Alien: Covenant - Kritik

Alien: Covenant / AT: Prometheus 2; Alien: Paradise Lost

US · 2017 · Laufzeit 122 Minuten · FSK 16 · Horrorfilm, Actionfilm, Science Fiction-Film, Thriller · Kinostart
Du
  • 7
    Johannes Jarchow 23.07.2017, 17:22 Geändert 23.07.2017, 17:23

    Schon wieder ein Hollywood-Franchise (nach Star Trek, Star Wars, Disney, Powerrangers, Ghostbusters, Triple-X, Guardians of the galaxy etc.), das uns einen schwulen Mini-Moment vor den Latz knallt, den man übersieht, wenn man es nicht besser weiß. Könnt ihr euch unter die Vorhaut jubeln, ihr pseudotoleranten Arschgeigen! Das ist nicht mutig, nicht queer, nicht emanzipiert, das ist einfach nur AFFIG.

    QUEERfaktor: 1 | BUNNYfaktor: 4

    1
    • 6
      Midzoke 23.07.2017, 03:05 Geändert 23.07.2017, 03:07

      Nach dem für mich enttäuschenden Prometheus waren meine Erwartungen nicht allzu hoch gesteckt. Im Grunde wurde ich positiv überrascht, denn Alien: Covenant zeichnet sich durch ein höheres Tempo und deutlich mehr Gore aus. Das entscheidende ist jedoch: Die Aliens bekommen endlich etwas mehr Screentime.
      Leider bleibt die Figurenzeichnung schwach, so dass man mit keinem der Kolonisten mitfiebert. Sie bleiben Fleisch, dass achselzuckend verheizt wird. Außerdem verhält sich die Crew extrem unprofessionell, um nicht zu sagen unlogisch. Man geht fröhlich ohne Schutzanzüge auf einem fremden Planeten herum, und als Mitglieder Anzeichen eines unbekannten Erregers zeigen, wird natürlich keine Quarantäne verhängt, nein ein paar Untersuchungshandschuhe müssen reichen. Außerdem werden die Überlebenden später einfach auf das Mutterschiff gebracht, was das Leben der 2000 im Kälteschlaf befindlichen Kolonisten in höchstem Maße gefährdet.
      Auch der "Captain" auf dem Planeten bekommt während seiner Erkenntnisse mit dem Androiden David die Gefahrenlage quasi mit dem Holzhammer präsentiert. Aber er verhält sich arglos wie ein Lamm, dass zur Schlachtbank geführt wird.
      Der Plot war ebenfalls so vorhersehbar, dass ich nur den Kopf schütteln konnte. Man wurde plump aufgrund eines Schnittes auf dem Planeten darauf hingewiesen, dass man das Ende vorhersagen konnte.
      Für mich bleiben Alien sowie Aliens unangetastet, aber als unterhaltsamer Actionfilm taugt Alien: Covenant schon.

      1
      • 7 .5

        Der "Alien-Mythos" ist für mich eine Floskel. Ich hab genug von Alien Horror. Ich will wissen warum es so ist wie es ist!

        Der Film geht genau in die Richtung die ich haben wollte. Mehr Philosophie, Mehr Fassbender, weniger bumm.

        Man geht klar auf die Entstehung von den Xenomorphs ein, bestialisch! Noch ekelhafter als erwartet.

        Die Handlungen sind im Vergleich zu Prometheus weitaus besser nach zuvollziehen. Problem: Herr Scott versucht auch immer wieder mit dem doppelten Hinterfragen der Handlung deutlich zu machen das er aus den Fehlern gelernt hat.

        Die Weiterentwicklung von David, einfach faszinierend. Eine Krönung war die Doppelrolle von Micheal Fassbender mit "David" und "Walter". Besonders die Kussszene ist an Skurrilität nur schwer zu übertreffen.

        Bisher bester Plot-Twist 2017! Ständig fragte ich mich. Ist es wirklich Walter? Hat David es geschafft? Als dann David zusammengeflickt wurde dachte ich wirklich es wäre Walter! Daher kam das Ende überraschender als ich noch während des Plot-Twist dachte.

