Ist bisher mein zweiter Alien Film und ich fand ihn echt besser als z.b. den zweiten Teil in der Reihe. Mag zum einen auch daran liegen, dass der Film jetzt auch nicht ganz so viele Jahre auf dem Buckel hat, wie die anderen. Trotzdem hat mir der Film Spass gemacht und deshalb 7 Punkte.
Ich hoffe, das irgendwann noch einmal ein guter Alien-Film kommt. In dem man wieder Respekt vor diesen wundervollen Kreaturen bekommt. Ein Film, in dem sie wieder jene anmutigen, schrecklichen Wesen sind, den Hauch der Unerbittlichkeit und Fremde versprühend. - Nicht jene blassen, comichaften, skurrilen, jedoch nicht schrecklichen Abbilder ihres einstigen Selbst!
Alien - Die Wiedergeburt...
Ich muss ehrlich zugeben, dass Ich mich so sehr auf diesen letzten Teil gefreut habe, wel ich dachte hier kommt zum Abschluss bestimmt nochmal ein Oberhammer, wie in Alien - Das Unheimliche Wesen aus einer Fremden Welt (1979; 1) .
Nur leider hatte mich der Film bis zur letzten Viertelstunde nicht sehr mitgezugen, da ich ihn am Anfang -Ich betone extra "Anfang"- eigentlich sehr langweilig fand und der Film bzw. die Story garnicht so mitgerissen hatte.
Also im Großen und Ganzen, ein GUTER Film, der meiner Meinung nach das Original nicht übetrifft oder gleich auf ist.
"Okay, wen muss ich ficken, um von diesem Schiff runter zu kommen?"
Woran erkennt man eigentlich schlecht gemachte Filme, die eher trashig daher kommen, im Kern archaische B-Movies sind, diesen Aspekt aber irgendwie verleugnen wollen, per Optik zu dem noch gnadenlos aufpoliert und dann im nachhinein auf A-Level Blockbuster Niveau gehievt werden? Daran, das meistens gnadenlos schlecht spanisch gesprochen wird, wenn es mal wieder heißt: fühl dich wie zu Hause. Ein Paradebeispiel „dafür“ ist wohl der Dialog aus Alien – die Wiedergeburt, den man nach dem hören unmöglich wieder abstreifen kann: „Mi casa es su casa.“ Dabei müsste es heißen: „Mi casa es tu casa.“ Wie gut das es bis jetzt niemanden aufgefallen ist.
Nach der doch mittleren Katastrophe „Alien 3“ von David Fincher ließen sich die zuständigen Studios / Produzenten im Jahre 1997 nicht bitten und schlachteten das mittlerweile vor sich darbende „Alien Franchise“ bis zum geht nicht zu kommerziellen Zwecken aus. Wobei sie auch aus den Fehlern der Vergangenheit nicht bereit waren zu lernen. Und Jean Pierre Jeunet bekam die ehrenvolle Aufgabe übertragen, „Alien – die Wiedergeburt“ zu dem vierten, zwar insgesamt unterhaltsameren, trashigeren aber ebenso enttäuschenden Franchise Teil wie „Alien 3“ zu machen, denn wir heute allesamt nur übergehen können / wollen oder auch nicht. „Alien – die Wiedergeburt“ ist ein zwar phasenweise spaßiger, wenigstens nicht langweiliger Trashflick, der mit gelungener Optik glänzt und skurille Charaktere aufbietet, aber sich bereits deutlich von dem, was „Alien“ von Ridley Scott einst wirklich darstellte, nämlich ein Science Fiction Horror Szenario der Extra Klasse und einen wahrhaft epischen Film dazu, wirklich entfernt hat. Irgendwo zwischen Pop/Action Spektakel und nicht mehr ganz so schockierenden, dafür aber umso blutigeren Horroranleihen versucht Jeunet permanent so etwas wie eine inszenatorische Linie zu finden bzw. dem vierten Teil seinen unvermeidlichen Stempel mit frischen Ideen aufzudrücken.
Nun gut, der Einstieg in „Alien – die Wiedergeburt“ ist auch schon nicht ganz leicht zu verdauen, wenn man der vorgegebenem Logikloch folgen soll, da nach Ripleys Ableben 200 Jahre später noch DNA von ihr zu finden ist, aus der sie rekonstruiert / im Blade Runner Stil geklont wird. Das muss man erst mal sacken lassen. Zugang zum weiteren Verlauf wird man wohl nur finden, wenn man „Alien – die Wiedergeburt“ aus dem Blickwinkel des typischen No-Brainers und den dazugehörigen Elementen betrachtet.
Um Logik braucht man sich in „Alien – die Wiedergeburt“ einen Dreck zu scheren. Das dachte auch der Betrachter, der den vierten „Alien“ Ableger immerhin zu einem kommerziellen Erfolg werden ließ. Aber über Qualität lässt sich bekanntlich streiten. Befremdlich / gewöhnungsbedürftig ist auch, das „Ripley“ zu einer hybriden Lebensform aus Mensch und Alien heranwächst und deren Verhalten im krassen Gegensatz zu der „Ripley“ der Vorgänger Filme steht. Es stand doch in den Filmvorgängern noch deren Verhalten und Kritik gegenüber der Gesellschaft / die Rettung der Menschheit eindeutig im Vordergrund. Dieser Aspekt geht im Verlauf der Handlung zum Großteil flöten. Sigourney Weaver muss ein genetisches Mischwesen verkörpern, das nicht nur an geistiger, sondern auch körperlicher Schizophrenie“ leidet, sprich zwischen „beiden“ Spezies hin- und hergerissen ist, sich also auch zur menschlichen Gesellschaft hingezogen fühlt. Es ist verständlich, das sich so mancher Alien – Fan an der Stelle über die Blasphemie beschwert, dass die neue Ripley mit der alten auf Grund des Bruches (über fast die komplette Laufzeit) so gut wie gar nichts mehr zu tun hat. Es ist absolut verständlich. Man wollte wohl im Genre neue Wege beschreiten. Andererseits ist es Sigourney Weaver und der Qualität ihres Schauspiels wieder zu verdanken, das die ideologischen Zweifel im Hinblick auf ihre gespielte Rolle für den einen oder anderen doch zerstreut werden. Es bleibt aber ein fader und zwiespältiger Nachgeschmack übrig.
Und von den schauspielerischen Leistungen her bewegt sich der restliche Cast eher im überschaubaren Rahmen des Durchschnitts bis hin zum Totalausfall. Vor allem Ron Pearlman sorgt in der Rolle des Großschnauzenschmugglers Johner für die größte Diskrepanz. Mit seinen sexistischen Anmachsprüchen gegenüber der geklonten Ellen Ripley, seinen im übertragenen Sinne faustdicken Klöten, seiner Präsenz / seinem Charisma, seiner aber dann doch vorhandenen Cleverness / Verschrobenheit trifft er nicht den Geschmack eines jeden. Die Figur des Johnes bleibt Geschmacksabhängig und diskussionswürdig.
Dan Hedaya hingegen wirkt in seiner Rolle des General Perez nicht gerade authentisch, sondern fügt dem B-Movie Charme von „Alien – die Wiedergeburt“ ein dickes Ausrufezeichen hinzu. Seine Figur ist überzeichnet bis zur Schmerzgrenze und würde wohl eher in einer Groteske / Parodie durch die seltsamen schrägen Blicke und durch Aktionen wie das Schuhputzen als täglicher Routine eine gute Figur machen. Winona Ryder darf man ebenso gerne als deplatziert in ihrer Rolle betrachten. Sie ist nämlich zu keiner Zeit in der Lage, dem Betrachter in ihrer Rolle so etwas wie Esprit zu vermitteln. Und die Schauspielern J. E. Freeman und Brad Dourif werden als skrupellose Bordärzte gleich von Anfang an vom Script limitiert und zu nervigen Begleiterscheinungen degradiert, die so oder so irgendwann das zeitliche segnen! God bless them! Kim Flowers verfügt über ebenso wenig Präsenz in ihrer Rolle wie Winona Ryder und wird zum austauschbaren Opfer des Fremdorganismus degradiert. Was widerum auch für Michael Wincott gilt. Die größte Enttäuschung bleibt aber wohl, das man das Potenzial der Rolle von Dominique Pinon als an den Rollstuhl gefesselten Mechaniker Vriess nicht vollständig abgeschöpft hat. Erst wird er zum stumpfenden, immerhin witzigen Wortgefechte wechselnden Sidekick von Ron Pearl degradiert, nur um später ebenso eindimensional das zeitliche zu segnen.
