Aliens - Die Rückkehr - Kritik

US 1986
Laufzeit 137 Minuten, FSK 16, Thriller, Science Fiction-Film, Horrorfilm, Actionfilm, Kinostart 13.11.1986

Kritiken (2) — Film: Aliens - Die Rückkehr

sushi25: movie-fan.de

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8.0Ausgezeichnet

Ach ja die 80'er - als man noch eine Gruppe wasserdichter Marines schicken konnte, die schon für Ordnung in der Welt - dem Universum - sorgen werden ... Aufgrund vermehrtem Alienaufkommen actionreicher als "Alien", wobei die Masse der Aliens aus Suspense-Sicht fast etwas inflationär auf den hohen Spannungslevel drückt.

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novexx

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Ich hatte mich gefreut endlich mal mehr Aliens als nur 1 zu sehen. Aber sind wir mal ehrlich wer spaziert schon Freiwillig in eine Alien Hochburg wie diese Mariens ... "Selbstmord"! :D


Man of Stool

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Der bester Actionfilm aller Zeiten. Da gibt es keine zwei Meinungen. Starke Story, eine großartige Heldin und atemlose Spannung -- das ist Aliens. Moderne Blockbuster, in denen zwei bis drei Stunden nur Scheiße durch die luft fliegt, können es mit diesem Meisterstück von James Cameron nicht aufnehmen.


Flibbo: wieistderfilm.de

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8.5Ausgezeichnet

[...] Mit „Alien 2“ feuert James Cameron, nach der Vorarbeit des ebenso großen Namens Ridley Scott, ein gruseliges Action-Feuerwerk der besonderen Art ab.
Nach einer soliden ersten Stunde brennt sich spätestens die zweite Filmhälfte ins Gedächtnis ein. Heute immer noch packend und noch viel spektakulärer als der erste Teil, das ist „Alien 2“, eine der besten Fortsetzungen und besten Sci-Fi-Horrorstreifen aller Zeiten.

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HulktopF

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gruselig? ehm,nope,eher spannend und blutig.



Kommentare (122) — Film: Aliens - Die Rückkehr

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HulktopF

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

aliens - ein actionfilm der selbst terminator 1 aussehen lässt wie großvaters dackel mit hüftgelenkproblemen.

es gibt nur ein problem,das sich gleich zu beginn der hatz bemerkbar macht:
die perfekte lebensform kann man töten...
teil eins zeigte uns ein unaufhaltsames wesen,dass nur durch ein ins all schleudern beiegt werden konnte...,und in teil zwei reicht eine salve mit einem durchschnittlichen mg um diese biesster zu vernichten.
wenn man jedoch das mutteralien zusicht bekommt, vergisst man recht schnell wie scchlimm dasist, denn dieses biest ist wahrlich DAS unheimliche wesen aus dem all.
groß, gewaltig und brutal.

anschauen,das ist der T2 unter den alienfilmen :D

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HulktopF

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jepp die messerszene ,die bleibt in erinnerung xD


TenseIntense

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Amen, Bruder! :D


blockbusterandmore

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

"Nun mal hoch meine Süßen, worauf wartet ihr noch? Wollt ihr im Bett frühstücken? Wieder fängt ein glorreicher Tag an. Und ein Tag bei den Marines ist wie Ferien auf ner Farm. Jede Mahlzeit ist ein Bankett, jeder Sold ein Vermögen, jeder Appell ist eine Parade, ich bin von der Armee begeistert!" "Ach du dickes Ei, der Boden ist ja eiskalt!" "Soll ich Ihnen ihre Pantoffeln holen?" "Würden sie das tun, Seargent? Das wäre wirklich reizend!" "Sehe ich so bescheuert aus?"

Die folgenden Abschnitte enthalten Spoiler:

James Cameron galt in den 80er und 90er Jahren als großer visionärer Regisseur, als Macher, als Mann der Superlative, der das, was er anpackte, zu richtigem Gold werden ließ. Es gab Zeiten da nahm man ihm sein übergroßes Ego noch ab, da er auf seine markigen Sprüche und die eigenen, visionären Vorstellungen noch exzellente Taten folgen ließ, bevor er zum "King Of The World" mutierte und mit kitschigem, schlumpfblauem Bombast á la Avatar die Betrachter spaltete. Mit "Aliens – die Rückkehr" bewies er einst, das er großartige Spannung auf die Leinwand und in die heimischen Wohnzimmer bringen konnte, welche einfach nur das Adrenalin und die Pumpe des Betrachters zum kochen brachte und diesen ihn pure Ekstase versetzte (man denke nur an die Reaktionen der Betrachter bei der Uraufführung von "Aliens" zur damaligen Zeit zurück). James Cameron war clever genug zu erkennen, das er Ridley Scotts Vorlage "Alien" unmöglich kopieren konnte, da diese bereits das Genre durch viel einzigartiges abschloss und einen Deckel auf das bisher gesehene setzte. Er vermied intelligenterweise einen faden Abklatsch und verlagerte den Schwerpunkt in "Aliens – die Rückkehr" so, das weniger der psychologische Horror, sondern der reine "Terror" neben bahnbrechenden Actionsequenzen im Vordergrund stand. "Aliens" offenbart sich trotzdem als psychologischer, im Director´s Cut zweieinhalb Stunden langer, Action durchgetränkter Horror Trip, laut Cameron als der Inbegriff von Zitat: "40 Miles of Bad Road," als surrealer Alptraum, den man wie einen dunklen Tunnel durchquert, bevor man am Ende wieder das rettende Tageslicht sieht.