        • 6
          Erlkoenig 20.07.2017, 12:43 Geändert 20.07.2017, 12:45

          Es geht einfach nichts!!!! über den zweiten Teil der Alien-Reihe. Er war knackig in der Laufzeit, beklemmend bis zum geht nicht mehr - was durch das monotone "Beep" der Motion-tracker noch verstärkt wurde - und die Charaktere hatten Tiefe. Eine Ripley, ein Bishop, ein Michael Biehn alias Hicks...das waren Figuren, mit denen man durchaus mitfiebern konnte. "Alien 2" - eine gelungene Mischung aus Sci-Fi, Action und Horror, die zudem auch durch ihr karges, düsteres Setting begeistern konnte.
          "Covenant" ist im direkten Vergleich natürlich zeitgemäßer gestaltet: Hochauflösende CGI-Technik, opulente Landschaften eines fremden Planeten und harte, explizite Killszenen. Doch bei genauerer Betrachtungsweise stellt man fest, dass der Film eine Luftblase ist: Aufgepumpt auf 122 Minuten und mit Effekten vollgestopft. Doch das macht noch lange keinen guten Film aus. Die Charaktere sind mir zu flach dargestellt - sympathisiert habe ich mit keinem Mitglied der Crew geschweige denn mitgefiebert. Irgendwo sind sie alle austauschbar und blass.
          Auch Action und Grusel sind nicht auf einem konstant hohen Niveau: Die erste halbe Stunde ist zwar gruselig langweilig aber fällt sonst nicht weiter ins Gewicht. Dann kommt für etwa 30 Minuten Spannung auf, nur um danach wieder über ein Intervall hinweg abzuebben.
          "Alien" und "Alien II" beschäftigen sich mit dem reinen Überlebenswillen der Crew. Fast in jeder Einstellung sind der Dreck, das verkrustete Blut und der Angstschweiss an den Körpern der Darsteller zu 100% spürbar. In "Covenant" gelingt dies nicht. Neben der reinen Action werden teils philosophische, teils dramatische Elemente eingestreut - das Alien selbst spielt nach meiner Empfindung eine eher beiläufige Rolle.
          Scott ist alt geworden - offenbar ist ihm mittlerweile mehr daran gelegen, einen philosophisch und effekttechnisch hochwertigen Film auf die Beine zu stellen, die Action/den Horror eher als Begleitelemente zu verwenden.
          Was ich mir für den Fim gewünscht hätte: Mehr Alien, weniger Blah und vor allem ein Setting, das Beklemmung hervorruft. Wir müssen zurück in eine Raumstation bzw. in eine Militärbasis auf einem fremden Planeten.Vor allem wünsche ich mir eine kürzere Laufzeit, so dass ein strafferes back to the roots-feeling aufkommt.
          Nuja, vielleicht beim nächsten Teil.

          5
          • 5

            Wenn man irgendwo Nutelle draufschreibt...muss man auch Nutella reintun.....oder sich zumindest daran messen lassen......Das war der erste Gedanke nach Sichtung dieses Films....

            Seit dem die Filmemacher, wie Junkies, uns Zuschauer mit Prequels penetrieren, geht es mit dem Ideereichtum noch schneller bergab, wie es eh schon der Fall war. hatte Prometheus noch seinen ganz eigenen Charme, seine ganz eigene Atmosphäre und Qualtität, so dümpelt dieser Streifen gnadenlos im Mittelmaß herum, weil er versucht, eine Brücke zu bauen, obwohl der Fluss zu breit ist. In keiner Sekunde schafft es der Film die klaustrophobische, düstere Stimmung zu erzeugen, die die original Alien Filme ausmachten.

            Uns geneigten Zuschauern erzählen zu wollen, dass die Langeweile eines, über sich selbst hinaus gereiften, Androiden für die Entstehung der Aliens verantwortlich ist, wäre sogar für Drehbuchautoren von "Gute Zeiten, schlechte Zeiten" etwas zu konstruiert. Zu gewollt.....zu verkrampft.....und einfach blutleer driftet dieser Plot ins Langweilige ab. Die Darsteller, allen voran Michael Fassbender, machen ihre Sache gut. Schaffen es aber nicht, die unausgeorende Story zu retten.

