SciFi ist das Genre, das vermutlich am schnellsten von der Realität überholt wirkt. Modernste Gerätschaften, insbesondere Computer sehen nach 10 Jahre gewöhnlich aus, nach 30 Jahren entlocken sie dem Zuschauer eins schmunzeln (siehe Raumpatrouille Orion, oder das Stechkartengeräusch der Rechner in Alien). Sigourney Weaver hat in der 1. Hälfte des Films nicht wirklich viel Zeilen Sprechrolle. In Bereichen wirkt Alien heute angegrauter und verstaubter, als etwa ein Star Wars Ep. IV. In seinem Stiel, dem Giger-Look und der Spannung ist es auch aus heutiger Sicht ein toller Film und für Fans des Genres ein Muss.
[...] Nicht wenige Trailer vermögen auch nach wiederholtem Male zu faszinieren und gleichzeitig zu ängstigen. Einer davon ist der 1979 erschienene Kinotrailer zu Ridley Scotts "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt". Obgleich 30 Jahre auf dem Buckel, ist diese bewegte Vorschau immer noch wirkungsvoll und nebenbei nur ein genialer Aspekt einer brillanten Marketingkampagne eines großartiges Films. [...]
Die wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nur…
Die wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nur Glaubwürdigkeit, es gestattet auch hochinteressante Möglichkeiten um ein Unbehagen zu schüren, das weit darüber hinaus geht sabbernd in einer Ecke zu kauern und aus dem Schatten Crewmitglieder anzuspringen. Gewaltsam durch den Facehugger oral befruchtet, zur Gebärmaschine funktioniert bis der Chestburster im klinischen Licht wie ein ergiertes Glied aus dem Brustkorb von John Hurt ragt. Später wird das Alien Veronica Cartwright mit seinem Schwanz bedrohen - das Sterben vollzieht sich im Off. Deutlicher werden die Metaphern, wenn Ian Holm versucht Sigourney Weaver mit einer zusammengerollten Zeitung zu ersticken und natürlich das berühmte Finale, mit einer Ripley in Unterwäsche auf der Flucht vor dem Monster-Phallus.
Ein großartiges Sujet, das in der "Alien"-Reihe leider nie wieder in dieser Konsequenz aufgegriffen wurde. Finchers "Alien³" kommt der ursprünglichen Idee in seiner verhaltenen AIDS-Metaphorik zwar am nächsten, wird aber nie so explizit wie das Original.
Ein Wahnsinns-Film! Immer noch! In den feinen DVD-Extras macht keiner einen Hehl darum, wie man den recht simplen B-Movie-Plot als A-Film gestaltete. Und mit Wehmut fiebert der Genrefan einer so sorgsam ausgearbeiteten Produktion entgegen, die im Zeitalter des "SAW"-Fliessbandhorrors nicht hoch genug zu achten wäre. Schließlich liegt der letzte Horrorstreifen, der mit ähnlichem Respekt und Intellekt sein Publikum verstören konnte, schon ein Weilchen zurück. Interessant übrigens, dass auch in den Folgefilmen von "Das Schweigen der Lämmer" nur Buffalo Bill als einziger von Hannibals Rivalen deutlich sexualisiert agierte...
Ich kann dir nur vollsten zustimmen, vorallem die Sache mit SAW...
Ich schau auch gerne Splatter an (vorallem Splattsticks), aber diese sinnlosen Metzel- und Blutorgien ohne subtilen Nähr- oder sonstigen sinnvollen (nicht mal humorvollen) Unterhaltungswert nerven nur noch...
Danke für die Schilderung der sexuellen Untertöne, die mir vorher SO nie in den Sinn gekommen wären. Jetzt werde ich den Film nie wieder schauen und genießen können, ohne an japanische Alienpornos zu denken.
Locker bleiben? Mein Kommentar war ironisch gemeint und durchaus mit hauch von witzigem Unterton - daher: an der eigenen Nase packen. Ich habe hier die Alien Anthology in der Facehugger Edition und bin diese auch schon am rauf und runter schauen, da ich mir gestern meinen ersten BD-Player gegönnt habe. Aber auch weitaus vorher war mir dieser Fakt durchaus geläufig - man ist ja schon einige Jahre begeisterter Filmschauer mit Interesse für "den Blick hinter die Kamera". Und jetzt entspannend. Ommm....
Kein Thema - ich vergess' leider immer wieder die Smileys hintendran... naja ich bin eher zu faul. Die Box ist in der Tat großartig! Heute wieder den ersten Teil geschaut. Kaum zu glauben, dass das 21 Jahre her ist. Ton Bombe, Bild gestochen scharf. Da spürt man den Facehugger quasi am eigenen Hals. Wollte erst die "Egg" Edition, aber 100€+ sind mir für so einen Staubfänger dann doch etwas viel :]
Kommentare (153)
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Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Dieser legendärer Klassiker ist meiner Meinung nach nicht ganz fehlerfrei.
Teilweise war er etwas vorhersehbar.
Aber dafür wartet er mit einer unglaublich dichten Atmosphäre, überraschenden Wendungen und einer der besten Schocksequenzen aller Zeiten auf.
Was den ersten Teil so interessant macht, ist meiner Meinung nach, dass man nicht weiß, was das Alien überhaupt ist und was es will, sondern nur ein "Kampf" zwischen Menschen und Alien stattfindet. Und dieser Film macht -wie ich es zB. beim Vierten Teil am Anfang empfand- die ganze Zeit über nie langweilig und die Spannung bleibt aufgebaut.
Alien ist ein Film, der die Zuschauer spaltet, wobei man berücksichtigen muss, dass die kritischen Stimmen, deutlich seltener zu vernehmen sind, als die lobenden und begeisterten. Auch ich habe festgestellt, dass man dieser Spannung und diesem Mysterium nur schwer, kritisch gegenüberstehen kann und war im Gegenteil, sehr angetan von dem Streifen.
Was war Alien für mich?
Zu aller erst, war Alien ein Lichtblick am Sci-Fi-Himmel, denn ich denke, dass dieses Genre, das ist, welches mir noch am wenigsten zugesagt hat, bzw. das ist mit welchem ich mich noch am wenigsten beschäftigt habe. Dieses ganze „Weltraumzeugs“ (ja heute möchte ich mich am liebsten selbst dafür schlagen, dass ich diese Machart des Filmes, so abgetan habe) hat mir nie wirklich zugesagt, erst das Star Trek – Remake, hat mir zeigen können, dass so viel mehr in dieser Spate zu entdecken ist.
Also machte ich mich wie gesagt auf um das Mysterium Alien, ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Ebenso gespannt wie gebannt, verfolgte ich jede einzelne Minute und habe hier entgegen meiner Erwartungen, einen hochspannenden und visuell immer noch eindrucksvollen Weltraum-Knüller kennengelernt, der nichts von seinem alten Glanz verloren hat.
Das Tempo ist natürlich sehr behäbig, selten kommt Geschwindigkeit in den Film und so ist es mit Sicherheit auch verständlich, dass einige den Film nicht so zu schätzen wissen, da es wirklich nicht jedermanns Sache ist, hier das Auge für die versteckten und doch so offensichtlichen Dinge zu haben. Ich dachte übrigens auch nicht, dass ich dieses Auge hätte, aber offensichtlich habe ich mich da getäuscht. Dieses geringe Tempo jedoch ist ja auch ein Punkt der den Film ausmacht. Die Atmosphäre die dadurch entsteht, ist einfach sagenhaft, immer wieder entlädt sie sich in kleinen Schockern, Wendungen oder unvorhergesehenen Ereignissen, geht aber dennoch nie komplett verloren.
Selten bekommt man so einen detaillierten Eindruck von Raumschiff, Weltall und vor allem Alien, jede einzelne Kammer des Raumschiffes, jedes Zimmer, kommt so glaubhaft daher, dass man denkt, jap, so muss es einfach aussehen. Faszination Pur, wenn ihr mich fragt ! Geniale Kameraeinstellungen und glaubhafte Aufzeichnungen der Nostromo, lassen einen über die Längen des Filmes, die es zweifelsohne gibt, deshalb auch „nur“ 8 Punkte, hinwegsehen und einem den Spaß an diesem Meisterwerk nicht vermiesen. Was mir gefehlt hat war einfach die Bindung und der Bezug zur Besatzung. Normalerweise, bin ich ja ein Typ der ziemlich mitfiebert, wenn es den Protagonisten an den Kragen geht, aber hier war es mir eigentlich recht egal, was mit denen passiert.
Der wahre Grund, weshalb der Film funktioniert, ist natürlich auch das Alien. Es gibt dem Film den gewissen Reiz und wurde imposant und furchterregend dargestellt, was natürlich elementar für einen Alien-Film ist.
Der Film kommt sehr düster daher, was die Atmosphäre selbstverständlich nochmals unterstreicht, bleibt aber dennoch durchsichtig genug, sodass man ohne Probleme den Überblick behält. Zum Ende hin, wird es nochmal spannend, packen und atemberaubend, wenn es zum entscheidenden Kampf kommt. Im Endeffekt, hat man hier nahezu alles Richtig gemacht, was man Richtig machen konnte und so kann ich auf einen sehr empfehlenswerten Film zurückschauen, den sich wirklich jeder anschauen kann ohne es zu bereuen. Im Gegenteil, er wird euch packen!
Optisch bin ich gerade nicht vollkommen erblindet, das stimmt schon mal. ;) Doch "ALIEN" stellt die filmische Absolution dar (wie erwähnt). Zu dem Kritikpunkt, Charaktere sind menschlich, mit Ecken und Kanten, sie sind teilweise deprimierte Ingenieure, die eigentlich nur ihr Geld wollen, zum Leben. Besser gehts insofern nicht und Identifikationsfiguren sind so was von "bitte negatives Wort einsetzen" und außerdem stellte Weavers Figur der Ripley eine erste dominerenden Frauen in der Filmgeschichte dar, revolutionierte sie als Actionheldin. Perfekt also. ;p^^
Frühreifer Klassiker der so heutezutage immernoch funktioneren würde. In räumlicher Dichte entwirft Ridley Scott ein Schreckensszenario der Geräusche und morbid-ekligen Effekte. Die unsympathische Alienheldin Ripley wird geboren und ein Film der jede Alterklasse fasziniert und faszinieren wird: Ein Faszinosum durch und durch.
Ganz lahmer Provoktionsversuch ohne Coolness, Biss und Erotik - falls die Aussagelosigkeit der Worte ("Schreckensszenario der Geräusche" ROFL) aber intendiert war, ist es immerhin zumindest ein wenig schmunzelig.
Im luftleeren Raum fabulierend, entwirft ein postpubertärer Schreiber ein morbid-ekliges Porträt seiner Unkenntnis. Faszinierend viel heiße Luft und die Uminterpretation der Alienheldin zum "Alienhelden" führt zu einem wahrhaften Schreckensszenario für alle Sinne. Jonny, ein Faszinosum durch und durch. :)
Habt ihr irgendwie alle irgendetwas wirklich spaßbringendes lustiges geraucht? Was ist daran bitte provoktiv oder ihn irgendeiner Form anstößig oder dem Film nicht gerecht werdend aus meiner Sicht? Trotzdem wer so schön abwertendes über mich formuliert muss sich schon sehr viel Zeit nehmen und mich wirklich sehr mögen! :)
Danke.
Hoffmans langweilige (Film)-Lebens bzw. noch ödere private Geschichten: Alien
"Im Weltall hört dich niemand schreien"
Nun ist es so weit. Der Tag des Alien. Es war wieder Zeit für diesen Film. Das Ereignis jährte sich. Und wieder wurde eine Sichtung abverlangt. Die Zeit ist gekommen. Um es endlich zu erfahren, was das Geheimnis ist. Das Geheimnis, streng verschlossen und überwacht, hinter Hoffmans absoluten (das wird vermutet) Lieblingsfilm. Hoffmans Geschichte zu "Alien", denn was könnte aus einem alten zynischen und vielleicht hasserfüllten Mann plötzlich einen fast schon irren und wahnsinnigen wie auch aggressiven Film-Psychopathen, der nicht anders zu lässt als Genialität, passiert sein? Diesen Zustand könnte man somit fast als Stalking oder psychische Belästigung sehen, denn was aus dem "Zustand" dieser Person profitiert ist Hass, Paranoia und Intoleranz. Was könnte einen Menschen zu so etwas treiben? Was könnte ein solcher Mensch mit diesem Film verbinden? Was könnte passiert sein? Hat dieser Film ihm vielleicht das Leben gerettet? Aus einer tiefen Depression herausgeholfen? Vor einen schweren Fall bewahrt? Nach einen Nervenzusammenbruch aufgeholfen? Was ist passiert, dass ein dieser Mensch bzw. Hoffman zu einen solch fanatischen Hang neigt?
Denn was macht nun "Alien" gerade zu diesem Gotteswerk? Was passierte?! - eigentlich nicht viel, es gibt sie nicht diese einzigartige Story. Wer weiß vielleicht werde ich sie noch erleben, doch gerade die einfachsten Geschichten haben doch den größten Wert, hat mal irgendjemand gesagt, schlauer Mann, weiß bloß nicht wer.
(Achtung ab dem folgenden Abschnitt sind sie nicht mehr versichert, wir haften für nichts, auch nicht, falls sie vor Langeweile sterben, daher entschuldigen sie unsere Geschäftsführung): Ich weiß es noch wie gestern, es war aber nicht gestern. Es war der 28. 12. (seltsam das ich das so exakt weiß und es war doch irgendwie gestern), vor langer, langer Zeit. Ich müsste noch jung gewesen sein. Ich hatte mich schon gespannt vorbereitet, ich wollte "Alien" schauen, von der Werbung absolut fasziniert, war es also so weit, ich war unsicher, da andere Filme mit der Thematik (Wesen dezimiert Menschencrew) gefielen, aber bei mir nie richtig eingeschlugen hatten und ich teilweise wegschalten musste. Ich weiß noch es schneite an dem Abend (das ist unwichtig, aber ich mochte Schnee). Ich hoffte auf das Beste, die Fernsehzeitung versprach viel "nervenzerrender Sci-Fi-Meilenstein der Filmgeschichte"(oder so) stand dort geschrieben. Das hatte damals noch wenig Bedeutung für mich. Der Film begann und tatsächlich war ich von Anfang fasziniert bzw. gefesselt, von allem... vom Setting und auch von diesen virtuosen Kamerafahrten, so präzise und für mich doch nahezu perfekt, das ich mich ab diesem Zeitpunkt dem Film nicht entziehen konnte.
In all ihrer Simplizität bleibt doch gerade die Story zeitlos, das unheimliche Wesen (aus einer fremden Welt) welches den Menschen und seine Existenz bedroht, was stets für mich spürbar blieb war die Bedrohung, die Angst und die Faszination, durch die Entdeckung diesen unbekannten Organismus. Der Mensch muss versuchen zu überleben, der Gegner scheinbar übermächtig. Gefragt ist Zusammenhalt. Der wird geschaffen, jedenfalls versucht. Jeder Charakter menschlich und interessant gestaltet keinesfalls keine Überhelden, nein einfache und teilweise frustrierte Arbeiter die nur ihren Job tun, um Geld zu verdienen um zu Überleben in der Welt. Jeder hat seine Arbeit und die muss getan werden. Natürlich großartig vom Cast verkörpert von Captain Dallas der Nostromo (souverän: Tom Skerritt) bis zu Bordingenieuren. Alles mit dabei, mal mehr mal weniger sympathisch, aber an sich erstklassig gestaltet und dazu perfekt besetzt, ob nun John Hurt als tragischer Kane, Ian Holm oder Harry Dean Stanton, Yaphet Kotto, und so weiter, für mich alle überzeugend so wie auch grandios. Herausstechen tut aus heutiger Sicht dabei natürlich besonders Sigourney Weaver in ihrer heute legendären Rolle der Ripley (später erst Ellen genannt), der ihr zum Durchbruch verhalf und gleichzeitig dadurch Filmgeschichte schrieb, als eine der ersten Filmheldinnen in einen noch unbekannten Terrain, sie als eine der ersten starken und entschlossenen Frauen, somit fast schon revolutionär. Und sie bringt ihre Angst und ihre Entschlossenheit doch perfekt rüber, man nehme hier als Beispiel das wortlose und hochspannende Finale des Films, sie bestimmt durch Mimik und Gestik, das nenne ich brillant. Ironisch bleibt dabei, dass die Rolle der Ripley zunächst männlich sein sollte undmit Paul Newman besetzt werden sollte und was wäre dann?