Positiv hervorzuheben sind einige tolle Ideen in Form gelungener Action Einlagen wie die obligatorische Unterwasserverfolgungssequenz mit dem Fremdorganismus, die Einlage des Basketballspiels und des daraufhin resultierenden Showdowns. Der unterlegt Score mutet passabel, aber nicht herausragend an. Und auch die Aliens selbst bekommen einen schlabbrigeren Look als im Vorläufer verpasst, wirken durch ihr Sabbern und Schmatzen ebenso Furcht einflössend wie in den Vorgängern Nummer 1 bzw. 2, und sie sind zweifelsfrei technisch gut animiert. Tom Woodruf Junior und Co. haben ganze Arbeit geleistet. Wobei sie kurz vor dem Showdown und auch beim befremdlichen Finale (auch dank der Hilfe der Scriptwriter) wieder deutlich über die gesetzten Ziele hinausschießen, etwas nie dagewesenes visuell greifbar zu machen. . Eine Ripley als Alien/Mensch Hybrid mutet ja bereits befremdlich an, aber das es ihr auch noch möglich ist, mit der „Alien Königin“ den Geschlechtsakt zu vollziehen (nicht mit ihr zu schmusen, wie es oft zu vernehmen ist), überspannt den Bogen an Skurrilität doch deutlich. Und als Ergebnis tritt eine lächerliche Kreuzung aus Alien und Mensch noch im Kindesalter (mit menschlichem Schädel) zu Tage, die mitsamt wegfliegenden Gedärmen(!!) im Finale eliminiert wird. Daran hat man schwer zu schlucken Der Trash/Gore Faktor wird in den entsprechenden Szenerien in ungeahnte Höhen geschraubt und mutet schon geschmacklos an. Im Endeffekt bremst man sich auf dem Weg zu einem richtigem gutem Alien Vertreter wieder selbst aus.
Fazit: „Alien – die Wiedergeburt“ bleibt im Kern so immer noch ein schlichtes, mit Härte versehenes B-Movie. Ridley Scott und andere Zuständige wussten in „Alien – das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, wie man einen eigentlichen B-Moviestoff in Punkto Inhalt, Schauspiel, Optik, Spannung, der vorliegenden Geschichte etc. komplett umstrukturiert und auf ein hohes Niveau hebt, ohne sich zu blamieren. Jean Pierre Jeunet gelingt dies aber nur in optischer wie actiontechnischer Hinsicht. Und das zu Grunde liegende Potenzial von „Alien – die Wiedergeburt“ wird deutlich verschenkt. Sei es wie es ist.
Am Ende bleibt nur ein strittiger Film, also weder Fisch noch Fleisch übrig. Und kein würdiger Alien Film. Denn das Alien Franchise stirbt mit „Alien – die Wiedergeburt.“
"Ich dachte Sie seien tot ..." - "Das höre ich in letzter Zeit immer öfter."
Ripleys Muttergefühle und Winona Ryders Mitwirken sind zwar äußerst gewöhnungsbedürftig, aber dafür stellt der blutigste Alien-Teil einen verhältnismäßig würdigen Abschluss der Quadrologie dar, nachdem zuvor ausgerechnet David Fincher seinen Beitrag komplett vermasselt hatte.
In diesem Punkt darf man aber natürlich unterschiedlicher Auffassung sein, da sich die jeweiligen Teile in allen Belangen unterscheiden. Somit ist jeder einzelne für sich recht speziell geartet und es werden daher die unterschiedlichsten Geschmäcker bedient.
Als das eigentliche Highlight des letzten Teils, würde ich jedenfalls die finale Alien-Hackfleisch-im-All-Sequenz bezeichnen – hat mir richtig gut gefallen! ;O)
Ich weiss nicht recht... irgendwie mag ich das Teil. Die Idee, Ripley als Klon wieder auferstehen zu lassen, ist genauso abgedreht und trashig wie die Umsetzung. Von Anfang an schwingt ständig diese herrlich enthemmte "Jetzt-kommts-auch-nicht-mehr-drauf-an"-Stimmung mit: Was solls? Der dritte Teil hat die Saga sowieso schon geschändet, jetzt lasst uns doch wenigstens noch einmal ein bisschen Spass haben!
Und tatsächlich, ich hatte Spass. Klar, es gibt kaum eine Figur, die einem nicht mächtig auf den Sack geht, angefangen bei dem, was aus der einstmals so sympathischen Ellen Ripley wurde. Aber ich war sowieso schon immer für die Aliens. Die Jeunet-Optik ist natürlich ebenfalls nicht jedermanns Sache, passt jedoch perfekt zum schrägen Grundton dieser "Wiedergeburt". Alles in allem funktioniert der Film wesentlich besser als der misslungene dritte Teil, weil er sich traut, der Reihe etwas Neues hinzuzufügen, ohne dabei sich selbst oder die Vorgänger allzu ernst zu nehmen.
Fincher hatte es verkackt und Jeunet machte das Beste draus- also was solls? Spassig ist es allemal.
Nun habe ich den gelungenen Abschluss der "Alien Saga" schon mehrmals gesehen und werde ihn mir wohl noch öfter anschauen.
Warum?
Obwohl der 3.Teil eindeutig seine Momente hat, blieb er doch als Schluss unbefriedigend.
Jeunet zeigt - wenn auch mit grotesker Hirnverrenkung: zur Fortpflanzung fähiger Mensch/Alien-Klon - wer das eigentlich Böse verkörpert:
die skupelose Wissenschaftsgier, die sich zum Glück so grandios selbstüberschätzt und selbst vernichtet.
Wenn man die Anfangsskepsis überwindet bleibt für mich Resurrection das absolute Highlight, Jeunet kümmert sich wenig um seine respektablen Vorgänger und schafft ein neues Meisterwerk, das ein mögliches Finale bildgewaltig und glaubwürdig rüberbringt.
Mir gefällt Ripley sowohl mit ihren neuen Alienkräften, wie auch mit dem Mitgefühl gegenüber den grausam gescheiterten Klonvorgängern einfach super ... und die letzte Entscheidung zugunsten des Lebens gegen die zerstörerisch, abartige Ausgeburt der wissenschaftsgier ... chapeau :)
Der Rest passt für mich einfach und zieht mich immer wieder in seinen Bann.
Dieser Film ist eindeutig der schlechteste "Alien"-Film den es bisher gab. Ja meiner Meinung nach sogar noch schlechter als die Alien vs. Predator Filme. Übrigens verstehe ich auch nicht, warum Alien³ ständig so schlecht gemacht wird. Zumindest die Director's Cut- Version ist Klasse. Die schlimmste Szene im 4. Film ist meiner Meinung nach, als Ripley eins der Aliens einfach so mit einem Schuss in den Kopf tötet. Wer dachte in Aliens wären die Aliens zu leicht gestorben, der wird hier eines besseren belehrt.
Die schlimmste Szene im 4. Film ist meiner Meinung nach, als Ripley eins der Aliens einfach so mit einem Schuss in den Kopf tötet. Wer dachte in Aliens wären die Aliens zu leicht gestorben, der wird hier eines besseren belehrt.
hihi, da ist mein eigentlicher Kommentar wohl verschwunden, ich hatte Dich zitiert und geschrieben:
Ist mir gar nicht aufgefallen, entweder wirklich ein Fehler oder Haltbarkeit ist durch das Klonen nicht mehr die, die sie mal war.
Tut mir jedenfalls keinen Abbruch, für mich ist Resurrection der beste Teil der Serie!
Mir fällt grad auf, dass ich wie ich glaub n bisschen mit meiner bewertung übertrieben hab. so schlecht war der Film auch wieder net, nur im Vergleich zu den anderen. Für sich genommen werd ich das noch mal bewerten. Irgendwann wenn ich lust hab.
Jean-Pierre Jeunets "Alien - Die Wiedergeburt" ist die 3. Fortsetzung des Meisterwerks "Alien - Das unheimliche blablabla.." und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen! Ich erwartete einen Fehlversuch, eine im dritten Teil ausgestorbene Filmreihe wiederzubeleben. Doch das ist er meiner Meinung nach keineswegs: Im vierten Teil steckt wieder richtig viel Qualität, Jeunet bewegte sich mit diesem Werk wieder in die richtige Richtung zur Klasse des ersten Teils hin.
Der Film beginnt erstmal sehr interessant: Es wird versucht, das Alien zu zähmen und es so für einen guten Zweck zu benutzen. Dabei stellt sich heraus, dass die Kreatur rasend schnell lernt, ja sie lernt später sogar den roten Knopf selber zu bedienen(-;
Sigourney Weaver spielt wie in der ganzen Filmreihe wieder überragend, und als Klon von Ripley kann sie sich richtig austoben. Angehaucht von schwarzem Humor findet "Alien - Die Wiedergeburt" einen neuen Stil, die Geschichte sehr sehenswert fortzusetzen, am Schluss wird der Film sogar noch ein wenig trashig, das gefiel mir sehr. Und trotz einigen kleinen Längen, vielleicht auch zwei bis drei Logiklöcher, schafft es der Film problemlos Spannung aufzubauen. Die Charaktere gefielen mir auch sehr, ohne klischeehaftig zu sein, sind sie alle sehr verschieden und bringen ihre eigene Note in den Film mit.
