Alles, was ich liebe

Wszystko, co kocham (2009),
Laufzeit 95 Minuten, Drama

- Kritiker
1 Bewertungen
Skala 0 bis 10
- Community
4 Bewertungen
2 Kommentare
Alles, was ich liebe - Bild 3899625
Keine News zu diesem Film verpassen!
Diesen Film bewerten
Bewertung löschen
noch nicht bewertet

von Jacek Borcuch, mit Andrzej Chyra und Elżbieta Karkoszka

Frühling 1981. In Polen gewinnt die von der “Solidarnosz” organisierte Streikwelle immer mehr an Kraft, während die kommunistischen Machthaber überlegen, wie sie die “Solidarnosz” vernichten können. In einem ruhigen Städtchen am Meer gründen derweil vier achtzehnjährige Jungs eine Punkband. Ihr Anführer ist Janek, ein poetisch veranlagtes Sensibelchen, Sohn eines Kapitäns der Kriegsmarine. Ihre Instrumente leihen sie aus der Musikschule, einige lassen sie auch einfach mitgehen. Die Proben finden in einem alten Eisenbahnwaggon statt. Ein Auftritt auf dem Rockfestival in der nächsten Stadt ist geplant. Außer der Musik verbindet die Jungen noch eine andere Leidenschaft: die hübsche Nachbarin Janeks – eine reife Schönheit und Frau des politischen Marineoffiziers Sokolowski.


Cast & Crew


Kritiken (1) — Film: Alles, was ich liebe

Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal Irene Genhart: film-dienst, 451-Filmportal

Kommentar löschen
8.0Ausgezeichnet

Erfrischend unprätentiös kommt All That I Love daher und spiegelt stimmig Lebensgefühl und Geist einer von wilden Hoffnungen und wirren Repressionen geprägten Gesellschaft und Zeit. Der Soundtrack (zu hören sind die Punk-Rock-Band WC und die Kult-Rock-Gruppe Dezerter) ist mal schmissig, mal schmusig, die Kamera agil, in der Montage finden sich einige reizvolle zeitraffende Geschmeidigkeiten. Getragen aber wird der Film tatsächlich von Mateusz Kosciukiewicz, der zwar kein neuer James Dean, aber doch ein bemerkenswerter junger Schauspieler ist, den man künftig hoffentlich öfters auf Leinwand sieht.

Kritik im Original Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten


Kommentare

Kommentar schreiben
Sortierung

Kris

Kommentar löschen
Bewertung7.5Sehenswert

Der polnische Kandidat für den Fremdsprachen-Oscar 2011 spielt in den 80er Jahren und erzählt die Geschichte von Janek, dessen größter Traum es ist, mit seiner Punkband aufzutreten. Währenddessen breiten sich die Arbeiterproteste über das Land aus und schließlich kann auch Janek, dessen Vater ein Militäroffizier ist, die Augen vor den Konflikten nicht mehr verschließen. Authentisch wirkender Film über politischen Umbruch und die Folgen für den Einzelnen.

4 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir Kommentar gefällt mir doch nicht Antworten

Kommentar schreiben