            FAZIT: Weder Fisch, noch Fleisch. Mittelmäßiger Sci Fi Thriller, der zuviel sein will.......Leider

            1
            • 3
              Daymare 18.07.2017, 09:08 Geändert 18.07.2017, 09:09

              Der neue Härtegrad ist super! Darüber hinaus ist Covenant aber eine Beleidigung für den Alien-Mythos. Das Drehbuch taugt nichts. Viele Szenen wirken regelrecht peinlich und die Darsteller sind diesem Unsinn gnadenlos ausgeliefert. Was für eine Enttäuschung!

              3
              • 5 .5

                Also erst einmal muss ich sagen, dass ich mich bei dem Film nicht gelangweilt habe ,doch irgendwie hat man das Gefühl, dass man mit dem Motto daran gegangen ist zu sagen :,,Wir haben diesen Film für diese Zeit angekündigt, also müssen wir jetzt irgendwas auf die Beine stellen."
                Das verhält sich ja nicht immer so,meistens aber bei Fortsetzungen.Normalerweise ist es bei guten Filmen so ,dass man eine gute Idee oder Ideen hat,die den guten Film machen.
                Also ,man hätte sich für ein Franchise wie Alien schon etwas mehr Mühe geben können.
                Zu dem oben genannten Motto passt insbesondere der Cast,den man ausser Fassbender mehr in einem B Movie erwarten würde.

                • ?
                  FordFairlane 17.07.2017, 00:55 Geändert 17.07.2017, 00:55

                  "Alien - Covenant" ist eine Schande für das komplette Alien-Universum und eine Langweiler aller erster Güte.
                  Ridley Scott mag zwar den Klassiker "Alien" geschaffen haben, doch was die wahren Fans von heute sehen wollen, kann er mit Sicherheit nicht mehr beurteilen.

                  Ich bin ziemlich wütend über dieses Stück Dreck und jeder der hier Höchstnoten vergibt, dem ist sowieso nicht mehr zu helfen.

                  Ich möchte einfach nur wieder einen Film im Stile von Alien 1-2 und nicht mehr.

                  3 von 10

                  Vielleicht schafft es ja Neil Blomkamp seine Visionen mit einer Fortsetzung des Alien-Franchise wiederzubeleben.

                  1
                  • 1 .5

                    So ein vorhersehbarer und spannungsarmer Klamauk ist mir selten untergekommen. Das Filmbudget hätte man lieber Spenden sollen.

                    • 2
                      Markbln 16.07.2017, 21:14 Geändert 16.07.2017, 21:57

                      Es gibt keinen zweiten Akt im "Rheingold".
                      Schade, dass dieser falsche Androiden-Satz am Ende nicht als erstes gesagt wird. Das wäre mir Warnung genug gewesen. Die Lieblosigkeit dieses Fauxpas zieht sich durch den ganzen Film.

                      Vom miesen Casting (Katherine Waterston spielt auf dem Niveau von Veronica Ferres, der Rest ist Soap) über die komplett spannungslose Dramaturgie bis zu den seelenlosen CGI-Aliens, die mit Eierlegerei und Facehugs schamlos die ersten drei Teile kopieren. Dazwischen gibt es unfreiweillige Komik en Masse: Von der Ausrutschpartie der dummen weiblichen Bestzung in einer Blutlache über die Geburtsbegrüßung des Alienbabys bis zum flötenspielenden Klon. erinnert an "Sagt mal wovon kommst du denn her? Aus Schlumpfhausen bittesehr".
                      Als Alien-Fanboy hatte man Schlimmes befürchtet. Leider zur recht. ALIEN COVENANT ist von vorne bis hinten Trash. Dagegen erscheint der Vorgänger PROMETHEUS fast schon edel. Ich hoffe inständig das Kultmutter Ripley nicht beim letzten Teil mitmacht und sich ihren Ikonenstatus mit dem völlig außer Kontrolle geratenen Ridley Scott nicht für immer zerstört.