Also ich fand's ausgezeichnet. Doch auch der vierte Teil kann den ersten auf keinen Fall vom Thron stossen. Den die brutalen Kreaturen unterhielten mich eher, als dass sie mir Angst einflössten. Aber der Filmtitel hält auf jeden Fall, was er verspricht.
Interessant in was die Aliensage ausgeartet ist, wenn man diesen Teil mit dem Ersten vergleicht, wo es nur ein Schiff, ein halbes Dutzend Personen und nur ein einziges Vieh gab. Wie der Dritte ist der vierte Ableger auch recht... speziell.
1. Optik
An der visuellen Perfektion vom Dritten Teil kommt >Alien - die Wiedergeburt< zwar nicht ran, aber dennoch sind die Bilder sehr stimmig und in einem guten orange/braunen Ton gehalten, der eine dreckige Stimmung aufbaut. Die Raumschiffe und Effekte sind auch ordentlich und es gibt einige kleine Kameraspielereien, wie z.B. das mit der Granate. Die Aliens haben auch weiterhin ihre bösartige Schönheit behalten und kommen schnell und elegant rüber.
2. Musik
Vom Originalsoundtrack vom ersten Teil ist nur ein enziger Score geblieben, doch die Musik ist weiterhin antreibend, spannend und geht gut ins Ohr. Wirklich von dem typischen Horrorsoundtracks hebt er sich nicht ab, aber das kann man hier verschmerzen.
3. Inhalt
Die Grundidee ist, na ja, interessant. Auch die eigentliche Story ist relativ gut und hat keine all zu viele Regiefehler.
Von den Charakteren kommen sehr viele flach rüber, während andere wie Riplay oder Call (die mit den großen Augen) doch recht gut ausgearbeitet sind und sogar mit Überraschungen punkten.
Die Crew des Söldnerschiffes ist fast schon stereotypisch (besonders der große, narbige Kerl), sorgen aber durchaus für heitere Momente. Auch dieses >Thank you< zum Schluss ist einfach göttlich.
Was die Atmosphäre und der Spannungsbogen anbelangt ist der Film durchaus in der höheren Liga anzusiedeln. Es gibt kaum langweilige Stellen und die Flucht von dem großen Militärschift ist actiongeladen und streckenweise wirklich sehr gut in Szene gesetzt, wie beispielsweise die Tauchstation.
Die Aliens sieht man diesmal etwas früher als in den vorherigen Werken und sind diemsal auch präsenter als im Dritten, wo das Vieh ja kaum eine große Rolle gespielt hat. Wie Teil 2 ist auch Nummer 4 eher auf Action und nicht auf Horror ausgelegt.
Über was man diskutieren könnte ist diese doch sehr überflüssige Freakshow und dieses >Etwas< gegen Ende. Man, war das hässlich und grob. Wieso mussten die Macher so ein bescheuertes Monster von der Leine lassen? Die normalen schwarzen Aliens sind ja sowas von stylischer als dieser Klotz. Sein Abgang war abe zumindest relativ geil - um es mal profan zu sagen.
4. Fazit
Unterm Strich ein würdiger Abschluss der Sage. Das Design ist gut, die Story ist nicht zu platt und die Action kann man auch als positiv vermerken.
Es gibt zwar Stellen, bei denen man denkt, was der Regiesseur sich dabei gedacht haben könnte - aber sonst ist >Alien - die Wiedergeburt< ein gelungener Sci-Fi-Film
Im Grunde hat jeder Teil der Sage seine Qualitäten und da jeder davon in einer anderen Ära und von einem anderen Regiesseur gemacht wurde, haben sie gesamt gesehen doch eine recht hohe Fazination. Alle vier Teile sind besonders und einzigartig.
Ich wollte mal diese Worte noch am Schluss dranhängen.
Das Riesenproblem des Films ist, dass die Produzenten unbedingt Ripley mit einbauen wollten und so dieser ganze Cloning Unsinn enstand.
Ripley kann also geclont werden und somit könnte dies genausogut der 6,8 oder 12. Teil sein. Denn Ripley kann ja immer wieder geclont werden, ist also quasi unsterblich. Warum dann noch mitfiebern?
Ein kompletter Neustart der Serie, mit neuen Charakteren wäre wohl klüger gewesen.
Ripley ist ja auch mehrfach geklont worden :)
Ich sehe Jeunets eigentlich insgeheim auch als zu verspielt an. Jeunet ist sowieso für seine Surrealismen und seiner Stammschauspielerschaft bekannt, und hätte ich im Alter von zarten 16 Jeunet gekannt, hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt, und das von Scott, Cameron und Fincher nichts mehr zu finden sein wird.
Pluspunkte sind aber eine knuffig-niedliche Winona Ryder und Ron Perlman samt ein wenig Giger-Alien-Action.
Das Hybrid-Alien war allerdings too much!!!
Im Großen und Ganzen kann ich deine Punktevergabe aber nachvollziehen.
Alien - Die Wiedergeburt. - Eine bodenlose BLASPHEMIE! Jean-Pierre Jeunet ist ein wunderbarer Regisseur, der eine eigene Form der Ästhetik besitzt... - die im Alien-Universum allerdings so fehl am Platze ist wie Benzin während eines Brands. Die skurrilen Charaktere und die Jeneut-Farben haben für mich die wundervoll bedrohliche, kalte Atmosphäre des Alien-Universums zerstört! Ich kann wirklich JEDEM Teil etwas abgewinnen, außer DIESEM. Dieser Teil macht mich einfach nur wütend. - Wütend, dass so sorglos und leichtfertig mit dem Thema "Alien" umgegangen wird! Ich weiß nicht, was H.R. Giger dazu sagen würde. Vermutlich nicht das, was ich hören wollen würde. Aber ich nutze einfach einmal die Gelegenheit, auf diesem Weg meiner abgrundtiefen Empörung Luft zu machen!
-Spoiler-
" 'Sie hatten schonmal was mit dem Viech zu tun?' 'Ja.' 'Was ist passiert?' 'Ich starb.' "
Was hat "Alien - Die Wiedergeburt" mit "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt" zu tun? Naja... Die gleichen Viecher, Sigourney Weaver, Schockeffekte, immer noch im All.
Jetzt zum wichtigerem Punkt was ist anders? Ripley ist tot, aber sie wurde geklont, damit sie die Alienkönigin gebären kann. Sie überlebt die Operation, aber es gibt so ein paar Nebenwirkungen... Sie ist jetzt selber eine Art Alien, also nicht das sie so aussieht (wie bei ein paar voherigen Klonen), aber sie hat dessen Eigenschaften, zum Beispiel wird ihr Blut zur Säure und für einen Menschen ist sie unbesiegbar. Das klingt zwar bescheuert, ist aber so abgedreht, dass es unglaublich gut unterhält.
Außerdem wird ein neues Superalien geboren, welches offensichtlich das "Kind" von Ripley ist. Es ist schon lustig zu sehen, wie die Hauptfigur eine totenkopfartige Version, von ihrem Erzfeind umarmt. Der Film hat auch viel mehr Splattermomente, das Superalien zerfetzt nämlich gern die Köpfe von anderen, es wundert mich, dass der Film noch ab 16 ist...
Achja, da gibt es noch eine zweite Hauptdarstellerin, die beste Partnerin die Ripley je hatte: Call, gespielt von Wionna Ryder.
Für mich der zweitbeste der Reihe, mir gefällt dieses Abgedrehte einfach, aber das ist wohl Geschmackssache.
verstehe ich auch nicht, teil zwei hat die aliens nicht gerade als unbesiegte biester dargestellt die sie laut teil 1 ja sein sollen, in teil 4 sind die ja wenigstens clever
Die ganze Aussgangssituation ist leider schonmal total hanebüchen. Wieso sollte im Ripley-Klon auch der Alienembryo noch enthalten sein? Dazu verkommt Ripley dann auch noch zu einer Witzfigur mit Superkräften. Oh mann...
Der Film hat durchaus auch seine guten Stellen und ist ingesamt gesehen auch sehr kurzweilig. Hätte Teil 4 - obwohl immer dieser Unsinn mit Über-Ripley mitschwingt - beinahe auch besser bewertet als Teil 3. Doch dann kommen noch die letzten 20 Minuten. Hier entfernt sich der Film so krass von den großartigen ersten beiden und wird einfach total bekloppt.
Ich will aber mit etwas positivem abschließen, also erwähne ich noch die wirklich gelungenen Creature-Designs.
