All You Need is Love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann

All You Need is Love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann (2009), DE Laufzeit 94 Minuten, Komödie


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von Edzard Onneken, mit Saskia Vester und Jürgen Tonkel

In der TV-Komödie All You Need is Love – Meine Schwiegertochter ist ein Mann bringt ein homosexuelles Paar ein ganzes Dorf aus dem Takt.

Handlung von All You Need is Love – Meine Schwiegertochter ist ein Mann
Hans (Andreas Helgi Schmid) will in seinem idyllischen Heimatdorf den Bund fürs Leben eingehen – und zwar mit seinem Freund Nicki (Manuel Witting). Nicht nur für Hans’ Mutter (Saskia Vester) und für seinen Vater (Jürgen Tonkel), sondern auch für die anderen spießigen Bewohner des Dorfes ist es schwer, die geplante Hochzeit zu akzeptieren. Schwulenwitze sind dabei noch das Harmloseste, mit dem Hans und Nicki fortan leben müssen, doch das lassen sie nicht einfach so auf sich sitzen.

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Cast & Crew

Regie
Schauspieler
Drehbuch
Filmdetails All You Need is Love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann
Genre
Komödie
Zielgruppe
Schwuler Film
Produktionsfirma
Kaminski.Stiehm.Film GmbH

Kommentare (2) — Film: All You Need is Love - Meine Schwiegertochter ist ein Mann


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the-film-critic

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Bewertung9.0Herausragend

Ein kleines bayerisches Einwohner-Dorf: jeder kennt jeden, die beste Freundin braucht nicht klingeln, weil die Haustüre ohnehin immer offen steht, die Männer sitzen in Lederhosen beim Stammtisch und wenn einer einmal ein Gerücht verbreitet, weiß es nach kurzer Zeit das ganze Dorf! Im Gegensatz zu den zwei schwulen Jungs, die vergleichsweise natürlich dargestellt werden und ein überzeugendes Liebespaar darstellen, wird das Dorf klischeehaft bayerisch dargestellt, was dem Film seine besondere Komik verleiht. Dass der Alltag heutzutage selbst in den meisten bayerischen Dörfern etwas anders aussieht, soll hier mal nicht weiter interessieren - dann wäre der Film ja nur halb so lustig.

Die Erfahrungen, welche die zwei Jungs machen müssen, sind wohl so, wie man sich ein typisches Coming-Out vorstellt: anfangs noch Unverständnis, bis hin zu lächerlichen Versuchen, den Jungen zu einem Puff zu fahren, in der Hoffnung er sei gar nicht wirklich schwul - und dann nach einiger Zeit die Erkenntnis, dass der Junge eben schon immer schwul ist und sich daran auch nichts ändern wird, wobei vor allem die Mutter des Hans im Laufe des Films in der Tat auch einiges an Mut beweist. Teilweise wirken die Charakter natürlich etwas überzeichnet (wie beispielsweise der Standesbeamte) und auch wenn man das Happy Ending wohl auch etwas weniger à la Friede, Freude, Eicherkuchen darstellen hätte können, ist die Komödie überaus gelungen - und darüber hinaus ist es (zumindest heute noch) ohnehin eine Seltenheit, einen solchen Film in bairischem Dialekt zu sehen. An manchen Stellen kann man sich das Lachen kaum verkneifen und auch die ein oder andere kleine unerwartete Wendung fehlt nicht. Für alle Interessierten ein absoluter Filmtipp!

(Das Sat1-Logo sieht man übrigens deswegen in der oberen Ecke, weil der Film von/für Sat1 produziert wurde.)

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Darbon

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Bewertung7.5Sehenswert

Wenn es denn wirklich einen Herrgott gäbe, so ließe er täglich zig Tonnen Scheiße auf Bayern darniederregnen. Tut er noch nicht, aber die kleine, feine und etwas brave Komödie führt die bayrische Provinz haargenau so vor wie sie ist und wenn der Herrgott nicht den Kübel entleert wohl auch bleibt: abgrundtief bös und deppert, schwulenfeindlich, unbelehrbar und erschreckend einfältig: Als säße der alte Fascho Peter Gauweiler mitsamt der Geranien-SS am Stammtisch. Beim Finale mit Glöckchen und "All you need ist Love" ist das zuckrige und märchenhafte Happyend zwar recht so, aber auch a bisserl unglaubwürdig. Es ist immer wieder ein Fest, so großartige Schauspieler wie Saksia Vester und Jürgen Tonkel zu erleben. Etwas merkwürdig ist nur der SAT.1-Ball ganz oben rechts in der Ecke bei einem solchen Film.

bedenklich? 2 Mitgliedern gefällt das Kommentar gefällt mir 3 Antworten

Darbon

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Oder an die feige Planschkuh Merkel, die sich trotz etlicher Proteste noch immer nicht entschuldigt hat für ihren Parteifreund Herrn Norbert Geis, der gerade bei Maischberger sein pervertiertes bayrisches Bierzeltgedankengekröse loslässt. Angegriffen wird der perverse Bayer da, aber nun lasst uns einstimmen in den Slogan der "Titanic": "Knallt die Bestie ab!" (nein, nicht Merkel, sondern Norbert Geis). Anmerkung an die Moviepilot-Leitung: Man darf sowas scherzhaft sagen (Urteil im Fall Kurt Beck vs Titanic)


keddschabb

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Hihi. Vielleicht wird die Problem-Geis(s) auch einfach vom Problembär gerissen. Und Geißenpeter Gauweiler muss machtlos zuschau'n!



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