Dabei fängt James Cameron in Punkto Inszenierung doch so verhalten, aber unheimlich atmosphärisch und schon beängstigend an. Nach den ersten 5 Minuten bereits erfolgt mit Ripley eine kleine Schocksequenz, die einen kleinen Vorgeschmack darauf bietet, was man im Laufe des Filmes noch zu erwarten hat. Cameron lässt sich Zeit, viel Zeit, um die wichtigsten Charaktere wie Ellen Ripley und Carter Burke einzuführen und um eine psychologische Grundlage für das tun und handeln der involvierten im weiteren Verlauf zu legen. Auch dafür, warum Ellen Ripley eine Beziehung mit Ersatztochter Newt eingeht bzw. damit deren Beweggründe im gelungenem Showdown nachvollziehbar bleiben. Besonders deutlich wird dies im Director´s cut. Durch den kalkulierten Griff von James Cameron in die eigene Trickkiste, als er das Script zu "Aliens – die Rückkehr" persönlich in die Hände nahm und die Story selber zu Papier brachte, kam der Betrachter nicht nur in den Genuss von Sigourney Weavers starkem Schauspiel, sondern auch zu etwas gänzlich anderem, unerwarteten. Cameron gelang der Geniestreich, Ripley in der Handlung so auszubauen, das sie zu einer richtigen, glaubwürdigen Art von Abtrünnigen, Ausgestoßenen, zu einer Ersatzmutter und zu einer noch härteren Gegenspielerin des perfekten Killer Organismus wurde. Und durch die Ergänzung von Carrie Henn und deren Verbindung zu Sigourney Weaver entstand "das" emotionale Herzstück des Filmes, das auch heute noch zu überzeugen und fesseln zu vermag. Denn in Punkto Authenzität / glaubwürdigen Schauspieles beider Protagonisten wird wahrlich meisterliches geboten, das auch vielen heutigen, aktuellen Blockbuster Produktionen noch mehr als eine Nasenlänge voraus ist bzw. diesen eine lange Nase dreht.

Manch einer mag James Cameron auch Zeitverschwendung und eine falsche Gangart vorwerfen, wenn er zu Anfang, nach bedrohlich wirkendem Intro und einem tollen Score, der nicht von ungefähr frappierende Ähnlichkeit mit Stanley Kubricks "2001 – A Space Odyssey" hat, mit gemächlichen Schritten die in sich geschlossene Handlung, die vom Vorgänger ebenso gut losgelöst zu betrachten ist, vorantreibt. Dieses gemächliche Vorgehen dient aber einer komplett anderen Intention: Cameron nutzt dieses, um in der ersten Stunde Laufzeit eine bedrohlich gärende Atmosphäre sondergleichen aufzubauen (die dem Original nur "fast" stand hält, man gleicht dies durch mehr schockierende Momente aus ) bzw. die Spannungsschraube erst unbemerkt vom Betrachter anzuziehen, den Betrachter dann per schleichendem Prozess ins Geschehen / in das gesehene mit einzubeziehen, diesem dann unsichtbar die Schlinge um den Hals zu legen und um diese dann in Punkto Spannung, Schockmomenten und Nerven Aufrieb fest zu zuziehen. Cameron geht eben die klassische Gangart. Bezeichnend für dieses Vorgehen ist z.B. auch die erste Chestburster Szenerie, in der der bekannte Trupp Marines in das Nest vordringt, diese schwelgt aber nicht im selben Blutschwall wie Ridley Scotts legendäre "Table scene" mit John Hurt, was auch ermüdend gewesen wäre, sondern funktioniert ganz eigenständig. James Cameron hatte das Glück, mit dem leider verstorbenen genialen Stan Winston (R.I.P) einen tollen Effekte Techniker an der Seite zu haben, der wirkliche etwas von seinem Handwerk verstand. Auf dessen Konto geht auch die zutiefst bedrohliche Szenerie "two facehuggers in a room."

Und auch sonst bekommt man allerfeinstes geboten: die restlichen Figuren / Rollen sind stimmig und ambivalent gezeichnet / angelegt, schauspielerisch wird z.B. im Gegensatz zu "Alien – die Wiedergeburt" durchweg überdurchschnittliches geboten, die Darstellung von Paul Reiser als hinterhältigem, skrupellosen und verschlagenem Carter Burke ging ebenfalls in die Film Historie ein. Und das obwohl Paul Reiser aus dem Bereich der Comedy-Szene stammt und man eigentlich nicht erwartete, das er solche durchtriebenen Charaktere wie Carter Burker perfekt in Szene setzen würde. Ebenfalls hervorzuheben bleibt die Performance von Bill Paxton als Gefreitem Hudson, der sich als totales Nervenbündel und unheimlich labil entpuppte. Diese Charakterdarstellung war es, die auch immer wieder einen tollen Draht zum Publikum ermöglichte. Bill Paxton übernahm den Part, den Veronica Cartwright in "Alien" ausfüllte. Er verkörperte ebenfalls die inneren Ängste des Betrachters, den Kampf mit dem inneren Schweinehund. Zudem sorgten Darsteller wie Jeanette Goldstein als coole Vasquez oder Michael Biehn als sympathischer Hicks für die hin und wieder notwendige Auflockerung der bedrückenden Atmosphäre, wenn der eine oder andere Oneliner abgefeuert wurde, sprich so die Sympathien für den Betrachter gesichert wurden.

"Hey, Vasquez, bist du schon mal für einen Mann gehalten worden?"
Vasquez: "Nein, und du?"
An markigen, einprägsamen Sprüchen wird "Aliens – die Rückkehr" ohne nicht mehr zu toppen sein.

"Get away from her, you bitch!”

"Aliens" entwirft eine weitere typische "Alien" Dystopie, denn James Cameron ändert zwar den Schwerpunkt, setzt aber ansonsten wie Ridley Scott auf den ganz großen, epischen Maßstab und auf stilistische / optisch hervorragende Kontinuuität, was dem ganzem Prozedere nur zuträglich ist. Er entwickelt eine Welt, ein "Alien" Universum, über das es kaum etwas positives zu berichten gibt, und bleibt dabei trotz seiner Veränderungen dem Geist des Franchises treu. Aber im Gegensatz zum ersten Teil tritt noch deutlicher, weil personalisiert, zum Ausdruck, das die Gesellschaft Weyland Yutani, die schon im ersten Teil im Hintergrund die Fäden zog, ein schlimmeres Verhalten an den Tag gelegt als die Aliens selber. Ironischerweise wird dieses Verhalten durch das Abbild des wahren, menschlichen Bishop konterkariert, sprich durch den Gesellschaftsandroiden Bishop (ganz stark: Lance Henriksen), der im Hinblick auf den Vorgänger "Alien" das genaue Gegenteil zum Spitzel "Ash" ausfüllt.