Im Übrigen distanziert sich Drehbuchautor Joss Whedon von dem Film. Er sagt, sie haben nicht nur das Ende seines Drehbuchs geändert, sondern einfach alles komplett falsch umgesetzt, sodass der Film in seinen Augen nicht anschaubar ist:
"They did everything wrong that they could possibly do. There’s actually a fascinating lesson in filmmaking, because everything that they did reflects back to the script or looks like something from the script, and people assume that, if I hated it, then they’d changed the script...but it wasn’t so much that they’d changed the script; it’s that they just executed it in such a ghastly fashion as to render it almost unwatchable."
War damals der erste Teil der Reihe, den ich im Fernsehen gesehen hatte, und fand ihn richtig gut. Einige Jahre später und mit Kenntnis der Vorgänger verblasst dieser im Angesicht der vorrangegangenen Filme, ist aber immer noch oberes Mittelmaß, wie ich finde. Dass Ripley sich, nachdem sie die Teile zuvor so gegen das Alien gekämpft und es als ihren ärgsten Feind und Alptraum angesehen hatte, nun mit ihm quasi zusammentut, zumindest Symphatien für das Wesen entwickelt, finde ich etwas unrealistisch und befremdlich. Für manch andere mag das aber auch ein großer Pluspunkt sein, hier gehen wohl die Meinungen auseinander. Aber ich bezweifel, dass, selbst wenn sie eines der Dinger in sich trägt, man so große Muttergefühle für etwas entwickeln kann, was erstens tödlich und zweitens nicht mal der eigenen Spezies angehörig ist. Das wirkt auf mich mehr gewollt als wirklich logisch. Dennoch hat der Film einige tolle Momente, zum Beispiel die Alienkönigin, die hier wieder einen Auftritt hat, sowie das Alienbaby, das mir am Ende (Fenster) richtig leid getan hat^^. Wie ich schon bei den vorherigen Teilen geschrieben habe, hat jeder Alienteil seinen eigenen Charme und Stil...diesem hier wird unter anderem vorgeworfen, dass er sich zu nahe am Mainstream bewegt mit seinen "coolen" Charakteren und Sprüchen, aber ich finde, das geht noch in Ordnung, da jeder Regisseur "seinem" Teil der Reihe seinen eigenen Stempel aufgedrückt hat, und somit auch Abwechslung zwischen den Filmen aufkommt...und mir dadurch die Reihe als Gesamtes auch so symphatisch macht.
Zum Abschluss der Alien-Saga fuhr Jean-Pierre Jeunet die Zahl der Aliens nochmals hoch, erhöhte drastisch den Splatterfaktor und weiß damit durchaus zu unterhalten. Das liegt in erster Linie an der flotten Inszenierung, welche den Zuschauer nicht lange mit belangloser Handlung langweilt, sondern mit handfesten Action-Sequenzen beglückt, sich dabei aber zu keinem Zeitpunkt zu ernst nimmt. Dass Jeunet's Alien-Finale nicht mit authentischen Dialogen, ambivalenten Charakteren und einem halbwegs intelligenten Plot daher kommen würde, war bis auf ein paar verblendeten Fan-Boys sicher jedem bewusst und daher enttäuscht Alien 4 auch zu keiner Sekunde. Hier werden keine Gefangenen gemacht und wer über die unzähligen Schwächen, welche „Alien – Resurrection“ zweifelsfrei aufweist, hinwegsehen kann, wird für 111 Minuten einen sehr unterhaltsamen Abschluss der Alien-Reihe zu sehen bekommen...
Starker Schlusspunkt der Saga. Trotz des gegenüber den Vorgängern erhöhten Gore-Faktors, ein an vielen Stellen fast schon zärtliches Drama, dass die Frage nach den wahren Monstern in den Mittelpunkt seiner Erzählung stellt. Optisch zwischen Trash und Arthauskino gelegen, ist es stets ein Genuss, die unverkennbare Handschrift Jeunets (diesmal mit Darius Khondjii hinter der Kamera) in Kombination mit der Alien-Story zu erleben. Dazu gesellt sich ein starker Cast mit Jeunets Lieblingen Dominique Pinon und Ron Perlman und einer starken und zwischen den Arten hin- und hergerissenen Sigourney Weaver, die dem Plot gleichzeitig Selbstironie als auch den nötigen Ernst verleihen.
Tatsächlich ist 'Alien - die Wiedergeburt' im Gegensatz zu Teil 3 wieder ein absolut sehenswerter Sci-Fi-Actioner. Viel Sigourney Weaver, viel Ron Perlman und noch mehr Aliens, so können Filme Spass machen.
Zwar lahmen die ersten 30 Minuten gewaltig, anschließend bekommt der Zuschauer jedoch viele sehr gelungene, trashige Effekte, tolle Figuren und einen haufen wiederwertiger Aliens geboten. Zudem ist der Film sehr zitatenreich, sodass man nicht darum herum kommt sich bei Sprüchen wie "Du hast dieses Vieh getötet und dabei gehört es zu deiner eigenen Rasse!" - "Es war mir im Weg." oder "Hör mal zu Kleiner, du kriegst jetzt meinen Zugangscode. Er lautet: L.M.A.A." wegzuschmeißen.
Der letzte Teil der 'Alien'-Saga ist somit hirnlos, aber nimmt sich zu keinem Zeitpunkt zu ernst. Das macht folglich Spass und wenn der Film dann sogar eine tolle Wendung und Aliens am laufenden Band zu bieten hat, dann kann ich nur resümieren, dass Regisseur Jean-Pierre Jeunets Rechnung voll aufging. Er legt von Anfang nicht Wert darauf, das Niveau der ersten beiden Teile zu erreichen, sondern hat etwas komplett eigenes geschaffen.
Fazit: Jeunets Experiment ist gelungen, er hat das Franchise doch noch vor dem kompletten Untergang gerettet.
Alien - Die Wiedergeburt - Kritik
US 1997 Laufzeit 105 Minuten, FSK 16, Horrorfilm, Science Fiction-Film, Kinostart 27.11.1997
Kritiken (1) — Film: Alien - Die Wiedergeburt
Stryke: inderzange.de
Kommentar löschenIst bisher mein zweiter Alien Film und ich fand ihn echt besser als z.b. den zweiten Teil in der Reihe. Mag zum einen auch daran liegen, dass der Film jetzt auch nicht ganz so viele Jahre auf dem Buckel hat, wie die anderen. Trotzdem hat mir der Film Spass gemacht und deshalb 7 Punkte.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht 7 Antworten
synthax 2009/10/02 17:12:53
Antwort löschendann schau dir erstmal den ersten an. ausserdem ist teil zwei doch um welten besser.
KlohauZ 2010/03/08 18:06:34
Antwort löschen/sign
TenseIntense 2011/03/10 20:58:15
Antwort löschenTeil 2 wischt mit dem 4ten den Boden auf. Meine Meinung ;)
Oberlaender 2011/03/12 15:50:23
Antwort löschenDem stimme ich zu! ;-)
JAYonly 2011/07/08 22:41:08
Antwort löschenKennt nicht alle Alienfilme, schaut einen neuen Teil vor den alten, und sowas nennt sich Kritiker?
Alle 7 Antworten zeigen
Hieronymus 2011/08/19 03:28:54
Antwort löschenIch hoffe, das irgendwann noch einmal ein guter Alien-Film kommt. In dem man wieder Respekt vor diesen wundervollen Kreaturen bekommt. Ein Film, in dem sie wieder jene anmutigen, schrecklichen Wesen sind, den Hauch der Unerbittlichkeit und Fremde versprühend. - Nicht jene blassen, comichaften, skurrilen, jedoch nicht schrecklichen Abbilder ihres einstigen Selbst!
RX1 2011/10/19 20:57:24
Antwort löschen@TenseIntense: sicher 30% aller Filme auf diesem Planeten können mit dem 4ten Teil der Reihe den Boden aufwischen.
Kommentare (90) — Film: Alien - Die Wiedergeburt
Kommentar schreibenElmStreet84 2012/02/01 18:22:35
Kommentar löschenAlien - Die Wiedergeburt...
Ich muss ehrlich zugeben, dass Ich mich so sehr auf diesen letzten Teil gefreut habe, wel ich dachte hier kommt zum Abschluss bestimmt nochmal ein Oberhammer, wie in Alien - Das Unheimliche Wesen aus einer Fremden Welt (1979; 1) .
Nur leider hatte mich der Film bis zur letzten Viertelstunde nicht sehr mitgezugen, da ich ihn am Anfang -Ich betone extra "Anfang"- eigentlich sehr langweilig fand und der Film bzw. die Story garnicht so mitgerissen hatte.
Also im Großen und Ganzen, ein GUTER Film, der meiner Meinung nach das Original nicht übetrifft oder gleich auf ist.
Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten
blockbusterandmore 2012/01/12 21:47:49
Kommentar löschen"Okay, wen muss ich ficken, um von diesem Schiff runter zu kommen?"