Das und noch viel, mehr möge es nun die hypnotische Wirkung der einmaligen Kamera sein, die zudem noch eine fantastische wie auch unheimliche, vielleicht sogar verstörende Atmosphäre hüllt oder allein das Gewand der düsteren Bilder, meiner Meinung nach kaum ein Stück gealtert, immer noch wird diese Angst in diesen engen (aber wunderschönen) Schächten deutlich, die Abgeschnittenheit der Protagonisten, wie der Wahlspruch sagte. Wie gesagt alles vielschichtiger als ich es je anfangs gedacht hätte, denn nach der ersten Sichtung (das muss ich zugeben) hätte ich dieses Werk kaum zu meinen absoluten Liebling erklärt, weit gefehlt, ich fand ihn klasse, aber es war nicht dieser bestimmte Film, doch über die Jahre forschte ich immer weiter, fand immer neue Hintergründe zu "Alien", brachte immer mehr in Erfahrung als Beispiel über H.G Gigers mysteriösen Gestalt und ihren doch vorhandenen sexuellen Anspielungen bzw. Untertöne, besonders angesichts Gigers "Wesen". So gesagt wollte ich alles wissen, es folgten Jahr für Jahr immer wieder neue Sichtungen, ich entdeckte immer mehr Details (lernte außerdem den minimalistisch angehauchten und großartigen Score von Jerry Goldsmith lieben), war stets fasziniert und das macht ihn für mich so besonders. Nie konnte ich mich seinen Bann entziehen und auch brillant gehandhabt das Prinzip des Autors im eigenen Kopf, denn dieser ist der Grausamste.
Einfach umwerfend und doch hoffe ich habe dabei nichts vergessen, denn dieses Werk zu erfassen ist mir im Grunde genommen nicht möglich, einer dieser unbeschreiblichen persönlichen Meilensteine. Es fehlt zu viel, es ist kaum möglich, dies hier nur kurz und unbedeutend zusammengefasst. Falls doch, folgt neben dieser kleinen Zusammenfassung in folgenden Jahren die ca. 50-Seitige Analyse dazu, bis dahin muss man wohl damit auskommen.
Das wollte ich nunmal doch noch einmal gesagt haben und ich hoffe man kann mir insofern verzeihen, für all das, denn ich versuche doch nur "Alien" manchen Personen näherzubringen damit sie genauso fasziniert sein können wie ich (oh Gott du bist so widerlich, glorifizierst dich selbst und dabei bist du nur ein alter grantiger Mann, der keine andere Meinung akzeptieren kann). Es ist nun keine besonders bewegende Geschichte, die mich mit Ridley Scotts "Alien" aus dem Jahre 1979 verbindet, weit gefehlt, doch wurde ich immer wieder aufs neue fasziniert und immer wieder gefesselt, ein Gefühl, das ich nur bei wenigen Filmen empfinde, etwas bindet, mehr als nur: für mich stimmt hier alles, ich kann mich nicht losreißen. Es wäre als würde ich stets für diese geschätzten zwei Stunden eine andere Welt betreten und ist das nicht das was großes Kino ausmacht?
Der alte grantige Mann hat wieder einmal erbarmungslos zugeschlagen... ;o)
Wirklich herrlich, auch wenn ich mich manchmal frage, welch verbotenen Substanzen du dir zuführst?!
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich hier einen extrem durchgeknallten Kumpel vermuten, der sich aber für Filme nicht übermäßig interessiert.
Jedenfalls immer wieder geil!!! ;o)))
@cpt. chaos: Danke.^^ Und sofern keine, außerdem Billy Joel, Knopfler und Clapton-Musik gelten als solche, das inspiriert, glaub ich. Und ich bedanke mich nochmal herzlichst. :)
@summerwine-lee: Me too.^^
@bbam: Dankesehr.
Interessanter Kommentar - schön, wie du deine Faszination über dieses Werk auszudrücken versuchst.
Ansonsten kann ich vor allem den letzten Satz unterschreiben.
Ach, das ist einfach so schmierig und überhaupt nicht nachvollziehbar für mich und das stimmt doch alles gar nicht und ich mag den Film nicht und trotzdem ist das irgendwie.... awesome :D
Ich drück mal voller Abscheu auf den "Gefällt mir"-Button ;)
Somit wäre das Geheimnis um deinen Musikgeschmack also auch so ganz nebenbei gelüftet. Gegen die genannten Herrschaften ist natürlich nichts einzuwenden, auch wenn ich es da dann doch eher etwas härter mag. Aber das dann in nem anderen Forum... :o)
@Seven: Danke. :)
@Anne: Danke, man versucht sein Bestes und die Ultrarezesion, wie erwähnt, 50 Seiten werde ich versuchen irgendwann in zwei Jahren darzustellen bzw. irgendwie alles zu erfassen, ich halte es ja für unmöglich.^^
@Johnny & Filmchen: Grazie, bedeutet mir auch irgendwie viel, wenn ihr das sagt. :)
@cpt.chaos: Ja, stimmt, aber diesen Fragen bin ich stets aufgeschlossen und spamme einen liebend gern mit der Musik voll, per Links. ;D
@freeza: Merci, wenn nicht erlebst du das oben beschriebene. ;D
@hoffman: Mich wundert deine erst langsam gewachsene Beziehung mit diesem Film, bei mir war's wirklich Liebe auf den ersten Blick bzw. es gab einen Leben vor und nach der "Alien"-Sichtung Nr. 1...
"ich versuche doch nur "Alien" manchen Personen näherzubringen damit sie genauso fasziniert sein können wie ich"
Genauso geht es mir mit Greenaways "Der Koch, der Dieb, seine Frau & ihr Liebhaber" :-O
Schön geschrieben !
@filmschauer: Nun gut, gemocht hab ich ihn schon immer nur anfangs nicht so wie damals, sagen wir es so wie es langsam merkte, ich hielt "Alien" für brillant, aber ich hätte nie gedacht, dass er die "Star Wars"-Triologie (das ist eine andere Geschichte) ablösen könnte, doch heute st "Alien" für mich über "Star Wars" in den persönlichen Lieblingsfilmen.^^
Und das ist deinerseits natürlich schön zu hören. :)
@Jackie: Danke und ich glaub insofern hat jeder so seinen Film, wir wollen doch alle nur Filme lieben, glaub ich. ;D
Ach, wirklich schöner Kommentar zu deinem Gotteswerk, meins wird es wohl trotzdem nicht mehr, aber das ist ja auch was ganz persönliches mit den Gotteswerken.=)
Lust auf eine Zweitsichtung hast du mir aber gemacht, ist nämlich viel zu lange her.
Ash: "Sie scheinen immer noch zu verstehen, womit sie es zu tun haben. Mit einem perfekten Organismus! Nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur.
Ich kann Ihnen nichts vormachen, was Ihre Chancen angeht, aber sie haben mein Mitgefühl."
Alien gilt als Klassiker des Filmgenres und als eine Legende!
Aber warum ist das so und wieso hat der Film diesen Stellen Wert bzw. wurde nie wieder erreicht?
Es ist im Grunde genommen so, das Ridley Scotts Klassiker "Alien" die bekannten Klischees bestimmter Sci-Fi/Horror B-Movie Filme aus den 50er, 60er, 70er Jahren nimmt, eine simple Handlungsidee aufgreift, welche schon etliche Male erzählt wurde, und diese entsprechend variiert bzw auf ein ganz neues Niveau hievt. Der Film basiert im Grunde genommen auf "2001 - A Space Odyssey", aber anstatt auf sauber und sterile Umgebung zu setzen, Charaktere als strahlende Helden zu stilisieren und durch erzeugte Tiefe Langatmigkeit zu produzieren, tat "Alien" das genaue Gegenteil. Das All war nicht nur lebensfeindlich, die Umgebung, der Ort der Handlung wurden plötzlich schmutzig und düster gezeichnet. Das reelle Leben drängte sich plötzlich in den Vordergrund, auf die Leinwand. Bezeichnend die Eingangssequenz, in der ganz langsam durch eine virtuose Kamerafahrt, Dunkelheit und dem unterlegten Score ganz subtil das Gefühl der Eingeengheit und Unheimlichkeit erzeugt wird, was auch zur Paranoia im Film beiträgt. Was am Anfang dann noch wenig plausibel anmutet, aber dann doch glaubhaft gemacht wird, ist die berühmte Aufwachsequenz der Protagonisten. Erwähneswert hier bei ist die Kryogenik, (das einfrieren und am leben halten) die den Protagonisten hilft, einen langen Flug nach Hause durchzustehen, und zwar über mehrere Monate als auch Jahre hinweg! Diese Ideen sind nicht etwa an den Haaren herbeigezogen, sondern basieren auf einer reellen Grundlage. Wir wären in der Lage diese Ideen um- und einzusetzen, sind aber technisch davon "noch ein sehr gutes Stück entfernt."
Beeindruckend ist ebenfalls, das die Charaktere in Scotts Schaffen so gespielt werden, das diese bis zur Schmerzgrenze authentisch wirken und man als Betrachter folgerichtig kein Schauspiel quasi mehr wahrnehmen kann... Schon von Beginn an lässt sich feststellen, das Ridley Scott und Dan O´Bannon auf Grundlage des Scripts keinerlei Helden definieren (erst im weiteren Verlauf wird eine "Heldin" ausgemacht, die wider Willen zu dieser wird), bei der Besatzung handelt es sich um LKW-Fahrer, Mechaniker und hart arbeitende Leute, die für mehrere Millionen Einheiten an Währung wertvolles Erz auf den Weg nach Hause transportieren. (Die Besatzung befindet sich an Bord der Nostromo, welche einen riesige Raffinerie, Lagerstätte und LKW für den Transport darstellt.). Jeder der Protagonisten offenbart einen bestimmten Charakterzug. Ein eindimensional gespielter Antagonist lässt sich ebenso wenig ausmachen. Ash z.B. kann man zwangsläufig nicht als Bösewicht klassifizieren, er ist einfach nur ein reines, unbestechliches, auf seine Aufgabe programmiertes, biomechanisches Lebewesen, welchem Aufgrund der Auseinandersetzung mit Ripley tragischerweise die Sicherung irgendwann durchgeknallt. Ob er rein programmiert handelt in der berühmten Auseinandersetzung mit Ripley, also sie auf Grund eines zugespielten Befehles töten möchte, lässt sich nicht genau definieren, denkbar wäre es und würde auch Sinn machen. Man sieht höchstens Schweiß oder Milch an seinem Antlitz. Charakterlich sind die Grenzen aller Charaktere zwischen gut und böse fließend.
Und um den eigenen Anteil nicht zu verlieren, wird die Crew dazu gezwungen, sich auf die Suche nach dem Ursprung des ominösen, aufgefangen Signals zu machen, welches in der Zwischenzeit vom Bordcomputer Mutter erfasst wurde. Interessant ist hierbei auch die Paralle zu Kubricks 2001, die sich zweifelsohne erkennen läßt. Die Menschen sind abhängig von Robotern und Maschinen um zu überleben, und eine zentrale Kontrollfunktion dient dazu, das Leben im inneren zu beherbergen und zu beschützen, damit dieses am leben bleibt. Die Bezeichnung Mutter für den Bordcomputer ist also perfekt gewählt....
Die gesamte Mannschaft wirkt zwar wie ein kleiner Teil der Gesellschaft auf der Erde, aber sie irgend einem bestimmten Klischee, einer Gruppierung oder einer Nation zu ordnen zu können, ist quasi unmöglich..... Man muß die einzelnen Charaktere der Nostromo so nehmen wie sie sind, was manchmal nicht ganz einfach und angenehm , manchmal aber auch ganz erheiternd ist.
Auffällig ist das sämtliche Darstellerleistungen in der "Frühstücksszene" ungekünstelt und geerdet wirken. Das sind grundlegende Dinge, die heute leider vielen Produktionen abgehen, und durch die Charme verloren geht.
Direkt am Anfang werden schon Konflikte und Themen offenbart, die für jeden heute einen aktuellen Bezug zu den gesellschaftlichen und politischen Geschehnissen haben bzw. relevant sind, z.B. die Angst vor Job-Verlust, vor schlechter Bezahlung, Konsequenzen für den weiteren Lebensverlauf und die daraus resultierende Einordnung in die menschliche Gesellschaft; Betrug, Neid, Missgunst.
Greifbar wird das durch die beiden Techniker Parker und Brett, die diese Konflikte ansprechen....Was man heute evtl. an Charakterzeichnung bzw. Profilschärfung verbessern könnte, wäre den Protagonisten evtl. mehr Beziehungsgeflechte zuzuordnen. Interessant wäre es doch aus heutiger Sicht auch mal zu erfahren, wie es sich mit menschlichen Beziehungen im All untereinander verhält. Gibt es rein männliche Liebesbeziehungen, reine Frauenbeziehungen oder nur rein oberflächliche sexuelle Beziehungen untereinander bei den Crew Mitgliedern, da man ja lange Zeit unterwegs ist im All und nach und nach vereinsamt. Vielleicht erhalten diese Aspekte ja bei Prometheus Einzug....
Im Grunde passiert in den ersten 45min von Alien nicht viel, das tut der Sache aber keinen Abbruch, denn bis die Derelict (das Schiff, indem die Alien Eier liegen), gefunden wird, kann auch logischerweise nicht viel passieren. Mit Begebenheiten aus dem wahren Leben würde es sich ähnlich verhalten. Würde man einen Notruf von jemanden erhalten, braucht es seine Zeit, bis jemand bei dem jenigen ist. Und dann überschlagen sich erst die Ereignisse evtl....
Die Derelict besitzt außerdem einen interessanten, sexuellen wie psychologischen Aspekt, der von den Machern und Hans Rudi Giger in Szene gesetzt wurde. Man achte auf den Eingang der Derelict, der sich bei genauerer Betrachtung als Teil des weiblichen Geschlechts entpuppt! ;-) Die Derelict lässt sich als Mutterleib interpretieren, in dem der fremdartige Organismus unbemerkt heranreift.
Bezeichnend aber das trotz vermuteter 45min Leerlauf bis zum Auffinden der fremden Lebensform keine Langeweile aufkommt, das liegt daran, das "Alien" derart visuell überragend gestaltet ist, das man als Zuschauer nicht darum rum kommt , seinen Blick immer wieder auf das All oder ander Details schweifen zu lassen. Es offenbart halt alles seinen Reiz.
Zu diesem Reiz gehört auch der Space-Jockey:
Dieser gilt neben dem Alien als das berühmteste Design von Hans-Rudi Giger! Der Aufwand der betrieben werden mußte, um diesen zu erschaffen, ist heute sehr viel höher anzurechnen als leb- und seelenlose CGI-Kreationen, die keinen Charme offenbaren und auf Knopfdruck ganz einfach zu realisieren sind! Und die Idee hinter dem Space Jockey, den Eiern und auch der grundlegende Gedanke, das "Alien" sich thematisch mit Space-Genetik, Space-Engineering und den negativen Konsequenzen durch das Eingreifen des Menschen auseinandersetzt, macht Scotts Werk zeitlos elegant. Nach und nach begreift man auch, das mit dem Space-Jockey Piloten eines der fantastischen Designs ever kreiert wurde.
Unvergessen ist auch das Ende von Kane, der dem Film unerwartet eine ganz andere Richtung verlieh und so den nötigen Schub Genialität und Kreativität bot, um die letzten 90min einzuleiten, welche unvergessen gemacht wurden! Dazu trägt selbstverständlich das Alien als Kreatur an sich bei:
Denn das Alien in Scotts Klassiker durchläuft eine Metamorphose mit 3 Stadien, von denen alle im Gedächtnis haften bleiben, auch Jahre nach dem man "Alien" betrachtet hat. Der Grund liegt auf der Hand : das Alien in Scotts Klassiker ist durch Hans Rudi Giger ganz bewußt, abseits von Küchenpsychologie, subtil in der Psychologie des Menschen durch seine Anonymität mit einer Tiefenwirkung verankert, die ihres gleichen sucht, es schweben immer sexuelle Untertöne bei der Betrachtung des Aliens mit. Denn das Alien tötet nicht nur, sondern ist auch in sexueller Hinsicht zerstörerisch.
