eine neue, gute Story im kalten Alien-Universum umsetzt, in dem die Aliens alptraumhafte, faszinierende Kreaturen sind (was, wie ich finde, auch ein bisschen auf der Strecke blieb). Ich fände es toll, der Ursprung der Aliens mal mehr ausgebaut werden würde. Die Andeutungen im ersten Teil mit dem Piloten und so bieten da wirklich gute Ansatzpunkte, finde ich. Aber ich befürchte, das so etwas "heutzutage" noch schlimmer ausfallen wird. Ich weiß nicht, wie du das siehst, aber "Predators" war für mich sowas von enttäuschend. Was hat es eigentlich mit diesem "Prometheus" auf sich?


Finnigan

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Bewertung4.5Uninteressant

Nachdem ich ja kürzlich die Alien Anthology Bluray-Box erworben habe, hab ich mir nun heute die Special Edition von Alien³ angetan. Und "angetan" triffts dabei schon recht gut, denn der Film wird auch in der SE nicht gut.
Die Charaktere sind uninteressant und die Story langweilig, z.T. trashig, nervig und nicht frei von großen Logiklöchern. Atmosphäre sucht man in den 2 1/2 Stunden vergeblich und die CGI-Effekte sind einfach furchtbar schlecht.
Es scheint fast so, als hätte man geschaut, was die ersten beiden Teile so ausgemacht hat und sich dann entschieden, genau das NICHT zu tun. Oh man.
Nein, das war nichts...

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morlock

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Treffend beschrieben.


nikl 1987

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Der dritte Teil der Alien-Saga fällt im Vergleich zu den beiden sehr gelungenen Vorgängern etwas ab. Nicht so dramatisch, wie manche finden, aber er erreicht nicht mehr ganz die Qualität der vorherigen Teile. Dennoch verhält es sich bei der Alienreihe so, dass jeder Teil für sich eine ganz besondere Qualität hat, und diese Reihe die einzige ist, wo wirklich jeder Teil irgendwo überzeugt (wenn man mal die beiden Crossover-Teile weglässt). Der dritte Teil hat leider zum einen nicht mehr den Gruselfaktor des Erstlings und reicht von der Action her auch nicht an den zweiten Teil heran. Auch das "Finale" mutet in manchen Aspekten eher lächerlich und unrealistisch an (SPOILER: Das Alien ist ein organisches und verletzliches Wesen, wie man gesehen hat, und dennoch übersteht es das siedende Bleibad...hallo? SPOILER ENDE). Hier wollte man wohl das Ende noch möglichst spektakulär hinauszögern. Hätte man besser gelassen. Auch hat das Ende des Filmes nicht mehr die Spannung und Nervenkitzel wie die ersten beiden Teile. Die Enden unterscheiden sich übrigens in der Special Edition und der Kinofassung etwas voneinander...welches man besser findet, ist wohl Geschmackssache. Zu den verschiedenen Charakteren lässt sich noch sagen, dass sie einem größtenteils am Allerwertesten vorbeigehen, da auch die Charakterzeichnung in diesem Teil etwas gelitten hat, sie bleiben ziemlich oberflächlich. Das hört sich nun alles recht negativ an, dennoch gebe ich 8 Punkte, da die "Alien"- Filme meiner Meinung nach einer der besten Sci-Fi-Horrorfilme sind, die es bis jetzt gibt. Gemessen an den ganzen anderen Sci-Fi-Schrott, der sich als "Horror" versteht...da ist doch jeder von den "Alien"-Teilen noch um Klassen besser.

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geheimer333

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achso ok..., da find ich die normale besser ;)


nikl 1987

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Jup, hat mir auch mehr zugesagt ;-)


_Garfield

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Bewertung4.5Uninteressant

Trotz stilsicherer Inszenierung Fincher's und der vielleicht größten Horror-Ikone der 80er und 90er Jahre kommt der dritte Streich innerhalb des Alien-Universums nicht über eine paar nette Ansätze hinaus und bleibt vor allem in Anbetracht der starken Vorgänger ein eher mäßiges Vergnügen.
Für Fans des Alien-Franchises ist "Alien³" sicherlich empfehlenswert, allen anderen sei der erste Teil ans Herz gelegt.

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SpiceWeasel

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Steinigt mich aber ich find den 3. genauso geil wie den ersten Teil! =)
Düster, abgefuckt, misanthropisch und einfach nur dreckig.

*Steine verteilt* ;-)


_Garfield

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Meinetwegen.


Thanatos1

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Bewertung7.0Sehenswert

Man hätte es bei zwei Teilen belassen sollen!