Woran erkennt man eigentlich schlecht gemachte Filme, die eher trashig daher kommen, im Kern archaische B-Movies sind, diesen Aspekt aber irgendwie verleugnen wollen, per Optik zu dem noch gnadenlos aufpoliert und dann im nachhinein auf A-Level Blockbuster Niveau gehievt werden? Daran, das meistens gnadenlos schlecht spanisch gesprochen wird, wenn es mal wieder heißt: fühl dich wie zu Hause. Ein Paradebeispiel „dafür“ ist wohl der Dialog aus Alien – die Wiedergeburt, den man nach dem hören unmöglich wieder abstreifen kann: „Mi casa es su casa.“ Dabei müsste es heißen: „Mi casa es tu casa.“ Wie gut das es bis jetzt niemanden aufgefallen ist.
Nach der doch mittleren Katastrophe „Alien 3“ von David Fincher ließen sich die zuständigen Studios / Produzenten im Jahre 1997 nicht bitten und schlachteten das mittlerweile vor sich darbende „Alien Franchise“ bis zum geht nicht zu kommerziellen Zwecken aus. Wobei sie auch aus den Fehlern der Vergangenheit nicht bereit waren zu lernen. Und Jean Pierre Jeunet bekam die ehrenvolle Aufgabe übertragen, „Alien – die Wiedergeburt“ zu dem vierten, zwar insgesamt unterhaltsameren, trashigeren aber ebenso enttäuschenden Franchise Teil wie „Alien 3“ zu machen, denn wir heute allesamt nur übergehen können / wollen oder auch nicht. „Alien – die Wiedergeburt“ ist ein zwar phasenweise spaßiger, wenigstens nicht langweiliger Trashflick, der mit gelungener Optik glänzt und skurille Charaktere aufbietet, aber sich bereits deutlich von dem, was „Alien“ von Ridley Scott einst wirklich darstellte, nämlich ein Science Fiction Horror Szenario der Extra Klasse und einen wahrhaft epischen Film dazu, wirklich entfernt hat. Irgendwo zwischen Pop/Action Spektakel und nicht mehr ganz so schockierenden, dafür aber umso blutigeren Horroranleihen versucht Jeunet permanent so etwas wie eine inszenatorische Linie zu finden bzw. dem vierten Teil seinen unvermeidlichen Stempel mit frischen Ideen aufzudrücken.
Nun gut, der Einstieg in „Alien – die Wiedergeburt“ ist auch schon nicht ganz leicht zu verdauen, wenn man der vorgegebenem Logikloch folgen soll, da nach Ripleys Ableben 200 Jahre später noch DNA von ihr zu finden ist, aus der sie rekonstruiert / im Blade Runner Stil geklont wird. Das muss man erst mal sacken lassen. Zugang zum weiteren Verlauf wird man wohl nur finden, wenn man „Alien – die Wiedergeburt“ aus dem Blickwinkel des typischen No-Brainers und den dazugehörigen Elementen betrachtet.
Um Logik braucht man sich in „Alien – die Wiedergeburt“ einen Dreck zu scheren. Das dachte auch der Betrachter, der den vierten „Alien“ Ableger immerhin zu einem kommerziellen Erfolg werden ließ. Aber über Qualität lässt sich bekanntlich streiten. Befremdlich / gewöhnungsbedürftig ist auch, das „Ripley“ zu einer hybriden Lebensform aus Mensch und Alien heranwächst und deren Verhalten im krassen Gegensatz zu der „Ripley“ der Vorgänger Filme steht. Es stand doch in den Filmvorgängern noch deren Verhalten und Kritik gegenüber der Gesellschaft / die Rettung der Menschheit eindeutig im Vordergrund. Dieser Aspekt geht im Verlauf der Handlung zum Großteil flöten. Sigourney Weaver muss ein genetisches Mischwesen verkörpern, das nicht nur an geistiger, sondern auch körperlicher Schizophrenie“ leidet, sprich zwischen „beiden“ Spezies hin- und hergerissen ist, sich also auch zur menschlichen Gesellschaft hingezogen fühlt. Es ist verständlich, das sich so mancher Alien – Fan an der Stelle über die Blasphemie beschwert, dass die neue Ripley mit der alten auf Grund des Bruches (über fast die komplette Laufzeit) so gut wie gar nichts mehr zu tun hat. Es ist absolut verständlich. Man wollte wohl im Genre neue Wege beschreiten. Andererseits ist es Sigourney Weaver und der Qualität ihres Schauspiels wieder zu verdanken, das die ideologischen Zweifel im Hinblick auf ihre gespielte Rolle für den einen oder anderen doch zerstreut werden. Es bleibt aber ein fader und zwiespältiger Nachgeschmack übrig.
Und von den schauspielerischen Leistungen her bewegt sich der restliche Cast eher im überschaubaren Rahmen des Durchschnitts bis hin zum Totalausfall. Vor allem Ron Pearlman sorgt in der Rolle des Großschnauzenschmugglers Johner für die größte Diskrepanz. Mit seinen sexistischen Anmachsprüchen gegenüber der geklonten Ellen Ripley, seinen im übertragenen Sinne faustdicken Klöten, seiner Präsenz / seinem Charisma, seiner aber dann doch vorhandenen Cleverness / Verschrobenheit trifft er nicht den Geschmack eines jeden. Die Figur des Johnes bleibt Geschmacksabhängig und diskussionswürdig.
Dan Hedaya hingegen wirkt in seiner Rolle des General Perez nicht gerade authentisch, sondern fügt dem B-Movie Charme von „Alien – die Wiedergeburt“ ein dickes Ausrufezeichen hinzu. Seine Figur ist überzeichnet bis zur Schmerzgrenze und würde wohl eher in einer Groteske / Parodie durch die seltsamen schrägen Blicke und durch Aktionen wie das Schuhputzen als täglicher Routine eine gute Figur machen. Winona Ryder darf man ebenso gerne als deplatziert in ihrer Rolle betrachten. Sie ist nämlich zu keiner Zeit in der Lage, dem Betrachter in ihrer Rolle so etwas wie Esprit zu vermitteln. Und die Schauspielern J. E. Freeman und Brad Dourif werden als skrupellose Bordärzte gleich von Anfang an vom Script limitiert und zu nervigen Begleiterscheinungen degradiert, die so oder so irgendwann das zeitliche segnen! God bless them! Kim Flowers verfügt über ebenso wenig Präsenz in ihrer Rolle wie Winona Ryder und wird zum austauschbaren Opfer des Fremdorganismus degradiert. Was widerum auch für Michael Wincott gilt. Die größte Enttäuschung bleibt aber wohl, das man das Potenzial der Rolle von Dominique Pinon als an den Rollstuhl gefesselten Mechaniker Vriess nicht vollständig abgeschöpft hat. Erst wird er zum stumpfenden, immerhin witzigen Wortgefechte wechselnden Sidekick von Ron Pearl degradiert, nur um später ebenso eindimensional das zeitliche zu segnen.
Positiv hervorzuheben sind einige tolle Ideen in Form gelungener Action Einlagen wie die obligatorische Unterwasserverfolgungssequenz mit dem Fremdorganismus, die Einlage des Basketballspiels und des daraufhin resultierenden Showdowns. Der unterlegt Score mutet passabel, aber nicht herausragend an. Und auch die Aliens selbst bekommen einen schlabbrigeren Look als im Vorläufer verpasst, wirken durch ihr Sabbern und Schmatzen ebenso Furcht einflössend wie in den Vorgängern Nummer 1 bzw. 2, und sie sind zweifelsfrei technisch gut animiert. Tom Woodruf Junior und Co. haben ganze Arbeit geleistet. Wobei sie kurz vor dem Showdown und auch beim befremdlichen Finale (auch dank der Hilfe der Scriptwriter) wieder deutlich über die gesetzten Ziele hinausschießen, etwas nie dagewesenes visuell greifbar zu machen. . Eine Ripley als Alien/Mensch Hybrid mutet ja bereits befremdlich an, aber das es ihr auch noch möglich ist, mit der „Alien Königin“ den Geschlechtsakt zu vollziehen (nicht mit ihr zu schmusen, wie es oft zu vernehmen ist), überspannt den Bogen an Skurrilität doch deutlich. Und als Ergebnis tritt eine lächerliche Kreuzung aus Alien und Mensch noch im Kindesalter (mit menschlichem Schädel) zu Tage, die mitsamt wegfliegenden Gedärmen(!!) im Finale eliminiert wird. Daran hat man schwer zu schlucken Der Trash/Gore Faktor wird in den entsprechenden Szenerien in ungeahnte Höhen geschraubt und mutet schon geschmacklos an. Im Endeffekt bremst man sich auf dem Weg zu einem richtigem gutem Alien Vertreter wieder selbst aus.