Der Protagonist Kane wird ja durch den Facehugger gewaltsam gelähmt, oral befruchtet und als Mann sexuell zur Gebärmaschine umfunktioniert. Das Alien befruchtet also in erster Linie und zerstört dann im nachhinein, aus diesem Grunde ist die Form eines Phallus mit einer Zange als Tötungswerkzeug für den Chestburster und das ausgewachsene Alien mehr als angemessen.
Das Alien ist einzigartig, weil es sich um eine um ein Haar allmächtige Lebensform handelt, welche man auch quasi unmöglich töten kann.
Vernichtet man das Alien an einer Stelle, hat es sich an anderer Stelle schon repliziert. Im Directors Cut findet sich zur Verdeutlichung dieser Tatsache die ehemals entfernte Szene "Das Nest" wieder, in der Kane und Brett in der Bordwand der Nostromo hängen und zu Eiern mutieren. Daher ist es eigentlich nicht notwendig gewesen, eine Königin in der Fortsetzung von Scotts Klassiker in Szene zu setzen... Das Alien lässt sich als Krone der Schöpfung im negativen Sinne identifizieren. Und es gibt nur einen logischen Schluss, das Alien zu beseitigen: das All. Denn das Alien ist immer noch eine Lebensform; jede Lebensform hat ihren Ursprung im All durch einen in unserem Glauben verankerten Schöpfer und endet auch dort wieder. Nichts und niemand als Lebensform überlebt im All...
Zwar ist die Handlung durch und durch einfach gehalten und folgt dem klassischem Rhythmus des Horrorgenres; große Filme wie Rosemaries Baby, die Vögel oder Halloween haben diesen ja diktiert, aber das tut der Sache keinen Abbruch, manch einer mag Alien eine Wendungsarmut und Vorhersehbarkeit vorwerfen, die falscher nicht sein könnte. Gerade weil Scotts Film auf gewisse Art und Weise logisch ist, ist er so brillant. Und gerade der nette Storytwist mit Ash macht Alien unberechenbar. Ash ist die nicht zu erwartende Überraschung in Alien, ein Geniestreich seitens der Ideengeber, des Scripts und wirkt den entsprechenden Vorwürfen mit der richtigen Wirkung entgegen. Alien zerrt als Film unbeirrbar an der Grenze der eigenen Nerven, man bekommt das Alien nur in wenigen Momenten durchaus zu Gesicht, die ihr volles Potential entfallen, danach sieht man es aber lange Zeit nicht mehr. Man weiß zwar intuitiv, das die Protagonisten irgendwie umkommen werden, da Alien als Film irgendwie, wie erwähnt, unheimlich logisch an sich ist, man sieht aber deren Ableben nie voraus, weil man die Protagonisten quasi mitbegleitet und man an jeder Ecke und an jedem Winkel vermutet, das das Alien wieder zuschlagen könnte. Zu über 90% lässt sich wenig im Dunkeln der Nostromo erkennen. Dazu kommen wie oben angesprochen die Darstellerleistungen u. der entsprechende, nicht enden wollende Spannungsverlauf, auf Grund des oben erwähnten Aspektes, als Salz in der Suppe. Auch heute noch! Es wird ein Maximum an Spannung im Film ausgelotet! Viele Produktionen bemühen sich leider vergebens, all diese Werte wieder zu erreichen, im Endeffekt wirken viele Szenen heute verkrampft, viele Settings wirken zu durchdigitalisiert, Schauspieler unemotional. "Alien" hat ganze Generationen förmlich gelähmt und eine der intensivsten Kinoerfahrungen der Filmlandschaft hervorgebracht, von welcher noch Jahre später berichtet wurde. Der Score und sämtliche unerträglichen Hintergrundgeräusche während des Filmes tun ihr übriges dazu. Und dafür braucht es eines: einen realistischen Blickwinkel wie bei Gladiator und das richtige Gefühl und eine richtige Herangehensweise, die von Ridley Scott an den Tag gelegt wurde. Der einfachste und effektivste Weg ist der beste, um einen sehr guten Film entstehen zu lassen und diesen auch zu einem Klassiker werden zu lassen. Bei Gladiator ist dies auch geschehen.
Bemerkenswert bleibt nachwievor, das Sigourney Weaver die Angst "spielt" und die letzten 18 Minuten ohne Dialog auskommen muß! Ihre Darstellung verkörpert die gesamte Bandbreite an negativen, menschlichen Emotionen, darunter Angst und nackte Panik, all das spielt sich hinter ihren Augen ab.
Und das Finale im Shuttle (samt Katze) gehört zu den besten Momenten der Filmgeschichte! Zwar werden die Kritiker wieder unken, das Alien auch beim berühmten Finale vorhersehbar ist, aber was geschieht wenn man versucht das Ende variabler zu gestalten? Man kann nur den Deckel wieder zum zweiten oder dritten Mal öffnen und noch einen Twist hinzufügen, aber nicht besser wie Ridley Scott inszenieren.
Aus Sicht des Betrachters wäre es auch logisch "Alien" "2001" vorzuziehen, da Kubricks Werk zwar auch in die Tiefe geht, "Alien" ist auf der intellektuellen Ebene zwar nicht ganz so herausfordernd wie das große Vorbild, weiß aber die allgemeine Tiefe durch Spannung, Dramaturgie etc. noch entscheidend aufzuwerten.
Fazit: Die fast schon außergewöhnliche Besetzung wie die spannungsgeladene Inszenierung mit vielen innovativen Ideen (Eine Ripley im Finale mit samt Katze flüchtet fast nackt vor dem monströsem, nahezu allmächtigen Phallus und kämpft um ihr Leben) macht "Alien" zu einem Klassiker, der aber dem Horror-Genre zugerechnet werden muß. Scott und Giger schufen eine düster pessimistische Zukunftsvision, die sich mit der "Psychologie der Angst" als zeitlosem Thema auseinandersetzt; ebenso mit der Angst vor dem Unbekannten und dem Fremden, nicht vor dem bösen.... Aber auch das kreatürliche und biomechanische, das durch Hans Rudi Giger Einzug in das Franchise erhielt ist bis heute etwas vollkommen einzigartiges. Und der Ursprung der erzählten Tragödie in Scotts Geschichte liegt in einer sehr menschlichen, nicht näher personalisierten, dadurch anonymisierten Quelle, also in der Gesellschaft, die auch als Arbeitgeber für alle Protagonisten fungiert; tragischer- und vordergründigerweise nicht in dem Alien selber. Und Ash ist "der" Schlüssel der tragischen Erzählung und die handfeste Überraschung des Filmes. Die vorgeworfene Wendungsarmut lässt sich auch hier postwendend zurückschicken... Gewisse Abläufe in "Alien" lassen sich einfach nicht voraussehen...Nur erahnen... Und hinter her ist man um eine Erfahrung reicher...
Ripley: Ash, das Signal... Es scheint mir mehr eine Wahrnung als ein Notruf zu sein. Ich werde sie zurückholen!
Ash: Das wäre doch sinnlos. Ich meine, bis sie da sind, werden wir ja wissen, ob es eine Wahrnung war, oder nicht?"
„Ich kann Ihnen nichts vormachen, was Ihre Chancen angeht. Aber: Sie haben mein Mitgefühl.“
Es war das Jahr 1979. Science-Fiction war wieder total angesagt, wobei, war sie je abgesagt? Naja! Jedenfalls war sie wieder der absolute Renner, zwei Jahre zuvor erleuchtete George Lucas mit 'Krieg der Sterne' die Kinos und bereitete den Weg für eine grandiose Weltraum-Oper vor. Doch ein junger Regisseur, auch nach seinem Erstlingswerk noch unbekannt, eröffnet uns eine völlig andere Welt des Weltraums und gleichzeitig die Liebe dafür. Die Rede ist natürlich von Ridley Scott und seinem Durchbuch 'Alien'. Zu Recht genießt der Film heute Kult und Klassikerstatus, denn mit 'Alien' schuf Scott einen der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten, der aber nicht ganz ohne Schwächen auskommt.
Mysteriöse Signale veranlassen die Besatzung des Raumfrachters Nostromo zur Landung auf einem unbewohnten Planeten. Dort treffen sie auf eine fremde Lebensform, die sich im menschlichen Körper vermehrt. Der Horror beginnt - ein Horror, der das Leben von sechs Crew-Mitgliedern beendet und das Leben der siebten für immer verändert.
Das Ridley Sott es mit beeindruckender Kraft versteht eine Atmosphäre zu erzeugen ist mittlerweile bekannt. Zwei Worte an dieser Stelle genügen: 'Blade Runner'. Auch 'Alien' besticht mit einer der stärksten und gleichzeitig umklammernsten Atmosphären überhaupt. Die düsteren, nebeligen Bilder der unendlichen Weiten, die engen Gänge des gigantischen Raumschiffs und das grandios gestaltete Alien selbst lassen bei Sci-Fi-Fans keinerlei Wünsche offen. Es gibt einfach nichts Schlimmeres bei einem (Weltraum-)Monster wenn es albern wirkt und zur Lachnummer verkommt. Davon kann bei 'Alien' nicht Ansatzweise die Rede sein, viel zu angsteinflößend ist das bloße Auftreten des Ungeheuers. Natürlich ist auch hier der Soundtrack mehr als überzeugend. Jerry Goldsmith komponiert die Art von Score, die mit dem Film und der Szene geht. Immer mehr baut sie auf, geht mit dem Puls in die Höhe und zeichnet sich durch punktgenaue Untermalung aus. Dazu völlig verdient konnte 'Alien' den Oscar für die besten Spezialeffekte gewinnen, die sich auch heute noch sehen lassen können.
Mit der Schauspielerwahl hat Ridley Scott einige Glücksgriffe gelandet. 'Alien' ist mit hochkarätigen Darstellern besetzt, die damals noch am Anfang ihrer Karriere standen und noch nicht den großen Bekanntheitsgrad von heute genießen durften. Die Techniker-Crew wurde mit John Hurt als Kane, Ian Holm als Ash, Harry Dean Stanton als Brett, Tom Skerritt als Dallas, Veronica Cartwright als Lambert, Yaphet Kotto als Parker und Sigourney Weaver als Ripley besetzt. Alle überzeugen sie in ihren Rollen, doch ein ganz besonderes Extralob von mir bekommen Ian Holm und Sigourney Weaver die für mich die beste Leistung des Films bringen. Beides sind unglaublich interessante Charaktere und gewinnen mit der Zeit immer mehr an Ausdruck und Kraft.
In seinem ersten Spielfilm 'Die Duellisten' trieb sich Ridley Scott noch im Historien-Film-Genre rum, zu dem er später nicht nur einmal zurückkehrte wie wir wissen. Die Erwartungen an seinen zweiten Film waren dementsprechend kaum definierbar. Was für eine Kraft kann Scott in seinem zweiten Film entfesseln? Mit 'Alien' betritt Scott endlich die große Bühne der Science-Fiction, wobei man klar sagen muss, das 'Alien' kein reiner Sci-Fi-Film ist. Eher ist er ein Horrorfilm mit den nötigen Sci-Fi-Elementen. Scott beweist zum ersten Mal seine wirkliche inszenatorische Klasse und macht aus 'Alien' eine wirklich besondere Art von Film. Scott verzichtet auf den typischen amerikanischen Helden, dessen Venen von goldenem Pathos durchströmt werden. Wir bekommen ist mit ganz "normalen" Menschen zu tun, keine Übermenschen, keine Einzelkämpfer. Sie machen Fehler, handeln überhastet und sind dem übermächtigen Gegner gnadenlos ausgeliefert. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem der Sieger schon längst entschieden scheint. Scott verzichtet auf eine ausschweifende Charakterisierung. Wir bekommen fertige Charaktere und Bestandsaufnahmen der bisherigen Situation. Was 'Alien' aber ganz besonders ausmacht ist die Art Spannung aufzubauen und in manchen Szenen absolut gipfeln zu lassen. 'Alien' will pure Angst verbreiten und das schafft er auch ohne weiteres. Die Räume werden im Laufe des Films immer kleiner und enger, die Wege werden verschachtelter und dunkler. Das Alien kann sich überall verstecken, hinter jeder Ecke kann es lauern, nur ein Augenzwinkern entfernt und bereit zum Angriff. Niemand weiß wie es weitergehen soll und jeder ist dem Ende nah. Verzweiflung kommt auf, Todesängste breiten sich aus, die Bedrohung ist zwar nur selten zu sehen aber immer präsent. Die Angst vor dem Fremden, der Schrei nach Hilfe der niemanden erreicht. Ein gewissensloser und kompromissloser Feind gegenüber einer völlig überforderten und zerrissenen Crew. Vor allem grandios fand ich die Szene in der das Alien zum ersten Mal auftaucht und auf Brett trifft, der Kampf zwischen Ash und der restlichen Crew, natürlich das grandiose Ende, mit dem flackern des Lichtes und dem letzten Blick ins Gesicht des zähnefletschenden Wesens und die Szene in der das Alien aus dem Bauch von Kane schlüpft. Aber wie oben erwähnt kommt 'Alien' nicht ohne seine Schwächen aus. So toll die Atmosphäre, die optischen Reize und die Spannung in den meisten Szenen auch sein mögen, in einigen Szenen fehlt dem Film einfach der gewisse Schwung der mich immer wieder ziemlich ausgebremst hat und die nötige Spannung rausgenommen hat. Ich würde diese Szenen war in keinem Fall als langweilig bezeichnen, aber das was 'Alien' in den anderen Szenen sonst ausmacht fehlt einfach teilweise.
Fazit: Mit 'Alien' inszeniert Ridley Scott einen Wegweisenden Sci-Fi-Horror-Film. Mit fesselnder Atmosphäre, starken Darstellern die die pure Angst verkörpern, einem passenden Soundtrack und einer toller Optik überzeugt 'Alien' weitestgehend. Leider schleichen sich immer wieder unnötige Durchhänger in den Film, die den Gesamteindruck noch lange nicht zu einem schlechten werden lassen, aber das Ergebnis etwas abmildern. Den heutigen unzerstörbaren Ruf hat er sich aber allemal verdient.
„Nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur.“
Alien halte ich für reichlich überbewertet. Kenner meiner Rezensionen werden wissen, dass ich bei Horrorfilmen zwischen Grusel und Erschrecken unterscheide – nur vermittelt mir Alien leider weder das eine noch das andere. Stattdessen halte ich den Film sogar für ziemlich langweilig, vor allem der Anfang zieht sich unsäglich in die Länge.
Das Design des Aliens ist wirklich beeindruckend, auch sind einige tolle Ideen dabei, etwa das Schlüpfen aus dem menschlichen Körper oder das mehrere Metallebenen zerätzende Alienblut.
In den wirklich entscheidenden Stellen macht mir der Film aber einfach nicht Rappel genug. Die verbleibenden Punkte gebe ich daher nur für die Alienoptik und die interessanten Ideen.
Lasst Euch einfangen von dieser einzigartigen Atmosphäre und dank H.R. Giger, einem der abgefahrensten Sci-Fi-Monster, die je die Leinwand erblickt haben.
Einfach nur wegweisend! [nochmal 'Ausrufezeichen']
Ridley Scotts erster Ausflug ins All beginnt äußerst gemächlich, wobei es im Grunde genommen die gesamte Spieldauer nie übermäßig hektisch zugeht; weder nach der ausgedehnten atmosphärischen Einführungsrunde, als nach etwa einer halben Stunde der Geschichte erstmals etwas zusätzliches Leben eingehaucht wird, noch als das für diesen Film verhältnismäßig spannende Finale eingeläutet wird.
Herzkranke Cineasten brauchen jedenfalls während des Filmgenusses nicht um ihr Leben zu bangen, wenngleich die eine oder andere blutige und schleimige Szene vorhanden ist.
Es wird sicherlich nicht zu viel verraten, für die wenigen, die dieses zukunftsweisende Weltraumabenteuer bislang noch nicht gesehen haben, dass der Wissenschaftsoffizier Ash - klasse gespielt von Ian Holm - ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.
Etwas mehr Spannung hätte dem ersten Teil gewiss gut zu Gesicht gestanden, aber man sollte natürlich auch nicht ganz außer Acht lassen, dass Ripleys erster Alien-Kontakt immerhin über dreißig Jahre auf dem Buckel hat!