Optisch und actiontechnisch klotzt James Cameron also richtig ran, beweist Klasse, Geschmack und Stil. Darüber hinaus treibt er seine Geschichte (die im Director´s Cut durch neue Schnitte / Ergänzungen nicht mehr ganz so überraschend daherkommt) dramatisch so richtig schön auf die Spitze, so es sich für einen richtigen "Alien" Ableger gehört. Wie oben kurz angesprochen ist es Sigourney Weaver und Carrie Henns Schauspiel und deren funktionierender Chemie zu verdanken, das auch der finale Showdown zu jederzeit herzergreifend und emotional wird und diesen (neben dem genialen und legitimen Einfall der Alien Königin) zum absoluten Ass im Ärmel für alle Beteiligten macht. Vom Showdown in "Aliens – die Rückkehr" kann sich Jean Pierre Jeunet z.B. auch heute noch eine dicke Scheibe abschneiden. Mit den einfachsten Methoden des Filmemachens, aber total genialen Tricks zog James Cameron für damalige Verhältnisse alle Register der Filmkunst und hob die Messlatte zum überqueren in bisher unerreichte Höhen. Der finale Showdown ist auch heute noch der Gradmesser für alle Nachfolgefilme im Genre, dabei total handmade, kommt also ohne Mätzchen und CGI Tricks aus (und man benötigt kein 3D, weil man auch schon so in das Geschehen miteinbezogen, gepackt wird und sich nicht abwenden kann, man fiebert förmlich mit den Protagonisten mit).

Und ebenso bekommt man mit James Horners genialem Score erstklassiges für die Ohren vorlegt. Um mehr über dessen schwierigen Entstehungsprozess zu erfahren, eignen sich die Extras, die "Aliens – die Rückkehr" beigefügt sind.

Fazit: "Aliens – die Rückkehr ist zu Recht eines der besten Sequels der Filmgeschichte, ein absoluter Meilenstein im Genre. Neben Terminator 2 – Jugdment Day ist "Aliens – die Rückkehr" das Meisterwerk von James Cameron, in dem wirklich alles stimmt. Man bekommt eine originäre und funktionierende Mischung aus toller Geschichte, Sciencefiction, Action, Horror und Crimeelementen geboten, all das fügt sich am Ende zu einem homogenen ganzen zusammen. James Cameron steht mit seinem Schaffen Ridley Scotts "Alien" in nichts nach. Welchen der beiden ersten Teile man für sich bevorzugt, bleibt reine Auslegungssache. Entweder man entscheidet sich für die pure Science Fiction Essenz von Scott oder die actiontechnische und inhaltliche Meisterleistung von James Cameron. Die Qualität bleibt aber enorm hoch.

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RoosterCogburn

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

"Alien" und "Aliens" unterscheiden sich im Titel zwar nur durch einen Buchstaben. Doch dieser weist auf die Mehrzahl der fremdartigen Kreaturen hin. Davon kann man bei der Fortsetzung wohl sprechen. Genau dieser Punkt sorgt für eine grundlegend andere Herangehensweise bei der Inszenierung. Wo Teil 1 noch von subtilem Horror geprägt war und die Mannschaft auf engstem Raum zusammengefercht um gegen ein Alien anzutreten, geht die Fortsetzung anders vor.
+++SPOILERLASTIG+++
Diesmal ist sehr viel Platz vorhanden. Die Leinwandbreite wird ausgiebig genutzt. Allerdings ist Ripley gewappnet. Ein paar handfeste Marines begleten sie in den Kampf. Doch effektiv wird die Gruppe abermals gnadenlos dezimiert. Und es sind diesmal unzählig mehr Gegner. Ausserdem lernt sie die eierlegende Königin kennen. Trotz vorhersehbarer Entwicklung der Handlung ist die Teil 2 ausserordentlich spannend. Welche Fortsetzung kann das von sich behaupten? Dezent platzierte Schockeffekte, die treibende Musik, wackelige Handkameraeinstellungen in dunklen engen Korridoren werden gepaart mit den monotonen herzschlagartigen Geräuschen der Bewegungssensoren der Marines. Und die großartig inszenierte Action hat mich damals begeistert. Cameron wusste wie er die Spannungsschraube richtig anzusetzen hat.

Übrigens: Bei der Koproduktionsfirma von "Alien", Brandywine Productions (Gordon Carroll, David Giler und Walter Hill), glaubte man an eine Fortsetzung. Man wandte sich allerdngs erstmal anderen Projekten zu – unter anderem einer futuristischen Spartacus Version (Terminator). Obwohl dies zunächst ablehnte, waren Hill und Giler so an einer Zusammenarbeit mit Cameron interessiert, dass sie ihm die Fortsetzung zu "Alien" anboten. Als großer Fan des ersten Teils sagte Cameron sofort zu. Cameron schrieb einen 45-seitigen Entwurf zu "Aliens" vor dem Beginn zu "Terminator". Dieser Fakt ist in sofern interessant, weil bei Cameron dominante Frauenrollen seine folgenden Filme sehr geprägt haben (Sarah Connor "The Terminator", Lindsey Brigman "The Abyss"). Ob das nun an Ripley liegen mag, lasse ich mal so im Raum stehen.

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WaaayneTrain

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

James Cameron führte mit diesem Werk die Geschichte vom ersten Teil mit "Aliens - Die Rückkehr" weiter. Der Charme des Designs der Kulissen und der Objekte ist immer noch zu hundert Prozent vorhanden und die Spezialeffekte wirken alle sehr real. Doch da Cameron offensichtlich mit viel Action punkten wollte, ging leider die Epik des überragenden Vorgängers ziemlich verloren. Damit meine ich in erster Linie, dass die Atmosphäre des Films nicht mehr so finster wirkt, der Weltraum wirkt nicht mehr so gewaltig und die Hoffnungslosigkeit der Darsteller konnte man im ersten Teil viel stärker spüren. Ausserdem braucht "Aliens - Die Rückkehr" ziemlich lange um mal Spannung aufzubauen.

Doch nun genug kritisiert: Die Darsteller glänzen alle auf ihre Art und verleihen ihren Rollen sehr unterschiedliche Charakterzüge, auch die kleine Newt spielt einfach nur herausragend. (Ihr ätzendes Rumgeschreie nervt allerdings schon ziemlich.) Und auch an Ideen um den Film aufzufrischen fehlen hier keineswegs, es geschieht viel unerwartetes und es ist immer wieder sehr interessant, wie die Besatzung nun reagiert. Mir gefiel auch sehr wie Ripley reagiert, als sie erfährt das wieder ein Androide an Bord ist, was ja völlig verständlich ist nach den Ereignissen im ersten Teil. Es stellt sich aber heraus, dass diese neuere Version der Roboter es immer gut meint und zu einem guten Freund wird. Am Ende beweist er sich sogar zweimal als Lebensretter von Ripley und Newt.