Fazit: „Alien – die Wiedergeburt“ bleibt im Kern so immer noch ein schlichtes, mit Härte versehenes B-Movie. Ridley Scott und andere Zuständige wussten in „Alien – das unheimliche Wesen aus einer fremden Welt“, wie man einen eigentlichen B-Moviestoff in Punkto Inhalt, Schauspiel, Optik, Spannung, der vorliegenden Geschichte etc. komplett umstrukturiert und auf ein hohes Niveau hebt, ohne sich zu blamieren. Jean Pierre Jeunet gelingt dies aber nur in optischer wie actiontechnischer Hinsicht. Und das zu Grunde liegende Potenzial von „Alien – die Wiedergeburt“ wird deutlich verschenkt. Sei es wie es ist.
Am Ende bleibt nur ein strittiger Film, also weder Fisch noch Fleisch übrig. Und kein würdiger Alien Film. Denn das Alien Franchise stirbt mit „Alien – die Wiedergeburt.“
"Ich dachte Sie seien tot ..." - "Das höre ich in letzter Zeit immer öfter."
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HulktopF 2012/01/02 13:44:38
Kommentar löschenich brauche nur ein wort zu sagen:
ABGEDREHT
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schwedenretter 2011/12/21 17:41:19
Kommentar löschentrashperle mit stereotypen und augenzwinkern
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cpt. chaos 2011/11/10 11:40:44
Kommentar löschenRipleys Muttergefühle und Winona Ryders Mitwirken sind zwar äußerst gewöhnungsbedürftig, aber dafür stellt der blutigste Alien-Teil einen verhältnismäßig würdigen Abschluss der Quadrologie dar, nachdem zuvor ausgerechnet David Fincher seinen Beitrag komplett vermasselt hatte.
In diesem Punkt darf man aber natürlich unterschiedlicher Auffassung sein, da sich die jeweiligen Teile in allen Belangen unterscheiden. Somit ist jeder einzelne für sich recht speziell geartet und es werden daher die unterschiedlichsten Geschmäcker bedient.
Als das eigentliche Highlight des letzten Teils, würde ich jedenfalls die finale Alien-Hackfleisch-im-All-Sequenz bezeichnen – hat mir richtig gut gefallen! ;O)
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dumas 2011/11/08 19:16:54
Kommentar löschenIch weiss nicht recht... irgendwie mag ich das Teil. Die Idee, Ripley als Klon wieder auferstehen zu lassen, ist genauso abgedreht und trashig wie die Umsetzung. Von Anfang an schwingt ständig diese herrlich enthemmte "Jetzt-kommts-auch-nicht-mehr-drauf-an"-Stimmung mit: Was solls? Der dritte Teil hat die Saga sowieso schon geschändet, jetzt lasst uns doch wenigstens noch einmal ein bisschen Spass haben!
Und tatsächlich, ich hatte Spass. Klar, es gibt kaum eine Figur, die einem nicht mächtig auf den Sack geht, angefangen bei dem, was aus der einstmals so sympathischen Ellen Ripley wurde. Aber ich war sowieso schon immer für die Aliens. Die Jeunet-Optik ist natürlich ebenfalls nicht jedermanns Sache, passt jedoch perfekt zum schrägen Grundton dieser "Wiedergeburt". Alles in allem funktioniert der Film wesentlich besser als der misslungene dritte Teil, weil er sich traut, der Reihe etwas Neues hinzuzufügen, ohne dabei sich selbst oder die Vorgänger allzu ernst zu nehmen.
Fincher hatte es verkackt und Jeunet machte das Beste draus- also was solls? Spassig ist es allemal.
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ThomasWzS 2011/10/21 13:20:08
Kommentar löschenNun habe ich den gelungenen Abschluss der "Alien Saga" schon mehrmals gesehen und werde ihn mir wohl noch öfter anschauen.
Warum?
Obwohl der 3.Teil eindeutig seine Momente hat, blieb er doch als Schluss unbefriedigend.
Jeunet zeigt - wenn auch mit grotesker Hirnverrenkung: zur Fortpflanzung fähiger Mensch/Alien-Klon - wer das eigentlich Böse verkörpert:
die skupelose Wissenschaftsgier, die sich zum Glück so grandios selbstüberschätzt und selbst vernichtet.
Wenn man die Anfangsskepsis überwindet bleibt für mich Resurrection das absolute Highlight, Jeunet kümmert sich wenig um seine respektablen Vorgänger und schafft ein neues Meisterwerk, das ein mögliches Finale bildgewaltig und glaubwürdig rüberbringt.
Mir gefällt Ripley sowohl mit ihren neuen Alienkräften, wie auch mit dem Mitgefühl gegenüber den grausam gescheiterten Klonvorgängern einfach super ... und die letzte Entscheidung zugunsten des Lebens gegen die zerstörerisch, abartige Ausgeburt der wissenschaftsgier ... chapeau :)
Der Rest passt für mich einfach und zieht mich immer wieder in seinen Bann.
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RX1 2011/10/19 20:44:50
Kommentar löschenDieser Film ist eindeutig der schlechteste "Alien"-Film den es bisher gab. Ja meiner Meinung nach sogar noch schlechter als die Alien vs. Predator Filme. Übrigens verstehe ich auch nicht, warum Alien³ ständig so schlecht gemacht wird. Zumindest die Director's Cut- Version ist Klasse. Die schlimmste Szene im 4. Film ist meiner Meinung nach, als Ripley eins der Aliens einfach so mit einem Schuss in den Kopf tötet. Wer dachte in Aliens wären die Aliens zu leicht gestorben, der wird hier eines besseren belehrt.
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ThomasWzS 2011/10/21 13:22:50
Antwort löschenDie schlimmste Szene im 4. Film ist meiner Meinung nach, als Ripley eins der Aliens einfach so mit einem Schuss in den Kopf tötet. Wer dachte in Aliens wären die Aliens zu leicht gestorben, der wird hier eines besseren belehrt.
RX1 2011/10/24 00:19:03
Antwort löschendanke für die wiederholung meiner letzten beiden Sätze
ThomasWzS 2011/10/24 08:18:21
Antwort löschenhihi, da ist mein eigentlicher Kommentar wohl verschwunden, ich hatte Dich zitiert und geschrieben:
Ist mir gar nicht aufgefallen, entweder wirklich ein Fehler oder Haltbarkeit ist durch das Klonen nicht mehr die, die sie mal war.
Tut mir jedenfalls keinen Abbruch, für mich ist Resurrection der beste Teil der Serie!
RX1 2011/11/09 21:47:56
Antwort löschenMir fällt grad auf, dass ich wie ich glaub n bisschen mit meiner bewertung übertrieben hab. so schlecht war der Film auch wieder net, nur im Vergleich zu den anderen. Für sich genommen werd ich das noch mal bewerten. Irgendwann wenn ich lust hab.
ThomasWzS 2011/11/09 22:46:50
Antwort löschenvielleicht schaust Du ihn einfach nochmal ...
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RX1 2011/11/10 18:15:18
Antwort löschenja sollt ich ma machn
RX1 2011/11/23 18:35:35
Antwort löschenis trotzdem der schlechteste, aber immerhin ich hab ihn raufgestuft
WaaayneTrain 2011/10/15 16:13:51
Kommentar löschenJean-Pierre Jeunets "Alien - Die Wiedergeburt" ist die 3. Fortsetzung des Meisterwerks "Alien - Das unheimliche blablabla.." und hat meine Erwartungen bei weitem übertroffen! Ich erwartete einen Fehlversuch, eine im dritten Teil ausgestorbene Filmreihe wiederzubeleben. Doch das ist er meiner Meinung nach keineswegs: Im vierten Teil steckt wieder richtig viel Qualität, Jeunet bewegte sich mit diesem Werk wieder in die richtige Richtung zur Klasse des ersten Teils hin.
Der Film beginnt erstmal sehr interessant: Es wird versucht, das Alien zu zähmen und es so für einen guten Zweck zu benutzen. Dabei stellt sich heraus, dass die Kreatur rasend schnell lernt, ja sie lernt später sogar den roten Knopf selber zu bedienen(-;
Sigourney Weaver spielt wie in der ganzen Filmreihe wieder überragend, und als Klon von Ripley kann sie sich richtig austoben. Angehaucht von schwarzem Humor findet "Alien - Die Wiedergeburt" einen neuen Stil, die Geschichte sehr sehenswert fortzusetzen, am Schluss wird der Film sogar noch ein wenig trashig, das gefiel mir sehr. Und trotz einigen kleinen Längen, vielleicht auch zwei bis drei Logiklöcher, schafft es der Film problemlos Spannung aufzubauen. Die Charaktere gefielen mir auch sehr, ohne klischeehaftig zu sein, sind sie alle sehr verschieden und bringen ihre eigene Note in den Film mit.