Filme die ich noch im Kino gucken muss:
1. Alien
2. Alien
3. ALIEN!!!
Ein so großartiger Film, vor Spannung kaum zu ertragen... Ich wage mich aber dennoch immer und immer wieder an diesen tollen Film. Und jedes mal wird er besser, welcher Film kann das schon von sich behaupten?
Eigentlich ist es ja nichts besonderes. Eine Gruppe von Leuten, ein fremdes Wesen, und langsam aber sicher wird die Gruppe immer kleiner. Doch dieses altbekannte System wurde nie so gut umgesetzt wie in "Alien".
Die Inszenierung von "Alien" ist einfach perfekt. Eine unglaublich Dichte Atmosphäre wird schon in den ersten Minuten erzeugt, und bald gesellt sich auch noch nervenzerfetzende Spannung hinzu. Das Design des Aliens sollte auch noch lobend erwähnt werden. Das Vieh ist einfach angsteinflößend und eklig.
So hat es "Alien" geschafft ein Klassiker des Science-Fiction-Kinos zu werden, der auch 32 Jahre nach seinem Erscheinen noch für klappernde Zähne sorgt.
Nennt mich Kunstbanause oder Blasphemiker, aber ich kann an diesem unästhetischen Werk nicht das so deutlich und vor allem oft angepriesene »meisterhafte« oder in einigen Kreisen verbreitete »göttliche« erkennen. Das gesamte Konstrukt wirkt auf mich teilweise schon lächerlich und nicht annähernd spannend, was nun aber doch sehr subjektiv ist. Ich kann verstehen, warum mancher (wobei das ja sogar mehr sind) diesen Film als eine virtuose Leistung seitens Ridley Scott empfindet, jedoch kann ich das Gerede von einem »Meisterwerk« in keinster Weise nachvollziehen. Denn der Film baut keinerlei Spannung auf, ist langweilig und uninteressant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was ich jetzt doch besseres mit meiner Zeit anfangen könnte. Mich interessierte einfach nichts an diesem Film, weder die Charaktere, noch die Story berührten mich. Diese wirkte auf mich eintönig und öde, aber nun gut, dies alles ist halt subjektiv. Zum Glück des Films ist die letzte halbe Stunde ganz unterhaltsam und zumindest ein wenig spannend, wenn auch wieder einmal vorhersehbar.
Wie einst andere schon zu sagen vermochten, euch anderen kann der Alien-Kult ja erhalten bleiben, nur ich bin da fein raus. Um mein Zitat vom Anfang nochmal aufzugreifen, ich kapiere erst gerade, wie genial das passt.
Man sollte es immerhin anerkennen das die Anti-Alien-Fans Verständniss für die Fans aufbringen. Könnte man ja deswegen genauso andersrum machen. Denk ich mal.
IHR SEID DOCH ALLE WAHNSINNIG!!!!!! WAHNSINNIGE PRÄVISIONÄRE JUGEND, ALIEN HAT DAS KINO VERÄNDERT!!!!!!!(So viele dieser Ausrufezeichen kann ich gar nicht setzen, wie ich möchte). Aber ich bleibe nicht dabei, das hast du dir verdient, selbst schuld. ;)
FILMKOMMUNIST!!!!!!!!!!!!!!!!(;D)
KUNSTBANAUSE!!!!!!!!!
ETC.!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin alt und reaktionär. Da gibts nicht so was wie Toleranz (Was ist das?) und Freundlichkeit (kotz). Jetzt ist dem Ding die Null sicher. ;D
(Hör auf damit! Wieso? Lass es einfach. Okay....). Ne ich bleib fair. :)
Trotzdem blasphemische Wertung. ;)
Um den Zynismus aufzugreifen, beende ich mit Godard: "Das Unterhaltungskino ist eine kapitalistische Manipulation der Massen." - Dankeschön für dieses Zitat, mein Zitat. :P
Die Analyse meinerseits lasse ich dieses Mal noch weg.
@hoffi: SEI RUHIG! ICH LIEBE DIESEN FILM! ABER LaSS IHM DOCH SEINE MEINUNG!!! SEIN GESCHMACK IST JA SONST NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN!
Und nur weil einer irgendwas sagt, ist es noch nicht wahr!!!!
PS: Ein einfaches Wort wie "STIRB!" hätte vollkommen gereicht ;D
@hoffi: Was habe ich drauf gewartet, sehr nett. Nur den “Filmkommunist“ hab ich nicht ganz verstanden. :P
@Johnny: Auch dir danke ich. :)
@333: Ach komm, lass Opa doch wüten.
Werb raucht denn so was bzw. will das einer. Ich sage nein und damit ist es so. ;P
@alex: Hast meinen Witz erkannt, hätte jetzt auch solche chinesischen Dikatoren zitieren können, die lavern zwar nur Müll, passt aber bei mir schon, und das ist halt die verquere Weltsicht. :P
Muss man verstehen, ist ja so ne Art Diktatur. Aber kein Diktat. Bitte beachten.
Alex, auch wenn ich mehr Punkte gegeben habe, stimme ich dir zu. Bis auf die letzte halbe stunde furchtbar lahmes stück Film. Meisterwerk? Ja sicher. Dieter-Der Film ist ja auch eins. Hust^^
@Broda: Doofer Alien-Basher, de, Donny geb ich gleich den Hass-Note, ist auch so ein Machwerk. ;P
@Ich, du und alle, die ich nicht mehr kennen will: Ne, gigantische Disskusion ist das wirklich noch nicht, hab ja nicht mal Wagner aus dem Schrank geholt.
@alex: :P
Und nö. (Wozu noch gleich? Ähm, ach ja). Wie könnte ich denn? Geht doch gar nicht?;)
@gimly (ha!;P): Geg auf deinen Bauern-Berg, du hast vielleicht Allmachts-Fantasien. Opa hats noch drauf. Yeah. :)<- Drekszeichen, will nur freundlich sein. ;)
Jo, Alex, hab ich. Hätten aber auch nur 5.5 werden können. War halt mit der letzten halben stunde sehr gnädig. ;) Wenn ich ihn mir nochmal ansehen sollte(Hoffi, bete das ich es nicht tue) verliert der sicherlich an Punkten. ^^
Ich beziehe mich hierbei auf die Blue Ray Alien Anthology Sammlung.
Wer den Film nicht kennt und nen Blue Ray Player hat. Unbedingt ansehen !
Ein Wahnsinn was man hierbei von einem Film der 1978 Erschienen ist herausgeholt hat. Satte Farben , Knackscharfes Bild und Toller Ton.
Nun Zum Film.
Ich begeistere mich Für die Alien Reihe seit Jahren habe auch die DVD Quadrilogy zuhause.
Nach meinem Meinung ist Sigourney Weaver in diesem Film die Beste Rolle was Ridley Scott aussuchen hat können :D
Der Film lebt von den Horror Elementen Action gobts in diesem Teil fast nicht. Die Farben Sounds etc. tragen zur unverwechselbaren Alien Atmosphäre bei.
Nach meiner Meinung ist der Film ein einziger Geniestreich selten so atemberaubende Kulissen und (für damalige Verhältnisse) Effekte gesehen.
Alles im Allen ist der Film trotz seines Alters ein echtes Erlebnis.
Kann ihm jedem empfehlen der nur ein klitzekleines Faible Für Science Fiction / Horror hat.
Nach Jahren endlich mal wieder gesehen, ich hatte ganz vergessen wie toll der Film ist.
Meiner Meinung nach ist Alien noch kein bisschen angestaubt und bietet immer noch Spannung und Atmosphäre im "High End-Bereich"
Doppel Plus Gut : )
Das war also ein weitere Kultfilm von Ridley Scott und diesmal kann ich den Hype sogar verstehen.
Alien ist ein spannender Film, dem man sein Alter garnicht so anmerkt. Ich muss gestehen ab und an Probleme mit Kultfilmen zu haben, weil sie oft nichts weiter als ein Relikt ihrer Zeit sind. Alien ist da anders, er ist Zeitlos und weiß mich auch in dieser modernen Zeit zu unterhalten.
Es gibt wirklich modern anmutende Kamerafahrten, die die Spannung steigern. Auch die absolut unaufdringliche Musik trägt ihren Teil dazu bei.
Alle Darsteller bringen solide Leistungen und Frau Weaver war, wie sie hier zeigt, schon zu Beginn ihrer Karriere eine großartige Schauspielerin. Einziger nerviger Faktor in der Riege Veronica Cartwright als Lamberd. Gott, was für ein nerviger und unnützer, langweiliger Charakter! Ich schätze sie musste hier als Gegenstück zu Weaver fungieren, damit man auch noch eine Frau hat die nicht ganz so Taff ist.
Besonders das letzte drittel des Films hat es mir sehr angetan und mir Lust auf die andern Filme gemacht. Einglück habe ich mir gleich die Komplettbox zugelegt. :D
Ein Wegweisender Film des SciFi Generes, der heute weniger Staub angelegt hat als man vermute könnte. Für mich sicher keine glatte 10, aber auf keinen Fall weniger als eine 7,5 und damit sehenswert.
"Besonders das letzte drittel des Films hat es mir sehr angetan und mir Lust auf die andern Filme gemacht." Dann mach dich mal auf die ein oder andere Enttäuschung gefasst :D
Flaues Stäbchen ziehen, wer von der unbequemen und albernen Crew nun als nächstes die Löffel abgeben darf. Weaver's herumgehüpfe ist eine unzumutbare Qual, „Alien-Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, eine verdorbene Pflaume. Das dann aber immerhin in einer feinen Hülle.
Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt - Kritik
US 1979 Laufzeit 117 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 23.10.2003
Kritiken (3) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
sushi25: movie-fan.de
Kommentar löschenSciFi ist das Genre, das vermutlich am schnellsten von der Realität überholt wirkt. Modernste Gerätschaften, insbesondere Computer sehen nach 10 Jahre gewöhnlich aus, nach 30 Jahren entlocken sie dem Zuschauer eins schmunzeln (siehe Raumpatrouille Orion, oder das Stechkartengeräusch der Rechner in Alien). Sigourney Weaver hat in der 1. Hälfte des Films nicht wirklich viel Zeilen Sprechrolle. In Bereichen wirkt Alien heute angegrauter und verstaubter, als etwa ein Star Wars Ep. IV. In seinem Stiel, dem Giger-Look und der Spannung ist es auch aus heutiger Sicht ein toller Film und für Fans des Genres ein Muss.
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Timo K.: Blockbuster Entertainment
Kommentar löschen[...] Nicht wenige Trailer vermögen auch nach wiederholtem Male zu faszinieren und gleichzeitig zu ängstigen. Einer davon ist der 1979 erschienene Kinotrailer zu Ridley Scotts "Alien – Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt". Obgleich 30 Jahre auf dem Buckel, ist diese bewegte Vorschau immer noch wirkungsvoll und nebenbei nur ein genialer Aspekt einer brillanten Marketingkampagne eines großartiges Films. [...]
Kritik im Original 4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin GR0BI: Cinegate/Deadline-Magazin
Kommentar löschenDie wirklich guten Filme wie ein gute Weine - je länger sie liegen, desto schmackhafter werden sie. Den ersten "Alien" hab' ich vermutlich zuletzt in Teenie-Tagen komplett gesehen. Nach über einem - gefühlten - Dutzend Jahren entfaltet sich die ganze Güte: Weltraum-Horror Deluxe! Eigentlich ein schnödes Haunted-House-Szenario mit Sci-Fi-Setting, aber sowas von visionär gestaltet - wäre das Ding letzte Woche ins Kino gekommen, Filmfans würden immer noch entzückt mit der Zunge schnalzen! So zeitlos der Film auch wirkt, natürlich würde man das Viech heute etwas dynamischer in Szene setzen (können), was man aber bis heute nicht auf die Reihe bekommen hat, ist eine ähnlich furioser wie geschliffener Umgang mit sexuellen Untertönen. Das erschöpft sich natürlich nicht nur im phallischen Design des Aliens, viele Anspielungen verleihen Ridley Scotts Film einen regelrecht obzönen Unterton. Ein faszinierender Lebenzyklus wie der des Aliens verleiht dem Wesen nicht nur…
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Darkclaw 2010/09/14 21:37:51
Antwort löschenIch kann dir nur vollsten zustimmen, vorallem die Sache mit SAW...
Ich schau auch gerne Splatter an (vorallem Splattsticks), aber diese sinnlosen Metzel- und Blutorgien ohne subtilen Nähr- oder sonstigen sinnvollen (nicht mal humorvollen) Unterhaltungswert nerven nur noch...
Haschbeutel 2011/01/07 16:29:28
Antwort löschenDanke für die Schilderung der sexuellen Untertöne, die mir vorher SO nie in den Sinn gekommen wären. Jetzt werde ich den Film nie wieder schauen und genießen können, ohne an japanische Alienpornos zu denken.
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Haschbeutel 2011/01/07 20:24:07
Antwort löschenLocker bleiben? Mein Kommentar war ironisch gemeint und durchaus mit hauch von witzigem Unterton - daher: an der eigenen Nase packen. Ich habe hier die Alien Anthology in der Facehugger Edition und bin diese auch schon am rauf und runter schauen, da ich mir gestern meinen ersten BD-Player gegönnt habe. Aber auch weitaus vorher war mir dieser Fakt durchaus geläufig - man ist ja schon einige Jahre begeisterter Filmschauer mit Interesse für "den Blick hinter die Kamera". Und jetzt entspannend. Ommm....
Haschbeutel 2011/01/07 20:41:50
Antwort löschenKein Thema - ich vergess' leider immer wieder die Smileys hintendran... naja ich bin eher zu faul. Die Box ist in der Tat großartig! Heute wieder den ersten Teil geschaut. Kaum zu glauben, dass das 21 Jahre her ist. Ton Bombe, Bild gestochen scharf. Da spürt man den Facehugger quasi am eigenen Hals. Wollte erst die "Egg" Edition, aber 100€+ sind mir für so einen Staubfänger dann doch etwas viel :]
Kommentare (153) — Film: Alien - Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt
Kommentar schreibenfilmfreak23 2012/02/04 19:20:55
Kommentar löschenDieser legendärer Klassiker ist meiner Meinung nach nicht ganz fehlerfrei.
Teilweise war er etwas vorhersehbar.
Aber dafür wartet er mit einer unglaublich dichten Atmosphäre, überraschenden Wendungen und einer der besten Schocksequenzen aller Zeiten auf.
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ElmStreet84 2012/02/01 18:08:31
Kommentar löschenEiner meiner absoluten Lieblingsfilme.
Was den ersten Teil so interessant macht, ist meiner Meinung nach, dass man nicht weiß, was das Alien überhaupt ist und was es will, sondern nur ein "Kampf" zwischen Menschen und Alien stattfindet. Und dieser Film macht -wie ich es zB. beim Vierten Teil am Anfang empfand- die ganze Zeit über nie langweilig und die Spannung bleibt aufgebaut.
In jeder Weise mein absoluter Geheimtipp! :-))
Von mir gibt es die 8.0 verdienterweise!
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FilmFreeza 2012/01/16 16:28:57
Kommentar löschenAlien ist ein Film, der die Zuschauer spaltet, wobei man berücksichtigen muss, dass die kritischen Stimmen, deutlich seltener zu vernehmen sind, als die lobenden und begeisterten. Auch ich habe festgestellt, dass man dieser Spannung und diesem Mysterium nur schwer, kritisch gegenüberstehen kann und war im Gegenteil, sehr angetan von dem Streifen.
Was war Alien für mich?
Zu aller erst, war Alien ein Lichtblick am Sci-Fi-Himmel, denn ich denke, dass dieses Genre, das ist, welches mir noch am wenigsten zugesagt hat, bzw. das ist mit welchem ich mich noch am wenigsten beschäftigt habe. Dieses ganze „Weltraumzeugs“ (ja heute möchte ich mich am liebsten selbst dafür schlagen, dass ich diese Machart des Filmes, so abgetan habe) hat mir nie wirklich zugesagt, erst das Star Trek – Remake, hat mir zeigen können, dass so viel mehr in dieser Spate zu entdecken ist.