Nach (leider erst) einer Stunde wird der Film dann sehr spannend und die Schlacht beginnt, immer mit der passenden Musik untermalt. Der Zuschauer bekommt bombastische und sehr gut inszenierte Action zu sehen: Dicke, und zwar richtig dicke Wummen, viel Feuer und viele Explosionen und viel Alienblut. Stellenweise könnte man den Film sogar als Alien-Splatter bezeichnen.

"Aliens - Die Rückkehr" ist sicher ein würdiger Nachfolger von "Alien - Das unheimliche Wesen in einer fremden Welt", denn man sieht wie sauer die Kreaturen nun wirklich sind. Techinsch hochgradig und immer noch sehr düster, viel Action und Spannung. Allerdings kann er was die Atmosphäre anbelangt Ridley Scotts erstem Teil keineswegs das Wasser reichen, denn nur bei "Alien - Das unheimliche Wesen in einer fremden Welt" wurde ich förmlich so gefesselt wie die Opfer dieser fürchterlichen Lebewesen, und nur hier fühlte ich mich selbst als Zuschauer so einsam, dass ich richtig Angst bekam, und nur ihn kann ich als eines meiner genialsten Filmerlebnisse bezeichnen.

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Falkenfluegel

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Man kann Cameron aber imho nicht vorwerfen nicht genau das gleiche wie Scott gemacht zu haben. Denn das hätte ohnehin kein zweites mal funktioniert.


WaaayneTrain

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Sehe ich auch so, doch mir gefällt Scotts Version halt trotzdem am besten.


Selcarnor

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

So, nach dem Erstling von >Ridley Scott< ist >Aliens - Die Rückkehr< die zweite Legende aus der Saga, auch wenn hier vollkommen andere Schwerpunkte sind.

1. Optik

Für die Zeit wirklich bahnbrechende Effekte und ein sehr gutes Design von Gebäuden, Maschinen oder Werkzeugen. Besonders die Rüstungen der Marines sind ja sowas von cool, plus ihre fetten Wummen. Auch die Aliens sind wieder sehr gut in Szene gesetzt und wirken bedrohlich wie eh und je. Auch sind sie jetzt wesentlich geschmeidiger als das doch sehr steife Kostüm aus >Alien<. Die Bilder sind größtenteils sehr düster und bei der verlassenen Kolonie auch endzeitmäßig.

2. Sound

Tja, der Soundtrack plätschert ganz nett im Hintergrund und unterstützt die Szenen. Auch einige Scores aus Teil 1 sind wieder da, aber alles im allem ist die Musik nichts Außergewöhnliches oder Besonderes.

3. Inhalt

Um es gleich vorweg zu sagen: Hier geht nicht um Horror, sondern um Action. Somit ist auch die Atmosphäre und der Spannungsbogen anders.
Es gibt zwar wieder eine ellenlange Einfühung und auch das erste Alien taucht erst nach der Hälfte des Films auf, doch hier enden die Gemeinsamkeiten.
Um die Story kurz zu fassen: Kolonisten landen auf Mond, Kolonisten werden von Aliens überrannt, Erde schickt Marines um die Plage auszuräuchern und dabei ist auch wieder >Sigourney Weaver<, die firsch aus dem Kälteschlaf aufgetaut wurde und der die letzte Begegnung mit E.T. noch in den Knochen steckte.
Tja, wie gesagt dauert es ein wenig bis es losgeht und es wird zuvor immer weiter die Spannung erhöht mit solchen Fragen: Was ist auf der Kolonie passiert? Wo sind die Menschen? Und ganz wichtig: Wo sind die Aliens?
Irgendwann schließlich kommt es dann zu den Ballereien, die sehr gut inszeniert wurden. Die Marines haben zwar moderne Waffen, die Aliens dagegen nutzen die Umgebung und greifen größtenteils überraschend aus dem Hinterhalt an.
Irgendwann wird die Lage immer aussichtsloser und nach einer Weile endet die Schlacht mit nur wenigen menschlichen Überlebenden in einem perfekten Finale bei der ein obligatorisches Überalien und eine Atomexplosion nicht fehlen dürfen.
Die Charaktere sind von wenigen Aussnahmen (darunter halt >Sigourney Weaver<) mal abgesehen einfach gezeichnet und die Marines decken ungefähr jedes Soldatenklischee ab. Die Schauspieler sind größtenteils sehr ordentlich.

4. Fazit

BAMM... Haut der Film rein.

Dies ist eindeutig eine Fortsetzung die man als gelungen bezeichnen kann und sogar an den Vorgänger heranreicht.

Der verzweifelte Überlebenskampf ist spannend und atmosphärisch und >James Cameron< weiß auch wie man Technik umgeht und von den Effekten her das Maximum raushaut.

Die Aliens haben wieder einmal iher Mission erfüllt.

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RX1

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Bewertung7.0Sehenswert

Meiner Meinung nach zu sehr zum Actionfilm verkommen. Der erste Teil war viel besser, er war ein Horrorfilm, das ist ein reiner Actionfilm. Mit einem anderen Titel und anderen Monstern wäre der Film für sich genommen ziemlich gut. So habe ich ihn auch bewertet.

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morlock

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Dann oute ich mich auch mal als Aliens-Fan.
Furiose, sehr gelungene und einfallsreiche Fortsetzung des Klassikers von Ridley Scott.
Der Film hat schon immer durch seinen Militarismus polarisiert.
Für mich neben Terminator bis heute der beste Film von James Cameron.
Die Space Marines haben zahllose Videospiele inspiriert.

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jedi37

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Bewertung10.0Herausragend

Hier hat es James Cameron tatsächlich geschafft, aus dem eher langsam aufgebauten Horror des 1. Teils eine wirklich furioses, aber genauso bedrohliches Actionfeuerwerk zu machen. Nie langweilig, tolle Ideen, ich schaus mir immer wieder gerne an!!!

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Florian Albrecht

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Besonders im Directors Cut, sehr empfehlenswert


jedi37

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jep, dem kann ich nur beipflichten, der Dc befindet sich in meiner Sammlung :-)


Puebleau

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Bewertung6.5Ganz gut

Der populärere "Aliens" ist actionreicher als sein Vorgänger und wird diesem Meilenstein des Sci-Fi-Horrors auch gerecht, allerdings sorgt das Zelebrieren von Waffenfetischismus und militärischem Bad-Boy-Gehabe für Überlänge und Kopfschmerzen.

