Alien: Covenant - Kritik

Alien: Covenant / AT: Prometheus 2; Alien: Paradise Lost

US · 2017 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
  • 4 .5

    So hart wie der Film teilweise abgewertet wird, will ich ncht ins Gericht gehen.
    Aber im Vergleich mit den drei Teilen davor, hat der Streifen nicht wirklich was zu bieten. Auch ein Herr Fassbender reisst das Ruder nicht rum. Ein zähes Dahinplättschern von Dialogen. Die Aliens erinnern am Anfang eher an ein Kasperletheater. Auch das Ende ist vollkommen unspektakulär und untypisch für die Alienreihe. Fazit: Herr Scott, das war nix

    • 2
      Anton Gorodezki 22.09.2017, 23:03 Geändert 22.09.2017, 23:25

      Den Film im gleichen Atemzug mit der legendären Alien - Reihe zu nennen ist Blasphemie und sollte bestraft werden. "Alien: Covenant" hatte ich - als Fan der kultigen Alien-Filme - sehnsüchtig erwartet, jedoch handelt es sich hierbei um letzklassige Trashware. Hier passt nichts! Aufgrund der Figuren und deren schwachen DarstellerInnen kann keine Empathie entwickelt werden, der grösste Teil des Films besteht aus schwachsinnigen pseudo-pathetischen Dialogen und einer unglaublichen Portion Langeweile. Sämtliche Alien- und auch Raumschiff- Animationen sind auf unterstem Niveau und völlig unglaubwürdig. Nicht wenige Szenen (zB die "Geburt" eines Aliens) sind derart trashig, dass man (leider) lachen muss. Finger weg von diesem Schrott!

      • 1

        Ein Flöte spielender Android und ein Alien das Männchen macht. Ich hab mich eigentlich auf den Streifen gefreut aber was ich da sehen musste spottet jeder Beschreibung. Die ersten 20 Minuten fand ich noch ganz okay aber dann gings rapide bergab und dann noch das hundsmiserable CGI Alien. Einmal geschaut und dann nie wieder.

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        • Azunay 21.09.2017, 23:21 Geändert 21.09.2017, 23:22

          Vorhersehbare Pointe ohne Raffinesse... daher leider enttäuschend...

          • 6

            Ich hab im Vorfeld schon gelesen dass dieser Film beschissen sein soll.
            Also waren meine Erwartungen von diesem Film nicht groß. Ich wollte mich audio-visuell unterhalten lassen. Das hat einigermaßen hingehauen.

            Absolut albern fand ich dass man uns hier wieder eine kurzhaarige Heldin hat aufzwingen wollen. Es gab natürlich noch viele andere bekloppte Charaktere.
            Wie z.b. den Redneck Captain später mit seinem Cowboyhut.
            Lustig wie reale "Raumfahrer" absolut top ausgebildete Leute mit überdurchschnittlicher Fitness sein müssen und hier dachte man sich einfach irgendeinen Hinterhof-Dickbauch-Ami als Captain eines riesigen Raumschiffs hinsetzen zu können und die Leute finden's toll.

            Positiv hervorheben möchte ich Michael Fassbender. Er hat den Film ein wenig aufgewertet.

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              Die größte scheiße die ich seit Jahren... wenn nicht Jahrzehnten gesehen habe.

              • 6

                Das war er nun, der Nachfolger von Prometheus und somit der zweite Teil des Alien Prequels vom Kult Regisseur Ridley Scott. Lange habe ich darauf gewartet und mich gefreut wie ein kleines Kind auf Weihnachten, ist doch das Alien Frenchise eines meiner absoluten Favoriten.

                Scott gibt sich sichtlich Mühe und will dem Zuschauer eine interessante Vorgeschichte zu "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" präsentieren, was aber nicht wirklich gelingt. Prometheus war für mich ein durchwegs gelungener Film, ich fand die Idee mit den Konstrukteuren sehr interessant, war mal was neues. Covenant schafft es aber genau so wenig wie Prometheus diese einmalige klaustrophobische Stimmung zu erzeugen die ich an den Alien Filmen so liebe. Über die Logik bei solchen Filmen braucht man ja eigentlich nicht nachzudenken, aber Covenant ist hier schon extrem. Mehrmals sagte ich zu mir "Wie kann man nur so dämlich sein?" oder "Das ergibt jetzt ja überhaupt keinen Sinn!".