Also machte ich mich wie gesagt auf um das Mysterium Alien, ein wenig genauer unter die Lupe zu nehmen. Ebenso gespannt wie gebannt, verfolgte ich jede einzelne Minute und habe hier entgegen meiner Erwartungen, einen hochspannenden und visuell immer noch eindrucksvollen Weltraum-Knüller kennengelernt, der nichts von seinem alten Glanz verloren hat.
Das Tempo ist natürlich sehr behäbig, selten kommt Geschwindigkeit in den Film und so ist es mit Sicherheit auch verständlich, dass einige den Film nicht so zu schätzen wissen, da es wirklich nicht jedermanns Sache ist, hier das Auge für die versteckten und doch so offensichtlichen Dinge zu haben. Ich dachte übrigens auch nicht, dass ich dieses Auge hätte, aber offensichtlich habe ich mich da getäuscht. Dieses geringe Tempo jedoch ist ja auch ein Punkt der den Film ausmacht. Die Atmosphäre die dadurch entsteht, ist einfach sagenhaft, immer wieder entlädt sie sich in kleinen Schockern, Wendungen oder unvorhergesehenen Ereignissen, geht aber dennoch nie komplett verloren.
Selten bekommt man so einen detaillierten Eindruck von Raumschiff, Weltall und vor allem Alien, jede einzelne Kammer des Raumschiffes, jedes Zimmer, kommt so glaubhaft daher, dass man denkt, jap, so muss es einfach aussehen. Faszination Pur, wenn ihr mich fragt ! Geniale Kameraeinstellungen und glaubhafte Aufzeichnungen der Nostromo, lassen einen über die Längen des Filmes, die es zweifelsohne gibt, deshalb auch „nur“ 8 Punkte, hinwegsehen und einem den Spaß an diesem Meisterwerk nicht vermiesen. Was mir gefehlt hat war einfach die Bindung und der Bezug zur Besatzung. Normalerweise, bin ich ja ein Typ der ziemlich mitfiebert, wenn es den Protagonisten an den Kragen geht, aber hier war es mir eigentlich recht egal, was mit denen passiert.
Der wahre Grund, weshalb der Film funktioniert, ist natürlich auch das Alien. Es gibt dem Film den gewissen Reiz und wurde imposant und furchterregend dargestellt, was natürlich elementar für einen Alien-Film ist.
Der Film kommt sehr düster daher, was die Atmosphäre selbstverständlich nochmals unterstreicht, bleibt aber dennoch durchsichtig genug, sodass man ohne Probleme den Überblick behält. Zum Ende hin, wird es nochmal spannend, packen und atemberaubend, wenn es zum entscheidenden Kampf kommt. Im Endeffekt, hat man hier nahezu alles Richtig gemacht, was man Richtig machen konnte und so kann ich auf einen sehr empfehlenswerten Film zurückschauen, den sich wirklich jeder anschauen kann ohne es zu bereuen. Im Gegenteil, er wird euch packen!
17 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 4 Antworten
Weltenkind 2012/01/16 16:35:43
Antwort löschenStilistisch dein bester Kommentar.
FilmFreeza 2012/01/16 16:46:02
Antwort löschen'Dankeschön :)
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Joeyjoejoe17 2012/01/16 16:53:22
Antwort löschenEtwas zu viele Kommata, aber inhaltlich gut.
Und Alien hat definitiv seine Längen und Durchhänger, da stimm ich dir zu.
hoffman587 2012/01/16 17:22:09
Antwort löschenOptisch bin ich gerade nicht vollkommen erblindet, das stimmt schon mal. ;) Doch "ALIEN" stellt die filmische Absolution dar (wie erwähnt). Zu dem Kritikpunkt, Charaktere sind menschlich, mit Ecken und Kanten, sie sind teilweise deprimierte Ingenieure, die eigentlich nur ihr Geld wollen, zum Leben. Besser gehts insofern nicht und Identifikationsfiguren sind so was von "bitte negatives Wort einsetzen" und außerdem stellte Weavers Figur der Ripley eine erste dominerenden Frauen in der Filmgeschichte dar, revolutionierte sie als Actionheldin. Perfekt also. ;p^^
der cineast 2012/01/06 17:48:59
Kommentar löschenFrühreifer Klassiker der so heutezutage immernoch funktioneren würde. In räumlicher Dichte entwirft Ridley Scott ein Schreckensszenario der Geräusche und morbid-ekligen Effekte. Die unsympathische Alienheldin Ripley wird geboren und ein Film der jede Alterklasse fasziniert und faszinieren wird: Ein Faszinosum durch und durch.
2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 11 Antworten
Le Samourai 2012/01/06 17:55:43
Antwort löschenRichtig! Aber VIEL zu wenig Punkte! :)
Taddl 2012/01/06 18:02:58
Antwort löschenDu Schwein.
hoffman587 2012/01/06 18:06:56
Antwort löschenKann dem werten Herr Samourai nur zu stimmen!:)
Mr Vincent Vega 2012/01/06 18:25:26
Antwort löschenGanz lahmer Provoktionsversuch ohne Coolness, Biss und Erotik - falls die Aussagelosigkeit der Worte ("Schreckensszenario der Geräusche" ROFL) aber intendiert war, ist es immerhin zumindest ein wenig schmunzelig.
Oceanic6 2012/01/06 19:54:20
Antwort löschenDefinitiv zu wenig Punkte, und provokativ ist daran wirklich nichts. Und wie man Ripley unsympathisch finden kann, muss ich nicht verstehen. ;)
der cineast 2012/01/06 21:26:27
Antwort löschen@Taddl: <3
@Vega: GAGA?
Hitmanski 2012/01/06 21:27:51
Antwort löschenIm luftleeren Raum fabulierend, entwirft ein postpubertärer Schreiber ein morbid-ekliges Porträt seiner Unkenntnis. Faszinierend viel heiße Luft und die Uminterpretation der Alienheldin zum "Alienhelden" führt zu einem wahrhaften Schreckensszenario für alle Sinne. Jonny, ein Faszinosum durch und durch. :)
der cineast 2012/01/06 21:33:15
Antwort löschenHabt ihr irgendwie alle irgendetwas wirklich spaßbringendes lustiges geraucht? Was ist daran bitte provoktiv oder ihn irgendeiner Form anstößig oder dem Film nicht gerecht werdend aus meiner Sicht? Trotzdem wer so schön abwertendes über mich formuliert muss sich schon sehr viel Zeit nehmen und mich wirklich sehr mögen! :)
Danke.
Mr Vincent Vega 2012/01/06 21:40:07
Antwort löschenEDWARD SCISSORHANDS (7 Punkte) hingegen ist dann wohl eher schon Abteilung Spätentwicklungsklassiker.
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der cineast 2012/01/06 21:47:18
Antwort löschenGenau.
alanger 2012/01/06 22:06:32
Antwort löschennee, schwach!
HulktopF 2012/01/02 13:49:06
Kommentar löschenes gibt nichts was man diesem film hinzufügen kann.
einfach nur ein zeitloser klassiker
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hoffman587 2011/12/30 12:36:35
Kommentar löschenHoffmans langweilige (Film)-Lebens bzw. noch ödere private Geschichten: Alien
"Im Weltall hört dich niemand schreien"
Nun ist es so weit. Der Tag des Alien. Es war wieder Zeit für diesen Film. Das Ereignis jährte sich. Und wieder wurde eine Sichtung abverlangt. Die Zeit ist gekommen. Um es endlich zu erfahren, was das Geheimnis ist. Das Geheimnis, streng verschlossen und überwacht, hinter Hoffmans absoluten (das wird vermutet) Lieblingsfilm. Hoffmans Geschichte zu "Alien", denn was könnte aus einem alten zynischen und vielleicht hasserfüllten Mann plötzlich einen fast schon irren und wahnsinnigen wie auch aggressiven Film-Psychopathen, der nicht anders zu lässt als Genialität, passiert sein? Diesen Zustand könnte man somit fast als Stalking oder psychische Belästigung sehen, denn was aus dem "Zustand" dieser Person profitiert ist Hass, Paranoia und Intoleranz. Was könnte einen Menschen zu so etwas treiben? Was könnte ein solcher Mensch mit diesem Film verbinden? Was könnte passiert sein? Hat dieser Film ihm vielleicht das Leben gerettet? Aus einer tiefen Depression herausgeholfen? Vor einen schweren Fall bewahrt? Nach einen Nervenzusammenbruch aufgeholfen? Was ist passiert, dass ein dieser Mensch bzw. Hoffman zu einen solch fanatischen Hang neigt?
Denn was macht nun "Alien" gerade zu diesem Gotteswerk? Was passierte?! - eigentlich nicht viel, es gibt sie nicht diese einzigartige Story. Wer weiß vielleicht werde ich sie noch erleben, doch gerade die einfachsten Geschichten haben doch den größten Wert, hat mal irgendjemand gesagt, schlauer Mann, weiß bloß nicht wer.
(Achtung ab dem folgenden Abschnitt sind sie nicht mehr versichert, wir haften für nichts, auch nicht, falls sie vor Langeweile sterben, daher entschuldigen sie unsere Geschäftsführung): Ich weiß es noch wie gestern, es war aber nicht gestern. Es war der 28. 12. (seltsam das ich das so exakt weiß und es war doch irgendwie gestern), vor langer, langer Zeit. Ich müsste noch jung gewesen sein. Ich hatte mich schon gespannt vorbereitet, ich wollte "Alien" schauen, von der Werbung absolut fasziniert, war es also so weit, ich war unsicher, da andere Filme mit der Thematik (Wesen dezimiert Menschencrew) gefielen, aber bei mir nie richtig eingeschlugen hatten und ich teilweise wegschalten musste. Ich weiß noch es schneite an dem Abend (das ist unwichtig, aber ich mochte Schnee). Ich hoffte auf das Beste, die Fernsehzeitung versprach viel "nervenzerrender Sci-Fi-Meilenstein der Filmgeschichte"(oder so) stand dort geschrieben. Das hatte damals noch wenig Bedeutung für mich. Der Film begann und tatsächlich war ich von Anfang fasziniert bzw. gefesselt, von allem... vom Setting und auch von diesen virtuosen Kamerafahrten, so präzise und für mich doch nahezu perfekt, das ich mich ab diesem Zeitpunkt dem Film nicht entziehen konnte.
In all ihrer Simplizität bleibt doch gerade die Story zeitlos, das unheimliche Wesen (aus einer fremden Welt) welches den Menschen und seine Existenz bedroht, was stets für mich spürbar blieb war die Bedrohung, die Angst und die Faszination, durch die Entdeckung diesen unbekannten Organismus. Der Mensch muss versuchen zu überleben, der Gegner scheinbar übermächtig. Gefragt ist Zusammenhalt. Der wird geschaffen, jedenfalls versucht. Jeder Charakter menschlich und interessant gestaltet keinesfalls keine Überhelden, nein einfache und teilweise frustrierte Arbeiter die nur ihren Job tun, um Geld zu verdienen um zu Überleben in der Welt. Jeder hat seine Arbeit und die muss getan werden. Natürlich großartig vom Cast verkörpert von Captain Dallas der Nostromo (souverän: Tom Skerritt) bis zu Bordingenieuren. Alles mit dabei, mal mehr mal weniger sympathisch, aber an sich erstklassig gestaltet und dazu perfekt besetzt, ob nun John Hurt als tragischer Kane, Ian Holm oder Harry Dean Stanton, Yaphet Kotto, und so weiter, für mich alle überzeugend so wie auch grandios. Herausstechen tut aus heutiger Sicht dabei natürlich besonders Sigourney Weaver in ihrer heute legendären Rolle der Ripley (später erst Ellen genannt), der ihr zum Durchbruch verhalf und gleichzeitig dadurch Filmgeschichte schrieb, als eine der ersten Filmheldinnen in einen noch unbekannten Terrain, sie als eine der ersten starken und entschlossenen Frauen, somit fast schon revolutionär. Und sie bringt ihre Angst und ihre Entschlossenheit doch perfekt rüber, man nehme hier als Beispiel das wortlose und hochspannende Finale des Films, sie bestimmt durch Mimik und Gestik, das nenne ich brillant. Ironisch bleibt dabei, dass die Rolle der Ripley zunächst männlich sein sollte undmit Paul Newman besetzt werden sollte und was wäre dann?
Das und noch viel, mehr möge es nun die hypnotische Wirkung der einmaligen Kamera sein, die zudem noch eine fantastische wie auch unheimliche, vielleicht sogar verstörende Atmosphäre hüllt oder allein das Gewand der düsteren Bilder, meiner Meinung nach kaum ein Stück gealtert, immer noch wird diese Angst in diesen engen (aber wunderschönen) Schächten deutlich, die Abgeschnittenheit der Protagonisten, wie der Wahlspruch sagte. Wie gesagt alles vielschichtiger als ich es je anfangs gedacht hätte, denn nach der ersten Sichtung (das muss ich zugeben) hätte ich dieses Werk kaum zu meinen absoluten Liebling erklärt, weit gefehlt, ich fand ihn klasse, aber es war nicht dieser bestimmte Film, doch über die Jahre forschte ich immer weiter, fand immer neue Hintergründe zu "Alien", brachte immer mehr in Erfahrung als Beispiel über H.G Gigers mysteriösen Gestalt und ihren doch vorhandenen sexuellen Anspielungen bzw. Untertöne, besonders angesichts Gigers "Wesen". So gesagt wollte ich alles wissen, es folgten Jahr für Jahr immer wieder neue Sichtungen, ich entdeckte immer mehr Details (lernte außerdem den minimalistisch angehauchten und großartigen Score von Jerry Goldsmith lieben), war stets fasziniert und das macht ihn für mich so besonders. Nie konnte ich mich seinen Bann entziehen und auch brillant gehandhabt das Prinzip des Autors im eigenen Kopf, denn dieser ist der Grausamste.
Einfach umwerfend und doch hoffe ich habe dabei nichts vergessen, denn dieses Werk zu erfassen ist mir im Grunde genommen nicht möglich, einer dieser unbeschreiblichen persönlichen Meilensteine. Es fehlt zu viel, es ist kaum möglich, dies hier nur kurz und unbedeutend zusammengefasst. Falls doch, folgt neben dieser kleinen Zusammenfassung in folgenden Jahren die ca. 50-Seitige Analyse dazu, bis dahin muss man wohl damit auskommen.
Das wollte ich nunmal doch noch einmal gesagt haben und ich hoffe man kann mir insofern verzeihen, für all das, denn ich versuche doch nur "Alien" manchen Personen näherzubringen damit sie genauso fasziniert sein können wie ich (oh Gott du bist so widerlich, glorifizierst dich selbst und dabei bist du nur ein alter grantiger Mann, der keine andere Meinung akzeptieren kann). Es ist nun keine besonders bewegende Geschichte, die mich mit Ridley Scotts "Alien" aus dem Jahre 1979 verbindet, weit gefehlt, doch wurde ich immer wieder aufs neue fasziniert und immer wieder gefesselt, ein Gefühl, das ich nur bei wenigen Filmen empfinde, etwas bindet, mehr als nur: für mich stimmt hier alles, ich kann mich nicht losreißen. Es wäre als würde ich stets für diese geschätzten zwei Stunden eine andere Welt betreten und ist das nicht das was großes Kino ausmacht?
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cpt. chaos 2011/12/30 13:01:18
Antwort löschenDer alte grantige Mann hat wieder einmal erbarmungslos zugeschlagen... ;o)
Wirklich herrlich, auch wenn ich mich manchmal frage, welch verbotenen Substanzen du dir zuführst?!
Wenn ich es nicht besser wüsste, würde ich hier einen extrem durchgeknallten Kumpel vermuten, der sich aber für Filme nicht übermäßig interessiert.
Jedenfalls immer wieder geil!!! ;o)))
summerwine-lee 2011/12/30 13:23:57
Antwort löschenwait for Prometheus so desperately!!!!!
blockbusterandmore 2011/12/30 13:26:24
Antwort löschen@hoffman587: ja das war ja was, hat ne Menge Spaß gemacht, solche Fakten zu deinem Lieblingsfilm (und meinem) mal lesen zu dürfen... Toll :)
hoffman587 2011/12/30 13:39:53
Antwort löschen@cpt. chaos: Danke.^^ Und sofern keine, außerdem Billy Joel, Knopfler und Clapton-Musik gelten als solche, das inspiriert, glaub ich. Und ich bedanke mich nochmal herzlichst. :)
@summerwine-lee: Me too.^^
@bbam: Dankesehr.
seven 2011/12/30 13:42:46
Antwort löschenJo, ich sach ma: Schönes Ding, da gibts nix zu rütteln und nix zu meckern! ;)
Anne81 2011/12/30 14:25:46
Antwort löschenInteressanter Kommentar - schön, wie du deine Faszination über dieses Werk auszudrücken versuchst.