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hoffman587

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Bei mir eigentlich nicht, find beide fast gleichwertig, auch wenn Alien vorne liegt:)


CapitanKnaecke

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Bewertung8.5Ausgezeichnet

"Damals, als Sequels noch gut waren..." Teil 2

James Cameron schon wieder. Und diesmal knöpfte er sich den atmosphärisch dichten und dadurch gruseligen Alien von Ridley Scott vor. Die Frage, ob das Sinn macht bzw. funktioniert sei gestattet. Ja, es funktioniert. Denn wie ein Kind entwickelte sich ALIENS in eine etwas andere Richtung als es der Vorgänger tat. Bestand ALIEN aus einer isoliertem Schiff samt wehrloser Arbeiter, sind die ALIENS nun Weltraum-Soldaten die Helden, die mit Hilfe der aus einem Kälteschlaf geholten Ellen Ripley, die als einzige Erfahrungen mit dem Xenomorph gemacht hat und sich deswegen Expertin schimpfen darf, die auf dem Planeten LV-426, dem Urpsrungsort der Alienplage, nun mal vorsichtig nachschauen sollen, warum sich die Bewohner nicht melden.

Auch wenn der Nachfolger Scotts zu weiten teilen aus Action besteht, so ist er dennoch ähnlich Richtungsweisend gewesen. Es fängt schon ziemlich gelungen an, nämlich so, wie es aufgehört hatte: Ripley wird aus dem Kälteschlaf geholt. Der Zuschauer bekommt also aus Sicht der Ellen Ripley eine lückelnlose Geschichte erzählt, die fortlaufend nach dem ersten Teil geschaut werden kann. Sogar der moderne Look lässt sich durch den Kälteschlaf problemlos erklären, öffnet sogar die Tür für die Handlung auf LV-426. Ziemlich gelungen, Herr Cameron.
Man merkt sowieso ab den ersten Minuten, dass sich Cameron ernsthaft mit der Ursprungsmaterie auseinandergesetzt hat. Es gibt tausende von großen und kleinen Verweisen innerhalb der Geschichte, sei es nun der aufgegriffene Planet der Koloniesierung oder die Benennung der Raumschiffe, die diesen zweiten Teil zu einem neuen, aber durchaus passenden Erlebnis machen und wie ein VON FANS FÜR FANS wirkt.

Visuell bleibt ALIENS eine Wucht. Die Außerirdischen Unholde sind in mehrfacher Ausführung vor Ort, wirken bedrohlich-aggresiv und machen unseren harten, ausgebildeten Marines durchaus massive Probleme. Das Aussehen von giger wurde beibehalten und findet in der von Cameron entworfenen Königin sogar noch ein kleines Topping. Auch sie sieht beachtlich modeliert aus.

Mit Sigourney Weaver treten außerdem noch einige weitere Herrschaften die Reise an, so unter anderem auch Paul Reiser (*höhö*), der sich bis dato eher einen Namen als Stand up Comedian machte. Als schmieriger Carter Burke zeigt Reiser das er nicht nur lustig kann und macht ein klein wenig melancholisch, dass er nicht in ähnlichen Rollen wiedergekommen ist. Denn in seiner Rolle wirkt er bisweilen sogar ein wenig charmant-spitzbübisch - eine tolle Tarnung für die Absichten, die dahinter lauern. Ebenso mit von der Partie sind die Marines unter der schauspielerischen Führung von Michael Biehn, der immer wieder in Camerons Machwerken auftreten durfte, und seine Rolle als Coporal Hicks, dem weißen Ritter in diesem Schauspiel, solide spielt.

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CapitanKnaecke

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Stimmt....Machwerk ist völlig falsch (wie mir Google gerade verraten hat). Der Kritiker sollte es gegen "Werk" eintauschen! Danke für den Hinweis!


CapitanKnaecke

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Ein klassisches Beispiel von falsch benutztem Wort. Ich muss gerade sehr über mich selber lachen :D


buffybot

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Bewertung9.0Herausragend

Aliens oder als Cameron *es* noch konnte

Für mich kommt er an Scotts Alien zwar nicht heran und vielleicht kann man so einen Vergleich auch gar nicht ziehen... aber das hält mich ja nicht ab ^^ . Scott hat ein beklemmendes, alptraumhaftes Szenario entworfen, das sowieso nicht zu toppen gewesen wäre.
Bei Cameron hat es dagegen ganz ordentlich gerappelt. Spektakulär inszenierte Kämpfe mit den Viechern, eine Materialschlacht die ihresgleichen sucht, Action im Reinformat... dabei wurden die Atmo, aber auch die Charaktere jedoch nicht vergessen, wobei die Darsteller durch die Bank glaubwürdig waren. So wünscht man sich das.

Und ja... ich sehe, was da für Avatar ausgeliehen wurde und was leider liegenblieb. :)

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facepalm

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Bewertung7.5Sehenswert

Hui, was für ein Trip. Dem ersten Alien-Teil hab ich bisher nie was abgewinnen können und der hat für mich immer mehr als Schlaftablette funktioniert. Bei den zwei Versuchen in den letzten Tagen, ihn nochmal zu gucken, bin ich beide Male eingeschlafen - da hab ichs dann einfach gelassen. Und mich auf Anraten direkt an den zweiten hier gemacht. Und siehe da: Es funktioniert!