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davidleeuw

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Bewertung7.5Sehenswert

Allen Unkenrufen zum Trotz und entgegen der Tatsache, dass Alien 3 den am weniger stärksten Film der Reihe markiert, hat David Fincher keinen wirklich schlechten Streifen abgeliefert. Er drückt dem Franchise seine unverkennbare Ästhetik auf und versucht, mehr Wärme einzuarbeiten, was zumindest bei mir sehr gut ankommt. Was ihm jedoch zum Verhängnis wird, neben den dramaturgischen Längen, die vor allem die Extended Version bereithält, ist die misslungene CGI-Optik der Xenomorphen, die anno 1992 bereits weiter war, als es Alien 3 vermuten ließe.
Ob es an Geld-, Zeit- oder Fähigkeitsmangel lag - vermutlich wohl an einer Kombination aus allen dreien - kann man nicht sagen. Festzuhalten bleibt, dass das Alien in seinen animierten Momenten schlichtweg unfertig und displatziert wirkt.

Davon abgesehen bietet der dritte Abkömmling der Reihe gute Science Fiction Unterhaltung, für dessen Erstsichtung die originale Kinofassung aber definitiv vorzuziehen ist.

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Oceanic6

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Bewertung5.0Geht so

"You're all gonna die. The only question is how you check out. Do you want it on your feet? Or on your fuckin' knees... begging? I ain't much for begging! Nobody ever gave me nothing! So I say fuck that thing! Let's fight it!"

Viele halten den dritten Teil der 'Alien'-Saga für eine der enttäuschendsten Fortsetzungen aller Zeiten. Dem kann ich mich nur anschließen, denn all die schönen Seiten, welche Ridley Scotts 'Alien' und James Camerons 'Aliens' definieren, werden in Teil 3 von Anfang an über Bord geschmissen. Sympatische Charaktere? Fehlanzeige! Logik? Fehlanzeige. Tiefsinn? Fehlanzeige. Gelungene Wendungen? Fehlanzeige. Ich könnte damit fortfahren, letztendlich wird aber alles auf ein Resultat hinauslaufen, mit 'Alien³' wurde ein großartiger Mythos vergewaltigt.

Das Alien, welches wir immer wieder in dem Film zu Gesicht bekommen, wirkt viel zu künstlich und null angsteinflößend. Zudem war es absolut dumm, einen Gefängnisplaneten als Schauplatz zu wählen, denn wer im Gottes Namen soll denn für diese ganzen Schreckgestalten eine Sympathie entwickeln. Bangen mit den Darstellern ist somit schon mal ausgeschlossen. Dass dann auch noch die actiontechnischen Parts langweilig und die Wendungen viel zu offensichtlich sind, ist deprimierend, denn gerne hätte ich ein weiteres Abenteuer schwitzend an der Seite von Sigourney Weaver alias Ripley verbracht.

Trotzdem bleibt alles in allem ein akzeptabler No-Brainer mit einer wie immer großartigen Weaver, einer gelungenen Atmosphäre und einem absolut überzeugenden Ende übrig.

Alles in allem bekommt man kurzweilige 110 Minuten geboten. Hirn abschalten! Anspruch fehlanzeige! So kann man eine Saga dem Untergang weihen. Da mir 'Alien - die Wiedergeburt' bereits bekannt ist, kann ich nur hoffen, dass diese letzten beiden Teile ein schlimmer Albtraum Ripleys sind und dass sie im (noch) nicht bestehenden 5ten Teil daraus wieder erwacht!

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filmschauer

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Ich sehe den Film zwar etwas positiver, kann deine Einwände aber schon ganz gut nachvollziehen. Die Idee mit der Gefängnisinsel finde ich eigentlich nicht schlecht (ich liebe die Außeneinstellungen zu Beginn), leider wurde das Potenzial besonders bzgl. der Figurenzeichnung nicht so ganz ausgeschöpft.
Ich bevorzuge übrigens eher die längere Fassung (das ist kein DC!) wegen des "Kuh-Aliens" und der Schlusseinstellung.


hoffman587

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@filmschauer: Oh stimmt, ist eine Special Edition, irren ist menschlich:)


Real.

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Bewertung7.5Sehenswert

Hab' mir den Film gestern aus langeweile mal wieder angesehen und finde eins besonders erwähenswert:
Die Kamerafahrten am Ende aus Sicht des Aliens! Einfach geil wie man denkt, dass man mit dem Ding die Wände und Decken lang rennt. Noch cooler wärs nur, wenn man noch die Klauen sehen würde, war aber damals wohl nur schwer umsetzbar ...

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kinogaengerin

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Nachdem man sich als Zuschauer mit Ripley nun schon zweimal auf LV-426 rumgedrückt hat, geht es jetzt endlich zu neuen Zielen. Allerdings wird die Protagonistin erneut unter nicht optimalen Bedingungen aus dem Schlaf gerissen und mit dem blanken Entsetzen konfrontiert. Ripley hat sich jedoch weiterentwickelt, denn mit neuer Frisur wirkt sie gleich viel ernster und selbstsicherer. Man resigniert mit ihr und findet sich damit ab, dass man von diesen Viechern einfach nicht los kommt. Im Gegensatz zum zweiten Teil ist es hier kein Massenangriff mehr, sondern ein neuer und kleinerer Alien, der dafür agiler und vor allem fleißiger ist. Die Mitstreiter der wahrlich beeindruckend agierenden Sigourney Weaver spielen nun auch eine größere Rolle und werden teilweise näher betrachtet, was den Story-Verlauf zwar nicht voran bringt, aber 'Alien³' eine interessante Note verleiht. Das Ende gestaltet sich auch in diesem Teil enorm spannend, wobei für meinen Geschmack doch etwas zu viel lamentiert wird. Immerhin, soviel darf wohl verraten werden, begibt sich Ripley diesmal NICHT wieder in den Kälteschlaf… David Fincher hat mit diesem Film einen würdigen Nachfolger geschaffen, der aber im Großen und Ganzen ein ganz klein wenig schlechter daher kommt.