Ansonsten kann ich vor allem den letzten Satz unterschreiben.
JohnnyKee 2011/12/30 14:32:02
Antwort löschenAch, das ist einfach so schmierig und überhaupt nicht nachvollziehbar für mich und das stimmt doch alles gar nicht und ich mag den Film nicht und trotzdem ist das irgendwie.... awesome :D
Ich drück mal voller Abscheu auf den "Gefällt mir"-Button ;)
Mr.Film 2011/12/30 15:53:04
Antwort löschenAch, Johnny hats gesagt ;)
cpt. chaos 2011/12/30 16:16:30
Antwort löschenSomit wäre das Geheimnis um deinen Musikgeschmack also auch so ganz nebenbei gelüftet. Gegen die genannten Herrschaften ist natürlich nichts einzuwenden, auch wenn ich es da dann doch eher etwas härter mag. Aber das dann in nem anderen Forum... :o)
FilmFreeza 2011/12/30 16:22:51
Antwort löschenKlasse geschrieben , bin gespannt ob mir der Film auch gefällt, skeptisch bin ich dennoch :D
hoffman587 2011/12/30 18:38:02
Antwort löschen@Seven: Danke. :)
@Anne: Danke, man versucht sein Bestes und die Ultrarezesion, wie erwähnt, 50 Seiten werde ich versuchen irgendwann in zwei Jahren darzustellen bzw. irgendwie alles zu erfassen, ich halte es ja für unmöglich.^^
@Johnny & Filmchen: Grazie, bedeutet mir auch irgendwie viel, wenn ihr das sagt. :)
@cpt.chaos: Ja, stimmt, aber diesen Fragen bin ich stets aufgeschlossen und spamme einen liebend gern mit der Musik voll, per Links. ;D
@freeza: Merci, wenn nicht erlebst du das oben beschriebene. ;D
FilmFreeza 2011/12/30 18:46:37
Antwort löschenJa, das wurde mir ja gestern schon ausführlicher beschrieben :D
filmschauer 2011/12/30 21:00:30
Antwort löschen@hoffman: Mich wundert deine erst langsam gewachsene Beziehung mit diesem Film, bei mir war's wirklich Liebe auf den ersten Blick bzw. es gab einen Leben vor und nach der "Alien"-Sichtung Nr. 1...
Jack_Torrance 2011/12/30 21:05:17
Antwort löschen"ich versuche doch nur "Alien" manchen Personen näherzubringen damit sie genauso fasziniert sein können wie ich"
Genauso geht es mir mit Greenaways "Der Koch, der Dieb, seine Frau & ihr Liebhaber" :-O
Schön geschrieben !
hoffman587 2011/12/31 11:20:12
Antwort löschen@filmschauer: Nun gut, gemocht hab ich ihn schon immer nur anfangs nicht so wie damals, sagen wir es so wie es langsam merkte, ich hielt "Alien" für brillant, aber ich hätte nie gedacht, dass er die "Star Wars"-Triologie (das ist eine andere Geschichte) ablösen könnte, doch heute st "Alien" für mich über "Star Wars" in den persönlichen Lieblingsfilmen.^^
Und das ist deinerseits natürlich schön zu hören. :)
@Jackie: Danke und ich glaub insofern hat jeder so seinen Film, wir wollen doch alle nur Filme lieben, glaub ich. ;D
Wumz 2012/01/04 21:24:41
Antwort löschenAch, wirklich schöner Kommentar zu deinem Gotteswerk, meins wird es wohl trotzdem nicht mehr, aber das ist ja auch was ganz persönliches mit den Gotteswerken.=)
Lust auf eine Zweitsichtung hast du mir aber gemacht, ist nämlich viel zu lange her.
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John Dunbar 2012/01/07 20:39:56
Antwort löschendüstere Atmosphäre. Aber Teil 2 ist besser ;)
hoffman587 2012/01/07 21:05:14
Antwort löschen@Johnny: Den hab ich auch gern, ist bei mir ein Kopf an Kopf-stechen. ;)
blockbusterandmore 2011/12/28 20:05:32
Kommentar löschenAsh: "Sie scheinen immer noch zu verstehen, womit sie es zu tun haben. Mit einem perfekten Organismus! Nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur.
Ich kann Ihnen nichts vormachen, was Ihre Chancen angeht, aber sie haben mein Mitgefühl."
Alien gilt als Klassiker des Filmgenres und als eine Legende!
Aber warum ist das so und wieso hat der Film diesen Stellen Wert bzw. wurde nie wieder erreicht?
Es ist im Grunde genommen so, das Ridley Scotts Klassiker "Alien" die bekannten Klischees bestimmter Sci-Fi/Horror B-Movie Filme aus den 50er, 60er, 70er Jahren nimmt, eine simple Handlungsidee aufgreift, welche schon etliche Male erzählt wurde, und diese entsprechend variiert bzw auf ein ganz neues Niveau hievt. Der Film basiert im Grunde genommen auf "2001 - A Space Odyssey", aber anstatt auf sauber und sterile Umgebung zu setzen, Charaktere als strahlende Helden zu stilisieren und durch erzeugte Tiefe Langatmigkeit zu produzieren, tat "Alien" das genaue Gegenteil. Das All war nicht nur lebensfeindlich, die Umgebung, der Ort der Handlung wurden plötzlich schmutzig und düster gezeichnet. Das reelle Leben drängte sich plötzlich in den Vordergrund, auf die Leinwand. Bezeichnend die Eingangssequenz, in der ganz langsam durch eine virtuose Kamerafahrt, Dunkelheit und dem unterlegten Score ganz subtil das Gefühl der Eingeengheit und Unheimlichkeit erzeugt wird, was auch zur Paranoia im Film beiträgt. Was am Anfang dann noch wenig plausibel anmutet, aber dann doch glaubhaft gemacht wird, ist die berühmte Aufwachsequenz der Protagonisten. Erwähneswert hier bei ist die Kryogenik, (das einfrieren und am leben halten) die den Protagonisten hilft, einen langen Flug nach Hause durchzustehen, und zwar über mehrere Monate als auch Jahre hinweg! Diese Ideen sind nicht etwa an den Haaren herbeigezogen, sondern basieren auf einer reellen Grundlage. Wir wären in der Lage diese Ideen um- und einzusetzen, sind aber technisch davon "noch ein sehr gutes Stück entfernt."
Beeindruckend ist ebenfalls, das die Charaktere in Scotts Schaffen so gespielt werden, das diese bis zur Schmerzgrenze authentisch wirken und man als Betrachter folgerichtig kein Schauspiel quasi mehr wahrnehmen kann... Schon von Beginn an lässt sich feststellen, das Ridley Scott und Dan O´Bannon auf Grundlage des Scripts keinerlei Helden definieren (erst im weiteren Verlauf wird eine "Heldin" ausgemacht, die wider Willen zu dieser wird), bei der Besatzung handelt es sich um LKW-Fahrer, Mechaniker und hart arbeitende Leute, die für mehrere Millionen Einheiten an Währung wertvolles Erz auf den Weg nach Hause transportieren. (Die Besatzung befindet sich an Bord der Nostromo, welche einen riesige Raffinerie, Lagerstätte und LKW für den Transport darstellt.). Jeder der Protagonisten offenbart einen bestimmten Charakterzug. Ein eindimensional gespielter Antagonist lässt sich ebenso wenig ausmachen. Ash z.B. kann man zwangsläufig nicht als Bösewicht klassifizieren, er ist einfach nur ein reines, unbestechliches, auf seine Aufgabe programmiertes, biomechanisches Lebewesen, welchem Aufgrund der Auseinandersetzung mit Ripley tragischerweise die Sicherung irgendwann durchgeknallt. Ob er rein programmiert handelt in der berühmten Auseinandersetzung mit Ripley, also sie auf Grund eines zugespielten Befehles töten möchte, lässt sich nicht genau definieren, denkbar wäre es und würde auch Sinn machen. Man sieht höchstens Schweiß oder Milch an seinem Antlitz. Charakterlich sind die Grenzen aller Charaktere zwischen gut und böse fließend.
Und um den eigenen Anteil nicht zu verlieren, wird die Crew dazu gezwungen, sich auf die Suche nach dem Ursprung des ominösen, aufgefangen Signals zu machen, welches in der Zwischenzeit vom Bordcomputer Mutter erfasst wurde. Interessant ist hierbei auch die Paralle zu Kubricks 2001, die sich zweifelsohne erkennen läßt. Die Menschen sind abhängig von Robotern und Maschinen um zu überleben, und eine zentrale Kontrollfunktion dient dazu, das Leben im inneren zu beherbergen und zu beschützen, damit dieses am leben bleibt. Die Bezeichnung Mutter für den Bordcomputer ist also perfekt gewählt....
Die gesamte Mannschaft wirkt zwar wie ein kleiner Teil der Gesellschaft auf der Erde, aber sie irgend einem bestimmten Klischee, einer Gruppierung oder einer Nation zu ordnen zu können, ist quasi unmöglich..... Man muß die einzelnen Charaktere der Nostromo so nehmen wie sie sind, was manchmal nicht ganz einfach und angenehm , manchmal aber auch ganz erheiternd ist.
Auffällig ist das sämtliche Darstellerleistungen in der "Frühstücksszene" ungekünstelt und geerdet wirken. Das sind grundlegende Dinge, die heute leider vielen Produktionen abgehen, und durch die Charme verloren geht.
Direkt am Anfang werden schon Konflikte und Themen offenbart, die für jeden heute einen aktuellen Bezug zu den gesellschaftlichen und politischen Geschehnissen haben bzw. relevant sind, z.B. die Angst vor Job-Verlust, vor schlechter Bezahlung, Konsequenzen für den weiteren Lebensverlauf und die daraus resultierende Einordnung in die menschliche Gesellschaft; Betrug, Neid, Missgunst.
Greifbar wird das durch die beiden Techniker Parker und Brett, die diese Konflikte ansprechen....Was man heute evtl. an Charakterzeichnung bzw. Profilschärfung verbessern könnte, wäre den Protagonisten evtl. mehr Beziehungsgeflechte zuzuordnen. Interessant wäre es doch aus heutiger Sicht auch mal zu erfahren, wie es sich mit menschlichen Beziehungen im All untereinander verhält. Gibt es rein männliche Liebesbeziehungen, reine Frauenbeziehungen oder nur rein oberflächliche sexuelle Beziehungen untereinander bei den Crew Mitgliedern, da man ja lange Zeit unterwegs ist im All und nach und nach vereinsamt. Vielleicht erhalten diese Aspekte ja bei Prometheus Einzug....
Im Grunde passiert in den ersten 45min von Alien nicht viel, das tut der Sache aber keinen Abbruch, denn bis die Derelict (das Schiff, indem die Alien Eier liegen), gefunden wird, kann auch logischerweise nicht viel passieren. Mit Begebenheiten aus dem wahren Leben würde es sich ähnlich verhalten. Würde man einen Notruf von jemanden erhalten, braucht es seine Zeit, bis jemand bei dem jenigen ist. Und dann überschlagen sich erst die Ereignisse evtl....
Die Derelict besitzt außerdem einen interessanten, sexuellen wie psychologischen Aspekt, der von den Machern und Hans Rudi Giger in Szene gesetzt wurde. Man achte auf den Eingang der Derelict, der sich bei genauerer Betrachtung als Teil des weiblichen Geschlechts entpuppt! ;-) Die Derelict lässt sich als Mutterleib interpretieren, in dem der fremdartige Organismus unbemerkt heranreift.
Bezeichnend aber das trotz vermuteter 45min Leerlauf bis zum Auffinden der fremden Lebensform keine Langeweile aufkommt, das liegt daran, das "Alien" derart visuell überragend gestaltet ist, das man als Zuschauer nicht darum rum kommt , seinen Blick immer wieder auf das All oder ander Details schweifen zu lassen. Es offenbart halt alles seinen Reiz.
Zu diesem Reiz gehört auch der Space-Jockey:
Dieser gilt neben dem Alien als das berühmteste Design von Hans-Rudi Giger! Der Aufwand der betrieben werden mußte, um diesen zu erschaffen, ist heute sehr viel höher anzurechnen als leb- und seelenlose CGI-Kreationen, die keinen Charme offenbaren und auf Knopfdruck ganz einfach zu realisieren sind! Und die Idee hinter dem Space Jockey, den Eiern und auch der grundlegende Gedanke, das "Alien" sich thematisch mit Space-Genetik, Space-Engineering und den negativen Konsequenzen durch das Eingreifen des Menschen auseinandersetzt, macht Scotts Werk zeitlos elegant. Nach und nach begreift man auch, das mit dem Space-Jockey Piloten eines der fantastischen Designs ever kreiert wurde.
Unvergessen ist auch das Ende von Kane, der dem Film unerwartet eine ganz andere Richtung verlieh und so den nötigen Schub Genialität und Kreativität bot, um die letzten 90min einzuleiten, welche unvergessen gemacht wurden! Dazu trägt selbstverständlich das Alien als Kreatur an sich bei:
Denn das Alien in Scotts Klassiker durchläuft eine Metamorphose mit 3 Stadien, von denen alle im Gedächtnis haften bleiben, auch Jahre nach dem man "Alien" betrachtet hat. Der Grund liegt auf der Hand : das Alien in Scotts Klassiker ist durch Hans Rudi Giger ganz bewußt, abseits von Küchenpsychologie, subtil in der Psychologie des Menschen durch seine Anonymität mit einer Tiefenwirkung verankert, die ihres gleichen sucht, es schweben immer sexuelle Untertöne bei der Betrachtung des Aliens mit. Denn das Alien tötet nicht nur, sondern ist auch in sexueller Hinsicht zerstörerisch.
Der Protagonist Kane wird ja durch den Facehugger gewaltsam gelähmt, oral befruchtet und als Mann sexuell zur Gebärmaschine umfunktioniert. Das Alien befruchtet also in erster Linie und zerstört dann im nachhinein, aus diesem Grunde ist die Form eines Phallus mit einer Zange als Tötungswerkzeug für den Chestburster und das ausgewachsene Alien mehr als angemessen.
Das Alien ist einzigartig, weil es sich um eine um ein Haar allmächtige Lebensform handelt, welche man auch quasi unmöglich töten kann.
Vernichtet man das Alien an einer Stelle, hat es sich an anderer Stelle schon repliziert. Im Directors Cut findet sich zur Verdeutlichung dieser Tatsache die ehemals entfernte Szene "Das Nest" wieder, in der Kane und Brett in der Bordwand der Nostromo hängen und zu Eiern mutieren. Daher ist es eigentlich nicht notwendig gewesen, eine Königin in der Fortsetzung von Scotts Klassiker in Szene zu setzen... Das Alien lässt sich als Krone der Schöpfung im negativen Sinne identifizieren. Und es gibt nur einen logischen Schluss, das Alien zu beseitigen: das All. Denn das Alien ist immer noch eine Lebensform; jede Lebensform hat ihren Ursprung im All durch einen in unserem Glauben verankerten Schöpfer und endet auch dort wieder. Nichts und niemand als Lebensform überlebt im All...