                /*SPOILER*/
                Fassbender mag ja ein guter Schauspieler sein, aber gleich zwei mal hätte ich ihn auch nicht gebraucht. Generell wird der ganze Film von Fassbender getragen, die anderen Schauspieler habe ich bereits nach 24 Stunden wieder vergessen. Ein gewaltiger Unterschied zu Alien 1, jeder Schauspieler war hier ein einprägsamer Charakter mit dem man mitgelitten und mitgefiebert hat. In Covenant sterben sie wie die Fliegen und irgendwie ist es einem egal. Auch das eine "echte" Alien das man zu Gesicht bekommt sieht trotz der heutigen technischen Möglichkeiten schlechter aus als das Gummikostüm ende der 70er Jahre in dem Bolaji Badejo steckte. Die Entstehungsgeschichte des Aliens, also des Aliens das im ersten Schritt durch die Facehugger den Wirt infiziert, ist für mich auch mehr als unbefriedigend. An allem ist also ein durchgeknallter Android schuld? Lieber Herr Scott, da hätte ich aber mehr von ihnen erwartet.
                /*SPOILER ENDE*/

                Alien Covenant, wie auch Prometheus, ist ein gutes Beispiel dafür, dass es manchmal einfach nicht möglich ist solch geniale Vorgänger wie "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt" oder "Aliens: Die Rückkehr" zu toppen.

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                • 7

                  ich fand ihn gut ,,,wurde gut unterhalten und bin totaler hr giger fan ;)

                  • 5

                    Ich schließe mich der Mehrheit an ; das war nichts.

                    Ich hatte schon die Befürchtung, dass mit dem Namen nur Kasse gemacht werden wollte. Diese Befürchtung hat sich bestätigt. Uninspiriert in der Story, ein langweiliger Cast und sehr früh das Gefühl den Film vorausahnen zu können.

                    Kein Vergleich zu den alten guten Alien Filmen.

                    Alien Covenant hat zu viel Wert auf CGI so wie Bild/Ton gelegt.

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                    • 6

                      Ich kann die vielen Kritiken stellenweise nachvollziehen. Aber nur stellenweise.

                      Einmal ist die Charakter Entwicklung echt mau. Habe den Film gesehen aber kann außer zu den Androiden nicht mal deren Namen sagen. Der erste Offizier. Also die Entscheidung vom Casting dieses Babyface zu nehmen. Das war wirklich sehr unglaubwürdig. Die wirkte den ganzen Film über echt deplatziert.

                      Die Unlogik stört mich weniger. Weil wenn ein Film unterhält, stören sich viele nicht an den dümmsten Dingen.

                      Nehmen wir mal Atemmasten. Es wird ja gesagt, der Planet ist Perfekt zur Besiedlung. Und hätten Sie Masken würde jeder sagen. Wie blöd ist es Sie abzunehmen. Und nehmen Sie nicht ab. Wie sollen Sie denn Infiziert werden. Und durch den Helm schlagen war ja nun auch schon da.

                      Irgendwie muss immer mal die Logik fehlen. Beispiel: Ein Geräusch im dunklen Raum. Da rennt man generell in Filmen rein. :) In wie vielen Filmen sprang nun etwas von der Decke und Frist einem den Schädel weg. Ich kann Sie nicht zählen. Man hört ein Waffen laden Geräusch da muss man nachsehen usw.

                      Es gibt keine Bösen, die auch mit noch so viel Munition den Helden umlegen können usw.

                      Kommen wir aber zurück Film. Leider auch Action mäßig zu viel von der Stange. Die ersten Viecher CGI und die Szenen sehr verwackelt. Viel war da leider nicht zu sehen. Auch wo David den Androiden angriff. Was er mit dem genau gemacht hat. War auch nicht wirklich zu sehen.

                      Als dann mal das Alien in Action tritt. Ehrlich in der xten Variante wird auch mal etwas einfallslos. Und auch mal wieder klar als CGI zu erkennen. Sollte die Technik nicht auch mal weiter gehen? Da sieht ja das Alien aus 1979 besser aus.

                      Eine Sache zum Verhalten der Personen will ich aber auch ansprechen. Der Doc läuft irgendwie wie ein Huhn ohne Kopf herum. Man sollte doch meinen, dass ein Doc etwas nerven hat. Und nicht gleich vollkommen ausflippt wie das zu sehen ist. Ich stelle mir mal einen Doc vor Atemstillstand und der bekommt die komplette Panik. :-) So jemand ist doch vollkommen ungeeignet für so einen Trip.