Also ich fand's ausgezeichnet. Doch auch der vierte Teil kann den ersten auf keinen Fall vom Thron stossen. Den die brutalen Kreaturen unterhielten mich eher, als dass sie mir Angst einflössten. Aber der Filmtitel hält auf jeden Fall, was er verspricht.
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Selcarnor 2011/10/01 14:24:46
Kommentar löschenInteressant in was die Aliensage ausgeartet ist, wenn man diesen Teil mit dem Ersten vergleicht, wo es nur ein Schiff, ein halbes Dutzend Personen und nur ein einziges Vieh gab. Wie der Dritte ist der vierte Ableger auch recht... speziell.
1. Optik
An der visuellen Perfektion vom Dritten Teil kommt >Alien - die Wiedergeburt< zwar nicht ran, aber dennoch sind die Bilder sehr stimmig und in einem guten orange/braunen Ton gehalten, der eine dreckige Stimmung aufbaut. Die Raumschiffe und Effekte sind auch ordentlich und es gibt einige kleine Kameraspielereien, wie z.B. das mit der Granate. Die Aliens haben auch weiterhin ihre bösartige Schönheit behalten und kommen schnell und elegant rüber.
2. Musik
Vom Originalsoundtrack vom ersten Teil ist nur ein enziger Score geblieben, doch die Musik ist weiterhin antreibend, spannend und geht gut ins Ohr. Wirklich von dem typischen Horrorsoundtracks hebt er sich nicht ab, aber das kann man hier verschmerzen.
3. Inhalt
Die Grundidee ist, na ja, interessant. Auch die eigentliche Story ist relativ gut und hat keine all zu viele Regiefehler.
Von den Charakteren kommen sehr viele flach rüber, während andere wie Riplay oder Call (die mit den großen Augen) doch recht gut ausgearbeitet sind und sogar mit Überraschungen punkten.
Die Crew des Söldnerschiffes ist fast schon stereotypisch (besonders der große, narbige Kerl), sorgen aber durchaus für heitere Momente. Auch dieses >Thank you< zum Schluss ist einfach göttlich.
Was die Atmosphäre und der Spannungsbogen anbelangt ist der Film durchaus in der höheren Liga anzusiedeln. Es gibt kaum langweilige Stellen und die Flucht von dem großen Militärschift ist actiongeladen und streckenweise wirklich sehr gut in Szene gesetzt, wie beispielsweise die Tauchstation.
Die Aliens sieht man diesmal etwas früher als in den vorherigen Werken und sind diemsal auch präsenter als im Dritten, wo das Vieh ja kaum eine große Rolle gespielt hat. Wie Teil 2 ist auch Nummer 4 eher auf Action und nicht auf Horror ausgelegt.
Über was man diskutieren könnte ist diese doch sehr überflüssige Freakshow und dieses >Etwas< gegen Ende. Man, war das hässlich und grob. Wieso mussten die Macher so ein bescheuertes Monster von der Leine lassen? Die normalen schwarzen Aliens sind ja sowas von stylischer als dieser Klotz. Sein Abgang war abe zumindest relativ geil - um es mal profan zu sagen.
4. Fazit
Unterm Strich ein würdiger Abschluss der Sage. Das Design ist gut, die Story ist nicht zu platt und die Action kann man auch als positiv vermerken.
Es gibt zwar Stellen, bei denen man denkt, was der Regiesseur sich dabei gedacht haben könnte - aber sonst ist >Alien - die Wiedergeburt< ein gelungener Sci-Fi-Film
Im Grunde hat jeder Teil der Sage seine Qualitäten und da jeder davon in einer anderen Ära und von einem anderen Regiesseur gemacht wurde, haben sie gesamt gesehen doch eine recht hohe Fazination. Alle vier Teile sind besonders und einzigartig.
Ich wollte mal diese Worte noch am Schluss dranhängen.
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Joeyjoejoe17 2011/08/29 07:48:26
Kommentar löschenEine der wenigen Filmreihen, die von Anfang bis zum Ende einfach klasse sind :)
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crab1973 2011/08/26 02:20:13
Kommentar löschenDas Riesenproblem des Films ist, dass die Produzenten unbedingt Ripley mit einbauen wollten und so dieser ganze Cloning Unsinn enstand.
Ripley kann also geclont werden und somit könnte dies genausogut der 6,8 oder 12. Teil sein. Denn Ripley kann ja immer wieder geclont werden, ist also quasi unsterblich. Warum dann noch mitfiebern?
Ein kompletter Neustart der Serie, mit neuen Charakteren wäre wohl klüger gewesen.
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CapitanKnaecke 2011/09/22 14:52:11
Antwort löschenRipley ist ja auch mehrfach geklont worden :)
Ich sehe Jeunets eigentlich insgeheim auch als zu verspielt an. Jeunet ist sowieso für seine Surrealismen und seiner Stammschauspielerschaft bekannt, und hätte ich im Alter von zarten 16 Jeunet gekannt, hätte ich gewusst, was da auf mich zukommt, und das von Scott, Cameron und Fincher nichts mehr zu finden sein wird.
Pluspunkte sind aber eine knuffig-niedliche Winona Ryder und Ron Perlman samt ein wenig Giger-Alien-Action.
Das Hybrid-Alien war allerdings too much!!!
Im Großen und Ganzen kann ich deine Punktevergabe aber nachvollziehen.
Hieronymus 2011/08/19 03:21:19
Kommentar löschenAlien - Die Wiedergeburt. - Eine bodenlose BLASPHEMIE! Jean-Pierre Jeunet ist ein wunderbarer Regisseur, der eine eigene Form der Ästhetik besitzt... - die im Alien-Universum allerdings so fehl am Platze ist wie Benzin während eines Brands. Die skurrilen Charaktere und die Jeneut-Farben haben für mich die wundervoll bedrohliche, kalte Atmosphäre des Alien-Universums zerstört! Ich kann wirklich JEDEM Teil etwas abgewinnen, außer DIESEM. Dieser Teil macht mich einfach nur wütend. - Wütend, dass so sorglos und leichtfertig mit dem Thema "Alien" umgegangen wird! Ich weiß nicht, was H.R. Giger dazu sagen würde. Vermutlich nicht das, was ich hören wollen würde. Aber ich nutze einfach einmal die Gelegenheit, auf diesem Weg meiner abgrundtiefen Empörung Luft zu machen!
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geheimer333 2011/08/10 23:49:48
Kommentar löschen-Spoiler-
" 'Sie hatten schonmal was mit dem Viech zu tun?' 'Ja.' 'Was ist passiert?' 'Ich starb.' "
Was hat "Alien - Die Wiedergeburt" mit "Alien - Das unheimliche Wesen aus einer anderen Welt" zu tun? Naja... Die gleichen Viecher, Sigourney Weaver, Schockeffekte, immer noch im All.
Jetzt zum wichtigerem Punkt was ist anders? Ripley ist tot, aber sie wurde geklont, damit sie die Alienkönigin gebären kann. Sie überlebt die Operation, aber es gibt so ein paar Nebenwirkungen... Sie ist jetzt selber eine Art Alien, also nicht das sie so aussieht (wie bei ein paar voherigen Klonen), aber sie hat dessen Eigenschaften, zum Beispiel wird ihr Blut zur Säure und für einen Menschen ist sie unbesiegbar. Das klingt zwar bescheuert, ist aber so abgedreht, dass es unglaublich gut unterhält.
Außerdem wird ein neues Superalien geboren, welches offensichtlich das "Kind" von Ripley ist. Es ist schon lustig zu sehen, wie die Hauptfigur eine totenkopfartige Version, von ihrem Erzfeind umarmt. Der Film hat auch viel mehr Splattermomente, das Superalien zerfetzt nämlich gern die Köpfe von anderen, es wundert mich, dass der Film noch ab 16 ist...
Achja, da gibt es noch eine zweite Hauptdarstellerin, die beste Partnerin die Ripley je hatte: Call, gespielt von Wionna Ryder.
Für mich der zweitbeste der Reihe, mir gefällt dieses Abgedrehte einfach, aber das ist wohl Geschmackssache.
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hoffman587 2011/08/10 23:53:36
Antwort löschenWenn das Letzte nicht wäre, naja dann könnte ich es mit GUTEM Gewissen unterschreiben,. so bleibt einfach nur Cameron with Aliens at his best;)^^
geheimer333 2011/08/11 00:06:21
Antwort löschenIch dachte du fändest den ersten am besten :/
hoffman587 2011/08/11 00:10:11
Antwort löschen@geheimer: Kopf an Kopf Duell, da ist es immer schwer zu urteilen^^
geheimer333 2011/08/11 00:11:06
Antwort löschen1 is best
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geheimer333 2011/10/15 15:30:12
Antwort löschen@Greetling: Vielleicht kannst du mir ja erklären was alle an Zeil 2 so gut finden...?