Zwar ist die Handlung durch und durch einfach gehalten und folgt dem klassischem Rhythmus des Horrorgenres; große Filme wie Rosemaries Baby, die Vögel oder Halloween haben diesen ja diktiert, aber das tut der Sache keinen Abbruch, manch einer mag Alien eine Wendungsarmut und Vorhersehbarkeit vorwerfen, die falscher nicht sein könnte. Gerade weil Scotts Film auf gewisse Art und Weise logisch ist, ist er so brillant. Und gerade der nette Storytwist mit Ash macht Alien unberechenbar. Ash ist die nicht zu erwartende Überraschung in Alien, ein Geniestreich seitens der Ideengeber, des Scripts und wirkt den entsprechenden Vorwürfen mit der richtigen Wirkung entgegen. Alien zerrt als Film unbeirrbar an der Grenze der eigenen Nerven, man bekommt das Alien nur in wenigen Momenten durchaus zu Gesicht, die ihr volles Potential entfallen, danach sieht man es aber lange Zeit nicht mehr. Man weiß zwar intuitiv, das die Protagonisten irgendwie umkommen werden, da Alien als Film irgendwie, wie erwähnt, unheimlich logisch an sich ist, man sieht aber deren Ableben nie voraus, weil man die Protagonisten quasi mitbegleitet und man an jeder Ecke und an jedem Winkel vermutet, das das Alien wieder zuschlagen könnte. Zu über 90% lässt sich wenig im Dunkeln der Nostromo erkennen. Dazu kommen wie oben angesprochen die Darstellerleistungen u. der entsprechende, nicht enden wollende Spannungsverlauf, auf Grund des oben erwähnten Aspektes, als Salz in der Suppe. Auch heute noch! Es wird ein Maximum an Spannung im Film ausgelotet! Viele Produktionen bemühen sich leider vergebens, all diese Werte wieder zu erreichen, im Endeffekt wirken viele Szenen heute verkrampft, viele Settings wirken zu durchdigitalisiert, Schauspieler unemotional. "Alien" hat ganze Generationen förmlich gelähmt und eine der intensivsten Kinoerfahrungen der Filmlandschaft hervorgebracht, von welcher noch Jahre später berichtet wurde. Der Score und sämtliche unerträglichen Hintergrundgeräusche während des Filmes tun ihr übriges dazu. Und dafür braucht es eines: einen realistischen Blickwinkel wie bei Gladiator und das richtige Gefühl und eine richtige Herangehensweise, die von Ridley Scott an den Tag gelegt wurde. Der einfachste und effektivste Weg ist der beste, um einen sehr guten Film entstehen zu lassen und diesen auch zu einem Klassiker werden zu lassen. Bei Gladiator ist dies auch geschehen.
Bemerkenswert bleibt nachwievor, das Sigourney Weaver die Angst "spielt" und die letzten 18 Minuten ohne Dialog auskommen muß! Ihre Darstellung verkörpert die gesamte Bandbreite an negativen, menschlichen Emotionen, darunter Angst und nackte Panik, all das spielt sich hinter ihren Augen ab.
Und das Finale im Shuttle (samt Katze) gehört zu den besten Momenten der Filmgeschichte! Zwar werden die Kritiker wieder unken, das Alien auch beim berühmten Finale vorhersehbar ist, aber was geschieht wenn man versucht das Ende variabler zu gestalten? Man kann nur den Deckel wieder zum zweiten oder dritten Mal öffnen und noch einen Twist hinzufügen, aber nicht besser wie Ridley Scott inszenieren.
Aus Sicht des Betrachters wäre es auch logisch "Alien" "2001" vorzuziehen, da Kubricks Werk zwar auch in die Tiefe geht, "Alien" ist auf der intellektuellen Ebene zwar nicht ganz so herausfordernd wie das große Vorbild, weiß aber die allgemeine Tiefe durch Spannung, Dramaturgie etc. noch entscheidend aufzuwerten.
Fazit: Die fast schon außergewöhnliche Besetzung wie die spannungsgeladene Inszenierung mit vielen innovativen Ideen (Eine Ripley im Finale mit samt Katze flüchtet fast nackt vor dem monströsem, nahezu allmächtigen Phallus und kämpft um ihr Leben) macht "Alien" zu einem Klassiker, der aber dem Horror-Genre zugerechnet werden muß. Scott und Giger schufen eine düster pessimistische Zukunftsvision, die sich mit der "Psychologie der Angst" als zeitlosem Thema auseinandersetzt; ebenso mit der Angst vor dem Unbekannten und dem Fremden, nicht vor dem bösen.... Aber auch das kreatürliche und biomechanische, das durch Hans Rudi Giger Einzug in das Franchise erhielt ist bis heute etwas vollkommen einzigartiges. Und der Ursprung der erzählten Tragödie in Scotts Geschichte liegt in einer sehr menschlichen, nicht näher personalisierten, dadurch anonymisierten Quelle, also in der Gesellschaft, die auch als Arbeitgeber für alle Protagonisten fungiert; tragischer- und vordergründigerweise nicht in dem Alien selber. Und Ash ist "der" Schlüssel der tragischen Erzählung und die handfeste Überraschung des Filmes. Die vorgeworfene Wendungsarmut lässt sich auch hier postwendend zurückschicken... Gewisse Abläufe in "Alien" lassen sich einfach nicht voraussehen...Nur erahnen... Und hinter her ist man um eine Erfahrung reicher...
Ripley: Ash, das Signal... Es scheint mir mehr eine Wahrnung als ein Notruf zu sein. Ich werde sie zurückholen!
Ash: Das wäre doch sinnlos. Ich meine, bis sie da sind, werden wir ja wissen, ob es eine Wahrnung war, oder nicht?"
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SoulReaver 2011/12/27 20:07:04
Kommentar löschen„Ich kann Ihnen nichts vormachen, was Ihre Chancen angeht. Aber: Sie haben mein Mitgefühl.“
Es war das Jahr 1979. Science-Fiction war wieder total angesagt, wobei, war sie je abgesagt? Naja! Jedenfalls war sie wieder der absolute Renner, zwei Jahre zuvor erleuchtete George Lucas mit 'Krieg der Sterne' die Kinos und bereitete den Weg für eine grandiose Weltraum-Oper vor. Doch ein junger Regisseur, auch nach seinem Erstlingswerk noch unbekannt, eröffnet uns eine völlig andere Welt des Weltraums und gleichzeitig die Liebe dafür. Die Rede ist natürlich von Ridley Scott und seinem Durchbuch 'Alien'. Zu Recht genießt der Film heute Kult und Klassikerstatus, denn mit 'Alien' schuf Scott einen der besten Sci-Fi-Filme aller Zeiten, der aber nicht ganz ohne Schwächen auskommt.
Mysteriöse Signale veranlassen die Besatzung des Raumfrachters Nostromo zur Landung auf einem unbewohnten Planeten. Dort treffen sie auf eine fremde Lebensform, die sich im menschlichen Körper vermehrt. Der Horror beginnt - ein Horror, der das Leben von sechs Crew-Mitgliedern beendet und das Leben der siebten für immer verändert.
Das Ridley Sott es mit beeindruckender Kraft versteht eine Atmosphäre zu erzeugen ist mittlerweile bekannt. Zwei Worte an dieser Stelle genügen: 'Blade Runner'. Auch 'Alien' besticht mit einer der stärksten und gleichzeitig umklammernsten Atmosphären überhaupt. Die düsteren, nebeligen Bilder der unendlichen Weiten, die engen Gänge des gigantischen Raumschiffs und das grandios gestaltete Alien selbst lassen bei Sci-Fi-Fans keinerlei Wünsche offen. Es gibt einfach nichts Schlimmeres bei einem (Weltraum-)Monster wenn es albern wirkt und zur Lachnummer verkommt. Davon kann bei 'Alien' nicht Ansatzweise die Rede sein, viel zu angsteinflößend ist das bloße Auftreten des Ungeheuers. Natürlich ist auch hier der Soundtrack mehr als überzeugend. Jerry Goldsmith komponiert die Art von Score, die mit dem Film und der Szene geht. Immer mehr baut sie auf, geht mit dem Puls in die Höhe und zeichnet sich durch punktgenaue Untermalung aus. Dazu völlig verdient konnte 'Alien' den Oscar für die besten Spezialeffekte gewinnen, die sich auch heute noch sehen lassen können.
Mit der Schauspielerwahl hat Ridley Scott einige Glücksgriffe gelandet. 'Alien' ist mit hochkarätigen Darstellern besetzt, die damals noch am Anfang ihrer Karriere standen und noch nicht den großen Bekanntheitsgrad von heute genießen durften. Die Techniker-Crew wurde mit John Hurt als Kane, Ian Holm als Ash, Harry Dean Stanton als Brett, Tom Skerritt als Dallas, Veronica Cartwright als Lambert, Yaphet Kotto als Parker und Sigourney Weaver als Ripley besetzt. Alle überzeugen sie in ihren Rollen, doch ein ganz besonderes Extralob von mir bekommen Ian Holm und Sigourney Weaver die für mich die beste Leistung des Films bringen. Beides sind unglaublich interessante Charaktere und gewinnen mit der Zeit immer mehr an Ausdruck und Kraft.
In seinem ersten Spielfilm 'Die Duellisten' trieb sich Ridley Scott noch im Historien-Film-Genre rum, zu dem er später nicht nur einmal zurückkehrte wie wir wissen. Die Erwartungen an seinen zweiten Film waren dementsprechend kaum definierbar. Was für eine Kraft kann Scott in seinem zweiten Film entfesseln? Mit 'Alien' betritt Scott endlich die große Bühne der Science-Fiction, wobei man klar sagen muss, das 'Alien' kein reiner Sci-Fi-Film ist. Eher ist er ein Horrorfilm mit den nötigen Sci-Fi-Elementen. Scott beweist zum ersten Mal seine wirkliche inszenatorische Klasse und macht aus 'Alien' eine wirklich besondere Art von Film. Scott verzichtet auf den typischen amerikanischen Helden, dessen Venen von goldenem Pathos durchströmt werden. Wir bekommen ist mit ganz "normalen" Menschen zu tun, keine Übermenschen, keine Einzelkämpfer. Sie machen Fehler, handeln überhastet und sind dem übermächtigen Gegner gnadenlos ausgeliefert. Ein Kampf um Leben und Tod beginnt, bei dem der Sieger schon längst entschieden scheint. Scott verzichtet auf eine ausschweifende Charakterisierung. Wir bekommen fertige Charaktere und Bestandsaufnahmen der bisherigen Situation. Was 'Alien' aber ganz besonders ausmacht ist die Art Spannung aufzubauen und in manchen Szenen absolut gipfeln zu lassen. 'Alien' will pure Angst verbreiten und das schafft er auch ohne weiteres. Die Räume werden im Laufe des Films immer kleiner und enger, die Wege werden verschachtelter und dunkler. Das Alien kann sich überall verstecken, hinter jeder Ecke kann es lauern, nur ein Augenzwinkern entfernt und bereit zum Angriff. Niemand weiß wie es weitergehen soll und jeder ist dem Ende nah. Verzweiflung kommt auf, Todesängste breiten sich aus, die Bedrohung ist zwar nur selten zu sehen aber immer präsent. Die Angst vor dem Fremden, der Schrei nach Hilfe der niemanden erreicht. Ein gewissensloser und kompromissloser Feind gegenüber einer völlig überforderten und zerrissenen Crew. Vor allem grandios fand ich die Szene in der das Alien zum ersten Mal auftaucht und auf Brett trifft, der Kampf zwischen Ash und der restlichen Crew, natürlich das grandiose Ende, mit dem flackern des Lichtes und dem letzten Blick ins Gesicht des zähnefletschenden Wesens und die Szene in der das Alien aus dem Bauch von Kane schlüpft. Aber wie oben erwähnt kommt 'Alien' nicht ohne seine Schwächen aus. So toll die Atmosphäre, die optischen Reize und die Spannung in den meisten Szenen auch sein mögen, in einigen Szenen fehlt dem Film einfach der gewisse Schwung der mich immer wieder ziemlich ausgebremst hat und die nötige Spannung rausgenommen hat. Ich würde diese Szenen war in keinem Fall als langweilig bezeichnen, aber das was 'Alien' in den anderen Szenen sonst ausmacht fehlt einfach teilweise.
Fazit: Mit 'Alien' inszeniert Ridley Scott einen Wegweisenden Sci-Fi-Horror-Film. Mit fesselnder Atmosphäre, starken Darstellern die die pure Angst verkörpern, einem passenden Soundtrack und einer toller Optik überzeugt 'Alien' weitestgehend. Leider schleichen sich immer wieder unnötige Durchhänger in den Film, die den Gesamteindruck noch lange nicht zu einem schlechten werden lassen, aber das Ergebnis etwas abmildern. Den heutigen unzerstörbaren Ruf hat er sich aber allemal verdient.
„Nur seine Feindseligkeit übertrifft noch seine perfekte Struktur.“
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FilmFreeza 2011/12/27 20:22:27
Antwort löschenwollte den mir auch mal anschauen demnächst :) .. mal sehen wie er wird :)
SoulReaver 2011/12/27 20:25:14
Antwort löschenIch hoffe mal er wird gut für dich :)
sikkmeidack 2011/12/27 20:28:30
Antwort löschen@ FilmFreeza. Ein Leben ohne diesen Film ist möglich aber sinnlos ;)
@soulReaver. Du hast ja sowas von Recht.
SoulReaver 2011/12/27 20:31:51
Antwort löschen@FilmFreeza. Ein Leben ohne diesen Film ist möglich aber sinnlos <- Gleiches gilt auch für 'Blade Runner'
@sikkmeidack Dankee :)
Mr.Film 2011/12/27 21:32:27
Antwort löschenEs ist möglich. Und sinnvoll sowieso :)
SoulReaver 2011/12/27 21:43:03
Antwort löschenBöser Mr. Film :(
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JohnnyKee 2011/12/27 22:18:02
Antwort löschenAlien ist eingehüllt in Spinnfäden mit einer zentimeterdicken Staubschicht on top :)
hoffman587 2011/12/27 22:38:35
Antwort löschenPasst bloß auf Ultrawerk, kleine Blasphemiker. ;P
Das ist Kunst!!! Da muss ich wohl wie geplant meine Aggressionen zum Ausdruck bringen. ;P
Dridge 2011/12/27 12:11:06
Kommentar löschenAlien halte ich für reichlich überbewertet. Kenner meiner Rezensionen werden wissen, dass ich bei Horrorfilmen zwischen Grusel und Erschrecken unterscheide – nur vermittelt mir Alien leider weder das eine noch das andere. Stattdessen halte ich den Film sogar für ziemlich langweilig, vor allem der Anfang zieht sich unsäglich in die Länge.
Das Design des Aliens ist wirklich beeindruckend, auch sind einige tolle Ideen dabei, etwa das Schlüpfen aus dem menschlichen Körper oder das mehrere Metallebenen zerätzende Alienblut.
In den wirklich entscheidenden Stellen macht mir der Film aber einfach nicht Rappel genug. Die verbleibenden Punkte gebe ich daher nur für die Alienoptik und die interessanten Ideen.
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RoosterCogburn 2011/12/26 15:52:37
Kommentar löschenLasst Euch einfangen von dieser einzigartigen Atmosphäre und dank H.R. Giger, einem der abgefahrensten Sci-Fi-Monster, die je die Leinwand erblickt haben.
Einfach nur wegweisend! [nochmal 'Ausrufezeichen']
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annaberlin 2011/12/19 18:20:31
Kommentar löschenAbsoluter Klassiker, könnte ich einmal im Jahr sehen.
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VisitorQ 2011/12/19 20:04:38
Antwort löschenLass uns doch aus ein mal im Jahr ein mal in der Woche machen. ;-)
annaberlin 2011/12/20 00:17:07
Antwort löschen56mal pro Jahr?!
NWO@Movie 2011/12/16 00:46:26
Kommentar löschenWidescreen schneidet oben und unten das Bild ab. Widescreen sieht nur im Kino gut aus.
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cpt. chaos 2011/12/07 19:53:40
Kommentar löschenRidley Scotts erster Ausflug ins All beginnt äußerst gemächlich, wobei es im Grunde genommen die gesamte Spieldauer nie übermäßig hektisch zugeht; weder nach der ausgedehnten atmosphärischen Einführungsrunde, als nach etwa einer halben Stunde der Geschichte erstmals etwas zusätzliches Leben eingehaucht wird, noch als das für diesen Film verhältnismäßig spannende Finale eingeläutet wird.
Herzkranke Cineasten brauchen jedenfalls während des Filmgenusses nicht um ihr Leben zu bangen, wenngleich die eine oder andere blutige und schleimige Szene vorhanden ist.
Es wird sicherlich nicht zu viel verraten, für die wenigen, die dieses zukunftsweisende Weltraumabenteuer bislang noch nicht gesehen haben, dass der Wissenschaftsoffizier Ash - klasse gespielt von Ian Holm - ein dunkles Geheimnis mit sich herumträgt.