                      4
                      • 5

                        Hab den Film nun auch endlich schauen können. Als großer Fan der Alien-Reihe muss ich sagen, dass gegen diesen Film selbst Alien 3 und Alien 4 auftrumpfen können, denn im Gegensatz zu Alien Covenant lösten diese Filme ihr Versprechen ein, ein richtiger "Alien"-Film zu sein. Die Screentime des Xenomorphs in Covenant, wobei ich ziemlich sicher bin, dass es nicht das richtige Xenomorph war, beschränkt sich auf vielleicht maximal 15 Minuten mit äußerst langweiligen, uninspirierten und lustlos wirkenden Szenen, sodass ich sagen muss, dass mir selbst die Neomorphs in diesem Film besser gefallen haben als das ikonische Filmwesen.

                        Seltsam zudem, dass Michael Fassbender in der Doppelrolle als Android Walter und als Android David den interessantesten und ausgereiftesten Charakter im Film hat. Der Rest ist 0815 und äußerst belanglos, dumm und langweilig. Warum muss Scott so zwanghaft versuchen, eine neue Ripley zu schaffen?

                        Nächster Punkt: Das CGI und die Effekte sahen in den meisten Fällen echt gut aus, doch gerade bei dem wichtigsten Punkt gefielen mir die Effekter bzw der Look überhaupt nicht: Die Aliens. Sowohl Xenomorphs als auch Neomorphs sahen viel zu glatt geleckt aus, bewegten sich seltsam und wirkten einfach künstlich. Das sah selbst bei Alien 4 besser aus!

                        Prometheus hat mir schon nicht so gefallen, war aber noch ein unterhaltsamer Film, doch dieser Film hat mich wirklich ohne Ende enttäuscht...

                        • 4

                          Vorhersehbar. Redundant. Unlogisch. Unwahrscheinlich. Phasenweise sogar langweilig und in keinster Weise originell. Die Austauschbarkeit der Charaktere erscheint fast absichtsvoll und, nein, Fassbender allein macht auch mal 2 keinen guten Film.

                          3
                          • 8 .5
                            robertlitz 14.07.2017, 15:16 Geändert 15.07.2017, 23:38

                            Leider fehlt der erwartete Einblick in die Kultur der Konstrukteure; ansonsten ein (aufgrund der durchweg schlechten Kritiken unerwartet) gutes Alien-Prequel.

                            • 7 .5
                              Malik 14.07.2017, 07:33 Geändert 14.07.2017, 08:55

                              "Eine falsche Note ruiniert schliesslich die gesamte Symphonie"
                              - Walter-

                              -----------------------------------------------------------------------------------------

                              Meine leise Hoffnung mit "Alien Covenant" einen wahrhaftigen Abstieg in die gigersche Hölle zu erleben, eine albtraumhafte Blutorgie vor dem Spiel mit dem Unterbewussten, erfüllte sich im Nachhinein leider nicht.

                              Dafür präsentiert Scott uns philosophierende Androiden und bizarre Biowaffentechnik vor dem Hintergrund gestochener, wunderschön finsterer und üppiger Bilder.

                              So mag ich das!

                              "Covenants" Geheimwaffe und nachhaltigster Eindruck ist dabei eindeutig M. Fassbender in der (körperlich beeindruckend dargestellten) Doppelrolle der Androiden David und Walter, deren Ersterer in seiner kühlen Eloquenz und Berechnung als zunächst unbestimmbare Bedrohung über allem steht.

                              Scotts jüngster Space - Horror erschöpft sich neben einigen durchaus überraschenden und ekligen Alien Übergriffen sehr schnell in der Routine des Altbewährten, auch wenn das Ganze diesmal wirklich todschick in Bild und Ton umgesetzt wurde.

                              Mit einem ahnbaren, für eine amerikanische Produktion neuerer Zeit aber durchaus fiesen Twist verabschiedet sich "Alien Covenant" dann in den Nachspann, der mich mit dem Gefühl zurückliess, dass hier letztendlich etwas Solides und Unterhaltsames abgeliefert wurde, was seine Chance zur Spektakularität aber leider nicht nutzen kann.