                      Leider führt der Film auch Prometheus nicht weiter. Sondern diese Idee wird irgendwie komplett fallen gelassen. Die Szene, wo scheinbar Konstrukteure zu sehen sind. Ergab für mich auch keinen wirklichen Sinn.

                      Eine Wertung ist schwer. Ich finde nicht das der Film nun ein Totalausfall ist. Man kann sich den schon ansehen. Und trotzt einigen Längen zb das pseudo intellektuelle Geschwafel zwischen den Androiden. Ist er nicht langweilig.

                      Es sieht aber echt so aus als ist das Thema ausgelutscht. Man hätte lieber Prometheus ordentlich weiterführen sollen. Da wäre viel Potenzial gewesen.

                      • 5 .5

                        seh ich auch so schwache Story schwache Charaktere Prometheus war besser!

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                          Schwarzmal 17.09.2017, 01:20 Geändert 17.09.2017, 01:20

                          Oh Überraschung, der Android ist auf einmal sein böses Double. Das gabs noch nie! Wer schonmal einen Alien Film gesehen hat, für den kommt hier nichts neues mehr. 1979 in bunt, bloß dass es einen eigentlich nicht schert wenn mal wieder der Androide die Crew opfert, den Aufbau von Charakteren spart man sich hier gleich und bereitet das Gemetzel lieber mit Landschaftsgewichse vor. Hurra' wir haben Wald!

                          • 6

                            Die Rückkehr zu den Wurzeln der Reihe hat Ridley Scott versprochen, zurück zu Angst und Terror, zu engen Luftschächten und verwinkelten Gängen. Vollständig einlösen jedoch kann er dieses Versprechen nicht. Zugegeben, das erste Drittel von Alien: Covenant funktioniert diesbezüglich sehr gut, doch wenn man denkt, jetzt legt das Alien richtig los und knüpft sich nach dem klassischen zehn kleine Negerlein-Prinzip die Crew der Covenant Stück für Stück vor, dann kippt der Film plötzlich tonal und rückt fortan für lange Zeit Walter/David und deren Konflikt sowie den scheinbar unvermeidlichen Gottkomplex in den Fokus, nur um gegen Ende wieder einen Schritt zurück hin zu etwas zu groß ausfallender Action zu machen. So fühlt sich Alien: Covenant insgesamt zu zerrissen zwischen all seinen verschiedenen Stimmungen an und erschafft keine wirklich kohärente Erzählstruktur. Dass dann der Mythos Xenomorph mehr oder weniger im Vorbeigehen vollkommen entzaubert und all seiner Faszination beraubt wird, dass nehme ich dem Film dann letztlich sogar auch persönlich übel. Dennoch muss man festhalten, dass Ridley Scott bei weitem nicht alles an die Wand fährt und Alien: Covenant auch viel richtig macht. Der Film ist visuell wieder sehr eindrucksvoll geworden und erinnert stellenweise tatsächlich wieder mehr an den Look von Alien und auch einige Spannungssequenzen sind gelungen. Dass diese dann nicht wirklich packen, liegt eher weniger an der Inszenierung, sondern vielmehr am Drehbuch, welches versäumt, seine Figuren so zu schreiben, dass man mit ihnen mitfiebern könnte. Unterm Strich aber ist das alles zu wenig und für einen explizit als Rückkehr zum alten Alien-Feeling formulierten Film bietet Alien: Covenant letztlich einfach zu wenig Angst, Terror und Schrecken und leider auch zu wenig Alien.

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                            • Schöne Bilder hin oder her- war "Prometheus- Dunkle Zeichen" schon ein Glanzstück menschlicher oder filmemacherischer Idiotie, so setzt diese Fortsetzung - oder was immer das sein soll - noch eins drauf.
                              Hat man im Vorgänger wenigstens noch Schutzanzüge getragen (deren Helme gleich abgesetzt wurden, sowie die Luft atembar erschien), so reichen hier simple Schirmmützen, um Crew und Planeten vor Keimen zu schützen. Es kommt, wie es kommen muß- der erste Deppen- Hansel gibt schon wenige Minuten nach Filmstart den Löffel ab, andre wenig später. Angesichts des harten Allround- Trainings heutiger Astronauten muß man sich fragen, aus welchem Irrenhaus die Besatzung dieses neuesten Geniestreichs aus dem Hause Scott entsprungen ist.

                              Und so schleppt sich die vorhersehbare Story von einem Dummfug zum nächsten.
                              Ich hatte Scott schon in meiner Kritik zu Prometheus geraten, Schluß zu machen, aber er liest ja hier nicht mit und läßt deshalb offensichtlich dem Alzheimer freien Lauf.