HulktopF 2012/01/02 13:41:05
Antwort löschenverstehe ich auch nicht, teil zwei hat die aliens nicht gerade als unbesiegte biester dargestellt die sie laut teil 1 ja sein sollen, in teil 4 sind die ja wenigstens clever
Finnigan 2011/08/05 18:47:47
Kommentar löschenDie ganze Aussgangssituation ist leider schonmal total hanebüchen. Wieso sollte im Ripley-Klon auch der Alienembryo noch enthalten sein? Dazu verkommt Ripley dann auch noch zu einer Witzfigur mit Superkräften. Oh mann...
Der Film hat durchaus auch seine guten Stellen und ist ingesamt gesehen auch sehr kurzweilig. Hätte Teil 4 - obwohl immer dieser Unsinn mit Über-Ripley mitschwingt - beinahe auch besser bewertet als Teil 3. Doch dann kommen noch die letzten 20 Minuten. Hier entfernt sich der Film so krass von den großartigen ersten beiden und wird einfach total bekloppt.
Ich will aber mit etwas positivem abschließen, also erwähne ich noch die wirklich gelungenen Creature-Designs.
Im Übrigen distanziert sich Drehbuchautor Joss Whedon von dem Film. Er sagt, sie haben nicht nur das Ende seines Drehbuchs geändert, sondern einfach alles komplett falsch umgesetzt, sodass der Film in seinen Augen nicht anschaubar ist:
"They did everything wrong that they could possibly do. There’s actually a fascinating lesson in filmmaking, because everything that they did reflects back to the script or looks like something from the script, and people assume that, if I hated it, then they’d changed the script...but it wasn’t so much that they’d changed the script; it’s that they just executed it in such a ghastly fashion as to render it almost unwatchable."
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Hieronymus 2011/08/20 03:17:19
Antwort löschenStimmt. Die Sache mit dem Drehbuchautor hatte ich völlig vergessen. Das sagt eigentlich alles, finde ich.
nikl 1987 2011/07/18 23:11:50
Kommentar löschenWar damals der erste Teil der Reihe, den ich im Fernsehen gesehen hatte, und fand ihn richtig gut. Einige Jahre später und mit Kenntnis der Vorgänger verblasst dieser im Angesicht der vorrangegangenen Filme, ist aber immer noch oberes Mittelmaß, wie ich finde. Dass Ripley sich, nachdem sie die Teile zuvor so gegen das Alien gekämpft und es als ihren ärgsten Feind und Alptraum angesehen hatte, nun mit ihm quasi zusammentut, zumindest Symphatien für das Wesen entwickelt, finde ich etwas unrealistisch und befremdlich. Für manch andere mag das aber auch ein großer Pluspunkt sein, hier gehen wohl die Meinungen auseinander. Aber ich bezweifel, dass, selbst wenn sie eines der Dinger in sich trägt, man so große Muttergefühle für etwas entwickeln kann, was erstens tödlich und zweitens nicht mal der eigenen Spezies angehörig ist. Das wirkt auf mich mehr gewollt als wirklich logisch. Dennoch hat der Film einige tolle Momente, zum Beispiel die Alienkönigin, die hier wieder einen Auftritt hat, sowie das Alienbaby, das mir am Ende (Fenster) richtig leid getan hat^^. Wie ich schon bei den vorherigen Teilen geschrieben habe, hat jeder Alienteil seinen eigenen Charme und Stil...diesem hier wird unter anderem vorgeworfen, dass er sich zu nahe am Mainstream bewegt mit seinen "coolen" Charakteren und Sprüchen, aber ich finde, das geht noch in Ordnung, da jeder Regisseur "seinem" Teil der Reihe seinen eigenen Stempel aufgedrückt hat, und somit auch Abwechslung zwischen den Filmen aufkommt...und mir dadurch die Reihe als Gesamtes auch so symphatisch macht.
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_Garfield 2011/07/16 15:15:24
Kommentar löschenZum Abschluss der Alien-Saga fuhr Jean-Pierre Jeunet die Zahl der Aliens nochmals hoch, erhöhte drastisch den Splatterfaktor und weiß damit durchaus zu unterhalten. Das liegt in erster Linie an der flotten Inszenierung, welche den Zuschauer nicht lange mit belangloser Handlung langweilt, sondern mit handfesten Action-Sequenzen beglückt, sich dabei aber zu keinem Zeitpunkt zu ernst nimmt. Dass Jeunet's Alien-Finale nicht mit authentischen Dialogen, ambivalenten Charakteren und einem halbwegs intelligenten Plot daher kommen würde, war bis auf ein paar verblendeten Fan-Boys sicher jedem bewusst und daher enttäuscht Alien 4 auch zu keiner Sekunde. Hier werden keine Gefangenen gemacht und wer über die unzähligen Schwächen, welche „Alien – Resurrection“ zweifelsfrei aufweist, hinwegsehen kann, wird für 111 Minuten einen sehr unterhaltsamen Abschluss der Alien-Reihe zu sehen bekommen...
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hoffman587 2011/07/16 15:17:30
Antwort löschenBekommt größtenteils meine Zustimmung, sehr nettes Stück Film, schön schräg, wenn auch an einigen Stellen zu durchgeknallt.
Thanatos1 2011/07/11 10:32:09
Kommentar löschenZeitweiße ganz interessant, das rettet den Film aber auch nichtmehr.
Meiner meinung nach der Schlechteste der Reihe.
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davidleeuw 2011/07/06 12:46:58
Kommentar löschenStarker Schlusspunkt der Saga. Trotz des gegenüber den Vorgängern erhöhten Gore-Faktors, ein an vielen Stellen fast schon zärtliches Drama, dass die Frage nach den wahren Monstern in den Mittelpunkt seiner Erzählung stellt. Optisch zwischen Trash und Arthauskino gelegen, ist es stets ein Genuss, die unverkennbare Handschrift Jeunets (diesmal mit Darius Khondjii hinter der Kamera) in Kombination mit der Alien-Story zu erleben. Dazu gesellt sich ein starker Cast mit Jeunets Lieblingen Dominique Pinon und Ron Perlman und einer starken und zwischen den Arten hin- und hergerissenen Sigourney Weaver, die dem Plot gleichzeitig Selbstironie als auch den nötigen Ernst verleihen.
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Oceanic6 2011/06/05 18:37:42
Kommentar löschen"Zur Erde? Ich glaubs nicht, diese scheiß Kugel!"
Tatsächlich ist 'Alien - die Wiedergeburt' im Gegensatz zu Teil 3 wieder ein absolut sehenswerter Sci-Fi-Actioner. Viel Sigourney Weaver, viel Ron Perlman und noch mehr Aliens, so können Filme Spass machen.
Zwar lahmen die ersten 30 Minuten gewaltig, anschließend bekommt der Zuschauer jedoch viele sehr gelungene, trashige Effekte, tolle Figuren und einen haufen wiederwertiger Aliens geboten. Zudem ist der Film sehr zitatenreich, sodass man nicht darum herum kommt sich bei Sprüchen wie "Du hast dieses Vieh getötet und dabei gehört es zu deiner eigenen Rasse!" - "Es war mir im Weg." oder "Hör mal zu Kleiner, du kriegst jetzt meinen Zugangscode. Er lautet: L.M.A.A." wegzuschmeißen.
Der letzte Teil der 'Alien'-Saga ist somit hirnlos, aber nimmt sich zu keinem Zeitpunkt zu ernst. Das macht folglich Spass und wenn der Film dann sogar eine tolle Wendung und Aliens am laufenden Band zu bieten hat, dann kann ich nur resümieren, dass Regisseur Jean-Pierre Jeunets Rechnung voll aufging. Er legt von Anfang nicht Wert darauf, das Niveau der ersten beiden Teile zu erreichen, sondern hat etwas komplett eigenes geschaffen.
Fazit: Jeunets Experiment ist gelungen, er hat das Franchise doch noch vor dem kompletten Untergang gerettet.
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hoffman587 2011/06/05 18:40:56
Antwort löschenSo wieder sehr gut, stimme dir zu.
Welche Version Normal oder Extended, bei der Wertung bin ich erleichtert:)
Oceanic6 2011/06/05 18:42:07
Antwort löschenWar die Extended-Fassung. ;)
hoffman587 2011/06/05 18:43:32
Antwort löschenOkay, wie fandest du das Finale?
Oceanic6 2011/06/05 18:46:14
Antwort löschenHat mir gut gefallen, vor allem [ACHTUNG SPOILER] die Kameraführung auf Paris mit Eiffelturm :D
der cineast 2011/06/06 17:48:04
Antwort löschenEhm das sind 4 Alienfilme, ich dachte immer nur 3 :D
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Oceanic6 2011/06/06 17:49:31
Antwort löschenNene, das sind 4 :D
der cineast 2011/06/06 17:51:04
Antwort löschenOH MAN :D
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