                              7
                              • 6

                                Also kann mich nicht entscheiden ist kein richtig guter Alien Film und kein richtig schlechter. Aber trotzdem kam irgendwie kein richtiges Alienfeeling auf. Letztendlich bin ich etwas enttäuscht von dem Film habe vielleicht auch etwas zuviel erwartet

                                • 3 .5

                                  Was war das??
                                  Habe ich mir hier wirklich einen weiteren Alien-Film von Ridley Scott angeschaut?

                                  Solche und ähnliche Fragen muss ich mir, nachdem ich diesen Film geguckt habe, zwingendermaßen stellen...leider.

                                  Denn die Erwartung war groß...umso größer war aber die Enttäuschung.

                                  Ich habe nichts dagegen, wenn Geschichten "kopiert" werden, wenn sie dann auch wirklich gut umgesetzt werden.
                                  Hier ist das leider nicht der Fall gewesen.

                                  SPOILER:
                                  Wieder einmal ist es eine Frau, die als einzige an der Entscheidung diesen neuen Planeten zu erkunden, zweifelt und Einwände hat...alle anderen Crew-Mitglieder haben nicht wirklich eine Meinung.
                                  Wir befinden uns weit in der ZUKUNFT: Raumschiffe mit modernster Technologie, Schlafkammern, ....und primitivste Waffen!!! Anscheinend hat sich alles weiterentwickelt bis auf die Waffen und das ist sehr unlogisch.

                                  Es besonders wichtiger Faktor bei einem Film ist, meiner Meinung nach, dass man sich mit Protagonisten identifizieren kann bzw. eine "Beziehung" zu ihm aufbauen kann.
                                  Hier war der gesamte Cast langweilig.
                                  CGI Effekte OK, aber heutzutage ist weit mehr möglich!

                                  Wollte hier das Studio "schnell" Geld machen? Ich weiß es nicht, aber allein, dass ich diese Frage stelle, sagt schon viel aus.

                                  Ich, auch als Fan der Alien-Reihe bin enttäuscht und kann diesen Film nicht weiterempfehlen.

                                  Da hätt ich mich mehr auf den Blomkamp Alien-Film gefreut, der anscheinend den Platz räumen musste...und das für diese Enttäuschung.

                                  1
                                  • 4
                                    ultragain 12.07.2017, 13:08 Geändert 19.07.2017, 23:19

                                    -------- Spoilergefahr ---------

                                    Offenbar hat es die Menschheit in der Zukunft verstanden ihre Rasse damit zu schützen indem sie die Doofen einfach in den Weltraum pusten. Anders lässt es sich nämlich nicht erklären das sich eine derart schlecht vorbereitete Mannschaft auf fremden Planeten vermehren soll mit dem klaren Kalkül der auf der Erde verbliebenen das sie es ohnehin nicht schaffen werden.
                                    Mit dem Umstand das die Sonnensegel zuerst schwerer beschädigt waren als später zu reparieren war könnte man sich ja noch abfinden
                                    aber die äußerst schwache Erklärung das die Mannschaft nicht mehr in den Hyperschlaf will und daher lieber plant sieben Jahre im All sinnlos herum zu fliegen hat mich schon zu Beginn sehr gestört.
                                    Glücklicherweise ist rein zufällig ein traumhafter und sogar erdähnlicher Planet in der nähe der dann auch gleich ohne weitere Vorbereitungen betreten wird.
                                    Nicht das man zuerst Roboter oder gar Droiden zur Erforschung aussendet - letztere haben leider das designerische Schicksal eines Toasters und unterscheiden sich in Jahrzehnten kaum vom Vorgänger - nein man schickt gleich den Kaptain und andere wichtige Besatzungsmitglieder auf ein Himmelfahrtskommando.

                                    Was sich dann aber auf dem Planeten abspielt ist so derart Langweilig wie ein Dosenöffner. Da fällt mir in 5 Minuten auf dem Klo eine spannendere Geschichte ein als das was hier (immerhin!) 4 Drehbuchautoren fabriziert haben.
                                    Nur die Flucht vom Planeten kann etwas Tempo liefern. Dazu kommt das schreckliche Design der Schiffe und der Aliens.