                              Erstaunlich, was für Drehbücher immer noch Geldgeber finden.

                              Prädikat: wertlos und dümmlich.

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                                HankM 09.09.2017, 22:42 Geändert 09.09.2017, 22:43

                                Alien Covenant ist für die Fortsetzung zu Prometheus definitiv nicht gerecht geworden.
                                Was habe ich mir erhofft, und was habe ich schlussendlich bekommen...???!!!
                                Die erste hälfte des Films wird die Stimmung wie auch die mehr als ansehnlichen Bilder gekonnt eingefangen, und ja, AC hatte bei mir durchaus Nostalgie Gefühle hervorgerufen.
                                Aber was ist das für eine miese, aufgetischte Story, mit einem Arg so schlechten Drehbuch?
                                Das Drehbuch gesteht wirklich keinem der menschlichen Charaktere so etwas wie Vernunft, Intelligenz oder wenigstens Herz zu.
                                Die interessanteste Figur ist noch immer ein Android.
                                Das ist auch das einzige was "Alien: Covenant" ein bißchen aus dem Sumpf der Mittelmäßigkeit herauszieht, ist die Konfrontation der beiden Androiden David und Walter.
                                David erzählt zwar ein bißchen von seinen Erlebnissen der letzten zehn Jahre und wir erfahren ein paar zusätzliche beklemmende Details, aber letztlich wird das doch arg kurz und fast schon lieblos abgehandelt zugunsten des stärkeren Actionschwerpunkts von "Covenant".
                                Die Attacken des Aliens werden eher überschaubar Inszeniert, man weiß vorher woher das Vieh nun angreifen wird und wenn es dann soweit ist, dann stürzt sich oft ein nicht ganz in der Top-Effekt-Klasse animiertes CGI-Wesen im Kameragewackel auf seine Opfer.
                                Das bekam "Prometheus" besser hin, auch wenn "Covenant" das Versprochene dann nur ansatzweise eingehalten hat.
                                Es bleibt erkennbar, dass Scott keinen weiteren „Prometheus“ drehen durfte, sondern neben den rudimentären Alien-Vorstufen auf Bewährtes – respektive das auf die Designs H.R. Gigers zurückgehende Monster – in den Fokus rücken musste.

                                Was haben wir also gelernt...auch ein Schöpfer kann das Alien Franchise nicht retten!
                                Da hat mit Life besser gefallen, obwohl auch dieser nicht von Kreativität befallen war;)

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                                  davidleeuw 08.09.2017, 10:01 Geändert 08.09.2017, 10:04

                                  Nach den vielen negativen Stimmen zu Scotts Fortführung der Alien-Reihe muss man leider mit in den trübseligen Kanon einstimmen. Konnte 'Prometheus' trotz einiger Plotschwächen dennoch ästhetisch überzeugen, schafft es 'Alien: Covenant' nicht einmal über diese Hürde. Denn ebenso uninspiriert wie sich die dünne Geschichte entfaltet, so glanzlos präsentiert sich der Film auch optisch. Nahezu keine Kameraeinstellung lässt den Zuschauer ins Schwärmen verfallen. Tatsächlich muss man der Reihe zum ersten Mal seit seiner dritten Installation attestieren, dass der Xenomorph schlichtweg schlecht gemacht wirkt. Hier trifft unausgereiftes, merkwürdiges Creature Design auf eine äußerst lieblose CGI-Umsetzung. Abgesehen von der interessanten Anfangssequenz, in der wir Peter Weyland im Dialog mit Android David sehen, fehlt es allen folgenden Szenen an gestalterischen Ideen und Ausdruckskraft.

                                  Tatsächlich stolpert Ridley Scott zwischen augenscheinlicher Lustlosigkeit und peinlich berührenden Eingebungen hin und her, sodass man sich mehr als nur einmal verwundert an den Kopf fasst und wünscht, der Film möge bald zu Ende sein. Das wirklich Enttäuschende an 'Alien: Coventant' ist dabei aber nicht einmal, dass der Film unterhalb der Mittelmäßigkeit agiert. Viel tragischer ist, dass es durchaus gute Ideen und Ansätze gibt, den Film zwischen 'Prometheus' und 'Alien' zu integrieren. Diese Ansätze werden aber meist nur angedeutet, da sich Scott nicht entscheiden kann, ob er einen Actioner oder eine tiefe Auseinandersetzung mit Davids und Walters schöpferischer Natur liefern will. Motive wie Freiheit, Rache und sogar die die Synthetik transzendierende Kraft der Liebe sind vorhanden, werden aber einfach nur unzureichend und inkonsistent ausgeleuchtet. So fühlt sich jede noch so kleine schöne Idee angesichts dieser tranigen Verfilmung vollends verschwendet an.