J. Cameron hat Fortsetzungen drauf, das muss man ihm lassen. Das hat schon Terminator gezeigt, von dem der zweite Teil ganz großes Kino geworden ist und mir deutlich besser als der erste gefällt - so auch hier. "Aliens - Die Rückkehr", und was im Titel steht, darum gehts. Der ganze Film fängt sehr beschaulich an. Alles ist ruhig, es wird geredet, verhandelt und sich geeinigt - nichts was man nicht schon woanders gesehen hätte. Dann gehts los. Langsam wird es sehr viel düsterer und die Atmosphäre baut sich auf. Und mit langsam meine ich in diesem Fall sehr langsam, denn er braucht eine Zeit, um in Fahrt zu kommen. Die Atmosphäre wird schließlich immer dichter und dichter, die Geschichte spitzt sich schon früh zu und geredet wird dann auch irgendwann nicht mehr. Höchstens geschrien. Kurz und knapp in Headsets. Und das ganze Szenario wird immer brutaler. An vieles kann ich mich nicht mehr erinnern, aber ich meine der erste Teil war sehr ruhig und setzte deutlich mehr auf Spannung und Atmosphäre. Davon kann hier im Zweiten irgendwann keine Rede mehr sein. Die Spannung ist in ein paar Szenen irgendwann nicht mehr auszuhalten, das muss man sagen. Doch das Hauptaugenmerk liegt auf der Action. Es wird geballert, geballert, geballert. Irgendwann mal nachgeladen und weitergeballtert. Da werden die ganz großen Geschütze ausgegraben, Flammenwerfer und alles was noch viel kaputt machen kann. Und das macht es auch. In manchen Szenen läuft das Alien-Säure/Blut nur so aus dem Bildschirm und ätzt sich durch den Boden, hinunter ins Erdgeschoss wo es auf der Kimme von Oma Helga landet, die daraufhin einen grausamen Säuretod stirbt, weil sich das ätzende Zeug durch die Kopfhaut brennt, direkt ins Gehirn und dort erstmal jegliche Verbindung zu den Nerven durchtrennt, woraufhin Oma Helgas Kopf auf den neuen Lederbezügen zerfließt, das Gehirn verflüssigt sich und verteilt sich auf dem Parkettboden, was zur Folge hat, dass Großpapa Günther sofort einen Herzinfarkt bekommt und tot danieder liegt. Aber ich schweife ab.

"Aliens" ist also deutlich besser als sein Vorgänger und das sieht man ihm in jeder Sekunde auch an. Cameron hantiert mit der Atmosphäre und messerscharfer Spannung genauso gekonnt wie mit seinen Figuren, der Geschichte und der Action. Apropos Figuren: Die Charaktere wachsen einem schnell ans Herz und ich verrate nicht zuviel wenn ich sage, dass im Krieg öfter mal jemand stirbt. Das tut einem dann schon Leid und man vermisst die Figur erstmal - das ist ja genau so, wie es sein sollte. Die Hauptfigur Ripley entpuppt sich tatsächlich als das, wofür wir sie alle immer schon gehalten haben: Als gestandener Mann! Sie schießt nicht nur munter mit, sie hat auch was im Kopf was kriegerisches Treiben angeht. Sie gibt dann ganz schnell den Ton an und wehe ihr widerspricht jemand! Eine echte Power-Frau halt, Weaver gilt wohl zurecht als erster weiblicher Actionstar. Actionstarin. Starissin. Startresse. Durchaus sympathisch.

Alles in allem ist "Aliens" ein harter, dreckiger und extrem düsterer Sci-Fi-Film mit einer hervorragenden Atmosphäre, die einen über zwei Stunden gefangen nimmt und einer aalglatten Inszenierung, sowohl was die Action angeht wie auch die bombastische Spannung. Unbedingt empfehlenswert.

P.S.: Habe den Director's Cut gesehen, der geht ungefähr 30 Minuten länger als die Kinofassung. Mir sind da keine Längen aufgefallen, ich weiß nicht was in der Kinofassung nicht drin ist, aber hier gehörten alle Szenen auch rein die drin waren.

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hoffman587

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@facepalm: Auch wenn es für mich unmöglich ist, mir vorzustellen, dass "Alien" eine Schlaftablette ist, so kann ich das hier doch größtenteils, wenn ich die Stellen mit dem ersten Teil auslasse, unterschreiben:)^^


Darkclaw

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Was ALIENS betrifft, kann ich dir im Großen und Ganzen zu stimmen. Geniales Actionwerk und gelunge Fortsetzung. Aber!!!!
ALIEN als Schlaftaplette zu bezeichnen tut ihm unrecht.
Und ALIENS ist nicht besser als ALIEN, er ist nur anders! Während Scott eher auf subtile Spannung und kurzen aber gut platzierten Schockmomenten setzt, steht Cameron eher für brachiale Actionen und rasanten Kamerafahrten.
Dennoch setzt Beide auf liebenswerte Charaktäre, einen durchdachten Plot und eine Atmosphäre die einen in seinen Bann zieht (nur tut das eben jeder auf seine Weise), weshalb die beiden Filme auf einer Stufe stehen, nur gehen eben Beide in eine jeweils andere Richtung ;-)


Nico Gecko

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Bewertung10.0Lieblingsfilm

Der Film bietet Spannung und Action durch und durch.
Eines der bekanntesten Science-Fiction-Monster fand in diesem Film seinen Höhepunkt,denn danach ging es mit ihm langsam aber sicher bergab.
Immer wieder mitreißend, für mich einer der besten Science-Fiction-Filme.

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nikl 1987

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Bewertung9.0Herausragend

Im Gegensatz zum ersten Teil setzt die Fortsetzung hauptsächlich mehr auf Action denn Suspense, was gut funktioniert und dem zweiten Teil einen neuen Touch gibt. Dennoch wird noch genug Spannung und Horror durch die Alienqueen und ihre nervenaufreibenden Verfolgungsjagd gegen Ende des Filmes erzeugt (hatte sogar teilweise mehr Herzklopfen als beim ersten Teil). Ein weiterer gelungener Teil, der sich ohne Probleme in die Alienquatrologie eingliedert.

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_Garfield

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Bewertung7.0Sehenswert

Als inszenatorisch routiniert und deutlich actionlastiger, wenngleich optisch deutlich in die Jahre gekommen, präsentiert sich Cameron's Fortsetzung „Aliens“. Die Alien-Sequenzen muten weitaus dynamischer an als noch im Vorgänger ohne allzu viele Abstriche in puncto Atmosphäre machen zu müssen. Dieser Umstand ist in erster Linie der Darstellung der Aliens selbst zu verdanken, welche weitaus beweglicher und organischer ausfällt als noch im Vorgänger. Jedoch büßte das Alien mit steigender Anzahl auch einiges an Faszination ein und entfaltet nicht mehr die selbe bedrohliche Wirkung, wie noch im Vorgänger. Lebte Teil 1 noch von seiner beklemmenden Atmosphäre und seiner Subtilität verfolgt Cameron eine deutlich andere Marschroute: Mehr Waffen, mehr Aliens, mehr Action.
„Aliens“ ist durch und durch ein Actionfilm und hat nur noch wenig mit Horror zu tun, einzig der Beginn baut eine gewisse Erwartungshaltung auf und versteht es bis zum Erscheinen der ersten Aliens eine bedrohliche Atmosphäre entstehen zu lassen. Letztlich ist es gerade die Action, welche „Aliens“ zu einer solch starken Fortsetzung werden lässt, perfekt inszeniert verkommt diese nie zum Selbstzweck und nimmt den Zuschauer bis zum Ende hin mit auf eine Reise, die jede Sekunde wert gewesen ist.