                                    Ein Film ist dann Tot wenn man sich so langweilt das man sich zu viele Gedanken über die gezeigte Technik und der Handlung macht. Die Mischung aus "Life" und "Passengers" gespickt mit ein paar Monstern zündet jedenfalls überhaupt nicht.

                                    Allein die Einleitung in "Prometheus - Dunkle Zeichen" war derart Stimmungsvoll und gut gemacht das man sich schon sehr über Ridley Scott und das hier gezeigte wundern muss.
                                    Eindeutig wurde sehr viel in Effekte und Kunstblut investiert dabei aber die Handlung völlig vernachlässigt. Schade drum!

                                    2
                                    • 2 .5

                                      Geschmäcker sind ja bekanntlich verschieden, doch ich finde es schon recht amüsant hier hohe Wertungen jenseits der 8.0 zu sehen. Ich habe selten einen dermaßen langweiligen, ideenlosen, konstruierten und vorhersehbaren Film gesehen. Bevor es ans Eingemachte geht, eine Info vorne weg: Ich fand "Prometheus" durchaus akzeptabel. Das Werk hatte seine Momente, ein Highlight der Filmgeschichte ist es allerdings nicht. "Covenant" ist aus meiner Sicht noch weiter davon entfernt. SPOILER VORAUS! Hier einige Aspekte und Gründe für meine Bewertung:

                                      - Eine absolut überforderte und austauschbare Crew, die letztendlich einen Fehler nach dem anderen macht, kaum nachvollziehbare Entscheidungen trifft und den Stempel "Kanonenfutter" auf der Stirn trägt. Man fragt sich eigentlich permanent was die einzelnen Personen auszeichnet auf eine solch wichtige Mission zu gehen, wenn sie bei den kleinsten Anzeichen von Problemen und Stress total versagen.

                                      - Gleich beim ersten Zwischenfall stirbt der vermeintliche Captain (Cameo von James Franco) in seiner Hyberschlafkapsel den Hitzetod -- selbstverständlich, wer sonst -- so dass die Kommandostruktur umgestellt wird und Leute in Entscheidungspositionen kommen, welche nicht bereit dafür sind -- haben wir alles schon gehabt und gesehen. Und aus dieser Situation heraus wird die Idee geboren einem plötzlich eintreffenden, von einem menschlichen Wesen stammenden Signal zu einem bislang unbekannten Planeten zu folgen. Die übertragene Mission und die sorgfältige Planung wird von einem Moment auf den anderen total über den Haufen geworfen nur weil jemand -- ein völlig unbekannte Person, von der man nicht einmal weiß ob sie noch am Leben ist und wie alt das Signal ist - "Take Me Home, Country Roads" trällert.

                                      - Spätestens als man die Umweltbedingungen und die zu erwartenden Kommunikationsprobleme sieht, hätte ein rational denkender Mensch die Operation wohl abgeblasen. Nicht so die Crew der Covenant. Und anstatt den Planeten nur mit dem Androiden sowie einem kleinen Team zu erkunden, geht sofort die gesamte Truppe bis auf drei Personen nach unten. Die Möchtegern-Forscher haben dabei dann auch noch nie etwas von Schutzkleidung und anderen Vorsichtsmaßnahmen im Rahmen einer solchen Erkundung gehört. Aber Hauptsache die Waffe ist im Anschlag. Man stapft einfach auf einem fremden Planeten herum ohne etwas über dessen Natur zu wissen. Die Konsequenzen sieht man dann schnell.

                                      - Warum landet man nicht näher an der Quelle des Signals und wandert stattdessen Ewigkeiten durch die Pampa?!