                                  Stattdessen hetzt 'Alien: Covenant' von Punkt A nach Punkt B, während ein Crew-Mitglied nach dem anderen ermüdenden Jump Scares und den üblichen Leicht- und Unsinnigkeiten zum Opfer fällt. Das ist weder spannend, noch mitreissend und wurde in etlichen Alien-Epigonen weitaus packender umgesetzt.

                                  Nach dem nur schwer zu ertragenden 'Exodus' lässt auch dieser Film Zweifel aufkommen, ob Ridley Scott die Fortsetzung zu 'Blade Runner' gelingen kann.

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                                  • 1 .5

                                    Wo soll ich anfangen? Keine Ahnung. Ich werde es mal in ganz einfach Worten erklären und werde mir Mühe geben keine Schimpfwörter zu benutzen. Ich war bereits im Vorfeld zu Recht sehr skeptisch. Ich bin eigentlich ein Fan der Alien-Filme die ersten drei Filme finde ich sogar nach wie vor sehr gut. Was aber Ridley Scott hier uns zeigte ist fremdschämend und der gute Scotti hat wirklich das Filme drehen verlernt muss er auch nicht der Kerl hat genug Kohle.
                                    Das Alien ist natürlich animiert (CGI) keine Modelle. HR.Giger würde sich im Grabe um drehen. Der Film ist ohne liebe gemacht einfach alles wieder mit CGI gemacht was für einen Schund. Die Charakteren ihm Film sind leblos und uninteressant dargestellt. Dämlichen Stereotypen Charakteren die mir einfach zu denken geben. Ja ich weiss Michael Fassbender kann Flöte spielen das Highlight des Films. Die Crew Mitglieder sind wirklich dämlich und und geraten immer wieder in gefährlichen Situationen in der sie selber schuld sind. Auch auf dem Planeten in dem sie sich befinden können sie ohne Sauerstoffmasken herum laufen. Der Film hat so viele Fehler das ich lachen musste. Der Film erinnert eher an "Die nackte Kanone" oder "Hot Shots" leider ist nicht so ein lustiger Kerl wie Leslie Nielson dabei. Das traurige an diesem Film ist das, dass ganze ernst gemeint ist.
                                    Die Spannung würde vorhanden sein aber durch die schwache Story und den lieblose Charakteren kann sie nicht vordringen.
                                    Hier fehlt mir Ripley(S.Weaver) aus den alten Filmen in Sachen Viecher vernichten hat ihr niemand was vor zumachen. Sie hatte Charme und war einer der besten Action-Heldinnen aller Zeiten. Ohne sie fehlt was. Für mich ist es ein zweiter Teil eines Reboot der Vorgänger hat mir sogar gefallen. Aber da gab es auch noch keine Aliens zusehen und der Film ging noch in einer anderen Richtung.
                                    Das Blockbuster Kino von heute ist einfach kaputt ich vermisse die Achtzigerjahren und Neunzigerjahren zur dieser Zeit gab es gute Blockbuster-Filme so weit das Auge reiche seit 2010 habe ich kein guter Blockbuster mehr gesehen.
                                    Ich war natürlich nicht so enttäuscht von diesem Film, ich habe nur das bekommen was ich erwartet habe.

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                                    • 6

                                      Eigentlich ein gut gemachter Sci-Fi-Horror, der auch von der Story gar nicht so schlecht ist, trotzdem fand ich ihn letztlich belanglos und als Fan der Alien-Reihe einfach unnötig. Die Besetzung war nicht so pralle, die Charaktere flach und meistens recht planlos, das Ende war voraussehbar. Auch der recht häufig benutzte, daher irgendwann abgenutzte Splatter-Effekt mit den herausplatzenden Aliens war ... sagen wirs mal so ... nicht gerade ein Quell der neuen Ideen. Trotzdem war's unterhaltsam, Kamera und Computer-Settings grandios. An den nächsten Ableger der Reihe werde ich allerdings nicht mehr mit großen Erwartungen herantreten.