Etwas mehr Spannung hätte dem ersten Teil gewiss gut zu Gesicht gestanden, aber man sollte natürlich auch nicht ganz außer Acht lassen, dass Ripleys erster Alien-Kontakt immerhin über dreißig Jahre auf dem Buckel hat!
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VisitorQ 2011/12/07 18:36:26
Kommentar löschenFilme die ich noch im Kino gucken muss:
1. Alien
2. Alien
3. ALIEN!!!
Ein so großartiger Film, vor Spannung kaum zu ertragen... Ich wage mich aber dennoch immer und immer wieder an diesen tollen Film. Und jedes mal wird er besser, welcher Film kann das schon von sich behaupten?
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Brotkind 2011/12/05 23:31:40
Kommentar löschenEigentlich ist es ja nichts besonderes. Eine Gruppe von Leuten, ein fremdes Wesen, und langsam aber sicher wird die Gruppe immer kleiner. Doch dieses altbekannte System wurde nie so gut umgesetzt wie in "Alien".
Die Inszenierung von "Alien" ist einfach perfekt. Eine unglaublich Dichte Atmosphäre wird schon in den ersten Minuten erzeugt, und bald gesellt sich auch noch nervenzerfetzende Spannung hinzu. Das Design des Aliens sollte auch noch lobend erwähnt werden. Das Vieh ist einfach angsteinflößend und eklig.
So hat es "Alien" geschafft ein Klassiker des Science-Fiction-Kinos zu werden, der auch 32 Jahre nach seinem Erscheinen noch für klappernde Zähne sorgt.
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alex023 2011/11/24 18:58:45
Kommentar löschen"This is the worst shit I've ever seen, man."
Nennt mich Kunstbanause oder Blasphemiker, aber ich kann an diesem unästhetischen Werk nicht das so deutlich und vor allem oft angepriesene »meisterhafte« oder in einigen Kreisen verbreitete »göttliche« erkennen. Das gesamte Konstrukt wirkt auf mich teilweise schon lächerlich und nicht annähernd spannend, was nun aber doch sehr subjektiv ist. Ich kann verstehen, warum mancher (wobei das ja sogar mehr sind) diesen Film als eine virtuose Leistung seitens Ridley Scott empfindet, jedoch kann ich das Gerede von einem »Meisterwerk« in keinster Weise nachvollziehen. Denn der Film baut keinerlei Spannung auf, ist langweilig und uninteressant. Ich habe mich die ganze Zeit gefragt, was ich jetzt doch besseres mit meiner Zeit anfangen könnte. Mich interessierte einfach nichts an diesem Film, weder die Charaktere, noch die Story berührten mich. Diese wirkte auf mich eintönig und öde, aber nun gut, dies alles ist halt subjektiv. Zum Glück des Films ist die letzte halbe Stunde ganz unterhaltsam und zumindest ein wenig spannend, wenn auch wieder einmal vorhersehbar.
Wie einst andere schon zu sagen vermochten, euch anderen kann der Alien-Kult ja erhalten bleiben, nur ich bin da fein raus. Um mein Zitat vom Anfang nochmal aufzugreifen, ich kapiere erst gerade, wie genial das passt.
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Mr.Film 2011/11/24 19:15:39
Antwort löschenSuper :)
alex023 2011/11/24 19:16:18
Antwort löschenIch danke :)
geheimer333 2011/11/24 19:18:33
Antwort löschenSuper nicht... Aber ich werde damit leben...
Mr.Film 2011/11/24 19:38:02
Antwort löschenMan sollte es immerhin anerkennen das die Anti-Alien-Fans Verständniss für die Fans aufbringen. Könnte man ja deswegen genauso andersrum machen. Denk ich mal.
alex023 2011/11/24 19:39:16
Antwort löschenDenkst du, Kev, denkst du...
Warte mal Hoffmans Reaktion ab. :D
Mr.Film 2011/11/24 19:43:18
Antwort löschenAch, die alte Meckertröte.
alex023 2011/11/24 19:44:39
Antwort löschenBei seinem Lieblingsfilm der Lieblingsfilme ist das dann aber auch eher verständlich als sonst, aber wir werden sehen. :D
JohnnyKee 2011/11/24 20:23:29
Antwort löschenFantastisch!^^ Kümmer dich nicht um Hoffy. Dem gehen eh sofort die Argumente aus...
hoffman587 2011/11/24 20:26:32
Antwort löschenIHR SEID DOCH ALLE WAHNSINNIG!!!!!! WAHNSINNIGE PRÄVISIONÄRE JUGEND, ALIEN HAT DAS KINO VERÄNDERT!!!!!!!(So viele dieser Ausrufezeichen kann ich gar nicht setzen, wie ich möchte). Aber ich bleibe nicht dabei, das hast du dir verdient, selbst schuld. ;)
FILMKOMMUNIST!!!!!!!!!!!!!!!!(;D)
KUNSTBANAUSE!!!!!!!!!
ETC.!!!!!!!!!!!!!!
Ich bin alt und reaktionär. Da gibts nicht so was wie Toleranz (Was ist das?) und Freundlichkeit (kotz). Jetzt ist dem Ding die Null sicher. ;D
(Hör auf damit! Wieso? Lass es einfach. Okay....). Ne ich bleib fair. :)
Trotzdem blasphemische Wertung. ;)
Um den Zynismus aufzugreifen, beende ich mit Godard: "Das Unterhaltungskino ist eine kapitalistische Manipulation der Massen." - Dankeschön für dieses Zitat, mein Zitat. :P
Die Analyse meinerseits lasse ich dieses Mal noch weg.
geheimer333 2011/11/24 21:08:08
Antwort löschen@hoffi: SEI RUHIG! ICH LIEBE DIESEN FILM! ABER LaSS IHM DOCH SEINE MEINUNG!!! SEIN GESCHMACK IST JA SONST NICHT VON SCHLECHTEN ELTERN!
Und nur weil einer irgendwas sagt, ist es noch nicht wahr!!!!
PS: Ein einfaches Wort wie "STIRB!" hätte vollkommen gereicht ;D
hoffman587 2011/11/24 21:13:42
Antwort löschenIch will hier doch niemanden den Tod wünschen, so ein heruntergekommenes Stück Scheiße bin ich nun auch wieder nicht. Ist aber auch immer dasselbe. ;P
alex023 2011/11/24 21:37:57
Antwort löschen@hoffi: Was habe ich drauf gewartet, sehr nett. Nur den “Filmkommunist“ hab ich nicht ganz verstanden. :P
@Johnny: Auch dir danke ich. :)
@333: Ach komm, lass Opa doch wüten.
hoffman587 2011/11/24 21:47:51
Antwort löschenJa, so ist das nur mal halt filmischer Kommunismus = Böse in der Welt, fand originell. Das ist platt und reaktionär, aber wirksam. ;P
alex023 2011/11/24 22:03:26
Antwort löschenDas ergibt nun wirklich null Sinn. :D
Da Kommunismus ja an sich nix schlechtes ist, sondern nur von den Diktatoren missbraucht wurde. :D
Tjeorrmy 2011/11/24 22:51:44
Antwort löschenEin Herz für Meinungsfreiheit.
hoffman587 2011/11/24 23:02:26
Antwort löschenWerb raucht denn so was bzw. will das einer. Ich sage nein und damit ist es so. ;P
@alex: Hast meinen Witz erkannt, hätte jetzt auch solche chinesischen Dikatoren zitieren können, die lavern zwar nur Müll, passt aber bei mir schon, und das ist halt die verquere Weltsicht. :P
Muss man verstehen, ist ja so ne Art Diktatur. Aber kein Diktat. Bitte beachten.
Tjeorrmy 2011/11/24 23:06:16
Antwort löschenUnd Du bist mittlerweile auf dem besten Weg dahin.
hoffman587 2011/11/24 23:44:57
Antwort löschenIch hoffe die Frage ist gestattet zum großen Diktator, im edlen Stile etwa, ich bin interessiert?:)
alex023 2011/11/25 12:55:09
Antwort löschen@mr.hoff: Ja, aber in China ist ja auch "Kommunismus". ^^
@Tjeorrmy: Auch dir danke ich für die Unterstützung. :)
Ist genau das eingetroffen, was ich mir schon gedacht hatte. Große Diskussion. :D :P
alex023 2011/11/25 12:56:17
Antwort löschenP.S.: An Joeyjoejoe17 könnte sich manch einer mal ein Beispiel nehmen, der ist nämlich tolerant. :)
geheimer333 2011/11/25 13:38:09
Antwort löschenYAY riesen Diskusion... :D
@hoffi: RUHIG! Ich bin ein Rebell und werde Menschen um mich sammeln die sich gegen dich erheben du Barbar!
@alex: NÖ :D
Broda 2011/11/25 14:17:34
Antwort löschenAlex, auch wenn ich mehr Punkte gegeben habe, stimme ich dir zu. Bis auf die letzte halbe stunde furchtbar lahmes stück Film. Meisterwerk? Ja sicher. Dieter-Der Film ist ja auch eins. Hust^^
alex023 2011/11/25 14:31:59
Antwort löschenBro, du hast 7 Punkte gegeben?
hoffman587 2011/11/25 16:17:24
Antwort löschen@Broda: Doofer Alien-Basher, de, Donny geb ich gleich den Hass-Note, ist auch so ein Machwerk. ;P
@Ich, du und alle, die ich nicht mehr kennen will: Ne, gigantische Disskusion ist das wirklich noch nicht, hab ja nicht mal Wagner aus dem Schrank geholt.
@alex: :P
Und nö. (Wozu noch gleich? Ähm, ach ja). Wie könnte ich denn? Geht doch gar nicht?;)
@gimly (ha!;P): Geg auf deinen Bauern-Berg, du hast vielleicht Allmachts-Fantasien. Opa hats noch drauf. Yeah. :)<- Drekszeichen, will nur freundlich sein. ;)
geheimer333 2011/11/25 18:32:56
Antwort löschen@hoffman: Du betreibst hier immer mehr Mobbing und erlangst größen Wahn man sollte dich einsperren und dir den Schaum vom Mund wischen ;D
hoffman587 2011/11/25 20:12:23
Antwort löschen@gedingsda(oderso)mitder3: <3, was ihr hier betreibt ist wohl kollektives Mobbing, das heißt übrigens Größenwahn(!). ;DD
;P
geheimer333 2011/11/25 20:25:08
Antwort löschenMeinen Namen in die Lächerlichkeitziehen und alle meine Vorlieben schlecht machen (Bauer)... Jaja! :D
alex023 2011/11/25 20:31:03
Antwort löschenMan, man ist ja schlimm hier :D
hoffman587 2011/11/25 20:47:51
Antwort löschenAber nicht so schlimm wie anderweitig. :)
geheimer333 2011/11/25 20:55:52
Antwort löschenGuck dir mal den Kommi von ihre-herrlichkeit bei Melancholia an alex :D
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hoffman587 2011/11/25 21:35:49
Antwort löschenBesser noch irgendwas von Hitmanski oder noch besser Vegas "Inception"-Kritik.
Broda 2011/11/26 12:25:05
Antwort löschenJo, Alex, hab ich. Hätten aber auch nur 5.5 werden können. War halt mit der letzten halben stunde sehr gnädig. ;) Wenn ich ihn mir nochmal ansehen sollte(Hoffi, bete das ich es nicht tue) verliert der sicherlich an Punkten. ^^
Crone 2011/11/10 18:00:41
Kommentar löschenErstens .
Ich beziehe mich hierbei auf die Blue Ray Alien Anthology Sammlung.
Wer den Film nicht kennt und nen Blue Ray Player hat. Unbedingt ansehen !
Ein Wahnsinn was man hierbei von einem Film der 1978 Erschienen ist herausgeholt hat. Satte Farben , Knackscharfes Bild und Toller Ton.
Nun Zum Film.
Ich begeistere mich Für die Alien Reihe seit Jahren habe auch die DVD Quadrilogy zuhause.
Nach meinem Meinung ist Sigourney Weaver in diesem Film die Beste Rolle was Ridley Scott aussuchen hat können :D
Der Film lebt von den Horror Elementen Action gobts in diesem Teil fast nicht. Die Farben Sounds etc. tragen zur unverwechselbaren Alien Atmosphäre bei.
Nach meiner Meinung ist der Film ein einziger Geniestreich selten so atemberaubende Kulissen und (für damalige Verhältnisse) Effekte gesehen.
Alles im Allen ist der Film trotz seines Alters ein echtes Erlebnis.
Kann ihm jedem empfehlen der nur ein klitzekleines Faible Für Science Fiction / Horror hat.
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Eraserhead 23 2011/11/03 17:30:46
Kommentar löschenNach Jahren endlich mal wieder gesehen, ich hatte ganz vergessen wie toll der Film ist.
Meiner Meinung nach ist Alien noch kein bisschen angestaubt und bietet immer noch Spannung und Atmosphäre im "High End-Bereich"
Doppel Plus Gut : )
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Chaosmacherin 2011/11/01 22:31:46
Kommentar löschenDas war also ein weitere Kultfilm von Ridley Scott und diesmal kann ich den Hype sogar verstehen.
Alien ist ein spannender Film, dem man sein Alter garnicht so anmerkt. Ich muss gestehen ab und an Probleme mit Kultfilmen zu haben, weil sie oft nichts weiter als ein Relikt ihrer Zeit sind. Alien ist da anders, er ist Zeitlos und weiß mich auch in dieser modernen Zeit zu unterhalten.
Es gibt wirklich modern anmutende Kamerafahrten, die die Spannung steigern. Auch die absolut unaufdringliche Musik trägt ihren Teil dazu bei.
Alle Darsteller bringen solide Leistungen und Frau Weaver war, wie sie hier zeigt, schon zu Beginn ihrer Karriere eine großartige Schauspielerin. Einziger nerviger Faktor in der Riege Veronica Cartwright als Lamberd. Gott, was für ein nerviger und unnützer, langweiliger Charakter! Ich schätze sie musste hier als Gegenstück zu Weaver fungieren, damit man auch noch eine Frau hat die nicht ganz so Taff ist.
Besonders das letzte drittel des Films hat es mir sehr angetan und mir Lust auf die andern Filme gemacht. Einglück habe ich mir gleich die Komplettbox zugelegt. :D
Ein Wegweisender Film des SciFi Generes, der heute weniger Staub angelegt hat als man vermute könnte. Für mich sicher keine glatte 10, aber auf keinen Fall weniger als eine 7,5 und damit sehenswert.
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HerrLehmann 2011/11/02 00:00:22
Antwort löschen"Besonders das letzte drittel des Films hat es mir sehr angetan und mir Lust auf die andern Filme gemacht." Dann mach dich mal auf die ein oder andere Enttäuschung gefasst :D
Chaosmacherin 2011/11/02 07:44:44
Antwort löschenMoviepilot hat mir bei den ersten 3 Teilen 7,5 und beim vierten 7 vorhergesagt :D Ich hoffe mal, dass es weniggstens in die Richtung geht ^^
Tjeorrmy 2011/10/31 17:56:44
Kommentar löschenFlaues Stäbchen ziehen, wer von der unbequemen und albernen Crew nun als nächstes die Löffel abgeben darf. Weaver's herumgehüpfe ist eine unzumutbare Qual, „Alien-Das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, eine verdorbene Pflaume. Das dann aber immerhin in einer feinen Hülle.
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Mr.Film 2011/10/31 18:08:49
Antwort löschenAch, wie kann man dich nicht lieb haben :)
stuforcedyou 2011/10/31 18:41:40
Antwort löschenIch weiß es ;)
hoffman587 2011/10/31 19:02:41
Antwort löschen:(
hoffman587 2011/10/31 19:02:59
Antwort löschenSchade...
JohnnyKee 2011/10/31 20:20:57
Antwort löschenGenau das ist bei Alien angesagt!
http://www.youtube.com/watch?v=Dxegl-QgJAc
_Garfield 2011/11/01 17:15:08
Antwort löschenImmer schön aufpassen, dass Wertungen nicht unrealistisch und sensationsgeil werden...
Tjeorrmy 2011/11/01 17:21:52
Antwort löschenKlappt's?
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_Garfield 2011/11/01 18:36:51
Antwort löschenDas will ich hoffen, sonst wird's schell langweilig.
Broda 2011/11/03 18:47:04
Antwort löschenBei dem Film ist die Punktzahl durchaus nachvollziehbar. Das Gelbe vom Ei ist der nämlich nicht.
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