                                      - So etwas wie eine Quarantäneverfahren scheint es nicht zu geben. Sonst würde man nicht das erste infizierte Crewmitglied quer durchs Schiff schleifen, mit dem anschließend alle wieder gerne zurück zum Mutterschiff fliegen würden. Nachdem sie eine volle Ladung Blut abbekommen hat, läuft Faris lieber zum nächsten Funkgerät - wohlwissend, dass durch den Sturm sowieso kaum ein Signal in den Orbit gelangt - als irgendwelche medizinischen Gegenmaßnahmen zu ergreifen. Als dann die erste Kreatur herumspringt, ist es eine sehr intelligente Maßnahme sich der Gefahr alleine zu stellen und dabei wild und ziellos um sich zu ballern -- auch hier sieht man die Konsequenzen schnell. Man beachte an dieser Stelle auch den plötzlichen Tag und Nachtwechsel, so dass die Explosion noch besser zur Geltung kommt.

                                      - Der neue Anführer und Captain Oram wird kein bißchen misstrauisch als das weibliche Teammitglied Rosenthal von einem ausgewachsenen Albino-Kreatur getötet wird und David es schützen will beziehungsweise etwas von einer Verbindung und Freundschaft fasselt. Stattdessen folgt er ihm sogar noch in das nächstgelegene dunkle Kellergewölbe und schaut ohne Vorbehalte und voller Neugier in das nächste Alien-Ei als wäre zuvor nichts passiert. *Facepalm*

                                      - Beim Kampf David gegen Walter liegt das rettende Messer am Ende natürlich und dankenswerter Weise in unmittelbarer Greifweite. Erster schafft es dann auch in Windeseile seine Uniform zu wechseln, seine Haare anders zu stylen und seine linke Hand so abzuhaken (oder mit dem Minimesser abzuschneiden), so dass sie so aussieht als wäre sie von Säure zerfressen worden. Bravo! Im späteren Verlauf kommt auch kein Mensch darauf zu irgendeinem Zeitpunkt zu überprüfen ob sie tatsächlich den richtigen Androiden an Bord haben.

                                      - Als Lope im Kampf und bei Bewusstsein für wenige Augenblicke von dem Facehugger angegriffen wird, bekommt er nicht mit, dass ihm etwas die Kehle herunterkriecht und er ein fremdes Wesen im Körper hat. Dieses wird dann praktischerweise von den schiffsinternen Sensoren erst entdeckt, als es aus ihm herausgebrochen ist. Nee, is klar.

                                      - Dieses Exemplar wächst dann wie üblich in Rekordzeit zu stattlicher Größe heran und findet auf einem kilometerlangen Schiff in wenigen Augenblicken zwei ahnungslose Crewmitglieder unter der Dusche. Achja, damit's ein bißchen gruselig wird, kennt es natürlich praktischerweise auch noch einen Hintereingang zur selbigen.

                                      - Da die Crew von der Prometheus gehört hat, wird die Covenant folglich danach erst auf die Reise geschickt worden sein. Dies bedeutet das Schicksal der Crew, insbesondere den Verbleib von David, ist völlig unbekannt. Trotzdem kann sich David durch ein geheimes Kommando am Ende Zugang zur biologischen Fracht der Covenant verschaffen und wird von "Mutter" mit Namen angesprochen. Wie soll denn das bitte funktionieren?! Das Ganze wird es recht absurd wenn man bedenkt, dass laut Walter die Modellreihe von David fehlerhaft ist und keinen guten Ruf genießt. Zu welchem Zweck sollte also im Hauptcomputer so etwas hinterlegt sein? Niemand hat auch nur im Entferntesten vorausahnen können, dass David irgendwann einmal an Bord kommt. Somit setzt der Schluss dem Ganzen die Krone auf.

                                      - Wie üblich wirft der Film mehr Fragen auf als das er Antworten liefert. Mr. Scott hat es bislang nicht geschafft zu erklären, wie das Alien-Schiff, welches später von Ripley gefunden wird, mitsamt den von David erschaffenen Facehugger-Eiern und dem Space Jockey auf den Planeten kommt. Bin mal gespannt ob und welche an den Haaren herbeigezogene Erklärung hier am Ende folgt.