                                      • 7 .5

                                        Nach Lektüre der Kritiken und Kommentare hier war ich als Fan der Reihe eigentlich schon soweit, dass ich den Film sausen lasse. Trotz all der Vorfreude. Aber manchmal ist es auch gut, wenn man die Erwartungen nicht so hoch ansetzt, dann ist der Fall nicht so tief. Jetzt, nach Sichtung des Film, bin ich froh, dass ich mich nicht von den schlechten Kritiken habe abhalten lassen. Dafür bin ich jetzt mehr als verwundert darüber, wie manche Leute hier den Film schlecht schreiben und dann auch noch behaupten, ein Fan der Reihe zu sein. Mal davon abgesehen, dass hier manche spoilern, ohne uns vorher zu warnen. Geht gar nicht.

                                        Zu Cast und Kommentaren zur Crew:
                                        Es wird hier keine Backstory über die Crew der Covenant erzählt, das stimmt. Und ja, manche Akteure verhalten sich nicht gerade intelligent, wenn es ans Eingemachte geht. Aber was, bitte, wollen denn diese Leute sehen? In den 2 Stunden ist doch gar keine Zeit, um von jedem Akteur die Lebensgeschichte zu erzählen. Dafür wird die Backstory der Humanoiden erzählt und das mit einem ordentlichen Twist. Dass die Crew Fehler machen muss, um vom Alien gepiesackt zu werden, ist doch wohl klar. Das ist in jedem anderen "Monsterfilm", bspw. Life, auch so und der Tradition der Reihe nicht abträglich. Wenn alle so intelligent wären, das richtige zu tun, hätte das Alien keine Beute.

                                        Handlung:
                                        Ridley Scott hat mit Prometheus ein neues Universum eingeführt, das sicherlich für viele erst einmal verstörend war. Ich bin auch überzeugt davon, dass viele das beim ersten Sehen nicht in vollem Umfang verstanden haben (inklusive mir selbst). Wie man hört, gab es auch eine wesentlich längere Einstiegssequenz, die das Szenario erklärt hätte, die aber dem Schnitt zum Opfer gefallen ist. Der Shitstorm zu Prometheus war jedenfalls gewaltig, weil Ridley hier die gewohnten Pfade des Alien-Universums verlassen hatte. Bei Alien: Covenant kehrt Scott, selbst gewollt oder vom Studio dazu verdonnert, wieder zum klassischen Schema" zurück: Ein Kampf ums Überleben vor dem Alien, das nur wenige oder vielleicht auch nur eine einzige Person überleben wird. Passt für mich, denn darum ging es bei Alien schon in Teil 1. Die neue Idee, die der Film präsentiert, möchte ich hier nicht verraten. Ich persönlich finde diesen Twist jedenfalls gelungen.

                                        Ich kann den Film also allen Fans der Reihe empfehlen, die den klassischen Plot und auch die Atmosphäre der Alienfilme mögen. Sicherlich kommt er an Teil 1 nicht heran, aber ich finde ihn besser als den zweiten und den vierten Teil.

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                                          Was habe ich aus dem Film mitgenommen? Mr. Fassbender kann Klavier spielen ...... und Flöte ..... gaaaanz wichtig ..... er kann Flöte spielen.

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                                          • 5 .5

                                            Für mich ein absoluter Durchschnittsfilm mit einem guten Fassbender. Der Film entfernt das Lovecraft'sche Element des Unbekannten, Überlegenen völlig und präsentiert uns einen Androiden mit Gottkomplex als Schöpfer des Xenomorph, naja halte ich für wenig gelungen. Wobei man sagen muss, dass die Interaktionen der Androiden miteinander zweifellos der Höhepunkt des Films sind, der Rest ist absolutes Füllwerk und bringt keinen Gewinn für die Geschichte.

                                            Ansonsten ist das ganze ein 08/15 Film mit absolut austauschbaren Charakteren und Effekten, die für mich durchaus ausbaufähig wirken.

                                            Ich halte den Film nicht für empfehlenswert, auch nicht für Genre-fans..

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                                            • 8 .5
                                              VinniVega73 01.09.2017, 00:50 Geändert 05.09.2017, 00:20

                                              So richtig kann ich nicht glauben was ich gesehen habe...
                                              Aber...wie so oft...kann ich überhaupt nicht nachvollziehen was hier manche von sich geben !!!!!

                                              Es beläuft sich aber mittlerweile nur noch auf Kopfschütteln.
                                              130/90 Puls 85...das Blut bleibt ruhig.