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hoffman587

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Ich find den genauso perfekt wie eins, aber natürlich ha´t jeder, zum Glück von denen, andere Stärken:)


_Garfield

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Absolut :)


le-zero

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Bewertung9.0Herausragend

selbst heute noch, nach all den jahren des ersten mal sehens, entwickelt dieser film eine atmosphäre, in der ich mir regelrecht in die hosen sch***se. zwar nicht so viel spannung und angst wie in "Alien", aber alleine anschauen ist trotzdem grenzwertig.

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pufaxx

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Bewertung8.0Ausgezeichnet

- "Hey, Vasquez! Schon mal für 'nen Mann gehalten worden?"
- "Nein. Du?"

Sowas von heldenhaft hartgesotten.
Sowas von klischeehaft militärisch.
Sowas von altbekannt üblich.
Aber - nach etwas Anlaufzeit - sowas von rasant und gemein.

Gut, die Viecher kommen in Teil zwei nicht mehr ganz so fies-fremdartig und nicht mehr ganz so aussichtslos-unbesiegbar rüber wie im ersten Teil.

Trotzdem eine absolut gelungene Fortsetzung, die bloß inhaltlich an den Vorgänger anknüpft. Stilistisch ist die Geschichte nicht nur aus Versehen komplett anders, sie will auch etwas anderes sein - und das gelingt hier wirklich überzeugend.

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Chris12zero

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*lol* .. eins der besten Zitate des Films !! ;)^^


Eugen Verheugen

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Bewertung2.0Ärgerlich

Also um hier nochmals an die Alien vs. Aliens-"Gretchenfrage" aus den News anzuknüpfen: "Ausbau der starken Frauenrolle"!? WTF!?
In Aliens werden sorgfältig und systematisch jegliche gesellschaftspolitische Progressivität und Subversivität des Originals im Bulletstorm der schnellen Eingreiftruppe zersiebt. In Camerons All-American-Popcorn-Sequel degeneriert eine kluge und mutige Frau (die Ripley aus Alien), die den Mut hat, sich ihres Verstandes zu bedienen (man denke u.a. an die Szene, als sie Dallas und dem vom Parasiten befallenen Kane die Rückkehr ins Raumschiff verweigert), in eine toughe "Mommy", die Marines und Waffen geil findet und nichts schlimmeres kennt als die Feigheit vor dem Feinde (Burke). Dass Cameron den Charakter Ripley in eine Art Weltraum-Sarah-Palin verwandelt und damit auf die Irritationen reagiert, die das kurze feministische Intermezzo zuvor bei Regular-Joes zu Hause angerichtet hat, nennt man wohl Dialektik und war dem reagan-geschädigtem Zeitgeist geschuldet - ich erlaube mir dennoch, Aliens in der gleichen Weise zu verachten, wie ich Alien verehre.

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Masseur

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Mensch:....Alien2....und die Entwicklung (Emanzipation) der Frauenso rolle.....auf so einen Mist muß man erstmal kommen. Mit ein bisschen Verstand muß dir das doch selber klar werden! Und was mich (Kommentare) betrifft:
http://www.youtube.com/watch?v=hQ8tY0c-s04


Masseur

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Solltest auch mal mit deinem Verstand folgendes interpretieren:
"Die Schlümpfe" und ihre gesellschaftliche Ordnung im sozialistisch-kapitalistischen Kontext......"In der sozialistischen Gesellschaft ist die bürgerliche Diktatur durch
die proletarische ersetzt, und an Stelle des
Privateigentums an den Produktionsmitteln ist das gesellschaftliche Eigentum getreten."

Bin mir sicher....du bekommst auch das hin! buuaaaahhhh


Fernschreiber

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Bewertung7.5Sehenswert

Es gibt schon dumme Zufälle. Da gondelt man über 50 Jahre gemütlich im Kälteschlaf durch das All und wird irgendwann zufällig von einem Raumkreuzer gefunden. Noch zufälliger wurde unterdessen der Heimatplanet einer Alienspezies zu einer menschlichen Kolonie gemacht. Und am aller zufälligsten gibt es erst dann keinen Kontakt mehr zur Kolonie, wenn keiner unserem Robinson Crusoe glaubt, dass es auf dem Planeten tödliche Viecher gibt.
So ungefähr ist die Ausgangssituation von „Aliens – Die Rückkehr“, der direkt an den ersten Film anknüpft. Ellen Ripley wird nach 57 Jahren im All aufgegriffen. Im Verhör zu den Ereignissen wird ihr kein Glauben geschenkt und in Kombination mit ständigen Albträumen wird sie hart und verbittert. Doch wie schon angedeutet ändert sich die Lage, als vom inzwischen kolonialisieren Planeten keine Lebenszeichen mehr zu vernehmen sind. Eine Truppe von Mariens wird geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Und natürlich darf auch Ripley mit, um den Aliens noch einmal gegenüberzutreten. Außerdem werden sie noch von Burke begleitet, einem Mitarbeiter der Betreibergesellschaft, der natürlich nichts Böses im Schilde führt *hust*.
Durch das neue Setting wird dem Film etwas die Beklemmtheit und Anspannung zugunsten von Action und derben Sprüchen genommen. Zweifelsohne ist Aliens noch immer düster und bedrohlich, jedoch wird anders als bei Teil 1 nun deutlich mehr geballert. Die ganzen Kulissen und Effekte sehen auch heute noch fantastisch aus. Vor allem der Showdown am Ende ist im wahrsten Sinne des Wortes bombastisch. Die Aliens sehen eklig und nicht künstlich aus und überhaupt ist die ganze Welt sehr homogen.
Die Figuren, die in ihr agieren, sind jedoch überhaupt nicht gut gelungen. Bis auf sehr wenige Ausnahmen bleiben sie komplett blass und austauschbar. Vor allem die Soldaten sind wirklich 1 A protypische Ballerköpfe: etwas doof, gewaltgeil und übertrieben maskulin (sogar die Frauen). Und natürlich sind sie, wie schon die Crew bei Teil 1, einfach nur Kanonenfutter, was nach und nach weggemetzelt wird. Dazu kommt noch ein kleines Mädchen, was zufällig (da war er wieder) die einzige Überlebende ist. Und wie Kinder im Film nun mal so sind, kreischt auch sie am liebsten rum. Außerdem wirkt die Mutter/Tochter-Beziehung etwas konstruiert.
Das alles macht aber gar nicht so viel, denn Film funktioniert trotzdem wirklich gut, was sicher auch an Sigourney Weaver als Ripley liegt. Denn im Gegensatz zum Rest des Casts kann sie, sicher auch beeinflusst von den Geschehnissen in Teil 1, eine glaubhafte Entwicklung durchmachen.
Mit knapp 155 Minuten ist mir der Film auch zu lang. Es dauert in etwa eine Stunde, bis die eigentliche Handlung auf dem Planeten losgeht. Klar, der Prolog ist wichtig, doch hätte man ihn deutlich straffen können. Man muss sich am Anfang wirklich bemühen, dranzubleiben. Dafür wird man dann in der zweiten Hälfte entschädigt.
Scheinbar typisch für die Serie (zumindest war es auch in Teil 1 so) ist, was ja generell auch typisch für das Genre ist, dass immer noch mal einer raufgesetzt wird. Man denkt alles ist okay und ZACK, passiert doch noch was. Aber dann ist man sicher und ZACK fliegt einem das nächste Teil um die Ohren. So wird vor allem die ereignisreiche zweite Halbzeit getragen und das tut dem Film meiner Meinung nach auch gut. Allerdings hätte ich den allerletzten Haken, den die Geschichte schlägt, nicht gebraucht, auch wenn das, was passiert, wirklich cool ist.
Mir gefiel die Rückkehr insgesamt besser als Teil 1. Ich mag die Action und die Effekte und auch das Setting gefällt mir besser, obwohl es nicht total originell ist. Dagegen hat die Crew im Vorgänger jedoch mehr Persönlichkeit. Aber es gibt ja noch Teil 3, vielleicht vermischt der ja die Stärken und lässt die Schwächen weg.