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Le_ruse

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na, da sind wir uns ja mal wieder ziemlich einig :)


kinogaengerin

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@hoffman: Wohl wahr, aber insgesamt funktioniert der Film eben trotzdem gut, vor allem für solch einen Angsthasen wie mich. ;)
@ruse: Sieht ganz so aus. :) Bin gespannt auf den vierten...


J!GS4W

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Bewertung6.5Ganz gut

Und da machen sie wieder einen Schritt zurück. Action ist es noch immer, aber die Handlung aus dem zweiten Teil wurde kaum wieder aufgegriffen, eher hat man sich jetzt ganz anders orientiert. Die Charaktere, die mit am interessantesten schienen, wurden zu früh ermordet und wirklich Neues gab es kaum. Immerhin konnte man aufgrund des doch überraschenden Endes hier noch ein paar Pünktchen mehr geben.

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cpt. chaos

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Bewertung3.0Schwach

David Fincher erschafft in seinem Regiedebüt eine düstere Atmosphäre, die eigentlich eine gute Basis für die Alien-Fortsetzung darstellt.
Jedoch vermögen weder die Darsteller, die null Tiefe verliehen bekommen, der äußerst flache Spannungsbogen, noch die schwache Story darüber hinweg zu täuschen, dass dies gewiss kein sehenswertes Wiedersehen mit dem Alien ist.

Nach erheblichen Anlaufschwierigkeiten schaut das blutrünstige Wesen erstmals vorbei und stellt unter Beweis, wozu es fähig ist. Dann aber muss man weitere unzählige belanglose Dialoge über sich ergehen lassen, ehe es erneut schonungslos zuschlägt, und so geht es dann bis zum nicht erwähnenswerten Finale weiter.
Die Pulsaktivitäten zeigen im Laufe des Films keine spürbare Veränderung.

Lediglich Bishops Reanimation ist wirklich absolut gelungen, aber das ist dann doch ein bisschen zu wenig!!!

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george.taylor

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Bewertung7.0Sehenswert

Setting, Atmosphäre: toll!
Sigourney: fetzt!
Story: okay.
Musik: einwandfrei.
Prämisse des Gefängnisplaneten: geht so.

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Rodon

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

Hoffnungslos und trist, das ist nicht nur der eigenartige Gefängnisplanet, auf dem Ripleys Raumkapsel gleich zu Beginn zerschellt - diese beiden Attribute beschreiben auch die düstere Grundstimmung des Films, die besonders zu Beginn ihre unverkennbare Stärken hat. In dem Weltraumknast lebt Schwerverbrecher an Schwerverbrecher, alle kahl rasiert (Ripley dann ebenfalls: gewöhnungsbedürftig) und einen Clown gefrühstückt hat auch niemand. David Fincher wollte wieder zurück zum Flair des ersten Teils, es gibt daher wieder nur ein Alien. Dieses ist in einigen Szenen durch ein Modell dargestellt, das wie eine schlechte Computeranimation aussieht, dazu wirkt es manchmal, wenn es so durch die Gänge flitzt, eher wie ein kleines, putziges Hündchen und nicht wie die blutrünstige Bestie, die man noch aus den ersten beiden Teilen kennt (trifft aber zum Glück nicht auf alle Szenen zu). Das ist schon etwas enttäuschend. Der eigentliche Plot verläuft unterhaltsam, sogar ziemlich dramatisch, nur dem Alien fällt kaum etwas Neues ein und weiß nicht mehr so zu überraschen. Die Special Edition erweitert die Kinofassung massiv und macht sie um Einiges sinnvoller, schließt Logiklücken. Dooferweise - dafür kann der Film jedoch nichts - sind die eingefügten und umgeschnittenen Szenen anders synchronisiert, Ripley klingt manchmal gar wie eine Bewohnerin eines Altersheims. Da rate sogar ich mal zur Originalfassung. Aufgrund der Bezüge zu den Vorgängern, einigen sehr guten (und blutigen) Szenen und dem sehr atmosphärischen Beginn, gibt es dennoch eine gute Bewertung.

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Hieronymus

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Warum muss das Alien überraschen? Die Eigenschaften der Spezies sind doch bereits in zwei Teilen klar umrissen worden. Oder anders gefragt: Wie hätte es denn überraschen sollen?


The Director

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Bewertung0.0Hassfilm

Ich liebe Filme. Aber zum ersten Mal habe ich hier von einem Film Kopfschmerzen bekommen.

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