                                              Wir erinnern uns mal ...was nach Prometheus im Netz los war :
                                              Was soll dieser Scheiss mit den Konstrukteueren ?
                                              Ich will wenig Licht und Viecher die Menschen jagen !
                                              Jetzt wird Ridley total wahnsinnig und will uns etwas vom Ursprung des Menschen verkaufen...in einem Alien Universum !!!!

                                              Der Hate über die Konstrukteure war überdeutlich...entweder es wurde total abgelehnt ...oder es war dem Zuschauer nicht episch genug in seiner Maßlosigkeit sich selbst zu erhöhen.

                                              Was haben wir jetzt hier in Covenant ????
                                              Ridley Scott entledigt sich komplett mega verächtlich dieser Thematik !!
                                              Er stampft das Geschaffene innerhalb von ca. 30 Sekunden in Grund und Boden.
                                              Prometheus wird obsolet.

                                              Wir erinnern uns :
                                              Vor Prometheus sinnierte Scott ewig lang und immer wieder...was er für ein riesiges Universum er mit den Konstrukteuren vorhat...Welten mit Techniken... die wir nicht für möglich halten...könne man erschaffen. Das Auge sollte jubeln dürfen.

                                              Sicher wenn ich einer dieser üblichen bin :
                                              Ich hate einfach im Prinzip immer alles erstmal !!
                                              Dann braucht man nicht lange um zu glorreichen Ergebnissen ala :
                                              Ach der Scott weiß eh nicht was er will.
                                              Jetzt zieht er wohl den Schwanz ein.
                                              Erst macht er so, jetzt wieder so.

                                              Was könnte wohl dazu geführt haben ???
                                              Dafür muß man jetzt auch nicht unbedingt ein Konstrukteur sein.
                                              Fast logisch gibt es nur 2 Varianten...
                                              Ridley hat auf die kleinen doofen Kinder gehört...zugegeben war der Shitstorm nicht gerade sehr klein...und hat seine Ideen eingestampft.
                                              Das Studio hat Ridley so sehr unter Druck gesetzt das er seine Ideen einstampfen mußte.
                                              Ok Variante 3 ginge auch noch...er nahm selbst Abstand von seinen Ideen.
                                              Fällt aber äußerst schwer zu glauben...angesichts des Hype Modus in dem er sich selbst befand.

                                              Aber die Kinder sind immer noch wütend !
                                              Treu dem Motto Teil 2 - Aber jetzt erst Recht !

                                              Spoili :

                                              Was ist übrig geblieben ?
                                              Das Thema ERSCHAFFEN ist immer noch da..Omnipräsent !
                                              Ohne die ganze Hate Scheiße ...wäre die Anfangssequenz sicher nicht entstanden.
                                              Scott legt den Schalter um und David wird zum neuen Kontrukteur denn :
                                              Der Mensch wird alt und ist sowas von unperfekt...sowas soll MICH erschaffen haben ?
                                              Sowas soll ICH dienen ?
                                              Nebenbei rottet er noch die weißen Menschen nieder...Mrs.Shaw und zum Nachtisch gibts die neue Crew samt Mitglieder.
                                              Als Hauptgang erschaffe ich nebenbei mal den perfekten Organismus.

                                              Tja wenn mir einer erzählen möchte das sich Ridley das so vorgestellt hat und das sein Weg war...naja...ich will's gar nicht wissen.

                                              Das ist jedenfalls das Endprodukt von Gemecker und Gezeter und ich weiß sowieso alles besser.
                                              Man spende Applaus.
                                              Wem das gefällt ? Wahrscheinlich nicht vielen.
                                              Selbst die Constructor Gegner sind natürlich angepisst...was nicht anders zu erwarten war :).

                                              Auf das White Power kann man jetzt nicht mehr einschlagen...höchstens wie man sich dem ganzen entzogen hat.
                                              Die Crew aber...ja sehr wichtig das die nicht richtig eingeführt wird !!
                                              Was für ein Fail !
                                              Ich hätte doch so gerne gewußt mit wem sie zur Schule gegangen sind !
                                              Ob sie Tanten und Nichten hatten...
                                              Es geht ewig so weiter...damit der Text nicht länger als die Bibel wird...Abbruch !

                                              Unter dem Strich eine Story zum vergessen !
                                              Rein technisch für mich stark gedreht...tolle Bilder aus Ridleys Kamera.
                                              Und komischerweise ..ich weiß gar nicht wieso..wieder völlig reduziert auf Viech ist hinter Mensch her. So war es immer so soll es bleiben. Wer braucht schon andere Dinge. Völlig überbewertet.
                                              Angesichts Teil 781... trotzdem noch eine annehmbare Atmosphäre...die zwar leider immer wieder unterbrochen wird...durch wenig gezeichnete Charaktere und deren stumpfes Gerede.
                                              Schicker Soundtrack der die Szenen gut unterstreicht.
                                              Die Gewalt für mich angemessen und nicht zu derb.