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toastytwo

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@Fernschreiber:

Naja, ganz so zufällig werden die Aliens ja nicht von den Kolonisten entdeckt... Im D.C. heisst es anfangs ja noch, daß "irgendsoein Schreibtischhengst" die Untersuchung von Planquadrat XYZ angeordnet hätte. Daraufhin machen sie ja Newts Eltern auf die Suche und der Ball kommt ins Rollen. Wie später klar wird ist Burke ja schon im Vorfeld der Drahtzieher, deswegen wil er ja auch unbedingt mit zur Kolonie.
Hab mir den D.C. gestern nochmal reingezogen und irgendwie ist mir das dann auch zu ersten mal so aufgefallen...
Lohnt sich echt jedes mal, auch wenn Teil eins in der Kinofassung wohl ewig mein Favorit sein wird... Mal schauen was Fox im geplanten Teil 5 so vermurkst...

grüße, alex


Fernschreiber

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Hey Aley,
is mir schon klar, dass da eine Erklärung hintersteckt (die wie so oft auf böse Forscher/Industrie hinausläuft) aber insgesamt ist das alles doch recht willkürlich. Aber sieh es einfach als bewusste Übertreibung meinerseits an.
Gruß André


Oceanic6

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Bewertung10.0Herausragend

"Get away from her, you bitch!"

Wenn ihr mich nach dem König der Sci-Fi-Filme fragen müsstet, ich würde definitiv sofort 'Aliens - die Rückkehr' nennen. Ein Film, wie es ihn kein zweites Mal gibt, ein Film, der alles richtig macht, ein Unikat, eine Perle, und zusammen mit 'der Pate II' die beste Fortsetzung aller Zeiten, all das und noch so viel mehr stellt 'Aliens - die Rückkehr' für die Filmgeschichte dar.

James Cameron ging 1986 mit der Fortsetzung des Kult-Films 'Alien' zum Glück ein Risiko und präsentierte seine komplett eigene Vision des Originals, ohne dabei daran Verrat zu begehen und seinen Namen in den Dreck zu ziehen. Im zweiten Teil erschafft Cameron eine Welt voller Bosheit, Finsternis und Angst. Eine Welt, wie sie von uns sicher nie jemand betreten wollen würde. Einer der atmosphärisch dichtesten Filme, vollgepackt mit tollen Charakteren. Jeder bedeutet dem Zuschauer etwas, das Zusammenspiel zwischen Ripley und Newt ist einfach zum heulen schön. Keine Minute des Films scheint verschwendete Zeit, denn alle Aufnahmen, alle Dialog und alle Effekte sind perfekt gelungen. Die Spannung geht einem nicht nur an die Knochen, sondern auch ans Herz, so besonders sind die Charaktere und alles, was um sie herum geschieht.
Dabei vergass Cameron nicht einmal gesellschaftskritische Aspekte miteinfließen zu lassen. Sachen gibt es, aber damals war er halt nunmal (noch) auf der Höhe seines Schaffens.
Aliens, Aliens, Aliens, nirgends zu sehen und doch allgegenwärtig, einfach wunderbar wie Cameron es gelungen ist, von Anfang an eine Paranoia beim Zuschauer hervorzurufen, die bereits mit Ripleys Albträumen ihren Anfang nimmt. Und sobald der Zuschauer die Aliens zu Gesicht bekommt, herrscht Furcht. Dabei ist jede Wendung, jede Sekunde so unvorhersehbar, dass diese Furcht wahrlich todbringend ist.
Ridley Scott tat den Anfang und Cameron führte diesen zur Vollendung, darüber kann man streiten, aber warum sollte man das, beides sind bedeutende Meisterwerke, mir persönlich gefällt der zweite Teil noch besser.

Fazit: Bis in die Nebenrollen perfekt besetzt, zitatenreich, jede Sekunde gleichermaßen zum genießen und fürchten, wahrhaftig ein Juwel, denn solche Filme werden heute nicht mehr gemacht! Ich wünsche mir diese Magie zurück, welche das Kino einst definiert hat, denn CGI, wer braucht das schon, dieses seelenlose Gepfusche!

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der cineast

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WORD!


filmschauer

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Es lebe die gute alte Rückpro! :)


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