                                      Nee, also das war mal gar nicht. Zweieinhalb Gnadensterne gibt es weil die Musik immerhin wieder in Ordnung war bzw. einige Darsteller zu gefallen wussten (am Ende den Film aber auch nicht retten konnten). Außerdem sollten es ja auch noch eine Abstufung zu 0 Sternen, wie zum Beispiel für Gurken wie "Resident Evil: The Final Chapter", geben.

                                      2
                                      • 6

                                        Der neuste Alien ist irgendwie gut und irgendwie zu wenig, nichts neues und ohne große Überraschungen, nur neue Effekte. Da gab es Raum für mehr und die bisherigen Erklärungen gefallen mir nicht wirklich.

                                        Blöd war vor allem das Ende, also wirklich wen wollte man da noch hinter das Licht führen.... offentsichlicher gehts wohl kaum...

                                        • 7

                                          Alien 2 kann kein Film toppen der Reihe, auch sicher der nicht! jedoch fährt er neue Sachen auf und lässt ein wenig die Nostalgie des ersten Teil hochkommen!

                                          1
                                          • ?

                                            ~~~~~~~~~~ SPOILER ~~~~~~~~~~

                                            Hey Leute! Kann mir irgendwer nun mal eben erklären wie genau das Alien entstanden ist, mit Hinblick auf Promotheus? Wenn dann diese außerirdische Rasse quasi durch den Androiden David vernichtet wurdet, der nen Gott Komplex ausleben wollte und so die Aliens erschaffen hat...wie passt das zeitlich damit zusammen, dass die so vernichtete andere Alienrasse (die fahlhäutigen grauen Hünen) die Menschen selbst erschaffen haben soll? Siehe Promotheus? Ich bin dezent verwirrt ^^

                                            • 6
                                              Niedlich89 09.07.2017, 23:18 Geändert 09.07.2017, 23:20

                                              Leute landen auf einem fremden Planeten und werden abgemurkst, die 100ste Iteration. Die Charakte sind (bis auf Fassbender und ein wenig Mensch-Maschine-Philosophie) austauschbares Alienfutter, die Aliens eine relativ unspektakuläre CGI-Darbietung. Es schockt nicht, es ist nicht widerlich genug. Gruseln und mitfiebern kann man sich hier nicht - ist ja sowieso klar, wann mal wieder Mahlzeit ist. Es kommt keinesfalls die Alien-Terror-Atmosphäre des ersten oder wenigstens zweiten Teiles auf.

                                              Annehmbar sind Soundtrack, Gore, Außenweltaufnahmen und relativ gut designte Raumschiffe inklusive Innenraum, sowie ein paar annehmbare Actionszenen. Doch wirklich plastisch und immersiv ist der Film zu keiner Zeit. Was für Zwischendurch.

                                              • 6 .5

                                                Alien Covenant ist eine Regiearbeit des Altmeister Ridley Scotts, welche an die Qualität von “Alien” oder “Der Blade Runner” nicht heranreicht. Das überrascht nicht, denn die beiden Filme können unbestreitbar als sein Magnus Opus aufgefasst werden. Dennoch ist Alien Covenant ein etwas überdurchschnittlicher und unterhaltender Film. Zwar ist die Geschichte wenig innovativ und bietet nicht viel Neues, was aber durch das Aufgreifen von bereits funktionierenden Story-Elementen jedoch nur wenig stört. Die Charakterzeichnung ist nicht immer gelungen und auch in diesem Teil konnte man es sich nicht verkneifen, draufgängerische Crew-Mitglieder mit flotten Sprüchen einzubauen, für die wohl das amerikanische Publikum besonders empfänglich ist. Ansonsten vermag in dem Film eher wenig Grusel aufkommen, dafür aber umso mehr Spannung. Tricktechnisch hervorragend umgesetzt, überzeugt der Film auf visueller Ebene. Ein insgesamt akzeptabler Vorläufer von “Alien”.

                                                • 3 .5

                                                  Thanks Ridley Scott.

                                                  2
                                                  • 1
                                                    Benutzernahme 08.07.2017, 17:13 Geändert 08.07.2017, 17:18

                                                    man, war der hohl. den punkt gibt es, weil er eine gute einschlafhilfe ist.

                                                    1