                                              Ich hatte am Ende das Gefühl ...das Ridley hier den Mittelfinger von Wolverine's Titanium ganz langsam in 122 Minuten hochgeschoben hat...für alle da draußen.
                                              Da habt ihr eure banale Hatz wieder...wohl wissend das die gleichen wieder kotzen.
                                              Und natürlich auch die neuen... die das alles hier als Rückschritt zu dem sehen... was wir schon x mal gesehen haben.
                                              Ob dieses Verhalten Sinn macht und reifer ist..steht auf einem anderen Blatt.

                                              Aber wie Clint Eastwood schon sagte..hör bloß nicht auf dein Publikum...die lassen dich so oder so verrecken.

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                                              • 2 .5

                                                Absoluter Scheiß.

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                                                • 0 .5
                                                  Hope42 28.08.2017, 22:04 Geändert 29.08.2017, 16:09

                                                  Unten hat mal einer nen Titelvorschlag gemacht. Idioten im Weltraum. Dem würde ich mich anschliessen. Nicht einmal Leslie Nielsen hätte in einem Film so viel Slapstick scheisse unterbringen können wie Scott in Covenant.

                                                  Achtung... SPOILER

                                                  Tja.... sie fliegen durchs All. Beim Unfall stirbt ausgerechnet der Captain. Der erste ist nen Weichei der soviel Selbstvertrauen hat wie ich wenn ich Freeclimbing machen sollte. Jeder da hat ne Frau und Brüste weren sogar im Deutschen zu "Tittchen" weil es einfacher ist Köpfe zu sprengen als Titten zu sagen. Sie landen mal wieder auf nem Planeten, Atemmasken kennt man auch in dieser Zukunft nicht.

                                                  Ausgeschaltet. Der Rest hat mich nicht mehr interessiert. Wenn man Schwachsinn filmt um irgendwie Spannung zu erzeugen kann man auch gleich Interstellar 2 machen...

                                                  Nicht mein Film ,werd ihn wohl nie fertig schauen. Was will er auch noch bringen. Keiner kann die Horror Atmo ohne Effekte aus eins Toppen. Niemand kann die Action aus zwei wiederholen. Niemand kann den Psychologischen Wahnsinn ( wenigstens in der extendet ) von Drei reinbringen und der Unterhaltungswert von vier ist auch schwer zu bringen.
                                                  Das Teil wat von Anfang an leider eine Todgeburt. Da war sogar Prometheus noch interessanter und vor allem stimmiger. Hier wurde versucht Alien und Prometheus irgendwie zusammenzubringen. Vielleicht klappts in der zweiten Hälfte, in der ersten war das stinklangweiliger Quark.

                                                  ANM: Tatsächlich nun doch fertig geschaut. Tatsache , der Film wird gegen Ende ein klein wenig besser. Aber für mehr als 0.5 reicht es dann doch nicht denn zu viele wirklich fast ungewollt komische Momente zerstören dann wieder alles.

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                                                  • 5 .5

                                                    Bildgewaltig, aber schlecht geschriebene Charaktere.
                                                    Die Bildsprache des Films ist super und die Settings atemberaubend abgefilmt. Optisch kann man wenig aussetzen. Außer vielleicht, dass das Alien manchmal viel zu einfach als CGI Animation zu erkennen ist. Das reißt einen dann doch ein bisschen aus dem Film raus.
                                                    Was allerdings gar nicht geht sind die absolut mies geschriebenen menschlichen Akteure dieses Films. Alle sind ausnahmslos austauschbar und ohne Wiedererkennungswert. Man merkt, dass die Menschen nur schmückendes Beiwerk zur Inszenierung der Aliens sind.
                                                    Am meisten hat mich genervt, dass der Kapitän absolut keine Führungsstärke zeigt und sich von seiner Untergebenen aufbauen lassen muss.
                                                    Die einzig wirklich interessanten Charaktere sind die beiden Androiden und ihre Hintergrundgeschichte um Schöpfung, Ethik und Wahnsinn.

                                                    Letztendlich war der Film sehenswert wegen der filmischen Umsetzung. Von der Story und den Charakteren her der schwächste Film des Alien Universums.